03.12.2019

Erkältungsviren können auch über verunreinigte Computertastaturen, Türklinken oder Händeschütteln übertragen werden. Foto: djd/Otosan/panthermedia

AUSGESCHNUPFT

Wie man sich mit (Nasen-)Hygiene und Co. gegen Erkältungen wappnet

(djd). Es ist unvermeidlich: Mit der kalten Jahreszeit erfolgt früher oder später garantiert auch der Ansturm der Erkältungsviren. Anstecken will sich natürlich niemand, wenn rundherum alle Welt niest und schnieft. Umso wichtiger ist es daher, sich gegen die Angreifer zu wappnen. Zwei Dinge sind dafür besonders entscheidend - ein starkes Immunsystem und eine spezielle Hygiene. Von Händewaschen bis Nasenreinigung Für ersteres sorgt zunächst einmal eine gesunde, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung. Viele frische, unverarbeitete Lebensmittel mit reichlich Obst und Gemüse, Nüssen, Vollkorngetreide, Pflanzenölen und Fisch sollten auf den Teller kommen. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen und Saunagänge sowie ausreichend Schlaf und Entspannung unterstützen die Abwehrkräfte ebenfalls. In puncto Hygiene muss man wissen: Die Ansteckung mit Rhinoviren erfolgt per Tröpfcheninfektion über die Luft oder auch über die Hände, Türklinken, Computertastaturen und Haltegriffe in öffentlichen Räumen. Da sich Menschen im Durchschnitt mehr als 15-mal pro Stunde unbewusst ins Gesicht fassen, gelangen die Krankheitserreger schnell auf die Schleimhäute von Mund oder Nase und können sich ausbreiten. Als erste Hygiene-Regel gilt es daher, sich so oft wie möglich mindestens 20 Sekunden mit Seife die Hände zu waschen. Unterwegs können Handschuhe schützen. Weiterhin sollten die Schleimhäute von Viren gezielt befreit werden. Nasenspülungen mit isotonischer Lösung sind hierfür gut geeignet - außerhalb des eigenen Badezimmers allerdings eher nicht praktikabel. Diskret und praktisch ist dagegen beispielsweise das natürliche Nasenspray von Otosan. Die hypertonische Lösung ist mit Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen angereichert, setzt lokal an und kann die Nasenhöhlen hygienisieren und somit - bei frühzeitiger Anwendung - grippale Infekte lindern oder sogar abwenden. Wieder besser durchatmen Weiteres Plus: Schwellungen können reduziert und das Durchatmen erleichtert werden - und das ohne gefäßverengende Mittel und ohne Gewöhnungseffekt. Unter www.naturproduktinfo.com finden sich weitere Tipps und Informationen. Auch ansonsten ist Hygiene in Erkältungszeiten wichtig. Türgriffe, Tastaturen und Ähnliches sollte man täglich abwischen und Handtücher nicht mit Familienmitgliedern teilen sowie häufig waschen.

02.12.2019

Alternative: Bei Beschwerden der Wirbelsäule können auch konservative Methoden wie Physiotherapie hilfreich sein. Foto: djd/IKK classic/thx

OP: NÖTIG ODER NICHT?

So helfen die Krankenkassen beim Einholen einer zweiten Arztmeinung

(djd). Gerade im orthopädischen Bereich wird in Deutschland deutlich häufiger operiert als in anderen Ländern. Vor allem die Zahl der Eingriffe an der Wirbelsäule ist stark gestiegen - seit 2007 um 71 Prozent, wie eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung kürzlich ergab. Auffällig sind auch große regionale Unterschiede. So werden Rückenpatienten in einigen Landkreisen Baden-Württembergs teilweise bis zu 13-mal häufiger operiert als in Brandenburg. Schneller zu einer zweiten Meinung Jede Operation birgt auch Risiken. Daher wünschen sich viele Betroffene eine zweite Arztmeinung, bevor sie sich für einen Eingriff entscheiden. Laut einer aktuellen Umfrage unter Versicherten der IKK classic konsultiert knapp jeder Zweite vor orthopädischen Eingriffen einen weiteren Mediziner. Doch der Weg dorthin ist oft mühsam und nicht selten mit Wartezeiten verbunden. Einige Kassen bieten ihren Versicherten jetzt ein schnelles, unkompliziertes Zweitmeinungsverfahren. "Es ermöglicht den Patienten, die eigene Entscheidung auf Basis einer weiteren, unabhängigen Einschätzung abzuwägen", erklärt Maren Soehring von der IKK classic. Für das Verfahren füllt der Patient einen Fragebogen aus und reicht diesen bequem von zu Hause aus zusammen mit seinen medizinischen Unterlagen online über ein Internetportal oder per Post zur Begutachtung ein. Innerhalb von zehn Werktagen bekommt der Patient dann die Meinung eines zweiten, unabhängigen Experten in Form eines allgemein verständlichen Gutachtens zugeschickt, das die erste Empfehlung entweder bestätigt oder Alternativen vorschlägt. Das Angebot gilt für alle geplanten Operationen an Rücken, Schulter, Hüfte, Knie, Hand oder Fuß sowie für onkologische Therapieempfehlungen. Genauer informieren können sich Betroffene auch unter www.ikk-classic.de/zweitmeinung Unnötige Operationen vermeiden "Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, dass in Deutschland die Anzahl der medizinisch nicht notwendigen Operationen gerade im Bereich Orthopädie sehr hoch ist", sagt Expertin Maren Soehring. Auch das Zweitmeinungsverfahren habe bereits in seiner Pilotphase erkennen lassen, dass die Einschätzung der befragten Ärzte durchaus unterschiedlich ausfallen kann. "Jedem zweiten unserer Versicherten wurde zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt keine Operation empfohlen." Weitere Tipps für Patienten: - den behandelnden Arzt gezielt nach Vorteilen und Risiken eines Eingriffs fragen - sich die unterschiedlichen Methoden genau erklären lassen - auch über die langfristigen Behandlungserfolge informieren - bereits im Gespräch mit dem Erstdiagnostiker nach konservativen Behandlungsmethoden fragen

02.12.2019

Sanddorn-Extrakt ist eine wertvolle und ganz natürliche Komponente. Foto: djd/www.femisanit.de

MIT BRAVOUR DURCH DIE WECHSELJAHRE

Scheidentrockenheit ist ein unangenehmer Störfaktor

(djd). Frauen in den Wechseljahren stehen heute mitten im Leben. Auch wenn es nicht immer leicht ist, weil Job, Familie, Haushalt und Hobbys hohe Ansprüche stellen, haben sie ihren Alltag bestens im Griff. Zwar lässt das Älterwerden sich nicht immer verleugnen, doch zum Glück kann man vielen Begleiterscheinungen der Hormonumstellung heute mit natürlichen Komponenten begegnen. So zum Beispiel trockenen Schleimhäuten, die Mund, Nase und Vagina betreffen können. Gerade die Scheidentrockenheit ist vielen Frauen unangenehm, weil sie sich bei jeder Bewegung störend oder gar schmerzhaft bemerkbar machen kann. Präparate mit Sanddorn-Extrakt stehen hoch im Kurs, denn sie können dabei unterstützen, die Schleimhäute wieder aufzubauen. Sanddorn bringt die Schleimhaut langfristig ins Gleichgewicht In den Kapseln und der Intimcreme von Femisanit beispielsweise spendet der wertvolle Sanddorn-Extrakt Feuchtigkeit. Die Intimcreme enthält zusätzlich noch feuchtigkeitsspendende Hyaluronsäure sowie Milchsäure, die für einen gesunden pH-Wert sorgt. Rosmarin belebt und rundet die Komposition als natürlicher Konservierungsstoff ab. Frauen, die in den Wechseljahren ohne Hormongaben auskommen möchten, setzen gern auf so natürlich zusammengesetzte Präparate. Über die exakte Zusammensetzung informiert www.femisanit.de. Die Creme gibt es übrigens im praktischen und besonders hygienischen Dosierspender. Schutzfunktion der Vaginalschleimhaut "Die Vaginalschleimhaut hat eine Schutzfunktion. Sie kann Infektionen und Scheidenpilz verhindern", erklärt Frauenärztin Dr. med. Regina Gößwein. Das macht den Erhalt und die Pflege der Schleimhaut so wichtig. Jede Frau kann für sich entscheiden, ob sie mit den Kapseln oder der Creme besser zurechtkommt. Beide Präparate können auch kombiniert werden. Bis die Kapseln nach acht bis zwölf Wochen ihre Wirkung entfalten, nutzen viele Frauen gern die Creme, weil sie schneller wirkt. Ein Vorteil der Kapseln ist, dass sie auch auf die Schleimhäute von Mund und Nase und bei trockenen Augen einwirken können. Die Creme hingegen gibt den Frauen das gute Gefühl, sich aufmerksam zu pflegen.

02.12.2019

Harninkontinenz muss kein Tabuthema sein: Sechs von zehn Befragten einer europäischen Studie gaben an, sie hätten sich nach dem Gespräch mit ihrem Partner besser unterstützt gefühlt. Foto: djd/HARTMANN

OFFENE KOMMUNIKATION HILFT

Europäische Studie zeigt Auswirkungen von Inkontinenz auf den Alltag Betroffener

(djd). In Deutschland leiden mehr als neun Millionen Menschen unter Inkontinenz, die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Wenn die Symptome erstmals auftreten, verdrängen viele das Problem. "Inkontinenz ist eine unterschätzte Volkskrankheit. 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen - je nach Altersgruppe", sagt Robin Bähr, Inkontinenzexperte beim Medizin- und Pflegeproduktehersteller Hartmann. Betroffene meiden soziale Aktivitäten Wer den Zeitpunkt der Blasenentleerung nicht mehr selbst bestimmen kann, ist nicht nur körperlich eingeschränkt. Auch das psychische Wohlbefinden, das Selbstwertgefühl, Hobbys und Beziehungen leiden, wie die Molicare Studie "Breaking the Silence: A European Report" zeigt. Für 74 Prozent der befragten deutschen Studienteilnehmer wirkt sich Harninkontinenz negativ auf ihr Leben aus. Scham, Sorge und Unsicherheit prägen den Alltag der Betroffenen in allen fünf betrachteten Ländern Deutschland, Frankreich, Schweiz, Spanien und Tschechien. Deshalb ziehen sie sich häufig aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. Für fast die Hälfte der Deutschen hat Inkontinenz auch Auswirkungen aufs Liebesleben. Sex gehört demnach neben Sport mit 45 Prozent zu den Aktivitäten, auf die Menschen mit Blasenschwäche hierzulande am ehesten verzichten. Aus Scham wird geschwiegen Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen empfindet Harninkontinenz immer noch als gesellschaftliches Tabuthema. "Die Betroffenen vertrauen sich aus Scham niemandem an und versuchen, irgendwie klarzukommen", erklärt Robin Bähr weiter. Viele haben hierzulande noch nie mit ihrem Partner (39 Prozent der Befragten in einer Beziehung), ihrer Familie (53 Prozent) oder ihren Freunden (69 Prozent) über ihre Inkontinenz gesprochen. Dabei sind vor allem die Deutschen Meister im Leugnen: Demnach dachten 59 Prozent, das Problem werde von selbst wieder verschwinden. Und 75 Prozent waren der Meinung, sie würden allein damit zurechtkommen. Es hilft, darüber zu sprechen Doch Kommunikation und Aufklärung erleichtern das Leben mit Inkontinenz - auch das ist ein Ergebnis der Studie. So gaben sechs von zehn Befragten an, sie hätten sich nach dem Gespräch mit ihrem Partner besser unterstützt gefühlt. 72 Prozent wünschen sich mehr Informationen und 58 Prozent einen offeneren Umgang mit dem Thema in der Gesellschaft. Wer seinem Partner oder anderen Angehörigen bestmöglich zur Seite stehen will, findet beispielsweise unter www.molicare.de Informationen und Ratschläge. Dort kann man sich auch ein kostenloses Inkontinenz-Probeprodukt bestellen.

02.12.2019

Keuchhusten verbreitet sich in Deutschland heutzutage vor allem unter Jugendlichen und Erwachsenen. Kinder werden meist geimpft. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Getty Images/Science Photo Library

KEUCHHUSTEN IST KEINE KINDERKRANKHEIT

Immer öfter erkranken auch Erwachsene - besonders ältere Menschen sind gefährdet

(djd). Unter Kinderschnupfen verstehen viele Menschen eine harmlose Triefnase, die man irgendwann zwischen Krippe und Grundschule unkompliziert durchmacht. Tatsächlich gibt es aber auch Infektionskrankheiten wie Keuchhusten, die keineswegs harmlos sind. Diese können langwierig sein und schwere Komplikationen auslösen. Außerdem erkranken nicht nur Kinder, denn Menschen ohne Impfung können sich in jedem Alter infizieren. So verbreitet sich Keuchhusten in Deutschland heutzutage vor allem unter Erwachsenen, da Kinder meist im Rahmen der U-Untersuchungen geimpft werden und damit eine höhere Impfquote zu verzeichnen ist. Wochenlange Hustenattacken Verursacht wird Keuchhusten durch das Bakterium Bordetella Pertussis, das durch Tröpfcheninfektion übertragen wird und die Atemwege angreift. Nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Wochen treten zuerst Symptome wie bei einem grippalen Infekt auf: Schnupfen, Reizhusten, Halsschmerzen und leichtes Fieber. In diesem Stadium wird der Keuchhusten oft noch nicht erkannt, ist aber schon ansteckend. Oft führen erst die schmerzhaften, stakkatoartigen Hustenkrämpfe in der zweiten Erkrankungsphase, die auch Atemnot und Erbrechen auslösen können, zur Diagnose. Sie können sich bis zu sechs Wochen hinziehen und klingen dann in der Erholungsphase über nochmals mehrere Wochen langsam aus. In der Regel bleibt Keuchhusten folgenlos, doch etwa bei einem Viertel der älteren Patienten kann es zu Komplikationen wie einer Lungenentzündung kommen. Der enorme Druck während des Hustens kann geplatzte Blutgefäße in Augen und Nase, Leisten-, Nabel- und Rippenbrüche sowie Pneumonien verursachen. Gerade Kinder und ältere Menschen verlieren nicht selten stark an Gewicht. In ungünstigen Fällen können die Bakterien auf andere Körperteile übergreifen und Entzündungen in den Nasennebenhöhlen, dem Mittelohr, der Lunge oder im Gehirn auslösen. Schutz durch Impfung Von schweren oder atypischen Verläufen sind besonders Senioren und Säuglinge bedroht. Ältere Menschen leiden oft sehr lange unter dem quälenden Husten und müssen öfter in stationäre Behandlung als jüngere Erwachsene. Säuglinge werden fast immer ins Krankenhaus eingewiesen, da Keuchhusten bei ihnen zu einem lebensbedrohlichen Atemstillstand führen kann. Zur Behandlung lassen sich Antibiotika einsetzen, die aber nur bei rechtzeitiger Gabe den Verlauf bessern. Der einzige wirksame Schutz ist eine Impfung, die je nach Alter regelmäßig aufgefrischt werden sollte. Sie ist selbst dann sinnvoll, wenn man Keuchhusten hatte, denn eine Erkrankung bewirkt keine dauerhafte Immunität.

02.12.2019

Oft ist die Ursache für schlechten Schlaf die falsche Matratze. Foto: djd/Schlafkampagne/Bramgino/Fotolia

SCHLAFCOACHING STATT SCHLAFTRACKING

Schlafprobleme entstehen oder verstärken sich oftmals durch elektronische Geräte

(djd). Selbstoptimierung und Kontrollzwang allenthalben: Mit immer mehr elektronischen Hilfsmitteln wie Gadgets und Trackern kann man seine Körperwerte in Zahlen und Grafiken erfassen. Neben der Zahl der täglich gemachten Schritte und der verbrauchten Kalorien gehört dazu auch die Selbstvermessung des Schlafs. Insbesondere bei Schlaftrackern warnen Schlafmediziner allerdings vor Einschlafstörungen. Solche Insomnien könnten dann zu einer falschen Interpretation von Daten führen, daraus wiederum resultiere die Gefahr einer sogenannten Orthosomnie. Fehlbewertungen steigern den Stressfaktor Orthosomnie umschreibt das zwanghafte Verhalten von Menschen, die auf der Suche nach dem perfekten Schlaf sind. Schlaf- beziehungsweise Tracker-Geräte sollen eine Aussage über die jeweilige Schlafqualität treffen. Sind die Auswertungen nicht befriedigend, steigert dies den Stressfaktor. Oftmals werden dabei Fehlbewertungen verglichen, ohne die Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Die Folge: Man macht sich Druck und schläft noch schlechter. Vieles verläuft bei der Orthosomnie ähnlich wie bei der Orthorexie, bei der sich Menschen zwanghaft mit der Qualität von Lebensmitteln beschäftigen, was aufgrund selbst auferlegter Regeln ebenfalls zu psychischen oder physischen Beeinträchtigungen führen kann. "Ein Hauptproblem der Anwender von Schlaftrackern ist, dass häufig die Schlafqualität mit der Schlafdauer verwechselt wird", erklärt der Präventologe und Schlafexperte Markus Kamps. Ein individuelles Schlafcoaching, wie es mittlerweile als Onlinekurs und vor Ort angeboten werde, sei hier viel hilfreicher. Hierbei gehe es darum, das Schlafverhalten und das Schlafwissen zu verbessern und Schlafmythen besser bewerten zu können. "Die Kompetenz-Zentren Gesunder Schlaf (KZGS) beispielsweise haben ein Online-Tool entwickelt, das Interessierte an 30 Standorten in Deutschland und jederzeit online nutzen können", so Kamps. Unter www.kompetenz-zentrum-gesunder-schlaf.de gibt es alle weiteren Informationen. Auch im herstellerneutralen Infoportal www.schlafkampagne.de findet man viele nützliche Lösungen mit Hinweisen und Tipps für einen gesunden Schlaf. Professioneller Bettencheck kann Schlafprobleme lösen Oftmals ist die Ursache für einen schlechten Schlaf auch ganz schlicht und einfach eine falsche, unpassende, zu alte oder durchgelegene Matratze. Hier hilft ein professioneller Bettencheck zu Hause. Dabei wird individuell überprüft, ob man richtig liegt. Diverse Technologien sorgen dann im Zusammenspiel für den nötigen Schlafkomfort, etwa eine automatische Anpassung an die persönliche Schlafposition und Körperform.

31.10.2019

Statt Abwarten und Teetrinken: Eine Kombination aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut kann Atemwegsinfekte um bis zu drei Tage verkürzen. Foto: djd/Esberitox

SOS-TIPPS BEI ERKÄLTUNG

Natürliche Fitmacher für ein starkes Immunsystem

(djd). Husten, Schnupfen, Halsschmerzen: Erkältungen führen die Liste der weltweit verbreiteten Infektionskrankheiten an. Ausgelöst werden grippale Infekte durch mikroskopisch kleine Viren. Sie lauern im Büro, in der Supermarktschlange, im Wartezimmer beim Arzt oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Weitergegeben werden die Plagegeister unter anderem per Tröpfcheninfektion, wenn ein Infizierter niest oder hustet. Erwachsene erkranken bis zu viermal jährlich, vorzugsweise in der nasskalten Jahreszeit. Der Grund: In diesen Monaten ist das Immunsystem oft geschwächt. So halten wir uns beispielsweise lieber in beheizten Räumen auf, als draußen Sport zu treiben. Die Nasen- und Rachenschleimhäute trocknen dadurch leichter aus, was den Erregern Tür und Tor öffnet. Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Statt vitaminreichem Obst und Gemüse landen bei Kälte eher süße und fettige Leckereien auf dem Teller. Ist obendrein Alltagsstress angesagt und Schlafmangel an der Tagesordnung, schwächt dies die Widerstandskraft zusätzlich. Die glorreichen drei: Hilfe für die Immunabwehr Um die Erkältung gleich zu bekämpfen und effektiv einzudämmen benötigt das Immunsystem Unterstützung: So konnte im Rahmen einer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie eine Kombination aus Sonnenhut, Färberhülse und Lebensbaum, wie sie auch in "Esberitox Compact" enthalten ist, die Erkältungsdauer um bis zu drei Tage verkürzen. Dabei aktiviert Sonnenhut keimvernichtende Fresszellen, Färberhülse kann die Bildung von Antikörpern beschleunigen und Lebensbaum hat direkt antivirale Eigenschaften. Eine neue Studie mit "Esberitox Compact" unter Praxisbedingungen bestätigt: Bereits nach vier Tagen ist die Erkältung dank der drei synergistisch wirkenden Arzneipflanzen überwunden oder es treten nur noch milde Beschwerden auf. Erkältet? Ruhe bewahren Hat sich eine Erkältung ausgebreitet, braucht der Körper vor allem eines: Ruhe. Ein warmes Wannenbad, heißer Tee oder feuchtwarme Halswickel lindern typische Erkältungsbeschwerden. Verstärken lässt sich dieser Effekt durch Kräuter oder ätherische Öle. Kamille, Thymian und Eukalyptus etwa besänftigen und befreien die angegriffenen Atemwege. Vor Erkältungsviren fliehen kann man zwar nicht, aber der Ansteckung vorbeugen. So trainieren regelmäßige Saunabesuche die Fähigkeit des Körpers, sich an wechselnde Temperaturen anzupassen. Die Virenlast minimieren kann, wer Menschenansammlungen meidet, Räume regelmäßig stoßlüftet und sich häufig gründlich die Hände wäscht. Übrigens: Stress, Kummer und Sorgen schwächen das Immunsystem. Gerade in der Erkältungssaison sorgen kleine Auszeiten mit Freunden und Familie für Glückshormone.

30.10.2019

Wer die Grippeimpfung im Oktober/November verpasst hat, kann sich oft auch später noch effektiv schützen. Foto: djd/Sanofi/Getty

GRIPPEIMPFUNG NACHHOLEN IST OFT SINNVOLL

Besonders für Menschen aus Risikogruppen gilt: Besser spät als gar nicht

(djd). Der ideale Zeitpunkt für die jährliche Grippeimpfung liegt in den Monaten Oktober und November. Denn dann beginnen die Influenzaviren zu zirkulieren - und die Krankheit hat sich noch nicht stark ausgebreitet. Da das Immunsystem zehn bis 14 Tage braucht, um den vollen Impfschutz aufzubauen, bleibt so in der Regel genügend Zeit, bevor die Grippewelle richtig losrollt. Aber was ist, wenn man die Impfung im empfohlenen Zeitraum verpasst hat - aus Zeitmangel, Vergesslichkeit oder weil es keinen Arzttermin gab? Kann sie dann auch im Dezember oder zu Jahresbeginn noch nachgeholt werden? Verlauf der Grippewelle ist nicht vorhersagbar Laut den Experten des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist die Antwort "Ja". Eine Grippeimpfung kann selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein. Schließlich ist nie genau vorherzusagen, wie lange eine Influenzawelle andauern wird und wie sie verläuft. Meist beginnt die Häufung der Erkrankungen im Januar und dauert dann drei bis vier Monate an, der Höhepunkt wird oft erst im Februar/März erreicht. Hat man sich bisher nicht angesteckt, kann der Gang zum Arzt noch lohnen. Besonders Personen aus Risikogruppen, für die eine Grippeimpfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausdrücklich empfohlen wird, sollten sich auch nach November schnellstmöglich ärztlich beraten lassen. Dazu zählen Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alten- und Pflegeheimbewohner, medizinisches Personal und andere Berufstätige mit viel Publikumsverkehr sowie Schwangere ab dem vierten Monat. Für sie werden die Kosten der Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Impfung ist gut verträglich Geimpft wird heute mit modernen Vierfach-Impfstoffen, die vor den vier häufigsten Typen von Influenzaviren schützen und in der Regel gut verträglich sind. Mögliche Nebenwirkungen sind leichte Rötungen, Schmerzen und Schwellungen an der Einstichstelle sowie Kopfschmerzen, leichtes Fieber oder Müdigkeit. Eine Grippeerkrankung kann durch den Impfstoff nicht ausgelöst werden. Wer trotz Impfung erkrankt, dessen Immunsystem hat entweder keinen vollständigen Schutz aufgebaut - oder hatte sich schon vorher angesteckt und war tatsächlich zu spät dran.

30.10.2019

Wettergerecht angezogen macht eine Runde Walken oder Spazierengehen auch im Winter Spaß. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/ARochau - Fotolia

KEINE ANGST VOR DER KÄLTE

Wie Arthrosepatienten schmerzfrei durchs Winterhalbjahr kommen

(djd). Wenn Nebel, Nässe und Kälte die Witterung bestimmen, ist das nicht nur ungemütlich, sondern verursacht mitunter sogar Schmerzen. Besonders Arthrosepatienten klagen im Herbst und Winter über stärkere Beschwerden. Das kann zum einen daran liegen, dass bei kühlen Temperaturen die Durchblutung vermindert ist - Muskeln verspannen sich und die Gelenke werden schlechter mit Nährstoffen versorgt. Zum anderen bewegen sich viele in der kalten Jahreszeit aufgrund des Wetters weniger - dabei ist Bewegung für Arthrosepatienten unerlässlich. Zudem schlägt vielen Menschen die dunkle Jahreszeit aufs Gemüt, was oft dazu führt, dass Beschwerden mehr wahrgenommen werden. Wärme und Kollagen Umso wichtiger ist es, gezielt gegen die Probleme anzugehen. Die erste einfache Maßnahme: sich bei Kälte warmhalten! Wer draußen unterwegs ist, sollte sich entsprechend kleiden. Handschuhe, Skiunterwäsche, Schal, langer Mantel und dicke Schuhe schützen jetzt am besten. Wer durchgefroren ist, kann die Gelenke mit einer heißen Dusche und warmen Hand- oder Vollbädern wieder geschmeidig machen. Ebenso tut jetzt Wellness - von Saunagängen über Whirlpool-Besuche bis hin zu entspannenden Massagen - sowohl dem Körper als auch der Seele gut. Anstatt zu starken Schmerzmitteln zu greifen, die nichts an der Ursache der Gelenkbeschwerden ändern, ist es Experten zufolge ratsam, die Kollagenproduktion von innen wieder anzuregen. Dr. med. Werner Lehner, Orthopädie und Sportmediziner aus München, erklärt: "Im Rahmen der Arthrosetherapie empfehle ich meinen Patienten die ergänzende Einnahme von Kollagenpeptiden in Form von Trinkampullen wie das Präparat 'CH-Alpha Plus' - mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Knorpeldichte bei täglicher Einnahme des Trinkkollagens zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert." Wieder beschwerdefrei bewegen Betroffene Patienten können sich nach dreimonatiger Einnahme demnach wieder besser bewegen und sind gelenkiger. Weitere Tipps und Neuigkeiten zu Arthrose gibt es unter www.ch-alpha.de. Das Ziel ist es, wieder mehr Lust auf körperliche Aktivität zu bekommen, die bei Gelenkverschleiß so wichtig ist. "Da die Knorpelzellen die für sie lebenswichtigen Substanzen vor allem aus der Gelenkschmiere beziehen, die von der Innenhaut der Gelenkkapsel gebildet wird, muss diese visköse Gelenkflüssigkeit durch permanente Bewegung möglichst gleichmäßig verteilt werden", so Dr. Lehner. Besonders geeignet sind in dieser Jahreszeit Aquafitness, Gymnastik, Qi Gong oder winterliche Spaziergänge. Also, runter vom Sofa und ab in die Bewegung.

30.10.2019

Üppig aufgetischt: Im Winterhalbjahr steigt der Appetit auf Deftiges - was der Verdauung jedoch zu schaffen machen kann. Foto: djd/zeljikosantrac/istockphoto.com

LÄSTIGE LUFT: WAS HILFT BEI BLÄHUNGEN?

Wenn deftige Herbst- und Wintergerichte den Bauch belasten

(djd). Wer kennt das nicht? Sobald es draußen kälter wird, steigt wieder der Appetit auf Deftiges, wie Linsen- und Erbseneintöpfe, Braten oder Raclette. Für Lauch, Rotkraut, Wirsing und Schwarzwurzel beginnt die Saison. Auch Herbst- und Winterfeste locken mit allerlei Süßigkeiten, Zwiebelkuchen, Haxe, Würstchen und Co. Aber Vorsicht - fettige Speisen, insbesondere tierische Fette, sowie proteinreiche Nahrung und bestimmte pflanzliche Lebensmittel können unangenehme Beschwerden in der Körpermitte hervorrufen. Im Darm entstehen Gase Denn wenn Nahrung im Darm zersetzt wird, entstehen Gase, die zum Teil von der Darmwand resorbiert werden oder als Winde abgehen. Ist jedoch das Gleichgewicht zwischen Gasaufnahme und -abgabe gestört, bilden sich kleine Schaumbläschen. Die Luft kann nicht entweichen und es kommt zu Blähungen, Völlegefühl oder krampfartigen Bauchschmerzen. Um die Stimmung in der kalten Jahreszeit nicht immer wieder zu trüben, ist schnelle Abhilfe gefragt. Bewährt hat sich hierfür der Wirkstoff Dimeticon, enthalten beispielsweise in Sab Simplex Kautabletten (in der Apotheke erhältlich). Ohne bekannte Nebenwirkungen werden die Luftbläschen rein physikalisch aufgelöst. Darmgase können so auf natürlichem Wege abgehen oder von der Darmwand resorbiert werden. Besonders praktisch: Die nach Pfefferminz schmeckenden Kautabletten sind ideal für unterwegs, da sie diskret ohne Wasser eingenommen werden. Die Verdauung unterstützen Darüber hinaus ist es sinnvoll, beim Schlemmen und Genießen ein gewisses Maß zu halten und den Bauch mit einigen Maßnahmen zu unterstützen. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt sind besser verträglich als eine üppige Mahlzeit. Gewürze wie Kümmel, Anis, Bohnenkraut, Koriander, Majoran, Thymian, Rosmarin und Ingwer fördern die Verdauung, und ein wohltuender heißer Tee kann auch helfen. Ein zügiger Spaziergang durch den Park tut Magen und Darm ebenfalls gut. Weitere Tipps gegen Verdauungsprobleme gibt es auf www.sab-simplex.de.

30.10.2019

Übungen, die vom Physiotherapeuten empfohlen werden, sollten auch zu Hause regelmäßig durchgeführt werden. Das hält die Gelenke durchgehend beweglich. Foto: djd/Sanofi/Getty/KatarzynaBialasiewicz

GESCHMEIDIG DURCHS WINTERHALBJAHR

Wie Arthrosepatienten auch bei Kälte ihre Gelenke mobil halten können

(djd). "Ich spüre die Kälte in allen Knochen" - diesen Stoßseufzer hört man im Winterhalbjahr gerade von Arthrosepatienten häufiger. Zwar konnte bisher kein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen verstärkten Schmerzen und kalten Temperaturen belegt werden, aber subjektiv wird es vielfach so empfunden. Experten vermuten einen Grund darin, dass der Stoffwechsel sich verlangsamt und in der Folge die Durchblutung im Gelenk sinkt. Vom Physiotherapeuten anleiten lassen Hinzu kommt, dass sich die Menschen bei frostigem Wetter weniger bewegen, sondern es sich lieber auf der Couch gemütlich machen. Das aber ist Gift für alle, die unter Arthrose leiden. Der erste Ansatzpunkt, um mobil und geschmeidig zu bleiben, ist daher ein gelenkschonendes Training. Wer bei unwirtlicher Witterung nicht ständig hinaus will, kann auch täglich zu Hause aktiv werden. Am besten lässt man sich beim Physiotherapeuten geeignete Übungen zeigen. Gezielte Bewegungsleitfäden für jedes Gelenk sowie ein Infopaket und einen Arthrose-Selbsttest zum kostenlosen Download gibt es etwa unter www.synvisc.de. Noch besser ist es, regelmäßig beispielsweise ins Fitnesscenter oder ins Schwimmbad zu gehen. Angebote wie Crosstrainer, Yoga, Gymnastik oder Aquajogging sind ideal für Arthrosepatienten. Allerdings sollte man nicht mit akuten Schmerzen trainieren. Darum ist ein Besuch beim Orthopäden vorab sinnvoll. Er kann eine herkömmliche Schmerztherapie verordnen oder alternativ etwa auch Hyaluronsäure-Injektionen ins betroffene Gelenk, wie sie in der Leitlinie der Fachgesellschaften empfohlen werden. Als therapeutisch effektiv haben sich in Studien hochmolekulare Hyaluronsäuren wie die "Synvisc 3-in-1-Spritze" gegen Arthrose gezeigt. Sie können schnell schmerzlindernd, stoßdämpfend und langanhaltend wirken. Wärmebehandlungen sind wohltuend Was vielen Betroffenen in der kalten Jahreszeit außerdem guttut, sind (außer bei aktivierter, entzündlicher Arthrose!) sanfte Wärmebehandlungen. Das können Bestrahlungen mit einer Rotlichtlampe sein, Kirschkernkissen oder Wärmflaschen auf den betroffenen Gelenken. Auch ein warmes Vollbad oder einen Saunabesuch empfinden viele Arthrosepatienten als angenehm. Sie fördern die Durchblutung und sorgen so oft für mehr Beweglichkeit.

30.10.2019

Wenn Männer beruflich viel sitzen, kann dies Venenleiden begünstigen. Öfter die Füße hochzulegen, untersützt den Blutfluss. Foto: djd/Ofa Bamberg/Getty

FITNESS FÜR MÄNNERBEINE

Krampfadern und Venenschwäche betreffen auch das starke Geschlecht

(djd). "Das ist doch eher ein Frauenproblem", so denken viele, wenn es um das Thema Krampfadern geht. Irrtum, tatsächlich ist laut der Bonner Venenstudie jeder sechste Mann in Deutschland von einer Venenschwäche betroffen. Während aber Frauen meist früher einen Arzt aufsuchen - allein schon, weil sie sich auch optisch an den bläulichen verdickten Adern stören -, zögern Männer den Gang zum Experten häufiger hinaus. Gefahr wird unterschätzt Viele unterschätzen die Gefahr. Wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen verhindert und staut es sich dadurch in den Venen, kann dies fatale Folgen haben. Betroffene riskieren auf lange Sicht Komplikationen wie Entzündungen, Geschwüre, Thrombosen, offene Beine oder sogar eine Lungenembolie. Darum sollten auch Männer Krampfadern nicht auf die leichte Schulter nehmen und zum Spezialisten (Phlebologen) gehen. Neben Maßnahmen wie Verödung, Lasertherapie oder Operation ist die Kompressionstherapie das Herzstück jeder Venenbehandlung. Allerdings ergab eine Genfer Studie, dass nur jeder zweite Mann sein Rezept für Kompressionsstrümpfe wirklich einlöst. Dabei gibt es mittlerweile schicke Herrenstrümpfe, die sich von normalen Socken optisch nicht unterscheiden - wie etwa die neuen "Memory Men" von Ofa Bamberg. Ihr dezenter Look macht sie businesstauglich, doch auch zum legeren Freizeit-Outfit passen sie perfekt. Der hohe Baumwollanteil des maskulinen Kompressionsstrumpfes sorgt für angenehmen Tragekomfort. Erhältlich ist er in den Farbtönen Beige, Denim, Navy und Black, die sich sowohl zum Anzug als auch zur Jeans oder zur lässigen Chino kombinieren lassen. Kompression plus Bewegung Das ist umso wichtiger, als dass nur das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen eine nachhaltige medizinische Wirkung sichert. Allerdings sollten Männer mit Krampfadern zusätzlich aktiv dagegen vorgehen. So sorgt regelmäßige Bewegung für fitte Venen, besonders geeignet sind Walken, Radfahren oder Schwimmen. Wer beruflich viel sitzt oder steht, sollte zwischendurch Fußgymnastik betreiben. Tipps dafür gibt es unter www.ofa.de. Gegebenenfalls ist außerdem eine Gewichtsreduktion ratsam, um die Venen zu entlasten. Und schließlich kann reichliches Trinken die Fließfähigkeit des Blutes begünstigen.

27.09.2019

Bei der Vorbereitung einer Reise sollte man sich auch zum Thema Grippeimpfung vom Arzt beraten lassen. Das gilt besonders für Risikogruppen wie Menschen über 60 Jahren. Foto: djd/Sanofi/thx

DIE GRIPPE GIBTS AUCH IN DER FERNE

Besonders bei Kreuzfahrten und Gruppenreisen ist die Ansteckungsgefahr groß

(djd). Eine Fernreise oder Kreuzfahrt leisten die meisten Menschen sich nicht jedes Jahr. Die schöne Zeit dann krank im Bett zu verbringen, wäre wohl mit das Schlimmste. Und auch Geschäftsreisende müssen bei den Meetings im Ausland fit sein. Vorbeugungsmaßnahmen wie das Mitnehmen einer umfangreichen Reiseapotheke, Impfungen gegen exotische Krankheiten und das Abschließen einer Auslandskrankenversicherung sind deshalb für viele selbstverständlich. Was dabei oft vergessen wird, ist die Grippeschutzimpfung. Viele Menschen - hohes Infektionsrisiko Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, auf dem Kreuzfahrtschiff, in der Dschungel-Lodge oder der asiatischen Millionenmetropole mit einer Influenzainfektion samt hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen flach zu liegen, verhältnismäßig hoch: Laut der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) ist die echte Grippe oder Influenza die häufigste durch Impfung vermeidbare Infektionskrankheit auf Fernreisen. Besonders bei Kreuzfahrten, Bus-, Bahn- oder Flugreisen, bei Gruppentouren, Großveranstaltungen oder für Haddsch-Pilger sei das Risiko hoch. Denn wo viele Menschen aufeinandertreffen, werden Krankheiten wie die Grippe, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, besonders leicht weitergegeben. Wer sich bestmöglich vor einer schweren Erkrankung während der Reise schützen möchte, sollte deshalb bei der Planung auch an die Grippeimpfung denken. Das gilt gerade für Personen, die ohnehin schon zu den Risikogruppen gehören - wie Senioren über 60 Jahren, Schwangere und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Dabei sind nach Möglichkeit tetravalente Impfstoffe zu bevorzugen, die gegen vier verschiedene Typen von Influenzaviren schützen. Reisezeit im Blick haben Bei der Entscheidung für eine Grippeimpfung als Reiseimpfung ist auch die Jahreszeit wichtig: Während auf der Nordhalbkugel die Grippesaison etwa von November bis April geht, dauert sie auf der Südhalbkugel meist von Mai bis Oktober. In tropischen Gebieten herrscht ganzjährig ein Infektionsrisiko. Ein spezieller Impfstoff ist laut DTG bei Reisen auf die Südhalbkugel nicht erforderlich. Allerdings ist der hiesige Impfstoff in den Sommermonaten oft kaum verfügbar. Bei der Planung einer Reise sollte die Impfung daher möglichst noch während der Grippesaison erfolgen, sie schützt dann etwa sechs bis zwölf Monate.

26.09.2019

Bewegung ist das A und O, um Faszien und Gelenke beweglich und geschmeidig zu halten. Foto: djd/CH Alpha-Forschung/Fotolia/Peter Atkins

BEWEGEN OHNE BESCHWERDEN

Wichtig für Arthrosepatienten: Wie Gelenke und Faszien zusammenhängen

(djd). Man kann sich Faszien als ein faseriges Geflecht vorstellen, das netzartig sämtliche Muskeln, Organe und Knochen umhüllt. Es sorgt für die Trennung der einzelnen Körperteile und übernimmt eine bedeutende Schutz- und Stabilisierungsfunktion. Wie Führungsbahnen durchziehen die Faszien dabei den gesamten Organismus und halten unser Inneres zusammen. Auch Gelenkknorpel und -knochen sind über sie dynamisch miteinander verbunden, wodurch die einzelnen Teile des Bewegungsapparates ungehindert aneinander vorbeigleiten können. Geschmeidige Faszien und starke Gelenke Eine hohe Geschmeidigkeit der aus Kollagen und Elastin bestehenden Faszienfasern ist daher ebenso wichtig für schmerzfreie und schonende Bewegungsabläufe wie für starke Muskeln, Knorpel und Knochen. Genau an dieser Geschmeidigkeit hapert es jedoch häufig: Durch Bewegungsmangel können Faszien verkleben und ihr Strukturgerüst baut sich ab. Zudem verursachen einseitige Belastungen oder körperliche Fehlhaltungen oft Mikroverletzungen. Das führt zu einer starken Beanspruchung der darunter liegenden Muskeln und Gelenke. Daraus resultierende Schmerzen können nur durch Heilung der Mikrorisse und Behebung der Verklebungen gemindert werden. Neben regelmäßigem Sport wie Laufen, Gymnastik oder Radfahren ist hierfür ein gezieltes Faszientraining nötig. Mittels spezieller Rollen und Bälle wird dabei mechanischer Druck auf die verklebten Faszien ausgeübt, um Verspannungen zu lösen und die Kollagenproduktion wieder anzuregen. Damit die Gelenke dieser besonderen Beanspruchung standhalten können, ist eine intakte Knorpelschicht zwischen den Gelenkknochen unerlässlich. Die praktischen und rezeptfreien "CH-Alpha Plus Trinkampullen" aus der Apotheke beispielsweise enthalten eine Kombination aus bioaktiven Kollagen-Peptiden und Hagebuttenextrakt. Sie können sowohl den strukturellen Aufbau der Faszien als auch den Aufbau und die Regeneration des Knorpelgewebes unterstützen. Körperliche Funktionen verbessern Eine neue Studie zeigte, dass sich die Schmerzen der Anwender nach einer mindestens dreimonatigen Einnahme des Trink-Kollagens um durchschnittlich 38 Prozent verringerten und sich die Gelenksteifheit um 35 Prozent reduzierte, während sich die körperlichen Funktionen um 36 Prozent verbesserten. Und durch eine gute Beweglichkeit der Gelenke wird auch die Regeneration der Faszien unterstützt.

26.09.2019

Kuschelige Familienzeit ist eine der schönsten Seiten des Winters. Für die Haut bedeutet trockene Heizungsluft allerdings Stress. Foto: djd/Bencard Allergie GmbH/Getty Images/skynesher

PROBIOTIKA BEI NEURODERMITIS

Eine Kur mit geeigneten Milchsäurebakterien kann Betroffenen den Winter erleichtern

(djd). Trockene und eingerissene Haut, gerötete, nässende Stellen und immer wieder dieser quälende Juckreiz: So leiden Neurodermitis-Patienten bei einem Krankheitsschub. Gerade im Winter müssen Betroffene wieder häufiger damit rechnen, da Kälte und Heizungsluft ihrer ohnehin trockenen und empfindlichen Haut noch mehr Feuchtigkeit entziehen. "Dann kann schon ein Pullover aus Wolle oder ein kratzendes Etikett die Haut eines Patienten mit Atopischer Dermatitis, allgemeinhin Neurodermitis genannt, irritieren und einen Schub auslösen", erklärt Dr. med. Sonja Guethoff, Ärztin und Medical Director der Bencard Allergie GmbH. Krankheitsschübe reduzieren Neurodermitis ist weit verbreitet. Bei Kindern und Jugendlichen gehört sie in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen, aber auch eine Reihe Erwachsener sind davon betroffen. "Das Kratzen führt leider oft zu Hautverletzungen mit nachfolgenden Entzündungen und weiterem Kratzzwang", erklärt Dr. Guethoff. Die ständigen Verletzungen der Haut können zudem Narben hinterlassen. Um sich selbst oder seinen Kindern solches Leiden möglichst zu ersparen, ist eine kontinuierliche Behandlung der Symptome durch einen Haut- oder Kinderarzt notwendig. Noch besser ist es jedoch, keine oder weniger Schübe zu bekommen. Dabei können Betroffenen Probiotika helfen. Das sind lebende Milchsäurebakterien, die sich günstig auf die Darmflora auswirken und darüber auch Hauterkrankungen lindern können. "Die Bakterienvielfalt auf befallenen Hautstellen von Patienten mit Atopischer Dermatitis ist oft geringer und verschoben zugunsten von ungünstigen Bakterien im Vergleich zu gesunder Haut", so die Ärztin. Das Probiotikum Kallergen D etwa enthält spezifisch ausgewählte Bifido- und Lakto-Bakterienstämme und ist zudem mit Vitamin D3 angereichert. Dieses fördert das Immunsystem. Neurodermitis-Patienten weisen oft zu geringe D3-Spiegel auf - unter www.kallergen.de gibt es mehr Informationen. Schon im Herbst vorbeugen Eine Studie von Manzotti und Kollegen von 2014 hat gezeigt, dass Erkrankte bei täglicher Einnahme dieser Probiotikastämme nach vier Monaten deutlich weniger Medikamente benötigten und ein schöneres Hautbild sowie abgeschwächte Krankheitsschübe aufwiesen. Um besser durch die kalte Jahreszeit zu kommen, empfiehlt Dr. Guethoff Neurodermitis-Patienten, frühzeitig mit einer viermonatigen Kur vorzubeugen: "Am besten beginnen Patienten damit im Spätsommer oder Herbst, um gut für den Winter gewappnet zu sein."

26.09.2019

Das digitale Messgerät vermisst das Auge ganzheitlich an über 7.000 Messpunkten und kreiert sozusagen den digitalen und individuellen Fingerabdruck des Auges. Foto: djd/Rodenstock GmbH, München

BESSER SEHEN, RISIKEN ERKENNEN

Digitale Augenvermessung beim Optiker: Die wichtigsten Fragen und Antworten

(djd). Sehprobleme machen sich bei den meisten Menschen schleichend bemerkbar. Plötzlich müssen sie bei Straßenschildern zweimal hinschauen oder sie bekommen Kopfschmerzen nach langem Lesen. Bis die Betroffenen einen Augenarzt aufsuchen, vergeht oftmals viel Zeit, der "Leidensdruck" ist anfangs nicht besonders hoch. Was viele nicht wissen: Direkt beim Optiker kann man von digitaler Augenvermessung und Gesundheitsvorsorge aus einer Hand ganz unkompliziert und ohne große Terminabsprache profitieren. Hier die vier wichtigsten Fragen und Antworten dazu: - Was bedeutet digitale Augenvermessung? Ihre Augen werden beim Optiker mit neuen 3-D-Geräten vermessen. Ein Beispiel für die neue Technologie ist der DNEye Scanner von Rodenstock. Das Messgerät vermisst das Auge ganzheitlich an über 7.000 Messpunkten und kreiert sozusagen den digitalen und individuellen Fingerabdruck des Auges - vergleichbar einer DNA. - Was passiert dann mit den Daten? Die digital gewonnenen Daten werden direkt ins Glas übertragen, damit können die Brillengläser individuell an Ihr Sehvermögen angepasst werden. Danach können Sie Ihr Sehpotenzial zu 100 Prozent ausschöpfen. Die maßgeschneiderten Brillengläser sind sowohl als Gleitsicht- als auch als Einstärkengläser erhältlich. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.dneye-scanner.de. - Was hat das mit Gesundheitsvorsorge zu tun? Einige Optiker bieten zusätzlich zum Screening des vorderen Augenabschnittes auch die Untersuchung des hinteren Augenabschnittes mit dem sogenannten Fundus-Scanner an. Mit diesem innovativen Messgerät können Optiker Auffälligkeiten auf Ihrer Netzhaut erkennen. Anschließend sendet der Optiker die erhobenen Daten an einen telemedizinischen Dienst. Ein Netzwerk aus speziell ausgebildeten Augenärzten und Partnern analysiert dann die eingeschickten Parameter und Bilder detailliert und erstellt Ihre individuelle Risikoanalyse. - Was passiert bei der Entdeckung von Auffälligkeiten? Im Fall einer Erkrankung kann der Optiker Sie bereits über Auffälligkeiten und Risikofaktoren informieren und gegebenenfalls an einen Spezialisten wie den Augenarzt verweisen. Der wiederum kann dann die Messergebnisse als Ausgangspunkt für seine Diagnose und Behandlung nutzen. Der Vorteil für Sie: Sie erhalten zum einen Brillengläser, die optimal an Ihre Augen angepasst sind, und zum anderen einen schnellen, bequemen und dennoch fundierten Gesundheits-Check aus einer Hand.

26.09.2019

Meist unbedeckte Körperstellen wie Gesicht, Kopfhaut, Nacken, Ausschnitt und Hände sind besonders gefährdet für Hellen Hautkrebs. Foto: djd/Galderma/bernardbodo - stock.adobe.com

IMMER IN AKTION, IMMER UNTER DER SONNE

Heller Hautkrebs: Mit wenig Zeitaufwand kann sich jeder effektiv schützen

(djd). Mehr als 200.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Hellem Hautkrebs. Damit ist er die häufigste Krebsart und viel stärker verbreitet als der Schwarze Hautkrebs mit circa 28.000 Fällen pro Jahr. Trotzdem wird der Helle Hautkrebs oft unterschätzt und von Betroffenen gar nicht erkannt. Die Aufklärungskampagne "Action! 1 Minute für die Hautgesundheit - Gemeinsam gegen Hellen Hautkrebs!" hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, auf das persönliche Risiko aufmerksam zu machen sowie unter www.action-gegen-hellen-hautkrebs.de über Vorbeugung und Behandlung aufzuklären. Gut vor UV-Strahlung schützen Der Hauptauslöser für Hellen Hautkrebs ist UV-Strahlung. Gefährdet sind daher vor allem Menschen, die viel im Freien arbeiten - zum Beispiel Gärtner, Landwirte, Berufskraftfahrer und Sportlehrer. Auch Outdoorsportler, Organtransplantierte und Personen mit geschwächtem Immunsystem oder sehr heller, vorgeschädigter Haut gehören zu den Risikogruppen. Präventive Maßnahmen sind für sie besonders wichtig. Dunkle, dicht gewebte Kleidung schützt besser vor der Sonne als helle, locker gewebte Textilien. Es gibt auch zertifizierte Kleidung mit UV-Schutz. Der Schutzfaktor wird dabei mit dem Kürzel UPF angegeben. Analog zum Lichtschutzfaktor (LSF) sagt es aus, wie viel Mal länger sich der Nutzer/Träger in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Eine Kopfbedeckung mit Schirm und eine Sonnenbrille mit UV-Filter vervollständigen die richtige Kleidung. Für unbedeckte Körperstellen sollte ein medizinischer UV-Schutz wie zum Beispiel Actinica Lotion mit LSF 50+ verwendet werden. Sie hält UVA- und UVB-Strahlung ab und eignet sich für jeden Hauttyp. Das Eincremen ist in einer Minute erledigt. Falls möglich, sollte in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr die Sonne gemieden werden, da dann die UV-Strahlung am intensivsten ist. Die Haut regelmäßig checken Neben diesen Maßnahmen sollte jeder seine Haut gut beobachten und rosa, rot oder braun verfärbte, schuppende, abgehobene oder knotige Stellen einem Hautarzt zeigen. Es empfiehlt sich auch, die ab 35 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre finanzierte Hautkrebsvorsorge wahrzunehmen. Denn rechtzeitig erkannt, kann Heller Hautkrebs meist geheilt werden.

26.09.2019

Das Design moderner mobiler Luftbefeuchter macht in jeder Umgebung eine gute Figur. Foto: djd/Swegon/Joost van Buul

NICHT NUR FÜRS WOHLFÜHLEN

Mehr Schutz in der Erkältungssaison durch die richtige Luftfeuchte

(djd). Husten und Heiserkeit, trockene gerötete Augen, gereizte Nasenschleimhäute: Viele der typischen Gesundheitsprobleme im Winterhalbjahr sind kein unabwendbares Schicksal, sondern häufig die Folge einer zu geringen Luftfeuchtigkeit in den Räumen, in denen wir uns über viele Stunden aufhalten. Vor allem trockene Heizungsluft fördert die alljährlich wiederkehrenden Erkältungs- und Grippewellen - mehr noch als eine nasskalte Witterung oder ein vermehrtes Vorkommen von Viren. Denn Schleimhäute benötigen Feuchtigkeit, um ihre Funktionen im Rahmen unserer Immunabwehr umfassend zu erfüllen und Bakterien und Viren unschädlich zu machen. Zudem fühlen sich Erreger in trockenen Umgebungen besonders wohl - ein weiterer Grund für das erhöhte Infektionsrisiko in trockenen Räumen. Wohlfühlklima zwischen 40 und 60 Grad Luftfeuchte Am wohlsten fühlen wir uns dagegen, wenn die Luftfeuchte im Bereich zwischen 40 und 60 Prozent liegt. Sicherstellen lässt sich das mit Luftbefeuchtern wie dem "LBV 45" aus der Air-Blue-Serie von Swegon. Die mobilen, besonders geräuscharmen Geräte lassen sich ganz nach Bedarf in den Raum mitnehmen, in dem man sich gerade aufhält. Bei stationärem Betrieb ist auch der direkte Anschluss an eine Trinkwasserleitung möglich. So muss man kein Wasser von Hand nachfüllen. Besser als Hausmittel: automatisch zum richtigen Raumklima Natürlich lässt sich die Luftfeuchte auch mit Hausmitteln wie nassen Handtüchern oder Wasserschalen auf der Heizung erhöhen. Im Unterschied zu professionellen Geräten erfolgt die Befeuchtung damit aber nicht kontrolliert. Man kann also nie sicher sein, ob sie tatsächlich im optimalen Bereich liegt oder zu niedrig beziehungsweise zu hoch ist und dann Mitursache für eine Schimmelbildung an den Wänden sein kann. Elektronisch geregelte Luftbefeuchter übernehmen diese Aufgabe automatisch. Unter www.swegon.de gibt es dazu mehr Infos. Sie sorgen mit Sensoren dafür, dass eine definierte Luftfeuchtigkeit im Raum durch eine einstellbare Befeuchtungsleistung automatisch eingehalten wird. Trockene Luft ist der Feind wertvoller Möbel Trockene Raumluft belastet nicht nur den Menschen, sie kann auch Möbeln schaden. Schränke und Kommoden aus Vollholz oder Klaviere können sich verziehen und schlimmstenfalls Risse bekommen. Auch bei Ledersofas besteht die Gefahr, dass sie in Mitleidenschaft gezogen werden. Mit mobilen Luftbefeuchtern lässt sich solchen Schäden vorbeugen. Sie verhindern zudem auch starke Schwankungen der Luftfeuchte.

26.09.2019

Die Vitametik kann ärztliche Schmerztherapien ergänzen. Ihr Erfolg konnte nun in einer ein Jahr dauernden wissenschaftlichen Studie bestätigt werden. Foto: djd/www.dasbi.de/Markus Münch

DEN TEUFELSKREIS DURCHBRECHEN

Kalte Jahreszeit: Vitametik kann Schmerzen und Verspannungen lindern

(djd). Wenn das Wetter zunehmend nass und kalt wird, leiden viele Menschen verstärkt unter Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Kälte kann beispielsweise für einen verlangsamten Stoffwechsel und eine schlechtere Durchblutung sorgen. Die Folgen sind Verspannungen und wenig Lust auf Bewegung, das verstärkt wiederum die Verspannungen - ein kleiner Teufelskreis beginnt. Der untere Rücken ist am häufigsten von Schmerzen und Verspannungen betroffen. Danach folgen Nacken und Schulter. Eine alternative und in Deutschland noch recht neue Behandlungsmethode ist die Vitametik. Die ganzheitliche Methode kommt bei allen Arten von Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen zum Einsatz, aber auch bei Bandscheibenvorfällen, Tinnitus, Schwindel und Schlafstörungen. Sie kann ärztliche Schmerztherapien ergänzen, ihr Erfolg konnte in einer einjährigen wissenschaftlichen Studie an der Deutschen Sporthochschule in Köln bestätigt werden. Gezielter Impuls mit den Daumen Und so funktioniert es: Der Vitametiker gibt mit seinen Daumen einen gezielten sanften Impuls in die seitliche Halsmuskulatur des Patienten. Der Impuls erreicht unmittelbar das Gehirn - so soll der Körper seine natürliche Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskraft zurückgewinnen. Die Anwendung ist schmerzlos und kann sofort eine intensive Entspannung und Regeneration einleiten. Die Vitametik ersetzt nicht die Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker, ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zu laufenden ärztlichen Behandlungen. Diese sollen weitergeführt beziehungsweise nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden. Alle Infos gibt es unter www.vitametik.de. Berufliche Chancen für Vitametiker Die Vitametik bietet zudem sehr gute haupt- und nebenberufliche Chancen. Während der Ausbildung, die sich über fünf Wochenenden innerhalb eines Jahres mit begleitendem Heimstudium erstreckt, kann man nach Absprache Vitametik-Praxen besuchen. Nach der Ausbildung wird man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens "Vitametik". Die Ausbildung lässt sich in ihrer Kompaktheit gut in den Alltag samt Berufstätigkeit integrieren.

25.08.2019

Gesundheitsexperte Dr. h.c. Peter Jentschura weiß, wie das Immunsystem lange fit bleibt. Foto: djd/Verlag Peter Jentschura

SIND SIE FIT FÜR DEN HERBST?

In drei Schritten zu einem stärkeren Immunsystem - auch mit 60plus!

(djd). Kaum hat das Enkelkind einmal geniest, fängt schon die eigene Nase an zu kribbeln. Viele ältere Menschen kennen das. Aber ist es normal, dass das Immunsystem im Alter schwächer wird? Jein. Tatsächlich kann die körpereigene Abwehr im Laufe der Jahre nachlassen, weil viele Prozesse, darunter auch die Neubildung von Zellen, langsamer verlaufen. Aber sie muss es nicht zwangsläufig. "Ganz entscheidend beeinflusst unser Lebensstil, wie gut wir gegen Krankheiten gerüstet sind", sagt Bestsellerautor und Gesundheitsexperte Prof. h.c. Peter Jentschura aus Münster. Er verrät, was fit für die kalte Jahreszeit macht. Sanft entsäuern "Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt spielt für das Immunsystem eine entscheidende Rolle", erklärt der Fachmann. "Ist er im Lot, können alle Zellen - auch die der körpereigenen Abwehr - ihre Arbeit besser verrichten." Bei den meisten Menschen sei jedoch ein Säuren-Überschuss zu verzeichnen, vor allem aufgrund einer unausgewogenen Ernährung. Fertigprodukte, tierische Lebensmittel, Zucker und weißes Mehl bilden im Körper Säuren, die sich im Gewebe sammeln und wie eine Blockade auf die Zellen wirken. Sie müssen aus ihren Depots gelöst werden. Dafür eignet sich basischer Kräutertee aus dem Reformhaus, der über mehrere Wochen hinweg kurmäßig getrunken wird. Man beginnt mit ein bis zwei Tassen pro Tag und steigert die Menge langsam auf bis zu anderthalb Liter. Begleitend wird die gleiche Menge an stillem Wasser getrunken. Schlacken neutralisieren Gelöste Säuren müssen neutralisiert werden, damit der Körper sie über Nieren und Haut ausscheiden kann. Dabei hilft eine vitalstoffreiche, basische Ernährung: frisches regionales Gemüse und Obst, Getreide wie Hirse und Amarant, reichlich stilles Wasser und verdünnte Gemüsesäfte. Diese Neutralisierung ist wichtig, um zu verhindern, dass der Körper mit den gelösten Säuren "überschwemmt" wird. Tipps zum besonders vorsichtigen Ausleiten gibt Prof. h.c. Peter Jentschura auch in seinem Ratgeber "Gesundheit durch Entschlackung" (Jtb-Verlag). Eine Leseprobe gibt es unter www.verlag-jentschura.de. Ausleiten und pflegen Haut und Nieren sind die wichtigsten Ausscheidungsorgane. Unterstützt werden sie durch reichliches Trinken von stillem Wasser und basische Pflegerituale wie Fuß- oder Vollbäder mit basischem Pflegesalz, Bürstenmassagen und basische Wickel. Auch regelmäßiges Schwitzen im Dampfbad regt die Ausscheidung von Säuren an. Tipp: Vorher mit etwas Wasser ein Peeling aus basischem Pflegesalz anrühren und die Haut damit massieren. Das kurbelt im Dampfbad nicht nur die Ausleitung an, sondern sorgt auch für streichelzarte, glatte Haut.

24.08.2019

Die Schwangerschaft von MS-Patientinnen verläuft in der Regel genauso wie bei gesunden Frauen. Foto: djd/Sanofi/Steffen Jaenicke

FAMILIENPLANUNG MIT MS

Kinder zu bekommen ist auch für Menschen mit Multipler Sklerose möglich

(djd) Für junge Menschen zwischen 20 und 40 sind Kinder und Familie oft ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsplanung. Kommt dann die Diagnose Multiple Sklerose (MS) dazwischen, wird der ganze Lebensentwurf infrage gestellt. Denn viele Betroffene sind unsicher, ob es möglich ist, mit der Krankheit ein Baby zu zeugen, eine Schwangerschaft gesund durchzustehen und ein Kind aufzuziehen. Eine Schwangerschaft gut planen Tatsächlich stehen bei guter Vorbereitung und Begleitung durch den behandelnden Neurologen die Chancen gut, sich den Kinderwunsch erfüllen zu können. "Männer können bei den meisten Medikamenten, die sie zur Therapie der MS einnehmen, problemlos ein Kind zeugen", erklärt die Neurologin Dr. Kerstin Hellwig in einem Interview mit der Zeitschrift "MS persönlich", die ebenso wie die Broschüre "Den Alltag leben mit MS - Kinderwunsch und Familienplanung" unter 0800-9080333 oder service@ms-persoenlich.de bestellt werden kann. Auch für Frauen sei MS kein Grund, auf ein Baby zu verzichten. Da die meisten MS-Medikamente aber nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden dürfen, ist hier Vorbereitung ratsam. MS-Patientinnen sollten deshalb ihren Kinderwunsch mit dem behandelnden Neurologen besprechen, um die medikamentöse Behandlung entsprechend anzupassen und eine gute Krankheitskontrolle zu gewährleisten. Die Schwangerschaft selbst verläuft bei Frauen mit MS in den meisten Fällen ohne Komplikationen, und sie bringen genauso häufig wie nicht Betroffene gesunde Kinder zur Welt. Viele fühlen sich während dieser Zeit sogar besonders wohl. "Im Allgemeinen nimmt die Schubrate bei Frauen mit Multipler Sklerose im Verlauf einer Schwangerschaft kontinuierlich ab und das um bis zu 80 Prozent im letzten Schwangerschaftsdrittel", so Hellwig. Nach der Geburt steigt die Schubhäufigkeit wieder an. Stillen kann das Risiko reduzieren, allerdings dürfen auch dabei nicht alle Medikamente eingenommen werden. Nach der Geburt beziehungsweise dem Abstillen sollte die Medikation dann so schnell wie möglich wieder fortgesetzt werden. Ein Netzwerk für das Kind weben Ist das Baby da, fängt für die Eltern ein ganz neues Leben an. Gerade Menschen mit MS machen sich oft Gedanken, ob sie sich (mindestens) 18 Jahre um ihr Kind kümmern können. Doch mit guter Vorbereitung und einem verantwortungsbewussten Partner geht auch das. Besonders wichtig ist für Betroffene ein soziales Netz aus Freunden, Familie, Nachbarn und professionellen Unterstützern wie MS-Nurses oder Familienhelferinnen. So können im Falle eines Schubes Belastungen abgefangen werden, und das Kind ist immer in guten Händen.

24.08.2019

46 Prozent der Deutschen suchen bei medizinischen Fragen Rat bei "Dr. Google". Foto: djd/IKK classic/Getty

WIE SERIÖS IST DR. GOOGLE?

So erkennt man fundierte Medizin- und Gesundheitstipps im Internet

(djd). Sich eine Diagnose übersetzen lassen, ein Symptom einordnen, eine Therapieform finden - das Internet wird bei Fragen zum Thema Gesundheit immer häufiger als Informationsquelle genutzt. Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung suchen 46 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 80 Jahren in medizinischen Fragen Rat bei "Dr. Google". "Vielen Nutzern ist jedoch nicht bewusst, dass es in der Qualität große Unterschiede gibt", weiß Maren Soehring von der IKK classic. Häufig seien seriöse Quellen nur schwer von werbefinanzierten Seiten oder Firmenportalen zu unterscheiden. "Außerdem kann man als Laie die Vielzahl an Informationen oft kaum richtig einordnen - das kann schnell zu Verunsicherung führen", so Soehring. Das Internet ist also kein Ersatz für das Gespräch mit dem Arzt oder Therapeuten, kann aber durchaus verlässliche Auskünfte liefern, wenn man diese Tipps beachtet: - Treffer filtern: Weit oben in den Ergebnislisten landen meist werbefinanzierte Gesundheitsportale. Sie bieten jedoch in der Regel lediglich eine erste Orientierung zu einzelnen Erkrankungen, zur Diagnostik und Behandlung. - Kritisch bleiben: Es ist verführerisch, einem Symptom-Checker seine Beschwerden zu nennen und mit ein paar Klicks zur Diagnose zu kommen. Den Arztbesuch erspart das jedoch nicht. "Ein komplexes Krankheitsgeschehen kann auf diese Weise nicht ausgewertet werden", warnt Maren Soehring. - Impressum prüfen: Ein Klick aufs Impressum zeigt an, welcher Betreiber sich hinter dem Online-Angebot verbirgt. "Skeptisch sollte man etwa bei Herstellern sein, die durch Interessen geprägt sind und auf eigene Produkte verweisen", erklärt die Expertin. Vorsicht sei auch geboten, wenn man zunächst persönliche Daten eingeben muss, um Beiträge lesen zu können. Einrichtungen und Gesellschaften des öffentlichen Gesundheitswesens, steuerfinanzierte wissenschaftliche Institute oder allgemeinnützige Stiftungen sind dagegen gute Anlaufstellen für seriöse Informationen. - Aufs Siegel schauen: Das Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem e.V. (afgis) vergibt ein Siegel an Anbieter, die sich freiwillig zu qualitätsgesicherter Gesundheitsinformation verpflichten. Hierfür müssen zehn Transparenzkriterien nachweislich erfüllt sein. Wichtig: Beim Klick auf das Siegel muss sich dieses öffnen. - Quellen beachten: Seriöse Gesundheitsinformationen geben auch Hinweise auf ihre Quellen, etwa auf Studien oder Literatur. Außerdem werden der Autor und das Jahr der Veröffentlichung genannt sowie häufig Infos zu weiterführenden Hilfsangeboten. Eine Liste seriöser Gesundheitsseiten gibt es unter www.ikk-classic.de in der Rubrik "Gesund.Machen/Tipps".

24.08.2019

Bei der Anwendung kommt eine spezielle Liege zum Einsatz. Foto: djd/www.dasbi.de/Markus Münch

RÜCKEN, NACKEN, SCHULTER

Studie: Vitametik kann ärztliche Therapien bei speziellen Schmerzen ergänzen

(djd). Im "Schmerzindex 2018" wurden mehr als 5.800 Schmerzpatienten befragt, in welchen Körperregionen sie beeinträchtigt sind. Das Ergebnis der Studie: Frauen leiden in fast allen Körperregionen häufiger unter Schmerzen als Männer, der untere Rücken ist bei beiden Geschlechtern am häufigsten von chronischen Schmerzen betroffen. Danach folgen Nacken und Schulter. Dauerschmerz kann depressive Verstimmungen sowie Schlaf- und Konzentrationsstörungen verursachen. Eine alternative und in Deutschland noch recht neue Behandlungsmethode ist die Vitametik. Die ganzheitliche Methode kommt bei allen Arten von Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen zum Einsatz, aber auch bei Bandscheibenvorfällen, Tinnitus, Schwindel und Schlafstörungen. Sie kann ärztliche Schmerztherapien ergänzen, ihr Erfolg konnte nun in einer einjährigen wissenschaftlichen Studie bestätigt werden. Gezielter Impuls mit dem Daumen Die Untersuchung wurde an der Deutschen Sporthochschule in Köln unter Leitung von Prof. Dr. Jens Kleinert durchgeführt. Alle Teilnehmer litten unter verspannungsbedingten Beschwerden im Nacken-, Kopf- und Schulterbereich. Ergebnis der Studie: In den Gruppen, die acht Wochen lang einmal wöchentlich eine vitametische Anwendung erhielten, kam es zu einer signifikanten Reduzierung der Schmerzen im Vergleich zu den anderen Gruppen. Dieser Effekt ließ sich auch noch acht Wochen nach Studienende nachweisen. Zu den Beschwerden, die sich deutlich besserten, gehörten Nacken-, Schulter-, Kreuz- und Kopfschmerzen. Und so funktioniert es: Der Vitametiker gibt mit seinem Daumen einen gezielten sanften Impuls in die seitliche Halsmuskulatur des Patienten. Der Impuls erreicht unmittelbar das Gehirn - so soll der Körper seine natürliche Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskraft zurückgewinnen. Die Anwendung ist schmerzlos und kann sofort eine intensive Entspannung und Regeneration einleiten. Die Vitametik ersetzt nicht die Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker, ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zu laufenden ärztlichen Behandlungen. Diese sollen weitergeführt beziehungsweise nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden. Alle Infos gibt es unter www.vitametik.de und beim Bildungsinstitut für Vitametik unter www.dasbi.de. Berufliche Chancen für Vitametiker Die Vitametik bietet zudem sehr gute haupt- und nebenberufliche Chancen. Während der Ausbildung, die sich über fünf Wochenenden innerhalb eines Jahres mit begleitendem Heimstudium erstreckt, kann man nach Absprache Vitametik-Praxen besuchen. Nach der Ausbildung wird man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens "Vitametik".

24.08.2019

Entspannend und gesund für die Sehorgane: den Blick öfter mal in die Ferne schweifen lassen. Foto: djd/Weleda

NATURKRAFT FÜR GESUNDE AUGEN

Wenn Tablet, Smartphone und Co. die Augen in Alarmbereitschaft versetzen

(djd). Reizungen, Rötungen, Juckreiz oder ein unangenehmes Trockenheitsgefühl - Augenbeschwerden sind vielfältig und können äußerst unangenehm werden. Dabei kommen sie in unserem oft hektischen, multimedial geprägten Leben nicht selten vor. Bildschirmarbeit sowie der intensive Gebrauch von Smartphone und Tablets sind eine Belastung für die Sehorgane. So belegen Studien, dass blaues LED-Licht die Netzhaut schädigen kann. Experten raten deshalb, nicht direkt in LEDs zu sehen und generell warmweißes Licht zu bevorzugen. Abendliche Bildschirmzeiten reduzieren An Monitoren lassen sich Blautöne oft herunter- und Gelbtöne heraufregeln. Für Smartphones gibt es spezielle Filter-Apps, um den Farbton des Lichts zu verbessern. Vor allem aber ist es sinnvoll, abendliche Bildschirmzeiten zu reduzieren. Denn wer tagsüber (im Hellen) am Computer arbeitet, hat eher enge Pupillen und es trifft weniger blaues Licht auf die Linse. Abends und nachts passt sich das Auge aber der Dunkelheit an: Die Pupille ist geweitet und damit Blaulicht besonders stark ausgesetzt. Das sollten wir im Hinterkopf haben und zum Fernsehen und Spielen oder Arbeiten am Computer eine möglichst helle Umgebung schaffen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, mehr auf "Digital Detox" zu setzen und bewusste Zeiten ohne moderne Medien einzuplanen. Denn das lange Starren auf Monitore senkt die Lidschlagfrequenz und begünstigt ein trockenes Auge. Dann kommt der Tränenfilm seiner Schutzfunktion nur noch ungenügend nach, die Augen tränen und häufig entsteht ein Fremdkörpergefühl. Gegen derartige Beschwerden gibt es Hilfe aus der Natur: die Wilde Malve. Ihre Schleimstoffe besitzen die Fähigkeit, Wasser zu binden und zu speichern. So können etwa Visiodoron Malva Augentropfen von Weleda mit einem Extrakt aus der Blüte biologisch angebauter Malve sowie gentechnikfrei hergestelltem Natriumhyaluronat befeuchten und den Tränenfilm stabilisieren. Auch Pollen, Sonne und Staub reizen Häufig reagieren die Sehorgane auf äußere Reize wie Zugluft, Pollen, Sonne, Staub oder Rauch mit einer nicht-infektiösen Bindehautentzündung. Sie äußert sich durch gerötete, juckende, brennende, tränende Augen. Dann können etwa Euphrasia D3 Augentropfen - als 10-ml-Flasche oder in praktischen Einzeldosen - lindern und die Beschwerden schnell abklingen lassen. Unter www.weleda.de/augenglueck gibt es weitere Tipps. Am besten ist es, sich vor Reizfaktoren möglichst vorab zu schützen, zum Beispiel durch eine Sonnenbrille oder Pollenfilter.

24.08.2019

Senioren sind eine der größten Grippe-Risikogruppen. Sie sollten rechtzeitig einen Impftermin beim Hausarzt ausmachen. Foto: djd/Sanofi/thx

HERBSTZEIT IST IMPFZEIT

Jetzt den Schutz holen, bevor die nächste Grippewelle startet

(djd). Winterzeit ist Grippezeit. Etwa ab Oktober beginnen die Grippeviren zu zirkulieren und die große Erkrankungswelle rollt dann meist ab Januar durch das Land. Allein in der schweren Grippesaison 2017/18 suchten neun Millionen Patienten wegen der Krankheit einen Arzt auf, 60.000 mussten ins Krankenhaus und es gab mehr als fünf Millionen grippebedingte Arbeitsunfähigkeiten. Die Grippe ist also nicht zu unterschätzen: Hohes Fieber bis zu 41 Grad Celsius, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein schweres Krankheitsgefühl quälen die Betroffenen. Dazu sind Komplikationen wie Bronchitis, Lungenentzündung, Herzprobleme oder ein Kreislaufschock möglich, im schlimmsten Fall kann es sogar zum Tod kommen. Wer gehört zu den Risikogruppen? Besser ist es, man vermeidet eine Grippeerkrankung von vornherein. Der bestmögliche Schutz gegen die Krankheit ist eine Impfung, idealerweise im Oktober oder November. Herbstzeit ist also Impfzeit - speziell für Risikogruppen, die besonders anfällig für die Influenzaviren sind und häufiger schwere Verläufe oder Komplikationen erleiden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung mit einem Vierfachimpfstoff für über 60-Jährige, Menschen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder chronischen Atemwegserkrankungen, Schwangere sowie Beschäftigte in medizinischen Berufen oder Jobs mit viel Publikumsverkehr. Bei diesen Risikogruppen werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Aber auch für alle anderen ist die Impfung sinnvoll. Denn erstens ist die Grippe selbst für ansonsten fitte und gesunde Menschen kein Spaß. Und zweitens trägt jeder Geimpfte nicht nur zu seinem eigenen, sondern auch zum Schutz der Gemeinschaft bei. Je mehr Menschen nämlich als Überträger ausfallen, desto schlechter können sich die Viren ausbreiten. Nicht auf Mythen hereinfallen Da Influenzaviren sehr wandelbar sind, müssen die Impfstoffe immer neu angepasst und die Impfung jährlich wiederholt werden. Leider lassen sich viele Menschen durch gängige Mythen davon abhalten, sich zu schützen. So wird oft behauptet, dass eine Grippeimpfung die Grippe auslösen kann. Das ist jedoch falsch. Es handelt sich um Totimpfstoffe, die nicht krank machen können. Leichte Reaktionen wie Rötungen oder Schmerzen an der Einstichstelle sind ein gutes Zeichen, da sie die Reaktion des Immunsystems anzeigen. Wer kurz nach einer Influenzaimpfung an der Grippe erkrankt, hat sich in der Regel angesteckt, bevor der Impfschutz aufgebaut werden konnte.

23.07.2019

Temperaturstürze, Gewitter, Sturm und Hagelschauer im Hochsommer lassen uns überraschend vor Kälte zittern. Dabei steigt das Erkältungsrisiko. Foto: djd/Esberitox/gpointstudio - stock.adobe.com

ACHTERBAHNWETTER SCHWÄCHT DIE ABWEHR

Wetterkapriolen können grippale Infekte fördern

(djd). "Morgenrot - schlecht Wetter droht" - auf diese oder ähnliche Bauernregeln ist heutzutage kaum Verlass. So jagt ein Temperaturrekord den nächsten und ohne Vorwarnung schlägt uns das Wetter plötzlich Kapriolen: Temperaturstürze, Gewitter, Sturm und Hagelschauer im Hochsommer lassen uns überraschend vor Kälte zittern. Das ständige Hin und Her kann dafür sorgen, dass der Körper nicht mehr nachkommt. Wenn sich das Wetter von einem Tag auf den anderen ändert, oder innerhalb des Tages umschlägt, fordern die Temperaturschwankungen die Anpassungsprozesse des Körpers heraus und das Abwehrsystem kann geschwächt werden. Das Ergebnis: Schnupfen, Husten und Halsweh in der schönsten Jahreszeit. Gesund werden mit starker Abwehr Etwa 20 Prozent aller Erkältungen treten zur Sommerzeit auf. Ärgerlich - vor allem im wohlverdienten Urlaub. Übrigens: Die Sommererkältung wird tatsächlich von anderen, hitzebeständigeren Viren verursacht als die Wintergrippe. Wer rasch wieder auf die Beine kommen möchte, kann seine körpereigene Abwehr unterstützen, etwa mit Esberitox Compact aus der Apotheke. Der darin enthaltene Extrakt aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut wirkt antiviral, beschleunigt die Antikörperbildung und aktiviert die körpereigenen Fresszellen. Auf diese Weise verläuft der grippale Infekt milder und die Krankheitsdauer wird verkürzt. Denn ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor Krankheiten. Passende Kleidung und feuchte Schleimhäute Das Top ist am Morgen zu luftig, die Jeans am Mittag zu warm. Wenn die Temperaturen schwanken, hat sich das "Zwiebelschalenmodell" bewährt: Mehrere Schichten Kleidung, die bei Bedarf an- oder ausgezogen werden können. Hüten sollte man sich im Sommer vor Zugluft und stark klimatisierten Räumen: Trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus und werden rissig, können sich Erkältungsviren leichter in Rachen und Nase ansiedeln. Reichliches Trinken hält die Atemwege von "innen" feucht. Meerwassersprays können vor einer trockenen Nase schützen. Aufgepasst: Ein eisgekühltes Getränk mag an heißen Tagen verlockend erscheinen, wirkt sich aber auf die Schleimhäute wie ein Kälteschock aus. Besser ist es, von Eiswürfeln abzusehen und die Erfrischung aus dem Kühlschrank vor dem Genuss kurz bei Raumtemperatur stehen zu lassen.

22.07.2019

Viele potenzielle Nutzer würden vorab gerne das Tragegefühl der Zahnschiene testen. Nun haben sie die Möglichkeit dazu. Foto: djd/beyli/Mateusz Tondel

ZAHNKORREKTUR AUF DIE DISKRETE ART

Das Tragegefühl transparenter Zahnschienen kann man nun auch vorab testen

(djd). Nicht nur bei den meisten Kindern und Jugendlichen ist eine Korrektur der Zahnstellung notwendig. Auch immer mehr Erwachsene sind mit ihren Zähnen unzufrieden und möchten diese in die gewünschte gerade Stellung bringen. Zur Korrektur von Fehlstellungen nutzen sie keine festen Zahnspangen, sondern flexible, unsichtbare Zahnschienen aus Kunststoff. Im Gegensatz zu Metallspangen sind diese herausnehmbar, nach dem Essen oder Trinken und dem anschließenden Zähneputzen kann man sie einfach wieder einsetzen. Insgesamt sollten die Zahnschienen allerdings 20 Stunden pro Tag im Mund getragen werden. Ein weiterer großer Vorteil ist die "Diskretion": Selbst Freunde wissen oftmals nicht, ob der Nutzer die transparente Schiene gerade im Mund hat oder nicht. Die meisten müssen im Wochenrhythmus ersetzt werden, zu Problemen mit der Hygiene kann es deshalb gar nicht erst kommen. Über ein schönes Resultat freuen sich die meisten Kunden schon nach vier Monaten. Bevor es losgeht, möchten viele potenzielle Nutzer die Zahnschiene allerdings gerne einmal "anfassen" und vor allem das Tragegefühl testen. Nun haben sie die Möglichkeit dazu. Zähne werden im Studio gescannt Das Start-up Beyli setzt in diesem Zusammenhang auf die Kombination aus Online-Service, erfahrenen niedergelassenen Kieferorthopäden und Zahnärzten sowie stationären Beratungszentren, sogenannten Studios. Hier können sich Nutzer individuelle Testschienen anfertigen lassen. Ein erstes Studio wurde im Frühjahr im Zentrum von Köln eröffnet, weitere folgen in diesen Monaten. Mehr Informationen gibt es unter www.beyli.de. Bei einem Termin werden die Zähne zunächst gescannt. Auf Basis des 3D-Scans erstellen die Mitarbeiter innerhalb von 30 Minuten eine individuelle Testschiene. Dieser Beratungstermin und das Testobjekt sind kostenfrei. Fällt eine Entscheidung pro Zahnschiene, wird diese nach einem Besuch beim Kieferorthopäden von renommierten Zahntechnikern in Deutschland hergestellt. Zusammenarbeit mit ausgewählten Kieferorthopäden Das neu gegründete Unternehmen arbeitet dabei ausschließlich mit ausgewählten Kieferorthopäden zusammen. Die Zahnschienen sind nach Firmenangaben im Übrigen über die Hälfte günstiger als traditionelle Metallspangen - für die Zielgruppe der Erwachsenen ist eine Metallspange aus optischen Gründen ohnehin meist keine echte Alternative.

22.07.2019

Zu jeder Rollstuhl-Rampe gehört das passende Sicherheitsgeländer. Foto: djd/Volaris/Pia Nordlander

RAMPEN STATT TREPPENSTUFEN

So behalten Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer ein Stück Freiheit

(djd). Im Alter wollen möglichst viele Menschen selbstständig bleiben und noch lange ohne fremde Hilfe in ihrer gewohnten Wohnung leben. Wenn sie im Alltag auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, kann das allerdings mitunter schwierig werden. Sind zum Beispiel die Wohnungstüren ausschließlich über Treppen erreichbar, und seien es nur zwei oder drei Stufen, haben Rollifahrer bereits ein Problem. Das lässt sich jedoch beheben. Flexible Lösung zum nachträglichen Einbau Rampen sind eine gängige Lösung, um größere Höhenunterschiede zwischen Türschwelle und Bürgersteig zu überwinden. Als fest installierte Variante haben sich Modulrampen bewährt. Diese haben den Vorteil, dass sie auch nachträglich in Bestandshäuser eingebaut werden können und die Aufbaumöglichkeiten sehr flexibel sind. Ein jederzeit erweiterbares Modulsystem besteht aus einzelnen, vorgefertigten Teilen, die vor Ort zusammengebaut werden. Das sind beispielsweise neben den ursprünglichen Rampenstücken auch Sicherheitsgeländer, Stellfüße, Plattformen und Winkelstücke, sodass die gesamte Rampe auch als Kurve genutzt werden kann. Was zu beachten ist Wichtig ist, dass alle Rampenteile eine rutsch- und wetterfeste Oberfläche besitzen. So haben Nässe, Laub oder Eis keine Chance, den Weg zum Schlitterparcours werden zu lassen. Rostfreies Aluminium etwa ist ein gut geeignetes Baumaterial. Die fertige Rampe sollte zudem eine hohe Tragfähigkeit besitzen, denn mit einem Rollstuhlfahrer in seinem Gefährt, einer Person zum Schieben und einer weiteren Begleitperson kommen schnell mehrere hundert Kilogramm zusammen, die auf den Aufbau drücken. Unter www.modulrampe.de finden Interessierte weitere Informationen und gesetzliche Vorgaben zum Rampenbau. Finanzieller Zuschuss möglich Modulrampen können gegebenenfalls über öffentliche Banken, Versicherungen oder Ämter (teil-)finanziert werden. Pflegebedürftige Menschen können zum Beispiel bis zu 4.000 Euro Zuschuss bei ihrer Pflegekasse beantragen, da eine Modulrampe als "Maßnahme zur Verbesserung des individuellen Wohnfelds" gilt. Ob oder inwieweit dem Antrag stattgegeben wird, liegt im Ermessen der Pflegekasse. Eine Nachfrage lohnt sich.

22.07.2019

Baldriane haben sich über die vergangenen Jahrhunderte als Heilpflanze etabliert. Gerade Beruhigungsdragees setzen auf deren Kräfte. Foto: djd/Abtei Baldrian Forte/Ruckszio - stock.adobe.com

NATÜRLICH ENTSPANNT DURCH DEN TAG UND DIE NACHT

Pflanzliche Mittel wirken gegen nervöse Unruhe und Schlafstörungen

(djd). Situationen, in denen man sich gereizt und angespannt fühlt, gibt es viele - und alle kennen sie. Egal, ob es an zu vielen privaten Verpflichtungen, bevorstehenden unangenehmen Ereignissen, beruflichem Stress oder einfach den vielen kleinen Dingen des Alltags liegt - die Folgen sind die gleichen: Wer seelischen Belastungen ausgesetzt ist, fühlt sich oftmals unausgeglichen, antriebslos und findet schwerer in den Schlaf. Wenn es nicht gelingt, zur Ruhe zu kommen, können Betroffene auf die Kraft der Pflanzen setzen. Bei Stress die natürliche Kraft der Pflanzen nutzen Baldrian etwa gehört zur Familie der Geißblattgewächse. Bereits im Mittelalter wussten die Menschen seine beruhigende Wirkung zu schätzen. Über Jahrhunderte hinweg hat sich Baldrian als Heilpflanze etabliert, die außerdem für ihre gute Verträglichkeit bekannt ist. Pflanzliche Arzneimittel mit Baldrianwurzelextrakt wie Abtei Baldrian Forte Beruhigungsdragees beruhigen die Nerven und wirken entspannend bei nervöser Anspannung und Überlastung im Alltag. Zusätzlich helfen sie am Abend oder in der Nacht, wenn das Einschlafen trotz Erschöpfung nicht gelingen will. Unruhefaktoren einfach beheben Einige Faktoren, die für innere Unruhe und Anspannung sorgen, lassen sich auch mit kleinen Mitteln leicht aus der Welt schaffen: Smartphones etwa zählen zu den größten Wachmachern. Deshalb Handy und Tablet mindestens eine Stunde vorm Schlafengehen weglegen. Zudem sollte öfters hinterfragt werden: Muss diese Aufgabe wirklich heute noch erledigt werden? Was würde mir stattdessen guttun? Gegen Überreizung kann zudem ein persönliches Entspannungsritual helfen - ob eine Tasse Tee oder eine Stunde fürs Hobby. Bewegung hilft, Stresshormone abzubauen, und sorgt für Ausgleich. Abends empfiehlt sich beispielsweise ein gemütlicher Spaziergang, um vom Tag abzuschalten. Auch die Ernährung kann eine gute Schlafqualität unterstützen: So sollte man am Abend nur wenig oder gar keinen Alkohol trinken und zudem auf späte schwere Mahlzeiten verzichten.

22.07.2019

Bauchgrummeln, Schmerzen, Durchfall - solche Beschwerden können die Urlaubsfreude schnell trüben. Foto: djd/Bencard Allergie, Visivasnc, istockphoto.com

REISEDURCHFALL, NEIN DANKE!

Im Urlaub möchte man am Strand sitzen und nicht auf der Toilette

(djd). Der Sommer ist da und für viele beginnt der lang ersehnte Urlaub. Doch statt entspannt am Strand zu liegen oder eine fremde Stadt zu besichtigen, müssen manche Urlauber die schönste Zeit des Jahres auf der Toilette verbringen. Diagnose: Reisedurchfall - die Urlaubskrankheit Nummer eins. Gründe für die Verdauungsprobleme gibt es mehrere. Manche reagieren auf den Stress durch die Reisevorbereitungen, andere auf das Klima oder das exotische Essen. Fremdartige Keime sind oft die Ursache Die Beschwerden beginnen häufig einige Tage nach der Ankunft und dauern meist zwei bis vier Tage. Oft sind Nahrung oder Trinkwasser mit fremdartigen Keimen besetzt, deren Gifte den Darm belasten. Meist sind es E.Coli-Bakterien, die Reisedurchfall auslösen. Doch es gibt Möglichkeiten, vorzubeugen. Sinnvoll kann etwa die rechtzeitige Einnahme von Probiotika sein. Das sind lebende Milchsäurebakterien, die den Darm vor dem Eindringen von Krankheitserregern schützen können. Je besser der Darm mit diesen Lebendbakterien besiedelt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper mit unbekannten Bakterien zurechtkommt und nicht mit Verdauungsbeschwerden reagiert. Vor allem Bifido- und Laktobakterien können für den Schutz gegen Reisedurchfall hilfreich sein. Das Probiotikum SynGut enthält vier spezielle Bifido- und Laktobakterienstämme sowie den Ballaststoff Inulin, ein sogenanntes Prebiotikum, das den Milchsäurekulturen als Nahrung dient. Unter www.reisedurchfall-vorbeugen.de gibt es mehr Informationen. Die Darmflora rechtzeitig stärken Vor einer Reise sollte also nicht nur an das Flugticket, den Ausweis oder den Sonnenschutz gedacht werden, sondern auch an die Darmflora. Um sie gut auf den Urlaub vorzubereiten, wird empfohlen, mindestens zwei Wochen vor Reiseantritt mit der Einnahme der Milchsäurekulturen zu starten und sie während der ganzen Reise fortzusetzen. Da die Umstellung vom Urlaub auf den Arbeitsalltag oft ebenfalls belastend für den Darm ist, kann es von Vorteil sein, die Darmflora auch in den ersten Tagen zu Hause noch weiter zu unterstützen.

22.07.2019

Das konsequente Tragen von Kompressionsstrümpfen ist eine der wichtigsten Säulen in der Behandlung eines Lymphödems. Foto: djd/Ofa Bamberg

LYMPHÖDEM BEHANDELN

7 PATIENTENTIPPS FÜR MEHR WOHLBEFINDEN

(djd). Ein Lymphödem kann angeboren sein oder sich schleichend entwickeln. Dabei handelt es sich um sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, die nicht abtransportiert werden können. Sie äußern sich je nach Schweregrad durch verschiedene Anzeichen - zum Beispiel einseitige, oft sehr schmerzhafte Schwellungen der Extremitäten sowie eine gespannte Haut, die sich leicht verfärbt und anfällig ist für Entzündungen. Man muss das Lymphödem behandeln, da sich der Zustand sonst rapide verschlechtert. Wie Patienten ihr Wohlbefinden durch verantwortungsvolles Selbstmanagement verbessern können, verraten diese Tipps: 1. Gehen Sie zum Spezialisten Hier kommen Lymphologen, Phlebologen sowie Fachärzte für Gefäßchirurgie und Angiologie infrage. Sie können feststellen, ob es sich um ein primäres oder sekundäres Lymphödem handelt und kennen den genauen Unterschied zum Lipödem [https://www.ofa.de/de-de/lipoedem-oder-lymphoedem/]. Der Experte leitet dann die Behandlung ein. Bewährt hat sich die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE), in deren Rahmen eine sogenannte manuelle Lymphdrainage (ML) verordnet werden kann - sie steht allen Patienten mit der Diagnose Lymphödem Stadium II zu. 2. Aufgepasst bei der Behandlung Die ML ist wichtig, um das Lymphödem zu behandeln, da hier mit gezielten Handgriffen der Abtransport der Gewebsflüssigkeit gefördert wird. Doch geben Sie acht bei einigen anderen ärztlichen oder therapeutischen Maßnahmen: Knetende Massagen, Blutabnahmen, Injektionen oder Akupunktur dürfen nicht an betroffenen Körperstellen stattfinden. Auch Blutdruckmessungen oder gar Schnitte bei operativen Eingriffen sollte man an diesen Partien nicht vornehmen, damit keine Lymphgefäße verletzt werden. 3. Konsequent bei der Kompression Wollen Sie Ihr Lymphöden behandeln, ist Kompression das Mittel der Wahl: Der medizinische Druck der Kompressionsverbände und -strümpfe unterstützt den durch die ML angeregten Prozess des Lymphabtransports. Bei Ödemen kommen ausschließlich flachgestrickte Kompressionsstrümpfe wie Lastofa Forte von Ofa Bamberg zum Einsatz. Tragen Sie diese konsequent jeden Tag. 4. Vermeiden Sie Verletzungen Ödempatienten sind anfällig für Infektionen und Entzündungen - und sollten sich daher vor Schnitt- und Schürfwunden sowie Verbrennungen schützen. Tragen Sie bei der Garten- oder Hausarbeit sowie bei bestimmten beruflichen Tätigkeiten Handschuhe und erledigen alles in Ruhe und mit viel Bedacht. Seien Sie vorsichtig beim Herumtoben mit Kindern oder Haustieren. 5. Machen Sie den richtigen Sport Gemäßigte und fließende Bewegungsabläufe wie beim Schwimmen, Radfahren, Tai-Chi, Qi Gong, Gymnastik oder Wandern (mit Kompressionsstrümpfen) sind ideal, wenn man das Lymphödem erfolgreich behandeln will. Als ungünstig haben sich dagegen Sportarten mit starken Belastungen gezeigt - etwa Ballsportarten, Klettern oder Abfahrtsski. 6. Hitze - nein, danke! Unter Wärmeeinfluss weiten sich die Gefäße und es wird noch mehr Flüssigkeit angestaut. Halten Sie sich also bei intensiven Sonnenbädern, Saunagängen, Rotlichtbestrahlung, Fangopackungen oder heißen Bädern zurück. 7. Lymphödem mit Ruhe behandeln Stress und Anspannung belasten nicht nur die Nerven, sondern auch die Gefäße. Entspannen Sie darum gezielt, beispielsweise durch Autogenes Training, Meditation oder Progressive Muskelentspannung. Und legen Sie möglichst oft für ein kleines Päuschen die Beine hoch und relaxen - das fördert auch den Abtransport der Lymphflüssigkeit.

05.07.2019

Eine wichtige Funktion der Online-Programme und Apps ist es, Menschen mit Depression frühzeitig Hilfestellungen zu geben und aus negativen Denkmustern zu lösen. Foto: djd/IKK classic/Getty

DIGITAL GEGEN DEPRESSIONEN

Apps und Online-Programme als qualifizierte Helfer für Betroffene

(djd). Jahr für Jahr steigt in Deutschland die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychisch bedingter Beschwerden, zuletzt auf 107 Millionen, meldet das Bundesarbeitsministerium. Besonders häufig fehlen Betroffene wegen Depressionen und Angststörungen. Weil Therapeuten fehlen, müssen Patienten oft mehrere Monate auf qualifizierte Hilfe warten. Hier gehen jetzt einige Krankenkassen neue Wege und ermöglichen ihren Versicherten früh fachkundige Begleitung durch Online-Programme und Apps. Patienten nicht alleine lassen "Bei psychischen Erkrankungen ist es unverzichtbar, die Betroffenen schnell zu unterstützen", erklärt Maren Soehring von der IKK classic. "Depressionen und Angststörungen sind ein Bereich, in dem telemedizinische Angebote bereits erprobt und nachweislich wirksam sind." Patienten mit Ängsten, Depressionen oder Burnout können seit Kurzem über die Krankenkasse das Online-Therapieprogramm "Valecura" nutzen (www.valecura.de). Ihnen stehen persönliche Ansprechpartner zur Seite - versierte Psychotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeiter. Hilfe rund um die Uhr gibt es für Menschen mit einer Depression außerdem über die App "deprexis24", die von einem Team aus Ärzten, Psychotherapeuten und Patienten entwickelt wurde. "Auf diese Weise bekommen Betroffene die medizinisch notwendige Frühtherapie ohne nennenswerte Wartezeiten", so Soehring. "Die Wirksamkeit wurde in zahlreichen klinischen Studien erwiesen." Konkrete Hilfe im Alltag Ein wesentlicher Aspekt der Therapie bei Depressionen ist es, Patienten von negativen Denkmustern und Verhaltensweisen zu lösen. Hier setzt die App an, bei deren Entwicklung aktuelle Erkenntnisse aus der kognitiven Verhaltenstherapie und weiterer erprobter Therapieverfahren mit einflossen. Anhand von virtuellen Dialogen lernt das Programm den Patienten zunächst kennen und passt sich im Gesprächsverlauf seinen Bedürfnissen an. Es hilft dabei, den Tagesablauf wieder zu strukturieren und bietet Übungen zu Achtsamkeit und lösungsorientiertem Denken. Darüber hinaus gibt es Hörspiele, Illustrationen und motivierende Textnachrichten. Alle Einheiten kann der Nutzer im eigenen Tempo absolvieren, wiederholen sowie anhand von Arbeitsblättern und wissenschaftlichen Fragebögen die eigene Stimmungslage überprüfen und protokollieren. "Der Patient kann aktiv werden und in Eigenregie und jederzeit die Hilfen in Anspruch nehmen, die er braucht", sagt Maren Soehring. Ähnlich aufgebaut ist die App "velibra", die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Angststörungen zugeschnitten ist. Soehring: "Beide Apps haben sich sowohl therapievorbereitend als auch -begleitend bewährt."

05.07.2019

Mindestens einmal jährlich sollten die Medikamente in der Hausapotheke einer gründlichen Inspektion unterzogen werden. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/ImageSource

CHECK-UP FÜR DIE HAUSAPOTHEKE

Alte Medikamente entfernen und Notwendiges ergänzen

(djd). Erkältet, verletzt, den Magen verdorben: Eine gut sortierte Hausapotheke ist häufig der Retter in der Not. Sammeln sich mit der Zeit jedoch immer mehr angebrochene Tuben und Pillenpackungen an, kann der Inhalt des Medikamentenschränkchens zum gesundheitlichen Risikofaktor werden. Selten gebrauchte Mittel, die übereinander geschichtet in einer Schublade ihr Dasein fristen, haben häufig ihr Verfallsdatum überschritten und dürfen nicht mehr eingenommen werden. Mindestens einmal jährlich sollte man die Hausapotheke daher überprüfen, unbrauchbar Gewordenes entfernen und Fehlendes ergänzen. Obwohl Medikamente kein Sondermüll sind und in die Restmülltonne geworfen werden dürfen, ist es sicherer, sie in der Apotheke oder in einem Recyclinghof abzugeben, denn so können keine Kinder daran gelangen. Verletzt - alles griffbereit? Vor allem für die Erste-Hilfe-Ausrüstung im Arzneischrank ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Denn selbst bei kleineren Verletzungen bleibt keine Zeit, nach den richtigen Verbandsmaterialien und Mitteln zur Wundversorgung zu suchen, geschweige denn Fehlendes zu ersetzen. Neben Pflastern, Mullbinden, Verbandpäckchen, sterilen Kompressen, Einweghandschuhen, einem Dreieckstuch und einer Verbandsschere gehört immer auch ein wirksames rezeptfreies Desinfektionsmittel wie Betaisodona in die Hausapotheke. Denn eine komplikationslose Wundheilung erfolgt zuverlässig meist nur nach richtiger Desinfektion. So bietet der enthaltene Wirkstoff Povidon-Iod ein breites Wirkspektrum gegen Erreger von Wundinfektionen wie Bakterien, Viren, Pilze oder bestimmte Einzeller. Die Anwendung ist schmerzfrei und lässt die mikrobielle Belastung in offenen Wunden deutlich absinken. Praktisch: Ein verblassender Farbindikator zeigt an, ob der Wirkstoff verbraucht ist, dann sollte nachbehandelt werden. Arzneien richtig aufbewahren Zwar bewahren viele Menschen ihre Medikamente im Badezimmer auf, doch davon raten Apotheker ab. Grund sei die hohe Luftfeuchtigkeit, die Tabletten, Salben und Pulvern zusetzt. Geeigneter seien trockene und kühle Orte wie etwa ein abschließbarer Schrank im Wohn- oder Schlafzimmer. Grundsätzlich sollten auch bereits angebrochene Medikamente immer in ihrer Originalverpackung einschließlich Beipackzettel aufbewahrt werden. Ist dieser nicht mehr auffindbar, kann das Fachpersonal in der Apotheke weiterhelfen.

05.07.2019

Der ganzheitliche Ansatz des Ayurveda spiegelt sich in jeder Behandlung wieder; so auch beim Stirnguss (Shirodhara), der harmonisierend und revitalisierend auf den gesamten Organismus wirkt. Foto: djd/Ruehe Healthcare GmbH/shutterstock - karelnoppe

AYURVEDA FÜR DIE HAUT

Wie die indische Heilkunst bei Schuppenflechte und Co. helfen kann

(djd). Noch vor wenigen Jahren galt Ayurveda in westlichen Ländern vor allem als exotisches Wellnesskonzept. Doch zunehmend rückt der medizinische Aspekt der ganzheitlichen Heilkunde in den Vordergrund. So sehr, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ayurveda als medizinische Wissenschaft anerkannt hat und beispielsweise das Immanuel-Krankenhaus in Berlin, akademisches Lehrkrankenhaus der Charité, mittlerweile eine eigene Ayurveda-Ambulanz unterhält. Denn das jahrtausendealte Wissen zeigt insbesondere bei der Behandlung chronischer Beschwerden beachtliche Erfolge - so auch bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis. Die Selbstheilung fördern Ayurveda nimmt den ganzen Menschen in den Blick und berücksichtigt auch, welche äußeren Einflüsse Erkrankungen begünstigen können. Viele Betroffene reagieren besonders in Stresssituationen mit Entzündungsschüben, andere merken, dass bestimmte Genussmittel oder Wetterwechsel ihre Erkrankung triggern. Doch so verschieden die Auslöser auch sind, sie haben eines gemein: Die Selbstregulation des Körpers ist aus dem Takt geraten. "Der Ansatz des Ayurveda ist es daher, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern die Haut wieder in Balance zu bringen, damit ihre natürlichen Schutz- und Regenerationsmechanismen wieder funktionieren", erklärt Andre Nanda, Experte für ayurvedische Spezialpflege bei Ruehe Healthcare in Potsdam. Rezepturen für stark strapazierte Haut enthalten deshalb neben pflegenden und beruhigenden Nährstoffen auch Heilpflanzen, die ausgleichend auf die Zellaktivität wirken und damit neuen Entzündungen vorbeugen können. Hautpflegeprodukte, die nach der indischen Ayurveda-Lehre zusammengestellt werden, sind mittlerweile auch in deutschen Apotheken erhältlich, etwa die ayurvedische Repaircreme von Sorion. Erkennen, was "unter die Haut" geht Zu einer umfassenden ayurvedischen Behandlung gehört auch, dass der Lebensstil des Patienten genau betrachtet wird. Von der Körperhygiene über bestimmte Essgewohnheiten bis hin zum Umgang mit Stress. Gerade der letzte Punkt spielt bei Hautproblemen eine große Rolle. Viele Schuppenflechte-Patienten berichten, dass ihre Beschwerden bei psychischer Anspannung deutlich schlimmer werden. Hier ist die Haut buchstäblich der Spiegel der Seele. Ein Haut-Tagebuch kann dabei helfen, seinen individuellen Auslösern leichter auf die Spur zu kommen und gezielt gegenzusteuern. Das A und O bleibt jedoch die richtige Hautpflege, nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern auch in beschwerdefreien Zeiten als Vorbeugung. Weitere Infos, darunter auch ayurvedische Rezepte zum Selbermachen, finden Interessierte zum Beispiel unter www.ruehe-healthcare.de/Aktuelles.

05.07.2019

Gemeinsam pflanzen und jäten macht Freude, kann jedoch auch kleinere oder größere Hautverletzungen verursachen. Foto: djd/www.ichthyol.de/iStock/ArtMarie

HAUTENTZÜNDUNGEN BEIM GÄRTNERN RICHTIG VERARZTEN

Das Werkeln in der grünen Oase kann auch Gefahren mit sich bringen

(djd). Gärtnern liegt im Trend: Ob in der Schrebergartenparzelle, beim "Urban Gardening" oder im heimischen Garten - immer mehr Menschen finden Entspannung beim Jäten, Mähen, Schneiden und Säen. Viele Hobbygärtner widmen sich der Arbeit mit vollem Körpereinsatz in Büschen, Sträuchern und Rosenbeeten, was kleinere Verletzungen verursachen kann. Welche Gefahren dies birgt, wird vielfach unterschätzt. Denn vermeintlich harmlose Schnitte an scharfen Kanten, kleine Risse durch Dornen oder eingedrungene Splitter können schnell zu einer Entzündung führen und damit zu einem echten Problem werden. Kleine Wunden öffnen Keimen Tür und Tor In der Erde, an Gehölzen und im Kompost lauern Bakterien, darunter Staphylokokken, die durch die Wunde in den Körper gelangen und dort Infektionen auslösen können. Der hauteigene Säureschutzmantel und das Immunsystem geben zwar ihr Bestes, um Keime zu bekämpfen, aber jeder Organismus reagiert individuell. Besonders wichtig ist es, die Stelle mit dem eingedrungenen Fremdkörper sofort und richtig zu verarzten. So geht’s: Wenn sich ein Splitter, Dorn oder Stachel in der Haut befindet, sollte dieser mit einer Pinzette entfernt werden. Bleibt der Fremdkörper aber länger unbemerkt oder wandert beim Arbeiten tiefer in die Haut, können die mit ihm eingedrungenen Bakterien eine schmerzhafte Entzündung auslösen und sogar zu einer Eiteransammlung unter der Haut, einem sogenannten Abszess, führen. Dann heißt es: dick auftragen! Zum Beispiel die schwarze Zugsalbe Ichtholan 20% messerrückendick verstreichen und dann mit einer Kompresse, Mullbinde oder einem Pflaster großflächig abdecken. Je tiefer Splitter oder Entzündung sitzen, desto höher ist die empfohlene Wirkstoffkonzentration: Es gibt Salben mit 10, 20 oder 50 Prozent. Entzündungen aus der Haut ziehen Die Salbe mit dem Wirkstoff Ichthyol kann die Durchblutung fördern und die Haut etwas aufweichen: Diese "Zugwirkung" trägt dazu bei, den Fremdkörper oder den Eiter nach oben zu ziehen, Dornen und kleine Splitter können aus der aufgeweichten Haut leichter entfernt werden. Zusätzlich wirkt die Zugsalbe antibakteriell und entzündungshemmend, sodass die Beschwerden meist zügig zurückgehen. Unter www.ichthyol.de gibt es weitere Tipps zu verschiedenen Hautproblemen. Auch bei Entzündungen durch Kratzer oder Nagelbettinfektionen, die häufig Folge von Gartenarbeit sind, kann Zugsalbe eine gute SOS-Hilfe sein. Grundsätzlich gilt: Hautentzündungen beobachten! Verschlimmern sie sich, umgehend den Arzt konsultieren.

05.07.2019

Wenn Sommerhitze die Beine zusätzlich belastet, sollte möglichst kleine Pausen eingelegt und die Füße hochgelegt werden. Foto: djd/Ofa Bamberg/Getty

DOPPELSTRESS FÜR DIE VENEN

Wenn Sommerhitze und berufliche Anforderungen die Beine stark belasten

(djd). Manche Jobs bringen besondere Belastungen für das venöse System mit sich. Gefährdet sind hier vor allem diejenigen, die viel stehen, wie Bäcker und Konditoren, Friseure, Verkäufer, Kellner oder Menschen in Heil- und Pflegeberufen. Aber auch alle, die lange am Schreibtisch sitzen oder in hockender, kniender Position ausharren müssen, haben ein erhöhtes Risiko für Venenleiden. Dazu zählen etwa Büroarbeiter, viele Handwerker oder Berufsfahrer. Bewegungsmangel und abgeknickte Körperhaltungen behindern hier den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Die Venen-Muskelpumpe wird nicht genug aktiviert Verschärft wird das Problem durch sommerliche Hitze. Denn die Gefäße erweitern sich durch die Wärme. Die Elastizität sinkt und damit auch die Blutzirkulation. Flüssigkeit kann ins Gewebe austreten. Die Folgen sind dann häufig schwere Beine und Schwellungen. Auf lange Sicht kann es zu Krampfadern bis hin zu Thrombosen oder einem "offenen Bein" kommen. Wer in einem der Risikoberufe arbeitet und bereits unter Besenreisern oder aufkommenden Beschwerden leidet, sollte daher unbedingt rechtzeitig und aktiv gegensteuern. So lässt sich mit medizinischen Kompressionsstrümpfen wie "Lastofa" von Ofa Bamberg das Venensystem effektiv unterstützen. Sie üben von außen einen genau definierten Druck aus und verengen dadurch den Venendurchmesser, sodass die Venenklappen in den Gefäßen wieder schließen und das Blut schneller und besser zurückfließen kann. Kalte Güsse morgens und abends - und am besten auch zwischendurch - sorgen dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen. Reichliches Trinken ist bei Hitze ebenfalls wichtig, um das Blut flüssig zu halten. Übungen für Steh- und Sitzberufe Weiterhin sollte jeder Betroffene gezielt etwas für die Venenfitness tun. In Stehberufen wird geraten, möglichst bequeme, flache Schuhe zu tragen, immer wieder von den Fersen auf die Zehenspitzen zu rollen und zwischendurch kleine Pausen zu machen, um die Füße hochzulegen. Letzteres sollten auch Dauersitzer tun, und außerdem möglichst öfter mal aufstehen und umhergehen - dabei die Knie so weit wie möglich hochziehen (Storchengang). Unter dem Schreibtisch kann man ebenfalls regelmäßig die Füße kreisen lassen und die Zehen krümmen und strecken. Unter www.ofa.de gibt es weitere Übungstipps. Als Ausgleich zu beruflichen Belastungen sind Sportarten wie Schwimmen, Radfahren und Walken gut geeignet.

05.07.2019

Der Hallux valgus - auch Schiefzehe genannt - gehört zu den häufigsten Fehlstellungen der Füße. Foto: djd/taping-socks.de - compressana.de

LEICHTFÜSSIG DURCH DEN SOMMER

Auch in Sandalen oder Flipflops lässt sich Gehbeschwerden entgegenwirken

(djd). Frisbee spielen im Park, Spaziergänge am Strand oder unbeschwertes Tanzen auf der Gartenparty - für viele Sommeraktivitäten sind fitte Füße eine wichtige Voraussetzung. Genau daran hapert es aber häufig. Denn jeder zweite Deutsche hat Expertenschätzungen zufolge Fußbeschwerden. Fehlstellungen wie Hallux valgus und Hammer- oder Krallenzehen sind hierfür die häufigste Ursache. Neuartige Tapes gegen Fehlstellungen Doch was tun, wenn das Gehen zunehmend Schmerzen bereitet? Erleichterung können physiotherapeutische Maßnahmen bringen, die allerdings meist viel Zeit in Anspruch nehmen. Auch orthopädische Einlagen sind eine Möglichkeit, doch sie passen gerade im Sommer oft nicht in die gewünschten luftigen Schuhe hinein. Selbst Kinesiotapes, die sich vielfach wirkungsvoll einsetzen lassen, haben einen Nachteil: Die elastischen Klebeverbände müssen alle paar Tage gewechselt werden, was häufig zu Hautreizungen führt. Einfache Abhilfe können hier Tapes oder Taping Loops schaffen. Sie funktionieren nach dem biomechanischen Prinzip der Kinesiotapes, sind aber verblüffend einfach zu handhaben. Die dehnbaren Bänder in Schlaufenform bestehen auf einer Seite aus hautfreundlichem, anschmiegsamem Material. Dank ihrer Elastizität ziehen sie fehlgestellte Zehen sanft wieder in die richtige Position. Damit sorgen sie nicht nur für ein ästhetisches Aussehen des Fußes, sondern lindern vor allem die quälenden Beschwerden. Die Loops aus dem Orthopädiefachhandel oder der Apotheke können nach Einweisung durch kompetentes Fachpersonal unkompliziert selbst angelegt werden. Unter www.taping-socks.de oder www.compressana.de sowie unter YouTube finden sich hierzu Tipps und Anleitungen. Anwendung in jedem Schuh möglich Das Beste dabei: Für die Anwendung der Schlaufen kommt so gut wie jeder Schuh infrage, da sie nicht auftragen. Dem Tragen von beliebten Sommerschuhen wie Flip-Flops, Sandalen, leichten Sneakers, Ballerinas, Slippern oder Espadrilles steht nichts im Wege. Und das ist wichtig, denn Tragezeit ist Therapiezeit. Und da die Loops in verschiedenen Stoffen von dezent bis bunt erhältlich sind, kann man sogar ein modisches Statement setzen.

30.05.2019

Familienspaß bei Outdoor-Aktivitäten im Sommer: Kommt es hierbei einmal zu kleinen Wunden oder Verletzungen, kann Hilfe aus der Natur die Selbstheilungskräfte anregen. Foto: djd/Weleda/ARochau - stock.adobe.com

DIE FAMILIE GUT SCHÜTZEN

Von Wundversorgung bis Insektenstich - so bleibt Sommerhaut gesund

(djd). Das Sommerhalbjahr hält viele Vergnügungen bereit: Spielplatzbesuch, Rad- und Wandertouren, Städtetrips, Strandurlaub und vieles mehr locken uns hinaus ins Freie. Besonders im Kreis der Familie oder von guten Freunden sorgen Unternehmungen an der frischen Luft nicht nur für Spaß, sondern auch für Erholung vom Alltagsstress, wie aktuelle Studien bestätigen. Doch so schön all diese Aktivitäten sind - es kann dabei leicht einmal zu Blessuren kommen. Schürfwunden beim Spielen und Toben Gerade die Haut ist im Sommer vielen Belastungen ausgesetzt und kleine Verletzungen gehören hier zum Alltag. So steht für die meisten Eltern die Erstversorgung von Schürfwunden an Ellenbogen und Knien auf der Tagesordnung, wenn die lieben Kleinen etwa beim Herumtoben auf dem Spielplatz, im Park oder Freibad hingefallen sind. Aber auch Schnitt- und Platzwunden, quälende Insektenstiche oder Sonnenbrände sind für die Haut eine große Herausforderung. Das gilt nicht nur für die Jungen, sondern mindestens ebenso für die Älteren. Denn mit steigendem Alter benötigt die Haut deutlich mehr Zeit zur Heilung und Zellerneuerung. Und bekommt die schützende Hautbarriere eine Lücke, können sich Krankheiten und Infektionen leichter ausbreiten. Umso wichtiger ist es, die Haut gut zu schützen und die Selbstheilungskräfte anzuregen. Hilfe gibt es dabei aus der Natur. So belegt eine wissenschaftliche Untersuchung, dass Calendula dem Organismus in den verschiedenen Phasen der Wundheilung hilft und die Regeneration der Haut fördert. Ein Extrakt ist zum Beispiel in der Calendula-Wundsalbe von Weleda enthalten. Oft kommt es allerdings gerade bei körperlichen Aktivitäten auch zu stumpfen Verletzungen wie Prellungen oder Zerrungen. Dann kann Arnika-Gelee von Weleda schmerzlindernd, abschwellend und kühlend wirken. Den nötigen UV-Schutz ermitteln Besondere Vorsicht ist zudem in puncto UV-Schutz geboten. Der UV-Index (UVI), der die höchste sonnenbrandgefährliche Strahlenstärke des Tages angibt, liefert wertvolle Hinweise, welche Schutzmaßnahmen wichtig sind, um die Haut optimal vor Sonnenschäden zu bewahren. Weil die Haut von Kindern sehr empfindlich ist, muss sie besonders geschützt werden, vor allem am Wasser. Als Faustregel gilt hier: UVI mal 5. Das heißt, bei einem UV-Index von 10 braucht die Kinderhaut einen Lichtschutzfaktor von 50. Weitere Tipps dazu gibt es unter www.weleda.de/sonnenpflege. Eine aktuelle Vorhersage etwa fürs Urlaubsgebiet kann man täglich unter www.uv-index.de abrufen.

29.05.2019

Zum Einschlafen leise Musik hören - das entspannt und stimmt positiv. djd/Neurexan/Getty

WIE SCHLAFMYTHEN DIE NACHTRUHE STÖREN

Die wahren Gründe für das Wachliegen erkennen und bewusst entspannen

(djd). Bei Vollmond liegen viele Menschen die halbe Nacht wach und berichten über Schlafstörungen. Forscher des Max-Planck-Instituts in München wollten diesem Phänomen auf den Grund gehen und werteten Datensätze über den Schlaf zahlreicher Probanden aus. Das Fazit: Im Gegensatz zu früheren Ergebnissen aus anderen Studien konnte kein Zusammenhang zwischen dem menschlichen Schlaf und den Mondphasen festgestellt werden. Allein die Angst, es könnte so sein, hält einige Personen also offenbar wach. Auch die Sorge, Elektrosmog störe den Schlaf, konnte in einer Studie nicht bestätigt werden. Auffällig war jedoch: Eine schlechtere Schlafqualität wiesen diejenigen auf, die sich im Vorfeld Sorgen darüber machten. Entspannen statt Grübeln Dass der Schlaf vor Mitternacht am gesündesten sei, ist ebenfalls ein Schlafmythos. So spielt die Bettgehzeit Schlafexperten zufolge für den erholsamen Schlummer keine Rolle. Vielmehr findet in den ersten zwei bis vier Stunden nach dem Einschlafen der wichtige Tiefschlaf statt. Verläuft dieser ungestört, kann sich der Körper regenerieren. Weit verbreitet ist auch der Irrglaube, immer acht Stunden schlafen zu müssen, um gesund zu leben. Schlafstörungen und Folgen für das Wohlbefinden treten häufig dann auf, wenn das Grübeln die nötige Entspannung fernhält. Hier kann beispielsweise ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan mit der Wirkstoffkombination Passionsblume, Hafer, Kaffee in homöopathischer Dosierung und mit Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel schon tagsüber für mehr innere Ruhe sorgen und so auch den erholsamen Schlaf fördern. Schlafräuber Schlummertrunk Mit Vorsicht zu genießen ist der viel gerühmte Schlummertrunk am Abend. Zwar vermag Alkohol zunächst das Einschlafen zu unterstützen - wenig später belastet er jedoch den Organismus und führt zu Durchschlafstörungen. Auch ein voller Magen stört die Nachtruhe. Welche Lebensmittel den Schlaf fördern, kann man unter www.entspannung-und-beruhigung.de nachlesen. Wer meint, sich durch geistige oder körperliche Höchstleistung müde powern zu können und dann zu schlafen wie ein Baby, irrt ebenfalls. Denn wenn der Kreislauf auf Hochtouren läuft, ist man für Stunden fit und wach. Besser ist es, den hektischen Alltag mit einer ruhigen Tätigkeit oder einem täglichen Ritual ausklingen zu lassen - mit einem Abendspaziergang, einer Tasse Tee, in der Badewanne oder bei leiser Musik, und dann ab in die Federn.

29.05.2019

Um Erkrankungen des geliebten Vierbeiners zu vermeiden, gilt es, die Gefahr eines Zeckenbisses zu minimieren. Foto: djd/www.formel-z.info

DIE SCHÖNSTE ZEIT DES JAHRES GENIESSEN

"Gesund und fit durch den Sommer"

(djd). Der Frühling 2019 brachte nicht die warmen Temperaturen des Vorjahres, dafür aber vielerorts die lang ersehnten Niederschläge. Nun freuen sich die Deutschen auf die Sommermonate, die hoffentlich schönste Zeit des Jahres. Wir haben drei Tipps fürs Wohlbefinden der Menschen - und einen Tipp für das Wohlbefinden ihrer vierbeinigen Lieblinge. Hautirritationen vorbeugen: Gut geschützt im Grünen Wer bei der Gartenarbeit mit Pflanzen in Kontakt kommt, hat häufig mit Hautirritationen zu kämpfen. Furocumarine heißen die Inhaltsstoffe vieler Pflanzen, die eine phototoxische Wirkung haben. Sie erhöhen die Empfindlichkeit der Haut gegenüber dem Sonnenlicht, sodass es zu Verbrennungen, zur sogenannten Phyto-Photodermatitis kommen kann. Deshalb ist es ratsam, etwa das "Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel" griffbereit zu haben. Großzügig aufgetragen unterstützt die darin enthaltene Calendula officinalis die Hautregeneration, Urtica urens kann Hautreizungen beruhigen. Zudem wird Ledum palustre bei Hautirritationen eingesetzt, die Kühlung verlangen. Extrakte von Apis mellifica haben sich bei Rötungen und Hautreizungen mit Berührungsempfindlichkeit als wohltuend erwiesen. Mehr Tipps gibt es unter www.coolakut.de. Kompressionsstrümpfe: Den Venen auf die Sprünge helfen Die Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe. Der Arzt kann sie bei medizinischer Notwendigkeit grundsätzlich zweimal im Jahr verordnen. Die Auswahl des Strumpfmaterials richtet sich nach dem Körpergewicht, der Neigung zu venös bedingten Schwellungen, der Beschaffenheit des Bindegewebes sowie der Schwere des Venenleidens. Je stärker die Ausprägung eines oder mehrerer Kriterien, desto kräftiger sollte das Strumpfmaterial sein. Wer regelmäßig medizinische Kompressionsstrümpfe trägt, fördert die Venenfunktion, entlastet die Beine und lindert die Beschwerden, die Beine fühlen sich wieder leichter und entspannter an. Kompressionsstrümpfe von mediven etwa gibt es in eleganten, robusten und sportlichen Varianten, in vielen Farben und individuellen Hauttönen. Mehr Infos stehen unter www.medi.biz/venenfunktion. Hautpflegetipps: Entspannt die Sonne genießen Im Frühjahr 2019 zeigte sich die Sonne nur selten. Wenn sie dann im Sommer endlich öfter vom Himmel strahlt, trifft sie auf eine Haut, die sich nach den Strapazen durch Heizungsluft und Kälte an vielen Stellen verändert hat. Sie wirkt trocken, schuppig, die Stellen jucken oft und können sich entzünden. Einen Frischekick erhält die Haut durch Wechselduschen, denn so wird die Durchblutung angekurbelt. Nach dem Duschen wünscht sie sich eine Extraportion Pflege. Vor allem reifere Haut ist empfindlich, kann sich nicht mehr so schnell regenerieren und speichert weniger Feuchtigkeit. Zudem bildet sie weniger Fette (Lipide). Gestärkt werden kann die geschwächte Hautbarriere durch eine tägliche reichhaltige Basispflege wie etwa Optiderm. Sie enthält feuchtigkeitsbindendes Urea - der Juckreiz lässt nach und Entzündungen verringern sich. Mehr Infos dazu gibt es unter www.optiderm.de. Zeckenfrei durch den Sommer Hunde bringen nach einem Ausflug mit dem Herrchen oder Frauchen in die Natur so manches Mal Zecken mit nach Hause. Besonders riskant ist in diesem Zusammenhang die Lyme-Borreliose, die durch spiralförmige Bakterien übertragen wird. Um Erkrankungen des Vierbeiners zu vermeiden, gilt es, die Gefahr eines Zeckenbisses zu minimieren. Wer als Hundebesitzer davor zurückschreckt, seinen Hund regelmäßig mit chemischen Mitteln zu behandeln, ist froh über Alternativen auf natürlicher Basis wie Formel-Z für Hunde. Das darin enthaltene Vitamin-B1 gelangt über die Blutbahn in die Haut und verändert damit das Hautmilieu des Tieres. Dabei entsteht ein nur für Zecken wahrnehmbarer, äußerst unangenehmer Geruch. Das führt dazu, dass die Parasiten flüchten. Für die Vierbeiner selbst ist der Geruch nicht wahrnehmbar.

29.05.2019

Bei Migräne ist oft nur eine Kopfhälfte betroffen, dafür ist der pochende Kopfschmerz intensiv und kann bis zu drei Tagen anhalten. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/PantherMedia/Paul Henning

MIGRÄNE-PROPHYLAXE

8 SANFTE STRATEGIEN ZUR VORBEUGUNG VON KOPFSCHMERZ UND MIGRÄNE

(djd). Von den rund 300 Kopfschmerzarten gehören Spannungskopfschmerz und Migräne zu den häufigsten. Erstere werden als dumpf und drückend empfunden und gehen oft mit Verspannungen einher. Im akuten Fall können neben klassischen Schmerzmitteln Bewegung an der frischen Luft, ein warmes Vollbad, Dehnübungen oder Kirschkernkissen hilfreich sein. Bei Migräne sieht das anders aus. Die Schmerzen treten in der Regel nur auf einer Kopfseite auf und fühlen sich pochend und pulsierend an. Sie kehren immer wieder und werden häufig begleitet von Übelkeit und Erbrechen oder auch von Sehstörungen. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird dann oft unmöglich. Im akuten Anfall benötigen Betroffene häufig spezielle Migräne-Medikamente (Triptane) und Ruhe - keine Bewegung und keine Reize. Sie müssen sich in ein abgedunkeltes Zimmer zurückziehen, möglicherweise die Stirn kühlen und auf die Wirkung der Medikamente oder auf Besserung warten. Weil die Einschränkung der Lebensqualität gravierend ist, spielt bei der Therapie die Migräne-Prophylaxe eine entscheidende Rolle. Neben medikamentösen Maßnahmen gibt es auch sanfte Methoden, mit denen sich die unangenehmen Beschwerden vorbeugen lassen. Was man gegen Kopfschmerzen und Migräne machen kann, verrät die Ärztin und Autorin Dr. med. Barbara Voll-Peters: 1. Betroffene sollten auf jeden Fall genug trinken - mindestens zwei Liter am Tag, denn zu wenig Flüssigkeit kann schnell zu Kopfschmerzen führen. 2. Stress ist ein starker Schmerzauslöser. Denn die Ausschüttung von Stresshormonen führt zu einer Erweiterung der Gefäße - auch im Gehirn. Nervenzellen können schmerzhaft reagieren. Daher ist es sinnvoll, Stress mit Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenem Training oder Meditation vorzubeugen. Idealerweise vermeidet man Stress und Überforderung ganz. 3. Da ein abfallender Zuckerspiegel Kopfschmerzen auslösen kann, kann eine bewusste, ausgewogene und regelmäßige Ernährung dazu beitragen, Beschwerden zu vermeiden. 4. Bei der Zusammenstellung einer ausgewogenen Kost ist es ratsam, auf Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Nüsse zu achten. Sie enthalten auch Mineralstoffe wie Magnesium. 5. Weil viele Kopfschmerz- und Migränepatienten einen Magnesiummangel haben, ist es sinnvoll, zusätzlich Magnesium einzunehmen. Denn ein Mangel führt zu einer Übererregbarkeit von Muskel- und Nervenfasern. Die Folge sind Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, die einen Spannungskopfschmerz auslösen können. Zudem kommt es zu einer Verengung der Gefäße im Gehirn, was zu einem Migräneanfall beitragen kann. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) empfiehlt zweimal 300 mg Magnesium pro Tag - über drei Monate - einzunehmen. Wissenschaftliche Studien mit "Magnesium-Diasporal 300" belegen, dass dadurch sowohl die Anzahl der Migräneattacken als auch die Schmerzintensität verringert werden können. 6. Betroffene sollten auf ein hochwertiges Präparat aus der Apotheke zurückzugreifen. Bewährt hat sich etwa Magnesiumcitrat, das als natürlicher Baustein im Körper vorkommt und daher besonders gut verträglich ist. Unter [ www.diasporal.de ] sind Tipps zur richtigen Einnahme zu finden. 7. Regelmäßiger Ausdauersport kann dazu beitragen, Verspannungen zu lösen und die Anzahl von Kopfschmerz- und Migräneattacken zu verringern. 8. Gezielte Techniken zur Schmerzbewältigung und zur Muskelentspannung können den Umgang mit den Beschwerden erleichtern und zur Linderung beitragen.

29.05.2019

Fersensporn? Generell empfiehlt es sich, so oft wie möglich gut gedämpftes Schuhwerk und möglichst selten hohe oder enge Schuhe zu tragen. Foto: djd/Florett-Varomed

WAS TUN BEI FERSENSPORN?

Mit speziellen Einlagen und Schuhen gegen die stechenden Schmerzen

(djd). Ein plötzlich stechender Schmerz als würde man auf einen Nagel treten: Etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland leidet an einem Fersensporn - Frauen zwischen 50 und 60 besonders häufig. Dieser dornartige Auswuchs am Fersenbein entsteht durch Kalkanlagerungen am Knochen. Im Bereich des Sehnenansatzes kommt es dadurch vor allem bei einer Überlastung der Füße zu Entzündungen und Fußschmerzen. Was aber können Betroffene gegen den schmerzhaften Begleiter tun? Fersensporneinlagen entlasten den Fuß Begünstigt wird die Entstehung eines Fersensporn durch Übergewicht, intensiven Sport, Fehlstellungen des Fußes wie Knick-Senkfuß oder Hohlfuß, aber auch durch schlecht sitzende Schuhe sowie häufiges langes Stehen oder Gehen. Der anfängliche stechende Schmerz, vor allem nach dem Aufstehen, entwickelt sich häufig schleichend zum Dauerschmerz. Bei Verdacht auf einen Fersensporn sollte man daher möglichst bald einen Arzt aufzusuchen, um es gar nicht erst zu chronischen Beschwerden kommen zu lassen. Entlastung und Schmerzlinderung bieten Fersensporneinlagen oder Fersenspornschuhe wie von Varomed - Bestellmöglichkeiten gibt es unter www.florettshoes.de. In die spezielle Fersensporneinlage ist im Bereich des Kalkaneussporns ein weiches Spezialpolster eingearbeitet. Dadurch wird der schmerzende Fersenbereich beim Auftritt entlastet. Durch den Korkrand der Einlage wird der gesamte Fuß stabil gebettet. Ein Teil des Fersen- und Vorfußdruckes wird durch das gut ausgeformte Längsgewölbe der Einlage abgefangen. Die eingearbeitete Spreizfußpelotte entlastet die Mittelfußköpfchen, wodurch die Fußmuskulatur aktiviert und trainiert wird. Die Einlage ist mit einem hautfreundlichen, angenehm weichen Microvelours bezogen. In der Sohle des Schuhs ist ein moosweiches Polster im Fersenbereich eingearbeitet. Es trägt dazu bei, dass bei stark ausgeprägtem Fersensporn die Laufsohle nicht auf die schmerzende Stelle drückt. Muskeln kräftigen Zusätzlich können Betroffene aber auch selbst etwas tun, um ihren Füßen zu helfen. So können die Muskeln und Sehnen an der Fußsohle und an den Waden mit bestimmten Übungen gedehnt und gekräftigt werden. Am besten erlernt man die Übungen zunächst unter Anleitung eines Physiotherapeuten. Eine Fußmassage mit einem Igelball regt die Durchblutung an und kann ebenfalls zur Linderung der Schmerzen beitragen. Dafür etwa zwei Minuten lang mit dem Fuß über einen Igelball von der Ferse bis zum Ballen hin und her rollen. Halten sich die Schmerzen hartnäckig, helfen eventuell schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente oder Salben. Am besten bespricht man gemeinsam mit seinem Arzt, welche Behandlungsform für einen am besten geeignet ist.

29.05.2019

Eine Handvoll Spielplatzsand verspeist? Keine Panik, das stecken Babys im Allgemeinen gut weg. Die Magensäure tötet beinahe alle Bakterien ab. Foto: djd/mhplus/velazquez - stock.adobe.com

GESUNDER DRECKSPATZ

Warum Babys und Kleinkinder Keime brauchen

(djd). Ob es der dreckige Schnulli ist, eine Handvoll Sand oder Bello, der feucht-fröhliche Begrüßungen mag: In der Welt eines Babys ist Schmutz an der Tagesordnung. Und dies lässt sich kaum verhindern. Glücklicherweise muss man das auch gar nicht. "Für Kinder ist es wichtig, mit Mikroorganismen in Berührung zu kommen. Denn das hilft, eine gesunde Darm- und Hautflora aufzubauen, die uns letztlich vor schädlichen Keimen schützt", erklärt Dr. Rolf Herzog, medizinischer Berater der mhplus Krankenkasse. Hygiene sei in einem Babyhaushalt zwar angebracht, dies jedoch in einem gesunden Maß. Für Frühchen, so Herzog, gelten allerdings strengere Regeln: "Frühchen sind deutlich empfindlicher und brauchen daher ein erhöhtes Maß an Hygiene." Unbedenklicher Alltagsschmutz Für reif geborene, gesunde Babys ist normaler Haushaltsschmutz in der Regel unproblematisch. Werden beispielsweise die Böden einmal pro Woche mit einem milden Reinigungsmittel gesäubert, ist dies für kleine Krabbler völlig ausreichend. Landet der Schnuller mal auf dem Boden, genügt es bei älteren Babys, ihn kurz mit heißem Wasser abzuspülen. Schnuller von Säuglingen unter einem halben Jahr sollten jedoch täglich, spätestens wenn sie schmutzig sind, ausgekocht werden. Mal eine Handvoll Spielplatzsand verspeist? Keine Panik, das stecken Babys im Allgemeinen gut weg. Ihre wackere Helferin ist hier die Magensäure, die beinahe alle Bakterien abtötet. Es ist jedoch ratsam, den Mund nach der unverhofften Sandmahlzeit mit klarem Wasser auszuspülen. Treten Erbrechen oder Durchfall auf, sollte der Kinderarzt zu Rate gezogen werden. "Höchste Vorsicht gilt jedoch bei herumliegenden Zigarettenstummeln: Nikotin ist für Kinder hochgiftig", warnt Rolf Herzog. Neben dem Nikotin enthielten Zigarettenstummel eine große Zahl weiterer Chemikalien und Gifte wie Arsen oder Blei: "Schon ein verschluckter Zigarettenstummel kann bei Kleinkindern zu Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen." Tierische Freunde Babys und Haustiere können wunderbar unter einem Dach leben, sofern die Familie einige Hygieneregeln einhält. Am wichtigsten ist das Händewaschen nach dem Kuscheln, das gilt für Kinder wie Eltern. Das Gesicht des Babys abzulecken, sollte für die vierbeinigen Freunde generell tabu sei. Genauso wie das Schlafen im Kinderbettchen - denn Tiere verlieren nachts Haare und Dreck, den sie von draußen anschleppen. Wichtig: Haustiere sollten regelmäßig auf Parasiten überprüft und geimpft werden.

29.05.2019

Einfach mal eine genussvolle Auszeit nehmen: Wenn die Gemütslage einen positiven Schub benötigt, kann man sich eine Tasse Bio-Bachblütentee schmecken lassen. Foto: djd/Ost-Indien Tee Compagnie

BLÜTENKRAFT TRIFFT TEEGENUSS

Aromatisch und wohltuend: Bachblüten-Tees können zu innerer Balance beitragen

(djd). Angst, Unruhe oder Erschöpfung: Im stressigen Alltag zu innerer Balance zu finden, ist nicht immer einfach. Negative Seelenzustände aber können zu körperlichen Erkrankungen führen. Davon war auch der englische Homöopath Edward Bach überzeugt. Mit der nach ihm benannten Bachblütentherapie, die heute viele Anhänger hat, hoffte er, Krankheiten überwinden zu können und Körper und Geist wieder in Harmonie zu bringen. 38 Bachblüten-Essenzen So entwickelte er vor mehr als 80 Jahren ein Sortiment an 38 Bachblüten-Essenzen, die nach einem strengen Ritual hergestellt werden. Die Eigenschaften der Blüten entsprechen verschiedenen negativen Seelenzuständen des Menschen. Die kraftvolle Ulme (elm) etwa soll Menschen Zuversicht verleihen, die fürchten, einer Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein. Die stachelige Stechpalme (holly) wird eingesetzt, wenn Eifersucht, Misstrauen, Hass- und Neidgefühle der verwundbaren Seele empfindliche Stiche versetzt. Das Springkraut (impatiens) soll sprunghafte und allzu impulsive Menschen dabei unterstützen, ihre Ungeduld zu zügeln, um überschießende Reaktionen zu vermeiden. Bachblüten sollen dabei helfen, die Selbstheilungskräfte anzuregen. Sie sind allerdings keine Arzneimittel, sondern werden den Lebensmitteln zugeordnet. Wohltuende Auszeit mit Bachblütentee Innehalten und wahrnehmen, wie es um den eigenen Seelenzustand steht, sich bei Stress Auszeiten gönnen und den Alltag kurz ausblenden, Spaziergänge in der Natur unternehmen oder sportlich aktiv sein - dies alles kann zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Wenn die Gemütslage einen positiven Schub benötigt, kann man sich auch eine Tasse Bio-Bachblütentee etwa von Goldmännchen schmecken lassen. Für die schmackhaften Teesorten, die unter www.shop.goldmaennchen-tee.de direkt bestellt werden können, wurden verschiedene Kräuter und Früchte sorgsam ausgesucht und mit Bio-Bachblüten-Essenzen kombiniert. So enthalten sie beispielsweise Bachblüten-Essenzen wie Impatiens, Elm, Cherry Plum oder Mimulus. Die Biotees können unter anderem zur Beruhigung, Entspannung und geistigen Ausgeglichenheit beitragen, aber auch belebend wirken. Im Gegensatz zu Bachblütentropfen enthält der Bachblütentee keinen Alkohol.

04.05.2019

Endlich raus an die frische Luft - aber bitte ohne Zeckenrisiko! Foto: djd/www.formel-z.info

ZECKENFREI DURCH DEN SOMMER

Wirksamer Zeckenschutz ohne Chemie

(djd). Wenn das Wetter wieder freundlicher wird, beginnt gerade für Hundebesitzer und deren Tiere die Zeit ausgedehnter Spaziergänge und Wanderungen. Aufgetankt mit Sonne und frischer Energie bringen die vierbeinigen Lieblinge aber so manches Mal Zecken mit nach Hause. Oft bemerkt man die unerwünschten Quälgeister erst beim Kuscheln mit dem Hund. Dann ist nicht nur der Ekelfaktor groß, schwerer wiegt die Sorge um die Gesundheit der Fellnase. Risikofaktoren Lyme-Borreliose und FSME Besonders riskant ist die Lyme-Borreliose, die durch spiralförmige Bakterien übertragen wird. Man kann davon ausgehen, dass ein Drittel der Zecken Träger der Borreliose-Bakterien sind. Dementsprechend weit verbreitet ist die Krankheit, bei der es zu Appetitlosigkeit und Fieber kommen kann. Weil die Symptome aber erst vier bis sechs Wochen nach dem Biss der Zecke auftreten, wird die Erkrankung häufig nicht erkannt. Außerdem kann es sogar noch nach Monaten zu einem weiteren Schub der Krankheit kommen, bei dem Gelenkentzündungen auftreten. Eine untergeordnete Rolle spielt FSME, die Frühsommer Meningoenzephalitis, die ebenfalls von Zecken auf Hunde übertragen werden kann. Die Formel gegen Zecken Um Erkrankungen zu vermeiden, gilt es, die Gefahr eines Zeckenbisses zu minimieren. Wer als Hundebesitzer davor zurückschreckt, seinen Hund regelmäßig mit chemischen Mitteln zu behandeln, ist froh über Alternativen auf natürlicher Basis wie Formel-Z für Hunde. Das darin enthaltene Vitamin-B1 gelangt über die Blutbahn in die Haut und verändert damit das Hautmilieu des Tieres. Dabei entsteht ein nur für Zecken wahrnehmbarer, äußerst unangenehmer Geruch. Das führt dazu, dass die Parasiten flüchten. Für unsere vierbeinigen Lieblinge ist dieser Geruch nicht wahrnehmbar. Das ist wichtig, denn fremde Gerüche auf der Haut, wie von ätherischen Ölen, sind eine Qual für den sensiblen Geruchssinn von Hunden. Glänzendes Fell Das glänzende, dichte Haarkleid des Hundes und die Gesundheit und Elastizität der Haut sind willkommene Pluspunkte von Formel-Z. Wie beim Menschen ist die Haut des Hundes eines der wichtigsten und pflegeintensivsten Organe und das Fell schützt das Tier vor Verletzungen, vor Hitze und Kälte. Zur Vorbeugung ernährungsbedingter Vitamin-B-Mangelerscheinungen wie Appetitlosigkeit, Haarausfall und Nervosität können die Tabletten ebenfalls gegeben werden. Besonders praktisch ist, dass die Hunde sie wie Leckerlis problemlos zu sich nehmen.

03.05.2019

Entspannende Yoga-Workshops in der weitläufigen Anlage des Gräflichen Parks: Das steht etwa in Bad Driburg regelmäßig auf der Tagesordnung. Foto: djd/Gräflicher Park/H.Hamann

URLAUB FÜR DIE GESUNDHEIT

Kurorte erfinden sich neu und bieten zeitgemäße Erholungsangebote

djd). Der Urlaub ist nicht nur die schönste Zeit des Jahres - sondern insbesondere eine gute Gelegenheit, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Mehr Bewegung, Massagen und Gymnastik, frische Luft, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung, diese Vorsätze lassen sich in der freien Zeit besonders einfach in die Tat umsetzen. Traditionelle Kurbäder haben den wachsenden Bedarf nach einer gesunden Auszeit vom Alltag erkannt und verändern kontinuierlich ihr Angebot, wie vier Beispiele aus dem Weserbergland und dem Teutoburger Wald zeigen. Alles inklusive in Bad Pyrmont Gesunder Urlaub "all inclusive", so könnte etwa das Motto in Bad Pyrmont lauten. Denn in der "Pyrmont Plus"-Karte sind täglich mehrere Aktivangebote sowie der Eintritt in die Hufeland Therme enthalten, sodass die Urlauber ohne Mehrkosten ihr persönliches Gesundheitsprogramm zusammenstellen können. Wanderungen, Radtouren, Medizinervorträge und Workshops etwa zum Thema "Gesunder Lebensstil" runden das Angebot ab. Einen Besuch wert ist immer auch der Kurpark mit seinen imposanten Palmen. Die Kraft des Moores in Bad Driburg Die gesunde Luft der Buchenwälder und die Ruhe der 64 Hektar großen und weitläufigen englischen Parkanlage, dazu Mineralquellen, Moor und eine eigene Thermalquelle: Auf natürliche Heilmittel setzt Bad Driburg. Neu ab Sommer 2019 ist ein 1,2 Kilometer langer Barfußlaufweg entlang der Moorteiche. Stark gefragt ist auch die Bad Driburger Moorwoche mit zahlreichen Anwendungen, die Schmerzlinderung und Entspannung versprechen. Bad Salzuflen: Ein Klima wie am Meer Immer mehr Menschen leiden unter hohen Stressbelastungen. Im Vitalzentrum des Staatsbades Bad Salzuflen können sie aus zahlreichen Therapien auswählen. Beim Aqua-Floating etwa treibt man einfach auf der Wasseroberfläche, während ein Therapeut Übungen zur Muskellockerung und Entspannung macht. Ein beliebter Gesundheits-Hot-Spot in Bad Salzuflen ist zudem das Gradierwerk mit der natürlichen Sole, die fein zerstäubt wird und so ein Klima fast wie am Meer schafft. Sole und Kultur in Bad Oeynhausen Sole erlebbar zu machen, dieses Motto hat sich Bad Oeynhausen gegeben. Im Kurpark soll ein neuer Solegarten entstehen, die nahegelegene Liegehalle wird zu einem Veranstaltungs- und Informationsraum umgebaut. Ein besonderer Vorzug des Kurortes ist die Kombination aus einem breiten Reha-Angebot und den vielfältigen Kulturhighlights wie "Theater im Park", dem GOP-Varieté und dem Kurorchester. Der Gedanke dabei: Während der Körper in den Reha-Behandlungen neue Kraft tankt, ist die Kultur Medizin für den Geist.

03.05.2019

Nach großen körperlichen Anstrengungen lässt das Immunsystem Infektionserreger wie durch ein "offenes Fenster" eindringen. Foto: djd/metavirulen

DER OPEN-WINDOW-EFFEKT

Ein offenes Fenster für Krankheitserreger durch sportliche Verausgabung

(djd). Wer regelmäßig joggen oder radeln geht, unterstützt damit aktiv seine Gesundheit und sein Wohlbefinden. Von der Bewegung an der frischen Luft profitieren nicht zuletzt die Immunzellen, die für die Abwehr von Krankheitserregern im Körper zuständig sind. Wenn man sich jedoch beim Sport zu stark verausgabt, droht der Open-Window-Effekt. Bei großen körperlichen Anstrengungen erhöht der Körper die Ausschüttung von Stresshormonen. Diese unterdrücken das Immunsystem - und bieten damit Infektionserregern ein "offenes Fenster", durch das sie in den Körper eindringen können. Das Immunsystem anregen und stärken Nicht nur Spitzenathleten sind vom Open-Window-Effekt betroffen. Auch bei ambitionierten Freizeitsportlern besteht die Gefahr, sich körperlich zu überfordern und dadurch die Immunabwehr vorübergehend zu schwächen. Oft sind Atemwegsinfekte die Folge. Bei intensiveren Trainingseinheiten kann deshalb auch im Freizeitsport die Einnahme von Mikronährstoffen in Erwägung gezogen werden, um das Risiko von Infekten zu mindern. Außerdem gibt es pflanzliche Wirkstoffe und homöopathische Arzneimittel wie zum Beispiel metavirulent, die das Immunsystem anregen und stärken können. Bei anstrengenden Trainingseinheiten kann die Einnahme solcher Immunmodulatoren helfen, die Lücke in der körpereigenen Abwehr nach einer sportlichen Belastung zu überbrücken und im übertragenen Sinne das "offene Fenster" zu schließen. Mehr Informationen finden sich in dem Flyer "Open-Window-Effekt", der kostenlos telefonisch unter 05041 94400 angefordert werden kann. Auf der Webseite www.metafackler.de steht dieser Flyer unter dem Menüpunkt "Erkältung beim Sport" auch zum Download bereit. Nicht mit Infekten trainieren Mit einem harmlosen Schnupfen und wenn man sich fit genug fühlt, kann man durchaus moderat weiter trainieren. Besser ist es aber, eine angemessene Trainingspause einzulegen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich eine relativ harmlose Erkältung zu einer Sinusitis, Bronchitis oder Schlimmerem entwickelt. Bei Fieber dagegen gilt generell: Hände weg von den Laufschuhen und ab ins Bett.

03.05.2019

Schon auf dem Weg zum Arbeitsplatz müssen häufig berufliche Dinge erledigt werden. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/PantherMedia/CandyBox Images

PENDLER AM LIMIT

Millionen Berufstätige erleben schon den Weg zur Arbeit als Stress

(djd). Millionen Deutschen sitzt der Stress Tag für Tag buchstäblich im Nacken. Denn hoher Leistungsdruck und zu geringe Haltungsflexibilität - etwa am Schreibtisch - sorgen für Anspannungen im Bereich der Halswirbelsäule und der gesamten Schulter-Nacken-Partie. Häufig macht sich dieses sogenannte Halswirbelsyndrom mit Schmerzen bemerkbar, die in den Kopf und die Arme ausstrahlen. Ein modernes Zeitgeist-Phänomen verstärkt die Beschwerden. Denn permanente Erreichbarkeit, Handytelefonie und nicht zuletzt der regelmäßige Blick auf das Smartphone-Display begünstigen eine Fehlhaltung, die unter Experten bereits als Handynacken bekannt ist. Den Teufelskreis durchbrechen Die muskulären Verspannungen, gepaart mit der vorgebeugten Haltung bei der Handynutzung, schränken das Bewegungsspektrum der Muskeln ein. Da Informationen aus dem Nervensystem mit Hilfe von Botenstoffen an die Muskeln übertragen werden, kann sich nervliche Anspannung auch direkt auf die Muskulatur auswirken. Ein Teufelskreis, denn die Betroffenen bekommen dies dann häufig als schmerzende Verspannungen im Nacken und in der Schulterpartie zu spüren. Damit es nicht so weit kommt, empfehlen Experten, den Körper mit einer grundsätzlichen Verhaltensänderung - also weniger Stress und mehr Bewegung - zu entlasten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Muskeln und Nerven mit einer speziellen Kombination aus hochdosiertem Magnesium und B-Vitaminen zu entspannen. Unter www.diasporal.de erleichtert ein Test die Einschätzung des aktuellen Magnesiumstatus. In stressigen Zeiten kann dieser häufig sehr niedrig ausfallen. Vitale Muskel- und Nervenfunktionen unterstützen Um stressbedingten Verspannungen schnell und dauerhaft entgegenzuwirken, kann das neue "Magnesium-Diasporal Depot Muskeln und Nerven" hilfreich sein. Es zeichnet sich durch eine 2-Phasen-Formel mit einem speziellen Depoteffekt aus. Mit Hilfe von zwei Tablettenschichten ist eine schnelle sowie eine zeitverzögerte kontinuierliche Freisetzung möglich: Die rote Sofort-Phase setzt im Magen sofort aktives Magnesium und die Nerven-Vitamine B2 und B12 frei. In der weißen Langzeitphase werden Magnesium und die Nerven-Vitamine B1 und B6 über mehrere Stunden zeitverzögert freigesetzt. Wer regelmäßig morgens kurz vor dem Frühstück eine Tablette einnimmt, kann Verspannungen vorbeugen und die vitalen Muskel- und Nervenfunktionen effektiv unterstützen.

03.05.2019

Übergewicht und ein Testosteronmangel gehen häufig Hand in Hand. Foto: djd/Testosterontherapie/Getty

MÄNNERBAUCH ADE

Übergewicht und Stress erhöhen das Risiko für einen Testosteronmangel

(djd). Mit 40 plus stellen viele Männer fest, dass aus ihrer athletischen, von den Schultern zu den Hüften schmaler werdenden Y-Silhouette eher eine O-Form mit einer deutlichen Rundung um die Mitte geworden ist. Selbst wenn man den "Waschbärbauch" als Kuschelfaktor zu schätzen weiß - gesund ist er nicht. Denn gerade das Bauchfett hat viele negative Wirkungen: Es bildet Entzündungsstoffe und andere schädliche Stoffwechselprodukte, die das gefährliche metabolische Syndrom mit Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Übergewicht und Typ-2-Diabetes fördern. Dazu kann das Bauchfett die Testosteronproduktion bremsen, was wiederum die Pfunde noch schneller ansetzen lässt. Testosteron als Bauchfett-Bremse Das männliche Sexualhormon steuert nicht nur Lust und Potenz, sondern viele weitere Stoffwechselprozesse. So wirkt es unter anderem als "Bauchfett-Bremse" und kann damit dem metabolischen Syndrom vorbeugen. Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Testosteronproduktion in den Hoden jedoch kontinuierlich ab. Diese Abnahme ist allerdings nicht natürlich oder altersbedingt, sondern eine Folge verschiedener Faktoren wie Stress, Bewegungsmangel, unausgewogener Ernährung, Übergewicht oder auch verschiedener Krankheiten wie Diabetes Typ 2. Als Resultat leiden besonders Männer jenseits der 50 oft unter einem messbaren Testosteronmangel mit Symptomen wie Vitalitäts- und Libidoverlust, Erektionsschwäche, depressiven Verstimmungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen und Fettablagerungen vor allem in der Bauchregion. Einen Selbstcheck für einen möglichen Testosteronmangel gibt es unter www.mannvital.de. Um die Gesundheit zu schützen und die Hormonproduktion zu fördern, sollte dem Bauchfett der Kampf angesagt werden. Dabei hilft vor allem moderater Sport, da er Kalorien verbrennt und gleichzeitig die Testosteronwerte pushen kann. Etwa dreimal die Woche 30 Minuten Ausdauertraining sollten es sein, auch ein moderates Krafttraining wirkt sich positiv aus. Unterstützen kann eine vom Arzt verordnete Testosterontherapie etwa mit einem Testosteron-Gel. Es wird in der Regel auf Schultern oder Oberarme aufgetragen und kann den Hormonspiegel schnell wieder normalisieren. Stress lass nach Gerade für beruflich eingespannte "Macher" sind außerdem ein gutes Stressmanagement und genügend Schlaf wichtig. Denn Stress und Schlafmangel fördern die Ausschüttung des Hormons Cortisol, das die Testosteronbildung blockiert und die Fetteinlagerung fördert. Außerdem macht Schlafmangel Appetit, sodass eine kalorienbewusste Ernährung schwerer fällt. Insgesamt sollte Mann öfter zu Obst, Gemüse, Salat und Fisch greifen als zu stark verarbeiteten Fertigprodukten mit meist vielen Kalorien.

03.05.2019

Das Haut im Dekolleté-Bereich ist nicht nur sehr empfindlich, sondern im Sommer auch oft lange der Sonne ausgesetzt. Sie benötigt im Sommer daher viel Pflege, um nicht auszutrocknen. Foto: djd/Optiderm

SOMMER, SONNE, HAUTPROBLEME

Wie Sie Ihre Haut in der warmen Jahreszeit nicht noch zusätzlich belasten

(djd). Manche trifft es nur während der kalten Monate, andere kämpfen ständig gegen trockene Haut an. Wer generell zu einer empfindlichen Körperhülle neigt, sollte vor allem im Sommer vorsichtig sein: Die Kombi Sonne, Hitze und Badespaß kann zu einer wahren Belastungsprobe für die Haut werden. Wenn Spaghetti-Top und Shorts aus dem Schrank gekramt werden, sollte auch eine für den Hauttyp passende Sonnencreme bereitliegen. Ansonsten quittiert die sonnenentwöhnte Haut die Nachlässigkeit möglicherweise mit Rötung und Spannungsgefühlen. In Meer, Pool und Dusche nicht übertreiben Nichts kühlt an heißen Tagen so schön ab wie ein Sprung ins kalte Nass. Zu lange sollte man jedoch nicht im Wasser bleiben, da die Haut aufweicht. Chlor und Salz greifen zudem ihre Schutzbarriere an. Die Haut trocknet aus, wird rau und spröde. Um den natürlichen Fettfilm zu schonen, sollte man nur einmal am Tag und möglichst lauwarm duschen. Dabei soweit es geht auf aggressive Seifen verzichten, denn diese reizen die gestresste Haut noch mehr. Milde, pH-neutrale Waschlotionen sind die bessere Wahl. Nach dem Duschen dürstet die Sommerhaut nach einer reichhaltigen Basispflege wie etwa Optiderm mit Polidocanol, Urea und Glycerin. Die lipidhaltige Cremegrundlage spendet der Haut wichtige Fette, zieht schnell ein und kann zu einem entspannten Hautgefühl beitragen. Auch in puncto Sonnenschutz ist Vorsicht geboten, denn reifere Haut reagiert schnell gereizt auf UV-Strahlung - hier kann es ratsam sein, sich im Schatten zu bräunen. Klimatisierte Luft ist trockene Luft Doch nicht nur Sonnenanbeter und Wasserratten riskieren ein Austrocknen ihrer Haut. Unter www.optiderm.de sind weitere Gründe genannt. Darunter: Die Klimaanlage im Büro oder der Ventilator zu Hause sorgen zwar für Abkühlung, entziehen jedoch der Raumluft Feuchtigkeit - ein Albtraum für die Haut und die Schleimhäute. Zudem verliert der Körper bei Hitze durch das Schwitzen große Wassermengen. Daher ist es wichtig, reichlich zu trinken, um den Verlust an Flüssigkeit, Mineralien und Salzen auszugleichen. Vor allem ältere Menschen nehmen oft nicht genügend Flüssigkeit zu sich, weil das Durstgefühl mit den Jahren abnimmt. Auch deshalb leiden Senioren häufig unter trockener Haut.

29.03.2019

Ein Sonnenhut sollte für Rosacea-Patienten ständiger Begleiter bei Sonnenschein sein. Foto: djd/Galderma/© Art_Photo – stock.adobe.com Foto: djd/Galderma/© Art_Photo – stock.adobe.com

BEWUSSTER UMGANG MIT DER SONNE

Hauterkrankung: Rosacea-Patienten müssen im Sommer besonders vorsichtig sein

(djd). Sonnenschein und blauer Himmel - die meisten Menschen genießen es, wenn der Sommer sich von seiner schönsten Seite zeigt. Für Menschen mit Rosacea gilt das allerdings nicht uneingeschränkt. Über zehn Millionen sind Schätzungen zufolge in Deutschland davon betroffen, damit ist Rosacea eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. Sie äußert sich durch anhaltende Gesichtsrötungen, eitrige Pusteln und Papeln. Neben Stress, Alkohol, scharfem Essen und heißen Getränken ist die Sonne ein Hauptauslöser für akute Schübe. Mineralische UV-Filter sind reizarm Das Sonnenlicht besteht aus UV-A und UV-B- sowie Infrarotstrahlen und sichtbarem Licht. Infrarotstrahlen sind Wärmestrahlen - was die bei Rosacea erweiterten Äderchen zusätzlich stimuliert und die Gesichtsrötung somit verstärkt. Außerdem schädigen UV-A- und UV-B-Strahlung die natürliche Immunabwehr der Haut, Entzündungsprozesse werden gefördert. Umso wichtiger ist für die Patienten der bewusste Umgang mit der Sonne. Um keine Krankheitsschübe zu riskieren, sollte man täglich auf einen Sonnenschutz mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor von 30 bis 50 setzen. Betroffene sollten zudem Sonnenschutzprodukte speziell für empfindliche Rosacea-Haut verwenden, die keine Zusatz- und Duftstoffe enthalten und ohne Alkohol, Menthol, Kampfer oder andere durchblutungsfördernde Substanzen auskommen. Besonders empfehlenswert und reizarm sind mineralische UV-Filter. Mittlerweile gibt es Produkte speziell für Rosacea-Betroffene, die mineralischen Sonnenschutz und kaschierende Pflege kombinieren - wie etwa "Cetaphil RednessControl Getönte Tagespflege SPF 30". Wichtig ist es, den Sonnenschutz schon vor dem Gang ins Freie aufzutragen, und zwar auch an bewölkten Tagen. Unter www.rosacea-info.de gibt es viele weitere Expertentipps für Alltag und Pflege. Für den Urlaub richtig vorsorgen Wer einen Sommerurlaub plant, sollte an die richtigen Vorsorgemaßnahmen denken. So ist es ratsam, die Sonnencreme schon vor der Reise auf ihre Verträglichkeit hin zu testen. Vor Ort sollte man möglichst die intensive Mittagssonne meiden und sich einen angenehmen Schattenplatz suchen. Strandmuschel, Palmwedel oder Schirm schützen ebenfalls. Die besten Begleiter sind zudem Hut und Sonnenbrille. Und Achtung bei Urlaubsgenüssen wie Alkohol und stark gewürzten exotischen Speisen: Sie können einen Schub auslösen. Lieber alkoholfreie Cocktails trinken und Speisen erst einmal vorsichtig probieren. So bleibt die Ferienfreude ungetrübt.

27.03.2019

Hitzewallungen gehören zu den häufigsten Wechseljahressymptomen - aber sie sind meist nicht die ersten. Foto: djd/Hormontherapie Wechseljahre/Adobe Stock/B. Boissonnet/BSIP

WECHSEL, ODER WAS?

Anzeichen der Wechseljahre richtig erkennen

(djd). Das ein oder andere Wehwehchen hat man ja immer mal - seien es Kopfschmerzen, ein Zwicken in der Hüfte oder einfach eine anhaltende Müdigkeitsphase. Wenn sich bestimmte Beschwerden allerdings häufen, kann dies ein Hinweis auf den Beginn der Wechseljahre sein. Viele Frauen wissen gar nicht, welche Symptome außer Hitzewallungen und Schweißausbrüchen typisch für die Zeit der Hormonumstellung sind. So können beispielsweise Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen auftreten. Hormonmangel kann vielfältige Folgen haben Ebenso leiden manche Frauen unter Gelenkproblemen, da ein Östrogenmangel Entzündungen in den Gelenken begünstigen und die Nährstoffversorgung des Knorpels nach und nach mindern kann. Weitere Anzeichen für einen Hormonmangel sind Scheidentrockenheit, häufig auftretende Blasen- und Harnröhreninfektionen sowie trockener werdende Haut. Auch nimmt dadurch die Knochendichte schneller ab. Mehr Informationen dazu sowie einen Meno-Check finden sich unter www.wechseljahre-verstehen.de. Allerdings zählen Hitzewallungen und Schweißausbrüche tatsächlich zu den häufigsten Wechseljahresbeschwerden - und auch zu denen, die viele Frauen am stärksten belasten. Sie stören die Nächte, den erholsamen Schlaf und sind vielen Betroffenen gerade in der Öffentlichkeit unangenehm. Wer eines oder mehrere der genannten Symptome bei sich bemerkt, sollte ein offenes Gespräch mit dem Frauenarzt suchen. Sind die Wechseljahresbeschwerden so ausgeprägt, dass die Lebensqualität darunter leidet, kann eine Hormonersatztherapie (HRT) Abhilfe leisten. Als Ersatz für das Östrogen kommt heute vorwiegend bioidentisches Östradiol, etwa als Dosiergel, zum Einsatz. Durch die Anwendung über die Haut wird die Leber nicht belastet und das Risiko für Thrombosen steigt nicht an. Natürliches Progesteron ist risikoärmer Frauen, die noch eine Gebärmutter haben, erhalten zusätzlich zum Schutz vor Wucherungen auch ein Gestagen-Präparat. Hier hat sich natürliches Progesteron als besonders risikoarm gezeigt. Es ist stoffwechselneutral und beeinflusst daher die Blutfettwerte nicht. Darüber hinaus kann es beruhigend sowie angstlösend wirken und die Schlafqualität positiv beeinflussen.

27.03.2019

Liebe ja, Lust nein? Wenn bei Männern die Libido schwächelt, kann ein Testosteronmangel schuld sein. Foto: djd/Testosterontherapie/goodluz - stock.adobe.com

NOCH FIT FÜRS LEBEN UND DIE LIEBE?

Wenn Mann sich schlapp fühlt, ist ein Check-up beim Andrologen ratsam

(djd). Das Kreuz schmerzt, der Bauch wächst, die Tatkraft schwindet und die Libido schwächelt - bei Männern ab dem mittleren Alter häufen sich die Gesundheitsprobleme. Auch die Hormone können schuld sein. Denn die Produktion des wichtigsten männlichen Sexualhormons Testosteron nimmt mit zunehmendem Alter in Abhängigkeit von Lebensstil und Gesundheitszustand häufig ab. Schon ab etwa 40 sinkt sein Spiegel jährlich um etwa ein Prozent. Ab 60 Jahren hat etwa jeder vierte bis fünfte Mann zu niedrige Testosteronwerte. Andererseits kann ein gesunder, fitter 80-Jähriger normalwertige Testosteronspiegel aufweisen. Ein Grund mehr für Männer, stets auf ihre Gesundheit zu achten. Mutlos und lustlos Da das Testosteron im männlichen Körper ein "Multiplayer" mit zahlreichen Stoffwechselwirkungen ist, können die Anzeichen für einen Mangel vielfältig sein - einen Selbst-Check mit umfangreichen Fragen dazu gibt es unter www.mannvital.de. Symptome sind etwa eine verminderte Libido und Erektionsstörungen, eine reduzierte Leistungskraft, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Schwitzattacken, Antriebslosigkeit, Muskelabbau und zunehmende Fetteinlagerung im Bauchbereich. Wer solche Anzeichen an sich bemerkt, sollte sich nicht scheuen, ärztlichen Rat einzuholen - besonders, wenn auch noch Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 oder erhöhte Cholesterinwerte hinzukommen, die das Risiko für einen Testosteronmangel deutlich erhöhen. Der richtige Ansprechpartner ist ein Urologe oder Androloge. Nach einer Anamnese und körperlichen Untersuchungen wird er mit einem Bluttest den Testosteronspiegel bestimmen. Ist dieser tatsächlich zu niedrig, kann eine Testosterontherapie oft Abhilfe schaffen. Unkompliziert und gut verträglich wird die Anwendung eines Testosteron-Gels empfunden. Es wird einmal täglich meist auf Oberarme und Schultern aufgetragen. Über die Haut wird das Hormon 24 Stunden langsam ins Blut abgegeben und sorgt so für gleichmäßige Spiegel. Zudem ist eine individuelle Dosierung und ein schnelles Absetzen möglich. Auch Testosteronspritzen sind gängig. Hier sollten Arzt und Patient gemeinsam entscheiden. Die Lebensweise anpassen Während der Behandlung sollte der Erfolg regelmäßig kontrolliert werden, zunächst in kleineren Abständen, später nur noch einmal jährlich. Unterstützen können Männer ihren Testosteronspiegel zusätzlich durch eine gesunde Lebensweise: Nicht rauchen, mäßig trinken, moderat Sport treiben und das Gewicht mit einer gesunden Ernährung in Schach halten sind hier wichtige Faktoren. Denn wer rundum fit und gesund ist, hat genügend Power für die täglichen Herausforderungen.

27.03.2019

Erfolgreiches Abnehmen hängt auch von einer ausgeglichenen Darmflora ab. Foto: djd/BIOMES/stock.adobe.com/Kzenon

DIE BIKINIFIGUR BEGINNT IM DARM

Eine ausgeglichene Darmflora erleichtert das Abnehmen

(djd). Mit dem Frühling blüht auch die Absicht auf, Gewicht zu verlieren und sich gesünder zu ernähren. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass dieses Vorhaben nicht nur Kopf- sondern auch "Darmsache" ist. Die Darmflora beeinflusst maßgeblich, wie man die persönliche Nahrungszufuhr verwertet. Sie bestimmt, wie Fett verdaut wird, welche Vitamine gebildet werden oder auch wie gut man Kohlenhydrate verarbeiten kann. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht, können infolgedessen selbst Sporttreibende, die wenige Kalorien zu sich nehmen, oftmals nicht abnehmen. Auswirkung von Darmbakterien auf das Gewicht Billionen von Bakterien im Darm erfüllen unterschiedlichste Stoffwechselaufgaben. Die Vielfalt der vorkommenden Bakterien hat dabei einen entscheidenden Einfluss auf das Gewicht. Je unterschiedlicher die Bakterien sind, umso breiter sind ihre Funktionen gefächert und umso besser kann die Verdauung funktionieren. In Bezug auf Gewichtsreduzierungen sind vor allem die zwei Arten der fettliebenden sowie fettablehnenden Bakterien interessant. Sind vermehrt Firmicutes im Darm vorhanden, kann dies den Abnehmprozess hemmen. Die Bakterien nehmen Fette besonders gut auf - Resultat sind fehlende Fortschritte oder auch unerwünschte Fettpölsterchen. Ein stressiger Alltag oder fehlende Disziplin setzen hier zusätzlich zu. Im Gegensatz zu Firmicutes können Bacteroidetes Fett nur schlecht verwerten. Sie schleusen es schnell durch den Darm, statt es als Reserve einzulagern. Diäten und Kuren optimal vorbereiten Wer mehr über seine eigene Darmgesundheit erfahren möchte, kann das über einen einfach zu bedienenden Selbsttest herausfinden. Die Analyse Intest.pro von Biomes beispielsweise kann bequem zu Hause angewendet werden. Nach Einsendung einer winzigen Stuhlprobe erstellen Experten ein persönliches Mikrobiotika-Profil. Dieses basiert auf einer umfangreichen Datenbank, die nahezu alle weltweiten Mikrobiom-Studien vereint. Im Anschluss helfen an die Darmflora sowie den Lebensstil angepasste Ernährungspläne dabei, die Darmgesundheit zu verbessern und damit Gewicht zu verlieren. Dabei kann auch die richtige probiotische Nahrungsergänzung unterstützen. Abnehmwillige können so Kuren und Diäten gezielt beginnen und mit Erfolg abschließen. Die Auswertung des Tests erfolgt in einem datengeschützten Online-Portal.

27.03.2019

Wer seine Schwindelbeschwerden im Griff hat, kann wieder aktiv am Leben teilnehmen. Foto: djd/Vertigoheel/Getty

SCHWINDEL BREMST MICH NICHT MEHR AUS!

Schwindelbeschwerden sind in auch bei Älteren gut therapierbar

(djd). Gerade noch war alles gut und in der nächsten Sekunde fühlt es sich an, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen. Wer eine plötzliche Schwindelattacke erlebt hat, weiß, wie beängstigend das sein kann. Vor allem Ältere sind von wiederkehrendem Schwindel betroffen. Man kann stürzen und sich vielleicht sogar verletzen. Warum entsteht Schwindel? Durch die Sinnesorgane werden dem Gehirn ständig verschiedene Reize übermittelt: Über das Gleichgewichtsorgan im Innenohr erhält es etwa Informationen über die Lage des Körpers. Die Augen vermitteln Bilder und die Nerven im Körper Berührungsimpulse. In großer Höhe, bei einer Karussellfahrt oder auf schwankendem Untergrund können diese Informationen widersprüchlich ausfallen. Es folgt eine Art "Alarm" im Gehirn, was Schwindel und Stress auslösen kann. Durch die darauffolgende Adrenalinausschüttung versteifen sich die Muskeln und das vegetative Nervensystem kann mit Unwohlsein oder Übelkeit reagieren. Schwindel sollte man auf keinen Fall hinnehmen, sondern seinen Hausarzt darauf ansprechen. Mit Schwindeltagebuch zur richtigen Diagnose Um dem Hausarzt die Diagnose zu erleichtern, empfiehlt es sich, ein Schwindeltagebuch zu führen. Darin werden die Häufigkeit, Dauer und Art des Schwindels notiert. Darüber hinaus können auftretende Übelkeit, Sehstörungen oder Kopfschmerzen relevant sein. Weisen die Untersuchungsergebnisse weder auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung noch auf eine Entzündung als Ursache für Schwindel hin, können auch starke Muskelverspannungen oder Blutdruckschwankungen infrage kommen. Verschiedene Schwindelzustände lassen sich gut behandeln, beispielsweise mit dem natürlichen Arzneimittel Vertigoheel. Es ist als einziges natürliches Schwindelpräparat in der hausärztlichen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufgeführt. Studien zufolge kann damit die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelattacken reduziert werden. Zudem macht es nicht benommen und lässt sich mit anderen Medikamenten kombinieren. Koordination verbessern, Lebensgefühl stärken Wer beweglich und aktiv bleibt, kann das Leben in vollen Zügen genießen und das mit Schwindelbeschwerden verbundene Sturzrisiko senken. Für das Training zu Hause sind beispielsweise spezielle Schwindelübungen mit Video-Anleitungen und Übungsposter unter www.schluss-mit-schwindel.de erhältlich. Ein Webcast zeigt neun wichtige Übungen zur Förderung der Motorik und der körpereigenen Wahrnehmung. Dadurch wird das Gleichgewicht geschult und das Gehirn lernt, mit Schwindel besser umzugehen. Ergänzend kann eine Physiotherapie Muskelverspannungen lösen und die Koordination verbessern.

27.03.2019

Wer seine Entscheidung zur Organspende selbst treffen will, sollte frühzeitig eine entsprechende Erklärung im Organspendeausweis abgeben. Foto: djd/Roland-Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Adobe Stock/vchalup

WIE WERDE ICH ORGANSPENDER - UND WIE NICHT?

Was jeder zur aktuellen rechtlichen Situation wissen sollte

(djd). In Deutschland stehen derzeit knapp 10.000 Menschen auf den Wartelisten für eine Organtransplantation. Deshalb will die Bundesregierung die Zahl der Organspenden deutlich erhöhen. Zum einen sollen die Organisationsstrukturen in den Kliniken besser werden - zum anderen stehen aber auch neue Organspende-Regelungen zur Debatte. Hier die wichtigsten Fakten: - Muss man sich zur Organspende äußern? "Bislang muss sich der Krankenversicherte nicht zur Organspende äußern", erklärt Detlef Koch, Roland-Partneranwalt und Fachanwalt für Medizinrecht in Braunschweig. Seit 2012 seien Krankenversicherer aber verpflichtet, regelmäßig schriftliches Infomaterial zur Organspende und eine entsprechende Verfügung zu verschicken. Der Versicherte könne damit in eine Organspende einwilligen, ihr widersprechen oder die Entscheidung einer zu benennenden Person überlassen. Zudem könne er die Erklärung auf bestimmte Organe beschränken. - Was könnte sich in Zukunft ändern? Gesundheitsminister Spahn strebt die sogenannte doppelte Widerspruchslösung an. "Damit würde künftig jeder als Spender gelten. Wer das nicht möchte, muss ausdrücklich widersprechen", betont Koch. Es erscheine verfassungsrechtlich fragwürdig, jedermann per se zum Organspender zu erklären, also auch denjenigen, der sich mit der Frage nicht befasst habe. - Wer kann sich als Organspender registrieren lassen? Als Organspender kann man sich ab dem 16. Lebensjahr registrieren lassen, ein Widerspruch ist bereits ab 14 Jahren möglich. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Ob gespendete Organe für eine Transplantation geeignet sind, kann erst im Fall einer tatsächlichen Spende medizinisch geprüft werden. - Wer entscheidet, wenn kein Organspendeausweis vorliegt? "Wer keine Erklärung abgibt, überlässt die Entscheidung anderen", so Koch. In der Regel werde der nächste Angehörige befragt. Dieser dürfe jedoch nur entscheiden, wenn er in den letzten zwei Jahren vor dem Tod des potenziellen Spenders mit diesem persönlichen Kontakt hatte. Würden mehrere gleichrangige nächste Angehörige befragt und nur einer widerspräche der Spende, dürfe das Organ nicht entnommen werden: "Wer seine Entscheidung selbst treffen will, sollte frühzeitig eine entsprechende Erklärung abgeben." - Sind die Angaben unwiderruflich? Eine einmal getroffene Entscheidung sei nicht unwiderruflich, man könne jederzeit eine neue Erklärung abgeben, verweist Detlef Koch auf die Regelungen des Transplantationsgesetzes. Widersprächen sich zwei Schriften inhaltlich, sei in der Regel das zuletzt verfasste Dokument gültig. Die Erklärung zur Organspende gelte im Übrigen nicht automatisch auch für eine Lebendspende.

27.03.2019

Die Zeiten im Rollstuhl sind vorbei. Sabine aus Bonn kann endlich wieder ihre geliebten Spaziergänge machen. Foto: djd/Ottobock

MOBIL UND SELBSTSTÄNDIG NACH DEM SCHLAGANFALL

Innovative Orthesen unterstützen Patienten mit Fußheberschwäche

(djd). Ein Schlaganfall kommt plötzlich - und verändert oft das ganze Leben. Starke Kopfschmerzen, halbseitige Lähmungen, ein herabhängender Mundwinkel, Störungen des räumlichen Sehens, Schwindel oder Verlust der Sprechfähigkeit zählen zu den Symptomen. Sie werden ausgelöst, wenn ein Blutgerinnsel ein Gefäß im Gehirn verstopft. Die grauen Zellen in diesem Gebiet erhalten dann nicht mehr ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe - sie drohen abzusterben. Je nach Dauer der mangelnden Durchblutung des betroffenen Gehirnareals können die erschreckenden Begleiterscheinungen auch dauerhaft anhalten, so wie bei Sabine aus Bonn. "Im Mai 2010 hatte ich den Schlaganfall und seitdem bin ich halbseitig gelähmt", erzählt die heute 53-Jährige rückblickend. Doch sie hat gekämpft. "Ich war ein halbes Jahr in einer Rehaklinik und habe dort gelernt, meinen Alltag einhändig mit der rechten Hand zu bewältigen. Auch das Gehen fiel mir schwer. Für längere Wege hatte ich einen Rollstuhl." Aktiver Alltag mit Orthese Schlaganfallpatienten und ihre Familien sollten nicht den Mut verlieren, denn aufgetretene Störungen können sich durch eine konsequente Therapie verbessern - auch noch nach Monaten. Sabine ist inzwischen wieder richtig mobil und selbstständig, erledigt Einkäufe mit ihrem dreirädrigen Liegerad und fährt auch wieder Auto. Das Beste: Den Rollstuhl braucht die zweifache Mutter nicht mehr. Beim Gehen unterstützt sie seit etwa einem Jahr das "L300 Go"-System mit Funktioneller Elektrostimulation (FES) von Ottobock. Das Hilfsmittel für Menschen mit Fußheberschwäche hatte sie 2017 in einer Folge-Reha kennengelernt. Die Manschette, die Sabine sich auch als "Einhänderin" an den Unterschenkel anlegen kann, aktiviert durch elektrische Impulse die Nerven und damit die Muskeln, die für das Anheben des Fußes verantwortlich sind. Endlich unabhängiger und selbstständiger "Früher musste meine Familie immer auf mich warten. Mit dem "L300 Go" kann ich viel schneller und länger laufen - und sogar Treppen im Wechselschritt hinuntergehen", freut sich die Bonnerin. Zudem verhindert das Hilfsmittel bei Sabine, dass sich ihr Knie überstreckt, was ihr vorher Schmerzen verursachte. "Durch meine Halbseitenlähmung ist das Bein so geschwächt, dass ich keine Kniekontrolle habe. Nun kann ich lange Strecken schmerzfrei zurücklegen - darüber bin ich sehr glücklich." Mit einer App auf dem Smartphone lässt sich das System einfach bedienen und die Intensität der Stimulation einstellen. "Insgesamt bin ich wieder viel selbstständiger und unabhängiger. Im Sommer laufe ich etwa sieben Kilometer täglich, das ging vorher gar nicht."

21.02.2019

Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist gut für das Herz-Kreislaufsystem. Foto: djd/Telcor-Forschung/contrastwerkstatt - Fotolia

GESUND ALT WERDEN

Wie wir länger leben und uns dabei rundum wohlfühlen

(djd). Fast jeder träumt von einem langen Leben - und bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von gut 80 Jahren ist das in Deutschland auch vielen vergönnt. Doch alt werden ist nicht alles, gesund bleiben ist genauso wichtig. Denn nur wer sich geistig und körperlich wohlfühlt, kann die späten Jahre auch wirklich genießen. Zum Glück können wir dafür selbst etwas tun: Sowohl Lebensdauer als auch Gesundheit lassen sich durch einfache Maßnahmen positiv beeinflussen. Fitter mit Sport, Obst und Gemüse Ganz oben steht dabei Bewegung, denn moderater Sport kann vielen Krankheiten und Alterserscheinungen vorbeugen. Er hält Herz und Kreislauf fit, das Gehirn in Schwung, senkt das Diabetesrisiko und baut Übergewicht ab. Besonders gut eignen sich etwa Wandern, Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Wer sich zusätzlich zum Sport auch noch gesund ernährt, macht einen weiteren wichtigen Schritt auf ein gesundes Alter zu. Wenig Süßes und Fettes, dafür viel Fisch, Obst und Gemüse tun besonders dem Herz-Kreislaufsystem gut. Bei ungünstiger Ernährung und Bewegungsmangel addieren sich dagegen schnell Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte. Diese können die gefährliche Arteriosklerose fördern, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Stattdessen hält der natürliche Eiweißbaustein Arginin die Gefäße frei von Ablagerungen - mehr dazu unter www.telcor.de. Aus Arginin wird im Körper ein Botenstoff gebildet, der gefäßerweiternd wirkt und Ablagerungen vorbeugt "In meiner Praxis empfehle ich Patienten häufig eine natürliche Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, wie etwa in 'Telcor Arginin plus' aus der Apotheke", so der Bochumer Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. Studien zeigen, dass durch die Einnahme von hochwertigem Arginin aus der Apotheke die Gefäßfunktion und die Durchblutung signifikant verbessert wird. Freunde und Partner halten jung Was man für ein langes und gesundes Leben auf keinen Fall tun sollte, ist Rauchen. Der Tabakqualm reduziert die Lebenserwartung um rund acht Jahre. Auch spätes Aufhören kann hier noch viel bewirken. Statt zum Glimmstängel also lieber zum Telefon greifen und sich mit Freunden verabreden. Gute soziale Beziehungen wirken nämlich ebenfalls gesundheitsfördernd. Das gilt übrigens auch für eine ganz besondere Art von Beziehung: die Ehe. Wer verheiratet ist oder eine feste Partnerschaft hat, lebt deutlich länger.

20.02.2019

Der Tod eines lieben Menschen ist eine Ausnahmesituation für die Seele. Der Trauerprozess braucht Zeit und Raum. Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty

NICHT ZUGELASSENE TRAUER KANN KRANK MACHEN

Wie die Seele unseren Körper beeinflusst

(djd). Körper und Seele sind eine Einheit, deshalb können sich starke Emotionen wie Trauer auf das vegetative Nervensystem, den Stoffwechsel und das Immunsystem auswirken. Bluthochdruck, Gelenkentzündungen und Kopfschmerzen zählen zu den Beschwerden, die psychisch bedingt sein können. Trauerbewältigung braucht Zeit und Raum Wie sehr die Seele den Körper beeinflusst, wird oft bei Menschen deutlich, die tiefe Traurigkeit erlebt haben. Der Tod eines lieben Menschen, eine ungewollte Trennung vom Lebenspartner oder der Auszug der Kinder setzt intensive Gefühle frei, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Der Prozess des Trauerns verläuft sehr individuell und kann sich über Jahre hinziehen. Nicht immer jedoch gelingt der Heilungsprozess. Wer etwa mitten im Berufsleben steckt, hat oft das Gefühl, wieder ganz schnell funktionieren zu müssen. Oder man zieht sich in die Isolation zurück, weil man im sozialen Umfeld nicht genügend Verständnis für seine Situation erfährt. Die nicht gelebte Trauer kann sich dann in psychosomatischen Erkrankungen manifestieren. Eine professionelle Trauerbegleitung, wie sie die Dr. Reisach Kliniken in Stiefenhofen bei Oberstaufen und in Oberstdorf anbieten, gibt den Betroffenen Raum und Zeit, um ihren Verlusterfahrungen heilsam begegnen zu können. Dazu gehört nicht nur das Erzählen dürfen und das empathische Zuhören, sondern auch das Gestalten und Ausdrücken des inneren Befindens und der eigenen Bedürfnisse durch Malen, Schreiben oder Symbole aufstellen. "Für die Patienten bedeutet es sehr viel, sich mitteilen zu dürfen und mit der Trauer nicht alleine zu sein", weiß Dipl.-Theologin Erika Hieble, Seelsorgerin und Trauerbegleiterin der Adula- und Hochgrat Klinik. Halt in der therapeutischen Gemeinschaft finden Ambivalenz oder Gefühle, wie Wut, Hass, Groll und Schuld bekommen ihre Berechtigung und werden in adäquater Form ausgedrückt. Mit dem Sterben von Angehörigen wird man vielleicht auch damit konfrontiert, was in der Beziehung an Anerkennung, Nähe und Wertschätzung vermisst wurde. Dabei bricht besonders bei Menschen, die in dysfunktionalen Familien aufwuchsen oder in Familien, in denen psychische oder physische Gewalt herrschte, viel Schmerz über die nicht gelebte Kindheit mit auf. In der therapeutischen Gruppe finden sie Halt, Trost und Frieden. Es wird gemeinsam geweint und gelacht. Mit heilsamen Ritualen können Abschiede nachgeholt und bewusst gestaltet werden. Am Ende des seelischen Genesungsprozesses steht die Erkenntnis, dass in jedem Herbst der nächste Frühling schon naht.

20.02.2019

Mit einem gezielten Faszientraining kann verhärtetes Bindegewebe gelockert und die Beweglichkeit wieder erhöht werden. Foto: djd/Basica/PantherMedia/yekophotostudi

5 TIPPS, WIE SIE VERKLEBTE FASZIEN LOCKERN KÖNNEN

(djd). Unser gesamter Körper ist von Faszien durchzogen. Das kollagenhaltige Bindegewebe umhüllt alle Organe, Knochen, Muskeln, Sehnen, Fasern und Gefäße. Mit ihrem feinmaschigen Netz halten die milchig-weißen, elastischen Häute unseren Organismus zusammen. Sie sorgen für Stabilität und geben gleichzeitig Flexibilität. Sind die Faszien verklebt, verhärtet oder verkürzt, kann die Beweglichkeit eingeschränkt sein. Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen sowie Verspannungen sind mögliche Folgen. Erfahren Sie, wie man Schmerzen vorbeugen und verklebte Faszien mit einer ganzheitlichen Therapie lockern kann. 1. In Bewegung bleiben Wenn Faszien verkleben oder verhärten, sind häufig Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen schuld daran. Um vorzubeugen ist es ratsam, aktiv zu bleiben. Neben regelmäßigem Ausdauertraining wie Laufen, Walken und Schwimmen sollte besonders auf regelmäßige Bewegung im Alltag - also jeden Tag - geachtet werden. Das bedeutet: die Treppe statt den Fahrstuhl nutzen, zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren, Sitzphasen stündlich durch Aufstehen unterbrechen, nach dem Essen einen kleinen Spaziergang machen, lange Autofahrten vermeiden. 2. Stress reduzieren Wer ständig unter Leistungsdruck steht, muss damit rechnen, dass auch Muskeln und Faszien permanent angespannt sind. Damit sich daraus keine Beschwerden entwickeln, sollte auf Stress und Anspannung immer Entspannung folgen. Regelmäßig Yoga, Atemübungen, Meditationen, Achtsamkeitstrainings und Entspannungsübungen wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können dazu beitragen, dass sich Verspannungen nicht manifestieren. 3. Auf basische Ernährung achten Wird das Bindegewebe starr und unbeweglich, kann eine Übersäuerung des Organismus, begünstigt durch einseitige Ernährung, dahinter stecken. Das in der Naturheilkunde schon lange bekannte Phänomen wurde früher als Säurestarre bezeichnet. Um Muskel- und Gelenkbeschwerden zu begegnen, ist es ratsam, auf eine basische Ernährung zu achten: Mindestens die Hälfte einer Mahlzeit sollte aus Salat, Gemüse und Obst bestehen. Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Brot und Getreideprodukte sollten deutlich reduziert werden. Weitere Ernährungstipps, Rezepte und ein Säure-Basen-Ratgeber zum Download gibt es unter www.basica.de. Zudem wird empfohlen, täglich mindestens zwei Liter zu trinken. Mineralwasser oder Kräutertees sowie Fruchtsäfte, die basisch wirken, unterstützen die Ausscheidung von Säure über die Nieren. 4. Mineralstoffe ergänzen Um die Entsäuerung bei Rückenschmerzen und Verspannungen zu unterstützen, empfehlen Stoffwechselexperten die zusätzliche Einnahme von basischen Mineralstoffen - etwa in Form von praktischen Sticks wie zum Beispiel "Basica Direkt" aus der Apotheke. Damit überschüssige Säure abgebaut und der Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann, ist eine kurmäßige Anwendung über acht bis zwölf Wochen ratsam. 5. Faszientraining mit Rolle oder Handtuch Die Lockerung verhärteter Bereiche im Rücken, Nacken- oder Schulterbereich kann man mit einem gezielten Training erreichen. Mit Hilfe von Übungen mit einer Faszienrolle oder einem festgerollten Handtuch werden die betroffenen Partien massiert und revitalisiert. So wird der Stoffwechsel angeregt und Verklebungen gelöst. Fitnessstudios bieten bundesweit entsprechende Faszientrainings an. Mitmachvideos für zuhause gibt es zum Beispiel bei YouTube.

20.02.2019

Die Grundvoraussetzung für erholsamen Schlaf ist Entspannung. Foto: djd/Neurexan/Getty

WIEDER GUT SCHLAFEN - ABER WIE?

Eine erholsame Nacht beginnt schon am Tag

(djd). Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft, und für viele Menschen muss alles perfekt laufen: Im Job, in der Freizeit und sogar der Nachtschlaf sollte wie am Schnürchen klappen. Doch wer tagsüber von einem Termin zum nächsten hetzt und ein To-do nach dem anderen abarbeitet, steht permanent unter Druck. Für Pausen ist kaum Zeit, die innere Anspannung zieht sich oft bis in die Abendstunden hin. Ebenso angestrengt versuchen die Betroffenen dann, in den Schlaf zu finden. Schließlich ist Schlaf genauso überlebensnotwendig wie essen und trinken. Er bildet die Basis für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Doch egal wie müde man auch ist, Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Vor allem dann nicht, wenn die wichtigste Grundvoraussetzung dafür fehlt: Entspannung. Auf natürliche Weise entspannen Aus Angst, tagsüber nicht fit zu sein, versuchen viele Betroffene durch chemische Schlafmittel Ruhe zu finden. Doch der so erzwungene Schlaf wird oft als nicht erholsam empfunden, zudem besteht das Risiko einer Gewöhnung. Alternativ können natürliche Arzneimittel dabei helfen, rasch zu entspannen. Um Schlafstörungen und daraus resultierende Tagesmüdigkeit nicht zur Regel werden zu lassen, empfiehlt sich Neurexan aus der Apotheke. Bereits tagsüber eingenommen, kann der gut verträgliche Wirkkomplex aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) das innere Gleichgewicht wiederherstellen. So wird das Einschlafen erleichtert und der nächste Tag beginnt erholt und ausgeschlafen. Stress am Tag reduzieren Häufen sich Schlafprobleme, ist es Zeit, die eigene Persönlichkeit und Lebensgestaltung ins Visier zu nehmen. Schlafexperten wissen: Eine erholsame Nacht beginnt schon am Tag. Wer zum Grübeln neigt und leicht die Nerven verliert, kann beispielsweise durch gezielte Entspannungstechniken lernen, gelassener zu werden. Zudem ist es wichtig, auf Auszeiten zu achten. Überflüssige Zeiträuber müssen erkannt und gemieden werden. Wem das Arbeitspensum über den Kopf wächst, sollte lernen, Aufgaben zu delegieren und das "Nein-Sagen" üben. So kann belastender Stress abgebaut werden. Gut zu wissen: Was wir essen, beeinflusst auch den Schlaf - Näheres dazu unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Überdies ist der Mensch ein Gewohnheitstier: Regelmäßige Schlafzeiten und Rituale wie ein Schaumbad am Abend oder ein warmer Schlummertrunk helfen dabei, die Ereignisse des Tages innerlich loszulassen und entspannter in den Schlaf zu finden.

20.02.2019

Grüne Gemüse sind wertvolle Vitamin K-Quellen. Foto: djd/Jarrow/Getty/Jeff Giniewicz

VITAMIN K UND SEINE WIRKUNG

5 FAKTEN, DIE JEDER KENNEN SOLLTE

(djd). Wir brauchen Vitamin C für ein fittes Immunsystem, die B-Vitamine für starke Nerven, Vitamin A für gutes Sehen - aber welche Wirkung hat eigentlich Vitamin K? Erst allmählich rücken seine unterschiedlichsten Aufgaben in den Fokus der Wissenschaft. 1. Das macht Vitamin K Den Namen hat das Vitamin K von seiner wichtigsten Funktion, der Blutgerinnung (lat. Koagulation). Es fördert den Aufbau von Gerinnungshemmern in der Leber und beeinflusst die Fließeigenschaften des Blutes. Darüber hinaus spielt es aber auch eine entscheidende Rolle beim Knochenaufbau und, wie jüngere Forschungen zeigen, in der Prophylaxe von Diabetes. Eine niederländische Studie mit rund 38.000 erwachsenen Teilnehmern deutet darauf hin, dass eine gute Versorgung mit Vitamin K vor Diabetes mellitus schützen könnte. Im Körper aktiv ist das Vitamin in der umgewandelten Form K2. 2. So viel Vitamin K brauchen wir In geringen Mengen wird das fettlösliche Vitamin im Körper selbst gebildet. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen, pro Tag 70 Mikrogramm Vitamin K über die Nahrung aufzunehmen. Dieser Wert basiert allerdings nur auf der Rolle des Vitamins bei der Blutgerinnung. Der Bedarf kann tatsächlich deutlich höher sein, wenn die Bedeutung von Vitamin K für die Knochengesundheit mit berücksichtigt wird. Besonders wichtig ist eine gute Versorgung mit Vitamin K für Frauen nach der Menopause sowie für ältere Menschen, da hier das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) steigt. Da sich die erforderliche Menge über die Ernährung kaum ausreichend decken lässt, können Kapseln zur Nahrungsergänzung sinnvoll sein. 3. Das sind natürliche Vitamin K-Quellen Bei uns gehören grüne Gemüse wie Brokkoli, grüne Bohnen und Grünkohl zu den wichtigsten Vitamin-K-Lieferanten. Außerdem enthalten Innereien und Eigelb sowie fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut) Vitamin K. Allerdings müsste man rund acht Eigelbe verzehren, um den von der DGE empfohlenen täglichen Bedarf annähernd zu decken. Anders sieht es zum Beispiel in Japan aus. Zu den traditionellen Lebensmitteln gehört hier Natto, welches aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird. Für die Fermentation wird das Bakterium Bacillus subtilis natto eingesetzt. Dadurch entsteht bereits im Lebensmittel die vom Körper besonders gut verwertbare Form Vitamin K2 in großer Menge. Diese traditionelle Art der Fermentation ermöglicht es, Vitamin K2 auch als Nahrungsergänzungsmittel herzustellen, etwa "MK-7 Kapseln" von Jarrow [www.jarrow.de/de/vitamine/21-mk-7-vitamin-k2.html]. Hier liefert bereits eine Kapsel 90 Mikrogramm Vitamin K2, die neuen höher dosierten Kapseln gar 180 Mikrogramm. 4. So erkennt man einen Vitamin K-Mangel Dass eine Unterversorgung mit Vitamin K vorliegt, kann sich zum Beispiel dadurch bemerkbar machen, dass Blutungen sich nur schwer stillen lassen oder blaue Flecken außergewöhnlich groß werden. Knochenschwund und die damit erhöhte Gefahr von Brüchen kann ebenfalls ein Anzeichen sein. Hier kann eine ärztliche Untersuchung Klarheit bringen. 5. So wirken Vitamin-K2-Präparate am besten Damit Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin K2 ihre Wirkung entfalten können, sollten sie regelmäßig und vor allem langfristig eingenommen werden. Da das Vitamin fettlöslich ist, am besten zu einer fetthaltigen Mahlzeit. Wichtig dabei: Menschen, die Gerinnungshemmer einnehmen, etwa nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, sollten die Einnahme mit ihrem behandelnden Arzt besprechen.

20.02.2019

Gleichgewichtsübungen und regelmäßige Bewegung können Schwindel verbessern und das Sturzrisiko senken. Foto: djd/Vertigoheel/Getty

SCHWINDEL IST KEIN SCHICKSAL

Beschwerden nicht ignorieren, sondern aktiv stoppen

(djd). Plötzliche Schwindelattacken gehören zu den häufigen Beschwerden, über die ältere Menschen klagen. Die Symptome reichen von leichtem Schwanken bis hin zu heftigem Drehschwindel mit Orientierungsverlust - verbunden mit einer großen Sturzgefahr. Tritt Schwindel häufiger auf, schränken die Betroffenen aus Angst vor der nächsten Attacke ihren Bewegungsradius und oft auch ihre sozialen Kontakte ein. Das führt auf Dauer nicht nur zur Vereinsamung und einem erheblichen Verlust von Lebensqualität: Bewegungsmangel schwächt die Muskulatur und ohne Training büßen die Gleichgewichtsorgane im Innenohr immer mehr an Leistungsfähigkeit ein. Bei Schwindel aktiv werden statt aufzugeben Schwindel ist ein häufiges und unangenehmes Symptom, das unterschiedliche Ursachen haben kann. Zur Abklärung sollte man möglichst frühzeitig den Hausarzt aufsuchen. Dieser kann Herz-Kreislauf-Probleme, neurologische Leiden oder Erkrankungen des Innenohres erkennen und, je nach Ursache, eine geeignete medikamentöse Behandlung einleiten. Als natürliche Alternative zur Behandlung ist in der hausärztlichen Leitlinie zur Therapie von Schwindel das natürliche, rezeptfreie Arzneimittel Vertigoheel aufgeführt. Die Kombination der Inhaltsstoffe ist vergleichbar wirksam wie chemische Schwindelpräparate, macht jedoch nicht müde. Weiterer Vorteil für Betroffene: Das Präparat ist gut verträglich, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt. In Balance bleiben, Beweglichkeit fördern Schwindelattacken zu erleben, kann sehr beängstigend sein. Wichtig ist dabei, ruhig weiter zu atmen und nach einem sicheren Halt zu greifen. Experten empfehlen, während der Attacke den Blick auf einen bestimmten Punkt zu richten, um die Orientierung im Raum nicht völlig zu verlieren. Möchten sich die Betroffenen hinlegen, sollten die Beine hochgelagert werden, um den Kreislauf zu stabilisieren. Ein niedriger Blutdruck kann vor allem in den Morgenstunden oder beim abrupten Aufstehen für Schwindel sorgen. Hilfreich kann ein spezielles Schwindeltraining sein. Video-Anleitungen und Übungsposter sind etwa unter www.schluss-mit-schwindel.de zu finden. Gleichgewichtsübungen und regelmäßige Bewegung tragen erheblich dazu bei, Schwindel zu verringern, das Sturzrisiko zu senken und die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

31.01.2019

Erkältet am Arbeitsplatz? Auch über gemeinsam genutzte Gegenstände können sich Kollegen anstecken. Foto: djd/Gripp-Heel/thx

SCHON WIEDER SCHNUPFEN

So lässt sich Erkältungen besser vorbeugen

(djd). Es brennt im Rachen, die Nase kribbelt und bald darauf beginnt das große Niesen: Grippale Infekte gehören zu den häufigsten Erkrankungen und zu den besonders ansteckenden. Durchschnittlich ein- bis zweimal im Jahr erkälten sich Erwachsene. Die Kleinen erwischt es noch öfter - bis zu zehn Infekte machen Kinder jährlich durch. Wenn Erkältete husten, schnäuzen und niesen, versprühen sie Sekret, das Viren enthält. Ihre Mitmenschen infizieren sich über die Atemluft, aber auch mit den Händen werden die Erreger auf Alltagsgegenstände übertragen und über diesen Weg verbreitet. Ob ein grippaler Infekt tatsächlich ausbricht, hängt dann von der Widerstandskraft des eigenen Immunsystems ab. Schwache Abwehr macht Viren stark Ist das Immunsystem etwa durch zu viel Stress, Schlafentzug, Bewegungsmangel oder eine vitalstoffarme Ernährungsweise geschwächt, siedeln sich Erkältungsviren wesentlich leichter in den Schleimhäuten an. Zwar lindern einschlägige Hausmittel wie heiße Fußbäder, die obligatorische Hühnerbrühe oder der Salbeitee mit Honig im ersten Moment die Beschwerden. Aufhalten lässt sich die Erkältung dadurch aber meist nicht. Etwa eine Woche dauert es in der Regel, bis ein banaler grippaler Infekt wieder abklingt. Wer sich keinen Totalausfall leisten kann, sucht nach Wegen, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen - auch, um zu verhindern, dass eine bakterielle Infektion auf den viralen Effekt folgt. Unterstützen können hierbei natürliche Arzneimittel wie "Gripp-Heel", das bereits für Kinder ab sechs Jahren sowie auch für Menschen mit Bluthochdruck und Diabetes geeignet ist. Das natürliche Arzneimittel entfaltet eine antientzündliche Wirkung, aktiviert die körpereigene Abwehr, lindert Erkältungssymptome und fördert die Ausheilung. Studien zufolge lässt sich die Zeit der Genesung damit um bis zu drei Tage verkürzen. Händewaschen gegen Keime Zwar kann man einer Erkältung nicht völlig aus dem Weg gehen, aber es gibt einige Strategien, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. An oberster Stelle stehen Maßnahmen zur Stärkung der körpereigenen Abwehr. Tipps dazu gibt es beispielsweise unter www.gripp-heel.de. Zudem kann Hygiene schützen: Gemeinsam benutzte Gegenstände wie Telefonhörer oder Türklinken sollten häufiger mit Desinfektionstüchern abgewischt werden. Auf eine ganz einfache Weise kann man die Anzahl der Viren in geschlossenen Räumen senken - durch regelmäßiges Lüften. Lässt sich der Händedruck mit einem erkälteten Kollegen oder Kunden nicht vermeiden, dient zeitnahes Händewaschen als Infektionsbremse: Studien zeigen, dass gründliches Einseifen für mindestens 30 Sekunden mehr Keime abtötet als das Desinfizieren der Hände.

30.01.2019

Wer auf eine gesunde Darmflora achtet, tut viel für sein Immunsystem und das gesamte Wohlbefinden. Foto: djd/Centrum/underdogstudios/Fotolia

FASZINATION DARM

Eine wichtige Säule unseres Wohlbefindens

(djd). Seit Jahren fasziniert und beschäftigt unser Darm Wissenschaft und Medizin. Erst dieses wahrhaftige "Superorgan" ermöglicht es uns, wertvolle Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Doch das ist längst nicht alles: Der Darm ist an einer Vielzahl von Prozessen im Organismus beteiligt, die essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind. Einfluss des Darms auf Immunsystem, Haut und Seele Allen voran spielt der Darm eine entscheidende Rolle für die körpereigene Abwehr, denn etwa 70 Prozent unserer Immunzellen sind direkt dort angesiedelt. Wichtig bei der Unterstützung und Stärkung des Immunsystems sind die über 100 Milliarden Darmbakterien, die ein gesunder Darmtrakt beherbergt. In ihrer Gesamtheit bilden sie ein sensibles Ökosystem, welches auch als Darmflora bezeichnet wird. Zusätzlich ist unser "Superorgan" eine wahre Kommunikationszentrale. Die sogenannte Darm-Hirn-Achse steuert viele Prozesse im ganzen Körper. Aus diesem Grund kann eine ausbalancierte Darmflora unser seelisches Wohlbefinden und den Zustand unserer Haut positiv beeinflussen. Milchsäurebakterien: Unterstützung für die Darmflora Es ist wichtig, die Darmflora gezielt zu unterstützen und aktiv in Balance zu halten. Aktuelle Studien zeigen, dass Milchsäurebakterien genau dieses Potenzial besitzen und sich für die Nahrungsergänzung eignen. Bei entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln sollte darauf Wert gelegt werden, dass die enthaltenen Bakterienkulturen in wissenschaftlichen Studien erforscht wurden. Dies trifft insbesondere auf die Milchsäurebakterienstämme BB-12 (Bifidobakterien) und LGG (Laktobazillen) zu, die zu den weltweit am besten erforschten Milchsäurebakterienstämmen gehören. Sie kommen nach dem Verzehr lebend im Darmtrakt an und besitzen die Fähigkeit, sich an die Darmschleimhaut anzuheften - zwei zentrale Voraussetzungen, um im Organismus gesundheitsförderliche Aspekte entfalten zu können. Das neue Apotheken-Probiotikum "Centrum Darmflora Fokus" etwa vereint die beiden wertvollen Milchsäurebakterienstämme BB-12 und LGG zu einem "Premium-Dual-Komplex". Kleine Helfer nach der Antibiotika-Einnahme Viele haben es bereits selbst am eigenen Leib erfahren: Die Einnahme von Antibiotika kann die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen, nicht selten verbunden mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie etwa Durchfall. Gut zu wissen: Eine sinnvolle Kombination von Bifidobakterien und Laktobazillen hat das Potenzial, das Auftreten unerwünschter Begleiterscheinungen zu reduzieren.

30.01.2019

Das berühmte Nachmittagstief bringt bei vielen einen Leistungs- und Konzentrationseinbruch - hier ist ein Extraschub Energie gefragt. Foto: djd/vitasprint/Drobot Dean - stock.adobe.com

EINMAL ENERGIE, BITTE!

Wie man turbulente Tage beschwingt meistert

(djd). Oft beginnt der Trubel schon am frühen Morgen: Frühstück vorbereiten, die Kinder für die Schule fertig machen, selbst in die Gänge kommen. Und so geht es dann meist munter weiter - mit Stau auf dem Weg zur Arbeit, der ausführlichen Kundenbetreuung oder der Präsentation, die unbedingt noch heute fertig werden muss. Die Mittagspause fällt flach und am Abend warten Wäscheberge, Essenszubereitung und Co. Solche Tage sind schon herausfordernd. Mehrfachherausforderungen gut meistern Gerade in der sogenannten Rushhour des Lebens ist darum volle Energie gefragt. Damit ist die Phase etwa zwischen 35 bis 55 Jahren gemeint, in der häufig viele Mehrfachbelastungen durch Beruf, Familie und eng getaktetem Freizeitleben auftreten. Den typischen Durchhänger, der häufig spätestens am Nachmittag lauert und für nervende Konzentrationstiefs sorgt, kann man da so gar nicht gebrauchen. Noch schwieriger wird es, wenn unzureichender Schlaf, einseitige Ernährung und Bewegungsmangel die persönliche Power zusätzlich bremsen. Einen Extraschub kann dann beispielweise das Nahrungsergänzungsmittel Vitasprint Pro Energie bringen. Sein 2-Phasen-Komplex kann mit Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs wie Koffein aus Grüntee und Guarana-Extrakt sowie Ginseng-Extrakt helfen, die Konzentration zu verbessern. Die ausgewählten Mikronährstoffe Vitamin B2, B6 und C komplettieren den 2-Phasen-Komplex und sollen den Energiestoffwechsel unterstützen. Unter www.vitasprint.de gibt es mehr Tipps und Informationen zum neuen Vitasprint Pro Energie. Kleine Tipps für zwischendurch Weitere Sofort-Maßnahmen bei einem akuten Tief sind zum Beispiel diese Tricks: Einfach das Fenster weit aufreißen und einige Minuten tief ein- und ausatmen, um frische Luft zu tanken. Noch besser ist es, gleich eine Runde zügig um den Block zu gehen. Abwechselnd warmes und kaltes Wasser über die Unterarme laufen zu lassen - mit kalt aufhören - ist ebenfalls ein guter Tipp, denn es regt die Durchblutung an und ist ein echter Wachmacher.

30.01.2019

Ob zu dick oder zu dünn: Essstörungen liegen oft seelische Probleme zugrunde. Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty

VOM HEISSHUNGER ZUM HUNGERN

Wenn die Beschäftigung mit Nahrung zum Lebensinhalt wird

(djd). Aufgrund gesellschaftlicher Erwartungshaltung hat sich ein Körperkult entwickelt, der zahlreiche "normale" Frauen und zunehmend auch Männer ständig nach einer besseren Figur streben lässt. Diäten sind im Trend, Kalorienzählen gehört dazu. Nicht selten entwickeln sich jedoch aus dem andauernden Verzicht auf Lebensmittel Essstörungen, wie etwa die Magersucht. Betroffene haben ständig das Gefühl, ihr Gewicht verringern zu müssen. Alles dreht sich um die Vermeidung von Nahrungsaufnahme. Es gibt aber auch die andere Seite: Menschen, die resignieren, weil sie das schlanke Schönheitsideal einfach nicht erreichen. Der Frust äußert sich zum Beispiel in Fressattacken. Essen wird dann zur Sucht und hat mit dem natürlichen Hungergefühl nichts mehr zu tun. Essstörungen liegen oft seelische Probleme zugrunde Ob zu dick oder zu dünn, oft dauert es Monate oder Jahre, bis sich eine Frau eingestehen kann, dass sie ein gestörtes Essverhalten entwickelt hat. Die Beschäftigung mit Essen, Hungern, Erbrechen, Einkaufen, Wiegen und Sport ist zum Lebensinhalt geworden. Die negativen Konsequenzen für Seele und Körper werden dabei ausgeblendet und der Weg in die Heimlichkeit und Isolation ist gebahnt. Um aus dem Teufelskreis auszubrechen, ist der erste Schritt zu erkennen, dass man fachliche Hilfe braucht. Denn in der Regel liegt eine komplexe Erkrankung mit tief liegenden seelischen Problemen zugrunde. Kliniken, wie die Dr. Reisach Kliniken im Allgäu, sind auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert und legen ein besonderes Augenmerk auf die Betrachtung der Ursachen und des sozialen Umfelds des Patienten. Darauf aufbauend erfolgt die Therapie. Dem natürlichen Hunger- und Sättigungsgefühl vertrauen In der Adula Klinik in Oberstdorf und Hochgrat Klinik in Wolfsried gibt es beispielsweise eine eigene "Ess-Strukturgruppe", in der die Patienten lernen, ihre Erkrankung zu verstehen und zu akzeptieren. So lassen sich allmählich Verhaltensänderungen für den Alltag erarbeiten. Bei den Mahlzeiten mit zu Beginn vorgegebenen Portionsgrößen liegt der Fokus darauf, Emotionen vom Akt des Essens trennen zu lernen und achtsam zu essen. So kann sich das meist verlorengegangene Hunger- und Sättigungsgefühl wieder einstellen - und die Patienten gewinnen den gesunden Bezug zu ihrem Körper zurück. Das hat auch zur Folge, dass die eigenen vitalen Gefühle wieder bewusster wahrgenommen werden und für die Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen zur Verfügung stehen. Der regelmäßige Austausch innerhalb der therapeutischen Lehr-Lern-Gemeinschaft unterstützt den Heilungsprozess und hilft, bisher unzureichende Verhaltensmuster durch konstruktive Maßnahmen zu ersetzen.

30.01.2019

Es muss kein Marathon sein. Moderate Bewegung mit regelmäßigen Spaziergängen steigert Fitness und Leistungsfähigkeit. Foto: djd/Verlag Peter Jentschura

KEINE ANGST VOR DEM ÄLTERWERDEN

Für Körper und Seele: Mit den richtigen Strategien jahrelang topfit bleiben

(djd). "Altwerden ist nichts für Feiglinge" - diesen Satz liest man immer wieder. Aber stimmt das so? Hartnäckig bleibt in vielen Köpfen fest verankert, dass alt automatisch weniger leistungsfähig bedeutet. Bestsellerautor Dr.h.c. Peter Jentschura aus Münster sieht das anders: "Es ist nicht in erster Linie das Alter, das die Beschwerden hervorruft, sondern vor allem der Lebensstil." Davon ist der 77-Jährige überzeugt. In seinem Ratgeber "Zivilisatoselos leben" gibt der Gesundheitsexperte fundierte Tipps, die jeder beherzigen kann, um lange fit und aktiv zu bleiben. Darunter befinden sich auch folgende Ratschläge: Besser vorbeugen: "Auch wenn es wie eine Binsenweisheit klingt: Ein ausgewogener Speiseplan, der überwiegend frische, saisonale Produkte beinhaltet, im Zusammenspiel mit körperlicher Aktivität, ist die beste Prävention", sagt Dr. h.c. Jentschura. Vor allem Volkskrankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen lassen sich durch einen gesunden Lebensstil wirksam vorbeugen. Langzeitstudien, unter anderem aus den USA und Finnland, zeigen, dass sich allein das Risiko für Diabetes Typ 2, der lange als "Alterszucker" bezeichnet wurde, durch moderate Bewegung und die richtige Ernährung um bis zu 60 Prozent reduzieren lässt. Schädliches ausscheiden: Aus naturheilkundlicher Sicht ist die Übersäuerung des Gewebes ein wesentlicher Grund für viele Beschwerden, die sich im Alter bemerkbar machen. Darunter fallen Infektanfälligkeit, Antriebsarmut, aber auch entzündliche Prozesse wie bei Rheuma oder Gicht. "Saure Stoffwechselprodukte lagern sich über die Jahre im Gewebe als Schlackenstoffe ab und blockieren einen gesunden Austausch zwischen den Zellen", erklärt Dr.h.c. Peter Jentschura. Sein Rat: Säuren regelmäßig durch eine basische Fastenkur ausleiten. Weil dabei viel Tee und Wasser getrunken und säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Zucker und Kaffee gemieden werden, können Schlacken aus dem Gewebe gelöst werden. Den Geist wachhalten: Wenn der Beruf als feste Säule im Alltag nicht mehr vorhanden ist, fallen viele Menschen in ein Loch - und fühlen sich schlagartig alt. Umgekehrt zeigen Studien jedoch, dass Menschen, die sich aktiv umorientieren und ihre Tage sinnvoll füllen, deutlich zufriedener sind und sich fitter fühlen. So kann ein neues Hobby, eine neue Sprache oder soziales Engagement zum echten Jungbrunnen werden. Eine Leseprobe gibt es unter www.verlag-jentschura.de, weitere Infos auch unter facebook.com/verlagpeterjentschura.

30.01.2019

Geht auch im Bürooutfit ganz einfach: kleine Übungen im Sitzen wie das Fersenheben. Foto: djd/Ofa Bamberg

VENENGYMNASTIK IM BÜRO

9 TIPPS GEGEN SCHWERE BEINE

(rgz). Wenn man den ganzen Tag sitzt und sich kaum bewegt, bleibt die Wadenmuskulatur meist inaktiv. Das ist schlecht, denn diese unterstützt die Venen beim Hochpumpen des Blutes aus den Beinen. Als mögliche Folge staut sich dieses, und die Beine fühlen sich nach einem langen Arbeitstag schwer und müde an. Deshalb sollten Sie im Büro öfter mal etwas Venengymnastik machen. Das geht auch ganz unauffällig zwischendurch. Hier einige Übungen und Unterstützungsmaßnahmen: Venengymnastik im Sitzen: 1. Ohne aufzustehen funktioniert diese einfache Übung, die man während der Arbeit öfter wiederholt: Beide Füße nebeneinanderstellen, abwechselnd links und rechts die Ferse anheben und wieder absetzen, insgesamt 20-mal. 2. Man setzt sich gerade hin, stellt wieder beide Füße nebeneinander flach auf, dann zieht man im Wechsel die Zehen hoch, jede Seite 10-mal. 3. Für die nächste Übung lehnt man sich an die Stuhllehne zurück: Im Wechsel den linken und rechten Unterschenkel gestreckt anheben und mit dem Fuß 10 Kreise beschreiben. 4. Gerade im Sitzen, wenn nicht viel Bewegung möglich ist, können auch moderne Stütz- und Reisestrümpfe etwa der "Gilofa 2000" wie zusätzliche Gymnastik für die Venen sein. Denn sie unterstützen mit sanftem Druck die Wadenmuskulatur von außen, sodass das Blut besser fließen kann und schweren Beinen vorgebeugt wird. Optisch sind sie nicht von normalen Strümpfen zu unterscheiden und in zahlreichen Farben und Materialien verfügbar. Venengymnastik im Stehen und Gehen: 5. Diese Übung ist perfekt, wenn Sie vor dem Drucker oder Kopierer warten: Einen Ausfallschritt machen, das hintere Bein strecken, die Ferse gegen den Boden drücken und diese Stellung etwa 15 Sekunden halten. Abwechselnd 5-mal mit jedem Bein. 6. Für kleine Aufstehpausen oder in der Kaffeeküche eignet sich der Storchengang: Dafür abwechselnd ein Knie im rechten Winkel anheben und dann mit dem Standbein auf die Zehenspitzen gehen, etwa 15- bis 20-mal insgesamt. 7. Auf dem Weg zur Toilette oder zum Meeting kann man diese Übung einbauen: Erst 10 Schritte auf den Zehenspitzen gehen, dann 10 Schritte auf den Fersen, mehrmals wechseln. Weitere Venengymnastik-Übungen und Tipps für gesunde Venen finden Sie hier [https://www.ofa.de/de-de/therapie/bewegungstherapie]. Venengymnastik rund um den Job: 8. In der Mittagspause empfiehlt sich, nicht nur mit dem Fahrstuhl in die Kantine runterzufahren, sondern die Zeit auch für einen kleinen Spaziergang zu nutzen sowie die Treppen zu nehmen. 9. Auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeit kann ebenfalls etwas Bewegung eingebaut werden. Entweder gleich das Fahrrad nehmen, bei Bus und Bahn eine Station früher aussteigen und laufen oder das Auto etwas weiter vom Büro weg parken.

30.01.2019

Bioladen-Besitzer Wenzel Cerveny mag im Sommer gerne Hanfeis. Foto: djd/www.hanf-bioladen.de/Josef König

HANF HÄLT EINZUG IN DIE HAUSHALTE

Aus der Nutzpflanze lassen sich viele Produkte zum täglichen Gebrauch herstellen

(djd). Kiffen, Drogen und Joint - Begriffe, die bei vielen Menschen als erstes kommen, wenn sie an Hanf denken. Doch tut man der Pflanze damit unrecht. Ärzte dürfen seit etwa zwei Jahren Cannabis als Medizin in besonderen Fällen verschreiben. Seit einiger Zeit rückt auch die Bedeutung des Nutzhanfes als Zutat für viele Alltagsprodukte immer mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Vielseitiger Rohstoff Hanf ist ein vielseitiger Rohstoff. Seine Blüten und Blätter eignen sich als Tees oder kosmetische Anwendungen. Die Samen sind Zutat in Aufstrich-Cremes, Pesto-Saucen, Käse oder sogar in Speiseeis. Hanf-Lebensmittel sind für alle Menschen interessant, die auf eine gesunde und bewusste Ernährung achten. Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, leicht verdauliche Proteine sowie zahlreiche Vitamine. Hanf-Lebensmittel sind etwa Teil des Angebots des Online-Shops www.hanf-bioladen.de. Genauso wie Produkte zur Körperpflege wie Duschgel, Haarshampoo oder Badesalz mit Hanfanteilen. Nachgefragt ist auch Cannabidiol-Öl (CBD-Öl), das frei verkäuflich ist. Ihm wird unter anderem nachgesagt, entzündungshemmend und leicht schmerzlindernd zu wirken sowie bei Schlafschwierigkeiten helfen zu können. CBD-Öl ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, also ein Stoff, der zur Entspannung beitragen kann, aber weder auf das zentrale Nervensystem wirkt noch einen Rausch auslöst. Einige Hanfarten eignen sich zudem wegen ihrer starken Fasern gut für die Herstellung von Papier, Kleidern und Baumaterial. Auf die Dosierung kommt es an Hanfprodukte sind allerdings nicht nur online bestellbar. Bioläden aus diesem Bereich gibt es derzeit unter anderem in München, Rosenheim, Augsburg und Baldham. Die Hanf-Lebensmittel und Produkte zur Körperpflege dürfen frei verkauft werden, weil der THC-Wert unter 0,2 Prozent liegt. Der Stoff THC, kurz für Tetrahydrocannabinol, ist das, was beim Rauschmittelkonsum den Rausch verursacht. Läge er höher, würde auch der Nutzhanf unter die Kategorie Drogen fallen und wäre damit per Gesetz verboten.

20.12.2018

Halstabletten befeuchten die Schleimhaut und bilden einen Schutzfilm. Foto: djd/Anginetten/shutterstock - billion-photos

SCHMERZEN IM HALS - WAS TUN?

Erkältungssymptom Halsschmerz nachhaltig lindern

(djd). Es kratzt im Hals, die Stimme ist belegt und das Schlucken schmerzt - häufig sind die ersten Anzeichen einer Erkältung im Hals zu spüren. Halsschmerzen sind lästig und beeinträchtigen das Wohlbefinden erheblich, sind aber mit einfachen Maßnahmen in der Regel gut in den Griff zu bekommen. Eine Erkältung beginnt häufig mit Halsschmerzen Erkältungsviren breiten sich nach der Ansteckung rasch im Körper aus. Die empfindliche Schleimhaut im Rachenraum entzündet sich schmerzhaft, man fühlt sich angegriffen und abgeschlagen. Gegen Erkältungsviren hilft kein Antibiotikum, der Körper braucht Zeit, bis die eigene Immunabwehr die Erkältung überwunden hat. Sich Ruhe zu gönnen und Stress zu reduzieren, steht dabei an erster Stelle. Derweil lässt sich aber auch eine Menge tun, um die Halsschmerzen zu lindern. Schleimhautschutz aufbauen Die Schleimhaut bildet im Mund und Rachenraum eine wichtige Barriere gegen die Erkältungsviren. Bei einer Erkältung trocknet sie aus und kann Viren und andere Keime nur unzureichend abwehren. Symptome wie Halsschmerzen und Heiserkeit lassen sich ursächlich mit der Befeuchtung und dem Schutz der Mund- und Rachenschleimhaut behandeln. So befeuchten etwa die in Drogerien erhältlichen anginetten Lutschtabletten die Schleimhaut und regen aktiv die Speichelproduktion an. Sie bilden auch einen Film, der sich schützend über die Schleimhäute legt. Die desinfizierende Wirkung der auch zuckerfrei verfügbaren Pastillen bekämpft zusätzlich Bakterien im Mund- und Rachenraum. Schmerzen lindern, viel trinken und warm halten Bei starken Halsschmerzen bietet die "dolo akut"-Variante mit dem betäubenden Wirkstoff Polidocanol und einem Extrakt aus der Eibischpflanze eine rasch einsetzende, schmerzstillende Wirkung. Halsschmerzen mit den Begleiterscheinungen von Heiserkeit und belegter Stimme sind darüber hinaus besonders belastend für Menschen, die beruflich viel reden müssen. Hierfür wurden anginetten Halstabletten "Stimme" entwickelt. Natürliches Isländisch Moos beruhigt und lindert die Reizung. Der Hydro-Schutz-Film mit Hyaluronsäure sorgt für eine intensive und anhaltende Befeuchtung der Schleimhäute. Viel trinken und warm halten Auch die Aufnahme von größeren Mengen an Flüssigkeit hilft dabei, Bakterien und andere Keime loszuwerden, die Vermehrung von Erkältungsviren einzudämmen und die Schleimhaut zu befeuchten. Besonders geeignet sind in dieser Zeit Tees und warmes Wasser. Den Hals- und Brustbereich warmzuhalten, ist nicht nur für das Wohlbefinden angenehm. Sollten die Halsschmerzen länger als drei Tage anhalten, empfiehlt sich der Arztbesuch.

19.12.2018

Die Vibrationstechnik oder auch Rütteltechnik reinigt schonend die Zähne. Dazu die Bürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand aufsetzen und leicht rütteln. So werden die hartnäckigsten Zahnbeläge gelockert. Foto: djd/ergodirekt.de/PantherMedia/Andriy Popov

AUCH DIE ZÄHNE ALTERN

Zahnpflege ab 40: Zähne und Zahnfleisch brauchen nun besondere Pflege

(djd). Nicht nur Haut und Haare altern beim Menschen - auch bei den Zähnen setzt ab etwa 40 ein entsprechender Prozess ein. Bis dahin haben die Zähne schon viel leisten müssen. Das hinterlässt Spuren: Rückstände von Kaffee, Tee und Tabak etwa sorgen für unschöne Verfärbungen. Für die meisten Menschen gehört regelmäßige Zahnpflege zum Alltag. Sie reinigen ihre Zähne in der Regel mindestens zweimal pro Tag. Irgendwann aber reicht dies nicht mehr aus, um alle Bakterien und Verunreinigungen zu entfernen. Unsichtbare Beläge bleiben auf und zwischen den Zähnen erhalten und können Zähne und Zahnfleisch schädigen. Parodontitis und Karies sind später dann der Hauptgrund für Zahnverlust. Das bedeutet in der Regel Zahnersatz - und der kann ins Geld gehen. Für ein Implantat mit Aufbau ist ohne Versicherung eine Eigenbeteiligung in vierstelliger Höhe üblich. Unter www.ergodirekt.de/meinzahn beispielsweise gibt es viele weitere Informationen zum Thema Zahngesundheit. Tipps zur richtigen Zahnpflege Die Initiative proDente e.V. hat auf der Seite www.prodente.de Tipps zur richtigen Zahnpflege zusammengestellt. Damit kann man Parodontitis und Karies vorbeugen und Zahnersatz möglichst vermeiden: - Zweimal am Tag für mindestens je drei Minuten die Zähne reinigen. Die Zahncreme sollte Fluoride enthalten. Einmal am Tag die Zahnzwischenräume entweder mit Zahnseide oder mit Interdentalbürsten reinigen. - Falsch: heftiges Querschrubben und seitliches Auf-und-ab-Bürsten mit zu viel Druck. Dadurch wird der Zahnbelag nicht effektiv entfernt und die Zähne auf Dauer beschädigt. - Richtig: Die Vibrationstechnik oder auch Rütteltechnik reinigt schonend die Zähne. Dazu die Bürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand aufsetzen und leicht rütteln. So werden die hartnäckigsten Zahnbeläge gelockert. - Elektrische Zahnbürsten erledigen die empfohlene Vibrationstechnik automatisch. - Faustregel für die Reihenfolge beim Putzen: erst die Kauflächen, dann die Zahnreihen außen, danach die Zahnreihen innen. - Mundhöhlenbakterien siedeln sich vorzugsweise auf dem hinteren Zungenabschnitt an und bilden dort ein Reservoir. Wer dauerhaft Parodontose und Karies verhindern will, sollte deshalb auch einen speziellen Zungenschaber einsetzen: Zunge herausstrecken und an der Spitze festhalten. Von hinten nach vorne schaben. - Professionelle Zahnreinigung ein- bis zweimal jährlich in der Zahnarztpraxis durchführen lassen. Dabei werden Zahnbelag und Zahnstein sehr gründlich entfernt, die Zähne poliert und fluoridiert. Zugleich erhält der Patient Hinweise zur Zahn- und Mundhygiene. Ohne Zahnzusatzversicherung bleibt der Patient auf einem Großteil der Kosten sitzen.

19.12.2018

Mit jeder Laserbehandlung wird das Tattoo schwächer. Meist bleibt aber mindestens ein Schatten zurück. Foto: djd/www.galenpharma.de/Getty Images/AndreyPopov

EINMAL TATTOO UND ZURÜCK

Für die Entfernung unerwünschter Körperbilder wird meist zum Laser gegriffen

(djd). Ob Symbole, Tribals, Schriftzüge, Tiere oder Blumen - Tätowierungen haben sich längst aus der "Seemann/Rocker"-Ecke gelöst und sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In Deutschland kann Umfragen zufolge bereits fast jeder Vierte mindestens ein Tattoo vorweisen. Allerdings ist nicht jeder auf Dauer glücklich mit der verzierten Haut. So gab immerhin ein Viertel der befragten Tätowierten hierzulande an, schon mal ein Körperbild bereut zu haben - vom verhunzten Amateurgestichel über den Namen der Verflossenen und peinliche Schreibfehler bis zu Modesünden wie dem viel verspotteten "Arschgeweih". Kein Wunder, dass TV-Formate wie "Tattoo Fixers - Die Cover-up-Profis" oder "Horror Tattoos - Deutschland, wir retten Deine Haut!" Hochkonjunktur haben. Tattooentfernung kann schmerzhaft sein Im Fernsehen werden die unerwünschten Tattoos mit spektakulären neuen Entwürfen überdeckt. Doch diese Cover-ups sind in der Regel noch größer und bunter als das ursprüngliche Bild. Auch deshalb möchten Betroffene die missglückten Motive oft lieber ganz loswerden. Die Methode der Wahl ist dann meist eine Laserbehandlung. Dabei werden die Farbteilchen des Tattoos mit kurzen, energiereichen Lichtimpulsen beschossen, wodurch sie zertrümmert und dann vom Körper abtransportiert werden. Dazu sind mehrere Sitzungen erforderlich. Und ähnlich wie das Stechen des Tattoos selbst ist auch seine Entfernung nicht schmerzfrei, sondern kann je nach behandelter Stelle und individuellem Empfinden ordentlich wehtun. Lindern lassen sich die Schmerzen dann oft durch eine oberflächliche Betäubung der Haut mit dem Wirkstoff Lidocain, etwa in LidoGalen Creme. Mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.lidogalen.de. Nach der Behandlung ist die Haut noch längere Zeit empfindlich und muss vor allem vor UV-Strahlen geschützt werden. Qualifizierte Behandlung ist wichtig Bei einer Laserbehandlung können außerdem Nebenwirkungen wie Hautrötungen, Pigmentstörungen oder Narben auftreten. Deshalb sollte man unbedingt darauf achten, sie nur bei einem qualifizierten Behandler, etwa einem Hautarzt, durchführen zu lassen. Restlos verschwinden wird das Motiv übrigens auch bei optimaler Behandlung kaum, meist bleibt zumindest ein Schatten übrig. Trotzdem kann sich das Lasern lohnen, wenn man danach seine Haut wieder bedenkenlos und ohne "Schandfleck" zeigen kann.

19.12.2018

Die Therapie mit dem Gelenkextensionsgerät belastet weder Herz, Kreislauf noch sonstige Organe. Zusätzliche Medikamente für den Therapieerfolg sind nicht erforderlich. Foto: djd/arthrose-gex.de/Andreas Krone

SANFT UND WIRKSAM GEGEN DIE ARTHROSE

Spezielle Therapiegeräte setzen bei den Ursachen der Gelenkprobleme an

(djd). Arthrose ist eine Volkskrankheit. Schätzungen zufolge leiden etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland unter Beschwerden, die durch den Knorpelverschleiß in Gelenken verursacht werden. Die medikamentöse Behandlung der Beschwerden sowie der Einsatz von Endoprothesen haben häufig gravierende Nebenwirkungen. Die meisten Patienten wünschen sich eine Therapie, die sie gesundheitlich nicht weiter belastet. Mit der Arthrosetherapie GEX beispielsweise werden die Ursachen der Gelenkprobleme behandelt - und nicht die Symptome. Ernährung des Knorpels: Gelenkspalt muss ausreichend groß sein Die Ernährung des Knorpels ist äußerst wichtig für die Funktionalität eines Gelenks. Nach der Wachstumsphase erfolgt die Ernährung des Knorpels nur noch über die sich bildende und eingelagerte Gelenkflüssigkeit. Infolge eines zu klein werdenden Gelenkspaltes in einem Gelenk kann die Gelenkflüssigkeit nicht mehr eingelagert und zur Ernährung des Knorpels bereitgestellt werden. In fast allen Fällen der Gelenkarthrose ist der zu klein werdende Gelenkspalt die Ursache für den Knorpelverschleiß und damit letztlich für einen Gelenkschaden verantwortlich. Die gesamte Durchblutung des Gelenks wird dadurch beeinträchtigt - die Störungen sind oft so erheblich, dass die erforderliche Versorgung der Gefäße nicht mehr gegeben ist. Mit dem Einsatz der Therapie GEX beispielsweise kann über ein Gelenkextensionsgerät eine erheblich verbesserte Gelenkdurchblutung erzielt werden. Durch Schaffung des erforderlichen Gelenkspaltes bildet und lagert sich neue Gelenkflüssigkeit wieder in den Gelenken ein. Dies ist Voraussetzung für eine Regenerationsfähigkeit der Gelenke. Der angestrebte Behandlungserfolg wird dabei durch eine sogenannte Langzeit-Traktion bewirkt: Mit einer sanften Zugkraft über einen ausreichend langen Zeitraum wird in den Gelenken wieder der erforderliche Gelenkspalt erzeugt. Hierdurch wird die Neubildung und Speicherung von Gelenkflüssigkeit begünstigt und die Knorpelregeneration angeregt. Es werden die natürlichen Mechanismen des Körpers aktiviert, um Schmerzlinderungs-, Regenerations- und Heilungsprozesse auszulösen. Therapiegerät praktisch überall einsetzbar Die Therapie belastet weder Herz, Kreislauf noch sonstige Organe. Zusätzliche Medikamente für den Therapieerfolg sind nicht erforderlich. Das Gerät ist transportabel und somit fast überall einsetzbar - im Sofa, im Sessel, Stuhl oder Bett. Unter www.arthrose-gex.de gibt es alle weiteren Informationen. Viele Ärzte und Physiotherapeuten haben bereits positive Erfahrungen mit der Therapie gemacht. Auf Antrag ist auch eine Übernahme der Kosten durch die private Krankenversicherung möglich.

19.12.2018

Nebengeräusche stören den Schlaf empfindlich. Foto: djd/Sedacur/Colourbox

WARUM SCHLAF SO WICHTIG IST

Immer mehr Menschen leiden unter durchwachten Nächten

(djd). So wie ein Akku, der neu aufgeladen werden muss, um zu funktionieren, braucht der Mensch erholsamen Schlaf. Kaum zu glauben, aber während wir Nacht für Nacht in den Kissen liegen und selig schlummern, herrscht im Körper Hochbetrieb. Regenerations- und Zellerneuerungsprozesse finden statt, das Immunsystem wird gestärkt und auch die Wundheilung ist dann besonders aktiv. Der Organismus entgiftet und im Oberstübchen herrscht Kopfkino. Dort werden tagsüber gewonnene Eindrücke verarbeitet und gespeichert. Schlafforscher warnen: Bei Schlafmangel kommt es nicht nur zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsproblemen. Auch lebenswichtige Körperfunktionen wie Atmung, Herzschlag, Blutdruck und die Hormonproduktion geraten durcheinander. Auf Dauer erhöht fehlender Schlaf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen, fördert Übergewicht und Diabetes. Schlafprobleme nehmen immer mehr zu In einer Welt voller Stress und Reizüberflutung ist die nächtliche Erholung umso wertvoller. Doch leider nimmt die Zahl der Menschen mit Schlafproblemen immer mehr zu. Laut DAK-Gesundheitsreport 2017 schlafen etwa 80 Prozent der Erwerbstätigen schlecht. Viele Arbeitnehmer kümmern sich auch nach Feierabend um berufliche Angelegenheiten, nehmen ihre Sorgen und Probleme quasi mit ins Bett. Die Konsequenz: Jeder zweite von Schlafstörungen Geplagte greift zu Schlafmitteln. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Viele synthetische Schlafmittel können einen Gewöhnungseffekt bewirken und auch am nächsten Tag noch nachwirken, das Ergebnis ist der sogenannte Hangover. Deshalb gibt es viele Schlafmittel nur auf Rezept. Eine sinnvolle Alternative können pflanzliche Arzneimittel wie Sedacur forte aus der Apotheke sein. Sie können mit einem Mix aus Baldrian, Hopfen und Melisse den Schlaf fördern und auf natürliche Weise beruhigend wirken. Mit diesen pflanzlichen Arzneien gibt es keine Gewöhnungs- oder Hangover-Effekte. Eine durchwachte Nacht ist noch keine Schlafstörung Von chronischen Schlafstörungen sprechen Mediziner erst dann, wenn der Patient pro Woche etwa drei Nächte nicht richtig schlafen kann und dieser Zustand länger als einen Monat anhält. Auf der Suche nach der Ursache für ihr Wachliegen überwachen manche Betroffene ihren Schlaf mit Fitness-Trackern und Schlaf-Apps. Die meisten Geräte können bisher ausschließlich Bewegung oder Schnarch-Geräusche und den Puls erfassen. Daher bieten sie nur Anhaltspunkte. Für eine professionelle Schlafanalyse verweist der Arzt deshalb auf ein Schlaflabor. Entspannungstechniken und Maßnahmen zur Verbesserung der Schlafhygiene unterstützen den erholsamen Schlaf zusätzlich: Unter sedacur.schlafstoerung.tips gibt es mehr Infos dazu.

19.12.2018

Veranstalterin Ulrike Borchert-Schrader: "Wir organisieren einen Tag der geballten Frauenpower rund um Gesundheit, Genuss und Entspannung." Foto: PETER OBENAUS

FRAUENTAG FÜR GESUNDHEIT, GENUSS UND ENTSPANNUNG

Am 30. März 2019 findet der 3. Women's Health Day in Köln statt

Ein Tag der geballten Frauenpower rund um Gesundheit, Genuss und Entspannung: Das erwartet Gäste am 30. März beim Women‘s Health Day 2019 in Köln. Bereits zum dritten Mal findet die Veranstaltung von Frauen für Frauen statt, mit Informationen, Ideen und Anregungen, die helfen, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern. Das Angebot richtet sich an Frauen, die sich, egal ob beruflich oder privat, mit Gesundheitsthemen befassen und sich über aktuelle Konzepte und neue Ansätze informieren möchten. Absage an Perfektionismus und Selbstkasteiung Die ganztägige Veranstaltung steht ganz im Zeichen der Salutogenese, also der Wissenschaft von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. "Salutogenese bedeutet Gesundheit durch Lebensfreude - und die Absage an verkrampften Perfektionismus und Selbstkasteiung", sagt Veranstalterin Ulrike Borchert-Schrader. Dieses Bewusstsein wolle der Women‘s Health Day transportieren. Zum abwechslungsreichen Programm gehören verschiedenste Vorträge renommierter Expertinnen, die in Fachkreisen wie auch in der Öffentlichkeit als Buchautorinnen oder durch Beiträge in Presse, Radio und TV bekannt sind. So beschäftigt sich die Kölner Gynäkologin Dr. Irmgard Zierden in ihrem Vortrag "Die Last mit der Lust" mit Fragen, die Frauen spätestens in der Lebensmitte beschäftigen. Auf Frauen in dieser Lebensphase zielt auch der Vortrag von Diplompsychologin Birgit Langebartels, der sich mit "Gewinn und Verlust in der Lebensmitte" auseinandersetzt. Von Darmgesundheit bis Atemübungen Daneben stehen Themen wie Darmgesundheit und Ernährung, energetische Physiotherapie und Fußgesundheit sowie Atemübungen für die Stimme auf dem Programm. Den Tag ausklingen lassen wird Voice-Coach Birgitta Maria Schaub mit einem gemeinsamen Stimmtraining. In den Pausen können die Teilnehmerinnen nicht nur gesundes Bio-Essen genießen, sondern auch Gesundheitsprodukte testen oder sich an Achtsamkeitsübungen versuchen. Detaillierte Informationen zum Programm erhalten Interessierte unter www.womenshealthday.de. Veranstaltungstickets sind unter www.koelnticket.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

29.11.2018

Mit Kind und Kegel durch den Wald: Den Traum von einem lebendigen Familienleben müssen MS-Erkrankte nicht aufgeben. Foto: djd/Sanofi/skynesher/Getty Images

EIN BABY TROTZ MULTIPLER SKLEROSE

MS-Betroffene müssen nicht auf eine eigene Familie verzichten

(djd). An einer Multiplen Sklerose (MS) erkranken meist junge Erwachsene, und zwar überwiegend Frauen. Da stellt sich nach dem ersten Schock über die Diagnose neben vielen anderen Fragen auch die nach der künftigen Familienplanung. Ist es möglich, mit MS ein Baby zu bekommen und aufzuziehen? Ist die Fruchtbarkeit von der Krankheit betroffen, und was muss bei einer Schwangerschaft beachtet werden? Zeugung und Schwangerschaft meist gut möglich "Die Multiple Sklerose ist keineswegs ein Grund, nicht schwanger zu werden", erklärt dazu die Privatdozentin Dr. Kerstin Hellwig in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "MS persönlich". Die Neurologin betreut unter anderem das "Deutschsprachige Multiple Sklerose- und Kinderwunsch-Register" (DMSKW) und verfügt über umfangreiche Erfahrung mit dem Thema. Sie rät Frauen mit MS, den Kinderwunsch mit ihrem behandelnden Neurologen zu besprechen. "Denn es ist speziell im Hinblick auf eine geplante Schwangerschaft besonders wichtig, mit einer adäquaten medikamentösen Behandlung für eine gute Krankheitskontrolle zu sorgen." Die Schwangerschaft selbst verläuft bei MS-Patientinnen im Grunde wie bei gesunden Frauen und sie bringen genauso häufig gesunde Kinder zur Welt. Die Schubhäufigkeit nimmt während der Schwangerschaft meist sogar ab, steigt allerdings nach der Geburt oft wieder an. Bei Männern mit MS sieht die Sache noch unkomplizierter aus: "Männer können bei den meisten Medikamenten, die sie zur Therapie der MS einnehmen, problemlos ein Kind zeugen", so Hellwig. Mehr Informationen zum Thema gibt es in der Zeitschrift "MS persönlich", die unter www.ms-persoenlich.de bestellt werden kann. Leben mit Kind und MS Zur Familienplanung gehören aber nicht nur Zeugung und Schwangerschaft, sondern auch das Leben mit dem Kind. Und das kann zeitweise extrem anstrengend sein. Deshalb sollten sich Paare sorgfältig auf die vielen Veränderungen in ihrem Leben vorbereiten. Wichtig ist es zum Beispiel, sich frühzeitig um ein gut funktionierendes Netzwerk aus Helfern zu kümmern - zum Beispiel Großeltern, Geschwister, Freunde oder auch Profis wie eine Familienhelferin. Sie können einspringen, wenn der an MS erkrankte Elternteil einen Schub hat oder anderweitig Hilfe benötigt wird. Hier gilt der Spruch, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen, in besonderer Weise.

28.11.2018

Gesund durch die Feiertage - mit den richtigen Maßnahmen etwa beim Essen gelingt es leichter. Foto: djd/Linda AG/istock.com/Wavebreakmedia/kajakiki

WEIHNACHTEN OHNE REUE GENIESSEN

Die Feiertage sind oft ein Härtetest für Magen, Darm und Kreislauf

(djd). Stollen, Glühwein, Gänsebraten und gemütliches Beisammensein mit Familie und Freunden - das gehört für viele Menschen zum Weihnachtsfest einfach dazu. Allerdings können diese Dinge mitunter unangenehme Folgen für die Gesundheit haben. Besonders das schwere Essen belastet Magen, Darm und Gallenblase. Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln: "Es wird häufig zu üppig und zu fett aufgetragen, nahezu den ganzen Tag gegessen." Völlegefühl und Sodbrennen Das äußert sich dann vor allem in Völlegefühl, Magendrücken, Blähbauch oder Sodbrennen. Um schon im Vorwege entgegenzuwirken, rät der Experte, statt eines alkoholhaltigen Aperitifs vor dem Essen ein Glas Anis-Fenchel-Kümmeltee zu trinken oder Kräutertropfen aus der Apotheke einzunehmen - das fördere die Bekömmlichkeit. Außerdem sollte man langsam essen, gut kauen und sich zwischen den einzelnen Gängen etwas Zeit lassen, damit sich das gesunde Sättigungsgefühl einstellen kann. Als Hausmittel-Geheimtipp verrät Dirk Vongehr: "Eine Mandarine als Nachtisch regt dank sekundärer Pflanzenstoffe die Verdauung an." Hat man allerdings doch zu genüsslich zugeschlagen, können Mittel aus der Apotheke unterstützen. So können etwa magensäurebindende Tabletten als SOS-Abhilfe gegen Sodbrennen dienen. "Pflanzliche Mittel mit Kümmel oder Artischockenextrakt regen zudem die Verdauung an", so Vongehr. Darüber hinaus sei ein Spaziergang an der frischen Luft optimal, um die Darmtätigkeit in Gang zu bringen - und natürlich auch den Kreislauf. Dieser leide nämlich ebenfalls unter schwerem Essen und Bewegungsmangel. Die Hausapotheke rechtzeitig checken Grundsätzlich legt der Experte jedem nahe, vor den Feiertagen noch einmal die Hausapotheke durchzuschauen, damit man im Notfall gewappnet ist und nicht zu einer womöglich weit entfernten Notapotheke fahren muss. "Medikamente gegen Schmerzen, Fieber und Magen-Darm-Beschwerden sollten ebenso wenig fehlen wie Erkältungsmittel." Am besten lässt man sich vorab von einem kompetenten Fachmann beraten - zu finden etwa im Apotheken-Finder unter www.linda.de oder mit der LINDA Apotheken App. So gehört laut Vongehr gerade zu Weihnachten auch eine Brandsalbe zur vollständigen Ausstattung. Und wenn die Feiertage durch aufwändige Vorbereitungen und viel Besuch stressig sind, könnten außerdem nervenberuhigende und ausgleichende Mittel mit Johanniskraut, Lavendel oder Baldrian sinnvoll sein.

28.11.2018

Wer spürt, dass es ihn "erwischt" hat - etwa durch Kontakt mit einem kranken Kollegen -, kann den Erkältungsverlauf verkürzen, indem er frühzeitig Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Viren ergreift. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Image Source

KRANK ZUR ARBEIT?

Wen eine Erkältung "erwischt" hat, der sollte schnell etwas gegen die Viren tun

(djd). Einer GfK-Umfrage aus dem Jahre 2017 zufolge geht fast die Hälfte aller deutschen Arbeitnehmer gelegentlich krank zur Arbeit. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein - Pflichtbewusstsein, Angst vor dem Arbeitsplatzverlust oder aber das Gefühl, einfach unentbehrlich zu sein. Wobei Krankheit natürlich nicht gleich Krankheit ist. Schwer zu unterscheiden sind beispielsweise die Influenza und der sogenannte grippale Infekt. Bei beiden ist der Übertragungsweg ähnlich, nämlich durch Tröpfchen- und Schmierinfektion. Im Gegensatz zur Influenza kann man allerdings beim grippalen Infekt noch etwas ursächlich Wirkendes unternehmen. Frühzeitig Maßnahmen ergreifen Wer spürt, dass es ihn "erwischt" hat, kann den Erkältungsverlauf verkürzen, indem er frühzeitig Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Viren ergreift. Vor allem aber kann man bei den ersten Anzeichen einer Erkältung mehr ausrichten, als wenn der Infekt schon voll im Gange ist. Speziell gegen die Verursacher der Erkältung, die Erkältungsviren, können sich Betroffene mit einem rezeptfreien Erkältungsspray wie beispielsweise algovir wehren. Studien zeigen, dass bei einer Anwendung innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Erkältungsanzeichen ein Ausbruch des Infekts im besten Fall verhindert oder die Erkältungsphase zumindest verkürzt werden kann. Dank deutlich weniger infizierter Schleimhautzellen kommt es zu einer geringeren Abwehrreaktion des Immunsystems, die Krankheitssymptome werden schwächer und dauern kürzer. Zudem ist das Rückfallrisiko reduziert. Viren "verfangen" sich in Wirkstoffmolekülen Das Spray ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Der Ausbruch des Infekts wird durch natürliche Wirkstoffe aus der Rotalge verhindert, die im Spray enthalten sind und die Viren schon in der Nase vor dem Eindringen in den Körper stoppen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.algovir.de. Die Erkältungsviren verfangen sich in den Wirkstoffmolekülen der Rotalge. Somit kann verhindert werden, dass die Viren die Schleimhäute infizieren und sich dort weiter ausbreiten.

28.11.2018

Wenn Diabetiker richtig eingestellt und vorbereitet sind, ist Autofahren für sie meist kein Problem. Foto: djd/diabetes-behandeln.de/Getty Images/Cultura RF

SICHER AM STEUER MIT DIABETES

Dem Führen eines Fahrzeugs steht bei guter Blutzuckereinstellung nichts entgegen

(djd). Um am modernen Leben teilhaben zu können, ist Mobilität Voraussetzung. Für viele Menschen ist dafür ein Kraftfahrzeug unverzichtbar - sei es das private Auto, der Dienstwagen oder auch ein Lkw oder der Bus im Job. Wer nicht fahren kann oder darf, ist in vieler Hinsicht benachteiligt. Chronische Krankheiten etwa können die geistigen oder körperlichen Fähigkeiten und damit die Fahrtauglichkeit einschränken. Das gilt auch für Diabetes mellitus, der aufgrund der damit verbundenen Gefahren durch Unterzuckerungen als besonders riskant eingestuft wird. Aber ist das Autofahren mit Diabetes tatsächlich gefährlicher, und wie lässt sich dem begegnen? Unterzucker verhindern Nach Auswertung zahlreicher Studien kommt die Leitlinie "Diabetes und Straßenverkehr" der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zu dem Schluss, dass die meisten Menschen mit Diabetes mellitus fahrtauglich sind. Allerdings können Einschränkungen durch eine unzureichende Behandlung, Nebenwirkungen der Medikamente oder krankheitsbedingte Komplikationen bestehen. Besonders gefährlich sind dabei Hypoglykämien, also Unterzuckerungen. Denn diese können etwa Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, Reaktionsgeschwindigkeit und Sehvermögen beeinträchtigen, und in schweren Fällen sogar bis zur völligen Bewusstlosigkeit führen. Um das Risiko von Unterzuckerungen zu senken, ist es wichtig, die Betroffenen gut aufzuklären. Außerdem wird empfohlen, für Diabetiker, die am Straßenverkehr teilnehmen, nach Möglichkeit eine Therapieform mit geringem Hypoglykämierisiko zu wählen. Insulin oder insulinstimulierende Medikamente können das Risiko für Unterzuckerung erhöhen. Andere Medikamente zur Behandlung von Diabetes Typ 2, wie etwa DPP-4- oder SGLT-2-Hemmer oder Inkretinmimetika, erhöhen das Risiko für Unterzuckerungen in der Regel nicht. Sie können, wenn Metformin - nach den Empfehlungen der DDG Medikament der ersten Wahl - nicht ausreicht, zusätzlich gegeben werden. Genügt die Zugabe eines weiteren Medikaments nicht, können auch Fixkombinationen aus mehreren Wirkstoffen in nur einer Tablette eingesetzt werden, wie zum Beispiel die Kombination aus einem SGLT-2-Hemmer und einem DPP-4-Hemmer. Unter www.diabetes-behandeln.de gibt es weitere Informationen. Warnzeichen erkennen Neben einer gut angepassten medikamentösen Behandlung ist für die Fahrsicherheit entscheidend, dass Betroffene erste Anzeichen einer Unterzuckerung rechtzeitig wahrnehmen. Das können zum Beispiel Pulsrasen, kalter Schweiß, Blässe, Kopfschmerzen, Heißhunger, Zittern, Unruhe, Nervosität, Angst und Konzentrationsstörungen sein. In diesem Fall sollte der Fahrer möglichst umgehend anhalten und Maßnahmen gegen die Unterzuckerung ergreifen.

28.11.2018

Spezielle Shampoos können gegen Schuppen, Jucken und Brennen der Kopfhaut helfen. Auch sollte man die Haare nicht zu heiß waschen und föhnen. Foto: djd/Aromase/shutterstock/NotarYES

KOPFHAUTPROBLEME NATÜRLICH LÖSEN

Gerade in der kalten Jahreszeit treten Schuppen und Irritationen häufig auf

(djd). Jucken, Brennen, Schuppen - Kopfhautprobleme sind weit verbreitet. Besonders im Herbst und Winter, wenn frostige Temperaturen, kratzige Mützen und trockene Heizungsluft die Haut reizen, verschlimmert sich das Leiden oft. Etwa 30 Prozent aller Frauen und 20 Prozent aller Männer sind betroffen. Neben den unangenehmen Symptomen leiden viele auch unter ihrem Aussehen, denn sichtbare Schuppen an Haaren oder Kleidung wirken schnell ungepflegt, und durch die irritierte Kopfhaut kann sich Haarausfall verstärken. Trocken oder fettig? Grundsätzlich gibt es zwei Ursachen des Problems: zu trockene oder zu fettige Kopfhaut, als Folge von zu starker Talgproduktion. Trockene Schuppen, die bei fettarmer Kopfhaut entstehen, können auch als Symptom von Hautkrankheiten wie der Schuppenflechte (Psoriasis) auftreten. Menschen, die zu fettiger Kopfhaut neigen, leiden unter gelblich-öligen Schuppen und fettigen Haaren. Hier kann ein Hefepilz Auslöser sein. Da Cremes und Salben auf der behaarten Haut nicht gut eingesetzt werden können, versuchen Betroffene meist, dem Problem mit speziellen Shampoos beizukommen. Bei trockenen Schuppen werden dann oft rückfettende Produkte eingesetzt, die die Haare nicht selten schlapp aussehen lassen. Shampoos, die gegen fettige Schuppen helfen sollen, enthalten meist pilzabtötende Stoffe, die die Kopfhaut zusätzlich reizen können. Das in Taiwan entwickelte "Aromase 5a Repair Shampoo" etwa setzt dagegen auf eine natürliche Regeneration der Kopfhautfunktion und unterstützt durch den enthaltenen Wirkstoff "5a-Avocuta" aus der Avocado eine ausgewogene Talgproduktion. So kann es nachhaltig gegen Schuppen, Schuppenflechte, fettiges Haar und Haarausfalltendenz wirken. Das Shampoo wird ins trockene Haar einmassiert und nach einer Einwirkzeit von mindestens zwei Minuten wieder ausgewaschen. Durch die Massage ins trockene Haar können sich die Wirkstoffe besonders gut entfalten. Erhältlich ist es im Friseursalon oder unter www.haaro.de. Glycyrrhetinsäure aus der Süßholzwurzel beruhigt und fördert den Heilungsprozess. Weitere natürliche Wirkstoffextrakte aus Wacholder, Ingwer, Lorbeer, Teebaum und Aloe Vera entspannen die Kopfhaut.

28.11.2018

Im Rahmen einer Hormonersatztherapie kann natürliches Progesteron eine erholsame Nachtruhe fördern. Foto: djd/Hormontherapie Wechseljahre/Getty

JEDE FRAU IST ANDERS

Hormone: Experten setzen heute auf eine individuelle Behandlung

(djd). Groß oder klein, rund oder dünn, sportlich oder gemütlich - jeder Mensch ist anders. Und das gilt nicht nur für äußere Merkmale, sondern auch für gesundheitliche Veranlagungen. So treten beispielsweise bestimmte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Gerinnungsstörungen oder Diabetes innerhalb von Familien oft gehäuft auf. Deswegen wird in der modernen Medizin zunehmend Wert auf individuell zugeschnittene Behandlungen anstelle des "Gießkannenprinzips" gelegt. Das gilt insbesondere für die Hormonersatztherapie (HRT) bei Wechseljahresbeschwerden, bei der heute die persönlichen Voraussetzungen und Risiken jeder Patientin berücksichtigt werden. Sicherer mit bioidentischen Hormonen Grundlage für die Verordnung einer Hormonbehandlung ist daher eine genaue Anamnese, in der nach Gewicht, Blutdruck, aktuellen Beschwerden, Vorerkrankungen sowie der Situation in der näheren Verwandtschaft gefragt wird. Hierauf sollten sich Frauen, die wegen Wechseljahresbeschwerden zum Frauenarzt gehen, gut vorbereiten, damit ein möglichst vollständiges Bild entsteht. Bei der Wahl der Präparate bevorzugen Gynäkologen heute vielfach transdermale Östrogene, also etwa die Verabreichung von Östradiol äußerlich über die Haut wie mit Gynokadin Dosiergel. Dazu kommt bei Patientinnen, die noch ihre Gebärmutter besitzen, ein natürliches Progesteron in Form von Kapseln. Beide Hormone sind "bioidentisch" - das heißt, sie entsprechen den körpereigenen Botenstoffen. Die Verabreichung der Östrogene über die Haut hat deutliche Vorteile und kann deshalb auch bei Frauen mit bestimmten Risikofaktoren wie Übergewicht eingesetzt werden. Mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de. Wie auch aktuell auf einem Fachkongress von Experten vorgestellt wurde, scheint transdermales Östradiol im Gegensatz zu Östrogen in Tablettenform weder das Schlaganfall- noch das Thromboserisiko zu erhöhen. Endlich wieder ruhiger schlafen Natürliches Progesteron reduziert anders als manche synthetischen Gestagene nicht die positiven Wirkungen des Östrogens auf die Gefäßgesundheit und ist vermutlich auch sicherer bezüglich des Brustkrebsrisikos. Weitere Informationen dazu gibt es auch unter www.progesteron.de. Bei abendlicher Einnahme fördert es die Nachtruhe. Natürliches Progesteron ist darum bei Frauen, die unter wechseljahresbedingten Schlafstörungen leiden, eine passende Ergänzung zur Östrogentherapie.

27.10.2018

Alle Blutzuckerwerte werden direkt auf ein Empfängergerät oder auf das Smartphone übertragen und können zusätzlich auf einer Smartwatch angezeigt werden - außerdem sind die Daten auch für Angehörige wie die Eltern als Follower sichtbar. Foto: djd/Dexcom, Inc./Rido/Fotolia

UNBESCHWERTER LEBEN MIT DIABETES

Neueste Technik kann den Alltag der Betroffenen deutlich erleichtern

(djd). Diabetes ist nicht zu unterschätzen - er geht mit einem hohen Leidensdruck für Betroffene und Angehörige einher. Eine Tatsache, auf die zum Weltdiabetestag am 14.11.2018 besonders hingewiesen wird. So müssen sich die Patienten bis zu zehnmal täglich in den Finger stechen, um ihren Blutzucker zu messen, mitunter sogar nachts. Dabei werden oft Fehler gemacht. So können Rückstände von Süßem oder Seife an der Fingerkuppe Messwerte verfälschen oder die Teststreifen können durch falsche Lagerung Schaden nehmen. Wenn Kinder krank sind Besonders Angehörige der Patienten machen sich oft große Sorgen. Etwa wenn der Partner beruflich viel unterwegs ist oder ältere Familienmitglieder alleine wohnen. Eltern müssen nachts aufstehen oder fahren in die Schule, um den Blutzucker der Kleinen zu messen. Manche Diabetiker leiden an einer Wahrnehmungsstörung und bemerken so eine gefährliche Unterzuckerung gar nicht erst. Das alles bedeutet eine enorme Belastung für die Familien. Eine Lösung für mehr Verständnis und Selbstbestimmung bei Diabetes bieten beispielsweise die "rtCGM-Systeme" von Dexcom zur kontinuierlichen Gewebeglukosemessung in Echtzeit. Der Patient setzt sich selbstständig zu Hause den Sensor mit einem Klick in das Unterhautfettgewebe des Bauches, wo er zehn Tage verbleibt. Ein Sender misst kontinuierlich die Gewebeglukosewerte und überträgt diese alle fünf Minuten wahlweise auf ein Empfängergerät oder direkt aufs Smartphone. Im Falle einer bevorstehenden Über- oder Unterzuckerung warnen unterschiedliche, selbsteinstellbare Alarme. Trendpfeile zeigen an, wie sich die Werte in den nächsten Minuten verhalten werden. Durch die Follower-Funktion der App können Angehörige ihre Familienmitglieder aus der Ferne begleiten und sich eigene Alarme einstellen, die vor einer drohenden Über- oder Unterzuckerung warnen. So können Kinder mehr Verantwortung übernehmen und die Eltern können besser loslassen - in Notsituationen aber dennoch schnell eingreifen. Die neue Messgeneration ist zudem das erste "rtCGM-System", bei dem kein Fingerpiksen und eigenes Messen zur Kalibrierung und keine Behandlungsentscheidungen mehr nötig sind. Den Diabetes bestmöglich kontrollieren Auf diese Weise lässt sich der Alltag von kleinen und großen Diabetes-Patienten leichter gestalten. Jeder Betroffene hat so die Möglichkeit, den Blutzucker bestmöglich zu kontrollieren und den HbA1c, also den durchschnittlichen Langzeitblutzuckerwert, optimal einzustellen. Das dient auch der Vermeidung von Gefahren, etwa bei körperlicher Anstrengung oder nach dem Sport, beim Autofahren oder nach Alkoholgenuss. Kinder können auf Klassenfahrt gehen und Eltern endlich wieder durchschlafen.

26.10.2018

Es gibt verschiedenste Prüfverfahren, mit denen man die Sehfunktion im Ganzen beurteilen kann. Foto: djd/ZVA/Skamper

REGELMÄSSIG ZUM AUGEN-CHECK-UP

Die Früherkennung kann Erkrankungen vorbeugen

(djd). Regelmäßige Arztbesuche und Check-ups nehmen besonders ab der Lebensmitte einen wichtigen Stellenwert in der Gesundheitsvorsorge ein. Schließlich möchte man möglichst lange fit bleiben. Viele Erkrankungen und auch damit verbundene Sehstörungen lassen sich verhindern oder hinauszögern, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Kontrolluntersuchungen beim Optometristen wahrnehmen Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan und vermittelt uns die meisten Informationen über die Umwelt. Doch viele Augenkrankheiten entwickeln sich schleichend und bleiben deswegen lange unbemerkt. Oft sind die Heilungschancen schon schlechter, wenn die Krankheit sich durch eine wahrnehmbare Störung des Sehens bemerkbar macht. Regelmäßige Prüfungen des gesamten visuellen Systems sind deshalb eine wichtige Investition in die Gesundheit. Das Gute daran: Für einen professionellen Check-up muss man weder lange Wartezeiten auf einen Termin noch weite Anfahrtswege zu einem Augenarzt in Kauf nehmen. Denn erste Ansprechpartner für eine zeitnahe und unkomplizierte Gesundheitsvorsorge rund um das Auge sind die Optometristen. Die Optometrie gehört zum Berufsbild des Augenoptikers und beschäftigt sich mit der Messung und Korrektion von Fehlsichtigkeiten sowie der Beurteilung der Sehfunktion als Ganzes. Verschiedene Prüfverfahren dienen der Früherkennung Am Anfang der Untersuchung werden in einem ausführlichen Gespräch mögliche Beschwerden, wie etwa Augentrockenheit oder Probleme beim Fokussieren, erörtert. Im Anschluss steht eine Vielzahl verschiedener Prüfverfahren zur Auswahl. So genannte Screeningteste etwa werden genutzt, um Auffälligkeiten oder Defekte am Auge frühzeitig zu erkennen. Mit diesem Verfahren können Optometristen beispielsweise auf Sehleistungsminderungen, Farbsinnstörungen, Grünen Star, Grauen Star und Erkrankungen der zentralen Netzhaut prüfen. Bei Risikofaktoren, die auf eine Augenerkrankung hinweisen, erhalten die Betroffenen eine Überweisung zum Augenarzt. Eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Screeningteste gibt es unter www.optometrist.de. Auch bei verschiedenen Fehlsichtigkeiten in jedem Alter kann der Augenfachmann weiterhelfen. Dazu ermittelt er die Korrektionswerte, die nötig sind, um ein bestmögliches Sehen im Fern- und Nahbereich zu erzielen. Die Prüfung besteht aus verschiedenen Messungen beider Augen und gibt Aufschluss darüber, ob mit einer Brille oder auch Kontaktlinsen ein besseres Sehen erreicht werden kann.

26.10.2018

Mehr als 99 Prozent aller Erwachsenen tragen das Varizella-Zoster-Virus seit einer Windpockenerkrankung in ihrer Kindheit in sich. Foto: djd/GSK

VIREN NUTZEN SCHWÄCHE AUS

Gürtelrose: Ein geschwächtes Immunsystem erhöht das Risiko

(djd). Die Symptome wie brennender Schmerz und gürtelförmiger Ausschlag kommen scheinbar aus dem Nichts. Doch wer an einer Gürtelrose erkrankt, trägt die Erreger schon jahrzehntelang in sich. Denn der Auslöser, das Varizella-Zoster-Virus, verursacht bei der ersten Ansteckung eine bekannte Kinderkrankheit: die Windpocken. Hat man diese überstanden, ziehen sich die Viren in die Nervenknoten am Rückenmark zurück und "schlummern" dort. Bei etwa jedem Dritten werden sie aber zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe seines Lebens wieder reaktiviert. Dann wandern sie entlang der Nerven an die Hautoberfläche und verursachen einen Ausschlag, der auch sehr schmerzhaft sein kann. Aber warum werden die Viren plötzlich wieder aktiv - und wer ist besonders gefährdet, an einer Gürtelrose zu erkranken? Mit einer Impfung kann man vorbeugen Normalerweise hält das Immunsystem die ruhenden Viren in Schach. Die Gedächtniszellen des Immunsystems erinnern sich an Erreger, mit denen der Körper schon einmal zu tun hatte, sie können schnell reagieren und damit eine Erkrankung verhindern. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Anzahl und Kompetenz der Gedächtniszellen ab, das Immunsystem wird generell schwächer. Das können die Viren ausnutzen. Zwei Drittel der Gürtelrose-Betroffenen sind über 50 Jahre alt. Außerdem können andere Erkrankungen (beispielsweise Diabetes) und bestimmte Medikamente die Virenabwehr beeinträchtigen. Zum Schutz vor Gürtelrose kann man sich impfen lassen. Mit einer Impfung kann man sich nicht nur gegen das Ausbrechen der Krankheit, sondern auch gegen die möglichen Folgeschäden schützen. Bei Interesse sollte man seinen Arzt kontaktieren. Zudem bezahlen einige Kassen die Impfungen sogar freiwillig, eine Nachfrage bei der Krankenkasse kann sich somit lohnen. Bei Verdacht schnell zum Arzt Besteht der Verdacht, dass eine Gürtelrose vorliegt, sollte so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. Denn die zur Behandlung eingesetzten antiviralen Mittel sollten für eine gute Wirkung innerhalb von 72 Stunden nach Auftreten des Hautausschlags eingesetzt werden. So verringert sich das Risiko eines schweren Verlaufs der Erkrankung. Eine Gürtelrose ist nämlich nicht nur schmerzhaft, sie kann auch schwere Komplikationen wie chronische Nervenschmerzen - die sogenannte Post-Zoster-Neuralgie - mit sich bringen, die monatelang anhalten und die Lebensqualität beeinträchtigen können. Die Post-Zoster-Neuralgie tritt altersabhängig bei fünf bis 30 Prozent aller Fälle von Gürtelrose auf und zieht zumeist eine umfassende schmerztherapeutische Behandlung nach sich.

26.10.2018

Nüsse sind ein sinnenfroher Genuss und fördern die Konzentration. Foto: djd/1001frucht.de/Ramin Morady

BESSERE KONZENTRATION AN DUNKLEN TAGEN

Nüsse steigern die Leistungsfähigkeit des Gehirns

(djd). Der Lichtmangel und die kurzen Tage in Herbst und Winter können nicht nur zu schlechter Stimmung oder gar einer Winterdepression führen. Beides mindert auch die allgemeine Leistungsfähigkeit des Gehirns und die Konzentrationsfähigkeit. Darunter leiden alle - ob in der Schule oder im Büro. Wenn das Gehirn Höchstleistung bringen muss, sollte man es deshalb besonders gut mit allen Nährstoffen versorgen, die es braucht. Das bekannte Studentenfutter trägt seinen Namen nicht umsonst. Doch wie so oft kann man auch hier das Gute noch verbessern. Forscher fanden nämlich heraus, dass bestimmte Nüsse die Gehirnfunktion besser stimulieren als andere. Darauf ist beispielsweise die Nussmischung "Train the brain" abgestimmt. Der richtige Mix bringt den besten Effekt Bei ihrer Zusammensetzung wurde gezielt auf die positiven Eigenschaften der verschiedenen Nüsse bezüglich des Nervensystems und der Steigerung der Gedächtnisleistung geachtet. Die verwendeten grünen Pistazien, Pekannüsse, Macadamia, Paranüsse und Walnüsse können sich besonders positiv auswirken. Weitere Infos dazu gibt es auf www.1001frucht.de. Wichtig für die Leistungsfähigkeit sind aber auch Pausen, die man sich regelmäßig und ganz bewusst gönnen sollte, um seine Energiereserven aufzutanken. Rituale helfen dabei, sich auf eine solche Pause einzustellen - etwa die Zubereitung und der Genuss eines aromatischen Tees. Mit Ritualen auf die Auszeit vorbereiten "Jeder Mensch reagiert individuell auf die verschiedenen Mischungen, deswegen lohnt es sich, verschiedene Geschmacksrichtungen zu probieren", sagt Ramin Morady von 1001Frucht. Die Familie Morady begann 1993, sich in Regensburg dem Handel und dem direkten Import von Tee, Früchten, Nüssen und Gewürzen zu widmen, konzentriert sich aber schon in der dritten Generation auf solch aromatische Erlebnisse. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser Unternehmensgründer Mohammad Ali Morady ist bis heute regelmäßig - und unangekündigt - bei seinen Lieferanten vor Ort und stellt sicher, dass die Produkte sozial- und umweltverträglich angebaut, verarbeitet und fair gehandelt werden. Persönliche Beziehungen und Vertrauen spielen für ihn die zentrale Rolle. Trotzdem werden alle Produkte regelmäßig von unabhängigen Laboren auf Rückstände und Verunreinigungen geprüft. Alles muss dem deutschen Qualitätsstandard entsprechen. Der Tee wird übrigens im Haus gemischt und die Nüsse werden täglich abgepackt.

26.10.2018

Juckende Hautpartien können durch Kratzen zusätzlich gereizt werden, daher trockene Haut immer gut eincremen. Foto: djd/Optiderm

GESUNDE HAUT BEI MINUSGRADEN

Mit reichhaltiger Pflege Trockenheit bekämpfen

(djd). Herrschen draußen Minusgrade, genießen viele Menschen ein warmes Schaumbad oder eine richtig heiße Dusche. Doch diese Wohltat für kalte Glieder bedeutet für die Haut Stress pur: Je heißer das Wasser und je ausgiebiger die Bade- oder Duschzeit, desto stärker trocknet sie aus. Seifenhaltige Waschsubstanzen rauben der Haut zusätzlich ihre schützende Fettschicht. Ohnehin hat die Haut in der kalten Jahreszeit ein Feuchtigkeitsproblem: Kälte drosselt die Durchblutung und die Talgproduktion - Wind verstärkt diesen Effekt. Auch der Wechsel zwischen Kälte draußen und Heizungsluft in den Räumen trocknet unsere Haut aus. Mangel an Hautfetten bedeutet Trockenheit Fehlen wichtige Fette, wird die Haut porös. Schadstoffe können leichter eindringen. Es kommt zu Rötungen, quälendem Juckreiz und Schuppenbildung, Näheres zu diesem Thema unter www.optiderm.de. Eine besonders reichhaltige Pflege kann dem entgegenwirken. Mindestens einmal täglich sollte in den kühlen Monaten das Eincremen auf dem Programm stehen. Besonders sensible und trockene Hautareale, etwa an Ellbogen, Oberarmen oder Schienbeinen, sprechen gut auf eine Fettcreme wie Optiderm an. Sie verfügt über einen hohen Lipidanteil und Polidocanol zur Juckreizlinderung. Die reichhaltige Fettcreme hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl und entspannt die Haut merklich. Flüssigkeit und Nährstoffe von innen Auch wenn bei Kälte meist weniger Durst herrscht: Wer reichlich trinkt, versorgt seine Haut von innen mit Flüssigkeit. Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, reichlich Obst und Gemüse sorgt für eine gute Versorgung mit wichtigen Vitalstoffen, die unser Körper besonders in der kalten Jahreszeit benötigt. Nur nicht träge werden: Wem es draußen zu kalt ist, sollte man auf Indoor-Sport setzen, denn regelmäßige Bewegung kurbelt die Durchblutung an und lässt die Haut rosig strahlen. Gegen Trockenheit in Räumen haben sich Luftbefeuchter bewährt. Alternativ kann man feuchte Tücher auf den Heizkörpern legen.

26.10.2018

Wenn es draußen kalt und grau ist, sinkt die Lust auf Aktivitäten. Gerade für Typ-2-Diabetiker ist Bewegungsmangel aber sehr ungesund. Foto: djd/diabetes-behandeln.de/Getty Images/Westend61

SCHLECHTES WETTER, SCHLECHTE WERTE?

Typ-2-Diabetiker sollten auch im Winter aktiv bleiben

(djd). Auch wenn Menschen keinen Winterschlaf halten wie Igel oder Eichhörnchen - die kalte Jahreszeit macht uns trotzdem träge. Bei schlechtem Wetter und Düsternis sinkt die Motivation für Aktivitäten im Freien, und die Couch lädt zum Faulenzen ein. Dazu steigt oft der Appetit auf fette und süße Speisen wie Braten und Plätzchen. Besonders für Menschen mit Typ-2-Diabetes kann aber Bewegungsmangel kombiniert mit reichlichem Essen eine gefährliche Kombination sein. Denn bei ungesunder Lebensweise und inkonsequenter Behandlung kann die Krankheit zu schweren Folgeschäden wie Herzinfarkt, Erblindung oder Amputationen führen. Sport kann den Blutzucker senken Für die etwa sechs Millionen Typ-2-Diabetiker in Deutschland ist es deshalb besonders wichtig, auch im Winter aktiv zu bleiben, da Bewegung zur Basistherapie gehört. Sport kann der Insulinresistenz entgegenwirken, die Glukoseaufnahme in die Muskelzellen steigern und damit die erhöhten Blutzuckerwerte sinken lassen. Auch der Langzeitblutzuckerwert (HbA1c-Wert), der den Mittelwert des Blutzuckers der letzten acht bis zwölf Wochen wiederspiegelt, lässt sich durch regelmäßige Bewegung häufig senken. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft rät daher zu mindestens 150 Minuten moderater Aktivität pro Woche, verteilt auf mindestens drei Tage. Neben dem Einhalten eines gesunden Bewegungspensums und Lebensstils sollten Typ-2-Diabetiker ihre Medikamente konsequent einnehmen. Entsprechend den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft wird üblicherweise zunächst Metformin verordnet, wenn die Änderung der Lebensweise nicht den gewünschten Erfolg zeigt. Reicht dies nicht aus, sollte frühzeitig kombiniert werden, etwa mit einem DPP-4-Hemmer. Wird eine erneute Intensivierung der Behandlung nötig, können auch sogenannte Fixkombinationen eingesetzt werden aus zwei oder mehr Wirkstoffen in nur einer Tablette, wie die Kombination aus einem SGLT-2-Hemmer und einem DPP4-Hemmer. Wichtig bei der Behandlung ist allerdings, auf die Therapietreue zu achten. Schwimmen oder Schlittschuhlaufen? Mit oral einzunehmenden Medikamenten und ausreichend Bewegung lässt sich eine Insulintherapie mit Spritzen oft vermeiden oder zumindest hinauszögern. Es kann sich also für die Gesundheit lohnen, täglich wenigstens eine Runde um den Block zu gehen - unter www.diabetes-behandeln.de gibt es mehr Informationen. Sportarten wie Schwimmen, Gymnastik, Tanzen, Krafttraining im Fitness-Studio, Schlittschuhlaufen oder Skilanglauf bringen Spaß und Schwung in den Winter. Schlechtes Wetter muss also keine schlechten Werte bedeuten.

26.10.2018

Anhaltende Durchfälle machen Morbus Crohn- und CED-Patienten bei akuten Krankheitsschüben das Leben schwer. Foto: djd/www.parisan.de/thx

DIE KRANKHEIT VERSTEHEN UND SICH SELBST HELFEN KÖNNEN

Bei chronischen Darmentzündungen ist Eigenverantwortung enorm wichtig

(djd). Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) müssen einiges aushalten: Starke Bauchschmerzen, anhaltende Durchfälle und damit einhergehende Kraftlosigkeit setzen ihnen während der akuten Schübe enorm zu und führen zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Unter dem Begriff CED werden die Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa zusammengefasst. Um ihren Alltag trotzdem bewältigen und lebenswert gestalten zu können, ist bei den Betroffenen viel Eigenverantwortung gefragt. An ausgewogener Nährstoffzufuhr mangelt es oft Das beginnt schon damit, sich mit der Krankheit selbst auseinanderzusetzen und so viel wie möglich darüber zu erfahren. Denn nur wer sie versteht, kann die Behandlung selbstbewusst mitbestimmen. Und nur informierte Patienten wissen, wie wichtig die regelmäßige und verlässliche Einnahme der Medikamente sowie eine ausgewogene Nährstoffzufuhr ist. Gerade an der ausgewogenen Nährstoffzufuhr aber mangelt es bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen oft, bedingt durch die häufigen Durchfälle und weil der Körper viele Stoffe entzündungsbedingt nicht gut verwerten kann. Viele Experten empfehlen daher eine ergänzende bilanzierte Diät wie etwa "PariSan" als Zusatzbehandlung bei CED. Das Präparat enthält wichtige Vitamine und Spurenelemente sowie essenzielle Omega-3-Fettsäuren. Es zielt darauf ab, das Immunsystem zu stärken und Entzündungen einzudämmen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.parisan.de. Denn sogenannte stille Entzündungen - "silent inflammations" -, wie sie bei CED vorkommen, können auf lange Sicht Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Gelenkschäden, Sehstörungen oder neurologische Erkrankungen begünstigen. Auch der Lebensstil zählt Durch einen angepassten Lebensstil können die Patienten aktiv Selbsthilfe leisten. So sollte jeder nicht nur genau beobachten, welche Nahrungsmittel er gut verträgt, sondern sich auch in akuten Phasen die notwendigen Auszeiten nehmen, nachsichtig mit sich selbst sein und Toleranz vom Umfeld einfordern. Da sich zudem Stress und Anspannung negativ auf den Gesundheitszustand auswirken können, ist es wichtig, Wege zum Ausgleich und zur Entspannung zu finden. Das kann etwa Yoga sein, Meditation, Sport oder ein bestimmtes Hobby. Auch Gespräche tun vielen gut - sei es mit guten Freunden, einem Psychologen oder in einer Selbsthilfegruppe.

22.09.2018

Gerade Arztpraxen sind ein beliebter "Umschlagplatz" für Grippeviren. Foto: djd/Sanofi/thx

GRIPPEGEFAHR AM ARBEITSPLATZ

Im Medizinbereich oder bei viel Menschenkontakt ist eine Impfung ratsam

(djd). Beim Thema Grippeimpfung denkt man meist automatisch an Senioren und chronisch kranke Personen. Wer unter 60 und fit ist, hält eine Impfung oft für überflüssig, da die Krankheit bei gesunden Erwachsenen meist folgenlos ausheilt. Für viele ist dennoch ein Grippeimpfschutz empfehlenswert. Gerade wer berufsmäßig anderen hilft - also einen medizinischen Beruf ausübt - sollte sich selbst und die ihm anvertrauten Menschen schützen. Das empfiehlt auch die Ständige Impfkommission (STIKO). Weder sich selbst noch andere gefährden Denn wenn sich mit dem Beginn der kalten Jahreszeit die Arztpraxen wieder mit Grippekranken füllen, sind natürlich auch die Menschen, die dort arbeiten, immer neuen Virenattacken ausgesetzt. Ärzte und medizinische Fachangestellte laufen dann nicht nur Gefahr, sich selbst anzustecken und eventuell wochenlang auszufallen - sie können die Krankheit auch an ihre Patienten weitergeben, da Viren schon vor dem Auftreten der ersten Symptome übertragen werden können. Um Übertragungswege zu unterbrechen und einen Gemeinschaftsschutz aufzubauen, ist eine Impfung hier also besonders wichtig. Dasselbe gilt natürlich auch für Ärzte und Krankenpfleger in stationären Einrichtungen, für Menschen, die in der ambulanten Pflege tätig sind, und für zahlreiche andere Berufe wie Physiotherapeuten, Familienhelferinnen oder Heilpraktiker. Sie alle sollten die Möglichkeit zur jährlichen Grippeschutzimpfung nutzen, die für Beschäftigte in medizinischen Berufen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Diese zahlen ab der Saison 2018/2019 für alle STIKO-empfohlenen Patienten den neuen Vierfach-Grippeimpfschutz, während bis zur vergangenen Saison üblicherweise nur herkömmliche Dreifachimpfstoffe übernommen wurden. Damit erweitert sich der Impfschutz, weil mehr Grippevirenstämme abdeckt werden. Viele Menschen, viele Ansteckungsmöglichkeiten Neben Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern gibt es noch weitere Berufe, für die eine Impfung empfohlen wird - nämlich solche, bei denen viel Publikumsverkehr herrscht. Denn logischerweise sind auch Verkäufer, Busfahrer, Lehrer, Kellner oder Fitnesstrainer besonders gefährdet in punkto Ansteckung und Übertragung, da sie täglich mit einer großen Anzahl potentieller Grippevirenträger in Berührung kommen. Sie sollten sich deshalb rechtzeitig im Oktober oder November impfen lassen.

21.09.2018

Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter belastenden Beschwerden. Nicht selten steckt aber auch eine Schilddrüsenstörung dahinter. Foto: djd/www.forum-schilddruese.de/Getty Images/PhotoAlto

WECHSELJAHRE ODER SCHILDDRÜSENSTÖRUNG?

Aufgrund ähnlicher Symptome kann es leicht zu Verwechslungen kommen

(djd). Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Gewichtszunahme, dünner werdendes Haar und Osteoporose - typisch Wechseljahre, oder? Tatsächlich treten alle diese Symptome im Zusammenhang mit der Hormonumstellung auf, die bei Frauen um das 50. Lebensjahr stattfindet. Doch es gibt noch ein anderes Organ, das bei Fehlfunktionen ganz ähnliche Beschwerden hervorrufen kann: die Schilddrüse. Deshalb sollte sie bei Wechseljahresbeschwerden immer mit im Blick sein. Genaue Diagnose, angepasste Therapie Denn Schilddrüsenstörungen sind nicht selten: Fast ein Viertel der Frauen in der Postmenopause sind betroffen, von diesen haben wiederum drei Viertel eine Schilddrüsenunterfunktion. Eine sorgfältige Diagnostik ist deshalb unerlässlich - Informationen dazu gibt es auch unter www.forum-schilddruese.de. Zunächst wird die Schilddrüse abgetastet, um Vergrößerungen und Knoten zu spüren, eine Ultraschalluntersuchung macht das Bild noch genauer. Dazu kommen Laboruntersuchungen des Blutes, bei denen die Menge verschiedener Schilddrüsenhormone bestimmt wird. Der wichtigste Wert ist dabei der des schilddrüsenstimulierenden Hormons TSH. Zu hohe TSH-Werte deuten auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, zu niedrige auf eine Überfunktion. In den Wechseljahren ändern sich allerdings die Referenzwerte, so dass etwas höhere TSH-Spiegel noch als normal gelten. Wurde eine Fehlfunktion der Drüse gefunden, müssen bei der Therapie auch die Besonderheiten des Klimakteriums berücksichtigt werden. So wird eine manifeste Schilddrüsenunterfunktion in der Regel mit der Gabe des Schilddrüsenhormons Levothyroxin behandelt. Erhalten Frauen wegen ihrer Wechseljahresbeschwerden eine Hormonersatztherapie, kann der Bedarf an dem Hormon steigen und deshalb eine höhere Dosierung erforderlich sein. Bei Schilddrüsenüberfunktion frühzeitig handeln Bei Frauen mit einer Schilddrüsenüberfunktion ist in den Wechseljahren besondere Aufmerksamkeit geboten. Denn sowohl die sinkenden Östrogenspiegel als auch die Hyperthyreose steigern die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose (Knochenschwund). So zeigen Studien, dass bei Frauen über 65 Jahren bereits ein geringfügig erniedrigter TSH-Wert das Risiko für eine Hüftfraktur um 28 Prozent erhöht. Eine frühzeitige Behandlung kann deshalb die Gesundheit langfristig schützen.

21.09.2018

Wenn Fingerarthrose beispielsweise bei der Gartenarbeit Schwierigkeiten bereitet, kann ergonomisches Werkzeug die Sache erleichtern. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Fotosearch

FINGERFERTIG BLEIBEN

Wenn Arthrose in den Händen viele Alltagstätigkeiten erschwert

(djd). Schmerzen, Steifigkeit und Spannungsgefühle in den Fingern schränken den Alltag spürbar ein. Schwierigkeiten bei einfachen Tätigkeiten wie dem Aufschrauben einer Flasche oder dem Auswringen eines Lappens belasten die Betroffenen: Fingerarthrose gehört zu den häufigsten Formen des Gelenkverschleißes, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Da die Erkrankung beträchtliche Einschränkungen im täglichen Leben mit sich bringt, ist es wichtig, frühzeitig etwas für den Erhalt der Fingerfertigkeit zu tun. Ergonomische Hilfsmittel und gezielte Nährstoffe Zunächst wird geraten, Über- und Fehlbelastungen möglichst zu vermeiden. So sollte man keine schweren Tüten oder Taschen tragen und einseitige Bewegungsabläufe wie Stricken vermeiden. Darüber hinaus erleichtert ergonomisches Werkzeug viele Tätigkeiten, ebenso Hilfsmittel wie elektrische Dosenöffner, spezielles Besteck, Flaschenöffner, Stifthalter oder Auswringhelfer. Orthopädische Daumenschienen können bei Arbeiten mit den Händen zudem unterstützen und entlasten. Auch empfinden viele Betroffene Wärmeanwendungen wie Bäder, Paraffinpackungen oder Umschläge als wohltuend. Bei akuten Beschwerden können schmerzstillende Salben kurzfristig lindernd wirken. Um aber etwas gegen die Ursache zu tun, ist es sinnvoll, die angegriffenen Gelenkknorpel gezielt mit Nährstoffen zu versorgen - Experten empfehlen die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden in Trinkampullen zur Anregung der körpereigenen Kollagenproduktion. In einer neuen Studie mit rund 600 Personen mit Arthrose, die über drei bis sechs Monate täglich eine Trinkampulle des Prüfpräparats CH-Alpha Plus (rezeptfrei, Apotheke) einnahmen, konnte eine deutliche Verbesserung der Symptome herbeigeführt werden: Am Ende des Beobachtungszeitraums hatten sich Beschwerden wie Druckschmerz und Bewegungseinschränkung signifikant verbessert. Unter www.ch-alpha.de gibt es mehr Informationen. Sanfte Gymnastik für die Hände Patienten mit Arthrose in den Händen sollten ihre Fingerfertigkeit außerdem mit spezieller Gymnastik üben: Beispielsweise die Fingerspitzen einer Hand der Reihe nach kurz gegen den Daumen tippen. Oder die Hände sanft zur Faust einrollen, wieder strecken und weit spreizen. Gut ist es auch, die Hände in warmem Wasser zu schwenken und dabei behutsam einen Schwamm zu kneten. Leichtes Ziehen an den einzelnen Fingern ist ebenfalls angenehm, genauso das Rollen der Handflächen über einen Noppenball. Einen besonderen Wellness-Effekt hat schließlich eine entspannende Handmassage mit Kräuteröl.

21.09.2018

Mit gesunder Ernährung und guter Versorgung mit wichtigen Nährstoffen wie Arginin kann jeder seine Gefäßgesundheit unterstützen. Foto: djd/Telcor-Forschung/contrastwerkstatt - Fotolia

KÄLTEEINBRÜCHE ERHÖHEN DAS SCHLAGANFALLRISIKO

Wenn die Temperaturen plötzlich fallen, ist besondere Vorsicht geboten

(djd) Lange kam es einem in diesem Supersommer so vor, als würde es nie wieder kälter werden. Doch auch die längste Schönwetterperiode hat irgendwann ein Ende, und mit dem sinkenden Sonnenstand fallen auch die Temperaturen. Das ist einerseits erfrischend, andererseits steigt bei Kälte auch das Risiko für bestimmte Erkrankungen. Nicht nur Erkältungen, sondern auch Schlaganfälle und andere Herz-Kreislaufprobleme treten im Winter deutlich häufiger auf. Eine Ursache dafür kann sein, dass sich im Winter die Gefäße verengen und der Blutdruck deutlich höher steigt als im Sommer, wie die Deutsche Hochdruckliga mitteilt. Bei Vorerkrankungen besonders wachsam sein Besonders hoch ist die Schlaganfallgefahr laut Forschern des Universitätsklinikums Jena bei plötzlichen Kälteeinbrüchen - dann steige das Risiko pro drei Grad Temperaturabfall um elf Prozent. Vor allem ältere Menschen und solche, die bereits unter Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck leiden, sollten deshalb im Winter besonders gut für ihre Gefäßgesundheit sorgen. Dazu gehört unter anderem regelmäßige Bewegung und eine leichte, ausgewogene Ernährung. Auch gutes Heizen soll den Blutdruck senken: Wie japanische Wissenschaftler herausgefunden haben, lag der Blutdruck bei Probanden, die die Nacht in einem optimal geheizten Raum verbracht hatten, morgens deutlich niedriger als bei solchen mit kalten Schlafzimmern - 15 bis18 Grad Celsius sollte die Temperatur im Schlafzimmer Experten zufolge betragen. Zusätzlich kann die moderne Wissenschaft helfen, den Gefäßen etwas Gutes zu tun. "So zeigen beispielsweise aktuelle Studien mit der Aminosäure Arginin, beziehungsweise mit dem Prüfpräparat 'Telcor Arginin plus', dass die regelmäßige Einnahme die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessern kann", erklärt Dr. med. Hans-Joachim Christofor, Internist und Kardiologe aus Bochum. Aus der Aminosäure wird im Körper ein bestimmter Botenstoff gebildet, der eine wichtige Funktion für die Gefäße hat: Er sorgt dafür, dass sie sich weiten und elastisch bleiben, was sie wiederum vor gefährlichen Ablagerungen und vor Versteifung schützt. "Auch in meiner Praxis empfehle ich Patienten die natürliche Kombination aus Arginin und B-Vitaminen", so der Mediziner weiter. Unter www.telcor.de gibt es weitere Informationen. Auf Warnzeichen achten Zusätzlich zu einer guten Vorsorge sollten Personen mit erhöhtem Risiko auch auf mögliche Warnzeichen für einen Schlaganfall achten. Dazu gehören einseitige Taubheitsgefühle, Verständnisstörungen, Schwindel oder plötzliche Kopfschmerzen. Bei Lähmungserscheinungen ("schiefes" Lächeln, Schwierigkeiten beim Arme heben) oder Sprachstörungen sollte sofort der Notarzt gerufen werden.

21.09.2018

Der Glastest hilft Eltern zu erkennen, ob es sich bei Einblutungen auf der Haut um eine Meningokokken-Infektion handelt. Foto: djd/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG/Getty Images/George Doyle

SEPSIS - DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR

Blutvergiftung kann auch durch Meningokokken ausgelöst werden

(djd). Am 13. September war der Welt-Sepsis-Tag. Eine Sepsis, im Volksmund auch Blutvergiftung genannt, beginnt mit einer Infektion. Ein seltener, aber unterschätzter Auslöser dafür sind Meningokokken-Bakterien. Die Krankheitserreger gelangen dann über eine sogenannte Tröpfcheninfektion ins Blut und breiten sich aus. Besonders häufig betroffen von einer Meningokokken-Infektion sind Babys und Kleinkinder, deren Immunreaktion nicht ausreicht, um die Erreger abzuwehren. So kann es bei ihnen zu einer heftigen Entzündungsreaktion, der Sepsis, kommen. Zu spät oder gar nicht erkannt, kann diese tödlich verlaufen. Die Anzeichen sind unspezifisch Meningokokken sind Bakterien, die sich im Nasen-Rachen-Raum von Menschen ansiedeln. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung tragen den Erreger in sich - ohne es zu wissen und ohne selbst daran zu erkranken. Kommt es jedoch zu einer Infektion, führt sie in zwei Dritteln der Krankheitsfälle zu einer Hirnhautentzündung, etwa ein Drittel der Meningokokken-Infektionen verursacht eine Blutvergiftung. "Eine Infektion durch Meningokokken äußert sich anfänglich durch unspezifische Symptome wie zum Beispiel Fieber, Reizbarkeit oder starke Schläfrigkeit", so Kinder- und Jugendarzt Dr. Jens Uwe Meyer, "da ist es selbst für Ärzte schwer, Meningokokken-Infektionen rechtzeitig zu diagnostizieren." Erst im weiteren Verlauf zeigen sich deutlichere Symptome einer Sepsis wie punktuelle oder flächige Einblutungen auf der Haut. Glas-Test hilft bei der Erkennung "Treten die ersten Punkte auf der Haut auf, hilft der sogenannte Glas-Test bei der Unterscheidung zwischen weniger schwerwiegenden Krankheiten und einer Meningokokken-Infektion", erklärt Dr. Meyer. "Dabei drückt man ein durchsichtiges Glas seitlich auf den Punkt. Wenn er nicht verschwindet, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Meningokokken-Infektion. Eltern sollten dann unverzüglich einen Arzt aufsuchen." Eine Infektion kann sehr schnell voranschreiten und innerhalb von 24 Stunden tödlich enden, wenn keine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika erfolgt. Da die Sepsis aufgrund der anfänglich unspezifischen Symptome oftmals erst zu spät erkannt wird, ist frühzeitiger Schutz umso wichtiger. "Vor vielen Ursachen einer Sepsis kann man sich nicht schützen", erklärt Dr. Meyer, "vor Meningokokken schon. Eltern sollten ihre Kinderärzte daher frühzeitig auf die Impfungen ansprechen."

21.09.2018

Der Blutzucker wird in einem Bluttropfen etwa aus dem Zeigefinger gemessen. Foto: djd/Wörwag/Colourbox/Monkey Business Images

DICK GLEICH DIABETES?

Was die Figur über das Krankheitsrisiko aussagt

(djd). Wer schlank ist und sich viel im Fitnessstudio bewegt, fühlt sich in der Regel vor Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und seinen Folgen geschützt. Dass diese einfache Rechnung nicht immer aufgeht, zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in Tübingen: Sie weist nach, dass fast jeder fünfte schlanke Mensch ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat. Schmale Oberschenkel, an denen nur wenig Fett gespeichert ist, können laut der Studie ein Anzeichen dafür sein. Was tun? Ob dick oder dünn - eine gesunde Lebensweise mit mediterraner Mischkost auf dem Speiseplan und regelmäßiger Bewegung ist für alle ratsam, die dem Diabetes und seinen Begleit- und Folgeerkrankungen entgegenwirken wollen. Für Zuckerkranke ist es außerdem wichtig zu wissen, dass nicht nur der Diabetes an sich Folgeerkrankungen wie Nervenschäden (Neuropathien) mit sich bringt. Ein Vitamin B1-Mangel fördert diese Neuropathien ebenfalls. Von einem Defizit an dem wichtigen "Nervenvitamin" sind viele Menschen mit Diabetes betroffen, weil sie es vermehrt über die Nieren ausscheiden. Da der Körper das herkömmliche Vitamin B1 nur begrenzt aufnehmen kann, empfiehlt sich zum Ausgleich eines Mangels eine Vorstufe, das Benfotiamin, einzunehmen. Sie ist etwa in "milgamma protekt" aus der Apotheke enthalten und gelangt hochkonzentriert in den Körper. Das Provitamin kann einen nervenschädigenden Mangel ausgleichen und dadurch bei regelmäßiger Einnahme sowohl Schmerzen als auch Kribbeln und Taubheit in den Füßen lindern. Von diesen typischen Anzeichen einer Neuropathie ist etwa jeder dritte Diabetiker betroffen. Schlanke haben weniger Schmerzen Ob die Neuropathie eher zur brennenden Schmerzen oder zu Kribbeln und Taubheit in den Füßen führt, steht neusten Erkenntnissen zufolge auch im Zusammenhang mit dem Körpergewicht: Wie die aktuelle PROTECT-Studie zeigt, leiden übergewichtige Patienten mit Typ-2-Diabetes häufiger unter einer schmerzhaften Neuropathie, während schlankere Diabetiker eher von Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheit oder einer nachlassenden Sensibilität in den Füßen betroffen sind. Auch die schmerzlose Form ist nicht zu unterschätzen, da sie unbemerkte Wunden und ein diabetisches Fußsyndrom nach sich ziehen kann - die häufigste Ursache für Amputationen in Deutschland.

21.09.2018

Vier Stunden vor dem Einschlafen gilt: Keine koffeinhaltigen Getränke, kein Alkohol und kein Nikotin - sonst droht Schlaflosigkeit. Foto: djd/tag-der-inneren-balance.de/Getty

ARBEITEN GEGEN DIE INNERE UHR

Nacht- oder Schichtarbeit kann die Schlafqualität mindern

(djd). Millionen Deutsche machen die Nacht zum Tag. Nicht etwa, weil sie ausschweifende Partys feiern - sie leisten wichtige Arbeit etwa als Ärzte, Pflegepersonal, Polizisten oder Busfahrer. Zu arbeiten, wenn andere schlafen, hat nicht nur Auswirkungen auf das Sozialleben der Betroffenen. Der aufgezwungene Fremdrhythmus bringt auch die innere Uhr durcheinander. Denn "Nachtschichtler" müssen zu einer Zeit aktiv sein, in der der Körper eigentlich in den Ruhemodus schaltet. Leistungstiefs während der Arbeit werden oft mit Kaffee bekämpft. Hinzu kommt, dass der auf den Tag verschobene Schlaf weniger erholsam ist als der Nachtschlaf. Schließlich ist der Organismus in dieser Phase auf Aktivität programmiert. Entspannt den Schlummer fördern "Jede Schicht hat ihre spezifischen Auswirkungen auf den Schlaf", berichteten Experten aus Schlafforschung und Schlafmedizin anlässlich des bundesweiten Tags der inneren Balance 2018. Demnach haben bei der Frühschicht viele Menschen Angst zu verschlafen und richten ihren inneren Blick angespannt die ganze Nacht auf den Wecker. Das führt zu oberflächlichem und wenig erholsamem Schlaf. Auch innere Anspannung ist ein Schlafkiller. Synthetische Schlafmittel bieten hier keine zufriedenstellende Lösung, denn die damit verbundene Abhängigkeitsgefahr ist groß, und viele Präparate machen auch nach dem Aufwachen noch längere Zeit benommen. Ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan kann dagegen helfen, entspannter zu werden und leichter in den Schlaf zu finden. Selbst einige Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen, hat das Präparat keine negativen Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit. Frühaufsteher oder Nachtmensch? Verlorener Schlummer lässt sich nicht nachholen. Zudem ist der Schlaf am Tag nicht so erquickend wie die entgangene Nachtruhe. Hilfreich kann dagegen das Ausschlafen am Morgen vor einer Nachtschicht in Kombination mit einem 60- bis 90-minütigen Nickerchen am Nachmittag sein, und die Schläfrigkeit während des nächtlichen Arbeitens mindern. Damit sinkt auch das Unfallrisiko, das von Müdigkeit und Unkonzentriertheit herrührt. Weitere Tipps für die Nacht- und Schichtarbeit finden sich unter www.tag-der-inneren-balance.de. Wer etwa seinen Chronotyp kennt, kann dies bei der Schichtarbeit berücksichtigen. So weiß man inzwischen, dass Frühschichten für Spättypen ("Nachteulen") besonders belastend sind, während Frühtypen ("Lerchen") mit Spätschichten schlecht zurechtkommen. In jedem Fall sollte auf eine Nachtschichtphase eine möglichst lange Ruhephase von mindestens 24 Stunden folgen.

21.09.2018

Herbstzeit ist Wanderzeit: Ein wirksamer Mücken- und Zeckenschutz ist nun besonders wichtig. Foto: djd/SALTIGO GmbH/thx

DAS GROSSE STECHEN

Auch im Spätsommer und Herbst sollte man sich vor Mücken und Zecken schützen

(djd). Spaziergänge im Park, Entspannung auf der sonnigen Café-Terrasse oder Ausflüge in die Natur - Spätsommer und Herbst halten viele angenehme Outdoor-Seiten bereit. Inklusive sind aber auch die surrenden und stechenden Mücken. Sie sind nicht nur lästig, sondern können mitunter auch gefährlich sein - denn sie übertragen Krankheiten. Winziger Mückenstich kann schwere Folgen haben Die Mücken kommen meist in der Dämmerung und häufig entdeckt man sie erst, wenn es schon zu spät ist. Dann sitzen sie saugend an Armen und Beinen oder haben ihre "Blutmahlzeit" bereits beendet. Der winzige Mückenstich sorgt nicht nur für lästiges Jucken und Kratzen, sondern kann große Folgen haben. 2017 bereitete das Zika-Virus den Gesundheitsbehörden weltweit Sorgen. Es steht im Verdacht, für Fehlbildungen bei Ungeborenen verantwortlich zu sein. In tropischen Regionen kann ein Mückenstich noch andere schlimme Folgen für die Gesundheit haben - etwa eine Infektion mit Malaria oder die Erkrankung an Denguefieber. Die Globalisierung bringt es mit sich, dass sich gefährliche Mückenarten wie die Asiatische Tigermücke Richtung Norden ausbreiten und auch hier auf Jagd nach Blut gehen. Für Mücken war der Frühling dieses Jahr besonders gut. Durch die warme Witterung inklusive Starkregen und Gewitter konnten sich die Insekten prächtig entwickeln. Mücken mögen es gerne feucht und warm, denn ihre Larven und Puppen brauchen Wasser zur Entwicklung. Neben den "klassischen" Mückenarten sind derzeit aber auch andere Blutsauger wie Bremsen, Gnitzen, Zecken oder Kriebelmücken überaus aktiv. Daher ist ein wirksamer Insektenschutz wichtig. Antimückensprays oder spezielle Kombiprodukte, die auch Zecken und andere Parasiten in die Flucht schlagen, bieten eine gute Möglichkeit, sich vor Stichen zu schützen. Testsieger enthält den Wirkstoff Icaridin Die Stiftung Warentest hat zehn Kombiprodukte, die vor Mücken und Zecken schützen, getestet (Zeitschrift "test"/Ausgabe 5/2017). Der Testsieger enthält den Wirkstoff Icaridin. "Insekten finden ihre Blutwirte durch das ausgestoßene Kohlendioxid, Körperschweiß und das Erkennen spezieller Duftmuster", erklärt Stefanie Gschwandner von der Saltigo GmbH, dem Hersteller des Wirkstoffs. Nach dem Auftragen des Schutzsprays findet eine Verdunstung des Wirkstoffs auf der Haut statt und es bildet sich ein schützender Mantel: "Dieser stört den Mechanismus, der die Blutsauger auf die menschliche Haut lockt, er wirkt wie ein Tarnumhang, sodass Zecken oder Mücken nicht angelockt werden." Die Plagegeister werden also nicht getötet, sondern lediglich vertrieben. Der jeweilige Wirkstoff ist im Übrigen gut sichtbar auf den Etiketten der Produkte verzeichnet.

25.08.2018

Der beste Schutz gegen FSME ist eine Impfung. Allerdings ist die Impfrate in Deutschland immer noch recht gering. Vorbeugen kann man auch, indem man Kleidung und Haut mit speziellen insektenabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einsprüht. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/ImageSource

GEFAHR IM GRAS

Hinaus ins Freie - dabei auf die wachsende Zeckengefahr achten

(djd). Hinaus ins Freie: In der warmen Jahreszeit gilt dieses Motto nicht nur für Kinder, denn auch die meisten Erwachsenen erholen sich am liebsten in der Natur. Ein Aufenthalt an der frischen Luft hält fit, man stärkt die Widerstandskräfte und hat Spaß bei Spiel und Sport. Das Ganze hat nur einen Haken: In der Natur lauern mittlerweile vermehrt Zecken. Durch einen Stich können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen werden. Speziell bei FSME treten im schlimmsten Fall Gehirn-, Hirnhaut- und Entzündungen des zentralen Nervensystems auf, in deren Verlauf es zu schweren Bewusstseinsstörungen und Lähmungen kommen kann. Forscher konnten nun nachweisen, dass die Risiken nicht mehr nur im Wald und auf der Wiese bestehen - Zecken breiten sich auch in gepflegten Gärten aus. Studien: Gärten als Zeckengebiete Zu diesem Ergebnis kommen zwei unabhängig voneinander durchgeführte Studien. Nach Erhebungen des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) etwa ereignet sich mittlerweile knapp jeder vierte Zeckenstich in Haus und Garten. Diese alarmierenden Zahlen stellten die Schweizer auf dem 4. Süddeutschen Zeckenkongress vor. Auch eine Studie der Uni Hohenheim aus dem Großraum Stuttgart bestätigt, dass gepflegte und waldferne Gärten Risikogebiete für Zecken und damit auch für FSME sein können. "Gartenbesucher sollten sich nach einem Aufenthalt auf Zecken absuchen und vor allem in Süd- und Mitteldeutschland auch impfen lassen", rät Parasitologin Prof. Dr. Ute Mackenstedt von der Uni Hohenheim. So kann man sich schützen Der beste Schutz gegen FSME ist die Impfung, wie es auch vom Robert Koch-Institut (RKI) empfohlen wird. Zudem sollte man beim Aufenthalt in der Natur lange, hautbedeckende Kleidung und geschlossenes Schuhwerk tragen. Mehr Tipps gibt es unter www.antibrumm.com. Socken sollten über die Hose gezogen werden, um es den Zecken schwerer zu machen, an den Beinen hoch zu krabbeln. Wer zusätzlich vorbeugen möchte, kann Kleidung und Haut mit insektenabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einsprühen. Mit Anti Brumm Forte etwa steht ein effektives und von Stiftung Warentest ("test", Ausgabe 05/2017) in der Wirksamkeit als sehr gut bewertetes Repellent zum Zeckenschutz zur Verfügung. Das dermatologisch getestete und hautverträgliche Pumpspray aus der Apotheke ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab drei Jahren geeignet. Der enthaltene Wirkstoff DEET schützt bis zu fünf Stunden gegen Zecken. Nach dem Aufenthalt in der Natur oder im Garten sollte man den Körper dennoch nach Zecken absuchen und diese so schnell wie möglich entfernen.

24.08.2018

Gerade bei Grunderkrankungen wie chronischen Atemwegsproblemen, Diabetes oder Herz-Kreislaufleiden ist eine Grippeimpfung für Senioren wichtig. Foto: djd/Sanofi/GettyImages

ICH PASS GUT AUF MICH AUF

Warum gerade für Senioren Selbstfürsorge bei der Gesundheit so wichtig ist

(djd). Wer die 60 überschritten hat, kennt bestimmt Erfahrungen wie diese: Der feuchtfröhliche Samstagabend steckt plötzlich die halbe Woche in den Knochen, eine banale Erkältung wird nicht mehr nebenbei "erledigt", sondern setzt einen tagelang außer Gefecht, und überhaupt nimmt man plötzlich jedes Virus mit, während früher der Kontakt mit schniefenden und fiebernden Kindern ohne gesundheitliche Folgen überstanden wurde. Kurz: Mit zunehmendem Alter werden das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte des Körpers langsam schwächer. Lieber impfen als abtauchen Umso wichtiger ist es dann, in puncto Gesundheit noch besser auf sich aufzupassen. Viele Senioren tun das ganz bewusst: Sie geben das Rauchen auf, trinken weniger Alkohol, achten auf gesunde Ernährung und legen viel Wert auf Hygiene, wie zum Beispiel häufiges Händewaschen. Oft wird auch besondere Vorsicht im Umgang mit Erkrankten an den Tag gelegt oder der Kontakt mit Menschenansammlungen gemieden. Das kann aber gerade in den Wintermonaten, wenn neben harmlosen Atemwegsinfekten auch die gefährliche echte Grippe (Influenza) grassiert, auf Dauer einsam machen. Denn die Grippeviren können praktisch überall lauern - bei Familientreffen, im Bus, im Einkaufszentrum oder bei der Arbeit. Um sich völlig von möglichen Überträgern fernzuhalten, müsste man quasi "abtauchen" und alle Kontakte und Aktivitäten einstellen. Eine bessere Alternative ist die Grippeschutzimpfung. Sie wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausdrücklich für Menschen ab 60 Jahren empfohlen und kann sowohl das Risiko einer Erkrankung als auch die Gefahr schwerer Verläufe deutlich senken. Ab der Saison 2018/2019 bietet die neue Vierfach-Grippeschutzimpfung sogar noch breiteren Schutz als bisher, weil sie mehr Grippevirenstämme abdeckt als die bisher verwendeten Dreifach-Grippeimpfungen. Deshalb wird der Vierfach-Grippeimpfschutz jetzt von den gesetzlichen Krankenkassen voll übernommen. Rechtzeitig Termin ausmachen Um für die nächste Grippewelle gut gerüstet zu sein, sollten Senioren am besten schon für Oktober/November einen Impftermin bei ihrem Hausarzt ausmachen. Denn das Immunsystem braucht einige Zeit, um den Impfschutz aufzubauen - und im höheren Alter arbeitet es langsamer. Bei rechtzeitiger Impfung steht dann auch im Winter fröhlichen Familienfesten, Kartenspielrunden oder Einkaufsbummeln nichts mehr im Wege.

24.08.2018

Menschen über 60 Jahre sollten sich ebenso wie andere Risikogruppen rechtzeitig bei ihrem Arzt zur Grippeschutzimpfung anmelden. Foto: djd/Sanofi/thx

BESSERER GRIPPESCHUTZ FÜR ALLE

Ab der Saison 2018/2019 ist die Vierfach-Grippeimpfung der medizinische Standard

(djd). Kaum neigt sich der Sommer dem Ende zu, naht bereits die nächste Grippesaison. Denn in der kalten Jahreszeit ist die Gefahr, sich mit Grippeviren zu infizieren, besonders hoch. Da die Grippe im Gegensatz zur gewöhnlichen Erkältung eine schwere Krankheit ist und schlimmstenfalls zum Tode führen kann, wird jedes Jahr wieder zur Grippeschutzimpfung aufgerufen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Menschen ab 60 Jahren, Schwangere ab dem 2. Drittel der Schwangerschaft, Personen jeden Alters mit chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma), Alten- und Pflegeheimbewohner, medizinisches Personal sowie Menschen, die Kontakt mit Risikogruppen oder einen Beruf mit viel Publikumsverkehr haben. Am besten im Oktober/November impfen Wer zu einer dieser Gruppen gehört oder sich selbst schützen möchte, sollte rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Die beste Zeit für eine Grippeschutzimpfung ist Oktober/November, da es etwa zwei Wochen dauert, bis der Impfschutz sich vollständig aufgebaut hat. So ist man für die Hauptgrippewelle, die meist um den Jahreswechsel beginnt, gut gerüstet. Für die Saison 2018/19 hat sich außerdem beim Impfschutz einiges verbessert: Nachdem die gesetzlichen Krankenkassen in der Vergangenheit die moderne Vierfach-Grippeschutzimpfung nur in Ausnahmefällen bezahlt haben, ist sie jetzt medizinischer Standard und wird für die in der STIKO-Empfehlung genannten Personen grundsätzlich übernommen. Der Vierfach-Grippeimpfstoff umfasst vier verschiedene Grippevirustypen. Modellrechnungen zufolge lassen sich mit den Vierfach-Grippeimpfungen bis zu 388.000 Arztbesuche und bis zu 1.800 Krankenhauseinweisungen jährlich vermeiden. Impfschutz alle Jahre wieder erneuern Dennoch sollte man auch den Vierfach-Grippeimpfschutz jedes Jahr erneuern, da sich die Grippeviren sehr schnell verändern und die Grippeimpfstoffe deswegen immer wieder neu angepasst werden. Studien haben zudem gezeigt, dass eine jährliche Grippeimpfung vor allem schweren Krankheitsverläufen vorbeugen kann.

24.08.2018

Die Wirksamkeit des in Kurkuma enthaltenen Curcumin kann auf verschiedene Arten erhöht werden. Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH/oilslo - stock.adobe.com

WUNDERMITTEL KURKUMA?

Nur hohe Bioverfügbarkeit bringt gesundheitlichen Nutzen

(djd). Kein Zweifel: Kurkuma steht in der Rangliste der Superfoods ganz weit oben. Es soll gegen Entzündungen helfen, vor Alzheimer schützen, Magen-Darm-Beschwerden lindern und sogar gegen Krebs vorbeugen können. Über 6.000 Studien belegen die positive Wirkung der goldenen Knolle, die in Indien auch den Namen "Gewürz des Lebens" trägt. Viele Menschen streuen es sich über ihr Essen oder bereiten sich damit ein Getränk zu - in dem Glauben, sie könnten so die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile des gelben Pulvers nutzen. Fakt ist: Kurkuma enthält nur fünf Prozent Curcumin, dem wichtigsten Inhaltsstoff. Zudem ist Curcumin fettlöslich. Es wird in der wässrigen Umgebung des Darmes nur schlecht absorbiert und zu 90 Prozent wieder ausgeschieden. Dies bedeutet, dass man Unmengen von Kurkuma essen müsste, um tatsächlich eine positive gesundheitliche Wirkung zu erzielen. Reines Kurkumapulver hat kaum gesundheitliche Effekte In kleiner Dosis verzehrt, ist das gelbliche Gewürz sehr schmackhaft, in größeren Mengen jedoch bitter. Bei dem Versuch, die therapeutische Wirksamkeit von Kurkuma zu verbessern, wird es häufig mit Pfeffer (Piperin) kombiniert. Zwar nimmt der Körper es dann rasch auf, doch ebenso schnell sinkt der Curcuminspiegel auch wieder ab. Zudem kann Piperin die Wirkung von Medikamenten verringern oder verstärken und die Darmschleimhaut reizen. Auch der Einsatz von Mizellen hat sich aufgrund der verwendeten Polysorbate in Studien wegen der Nebenwirkungen als nachteilig erwiesen. Eine hohe Bioverfügbarkeit ohne Beeinträchtigung des Stoffwechsels lässt sich beispielsweise mit Curcumin Extrakt 45 von Dr. Wolz erreichen. Mit Cyclodextrin wird Curcumin deutlich besser aufgenommen In dem Extrakt liegen die fettlöslichen Curcumin-Moleküle in einen Ring von Glucose-Molekülen (eine Zuckerart - den sogenannten Cyclodextrinen) eingebettet. Auf diese Weise ergibt sich eine hydrophile (wasserliebende) Außenseite und in ihrem Innern ein lipophiler, also fettfreundlicher Hohlraum, in dem das Curcumin ruht - weitere Informationen dazu gibt es unter www.wolz.de. Gelangt das Curcumin durch dieses ausgeklügelte "Transportmittel" in den Darm, wird es in der Darmwand um mehr als 40-mal effizienter aufgenommen als das reine Kurkumapulver. Die übrig gebliebenen Glucose-Moleküle baut der Organismus ab und scheidet sie aus. Auf diese Weise kann dem Körper möglichst viel Curcumin zur Verfügung gestellt werden, damit dessen Nutzen der Gesundheit zugutekommen kann.

24.08.2018

Die reinste Qual: Wenn es im Kopf hämmert oder sticht, ist schnelle Abhilfe gefragt. Foto: djd/Sanofi/Thomapyrin/Adam Gregor - stock.adobe.com

KEINE SAISON FÜR BRUMMSCHÄDEL

Die besten Mittel gegen Sommerkopfschmerz

(djd). Verspannungen, Stress, Hormonschwankungen - es gibt viele Ursachen für Kopfschmerzen. Auch durch die Jahreszeiten ergeben sich immer wieder andere Risiken. So steigt beispielsweise im Sommer die Gefahr für auftretende Beschwerden bei Wasser- und Mineralstoffmangel durch vermehrtes Schwitzen. Hier ist es wichtig, vorzubeugen und täglich zwei bis drei Liter zu trinken. Sogar bereits bestehende Kopfschmerzen lassen oft schon innerhalb von 30 Minuten nach dem Trinken von Wasser nach. Salzverluste kann man mit Brühe und Salzstangen ausgleichen. Hitze und grelles Licht im Sommer Vorsicht ist auch bei intensiver Sonneneinstrahlung geboten: Erhitzt der Kopf zu stark, werden Gehirn und Hirnhaut gereizt und können anschwellen. Ein Sonnenstich droht. Warnzeichen sind unter anderem ein roter Kopf, ein steifer Nacken und Kopfschmerzen. Übelkeit und Bewusstseinsstörungen sind ebenfalls möglich. Im Akutfall sollte man sofort mit feuchten Tüchern kühlen oder den Kopf kalt abduschen und etwas trinken, sofern sich der Betroffene weder benommen fühlt, noch unter Brechreiz leidet. Danach ist Ruhe angesagt. Zur Vorbeugung im Schatten bleiben und in der Sonne immer eine Kopfbedeckung tragen. Doch noch weitere Kopfschmerzauslöser sind typisch für den Sommer: extrem helles Licht, Schlafmangel durch wenig Dunkelheit in der Nacht, schnelle Temperaturwechsel zwischen gekühlten Innenräumen und hochsommerlicher Hitze draußen sowie erhöhte Ozonwerte. Wer mit diesen Faktoren bewusst umgeht, das Schlafzimmer gut abdunkelt, sich mit Hut und Sonnenbrille schützt und Anstrengungen eher in die Morgenstunden verlegt, hat schon viel für zur Vorbeugung getan. Bei akut auftretenden Kopfschmerzen kann ein gut verträgliches Schmerzmittel lindern. Wie eine Studie gezeigt hat, kombiniert Thomapyrin die drei Wirkstoffe ASS, Paracetamol und Koffein so ideal, dass es 15 Minuten schneller wirkt als seine Einzelwirkstoffe. So ein Mittel sollte im Übrigen auch in der Reiseapotheke nicht fehlen, denn hektische Vorbereitungen für den Urlaub, Anreise, Jetlag nach dem Langstreckenflug und ein ungewohntes Klima am Ferienort sind ebenfalls häufige Ursachen für Kopfweh. Auch der Herbst hat seine Tücken Wie der Sommer birgt auch der Herbst Risiken in puncto Brummschädel. Wetterumschwünge und Luftdruckveränderungen bedeuten für den Körper Stress und setzen sensiblen Personen gerade im Herbst oft zu. Wechselduschen, viel trinken, Bewegung an der frischen Luft sowie eine Mütze schon an den ersten kühlen Tagen wappnen hier oft effektiv gegen Schmerzattacken.

24.08.2018

Immer müde und antriebslos? Das kann auf einen Vitamin-B12-Mangel hindeuten. Foto: djd/www.boma-lecithin.de/Antonioguillem - stock.adobe.com

MEHR ENERGIE, BITTE!

Für Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Unkonzentriertheit kann es Gründe geben

(djd). Arbeit und Karriere, Familie und Haushalt, Freunde und Freizeitvergnügen: Der Alltag verläuft heute für viele Menschen ganz schön turbulent. Das kann anstrengend sein - und so ist es normal, dass die meisten zwischendurch Phasen erleben, in denen sie sich erschöpft und überfordert fühlen. Hält dieser Zustand allerdings länger an, kann dies auch auf einen Vitamin-B12-Mangel hindeuten. Der Mangel kommt häufiger vor als gedacht. Vitamin-B12-Mangel ist nicht selten In der Gesamtbevölkerung sind Schätzungen zufolge rund vier Prozent der Menschen betroffen, in Risikogruppen wie Senioren und Patienten mit chronischen Darmerkrankungen bis zu 20 Prozent und mehr. Auch Vegetarier und Veganer weisen häufig einen latenten Mangel an Vitamin B12 auf. Trotzdem bleibt die Unterversorgung oft lange Zeit unentdeckt. Dabei erfüllt das Vitamin viele wichtige Funktionen im Körper: Es ist mitzuständig für die Zellbildung, wird für den Schutz vieler Nervenstränge des Rückenmarks und Gehirns benötigt und ist zudem ein entscheidender Cofaktor im Energiestoffwechsel in den sogenannten Kraftwerken der Zellen. Typische Symptome für einen Mangel sind beispielsweise chronische Müdigkeit und Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Muskelschwäche und Nervenstörungen - wie Kribbeln, Taubheit und Gedächtnisstörungen - sowie Verdauungsschwierigkeiten und Entzündungen. Da der Körper Vitamin B12 nicht selbst herstellen kann, muss es durch Nahrung zugeführt werden. Das gelingt aber nicht immer. In solchen Fällen ist eine Nahrungsergänzung oft sinnvoll - zum Beispiel mit "Boma Veg B12", das auch für Veganer und Vegetarier geeignet ist. Entscheidend bei diesem Präparat ist seine hohe Bioverfügbarkeit - das heißt, dass es gut vom Organismus aufgenommen werden kann. Vitamin-B12-Mangel kann leicht bestimmt werden Dabei wird nur die natürliche Form des Vitamin B12 verwendet, das Methylcobalamin. Es benötigt im Körper keine weiteren Umwandlungsschritte, ist direkt verfügbar und hat eine gute Depotwirkung. Das in herkömmlichen Mitteln oft genutzte synthetische Cyanocobalamin dagegen muss mehrfach umgewandelt werden und seine Depotwirkung ist schwach. Ein Vitamin-B12-Mangel kann in der Regel mit einem einfachen Bluttest bestimmt werden.

24.08.2018

Bloß nicht barfuß laufen! Wenn Menschen mit Diabetes sich durch spitze Steine an den Füßen verletzen, bleiben Wunden oft unbemerkt. Foto: djd/Wörwag Pharma/colourbox.de

VITAMINE FÜR DIE FÜSSE

Bei Diabetes: Mangelerscheinungen ausgleichen und Nervenschäden entgegenwirken

(djd). Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle im Zuckerstoffwechsel. Wenn davon zu wenig im Körper vorhanden ist, wird Zucker nicht ausreichend abgebaut und Energie mit gebremster Kraft produziert. Darauf reagieren vor allem die Nerven empfindlich und zugleich entstehen vermehrt schädliche Abbauprodukte des Zuckers. Sie setzen den Nerven und Blutgefäßen zu - ein Effekt, den vor allem Diabetiker vermeiden sollten. Beschwerden lindern Denn Menschen mit Diabetes haben in Folge ihres gestörten Zuckerstoffwechsels ohnehin häufig mit Nervenschäden, sogenannten Neuropathien, zu kämpfen. Etwa jeder dritte von ihnen ist laut Experten von einer Neuropathie betroffen, die sich meist zuerst an den Füßen durch Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Brennen bemerkbar macht. Englische Wissenschaftler haben beobachtet, dass im Blut von Menschen mit Diabetes bis zu 75 Prozent weniger Vitamin B1 zirkuliert. Durch diesen Mangel können Neuropathien bei Diabetikern ausgelöst oder verstärkt werden. Ein geeignetes Präparat kann diesen Mangel ausgleichen - wobei zu beachten ist, dass das herkömmliche Vitamin B1 nur begrenzt aufgenommen werden kann. Seine Vorstufe, das Benfotiamin, enthalten beispielsweise in milgamma protekt aus der Apotheke, gelangt hingegen hochkonzentriert in den Körper. So kann das Provitamin den nervenschädigenden Mangel zuverlässig ausgleichen und dadurch auch Neuropathie-Beschwerden an den Füßen lindern. Warnsignale früh erkennen Eine diabetische Neuropathie äußert sich auf vielfältige Weise: Die Füße kribbeln und brennen, zugleich werden sie im Laufe der Zeit häufig taub und gefühllos. Weil die Nervenstränge, die bis in die Füße reichen, nach und nach immer schwerer geschädigt werden, können Schmerzen in den Füßen zunehmen, während man echte Schmerzreize, etwa durch Verletzungen, immer weniger wahrnimmt. Dadurch können unbemerkt Wunden entstehen und sich ausweiten. Das gefürchtete "Diabetische Fußsyndrom" droht, es ist die häufigste Ursache für Amputationen in Deutschland. Warnsignale für die Entwicklung von Nervenschäden an den Füßen können auch mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden: Die Haut wird trocken, Risse, Schwielen, Rötungen oder Fehlstellungen wie Hammerzehen können weitere Hinweise sein. Der Diabetologe Prof. Hilmar Stracke aus Gießen betont: "Um eine Nervenschädigung aufzuhalten, ist eine möglichst gute Blutzuckereinstellung wichtig."

31.07.2018

Wenn Badenixen im Meer oder im Pool planschen, sollten sie darauf achten, nicht zu sehr auszukühlen. Am besten immer nach dem Baden die Badekleidung wechseln, denn durch die Auskühlung des Unterleibs wird die Durchblutung vermindert und die Immunabwehr geschwächt. Foto: djd/www.cystinol.de/shoot4u-stock.adobe.com

BADESPASS OHNE BLASENENTZÜNDUNG

Harnwegsinfekte sind bei Badenixen häufig

(djd). Der Sprung in den Pool oder das Eintauchen in den See ist eine Wohltat, denn an heißen Tagen sorgt das beliebte Nass für eine willkommene Abkühlung. Abkühlen - aber nicht unterkühlen Wer es mit der Abkühlung zu gut meint, zahlt mitunter einen hohen Preis: Wenn der Unterleib schmerzt, sich ein ständiger, quälender Harndrang einstellt und beim Wasserlassen nur wenige Tropfen kommen, sind das typische Symptome einer Blasenentzündung. Gerade in der Badesaison treten solche Harnwegsinfekte häufig auf. Zunächst schwächen Chlor und Nässe den Schutz der Haut im Intimbereich und können die gesunde Intimflora beeinträchtigen. Darmbakterien, die normalerweise mühelos in Schach gehalten werden, gelingt es so, leichter in die Harnwege zu gelangen, in die Blase aufzusteigen und eine Blasenentzündung hervorzurufen. Hinzu kommt eine Unterkühlung des Unterleibs. Die Kälte verursacht eine verminderte Durchblutung. Für die Keimabwehr wichtige Immunzellen gelangen schlechter an den Ort des Geschehens - nämlich zur Blase - und die Bakterien bleiben unbekämpft. Es muss nicht immer gleich ein Antibiotikum sein Zur Behandlung einer unkomplizierten Blasenentzündung sind pflanzliche Präparate gut geeignet. Hier können praktische Dragees mit Bärentraubenblätterextrakt wie etwa "Cystinol akut" wertvolle Dienste leisten. Mit Bärentraubenblätterextrakt ist eine rein pflanzliche, antibakterielle und entzündungshemmende Behandlung möglich, ohne die Gefahr der Resistenzbildung, wie das bei Antibiotika der Fall sein kann. Die Therapie einer Blasenentzündung sollte möglichst rasch erfolgen. Betroffene sollten ihren Infekt vollständig auskurieren - verbleiben Erreger in der Blase, kann es zu einem erneuten Aufflammen der Entzündung kommen. Tipps zur Vorbeugung Vorbeugend sollte eine Auskühlung der Unterleibsregion vermieden werden - etwa durch das prompte Wechseln feuchter Badekleidung. Ungünstig kann es sich auswirken, den Harndrang zu lange aufzuhalten oder die Blase nicht vollständig zu entleeren. Saunagänge oder Wechselduschen helfen dabei, den Körper an Temperaturschwankungen zu gewöhnen. Eine vitalstoffreiche Kost stärkt zusätzlich das Immunsystem.

30.07.2018

Open Window Effekt: Nach körperlicher Anstrengung kann das Immunsystem vorübergehend schwächeln. 405 KB Foto: djd/Esberitox/dobok - stock.adobe.com

PHÄNOMEN SOMMERGRIPPE

Schwitzen, Frieren und Anstrengung sind eine Tortur für die Abwehr

(djd). Strahlender Sonnenschein und eine handfeste Erkältung - diese Kombination ist gar nicht so selten: Das Risiko, sich in der warmen Jahreszeit einen grippalen Infekt einzufangen, liegt bei etwa 20 Prozent. Da Erkältungsviren das ganze Jahr über Saison haben, schlagen sie zu, sobald das Immunsystem Schwäche zeigt. Vor allem Klimaanlagen und Zugluft sorgen im Sommer für große Temperatursprünge, die zum einen die Abwehr belasten und zum anderen die Schleimhäute der Atemwege austrocknen, sodass Erkältungsviren diese Barriere leichter überwinden können. Wer im klimatisierten Auto, Zug oder Flieger in den Urlaub reist, sollte daher stets eine Decke oder Jacke griffbereit haben. Auch beim Baden kann der Körper auskühlen, insbesondere wenn die nasse Badekleidung auf der Haut bleibt. Und wer eiskalte Getränke liebt, sollte es nicht übertreiben - auch sie kühlen den Körper aus. Erkältungsverkürzer aus der Natur Auf erkältete Menschen trifft man überall - durch Niesen und Husten schleudern sie Millionen winziger Viren in die Luft. Diese werden eingeatmet oder landen auf Gegenständen und finden ihren Weg von dort über die Hände zu den Schleimhäuten im Atemtrakt. Ist das Immunsystem geschwächt, zeigen sich rasch Halsschmerzen, Schniefnase, Husten oder Fieber. Dauern die Erkältungssymptome lange an, ist die Urlaubsfreude dahin. Griffbereit in der Reiseapotheke kann ein natürlicher Immun-Aktivkomplex, enthalten etwa in Esberitox Compact, die Erkältungszeit verkürzen und die Erkältungssymptome deutlich abmildern. Der darin enthaltene Wirkstoff aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut wirkt antiviral, beschleunigt die Antikörperbildung und aktiviert die körpereigenen Fresszellen. Um die Symptome in Schach zu halten, kann die pflanzliche Kombination auch mit symptomatisch wirkenden Arzneien kombiniert werden. Dauerhaft stark gegen Angreifer wird das Immunsystem durch eine vitalstoffreiche Ernährungsweise und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Reichliches Trinken feuchtet an heißen Tagen die Rachenschleimhaut an, Meerwasserspray schützt vor einer trockenen Nase. Ist der Körper durch Wechselduschen oder Saunabesuche an Temperaturschwankungen gewöhnt, setzen ihm diese weniger zu. Schon gewusst, dass gründliches Händewaschen effektiv gegen Viren hilft? Studien zufolge tötet gründliches Einseifen für mindestens 30 Sekunden mehr Keime ab, als das Desinfizieren der Hände. Wer Räume häufig lüftet, verringert die Erregerdichte in der Atemluft. Vorsicht: Auch im Hochsommer sollte man nicht ohne Kleidung oder Decke schlafen, da die Körpertemperatur auch in heißen Nächten absinkt. Ein T-Shirt und ein dünnes Laken beugen einer Auskühlung vor.

30.07.2018

Eine Sportsonnenbrille mit Sehstärke ist relativ teuer. Kauft man sich seine Sonnenbrille ohne Stärke in den Gläsern und trägt Kontaktlinsen, kann man sehr viel Geld sparen. 1031 KB Foto: djd/CooperVision/panthermedia.net/ramo

SPORTSONNENBRILLE UND KONTAKTLINSEN

Für Radfahrer kann es sinnvoll sein, Sonnenbrillen ohne Sehstärke zu tragen

(djd). Für sportliche Radfahrer ist eine spezielle Sportsonnenbrille unverzichtbar: Sie hilft nicht nur bei der Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse, sondern dient vor allem dem Schutz vor Verletzungen, vor Fahrtwind, Staub und vor Insekten. Für den Sporteinsatz ist deshalb neben der passenden Tönung die Qualität der Gläser entscheidend, sie müssen bruchsicher sein und vor Wind und Fremdkörpern schützen. Aber müssen Sportsonnenbrillen auch eine spezielle Sehstärke haben? "Eine Sportsonnenbrille mit Sehstärke ist relativ teuer", meint Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Kaufe man sich seine Sonnenbrille ohne Stärke in den Gläsern und trage Kontaktlinsen, könne man sehr viel Geld sparen und sich jederzeit zu jedem Outfit die passende Sonnenbrille leisten. "Zudem ist es viel praktischer, da man beim Absetzen der Sonnenbrille immer noch sehr gut sehen kann. Sonst muss man immer die 'normale' Brille dabeihaben, wenn man beispielsweise in eine Gaststätte einkehrt." Einmalkontaktlinsen: Keine Mühe mit der Pflege Fast jeder hat die Möglichkeit, Kontaktlinsen zu tragen, unabhängig von der Art der Fehlsichtigkeit und des Alters. Kontaktlinsen gibt es für Kurz- und Weitsichtige, aber auch für Menschen mit einer Hornhautverkrümmung, einem sogenannten Astigmatismus. Kontaktlinsen werden vorwiegend noch als Wochen- und Monatslinsen angeboten, im Kommen sind allerdings vor allem Tageslinsen. Besonders komfortabel sind Einmalkontaktlinsen wie etwa "Singles" von CooperVision, das Singles-Programm enthält Tageslinsen für jeden Anspruch. Die einfache Handhabung - morgens frische Linse aufsetzen, abends absetzen und entsorgen - erfüllt moderne Ansprüche von Verbrauchern, um die Pflege der Linsen muss man sich nicht kümmern. Angenehmes Tragegefühl Angeboten werden die Kontaktlinsen als Hydrogel- oder Silikonhydrogel-Linsen in modernsten Materialien. Mehr Informationen und eine PLZ-Suche nach einem Kontaktlinsen-Spezialisten in der Nähe gibt es unter www.coopervision.de. Dank spezieller Technologien speichern Silikonhydrogel-Kontaktlinsen Feuchtigkeit, halten diese auf der Linsenoberfläche fest und sorgen somit für ganztägigen Tragekomfort. Zudem bestehen die Linsen aus einem besonders atmungsaktiven Material und lassen daher wesentlich mehr Sauerstoff an die Augen als traditionelle Hydrogel-Kontaktlinsen, das Tragegefühl verbessert sich und ist außerdem gesünder.

30.07.2018

Mit Oma Blumen pflücken und im Garten spielen - macht der Enkelin und der Großmutter Spaß. 894 KB Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Fotosearch

GELENKFITNESS FÜR GROSSELTERN

Um mit den Enkeln mitzuhalten, ist Beweglichkeit gefragt

(djd). Sie sind meistens ein sehr gutes Team: Großeltern und ihre Enkel. Auf der einen Seite verwöhnen Oma und Opa nach Herzenslust, schenken bedingungslose Liebe, nehmen sich viel Zeit zum Spielen und üben ihren Part an der Erziehung der lieben Kleinen oft mit mehr Ruhe und Geduld aus als die alltagsgestressten Eltern. Auf der anderen Seite profitieren aber auch Großmutter und Großvater vom Zusammensein mit den Kindern. Sie bleiben geistig fit und werden körperlich gefordert. Besonders der Bewegungsapparat macht oft Beschwerden Voraussetzung für gemeinsame Aktivitäten ist allerdings, dass die Gesundheit mitspielt. Denn besonders der Bewegungsapparat bereitet vielen älteren Menschen Probleme. So gehört Arthrose zu den häufigsten Gelenkerkrankungen, sie kann starke Schmerzen verursachen und die Mobilität stark einschränken. Damit die Großeltern trotzdem mit ihren Enkeln mithalten können, sollte gezielt etwas für die Gelenkfitness getan werden. Hier gibt es in puncto Verschleiß zwei wichtige Ansatzpunkte: eine gute Nährstoffversorgung und Bewegung. Bei den Nährstoffen spielt Kollagen eine entscheidende Rolle, da gesunder Knorpel zu rund 70 Prozent aus diesem Strukturprotein besteht. Im Alter wird zu wenig Kollagen gebildet, um den Knorpel zu ernähren, dann kann eine Arthrose entstehen und die Knorpel reiben aufeinander - was bei den Patienten Schmerzen verursacht. Dank moderner Forschung kann die körpereigene Produktion jedoch wieder angeregt werden. "Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebuttenextrakt enthalten, wie etwa 'CH-Alpha Plus'", erklärt Dr. med. Werner Lehner, Orthopäde und Sportmediziner aus München. Tatsächlich ergab eine aktuelle Praxisstudie mit diesem Trink-Kollagen aus der Apotheke eine Verbesserung der Schmerzen und Mobilität. Rund 600 Frauen und Männer nahmen das Kollagen in Trinkampullen über drei Monate ein. Aktiv bleiben mit den Kleinen Ebenso wichtig ist es allerdings, die Gelenke regelmäßig aktiv zu bewegen, damit die Nährstoffe über die Gelenkflüssigkeit auch gleichmäßig verteilt und zum Knorpel transportiert werden. Ratsam sind hierbei sanfte Bewegungsformen, die nicht zu stark belasten. Vieles lässt sich prima mit den Enkeln gemeinsam machen - beispielsweise Spaziergänge mit dem Kinderwagen, gemeinsame kleine Ausflüge mit dem Rad, Schwimmen oder Entdeckungstouren durch den Zoo. Das macht Groß und Klein gleichermaßen Spaß und hält obendrein fit und mobil.

30.07.2018

Per App die Schilddrüse unterstützen: So lassen sich beispielsweise Jodgehalte von Lebensmitteln checken und Rezepte finden. 394 KB Foto: djd/www.forum-schilddruese.de/Getty

ALLES IM LOT MIT DEM JOD

Wie man sich ausreichend mit dem wichtigen Spurenelement versorgen kann

(djd). Rund 180 bis 200 Mikrogramm Jod sollten Erwachsene pro Tag zu sich nehmen, Schwangere und Stillende deutlich mehr. Das Spurenelement wird vor allem von der Schilddrüse benötigt, die daraus lebenswichtige Hormone herstellt. Bei einem dauernden Mangel kann das kleine Organ im Hals Knoten ausbilden oder sich zu einem Kropf vergrößern. Da hierzulande Böden und Gewässer überwiegend jodarm sind, treten Jodmangel und seine Folgen ohne eine bewusste Zufuhr häufig auf. Trotz verschiedener Maßnahmen ist nach Angaben des Deutschen Gesundheitssurveys für Erwachsene (DEGS) auch heute noch fast jeder dritte Erwachsene unzureichend mit Jod versorgt. In den meisten Fällen lässt sich dies aber durch eine bewusste Ernährung ganz einfach ändern - unter www.rgz24.de/jodhaltige-lebensmittel gibt es dazu viele gute Tipps. Wenn Salz, dann Jodsalz So empfiehlt das Bundesernährungsministerium als wichtigste Maßnahme, im Haushalt immer jodiertes Speisesalz zu verwenden. Es ist überall im Handel erhältlich und enthält bis zu 25 Mikrogramm Jod pro Gramm. Zusätzlich sollte man auch bei Lebensmitteln wie Brot, Wurst, Käse und Fertiggerichten darauf achten, ob sie mit jodiertem Salz hergestellt sind - ein kurzer Blick auf die Zutatenliste genügt. Denn in der Lebensmittelindustrie wird noch immer recht selten mit dem angereicherten Salz gewürzt. Neben Jodsalz sind Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse sowie Eier wichtige Jodquellen, da das Futter der Nutztiere mit dem Spurenelement angereichert wird. Außerdem sollten zweimal pro Woche Seefisch und Meeresfrüchte aus dem Speiseplan stehen, da sie die besten Jodlieferanten unter den Lebensmitteln sind. Eine Extraportion des Spurenelements liefern beispielsweise die Schale Müsli mit Milch zum Frühstück, der Fruchtjoghurt oder das Käsebrot zwischendurch sowie Schellfisch mit Senfsauce und Kartoffeln, Thunfischsalat oder ein leckeres Spinatomelette als Hauptspeise. Infos per App Rezepte für jodreiche Mahlzeiten sowie Tabellen mit den Jodgehalten verschiedener Lebensmittel gibt es heute auch per App aufs Handy, zum Beispiel mit dem Schilddrüsen Monitor von forum-schilddruese.de. Hier kann man auch mit einem Schnellcheck die Gesundheit des eigenen Organs testen und in einem Lexikon wichtige Fachbegriffe finden. Wer unter einer Schilddrüsenerkrankung leidet, kann damit seine Laborwerte verwalten und sich an die Tabletteneinnahme erinnern lassen.

30.07.2018

Das Training sollte besonders am Anfang unter fachkundiger Anleitung durchgeführt werden. 1415 KB Foto: djd/Trommsdorff/iStock/Wavebreakmed

GESCHMEIDIG STATT STEIF

Mit Faszientraining und Nervenregeneration gegen Rückenschmerzen

(djd). Das ewige Kreuz mit dem Kreuz: Wiederkehrende Rückenschmerzen sind längst ein Volksleiden. Laut Statista-Umfrage leiden 20 Prozent der Deutschen mehrmals im Jahr darunter, 17 Prozent sogar mehrmals pro Woche. Ungünstige Gewohnheiten wie zu langes Sitzen und ein ungesunder Lebensstil sind die häufigsten Auslöser für chronische Beschwerden. Außer der verspannten Muskulatur sind es vor allem die sie umgebenden Faszien, die für die Schmerzentstehung verantwortlich sind. Faszien durchziehen den ganzen Körper Die Bedeutung der Faszien wurde bisher oft unterschätzt. Dabei handelt es sich um ein Bindegewebsnetz, das den gesamten Organismus durchzieht. Es besteht neben Wasser sowohl aus zugfesten, kaum dehnbaren als auch aus sehr elastischen Fasern. Diese sind miteinander verwoben und umhüllen und verbinden alle Körperstrukturen. Damit erfüllen die Faszien eine Vielzahl wichtiger Funktionen: So sorgen sie für die Verschieblichkeit der Haut und Gewebe, sind für die Ortsstabilität der inneren Organe verantwortlich und schützen Knochen, Gelenkkapseln, Muskelstränge und Nervenbahnen auch mithilfe ihrer Fähigkeit, Wasser und Fett speichern zu können, vor Druck von außen. Doch Bewegungsmangel, Haltungsfehler, einseitige Ernährung, zunehmendes Alter und auch anhaltender Stress können dazu führen, dass die Faszien weniger Wasser speichern, immer unflexibler werden und verwachsen oder miteinander verkleben. Dies schränkt die Bewegung der Muskulatur ein und führt durch Druck und Schädigung der Nerven zu mitunter heftigem Schmerz, sehr häufig im Bereich des Rückens. Der Organismus kann solche Nervenschäden selbst reparieren, braucht dazu allerdings natürliche "Nervenbausteine", um die Regeneration der betroffenen Zellen zu fördern. Gezielt unterstützen lässt sich dieser Prozess zum Beispiel durch die kombinierte Verabreichung von Uridinmonophosphat (UMP), Vitamin B12 und Folsäure. Diese für den Zellstoffwechsel und die Zellregeneration essentiellen Bausteine tragen zur Verbesserung der körpereigenen Reparaturprozesse bei, wie Studiendaten belegen. In geeigneter Menge enthalten sind UMP, Vitamin B12 und Folsäure etwa in Keltican forte, einem Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Gezielte Übungen für die Flexibilität Förderlich ist außerdem gezieltes Faszientraining: Bestimmte Übungen fördern das Körpergefühl, kräftigen durch Rückfederung das Gewebe, steigern die Flexibilität und erhöhen durch Stoffwechseltraining die Wasserbindungsfähigkeit. Diese Bewegungstherapie, bei der häufig spezielle Rollen und Kugeln zum Einsatz kommen, sollte besonders zu Beginn unter professioneller Anleitung durchgeführt werden.

30.07.2018

Die reinste Qual: Wenn es im Kopf hämmert oder sticht, ist schnelle Abhilfe gefragt. 409 KB Foto: djd/Sanofi/Thomapyrin/Adam Gregor - stock.adobe.com

KEINE SAISON FÜR BRUMMSCHÄDEL

Die besten Mittel gegen Sommerkopfschmerz

(djd). Verspannungen, Stress, Hormonschwankungen - es gibt viele Ursachen für Kopfschmerzen. Auch durch die Jahreszeiten ergeben sich immer wieder andere Risiken. So steigt beispielsweise im Sommer die Gefahr für auftretende Beschwerden bei Wasser- und Mineralstoffmangel durch vermehrtes Schwitzen. Hier ist es wichtig, vorzubeugen und täglich zwei bis drei Liter zu trinken. Sogar bereits bestehende Kopfschmerzen lassen oft schon innerhalb von 30 Minuten nach dem Trinken von Wasser nach. Salzverluste kann man mit Brühe und Salzstangen ausgleichen. Hitze und grelles Licht im Sommer Vorsicht ist auch bei intensiver Sonneneinstrahlung geboten: Erhitzt der Kopf zu stark, werden Gehirn und Hirnhaut gereizt und können anschwellen. Ein Sonnenstich droht. Warnzeichen sind unter anderem ein roter Kopf, ein steifer Nacken und Kopfschmerzen. Übelkeit und Bewusstseinsstörungen sind ebenfalls möglich. Im Akutfall sollte man sofort mit feuchten Tüchern kühlen oder den Kopf kalt abduschen und etwas trinken, sofern sich der Betroffene weder benommen fühlt, noch unter Brechreiz leidet. Danach ist Ruhe angesagt. Zur Vorbeugung im Schatten bleiben und in der Sonne immer eine Kopfbedeckung tragen. Doch noch weitere Kopfschmerzauslöser sind typisch für den Sommer: extrem helles Licht, Schlafmangel durch wenig Dunkelheit in der Nacht, schnelle Temperaturwechsel zwischen gekühlten Innenräumen und hochsommerlicher Hitze draußen sowie erhöhte Ozonwerte. Wer mit diesen Faktoren bewusst umgeht, das Schlafzimmer gut abdunkelt, sich mit Hut und Sonnenbrille schützt und Anstrengungen eher in die Morgenstunden verlegt, hat schon viel für zur Vorbeugung getan. Bei akut auftretenden Kopfschmerzen kann ein gut verträgliches Schmerzmittel lindern. Wie eine Studie gezeigt hat, kombiniert Thomapyrin die drei Wirkstoffe ASS, Paracetamol und Koffein so ideal, dass es 15 Minuten schneller wirkt als seine Einzelwirkstoffe. So ein Mittel sollte im Übrigen auch in der Reiseapotheke nicht fehlen, denn hektische Vorbereitungen für den Urlaub, Anreise, Jetlag nach dem Langstreckenflug und ein ungewohntes Klima am Ferienort sind ebenfalls häufige Ursachen für Kopfweh. Auch der Herbst hat seine Tücken Wie der Sommer birgt auch der Herbst Risiken in puncto Brummschädel. Wetterumschwünge und Luftdruckveränderungen bedeuten für den Körper Stress und setzen sensiblen Personen gerade im Herbst oft zu. Wechselduschen, viel trinken, Bewegung an der frischen Luft sowie eine Mütze schon an den ersten kühlen Tagen wappnen hier oft effektiv gegen Schmerzattacken.

30.07.2018

Der Orthopäde Dr. Werner Lehner erklärt, warum Bewegung so wichtig für die Gelenke ist. 145 KB Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Dr. Werner Lehner

EINE HALBZEIT PRO WOCHE BEWEGEN

Für fitte Gelenke muss man kein Profisportler sein

(djd). Die Fußball-WM ist für Millionen Fans das herausragende Sportereignis des Jahres. Mindestens 90 Minuten pro Spiel sorgen die Kicker auf dem Platz für Action - eine körperliche Herausforderung, die meist nur top trainierte Profis erbringen können. Doch es gibt gute Nachrichten für alle, die nicht so fit sind: Eine Studie der Northwestern University Chicago hat gezeigt, dass schon 45 Minuten Bewegung in der Woche der Gelenkgesundheit zuträglich sind. Ansporn für alle Unsportlichen Demnach stieg durch diesen Zeitaufwand bei den mehr als 1.600 Teilnehmern die Wahrscheinlichkeit für den Erhalt oder die Verbesserung ihrer Gelenkfunktion innerhalb von zwei Jahren um 80 Prozent. Um quasi eine "Halbzeit" in der Woche vollzukriegen, genügen also schon sieben Minuten pro Tag. Das ist zum Beispiel durch einen strammen Spaziergang oder eine kleine Einkaufstour mit dem Fahrrad zu schaffen und damit auch für diejenigen ein Ansporn, die bisher wenig Sport getrieben haben. Bewegung ist schließlich eine der Hauptsäulen in der Arthrose-Behandlung. "Da die Knorpelzellen die für sie lebenswichtigen Substanzen vor allem aus der Gelenkschmiere beziehen, die von der Innenhaut der Gelenkkapsel gebildet wird, muss diese viskose Flüssigkeit durch permanente Bewegung möglichst gleichmäßig verteilt werden", erklärt Dr. med. Werner Lehner, niedergelassener Orthopäde aus München. Außerdem wird die wichtige Kollagen-Produktion im Gelenk gezielt angeregt. Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein in den Gelenken - sie bestehen zu 70 Prozent aus ihm. Im Alter lässt jedoch die körpereigene Kollagenproduktion nach. Die Folge: Die Pufferfunktion der Gelenke geht verloren, sodass Arthrose begünstigt wird. "Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebuttenextrakt enthalten, wie beispielsweise in CH-Alpha Plus", so Dr. Lehner. Eine neue Praxis-Studie mit rund 600 Arthrosepatienten zeigt jetzt, dass Schmerzen, Steifigkeit der Gelenke und Einschränkungen in der Bewegung nach einer dreimonatigen Einnahme deutlich gemildert werden konnten. Weitere Infos zum Thema Gelenkgesundheit gibt es auch unter www.ch-alpha.de. Das Pensum langsam steigern "Damit werden Arthrosepatienten wieder gelenkiger, sie können sich besser und mehr bewegen. Und das ist die Grundvoraussetzung, um den Alltag lebenslang aktiv zu gestalten", wie der Experte erläutert. Dann lässt sich das Pensum von 45 Minuten in der Woche oder sieben Minuten am Tag vielleicht auch noch ein wenig steigern. Damit tut man nicht nur dem Bewegungsapparat, sondern dem gesamten Wohlbefinden etwas Gutes.

30.07.2018

Leicht verständlich: Der Körper-Salz-Atlas zeigt, welche Salze wo im Körper vorkommen. 274 KB Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger GmbH & Co. KG

ALS TROPFEN, TABLETTEN ODER PULVER

So unterstützen Schüßler-Salze die Gesundheit natürlich, sanft und individuell

(djd). Sie sind in aller Munde - Schüßler-Salze gehören zu den derzeit beliebtesten homöopathischen Arzneimitteln. Kein Wunder, denn sie eignen sich ideal für die Selbstbehandlung zahlreicher gesundheitlicher Beschwerden, sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich und vergleichsweise günstig. Bekannt sind die Salze vor allem als Tabletten. Doch man bekommt sie auch als Pulver, Tropfen, Cremes und Lotionen. Dadurch lassen sie sich ganz nach persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen einsetzen. Wie Schüßlern genau funktioniert, wann die Salze sich bewährt haben und was für die Selbstbehandlung wichtig ist: - Wirkweise: Bereits vor über 100 Jahren entwickelte der homöopathisch arbeitende Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler die Theorie, dass Krankheiten durch ein Ungleichgewicht unterschiedlicher Mineralstoffe im kleinsten Baustein des Körpers, der Zelle, entstehen. Der Mediziner entdeckte zwölf körpereigene Salze, welche die Balance wieder herstellen und die Selbstheilung aktivieren können, wenn sie homöopathisch aufbereitet ("potenziert") werden. Er nannte sie "biochemische Funktionsmittel". "Man kann sich die Wirkung wie einen Weckruf an die Zellen vorstellen", erklärt die Heilpraktikerin Hiltrud Brandt. "Durch die feine Dosierung sind die Salze schnell im ganzen Körper verfügbar." - Einsatzgebiete: Von akuten Beschwerden wie Erkältung, Muskelkater oder Kopfschmerzen bis hin zu chronischen Erkrankungen, etwa der Haut oder der Gelenke, kommen die Salze zur Anwendung. Auch bei Immun- oder Antriebsschwäche oder in der Behandlung von Allergien sind sie eine gute Empfehlung. - Anwendung: Die Tabletten lässt man im Mund zergehen, Tropfen (geeignet bei Laktoseintoleranz) werden pur oder mit etwas Wasser eingenommen. Ein Klassiker ist die intensive "Heiße 7" bei akuten Beschwerden: In abgekochtem, heißem Wasser werden zehn Tabletten der Nummer 7 (Magnesium phosphoricum) aufgelöst und schluckweise getrunken. Viele Infos sowie ein erklärendes Video gibt es auch unter www.klueger-schuesslern.de. - Behandlungserfolg: Bei akuten Beschwerden tritt oft schon nach wenigen Stunden eine Linderung ein. Bei chronischen Erkrankungen gilt in der Regel: Je länger sie bestehen, desto länger werden die Mittel eingenommen - am besten in Absprache mit einem Therapeuten. - Gut zu wissen: Damit die Mundschleimhaut aufnahmefähig ist, sollten Schüßler-Salze nicht direkt nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Kaffee und Menthol können die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien beeinträchtigen. Tipp: Es gibt die mentholfreie homöopathieverträgliche Zahncreme MinOral (nur in der Apotheke).

30.07.2018

Keine Chance für Achselschweiß - mit den richtigen Maßnahmen, bleibt die Bluse von peinlichen Flecken verschont. 1073 KB Foto: djd/www.softwings.de/kiuikson - stock.adobe.com

SCHLUSS MIT FLECKEN UND GERUCH

Neue Wege gegen unangenehmen Achselschweiß

(djd). Viele Menschen kennen das nur zu gut: Eine kleine körperliche Anstrengung, ein wichtiger Kundentermin oder ein lang ersehntes Date und schon bricht der Schweiß, vor allem im Achselbereich, aus allen Poren. Gerade in der warmen Jahreszeit verschärft sich das Problem oft noch einmal. Dabei ist Schwitzen eigentlich ganz normal - eine natürliche und gesunde Funktion des Körpers, um die eigene Temperatur zu regulieren und sich bei Bedarf abzukühlen. Es kann aber auch peinlich sein, wenn sich feuchte Flecken auf der Kleidung abzeichnen und ein unangenehmer Geruch entsteht. Herkömmliche Mittel funktionieren oft nicht gut genug Da dies nun einmal nicht schön ist und auch nicht gerade souverän wirkt, stehen die Betroffenen meist unter einem großen Leidensdruck. Doch viele bisherige Lösungsansätze bringen kein zufriedenstellendes Ergebnis. Herkömmliche Deos überlagern den Geruch nur für eine gewisse Zeit und dämmen auch die Schweißbildung nicht ein. Antitranspirante enthalten meist Aluminiumsalze, die viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht verwenden wollen. Operative Eingriffe, bei denen Schweißdrüsen abgesaugt oder mit dem Laser behandelt werden, bergen Risiken und sind mit hohen Kosten verbunden. Und auch das Nervengift Botox, das Schweißfluss hemmen kann, ist umstritten und muss zudem regelmäßig nachgespritzt werden. Ein anderer Ansatz sind sogenannte Achselpads, die innen in der Kleidung befestigt werden. Diese sind allerdings oft dick, unbequem oder tragen auf. Die neuen patentierten, antiseptischen "3D Softwings Achselpads" dagegen sind besonders saugstark, flexibel und weich bei gleichzeitig ultradünner Ausführung. Ihre spezielle 3D-Form macht sie nicht nur diskret in der Anwendung, sondern sorgt auch für einen hohen Tragekomfort. Schweiß- und Deoflecken auf Ihrer Kleidung sowie unangenehmer Geruch sind damit Vergangenheit. Unter www.softwings.de gibt es weitere Informationen. Auch die richtige Kleidung zählt Unterstützen lässt sich das persönliche Frischegefühl noch durch einige weitere Maßnahmen. So ist atmungsaktive Kleidung aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen und Viskose empfehlenswert. Auf Weichspüler sollte man verzichten, da er verhindert, dass Schweiß von den Textilien absorbiert und abgeleitet wird. Außerdem ist das Entfernen der Achselhaare sinnvoll, weil so weniger Angriffsfläche für geruchsbildende Bakterien geboten wird.

30.07.2018

Herbstzeit ist Wanderzeit: Ein wirksamer Mücken- und Zeckenschutz ist nun besonders wichtig. 1483 KB Foto: djd/SALTIGO GmbH/thx

DAS GROSSE STECHEN

Auch im Spätsommer und Herbst sollte man sich vor Mücken und Zecken schützen

(djd). Spaziergänge im Park, Entspannung auf der sonnigen Café-Terrasse oder Ausflüge in die Natur - Spätsommer und Herbst halten viele angenehme Outdoor-Seiten bereit. Inklusive sind aber auch die surrenden und stechenden Mücken. Sie sind nicht nur lästig, sondern können mitunter auch gefährlich sein - denn sie übertragen Krankheiten. Winziger Mückenstich kann schwere Folgen haben Die Mücken kommen meist in der Dämmerung und häufig entdeckt man sie erst, wenn es schon zu spät ist. Dann sitzen sie saugend an Armen und Beinen oder haben ihre "Blutmahlzeit" bereits beendet. Der winzige Mückenstich sorgt nicht nur für lästiges Jucken und Kratzen, sondern kann große Folgen haben. 2017 bereitete das Zika-Virus den Gesundheitsbehörden weltweit Sorgen. Es steht im Verdacht, für Fehlbildungen bei Ungeborenen verantwortlich zu sein. In tropischen Regionen kann ein Mückenstich noch andere schlimme Folgen für die Gesundheit haben - etwa eine Infektion mit Malaria oder die Erkrankung an Denguefieber. Die Globalisierung bringt es mit sich, dass sich gefährliche Mückenarten wie die Asiatische Tigermücke Richtung Norden ausbreiten und auch hier auf Jagd nach Blut gehen. Für Mücken war der Frühling dieses Jahr besonders gut. Durch die warme Witterung inklusive Starkregen und Gewitter konnten sich die Insekten prächtig entwickeln. Mücken mögen es gerne feucht und warm, denn ihre Larven und Puppen brauchen Wasser zur Entwicklung. Neben den "klassischen" Mückenarten sind derzeit aber auch andere Blutsauger wie Bremsen, Gnitzen, Zecken oder Kriebelmücken überaus aktiv. Daher ist ein wirksamer Insektenschutz wichtig. Antimückensprays oder spezielle Kombiprodukte, die auch Zecken und andere Parasiten in die Flucht schlagen, bieten eine gute Möglichkeit, sich vor Stichen zu schützen. Testsieger enthält den Wirkstoff Icaridin Die Stiftung Warentest hat zehn Kombiprodukte, die vor Mücken und Zecken schützen, getestet (Zeitschrift "test"/Ausgabe 5/2017). Der Testsieger enthält den Wirkstoff Icaridin. "Insekten finden ihre Blutwirte durch das ausgestoßene Kohlendioxid, Körperschweiß und das Erkennen spezieller Duftmuster", erklärt Stefanie Gschwandner von der Saltigo GmbH, dem Hersteller des Wirkstoffs. Nach dem Auftragen des Schutzsprays findet eine Verdunstung des Wirkstoffs auf der Haut statt und es bildet sich ein schützender Mantel: "Dieser stört den Mechanismus, der die Blutsauger auf die menschliche Haut lockt, er wirkt wie ein Tarnumhang, sodass Zecken oder Mücken nicht angelockt werden." Die Plagegeister werden also nicht getötet, sondern lediglich vertrieben. Der jeweilige Wirkstoff ist im Übrigen gut sichtbar auf den Etiketten der Produkte verzeichnet.

30.07.2018

Der Vitametiker ertastet die Spannungen im Bereich der Halsmuskulatur sehr gezielt. 810 KB Foto: djd/Das Bildungsinstitut für Vitametik/thx

ZIELGERICHTET GEGEN DEN SCHMERZ

Die sogenannte Vitametik kann ärztliche Therapien ergänzen

(djd). Nach Angaben der Deutschen Schmerzgesellschaft (DGSS) sind etwa 17 Prozent aller Deutschen von lang anhaltenden, chronischen Schmerzen betroffen, insgesamt also über zwölf Millionen Menschen. Ihre Leidensgeschichte zieht sich laut DGSS durchschnittlich sieben Jahre hin, bei mehr als 20 Prozent der Betroffenen sind es sogar über 20 Jahre. Bei vielen Betroffenen dauert es sehr lange, bis sie eine wirksame Schmerzbehandlung erhalten, nur die Wenigsten werden überhaupt einem Spezialisten vorgestellt. Der Dauerschmerz kann gravierende Folgen im Alltag haben - er kann beispielsweise depressive Verstimmungen sowie gravierende Schlaf- und Konzentrationsstörungen auslösen. Eine alternative und in Deutschland noch recht neue Behandlungsmethode bei Schmerzen kann die sogenannte Vitametik sein. Die ganzheitliche Methode kommt bei allen Arten von Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen zum Einsatz, erzielt aber auch bei Bandscheibenvorfällen, Tinnitus, Schwindel und Schlafstörungen gute Erfolge. Die Methode kann ärztliche Schmerztherapien ergänzen. Gezielter Impuls mit dem Daumen Inzwischen bieten mehr als 300 ausgebildete Vitametiker die Technik in Deutschland an. Der Vitametiker gibt mit seinem Daumen einen gezielten, sanften Impuls in die seitliche Halsmuskulatur des Patienten. Der Impuls erreicht in Sekundenbruchteilen das Gehirn - der Körper soll auf diese Weise seine natürliche Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskraft zurückgewinnen. Bei der Anwendung kommt im Übrigen eine spezielle Anwendungsliege zum Einsatz. Die Anwendung ist völlig schmerzlos und kann sofort eine intensive Entspannung und Regeneration einleiten. Die Vitametik ersetzt nicht die Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker, ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zu laufenden ärztlichen Behandlungen. Diese Behandlungen und Anordnungen des Arztes sollen weitergeführt beziehungsweise künftig nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden. Alle Informationen gibt es unter www.vitametik.de und beim Bildungsinstitut für Vitametik unter www.dasbi.de. Sehr gute berufliche Chancen für Vitametiker Auch aufgrund des demographischen Wandels der Gesellschaft wächst der Gesundheitsmarkt in Deutschland kontinuierlich. In diesem Zusammenhang bietet auch die Vitametik sehr gute haupt- und nebenberufliche Chancen. Die Ausbildung erstreckt sich über fünf Wochenenden innerhalb eines Jahres mit begleitendem Heimstudium. Währenddessen kann man nach Absprache Vitametik-Praxen besuchen und den Alltagsbetrieb miterleben. Nach der Ausbildung wird man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens "Vitametik".

30.07.2018

Der Klimawechsel während einer Fernreise kann sich auf die Blutgerinnungswerte auswirken. 3304 KB Foto: djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH/123rf

SICHER REISEN MIT GERINNUNGSHEMMERN

Patienten können ihre Werte mit einem Messgerät bequem an jedem Ort überprüfen

(djd). Manche Menschen werden quasi mit dem Koffer in der Hand bereits geboren. Für sie gibt es nichts Schöneres, als all die wunderschönen Flecken zu erkunden, die unsere Erde zu bieten hat. Ein großer Traum von Erika S. war beispielsweise ein Roadtrip durch die Vereinigten Staaten. Alles war schon geplant - doch dann erhielt die damals 33-Jährige die Diagnose einer tiefen Beinvenenthrombose, aus der sich eine schwere Lungenembolie entwickelte. Anstatt die schwarzgold gefärbten Wände des Grand Canyon zu bewundern, musste Erika umgehend im Krankenhaus behandelt werden. Dort erfuhr sie, dass aufgrund ihrer starken Thromboseneigung eine lebenslange Therapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten notwendig sein würde. Aus Angst, dass der Gerinnungswert unterwegs außer Kontrolle geraten könnte, sagte die Patientin ihre Reise ab. Gerinnungswert häufiger überprüfen Tatsächlich können Klimawechsel, vermehrte körperliche Aktivität, Impfungen oder ein anderer Speiseplan die Blutgerinnungswerte verändern. Privatdozent Dr. med. Christoph Sucker, Facharzt für Transfusionsmedizin und Innere Medizin am Gerinnungszentrum Berlin, hat viel Erfahrung in der Betreuung von Patienten mit einer Gerinnungsstörung. Er rät Betroffenen, während der Reise ihren Gerinnungswert häufiger zu überprüfen. Dies kann in der Arztpraxis erfolgen, oder mit einem handlichen Messgerät in Eigenregie. Ein kleiner Blutstropfen aus der Fingerkuppe genügt, um unabhängig vom Arztbesuch die aktuelle Blutgerinnung zu überprüfen. "So lernen Patienten auch, wie ihr Körper auf die Veränderungen, die eine Reise mit sich bringt, reagiert, und können ihre Medikamentendosis selbständig anpassen. Dazu ist zwar etwas Routine nötig - diese haben die Patienten in der Regel aber schon zu Hause erworben", erklärt Dr. Sucker. Informationen zum Thema gibt es unter www.coaguchek.de sowie werktags von 8 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-0800855. Gerinnungs-Selbstmanagement sorgt für Sicherheit Auch Erika S. nahm an einer Patientenschulung teil und konnte mit einem entsprechenden Messgerät, griffbereit in der Reisetasche, die Amerikareise nachholen und genießen. Zudem fühlte sich die Teilnehmerin am Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM) auch im Alltag sicherer und hatte ihre Werte stets im Blick. Den Gerinnungswert eigenständig zu messen, bedeutet für viele Menschen ein enormes Plus an Lebensqualität. Die Kosten für die Schulung und das Messsystem übernehmen in der Regel die Krankenkassen.

30.07.2018

Wer regelmäßig "in die Gänge" kommt, tut den Gefäßen viel Gutes. 621 KB Foto: djd/Telcor-Forschung/lightpoet - stock.adobe.com

ALLES IM FLUSS

So bleibt die Durchblutung im ganzen Körper auf Trab

(djd). Das Blut versorgt alle Organe im Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen. Deshalb sind eine gute Durchblutung und gesunde Gefäße für die Gesundheit unerlässlich. Doch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht, Diabetes und Stress können Arteriosklerose - also die Ablagerung von Fett und Kalk in den Arterien - fördern. Dann kann der Blutfluss behindert werden, mit negativen Folgen wie kribbelnden oder kalten Händen und Füßen, Schmerzen in den Beinen beim Gehen, Brustenge oder sogar Herzinfarkt und Schlaganfall. Bewegung ist wichtig, Aminosäure kann nützlich sein Damit in den Adern alles im Fluss bleibt, sollte jeder etwas für seine Durchblutung tun. Ein wichtiger Faktor ist Bewegung. "Wir müssen die eigene Bequemlichkeit überwinden, Fernbedienung und Smartphone weglegen und in die Gänge kommen, ob mit Laufschuhen oder Fahrrad, zu Hause oder bei Wind und Wetter. Bei Übergewicht und Gelenkschmerzen kann zum Beispiel Schwimmen ein guter Einstieg in die Welt der Bewegung sein", rät der Bochumer Internist und Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. Weitere Perspektiven zum aktiven Gefäßschutz bieten dem Experten zufolge moderne wissenschaftliche Erkenntnisse: "So zeigen beispielsweise aktuelle Studien mit der Nahrungsaminosäure Arginin beziehungsweise mit dem Prüfpräparat 'Telcor Arginin plus', dass die regelmäßige Einnahme die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessern kann." Auch in seiner Praxis, so Christofor, empfehle er Patienten diese natürliche Kombination aus Arginin und B-Vitaminen aus der Apotheke. Das dahinter stehende Wirkprinzip: Aus Arginin wird ein lebensnotwendiger Botenstoff gebildet, der die Gefäße entspannt, weitet und vor Ablagerungen schützt, so bleiben die Gefäße elastisch. Und ein erhöhter Blutdruck kann natürlich gesenkt werden. Mehr Informationen gibt es unter www.telcor.de. Wasser treten und trinken Gerade in der warmen Jahreszeit kann auch Kneipp‘sches Wassertreten die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen. Das geht in speziellen Tretbecken, natürlichen Gewässern oder in einer wadentief mit kühlem Wasser gefüllten Badewanne. Einfach auf der Stelle treten und dabei das jeweilige Bein ganz heraus heben. Danach durch Umhergehen wieder aufwärmen. Wasser tut übrigens auch von innen gut: Wie eine Studie an der Berliner Charité zeigte, verbesserte sich die Durchblutung der Haut nach dem Trinken eines halben Liters Wasser deutlich.

29.05.2018

Für Betroffene stehen online praktische Tipps und aktuelle Forschungsergebnisse bereit. 1257 KB Foto: djd/AbbVie/shutterstock

MEHR KOMPETENZ FÜR DIE GESUNDHEIT

Gute Informationen können das Selbstmanagement von Patienten unterstützen

(djd). Trotz hoher Arztdichte und zahlreicher Behandlungs- und Beratungsangebote bleibt letztlich jeder selbst hauptverantwortlich für seine Gesundheit. Um diese Verantwortung wahrnehmen zu können, braucht es eine gute Gesundheitskompetenz - also die Fähigkeit, gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen und zu nutzen, sich bei Krankheiten Unterstützung zu suchen und bei der Behandlung mitzuwirken. Doch das kann durch unverständlich aufbereitete Informationen oder "Ärztelatein" erschwert werden. So ergab eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld, dass mehr als 54 Prozent der Bevölkerung nur über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz verfügen. Nationaler Aktionsplan gestartet Deshalb wurde unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministers der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz entwickelt. Er enthält Empfehlungen etwa zur Verbesserung der Bildung, zu verständlicheren Arztaussagen und zu verlässlichen Informationen im Internet. Unter anderem soll auch ein Nationales Gesundheitsportal entwickelt werden, das wissenschaftlich belegte und unabhängige Informationen im Netz bereitstellt. Qualitativ hochwertige Online-Angebote gibt es aber schon heute, zum Beispiel von Krankenkassen, Ärzteverbänden und anderen Organisationen - etwa der Europäischen Patientenakademie (www.eupati.eu/de). "Wir sehen unseren Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung, um die Fähigkeit von Patienten, medizinische Forschung zu verstehen, auszubauen", sagt EUPATI-Landeskoordinator Tamás Bereczky. Im Bereich chronische Erkrankungen, dem im Aktionsplan besondere Bedeutung beigemessen wird, stellt das Unternehmen AbbVie Patienten seit Jahren Informationen und praktische Hilfe unter www.abbvie-care.de bereit. "Gerade hier ist über die medikamentöse Therapie hinaus eine besondere Unterstützung für den Behandlungserfolg notwendig", erklärt Geschäftsführer Dr. med. Patrick Horber. "Unsere langjährige Erfahrung zeigt uns, dass etwa Menschen mit chronisch-entzündlichem Rheuma ihre Erkrankung besser unter Kontrolle haben, je mehr sie darüber Bescheid wissen." Angebote für chronisch Kranke Das Internetportal soll chronisch Kranken mit leicht verständlichen, barrierefreien Informationen und verschiedenen Zusatzangeboten helfen und ihr Selbstmanagement stärken. Das Programm Rheumotion etwa ermuntert Rheumapatienten, in Bewegung zu kommen, im Parkinson-Magazin Parkour (www.parkour-magazin.de) stehen Porträts von Betroffenen, praktische Tipps und neueste Forschungsergebnisse online bereit. Auch für Betroffene von Acne inversa, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, HIV, Schuppenflechte und weiteren Erkrankungen gibt es eigene Bereiche.

28.05.2018

Für Diabetiker ist die richtige Einstellung des Blutzuckers wichtig für Ihre Gefäßgesundheit. Auch eine gute Argininversorgung kann diese unterstützen. 1367 KB Foto: djd/Telcor-Forschung/Timo Lutz

DAS STILLE KILLERDUO

Diabetes und Bluthochdruck schädigen die Blutgefäße oft lange unbemerkt

(djd). Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck sind nicht nur beide weit verbreitet, sie haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Betroffene verspüren oft jahrelang keine Symptome, während Blutgefäße und Organe schon stark geschädigt werden. Besonders gefährlich wird es, wenn beide Erkrankungen gleichzeitig auftreten - was bei der großen Mehrheit der rund sechs Millionen Diabetiker in Deutschland der Fall ist. Bei unzureichender Behandlung steigt dann das Risiko für Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, diabetischen Fuß sowie Augen- und Nierenschäden drastisch an. Gefäßschutz mit Check-ups und Arginin Weil die beiden Krankheiten so still verlaufen, hilft zur rechtzeitigen Erkennung nur Vorsorge: "Ich rate daher jedem ab 35, auch ohne jegliche Beschwerden, den von den gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre gezahlten Gesundheits-Check-up wahrzunehmen", betont Prof. Dr. med. Horst Robenek, Arterioskleroseforscher an der Uniklinik Münster. Dabei werden unter anderem Blutdruck und Blutzucker bestimmt. Bei krankhaften Abweichungen lässt sich dann mit Lebensstiländerungen und medikamentöser Einstellung die Entwicklung schwerer Gefäßschäden oft noch aufhalten. Als weitere Maßnahme empfiehlt Robenek Diabetikern die ergänzende Aufnahme des Eiweißbaustoffs Arginin: "Aktuelle Studien belegen, dass Typ-2-Diabetiker einen niedrigen L-Arginin-Spiegel aufweisen. Ich kann deshalb jedem Diabetiker nur empfehlen, ein hochwertiges Präparat mit der Aminosäure Arginin in Kombination mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure, wie etwa "Telcor Arginin plus" aus der Apotheke, einzunehmen.", so der Experte. Arginin dient in den Blutgefäßen als Vorstufe eines Botenstoffs. Nur dieser entspannt und weitet die Arterien und senkt so den Blutdruck und verbessert die Durchblutung. Besonders Risikogruppen wie Diabetiker und Bluthochdruckpatienten können über die Nahrung nicht genügen Arginin aufnehmen. Unter www.telcor.de gibt es mehr Informationen zu Arginin. Verbesserter Zuckerstoffwechsel Eine zusätzliche Argininaufnahme kann aber nicht nur die Gefäßfunktion deutlich verbessern, sondern Diabetiker auch noch auf andere Weise schützen. Dazu Robenek: "Der Eiweißbaustein erhöht zusätzlich die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber dem Blutzuckersenker Insulin. Außerdem wird die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse gefördert." Dies hätten Untersuchungen der Universität Mailand eindrucksvoll belegt.

28.05.2018

Durch den Stich einer Zecke können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen werden. Am bekanntesten sind FSME und Borreliose. 449 KB Foto: djd/Hermes Arzneimittel/ImageSource

EXPERTEN WARNEN VOR STEIGENDER ZECKENGEFAHR

Wer viel im Freien oder im Garten ist, sollte sich besonders schützen

(djd). Durch den Stich einer Zecke können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen werden. Am bekanntesten sind FSME und Borreliose. Speziell bei FSME treten im schlimmsten Fall Gehirn- und Hirnhautentzündungen und Entzündungen des zentralen Nervensystems auf, in deren Verlauf es zu schweren Bewusstseinsstörungen und Lähmungen kommen kann. Gefährdet sind vor allem Menschen, die sich viel im Freien aufhalten. Kältewelle im März ohne Einfluss auf Zeckenprognose Nach Ansicht von Experten wird 2018 ein ausgesprochenes Zeckenjahr. Katharina Brugger vom Institut für Öffentliches Veterinärwesen an der Vetmeduni Vienna etwa erwartet doppelt so viele Zecken-Nymphen wie 2017. Daraus ergebe sich dann auch eine Zunahme an adulten, also erwachsenen Zecken. Mehr Zecken bedeutet zugleich, dass es vermutlich auch mehr Zecken mit dem FSME-Virus geben wird. Die Wiener Wissenschaftlerin wies auf dem 4. Süddeutschen Zeckenkongress ausdrücklich darauf hin, dass die Kältewelle im März keinen Einfluss auf ihre Prognose habe. Impfrate zu gering - so kann man sich schützen Der beste Schutz gegen FSME ist eine Impfung, wie vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlen. Die "Erfolgsquote" liegt nach Angaben von Dr. med. Gerhard Dobler vom Münchner Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr bei 98 Prozent. Allerdings bewegt sich die Impfrate seit Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau, in Bayern liegt sie bei etwa 30 Prozent im Schnitt, in Baden-Württemberg bei 15 bis 20 Prozent. Eine Impfung ist also sehr anzuraten, darüber hinaus empfiehlt Dobler, beim Aufenthalt in der Natur lange, hautbedeckende Kleidung und geschlossenes Schuhwerk zu tragen. Socken sollten über die Hose gezogen werden, um es den Zecken schwerer zu machen, an den Beinen hoch zu krabbeln. Wer zusätzlich vorbeugen möchte, könne Kleidung und Haut mit speziellen insektenabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einsprühen. Mit Anti Brumm Forte etwa steht ein effektives, von Stiftung Warentest ("test", Ausgabe 05/2017) in der Wirksamkeit als sehr gut bewertetes Repellent zum Zeckenschutz aus der Apotheke zur Verfügung. Das dermatologisch getestete und hautverträgliche Pumpspray ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab drei Jahren geeignet. Der enthaltene Wirkstoff DEET schützt bis zu fünf Stunden gegen Zecken. Nach Aufenthalt in der Natur sofort absuchen Nach dem Aufenthalt in der Natur oder im Garten sollte man den Körper nach Zecken absuchen und diese so schnell wie möglich entfernen. Dies sollte am besten mit einer Zeckenkarte erfolgen.

28.05.2018

Viele berufstätige Mütter managen parallel die Kindererziehung, den Haushalt und den Einkauf. Die Ruhepausen kommen oft zu kurz. Foto: djd/IMZIG

WENN MAMA KAPITULIERT

Stress durch Doppelbelastung kann krank machen

(djd). Familie und Job unter einen Hut zu bekommen, ist keine leichte Sache. Parallel zu ihrem oft anspruchsvollen Beruf managen viele berufstätige Mütter die Kindererziehung, den Haushalt und den Einkauf. Mama ist für den Nachwuchs Event-Planerin und Taxi zugleich, überwacht die Hausaufgaben, geht zum Elternabend und tröstet bei Liebeskummer. Der Rest der Zeit und Energie wird auf Ehemann, Freunde oder pflegebedürftige Verwandte verteilt. Nicht ohne Risiko, denn wenn kaum noch Raum zur Erholung bleibt, droht irgendwann der Zusammenbruch. Die wichtigsten Anzeichen für einen Burnout bei Frauen sind laut Stressexpertin Nathalie Mong (Psychologische Psychotherapeutin) Schlafstörungen, anhaltendes Grübeln, eine starke Erschöpfung in Ruhephasen oder körperliche Schmerzen ohne erkennbare gesundheitliche Ursache. Mut zur Selbsthilfe Viele Frauen verharmlosen ihr Leid und wollen nicht wahrhaben, wie schlecht es ihnen geht. Dabei lässt sich der persönliche Stresslevel ganze leicht herausfinden, etwa mit dem Online-Fragebogen unter www.imzig.de. Wer ihn abschickt, erhält auf dem Postweg oder per E-Mail eine kostenlose, individuelle Auswertung von Fachärzten inklusive Handlungsempfehlungen für die eigene Situation. Mit dem Alltag überfordert zu sein, bedeutet übrigens keineswegs, versagt zu haben. "Betroffene sollten den Mut aufbringen, sich einer nahe stehenden Person oder einem Arzt anzuvertrauen und sich notfalls krankschreiben lassen", so Mong. Zudem sei es wichtig, sich Unterstützung zu holen, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen und auf ausreichenden Schlaf, gute Ernährung und regelmäßige Bewegung zu achten. Destruktives Verhalten erkennen und ändern Alleine aus dem "Hamsterrad der Verpflichtungen" herauszukommen, fällt verständlicherweise schwer. Zwar können warme Wannenbäder, Meditationsmusik oder Saunabesuche für kurze Entspannungsphasen sorgen, jedoch erlernt man dabei weder das "Nein"-Sagen, noch lassen sich eigene destruktive Verhaltensweisen entlarven. Gezielte Burnout-Kuren wie etwa das Präventionsprogramm "Im Moor zum inneren Gleichgewicht" in Bad Aibling, entwickelt von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zusammen mit Kliniken, Ärzten und Therapeuten, können mehr. Das Angebot beinhaltet vielfältige Ansätze, wie man den Ursachen der Erschöpfung auf den Grund gehen und anhand alltagstauglicher Techniken gegen Stressoren vorgehen kann. Interessierte, die erst einmal "reinschnuppern" möchten, können dies beispielsweise bei einem Achtsamkeits-Wochenende oder der Auszeit-Woche.

28.05.2018

Für regelmäßige Auszeiten bleibt im vollen Alltag oft zu wenig Zeit. 1881 KB Foto: djd/Verlag Peter Jentschura

STRESS UND HEKTIK TROTZEN

In drei Schritten zu mehr Wohlbefinden durch sanfte Entschlackung

(djd). Voll eingespannt zwischen Beruf und Familie, immer auf dem Sprung von Termin und Termin - ein "ganz normaler" Alltag lässt kaum noch Luft zum Durchatmen, geschweige denn Zeit, um immer gesund zu kochen und für Bewegung im Freien. Dass dieser Raubbau mit der Zeit Spuren hinterlässt, ist kein Wunder. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebsarmut gehören auf der psychischen Seite zu den häufigsten Symptomen. Doch auch der Körper funkt Alarm, wenn er auf Dauer keinen wertvollen "Treibstoff" mehr bekommt, sondern nur Fertiggerichte, viel Zucker und Kaffee. Immunschwäche kann die Folge sein - zu Beginn des Herbstes nimmt man plötzlich jede Erkältung mit. Oft reagiert auch die Haut mit Unreinheiten oder Trockenheit, Pölsterchen halten sich hartnäckig, das Bindegewebe verliert an Festigkeit. Aus naturheilkundlicher Sicht sind all dies Signale für eine Übersäuerung des Organismus. Die Zeit ist reif für eine Entschlackungskur. Schonend zu mehr Energie Heilfasten gehört zu den bekannten Methoden der Entsäuerung. Dabei kann es jedoch zu unangenehmen Heilkrisen mit Kopfschmerzen, Ekzemen oder Stimmungstief kommen, wenn der Körper mit gelösten Säuren überschwemmt wird. Hinzu kommt: Nicht jeder ist von dem Gedanken, mehrere Tage oder Wochen auf feste Nahrung zu verzichten, angetan. Eine schonendere Form empfiehlt Bestsellerautor und Gesundheitsexperte Dr. h.c. Peter Jentschura (Buchtipp: Gesundheit durch Entschlackung, Verlag Peter Jentschura). "Es ist unverzichtbar, die gelösten Säuren zu neutralisieren, damit der Körper sie über Nieren und Haut ausscheiden kann. Dann sind Krisen nicht zu erwarten", erläutert der Fachmann. Der Dreisprung der Entschlackung Um die Säuren aus dem Gewebe zu lösen, empfiehlt Jentschura im ersten Schritt, die tägliche Trinkmenge langsam auf ein bis anderthalb Liter basischen Kräutertee (Reformhaus) und die gleiche Menge stilles Wasser zu erhöhen. Auf diese Weise bekommt der Körper den Impuls, das Gewebe zu reinigen. Damit die gelösten Säuren keinen Schaden anrichten - Harnsäure etwa kann zu Gelenkbeschwerden führen - müssen sie im zweiten Schritt neutralisiert werden. "Das geschieht am besten durch eine mineralstoffreiche, vegetarische Kost aus frischen Zutaten", rät Jentschura. Um die Ausleitung anzukurbeln, ist es weiterhin nötig, über den Tag verteilt reichlich Wasser zu trinken. Die Entschlackung über die Haut lässt sich durch basische Bäder, Fußbäder und Wickel anregen. Hierfür werden basische Körperpflegesalze verwendet, die es in Bioläden und Reformhäusern gibt. Eine Leseprobe von "Gesundheit durch Entschlackung" finden Interessierte unter verlag-jentschura.de.

28.05.2018

Viele Berufstätige in Managerpositionen müssen viel sitzen - im Flieger, auf Tagungen, im Büro. Dieser Bewegungsmangel schadet und ist Gift für die Gelenke. Foto: djd/Sanofi/Getty

ARTHROSE-GEFAHR FÜR MANAGER

Der typische Lebensstil dieser Berufsgruppe kann den Gelenken schaden

(djd). Sie sitzen oft stundenlang an ihrem Schreibtisch, in Meetings, auf Tagungen oder Kongressen. Auch wenn sie geschäftlich unterwegs sind, ist dies nicht selten mit weiten Anreisen im Auto, Flugzeug oder Zug verbunden. Gegessen wird häufig auf die Schnelle zwischendurch oder bei üppigen Geschäftsessen. Dieser typische Lebensstil vieler Manager mit wenig Bewegung und ungesunder Ernährung ist nicht nur schlecht fürs Herz-Kreislauf-System, sondern auch ungünstig für die Gelenke. Denn diese haben bestimmte Bedürfnisse, um gesund und mobil zu bleiben. Bewusst essen, ausreichend bewegen So müssen für den Gelenkknorpel die erforderlichen Nährstoffe in ausreichender Menge bereitgestellt werden. Das gelingt am besten mit einer vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse, Obst, fettem Seefisch, wertvollem Pflanzenöl und wenig Fleisch, Wurst und leeren Kohlenhydraten aus Weißmehl und Süßigkeiten. Die Nährstoffe müssen dann zu den knorpelbildenden Zellen gelangen. Da der Knorpel aber selbst keine Blutgefäße besitzt, werden die Nährstoffe in der Gelenkflüssigkeit transportiert - und nur durch ausreichende Bewegung können sie vom Knorpel aufgenommen werden. Aus diesem Grund ist körperlicher Ausgleich gerade für Manager und andere Berufstätige, die viel sitzen oder stehen, so wichtig, um das Risiko für Arthrose zu verringern oder den Fortlauf eines bereits verstehenden Knorpelverschleißes zu bremsen. Wer im Job jedoch stark eingespannt ist, hat für Sport oft keine Zeit - wie man dann mit kleinen Tricks den Bewegungsmangel bekämpfen kann, erfährt man unter www.rgz24.de/bewegungsmangel. Dazu gehören Maßnahmen wie öfter die Treppe statt des Lifts zu nehmen oder Zweier-Meetings im Gehen abzuhalten. Wenn bereits akute Gelenkbeschwerden die Mobilität einschränken, sollte man gezielt dagegen angehen. Der Orthopäde kann herkömmliche Schmerzmittel verschreiben oder Hyaluronsäure ins betroffene Gelenk injizieren. Hier haben sich besonders hochmolekulare Hyaluronsäuren wie Synvisc bewährt. Die Schmierfunktion in den Gelenken verbessern Diese sind der natürlichen Gelenkflüssigkeit besonders ähnlich und verbleiben besonders lange im Gelenk. Sie können die Knorpel vor weiterem Abrieb schützen, indem sie die Schmier- und Pufferfunktion der natürlichen Gelenkflüssigkeit ergänzen oder ersetzen. Der Effekt lässt sich mit Übungen speziell für das betroffene Gelenk unterstützen. Unter www.fit-und-mobil.info gibt es hier verschiedene Anleitungen. Wichtig ist dabei immer, dass die Bewegung schonend und wenig belastend ist.

28.05.2018

Auch Gärtner oder Mitarbeiter der Stadtreinigung sind besonders gefährdet. 1313 KB Foto: djd/www.galderma.de/HQUALITY - fotolia.com

BERUFSRISIKO HELLER HAUTKREBS

In welchen Jobs man gefährdet ist und wie sich medizinisch vorbeugen lässt

(djd). Freizeitspaß im Park, Urlaub am Strand - bei solchen Aktivitäten im Sonnenschein denken die meisten Menschen automatisch an Sonnenschutz. Anders sieht es leider oft im Berufsleben aus. Dabei setzen viele Jobs häufiges Arbeiten im Freien voraus und die Gefahr von Hautkrebs ist hier besonders groß. Tatsächlich ist der helle Hautkrebs sogar seit dem 1. Januar 2015 als Berufskrankheit anerkannt. Aus gutem Grund: In Deutschland erkranken jährlich mindestens 200.000 Menschen daran. Vom Seemann bis zur Kindergärtnerin Zu den besonders gefährdeten Berufsgruppen gehören beispielsweise Landwirte, Bauarbeiter, Gärtner, Seeleute, Sportlehrer, Kindergärtner, Mitarbeiter der Stadtreinigung sowie Lkw- und Taxifahrer. Insbesondere im Sommer arbeiten viele von ihnen in kurzärmeliger Kleidung oder gar mit freiem Oberkörper. Durch die andauernde UV-Strahlung können dann langfristig die Zellen geschädigt werden. Zudem wird das Immunsystem der Haut geschwächt, und damit die Fähigkeit auftretende Schäden zu reparieren. So entwickeln Menschen in Outdoorjobs über die Jahre häufig verschiedene Formen von hellem Hautkrebs. Daher ist in dieser Berufsgruppe eine Aufklärung bezüglich des täglichen UV-Risikos besonders wichtig, sowie die Empfehlung einen medizinischen Sonnenschutz aufzutragen. Er sollte über einen Lichtschutzfaktor der höchsten Kategorie (LSF 50+) sowie UV-A und UV-B-Filter verfügen - wie etwa die Actinica Lotion, die laut einer Studie nachweislich die Prävention bestimmter Formen von hellem Hautkrebs unterstützt. Zur eigenen Sicherheit ist es ratsam, den Sonnenschutz täglich vor Arbeitsbeginn aufzutragen und bei starkem Schwitzen und langen Aufenthalten im Freien regelmäßig nachzucremen. Unter www.galderma.de gibt es weitere Informationen. Weitere Schutzmaßnahmen Auch über das Eincremen hinaus sollten alle, die viel draußen tätig sind, auf bestimmte Schutzmaßnahmen achten. So ist es sinnvoll, Kleidung zu tragen, die wenig Strahlung durchlässt - dunkle, dicht gewebte Stoffe sind besonders geeignet. Eine Kopfbedeckung und eine UV-geprüfte Sonnenbrille schirmen zusätzlich vor der Sonne ab. Und natürlich sollte man den eigenen Körper immer aufmerksam beobachten, auf Hautveränderungen absuchen und regelmäßig zur Vorsorge-Untersuchung beim Dermatologen gehen.

27.04.2018

Schwimmbrillen schützen die Augen vor reizendem Chlor- oder Salzwasser. 817 KB Foto: djd/santen.de

SOMMER SORGT FÜR TROCKENE AUGEN

Ursachen für Augentrockenheit in der warmen Jahreszeit

(djd). Entspannte Stunden im Garten, ausgedehnte Sonnentage im Freibad und eine frische Brise am Strand sind Balsam für die Seele. Für unsere Augen ist die warme Jahreszeit aber oft purer Stress. Die Sinneszellen des Auges liefern gut 80 Prozent der Informationen über unsere Umwelt, umso wichtiger ist es, für die Gesunderhaltung der Augen zu sorgen. Durch grelles UV-Licht und salzhaltiges- oder chlorhaltiges Wasser werden sie stark beansprucht. Auch die sehr trockene Luft aus Klimaanlagen macht den Sehorganen zu schaffen. Und schließlich kann Zugluft beim Auto- oder Fahrradfahren zu Reizungen führen und somit "Trockene Augen" begünstigen. Etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland sind davon nach Angaben des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA) betroffen. Die Betroffenen empfinden die Erkrankung als eine erhebliche Minderung der Lebensqualität. Der Tränenfilm hat wichtige Funktionen "Unsere Augenoberfläche ist von einem dünnen Tränenfilm bedeckt, der aus drei Schichten besteht: Die äußere, fetthaltige Schicht schützt vor der Verdunstung des Tränenfilms. Die darunter liegende wässrige Schicht versorgt die Hornhaut des Auges mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die innere Muzinschicht liegt direkt auf der Hornhautoberfläche des Auges und sorgt dafür, dass der Tränenfilm an der Augenoberfläche haftet", erklärt Augenärztin Dr. Christina Jacobi. Dieser Tränenfilm hat wichtige Funktionen: Er hält die Hornhaut feucht, ist bedeutsam für die Lichtbrechung, schützt vor Keimen und hält die Oberfläche des Augapfels glatt. Fehlt der schützende Film, kommt es zu einer Reibung zwischen Augenoberfläche und Lid. In der Folge kann eine Entzündung entstehen, die zu einer chronischen Erkrankung führen kann. Wenn sich Brennen, Jucken und häufiges Tränen und ein anhaltendes Fremdkörpergefühl bemerkbar machen, sollten Betroffene zügig einen Augenarzt aufsuchen. "Bei einem frühen Therapiebeginn sind die Symptome gut zu behandeln", rät Dr. Jacobi. Zur Basistherapie des "Trockenen Auges" gehören freiverkäufliche Tränenersatzmittel wie Cationorm, die alle drei Schichten des Tränenfilms unterstützen. Vorbeugende Maßnahmen Dank einer innovativen Emulsionstechnologie verteilen sich die Augentropfen gut und spülen sich nicht so schnell durch Blinzeln aus, was eine effektivere und anhaltendere Linderung bringen kann. Zusätzlich sollten vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Eine Sonnenbrille mit hohem UV- und Blendschutz schützt die Augen. Schwimmbrillen, die es für Brillenträger auch in der entsprechenden Sehstärke gibt, halten salz- oder chlorhaltiges Wasser fern. Wer im Sommer viel "offen" Auto fährt, sollte neben der Sonnenbrille auch einen sogenannten Windschott nutzen.

26.04.2018

Regelmäßige Bewegung und ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung sind wichtige Säulen für Gesundheit und Wohlbefinden. 1048 KB Foto: djd/pilzshop.de/thx

POWER FÜR DIE BESTEN JAHRE

Vital bleiben mit einem gesunden Darm und einem starken Immunsystem

(djd). Best Ager sind heute agiler, achten mehr auf ihre Gesundheit und sehen den Ruhestand als einen neuen aktiven Lebensabschnitt. Sie pflegen soziale Kontakte, Hobbys oder arbeiten oft noch in Teilzeit. Ein starkes Immunsystem hilft ihnen dabei, sich fit und vital zu fühlen. Viele Organe besitzen wichtige Funktionen, die für den Aufbau der körpereigenen Abwehr bedeutsam sind. Immer mehr Senioren erreichen ein gesegnetes Alter, dabei kann es jedoch zu Einschränkungen wie einer altersbedingten Verlangsamung des Stoffwechsels, einer porösen Darmschleimhaut oder einem Rückgang der Immunzellen kommen. Wiederkehrende Infekte etwa können auf ein schwächer werdendes Immunsystem hindeuten. Dieses lässt sich jedoch bei seinem Kampf gegen eingedrungene Erreger unterstützen. Der Darm als Abwehrorgan "Die Gesundheit sitzt im Darm", sagen die Chinesen. Tatsächlich gilt dieses Verdauungsorgan als Hauptzentrale der Immunabwehr. Ist die Darmflora gesund, können sich fremde Keime dort nur schwer ansiedeln. Zudem erhält der Körper über die Verdauung der Nahrung wichtige Vitalstoffe für den Erhalt der Immunfunktion. Ein Prozess, der im Alter nachlassen kann. Vitalpilze können diese Situation verbessern. So wird der Shiitake aufgrund seiner immunstärkenden Wirkung seit Jahrtausenden in der chinesischen Medizin geschätzt - näheres dazu unter www.hawlik-vitalpilze.de. Er enthält alle essenziellen Aminosäuren, was ihn auch für Vegetarier interessant macht. Ebenso reich ist er an Mineralstoffen wie Eisen und Zink, die zur normalen Funktion des Immunsystems beitragen können. Auch die darin enthaltenen B-Vitamine B12 und B6 gelten als unterstützend für die Abwehr, ebenso wie das Vitamin D und sein Provitamin. Besonderes Augenmerk verdient das Beta-D-Glucan Lentinan, das als sogenannter biological response modifier (BRM) bekannt ist und in Japan sowie den USA als Arzneimittel angeboten wird. Polysaccharide für die Abwehr Einer Studie zufolge enthalten Vitalpilze zudem biologisch aktive Polysaccharide. Die sogenannten Beta-Glucane, eine Untergruppe der Polysaccharide, nehmen direkten Einfluss auf das Immunsystem. Sie erhöhen die Immunabwehr durch "Aktivierung des Komplementsystems, Verbesserung der Makrophagen und haben eine natürliche Killerzellenfunktion". Besonders viel davon enthält der Agaricus subrufescens, der auch unter der Bezeichnung Agaricus blazei Murrill bekannt ist. Zusätzlich liefert er Ergosterin, eine Vitamin-D-Vorstufe. Der Hericium zeichnet sich durch einen nennenswerten Gehalt an Zink, Eisen und Selen sowie Polysacchariden aus. Letztere sind immer wieder Gegenstand von wissenschaftlichen Studien, die deren Einfluss auf das Immunsystem untersuchen.

26.04.2018

Feinstaub, Ozon und UV-Strahlen belasten die Haut und können zu vorzeitiger Hautalterung führen. Reinigungs- und Pflegeprodukte, die an den leicht sauren pH-Wert 5,5 der Haut angepasst sind, können die natürlichen Reparaturmechanismen unterstützen und die Haut so vor umweltbedingten Hautschäden schützen. 252 KB Foto: djd/Sebapharma GmbH/Getty Images/iStockphoto

WENIGER STRESS FÜR DIE HAUT

Den Hautschutzmantel als Barriere gegen Umwelteinflüsse gezielt stärken

(djd). Die Liste umweltbedingter Stressfaktoren für die Haut ist lang: Feinstaub, Stickoxid, Ozon und UV-Strahlen können den Hautschutzmantel schädigen und zu vorzeitiger Hautalterung führen. Je nach Ort, Jahreszeit oder Wetter ist die Schadstoffkonzentration dabei sehr unterschiedlich - in Großstädten leidet die Haut besonders unter der Luftverschmutzung. Aber nicht nur im Freien sind Menschen der Luftverschmutzung ausgesetzt, auch die Raumluft in Wohnungen oder Bürogebäuden enthält oft Schadstoffe. "Eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Schadstoffen spielt die Haut. Sie wirkt als Barriere gegen Umwelteinflüsse und kann innerhalb gewisser Grenzen schädliche Auswirkungen ausgleichen", weiß Prof. Dr. med. Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin im Klinikum Augsburg. Durch schädliche Umwelteinflüsse kann die Haut aber auch krank und damit in ihrer Barrierefunktion eingeschränkt werden. Den natürlichen Hautschutzmantel mit dem pH-Wert 5,5 unterstützen Das Pflegekonzept von sebamed etwa unterstützt in vier Schritten den natürlichen Hautschutzmantel als Barriere gegen schädliche Einflüsse aus der Umwelt: - Die Haut reinigen: Hautreinigung ist ein wichtiger Schritt zur Schadensvermeidung, aber nur, wenn sie den Hautschutzmantel intakt lässt. Seifenfreie Hautreinigungsprodukte erhalten den natürlichen, leicht sauren pH-Wert der Haut und damit ihre wichtige Barrierefunktion. - Die Haut schützen: Luftschadstoffe führen zur verstärkten Bildung freier Radikale, die Eiweißstoffe wie Keratin, Collagen und Elastin, Lipide und die DNS in der Haut schädigen. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die UV-Strahlung. Feuchtigkeitsspendende Cremes oder Lotionen verhindern das Eindringen der Schadstoffe. Denn glatte, gut durchfeuchtete Haut bindet weniger Schadstoffe als trockene, schuppige Haut. - Schadstoffe neutralisieren: Besonders Gesicht und Hände sind vermehrt Umwelteinflüssen ausgesetzt. Radikalfänger oder Antioxidantien wie Vitamin E in schützenden Handcremes neutralisieren freie Radikale in der Haut. Speziell für die empfindliche Gesichtshaut entwickelte Cremes helfen der Haut, Feuchtigkeit zu speichern. Eine hohe Konzentration von Vitamin E erhöht den Schutz vor freien Radikalen und trägt so zum Verhindern vorzeitiger Hautalterung bei. - Geschädigte Haut regenerieren: Gesunde Haut verfügt über Reparaturmechanismen, die Schäden wirksam beseitigen können. Bei stark belasteter Haut funktioniert die Regenerationsfähigkeit aber nur eingeschränkt. Eine Hautpflege mit dem richtigen pH-Wert stellt den Hautschutzmantel wieder her und fördert durch regenerierende Wirkstoffe die Rückkehr zum natürlichen, gesunden Zustand.

26.04.2018

Bei der Rückhand reduziert die Epicondylitisbandage die Muskelschwingung. 805 KB Foto: djd/Ofa Bamberg

NICHT NUR SPORTLER BEKOMMEN TENNISARM

Jede wiederkehrende Belastung des Unterarms kann zu Entzündungen führen

(djd). Wird das Gitarrensolo zur Qual oder ist die Rohrzange nur unter Schmerzen zu benutzen, kann die Ursache ein Tennisarm sein. Denn der stellt sich nicht nur bei Vor- und Rückhand auf dem Tennisplatz ein, sondern kann von nahezu jeder Belastung des Unterarms verursacht werden. Auslöser der Epicondylitis, so der Fachbegriff für den Tennisarm, sind ständige Vibrationen oder Stöße durch sich wiederholende Bewegungen von Hand und Arm. Daher leiden häufig auch Handwerker, Musiker oder "Tastaturarbeiter" unter der schmerzhaften Sehnenreizung am Ellbogen. Mit Schonung, Physiotherapie, Kortisoninjektionen oder Schmerzmitteln wird dann versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. Gezielter Druck entlastet Vielen Patienten ist auch das Tragen von Ellenbogenspangen vertraut. Durch gezielten Druck auf den gereizten Bereich wird die Zugrichtung der Sehnen verändert und so für Entlastung gesorgt. Ein Beispiel dafür ist die schmale, spangenförmige "Push med Ellenbogenbandage Epi". Sie stört weder beim Sport noch im Alltag, weil sie die Armbeugung nicht einschränkt. Zudem kann ihr Druck individuell reguliert werden. Alternative Behandlung für aktive Patienten Eine Alternative dazu ist die "Dynamics Plus Epicondylitisbandage": Statt punktuellen Druck auszuüben, wird als Dämpfungskörper ein großflächiges Gelpolster am Unterarm angebracht. So soll die Reizweiterleitung zum Ellenbogen reduziert werden, damit die Entzündung abheilen kann. In einer Studie wies die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg nach, dass die Bandage die Muskelaktivität beim Tennisspielen wirksam reduziert. Zusätzlich schwingt die Muskulatur mit der "Dynamics Plus Epicondylitsbandage" weniger stark nach. Das entlastet die Sehnenursprünge. Dass das Wirkprinzip nicht auf einer Ruhigstellung beruht, macht diese Behandlungsmethode besonders für aktive Menschen interessant - mehr unter www.ofa.de/plus-epi.

26.04.2018

Regelmäßiges Tragen von Kompressionsstrümpfen ist die Basistherapie für Venenpatienten. 324 KB Foto: djd/www.medi.de

WIE FIT SIND MEINE BEINE?

Ein Test kann Aufschluss über den Zustand der Venen geben

(djd). Viele Menschen bewegen sich wenig und verbringen den Tag sitzend im Büro oder im Stehen wie beispielsweise im Verkauf. Kommt man dann am Abend nach Hause, sind die Beine müde und schwer, häufig sind zudem die Knöchel geschwollen oder es werden Besenreiser und Krampfadern sichtbar. Das alles kann auf eine Venenschwäche hinweisen. Sie nimmt ihren Anfang, wenn die Venen sich weiten und die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Diese Klappen sorgen im intakten Zustand dafür, dass das Blut zurück zum Herzen fließt. Sind die Klappen nicht mehr intakt, sackt das Blut in den Beinen in Richtung Fuß ab. Ob eine Venenschwäche vorliegt, darüber kann eine Venenfunktionsmessung einen ersten Aufschluss geben, der Test ersetzt allerdings nicht die ärztliche Diagnose. Venenfunktionsmessung beim medizinischen Fachhändler Viele medizinische Fachhändler bieten eine solche Venenfunktionsmessung an, sie wird im Sitzen vorgenommen. Etwa zehn Zentimeter oberhalb des Knöchels werden kleine Messsonden an der Innenseite des Unterschenkels angebracht. Nun aktiviert kraftvolles Wippen mit den Füßen die Muskelpumpen. Dadurch wird das venöse Blut nach oben gepumpt und die Venen entleeren sich. Die Sonden zeichnen auf, wie schnell sich die Venen wieder mit Blut füllen. Der Normalwert liegt bei etwa 25 Sekunden, eine kürzere Wiederauffüllzeit kann ein Hinweis auf eine Venenschwäche sein. Ob eine Venenschwäche vorliegt - und ob eine Therapie notwendig ist, darüber entscheidet der Arzt. Bei Venenleiden sind Kompressionsstrümpfe die Basistherapie Sollte eine Venenschwäche vorliegen, ist das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen die Basistherapie. Der Arzt kann diese bei medizinischer Notwendigkeit bis zu zweimal jährlich verordnen. Die atmungsaktiven Strümpfe aus elastischen Materialien sind in vielen Ausführungen, Seriengrößen und als Maßanfertigungen erhältlich. Vom Anbieter medi beispielsweise gibt es modische, elegante und strapazierfähige Ausführungen in vielen Farben für Frauen und Männer. Die Strümpfe entfalten bei Venenpatienten ihre Wirkung besonders in Kombination mit Bewegung: Die Muskelpumpen werden aktiviert, die Venenklappen schließen besser, um das Blut zum Herzen zu transportieren. Schwellungen und Spannungsgefühle klingen ab, die Beine fühlen sich entspannter an. Das regelmäßige Tragen von Kompressionsstrümpfen kann das Fortschreiten der Venenerkrankung verhindern und Thrombosen vorbeugen. Im medizinischen Fachhandel gibt es eine kostenlose Broschüre zum Thema Kompressionsstrumpf, die unter der Telefonnummer 0921 / 912-750 oder verbraucherservice@medi.de per E-Mail angefordert werden kann.

26.04.2018

Gut schlafen, erholt aufwachen - das kann einen positiven Einfluss auf die Darmtätigkeit haben. 1315 KB Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/Hybrid Images/Cultura/Getty Images

EIN GUTER RHYTHMUS FÜR DEN DARM

Wie unsere innere Uhr die regelmäßige Verdauung beeinflussen kann

(djd). Herzschlag, Atmung, Verdauung - die meisten Vorgänge im Körper folgen einem natürlichen 24-Stunden-Rhythmus. Und diese innere Uhr schläft nie: Während des Schlafs stabilisiert sich das Immunsystem, Zellen werden repariert und die Verdauung reorganisiert, um am Tag wieder bereit für äußere Einflüsse zu sein. Kommt dieses System durch einen gestörten Schlaf aus dem Takt, kann das Folgen für die Verdauung haben. Gestörter Rhythmus, gestörte Verdauung, gestörte Alltagsfreuden Nach dem Takt der inneren Uhr produziert unser Körper unentwegt Hormone, darunter die an Hunger, Sättigung und Verdauung beteiligten Hormone Ghrelin, Leptin, Orexin, Insulin und Cortisol. Auch der Darm folgt seinem Rhythmus: Während seine Aktivität besonders in den Morgenstunden zunimmt, ist sie im Laufe der Nacht reduziert. Kommt dieser innere Takt durch einen unregelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander - etwa aufgrund von Jetlag, Schlafstörungen oder Schichtarbeit - kann das Probleme wie Übergewicht oder Reizdarm begünstigen sowie auch einen unregelmäßigen Stuhlgang hervorrufen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, können Schlafprobleme zudem auch die Beschwerden einer Verstopfung noch verstärken. Und das bedeutet für Betroffene oft weit mehr als nur ein Problem ungeregelten Stuhlgangs. Denn unter Verstopfung und den damit verbundenen Symptomen wie hartem, schmerzhaftem Stuhlgang oder dem Gefühl des Aufgeblähtseins leidet die Lebensqualität. Effektive Hilfe ist jetzt gefragt. Greifen Allgemeinmaßnahmen alleine nicht, empfiehlt die deutsche Leitlinie für die medikamentöse Behandlung akuter und chronischer Verstopfung beispielsweise die Wirkstoffe Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogol. Zu finden sind diese in der Produktpalette von Dulcolax. In Studien mit Bisacodyl und Natriumpicosulfat wurde nachgewiesen, dass diese die Lebensqualität verbessern. Dank der verschiedenen Darreichungsformen kann man den natürlichen Rhythmus des Körpers optimal nutzen: Es wird empfohlen, Dragées oder Tropfen am Abend einzunehmen. Sie können so planbar über Nacht wirken und am nächsten Morgen befreien - zu einer Zeit, in der die Darmtätigkeit nach der nächtlichen Ruhephase ganz natürlich angeregt wird und der Stuhlgang am leichtesten fällt. Wenn es schnell gehen soll, sind Zäpfchen eine gute Wahl, sie wirken bereits nach etwa 15 bis 30 Minuten. Den natürlichen Rhythmus unterstützen Was kann man sonst tun, um den natürlichen Rhythmus der inneren Uhr wieder in den Takt zu bringen? Qualitativ guter Schlaf zum richtigen Zeitpunkt mit viel Licht am Tag und vollständiger Dunkelheit in der Nacht beeinflussen die Verdauung positiv. Und: Morgens genug Zeit für den Toilettengang einplanen.

24.03.2018

Trockener Reizhusten ist ein unangenehmes und oft störendes Symptom. 937 KB Foto: djd/tetesept

DEN HUSTENREIZ LINDERN

Mit Isländisch Moos und Honig

(djd). Ein, zwei Stationen mit der U-Bahn und ein hustender Mitfahrer können oft schon ausreichen, um sich einen unangenehmen Husten einzuhandeln. Die Kinder aus dem Kindergarten abholen? Auch dort kann ein kurzer Aufenthalt ausreichen, um sich anzustecken. Ganz zu schweigen von den Kollegen, die trotz Erkältung zur Arbeit kommen. Gerade in den kalten Monaten verbringen wir viel Zeit in geschlossenen Räumen, dies erhöht das Risiko, sich anzustecken. Mit Reizhusten, Halsschmerzen und Schnupfen quält man sich dann durch den Tag - und muss nur allzu oft noch den Alltagsverpflichtungen nachkommen. Natürlicher Schutzfilm kann den Hustenreiz lindern Der Hustenreiz - besonders die unkontrollierbaren Hustenanfälle - gehört zu den unangenehmsten Begleiterscheinungen einer Erkältung. Oft macht sich der Reizhusten beim Einschlafen bemerkbar oder wenn man unterwegs ist und weder Bonbons noch etwas zum Trinken dabei hat. Jetzt können beispielsweise die "Reizhusten Liquid Sticks" von "tetesept" in den praktischen kleinen Beuteln zur Direkteinnahme helfen: Mit konzentriertem Isländisch-Moos-Extrakt bilden sie einen natürlichen Schutzfilm auf der angegriffenen Hals- und Rachenschleimhaut und können so den Hustenreiz lindern. Zugleich schützt Honig die Schleimhaut vor dem Austrocknen. Wer erkältet ist, aber auch wer viel sprechen muss oder empfindlich auf trockene Luft in Innenräumen reagiert, ist froh über diese praktischen Sticks mit wohltuenden natürlichen Inhaltsstoffen. Baden und Tee trinken Wieder daheim, stimmt ein warmes Erkältungsbad auf einen erholsamen Abend ein. Auf www.tetesept.de beispielsweise kann man sich über einen Erkältungs-Badezusatz mit vier ätherischen Ölen informieren. Angenehm ist auch ein Dampfbad zum Inhalieren. Ein heißer Tee unterstützt den Genesungsprozess mit Heilkräutern wie Salbei und versorgt den Körper mit zusätzlicher Flüssigkeit - was besonders während einer Erkältung gut tut. So lässt es sich auf dem Sofa mit einem Buch bestens erholen, denn Ruhe ist wichtig für den Regenerationsprozess. Ausgiebiger Schlaf kann Körper und Seele dann neue Kraft schenken.

23.03.2018

Eine ausgewogene Ernährung liefert alle Vitamine und Spurenelemente, die ein starkes Immunsystem braucht. 2353 KB Foto: djd/LaVita

FIT DURCHS JAHR

So lässt sich das Immunsystem unterstützen

(djd). Über 200 Arten von Erkältungsviren treiben das ganze Jahr über ihr Unwesen. Durch Tröpfcheninfektion beim Niesen und Husten, per Handschlag oder durch infizierte Gegenstände werden die Krankheitserreger von Mensch zu Mensch übertragen. Vor allem bei nasskaltem Schmuddelwetter treffen die Plagegeister auf zahlreiche Opfer. Daher lohnt es sich, auf eine starke Abwehr zu achten - dabei helfen diese Tipps: - Ab nach draußen: Ausdauertraining an frischer Luft versorgt den Körper mit Sauerstoff und regt die Durchblutung an. Zudem kann der Körper mit Hilfe des Sonnenlichts Vitamin D herstellen, das das Immunsystem zusätzlich unterstützt. - Ausreichend trinken: Während der Heizperiode trocknen die empfindlichen Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum aus, Krankheitserreger können leichter eindringen. Zudem gehen dem Körper im Sommer durch Schwitzen viele wichtige Mineralien verloren. Daher sollten Erwachsene zu jeder Jahreszeit täglich etwa zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken. - Ausgewogen ernähren: Auf einem gesunden Speiseplan sollten reichlich Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte, pflanzliche Öle, Milchprodukte sowie in Maßen hochwertige Fleischsorten und Fisch stehen. Auch ein natürliches Saftkonzentrat kann die Ernährung optimieren: "LaVita beispielsweise bietet eine einzigartige, ganzheitlich umfassende Kombination von Bioaktivstoffen", erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG). Das Saftkonzentrat vereint das Beste aus der Natur und alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente. - Stress meiden: Wer ständig unter Druck steht, dessen Körper schüttet vermehrt Stresshormone aus. Das kann die Gesundheit beeinträchtigen. Ein gutes Stressmanagement sowie Atem- und Entspannungstechniken können die Stressresistenz verbessern. - Gute Laune haben: Klingt simpel, aber beim Lachen werden Glückshormone ausgeschüttet und bestimmte Abwehrzellen aktiviert. Ärzte setzen gezielt Lach-Yoga ein und lassen auf Kinderstationen Clowns auftreten, da gute Laune die Selbstheilung fördert. Auch singen verbessert die Immunaktivität. - Kalt und Warm im Wechsel: Anhand von Wechselduschen, Kneippkuren, Sauna oder Dampfbad lässt sich der Körper an rasche Temperaturwechsel gewöhnen. So wird die Durchblutung angeregt und das Immunsystem trainiert. - Erholsam schlafen: Im schlafenden Organismus finden zahlreiche Regenerationsprozesse statt. Zudem werden große Mengen an immunaktiven Stoffen ausgeschüttet.

23.03.2018

Den Blutzucker regelmäßig messen: Eine gute Einstellung des Blutzuckers ist das A und O, um den Diabetes in Schach zu halten. 1210 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/[londoneye] - iStock

NERVENSCHÄDEN DURCH DIABETES - DAS KANN MAN TUN

Blutzucker gut einstellen und Vitamin B1-Mangel beheben

(djd). Diabetikern ist oft nicht bewusst, dass ihre kribbelnden und schmerzenden oder taub werdenden Füße eine Folge der Zuckerkrankheit sein können. Das zeigen Ergebnisse der sogenannten Protect-Studie, die jetzt auf dem Deutschen Diabetes-Kongress vorgestellt wurden. Demnach leidet etwa jeder zweite Typ-2-Diabetiker unter einer Neuropathie. Doch 70 Prozent der Betroffenen wussten gar nichts von ihrer Nervenschädigung. Besonders hoch war die Dunkelziffer bei denjenigen, bei denen die Erkrankung nicht zu Schmerzen, sondern zu einer nachlassenden Sensibilität in den Füßen führte. Dabei ist die Gefahr dieser Folgeerkrankung des Diabetes groß: Die Neuropathie ist die wichtigste Ursache für das diabetische Fußsyndrom, das oft zu einer Amputation führt. Folgeschäden erfolgreich aufhalten Es gibt aber gute Möglichkeiten, diese Entwicklung aufzuhalten: Experten betonen dabei vor allem, wie wichtig eine gute Einstellung des Blutzuckers ist. Auch ein erhöhter Blutdruck sollte behandelt werden. Studien zeigen außerdem, dass viele Diabetiker unter einem ausgeprägten Vitamin-B1-Mangel leiden. Dieses Vitamin wird in Folge des Diabetes vermehrt über die Nieren ausgeschieden, spielt aber für die Nerven und den Zuckerstoffwechsel eine große Rolle. Ein Mangel fördert Neuropathien und Schäden an den Blutgefäßen. Daher ist es wichtig, ein Defizit auszugleichen. Dazu wird eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin, angewendet. Es ist etwa in milgamma protekt enthalten, ein Präparat, das es ohne Rezept in der Apotheke gibt. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als Vitamin B1 selbst. So kann es einen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel effektiv ausgleichen und auch Symptome der diabetischen Neuropathie wie Brennen oder Taubheit spürbar lindern. Der Lebensstil spielt eine große Rolle Der Lebensstil eines Diabetikers trägt darüber hinaus wesentlich dazu bei, ob Folgeerkrankungen wie Nervenschäden entstehen. Wer reichlich frisches Gemüse auf seinen Speiseplan setzt und auf eine ausreichende Protein-Zufuhr achtet, beispielsweise durch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen, kann seine Blutzuckerwerte auf diese Weise erheblich verbessern. Kommt man zusätzlich in Bewegung und radelt, schwimmt oder spaziert regelmäßig, hat man dem Diabetes und seinen Folgeerkrankungen aus Sicht von Experten erfolgreich den Kampf angesagt.

23.03.2018

Nierenerkrankungen gehören zu den Schäden, die der Diabetes im Körper anrichten kann. 653 KB Foto: djd/COLOURBOX

WENN DER DIABETES AUGEN, NERVEN, NIEREN UND HERZ ANGREIFT

Experten geben Rat, wie sich Folgeerkrankungen aufhalten lassen

(djd). Viele der rund 6,7 Millionen Diabetiker in Deutschland wissen zu wenig über Folgeschäden, die ihre Krankheit mit sich bringen kann. Das zeigt sich am Beispiel der Neuropathie: In der sogenannten Protect-Studie, die jetzt auf dem Deutschen Diabetes-Kongress vorgestellt wurde, wurden bei rund jedem zweiten Diabetiker Anzeichen für Nervenschäden in den Füßen festgestellt. Und obwohl sie sich bei zwei Drittel der Betroffenen sogar durch typische Beschwerden wie schmerzende oder brennende Füße bemerkbar machte, ahnten viele von ihnen nicht, dass sie an dieser Folgeerkrankung leiden. Besonders hoch war die Dunkelziffer, wenn die Neuropathie nicht schmerzhaft war, sondern sich durch eine nachlassende Sensibilität, Kribbeln oder Taubheit in den Füßen bemerkbar machte. Auch Schäden an den Nieren, Augen und am Herzen entwickeln sich häufig unbemerkt. Experten beantworteten viele Fragen zu Ursachen sowie zu Symptomen von Diabetes-Folgeschäden und gaben im Chat auf www.experten-im-chat.de Ratschläge, wie diese ausgebremst werden können. Regelmäßige Untersuchungen auf mögliche Schäden Wer sich vor Folgekomplikationen des Diabetes schützen möchte, sollte sich regelmäßig - etwa halbjährlich - auf mögliche Schädigungen an den Nerven, Nieren, Augen und am Herzen untersuchen lassen. Da sind sich alle Spezialisten einig. Der Grund: Folgeerkrankungen entwickeln sich oft unbemerkt, können aber schwerwiegende Konsequenzen haben. So kann eine Nervenschädigung zu starken Schmerzen in den Füßen führen, aber auch ein diabetisches Fußsyndrom begünstigen. Am Herzen kann es zu einem "stummen Infarkt" kommen, weil die angegriffenen Nerven keine warnenden Schmerzsignale mehr senden. Auch die Nieren können unbemerkt leiden, bis sie ihren Dienst versagen. Achtet man auf eine gute Einstellung des Blutzuckers und des Blutdrucks, so ist im Hinblick auf die Vorsorge schon viel gewonnen, so der Rat der Experten. Bewusst ernähren, Vitaminmangel ausgleichen Der Lebensstil spielt bei einem möglichst gesunden Alltag mit Diabetes eine große Rolle. Dabei muss man nicht auf spezielle Diät-Produkte für Diabetiker zurückgreifen. "Wenn man sich bewusst ernährt und regelmäßig bewegt, lässt sich eine bessere Einstellung des Diabetes erreichen und Betroffene haben auf diese Weise gute Voraussetzungen, Folgeschäden vorzubeugen", sagt Dr. Helga Zeller-Stefan, Fachärztin für Innere Medizin sowie Ernährungsmedizin und Diabetologin aus Essen. Gemeinsam mit ihren Kollegen weist sie darauf hin, dass auch ein Mangel an Vitamin B1 Neuropathien sowie Herz-Gefäßerkrankungen fördert. "Bei vielen Patienten mit Diabetes mellitus wird ein Vitamin B1-Mangel festgestellt", erklärt Dr. Alin Stirban, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie vom Sana Klinikum und den Remscheider Sana Arztpraxen. Denn durch den Diabetes steigt der Bedarf an dem Vitamin oftmals erheblich an - unter anderem, weil es vermehrt über die Nieren ausgeschieden wird. Einem Vitamin B1-Mangel entgegenwirken Um mangelbedingten Nerven- und Gefäßschäden entgegenzuwirken, eignet sich eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin. Entsprechende Präparate, zum Beispiel Milgamma protekt, gibt es rezeptfrei in Apotheken. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als das normale Vitamin B1. So kann es auch mögliche Beschwerden durch Nervenschäden wie Kribbeln oder Brennen in den Füßen lindern. Eine beruhigende Nachricht für Menschen, die infolge ihres Diabetes auf einmal verschwommen sehen, hat Prof. Dr. Hilmar Stracke, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am Medizinischen Versorgungszentrum MVZ des Evangelischen Krankenhauses Gießen: Diese Situation kann sich wieder normalisieren, wenn der Blutzucker gut eingestellt wird. Geschieht das jedoch nicht, kann die Netzhaut der Augen dauerhaft geschädigt werden. Deshalb sollten Diabetiker regelmäßig ihre Augen untersuchen lassen.

23.03.2018

Unbeschwert durch die Heuschnupfensaison - mit den geeigneten Maßnahmen gelingt dies viel besser. 1679 KB Foto: djd/LINDA AG/Subbotina/deposit Photos

ALLERGIE - WEN JUCKT'S?

Mit praktischen Tipps und effektiver Hilfe die Symptome lindern

(djd). Allergien sind längst eine Volkskrankheit. Laut dem Robert Koch-Institut wird fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland im Laufe des Lebens mit der ärztlichen Diagnose einer allergischen Erkrankung konfrontiert. Im Vordergrund steht dabei Heuschnupfen, gefolgt von Asthma und Kontaktekzemen. Nun, da der Pollenflug wieder im Gange ist, steht der Heuschnupfen noch einmal mehr im Fokus. Mit Symptomen von Juckreiz über Niesattacken bis hin zu allergischem Schnupfen und Husten kann er die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigen. "Es kommt auch immer häufiger vor, dass Menschen erst mit über 40 oder gar über 60 Jahren Allergien entwickeln, obwohl sie vorher nie Probleme damit hatten", erklärt Linda Apotheker Bernd Graßnick aus Bremerhaven. Folgeerkrankungen vermeiden Treten die Beschwerden auf, sollten sie unbedingt behandelt werden - zum einen zur Linderung, zum anderen, um Folgeerkrankungen wie Asthma zu vermeiden. Darum rät Graßnick zuerst zum Besuch beim Allergologen. Denn bei starken Allergien ist oft eine Hyposensibilisierungstherapie, die über mehrere Jahre geht, sinnvoll. Auch verschreibungspflichtige Präparate mit Kortison können Entzündungsreaktionen und ausgeprägte Symptome eindämmen. In vielen Fällen lässt sich zudem effektive Hilfe in der Apotheke finden. "Vorbeugend und begleitend zur Behandlung sind homöopathische Mittel zunächst eine gute Wahl", so Bernd Graßnick. Es gebe außerdem verschiedene wirksame und schnell helfende Antihistaminika in Tablettenform, die freiverkäuflich sind. Sehr gezielt könnten Kombipackungen mit Spray und Tropfen für Reizungen von Augen und Nase gegen die Beschwerden eingesetzt werden. "Für eine ruhige, erholsame Nacht trotz Heuschnupfen empfehle ich auch antiallergische Tabletten, die auch leicht müde machen", meint Bernd Graßnick. Wichtig ist für alle Betroffenen eine individuelle Beratung in einer gut informierten Apotheke - zu finden etwa unter www.linda.de. Hier erhält man oft auch praktische Tipps. Praktische Verhaltensmaßnahmen Nasenduschen können zum Beispiel allergieauslösende Stoffe herausspülen und Symptome lindern. Grundsätzlich ist es ratsam, die Allergene möglichst zu meiden - indem man Pollenfilter an Fenstern und Autobelüftung anbringt, abends die Haare wäscht und getragene Kleidung nicht im Schlafraum lagert. Eine Überlegung ist es laut dem Experten auch wert, seine Urlaubsreise in die pollenintensive Zeit zu legen.

23.03.2018

Regelmäßiger Sport bringt Herz und Kreislauf in Schwung, kräftigt Muskeln und Knochen und hilft dabei, bestimmten Alterskrankheiten wie Osteoporose vorzubeugen. 1027 KB Foto: djd/Alcon Pharma/thx

DIE GESUNDE LEBENSZEIT VERLÄNGERN

Viel bewegen, ausgewogen essen und gut sehen tragen zum Wohlfühlen im Alter bei

(djd). Die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen klettert seit Jahren nach oben - und damit auch die Zahl der Jahre, die Senioren in guter Gesundheit verbringen können. Neben einer umfassenden medizinischen Versorgung trägt vor allem der persönliche Lebenswandel dazu bei, die gesunde Lebenszeit zu verlängern. Dazu gehören etwa die richtige Ernährung, Bewegung, das Vermeiden von Stress oder der Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkohol. Für typische Alterserscheinungen - etwa wenn das Sehen Probleme macht - gibt es Lösungen, die die Lebensqualität verbessern. Den Alltag ohne Sehhilfe genießen Die nachlassende Sehkraft macht vielen älteren Menschen zu schaffen. Vermindertes Kontrastsehen, Lichtempfindlichkeit oder das Gefühl durch einen Schleier zu blicken: Ursachen für diese Symptome sind in höherem Alter häufig der Graue Star, bei dem sich die Augenlinse eintrübt. Normale Aktivitäten wie Auto fahren, eine Zeitung lesen oder das Gesicht eines Menschen erkennen werden damit zunehmend schwieriger. Eine Therapie mit Medikamenten gibt es hierfür nicht, allerdings kann durch eine Operation das Sehvermögen wieder deutlich verbessert werden. Mit der Wahl der richtigen Kunstlinse lassen sich bei diesem Routine-Eingriff gleichzeitig auch andere Sehfehler beheben. Eine moderne Intraokularlinse wie die AcrySof IQ Toric von Alcon etwa korrigiert nicht nur den Grauen Star, sondern gleichzeitig auch eine Hornhautverkrümmung, auch als Astigmatismus bezeichnet. Wer unter einer Hornhautverkrümmung leidet und bislang eine Brille oder Kontaktlinsen für die Fernsicht benötigt hat, kann nach der Operation meist wieder ohne Sehhilfe ungetrübt und scharf in die Ferne sehen und den Alltag genießen. Den Körper fit halten Gesundheit und Wohlbefinden im Alter hängen auch davon ab, ob der Körper durch aktives Training gestärkt wird. Regelmäßiger Sport bringt Herz und Kreislauf in Schwung, kräftigt Muskeln und Knochen und hilft dabei, bestimmten Alterskrankheiten wie Osteoporose vorzubeugen. Schmerzhaften Gelenkkrankheiten wie Arthrose kann man mit Bewegung ebenso entgegengenwirken. Gelenkschonende Sportarten sind etwa Schwimmen, Walken oder Radfahren. Auch die Gartenarbeit oder Spazierengehen zählen schon als Übungseinheiten. Bei ihren Ernährungsgewohnheiten sollten Senioren beachten, dass mit dem Alter zwar der Energiebedarf sinkt, aber die gleiche Menge an Nährstoffen benötigt wird. Zu einer ausgewogenen Kost gehören vor allem frisches Obst, Gemüse, Milchprodukte, Vollkorn-Getreideprodukte und ab und an mageres Fleisch und Seefisch. Fett- und zuckerhaltige Lebensmittel sollten dagegen nur in Maßen genossen werden.

01.03.2018

Pollen- und auch Insektenschutzgitter gibt es passend für nahezu jedes Fenster. Die fast unsichtbaren Gewebe sorgen für einen wirksamen Schutz. 1050 KB Foto: djd/NEHER

POLLENFREIES SCHLAFEN

So können Allergiker im eigenen Schlafzimmer Entlastung finden

(djd). Der Kopf brummt, die Nase läuft, die Augen tränen und sind verklebt: In Frühjahr und Sommer beginnt für unzählige Pollen-Allergiker alle Jahre wieder eine Leidenszeit. Über 11,6 Millionen Bundesbürger ab 14 Jahren leiden unter einer Allergie, hat laut Statista das Institut für Demoskopie Allensbach herausgefunden - Tendenz weiter steigend. Ausgelöst wird der klassische Heuschnupfen durch den Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide und Kräutern. Fatal daran: War früher die Pollensaison auf einige Wochen im Jahr beschränkt, dehnt sie sich heute immer weiter aus, je nach Region sind von März bis November die Allergieauslöser unterwegs. So können etwa die Pollen der Ambrosia-Pflanze bis weit in den Herbst hinein zu Beschwerden führen und auch das eingeschleppte und sich schnell verbreitende Unkraut Giersch sorgt zunehmend für Probleme. Lüften ohne Pollenalarm Angesichts der ausgedehnten Heuschnupfen-Saison ist es für Betroffene umso wichtiger, zumindest die Schlafräume soweit wie möglich pollenfrei zu halten. "Je weniger man mit den Allergieauslösern in Kontakt kommt, umso besser lassen sich Symptome beherrschen", berichtet Matthias Geist vom Insekten- und Pollenschutzexperten Neher. Schon eine konsequente Hygiene könne die Beschwerden eindämmen: "Dazu gehört es, draußen getragene Kleidung im Bad zu wechseln und vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen oder zu kämmen, um Pollen zu entfernen", so Geist weiter. Nur wie soll man lüften, wenn man die Fenster am besten geschlossen hält, damit keine Pollen ins Haus gelangen? Dafür eignen sich spezielle Schutzgewebe. Geprüfte Wirksamkeit Entscheidend für die Wirkung ist, dass die Schutzgewebe wie Polltec passgenau für das jeweilige Fenster angefertigt und lückenlos eingesetzt werden. Dann sorgen sie dank einer speziellen Beschichtung dafür, dass die Allergene buchstäblich hängen bleiben und nur pollenarme Frischluft ins Innere gelangt. Unter www.neher.de gibt es mehr Informationen und Ansprechpartner im örtlichen Fachhandel, die zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten. Gut zu wissen: Die Wirksamkeit der Pollenschutzgewebe wurde in Dauertests bestätigt und mit dem Siegel der Ecarf-Stiftung (European Centre for Allergy Research Foundation mit Sitz an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité Berlin) ausgezeichnet. Birken- und Gräserpollen werden demnach zu mehr als 90 Prozent zurückgehalten.

28.02.2018

Mit einer elektronischen Leselupe kann man es sich gut auf dem Sofa gemütlich machen. 980 KB Foto: djd/A. Schweizer

LESEN ODER VORLESEN LASSEN

Elektronische Sehhilfen mit Vorlesefunktion bringen Sehbehinderten mehr Komfort

(djd). Für sehbehinderte Menschen ist das Lesen meist eine besonders große Herausforderung. Denn im Gegensatz etwa zur Orientierung in der Umwelt oder zum Verrichten von Haushaltstätigkeiten kommt es dabei auf das Erkennen kleinster Strukturen an. Ein verschlechtertes Sehvermögen lässt sich auch nicht teilweise durch Hören oder Fühlen ersetzen. Andererseits ist Lesen aber in unserer modernen Welt fast unverzichtbar, um an wichtige Informationen zu kommen. Zum Glück für Betroffene hat die Technik hier in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Neben klassischen Lupen gibt es mittlerweile ein breites Angebot an elektronischen Sehhilfen, die Schriften nicht nur deutlich stärker vergrößern können, sondern auch zahlreiche weitere Funktionen bieten. Neuere Modelle können Texte sogar vorlesen. Zuhören, Augen entlasten So sind zum Beispiel das Bildschirmlesegerät "eMag 240 speech flex" und die elektronische Lupe "Optelec Compact 6 HD Speech" von Schweizer Optik mit einer Vorlesefunktion ausgestattet und können gedruckte Texte in 31 beziehungsweise 20 verschiedenen Sprachen vorlesen. Das kann geschädigte Augen deutlich entlasten und auch bei sehr schlechtem Sehvermögen geschriebene Informationen wieder zugänglich machen. Damit die Umgebung nicht mithört, lassen sich außerdem Kopfhörer anschließen. So erregt man auch dann kein ungewolltes Aufsehen, wenn man sich von der mobilen Lupe etwa eine Speisekarte im Restaurant vorlesen lässt oder in einer Behörde ein Formular ausfüllen möchte. Unter www.sehbehindertenspezialist.de und bei spezialisierten LowVision-Optikern gibt es mehr Informationen. Zusatzfunktionen fürs Selberlesen Solche elektronischen Lesehilfen können aber nicht nur vorlesen. Auch das selbstständige Lesen und das Betrachten von Bildern wird durch die starken Vergrößerungen und Zusatzfeatures wie Leselinien, Schnappschuss- und Scrollfunktion sowie verschiedene Darstellmodi, wie verstärkte Kontraste, Weiß auf Schwarz, Gelb auf Blau und weitere, unterstützt und erleichtert. Bildschirmlesegeräte für die heimische Nutzung bieten außerdem den Komfort eines großen Monitors. Die Lupen sind dagegen für den Einsatz unterwegs optimiert, speziell die "Compact 6" Leselupe kann ebenfalls zu Hause per Miracast-Funktion mit einem Fernseher verbunden werden, um den Vorteil eines großen Bildschirms zu genießen.

28.02.2018

Viele "Unkräuter" wie der Löwenzahn blühen erst zwischen Mai und August und können dann Heuschnupfen auslösen. 860 KB Foto: djd/Allvent/Aliaksei Lasevich - stock.adobe.com

NATÜRLICH GEGEN HEUSCHNUPFEN

Wenn Gräser und Kräuter die Nase reizen, braucht das Immunsystem Unterstützung

(djd). Der Frühling ist vorbei, aber für viele Allergiker geht die Leidenszeit weiter. Denn zahlreiche Pflanzen schicken erst in den Sommermonaten ihre Pollen auf die Reise und machen Heuschnupfengeplagten aufgrund ihrer deutlich längeren Blühzeiten den gesamten Sommer zu schaffen. Vor allem die verschiedenen Gräser, darunter auch Getreide wie Weizen, Hafer, Gerste und der hochallergene Roggen, blühen zwischen Mai und August. Dazu kommen Kräuter wie Spitzwegerich, Löwenzahn, Beifuß und Brennnessel. Ein Spaziergang im Grünen oder ein Picknick auf der Wiese wird dann schnell zur Qual. Heuschnupfen immer behandeln "Heuschnupfen" klingt zwar harmlos, die Symptome können aber sehr heftig sein und das gesamte Befinden beeinträchtigen. Zu den typischen Beschwerden wie Niesen, brennenden Augen und Juckreiz kommen oft Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit dazu. Wird eine Allergie nicht behandelt, kann sich außerdem allergisches Asthma entwickeln. Diesen Etagenwechsel gilt es auf jeden Fall mit allergologischen Mitteln zu verhindern. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am gängigsten sind Antihistaminika, die allerdings Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Mundtrockenheit haben können oder teilweise keine komplette Beschwerdefreiheit ermöglichen. Immer mehr Menschen suchen deshalb in der Naturmedizin Hilfe und setzen zum Beispiel auf Heilpflanzen. Bewährt hat sich der Wurzelextrakt aus Astragalus membranaceus (Tragantwurzel-Extrakt). "Der Spezialextrakt, etwa enthalten in Allvent aus der Apotheke, unterbindet die allergische Reaktion auf natürliche Weise", so Dr. med. Hartmut Dorstewitz, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Die Inhaltsstoffe könnten das aus dem Lot geratene Immunsystem "umsteuern", erläutert Prof. Dr. med. André-Michael Beer, Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein, und so die Histaminausschüttung zu einem großen Teil unterbinden. Damit werden sämtliche Heuschnupfensymptome auf einen Streich gelindert - und das ohne Nebenwirkungen. Urlaubstipp - ans Meer oder in die Berge Allergiker sollten den Pollenflug außerdem bei ihrer Sommerurlaubsplanung berücksichtigen. Gute Ziele sind etwa das Hochgebirge und das Meer. Denn ab etwa 1.800 Metern Höhe sind kaum noch Pollen unterwegs, und auch an der Küste, wo der Wind meist von See kommt, ist die Konzentration gering. Besonders geeignet sind die Nord- und Ostseeinseln, so gilt zum Beispiel Helgoland als fast völlig pollenfrei. Unter www.allvent.de gibt es weitere Informationen und einen Pollenflugkalender

28.02.2018

Ungünstig für die Gelenke sind Ballsportarten aufgrund der abrupten Stopps und Richtungswechsel. 374 KB Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/fotoinfot - Fotolia

SPORT IM ARTHROSE-CHECK

Welche Trainingsarten bei Gelenkverschleiß schützen und welche schaden

(djd). Bewegung ist eine der wichtigsten Säulen in der Arthrose-Behandlung. Manche Sportarten sind für Betroffene gut, andere weniger gut geeignet. Worauf es im Besonderen ankommt, erklärt Norbert Müller, Physiotherapeut am Physio Zentrum Odenwaldkreis, Erbach. Grundsätzlich empfiehlt er, täglich zwischen 30 und 60 Minuten mobil zu sein - allerdings moderat: "Es muss nicht immer ein festes Programm sein, man darf ruhig mal einfach zügig um den Block laufen. Was zählt, ist die Regelmäßigkeit." Von Aqua-Jogging bis Tai Chi Ansonsten sollte man sein Training nach Arthrose-Tauglichkeit auswählen. Norbert Müller hat die gängigsten Sportarten analysiert und bewertet. So ist Schwimmen ein gutes Ganzkörpertraining, das die Gelenke wenig belastet. Was zählt, sind die richtige Technik und der geeignete Schwimmstil: "Besonders schonend, insbesondere bei Knieproblemen, sind Rückenkraulen und Aquajogging", erklärt der Experte. Auch (Kranken-)Gymnastik biete in jedem Stadium der Arthrose, außer bei akuten Entzündungen, beste Möglichkeiten, an der Gelenkfunktion zu feilen. Sie könne aktiv durch den Patienten durchgeführt werden - aber auch passiv, indem der Therapeut dessen Bewegungen führt. Ein gutes Training sei zudem auch Tai Chi mit seinen weichen und fließenden Bewegungsabläufen. Bewegung ist gerade deshalb so wichtig, weil durch sie die Nährstoffe in der Gelenkschmiere in den Knorpel gelangen. Einer der wichtigsten Nährstoffe für Gelenke ist Kollagen. Jedoch wird im Alter die körpereigene Kollagenproduktion reduziert. Die Folge: Die Puffer-Funktion geht verloren und begünstigt so eine Arthrose. Diesem Prozess kann natürlich entgegengewirkt werden. "Wer seinen Gelenken zusätzlich etwas Gutes gönnen möchte, kann sie mit speziellen Kollagen-Trinkampullen wie 'CH-Alpha Plus' aus der Apotheke unterstützen. Sie enthalten eine Kombination aus bioaktiven Kollagen-Peptiden, Vitamin C und natürlichem Hagebutten-Extrakt. Die Kollagen-Peptide stimulieren die körpereigene Kollagenproduktion in dem Gelenkknorpel und fördern so dessen Regeneration", so Norbert Müller. Spielsportarten können die Gelenke überlasten "Fuß- oder Handball, Tennis oder Tischtennis empfehle ich bei kranken Gelenken nicht, denn die abrupten Stopps, Drehbewegungen sowie Rückschläge überlasten rasch die Gelenke", warnt Müller. Besonders gut geeignet ist hingegen das Radfahren. Diese Sportart ist für die Gelenke aufgrund der gleichförmigen Bewegungen schonend und sorgt für eine optimale Balance zwischen Be- und Entlastung. Als ebenfalls gut beurteilt der Physiotherapeut Wandern in der Ebene und Walking. Besonders die Nordic-Walking-Variante mit Stöcken gibt dem Läufer Sicherheit.

28.02.2018

Regelmäßiges Tragen von Kompressionsstrümpfen ist die Basistherapie für Venenpatienten. 324 KB Foto: djd/www.medi.de

WIE FIT SIND MEINE BEINE?

Ein Test kann Aufschluss über den Zustand der Venen geben

(djd). Viele Menschen bewegen sich wenig und verbringen den Tag sitzend im Büro oder im Stehen wie beispielsweise im Verkauf. Kommt man dann am Abend nach Hause, sind die Beine müde und schwer, häufig sind zudem die Knöchel geschwollen oder es werden Besenreiser und Krampfadern sichtbar. Das alles kann auf eine Venenschwäche hinweisen. Sie nimmt ihren Anfang, wenn die Venen sich weiten und die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Diese Klappen sorgen im intakten Zustand dafür, dass das Blut zurück zum Herzen fließt. Sind die Klappen nicht mehr intakt, sackt das Blut in den Beinen in Richtung Fuß ab. Ob eine Venenschwäche vorliegt, darüber kann eine Venenfunktionsmessung einen ersten Aufschluss geben, der Test ersetzt allerdings nicht die ärztliche Diagnose. Venenfunktionsmessung beim medizinischen Fachhändler Viele medizinische Fachhändler bieten eine solche Venenfunktionsmessung an, sie wird im Sitzen vorgenommen. Etwa zehn Zentimeter oberhalb des Knöchels werden kleine Messsonden an der Innenseite des Unterschenkels angebracht. Nun aktiviert kraftvolles Wippen mit den Füßen die Muskelpumpen. Dadurch wird das venöse Blut nach oben gepumpt und die Venen entleeren sich. Die Sonden zeichnen auf, wie schnell sich die Venen wieder mit Blut füllen. Der Normalwert liegt bei etwa 25 Sekunden, eine kürzere Wiederauffüllzeit kann ein Hinweis auf eine Venenschwäche sein. Ob eine Venenschwäche vorliegt - und ob eine Therapie notwendig ist, darüber entscheidet der Arzt. Bei Venenleiden sind Kompressionsstrümpfe die Basistherapie Sollte eine Venenschwäche vorliegen, ist das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen die Basistherapie. Der Arzt kann diese bei medizinischer Notwendigkeit bis zu zweimal jährlich verordnen. Die atmungsaktiven Strümpfe aus elastischen Materialien sind in vielen Ausführungen, Seriengrößen und als Maßanfertigungen erhältlich. Vom Anbieter medi beispielsweise gibt es modische, elegante und strapazierfähige Ausführungen in vielen Farben für Frauen und Männer. Die Strümpfe entfalten bei Venenpatienten ihre Wirkung besonders in Kombination mit Bewegung: Die Muskelpumpen werden aktiviert, die Venenklappen schließen besser, um das Blut zum Herzen zu transportieren. Schwellungen und Spannungsgefühle klingen ab, die Beine fühlen sich entspannter an. Das regelmäßige Tragen von Kompressionsstrümpfen kann das Fortschreiten der Venenerkrankung verhindern und Thrombosen vorbeugen. Im medizinischen Fachhandel gibt es eine kostenlose Broschüre zum Thema Kompressionsstrumpf, die unter der Telefonnummer 0921 / 912-750 oder verbraucherservice@medi.de per E-Mail angefordert werden kann.

28.02.2018

Plötzlichen Schwindel besser nicht überspielen, sondern ärztlich abklären lassen. 1417 KB Foto: djd/Vertigoheel/thx

HERZ, HIRN ODER HARMLOS?

Gleichgewichtsstörungen sollten immer ärztlich untersucht werden

(djd). Die Umgebung dreht sich, man hat das Gefühl zu fallen und sucht panisch nach Halt. Während einer Schwindelattacke erleiden die Betroffenen einen Kontrollverlust, was sehr beängstigend sein kann. Obwohl das Geschehen oft nur wenige Augenblicke anhält, bleibt die Furcht vor weiteren unerwarteten Attacken bestehen. Vor allem bei älteren Menschen erhöht Schwindel das Risiko für Stürze, Ohnmacht, körperliche Funktionseinbußen und Pflegebedürftigkeit, so die Warnung von Experten. Daher sollte man bei wiederkehrenden Schwindelepisoden unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn Schwindel kann ein Symptom verschiedener Erkrankungen sein, weshalb organische Ursachen wie Herzprobleme, neurologische Defekte oder auch Schilddrüsenleiden abgeklärt werden müssen. Natürliche Schwindeltherapie kann helfen Weit verbreitet unter Senioren ist etwa der "Blutdruckschwindel": Bei zu schnellem Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen versackt das Blut in den Beinen, bis der Körper den Blutdruck ausgleicht, ist den Betroffenen schwindelig. Auch die Innenohrerkrankung Morbus Menière oder kleinste Kalkablagerungen in den Bogengängen des Ohres (Otolithen) können Gleichgewichtsprobleme verursachen. Hinsichtlich der medikamentösen Schwindeltherapie folgen viele Ärzte den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), die in ihrer hausärztlichen Leitlinie das Arzneimittel Vertigoheel als einziges natürliches Schwindelpräparat aufführt. Unter der Einnahme reduzieren sich Studien zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelattacken. Zudem besteht weder eine dämpfende Wirkung, noch sind andere unerwünschte Arzneimittelwirkungen bekannt. Daher kann das Präparat in der Regel problemlos mit anderen Medikationen kombiniert werden. Training für das Gleichgewicht Schwindelpatienten sollten sich in ihrem Bewegungsalltag nicht zu sehr einschränken, denn eine schwache Muskulatur und Koordinationsdefizite erhöhen das Sturzrisiko. Regelmäßige Spaziergänge, Gymnastik, spezielle Yogaübungen oder Physiotherapie verhelfen dem Körper dagegen zu mehr Flexibilität. Interessierte finden einfache Gleichgewichtsübungen im Liegen, Sitzen oder Stehen etwa unter www.schluss-mit-schwindel.de. Neun Übungen werden hier in einzelnen Videos genau angeleitet und stehen zusätzlich als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken bereit. Darüber hinaus lässt sich die potenzielle Sturzgefahr in den eigenen Wänden durch Maßnahmen wie das Entfernen möglicher Stolperfallen, das Anbringen von Haltegriffen im Bad und eine gute Ausleuchtung der Räume verringern.

28.02.2018

Trampolin-Springen macht auch Erwachsenen Spaß und ist ein effektives Training für den ganzen Körper. 1537 KB Foto: djd/Burger Knäcke/thx

DURCHSTARTEN UND FIT BLEIBEN

Fünf einfache Tipps für ein vitaleres Leben

(djd). Die falsche Jahreszeit, das falsche Wetter oder überhaupt die fehlende Zeit - es gibt etliche Erklärungen, warum man am liebsten auf dem Sofa sitzen bleiben möchte. Doch diese Bequemlichkeit zeigt bald Folgen. An Stelle harter Muskeln spürt man weiche Pölsterchen, jede körperliche Anstrengung bringt einen aus der Puste und dann noch diese ständige Müdigkeit. Keine Frage, hier muss etwas geschehen. Mit diesen Tipps kann man einfach und mit guter Laune fitter werden: 1. Training muss nicht anstrengend sein Wer sich schneller bewegt, verliert nicht unbedingt mehr Kalorien. Für alle, denen Joggen also zu anstrengend ist, kann daher Walken eine gute Alternative sein. Zügiges Gehen kann dann allmählich gesteigert werden, indem man regelmäßig Laufintervalle einbindet. 2. Sport kann Spaß machen Sport ist Mord? Nicht, wenn sich damit Spaß und gute Laune verbinden. Tanzen beispielsweise entspannt und ist gleichzeitig ein Ganzkörpersport. Sehnen und Bänder werden gekräftigt und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Oder wie wäre es mit Trampolinspringen? Es schont den Körper, kurbelt aber den Stoffwechsel an und sorgt so für Kalorienverbrennung. 3. Nährstoffe knuspern Ballaststoffe sind gut für das Darmmilieu und fördern das Sättigungsgefühl. Sie stecken unter anderem im Obst und in Vollkornprodukten. Besonders hoch ist der Anteil beispielsweise im Burger Landknäcke Ballaststoff, das unter anderem mit Kleie und Leinsaat verfeinert wurde. Im Getreideanteil stecken 26 Prozent Ballaststoffe. Hochwertiges Eiweiß und viele Vitamine machen die Knusperscheiben zu einem wahren Nährstoffspender. 4. Hunde halten fit Nichts hilft besser gegen die eigene Bequemlichkeit, als einen Hund an seiner Seite zu haben. Die Vierbeiner wollen schließlich bewegt werden. Ob Spazierengehen, Radfahren oder Joggen - sie sind mit Eifer dabei. Außerdem steckt die gute Laune der treuen Gefährten einfach an und lässt eigenen Stress oder Anspannung schnell vergessen. 5. Waldbaden für die Gesundheit "Waldbaden" heißt die neuste Therapie in Japan. In Studien fand man heraus, dass Spaziergänge im Wald förderlich für die Abwehrkräfte im Körper sind. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Phytonzide, die von den Bäumen an die Luft abgegeben werden. Wer also öfter mal durch den Wald läuft und dabei tief durchatmet, tut seiner Gesundheit etwas Gutes.

28.02.2018

Leichter an die Sommerzeit gewöhnen: Wecker morgens früher stellen und einen Spaziergang an der frischen Luft machen. 198 KB Foto: djd/Neurexan/Getty

WER HAT AN DER UHR GEDREHT?

Wenn der innere Takt durch Schichtarbeit oder Zeitumstellung ins Wanken gerät

(djd). Jedes Jahr wird mit der Umstellung auf die Sommerzeit die Nacht der Mitteleuropäer um eine Stunde verkürzt. Dadurch soll das Tageslicht besser ausgenutzt und Energie gespart werden - so die Theorie. Doch vielen Menschen misslingt die reibungslose Anpassung an die neuen Zeitverhältnisse. Etwa die Hälfe der Bundesbürger leidet laut einer Studie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main unter der Zeitumstellung im Frühjahr. Die Beschwerden reichen von gedrückter Stimmungslage über Konzentrationsprobleme bis hin zu massiven Schlafproblemen. Besonders betroffen sind Personen in Nachtarbeit und Schichtdienst. Denn sie leben dauerhaft entgegen ihrem eigenen biologischen Rhythmus. Das kann zu chronischer Erschöpfung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Durch den Mangel an Tiefschlaf leidet das Immunsystem, sogar die Darmflora kann beeinträchtigt werden. Gutes Schlafmuster fördert die Gesundheit Aus Studien der US-Forscher Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young, die für die genetische Entschlüsselung der inneren Uhr im letzten Jahr den Medizin-Nobelpreis erhielten, geht hervor, wie wichtig ein regelmäßiges, gutes Schlafmuster für den Menschen ist. Ist der innere Rhythmus etwa durch die Zeitumstellung aus dem Takt geraten, kann ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan dazu beitragen, schneller wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die Wirkstoffkombination aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) sorgt für innere Ruhe, Entspannung und für einen erholsamen Schlaf. Während der Einnahme bleiben die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit jedoch voll erhalten. Die Anwendung ist aufgrund der guten Verträglichkeit bei Schlafproblemen auch längerfristig möglich. An die Müdigkeit gewöhnen Eine gewohnte Abendroutine kann auf Dauer ebenfalls wie ein "natürliches" Schlafmittel wirken. Entspannende Sportarten wie Yoga, ein Saunabesuch, ein warmes Bad, eine bestimmte Meditationsmusik oder eine Tasse Kräutertee - über kurz oder lang reagiert der Körper auf Rituale vor dem Zubettgehen mit Müdigkeit. Gut wirkt sich auch das Einhalten fester Schlafenszeiten aus - auch am Wochenende und an freien Tagen. Was den Schlaf zusätzlich stören kann und wie sich Schlafkiller beseitigen lassen, lesen Interessierte unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Wer wissen möchte, wie viel Schlaf er eigentlich braucht, kann die Schlafdauer um 30 oder 60 Minuten verkürzen und beobachten, wie das Befinden am nächsten Tag ist. Für die meisten Menschen sind sieben bis acht Stunden Schlaf optimal.

28.02.2018

Wenn die Beine bei Belastung schmerzen und man beim Gehen oft Pausen einlegen muss, kann dies ein Hinweis auf Arteriosklerose sein. Foto: djd/Telcor-Forschung/RFBSIP - stock.adobe.com

ARTERIOSKLEROSE-WARNZEICHEN RECHTZEITIG ERKENNEN

So kann man der gefährlichen Gefäßverkalkung entgegenwirken

(djd). Arteriosklerose, auch Gefäßverkalkung genannt, ist tückisch: Obwohl sie hochgefährlich ist und zu schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlafanfall führen kann, verläuft sie oft viele Jahre lang unbemerkt. "Deshalb ist es so wichtig, die Risikofaktoren für Arteriosklerose, wie Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen, einen zu hohen Cholesterinspiegel und Diabetes, zu kennen und möglichst zu meiden", erklärt dazu Dr. Gunter Lemmnitz, Wissenschaftler aus Bielefeld. "Zeigen sich bereits Anzeichen einer Gefäßverengung, sollte man sich unbedingt ärztlich untersuchen lassen." Fingerkribbeln und Beinschmerzen Solche Anzeichen können etwa Kribbeln in den Fingern oder Zehen, kalte Hände und Füße oder Schwindelgefühle sein. Typisch sind auch Herzrhythmusstörungen oder Brustenge (Angina pectoris) sowie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), auch Schaufensterkrankheit genannt. Dabei handelt es sich um Durchblutungsstörungen in den Beinen, die dazu führen, dass schon nach kurzer Gehstrecke die Muskeln schmerzen und man pausieren muss. Bei Männern kann Gefäßverkalkung außerdem die Potenz stören. Zur Vorbeugung vor Arteriosklerose ist die Vermeidung der genannten Risikofaktoren wichtig, wofür wiederum regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung entscheidende Faktoren sind. "Auch die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen wie der natürlichen Aminosäure Arginin und B-Vitaminen sollte ausreichend sein", sagt Lemmnitz. Er hat in einer aktuellen Praxis-Studie mit rund 400 Teilnehmern untersucht, inwieweit sich die Einnahme von "Telcor Arginin plus" (rezeptfrei, Apotheke), einer natürlichen Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, auf die Gefäßgesundheit auswirkt. Gemessen wurden drei Parameter: erstens der Blutdruck, zweitens das Ausmaß der Arteriosklerose und drittens die Gefäßsteifigkeit. Weniger Ablagerungen durch Arginin Das Ergebnis: Nach im Schnitt 122 Tagen zusätzlicher Einnahme von Arginin und B-Vitaminen wurden deutliche Verbesserungen des Blutdrucks, der Arteriosklerose sowie bei der Gefäßsteifigkeit nachgewiesen. "Die Einnahme stellt eine sinnvolle Ergänzung zur normalen Therapie dar", so Lemmnitz. Unter www.telcor.de finden sich weitere Informationen rund um das Thema Gefäßschutz.

28.02.2018

Lösliche Ballaststoffe dienen den nützlichen Darmbakterien unter anderem als Nahrungsquelle und Energielieferant. Foto: djd/OptiFibre/PhotoMediaGroup/shutterstock.com

WICHTIGE FUNKTION IM VERDAUUNGSTRAKT

Lösliche Ballaststoffe versorgen den Darm mit der nötigen Energie

(djd). Die meisten Menschen in Deutschland dürften das Problem kennen: In der Hektik des Alltags kommen eine gesunde, ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivitäten oft zu kurz - und das bekommt nicht zuletzt der Darm zu spüren. Reizungen, Bauchschmerzen, unangenehme Blähungen oder Verdauungsprobleme wie Verstopfungen oder Durchfälle können dann ganz schön auf Trab halten und manchmal sogar chronisch werden. Unzureichende Zufuhr von Ballaststoffen kann Folgen für die Darmflora haben Wenn der Darm Probleme macht, werden unter Umständen wichtige Nährstoffe nicht richtig aufgenommen oder ausgeschieden. Ein möglicher Grund: Der Darm bekommt zu wenige Ballaststoffe. Dabei ist ein gesunder Darm auch wichtig für ein intaktes Immunsystem. Wenn man zu lange zu wenige Ballaststoffe aufnimmt, kann es passieren, dass sich die bakterielle Zusammensetzung der Darmflora verändert. Das kann Erkrankungen begünstigen und außerdem zu Gewichtszunahme, Stuhlunregelmäßigkeiten und Entwicklung von Gasen, die dann abgehen müssen, führen. Lösliche Ballaststoffe dienen gesunden Darmbakterien als Energiequelle Infolge von Durchfall oder Verstopfung kann es zu einer Störung der Aufnahme und Ausscheidung von Nährstoffen kommen. Dauern diese länger an, ist in jedem Fall ärztlicher Rat einzuholen. Lösliche pflanzliche Ballaststoffe aus der Apotheke können hier eine Hilfe sein. Lösliche Ballaststoffe dienen den nützlichen Darmbakterien unter anderem als Nahrungsquelle und Energielieferant. Außerdem sind sie leicht einzunehmen. Ein solcher löslicher Ballaststoff ist beispielsweise das pflanzliche teilhydrolisierte Guarkernmehl, das im Produkt Optifibre enthalten ist. Dies ist ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zum Diätmanagement bei Durchfall und Verstopfung. Das kann auch bei Menschen mit Reizdarmsyndrom der Fall sein. Das lösliche Pulver kann ganz einfach sowohl in kalte als auch in warme Flüssigkeiten, wie etwa Getränke, Suppen oder Soßen, und in weiche Speisen, wie etwa Joghurt, Kartoffelbrei oder Apfelmus, eingerührt werden - egal ob man zu Hause ist oder unterwegs. Optifibre ist frei von Gluten sowie künstlichen Zusatzstoffen. Es eignet sich für Erwachsene jeden Alters, Schwangere und Stillende sowie für Kinder ab drei Jahren.

25.01.2018

Täglich die Füße zu kontrollieren hilft dabei, Wunden schnell festzustellen und versorgen zu können. 213 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox.de

TROTZ NERVENSCHÄDEN BEWEGLICH BLEIBEN

Was Diabetiker gegen schmerzende und taube Füße tun können

(djd). In Bewegung bleiben - das ist ein wichtiges Motto für Menschen mit Diabetes und vor allem für diejenigen, deren Nerven bereits durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel geschädigt sind. Sportmediziner haben allerdings in einer Studie festgestellt, dass die Aktivität der Patienten durch Beschwerden wie kribbelnde oder schmerzende Füße stark gebremst wird. Dabei profitieren laut Studienleiter Professor Klaus Völker vom Institut für Sportmedizin der Universität Münster gerade diese Menschen von der Bewegung: Sie können dadurch unter anderem ihr Gleichgewicht trainieren und so Stürzen vorbeugen. Denn durch die Neuropathie (Nervenschädigung) ist meist die Sensibilität der Füße beeinträchtigt, wodurch das Gehen und Stehen unsicher wird. Darüber hinaus können Schmerzen, Kribbeln oder das Gefühl von Taubheit in den Füßen durch Aktivität gelindert werden. Denn diese Beschwerden verstärken sich meist, sobald die Betroffenen zur Ruhe kommen. Den Blutzucker gut einstellen Die wichtigste Maßnahme, um eine Nervenschädigung durch Diabetes in den Griff zu bekommen, ist laut erfahrenen Diabetologen eine gute Einstellung des Blutzuckers. Dazu kann auch Bewegung erheblich beitragen. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, den Körper mit der Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin zu versorgen. Sie ist beispielsweise in milgamma protekt enthalten, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Denn viele Diabetiker leiden unter einem Mangel an Vitamin B1, der Neuropathien verursachen oder verstärken kann. Benfotiamin kann diesen Mangel rasch ausgleichen, weil es vom Körper in erheblich höheren Konzentrationen aufgenommen wird als das "normale" Vitamin B1. So wirkt das Provitamin bei regelmäßiger Einnahme auch den Beschwerden wie Kribbeln, Schmerzen und Taubheit in den Füßen ursächlich entgegen. Schonend Radfahren und Schwimmen Parallel dazu empfehlen Diabetesberater wie Vesela Topic aus Frankfurt am Main eine regelmäßige leichte körperliche Betätigung. Aus ihrer Sicht sind vor allem fußschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, moderates Krafttraining oder auch Walken und Fußgymnastik geeignet. Praktische Übungen werden in einem anschaulichen Video auf www.milgamma.de gezeigt. In speziellen Diabetes-Sportgruppen gibt es zudem Kurse, in denen durch ein sensorisches Training die Gang- und Standsicherheit verbessert werden kann.

24.01.2018

Notbremse: Die Diagnose Burn-out ist längst keine Ausnahme mehr und kann jeden treffen. 1004 KB Foto: djd/Die Schwenninger/thx

DURCH DAUERSTRESS ZUM BURN-OUT

Warum ein Leben unter Strom so gefährlich für die Gesundheit ist

(djd). Mal ein paar Überstunden, mal ein paar stressige Wochen, weil zeitgleich Kollegen krank sind oder die Urlaubszeit für leere Stühle im Büro sorgt - solche Ausnahmesituationen kennt jeder. Sie sind anstrengend, können zu schlaflosen Nächten führen, hinterlassen aber in der Regel keine bleibenden gesundheitlichen Spuren. Anders ist es, wenn ein hoher Stresspegel zum Dauerzustand wird. Das ist bei immer mehr Arbeitnehmern in Deutschland der Fall, wie eine aktuelle Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zeigt. Hohe Belastung für Körper und Seele Die "Arbeitsverdichtung", also die Tatsache, dass immer mehr Aufgaben auf immer weniger Schultern lasten und in immer kürzerer Zeit erledigt werden müssen, gilt laut Studie als häufigstes Risiko für die psychische Gesundheit. "Die Anforderungen an Arbeitnehmer sind höher geworden", sagt auch das Autorenteam des Buches "Die Gesundarbeiter", Siegfried Gänsler und Thorsten Bröske. "Sowohl bei Qualifikationen und längeren Arbeitszeiten als auch bei der eingeforderten Qualität der Arbeitsergebnisse." Ablesbar sind die Folgen der dauerhaften Überlastung auch an der wachsenden Zahl an Krankmeldungen aus psychischen Gründen. Laut Deutscher Rentenversicherung stieg sie allein von 2000 bis 2014 um 50 Prozent. Die Diagnose Burn-out ist längst keine Ausnahme mehr. Und sie ist kein Manager-Phänomen. Wege aus dem Dauerstress Anhaltender Druck hat nicht nur psychische Auswirkungen, sondern auch messbare Folgen für die körperliche Gesundheit. Werden dauerhaft zu viele Stresshormone ausgeschüttet, kann das unter anderem zu Bluthochdruck, aber auch zu Magenproblemen, Schlafstörungen und chronischen Verspannungen führen. Wichtig ist es deshalb, Warnsignale erst zu nehmen - und grundlegend etwas zu ändern. Dabei helfen will jetzt zum Beispiel das neue Internetportal Mach-es.de. Hier finden Interessierte fundierte Tipps dazu, wie sie gesünder mit ihrer Energie haushalten können. Neben ganz praktischen Anregungen zu einem gesünderen Lebensstil geht es auch um Themen wie eine gute Work-Life-Balance. Denn gerade hier gebe es viel zu tun, so Siegfried Gänsler und Thorsten Bröske: "Aufgrund der ständigen Erreichbarkeit über E-Mail und Smartphone können Arbeitnehmer kaum noch abschalten." Um gesund, leistungsfähig und motiviert zu bleiben, sei es aber unverzichtbar, klare Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zu ziehen. Denn Gesundheit sei nicht nur für den Einzelnen das höchste Gut, sondern auch der entscheidende Erfolgsfaktor für Unternehmen.

24.01.2018

Für die Grippeschutzimpfung sollte man sich an seinen Hausarzt wenden. Besonders für Senioren wird sie empfohlen. 727 KB Foto: djd/Sanofi/thx

SCHNELL NOCH VOR DER GRIPPEWELLE SCHÜTZEN

Wer sich jetzt impfen lässt, kann meist noch rechtzeitig den Impfschutz aufbauen

(djd). Viele Menschen sind mit guten Vorsätzen für eine gesündere Lebensweise ins neue Jahr gestartet. Oft bleibt es dann nur beim Vorsatz. Mit nur einem kleinen Pieks kann man aber schon einen großen Effekt erzielen und sich - falls bisher versäumt - vor der Grippe bestmöglich schützen. Denn wie die Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut zeigen, liegt der Höhepunkt der jährlichen Grippesaison meist erst im Februar/März. Bei derzeit ansteigenden Krankheitsfällen wird deshalb in den nächsten Wochen mit dem Beginn der Grippewelle gerechnet. Da sich der Grippe-Impfschutz innerhalb von 10 bis 14 Tagen aufbaut, kann eine Grippeimpfung jetzt oft noch rechtzeitig erfolgen. Deutsche mit niedriger Impfquote Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die jährliche Grippeimpfung unter anderem für Menschen ab 60 Jahren, Menschen jeden Alters mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen, Alten- und Pflegeheimbewohner, medizinisches Personal sowie Schwangere ab dem vierten Monat. Leider lassen sich immer noch zu wenig Menschen gegen Grippe impfen - in der Risikogruppe der Senioren zuletzt nur 35 Prozent. Experten vermuten, dass viele die Grippe nicht ernst genug nehmen. Auch werde oft bemängelt, dass die Grippeimpfung keinen umfassenden Impfschutz biete. Hier hat sich aber einiges getan: Neue Vierfach-Grippeimpfstoffe decken vier wichtige Virenstämme ab und nicht wie die am häufigsten eingesetzten Grippeimpfstoffe nur jeweils drei. So können sie einen noch breiteren Impfschutz bieten. Zum Schutz der Gemeinschaft beitragen Mit einer Grippeimpfung kann man zudem nicht nur sich selbst bestmöglich schützen, sondern leistet gleichzeitig einen Beitrag für seine Mitmenschen. Grund ist der sogenannte Herdeneffekt: Je mehr Menschen einer Gruppe geimpft sind und damit als Überträger der Erreger ausfallen, desto geringer ist die Ansteckungsgefahr für Personen, die unter sechs Monate alt sind, oder Personen, die zu krank oder zu geschwächt sind.

24.01.2018

Regelmäßiger Sport sollte auf jeden Fall in eine gelenkunterstützende Kur eingebunden werden. 310 KB Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Volker Witt-Fotolia

HEILKUREN FÜR DIE GELENKE

Wie Arthrosepatienten im Frühjahr gezielt Beschwerden bekämpfen können

(djd). Wenn sich die kalte Jahreszeit dem Ende zuneigt, entsteht bei vielen Menschen der Wunsch, wieder mehr in Schwung zu kommen und aktiv etwas für die Gesundheit zu tun. Es ist traditionell die Zeit für Erneuerung und wohltuende Kuren. Davon können gerade Personen mit Gelenkbeschwerden profitieren. So zeigte eine Studie mit Arthrosepatienten am Universitätsklinikum Jena, dass eine zweiwöchige Fastenkur eine Schmerzreduktion sowie Befindlichkeits- und Gelenkfunktionsverbesserung zur Folge hatte. Von Heilfasten bis Kollagen-Kur Wer Heilkuren selbst ausprobieren möchte, sollte sich vorher von seinem Arzt beraten lassen. Denn häufig ist es empfehlenswert, Heilfasten unter therapeutischer Aufsicht durchzuführen. Es muss allerdings auch nicht immer ein strenges Fasten ohne feste Nahrung sein - oft bringen schon einige reine Gemüsetage oder Teekuren mit entzündungshemmenden Kräutern wie Brennnessel, Weidenrinde oder Teufelskralle eine Besserung. Eine weitere Möglichkeit ist eine Kur, die angegriffene Gelenke gezielt mit Nährstoffen versorgt - so sind beispielsweise Produkte mit bioaktiven Kollagen-Peptiden zur Unterstützung der Gelenkgesundheit und zur Stimulation der körpereigenen Kollagenproduktion für ihre positive Wirkung bekannt. In einer neuen Studie nahmen 566 Frauen und Männer, die unter mehr oder minder ausgeprägtem Symptomen von Gelenkverschleiß litten, über drei bis sechs Monate täglich eine Trinkampulle des Testpräparats CH-Alpha Plus (rezeptfrei in der Apotheke) ein. Am Ende des Beobachtungszeitraums hatten sich Beschwerden wie Schmerzen und Steifheit der Gelenke deutlich reduziert. Auch verbesserte sich die Beweglichkeit signifikant. Unter www.ch-alpha.de gibt es weitere Informationen zum Trink-Kollagen. Regelmäßig bewegen Was Arthrosepatienten außerdem in ihr Kurprogramm zum Frühjahr mit aufnehmen sollten, ist Bewegung. Sie hilft nicht nur dabei, gelenkbelastendes Übergewicht abzubauen, sondern sorgt für eine gute Nährstoffverteilung und hält die Gelenke mobil. Durch die Bewegung gelangen die wichtigen Nährstoffe wie Kollagen in den Gelenkknorpel. Die milder werdenden Temperaturen sind der beste Anlass, um spazieren zu gehen, Rad zu fahren, zu walken und zu wandern. Spielt das Wetter einmal nicht mit, sind Schwimmen, Yoga und Tai-Chi gelenkschonende Sportalternativen. Dabei gilt, lieber täglich ein bisschen aktiv zu werden, statt sich nur einmal die Woche auszupowern.

24.01.2018

Mit modernen Therapieansätzen können sich Psoriasis-Patienten wieder wohl in ihrer Haut fühlen. 915 KB Foto: djd/Celgene GmbH/citalliance/123RF

SCHUPPENFLECHTE AUCH VON INNEN BEKÄMPFEN

Moderne Medikamente können die Therapie von Psoriasis verbessern

(djd). Gerötete, stark schuppende Hautstellen, quälendes Jucken, oft auch Schmerzen und dazu die neugierigen Blicke der Mitmenschen - Schuppenflechte belastet Betroffene körperlich und seelisch. An Plaques-Psoriasis, so der medizinische Name, sind in Deutschland Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen erkrankt. Sie leiden unter einer Fehlleitung des Immunsystems, dies führt zu Entzündungsreaktionen und massiv beschleunigter Hauterneuerung. Es kommt zur charakteristischen Schuppenbildung. Oft treten zusätzlich Gelenkbeschwerden und schmerzende, geschwollene Achillessehnen auf. Kein Wunder, dass die Lebensqualität der Patienten deutlich eingeschränkt ist. Eine Heilung ist nicht möglich, aber eine Symptomverbesserung durch gezielte Therapie. Das Immunsystem von innen regulieren Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren durch neue Therapien deutlich verbessert. Allerdings wissen noch zu wenige Patienten davon: Wie eine aktuelle forsa-Umfrage zeigt, kennen zwar 95 Prozent der Betroffenen Wirkstoffe zur äußeren Anwendung wie Cremes, Salben oder Lotionen. Dass es Psoriasis-Medikamente zum Einnehmen gibt, wissen aber nur 48 Prozent. Dabei ist die rein äußerliche Behandlung nach Angaben von Professor Dr. med. Michael P. Schön, Direktor der Universitäts-Hautklinik in Göttingen, nur in leichteren Fällen ausreichend und zudem auch unwirksam gegen die Gelenkbeschwerden: "Systemische Therapien als Injektion oder Tabletten wirken hingegen von innen und greifen in das Immunsystem ein, um die zugrunde liegende Entzündung zu beeinflussen. Das bedeutet, dass sie nicht nur gegen die Hautbeschwerden helfen. Diese Therapien werden bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis eingesetzt." Mehr Informationen dazu findet man unter www.diagnose-psoriasis.de. Welches Mittel hilft wann? Zur Behandlung von mittelschwerer und schwerer Psoriasis gibt es verschiedene Systemtherapeutika. Sogenannte Basismedikamente hemmen die vermehrte Produktion von Hautzellen und unterdrücken das Immunsystem. Sie müssen dauerhaft eingenommen werden. Dabei sind Laborwert-Kontrollen nötig. Ein weiterer Therapieansatz zielt durch seine Wirkung in der Zelle auf eine Immunmodulation ab. Die Bildung von Entzündungsstoffen wird reguliert, ohne die gesamte Körperabwehr herunterzufahren. Dieser meist gut verträgliche Ansatz richtet sich gegen die Haut- und Gelenkbeschwerden. Auch Juckreiz lässt sich damit reduzieren und es sind weniger Kontrollen notwendig. Schließlich gibt es noch die sogenannten Biologika. Das sind Antikörper, die auf bestimmte Botenstoffe wirken und somit auf das fehlgeleitete Immunsystem. Sie werden als Infusion oder Spritze verabreicht.

24.01.2018

Die qualifizierten Betreuungskräfte, die sich um pflegebedürftige Senioren kümmern, kommen meist aus Polen, Rumänien oder Bulgarien. Und manchmal auch aus der Slowakei. 316 KB Foto: djd/www.promedicaplus.de

ZUHAUSE ALT WERDEN - EIN STÜCK LEBENSQUALITÄT

Die Betreuung daheim ist für viele pflegebedürftige Senioren das Wunschmodell

(djd). Fast 50 Jahre lebt Friedrich Rilling bereits mit Multipler Sklerose - lange Zeit bei seinen Eltern, später alleine in Bodelshausen nahe Tübingen. Seit der 73-Jährige sich im vergangenen Jahr einen Oberschenkelhalsbruch zuzog, ist er auf Hilfe angewiesen. Mit Maria Hatalova hat er sie gefunden. Die 52-jährige Slowakin betreut den Rentner in allen täglichen Belangen. So kann er weiterhin in den eigenen vier Wänden leben. Für Friedrich Rilling ein großer Luxus: "Zuhause fühle ich mich am wohlsten. Hier kenne ich jeden. Ein Umzug ins Altenheim, wo mich niemand kennt, das wäre schlimm." Betreuung zuhause als Wunschmodell Wie Friedrich Rilling geht es vielen pflegebedürftigen Senioren. Für die Betroffenen ist die Betreuung im eigenen Zuhause das Wunschmodell, da sind sich 93 Prozent der deutschen Allgemeinmediziner sicher. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Ärztenachrichtendienstes (ÄND). Ein Mangel an qualifizierten Betreuungskräften erschwert jedoch häufig die Suche. Friedrich Rilling hat sich deshalb Unterstützung bei Promedica Plus gesucht. Das Unternehmen vermittelt seit mehr als zehn Jahren geschulte Betreuungskräfte aus Osteuropa in deutsche Haushalte. Die meisten kommen aus Polen, Rumänien oder Bulgarien. Und manchmal auch aus der Slowakei, so wie Maria Hatalova. Bei Friedrich Rilling ist sie meist zwei Monate am Stück. Danach geht es zurück in die Heimat, anschließend wieder nach Deutschland. Auch wenn sie den Nachmittagskaffee mit ihren Freundinnen, ihrer Tochter und ihren Enkel vermisst, Heimweh hat Maria Hatalova nicht. Slowakische Küche und gemeinsame Fernsehabende Stattdessen verwöhnt sie Friedrich Rilling mit slowakischem Kartoffeltopf und anderen landestypischen Spezialitäten. Daneben zählen Putzen und Einkaufen zu ihren Aufgaben. Außerdem kümmert sie sich um die Hygiene des Rentners. Friedrich Rilling unterstützt Maria Hatalova dabei, so gut es geht. Er rasiert sich selbst, kümmert sich um das Aquarium und begleitet sie zum Supermarkt. Abends schauen beide gemeinsam fern. Und wenn Maria Hatalova doch einmal Sehnsucht nach Zuhause hat, schaut sie einfach einen Film in ihrer Muttersprache auf Friedrich Rillings Tablet. Mehr Informationen zum Thema qualifizierte Betreuung gibt es unter www.promedicaplus.de.

24.01.2018

Bewegung kann dafür sorgen, dass Menschen mit einer Herzschwäche seltener ins Krankenhaus müssen. 1475 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

UNTERSCHÄTZTE GEFAHREN FÜR FRAUENHERZEN

Ab den Wechseljahren sollte man mit geeigneter Ernährung vorbeugen

(djd). Frauen müssen besser auf ihr Herz Acht geben als Männer - das hat der aktuelle deutsche Herzbericht festgestellt. Denn bei bestimmten Herzerkrankungen, wie Herzschwäche oder Rhythmusstörungen, haben sie eine schlechtere Prognose als Männer. Was den Ärzten zu denken gibt: Patientinnen werden oft schlechter medizinisch versorgt als männliche Patienten. Sie erhalten weniger Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Herz-Untersuchungen werden seltener durchgeführt. Hormonelle Faktoren und andere weibliche Besonderheiten scheinen hier eine Rolle zu spielen: So wird das Risiko, nach den Wechseljahren eine Herzkrankheit zu erleiden, oft unterschätzt. Magnesiumverluste ausgleichen Zu den wirksamen Strategien, mit denen Herzerkrankungen vorgebeugt werden kann, gehört eine Umstellung der Ernährung: Mediterrane Kost mit viel Gemüse, Obst, Fisch und reichlich Olivenöl sollte auf den Tisch kommen. Ergänzend dazu spielt der Mineralstoff Magnesium eine wichtige Rolle - insbesondere bei Frauen nach der Menopause. Denn die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren fördern Magnesium-Verluste, sodass leicht ein Mangel entstehen kann. Dieser erhöht wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weil er Bluthochdruck, Rhythmusstörungen und Herzschwäche fördert. Mithilfe von Magnesium-Verbindungen aus der Apotheke wie Magnesiumorotat, enthalten etwa in magnerot Classic N, lässt sich einem Mangel und seinen Folgen wirksam entgegenwirken. Die mit dem Magnesium verbundene Orotsäure (Orotat) ist eine vitaminähnliche Substanz mit einer Schlüsselfunktion im Energiestoffwechsel, welche die Wirkung des Magnesiums unterstützt. Regelmäßig den Blutdruck messen lassen Insgesamt gilt für Frauen wie für Männer: Wer sich häufig schlapp fühlt, unter Atemnot oder Wassereinlagerungen leidet, sollte seinen Arzt aufsuchen. Denn diese Symptome können Hinweise auf Herzerkrankungen sein. So können etwa die Wassereinlagerungen ein Zeichen dafür sein, dass die Pumpkraft des Herzens deutlich nachgelassen hat. Wer ein geschwächtes Herz hat, sollte zudem regelmäßig seinen Blutdruck messen. Steigt er an, so muss mit Medikamenten darauf reagiert werden, damit hohe Blutdruckwerte das Herz nicht noch zusätzlich belasten.

24.01.2018

Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die ihnen Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standard-Schuhmodelle. 767 KB Foto: djd/www.lashoe.de

MODISCH UND BEQUEM UNTERWEGS TROTZ HALLUX VALGUS

In den richtigen Schuhe finden die Füße genügend Freiraum

(djd). Er drückt, schaut unschön aus und wird mit den Jahren immer lästiger: Der Hallux Valgus ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild, unter dem mehr als elf Millionen Frauen leiden. Auch Stars wie Angelina Jolie oder Heidi Klum sollen von der Schiefstellung des großen Zehs betroffen sein. Schmerzen beim Laufen, Entzündungen und Schwellungen sind häufige Folgen der Fußfehlstellung. Hinzu kommt, dass der Ballenzeh oder Großzehenballen wie der Hallux valgus auch genannt wird, große Probleme beim Schuhkauf macht. Denn obwohl die Auslagen in den Geschäften gut gefüllt sind, finden Betroffene oft nicht den passenden Schuh oder müssen beim Chic zugunsten der Bequemlichkeit Kompromisse eingehen. Die Lust auf die neue Schuhmode kann dann schnell zum Frust werden. Trendiges Aussehen und gehen wie auf Wolken "Die Schuhsuche wird mit zunehmender Fehlstellung der Großzehe zur steigenden Herausforderung", bestätigt auch der Kölner Orthopäde Dr. med. Albert Beckers. Oft böten modische Modelle nicht genügend Freiraum für die Zehen. Beckers: "Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die ihnen Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standard-Schuhmodelle." Genau darauf hat sich beispielsweise der Schuhanbieter LaShoe spezialisiert. Ob weiche Slipper, feminine Spangen-Ballerinas, zeitlose Monks, sportliche Sneakers oder andere Varianten: Das hochwertige Leder der modischen Schuhe, die in Europa, teilweise sogar in Deutschland produziert werden, wird in einem aufwendigen Fertigungsprozess so gedehnt und gepolstert, dass es gleichmäßig flexibel nachgibt, ohne die Form zu verlieren oder aufzutragen. Dieses besondere Leder ist zudem in den Hallux Comfortzonen weich unterpolstert, im Bereich der Ballen bei vielen Modellen auch im gesamten Vorfuß. Zudem sind zahlreiche Schuhe so designt, dass sie die "Problemzone" der Füße raffiniert kaschieren. Unter www.lashoe.de gibt es weitere Informationen sowie Tipps rund um den Hallux valgus. Dort können die stylishen Bequemschuhe, die auch für Frauen mit empfindlichen Füßen geeignet sind, direkt bestellt werden. Regelmäßig Fußgymnastik machen Neben der Wahl der richtigen Schuhe, kann man mit ein paar einfachen Tipps und Tricks aktiv etwas gegen die Verschlimmerung einer Hallux-valgus-Fehlstellung unternehmen und die Schmerzen mindern. "Barfußlaufen ist eine kleine Fitnesseinheit für strapazierte Füße. Der Fuß wird beim Laufen über Teppich, Rasen oder Sand gestärkt", erklärt Dr. Beckers. Durch Fußgymnastik könne man den Fuß zusätzlich trainieren. Morgens und abends für je ein paar Minuten die Zehen spreizen ist gut für die Fußmuskulatur und wirkt dem Hallux valgus entgegen.

20.12.2017

egen Erkältungen kann "Dr. Natur" oft besonders gut helfen. 1574 KB Foto: djd/www.sanitas.de/Ilias - stock.adobe.com

KERNGESUND STATT VERSCHNUPFT

Mit natürlichen Mitteln kann man den Körper gegen Erkältungen stärken

(djd). Im Winter kann man ihnen kaum entgehen: Erkältungsviren lauern auf Tastaturen, Türklinken, Telefonen und Treppengeländern, und in geschlossenen Räumen ist oft auch die Luft belastet. Kaltes Wetter kommt ihnen dabei gleich zweifach entgegen. Zum einen können sich die Viren bei niedrigen Temperaturen besser vermehren, zum anderen schwächt die Kälte die Immunabwehr, sodass die Erreger leichteres Spiel haben. Als Folge wird ein durchschnittlicher Erwachsener rund dreimal pro Jahr von Halskratzen, Schnupfen und Husten geplagt. Immunpower aus der Grapefruit Mit einem starken Immunsystem und natürlichen Mitteln lassen sich die Erkältungsviren aber oft gut in Schach halten. Ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft - am besten bei Tageslicht zur Förderung der Vitamin-D-Bildung - geben der Abwehr Power. Dazu liefert eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse dem Körper wichtige Vitamine und Vitalstoffe, zum Beispiel Vitamin C, das reichlich in Paprika, Broccoli und Zitrusfrüchten wie der Grapefruit enthalten ist. Gerade in der Grapefruit steckt aber noch mehr: Der Extrakt ihrer Kerne enthält eine große Anzahl biologisch aktiver Bioflavonoide und gilt als antioxidativ, zellschützend und desinfizierend. Dank dieser immunstimulierenden Eigenschaften wird er in der Naturheilkunde gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt, und zwar sowohl vorbeugend als auch bei einem schon ausgebrochenem Infekt. In zertifizierter Bioqualität ist Grapefruitkernextrakt in der Apotheke erhältlich. Auf der Website www.grapefruitkernextrakt.de und auch im Buch "Pflanzenkompass für die Naturapotheke: Powerfrucht Grapefruit" (ISBN 978-3939896012) von Dipl.-Biologe Jens Meyer-Wegener gibt es weitere Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten. Warme Füße, heißer Tee Kurz vor dem Ausbruch kann man eine Erkältung oft auch mit einem aufsteigenden Fußbad noch abwenden. Dafür die Füße in 35 Grad warmes Wasser stellen und über eine Viertelstunde alle zwei Minuten heißes Wasser zugeben, bis ca. 40 Grad erreicht sind. Danach dick eingemummelt ausruhen. Wenn der Infekt schon ausgebrochen ist und man vielleicht sogar Fieber hat, ist das allerdings zu belastend. Dann ist Ruhe das "A und O", damit der Körper seine Kraft in die Bekämpfung der Viren stecken kann. Wohltuend wirken auch heiße Tees etwa aus Salbei, Ingwer oder Lindenblüten, und für eine freie Nase können Spülungen mit isotonischer Kochsalzlösung sorgen.

19.12.2017

Täglich fünf Minuten sanfte Dehnung für strapazierte Nacken. Foto: djd/Yellow-Head GmbH

EIN GESCHENK FÜR VERSPANNTE NACKEN

Die Muskulatur täglich fünf Minuten auf einem Lagerungskissen dehnen und lockern

(djd). Langes Sitzen am Schreibtisch, Fehlhaltungen vor dem Computer, zu viel Stress im Job und zu wenig Bewegung in der Freizeit: Dies kann zu schmerzhaften Verspannungen insbesondere im Nackenbereich führen. Laut Schätzungen leidet jeder vierte Deutsche an solchen Verspannungen im Nacken und nicht selten kann es dadurch auch zu hartnäckigen Spannungskopfschmerzen kommen. Dagegen setzt die sogenannte Yellow-Head-Methode auf eine altbewährte physiotherapeutische Technik: die Dehnung der betroffenen Muskulatur durch Extension. Schon mit wenig Zeitaufwand kann man dabei selbst etwas gegen Probleme in der Nackenmuskulatur unternehmen. So können nur fünf Minuten tägliches Liegen und Entspannen auf dem Lagerungskissen "Yellow-Head Classic" helfen, verspannte Nackenmuskeln nach stressigen und anstrengenden Arbeitstagen sanft zu dehnen und wieder zu lockern. Intuitiv findet man die richtige Liegeposition Physiotherapeuten und Orthopäden haben an der Entwicklung des Lagerungskissens mitgewirkt. Aufgrund der speziellen, mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichneten Formgebung findet der Kopf intuitiv die richtige Position. Das Eigengewicht von Schultern und Oberarmen sorgt für eine spürbare Dehnung im Nacken- und Schulterbereich. Die regelmäßige, tägliche Wiederholung wird vom Hersteller für eine nachhaltige und dauerhafte Behandlung empfohlen, denn die Fehlhaltungen entstehen ja auch jeden Tag aufs Neue. Das Lagerungskissen ist für 99 Euro inklusive Versand und Aufbewahrungsbeutel unter yellow-­head.de erhältlich. Damit kann man sowohl anderen als auch sich selbst etwas wohltuende Entspannung schenken.

19.12.2017

Meerwasser, Salz, Kreide und viel Natur - mit diesen "Gesundmachern" lockt Mecklenburg-Vorpommern. 912 KB Foto: djd/www.kurzurlaub.de

RUHE UND ERHOLUNG FÜR MEHR GESUNDHEIT

Mit einem Kurzurlaub zwei Wünsche auf einmal erfüllen

(djd). Mehr Gesundheit und mehr Entspannung - das sind laut Stada Gesundheitsreport 2016 die zweit- und vierthäufigsten Wünsche der Bundesbürger. Erfüllen lassen sich beide schon mit ein paar freien Tagen. "Regelmäßige Auszeiten sind ein wichtiger Gegenpol zum Alltag und können sogar helfen, das Herzinfarktrisiko zu senken", betont Beate Fuchs, Reiseexpertin vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Das habe eine amerikanische Langzeitstudie, die Framingham Heart Study, ergeben. Viele Menschen nutzen bereits den kurzen Urlaub übers Wochenende oder die Feiertage, um gezielt etwas für die Gesundheit zu tun. Magie der Natur spüren Zahlreiche Orte zwischen Amrum und Zugspitze bieten ihren Gästen spezielle Bewegungs-, Wohlfühl- und Gesundheitsprogramme, bei denen auch die landschaftlichen Besonderheiten und die Heilmittel der jeweiligen Region eine große Rolle spielen. Mecklenburg-Vorpommern lockt mit rund 2.000 Seen und einer 1.700 Kilometer langen Küstenlinie zum aktiven Erholen. Zudem verfügt es über ganz unterschiedliche natürliche Schätze wie Meerwasser, Kreide und Moor, die man in Wellnesshotels und Gesundheitseinrichtungen hautnah kennenlernen kann. Das "schwarze Gold", in diesem Fall heilsames Schwefelmoor, kommt auch im Lippischen Staatsbad Meinberg zum Einsatz. Dort, am Rande des Teutoburger Waldes, lässt sich die Magie der Natur aber nicht nur bei wohltuenden Anwendungen erspüren, sondern auch bei Wanderungen zu den spektakulären Felsformationen der Externsteine. Reiseportale wie www.kurzurlaub.de bieten eine Bandbreite an Übernachtungsangeboten mit unterschiedlichen Zusatzleistungen in allen Gesundheitsregionen Deutschlands. Natürliche Schätze der Berge Auch im südöstlichen Bayern, wo in Urzeiten ein Meer wogte, hält die Natur ein großes Spektrum an heilkräftigen Schätzen wie Alpensole und Laist bereit. In den zahlreichen Thermalbädern zwischen Bad Aibling und Bad Reichenhall werden neben heilkräftigem warmen Wasser auch wohltuende Körperpackungen und Massagen mit alpinen Produkten wie etwa Enzianwurzelextrakt und Latschenkiefernöl angeboten. Bei Kräuterwanderungen über die oberbayerischen Almwiesen können Urlauber weitere natürliche "Gesundmacher" kennenlernen.

19.12.2017

Der Weihnachtsmann hat viele Kalorien im Gepäck - sie müssen sich aber trotzdem nicht als Hüftgold niederschlagen. 337 KB Foto: djd/Optifast

GENUSS OHNE GROSSE REUE

Auf die traditionellen Leckereien an den Feiertagen muss niemand ganz verzichten

(djd). Überall Plätzchen und Schokolade, der süße Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und dann als Höhepunkt die Weihnachtsgans an den Feiertagen: Kalorienreiche Leckereien gehören zur Advents- und Weihnachtszeit einfach dazu. "Auf die traditionellen Genüsse muss niemand ganz verzichten, trotzdem kann man sich auch in dieser Jahreszeit einigermaßen bewusst ernähren", rät Ernährungswissenschaftlerin Dr. Vivien Faustin von der Interdisziplinären Adipositas-Ambulanz der Universitätsmedizin Göttingen. Bei den Plätzchen etwa gebe es auch kalorienärmere Varianten, statt der fetten Gans kann es auch einmal Putenbrust sein. Das A und O zum Vermeiden von Hüftgold, so Fuchs, sei allerdings ausreichend Bewegung: "Wer im Advent und vor allem während der Feiertage regelmäßig spazieren geht oder Sport treibt, muss sich um überflüssige Pfunde keine Gedanken machen. Bewegung regt vor allem auch die Verdauung an." Diäten bei Adipositas-Patienten oft nicht erfolgreich Wer nach den genussreichen Wochen dennoch ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat, wird sie meist genauso schnell wieder los. Schwerer trifft es Menschen, die mit krankhaftem Übergewicht, der sogenannten Adipositas, zu kämpfen haben. Diäten sind bei den Betroffenen oft nicht erfolgreich und können die Situation auf Dauer sogar verschlimmern. Die langfristig erfolgversprechende und sichere Alternative sind medizinisch geführte, ambulante Therapieprogramme wie das sogenannte Optifast 52-Programm. Dabei werden die Ursachen für das Übergewicht ermittelt und dauerhafte Lösungen erarbeitet. Die Therapie wird nach neuesten Erkenntnissen der Adipositas-Forschung stetig weiterentwickelt, der therapeutische Erfolg ist wissenschaftlich belegt. Das 52-wöchige Programm beginnt mit einer einwöchigen Vorbereitungsphase, darauf folgt die zwölfwöchige Fastenphase. Fortgesetzt beziehungsweise beendet wird die Therapie mit der achtwöchigen Umstellungs- und der 31 Wochen dauernden Stabilisierungsphase. Ziel der Therapie ist die Verhaltensumstellung Ziel ist eine Verhaltensumstellung in Richtung einer nachhaltig gesunden Lebensweise. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Ernährungsspezialisten, Verhaltens- und Bewegungstherapeuten betreut in rund 35 deutschen Therapiezentren die Teilnehmer in wöchentlich stattfindenden Gruppensitzungen unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituationen. Alle Informationen zum Programm und die Adressen der Therapiezentren gibt es unter www.optifast.de. Wem das nächste Therapiezentrum zu weit entfernt ist oder wer aus anderen Gründen nicht an einer Gruppentherapie teilnehmen kann, für den gibt es alternativ telemedizinische Hilfe, unterstützt mit modernen digitalen Geräten.

19.12.2017

Offenheit, Empathie und die Gemeinschaft mit anderen wird in den Dr. Reisach Kliniken groß geschrieben. 263 KB Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/die arge lola, kai loges + andreas langen

WENN BEZIEHUNGEN KRANK MACHEN

Die therapeutische Gemeinschaft schenkt Kraft zur Genesung

(djd). "Lebe ich in einer harmonischen Beziehung mit meinem Partner?" Diese Frage stellen sich wohl viele Menschen. Eine funktionierende Partnerschaft muss nicht immer "rosarot" sein. Auch Unstimmigkeiten und Diskussionen gehören dazu. Konflikte sollten jedoch auf Augenhöhe gelöst werden. Stattdessen sind Auseinandersetzungen häufig von persönlichen Verletzungen und Machtspielen geprägt. Manche fühlen sich dabei ständig in der Rolle des Opfers, andere schaffen es nicht, aus ihrem destruktiven Verhaltensmuster auszubrechen. Beziehungsstress schadet dem Körper Auf Dauer machen solche sogenannten dysfunktionalen Beziehungen krank - zu den Reaktionen des Körpers zählen unter anderem Magen-Darm-Problematiken und Rückenschmerzen. Aber auch psychische Erkrankungen, wie Depressionen und Suchtverhalten können in Folge auftreten. Dr. Michael Tischinger, Chefarzt der Adula Klinik in Oberstdorf, erläutert den medizinischen Hintergrund: "Unsere Gefühle werden in bestimmten Bereichen im Groß- und Zwischenhirn verarbeitet. Stress beispielsweise kann dieses sogenannte limbische System in Alarmbereitschaft versetzen. In Folge schüttet der Körper Stresshormone aus, die weitere Reaktionen in Gang setzen." Hilfe in der Gemeinschaft finden Um den Teufelskreis zu durchbrechen und einen Weg aus der psychischen Erkrankung zu finden, setzt man in den Dr. Reisach Kliniken bei Oberstaufen und Oberstdorf etwa auf eine "gesunde" Beziehungsgestaltung. Betroffene haben so eine gute Chance, auch wieder zu gesunden. Neben den gängigen Therapieangeboten können Patienten dort die Besonderheit einer therapeutischen Lehr- und Lerngemeinschaft in Anspruch nehmen. Nähere Informationen gibt es unter www.dr-reisach-kliniken.de. Dazu werden Gemeinschaften gebildet, deren Mitglieder in einen intensiven, emotional offenen Austausch treten. Ziel ist es, die Bedingungen einer gewaltfreien Kommunikation zu üben. Die Patienten lernen, Schwieriges miteinander zu klären und sich gegenseitig ernst zu nehmen. In dieser ehrlichen und aufrichtigen Atmosphäre können die eigenen Bedürfnisse wahrgenommen werden. Dadurch bekommen die zentralen Beziehungskonflikte eine Chance, sich innerhalb kürzester Zeit in der Gemeinschaft zu zeigen und werden damit im "Hier und Jetzt" bearbeitet. "Die therapeutische Gemeinschaft wirkt dabei wie ein Katalysator und gibt die Kraft, den gemeinsamen Genesungsweg zu beschreiten, auch als Kontrapunkt zu unserer digitalisierten Welt", so Dr. Ilse Manuela Völk, Chefärztin der Hochgrat Klinik in Stiefenhofen bei Oberstaufen.

19.12.2017

Nach großen sportlichen Anstrengungen lässt unser Immunsystem Erkältungserreger wie durch ein "offenes Fenster" in den Organismus eindringen. 1336 KB Foto: djd/metavirulent

VORSICHT VOR DEM OPEN-WINDOW-EFFEKT

Nach sportlichen Höchstleistungen haben Infektionserreger leichtes Spiel

(djd). Ob beim Lauftraining in der Kälte oder auf der Piste im Winterurlaub - nach großen sportlichen Anstrengungen lässt unser Immunsystem Erkältungserreger wie durch ein "offenes Fenster" in den Organismus eindringen. Deshalb wird dieses Phänomen als "Open-Window-Effekt" bezeichnet und ambitionierte Freizeitsportler sollten gerade beim Training im Winter darauf achten, ihr Immunsystem nicht zu überfordern. Gestresstes Immunsystem "Der Open-Window-Effekt kann leicht zu einer Erkältung führen, denn nach besonders intensiven sportlichen Anstrengungen ist das Immunsystem bis zu 72 Stunden geschwächt", weiß Dr. Ricarda Fackler, Ärztin und Geschäftsführerin der meta Fackler Arzneimittel GmbH. Das Immunsystem sei in diesen Situationen einfach überfordert. Das haben auch Studien ergeben, die das Verhalten von Immunzellen im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität untersucht haben: Je intensiver der sportliche Einsatz, umso größer der Stress für das Immunsystem. "Erhält der Körper zwischen den Trainingseinheiten keine ausreichende Erholungspause, kann sich der Open-Window-Effekt sogar verstärken", warnt Dr. Fackler und empfiehlt, statt einmal pro Woche 90 Minuten lang zu trainieren, sich lieber dreimal in der Woche für eine halbe Stunde auszupowern. Grundsätzlich tritt der Open-Window-Effekt das ganze Jahr über auf. Doch gerade bei schlechtem und kalten Wetter kühlt man schneller aus und neigt daher zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Auch das Atmen großer Mengen von kalter Luft belastet die Schleimhäute zusätzlich. Das "offene Fenster" schließen Doch auch mit vernünftigen Trainingseinheiten und ausreichenden Regenerationsphasen, lässt sich der Open-Window-Effekt nicht gänzlich vermeiden. Allerdings gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, das Fenster so klein wie möglich zu halten. So kann die Einnahme von Mineralien und Vitaminen das Risiko von Infekten senken. Auch Immunstimulantien, das homöopathische Arzneimittel metavirulent zum Beispiel, können dabei helfen, die immunologische Lücke beziehungsweise das "Fenster" zu schließen. Außerdem sollten Freizeitsportler darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren, genügend zu trinken und ausreichend zu schlafen, damit die körpereigenen Abwehrkräfte nicht schlappmachen. Mehr unter www.metavirulent.de.

19.12.2017

Eine frische, gesunde Kost wie etwa die Mittelmeerküche versorgt die Gelenke mit wertvollen Nährstoffen und unterstützt die Gewichtsreduktion. 451 KB Foto: djd/www.aktiv-trotz-arthrose.de/istock

RAUS AUS DER SCHONHALTUNG

Bei einer Arthrose ist es wichtig, gezielt aktiv zu werden

(djd). Die Diagnose Arthrose bedeutet für viele Betroffene eine enorme Umstellung und psychische Belastung. Die Erkrankten beschäftigen Fragen, wie: Was kann ich gegen die Schmerzen tun? Wie kann ich mein Leben sinnvoll ändern? Wichtig ist es, sich nicht zurückzulehnen, sondern den Fokus nach vorne zu richten. Ein aktives Leben mit Arthrose ist möglich. Bereits geringfügige Veränderungen können einen großen Erfolg bringen und das Leben angenehmer gestalten. Kleine Ziele, die einem Freude bereiten, helfen, am Ball zu bleiben und nicht die Motivation zu verlieren. Aktiv trotz Arthrose So ist Bewegungsmangel auf Dauer schlecht für die Gelenke, besonders bei Arthrose. Es gibt eine ganze Reihe an gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking, welche die Mobilität der Gelenke fördern. Ratsam ist auch eine Belastungsreduktion im arthrotischen Gelenk. Gerade im Anfangsstadium der Arthrose am Kniegelenk haben sich Bandagen mit unterstützender Stabilisierungswirkung als effektiv erwiesen. Auch helfen schon kurze Trainingseinheiten über die Woche verteilt, um Schmerzen zu lindern. Weiterhin bringt bewusste Ernährung gleich zwei Vorteile: Zum einen kann man sein Gewicht reduzieren, um Knochen und Gelenke zu entlasten. Zum anderen profitiert man von zahlreichen Nährstoffen, die für die Gesunderhaltung des Knochensystems wichtig sind und sich positiv auf die Beschwerden auswirken können. Unter www.aktiv-trotz-arthrose.de gibt es viele Anregungen und Informationen hierzu. Gesunde Ernährung bei Arthrose Die Ernährungsexpertin Diplom-Ökotrophologin Alexandra Gundlach empfiehlt speziell die mediterrane Kost. Sie ist zur Gewichtsabnahme geeignet, enthält viele pflanzliche Lebensmittel und hochwertige Pflanzenöle sowie Fett aus Seefisch. Gleichzeitig wird der Verzehr von tierischen Produkten wie Fleisch oder fettreichem Käse reduziert. Tierische Lebensmittel fördern Entzündungsvorgänge im Körper, während etwa die Vitamine A und E oder Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlicher Kost und Fisch eine entzündungshemmende Wirkung haben und so Arthrose-Beschwerden reduzieren können.

24.11.2017

Wenn ständiger Hustenreiz plagt, ist effektive Linderung gefragt. 261 KB Foto: djd/Sanofi-Aventis/Mucosolvan

SO HAT DER HUSTEN DAS NACHSEHEN

Mehrfach aktiv gegen belastende Erkältungssymptome

(djd). Erst kribbelt und kratzt es im Hals, dann kommt unangenehmer Hustenreiz auf - so oder ähnlich beginnt der typische Erkältungshusten. Er belastet einen selbst und das Umfeld dazu, lässt einfach nicht zur Ruhe kommen und raubt jede Kraft. Ursache sind Erkältungsviren, die in der Anfangsphase dafür sorgen, dass sich die Atemwegsschleimhäute entzünden. Dies äußert sich üblicherweise zu Beginn durch ständigen trockenen Reizhusten. Im weiteren Verlauf wandern die Erreger eine Etage tiefer in die Bronchien, wo die entzündlichen Reaktionen die natürliche Reinigungsfunktion der Atemwege lahmlegen. Dadurch kommt es zur verstärkten Bildung von zähem, festsitzendem Schleim - die Ursache für den sogenannten verschleimten Husten. Husten kann wochenlang quälen Nach ungefähr einer Woche geht die Infektion in die Abheilphase über, die bis zu acht Wochen dauern kann und dann oft wieder von einem trockenen Reizhusten begleitet wird - eine lange Quälerei. Umso wichtiger ist es, effektiv gegen diese Erkältungssymptome vorzugehen. Bewährt hat sich hier etwa der Wirkstoff Ambroxol wie in Mucosolvan - das bestätigt auch eine aktuelle Übersichtsarbeit, die Studien aus dem Zeitraum 2006 bis 2015 untersuchte. Denn der Wirkstoff kann gleich mehrere Symptome auf einen Streich bekämpfen: den Hustenreiz lindern, den Schleim verflüssigen und damit den Abtransport erleichtern. Er verfügt über antientzündliche Effekte und zeigt zudem im Labor auch antivirale Eigenschaften. Die Schleimhäute können schneller abheilen und akute Infektionen rascher gelindert werden. Eine apothekengestützte Befragung unter fast 1.000 Verwendern unterstreicht dies: Demnach wurde der Behandlungserfolg von knapp 94 Prozent mit "gut oder sehr gut", die Verträglichkeit von fast 98 Prozent mit "gut oder sehr gut" bewertet. Unter www.mucosolvan.de gibt es weitere Informationen. Lindernde Klopfmassage Experten raten außerdem dazu, Schleimhäute und Atemfunktion selbst aktiv zu unterstützen. So empfiehlt die Hamburger Apothekerin Anna-Sophia Sossidi Inhalationen mit Zusätzen wie Eukalyptus, Pfefferminze oder Menthol: "Die eingeatmeten Dämpfe helfen, die Atemwegsschleimhäute zu befeuchten und haben zudem eine leicht entzündungshemmende und atemwegserweiternde Wirkung." Die Ulmer Atempädagogin Susanne Menrad-Barczok gibt diesen Tipp: "Eine leichte Klopfmassage mit den Fingerspitzen auf dem Oberkörper lässt feine Vibrationen entstehen, die die Schleimmobilisierung unterstützen können."

23.11.2017

Mit modernen Therapieansätzen können sich Psoriasis-Patienten wieder wohl in ihrer Haut fühlen. 915 KB Foto: djd/Celgene GmbH/citalliance/123RF

SCHUPPENFLECHTE AUCH VON INNEN BEKÄMPFEN

Moderne Medikamente können die Therapie von Psoriasis verbessern

(djd). Gerötete, stark schuppende Hautstellen, quälendes Jucken, oft auch Schmerzen und dazu die neugierigen Blicke der Mitmenschen - Schuppenflechte belastet Betroffene körperlich und seelisch. An Plaques-Psoriasis, so der medizinische Name, sind in Deutschland Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen erkrankt. Sie leiden unter einer Fehlleitung des Immunsystems, dies führt zu Entzündungsreaktionen und massiv beschleunigter Hauterneuerung. Es kommt zur charakteristischen Schuppenbildung. Oft treten zusätzlich Gelenkbeschwerden und schmerzende, geschwollene Achillessehnen auf. Kein Wunder, dass die Lebensqualität der Patienten deutlich eingeschränkt ist. Eine Heilung ist nicht möglich, aber eine Symptomverbesserung durch gezielte Therapie. Das Immunsystem von innen regulieren Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren durch neue Therapien deutlich verbessert. Allerdings wissen noch zu wenige Patienten davon: Wie eine aktuelle forsa-Umfrage zeigt, kennen zwar 95 Prozent der Betroffenen Wirkstoffe zur äußeren Anwendung wie Cremes, Salben oder Lotionen. Dass es Psoriasis-Medikamente zum Einnehmen gibt, wissen aber nur 48 Prozent. Dabei ist die rein äußerliche Behandlung nach Angaben von Professor Dr. med. Michael P. Schön, Direktor der Universitäts-Hautklinik in Göttingen, nur in leichteren Fällen ausreichend und zudem auch unwirksam gegen die Gelenkbeschwerden: "Systemische Therapien als Injektion oder Tabletten wirken hingegen von innen und greifen in das Immunsystem ein, um die zugrunde liegende Entzündung zu beeinflussen. Das bedeutet, dass sie nicht nur gegen die Hautbeschwerden helfen. Diese Therapien werden bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis eingesetzt." Mehr Informationen dazu findet man unter www.diagnose-psoriasis.de. Welches Mittel hilft wann? Zur Behandlung von mittelschwerer und schwerer Psoriasis gibt es verschiedene Systemtherapeutika. Sogenannte Basismedikamente hemmen die vermehrte Produktion von Hautzellen und unterdrücken das Immunsystem. Sie müssen dauerhaft eingenommen werden. Dabei sind Laborwert-Kontrollen nötig. Ein weiterer Therapieansatz zielt durch seine Wirkung in der Zelle auf eine Immunmodulation ab. Die Bildung von Entzündungsstoffen wird reguliert, ohne die gesamte Körperabwehr herunterzufahren. Dieser meist gut verträgliche Ansatz richtet sich gegen die Haut- und Gelenkbeschwerden. Auch Juckreiz lässt sich damit reduzieren und es sind weniger Kontrollen notwendig. Schließlich gibt es noch die sogenannten Biologika. Das sind Antikörper, die auf bestimmte Botenstoffe wirken und somit auf das fehlgeleitete Immunsystem. Sie werden als Infusion oder Spritze verabreicht.

23.11.2017

Wer im Internet nach Behandlungsmöglichkeiten sucht, sollte vorsichtig sein und lieber zum Arzt oder Apotheker gehen. 1897 KB Foto: djd/LINDA AG/LDProd

VORSICHT VOR "DOKTOR INTERNET"

Bei Erkältungskrankheiten ist pharmazeutische Beratung durch Experten wichtig

(djd). Das Internet hat unser Leben stark verändert. In fast allen Bereichen suchen wir Rat und Informationen mittels Google und Co. Das gilt auch für das Thema Gesundheit. So hat eine große Studie der Central Krankenversicherung ergeben, dass das Suchvolumen der Deutschen zu Gesundheitsthemen hoch ist, insbesondere zu chronischen, psychischen und tabuisierten Krankheiten, aber auch zu Alltagsleiden wie Schnupfen oder Bronchitis. Mehr als 41,2 Millionen Suchanfragen wurden hierzu innerhalb eines Jahres gestellt. Patienten fordern oft die falschen Medikamente Die Qualität der meisten Gesundheitswebsites konnte bei der Untersuchung allerdings durchschnittlich nur mit "ausreichend" bewertet werden. Umso wichtiger ist fachkundige und persönliche Beratung. Auch Linda Apotheker Dr. Peter Leukel aus Regensburg bestätigt: "Es kommen nicht selten Kunden zu mir, die ihre Symptome gegoogelt haben und mir daraufhin sagen, welches Medikament sie benötigen." Das könne problematisch sein, weil Empfehlungen aus dem Internet eben die individuellen Besonderheiten nicht berücksichtigten. In einer guten Apotheke werden dagegen auch bei Alltagserkrankungen wie Erkältungen, deren Saison nun beginnt, bestimmte Fakten abgefragt. Etwa wie lange beispielsweise ein Husten besteht, ob er trocken oder produktiv ist, und auch welche Medikamente der Kunde ansonsten einnimmt. Denn manchmal können Symptome auch Nebenwirkungen anderer Mittel sein. "Bei produktivem Husten ist oft ein Schleimlöser mit Efeuextrakt oder Acetylcystein hilfreich, bei quälendem Reizhusten kann ein Hustenstiller beruhigen", so Dr. Leukel. Mittel für leichte oder starke Beschwerden Gegen leichte Halsschmerzen wiederum empfehle er Lutschpastillen etwa mit Eibisch, stärkere Beschwerden sollte man mit antibakteriellen Gurgellösungen oder Lutschtabletten bekämpfen. Auch ein pflanzliches Kombipräparat zum Gurgeln mit Nelkenöl, das antivirale Eigenschaften besitzt, habe sich bewährt. Eine Apotheke in der Nähe, die fachkundige Beratung bietet, findet man zum Beispiel unter www.linda.de. Vor Ort gibt es zudem wertvolle Tipps zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und zur Stärkung des Immunsystems. Dazu gehören etwa häufiges Händewaschen, das Meiden großer Menschenansammlungen und der Verzicht aufs Händeschütteln während grassierender Erkältungswellen. "Auch abwehrstärkende Mittel mit Zink, Vitamin C oder Echinacea können sinnvoll sein", meint Dr. Peter Leukel.

23.11.2017

Wer fastet, muss ausreichend trinken: Warmer Tee ist dabei ideal. 217 KB Foto: djd/Basica/panthermedia.net/Chris DeSilver

DER TURBO FÜR DEN STOFFWECHSEL

Mit erfolgreichem Intervallfasten leicht und energiegeladen ins Frühjahr starten

(djd). Um leicht und schwungvoll ins Frühjahr zu starten, ziehen immer mehr Menschen eine Fastenkur in Erwägung. Experten wie Andrea Ciro Chiappa wissen, warum der Verzicht auf Nahrung und Genussmittel so gut tut und worauf man bei der Wahl des richtigen Fastenprogramms achten muss. "Fasten hat eine unglaublich intensive, heilsame Wirkung auf den Stoffwechsel", betont der Ausbildungsleiter der Deutschen Fastenakademie (dfa). Sobald man weniger als 600 Kilokalorien - Frauen weniger als 500 Kilokalorien - pro Tag zu sich nimmt, sinken die Blutwerte für Zucker und Cholesterin. Gleichzeitig zeigt der steigende Anteil freier Fettsäuren an, dass der Körper Fett verbrennt. Intervallfasten ist alltagstauglich Chiappa unterscheidet dabei zwischen herkömmlichen Kuren wie etwa Fasten nach Buchinger und der F.-X.-Mayr-Kur, die jeweils zehn bis 14 Tage am Stück absolviert werden, und sogenanntem intermittierenden Fasten. Im Unterschied zu den klassischen Varianten, die aufgrund ihrer Regeln häufig stationär oder unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, gilt das Intervallfasten als besonders alltagstauglich. Der lockere Fastentrend ist für Andrea Ciro Chiappa nichts Neues: "Das bekannte Dinnercancelling oder Morgenfasten sind Formen des Intervallfastens. Studien haben bestätigt, wie effektiv dieser zeitweilige Verzicht auf Nahrung ist." Das Auftreten von Fastenkrisen, die von Müdigkeit und einer nachlassenden Leistungsfähigkeit begleitet werden, kann durch die Einnahme eines gut verträglichen Basenpräparats wie Basica aus der Apotheke vermieden werden. Die basischen Mineralstoffe neutralisieren überschüssige Säure, die beim Fettabbau entsteht, und unterstützen den Stoffwechsel beim Fasten. Weitere Tipps gegen den Säureüberschuss gibt es unter www.basica.de. Wenn die Fettverbrennung Marathon läuft Generell sind auch beim Intervallfasten verschiedene Formen möglich: Beim 16:8-Fasten etwa isst man lediglich an acht Stunden des Tages etwas. Bei einer anderen Variante fastet man jede Woche zwei Tage lang. "Wendet man Intervallfasten regelmäßig an, zeigen sich viele Effekte: Der Körper schaltet auf den Fastenstoffwechsel um und verbrennt mehr Kalorien, überschüssige Fettmasse, vor allem im Leber- und Bauchraum, nimmt ab", erläutert Chiappa. Fasten wirke wie ein Marathon auf das Fettverbrennungssystem. Der Experte rät dazu, den Körper vier Wochen lang an das Intervallfasten zu gewöhnen und es dann möglichst beizubehalten: "Die Mahlzeiten, die man zwischen den Esspausen zu sich nimmt, sollten unbedingt ausgewogen sein. Sonst besteht die Gefahr von Nährstoffdefiziten." Zudem sei es wichtig, gut zu kauen und täglich zwei bis drei Liter zu trinken.

23.11.2017

Um die empfindliche Babyhaut zu schützen, sollte man zu besonders babygeeigneten Pflegeprodukten greifen. 508 KB Foto: djd/www.babyservice.de

ZARTE BABYHAUT VON ANFANG AN SCHÜTZEN

Wer Kinder richtig eincremt, kann Allergien vorbeugen

(djd). Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist das für die meisten Eltern ein atemberaubender Anblick - und auch manchmal ein etwas überraschender, denn die Neugeborenen sind oft noch von der sogenannten Käseschmiere bedeckt. Diese körpereigene, gräulich-gelbe Fettcreme schützt die zarte Haut des Kindes im Fruchtwasser. Einige Tage nach der Geburt ist die Käseschmiere komplett in Babys Haut eingezogen - nun sollten Mama und Papa dem kleinen Menschen helfen, eine eigene Schutzbarriere gegen Infektions- und Allergieauslöser aufzubauen. Dabei lohnt es sich, auf besonders babygeeignete Pflegeprodukte zu achten. Denn das Risiko, dass Kinder eine Neurodermitis und später weitere Allergien entwickeln, sinkt um ein Vielfaches, wenn ihre Haut von Anfang an durch eine geeignete Pflege unterstützt wird. Doch welche Cremes und Öle dürfen überhaupt an die empfindliche Kinderhaut? Auf die Inhaltsstoffe achten Für alle Babypflegeprodukte gilt: - Sie sollten dermatologisch getestet sein, das heißt durch einen Hautarzt geprüft. Dieser Hinweis darf auf der Verpackung also nicht fehlen. - Außerdem sollten die Produkte, beispielsweise die der "verniosa"-Reihe von Bübchen, explizit für die Babypflege bestimmt und frei von allergieverdächtigen Duft- oder Zusatzstoffen sein. - Natürliche Pflanzenöle wie Mandel-, Avocado- oder Kokosnussöl eignen sich besonders gut für die Hautpflege, weil sie nicht auf der Hautoberfläche verbleiben, sondern in die Haut einziehen und sie mit essenziellen Fettsäuren versorgen. Diese wiederum stärken die natürliche Barrierefunktion der Haut und Allergieauslöser haben ein schweres Spiel. Auf www.babyservice.de gibt es weitere Informationen darüber, was ein Babypflegeprodukt enthalten oder eben auch nicht enthalten sollte. Eine gute Orientierungshilfe für Eltern bietet zudem das Siegel der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). Produkte mit diesem Zeichen sind sogar bei Neurodermitis-Kindern als Basispflege geeignet. Wie oft eincremen? Der Hautarzt und Allergologe Professor Dr. med. Dietrich Abeck rät dazu, Babys und Kleinkinder nach jedem Bad mit einer Feuchtigkeitscreme am ganzen Körper einzucremen. Da ein zehn- bis fünfzehn minütiges Bad zwei- bis dreimal die Woche empfohlen wird, ist die Anwendung der Feuchtigkeitscreme in dieser Häufigkeit absolut sinnvoll. "Bei trockener Haut oder bei einem erhöhten familiären Allergierisiko ist insbesondere in den ersten zwei Lebensjahren auch das tägliche Eincremen mit einer Feuchtigkeitscreme zu empfehlen." Besonders angenehm ist es für die Kinder, wenn die anschließende Pflegecreme im Rahmen einer liebevollen Babymassage verabreicht wird. Kurse dafür gibt es an vielen Volkshochschulen.

23.11.2017

Gangunsicherheiten aufgrund eines Natriummangels können Aktivität und Lebensqualität einschränken. 2232 KB Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./thx

VERWIRRTHEIT UND STÜRZEN IM ALTER VORBEUGEN

Natriummangel ist eine häufige Gesundheitsstörung bei Senioren

(djd). Natriummangel kann gerade bei älteren Menschen erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Beim 25. Kongress des Verbands für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) in Aachen erklärte Dr. med. Maja Reich, Oberärztin an der Klinik für Geriatrie am Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden, dass diese Mangelerscheinung unter anderem zu Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit, Gangunsicherheiten und Stürzen führen könne. Bei älteren Menschen würden solche Komplikationen aber häufig als Alterserscheinung oder gar als Demenz im Anfangsstadium fehlgedeutet. Vermindertes Trinken, starkes Schwitzen und salzarme Kost Gründe für ein häufiges Auftreten des Natriummangels - der Hyponatriämie - im Alter können ein vermindertes Durstgefühl sein, vermehrtes Schwitzen an heißen Tagen oder bei körperlicher Anstrengung. Auch das Auftreten von Durchfall oder Erbrechen seien Risikofaktoren. Hinzu käme, dass ältere Menschen oft nur noch wenig essen und damit auch weniger Kochsalz zu sich nehmen. Möglicherweise versuchen sie sogar, sich kochsalzarm zu ernähren, in der irrigen Vorstellung, ihrem Körper damit etwas Gutes zu tun, so Reich. Bestehe jedoch bereits ein latenter Natriummangel, könne das System bei solchen Maßnahmen regelrecht entgleisen und gravierende Komplikationen auftreten. Vielfältige Symptome - oft fehlgedeutet "Die sich einstellenden Reaktionen lassen oftmals an neurologische oder auch psychiatrische Störungen denken und werden leider noch zu selten mit einer Hyponatriämie in Verbindung gebracht", mahnt Dr. Reich. Der Natriummangel kann zunächst zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit, zu Gangunsicherheiten, Wortfindungsstörungen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen führen. Auch eine depressive Stimmung, eine Einschränkung der geistigen Beweglichkeit und ausgeprägte Einbußen der geistigen Leistungsfähigkeit könnten auftreten. Sein Essen adäquat zu salzen beugt der Hyponatriämie vor Die Behandlung der Hyponatriämie richtet sich laut Reich nach der Schwere der Störung. Besonders bedeutsam sei es in erster Linie, die Ursachen des Natriummangels möglichst zu beheben. Bei akuten Störungen ist zudem eine Kochsalzinfusion angezeigt. Soweit sollte es aus Sicht der Medizinerin nicht kommen - was nicht bedeutet, dass Kochsalztabletten eingenommen werden sollten. Sie erklärt: "Es reicht im Allgemeinen, sein Essen adäquat zu salzen und nicht auf eine Salzrestriktion zu setzen in der Vorstellung, man könne so seinen Blutdruck besser kontrollieren."

23.11.2017

Viele Migränepatientinnen müssen sich während eines Anfalls ins Bett zurückziehen. 1008 KB Foto: djd/Diasporal

MIGRÄNE - WENN SCHMERZ DAS DENKEN BLOCKIERT

Neben Veranlagung und Stress kann auch ein Magnesiummangel Attacken begünstigen

(djd). Mit einem leichten Druck hinter einem Auge fängt es scheinbar harmlos an. Doch Betroffene ahnen bereits, wohin das führen wird: Migränepatienten überkommt immer wieder ein quälender einseitiger Schmerz, der als dumpf, bohrend oder auch pulsierend wahrgenommen wird. Schätzungsweise 10 Millionen Deutsche - Dreiviertel davon Frauen - kennen die belastenden Attacken, die mit und ohne vorausgehende Seh-, Gefühls- und Sprachstörungen (Auren) auftreten und die Lebensqualität massiv einschränken können. Dies gilt vor allem, wenn sie von Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet werden. An Arbeit ist dann nicht mehr zu denken. Vielen Betroffenen bleibt nur der Rückzug in ein abgedunkeltes Zimmer. Mitunter vergehen drei Tage bis der Anfall gänzlich vorbei ist. Mehr Überblick durch ein Schmerztagebuch Um den Arbeitsalltag einigermaßen überstehen zu können, greifen viele Migränepatienten zu Schmerzmitteln. Neben klassischen NSAR gibt es inzwischen gut wirksame Migränemedikamente, die den Schmerzreiz unterbrechen, auch wenn die eigentliche Attacke im Hintergrund weiterläuft. Für alle Präparate gilt gleichermaßen, dass sie nur an zehn Tagen im Monat eingenommen werden dürfen, weil sie bei Übergebrauch selbst einen Anfall auslösen können. Umso wichtiger sind daher Maßnahmen, die präventiv wirken können. Um sich einen Überblick über die persönliche Anfallhäufigkeit, individuelle Vorboten, Auslöser und Begleitsymptome sowie die Wirksamkeit von Medikamenten und vorbeugenden Maßnahmen zu verschaffen, kann das Führen eines Kopfschmerztagebuchs sinnvoll sein. Unter www.diasporal.de steht ein entsprechender Kopfschmerzkalender zum Download bereit. Magnesium stärkt Nervenbahnen Zu den Faktoren, die eine Migräne begünstigen können, muss neben Veranlagung und Stress auch ein Magnesiummangel gezählt werden. Dem Mineralstoff kommt eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit der Erregbarkeit des Nervensystems zu. Daher kann es ratsam sein, auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium, idealerweise als Magnesiumcitrat - beispielsweise in "Magnesium-Diasporal 300 mg" aus der Apotheke - zu achten. Erst unlängst bestätigte eine Studie die Wirksamkeit des Mineralstoffs. Dabei erhielten Migränepatienten täglich morgens und abends je 300 Milligramm Magnesium in Form von Magnesiumcitrat, wodurch Stärke und Dauer der Beschwerden deutlich vermindert werden konnten. In ihren Leitlinien empfiehlt auch die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hochdosiertes Magnesium, ebenfalls zweimal täglich 300 mg, zur Therapie und Vorbeugung von Migräne.

27.10.2017

ine ballaststoffreiche und fettarme Ernährung kann die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes verzögern oder verhindern. 1459 KB Foto: djd/diabetes-behandeln.de/contrastwerkstatt - Fotolia

ERHÖHTER BLUTZUCKER - DIE STILLE GEFAHR

Diabetes Typ 2 wird oft zu spät erkannt, doch Prävention kann ihn aufhalten

(djd). Der menschliche Körper ist erstaunlich anpassungsfähig und kann Fehlfunktionen oft lange ausgleichen. Das hat Vorteile, kann aber auch von Nachteil sein, wenn etwa eine Krankheit deshalb nicht entdeckt und behandelt wird. Ein typisches Beispiel hierfür ist der Typ-2-Diabetes, bei dem zwischen Ausbruch und Diagnose im Schnitt acht bis zehn Jahre liegen können. Der Körper kann die verschlechterte Insulinwirkung oft lange durch eine erhöhte Produktion kompensieren - und die überhöhten Blutzuckerwerte verursachen zunächst meist kaum Beschwerden. So leben in Deutschland zurzeit schätzungsweise ein bis zwei Millionen Menschen mit einem unerkannten Diabetes. Frühzeitig erkennen und behandeln Umso mehr kommt es beim Diabetes Typ 2 auf Prävention und Früherkennung an. Risikofaktoren sind unter anderem ein höheres Lebensalter, erbliche Veranlagung, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung. Auch das metabolische Syndrom - eine Kombination aus bauchbetontem Übergewicht, Bluthochdruck, Insulinresistenz und zu hohen Blutfettwerten - erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Liegen solche Risiken vor, kann der Ausbruch der Krankheit durch Präventionsmaßnahmen oft verzögert oder verhindert werden. Dazu gehören eine Gewichtsabnahme um fünf bis sieben Prozent innerhalb eines Jahres, wenigstens 150 Minuten Bewegung pro Woche sowie eine ballaststoffreiche und fettarme Kost. Zur Früherkennung sollte man sich außerdem ab 35 Jahren regelmäßig durchchecken lassen. Im Verdachtsfall sollte dabei laut Empfehlung der Deutschen Diabetes-Hilfe nicht nur der Nüchternblutzucker bestimmt werden, sondern auch der HbA1c-Wert. Er zeigt den mittleren Blutzuckerwert der letzten acht bis zwölf Wochen an und dient damit der Langzeitkontrolle. Wird ein Diabetes festgestellt und reichen Lebensstiländerungen zur Behandlung nicht aus, kommen Medikamente zum Einsatz, in der Regel zunächst Metformin. Bei schlechter Verträglichkeit oder unzureichender Wirkung setzen Experten auf andere Mittel, etwa DPP-4-Hemmer wie Sitagliptin. Diese können allein oder zusätzlich verordnet werden, um den Blutzucker wieder in den Griff zu bekommen. Folgeerkrankungen vermeiden Neben dem regelmäßigen Check sollte jeder auch auf mögliche akute Symptome wie starken Durst, häufigen Harndrang, trockene Haut, Abgeschlagenheit, Sehstörungen, Muskelkrämpfe, schlechte Wundheilung und erhöhte Infektanfälligkeit achten - eine Liste gibt es unter www.diabetes-behandeln.de. Denn nur durch rechtzeitiges Eingreifen lassen sich mögliche schwere Folgeerkrankungen des Typ-2-Diabetes vermeiden. Dazu gehören zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schädigungen der Nerven, Augen, Nieren und Füße.

26.10.2017

Ständige Müdigkeit, Leistungsabfall und Appetitlosigkeit können Symptome für Hepatitis C sein. 1063 KB Foto: djd/Gilead Sciences GmbH

KLEINER TEST MIT GROSSEM NUTZEN

Hepatitis C ist heute meist vollständig heilbar - wenn sie erkannt wird

(djd). Noch bis vor wenigen Jahren war eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus oft gleichbedeutend mit einer langen Leidensgeschichte. Denn die verfügbare Behandlung gegen diese virusbedingte Leberentzündung schlug in vielen Fällen nicht an, war langwierig und mit teilweise sehr starken Nebenwirkungen verbunden. Das änderte sich 2014 schlagartig, als neue Medikamente auf den Markt kamen, die das Hepatitis-C-Virus direkt bekämpfen und in der Regel bei 95 Prozent der Betroffenen oder mehr innerhalb weniger Monate eine völlige Heilung bewirken können. Bundesweite Aufklärungskampagne gestartet Unbehandelt kann die Krankheit zu Leberzirrhose, Leberversagen, Leberzellkrebs und schließlich zum Tod führen. Doch trotz des medizinischen Fortschritts leben heutzutage in Deutschland noch immer etwa 250.000 Menschen mit Hepatitis C. Und von diesen wissen Expertenschätzungen zufolge ungefähr 100.000 nichts von ihrer Erkrankung. Dabei ist die Diagnose ganz einfach möglich: Per Bluttest, den jeder Hausarzt veranlassen kann. Dieser kleine Test mit dem großen Nutzen wird dann durchgeführt, wenn ein Verdacht auf Hepatitis C besteht. Oft wird Hepatitis C erst Jahre nach einer Infektion entdeckt, da die Erkrankung anfangs häufig still verläuft und nur milde, unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Druck im rechten Oberbauch hervorruft. Auch glauben einer repräsentativen Umfrage zufolge nur sieben Prozent der Bevölkerung, dass sie schon einmal Kontakt mit dem Virus gehabt haben könnten - oft ein fataler Irrtum. Um das Bewusstsein für die Krankheit zu schärfen und Hepatitis C in Deutschland einzudämmen bzw. langfristig zu eliminieren, wurde deshalb im Mai die bundesweite Aufklärungskampagne "Bist du Chris?" gestartet. Sie soll jeden ermuntern, sein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen, sich zu fragen, ob man möglicherweise einem Risiko ausgesetzt war und sich im Zweifel testen zu lassen. Einige Menschen tragen ein erhöhtes Risiko Doch wer könnte nun "Chris" sein, also zu den Betroffenen gehören? Prinzipiell jeder, doch es gibt Gruppen mit besonderem Risiko. Dazu gehören etwa Menschen, die vor 1992 eine Bluttransfusion erhalten haben, Angehörige von medizinischen Berufen, Drogenkonsumenten, die Spritzen mit anderen teilen, und Personen, bei denen medizinische Eingriffe, Tätowierungen oder Piercings unter nicht sterilen Bedingungen durchgeführt wurden - unter www.bist-du-chris.de findet sich ein übersichtlicher anonymer Risikocheck. Beim geringsten Verdacht sollte man einen Arzt informieren, der dann die Diagnose stellen und die Therapie einleiten kann.

26.10.2017

Praktische Direktgranulate können ohne Wasser eingenommen werden und erleichtern die Magnesiumversorgung unterwegs. 1173 KB Foto: djd/Magnesium-Diasporal/Frank Boxler

WENN STRESS DEN TAKT ANGIBT

"Anti-Stress-Mineral" kann Frauen den Umgang mit Belastung erleichtern

(djd). Familie, Freunde und Karriere unter einen Hut zu bekommen, ist der Anspruch vieler Frauen. Zeitdruck und Stress gehören für sie zum Alltag. Doch zwischen allen Terminen ist an eine ausgewogene, vitalstoffreiche Mahlzeit oft nicht zu denken. Stattdessen essen die Betroffenen unterwegs oder am Schreibtisch nur einen Snack. Häufig trinken sie auch zu wenig. Dabei benötigt der Körper gerade in stressigen Zeiten viel Flüssigkeit und Mineralstoffe, um leistungsfähig zu bleiben. Über eine gesteigerte Schweißproduktion werden sie jedoch vermehrt ausgeschieden. Stoffwechselexperten raten Betroffenen täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder Tee zu trinken und auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wie Magnesium zu achten. Nervöses Zucken deutet auf Magnesiummangel hin Das "Anti-Stress-Mineral" ist an rund 600 Stoffwechselprozessen beteiligt und aufgrund seiner entspannenden Wirkung auf Muskeln und Nerven unverzichtbar. Da es auch die Freisetzung von Stresshormonen reguliert, ist in Stresssituationen der Magnesiumbedarf erhöht. Betroffene können einen Mangel in Form von nächtlichen Wadenkrämpfen schmerzhaft zu spüren bekommen. Auch Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur sowie Zuckungen des Augenlids, innere Unruhe und Konzentrationsschwäche weisen auf eine Unterversorgung mit dem "Anti-Stress-Mineral" hin. Wie Untersuchungen zeigen, schafft es in der Gruppe der jungen Frauen nicht mal die Hälfte, ihren täglichen Bedarf zu decken. Unter www.diasporal.de ermöglicht ein Magnesium-Test eine Einschätzung der eigenen Versorgungssituation. Magnesium als Betthupferl Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der tägliche Magnesiumbedarf eines Erwachsenen zwischen 300 und 400mg. Doch Nahrungsmittel mit hohem Magnesiumgehalt wie Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse werden selten verzehrt. Kann der Bedarf nicht über die Ernährung abgedeckt werden, ist ein Magnesiumprodukt aus der Apotheke wie etwa Magnesium-Diasporal 300mg zu empfehlen. Zum Auffüllen der körpereigenen Magnesiumspeicher ist die Einnahme des körperfreundlichen Magnesiumcitrats über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen ratsam. Mit der Einnahme am Abend kann nächtlichen Wadenkrämpfen vorgebeugt werden. Dabei werden Muskeln und Nerven zusätzlich entspannt und so auf natürliche Weise das Einschlafen unterstützt.

26.10.2017

Das Schnarchen des Partners sägt buchstäblich an den Nerven: Ohrstöpsel können für effektive Abhilfe sorgen. 929 KB Foto: djd/Alpine/shutterstock

IM WINTER WIRD VERSTÄRKT "GESÄGT"

Professionelle Ohrstöpsel dämpfen Schnarchgeräusche für den entspannten Schlaf

(djd). Einschlafen, durchschlafen, erholt aufwachen - das wollen alle, doch nicht jeder schafft es. Laut einer Studie, erschienen auf Statista, haben 38 Prozent der Deutschen Probleme beim Einschlafen und sogar 45 Prozent beim Durchschlafen. Der Grund für zu wenig Schlaf ist oft bei unangenehmen Umgebungsgeräuschen wie Verkehrslärm oder einer lauten Nachbarschaft zu suchen. In vielen Fällen liegt die Ursache aber buchstäblich nebenan: In einer repräsentativen Befragung gaben 28 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer an, wegen eines schnarchenden Partners nur schlecht schlafen zu können. Was viele nicht wissen: Der Winter ist die Hochsaison für viele Schnarcher. Professionelle Ohrstöpsel reduzieren den Geräuschpegel effektiv Viele Experten berichten davon, dass Schnarchprobleme in der kalten Jahreszeit verstärkt auftreten. Die Gründe sind vielfältig, Erkältungen tragen ebenso dazu bei wie trockene Heizungsluft. Wenn alles nicht hilft und der schnarchende Partner partout keine Ruhe gibt, bedeutet das nicht, auf eine erholsame Nachtruhe verzichten zu müssen. Schon mit vergleichsweise einfachen Hilfsmitteln wie etwa dem "SleepSoft" von Alpine Hearing Protection lässt sich der Geräuschpegel reduzieren. Die Ohrstöpsel dämpfen nervende Umgebungsgeräusche um durchschnittlich 25 Dezibel und sind mindestens 100 Mal wiederverwendbar sowie leicht zu reinigen. Die praktischen Helfer sind online unter www.alpine-gehoerschutz.de sowie in ausgewählten Fachgeschäften und Apotheken erhältlich. Den Wecker am Morgen hört man trotzdem So gesund eine erholsame Nacht ist, den Wecker am Morgen will jeder hören. Hier zeigen sich die Unterschiede beim Hörschutz: Spezielle Filter sorgen dafür, dass der störende Umgebungslärm ausgeblendet wird, dass man aber gleichzeitig Klingel- und Alarmgeräusche weiterhin wahrnehmen kann. Der Filter bewirkt außerdem, dass körpereigene Geräusche wie der Herzschlag nicht reflektiert und verstärkt werden.

26.10.2017

Aufgrund des erhöhten parodontalen Erkrankungsrisikos, sollten Diabetiker verstärkt auf ihre tägliche Mundhygiene achten. 646 KB Foto: djd/Aminomed/bowdenimages

GEFÄHRLICHES DUO: DIABETES UND PARODONTITIS

Zahnärzte setzen auf eine intensivierte Zahnpflege mit speziellen Wirkstoffen

(djd). Immer mehr Menschen sind weltweit von der chronischen Erkrankung Diabetes mellitus und auch von Parodontitis betroffen. Nicht wenige von ihnen müssen sogar mit beiden Krankheiten leben. Laut der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie gilt die Parodontitis als eine nicht zu unterschätzende Diabetesfolgeerkrankung. Umgekehrt kann eine unbehandelte schwere Entzündung des Zahnfleischs nicht nur zu Zahnlockerung und Zahnverlust führen, sondern fatalerweise auch die Blutzuckerwerte erhöhen. Aufgrund des erhöhten parodontalen Erkrankungsrisikos, sollten Diabetiker verstärkt auf ihre tägliche Mundhygiene achten. Bei Symptomen wie Mundgeruch oder Zahnfleischbluten ist eine zeitnahe Untersuchung beim Zahnarzt notwendig. Wenn Putzen allein nicht genügt Neben dem täglichen Zähneputzen gehört die regelmäßige Anwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten zum Pflichtprogramm einer intensiven Zahnpflege. Parodontitispatienten mit Diabetes rät Dr. Frank Marahrens, Zahnarzt aus Leinfelden-Echterdingen, zur Verwendung einer medizinischen Kamillenblütenzahncreme. "Aminomed etwa bietet im Gegensatz zu anderen Zahnpasten einen optimalen Zahnfleischschutz, indem sie die gingivalen Strukturen mit Hilfe natürlicher Wirkstoffe wie Provitamin B5 bzw. Panthenol und Bisabolol aus Extrakten der Kamillenblüte und zusätzlich noch mit ätherischen Ölen effektiv schützt", so der Experte. Der Wirkkomplex und die dadurch erzielte erhöhte Durchblutung führe zu einem Rückgang der Entzündungen im betroffenen Gewebe. Zudem hemme der Zusatz von Xylit die Neubildung von Plaque und wirke antibakteriell. Ergänzende Parodontitistherapie wichtig Zwingend nötig sind weitere zahnärztliche Maßnahmen wie professionelle Zahnreinigung und eine spezielle systematische Parodontitistherapie. Informationen zur medizinischen Mundpflege finden sich auch unter www.aminomed.de. Dr. Marahrens stellte bei seinen Patienten einen deutlichen Rückgang von Zahnfleischbluten fest. Auch Mundgeruch wäre meist kein Thema mehr. Erfreulich sei zudem die Reduzierung der Empfindlichkeit der Zahnhälse, was auf das Doppelfluorid-System mit Amin- und Natriumfluorid zurückzuführen sei. Durch das Ausbilden einer fest haftenden Calciumfluoridschicht am Zahnschmelz wird dieser gestärkt und sensiblen Zahnhälsen entgegengewirkt. Die Zähne sind weniger säureanfällig und besser gegen einen erneuten Mineralverlust geschützt. Dieser Wirkkomplex konnte von der Universität Zürich belegt und in der wissenschaftlichen Forschung genutzt werden.

26.10.2017

Vegetarisch, vegan, low-carb: Gesunde Ernährung liegt im Trend. 1599 KB Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/Laxoberal

MAG ES DER DARM VEGAN?

Wie Verdauungsprobleme und Ernährung zusammenhängen

(djd). Verstopfung - viele Menschen leiden darunter, nur wenige sprechen offen darüber. Dabei ist wiederkehrende Obstipation, wie sie medizinisch heißt, keine Lappalie, sondern geht neben einer verminderten Stuhlfrequenz und harten Stuhlkonsistenz mit Schmerzen beim Stuhlgang, Appetitlosigkeit und einem aufgeblähten Bauch einher. Wie eine aktuelle repräsentative Umfrage unter mehr als tausend Frauen ergab, ist jede Dritte ab und zu davon betroffen. Ballaststoffe garantieren keinen fitten Darm Da Verstopfung die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann, ist der Wunsch nach Abhilfe groß. In diesem Zusammenhang kommt meist das Thema Ernährung auf - heißt es doch, dass eine große Menge an Ballaststoffen auf dem täglichen Speiseplan den Darm in Schwung bringen kann. Folgt man dieser verbreiteten Annahme, müssten insbesondere Vegetarier und Veganer, die sich tendenziell sehr ballaststoffreich ernähren, von Verstopfung verschont bleiben. Ist das so? Hier zeigt die Umfrage: Ein träger Darm kommt in allen der abgefragten Ernährungsformen - so auch unter Veganern - vor. Der Grund: Meist ist die Darmträgheit auf eine sogenannte idiopathische Verstopfung zurückzuführen, was bedeutet, dass ihr keine Ursache zugeordnet werden kann. Zwar erhöht eine ballaststoffreiche Ernährung sowohl das Stuhlvolumen als auch die Häufigkeit des Stuhlgangs bei gesunden Menschen, das hilft jedoch Patienten mit chronischer Verstopfung oft nicht weiter. Im Fall der Fälle ist somit eine effektive Behandlung gefragt. Die Mittel der ersten Wahl bei akuter und chronischer Verstopfung sind laut aktueller Behandlungsleitlinie die Wirkstoffe Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogol - beispielsweise enthalten in Dulcolax oder Laxoberal. Hochwertige Studien belegen den positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen - die sich durch die Einnahme deutlich besser fühlen.

26.10.2017

"Mir wird alles zu viel." Wenn Frauen unter Stimmungsschwankungen leiden, kann das mit dem prämenstruellen Syndrom zusammenhängen. Foto: djd/www.bonasanit-plus.de/Getty

THERAPIE STATT MYTHENBILDUNG

PMS: Wenn Frauen vor ihrer Regelblutung aus dem Gleichgewicht geraten

(djd). Es gibt diese Tage, da scheint einfach alles zu viel zu sein: Die Kinder nerven, die Kollegen stressen mit ständig neuen Aufgaben und zudem plagen noch Kopf- und Bauchschmerzen. Da möchte Frau manchmal am liebsten losschreien oder sich einfach die Decke über den Kopf ziehen. Das gilt besonders, wenn man dann auch noch Sprüche zu hören bekommen von der Art: "Du bist aber zickig heute, du bekommst wohl Deine Tage." Was aber steckt wirklich hinter dem Mythos "prämenstruelles Syndrom (PMS)"? Tatsächlich sind Frauen keine unberechenbaren emotionalen Pulverfässer, aber dennoch können die Hormone ihre Stimmungen und das Wohlbefinden beeinflussen. Das PMS kann viele Symptome haben Fast 95 Prozent der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens unter dem PMS. Unter diesem Begriff fassen Mediziner körperliche und seelische Beschwerden zusammen, die drei bis zehn Tage vor Einsetzen der Monatsblutung auftreten und mit Beginn der Menstruation wieder aufhören. Dazu gehören Appetitlosigkeit oder Heißhunger, Antriebslosigkeit oder Hyperaktivität, Aggressivität oder Traurigkeit, Brustspannen, Bauchkrämpfe oder Kopfschmerzen. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge machen Dysbalancen im Hormon- und Stoffwechselhaushalt sowie eine Unterversorgung mit Nährstoffen den Frauen das Leben schwer. Damit müssen sich die Betroffenen jedoch nicht abfinden. Stattdessen ist eine Therapie gefragt, die mit einer genau abgestimmten Kombination hormonfreier Nährstoffe auf die vielfältigen Symptome von PMS abzielt, wie etwa "Bonasanit plus". Das diätische Lebensmittel vereint sieben Behandlungsansätze und enthält unter anderem das Zyklusvitamin B6, das Brustschmerzen und Ödeme sowie depressive und aggressive Verstimmungen positiv beeinflussen kann. Weitere Wirkstoffe wie Coenzym Q 10, Passionsblume, Magnesium und Schisandra haben sich etwa bei Schlafstörungen sowie zur Erhöhung der Belastbarkeit von Muskeln, Herz und Nerven bewährt. Unter www.bonasanit-plus.de gibt es weitere Informationen. Sich selbst etwas Gutes tun Zusätzlich sollten Frauen sich in den Tagen vor den Tagen selbst etwas Gutes tun. Manchen hilft etwa Yoga zur Entspannung, andere treiben eine Extrarunde Sport oder legen sich mit einer Wärmflasche auf dem Bauch und einem Buch aufs Sofa.

26.09.2017

Für die Grippeschutzimpfung sollte man sich an seinen Hausarzt wenden. Er kennt sich auch mit den verschiedenen Impfstoffen aus. 727 KB Foto: djd/Sanofi/thx

GRIPPE - GROSSE IMPFLÜCKE BEI SENIOREN

In der Risikogruppe der Älteren ist nur rund jeder Dritte geschützt

(djd). Das kranke Enkelkind hüten, mit dem vollen Bus in die Stadt fahren, die Freundin im Seniorenheim besuchen - bei vielen Gelegenheiten können Senioren mit Krankheitserregern in Kontakt kommen. Gerade die echte Grippe (Influenza) ist dabei für Menschen über 60 Jahre besonders gefährlich. Denn mit dem Alter lässt die Abwehrkraft des Immunsystems nach, dazu kommen oft chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Herz-Kreislaufbeschwerden, die den Körper weiter schwächen. Als Folge erkranken Senioren leichter an Grippe, und es kommt bei ihnen auch häufiger zu schweren Verläufen, Komplikationen wie einer Lungenentzündung und sogar Todesfällen. Neue Grippeimpfstoffe mit Vierfach-Grippeimpfschutz Wie auch das bundeseigene Robert Koch-Institut betont, ist eine Grippeimpfung die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor der Grippe. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt sie etwa für Schwangere, chronisch Kranke, medizinisches Personal und die große Gruppe der über 60-Jährigen. Leider sind entgegen aller Empfehlungen die Impfquoten bei den Senioren in den vergangenen Jahren sogar gesunken - von 48 Prozent in der Saison 2008/2009 auf nur 35 Prozent in der Saison 2015/2016. Die Weltgesundheitsorganisation rät dagegen zu einer Impfrate von 75 Prozent. Hier gibt es also noch eine große Lücke zu füllen. Warum die Deutschen so impfunwillig sind, ist nicht ganz klar. Experten vermuten, dass viele die Grippe nicht ernst genug nehmen. Auch werde oft bemängelt, dass die Grippeimpfung keinen vollständigen Schutz biete. Hier hat sich aber einiges getan: Neue Vierfach-Grippeimpfstoffe enthalten alle vier wichtigen Virenstämme und nicht wie die am häufigsten eingesetzten Grippeimpfstoffe nur jeweils drei. So können sie einen noch breiteren Impfschutz bieten. Wer zur Grippeimpfung geht, sollte sich bei seinem Hausarzt nach der für ihn besten Grippeimpfung erkundigen. Mehr Nachholbedarf in Süddeutschland Besonderen Nachholbedarf bei der Grippeimpfung haben die süddeutschen Senioren: In Bayern und Baden-Württemberg holt sich nur etwa jeder Fünfte den schützenden Pieks. Fast schon vorbildlich dagegen die neuen Bundesländer: Dort liegen die Impfquoten immerhin bei gut 50 Prozent. Im Westen und Nordwesten ließ sich zuletzt etwa jeder Dritte vor der Grippe impfen.

25.09.2017

Brillen können Fehlsichtigkeit bei Kindern oft gut ausgleichen. Beim Katarakt kann aber auch eine OP nötig werden. 514 KB Foto: djd/CTX/thx

NORMALE SEHSCHWÄCHE ODER DOCH MEHR?

Augenprobleme im Grundschulalter können auf Stoffwechselerkrankung hinweisen

(djd). Wenn Kinder in der Grundschule Schwierigkeiten mit dem Lernen haben, stecken nicht selten Sehprobleme dahinter. Denn sind die Schrift an der Tafel oder Rechen- und Buchstabentabellen nicht richtig zu erkennen, gibt es schnell Probleme. Eltern sollten deshalb auf Sehschwächen wie Kurzsichtigkeit achten und die Augen ihrer Kinder regelmäßig vom Arzt checken lassen. Mit modisch coolen Brillen können die Kleinen dann in der Klasse wieder auftrumpfen. Manchmal ist aber nicht einfache Fehlsichtigkeit die Ursache einer Sehschwäche, sondern eine schwerere Augenerkrankung. So tritt in seltenen Fällen ein Grauer Star (Katarakt) schon im Kindesalter auf. Dies kann ein Hinweis auf ernsthafte Grunderkrankungen sein. Auf Schielen und Verfärbungen achten Zu einer frühen Linsentrübung kommt es etwa bei der angeborenen Stoffwechselstörung Cerebrotendinöse Xanthomatose (CTX). Dabei gerät durch einen Gendefekt der Fettstoffwechsel aus dem Gleichgewicht, Lipide wie Cholesterin lagern sich in den Organen ab und können dort schwere Schäden anrichten. Erste Anzeichen sind Neugeborenen-Gelbsucht und hartnäckige Durchfälle, bei Schulkindern kommt dann in vielen Fällen der Graue Star dazu. Doch dieser ist bei den kleinen Patienten nicht immer leicht zu erkennen. Hinweise können etwa beginnendes Schielen oder unterschiedliche Reflexe des rechten und linken Auges sein, die sich besonders auf Fotos zeigen. Auch wenn die Pupille weißlich statt normal schwarz erscheint, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Ein einfacher Labortest entlarvt CTX Stellt dieser einen meist beidseitigen Katarakt fest und treten zusätzlich Symptome wie häufiger Durchfall auf, sollte CTX in Erwägung gezogen werden. Ein einfacher Labortest kann dann Gewissheit bringen. Die frühe Diagnose ist so entscheidend, weil sich der weitere Krankheitsverlauf durch die frühzeitige Verabreichung der richtigen Medikamente weitgehend aufhalten lässt. Unbehandelt kann es dagegen zu schweren Folgeerscheinungen wie vorzeitiger Osteoporose oder Demenz kommen, und die Lebenserwartung Betroffener verkürzt sich auf nur 50 bis 60 Jahre.

25.09.2017

Naturfreunde sollten auch im Herbst daran denken, Zeckenstichen vorzubeugen. 1677 KB Foto: djd/www.zecken.de

NATURGENUSS AUCH IM HERBST

Outdoorfreunde sollten stets an Zeckenvorsorge denken

(djd). Der Herbst mit seinem bunten Laub und meist angenehmen Temperaturen lockt viele Naturfreunde für Spaziergänge, Wandertouren oder Angelausflüge nach draußen. Und vor allem Pilzfans sind jetzt auf der Jagd. Pilze sprießen früher als gedacht Je nach Witterung gelten Spätsommer und Herbstanfang als Hauptsaison fürs Pilzesammeln. Doch echte Liebhaber wissen, dass Pilze schon früher sprießen. Verschiedene Pilzarten wachsen zu unterschiedlichen Zeiten. Ab April sprießen Morcheln, Steinpilze folgen im Mai. Im frühen Sommer ist Pfifferlingszeit, später locken Champignons. Doch dort, wo Pilze stehen, lauern immer auch Zecken. Daher sollten Pilzsammler bei der Wahl der Pilze und beim Durchstreifen der Natur vorsichtig sein. Zecken auch im Herbst aktiv Denn Zecken sind auch im Herbst noch aktiv, solange es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen sieben Grad Celsius warm oder wärmer ist. In Deutschland reicht die Zeckensaison in der Regel von Februar bis Oktober. Je nach Temperatur kann sich die Saison aber verschieben. An sich sind die kleinen Tiere harmlos, doch Zecken können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Viele Informationen zum Thema Zecken gibt es beispielsweise unter www.zecken.de. Zecken können FSME-Viren übertragen Dazu gehört auch das Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Virus. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Nach grippeähnlichen Symptomen kann es bei den Betroffenen zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. FSME ist nicht ursächlich behandelbar. Nur die Symptome können mit Medikamenten gelindert werden. Daher ist es wichtig, Zeckenstichen vorzubeugen. Zeckenstichen vorbeugen - so geht’s Mit geeigneter Kleidung und insektenabweisenden Sprays können Zecken auf Abstand gehalten werden. Ebenso ist es empfehlenswert, den Körper nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken abzusuchen. Zusätzlich kann eine Impfung vorbeugen, nach einem Zeckenstich an FSME zu erkranken.

25.09.2017

Wem das nächste Therapiezentrum zu weit entfernt scheint oder wer aus anderen Gründen nicht an einer Gruppentherapie teilnehmen möchte, für den gibt es alternativ Hilfe aus dem Internet. 183 KB Foto: djd/Optifast

EIN JAHRESPLAN GEGEN ADIPOSITAS

Im Therapiezentrum eine nachhaltig gesunde Lebensweise erlernen

(djd). Starkes Übergewicht ist für viele Betroffene buchstäblich eine große Last. Gesundheitliche Probleme, eine geringe gesellschaftliche Akzeptanz und berufliche Nachteile gehören zum Alltag, der Leidensdruck ist oft enorm. Adipositas lautet der Fachbegriff, wenn Übergewicht als Erkrankung angesehen werden kann. Das Ziel der Gruppentherapie ist eine Verhaltensumstellung Diäten sind bei den Betroffenen oft nicht erfolgreich, sie können die Situation auf Dauer sogar verschlimmern. Die langfristig erfolgversprechende und sichere Alternative sind medizinisch geführte, ambulante Therapieprogramme wie etwa das sogenannte Optifast 52-Programm. Dabei werden die Ursachen für das Übergewicht ermittelt und dauerhafte Lösungen erarbeitet. Die Therapie wird nach neuesten Erkenntnissen der Adipositas-Forschung stetig weiterentwickelt, der therapeutische Erfolg ist wissenschaftlich belegt. Das 52-wöchige Programm beginnt mit einer einwöchigen Vorbereitungsphase, darauf folgt die zwölfwöchige Fastenphase. Fortgesetzt beziehungsweise beendet wird die Therapie mit der achtwöchigen Umstellungs- und schließlich mit der 31 Wochen dauernden Stabilisierungsphase. Ziel ist eine Verhaltensumstellung in Richtung einer nachhaltig gesunden Lebensweise. Ein interdisziplinäres, professionelles Team aus Ärzten, Ernährungsspezialisten, Verhaltens- und Bewegungstherapeuten betreut in rund 35 deutschen Therapiezentren die Teilnehmer in wöchentlich stattfindenden Gruppensitzungen unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituationen. Alle Informationen zum Programm und die Adressen der Therapiezentren gibt es unter www.optifast.de. Alternativ eine telemedizinische Hilfe nutzen Wem das nächste Therapiezentrum zu weit entfernt ist oder wer aus anderen Gründen nicht an einer Gruppentherapie teilnehmen möchte, für den gibt es alternativ telemedizinische Hilfe, unterstützt mit modernen digitalen Geräten. Dabei wird das Handwerkszeug für einen gesunden Lebensstil über einen persönlichen Coach vermittelt. Bei den Programmangeboten wird zusätzlich zur Körperwaage, dem Schrittzähler und bei Bedarf auch einem Blutzucker- oder Blutdruckmessgerät, ein Coach für zwei, sechs oder zwölf Monate zur Verfügung gestellt. Auch der Hausarzt kann in das Programm integriert werden. Die optimale Dauer des Programms wird in einer Aufnahmebefragung ermittelt. Ziel ist es, sich selbst zu motivieren, die Gesundheit in die Hand zu nehmen, Gewicht zu reduzieren, die Zeit für Bewegung zu erhöhen und das Risiko für durch Übergewicht verursachte Erkrankungen zu minimieren.

25.09.2017

Wenn es im Kopf pocht, zieht oder sticht, können oft schon einfache Maßnahmen Besserung bringen. 299 KB Foto: djd/Sanofi

ZEHN TIPPS GEGEN KOPFWEH

Schmerzkiller von Bewegung bis Baden, von Wasser bis Teebaumöl

(djd). Ob häufig oder nur gelegentlich, ziehend, pochend oder stechend - Kopfschmerzen erwischen jeden einmal. Häufig handelt es sich um sogenannte Spannungskopfschmerzen, die von Muskelverspannungen kommen und harmlos, aber lästig sind. Hier sind zehn Tipps für einen freien Kopf: 1. Bei akuten Schmerzen hilft Bewegung an der frischen Luft. Ein Spaziergang erfrischt und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Zudem hilft Bewegung, Verspannungen im Nacken-Rücken-Bereich vorzubeugen, die oft Auslöser für Spannungskopfschmerzen sind. 2. Ein warmes Vollbad lockert ebenfalls die Muskulatur. Ideal ist eine Wassertemperatur von 38 Grad. Badezusätze wie Rosmarin sorgen für eine noch bessere Durchblutung. 3. Wasser kann auch auf andere Weise helfen, etwa als kalter Waschlappen auf der Stirn oder schlicht als Getränk. Denn Kopfschmerzen können auch die Folge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme sein. 4. Nicht selten lässt ein zu niedriger Blutzuckerspiegel den Kopf brummen. Dann sollte man etwas essen, am besten Vollkornprodukte, da sie den Blutzucker lange stabil halten. 5. Kaffee steigert die Durchblutung des Gehirns und kann so Schmerzen lindern. Als besonders wirksam gelten starke Sorten wie Espresso oder Mokka. Tipp: einen Spritzer Zitrone zugeben. 6. Rezeptfreie Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen wie "Ibuflam akut" können bei leichten bis mäßigen Schmerzen schnell Abhilfe bringen - gerade, wenn man im Alltag leistungsfähig sein muss. Unter www.ibuflam.de gibt es mehr Informationen dazu. 7. Vielen Betroffenen hilft es, Pfefferminz- oder Teebaumöl auf die Stirn zu tupfen. So kann Studien zufolge etwa Pfefferminzöl unter anderem die Wirkung der Schmerzbotenstoffe Serotonin und Substanz P hemmen, die bei der Kopfschmerzentstehung mitwirken. 8. Eine sanfte Druckmassage kann erleichtern: Finger auf die Schmerzpunkte an Schläfen oder Stirn legen, den Druck für mindestens 30 Sekunden aufrechterhalten. Auch der Druckpunkt zwischen den Augen kann massiert werden. 9. Wenn Stress die Kopfschmerzen verursacht, können Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ein Gegenmittel sein. 10. Treten begleitend Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost, Fieber, Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel auf oder halten die Schmerzattacken über mehrere Tage an, sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

25.09.2017

Nicht nur das Gesicht, auch Ellenbogen, Schienbeine, Hände und Füße zeigen im Winterhalbjahr häufig trockene Stellen. Foto: djd/Elasten-Forschung/B.BOISSONNET/BSIP-Fotolia

SCHLUSS MIT TROCKENER HAUT

Gerade in der kalten Jahreszeit kommt es oft zu Juckreiz und Spannungsgefühl

(djd). Der Teint wirkt fahl und müde, im Gesicht zeigen sich schuppige Stellen, Rötungen und feine Fältchen. Auch an den Schienbeinen, Ellbogen, Händen und Füßen spannt und juckt die Körperhülle schnell - trockene Haut ist weit verbreitet. Sie kann sowohl auf innere als auch auf äußere Einflüsse zurückgeführt werden. So strapazieren Hitze, Kälte, Wind und Wasser die Haut von außen. Von innen wirken sich einseitige Ernährung, Kollagenmangel, Flüssigkeitsmangel, Hormonveränderungen und sogar die Psyche oft ungünstig auf den Hautzustand aus. Die Hautfeuchtigkeit nachhaltig erhöhen Auch Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Kontaktekzeme sind ein Stressfaktor. Wenn dann in der kalten Jahreszeit trockene Heizungsluft und frostige Außentemperaturen der Haut zusätzlich Feuchtigkeit entziehen, verstärkt sich das Problem noch. Umso wichtiger ist es, mit der richtigen Pflege entgegenzuwirken, um Risse, Entzündungen und Irritationen zu vermeiden. Dabei gilt es als erstes, die Hautfeuchtigkeit zu erhöhen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Strukturprotein Kollagen. Hautärztin Dr. Gabriele Feller-Heppt aus Baden-Baden erklärt: "Kollagen ist eines der häufigsten Proteine des menschlichen Körpers. Es sorgt dafür, dass die Haut Feuchtigkeit aufnehmen und speichern kann." Bereits ab dem 25. Lebensjahr sowie durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung lässt die körpereigene Kollagen-Produktion nach, wodurch die Haut dünner, trockener und schlaffer wird. Nach jahrelanger Forschung ist es nun gelungen, bioaktive Kollagen-Peptide zu entwickeln, die an der Ursache ansetzen. "Dermatologen eines Instituts aus Münster bestätigten in einer Studie mit den Elasten Trinkampullen, dass sich nach einer vierwöchigen Einnahme die Hautfeuchtigkeit deutlich erhöht", so die Expertin. Noch besser sind die Effekte, wenn das Präparat, das rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist, über drei Monate eingenommen wird. Nach diesem Zeitraum werden Falten sichtbar reduziert, die Haut wird am ganzen Körper straffer und ebenmäßiger. Das Beste: Die Effekte sind nachhaltig. Unter www.elasten.de gibt es weitere Informationen. Flüssigkeitszufuhr im Blick behalten Zusätzlich ist es ratsam, auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr zu achten, um die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Neben Wasser schmecken heiße Kräutertees in der kalten Jahreszeit besonders gut. Zudem ist auch eine sorgfältige Pflege von außen wichtig: Cremes und Lotionen sollten sowohl Feuchthaltefaktoren wie Urea oder Hyaluronsäure enthalten, als auch wertvolle Fette, beispielsweise in Form wertvoller Pflanzenöle wie Jojoba- oder Mandelöl.

25.09.2017

Der Herbst ist mit seinem bunten Laub und dem meist noch milden Wetter eine besonders schöne Zeit zum Wandern. 993 KB Foto: djd/Antistax/Sanofi

WANDERN FÜR DIE VENEN

WANDERN FÜR DIE VENEN

(djd). Schwere, schmerzende und geschwollene Beine sind für viele Menschen ein typisches Sommerleiden. Doch auch wenn sich das Problem im Herbst zunächst erledigt zu haben scheint, die zugrunde liegende Venenschwäche bleibt bestehen. Und in der Sofa- und Fußbodenheizungssaison wird sie nicht besser, was sich dann im nächsten Sommer zeigt. Unbehandelt schreitet die Erkrankung sogar weiter voran. Um dem entgegenzuwirken, sollte man jetzt im Herbst aktiv werden und etwas für seine Venen tun. Die Muskelpumpe in Schwung bringen Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden lässt sich dabei beim Wandern oder auf ausgedehnten Spaziergängen. Die Natur genießen, neue Ziele erkunden, gemeinsam mit anderen aktiv sein - das macht viel Spaß, und ganz nebenbei werden die Gefäße trainiert. Denn bei jedem Schritt, den wir machen, werden die Venen durch die Muskulatur in den Beinen ausgepresst. Das Blut fließt in Richtung Herz, wodurch die Gefäße entlastet werden. Das wirkt stockendem Blutfluss entgegen, der Entzündungen in den Gefäßen und damit Schmerzen und Schwellungen in den Beinen fördert. Jeder Spaziergang bedeutet somit eine Wohltat für die Venen. Schöne Routen in der eigenen Umgebung kann man beispielsweise im Internet finden oder beim örtlichen Wanderverein erfragen. Besser als befestigte Wege sind freies Gelände und Wanderwege, wo durch den abwechslungsreichen Untergrund die Muskelpumpe richtig in Schwung kommt. Wandern und Bewegung tun den Beinen zwar gut, das zugrunde liegende Problem, die schwachen Venen, können sie jedoch nicht beseitigen. Deshalb empfehlen Experten eine zusätzliche Behandlung beispielsweise mit einem rezeptfreien Extrakt aus Rotem Weinlaub wie etwa in "Antistax extra"-Venentabletten. Wie klinische Studien zeigen konnten, verbessert es die Funktion der Blut- und Gefäßzellen und wirkt Entzündungen entgegen. Das Ergebnis: weniger Beinschwellung, Beinschmerzen, Schwere- und Spannungsgefühl. Unter www.antistax.de gibt es hierzu weitere Informationen. Außerdem verrät ein Venen-Quick-Check, ob man selbst gefährdet ist. Kompression entlastet die Venen Eine weitere Ebene, auf der man das Problem Venenschwäche angehen kann, ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen, das sich gut mit der Einnahme eines pflanzlichen Venenmedikaments kombinieren lässt. Sie unterstützen durch stetigen Druck den Blutrückfluss zum Herzen und sind heute in zahlreichen Varianten sowie modischen Farben verfügbar. Eine Variante passt sicher auch zum Wanderoutfit.

25.08.2017

Wenn in der Bahn, im Büro oder unterwegs alles niest und schnieft, sollte man sich gut vor Ansteckung wappnen. Foto: djd/Functional Cosmetics Company AG/Panthermedia

SCHNUPFEN UND CO. NATÜRLICH VORBEUGEN

Die besten Tipps zur Abwehrstärkung und Schleimhautpflege

(djd). Wenn rundherum alles niest und schnieft, ist es wichtig, sich selbst zu schützen, um die Erkältungssaison möglichst ohne schwere Infekte zu überstehen. Viele einfache und natürliche Methoden sind dabei oft sehr effektiv. - Abhärten: Wechselduschen, Saunagänge und abwechselnde Fußbäder regen die Durchblutung an und stärken die Abwehrkräfte. Auch wer täglich - bei Wind und Wetter - eine Runde an die frische Luft geht, wappnet sich wirkungsvoll gegen den Ansturm der Erkältungsviren. - Wärme tanken: Heißes Wasser mit einer ausgepressten Zitrone, eine frisch gekochte Hühnersuppe, Tee aus Holunderblüten, Ingwer oder Lindenblüten sowie Grüntee liefern Vitamine, Antioxidantien und entzündungshemmende Inhaltsstoffe, die die Immunpower ankurbeln. Außerdem wärmen sie wunderbar durch, bringen die Nase zum Laufen und fördern somit den Abtransport von Krankheitserregern. - Schleimhäute feuchthalten: Trockene Heizungsluft und Kälte trocknen die Nasen- und Rachenschleimhäute aus. Dann können sie ihre Reinigungs-und Schutzfunktion nicht mehr richtig erfüllen und Krankheitserreger haben ein leichtes Spiel. Um die Schleimhäute feucht zu halten, kann ein natürliches Nasenspray wie Otosan Nasenspray hilfreich sein. Die mit Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen bereicherte hypertonische Lösung von Meereswasser aus der Bretagne pflegt nicht nur die Schleimhäute, sondern hygienisiert die Nasenhöhlen und kann Schwellungen, Entzündungen und die Häufigkeit von Infektionen reduzieren. Unter www.otosan.de gibt es weitere Informationen. - Abstand halten: Wer sich nicht anstecken will, sollte die Viren fernhalten. Das bedeutet, bei Erkältungswellen größere Menschenansammlungen zu meiden, in Bus, Bahn und Büro möglichst wenig zu berühren und nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Empfohlen wird zudem, nicht in die Hand sondern in die Ellenbeuge zu niesen oder zu husten und die Hände mehrmals täglich 30 Sekunden mit Seife zu waschen. - Ausreichend schlafen: Während der Mensch schlummert, finden im Körper wichtige Regenerationsprozesse statt - unter anderem wird das Immunsystem gestärkt und immer wieder neu instand gesetzt. Mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht bei einer Raumtemperatur von 17 - 19 Grad sind optimal.

24.08.2017

In Deutschland zeigen Schätzungen zufolge 90 Prozent der Erwachsenen Venenveränderungen, etwa 17 Prozent dürften unter einer chronischen Venenschwäche leiden. Foto: djd/Antistax/Sanofi

SCHWERE BEINE RECHTZEITIG BEHANDELN

Venenleiden: Entscheidend für den Therapieerfolg ist die richtige Strategie

(djd). Millionen Betroffene, deren Lebensqualität beeinträchtigt ist, dazu enorme Krankheitskosten: Venenprobleme sind eine Volkskrankheit. In Deutschland zeigen Schätzungen zufolge 90 Prozent der Erwachsenen Venenveränderungen, etwa 17 Prozent dürften unter einer chronischen Venenschwäche mit Beschwerden wie Spannungs- und Schweregefühl, Juckreiz, Muskelkrämpfen und Schmerzen in den Beinen leiden. Venenschwäche - ein weltweites Problem "Eine Auswertung internationaler Studien zur Epidemiologie der chronischen Venenerkrankungen kommt zu dem Ergebnis, dass Krampfadern und chronische Venenschwäche weltweit zu den häufigsten Erkrankungen zählen", sagt Prof. Eberhard Rabe, Leiter des Funktionsbereichs Dermatologische Angiologie - Phlebologie am Uniklinikum Bonn. Überall lassen sich dieselben Risikofaktoren festmachen: höheres Alter, familiäre Vorbelastung, Übergewicht und bei Frauen die Anzahl der Schwangerschaften. Behandlung beispielsweise mit Rotem Weinlaub-Extrakt "Sobald die Venenveränderungen Beschwerden verursachen, ist eine Behandlung sinnvoll", so Prof. Rabe. Denn schwere, geschwollene und schmerzende Beine sind ein Anzeichen dafür, dass im Inneren der Venen Entzündungsprozesse in Gang gesetzt wurden. Venenmedikamente sind eine anerkannte Behandlungsmöglichkeit, die eigenständig und in Kombination mit anderen Therapien eingesetzt werden kann. Gemäß einer Behandlungsleitlinie von Gefäßspezialisten sollten nur Präparate mit studienbelegter Wirksamkeit verwendet werden, etwa mit Rotem Weinlaub-Extrakt, das beispielsweise in Antistax extra-Venentabletten enthalten ist, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Wichtig ist dabei eine längerfristige und regelmäßige Einnahme: Nur so kann sich die volle Wirkung entfalten und der Entzündungsprozess in den Venen gelindert werden. Da es sich um ein chronisches Krankheitsbild handelt, ist eine kontinuierliche Behandlung unausweichlich, weil die Beschwerden ansonsten zurückkehren und die Erkrankung weiter fortschreiten kann. Mit Rotem Weinlaub-Extrakt, der einen hohen Gehalt gefäßschützender Stoffe aufweist, lassen sich Schwere- und Spannungsgefühl, sowie Beinschmerzen effektiv lindern. Dies resultiert aus einer verbesserten Durchblutung und einer deutlichen Abnahme der Beinschwellung. Auf Bewegung und Ernährung achten Wer seinen Venen generell etwas Gutes tun will, sollte auf ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung achten. Tipps für den Alltag gibt es beispielsweise im 12-Wochen-Programm für gesunde, leichte Beine unter www.antistax.de.

24.08.2017

Hautprobleme können durch Zinkmangel verursacht oder verstärkt werden. Dann kann es hilfreich sein, ausreichend hoch dosiertes Zink einzunehmen. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

WENN ZINKMANGEL FÜR PICKEL SORGT

Wie Spurenelemente und gute Ernährung bei Hautproblemen helfen können

(djd). Wahre Schönheit kann tatsächlich von innen kommen - das zeigen Studien bei Personen mit Hautproblemen. So beobachteten Wissenschaftler beispielsweise bei Menschen mit der entzündlichen Hauterkrankung Neurodermitis deutlich niedrigere Zink-Konzentrationen in den roten Blutkörperchen und in den Haaren als bei Personen mit gesunder Haut. Koreanische Forscher behandelten Neurodermitis-Patienten über acht Wochen mit Zink und stellten fest, dass sich das Hautbild deutlich besserte. Auch bei Akne scheint Zink hilfreich zu sein: Französische Wissenschaftler um Brigitte Dreno aus Nantes stellten fest, dass bei Betroffenen durch die Einnahme einer höheren Dosis des Spurenelements entzündliche Pusteln und Pickel zurückgingen. Die Hauterneuerung fördern Beim Ausgleich eines Zinkmangels sollte man also entsprechend auf eine ausreichend hohe Dosis des Spurenelements achten, wie sie etwa mit 25 Milligramm Zink pro Tablette in Zinkorot 25 enthalten ist. Hier ist Zink zudem an die körpereigene Substanz Orotsäure gebunden. In dieser organischen Verbindung kann das Spurenelement gut vom Körper aufgenommen werden. Zink spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und damit auch bei der stetigen Hauterneuerung sowie der Wundheilung. Den Blutzuckerspiegel niedrig halten Wenn Eincremen und eine sanfte, gründliche Pflege nichts gegen die Hautprobleme bewirken, sollte man zudem seine Ernährung überprüfen. Wer nämlich viel Süßes nascht und am liebsten Produkte aus Weißmehl wie Brötchen isst, sorgt auf diese Weise dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt. Dadurch können entzündliche Hautprobleme verstärkt werden. Deshalb gehören Gemüse, Nüsse und Vollkornprodukte auf den Speiseplan, weil sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen und wichtige Vitalstoffe für eine gesunde Haut enthalten. Zink ist tendenziell eher in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten. Fünf Tipps für die richtige Ernährung bei Hautproblemen finden sich unter www.rgz24.de/hautprobleme.

24.08.2017

Ist die Haut gesund, fühlt man sich meist auch in ihr wohl. Foto: djd/Fenistil/Shutterstock/sirtravelalot

IRRITIERTE HAUT BEHANDELN

So lässt sich der Juckreiz stillen und die Haut beruhigen

(djd). Ist die Haut gesund, fühlt man sich meist auch in ihr wohl. Gerät der sensible Schutzwall jedoch aus dem Gleichgewicht, kann es zu unangenehmem Reaktionen wie Juckreiz, Rötungen und Schwellungen kommen. Auslöser für entzündliche Hautirritationen finden sich das ganze Jahr über. Intensive UV-Strahlung bei Outdoor-Aktivitäten kann für schmerzhaften Sonnenbrand sorgen oder eine Sonnenallergie nach sich ziehen. In lauen Nächten attackieren blutsaugende Insekten freie Hautpartien und erzeugen durch ihre Stiche juckende Pusteln. Und in der kalten Jahreszeit begünstigen starke Temperaturdifferenzen zwischen Kälte draußen und trockener Wärme durch Heizungsluft drinnen die Entstehung von Winterekzemen oder können Neurodermitisschübe auslösen. Die Haut kann zudem zu Kontaktallergien neigen - in Deutschland sind 15,5 Prozent der Erwachsenen von einer Nickelallergie betroffen: Nickelhaltiger Modeschmuck, Jeansknöpfe, Brillengestelle und Gürtelschnallen können einen juckenden Hautausschlag verursachen. Kontaktallergene in Form von Duftstoffen finden sich außerdem häufig in Kosmetika oder in chemischen Reinigungsmitteln. Linderung der Symptome Wer bereits einmal unter juckender Haut gelitten hat, weiß, dass sich das Kratzen dann kaum unterdrücken lässt. Dadurch werden weitere Entzündungs- und Juckreiz-Botenstoffe ausgeschüttet. Dieser Teufelskreis kann mit hydrocortisonhaltigen Cremes wie etwa "FeniHydrocort" aus der Apotheke unterbrochen werden. So wird der Juckreiz gelindert, Rötungen klingen ab und Schwellungen gehen zurück. "FeniHydrocort 0,5% " enthält zusätzlich den Hilfsstoff Dexpanthenol, der die pflegenden Eigenschaften der Creme unterstützt. Die Creme ist frei von Alkohol und Duftstoffen und eignet sich aufgrund ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit für die Haus- und Reiseapotheke. Vor Kontaktallergien schützen Die wichtigste Grundlage zur Behandlung einer Kontaktallergie ist die Vermeidung des Allergens. Ein Test beim Arzt gibt Aufschluss darüber, welche Stoffe zu den Allergieauslösern zählen. Menschen, die auf Duftstoffe reagieren, sollten z. B. auf die Inhaltsstoffe von Kosmetika und medizinischen Hautcremes achten. Steht der Hausputz an, lohnt es sich, auf aggressiven Reiniger zu verzichten oder geeignete Schutzhandschuhe zu tragen. Weitere Informationen zum Thema gesunde Haut finden sich unter www.hauthelfer.de. Übrigens: Starkes Schwitzen reizt Hautstellen mit Ekzemen zusätzlich. Bei leicht irritierbarer Haut sollten Allergiker daher auf atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Mikrofaser achten. Das Prüfzeichen "Oeko-Tex Standard 100" zeichnet schadstoffgeprüfte Textilien aus. Neue Kleidungsstücke sollten vor dem ersten Tragen immer gewaschen werden.

24.08.2017

Saisonal und regional - ein Bummel über den Wochenmarkt macht Lust auf frisches Gemüse. Foto: djd/Jentschura International/thx

MEHR POWER FÜR DAS IMMUNSYSTEM

Mit diesen Ernährungstipps gut gerüstet durch die kalte Jahreszeit

(djd). Endlich mal ein Herbst ohne Taschentuch-Abo und Stunden im vollen Wartezimmer? Das könnte klappen, denn unser Immunsystem lässt sich auf viele Arten fit machen für die kalte Jahreszeit. Die Ernährung spielt dabei die Hauptrolle. So sieht ein cleverer Speiseplan für den Herbst und Winter aus: - Bunter Start: Äpfel, Birnen, Trauben, Nüsse - im Mixer, mit Orangensaft püriert, wird daraus ein vitaminreicher Frühstücks-Smoothie. Ein Spritzer Sonnenblumenöl sorgt dafür, dass auch die fettlöslichen Vitamine A und E vom Körper gut aufgenommen werden. "Wer es gern weniger süß mag, setzt auf die grüne Variante mit Grünkohl, Spinat und Kiwi", weiß Jana Jentgen, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin bei Jentschura International. Das münsterische Familienunternehmen stellt seit vielen Jahren Lebensmittel in Bioqualität her. - Clever ergänzen: Die Kraft aus über 100 unterschiedlichen Blüten, Wurzeln und Früchten steckt in so genannten omnimolekularen Granulaten aus dem Bioladen. Diese Mischungen, zum Beispiel "WurzelKraft", sollen den Körper mit allen wichtigen Mineralien und Spurenelementen versorgen, die er gerade benötigt. Das Granulat schmeckt sowohl im Müsli oder Joghurt als auch in Suppen oder als Topping auf dem Salat. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.wurzelkraft.de. Zink ist für das Immunsystem übrigens besonders wichtig. Eine guter Lieferant dafür ist Weizenvollkornbrot. - "Wasser, marsch": So richtig durstig ist man bei kühlen Temperaturen selten. Trotzdem sollte jetzt eine Flasche Wasser am Tag mehr geleert werden. Denn trockene Heizungsluft macht die Schleimhäute im Nasenrachenraum durchlässiger für Viren und Bakterien. Saftschorlen und Kräutertee sind ebenfalls gute Flüssigkeitsquellen. Extratipp: Nasensprays auf Meerwasserbasis halten die Schleimhäute zusätzlich feucht. - Basisch essen: "Aus naturheilkundlicher Sicht spielt ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt eine wichtige Rolle bei der Infektabwehr", erklärt Jana Jentgen. Ein übersäuertes Gewebe, das vor allem durch tierische Lebensmittel, Zucker oder Weißmehl entsteht, kann die Nährstoffversorgung der einzelnen Zellen blockieren. Eine überwiegend pflanzliche, also basische Kost kann hier gegensteuern und die Abwehrkräfte stärken. Saisonal genießen: Es lohnt sich, mal wieder einen Bummel über den Wochenmarkt zu machen, um zu entdecken, welche Gemüse jetzt reif sind. Denn den größten Nährstoffgehalt haben saisonale Gemüsesorten wie Kohl, Steckrüben, Kartoffeln, Mangold oder Wintersalate. Sie kommen ohne lange Transportwege auf den Tisch. Eine gute Alternative sind Gemüse aus der Tiefkühltruhe.

24.08.2017

Besonders Frauen leiden häufig unter der Mehrfachbelastung Job, Haushalt und Familie. Foto: djd/Sanofi/Thomapyrin

WENN DAS MODERNE LEBEN KOPFWEH MACHT

So lassen sich stressbedingte Beschwerden in den Griff kriegen

(djd). Der moderne Alltag offenbart dem Menschen viele Möglichkeiten, stellt aber auch oft hohe Anforderungen: So bestimmen vielfach Termin- und Leistungsdruck die Arbeitswelt. Gleichzeitig gilt es, genügend Zeit zu finden für die Familie, Freunde, Sport und Hobbys. Hinzu kommen eine enorme Informationsflut, ständige Erreichbarkeit und Multitasking aufgrund der allgegenwärtigen Digitalisierung. Das Leben wird ständig schneller und komplexer und damit nehmen auch physische und psychische Belastungen zu. Schnelle Hilfe für den Akutfall Diese Kombination fördert die Entstehung von Kopfschmerzen oder Migräne. Auch Betroffene wissen um diesen Zusammenhang: In einer aktuellen Umfrage gab rund jeder Vierte von ihnen Stress bei der Arbeit oder im privaten Bereich als eine der Hauptursachen für seine Beschwerden an. Wenn es dann im Kopf hämmert, dröhnt oder sticht, ist erst einmal schnelle und zuverlässige Hilfe erwünscht. Als Mittel der ersten Wahl in der Selbstmedikation und einziges mit hervorgehobener Empfehlung nennt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) die Dreierkombination aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein - wie zum Beispiel in Thomapyrin, rezeptfrei aus der Apotheke. Diese Kombination kann durch ihre spezielle Zusammensetzung - vor allem durch das Koffein - nicht nur besonders schnell wirken, sondern auch zu einer stärkeren Schmerzreduktion führen. Daneben bietet sie den Vorteil, dass sie sowohl bei Spannungskopfschmerz wie auch bei Migräne anwendbar ist - ideal für Zweifelsfälle. Unter www.thomapyrin.de gibt es weitere Informationen. Attacken möglichst vorbeugen Wer allerdings häufig unter stressbedingtem Kopfweh leidet, sollte auch Maßnahmen ergreifen, um den Attacken so weit wie möglich vorzubeugen. Ganz wichtig ist es hier, zum Ausgleich für genügend Ruhe und Erholung zu sorgen. Jeder kann sich zumindest kleine Pausen und zeitliche Nischen schaffen - etwa bei einem ungestörten Spaziergang in der Mittagspause, einem wohltuenden Bad zum Feierabend, einer ruhigen Vorleserunde mit den Kindern auf dem Sofa oder einer entspannenden Yoga-Einheit. Außerdem sollten Kopfschmerzpatienten darauf achten, viel zu trinken, ausreichend frische Luft zu schnappen und für ein, zwei Stunden am Tag auf Smartphone, Computer und Tablet zu verzichten.

21.07.2017

Anstrengende Unternehmungen sollten in den ersten beiden Urlaubstagen vermieden werden - so kann sich der Körper umgewöhnen. 3500 KB Foto: djd/Lyranda/Getty Images - pixdeluxe

URLAUBSFREUDE OHNE HERPESFRUST

Warum die Bläschen gerne auf Reisen auftreten und was man dagegen tun kann

(djd). Eine Urlaubsreise ist in aller Regel mit Stress verbunden: Sind die Impfungen vollständig? Gilt der Reisepass noch? Was soll in den Koffer und worauf lässt es sich verzichten? Berufstätige müssen nicht selten im Job vorarbeiten, um sich eine Abwesenheit genehmigen zu können. Das Haus soll während des Urlaubs natürlich in einem ordentlichen Zustand sein und es gilt, jemanden aus der Nachbarschaft zu finden, der den Briefkasten leert. So geht die Reise schon stressig los. Kommen noch verspätete Flüge, Bummelzüge oder Stau auf der Autobahn hinzu, steigt der Stresspegel weiter an - eine große Strapaze für das Immunsystem. Am Urlaubsort tragen Faktoren wie Klimaveränderung, Jet-Lag, starke Sonneneinstrahlung, fremdes Essen und ungenügende hygienische Verhältnisse dazu bei, die Abwehr zusätzlich zu schwächen. Das ist auch der Grund, warum sich in der Folge oft ein bekanntes und unwillkommenes Szenario einstellt: Die Lippe brennt und juckt, kurz darauf erscheinen unschöne Bläschen - der Urlaub beginnt mit Lippenherpes. Mikronährstoffe: Unterstützung für das Immunsystem Millionen Deutsche tragen das Herpesvirus in sich - oft unbemerkt. Vor allem in Stresssituationen werden für viele die Lippenbläschen zum wiederkehrenden Ärgernis. Wie Maria Lohmann, Buchautorin und Heilpraktikerin aus München, erklärt, kann eine frühzeitige Einnahme spezieller Mikronährstoffe dafür sorgen, dass eine Herpes-Infektion seltener ausbricht: "Kautabletten aus der Apotheke wie etwa Lyranda enthalten die Aminosäure L-Lysin sowie Zink, Selen, Vitamine und Bioflavonoide. Sie lassen sich diskret und einfach anwenden und sind daher praktisch im Alltag." Wer häufig auf Reisen von Lippenherpes geplagt wird, kann mit der Einnahme schon zwei Tage vor Reisebeginn starten. Mehr Informationen gibt es unter www.lyranda.de. Die ersten Urlaubstage ruhig angehen Damit der Wechsel von starker Anspannung hin zur Entspannung nicht mit noch mehr Stress einhergeht, ist es wichtig, die Urlaubsvorbereitungen zeitig und in Ruhe zu treffen. Man sollte vermeiden, direkt vom Arbeitsplatz zum Flughafen oder Bahnhof zu hasten. Auch nach dem Eintreffen am Reiseziel benötigt der Körper Zeit, um sich an die Gegebenheiten am Urlaubsort zu gewöhnen. Anstrengende Unternehmungen sollten daher nicht gleich zu Anfang stattfinden. Wer die Reiseapotheke nicht sofort griffbereit hat, zum Beispiel im Flugzeug, sollte die lysinhaltige Kautablette in den praktischen Sachets in der Handtasche dabei haben, um beim ersten Kribbeln der Lippen mit der Einnahme beginnen zu können.

20.07.2017

Regelmäßige Bewegung kann das Darmkrebsrisiko senken. 1752 KB Foto: djd/DKFZ/michaeljung - Fotolia

AKTIV VORBEUGEN GEGEN DARMKREBS

Ein gesunder Lebensstil und Früherkennungsuntersuchungen senken das Risiko

(djd). Darmkrebs ist zurzeit mit mehr als 60.000 Neuerkrankungen und etwa 26.000 Todesfällen jährlich die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Das zeigen die Zahlen des deutschen Krebsregisters. Männer erkranken etwas öfter als Frauen, ältere deutlich häufiger als junge Leute. Doch es gibt auch Positives zu berichten: Seit 2008 geht die Anzahl der Erkrankungen bei beiden Geschlechtern leicht zurück. Experten führen das auf die verbesserte Prävention und Früherkennung zurück - insbesondere auf die Darmspiegelung. Schon Vorstufen können erkannt werden Denn Darmkrebs kommt in der Regel nicht plötzlich, sondern entwickelt sich häufig über viele Jahre oder Jahrzehnte. Meist entsteht er aus zunächst gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen. Werden diese bei einer Darmspiegelung erkannt und rechtzeitig entfernt, kann die Gefahr gebannt werden. Auch bereits bestehende Tumoren lassen sich besser behandeln, wenn sie noch klein sind und nicht gestreut haben. "Die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden, verringert das Risiko für Darmkrebs deutlich", sagt Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums. Dazu gehört ab dem Alter von 50 Jahren eine jährliche Stuhluntersuchung, bei der nach verborgenem Blut gesucht wird. Ab 55 ist eine Darmspiegelung - medizinisch Koloskopie - möglich, die nach zehn Jahren wiederholt werden kann. Wer das nicht möchte, kann stattdessen auch alle zwei Jahre einen Stuhltest machen lassen. Er ist einfacher und weniger unangenehm, allerdings ist die Genauigkeit geringer als bei der Koloskopie. Sollte bei diesem Test Blut im Stuhl nachgewiesen werden, so ist eine Darmspiegelung angezeigt. Unter www.krebsinformationsdienst.de finden sich weitere Informationen, die bei der Entscheidung helfen können. Viel bewegen, gesund essen Neben der Früherkennung kann auch ein gesunder Lebensstil zur Darmkrebsprävention beitragen. Besonders wichtig sind heutigen Erkenntnissen zufolge, Übergewicht zu vermeiden und dabei auf regelmäßige Bewegung zu achten. Studien haben gezeigt, dass schon 30 bis 60 Minuten körperliche Aktivität am Tag das Risiko für eine Darmkrebserkrankung senken können. Eine weitere Rolle spielt die Ernährung, bei der zu reichlich Ballaststoffen aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse, gleichzeitig aber zu wenig rotem Fleisch geraten wird. Auf Alkohol und Tabak sollte möglichst verzichtet werden.

20.07.2017

Zuhause ist es doch am schönsten: Einen Umzug ins Pflegeheim können sich viele Senioren nicht vorstellen. Foto: djd/www.promedicaplus.de

ZUHAUSE ALT WERDEN - EIN STÜCK LEBENSQUALITÄT

Die Betreuung daheim ist für viele pflegebedürftige Senioren das Wunschmodell

(djd). Fast 50 Jahre lebt Friedrich Rilling bereits mit Multipler Sklerose - lange Zeit bei seinen Eltern, später alleine in Bodelshausen nahe Tübingen. Seit der 73-Jährige sich im vergangenen Jahr einen Oberschenkelhalsbruch zuzog, ist er auf Hilfe angewiesen. Mit Maria Hatalova hat er sie gefunden. Die 52-jährige Slowakin betreut den Rentner in allen täglichen Belangen. So kann er weiterhin in den eigenen vier Wänden leben. Für Friedrich Rilling ein großer Luxus: "Zuhause fühle ich mich am wohlsten. Hier kenne ich jeden. Ein Umzug ins Altenheim, wo mich niemand kennt, das wäre schlimm." Betreuung zuhause als Wunschmodell Wie Friedrich Rilling geht es vielen pflegebedürftigen Senioren. Für die Betroffenen ist die Betreuung im eigenen Zuhause das Wunschmodell, da sind sich 93 Prozent der deutschen Allgemeinmediziner sicher. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Ärztenachrichtendienstes (ÄND). Ein Mangel an qualifizierten Betreuungskräften erschwert jedoch häufig die Suche. Friedrich Rilling hat sich deshalb Unterstützung bei Promedica Plus gesucht. Das Unternehmen vermittelt seit mehr als zehn Jahren geschulte Betreuungskräfte aus Osteuropa in deutsche Haushalte. Die meisten kommen aus Polen, Rumänien oder Bulgarien. Und manchmal auch aus der Slowakei, so wie Maria Hatalova. Bei Friedrich Rilling ist sie meist zwei Monate am Stück. Danach geht es zurück in die Heimat, anschließend wieder nach Deutschland. Auch wenn sie den Nachmittagskaffee mit ihren Freundinnen, ihrer Tochter und ihren Enkel vermisst, Heimweh hat Maria Hatalova nicht. Slowakische Küche und gemeinsame Fernsehabende Stattdessen verwöhnt sie Friedrich Rilling mit slowakischem Kartoffeltopf und anderen landestypischen Spezialitäten. Daneben zählen Putzen und Einkaufen zu ihren Aufgaben. Außerdem kümmert sie sich um die Hygiene des Rentners. Friedrich Rilling unterstützt Maria Hatalova dabei, so gut es geht. Er rasiert sich selbst, kümmert sich um das Aquarium und begleitet sie zum Supermarkt. Abends schauen beide gemeinsam fern. Und wenn Maria Hatalova doch einmal Sehnsucht nach Zuhause hat, schaut sie einfach einen Film in ihrer Muttersprache auf Friedrich Rillings Tablet. Mehr Informationen zum Thema qualifizierte Betreuung gibt es unter www.promedicaplus.de.

20.07.2017

Salzkonsum wird als Risiko für Herz und Kreislauf nicht nur von Fachleuten intensiv diskutiert. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./thx

GESUND IM ALTER NUR OHNE KOCHSALZ?

Salzarme Ernährung wird oft empfohlen, doch die Begründung dafür ist zweifelhaft

(djd). Handfeste wissenschaftliche Belege für die provokative These, die alltägliche Kochsalzaufnahme sei ein Risiko für die Gesundheit, gibt es laut Professor Dr. Karl-Ludwig Resch, Deutsches Institut für Gesundheitsforschung in Bad Elster, nicht. In Studien wurde oft der Einfluss anderer Variablen wie der täglichen Kalorienaufnahme und potenziellem Übergewicht oder Bluthochdruck der Studienteilnehmer nicht oder nur als willkürlich ausgewählte Einzelfaktoren berücksichtigt. Während aber beispielsweise bei Adipositas und Rauchen zweifelsfrei belegt wäre, dass es sich um Risikofaktoren für Herz und Kreislauf handelt, wurde dieser Beweis laut Resch für den Salzkonsum noch nicht erbracht: Denn in den vorliegenden Studien hätte der Einfluss anderer möglicher Risikofaktoren nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können. Keine lineare Risikokurve Ein weiterer, bislang wenig beachteter Aspekt kommt aus Sicht des Mediziners hinzu: "Wir wissen bei vielen Faktoren wie etwa dem Bluthochdruck und ebenso beim sogenannten Body Mass Index (BMI), dem Maß für Normal- bzw. Übergewicht, dass potenzielle Gesundheitsgefahren nicht einer einfachen, linearen Beziehung folgen, also nicht dem Prinzip "je höher, desto gefährlicher und je niedriger, desto gesünder". Man muss nicht Medizin studiert haben, um zu erkennen, dass nicht nur zu dick zu sein gesundheitliche Risiken birgt, sondern dass es ebenso gefährlich ist, zu dünn zu sein", erklärte Resch. Die gleiche Beziehung zeigt sich nach seinen Worten beim Bluthochdruck wie auch in vielen anderen Bereichen. Auch zu wenig Kochsalz kann schädlich sein Beim Salzkonsum mehren sich nach Resch seit längerem Studienbefunde, die ebenfalls für eine solche J-förmige Beziehungskurve sprechen. Mit anderen Worten: Eine extrem hohe Kochsalzaufnahme kann wohl ebenso wie ein sehr hoher BMI für den Organismus schädlich sein. Umgekehrt aber gilt auch, dass offenbar ein zu niedriger Kochsalzverzehr genau wie ein zu niedriger BMI mit Gesundheitsrisiken verbunden sein kann. Das deckt sich nach Resch mit einer jüngst in der renommierten Medizinzeitschrift Lancet publizierten Analyse mehrerer Studien, wonach in Personengruppen, die sehr wenig Kochsalz zu sich nehmen, eine sogar überproportional erhöhte kardiovaskuläre Sterblichkeit zu beobachten war.

20.07.2017

Moor enthält entzündungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften, es speichert die Wärme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. 2016 KB Foto: djd/Bad Aibling

DAS GLEICHGEWICHT WIEDERFINDEN

Eine Burn-out-Präventionskur kann aktive Hilfe für Stressgeplagte bieten

(djd). Was früher noch als Manager-Krankheit galt, betrifft längst nicht mehr nur Führungskräfte: Vor allem Menschen, die sich beruflich und privat hohe Ziele stecken und nach Erfolg suchen, geraten schnell unter Leistungsdruck. Besonders gefährdet sind Frauen mit der Doppelbelastung Familie und Beruf, verstärkt wird dies dadurch, dass oftmals die Anerkennung für ihr Engagement fehlt. Doch wer die persönlichen Bedürfnisse über einen langen Zeitraum zurückstellt, verliert irgendwann die Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Warnsignale wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Nervosität und gedrückte Stimmung sollten nicht ignoriert werden - sonst kann über kurz oder lang ein Burn-out drohen. Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, Für Stressgeplagte sollte der Hausarzt der erste Ansprechpartner sein. Je nach Symptomlage bietet sich für viele Patienten aber auch eine gezielte Kur an - wie etwa das neuartige "Imzig"-Programm zur Stressbewältigung und Burn-out-Prävention. Während der dreiwöchigen Auszeit im südbayerischen Bad Aibling gelingt es den Teilnehmern, den vielfältigen Ursachen ihrer Erschöpfung auf den Grund zu gehen. Ein individuell ausgearbeitetes Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, wie mit persönlichen Stressoren und "inneren Antreibern" umgegangen werden kann. Die erlernten Entspannungsmethoden tragen dazu bei, gelassener zu werden, das innere Gleichgewicht kehrt zurück. So gelingt es künftig leichter, Prioritäten zu setzen. Unter www.imzig.de kann man sich in fünf Schritten zur Kur anmelden, die von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zusammen mit Kliniken, Ärzten und Therapeuten in Bad Aibling entwickelt wurde. Wohltuendes Moor genießen Eine wichtige Rolle innerhalb des Programms nimmt die Prävention gegen Rückenbeschwerden ein, da dauerhafter Stress oftmals der Auslöser für chronischen Rückenschmerz ist. Neben entspannender Rückengymnastik und Rückenschule nutzen die Patienten die wohltuende Heilkraft des Moores. Das schwarze Gold hat entzündungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften, es speichert Wärme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. Dadurch steigt bei einem Vollbad die Körpertemperatur und es kommt zu einem Heilfieber, das die Selbstheilkraft des Körpers aktivieren kann. Moorbehandlungen werden zudem erfolgreich bei Rheuma, Frauenleiden, Arthrose, Ischias, Gicht, peripheren Durchblutungsstörungen und Bandscheibenschäden eingesetzt.

20.07.2017

Neben dem altersbedingten Abbau der Knochenfestigkeit kann die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren den Rückgang von Knochensubstanz begünstigen. 1092 KB Foto: djd/vitalpilze.de/123RF

KNOCHENSCHWUND KOMMT AUF LEISEN SOHLEN

Die Knochen rechtzeitig stärken und Osteoporose vorbeugen

(djd). Noch nie waren Frauen über 50 so fit wie heute. Viele fühlen sich nicht nur deutlich jünger, sie sehen auch so aus. Dementsprechend hat sich im Vergleich zu früheren Generationen auch der Lebensstil verändert. Sportliche Aktivität, Reisen und Weiterbildung sind die Grundlage für ein positives Lebensgefühl. Umso höher ist jedoch der Leidensdruck, wenn plötzlich auftretende anhaltende Rückenschmerzen, Schwächegefühle in den Beinen und dadurch bedingte Stürze die Aktivität hemmen. Experten warnen: Rückenschmerzen in diesem Lebensalter sollten immer ein Alarmsignal sein - denn dieses eher unspezifische Symptom kann auf eine Osteoporose hindeuten. In vielen Fällen wird der Knochenschwund aber erst diagnostiziert, wenn ein vermeintlich harmloser Sturz einen Knochenbruch zur Folge hatte. Ursachen von Knochenabbau entlarven Neben dem altersbedingten Abbau der Knochenfestigkeit kann die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren den Rückgang von Knochensubstanz begünstigen. Zudem beschleunigen bestimmte Medikamente, eine Überfunktion der Schilddrüse oder der Nebennieren sowie Magen-/Darmerkrankungen, Rauchen oder Untergewicht deren Abbau. Die sinnvollste Maßnahme gegen Osteoporose ist frühzeitige Vorbeugung: Regelmäßige körperliche Aktivität regt den Knochenstoffwechsel an, trainiert die Skelettmuskulatur und hält den Bewegungsapparat leistungsfähiger. Eine wichtige Rolle in der Osteoporose-Prävention spielt die mineralstoffreiche Ernährung. In diesem Zusammenhang sind pflanzliche Kalziumlieferanten wie zum Beispiel Broccoli, Spinat und Soja besser geeignet als Milchprodukte. Um das Knochengerüst zu stärken, kennt die Mykotherapie die Vitalpilze Shiitake und Maitake. Sie enthalten natürliche Vorstufen des Vitamins D, das der Körper für den Einbau von Kalzium aus der Nahrung in die Knochen benötigt. Muskeln stärken und versorgen Der Shiitake wirkt zudem unterstützend auf die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken. Auch der Reishi ist in Betracht zu ziehen, da er einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus und auf die Stärkung der Muskulatur hat. Nicht umsonst gilt dieser Vitalpilz in der Traditionellen Chinesischen Medizin als der "Pilz des langen Lebens". Nähere Informationen können bei erfahrenen Heilpraktikern unter www.vitalpilze.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-0077889 erfragt werden. Gut zu wissen: Selbst wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist, lässt sich durch gezielte Maßnahmen noch viel erreichen. So unterstützt eine gute Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung in Verbindung mit Vitalstoffen die nötige medikamentöse Behandlung, um die noch vorhandene Stabilität der Knochen möglichst lange zu erhalten.

20.07.2017

Selbst feine Arbeiten können mit modernen Orthesen ungehindert ausgeführt werden. 878 KB Foto: djd/Ofa Bamberg

DER DAUMEN BLEIBT BEWEGLICH

Handarbeit: Spezielle Orthesen stabilisieren Gelenk ohne Ruhigstellung

(djd). Nur noch wenige Stiche und alle Knöpfe der Jacke sind angenäht. Doch dann schmerzt der Daumen so stark, dass die Arbeit unterbrochen werden muss. Solche Situationen belasten nicht nur beim Hobby, sondern auch bei vielen Alltagstätigkeiten. Die Ursache kann eine sogenannte Rhizarthrose sein, der Verschleiß des Daumensattelgelenks. Dieses Gelenk ermöglicht es dem Menschen, den Daumen den anderen vier Fingern entgegenzustellen. Ohne diese Fähigkeit wären Stricken, Häkeln, Nähen und Sticken überhaupt nicht möglich. Sie ist essenziell für die Geschicklichkeit und Kraft der Hand. Beweglichkeit wird nicht eingeschränkt Damit der Daumen so beweglich sein kann, ist die knöcherne Verbindung zwischen dem ersten Mittelhandknochen und der Handwurzel relativ schwach. Muskel und Bänder bilden den Halteapparat, der hier für Stabilität sorgt. Eine starke Beanspruchung - etwa durch intensives Handarbeiten - kann dazu führen, dass sich die Gelenkflächen verschieben. Davon sind besonders Frauen in den Wechseljahren betroffen, weil bei ihnen die Bänder erschlaffen. Knorpelverschleiß - also Arthrose - und Schmerzen können die Folge sein. Neben Schmerzmitteln, Physiotherapie, Kälteanwendungen oder der Vermeidung von Überlastung werden bei Rhizarthrose auch Bandagen oder Schienen genutzt. Allerdings wird die Beweglichkeit der gesamten Hand dadurch oft stark eingeschränkt. Denn um das Sattelgelenk ruhigzustellen, werden häufig auch andere Gelenke mit eingeschlossen. Hingegen kann der Daumen mit speziellen Orthesen wie der "Push ortho Daumenorthese CMC" von Ofa Bamberg stabilisiert werden, ohne die Mobilität der Hand einzuschränken. Konsequentes Tragen wird erleichtert Mit einer solchen Orthese wird gezielt das Sattelgelenk unterstützt, während andere Gelenke und die Handfläche weitgehend freibleiben. Informationen dazu gibt es unter www.ofa.de/push-cmc. Stricken, Häkeln, Nähen - alles ist weiterhin möglich. Was auch das konsequente Tragen der Daumenorthese sehr erleichtert und damit zur Schmerzlinderung beiträgt. Außerdem bleibt die Muskulatur im Training. Einer weiteren Schwächung des Halteapparats wird vorgebeugt.

21.06.2017

Stechende Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall: Magen-Darm-Probleme können sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen. Foto: djd/H&S Tee-Gesellschaft mbH & Co KG/thx

WENN MAGEN UND DARM PROBLEME MACHEN

Natürliche Helfer: Arzneitees bieten wirksame Unterstützung beim Heilungsprozess

(djd). Stechende Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall: Magen-Darm-Probleme können sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen und durch die unterschiedlichsten Ursachen hervorgerufen werden - als Reaktion auf unverträgliche Nahrung , Stress und psychische Anspannung oder auch als Folge eines viralen Infekts. Für jedes Problem die richtigen Kräuter "Wenn möglich, sollte man sich bei Magen-Darm-Problemen ausruhen, ausreichend trinken und eine schonende Nahrung in kleinen Portionen zu sich nehmen", rät Gesundheitsexpertin Katja Schneider von der Ratgeberzentrale.de. Auch Wärme und sanfte Bauchmassagen können für Linderung sorgen. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses bieten sich Arzneitees aus der Apotheke wie etwa von H&S an. Ein wohlschmeckender Kräutertee und zugleich natürliches Heilmittel bei leichteren Formen von Durchfall ist beispielsweise der Durchfalltee mit Brombeerblättern. Die gerbstoffreichen Blätter der Brombeere sind eine gute Alternative zu schwarzem koffeinhaltigen Tee, der häufig zusammen mit salzigem Gebäck als Hausmittel empfohlen wird. Brombeerblätter enthalten kein Koffein und können deshalb auch in größerer Menge von jüngeren oder kreislaufempfindlichen Personen als Teeaufguss getrunken werden. Verschiedene Kräutermischungen, die etwa Fenchel- und Anisfrüchte, Melissenblätter, Ringelblumen- und Malvenblüten enthalten, können bei Völlegefühl, Blähungen und leichten krampfartigen Magen-Darm-Störungen helfen. Die arzneilich wirksamen Bestandteile der Tees sind immer genau aufeinander abgestimmt. Auch Koriander, Kümmelfrüchte, Sennesblätter oder Schafgarbenkraut sind häufige Bestandteile von Arzneitees bei Magen-Darm-Problemen. Ausführliche Informationen gibt es unter www.arzneitee.de. Arzneitee mit starker Wirkung Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kräutertee aus der Drogerie und einem Arzneitee aus der Apotheke? Arzneitees fallen unter das Arzneimittelgesetz. Sie werden nach den Richtlinien des Arzneibuchs angebaut, geerntet, verarbeitet und gelagert. Zudem ist bei diesen Tees garantiert, dass sich ausreichend heilsame Wirkstoffe darin befinden. In Lebensmitteltees für den täglichen Genuss ist der Gehalt meist deutlich niedriger. Für Arzneitees werden zudem ausschließlich jene Pflanzenteile verwendet, die die therapeutisch wirksamen Bestandteile enthalten. Bei Kamillentee sind das zum Beispiel die gelben Blütenköpfchen, bei Pfefferminztee die Blätter.

20.06.2017

Wer unter einer Fehlstellung oder Erkrankung des Fußes leidet, kann mit den passenden Schuhen viel für eine bessere Mobilität tun. 2100 KB Foto: djd/Florett

MODISCH UND BEQUEM DURCH DEN SOMMER

Fußgesundheit: Passgenaue Schuhe sorgen für mehr Laufkomfort

(djd). Die Füße gehören zu den Körperteilen, die tagtäglich am meisten beansprucht werden. Im Laufe eines Lebens tragen sie uns rund dreimal um die Welt. Und neben unserem Gewicht müssen die laufenden Schwerarbeiter auch oft noch zu hohe oder zu enge Schuhe aushalten, was mit der Zeit zu Deformationen führen kann. Hammerzeh, Fersensporn oder Hallux valgus sind nur einige der Fußfehlstellungen, von denen vor allem Frauen betroffen sind. Hinzu kommen schmerzhafte Fußerkrankungen, die Folge verschiedener Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma sein können. Wirksame Abhilfe schaffen hier zum Beispiel individuell angepasste Einlagen und gut sitzende Schuhe, die einen beim Gehen und Laufen optimal unterstützen. Luftige Sandalen mit Platz für Einlagen Gerade im Frühling und Sommer, wenn man sich nach luftigen und leichten Schuhen sehnt, stehen Fußgeplagte dabei allerdings häufig vor einem Problem. Die Auslagen der Schuhgeschäfte machen zwar Lust auf die neue Mode, doch vor allem offene Schuhe sind kaum für persönliche Einlagen geeignet. Auch viele Sneaker oder andere Schnürschuhe bieten nicht immer ausreichend Platz für individuelle Einlagen. "Wer orthopädische Einlagen trägt, sollte beim Schuhkauf auf Wechselfußbetten achten. Der Innenraum des Schuhs bietet dann genügend Platz, um orthopädische Fußeinlagen unterzubringen", erklärt Martin Hübner, Geschäftsführer von Florett, dem Spezialisten für komfortables Schuhwerk. Inzwischen gebe es auch modische Sandalen und Pantoletten für persönliche Einlagen. Eine Kollektionsübersicht, sowie ein Händlerverzeichnis findet man beispielsweise unter www.florett.de. In Kürze können dort auch Schuhe direkt im Onlineshop bestellt werden. Für jeden Fuß die passende Weite "Ideal ist es, wenn Schuhe in verschiedenen Weiten angeboten werden - etwa auch in Unter- und Überweiten", so Hübner. Denn gerade deformierte Füße benötigen oftmals größere Weiten. Für an- und abschwellende Füße sind Modelle mit Klettverschlüssen oder Stretchmaterialien zu empfehlen, die sich dem Fuß optimal anpassen. Hübner: "Vor allem in der warmen Jahreszeit sollte man auch auf atmungsaktive und weiche Obermaterialien wie Leder achten." Viel Tragekomfort bieten Schuhe mit einem weichen Fußbett sowie einer leichten Sohle, die schrittdämpfende Eigenschaften habe.

20.06.2017

Endlich Ferien! Wer den Urlaub unbeschwert von gesundheitlichen Beschwerden genießen will, sollte auf eine gut bestückte Reiseapotheke achten. Foto: djd/LINDA AG/Sunny studio-Fotolia

GESUND AUCH IM URLAUB

Die Reiseapotheke sollte auf das Urlaubsziel und den Urlaubsort abgestimmt sein

(djd). Magenturbulenzen beim Strandurlaub im Süden, allergische Reaktionen durch Insektenstiche beim Campen oder eine Prellung vom Wandern in den Alpen - auch in den Ferien ist man vor Beschwerden nicht gefeit. Und die können einem die beste Zeit des Jahres ganz schön verderben. Es ist daher wichtig, eine gut bestückte Reiseapotheke dabei zu haben, denn vor Ort ist die nächste Apotheke oft weit oder die Sprachbarriere bereitet Probleme. Dabei sollte die Ausstattung individuell dem jeweiligen Urlaub angepasst sein. - Aktivurlaub: Wer wandert, surft oder mit dem Bike unterwegs ist, muss sich entsprechend rüsten. Linda Apotheker Jens Zeiger aus Nidderau rät: "Neben Schmerz- und Fiebermitteln sind Blasenpflaster, Magnesiumpräparate für die Muskeln, ein Kreislaufmittel, schmerz- und entzündungshemmende Salben sowie kühlende Gele sinnvoll." Auch Verbandszeug und Desinfektionsmittel gehörten ins Gepäck. - Strandurlaub: Hier empfiehlt der Fachmann vor allem Sonnenschutz, Augentropfen gegen Reizungen durch Salzwasser aus dem Meer oder Chlorwasser aus dem Pool, kühlende Lotionen zur Linderung bei Sonnenbrand und bei Bedarf Calcium-Präparate zur Vorbeugung von Sonnenallergie. Alle, die viel tauchen oder schnorcheln, sollten Ohrentropfen dabeihaben. Und da ungewohntes Essen und Klima oft auf Magen und Darm schlagen, sind ebenso Mittel gegen Verstopfung, Durchfall und Übelkeit wichtig. - Campen: "Hier ist man fast ständig an der frischen Luft — auch abends, wenn Mücken und Co. aktiv sind. Darum sollte ein Insektenschutz immer dabei sein", meint Jens Zeiger. Weiterhin seien außer Schmerztabletten auch Wasserdesinfektionstabletten und Ohrenstöpsel gegen laute Zeltnachbarn ratsam. - Schiffsreisen: Für Kreuzfahrten ist in der Regel keine große medizinische Ausstattung nötig, da man beim Schiffsarzt an Bord fast alles bekommt. Wer dagegen etwa auf kleineren Booten segelt, steckt am besten Mittel gegen Reiseübelkeit, Schmerzen und Fieber sowie sehr gute Sonnenschutzmittel ein. - Fernreisen: "Bei langen Flügen rate ich Menschen mit Venenproblemen zu Stützstrumpfhosen und Salben mit Weinlaub oder Rosskastanienextrakt", so Zeiger. Ist das Ziel exotisch, lässt man sich zudem am besten in einer gut informierten Apotheke — unter www.linda.de findet man eine in Wohnortnähe — zu empfohlenen Impfungen beraten. Mückenschutzmittel für Haut und Kleidung sowie Magen-Darm-Präparate sollten auch hier selbstverständlich sein.

20.06.2017

Wenn die Waage aus unerklärlichen Gründen immer mehr Pfunde anzeigt, sollte man auch an eine Herzschwäche als möglichen Hintergrund denken. 937 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/colourbox.de

ZU VIELE PFUNDE AUF DER WAAGE

Wenn die Diät nicht klappt, kann auch an einer Herzschwäche liegen

(djd). Das Robert Koch-Institut (RKI) schlägt Alarm: Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und die Hälfte der Frauen (53 Prozent) in Deutschland sind übergewichtig. Doch wenn die Hose immer enger wird, obendrein auch noch die Füße anschwellen und keine Diät fruchten will, hat das oft andere Gründe als die falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung: Ein schwaches Herz kann die Ursache sein. "Bei einer unerklärlichen Gewichtszunahme sollte immer der Arzt aufgesucht werden", sagt Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin sowie Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne. Kisters ist Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums. Er gehört zu den Experten, denen Frauen und Männer viele Fragen zu möglichen Ursachen sowie zu Symptomen und der Behandlung einer Herzschwäche im Chat auf www.experten-im-chat.de stellten. Schäden entstehen oft unbemerkt Das Herz wird oft unbemerkt und über längere Zeit geschwächt - etwa durch zu hohen Blutdruck, eine Erkrankung der Herzkranzgefäße oder einen Herzinfarkt. "Dann kann der Herzmuskel seine Pumpaufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen, ähnlich wie ein geschädigter Motor", erklärt Dr. Rainer Matejka, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Er ist Experte für biologische Medizin (Universität Mailand) sowie medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau. Der Mediziner weiß: Der Körper legt durch Wassereinlagerungen an Gewicht zu und kann zugleich weniger leisten. Matejka nennt plötzliche Kurzatmigkeit beim Treppensteigen als eines der Anzeichen. In solchen Fällen helfen nicht nur die Medikamente, die der Arzt verordnet. Wer sich außerdem entschließt, seinen Lebensstil zu ändern, kann seine Erkrankung auf natürliche Weise positiv beeinflussen. Mehr Bewegung gehört dazu. "Ein individualisiertes Krafttraining mit geringer Belastung aber häufigen Wiederholungen kann nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Leistungsfähigkeit des einzelnen Betroffenen optimal aufbauen. Bisher galten nur moderate ausdauerbetonte Belastungen wie Walking, Radfahren, Schwimmen als primäre Trainingsmaßnahmen", sagt Prof. Dr. Elmar Wienecke, Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen. Er weist darauf hin, dass schon ein flotter Spaziergang die Durchblutung des Herzens verbessern könne. Magnesiumorotat als sinnvolle Ergänzung Darüber hinaus gibt es laut Prof. Dr. Klaus Kisters die Möglichkeit, das Herz mit bestimmten Biofaktoren zu unterstützen. Sinnvoll sei eine ergänzende Behandlung mit Magnesium, insbesondere in Kombination mit Orotsäure als Magnesiumorotat. Magnesium ist für die gesunde Funktion des Herzmuskels unverzichtbar, die vitaminähnliche Substanz Orotsäure hat zudem wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel. Studien zeigten, dass diese Biofaktoren-Verbindung bei Patienten mit Herzschwäche als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Behandlung den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität verbessern kann. Entsprechende Präparate, wie etwa magnerot Classic N, sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. "Unabhängig davon muss die Herzschwäche durch den Hausarzt abgeklärt und nach den Empfehlungen der Europäischen Herzgesellschaft behandelt werden", so Kisters. Dr. Matejka empfiehlt darüber hinaus, nicht zu rauchen, den Konsum von Alkohol einzuschränken sowie eine Normalisierung des Gewichts. "Auf jeden Fall sollten begleitende Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes behandelt werden. Die Ernährung kann sich an der vielzitierten mediterranen Kost orientieren, auch vegetarisch ausgerichtete Kost ist gut. Viel rotes Fleisch, Salz und Fertignahrungsmittel dagegen sind ungünstig", ergänzt der Experte für biologische Medizin.

20.06.2017

Bei schönem Sommerwetter auf der blühenden Wiese relaxen - für viele Pollenallergiker unmöglich. Mit Naturheilmitteln wie etwa Astragalus membranaceus (Tragantwurzel) lassen sich Heuschnupfensymptome lindern. Foto: djd/Allvent/Patrizia Tilly - Fotolia.com

SOMMERFREUDE TROTZ HEUSCHNUPFEN

Auch bei fliegenden Gräserpollen die warme Jahreszeit genießen

(djd). Mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt. Für den großen Teil der Heuschnupfengeplagten geht die Saison, auch nachdem die Birke verblüht ist, im Sommer weiter. Gräserpollen treten ab Mai auf den Plan und können den Betroffenen die sommerlichen Monate mit Niesen, Fließschnupfen und Augenjucken verderben. Später kommen weitere Allergieauslöser wie Beifuß und Spitzwegerich dazu, und bis in den Oktober hinein sorgt die aus Amerika eingeschleppte Ambrosia für Beschwerden. Die Allergie verstehen Die heftige Abwehr gegen eigentlich harmlose Stoffe resultiert aus einer Überreaktion des Immunsystems. Wenn der Allergieauslöser mit dem Körper in Kontakt kommt, hält das Immunsystem ihn für einen gefährlichen Fremdstoff und produziert spezielle Antikörper, die ihn auch in Zukunft wiedererkennen. Kommt es zum erneuten Kontakt, bewirken diese Antikörper eine Ausschüttung des Botenstoffs Histamin, der eine Entzündungsreaktion mit den bekannten Symptomen auslöst. Ganzheitlicher Ansatz der Naturmedizin Synthetische Antihistaminika können die Histaminwirkung hemmen, indem sie die Allergiesymptome unterdrücken. "Eine ganze Reihe von Patienten wird mit diesen Medikamenten jedoch nicht symptomfrei", weiß Prof. Dr. med. André Michael Beer, Leiter des Lehrbereichs Naturheilkunde der Bochumer Ruhr-Universität. Etliche fürchteten zudem die Nebenwirkungen der Medikamente wie Müdigkeit oder Mundtrockenheit. Immer mehr Menschen suchen deshalb in der Naturmedizin Hilfe und setzen zum Beispiel auf Heilpflanzen. "Bewährt hat sich bei Heuschnupfen der Wurzelextrakt aus Astragalus membranaceus (Tragantwurzel). In Deutschland wird er in Allvent aus der Apotheke zur Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis eingesetzt", so der Experte. Der Spezialextrakt kann laut Beer nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern setzt bereits früher an, indem er den gesamten Organismus umstimmt und das Immunsystem von der Bildung der allergieauslösenden Antikörper abhält. So kann die Histaminausschüttung verhindert und sämtliche Heuschnupfensymptome auf einem Streich gelindert werden. Unterstützende Maßnahmen ergreifen Betroffene sollten sich über die Pollenbelastung regelmäßig mithilfe eines Pollenflugkalenders informieren, beispielsweise unter www.allvent.de, und frühzeitig mit der Behandlung beginnen. Aktivitäten im Freien sollte man bei hoher Belastung auf die Morgen- und Abendstunden verlegen. Pollenschutzfilter an den Fenstern und im Auto, Nasenspülungen, häufiges Haare waschen sowie das Lagern getragener Kleidung außerhalb des Schlafzimmers können ebenfalls für Linderung sorgen.

20.06.2017

So schön Aktivitäten im Freien auch sind - eine intensive UV-Strahlung kann die Freude mitunter schmälern und zu Beschwerden führen. Foto: djd/Weleda/Eugenio Marongiu/Thinkstock

HAUTPFLEGE IN DER WARMEN JAHRESZEIT

Bei Mückenstich und Sonnenbrand ist die schnelle Linderung gefragt

(djd). Wenn die Sonne warm vom Himmel strahlt, lockt es die Menschen hinaus ins Freie. Aktivitäten wie Radtouren, Wandern, Strandspaziergänge, Biergartenbesuche, Grill-Events oder Outdoor-Sport haben in der warmen Jahreszeit Hochkonjunktur. Doch wie so vieles hat auch dieser Spaß eine Kehrseite. So wird vor allem die Haut oft in Mitleidenschaft gezogen, zum Beispiel durch die UV-Strahlung. Gerade anfangs, wenn der Teint noch blass und sonnenentwöhnt ist, bekommt man leicht eine Überdosis ab. Wirkt kühlend und lindernd bei Sonnenbrand Sieben von zehn Deutschen zwischen 18 und 29 Jahren haben mindestens einen Sonnenbrand pro Jahr, das ergab eine Forsa-Umfrage. Besonders groß ist die Gefahr in den Bergen oder bei hoher Reflektion, zum Beispiel am Strand. Neben Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützt die richtige Kleidung die Haut: Je enger die Fäden und je kräftiger die Farben, desto weniger UV-Licht durchdringt sie. Zudem sollte man die intensive Mittagssonne möglichst meiden. Hat man sich trotz aller Vorsicht einen Sonnenbrand zugezogen, kann beispielsweise Combudoron von Weleda Linderung verschaffen. Das fettfreie Gel mit Auszügen aus Arnika und der Kleinen Brennnessel kann kühlend, schmerz- und juckreizlindernd wirken. Es unterstützt den Aufbau von neuem und gesundem Gewebe, mindert den Hitzeschmerz und unterstützt die Heilung nach Verbrennungen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.weleda.de. Diese Eigenschaften machen es überdies zum Mittel der Wahl bei Insektenstichen, denn Mücken, Wespen und Bienen sorgen im Sommer ebenfalls oft für Beschwerden. Die Stiche der Plagegeister können nicht nur Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen verursachen, sondern auch Hautreizungen oder gar Entzündungen. Insektenstichen so gut wie möglich vorbeugen Am besten ist es, sich möglichst schon vorab vor Stichen zu schützen: Neben Insektenabwehrmitteln raten Experten dazu, am Abend kühl zu duschen - denn Mücken lieben Körperwärme und Schweißgeruch. Wespen fliegen dagegen auf den Duft von süßen und fleischigen Speisen und auf bunte Kleidung. Dies sollte man also vermeiden, ebenso wie wildes Umherfuchteln, denn das macht die Plagegeister nur aggressiver.

30.05.2017

Für Freiluftaktivitäten wie Joggen muss man seine Allergiesymptome im Griff haben. Naturheilmittel wie Astragalus membranaceus (Tragantwurzel) bringen Linderung. Foto: djd/Allvent/My Good Images-Shutterstock

SOMMERFREUDE TROTZ HEUSCHNUPFEN

Auch bei fliegenden Gräserpollen die warme Jahreszeit genießen

(djd). Mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt. Für den großen Teil der Heuschnupfengeplagten geht die Saison, auch nachdem die Birke verblüht ist, im Sommer weiter. Gräserpollen treten ab Mai auf den Plan und können den Betroffenen die sommerlichen Monate mit Niesen, Fließschnupfen und Augenjucken verderben. Später kommen weitere Allergieauslöser wie Beifuß und Spitzwegerich dazu, und bis in den Oktober hinein sorgt die aus Amerika eingeschleppte Ambrosia für Beschwerden. Die Allergie verstehen Die heftige Abwehr gegen eigentlich harmlose Stoffe resultiert aus einer Überreaktion des Immunsystems. Wenn der Allergieauslöser mit dem Körper in Kontakt kommt, hält das Immunsystem ihn für einen gefährlichen Fremdstoff und produziert spezielle Antikörper, die ihn auch in Zukunft wiedererkennen. Kommt es zum erneuten Kontakt, bewirken diese Antikörper eine Ausschüttung des Botenstoffs Histamin, der eine Entzündungsreaktion mit den bekannten Symptomen auslöst. Ganzheitlicher Ansatz der Naturmedizin Synthetische Antihistaminika können die Histaminwirkung hemmen, indem sie die Allergiesymptome unterdrücken. "Eine ganze Reihe von Patienten wird mit diesen Medikamenten jedoch nicht symptomfrei", weiß Prof. Dr. med. André Michael Beer, Leiter des Lehrbereichs Naturheilkunde der Bochumer Ruhr-Universität. Etliche fürchteten zudem die Nebenwirkungen der Medikamente wie Müdigkeit oder Mundtrockenheit. Immer mehr Menschen suchen deshalb in der Naturmedizin Hilfe und setzen zum Beispiel auf Heilpflanzen. "Bewährt hat sich bei Heuschnupfen der Wurzelextrakt aus Astragalus membranaceus (Tragantwurzel). In Deutschland wird er in Allvent aus der Apotheke zur Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis eingesetzt", so der Experte. Der Spezialextrakt kann laut Beer nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern setzt bereits früher an, indem er den gesamten Organismus umstimmt und das Immunsystem von der Bildung der allergieauslösenden Antikörper abhält. So kann die Histaminausschüttung verhindert und sämtliche Heuschnupfensymptome auf einem Streich gelindert werden. Unterstützende Maßnahmen ergreifen Betroffene sollten sich über die Pollenbelastung regelmäßig mithilfe eines Pollenflugkalenders informieren, beispielsweise unter www.allvent.de, und frühzeitig mit der Behandlung beginnen. Aktivitäten im Freien sollte man bei hoher Belastung auf die Morgen- und Abendstunden verlegen. Pollenschutzfilter an den Fenstern und im Auto, Nasenspülungen, häufiges Haare waschen sowie das Lagern getragener Kleidung außerhalb des Schlafzimmers können ebenfalls für Linderung sorgen.

29.05.2017

Wenn die Waage aus unerklärlichen Gründen immer mehr Pfunde anzeigt, sollte man auch an eine Herzschwäche als möglichen Hintergrund denken. Foto: djd/Wörwag Pharma/colourbox.de

ZU VIELE PFUNDE AUF DER WAAGE

Wenn die Diät nicht klappt, kann auch an einer Herzschwäche liegen

(djd). Das Robert Koch-Institut (RKI) schlägt Alarm: Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und die Hälfte der Frauen (53 Prozent) in Deutschland sind übergewichtig. Doch wenn die Hose immer enger wird, obendrein auch noch die Füße anschwellen und keine Diät fruchten will, hat das oft andere Gründe als die falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung: Ein schwaches Herz kann die Ursache sein. "Bei einer unerklärlichen Gewichtszunahme sollte immer der Arzt aufgesucht werden", sagt Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin sowie Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne. Kisters ist Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums. Er gehört zu den Experten, denen Frauen und Männer viele Fragen zu möglichen Ursachen sowie zu Symptomen und der Behandlung einer Herzschwäche im Chat auf www.experten-im-chat.de stellten. Schäden entstehen oft unbemerkt Das Herz wird oft unbemerkt und über längere Zeit geschwächt - etwa durch zu hohen Blutdruck, eine Erkrankung der Herzkranzgefäße oder einen Herzinfarkt. "Dann kann der Herzmuskel seine Pumpaufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen, ähnlich wie ein geschädigter Motor", erklärt Dr. Rainer Matejka, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Er ist Experte für biologische Medizin (Universität Mailand) sowie medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau. Der Mediziner weiß: Der Körper legt durch Wassereinlagerungen an Gewicht zu und kann zugleich weniger leisten. Matejka nennt plötzliche Kurzatmigkeit beim Treppensteigen als eines der Anzeichen. In solchen Fällen helfen nicht nur die Medikamente, die der Arzt verordnet. Wer sich außerdem entschließt, seinen Lebensstil zu ändern, kann seine Erkrankung auf natürliche Weise positiv beeinflussen. Mehr Bewegung gehört dazu. "Ein individualisiertes Krafttraining mit geringer Belastung aber häufigen Wiederholungen kann nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Leistungsfähigkeit des einzelnen Betroffenen optimal aufbauen. Bisher galten nur moderate ausdauerbetonte Belastungen wie Walking, Radfahren, Schwimmen als primäre Trainingsmaßnahmen", sagt Prof. Dr. Elmar Wienecke, Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen. Er weist darauf hin, dass schon ein flotter Spaziergang die Durchblutung des Herzens verbessern könne. Magnesiumorotat als sinnvolle Ergänzung Darüber hinaus gibt es laut Prof. Dr. Klaus Kisters die Möglichkeit, das Herz mit bestimmten Biofaktoren zu unterstützen. Sinnvoll sei eine ergänzende Behandlung mit Magnesium, insbesondere in Kombination mit Orotsäure als Magnesiumorotat. Magnesium ist für die gesunde Funktion des Herzmuskels unverzichtbar, die vitaminähnliche Substanz Orotsäure hat zudem wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel. Studien zeigten, dass diese Biofaktoren-Verbindung bei Patienten mit Herzschwäche als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Behandlung den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität verbessern kann. Entsprechende Präparate, wie etwa magnerot Classic N, sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. "Unabhängig davon muss die Herzschwäche durch den Hausarzt abgeklärt und nach den Empfehlungen der Europäischen Herzgesellschaft behandelt werden", so Kisters. Dr. Matejka empfiehlt darüber hinaus, nicht zu rauchen, den Konsum von Alkohol einzuschränken sowie eine Normalisierung des Gewichts. "Auf jeden Fall sollten begleitende Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes behandelt werden. Die Ernährung kann sich an der vielzitierten mediterranen Kost orientieren, auch vegetarisch ausgerichtete Kost ist gut. Viel rotes Fleisch, Salz und Fertignahrungsmittel dagegen sind ungünstig", ergänzt der Experte für biologische Medizin.

29.05.2017

Endlich Ferien! Wer den Urlaub unbeschwert von gesundheitlichen Beschwerden genießen will, sollte auf eine gut bestückte Reiseapotheke achten. Foto: djd/LINDA AG/Sunny studio-Fotolia

GESUND AUCH IM URLAUB

Die Reiseapotheke sollte auf das Urlaubsziel und den Urlaubsort abgestimmt sein

(djd). Magenturbulenzen beim Strandurlaub im Süden, allergische Reaktionen durch Insektenstiche beim Campen oder eine Prellung vom Wandern in den Alpen - auch in den Ferien ist man vor Beschwerden nicht gefeit. Und die können einem die beste Zeit des Jahres ganz schön verderben. Es ist daher wichtig, eine gut bestückte Reiseapotheke dabei zu haben, denn vor Ort ist die nächste Apotheke oft weit oder die Sprachbarriere bereitet Probleme. Dabei sollte die Ausstattung individuell dem jeweiligen Urlaub angepasst sein. - Aktivurlaub: Wer wandert, surft oder mit dem Bike unterwegs ist, muss sich entsprechend rüsten. Linda Apotheker Jens Zeiger aus Nidderau rät: "Neben Schmerz- und Fiebermitteln sind Blasenpflaster, Magnesiumpräparate für die Muskeln, ein Kreislaufmittel, schmerz- und entzündungshemmende Salben sowie kühlende Gele sinnvoll." Auch Verbandszeug und Desinfektionsmittel gehörten ins Gepäck. - Strandurlaub: Hier empfiehlt der Fachmann vor allem Sonnenschutz, Augentropfen gegen Reizungen durch Salzwasser aus dem Meer oder Chlorwasser aus dem Pool, kühlende Lotionen zur Linderung bei Sonnenbrand und bei Bedarf Calcium-Präparate zur Vorbeugung von Sonnenallergie. Alle, die viel tauchen oder schnorcheln, sollten Ohrentropfen dabeihaben. Und da ungewohntes Essen und Klima oft auf Magen und Darm schlagen, sind ebenso Mittel gegen Verstopfung, Durchfall und Übelkeit wichtig. - Campen: "Hier ist man fast ständig an der frischen Luft — auch abends, wenn Mücken und Co. aktiv sind. Darum sollte ein Insektenschutz immer dabei sein", meint Jens Zeiger. Weiterhin seien außer Schmerztabletten auch Wasserdesinfektionstabletten und Ohrenstöpsel gegen laute Zeltnachbarn ratsam. - Schiffsreisen: Für Kreuzfahrten ist in der Regel keine große medizinische Ausstattung nötig, da man beim Schiffsarzt an Bord fast alles bekommt. Wer dagegen etwa auf kleineren Booten segelt, steckt am besten Mittel gegen Reiseübelkeit, Schmerzen und Fieber sowie sehr gute Sonnenschutzmittel ein. - Fernreisen: "Bei langen Flügen rate ich Menschen mit Venenproblemen zu Stützstrumpfhosen und Salben mit Weinlaub oder Rosskastanienextrakt", so Zeiger. Ist das Ziel exotisch, lässt man sich zudem am besten in einer gut informierten Apotheke — unter www.linda.de findet man eine in Wohnortnähe — zu empfohlenen Impfungen beraten. Mückenschutzmittel für Haut und Kleidung sowie Magen-Darm-Präparate sollten auch hier selbstverständlich sein.

29.05.2017

Wer unter einer Fehlstellung oder Erkrankung des Fußes leidet, kann mit den passenden Schuhen viel für eine bessere Mobilität tun. Foto: djd/Florett

MODISCH UND BEQUEM DURCH DEN SOMMER

Fußgesundheit: Passgenaue Schuhe sorgen für mehr Laufkomfort

(djd). Die Füße gehören zu den Körperteilen, die tagtäglich am meisten beansprucht werden. Im Laufe eines Lebens tragen sie uns rund dreimal um die Welt. Und neben unserem Gewicht müssen die laufenden Schwerarbeiter auch oft noch zu hohe oder zu enge Schuhe aushalten, was mit der Zeit zu Deformationen führen kann. Hammerzeh, Fersensporn oder Hallux valgus sind nur einige der Fußfehlstellungen, von denen vor allem Frauen betroffen sind. Hinzu kommen schmerzhafte Fußerkrankungen, die Folge verschiedener Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma sein können. Wirksame Abhilfe schaffen hier zum Beispiel individuell angepasste Einlagen und gut sitzende Schuhe, die einen beim Gehen und Laufen optimal unterstützen. Luftige Sandalen mit Platz für Einlagen Gerade im Frühling und Sommer, wenn man sich nach luftigen und leichten Schuhen sehnt, stehen Fußgeplagte dabei allerdings häufig vor einem Problem. Die Auslagen der Schuhgeschäfte machen zwar Lust auf die neue Mode, doch vor allem offene Schuhe sind kaum für persönliche Einlagen geeignet. Auch viele Sneaker oder andere Schnürschuhe bieten nicht immer ausreichend Platz für individuelle Einlagen. "Wer orthopädische Einlagen trägt, sollte beim Schuhkauf auf Wechselfußbetten achten. Der Innenraum des Schuhs bietet dann genügend Platz, um orthopädische Fußeinlagen unterzubringen", erklärt Martin Hübner, Geschäftsführer von Florett, dem Spezialisten für komfortables Schuhwerk. Inzwischen gebe es auch modische Sandalen und Pantoletten für persönliche Einlagen. Eine Kollektionsübersicht, sowie ein Händlerverzeichnis findet man beispielsweise unter www.florett.de. In Kürze können dort auch Schuhe direkt im Onlineshop bestellt werden. Für jeden Fuß die passende Weite "Ideal ist es, wenn Schuhe in verschiedenen Weiten angeboten werden - etwa auch in Unter- und Überweiten", so Hübner. Denn gerade deformierte Füße benötigen oftmals größere Weiten. Für an- und abschwellende Füße sind Modelle mit Klettverschlüssen oder Stretchmaterialien zu empfehlen, die sich dem Fuß optimal anpassen. Hübner: "Vor allem in der warmen Jahreszeit sollte man auch auf atmungsaktive und weiche Obermaterialien wie Leder achten." Viel Tragekomfort bieten Schuhe mit einem weichen Fußbett sowie einer leichten Sohle, die schrittdämpfende Eigenschaften habe.

29.05.2017

Eine Überdosis Sonne sollte man besser vermeiden. Foto: djd/Weleda/iStockphoto/Alliance

HAUTPFLEGE IN DER WARMEN JAHRESZEIT

Bei Mückenstich und Sonnenbrand ist die schnelle Linderung gefragt

(djd). Wenn die Sonne warm vom Himmel strahlt, lockt es die Menschen hinaus ins Freie. Aktivitäten wie Radtouren, Wandern, Strandspaziergänge, Biergartenbesuche, Grill-Events oder Outdoor-Sport haben in der warmen Jahreszeit Hochkonjunktur. Doch wie so vieles hat auch dieser Spaß eine Kehrseite. So wird vor allem die Haut oft in Mitleidenschaft gezogen, zum Beispiel durch die UV-Strahlung. Gerade anfangs, wenn der Teint noch blass und sonnenentwöhnt ist, bekommt man leicht eine Überdosis ab. Wirkt kühlend und lindernd bei Sonnenbrand Sieben von zehn Deutschen zwischen 18 und 29 Jahren haben mindestens einen Sonnenbrand pro Jahr, das ergab eine Forsa-Umfrage. Besonders groß ist die Gefahr in den Bergen oder bei hoher Reflektion, zum Beispiel am Strand. Neben Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützt die richtige Kleidung die Haut: Je enger die Fäden und je kräftiger die Farben, desto weniger UV-Licht durchdringt sie. Zudem sollte man die intensive Mittagssonne möglichst meiden. Hat man sich trotz aller Vorsicht einen Sonnenbrand zugezogen, kann beispielsweise Combudoron von Weleda Linderung verschaffen. Das fettfreie Gel mit Auszügen aus Arnika und der Kleinen Brennnessel kann kühlend, schmerz- und juckreizlindernd wirken. Es unterstützt den Aufbau von neuem und gesundem Gewebe, mindert den Hitzeschmerz und unterstützt die Heilung nach Verbrennungen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.weleda.de. Diese Eigenschaften machen es überdies zum Mittel der Wahl bei Insektenstichen, denn Mücken, Wespen und Bienen sorgen im Sommer ebenfalls oft für Beschwerden. Die Stiche der Plagegeister können nicht nur Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen verursachen, sondern auch Hautreizungen oder gar Entzündungen. Insektenstichen so gut wie möglich vorbeugen Am besten ist es, sich möglichst schon vorab vor Stichen zu schützen: Neben Insektenabwehrmitteln raten Experten dazu, am Abend kühl zu duschen - denn Mücken lieben Körperwärme und Schweißgeruch. Wespen fliegen dagegen auf den Duft von süßen und fleischigen Speisen und auf bunte Kleidung. Dies sollte man also vermeiden, ebenso wie wildes Umherfuchteln, denn das macht die Plagegeister nur aggressiver.

28.04.2017

Sanfte Sportarten wie Yoga oder Tai Chi können die Gelenke mobilisieren, ohne sie zu belasten. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/der hugo2 - Fotolia

WENN DIE GELENKE IMMER ÖFTER SCHMERZEN

Frauen in der zweiten Lebenshälfte leiden besonders oft an Arthrose

(djd). Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Dabei sind vor allem die Knie-, Hüft- und Schultergelenke sowie die Finger- und Wirbelgelenke vom Verschleiß betroffen. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu, ganz besonders bei Frauen. Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes zum Thema Arthrose erhielten knapp ein Drittel der Frauen und ein Viertel der Männer zwischen 45 und 64 Jahre die ärztliche Diagnose einer Arthrose. Östrogenmangel kann die Gelenke schädigen Experten zufolge hängt dies mit der Hormonumstellung bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte zusammen. Das weibliche Hormon Östrogen ist mitverantwortlich für die Wasserspeicherung und hält somit unter anderem die Gewebsstrukturen in den Gelenken, insbesondere den Knorpel, geschmeidig und elastisch. Lässt die körpereigene Östrogenproduktion nach, kann das folglich auch den Gelenkknorpel schädigen. Bemerkbar macht sich dies durch Funktionseinschränkungen und zunehmende Schmerzen in den betroffenen Gelenken. Umso so wichtiger ist es, rechtzeitig gegenzusteuern. Dafür lässt sich an mehreren Punkten ansetzen, zum Beispiel bei der Nährstoffversorgung des Knorpels. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Strukturprotein Kollagen, aus dem gesunder Knorpel zu rund 70 Prozent besteht. Doch im Alter nimmt der Kollagenanteil ab, was den Knorpel schwächt und ihn anfällig für Arthrose macht. "Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebutten-Extrakt enthalten, wie beispielsweise in 'CH-Alpha Plus' aus der Apotheke", erklärt dazu Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Studien bestätigen den Nutzen von Kollagen Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass die Knorpeldichte bei regelmäßiger Einnahme des Trink-Kollagens zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert. Der zweite wichtige Punkt in der Arthrose-Behandlung ist Bewegung. Nur durch sie wird die Gelenkflüssigkeit, die den Knorpel mit den Nährstoffen versorgt, gut im ganzen Gelenk verteilt. Besonders geeignet sind schonende Sportarten, die Gelenke wenig belasten, wie Walken, Radfahren, Schwimmen, Tai Chi, Yoga, Aqua-Gymnastik oder Crosstraining.

27.04.2017

Sportliche Aktivität, Reisen und Weiterbildung sind die Grundlage für ein positives Lebensgefühl. Foto: djd/vitalpilze.de/Getty

KNOCHENSCHWUND KOMMT AUF LEISEN SOHLEN

Die Knochen rechtzeitig stärken und Osteoporose vorbeugen

(djd). Noch nie waren Frauen über 50 so fit wie heute. Viele fühlen sich nicht nur deutlich jünger, sie sehen auch so aus. Dementsprechend hat sich im Vergleich zu früheren Generationen auch der Lebensstil verändert. Sportliche Aktivität, Reisen und Weiterbildung sind die Grundlage für ein positives Lebensgefühl. Umso höher ist jedoch der Leidensdruck, wenn plötzlich auftretende anhaltende Rückenschmerzen, Schwächegefühle in den Beinen und dadurch bedingte Stürze die Aktivität hemmen. Experten warnen: Rückenschmerzen in diesem Lebensalter sollten immer ein Alarmsignal sein - denn dieses eher unspezifische Symptom kann auf eine Osteoporose hindeuten. In vielen Fällen wird der Knochenschwund aber erst diagnostiziert, wenn ein vermeintlich harmloser Sturz einen Knochenbruch zur Folge hatte. Ursachen von Knochenabbau entlarven Neben dem altersbedingten Abbau der Knochenfestigkeit kann die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren den Rückgang von Knochensubstanz begünstigen. Zudem beschleunigen bestimmte Medikamente, eine Überfunktion der Schilddrüse oder der Nebennieren sowie Magen-/Darmerkrankungen, Rauchen oder Untergewicht deren Abbau. Die sinnvollste Maßnahme gegen Osteoporose ist frühzeitige Vorbeugung: Regelmäßige körperliche Aktivität regt den Knochenstoffwechsel an, trainiert die Skelettmuskulatur und hält den Bewegungsapparat leistungsfähiger. Eine wichtige Rolle in der Osteoporose-Prävention spielt die mineralstoffreiche Ernährung. In diesem Zusammenhang sind pflanzliche Kalziumlieferanten wie zum Beispiel Broccoli, Spinat und Soja besser geeignet als Milchprodukte. Um das Knochengerüst zu stärken, kennt die Mykotherapie die Vitalpilze Shiitake und Maitake. Sie enthalten natürliche Vorstufen des Vitamins D, das der Körper für den Einbau von Kalzium aus der Nahrung in die Knochen benötigt. Muskeln stärken und versorgen Der Shiitake wirkt zudem unterstützend auf die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken. Auch der Reishi ist in Betracht zu ziehen, da er einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus und auf die Stärkung der Muskulatur hat. Nicht umsonst gilt dieser Vitalpilz in der Traditionellen Chinesischen Medizin als der "Pilz des langen Lebens". Nähere Informationen können bei erfahrenen Heilpraktikern unter www.vitalpilze.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-0077889 erfragt werden. Gut zu wissen: Selbst wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist, lässt sich durch gezielte Maßnahmen noch viel erreichen. So unterstützt eine gute Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung in Verbindung mit Vitalstoffen die nötige medikamentöse Behandlung, um die noch vorhandene Stabilität der Knochen möglichst lange zu erhalten.

27.04.2017

Wer die Wechseljahre als natürlichen Prozess sieht, hat in der Regel weniger mit der Hormonumstellung zu kämpfen. Foto: djd/Famenita/Kurhan - Fotolia

WECHSELJAHRE - WAS NUN?

Unterstützung für die Zeit der Hormonumstellung

(djd). Der Gedanke an die Wechseljahre ruft bei zahlreichen Frauen gemischte Gefühle hervor: Zwar ist in dieser Phase der Nachwuchs flügge geworden und viele nutzen die neu gewonnene Freiheit dazu, beruflich noch einmal durchzustarten oder sich lang gehegte Wünsche zu erfüllen. Doch die damit einhergehenden körperlichen Veränderungen wecken auch die Angst, an Attraktivität zu verlieren. Während etwa ein Drittel der Frauen die Hormonumstellung kaum bemerkt und jede dritte Frau mit nur leichten Beschwerden wie Gewichtszunahme, Zyklusunregelmäßigkeiten und schlechter Laune zu kämpfen hat, leidet ein weiteres Drittel unter starken Symptomen und fühlt sich dadurch im Alltag massiv eingeschränkt. So kann der sinkende Östrogenspiegel anhaltende Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Herzrasen und die berüchtigten Hitzewallungen hervorrufen. Auch die Paarbeziehung ist häufig belastet, denn viele Frauen leiden unter Scheidentrockenheit und den damit verbundenen Schmerzen beim Verkehr. Behandlung birgt weniger Risiken als angenommen Wechseljahresbeschwerden kann man häufig mit einfachen Maßnahmen begegnen: Eine vollwertige Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse sowie regelmäßiger Ausdauersport steigern das Wohlbefinden. Entspannungstechniken wie Atemtraining, Yoga oder Tai Chi tragen dazu bei, das Körpergefühl zu verbessern und den Stimmungsschwankungen gelassener zu begegnen. Zudem kann eine individuell angepasste Gabe von weiblichen Hormonen eine ausgleichende Wirkung haben. Die potentiellen Risiken einer solchen Behandlung sorgten in den letzten Jahren für Verunsicherung bei den Patientinnen. Doch neuere, die Women’s Health Initiative-Studie (WHI) betreffende Studienergebnisse belegen, dass die gesundheitlichen Vorteile einer Hormonersatzbehandlung überwiegen und sich sogar eine präventive Wirkung auf verschiedene Erkrankungen wie etwa Dickdarmkrebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Osteoporose abzeichnet. Natürlichen Prozess akzeptieren Frauen, die ihre Gebärmutter noch haben, empfehlen Gynäkologen zusätzlich zur Einnahme von Östrogenen die Gabe eines Gestagens. Aktuellen Studien zufolge ist dabei naturidentisches Progesteron wie in Famenita günstiger. Wie eine Frau auf die Zeit ihrer Hormonellen Umstellung reagiert, ist auch immer eine Frage der inneren Einstellung: Wer die Wechseljahre als natürlichen Prozess sieht, sich Zeit für sich selbst nimmt und die neuen Freiräume genießt, kann sich in diesem Lebensabschnitt positiv weiterentwickeln.

27.04.2017

Viele Menschen wünschen sich, auch mit zunehmendem Alter noch fit und beweglich zu sein. Doch die Realität sieht oft anders aus. Foto: djd/Magnesium Diasporal/Monkey Business Images

MINERALSTOFF KANN SCHMERZTHERAPIE ERGÄNZEN

Patienten mit chronischen Schmerzen sollten Magnesiummangel vorbeugen

(djd). Chronische Schmerzen können die Lebensqualität merklich einschränken. Rund 20 Prozent aller Deutschen leiden unter andauernden oder wiederkehrenden Beschwerden. Jenseits der 50 nimmt die Zahl der Schmerzpatienten zu. Über 75 ist etwa jeder Zweite betroffen. Häufig sind es Rücken, Gelenke und Muskeln, die Probleme machen. Physiotherapie und Bewegungsprogramme reichen oft nicht aus, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Dementsprechend oft verschreiben Ärzte Medikamente. Die sogenannten Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) zählen zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln in Deutschland. Zudem werden rezeptfreie Schmerztabletten von Betroffenen häufig ohne ärztliche Kontrolle über einen längeren Zeitraum auf eigene Faust eingenommen. Aufnahme von Mineralstoffen gebremst Dabei sind von Substanzen wie Ibuprofen und Diclofenac, die zu den NSAR gehören, zahlreiche Nebenwirkungen auf Herz und Blutgefäße sowie den oberen Magen-Darm-Trakt bekannt. Um die Magenschleimhaut zu schonen, werden zusätzlich Präparate, wie die sogenannten Protonenpumpenhemmer verordnet, die die Magensäure blocken. Doch diese Mittel können sich negativ auf die Aufnahme von Mineralstoffen wie Magnesium aus der Nahrung auswirken. Magnesium ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen, wie auch dem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven beteiligt. Kommt es zu einem Mangel können Muskelkrämpfe und Verspannungen die Folge sein, die bestehende Schmerzzustände möglicherweise noch verstärken. Unter www.diasporal.de gibt es nähere Informationen zum Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Muskelbeschwerden. Mangelzustände frühzeitig ausgleichen Für Schmerzpatienten, die regelmäßig Magensäureblocker einnehmen, kann es sinnvoll sein, einem Mangel mit der Einnahme eines Magnesiumproduktes wie Magnesium-Diasporal 300mg aus der Apotheke vorzubeugen. Das darin enthaltene Magnesiumcitrat wird im Gegensatz zu anorganischem Magnesiumoxid unabhängig von der Magensäure resorbiert. Mögliche Magnesiummangelzustände können damit schnell und körperfreundlich ausgeglichen werden.

27.04.2017

Im Einzelhandel sind Frauen Stunde um Stunde auf den Beinen und können die Unterstützung von Reise- und Vitalstrümpfen gut gebrauchen. Foto: djd/Ofa Bamberg/Getty

HARTER JOB FÜR DIE BEINE

Langes Sitzen oder Stehen ist besonders im Sommer eine Strapaze

(djd). Es klingt paradox, ist aber wahr: Das schöne Geschlecht leidet häufiger an Krampfadern als Männer. Das liegt an den Hormonen. Die sorgen bei den Frauen nämlich dafür, dass das Gewebe dehnbar und weich ist. Das ist natürlich sehr wichtig, wenn ein Kind geboren wird. Es wirkt sich aber auch nachteilig aus, weil das weichere Bindegewebe der Frauen die Blutgefäße in den Beinen nicht so wirkungsvoll stützen kann. Die Männer sind hier dank ihres festeren Bindegewebes im Vorteil. Das macht sich besonders an heißen Sommertagen bemerkbar. Denn dann schwellen die Beine der Frauen leichter an als die der Männer. Wichtig: Achtsamkeit gegenüber den Venen Angesichts dieser Ausgangssituation wundert es nicht, dass Frauen auch im Job viel mehr auf ihre Beine und auf ihr venöses System achtgeben sollten. Besonders in Berufen, in denen man viel sitzen oder stehen muss. Verkäuferinnen, Friseurinnen, Physiotherapeutinnen, Krankenschwestern - die Liste der betroffenen Branchen ist lang. Doch das Bindegewebe kann mit einfachen Mitteln wirkungsvoll unterstützt werden. Ein probates Mittel ist Bewegung. Auf www.rgz24.de/beinuebungen findet man dazu viele Vorschläge. Auch Reise- und Vitalstrümpfe wie die der Reihe Gilofa Style sind eine gute Ergänzung. Diese Strümpfe begeistern modebewusste Frauen mit ihrem eleganten Design und brillanten Glanz. Das schimmernde Gestrick passt sehr gut zu leichter Sommermode. Ein Blick auf www.gilofa.de lohnt, denn dort sind nicht nur die klassischen Farbtöne der Modelle zu sehen, sondern auch die aktuellen Modefarben. Besonders sommerlich wirken die Farbtöne Hibiskus und Pusteblume, die sich sehr lässig zu weißer Mode aus Leinen oder Baumwolle kombinieren lassen. Die edlen Herbsttöne Dahlie und Efeu verleihen jedem Outfit einen sinnlichen Touch. Wadenmuskelpumpe und Venenklappen Vor allem aber üben die Strümpfe von außen einen sanften Druck auf die Beine aus und unterstützen so das venöse System dabei, das verbrauchte Blut gegen die Schwerkraft in Richtung Herz und Lunge zu transportieren. Dabei werden zwei Mechanismen unterstützt. Der erste ist die Wadenmuskelpumpe. Werden die Wadenmuskeln angespannt, verdicken sie sich und drücken dabei die Venen zusammen, sodass das Blut nach oben gepresst wird. Hat man zu wenig Bewegung, kann man diesen Mangel mit Reise- und Vitalstrümpfen ausgleichen. Dieser zusätzliche Druck sorgt zugleich dafür, dass die Venenklappen besser schließen. Diese Klappen funktionieren wie winzige Rückschlagventile in den Venen. Sie schließen sich, wenn das Blut zurückzufließen droht und unterbinden so den Rückfluss.

27.04.2017

Wenn die Füße kribbeln, als ob Ameisen darüber laufen, können Nervenschäden dahinterstecken. Foto: djd/Wörwag Pharma/koszivu-Fotolia.com

ALS DIABETIKER GUT ZU FUSS

Patienten sollten Verletzungen vorbeugen und auf die richtige Pflege achten

(djd). Das sogenannte diabetische Fußsyndrom ist ein Schreckgespenst für alle, die unter der Zuckerkrankheit leiden. Es kann eine Folge von Nervenschäden, sogenannten Neuropathien, sein, die auf dem Diabetes mellitus beruhen und sich meist zuerst in den Füßen durch Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit bemerkbar machen. Im schlimmsten Fall führt das diabetische Fußsyndrom zur Amputation - in Deutschland passiert dies laut Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) rund 50.000 Mal pro Jahr. Damit es nicht soweit kommt und Diabetiker gut zu Fuß bleiben, haben Experten eine Reihe hilfreicher Tipps zusammengestellt. Schützende Schuhe Vor allem im Sommer ist Vorsicht geboten, da es vielfältige Verletzungsgefahren gibt. Das gilt besonders für Menschen, deren Füße schon durch eine Neuropathie geschädigt sind. Ihr Schmerzempfinden ist meist gestört. Betroffene merken nicht, wenn der Sand oder die Fliesen, über die sie barfuß laufen, durch die Sonne glühend erhitzt wurden. So entstehen schnell Brandblasen. Oder man zieht sich einen Splitter zu, der zu einer schlecht verheilenden Wunde führt. Gefährlich sind auch offene Schuhe wie Sandalen, in die leicht kleine Steinchen hineingeraten und die Haut dauerhaft verletzen können. Deshalb raten Diabetologen zu schützenden Schuhen mit einer dicken, dämpfenden Sohle. Eine Übersicht über die häufigsten Fehler bei der Fußpflege, Filme mit Übungen für entspannende Fußgymnastik und eine Broschüre zur richtigen Pflege gibt es unter www.rgz24.de/diabetische-fusspflege. Pflege von innen Zum einen sollte man sich also äußerlich um die Füße kümmern, diese regelmäßig kontrollieren und pflegen. Aber auch innerlich lässt sich etwas für die hochsensiblen Nerven in den Füßen von Diabetikern tun, etwa durch die Einnahme eines Präparats mit Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamins B1. Das Provitamin ist beispielsweise enthalten in "milgamma protekt", das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Es wird in wesentlich höheren Konzentrationen vom Körper und den Nerven aufgenommen als herkömmliches Vitamin B1, was eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit ist. Denn viele Diabetiker leiden an einem ausgeprägten Vitamin-B1-Mangel, der Neuropathien verursachen kann. Benfotiamin gleicht diesen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel wirksam aus. Auch Symptome der Neuropathie wie ein Kribbeln oder Brennen in den Füßen lassen sich dadurch lindern. Das A und O ist zudem eine gute Einstellung des Blutzuckers, eine Ernährung mit gesunder Mischkost und ausreichend Bewegung, um die Nervenschäden des Diabetes in den Füßen zu verhindern.

25.03.2017

Wenn die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag steigt, wird mehr vom Glückshormon Serotonin im Gehirn freigesetzt - von Herpes sollte man sich dieses Glück nicht durchkreuzen lassen. Foto: djd/Lyranda/iStockphoto/NKS Imagery

JETZT IST LEBENSFREUDE ANGESAGT

Wenn Herpes die Frühlingsgefühle durchkreuzt, sofort aktiv werden

(djd). Viele Menschen verspüren im Frühling unbändige Lust auf Aktivität und Abenteuer. Gut gelaunt und voller Tatendrang möchten sie die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen. Verliebte träumen davon, mit dem Partner innige Stunden zu verbringen. Küssen steht jetzt hoch im Kurs, dem Umfrageportal Statista zufolge sehnen sich im Frühjahr 45 Prozent der Befragten nach körperlicher Nähe. Auch Unternehmungen mit der Familie und Freunden machen jetzt richtig Spaß. Experten zufolge ist das Phänomen Frühlingsgefühle eine Sache der Hormone: Je höher die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag ist, desto mehr vom Glückshormon Serotonin wird im Gehirn freigesetzt. Doch während die Frühlingsgefühle erblühen, liegt das Immunsystem oft noch im "Winterschlaf" und Viren haben leichtes Spiel. Die Konsequenz? In vielen Fällen erblühen nicht nur die Frühlingsgefühle, sondern auch die Lippenbläschen. Bei verräterischem Kribbeln sofort handeln Mangelnde Bewegung, Erkältungen und die kalte Witterung haben im Winter die Abwehr geschwächt. Daher zeigen sich bei vielen Herpesgeplagten gerade im Frühling die unansehnlichen und ansteckenden Bläschen auf der Lippe. Auch intensive UV-Strahlung kann das schlummernde Virus wecken: Die Sonneneinstrahlung verändert den Stoffwechsel und kann so die Immunabwehr der Hautzellen verlangsamen. Die lästigen Bläschen tauchen gerne dann auf, wenn man sie am wenigsten braucht, etwa vor dem nächsten Fest mit Familie und Freunden oder vor einem Date. Doch was kann man tun, damit daraus kein "Herpesfall" wird? Lokale Therapien mit Virustatika sind zwar etabliert, aber sie helfen nicht allen Patienten. Wie Maria Lohmann, Buchautorin und Heilpraktikerin aus München, erklärt, kann eine frühzeitige Einnahme spezieller Mikronährstoffe dafür sorgen, dass eine Herpes-Infektion seltener ausbricht und dass die Heilung beschleunigt wird: "Die Kautablette Lyranda aus der Apotheke beispielsweise enthält die Aminosäure L-Lysin sowie Zink, Selen, Vitamine und Bioflavonoide." Diese lässt sich diskret und einfach anwenden und ist daher praktisch für den Alltag. Mehr Informationen gibt es unter www.lyranda.de. Parallel unterstützen die enthaltenen Mikronährstoffe Selen, Zink und Vitamin C gezielt das Immunsystem. Wie man Herpes vorbeugen kann Stress schwächt das Immunsystem und ist laut Lohmann einer der Hauptauslöser einer Herpesinfektion. Daher sollten Betroffene ausreichend schlafen. In turbulenten Zeiten können auch kleine Auszeiten oder Entspannungstechniken wie Yoga für mehr Ruhe und Gelassenheit sorgen. Wer häufig von Lippenherpes geplagt wird, sollte zudem auf eine lysinreiche Ernährung mit Hülsenfrüchten, Soja, Fisch und Kartoffeln achten.

24.03.2017

Schattiges Plätzchen gesucht - Sonne und Hitze erweitern die bei Couperose fragilen Gefäße zusätzlich und bringen das Gesicht sprichwörtlich zum "Blühen". Foto: djd/Functional Cosmetics Company AG/shutterstock

DAMIT DIE HAUT NICHT ROT SIEHT

Bei Couperose auf den richtigen Hitze- und Sonnenschutz achten

(djd). Sport und andere Outdoor-Aktivitäten bei wolkenlosem Himmel, Urlaubsreisen in den Süden, entspannte Sonnenbäder auf der heimischen Terrasse, im Schwimmbad oder am Strand - all dies macht den Sommer für die meisten Menschen so schön. Nicht jedoch für Couperose-Patienten. Die sogenannte Kupferrose tritt meist erst ab dem 30. Lebensjahr auf und zeigt sich als ein Netz blaurot durchschimmernder Äderchen, das sich über Nase und Wangen zieht. Sommerhitze bringt das Gesicht zum "Blühen" Die Äderchen haben bei den Betroffenen die Fähigkeit verloren, sich zusammenzuziehen, was zu einem Blutstau in den feinen Gefäßen führt. Das sieht vor allem im fortgeschrittenem Stadium nicht schön aus, weshalb besonders Frauen darunter leiden. Und im Sommer kann sich das Problem noch verschlimmern, weil Sonne und Hitze zu den typischen Triggerfaktoren gehören. Sie strapazieren und erweitern die Gefäße zusätzlich und bringen das Gesicht sprichwörtlich zum "Blühen". Umso wichtiger sind die richtige Pflege und ein sorgfältiger Schutz. Empfehlenswert ist eine Creme, die speziell auf die Bedürfnisse von Couperose- und Rosacea-Haut ausgerichtet ist, wie etwa Galenia Skin Care Mikrozirkulations-Creme gegen rote Haut mit integriertem Lichtschutzfaktor. Sie kann beruhigen, hydrieren und die fragilen Gefäße positiv beeinflussen. Die enthaltenen Grünpigmente können zudem den Farbton des Teints optisch verbessern. Unter www.dermokosmetik.org gibt es weitere Informationen. Hautschützende Verhaltensweisen Aber auch darüber hinaus sollte man noch weitere Schutzmaßnahmen ergreifen. So ist es ratsam, die Gesichtshaut so wenig wie möglich direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen - ein Hut, ein modisches Käppi oder ein schattiges Plätzchen unterm Baum oder Sonnenschirm sind dabei hilfreich. Die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr meiden Couperose-Patienten am besten ganz und verlegen sportliche Aktivitäten, die zusätzlich für Hitze sorgen, besser auf die Morgen- oder Abendstunden. Außerdem können feuchte und kühlende Kompressen mit schwarzem Tee oder Arnika wohltun, wenn das Gesicht mal wieder akut glüht.

24.03.2017

Wer nachts gut schläft, ist tagsüber vital und muss an das Thema Tagesmüdigkeit keinen Gedanken verschwenden. Foto: djd/Neurexan/thx

SCHLAFRÄUBERN AUF DER SPUR

Wie Senioren zu erholsamer Nachtruhe finden

(djd). Nie waren Best Ager so aktiv wie heute - sie engagieren sich für ein Ehrenamt, betätigen sich als Mentoren für Berufseinsteiger oder gehen wieder an die Uni. 14.200 der insgesamt 33.600 Gasthörer an deutschen Universitäten waren 2013 mindestens 65 Jahre alt, so das Statistische Bundesamt. Rentner belegen zudem Sprachkurse und bereisen ferne Länder, mehr als jeder Zweite nutzt einen Computer, fast die Hälfte surft im Internet. Bei so viel Tatendrang und Erlebnisdurst sind körperliche und geistige Fitness Grundvoraussetzungen. Diese kann man mit gesunder Ernährung, regelmäßigem Sport und erholsamem Schlaf erreichen. Doch gerade mit zunehmendem Alter bereitet der Schlummer Probleme. Experten zufolge klagen etwa 20 bis 40 Prozent der über 65-Jährigen über Schlafstörungen. Sie haben Einschlafschwierigkeiten oder wachen mehrmals pro Nacht auf. Schlafqualität verschlechtert sich Zwar verändert sich im Alter die Schlafstruktur und die Leichtschlafphasen nehmen zu, doch häufig sind die Auslöser auch psychischer Natur. Nervöse Unruhe, sorgenvolle Gedanken und Überforderung halten den Schlummer fern. Nach durchwachten Nächten fühlt man sich im Tagesverlauf müde und antriebslos, die Hobbys bereiten kaum noch Freude. Wichtige Fakten zum Thema Schlaf gibt es beispielsweise unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Um besser schlafen zu können, sollten gerade aktive Senioren möglichst nicht zu klassischen Schlafmitteln greifen. Denn Nebenwirkungen wie Benommenheit und Gangunsicherheit können ein erhöhtes Sturzrisiko mit sich bringen. Natürliche Arzneimittel wie Neurexan hingegen fördern über ihre entspannende Wirkung das Ein- und Durchschlafen, ohne benommen zu machen, sie verursachen zudem keinen Hangover-Effekt. Schlaftagebuch kann nützlich sein Wird das Kombinationspräparat tagsüber eingenommen, bleiben Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtauglichkeit voll erhalten, während akute Unruhe und Anspannung durch den Wirkkomplex abklingen. So fällt das nächtliche Einschlafen leichter. Zudem kann ein Schlaftagebuch helfen, Schlafräubern im Alltag auf die Schliche zu kommen. Darin werden die Zubettgehzeit, die Schlafdauer, nächtliche Wachzeiten, aber auch Ereignisse des Tages wie aufregende Erlebnisse oder fehlende Bewegung notiert. Die Aufzeichnungen können auch als Grundlage für ein Gespräch mit dem Arzt dienen.

24.03.2017

Der Arzt hilft Diabetikern dabei, ihren Blutzucker möglichst gut einzustellen, um Nervenschäden zu vermeiden. Foto: djd/Wörwag Pharma/colourbox,de

DIABETES GEHT OFT AN DIE NERVEN

Etwa jeder dritte Zuckerkranke leidet unter einer sogenannten Neuropathie

(djd). Auf buchstäblich Schritt und Tritt werden viele Diabetiker an ihre Krankheit erinnert, denn ihre Füße brennen oder kribbeln ständig. Mindestens genauso schlimm ist es, wenn man seine Füße gar nicht spürt. Dann bleiben auch kleine Wunden, die etwa durch ein Steinchen im Schuh entstehen, unbemerkt und werden nicht richtig behandelt. Hinter diesen Empfindungsstörungen steckt ein Nervenleiden, das sich häufig in Folge des Diabetes entwickelt: die sogenannte Neuropathie. Dem aktuellen deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2017 zufolge betrifft sie etwa jeden Dritten unter den rund sechs Millionen Diabetikern in Deutschland. Wer sie ignoriert oder ihre Symptome nicht wahrnimmt, läuft Gefahr, den Fuß oder Zehen zu verlieren - Diabetiker tragen dem Gesundheitsbericht zufolge ein 20-fach höheres Risiko für eine solche Amputation. Blutzucker senken - Vitamin-B1-Mangel ausgleichen Eine Neuropathie entsteht durch chronisch erhöhten Blutzucker, der die empfindlichen Nervenfasern und die Blutgefäße schädigt. Zudem leiden Diabetiker häufig unter einem ausgeprägten Mangel an Vitamin B1, da sie das Vitamin vermehrt über die Nieren verlieren. Das hat gravierende Folgen, denn der Nährstoff ist für den Zuckerstoffwechsel und die Nervenfunktion unverzichtbar. Eine Unterversorgung kann daher Neuropathien verursachen oder verstärken. Die Nervenschädigung beginnt meist im Frühstadium des Diabetes und schreitet oft unbemerkt fort. Rund 20 Prozent der Nervenfasern gehen in den ersten Jahren verloren, nachdem der Diabetes festgestellt wurde - das zeigen aktuelle Untersuchungen. Es gibt jedoch Gegenmaßnahmen. An erster Stelle steht eine möglichst gute Blutzuckereinstellung. Zusätzlich sollte der nervenschädigende Vitamin-B1-Mangel ausgeglichen werden. Dazu wird die Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin angewendet. Sie ist beispielsweise in "milgamma protekt" enthalten, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Das Provitamin Benfotiamin wird vom Körper und den Nerven wesentlich besser aufgenommen als "normales" Vitamin B1, was eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit ist. Studien zeigen, dass eine Behandlung mit Benfotiamin die Nervenfunktion verbessern und Symptome wie Kribbeln und Schmerzen in den Füßen lindern kann. Risikofaktoren rechtzeitig behandeln Um Folgeerkrankungen des Diabetes zu verhindern, sollten zudem Risikofaktoren wie Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte behandelt werden. Besonders wichtig ist es, dass der Arzt mit Hilfe von Medikamenten den Blutzucker möglichst gut einstellt. Dazu tragen zudem eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung erheblich mit bei. Betroffene sollten außerdem Nervengifte wie Alkohol und Nikotin meiden.

24.03.2017

Alle B-Vitamine haben mit der Energieversorgung des Körpers zu tun - sie sind an der Gewinnung von "Brennstoffen" aus der Nahrung maßgeblich beteiligt. Foto: djd/mse Pharmazeutika GmbH/Peter Atkins - Fotolia

STARKE NERVEN, KLARER KOPF

B-Vitamine können positiv auf Stimmung und Konzentration wirken

(djd). B-Vitamine können positiv auf Stimmung und Konzentration wirken und die Nerven und das Immunsystem stärken. Ein chronischer Mangel gilt als Risikofaktor für Langzeitschäden oder Alterskrankheiten. Jeder zweite Mensch ab 40 dürfte Schätzungen zufolge zu wenige B-Vitamine in den Zellen seines Körpers besitzen. Neben dem Lebensalter können sich Stress, Alkoholgenuss und Rauchen sowie chronische Entzündungen oder eine vegetarische Ernährung nachteilig auf den Vitamin-B-Haushalt des Körpers auswirken. Die häufigsten Symptome von Vitamin-B-Mangel erscheinen oft als harmlose Erschöpfungs- und Ausfallerscheinungen, ohne dass deren wahre Ursache erkannt wird. Besteht ein solcher Mangel über einen längeren Zeitraum, können gravierende Probleme wie chronische Erschöpfungssymptome oder Depressionen, aber auch erhöhte Homocystein-Werte, Anämien, Arteriosklerose und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer auftreten. B-Vitamine ergänzen sich Alle B-Vitamine haben mit der Energieversorgung des Körpers zu tun. Denn in den Mitochondrien - den Kraftwerken der Zellen - sind sie an der Gewinnung von "Brennstoffen" aus der Nahrung maßgeblich beteiligt. Deshalb profitieren davon vor allem Muskeln, Verdauungsapparat, Herz-Kreislauf- und Immunsystem, Haut, Haare, Augen und am meisten die Nerven und damit die Konzentration. Die Vitamine des B-Komplexes bilden im Körper eine Funktionseinheit, sie entfalten ihre optimale Wirkung am besten im Verbund. Die Wirkungen überschneiden und ergänzen sich und sind verwoben. Deshalb ist es bei Mangelzuständen eines einzelnen B-Vitamins sinnvoll, immer den gesamten Vitamin-B-Komplex einzunehmen. Dies lässt sich durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel wie etwa "B-Komplex mse Dr. Enzmann" erreichen. Die regelmäßige Einnahme solcher Mittel ist im Regelfall schon vor dem Auftauchen eindeutiger Mangelzustände sinnvoll. Darum sind B-Vitamine so wichtig Jede Zelle des Körpers ist vom Vorhandensein ausreichender B-Vitamine abhängig. Erschöpfung, Schwäche und Vitalitätsverlust sind sehr häufig auf einen Mangel zurückzuführen. Besonders gefährdet sind Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Problemen sowie Menschen mit Gefäß-, Darm-, Nieren- und Schilddrüsen-Erkrankungen, die unter einem hohen Homocysteinwert leiden können. Speziell bei Älteren kann ein hoher Homocysteinwert auch die Folge von Medikamenten sein: Wer etwa regelmäßig ein Mittel zur Unterdrückung der Magensäureproduktion einnimmt, kann Vitamin B12 schlechter über die Magenschleimhaut aufnehmen. Und gerade Vitamin B12 ist ein wichtiger Gegenspieler vom sogenannten nitrosativen Stress.

24.03.2017

Die Zahl der psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz nimmt kontinuierlich zu, das Burn-out-Syndrom entwickelt sich zu einer Volkskrankheit. Foto: djd/Bad Aibling

DAS GLEICHGEWICHT WIEDERFINDEN

Eine Burn-out-Präventionskur kann aktive Hilfe für Stressgeplagte bieten

(djd). Was früher noch als Manager-Krankheit galt, betrifft längst nicht mehr nur Führungskräfte: Vor allem Menschen, die sich beruflich und privat hohe Ziele stecken und nach Erfolg suchen, geraten schnell unter Leistungsdruck. Besonders gefährdet sind Frauen mit der Doppelbelastung Familie und Beruf, verstärkt wird dies dadurch, dass oftmals die Anerkennung für ihr Engagement fehlt. Doch wer die persönlichen Bedürfnisse über einen langen Zeitraum zurückstellt, verliert irgendwann die Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Warnsignale wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Nervosität und gedrückte Stimmung sollten nicht ignoriert werden - sonst kann über kurz oder lang ein Burn-out drohen. Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, Für Stressgeplagte sollte der Hausarzt der erste Ansprechpartner sein. Je nach Symptomlage bietet sich für viele Patienten aber auch eine gezielte Kur an - wie etwa das neuartige "Imzig"-Programm zur Stressbewältigung und Burn-out-Prävention. Während der dreiwöchigen Auszeit im südbayerischen Bad Aibling gelingt es den Teilnehmern, den vielfältigen Ursachen ihrer Erschöpfung auf den Grund zu gehen. Ein individuell ausgearbeitetes Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, wie mit persönlichen Stressoren und "inneren Antreibern" umgegangen werden kann. Die erlernten Entspannungsmethoden tragen dazu bei, gelassener zu werden, das innere Gleichgewicht kehrt zurück. So gelingt es künftig leichter, Prioritäten zu setzen. Unter www.imzig.de kann man sich in fünf Schritten zur Kur anmelden, die von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zusammen mit Kliniken, Ärzten und Therapeuten in Bad Aibling entwickelt wurde. Wohltuendes Moor genießen Eine wichtige Rolle innerhalb des Programms nimmt die Prävention gegen Rückenbeschwerden ein, da dauerhafter Stress oftmals der Auslöser für chronischen Rückenschmerz ist. Neben entspannender Rückengymnastik und Rückenschule nutzen die Patienten die wohltuende Heilkraft des Moores. Das schwarze Gold hat entzündungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften, es speichert Wärme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. Dadurch steigt bei einem Vollbad die Körpertemperatur und es kommt zu einem Heilfieber, das die Selbstheilkraft des Körpers aktivieren kann. Moorbehandlungen werden zudem erfolgreich bei Rheuma, Frauenleiden, Arthrose, Ischias, Gicht, peripheren Durchblutungsstörungen und Bandscheibenschäden eingesetzt.

02.03.2017

Das in Pflegeberufen übliche lange Stehen ist eine große Herausforderung für die Beine. 159 KB Foto: djd/Ofa Bamberg/thx

HILFE FÜR HELFENDE

Menschen in Pflegeberufen sollten auch auf die eigene Gesundheit achten

(djd). Pflege- und Heilberufe fordern viel von den Menschen, die sie ausüben. Krankenschwestern, Arzthelferinnen oder Altenpflegerinnen sollten deshalb auch gut für sich selbst sorgen. Nur dann bleiben Gesundheit und Freude am Beruf lange erhalten. Nicht nur das in diesen Berufen übliche lange Stehen und schwere Heben sind große Herausforderungen. Auch die psychische Belastung und die große Verantwortung für andere Menschen sind erhebliche Stressfaktoren für Beschäftigte in Pflege- und Heilberufen. Mit Kompressionsstrümpfen das venöse System unterstützen Ganz wichtig ist deshalb regelmäßige Bewegung. Mit Ausgleichssport kann man ganz gezielt die Wirbelsäule stärken und die Gelenke geschmeidig halten. Für das Herz-Kreislauf-System ist das Training ebenso wichtig. Wer wegen des langen Stehens schon die ersten Besenreißer bemerkt hat und am Abend über schwere Beine klagt, sollte möglichen Venenleiden vorbeugen. Mit Kompressionsstrümpfen wie etwa den Modellen aus der Reihe "Memory" von Ofa Bamberg kann man das venöse System unterstützen. Sie sorgen dafür, dass das Blut leichter zurück in Richtung Herz und Lunge gepumpt wird. So staut es sich nicht so leicht in den Waden und Füßen. Strümpfe in den Farben der Saison Die Kompressionsstrümpfe gibt es in den aktuellen Modefarben der Saison. Der Farbton Pusteblume ist eher zart, während Hibiskus fröhlich daherkommt. Dahlie und Efeu sind kräftige Farben, die für einen selbstbewusst-modischen Auftritt sehr gut geeignet sind. Am Abend sind ein entspannendes Bad und eine sanfte Beinmassage mit einer feuchtigkeitsspendenden Körperlotion eine Wohltat. Danach gibt es dann nur noch eins: Ab auf das Sofa, die Beine hochlegen und den Feierabend genießen.

26.02.2017

Herumtoben und spielen mit den Enkeln: Eine wichtige Voraussetzung dafür sind gesunde Gelenke der Senioren. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Andrey Popov

UNBESCHWERT MIT DEN ENKELN SPIELEN

Tipps für Senioren für schmerzfreie Gelenke

(djd). Viele Kinder haben eine ganz besondere Beziehung zu ihren Großeltern: Toben, spielen, basteln, Ausflüge machen - für diese Dinge kann sich die ältere Generation meist mehr Zeit nehmen als die im Beruf und Alltag oft stark eingespannten Eltern. Damit Aktivitäten mit den Enkeln aber überhaupt möglich sind, müssen auch die Gelenke mitspielen. Ergänzende Einnahme von Kollagen-Peptiden Mit zunehmendem Alter und bedingt durch äußere Faktoren wie Fehl- oder Überlastungen nutzen sich die Gelenkknorpel ab, besonders stark oft an Knien, Hüften und Schultern. Es kann zu Schmerzen und eingeschränkter Mobilität kommen. Die Arthrose kann so weit fortschreiten, dass jede Bewegung zur Qual wird und ein künstliches Gelenk der letzte Ausweg ist. Nicht wenige Betroffene bauen darauf, dass mit einer sogenannten Endoprothese alle Probleme wieder beseitigt werden können. Die Realität sieht allerdings oft anders aus: Viele Patienten fühlen nach einem operativen Eingriff nicht die erhoffte Erleichterung, vielmehr werden etwa 20 bis 30 Prozent der Betroffenen noch Monate oder sogar Jahre von anhaltenden Schmerzen geplagt. Umso wichtiger ist es, frühzeitig etwas für den Erhalt des Knorpels zu tun. Zunächst einmal sollten alle Möglichkeiten der konservativen Therapie ausgeschöpft werden - von etwaiger Gewichtsreduktion über Schmerzbehandlung bis hin zu Krankengymnastik, rät beispielsweise Dr. Werner Lehner, Orthopäde und Sportmediziner aus München: "Im Rahmen der Arthrose-Therapie empfehle ich meinen Patienten die ergänzende Einnahme von Kollagen-Peptiden mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt in Form von Trinkampullen wie dem Präparat 'CH-Alpha Plus', das rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist". Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass bei täglicher Einnahme des Trink-Kollagens über einen längeren Zeitraum die Knorpeldichte zunehme und sich der Gelenkknorpel stabilisiere. Bewegung ist gut für gesunde Knorpel Darüber hinaus ist regelmäßiger Sport entscheidend für gesunde Knorpel. Denn dieser erhält seine Nährstoffe komplett aus der Gelenkflüssigkeit, weshalb diese durch kontinuierliche Bewegung gleichmäßig verteilt werden muss. Empfehlenswert ist Training, das die Gelenke nicht belastet, wie etwa Schwimmen, Walken, Tai Chi, Einheiten auf dem Crosstrainer oder Radfahren.

24.02.2017

Der Arzt kann bei Notwendigkeit medizinische Kompressionsstrümpfe verordnen. Im medizinischen Fachhandel werden sie angemessen. Es gibt viele Ausführungen und Farben für individuelle Ansprüche. 266 KB Foto: djd/medi

AKTIVITÄT SORGT FÜR LEICHTE BEINE

Bewegung und Kompressionsstrümpfe tragen zu fitten Venen bei

(djd). Es ist verlockend, seine freie Zeit gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Bei einer Tasse Tee, einem guten Buch oder beim Surfen im Internet kann man herrlich entspannen. Bewegung als Ausgleich ist dann umso wichtiger - besonders für die Beingesundheit. Denn die Venen brauchen Aktivität, um fit zu bleiben. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Bewegungsmangel, Übergewicht und erbliche Faktoren spielen meist eine Rolle, wenn die Beine schwer und geschwollen sind oder Krampfadern auftreten. Dann können medizinische Kompressionsstrümpfe helfen. Die Venen in Schwung halten In den Arterien pumpt das Herz frisches Blut durch den Körper. Den Rücktransport übernehmen die Venen. Sie transportieren täglich rund 7.000 Liter Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen. Dabei helfen die Muskelpumpen. Die Muskelanspannung beim Gehen presst die Venen zusammen und auf diese Weise das Blut in Richtung Herz. Deshalb ist Bewegung wichtig, um die Venen in Schwung zu halten. Die innen liegenden Venenklappen funktionieren wie Schleusen, damit das Blut nicht zurückfließen kann. Schaffen die Venen den Transport nicht mehr, versackt es in den Beinen. Füße und Beine schwellen an, Krampfadern können auftreten und das Risiko einer Thrombose steigt - vor allem bei langem Sitzen und Stehen. Kompressionsstrümpfe helfen der Venengesundheit auf die Beine Medizinische Kompressionsstrümpfe wie "mediven" von medi verengen durch den nach oben abnehmenden Druckverlauf die Venen. Die defekten Venenklappen schließen und das Blut gelangt wieder besser und schneller zum Herzen. Schwellungen klingen ab, die Beine fühlen sich leichter an. Die Strümpfe können auch das Risiko einer Thrombose mindern. Medizinische Kompressionsstrümpfe gibt es von diesem Hersteller in vielen eleganten und strapazierfähigen Varianten in vielen Ausführungen und Farben. Dazu zählen beispielsweise exklusiv die ausgefallenen bedruckten Designs "elegance Leo" und "Circle" in einer limitierten Edition. Kompressionsstrümpfe und An- und Ausziehhilfen sind im medizinischen Fachhandel freiverkäuflich erhältlich. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Der Ratgeber "Aktiv mit Venenleiden" ist unter Telefon 0921-912-750 oder per E-Mail unter Verbraucherservice@medi.de kostenlos erhältlich. Mehr Informationen und einen Händlerfinder gibt es unter www.medi.de.

24.02.2017

Aufwärm- und Dehnübungen sind wichtig, um Verletzungen und Überbelastungen zu vermeiden. 1059 KB Foto: djd/Traumeel/thx

WENN SPORTMUFFEL IN SCHWUNG KOMMEN

Von regelmäßiger Bewegung profitieren Gesundheit und Lebensgefühl

(djd). Bewegungsmangel ist einer der Hauptrisikofaktoren für zahlreiche Zivilisationskrankheiten. Die Folgen unserer überwiegend sitzenden Lebensweise reichen von Übergewicht über Rücken- und Gelenkschmerzen bis zu Herz-Kreislauf-Leiden und Diabetes. Das Problem: Je weniger man sich bewegt, desto schlechter wird die Kondition und desto stärker der innere Schweinehund. Geht einem schon bei der kleinsten Anstrengung die Puste aus, hat man schließlich gar keine Lust mehr und wird immer bequemer. Spaß beim Sport muss sein Wer diesen Teufelskreis durchbricht und regelmäßigen Sport in sein Leben integriert, profitiert auf der ganzen Linie. Man lebt gesünder, ist fitter und attraktiver, hat bessere Laune und knüpft oft neue soziale Kontakte. Damit der gute Vorsatz für ein bewegteres Leben aber nicht gleich wieder verpufft, sollte man einige wesentliche Punkte beachten. Zum Beispiel sollte man eine Sportart finden, die wirklich Spaß bringt. Denn wer nur joggt oder schwimmt, weil es gesund ist, wird nicht lange dabeibleiben. Die Neigungen sind zudem verschieden. Der eine tritt gern in die Pedale, der nächste sucht Teamgeist beim Ballsport, andere mögen Bauchtanz oder Yoga. Ehemalige Sportmuffel sollten auch nicht plötzlich zu ehrgeizig durchstarten, sondern sich Schritt für Schritt steigern. Sonst werden Überlastungsbeschwerden und Verletzungen begünstigt. Kommt es trotz Vorsicht zu Schmerzen, Zerrungen oder Prellungen, gilt die PECH-Regel: Pausieren, Eis auflegen (kühlen), Compressionsverband anlegen, Hochlagern. Dazu können natürliche Arzneimittel wie Traumeel Creme und Tabletten, parallel angewendet, die Heilung unterstützen. Die 14 pflanzlichen Wirkstoffe, unter anderem Beinwell, Arnika, Hamamelis und Calendula können Schwellungen lindern und Entzündungen regulieren. Realistische Ziele setzen Zum maßvollen Einstieg gehört auch, sich erreichbare Ziele zu setzen - also erst einmal die Fünf-Kilometer-Runde durch den Park zu absolvieren und nicht gleich den Halbmarathon. Wer starkes Übergewicht hat, sollte zunächst mit gelenkschonenden Sportarten wie Walking oder Wassergymnastik beginnen. Bewährt hat es sich auch, beim Einstieg in eine neue Sportart zusätzlich zum Ausdauertraining die Muskeln mit gezieltem Krafttraining aufzubauen.

24.02.2017

Auch in der Natur kann man gut zur Ruhe kommen und seine Lebensfreude wiederentdecken. 464 KB Foto: djd/Weleda/drubig-photo - fotolia.com

DER INNERE RHYTHMUS MUSS STIMMEN

Für das Herz ist es wichtig, dass die Psyche im Gleichgewicht ist

(djd). Sich ein Herz fassen, etwas schweren Herzens tun - nicht nur im Sprachgebrauch sind unsere Gefühle eng mit dem lebenswichtigen Organ verknüpft. Anspannung, Stress und Ängste lassen das Herz messbar aus dem Gleichgewicht geraten, was auf Dauer das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie einen Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen erhöht. Ein gesundes Herz reagiert flexibel Viele meinen, dass ein wenig gestresstes Herz besonders regelmäßig schlägt. Das aber ist falsch: Ein gesundes Herz schlägt nie ganz im gleichen Takt, der zeitliche Abstand zwischen zwei Schlägen variiert jedes Mal ein wenig. Bei anhaltendem Stress ist diese Fähigkeit gestört, das Herz schlägt in einem zu starren Takt. Es kann dann der Anforderung, in unterschiedlichen Lebenslagen flexibel zu reagieren, nicht mehr gerecht werden. Umso entscheidender ist es, wirkungsvoll gegenzusteuern, zu mehr Ruhe zu finden und den gesunden Rhythmus des Herzens zu fördern. Hier lässt sich an mehreren Punkten ansetzen. So können natürlich wirksame Arzneimittel mit potenziertem Gold, Ferrum-Quarz und Kalium phosphoricum wie Neurodoron Tabletten von Weleda das seelische und körperliche Gleichgewicht bei stressbedingter Erschöpfung und Unruhe stabilisieren. Sie können die Nerven stärken und zu innerer Ruhe verhelfen. Mit Achtsamkeitsübungen zu innerer Balance Darüber hinaus kann jeder ganz gezielt etwas für die innere Balance tun, indem er sich beispielsweise in Achtsamkeit übt. Das bedeutet, sich selbst und die Außenwelt neutral zu beobachten und dadurch negative Emotionen zu reduzieren. Auch Atemübungen können dazu beitragen, das innere Gleichgewicht zu stärken. Ruhiges Atmen signalisiert dem Körper Entspannung. Die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortison wird vermindert, das Herz synchronisiert seinen Schlag mit der Atemfrequenz und auch der Geist beruhigt sich. Weitere Tipps für einen entspannten Alltag gibt es unter www.weleda.de/gesundheit.

24.02.2017

Sie sind gern in der freien Natur unterwegs? Beugen Sie Zeckenstichen vor und lassen Sie sich von ihrem Arzt zur FSME-Impfung beraten. 1209 KB Foto: djd/Pfizer/www.zecken.de

AB SIEBEN GRAD ERWACHT DIE ZECKE

So kann man Zeckenstichen am besten vorbeugen

(djd). Steigen die Temperaturen draußen einige Tage hintereinander auf sieben Grad oder mehr, sehnt sich der Mensch nach dem Frühling – und die Zecke nach frischem Blut. In Hecken, Wiesen und Büschen wartet sie auf ihre Opfer. Gestochen werden kann jeder, vom krabbelnden Baby im Garten bis zum Sonnenanbeter im Stadtpark. Rechnen muss man mit Zeckenstichen in der Regel von Februar bis Oktober. Bei milder Witterung sogar ganzjährig. Zecken gehören zur Familie der Spinnen In Deutschland ist der Gemeine Holzbock die am häufigsten vorkommende Art. Zecken sind eine Milbenart und gehören zur Familie der Spinnen. Zwar sind die bis zu vier Millimeter großen Achtbeiner nicht unbedingt ein Grund für eine Spinnenphobie, etwas Respekt vor dem Parasiten kann dennoch nicht schaden. Denn Zecken können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen, darunter Borreliose-Bakterien oder auch FSME-Viren. FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems und nicht ursächlich behandelbar. Es können nur Beschwerden wie Fieber und Gliederschmerzen gelindert werden, mit dem Virus selbst muss es der menschliche Organismus allein aufnehmen. Vorsorge ist besser als Nachsorge Deshalb sind Vorsorgemaßnahmen essentiell: Festes Schuhwerk und in die Socken gesteckte Hosenbeine können verhindern, dass Zecken sich ihren Weg in die Kniekehle bahnen. Möglichst lange Kleidung trägt auch dazu bei. Auf hellen Kleidern lassen sich die dunklen Zecken leicht erkennen und ablesen. Chemische Duftstoffe, Repellents genannt, verringern bei regelmäßiger Auffrischung die Stechlust der Zecke. Wer draußen war, sollte sich danach am ganzen Körper gründlich nach Zecken absuchen. Zudem kann eine Impfung gegen FSME dazu beitragen, das Risiko einer Virusinfektion nach einem Zeckenstich zu reduzieren. Wenn eine Zecke doch den Weg auf die Haut gefunden und zugestochen hat, sollte diese sofort entfernt werden. Eine ausführliche Beschreibung gibt es auf www.zecken.de.

24.02.2017

Mit Bewegung an der frischen Luft kann das Immunsystem nach dem Winter gestärkt werden. 681 KB Foto: djd/metavirulent

MIT DEM FRÜHLING KOMMT DER SCHNUPFEN

Warum erkältet man sich jetzt so leicht und wie bleibt man fit?

(djd). Wenn es auf den Frühling zugeht, haben Schnupfenviren oftmals leichtes Spiel. Denn der Winter hat dem Immunsystem einiges abverlangt. Um die Abwehrkräfte wieder zu stärken, sollte man jetzt besonders auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Saunagänge und Wechselduschen können dazu beitragen, dass Immunsystem wieder auf Vordermann zu bringen. Sechs Tipps, wie man bei einer Infektion gegenhalten kann Auch wenn die Sonne endlich immer kräftiger wird, im Frühling kann es morgens und abends noch empfindlich kalt werden. Wer jetzt nicht warm genug angezogen ist, läuft Gefahr, sich zu erkälten. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip, sodass man die Kleidung den Temperaturen anpassen kann. Ist die Erkältung schon im Anmarsch, kann man mit einigen Maßnahmen "gegenhalten". - Erkältungsviren verschaffen sich zumeist über die Nasenschleimhäute Zutritt zum Körper. Wird die Nase schön feucht gehalten, beispielsweise mit einem Meerwasser-Nasenspray, fällt es dem Organismus wesentlich leichter, diesen Angriff abzuwehren. - Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen, können homöopathische Arzneimittel wie zum Beispiel metavirulent (rezeptfrei in der Apotheke) zu einer raschen Linderung der Symptome beitragen oder sogar den Infekt im Anfangsstadium stoppen. - Viel trinken, damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Während Tees mit Spitzwegerich und Thymian die Bronchien beruhigen, lindert eine heiße Zitrone mit Honig die Halsschmerzen. - Eine selbstgemachte Hühnerbrühe hilft gegen die "laufende" Nase. Die entzündungshemmende Wirkung der Brühe wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Ganz nebenbei befeuchtet der heiße Dampf die Schleimhäute, was den Abfluss des Sekretes in den Atemwegen fördert. - Nasenspülungen sind wie "Händewaschen” für die Nasenschleimhaut und bewirken deren Abschwellen sowie die Reduktion der Nasensekretion. - Generell sollte man bei einer Erkältung das Rauchen vermeiden, denn es verschlimmert Erkältungssymptome, weil es die Bewegung der Flimmerhärchen in der Nase hemmt. Mit diesen Tipps lassen sich Infekte der Atemwege oftmals bereits im Anfangsstadium stoppen, sodass Betroffene schon bald wieder das Frühlingswetter genießen können.

30.01.2017

Trockene Kälte, Heizungsluft und Infekte können den Nasenschleimhäuten im Winter zusetzen. Foto: djd/tetesept/Getty

DEN TEUFELSKREIS DURCHBRECHEN

Die richtige Pflege für gereizte und wunde Nasen

(djd). Der Winter ist auch für die Nase eine Herausforderung: Draußen eisige Temperaturen, drinnen warme, trockene Heizungsluft - das belastet die Schleimhäute und kann sie leicht austrocknen lassen. Die Folgen können Borken- und Krustenbildung sowie ein unangenehmes Brennen und Jucken in der Nase sein. Die Nase kann ihre natürliche Selbstreinigungsfunktion nicht mehr erfüllen, dadurch haben Erkältungsviren leichteres Spiel, sich auf die Schleimhaut festzusetzen. Jeder Schnupfen belastet dann die Nasenschleimhäute zusätzlich, oft sind sie während der gesamten kalten Jahreszeit wund und gereizt. Pflegen und feucht halten Mit ausreichend Feuchtigkeit und guter Pflege kann man den Teufelskreis durchbrechen: In Wohn- und Büroräumen sollte man auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit achten, etwa durch regelmäßiges Lüften, das Aufhängen feuchter Tücher oder das Aufstellen eine Schale Wasser auf der Heizung. Zudem ist es wichtig, reichlich zu trinken, am besten Wasser, Fruchtsaftschorlen oder ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Ist die Nase dennoch einmal wund und gereizt, können spezielle Nasensprays wie etwa "Rhinolind Heilt & Pflegt" von tetesept die Schleimhäute pflegen, schützen und die Heilung unterstützen. Die sanfte Rezeptur mit Liposomen, reinem natürlichen Sesamöl und Dexpanthenol beruhigt und befeuchtet nachhaltig und hilft so auch bei verkrusteten Nasen. Unter www.tetesept.de gibt es mehr Informationen. "Gerade empfindliche Menschen und solche, die bereits Beschwerden haben, sollten außerdem darauf achten, ihre Nase nicht noch zusätzlich zu stressen", rät Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Tabakrauch sei besonders schädlich, aber auch verschmutzte, staubige Luft belaste die Schleimhäute. Chemische Nasensprays sollten bei Erkältungen zudem nur maßvoll und maximal eine Woche lang angewendet werden, da sie die Schleimhäute sonst dauerhaft reizen und austrocknen können. Das Nasenspray von tetesept unterstützt ebenfalls die Regeneration der Nasenschleimhaut nach intensivem Gebrauch chemischer Nasensprays.

30.01.2017

FIT DURCH DIE ERKÄLTUNGSZEIT

Das sind die wichtigsten Vitamine

(djd). Jeden Herbst und Winter steht wieder die Erkältungssaison vor der Tür. Denn in beheizten Räumen fühlen sich krankheitserregende Viren besonders wohl und können sich schnell verbreiten. Um dennoch gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, benötigt der Körper ein starkes Immunsystem. Einige Vitamine sind besonders wertvolle Helfer für die Abwehrkräfte. Vitamin A, C & D für das Immunsystem Vitamin A leistet einen wichtigen Beitrag für die Immunabwehr, indem es unter anderem zum Erhalt von Haut und Schleimhäuten beitragen kann. Denn sind diese intakt, fällt es Viren schwerer, in den Körper einzudringen. Vitamin A ist sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, etwa in Butter, Käse, Karotten und Spinat. Auch Vitamin C ist eine wichtige Stütze der Abwehr: Vorbeugend eingenommen, kann es das Immunsystem unterstützen und die Dauer und Schwere von Erkältungen mindern. Da der menschliche Körper Vitamin C weder selbst bilden noch speichern kann, muss es regelmäßig zugeführt werden. Effektive Lieferanten sind beispielsweise Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Paprika und Brokkoli. Ein weiterer wichtiger Nährstoff ist das Vitamin D. Es ist an vielen Regulierungsvorgängen beteiligt und trägt so ebenfalls zum Erhalt des Immunsystems bei. Um schützende Vitamine ausreichend aufzunehmen, ist eine ausgewogene Ernährung entscheidend. Ergänzend können spezielle Vitaminpräparate, zum Beispiel "Abtei Immun Kraft", erhältlich in Drogerien und Supermärkten, helfen, den Vitalstoffhaushalt im Herbst und Winter im Gleichgewicht zu halten. Auch im Winter an die frische Luft gehen Vitamin D ist nur in wenigen Lebensmitteln wie fettem Seefisch, Pilzen und Eiern enthalten. Größtenteils wird es unter Einfluss von Sonnenstrahlung in der Haut gebildet. Deshalb kann es in der dunklen Jahreszeit leicht zu einem Absinken des Vitamin D-Spiegels kommen. Neben Vitamin D-Präparaten können häufige Aufenthalte im Freien - auch bei Bewölkung - die Versorgung verbessern. Dazu fördert frische Luft die Durchblutung, härtet ab und gibt der Abwehr zusätzliche Power.

30.01.2017

Das Herz muss ein Leben lang hart arbeiten. Dabei sollte man es nach Kräften unterstützen. Foto: djd/ascopharm/thx

FÜNF TIPPS FÜR EIN GESUNDES HERZ

Schon einfache Maßnahmen können das Infarktrisiko deutlich senken

(djd). Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland Nummer eins bei den Todesursachen. Dabei ist es so leicht, seinem Herzen etwas Gutes zu tun und das entsprechende Risiko zu senken. Hier einige Tipps: 1. In Bewegung kommen. Die meisten Menschen sitzen zu viel und bewegen sich zu wenig. Das Herz braucht aber Training, dazu senkt körperliche Aktivität den Blutdruck, baut Stress ab und beugt Diabetes vor. Die Deutsche Herzstiftung rät dazu, vier- bis fünfmal die Woche 30 bis 45 Minuten in Schwung zu kommen. Aktivität im Alltag ist dabei genauso gut wie Sport. Selbst wer nur zweimal täglich für zehn Minuten zügig geht oder radelt, tut seinem Herzen viel Gutes. 2. Nicht Rauchen. Rauchen verursacht nicht nur Krebs, sondern ist auch einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb sollte man möglichst mit dem Qualmen aufhören. 3. Besser ernähren: Zu viel Fettes und Süßes essen machten dick und belastet somit das Herz. Empfehlenswert ist die Mittelmehrküche mit viel Fisch, wenig Fleisch und tierischen Fetten, reichlich Obst, Gemüse, Salat und pflanzlichen Ölen. Salz sollte möglichst reduziert werden, stattdessen sorgen frische Kräuter für Geschmack. Insgesamt sollte die Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren sein, zudem unterstützen Vitamin B1 und Magnesium eine gesunde Herzfunktion. Diese Stoffe kann man zum Beispiel mit sogenannten Herzgespann-Kapseln ergänzend zur täglichen Ernährung aufnehmen - abgerundet durch den wertvollen Pflanzenextrakt des Echten Herzgespanns. Unter www.ascopharm.de gibt es mehr Informationen. 4. Den Blutdruck kontrollieren. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck über 140/90 mmHg schädigt die Gefäße und kann Arteriosklerose fördern. Deshalb sollte man seine Werte regelmäßig kontrollieren lassen. Ab 35 Jahren kann man die kostenlosen zweijährlichen Gesundheitschecks wahrnehmen. Dabei können gleichzeitig Cholesterin- und Blutzuckerwerte überwacht werden, die ebenfalls eine Rolle für die Herzgesundheit spielen. 5. Stress abbauen. Negativer Stress begünstigt Schlafprobleme, Übergewicht, Bluthochdruck und damit Herzkrankheiten. Deshalb sollte man versuchen, Belastungen möglichst zu reduzieren und sich nicht zu viel vorzunehmen. Hilfreich können dabei auch Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Autogenes Training sein.

30.01.2017

Mit regelmäßigem Beckenbodentraining kann man Blasenproblemen effektiv begegnen. Foto: djd/tetesept/Getty

POWER FÜR DEN BECKENBODEN

Wie man die Blase im Alltag unterstützen kann

(djd). Ob beim Spaziergang, dem Shoppingbummel, einem geschäftlichen Termin oder auf Reisen - eine schwächelnde Blase ist unangenehm und kann schlimmstenfalls auch peinlich werden. Viele Frauen leiden nach der Geburt eines Kindes, in Folge der Wechseljahre oder mit zunehmendem Alter unter Harnwegsproblemen. Dagegen lässt sich jedoch einiges tun. Gezieltes Training und unterstützende Nährstoffe Ein wichtiger Ansatzpunkt ist ein gezieltes Beckenbodentraining, beispielsweise die Brücke: Mit aufgestellten Beinen auf dem Rücken liegen, beim Ausatmen die Scheidenmuskeln schließen und den untersten Rückenwirbel anheben. Beim Ausatmen wieder ablegen und die Muskeln entspannen. Beim nächsten Mal die untersten zwei Rückenwirbel anheben, dann drei und so weiter, bis man sich nur noch mit den Schultern abstützt. Weitere Übungen kann auch ein Arzt oder Physiotherapeut vermitteln, diese Übungen sollte man dann möglichst zehn Minuten täglich durchführen. Zusätzlich kann man mit speziellen Nährstoffen unterstützen. Vitamin B2 kann zum Erhalt gesunder Schleimhäute in den Harnwegen beitragen, Magnesium kann die Muskulatur unterstützen - auch die des Beckenbodens - und Zink und Selen können das Immunsystem stärken. Weiterhin haben sich Kürbis und Hopfen bewährt. In den neuen "Blase femina Kürbis Kapseln" von tetesept etwa ist alles in ausgewogener Kombination enthalten. Außerdem wird eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme empfohlen. Unter www.tetesept.de gibt es mehr Informationen. Tipps für den Alltag "Auch mit einigen Verhaltenstipps lässt sich eine schwache Blase im Alltag besser in den Griff bekommen", weiß Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Um beim Niesen und Husten den Beckenboden möglichst wenig zu belasten, solle man eine aufrechte Position einnehmen und dann über die Schulter nach oben hinten husten oder niesen. Bei Harndrang ist es zudem sinnvoll, den Toilettengang möglichst hinauszuzögern, um die Blase zu trainieren. Und wer schwer heben muss, stellt die Füße am besten beckenbreit auf, streckt das Gesäß nach hinten, hält den Rücken gerade und kommt mit den Beinen nach oben - dabei den Beckenboden anspannen.

30.01.2017

Wandern, Nordic Walking, Schwimmen, Gymnastik - Bewegung ist wichtig für die Venengesundheit. Geeignet sind alle Übungen und Sportarten, die die Gelenke beweglich und die Beinmuskulatur aktiv halten. Foto: djd/medi

AKTIVITÄT SORGT FÜR LEICHTE BEINE

Bewegung und Kompressionsstrümpfe tragen zu fitten Venen bei

(djd). Es ist verlockend, seine freie Zeit gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Bei einer Tasse Tee, einem guten Buch oder beim Surfen im Internet kann man herrlich entspannen. Bewegung als Ausgleich ist dann umso wichtiger - besonders für die Beingesundheit. Denn die Venen brauchen Aktivität, um fit zu bleiben. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Bewegungsmangel, Übergewicht und erbliche Faktoren spielen meist eine Rolle, wenn die Beine schwer und geschwollen sind oder Krampfadern auftreten. Dann können medizinische Kompressionsstrümpfe helfen. Die Venen in Schwung halten In den Arterien pumpt das Herz frisches Blut durch den Körper. Den Rücktransport übernehmen die Venen. Sie transportieren täglich rund 7.000 Liter Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen. Dabei helfen die Muskelpumpen. Die Muskelanspannung beim Gehen presst die Venen zusammen und auf diese Weise das Blut in Richtung Herz. Deshalb ist Bewegung wichtig, um die Venen in Schwung zu halten. Die innen liegenden Venenklappen funktionieren wie Schleusen, damit das Blut nicht zurückfließen kann. Schaffen die Venen den Transport nicht mehr, versackt es in den Beinen. Füße und Beine schwellen an, Krampfadern können auftreten und das Risiko einer Thrombose steigt - vor allem bei langem Sitzen und Stehen. Kompressionsstrümpfe helfen der Venengesundheit auf die Beine Medizinische Kompressionsstrümpfe wie "mediven" von medi verengen durch den nach oben abnehmenden Druckverlauf die Venen. Die defekten Venenklappen schließen und das Blut gelangt wieder besser und schneller zum Herzen. Schwellungen klingen ab, die Beine fühlen sich leichter an. Die Strümpfe können auch das Risiko einer Thrombose mindern. Medizinische Kompressionsstrümpfe gibt es von diesem Hersteller in vielen eleganten und strapazierfähigen Varianten in vielen Ausführungen und Farben. Dazu zählen beispielsweise exklusiv die ausgefallenen bedruckten Designs "elegance Leo" und "Circle" in einer limitierten Edition. Kompressionsstrümpfe und An- und Ausziehhilfen sind im medizinischen Fachhandel freiverkäuflich erhältlich. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Der Ratgeber "Aktiv mit Venenleiden" ist unter Telefon 0921-912-750 oder per E-Mail unter Verbraucherservice@medi.de kostenlos erhältlich. Mehr Informationen und einen Händlerfinder gibt es unter www.medi.de. So können Krampfadern entstehen

22.12.2016

Endlich wieder befreit durchatmen: viel trinken, Ruhe und ein auf die Hustenart abgestimmtes Mittel helfen dabei. Foto: djd/Boehringer Ingelheim International GmbH

Der Bronchialschleimhaut Ruhe gönnen

Unproduktiver Hustenreiz kann nicht nur lästig, sondern auch schädlich sein

(djd). Fast unerträglicher Kitzelreiz im Hals und Rachen, krampfhaftes Keuchen, Bellen und Räuspern - trockener Reizhusten, der meist im Zuge einer Erkältung auftritt, hat wohl schon jeden einmal gequält. In der kalten Jahreszeit tritt er besonders häufig auf. Dabei stört Reizhusten nicht nur die Nachtruhe und macht konzentriertes Arbeiten fast unmöglich, er kann zudem ernsthafte Schäden an den Schleimhäuten verursachen. Unnützer Reizhusten "Im Gegensatz zum verschleimten Husten befindet sich bei trockenem Reizhusten kein festsitzender Schleim in den Atemwegen", so Dr. Michael Barczok vom Lungenzentrum Ulm. "Es kann also auch nichts abgehustet werden." Das bedeute, dass dieser Husten quasi sinnlos und überflüssig sei. Schlimmer noch: Die sensiblen Schleimhäute würden jedes Mal heftig aneinandergeschlagen. "Durch diesen massiven Aufprall kann es zu Schleimhautverletzungen kommen, die schädlich sind." Denn die winzigen Risse verstärkten den Hustenreiz und es komme zu neuen Verletzungen - ein regelrechter Teufelskreis. Mehr Informationen gibt es unter www.silomat.de. Wichtig ist es in dieser Phase, so Barczok, den Reiz zu reduzieren, unproduktiven Husten von den Bronchien wegzuhalten und dadurch sicherzustellen, dass die verletzte Schleimhaut zur Ruhe kommt. Die Leitlinien empfehlen hierzu bevorzugt zentrale Hustenstiller (Antitussiva), die jedoch größtenteils verschreibungspflichtig sind. Die Wirkstoffe Pentoxyverin und Dextromethorphan, enthalten etwa in "Silomat gegen Reizhusten", sind hingegen die einzigen zentralen Hustenstiller-Wirkstoffe, die wegen ihrer guten Verträglichkeit auch ohne Rezept in der Apotheke erhältlich sind. Richtiges Atmen beruhigt Lindernd bei Hustenattacken können auch Atemübungen wirken. Man setzt sich beispielsweise aufrecht hin, legt die rechte Hand auf den Brustkorb, die linke auf den Bauchnabel. Dann langsam ausatmen. Beim tiefen Einatmen spüren, wie sich die Bauchdecke hebt und gleichzeitig mit der rechten Hand gegen den Brustkorb drücken, damit dieser sich nicht weitet. Ziel ist es, nur die Bauchdecke, nicht aber den Brustkorb zu bewegen.

22.12.2016

Besonders zu Beginn der Wechseljahre treten häufig Brustschmerzen auf. Dann kann ein kühlendes Progesterongel für Entspannung sorgen. Foto: djd/Progestogel/thx

Brustbeschwerden sind meist gutartig

Spannen, Zysten oder kleine Knötchen treten bei vielen Frauen gelegentlich auf

(djd). Brustbeschwerden bei Frauen können zahlreiche Ursachen haben. Zwar gehört auch bösartiger Brustkrebs dazu, aber häufiger sind gutartige Veränderungen der Auslöser für Schmerzen, Ziehen und Spannen oder für tastbare kleine Knötchen und Verhärtungen. Zahlen dazu liefert etwa der gemeinnützige Verein Brustkrebs Info e.V.: Demnach sind mehr als drei Viertel aller tastbaren Geschwulste in den Brüsten gutartig. Trotzdem sollten ungewöhnliche Symptome in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden, um bösartige Erkrankungen auszuschließen. Das betonen auch die Gesundheitsexperten von Ratgeberzentrale.de. Gerade Frauen über 50 sollten zudem regelmäßig die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Hormonelles Ungleichgewicht Bei gutartigen Brustbeschwerden kann der Arzt oft nicht nur beruhigen, sondern auch helfen. Etwa bei Schmerzen und Spannungsgefühlen in den Brüsten, die sehr häufig auftreten und medizinisch Mastodynie genannt werden. Ursache kann ein hormonelles Ungleichgewicht sein, wie es etwa zu Beginn der Wechseljahre auftritt. Dann ist im Körper oft zu wenig Progesteron und ein relativer Überschuss an Östrogen vorhanden - mehr Informationen gibt es unter www.progesteron.de. Bei Mastodynien wird die Einlagerung von Wasser begünstigt, was zu schweren, spannenden oder schmerzenden Brüsten führen kann. Hier kann die Verordnung eines kühlenden Progesteron-Gels wie "Progestogel" Linderung bewirken, das dank der lokalen Anwendung gut verträglich ist. Neben Mastodynien treten im Übrigen auch Mastopathien häufig auf, dabei handelt es sich um gutartige Vermehrungen des Bindegewebes in der Brust. Sie sind als meist flächige, in beiden Brüsten symmetrisch angeordnete Knötchenfelder tastbar und werden von Frauen oft bei der Selbstuntersuchung der Brust entdeckt. Zysten durch Sekretstau Weitere gutartige Veränderungen sind etwa Zysten, die entstehen, wenn der Ausführungsgang eines Drüsenläppchens verschlossen ist und sich deshalb Sekret darin ansammelt. Werden sie zu groß, können sie punktiert werden.

22.12.2016

Mit einem warmen Kräutertee im Lieblingssessel lässt sich die Erkältung leichter ertragen. Foto: djd/tetesept

Aufatmen trotz Erkältung

Wie man Schnupfen, Husten und Co. am besten übersteht

(djd). Mit sinkenden Temperaturen ist sie da und begleitet uns durch Herbst und Winter: Die Erkältung mit all ihren lästigen Symptomen. Kaum einer, der die kalte Jahreszeit übersteht, ohne nicht mindestens einmal von Schnupfen, Husten und einem dicken Kopf geplagt zu werden. Ein vollständiger Schutz vor Erkältungen ist im Alltag kaum umzusetzen. Aber man kann trotzdem eine Menge tun, um ihren Angriff möglichst gut zu überstehen und schneller wieder fit zu sein. Ruhe und ätherische Öle können helfen Wenn es einen erwischt hat, hilft vor allem eins: sich Ruhe gönnen. Denn im Schlaf arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren und der Körper ist von allen anderen Aufgaben entlastet. Am besten legt man sich mit einer Wärmflasche ins kuschelige Bett und schaltet richtig ab. Für die nötige Bettschwere und freie Atemwege empfiehlt sich vorher ein warmes Bad mit ätherischen Ölen, etwa aus Eukalyptus, T hymian, Kiefernnadeln und Kampfer wie sie im Erkältungs Bad von tetesept enthalten sind. Das entspannt angenehm, kann Muskel- und Gliederschmerzen lindern und Atemwege befreien. Wohltuend ist auch frische Luft: Wenn man fit ist, warm eingepackt bei einem Spaziergang, ansonsten auf jeden Fall mit einem gut gelüfteten Schlafzimmer. Unter www.tetesept.de gibt es weitere Tipps. Feuchte Luft und heißer Tee Die Luft sollte aber nicht nur frisch, sondern auch ausreichend feucht sein. Dies befeuchtet die Schleimhäute und erleichtert so den Abtransport von Viren und Bakterien. So kann es bei trockener Heizungsluft helfen, feuchte Handtücher aufzuhängen oder einen Luftbefeuchter zu verwenden. Um von innen für genügend Feuchtigkeit zu sorgen, raten Gesundheitsexperten dazu, ausreichend zu trinken. Heißgetränke tun hier besonders gut, so können etwa Holunder- oder Lindenblütentee schweißtreibend bzw. schleimlösend wirken.

22.12.2016

Reichliches Trinken hält die empfindlichen Schleimhäute der Atemwege geschmeidig. Foto: djd/cevitt.de

Tückische Frühlingszeit

Mit Vitamin-Power der Erkältung trotzen

(djd/pt). Um Erkältungen zu vermeiden, können rechtzeitig die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert werden. Mehr Infos im Internet unter www.cevitt.de. Eine besonders wichtige Rolle bei der Stärkung des Immunsystems spielt Vitamin C in Kombination mit dem Spurenelement Zink. Da Vitamin C hitzeempfindlich ist, darf nicht der Fehler begangen werden, Zitronensaft in heißes Wasser zu mischen, da der gesundheitliche Nutzen dadurch weitgehend verloren geht. Die volle Vitamin-Power der Zitrusfrucht nutzen und gleichzeitig den schmerzenden Rachen mit wohltuender Wärme pflegen können Erkältete dagegen mit "Hermes Cevitt Heiße Zitrone" mit hitzestabilem Vitamin C. Das Heißgetränk mit einer Kombination aus Zink, Inulin und Citrus-Flavonoiden enthält den Vitamin-C-Gehalt von circa zehn Zitronen. Freie Bahn für Virenangriffe Zwar führt eine kurzzeitige Unterkühlung nicht zwangsläufig zu einer Erkältung. Kälte drosselt jedoch die Durchblutung des Organismus - auch in den Schleimhäuten der Atemwege. Sind diese durch die monatelange Heizungsluft in den Büro-, Wohn- und Schlafräumen ausgetrocknet, geht der natürliche Schutzfilm der Schleimhäute verloren. Es entstehen kleine Risse, durch die Erkältungsviren leichter eindringen und sich vermehren können - Husten und Schnupfen können dann die unangenehme Folge sein.

22.12.2016

Das Auge isst mit: Eine gesunde Ernährung kann zur normalen Augengesundheit beitragen. Foto: djd/www.orthomol.de

Was den Augen gut tut

(djd). Auf unsere Augen verlassen wir uns ein Leben lang, sie sind sozusagen das "Tor zur Welt". Kaum ein Sinnesorgan trägt so entscheidend bei der Navigation durch den Alltag bei wie die Sehorgane. Im Auto, im Büro am Bildschirm, aber auch nach Feierabend, beim Lesen im Lieblingsbuch oder beim Spaziergang in der Dämmerung - konstant leisten die Augen Präzisionsarbeit. Dabei müssen sie ständig höchsten Ansprüchen gerecht werden. Höchste Zeit also sich zu fragen, wie man die Gesundheit und Leistungskraft der Augen sinnvoll unterstützen kann. Denn lange Bildschirmarbeit sowie trockene Luft oder starke Sonneneinstrahlung können die Augen belasten. Auch im Alter oder bei einer genetischen Veranlagung kann es zu Augenproblemen kommen. Rechtzeitig vorsorgen Da diese Einschränkungen sich langsam und graduell entwickeln, ist es sinnvoll, die Augengesundheit frühzeitig zu unterstützen. Wichtig für die Sehorgane sind regelmäßige Pausen und die richtige Position bei der Arbeit am Bildschirm. Augenübungen können außerdem die angestrengten Muskeln der Linse entspannen. Eine gesunde Ernährung mit vollwertiger Kost und viel frischem Obst und Gemüse kann ebenso zur Gesunderhaltung der Augen beitragen. Zusätzlich zu einer Kombination aus erholenden Übungen und bewusster Ernährung kann eine Einnahme ergänzender Mikronährstoffe, welche optimal auf die Bedürfnisse der Augen abgestimmt sind, wie etwa "Orthomol Vision", die Augengesundheit und damit die normale Sehkraft gezielt unterstützen. Viele Faktoren beeinflussen die Augengesundheit Rauchen ist schädlich für die Augen: Es kann die Durchblutung der kleinen Gefäße in Netzhaut und Sehnervenzellen senken. Auch Übergewicht und unausgewogene Ernährung sind der Gesundheit des ganzen Körpers und damit auch der Augen auf Dauer nicht zuträglich. Beim Älterwerden können bestimmte Augenprobleme häufiger auftreten, vor allem bei genetischer Veranlagung. Daher sollten Vorsorgeuntersuchungen für die Augen entsprechend den Empfehlungen der Krankenkassen und der Ophthalmologischen Gesellschaft durchgeführt werden.

28.11.2016

Frauen, die regelmäßig mit Migräneattacken zu kämpfen haben, sollten eine Prophylaxe versuchen. Foto: djd/Petasites Petadolex

Schmerz lass nach

Migräne: Instabile Wetterlage macht Patienten im Frühjahr zu schaffen

(djd/pt). Im März Biergartenwetter - im April dann wieder eisiger Frost: Wetterkapriolen im Frühjahr können dem Organismus zu schaffen machen. Wenn es warm ist, erweitern sich die Gefäße. Wird es wieder kälter, ziehen sich die Gefäße zusammen. Auch der Luftdruck ändert sich: Kopfschmerzen sind dann keine Seltenheit. Wie die Experten vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de wissen, haben besonders Patienten mit Migräne unter Wetterwechseln zu leiden, denn ihre Beschwerden werden stark von äußeren Einflüssen und Stressoren beeinflusst. Vorbeugende Behandlung ratsam Schätzungen zufolge leiden etwa zehn Prozent der Deutschen unter den einseitig pulsierenden Schmerzen, denen eine neurologische Funktionsstörung im Gehirn zugrunde liegt. Gut zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen. Zumeist sind die Leidtragenden zwischen 20 und 50 Jahre alt. Neben einer Akutbehandlung, bei der häufig Triptane eingesetzt werden, wird von ärztlichen Fachgesellschaften bei regelmäßigen Beschwerden eine Prophylaxe empfohlen. "Wenn Migräneattacken häufiger auftreten, wird es Zeit für eine vorbeugende Behandlung, um die Schmerzanfälle und auch die Einnahme von Schmerzmitteln nachhaltig zu reduzieren und damit die Lebensqualität zu erhöhen", erläutert Dr. med. habil. Rüdiger Schellenberg (migraene-kopfschmerzen.de). Neben synthetischen Arzneimitteln zur Vorbeugung wie Betablockern oder Antidepressiva gibt es nach den Erfahrungen des Privatdozenten aus Hüttenberg auch in der Natur wirksame Hilfen gegen Migräne - etwa Pestwurz (Petasites hybridus). Unter petasites.eu gibt es nähere Hintergründe zu dieser pflanzlichen Prophylaxe. Hilfe aus der Natur "Schon seit der Antike werden die schmerzstillenden, entzündungshemmenden sowie krampflösenden Eigenschaften der Pestwurz geschätzt", erläutert Dr. Schellenberg. Die Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit eines Pestwurz-Spezialextrakts (Petasites Petadolex) sei in mehreren Studien sehr gut belegt. Aktuelle Bewertungen zeigten, dass der Pestwurz-Extrakt eine vergleichbare Wirksamkeit wie Betablocker besitze, aber keine nennenswerten Nebenwirkungen zeige.

28.11.2016

Aktiv und kraftvoll sein auch jenseits der 50 - dafür ist ein stabiles Knochengerüst nötig. Foto: djd/tetesept

Starke Tipps für starke Knochen

Osteoporose frühzeitig aktiv vorbeugen

(djd/pt). Unsere Knochen sind doppelt so hart wie Granit und für den menschlichen Körper von zentraler Bedeutung. Sie halten uns aufrecht und geben uns Stabilität. Auch wenn sie fest und unbeweglich erscheinen, unterliegen sie einem ständigen Prozess des Knochenumbaus - dem sogenannten Knochenstoffwechsel: Dabei wird bestehender Knochen abgebaut und neuer Knochen aufgebaut. Mit zunehmendem Alter - circa ab Mitte 30 - verändert sich das ursprünglich ausgewogene Umbauverhältnis und es werden mehr Knochen abgebaut als aufgebaut. Wenn der Abbau stark überwiegt, werden die Knochen porös und damit auch gebrechlicher. In diesem Fall spricht man von Osteoporose (poröse Knochen). Im fortgeschrittenen Stadium sind die Knochen dann so porös, dass schon ein leichter Sturz einen Knochenbruch zur Folge haben kann. Auf gute Calciumversorgung achten Der Mineralstoff Calcium ist die wichtigste Bausubstanz der Knochen. Um die empfohlene Calciummenge pro Tag (circa 1.000 Milligramm) aufzunehmen, sollte auf eine entsprechende Kost mit ausreichend Milchprodukten, grünem Gemüse und Fisch geachtet werden. Wenn sich der Calciumbedarf nicht allein über die Ernährung decken lässt, kann ein Nahrungsergänzungsmittel wie "tetesept Osteo 1200" sinnvoll sein. Es enthält hochdosiertes Calcium (1.200 Milligramm), den Calcium-Einbauhelfer Vitamin D3 und Vitamin K1, das die Knochenerhaltung unterstützt. Muskelkraft und Körperbeherrschung helfen Außerdem sorgt regelmäßige Bewegung für mehr Muskelkraft und bessere Körperbeherrschung, so dass Stürze und damit das Risiko für Knochenbrüche gemindert werden können. Ungeübte sollten ihr Trainingsprogramm aber mit einem Physiotherapeuten absprechen und mit Bedacht starten, damit es nicht zu Überlastungen kommt. Passiert es doch einmal, sind wohltuende Einreibungen oder Bäder oft hilfreich. Mehr dazu unter www.tetesept.de. Mit der Zeit lässt sich das Pensum dann nach Lust und Können steigern.

28.11.2016

Regelmäßiger, verschleimter Husten kann ein Hinweis auf eine chronische Erkrankung sein.

HUSTEN KONSEQUENT BEHANDELN

Damit aus einem akuten Infekt nichts Chronisches wird

(djd). Kaum ist es draußen kalt, feucht und ungemütlich, ziehen wieder Erkältungswellen durchs Land. Meist dauert es nicht lange, bis es einen selbst erwischt hat. Husten ist dabei eine der unangenehmsten Begleiterscheinungen und sollte unbedingt behandelt werden. Und das nicht nur, weil er die Betroffenen ebenso stört wie das Umfeld, sondern auch, damit er nicht zu einer Dauerbelastung wird. So kann regelmäßiger verschleimter Husten ein erster Hinweis auf eine Bronchitis oder sogar auf eine langfristige Erkrankung wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sein. Therapieren statt Verschleppen lautet daher die Devise. Festsitzenden Schleim lösen Einer der wichtigsten Ansatzpunkte ist es, das produktive Abhusten zu erleichtern. Dr. Justus de Zeeuw, Facharzt für Innere Medizin sowie Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde in Köln: "Bewährt hat sich der Wirkstoff Ambroxol, bekannt als effektiver Hustenlöser bei festsitzendem Schleim, aber er kann noch mehr." Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen, dass Ambroxol (z. B. in Mucosolvan) Entzündungen, hervorgerufen durch die verschiedensten Ursachen - von klassischer Erkältung bis zu akuten Lungenschäden -, hemmen kann. "Patienten berichten, dass es ihnen mit Ambroxol leichter falle, tief sitzenden Schleim abzuhusten. Die Atmung wird anschließend als freier empfunden. Ein nachlassender Hustenreiz wird ebenfalls berichtet." Selbst Patienten mit COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) können von Ambroxol profitieren: Sie leiden deutlich seltener an sogenannten Exazerbationen, also akuten Verschlechterungen der COPD. Rauchen begünstigt den Husten Alles, was den Husten begünstigt, sollte man unbedingt vermeiden. Auf das Rauchen beispielsweise sollte man verzichten - mindestens so lange der Infekt währt, am besten für immer. Zusätzlich helfen können Hustentees mit Thymian und Spitzwegerich, die mit Honig gesüßt werden können. Bewährt haben sich darüber hinaus Inhalationen mit Kochsalzlösung und das Befeuchten der Zimmerluft. Und auch ein entspannendes Bad mit einem Thymianzusatz kann eine wohltuende Angelegenheit sein

28.11.2016

Der kontrollierte Druck medizinischer Kompressionsstrümpfe unterstützt das venöse System. Foto: djd/Ofa Bamberg

Druck nach Maß kann die Gefäße unterstützen:

Deutscher Venentag: Patienten meist zufrieden mit Kompressionstherapie

(djd/pt). Zwar stellen Besenreiser noch keine ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigung dar. Doch sie sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern werden auch als Vorboten der weit verbreiteten Krampfadern angesehen. Am besten sucht man schon bei den ersten Anzeichen seinen Hausarzt oder einen Phlebologen, einen Spezialisten für Gefäßerkrankungen, auf. Er kann beispielsweise eine Kompressionstherapie verordnen, die das Fortschreiten der Symptomatik verhindern kann und auch bei chronischer Venenschwäche angewandt wird. Mit wohldosiertem Druck gegen Gefäßleiden Für die Betroffenen bedeutet diese Therapie keine allzu große Veränderung ihres Alltags, denn meist werden diese Gefäßleiden mit dem wohldosierten Druck von Kompressionsstrümpfen behandelt. 4,7 Millionen Deutsche tragen gelegentlich oder dauerhaft medizinische Kompressionsstrümpfe. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom e.V. 85 Prozent der Personen, die Kompressionsstrümpfe tragen, sind damit zufrieden bis sehr zufrieden. In diesen hohen Werten spiegelt sich sicher auch der Tragekomfort wider, den moderne Kompressionsstrümpfe wie die aus dem Hause Ofa heute bieten. Pflegende Kompressionsstrümpfe Besonders Frauen legen viel Wert auf hochwertig verarbeitete und dezent wirkende Gewebe. Dass sie ebenso zwischen Strumpfhosen und Strümpfen wählen können, wie aus der großen Farbvielfalt, kommt ihrem modischen Anspruch entgegen. Über die Kompressionstherapie und die medizinischen Fakten gibt es auf www.rgz24.de/thrombose weiterführende Informationen. Auch die Hautverträglichkeit ist ein wichtiger Qualitätsfaktor. So gibt es heute sogar Strümpfe, in deren Gewebe pflegende Pflanzenextrakte integriert wurden. Diese pflegen die Haut, die ansonsten aufgrund der Venenschwäche und wegen des Drucks der Strümpfe oft mit Trockenheit reagiert. Die Modelle aus der Serie "Memory Aloe Vera" können hier einen Ausgleich schaffen.

28.11.2016

Wie tickt das Herz? Drohen Gefahren durch hohen Blutzucker oder Bluthochdruck? Das sollte ein Arzt ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig überprüfen. 184 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

Das Herz richtig schützen

Warnsignale ernst nehmen und (be)handeln.

(djd). Wir wollen unser Herz schützen - und doch denken wir im Alltag selten daran, weil unser zentrales Organ im Idealfall im Stillen funktioniert. Fatal daran ist: Gefahren wie hoher Blutdruck, Stress oder Diabetes können dem Herzen erheblich schaden und es krank machen, ohne dass wir davon etwas spüren. Ein beunruhigender Gedanke, der viele Fragen aufwirft: Woran kann man rechtzeitig erkennen, dass das Herz in Gefahr ist? Auf welche Weise lassen sich Risiken vorbeugen, die man über lange Zeit gar nicht bemerkt? Diese und viele weitere Fragen wurden bei der großen Ratgeberaktion an erfahrene Gesundheitsexperten gestellt. Am Telefon und im Chat saßen: Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums. Dr. med. Rainer Matejka, Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand) und medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel. Dr. med. Dirk Wiechert, Allgemeinmediziner mit Privatarztpraxis in Bremen. Zu seinen Schwerpunkten zählen die ursachenorientierte Diagnostik und Therapie von Erkrankungen. Er ist erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. und Mitglied im medizinischen Beirat mehrerer Fachgesellschaften. Still und oft unbemerkt gerät unser Herz in Gefahr. Um Risiken früh zu erkennen, empfiehlt Dr. Rainer Matejka die regelmäßige Selbstmessung des Blutdrucks sowie einmal jährlich eine Untersuchung beim Arzt mit EKG (Elektrokardiogramm) und Bestimmung der Risikofaktoren. "Dazu gehören Blutzucker, Blutfette, Harnsäure, wenn möglich auch Vitamin D und Homocystein, ein giftiges Abfallprodukt des Eiweißstoffwechsels", so Matejka. Die wichtige Rolle von Magnesium Für Patienten, die durch Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck ein erhöhtes Risiko tragen, am Herzen zu erkranken, kann es nach Meinung der Experten sinnvoll sein, zusätzlich zu ihren Medikamenten Magnesium zu nehmen. Professor Kisters: "Große Studien haben gezeigt, dass die Ergänzung von Magnesium sowohl den diabetischen Stoffwechsel als auch die Bluthochdruckeinstellung verbessern kann." Dazu eignen sich hochwertige organische Magnesium-Verbindungen wie das Magnesium-Orotat (rezeptfrei in Apotheken erhältlich). Darin ist Orotsäure (Orotat) enthalten - eine vitaminähnliche Substanz, die den Energiestoffwechsel verbessern und die Wirkung des Magnesiums unterstützen kann. Erhöhte Werte kontrollieren lassen Doch auch Menschen, die nur leicht erhöhte Blutzucker- oder Blutfett-Werte haben, sollten diese nicht verharmlosen, sondern sie laut Professor Kisters regelmäßig kontrollieren lassen. "Häufig liegt eine komplexe Stoffwechselstörung vor, das sogenannte ,Metabolische Syndrom‘", so Kisters. "Dabei treten mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gleichzeitig auf, wie z.B. Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels, Bluthochdruck und bauchbetontes Übergewicht." Um die Stoffwechselstörungen positiv zu beeinflussen, gilt es, Übergewicht zu vermeiden und auf einen gesunden Lebensstil mit einer bewussten Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung zu achten. Dr. Wiechert weist darauf hin, dass die sportliche Betätigung der körperlichen Verfassung angepasst werden und vorher eine Untersuchung beim Arzt erfolgen sollte. Zudem rät der Mediziner, den Alkoholkonsum zu reduzieren: "Denn wer regelmäßig Alkohol trinkt, riskiert eine Stoffwechselverschlechterung."

24.10.2016

Damit der Körper gegen Erkältungen gewappnet ist, benötigt er auch Vitalstoffe wie Zink. Auf diese Weise kann er ein starkes Immunsystem entwickeln. Foto: djd/Wörwag Pharma/thx

Das Immunsystem stärken

Zink kann dem Körper helfen, Erkältungen vorzubeugen

Wenn in der nasskalten Jahreszeit wieder die Erkältungsviren umgehen, benötigt der Körper zur Abwehr ein starkes Immunsystem. Dabei spielen Vitalstoffe eine große Rolle - und ein Mangel daran kann dafür verantwortlich sein, dass die Viren sich ungehindert ausbreiten können. Zink gehört zu den Stoffen, die der Erkältung etwas entgegenzusetzen haben: Es kann die Schleimhaut des Atemtraktes schützen und außerdem dafür sorgen, dass verschiedene Abwehrzellen des Körpers ihre Arbeit so verrichten, wie sie sollen. Stress kann für Mangel sorgen Deshalb sollte man seinen Körper ausreichend mit Zink versorgen. Über die tägliche Nahrung erhält er oft weniger davon, als er verbraucht. Das gilt vor allem für Menschen, die wenig bis gar kein Fleisch essen, weil in tierischen Lebensmitteln eine größere Menge an Zink enthalten ist als in pflanzlichen. Krankheiten und Stress können außerdem für ein Zinkdefizit sorgen, weil dann der Bedarf an dem Spurenelement steigt. Ein Mangel lässt sich beispielsweise durch eine gut verträgliche organische Verbindung wie Zinkorotat ausgleichen, enthalten beispielsweise in Zinkorot 25, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Darin ist das Zink in einer ausreichend hohen Dosierung enthalten und an die vitaminähnliche Substanz Orotsäure gebunden. In dieser Verbindung kann es gut vom Körper aufgenommen werden. Studie: Erkältungsdauer verkürzt sich Eine Studie in den Vereinigten Staaten mit gesunden älteren Menschen ergab, dass die Teilnehmer, die regelmäßig mit Zink versorgt wurden, während eines Jahres deutlich weniger Infekte bekamen als diejenigen, die lediglich ein Placebo erhielten. Auch gab es keine Fieberanfälle bei den Teilnehmern, die Zink bekamen. Experten verzeichnen zudem, dass die Erkältungsdauer sich um einen ganzen Tag verkürzen kann, wenn innerhalb der ersten 24 Stunden nach einer Infektion Zink eingenommen wird. Ein Tropfen bringt den Infekt Schon ein kleiner Tropfen, der nach einem Niesanfall in der Luft schwebt, kann einen Infekt auslösen. Wer sein Umfeld schützen möchte, kann - wie in Asien - einen Mundschutz tragen. Weil die Viren auch über Händeschütteln und Schmierinfektionen weitergegeben werden, empfiehlt es sich, vor allem in der Erkältungszeit die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren.

24.10.2016

Auch psychischer Stress kann zu muskulären Verspannungen führen, die dann behandlungsbedürftig werden. Foto: djd/doc Schmerzgel/ImageSource

Rückenschmerzen

Psychischer und körperlicher Stress kann Verspannungen auslösen

Ärger im Job, Geldsorgen, Beziehungsprobleme, pflegebedürftige Eltern - immer mehr Menschen leiden unter Dauerstress. Neben nervöser Erschöpfung und Schlafstörungen klagen die Betroffenen häufig über Rückenschmerzen ohne klare organische Ursache. Inzwischen zählen sie hierzulande zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Zum einen kann psychischer Druck muskuläre Blockaden hervorrufen, zum anderen verschlimmern Haltungsfehler die Schmerzen: Überwiegend sitzende Tätigkeiten, immer gleiche Bewegungsabläufe, mangelnde sportliche Betätigung und Übergewicht strapazieren den gesamten Bewegungsapparat. Anstatt jedoch die Symptome als Warnzeichen ernst zu nehmen, reagieren viele Betroffene mit falscher Tapferkeit. Fatal, denn Menschen, die die Zähne zusammenbeißen, riskieren eine Chronifizierung und Intensivierung ihrer Leiden. Kurieren statt Ignorieren Die Schonhaltung, die zwangsläufig eingenommen wird, verstärkt die Fehlbelastung noch, was schlimmstenfalls zu einer Abnutzung der Bandscheiben führen kann. Gut zu wissen: Die Behandlung akuter Schmerzen, sofern man sie rasch angeht, hat eine gute Prognose und kann den Teufelskreis aus Schmerzen und Schonhaltung durchbrechen. Eine bewährte Option sind topische, also auf die Haut aufgetragene Schmerzmittel wie doc Ibuprofen Schmerzgel. Dank seiner speziellen Microgel-Struktur, in der der Wirkstoff Ibuprofen vollständig gelöst vorliegt, kann das apothekenpflichtige Arzneimittel rasch die Hautbarriere durchdringen und über die therapeutische Wirkspiegel-Konzentration auch im tiefer liegenden Gewebe ankommen. Den Lebensstil überdenken Orthopäden empfehlen als langfristige Maßnahme bei wiederkehrenden Rückenschmerzen ein gezieltes, aktives Wirbelsäulen-Training zur Stärkung betroffener Muskelgruppen. Zudem kann Wärme Muskelverspannungen lindern - weitere Tipps gibt es unter www.doc-gegen-schmerzen.de. Das Erlernen von Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen trägt zur Linderung bei, wenn innere Konflikte und Stress für die Probleme verantwortlich sind. Seele und Rücken in Balance bringen - Ein erfahrener Physiotherapeut kann dazu beitragen, ein Vermeidungsverhalten in Form schmerzbedingter Schonhaltungen abzubauen. Der Therapeut kann mit gezielten Übungen die körperliche Aktivität der Betroffenen wieder steigern. - Auf psychischer Ebene sollte das Augenmerk auf Überforderungen im Alltag liegen. Termindruck lässt sich beispielsweise mit Hilfe fest eingeplanter Entspannungspausen reduzieren. Zudem können Symptom-Tagebücher Aufschluss über den Zusammenhang zwischen körperlichen Beschwerden und den eigenen Denk- und Handlungsmustern geben.

24.10.2016

Für ungestörten Schlummer ist ein hohes Maß an Entspannung und innerer Ruhe notwendig - natürliche Arzneimittel können helfen. Foto: djd/Neurexan/Getty

Der Kummer mit dem Schlummer

So können Schlafstörungen ihren Schrecken verlieren

Will sich nachts partout der erholsame Schlaf nicht einstellen, beginnen viele Betroffene über die Ursache ihrer Probleme mit dem Schlummer zu grübeln: War das Abendessen zu reichhaltig, das Glas Wein zu viel? Scheint die Straßenlaterne zu hell durchs Fenster? Ist die Matratze zu hart, die Decke zu warm? Oder kann ich nicht schlafen, weil mich der Streit mit der Arbeitskollegin beschäftigt? Bei den meisten Schlafstörungen gibt es nicht nur eine Ursache. Oft spielen mehrere Faktoren ineinander, die den Stresslevel kontinuierlich erhöhen und die ersehnte Ruhe vertreiben. Schlaftagebuch deckt Probleme auf Um der Ursache von Schlafproblemen auf die Spur zu kommen, kann es hilfreich sein, ein Schlaftagebuch zu führen. Darin werden die Schlafzeiten, das Wachliegen und vorangegangene Vorkommnisse notiert. Zudem kann hier der Partner Auffälligkeiten im Schlaf wie etwa starkes Schnarchen oder nächtliche Atemaussetzer dokumentieren. Hintergrundwissen sowie Tipps für einen erholsamen Schlaf gibt es beispielsweise unter www.rgz24.de/gesunder-schlaf. Vielen Personen mit Schlafstörungen gelingt es nur schwer, von der Hektik des Tages abzuschalten. Doch für ungestörten Schlummer sind abendliche Entspannung und innere Ruhe notwendig. Hier können natürliche Arzneimittel wie Neurexan (rezeptfrei, Apotheke) nervöse Unruhe lindern und die Nerven beruhigen, sodass es leichter gelingt, in den Schlaf zu gleiten. Fehlverhalten fördert Schlaflosigkeit So seltsam das klingt - aber auch im Umgang mit dem Schlaf kann Fehlverhalten zu Schlafproblemen führen oder diese verstärken. So schmälert das weit verbreitete Mittagsschläfchen unter Umständen die Nachtruhe, ebenso wie das allabendliche Dösen vor dem Fernseher. Und der "Absacker" am Abend verleiht im ersten Moment zwar die nötige Bettschwere, hindert den Organismus aber nachweislich am Durchschlafen. Mehr Informationen zum Thema gibt es auch unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Experten warnen auch davor, das Bett für Aktivitäten wie Essen, Arbeiten oder Fernsehen zu benutzen, da so die Verknüpfung "Bett = Schlaf" verloren gehen kann. Zudem kann zu intensives körperliches Training am Abend den Adrenalinspiegel hochschnellen lassen und so am Schlafen hindern. Schlafgewohnheiten überprüfen und besser schlummern - Licht und Schlaf vertragen sich nicht: Der Schein der Straßenlaterne kann die innere Uhr durcheinander bringen - eine Schlafmaske schafft Abhilfe. - Zeitig ins Bett, früh raus: Wer zum Wochenstart mit Müdigkeit kämpft, sollte seinem Schlafrhythmus auch am Wochenende treu bleiben. - Tiere müssen draußen bleiben: So kuschelig die Katze im Bett auch sein mag - jede Bewegung kann den Schlaf des Besitzers stören. - Bitte Ruhe: Summende Wecker und tickende Uhren entfernen. Bei schnarchendem Partner zu Ohrstöpseln greifen oder in getrennten Zimmern schlafen.

24.10.2016

Von der genetisch bedingten Hypercholesterinämie kann die ganze Familie betroffen sein. Foto: djd/Sanofi/thx

Antikörper sollen LDL-Cholesterinwerte senken

Neue Behandlungsmöglichkeit kann Patienten eine Alternative bieten

Hohe Werte des schlechten LDL-Cholesterins im Blut steigern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dies gilt vor allem für Hochrisiko-Patienten, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben. Auch Diabetiker und all jene, die aufgrund einer genetisch bedingten Stoffwechselstörung krankhaft erhöhte Werte des schädlichen Fettstoffs im Blut aufweisen, gelten als besonders gefährdet. Um zu verhindern, dass sich gefährliche Ablagerungen in den Gefäßen bilden, die schließlich zu einem Gefäßverschluss im Gehirn oder am Herzen führen, müssen LDL-Zielwerte möglichst niedrig sein. Diese sind für die Betroffenen mit herkömmlichen Behandlungsmöglichkeiten oft schwer zu erreichen. Eine neue Wirkstoffklasse soll ihnen nun das Lipidmanagement erleichtern. Nähere Infos zur innovativen Antikörper-Behandlung hält das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/ldl-cholesterin-pcsk9 bereit. Antikörper bietet neue Optionen Bei Hypercholesterinämie-Patienten, die besonders gefährdet sind, reichen gängige Behandlungsmethoden oft nicht aus, um die angestrebten Werte von 100mg/dl (2,6 mmol/l) oder gar 70mg/dl (1,8 mmol/l) LDL-Cholesterin im Blut zu erreichen. Auch sprechen nicht alle Patienten gleichermaßen gut auf eine klassische Therapie mit Statinen an. Einige Betroffenen reagieren mit Unverträglichkeiten auf höhere Statin-Dosierungen. Ihnen bietet nun eine neuartige Therapie mit biotechnologisch entwickelten Antikörpern weitere Optionen. Die Behandlung mit einem sogenannten PCSK9-Inhibitor, der den Abbau von LDL-Cholesterin steigern kann, soll die Zielwerterreichung leichter machen. Da die PCSK9-Hemmer die Effektivität der Statine verstärken können, wird in den meisten Fällen eine Kombinationstherapie sinnvoll sein. Unter www.cholesterin-unter-kontrolle.de gibt es weitere Details zu dem neuen Wirkansatz. Alternative zur Blutwäsche Wird das Enzym PCSK9 gehemmt, kann mehr LDL-Cholesterin in der Leber abgebaut werden. So können hohe LDL-Cholesterin-Werte gesenkt und das kardiovaskuläre Risiko verringert werden. Für Betroffene, deren bisher einzige Option die wöchentliche Blutwäsche war, könnten die vollständig humanen monoklonalen Antikörper mögliche Alternativen bieten. Natürliches Prinzip Erst 2003 wurde die Bedeutung von PCSK9 für den Fettstoffwechsel entdeckt. Hohe Dosierungen des Enzyms verhindern, dass die LDL-Rezeptoren der Leber LDL-Cholesterin aus dem Blut aufnehmen und abbauen. Bei Menschen, die nur wenig PCSK9 im Blut aufweisen, zeigen sich umgekehrte Effekte. Bei ihnen stehen viele LDL-Rezeptoren zur Verfügung, um LDL-Cholesterin aus dem Blut zu entfernen. Die neuen biotechnologisch hergestellten PCSK9-Hemmer ahmen dieses natürliche Prinzip nach: Sie fangen das Enzym ab und neutralisieren es. Infos: www.cholesterin-unter-kontrolle.de

24.10.2016

Die Winter- Boots mit Klettverschluss gibt es in der Weite K. So finden auch deformierte Füße Platz. Foto: djd/Florett - Varomed

Entlastung für die Füße

Fußgesundheit: Mit dem passenden Schuhwerk mehr Lebensqualität gewinnen

Rund 160.000 Kilometer legt der Mensch im Durchschnitt im Laufe seines Lebens mit den Füßen zurück. Doch nicht immer ohne Schmerzen. Denn während rund 98 Prozent der Menschen in den Industriestaaten mit gesunden Füßen zur Welt kommen, leiden später etwa 60 Prozent der Erwachsenen unter Spreizfuß, Fersensporn, Hallux valgus und Co. Nach Expertenmeinung ist vor allem falsches Schuhwerk dafür verantwortlich. Doch auch Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma können zu schmerzhaften Fußerkrankungen führen. Welche Fußfehlstellungen häufig auftreten und was man dagegen tun kann, verrät das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/fussfehlstellungen. Wechselfußbett gegen Einlage tauschen "Wer bereits unter einer Fehlstellung oder Erkrankung des Fußes leidet, kann mit den passenden Einlagen und Schuhen viel für eine bessere Mobilität und damit auch für eine bessere Lebensqualität tun", erklärt Martin Hübner, Geschäftsführer von Florett. So gebe es zahlreiche modische und bequeme Schuhe in verschiedenen Weiten, bei denen man das Wechselfußbett gegen eine vom Orthopäden maßangefertigte Einlage tauschen könne. Sinnvoll seien etwa Modelle mit Klettverschlüssen, Gummizügen oder anderen Verstellmöglichkeiten, die sich an die Fußform anpassen - eine Übersicht der verschiedenen Produktlinien sowie ein Händlerverzeichnis gibt es unter www.florett.de. "Wer beispielsweise unter einem Hallux valgus leidet, hat in einem normalen Schuh häufig schmerzhafte Entzündungen, die durch den Druck des Schuhschaftes hervorgerufen werden", so Hübner. Flache Schuhe mit Stretch-Einsätzen hingegen böten den Zehen genügend Freiraum, Druck auf den Hallux valgus und Blasen würden so vermieden. Flexible Spezialschuhe für Füße mit besonderen Ansprüchen Für stark geschwollene oder bandagierte Füße etwa gibt es spezielle Verbands- und Therapieschuhe aus weichen und anschmiegsamen Obermaterialien. Nach einer Korrektur von Zehenfehlstellungen oder etwa bei Störungen des Lymphsystems, können die Schuhe auch vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse bezuschusst werden. Wohltuende Fußgymnastik Wer möglichst oft barfuß läuft, stärkt die Fußmuskulatur und trainiert das natürliche Abrollen des Fußes. Auch über einfache Gymnastikübungen freuen sich die Füße. Einfach den Fuß im Gelenk kreisen, mal nach rechts, mal nach links, die Zahl acht schreiben oder mit den Zehen wackeln. Regelmäßige Übungen mit einem Igelball trainieren vor allem die kleinen Fußmuskeln. Auch Greifübungen halten die Füße beweglich: Dafür einen Bleistift oder ein dünnes Handtuch auf den Boden legen und versuchen, Stift oder Handtuch mit den Zehen zu greifen und anzuheben.

23.09.2016

Da Durchfall den Kinderkörper schwächen kann, ist es wichtig, die Infektion rasch zu bekämpfen und Symptome zu lindern. Foto: djd/Dr. Loges/Fuse/Thinkstock

Durchfall natürlich stoppen

SOS-Mittel für den Kinderbauch: Kamillenextrakt und Apfel-Pektin

(djd/pt). Wenn der Nachwuchs mit blassem Gesicht sagt "Mama, ich hab' Bauchweh", wissen viele Eltern, was dann folgen kann: Bauchkrämpfe, Toilettengänge und bittere Tränen. Durchfallerkrankungen im Kindesalter sind weit verbreitet. Oft stecken sich die Kleinen beim Kuscheln mit Spielkameraden an oder nehmen im Kindergarten mit Keimen belastete Gegenstände in den Mund. Da ihr körpereigenes Immunsystem noch nicht ausgereift ist, sind Kinder in diesem Alter besonders anfällig für Magen-Darm-Infekte. Wann diese Infekte in die Hand eines Arztes gehören, erfahren Interessierte etwa unter www.diarrhoesan.de. Während Erwachsene Durchfall oft problemlos wegstecken, kann es durch den Flüssigkeitsverlust, den die Diarrhoe mit sich bringt, zu einer Austrocknung des kleinen Kinderkörpers kommen. Zwar gleichen Elektrolytlösungen diesen Verlust aus, jedoch ändern diese nicht viel an den Ursachen und Symptomen eines akuten Durchfalls. Krämpfe lösen, Entzündung hemmen Schon Großmutter wusste, dass geriebene Äpfel und Kamillentee bei Durchfallerkrankungen hilfreich sind. "Diarrh?san Saft" zum Beispiel vereint die Inhaltsstoffe dieser altbewährten Hausmittel in besonders wirksamer Arzneimittelqualität: Das enthaltene Apfel-Pektin kann Gifte im Darm binden und die gereizte Darmwand mit einem Schutzfilm auskleiden. Das trägt zur Wiederherstellung der natürlichen Darmbewegungen bei. Der Kamillenextrakt verfügt über entzündungshemmende und krampflösende Eigenschaften und lindert so die quälenden Begleiterscheinungen des akuten Durchfalls. Wie klinische Studien zeigen, kann die Kombination die Genesung beschleunigen und die Durchfalldauer verkürzen. Der Saft mit dem angenehmen Fruchtgeschmack ist schon für Kinder ab zwei Jahren und selbstverständlich auch für Erwachsene geeignet. Festtagsleckereien mit durchschlagender Wirkung Vorsicht: Nicht nur Infekte, auch das Durcheinanderessen von Süßem, Würzigem oder Fettigem kann die Darmflora durcheinanderbringen und zu Durchfall führen. Im Hinblick auf die kommenden Festtage lohnt es sich, ein entsprechendes Notfallmittel in der Hausapotheke bereitzuhalten. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Fünf-Punkte-Fahrplan für das durchfallgeplagte Bäuchlein - Flüssigkeitsverlust ausgleichen mit Kräutertee, stillem Wasser oder Elektrolytlösungen. - Wärme entspannt das krampfende Bäuchlein. - Leicht Verdauliches wie Weißbrot, Zwieback und Banane stillen den Hunger und belasten den Darm nicht. - Generell gilt: Alles, was Zucker enthält - ob Getränke oder Nahrung - vermeiden, da der Darm noch mehr Wasser zieht und sich der Durchfall verschlimmern kann. - Um die Ursachen zu bekämpfen und Symptome zu lindern, eignen sich Präparate mit Apfel-Pektin und Kamillenextrakt.

23.09.2016

Der Wecker klingelt und man hat das Gefühl, noch kein Auge zugetan zu haben: Ein- und Durchschlafstörungen sind weit verbreitet. Besonders Frauen leiden darunter. Foto: djd/Neurexan/T. Grill

Auf gute Schlafkultur achten

Expertentipps für eine gesunde Nachtruhe

(djd/pt). Nach einem langen Tag freut man sich auf Ruhe und einen erholsamen Schlaf. Doch bei immer mehr Menschen will sich dieser nicht einstellen, weil das Einschlafen nicht gelingt oder man schon nach einem kurzen, unruhigen Schlummer wieder aufwacht. "Schlafstörungen hat es schon immer gegeben. Aus meiner Sicht als niedergelassener Arzt haben sie allerdings deutlich zugenommen", erklärt dazu der Münchener Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Cyrus Sami. So leidet heute bereits rund jeder dritte Erwachsene unter Schlafproblemen. Auch Jüngere kennen eine gestörte Nachtruhe: "Heute kommen sogar schon Schüler mit solchen Problemen in die Praxis", so Dr. Sami. Vor dem Schlafen bewusst entspannen Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. "Insbesondere bei hormonellen Veränderungen, wie etwa während der Wechseljahre, wird häufig über Schlafstörungen geklagt", weiß der Facharzt. Zur Selbsthilfe empfiehlt er vor allem eine gute Schlafkultur, etwa ein abgedunkeltes, gut gelüftetes Schlafzimmer und einen abendlichen Spaziergang. Spätes Essen, Alkohol und Fernsehen seien dagegen kontraproduktiv. Sami rät deshalb, während der letzten zwei Stunden des Tages Fernseher, Computer und Handy auszuschalten und bewusst zu entspannen. Reicht das nicht aus, empfiehlt der auf Naturheilverfahren spezialisierte Mediziner sanfte schlaffördernde Mittel: "Es gibt hier reine Einschlafmittel mit Baldrian, die aber nicht selten am nächsten Morgen noch müde machen, was gerade für Berufstätige ein Nachteil ist. Natürliche Kombinationsarzneimittel mit Passionsblume, Hafer, Kaffee und Zincum isovalerianicum wie Neurexan können dagegen schon während des Tages für innere Balance und dadurch nachts für einen besseren Schlaf sorgen." Regeneration im Schlaf ist wichtig Ignorieren sollte man dauerhafte Schlafprobleme grundsätzlich nicht, denn während der Nachtruhe finden viele regenerative Vorgänge statt: Körperzellen werden erneuert, das Immunsystem aktiviert und im Gehirn werden Erinnerungen angelegt. Guter und ausreichender Schlaf ist daher die beste Basis für unsere Gesundheit. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Weitere Informationen im Internet Informationen zum Thema Schlafstörungen und Stress finden Betroffene auch online, zum Beispiel unter www.tag-der-inneren-balance.de und www.tipps-gegen-stress.de. Ärzte und Psychologen stehen Betroffenen außerdem jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr bei der kostenfreien Stress-Helpline unter Tel. 08000 - 14 28 42 für individuelle Fragen zur Verfügung.

23.09.2016

Food-Experte Reinhard-Karl Üblacker hat zusammen mit BWT eine ganze Reihe von Trinkrezepten mit Leitungswasser kreiert, die für Genuss und Erfrischung zugleich sorgen. Foto: djd/BWT

Flüssigkeitsbedarf: 2,5 Liter täglich sollten es sein

Umfrage: Die meisten Deutschen schätzen ihren Flüssigkeitsbedarf zu niedrig ein

(mpt-14/49697). Ohne eine ausreichende Deckung des täglichen Bedarfs an Flüssigkeit sinkt die Leistungsfähigkeit, rasch muss man bei der Arbeit oder auch beim Autofahren mit Konzentrationsschwächen rechnen. Trinken sollte man möglichst schon, bevor sich das Durstgefühl einstellt - denn der Durst ist bereits ein Signal, dass der Flüssigkeitsbestand im Körper zu niedrig ist. Wie viel Flüssigkeit ist notwendig? Die Meinungsforscher von TNS Emnid fragten im Auftrag der BWT (Best Water Technology) über 500 Bundesbürger, wie viel Flüssigkeit man denn täglich trinken solle. 58 Prozent von ihnen äußerten die Meinung, dass zwei Liter ausreichend seien. "Tatsächlich liegt der tägliche Bedarf aber bei mindestens 2,5 Litern", erklärt Food-Experte Reinhard-Karl Üblacker. Bei einer ausgewogenen Ernährung nehme man einen gewissen Teil der Flüssigkeit schon in Form von fester Nahrung zu sich - über Gemüse, Obst, Fisch oder Fleisch. Diese Nahrungsmittel enthielten schon reichlich Wasser. Den Rest von etwa 1,5 Litern, so Üblacker, müsse man aber ergänzen. Wasser ohne Kohlensäure als Durstlöscher 87 Prozent der Bundesbürger sehen der Umfrage zufolge Wasser ohne Kohlensäure als optimalen Durstlöscher an, für 74 Prozent ist dies Mineralwasser mit Kohlensäure und 71 Prozent nannten Tee (Mehrfachnennungen waren möglich). Wasser ohne Kohlensäure hat für 71 Prozent der Befragten zudem eine verdauungsanregende Wirkung und eignet sich deshalb sehr gut als Begleiter zum Essen. "Trinkwasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees in guter Qualität sind in der Tat gut geeignete Durstlöscher", erklärt Reinhard-Karl Üblacker. Leitungswasser mit Magnesium mineralisieren Die simpelste und zudem noch kostengünstigste Lösung zur Versorgung mit Flüssigkeit ist Leitungswasser. Stammt es aus der öffentlichen Wasserversorgung, ist es in der Regel einwandfrei, denn Trinkwasser gilt als das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Reinhard-Karl Üblacker hat sich viele Trinkrezepte mit Leitungswasser ausgedacht, zu finden sind sie unter bwt-filter.com. Sie sorgen gleichermaßen für Genuss und Erfrischung. Besonders schmackhaft werden die kalorienarmen Getränke mit Wasser aus dem BWT Gourmet-Tischwasserfilter. Die Gourmet-Filterkartusche sorgt aufgrund der patentierten Magnesium-Technologie für das Filtern des Wassers und mineralisiert zugleich das Wasser mit wertvollem Magnesium. Über Trinkwasser kann man zudem die Versorgung mit wertvollen Mineralien verbessern. Wer täglich etwa 2,5 Liter mit Magnesium mineralisiertes BWT-Wasser trinkt, nimmt automatisch bis zu 20% des empfohlenen Tagesbedarfs zu sich. Unerwünschte Kalorien Neuesten Erkenntnissen zufolge kann man nicht allein mit Leitungswasser, sondern auch mit Kaffee seinen Bedarf an Flüssigkeit decken. Das gilt laut Reinhard-Karl Üblacker aber nur für schwarzen Kaffee. Frucht- und Gemüsesäfte, alkoholische Getränke und alle zuckerhaltigen Getränke können dagegen nicht zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs beitragen. "Alle Getränke, die Zucker in größeren Mengen oder andere Nährstoffe enthalten - wie purer Saft, Milch oder Alkohol - tragen nicht zum Löschen des Durstes bei und liefern stattdessen unerwünschte Kalorien, deshalb darf man sie beim Flüssigkeitskonsum nicht berücksichtigen."

23.09.2016

Herzrasen und teils gefährliche Rhythmusstörungen können Folgen eines Magnesiummangels sein. Dieser lässt sich etwa durch die Gabe von Magnesium-Orotat ausgleichen. Foto: djd/Wörwag Pharma/thx

Was das Herz im Takt hält

Magnesium-Mangel kann Rhytmusstörungen verursachen

(djd/pt). Wenn das Herz aus dem Takt gerät, kann dahinter ein Mangel an Magnesium stecken. Denn der Mineralstoff trägt dazu bei, dass die Herzzellen elektrisch stabilisiert werden und der Herzmuskel genügend Energie erhält. Fehlt es an Magnesium, steigt unter anderem die Gefahr von Herz-Rhythmusstörungen oder einer Herzschwäche. Außerdem können sich die Blutgefäße verengen, wodurch der Blutdruck ansteigt. Will man diesen Risiken entgegenwirken, sollte man ein Magnesium-Defizit mit Hilfe eines Präparats ausgleichen. Hier wird der Mineralstoff häufig gemeinsam mit der Orotsäure als so genanntes Magnesium-Orotat eingenommen - zum Beispiel enthalten in "magnerot Classic N", das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.ratgeberzentrale.de. Die Orotsäure ist nicht nur in Milch und konzentriert in Muttermilch enthalten. Sie wird auch im menschlichen Körper produziert. Dort spielt sie eine wichtige Rolle bei der Bildung von Eiweißen, Enzymen und Energieträgern. Dank dieser Eigenschaften kann sie einen schleppenden Stoffwechsel beleben. In der Verbindung mit Magnesium sorgt die Orotsäure dafür, dass der Mineralstoff besser in den Körperzellen, wie auch in den Herzzellen, gebunden wird. Denn dort entfaltet er seine Wirkung, die unter anderem für eine gesunde Herzfunktion, einen gleichmäßigen Herzrhythmus und die allgemeine Belastbarkeit im Alltag unerlässlich ist.

23.09.2016

Den Atemwegen zuliebe: Warm einpacken und raus an die frische Luft gilt auch für die kalte Jahreszeit. Foto: djd/G. Pohl-Boskamp/thx

Beschwerdefrei durch die kalten Monate

Erkältungssymptome erfolgreich bekämpfen

(djd/pt). Wenn morgens der Kopf schmerzt, die Nase läuft und der Hals brennt, möchten viele Erkältete am liebsten im Bett bleiben. Doch für die wenigsten Arbeitnehmer kommt Krankmelden wegen eines banalen Infekts infrage. Auch Mütter von Kleinkindern können sich nicht einfach abmelden. Mit verstopfter Nase und Brummschädel fühlen sich die Betroffenen oft kaum leistungsfähig. Dr. Thorsten Zehlicke, leitender Oberarzt der HNO-Abteilung am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus, rät: "In dieser Situation kommt es auf eine effektive Symptomlinderung an, für die sich beispielsweise Paracetamol und Phenylephrin qualifizieren." Der erste Wirkstoff gilt als der Klassiker gegen Fieber und Schmerzen und der zweite lässt die Nasenschleimhaut abschwellen. Vorbeugen heißt die Devise Die schmerzlindernde und abschwellende Kombination ist beispielsweise in GeloProsed aus der Apotheke enthalten. "Seine klinische Wirksamkeit als Dekongestivum bestätigte sich in einer Metaanalyse, die sieben wissenschaftliche Studien an 113 Erkältungspatienten umfasste", so Dr. Zehlicke. So banal es klingen mag - die angenehmste Erkältung ist jene, die gar nicht erst ausbricht. So härten regelmäßige warmkalte Wechselduschen, Spaziergänge an der frischen Luft oder Saunabesuche den Körper ab und bereiten ihn auf Temperaturschwankungen vor. Je trockener die Raumluft, desto eher werden die Schleimhäute porös. Krankheitserreger können leichter in die Atemwege eindringen und sich dort vermehren. Daher in der Heizperiode häufig stoßlüften und Gefäße mit Wasser auf der Heizung verteilen, um die Raumluft anzufeuchten. Trockene Heizungsluft belastet Schleimhäute Wer viel trinkt, hält die Schleimhäute feucht - am besten zu Kräutertee, Wasser oder Saftschorlen greifen. Die fruchtigen Durstlöscher liefern zugleich wichtige Vitamine, um den Körper fit zu halten. Tipps dazu, welche Vitamine und Mineralstoffe in Erkältungszeiten wichtig sind, finden Interessierte auf Ratgeberzentrale.de. Neben einer ausgewogenen Ernährung sollte auf ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung geachtet werden. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Tipps für die Erkältungssaison - In der Übergangszeit Kleidung nach dem Zwiebelprinzip tragen, um auf plötzliche Wetterumschwünge reagieren zu können. - Auf dem Weg zur Arbeit und im Büro möglichst Abstand zu Erkälteten halten, nicht die Hand schütteln, häufig Hände waschen, um Krankheitskeime loszuwerden. - Übrigens: Lüften kann dazu beitragen, die Erkältungsvirendichte in der Luft gering zu halten. - Nicht nur Vitamin C, auch Zink gilt als Immunturbo. Das Spurenelement ist reichlich in Sonnenblumenkernen, Eiern, Cashewkernen, Hühnerleber, Weizenkleien und Hartkäse enthalten.

23.09.2016

Raus ins Grüne und die Vitamin-D-Reserven auffüllen. Foto: djd/Vigantoletten/contrastwerkstatt/Fotolia.com

Ein Lächeln steht jedem besser als ein Gähnen

Mehr Schwung und Spaß im Alltag

(djd/pt). Vor allem Frauen neigen dazu, sich selbst hinten anzustellen. Jahrelang haben sie alles für ihre Kinder, ihren Partner und ihren Job getan. Unbeschwert die freie Zeit genießen - das müssen sie erst wieder lernen. In netter Gesellschaft fällt das natürlich leichter. Deshalb sollte man sich einfach mal wieder mit der Freundin zu einem Kaffee oder zu einem Spaziergang an der frischen Luft verabreden. Auch eine ehrenamtliche Tätigkeit kann eine gute Idee sein, um neuen Schwung zu gewinnen. Das Gefühl, sich gemeinsam mit Gleichgesinnten zu engagieren, schenkt Glücksmomente. Vitamin D ist wichtig "Fühlt man sich trotz schöner Erlebnisse ständig antriebslos oder müde, kann das auch ein Hinweis auf ein Vitamin-D-Mangel sein", warnt Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Das wertvolle Vitamin wird vom Körper selbst in der Haut gebildet. Voraussetzung ist allerdings ausreichende Sonneneinstrahlung. Und die ist hierzulande nicht immer gegeben, vor allem nicht in den Herbst- und Wintermonaten. Bei kühlen Temperaturen hält sich zudem kaum jemand länger im Freien auf. Wer vor die Tür geht, kleidet sich warm an, und so hat der fast vollständig vermummte Körper wenig Chance, Vitamin D zu produzieren. Um die empfohlene Tagesmenge von 1000 I.E. (Internationale Einheiten) trotzdem zu erreichen, eignen sich Vitamin-D-Präparate wie Vigantoletten 1000 I.E, die rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind. Bereits eine Tablette dauerhaft und täglich eingenommen, reicht in der Regel aus, um den von Experten geforderten Bedarf an Vitamin D zu decken. So lässt sich den Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels, wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit, schnell entgegenwirken. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Vitamin D auf dem Speiseplan (djd). Die Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung ermöglicht nur eine unzureichende Versorgung. Zu den besten Vitamin-D-Lieferanten zählen Lebertran, Hering und Aal - doch die landen eher selten auf dem Teller. Von anderen Lebensmitteln müsste man enorme Mengen verzehren. Um die empfohlene Tagesmenge von 1000 I.E. pro Tag zu erreichen, wären z.B. 27 Liter Milch oder 15 Eier erforderlich. (S.W. Souci et al. Die Zusammensetzung der Lebensmittel Nährwert-Tabellen, S. 169, 7. Aufl. WVG mbH, Stuttgart, 2008). Einfacher geht es mit nur einer Tablette täglich, wie etwa mit Vigantoletten.

23.09.2016

Das ätherische Öl aus Eukalyptus kann als natürlicher Schleimlöser die Atemwege befreien. Foto: djd/tetesept

Befreit durchatmen - dank Eukalyptus

Zum Inhalieren, Einreiben und Einnehmen

(djd/pt). Der Kopf dröhnt, die Nase ist verstopft und das Durchatmen fällt schwer. Jeder kennt diese lästigen Begleiterscheinungen einer Erkältung. Zwar lässt sich eine Erkältung nicht ursächlich behandeln, doch gegen die Symptome kann man einiges tun. Sehr gut bewährt haben sich hierbei laut dem Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de ätherische Öle, wie zum Beispiel das Eukalyptusöl. Eukalyptusöl befreit die Atemwege Besonders geeignet bei Erkältungen ist Eukalyptusöl - wie beispielsweise in den neuen "tetesept Eukalyptusöl Tropfen Nase & Kopf" eingesetzt. Das rein pflanzliche Mittel aus 100 Prozent ätherischem Öl kann festsitzenden Schleim sanft lösen, Nase und Atemwege befreien und das unangenehme Druckgefühl im Kopf lindern. Empfohlen zur Einnahme werden drei Mal täglich zwei bis vier Tropfen auf einem Würfelzucker oder in einem Glas mit warmem Wasser. Wohltuend ist zudem die Anwendung als Inhalation. Dafür gibt man drei bis vier Tropfen in heißes Wasser, hält mit geschlossenen Augen das Gesicht über den Dampf, legt ein Handtuch über den Kopf und atmet einige Minuten durch die Nase bis tief in die Bronchien hinein. Alternativ werden zur äußeren Anwendung auch einfach einige Eukalyptustropfen auf Brust und Rücken in die Haut massiert. Ein weiterer Vorteil: Eukalyptusöl darf bei Kindern bereits ab 2 Jahren angewendet werden. Viel trinken und frische Luft schnappen Um die Genesung weiter zu beschleunigen, ist es außerdem wichtig, viel zu trinken, denn das hilft dabei, zähen Schleim zu verflüssigen. Gut tun hier etwa Kräutertees, Wasser oder ein heißes Zitronengetränk. Eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung ist zudem ein entscheidender Faktor, um die Widerstandskräfte zu stärken und schnell wieder auf die Beine zu kommen. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.tetesept.de. Und wer kein Fieber hat, darf auch ruhig - schön warm eingemummelt - einen belebenden Spaziergang an der frischen Luft machen, auf dass man wieder richtig durchatmen kann. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Vorbeugung ist besser (djd). Gerade in Zeit erhöhter Infektionsgefahr - etwa Herbst und Winter - ist es wichtig, sein Immunsystem zu stärken, um sich erst gar keine Erkältung einzufangen. Wirkungsvolle Maßnahmen sind hier Wechselduschen, Saunagänge und tägliche Bewegung im Freien. Eine gute Versorgung mit Vitamin C, Zink und Selen wappnet den Körper zusätzlich. Und schließlich bringt Pflanzenpower etwa aus der Kapland-Pelargonie, Thymian, Salbei, Pfefferminze oder Fenchel die Abwehrkräfte auf Trab - mehr unter www.tetesept.de.

22.08.2016

Alle zwei Jahre zahlt die Krankenkasse den Check-up beim Hausarzt. Foto: djd/IKK classic/thx

Prävention lohnt sich doppelt

Umfangreiche Vorsorgeangebote der Krankenkassen nutzen

Ist das Bonusheft vom Zahnarzt auf dem neuesten Stand? Haben die Kinder die nötigen U-Untersuchungen absolviert? Und wie sieht es mit dem Termin für die Krebsvorsorge aus? Viele Bürger nutzen das letzte Quartal des Jahres für die fällige Prävention. Gut zu wissen: Patienten erhalten von ihren Krankenkassen einen Bonus, wenn sie sich gesundheitsbewusst verhalten und Vorsorgetermine wahrnehmen. Es lohnt sich also doppelt, die eigene Gesundheit wichtig zu nehmen. Früher zur Vorsorge, länger gesund Vorsorge bedeutet ein Stück Lebensqualität. "Vorsorge ist sinnvoll und wirksam. Werden Symptome und Warnsignale frühzeitig entdeckt, können Krankheiten durch gezielte Maßnahmen einen milderen Verlauf nehmen oder ganz verhindert werden", weiß Melanie Gestefeld von der IKK classic. Deshalb sei der regelmäßige Check-up beim Hausarzt - ab 35 etwa alle zwei Jahre - oder die Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20 und Männer ab 45 Jahren so wichtig. Trotzdem nimmt nur jeder zweite Versicherte dieses Angebot wahr, zeigen aktuelle Umfragen des Onlineportals Statista. Die regelmäßigen Termine zur Krebsfrüherkennung beanspruchen rund 60 Prozent der Frauen, aber nur 27 Prozent der männlichen Patienten. Bonusprogramme der Krankenkassen, über die gesundheitsbewusste Versicherte einen Bonus erhalten, sollen hier Anreize schaffen. Gesundheitsangebote nutzen, hilft fit bleiben Bewegungsmangel und einseitige körperliche Belastungen können zu Rückenschmerzen, Übergewicht oder hohem Blutdruck führen. "Um rechtzeitig etwas für die Gesundheit zu tun, bezuschussen Krankenkassen auch Präventionskurse wie zum Beispiel Rückengymnastik, Aquajogging oder Ernährungskurse", so Melanie Gestefeld. Es lohnt sich daher, genau nachzufragen, welche Leistungen die eigene Krankenkasse bietet und noch in diesem Jahr aktiv zu werden. Mehr Informationen gibt es etwa unter www.ikk-classic.de/vorsorge. Vorsorge als Eigenleistung Viele Arztpraxen bieten zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen an, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Diese "Individuellen Gesundheitsleistungen" (IGeL) verunsichern Patienten häufig, weil sie als Laien nicht beurteilen können, wie sinnvoll diese Maßnahmen für sie persönlich sind. Ein Online-Portal des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) bietet viele hilfreiche Informationen zum Thema, unter anderem ein Lexikon der einzelnen Leistungen. Mehr Informationen gibt es unter www.igel-monitor.de.

22.08.2016

Endlich Ruhe im Bauch: Bei Beschwerden in der Körpermitte ist oftmals schnelle Hilfe gefragt. Foto: djd/Boehringer Ingelheim/Buscopan

Wenn der Bauch Probleme macht

Umfrage zeigt: Besonders Frauen leiden häufig unter den Beschwerden

Schmerzen und Krämpfe im Bauch - wenn die Körpermitte rebelliert, wirkt sich dies auf das gesamte Wohlbefinden aus. Gelegentliche Bauchschmerzen betreffen mehr Menschen, als man vielleicht denkt: Knapp 20 Millionen Bundesbürger haben damit zu kämpfen, das ergab eine aktuelle Ipsos-Umfrage. Jeder zehnte Mann ist betroffen und sogar mehr als jede dritte Frau. Krampflöser kann für Entspannung sorgen Die Ursachen sind zahlreich: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infektionen oder auch die monatliche Regel können zu Schmerzen und Krämpfen im Bauch führen. "Dass auch Stress einer der Hauptgründe für eine Veränderung der Bauchorgane ist, spiegelt bereits unsere Sprache wider. Redewendungen wie "Mir schlägt etwas auf den Magen" zeigen dies, erklärt der Düsseldorfer Gastroenterologe Prof. Dr. Joachim Erckenbrecht. Der Grund: In stressigen Situationen steigt die Sensitivität der Bauchorgane gegenüber bestimmten Reizen deutlich - kleinste Veränderungen der Darmwand nehmen wir dann als Bauchschmerz wahr. Unabhängig von ihrer Ursache haben Schmerzen im Bauch häufig eines gemeinsam: Sie werden von einer Verkrampfung der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Trakts verursacht. Herkömmliche Schmerzmittel beheben nicht die eigentliche Ursache, sondern dämpfen nur das Schmerzempfinden. Sinnvoll kann daher die Gabe eines Krampflösers wie etwa "Buscopan" aus der Apotheke sein, der den Bauch schnell und verträglich entspannen kann. Bei stärkeren Schmerzen und Krämpfen hat sich beispielsweise "Buscopan Plus" bewährt - eine Kombination aus dem Krampflöser Butylscopolamin und dem magenverträglichen Schmerzmittel Paracetamol. Auch die Ursachen bekämpfen Gerade wenn Stress und psychische Ursachen verantwortlich für das schlechte Bauchgefühl sind, sollten Betroffene allerdings auch gezielt dagegen angehen. Mitunter sorgt schon Entspannung, etwa durch Yoga oder autogenes Training, für Entlastung. Unter www.buscopan.de gibt es weitere Tipps. Anti-Stress-Tipps gegen Bauchschmerzen Auch kleine Maßnahmen wirken oft lindernd: - Entschleunigung: Schon kleine Pausen im Alltag, etwa ein kurzer Spaziergang, können für Entlastung sorgen. - Geregelter Tagesablauf: Ausreichend Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten und ein nicht zu voller Terminplan - unser Bauch braucht ein gewisses Gleichgewicht im Tagesablauf. - Muskelentspannung nach Jacobsen: Große Muskeln des Körpers werden in einer bestimmten Reihenfolge angespannt und wieder gelöst. Der sich entspannende Muskel zeigt eine Rückwirkung auf das zentrale Nervensystem. Das entspannt.

22.08.2016

Mit Sportkursen, welche die Muskelkraft, Balance und Koordination schulen, kann die Gangsicherheit verbessert werden. Foto: djd/Vertigoheel/Getty

Was tun bei Schwindelanfällen?

So können Betroffene ihren Alltag besser meistern

Am schlimmsten ist die Angst: Wenn der Boden plötzlich zu schwanken oder die Welt sich zu drehen scheint, fürchten sich Schwindelpatienten vor schmerzhaften und folgenschweren Stürzen. Taumeln und Benommenheitsgefühl verursachen zudem eine große Unsicherheit. "Der Leidensdruck führt dazu, dass viele Betroffene sich kaum mehr aus dem Haus trauen und ihren Alltag nur noch eingeschränkt bewältigen können", so Gesundheitsexpertin Katja Schneider von RGZ24.de. Erkrankungen ausschließen lassen Wiederkehrende Schwindelanfälle sollte man nicht einfach akzeptieren. Zunächst ist es wichtig, vom Arzt abklären zu lassen, ob eine Erkrankung hinter den Gleichgewichtsstörungen steckt. Auch die Art des Schwindels - ob zum Beispiel Dreh- oder Schwankschwindel - spielt eine Rolle. Dann kann eine gezielte Therapie eingeleitet werden. Sehr häufig, vor allem bei älteren Patienten, lässt sich keine konkrete Ursache feststellen. Hier hat sich das natürliche Arzneimittel Vertigoheel vielfach bewährt. Es kann die Durchblutung in den kleinen Gefäßen verbessern, das Gleichgewichtssystem regulieren und die Symptome lindern und wirkt nicht dämpfend auf das zentrale Nervensystem. Mehr Informationen gibt es unter www.schluss-mit-schwindel.de. Bei akuten Schwindelattacken sollten Betroffene die wichtigsten Sofortmaßnahmen kennen: festhalten, hinsetzen oder hinlegen und einen festen Punkt fixieren. Bei niedrigem Blutdruck reichlich trinken, da Flüssigkeit das Volumen in den Blutgefäßen erhöht und den Blutdruck anhebt. Körperliche Aktivität fördert Sicherheit Langfristig ist es zudem sinnvoll, körperlich aktiv zu werden. In Sportvereinen oder beim Physiotherapeuten gibt es Kurse, die Muskelkraft, Balance und Koordination schulen. Das stärkt die Gangsicherheit. Auch im Alltag ist Bewegung wichtig, etwa Spazierengehen, Radfahren oder Treppensteigen. Wer sehr unsicher ist, greift zu Gehhilfen wie Walkingstöcken, Gehstock oder Rollator. Grundsätzlich sollten Schwindelpatienten feste, flache Schuhe tragen, nicht auf Stühle oder Leitern klettern und Stolperfallen in der Wohnung wegräumen. Gezielte Übungen für Schwindelpatienten Ebenso wichtig wie Medikamente und körperliche Bewegung sind gezielte Übungen gegen Schwindel. Sie kräftigen und trainieren das Gleichgewichtssystem und sollten zweimal täglich durchgeführt werden. Unter www.vertigoheel.de beispielsweise gibt es ein kostenloses Poster zum Download. Beim gutartigen Lagerungsschwindel, der durch gelöste Steinchen im Innenohr verursacht wird, können außerdem vom Arzt angeleitete sogenannte Befreiungsmanöver - bestimmte Drehbewegungen des Kopfes - die Beschwerden beseitigen.

22.08.2016

Der Besuch beim Arzt ist der erste Schritt zur Behandlung des sogenannten offenen Beines. Er sichert die Diagnose und kann bei Notwendigkeit die passenden Produkte zur Wundbehandlung verordnen. Foto: djd/medi

Kann Wunden schließen und neuen vorbeugen

Beim sogenannten offenen Bein erfolgt die Therapie in mehreren Schritten

Bei erweiterten Venen und defekten Venenklappen versackt das Blut in den Beinen. Anzeichen sind schwere Beine und Schwellungen. Unbehandelt können sich daraus Verhärtungen der Haut und des Gewebes sowie Hautverfärbungen entwickeln. Daraus kann schließlich ein sogenanntes offenes Bein entstehen. Eine Wundtherapie erfolgt in mehreren Schritten. Spezielle Tücher reinigen und pflegen weitgehend schmerzfrei die Wunde und ihre Umgebung. Entzündungen können abklingen, die Zellerneuerung wird aktiviert. In der Akutphase folgt die Therapie mit der anpassbaren Kompressionsversorgung "circaid juxtacures". Die Kompression erhöht den Druck auf die Venen und beschleunigt den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Zugleich wird die im Unterschenkel angesammelte Lymphflüssigkeit abtransportiert und die Schwellung reduziert. Die Kompression trägt zum Schließen der Wunde bei. Ist das Ödem abgeklungen und die Wunde geschlossen, benötigen die Venen weiterhin Kompression, um neuen Wunden vorzubeugen. Kompressionsstrümpfe von medi etwa gibt es in vielen Ausführungen. Anziehhilfen und eine Haut- und Fußpflege runden die Therapie ab. Der Arzt kann bei Notwendigkeit Kompressionsversorgungen und Anziehhilfen verordnen. Sie sind im medizinischen Fachhandel erhältlich. Den Ratgeber "Offenes Bein" gibt es unter Telefon 0921-912-750 oder per E-Mail unter verbraucherservice@medi.de.

22.08.2016

Einer aktuellen Umfrage zufolge sind zwei Drittel der Deutschen ein- bis zweimal im Jahr von einer Erkältung betroffen. Foto: djd/ GeloMyrtol forte

Natürliche Selbstreinigung der Atemwege

Umfrage: Bundesbürger setzen auf Pflanzenkraft gegen Erkältungen

In den Herbst- und Wintermonaten beherrschen Erkältungs- und Grippewellen das Land: Einer aktuellen Umfrage zufolge erwischt es zwei Drittel der Deutschen ein- bis zweimal im Jahr. Die Symptome sind zuerst Halskratzen und Schnupfen und danach hartnäckiger Husten. "Entzündliche Atemwegsinfekte sind fast immer durch Viren bedingt", so Dr. Petra Sandow, niedergelassene Ärztin in Berlin. Man müsse dann die Selbstreinigungskräfte des Körpers fördern und dafür sorgen, dass die Schleimhäute effizienter Schleim produzieren und dass dieser Schleim als Abtransportmedium schneller den Körper verlässt. Pflanzliche Arzneimittel, so Sandow, könnten diesen natürlichen Selbstreinigungsmechanismus anregen. Vertrauen in pflanzliche Erkältungsmittel Der Umfrage zufolge vertrauen 93,5 Prozent der Betroffenen zur Behandlung einer Erkältung auf pflanzliche Erkältungsmittel. Die arzneilich wirksame Komponente in pflanzlichen Medikamenten ist dabei immer ein zusammengesetztes Gemisch aus mehreren natürlichen Substanzen. Beim pflanzlichen Schleimlöser "GeloMyrtol forte" kann das Spezialdestillat ätherischer Öle (ELOM-80) in den gesamten Atemwegen bis in die feinsten Verästelungen der Bronchien und der Lungen wirken. Das in den Atemwegen festsitzende Sekret wird verflüssigt, die Nebenhöhlen wieder belüftet und die Atmung spürbar erleichtert. Typische Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Druckkopfschmerz werden gelindert und der Schleim in den oberen und unteren Atemwegen gelöst, so dass man schnell wieder frei durchatmen kann. Natürliche Reinigung der Atemwege Ätherische Öle unterstützen zudem den Selbstreiningungsmechanismus der Atemwege: Durch die wellenartigen Bewegungen der vielen kleinen Flimmerhärchen auf der Schleimhaut werden Krankheitserreger abtransportiert und daran gehindert, sich im festsitzenden Schleim zu vermehren. GeloMyrtol forte kann deshalb zu einer Verbesserung der Symptome wie Gesichtsschmerz und Druckschmerz bei einer Rhinusinusitis sowie zu einer wesentlich schnelleren Verbesserung des Allgemeinzustands und zu spürbar weniger Hustenattacken bei akuter Bronchitis führen. Atemtechniken gegen festsitzenden Schleim - Normal ein- und ausatmen und nach der Ausatmung die Nasenlöcher mit Daumen und Zeigefinger verschließen. Der Mund ist ebenfalls geschlossen. Nun den Kopf weit in den Nacken legen und ihn anschließend auf die Brust senken. Diese Bewegung vier- bis sechsmal wiederholen. Danach normal weiter atmen. - Um den Schleimtransport aus den unteren Atemwegen zu unterstützen und das Abhusten zu erleichtern, hilft das Ausatmen durch einen Strohhalm. Einige tiefe Atemzüge lang wie gewohnt durch die Nase einatmen und danach durch den Strohhalm verlängert ausatmen.

21.07.2016

Die Basis der Shiatsu-Behandlung ist die achtsame, nährende Berührung. Foto: djd/Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland

Die Faszination der Faszien

Shiatsu-Behandlungen können das Bindegewebe unterstützen

Lange Zeit wurde ihre Bedeutung für Struktur und Stabilität des Körpers unterschätzt, doch gerade in den vergangenen Jahren hat die Forschung erstaunliche Resultate zu Tage gefördert: Die Rede ist von den sogenannten Faszien - dem Bindegewebe, Bändern und Sehnen. "Faszien umhüllen alle Strukturen unseres Körpers: Sie unterstützen, verbinden, halten auseinander und schützen", erklärt Achim Schrievers, Shiatsu-Lehrer GSD. Die Funktion der Faszien nimmt somit eine Schlüsselrolle ein für Gesundheit und Beweglichkeit des Menschen. Zusammengezogene Faszien können Ursachen für Schmerzen sein Experten schreiben den Faszien einen wichtigen Beitrag beim Heilungsprozess des Gewebes nach Verletzungen zu. Bekannt ist auch: Bei vielen muskulären Problemen, Rückenschmerzen oder einer steifen Schulter etwa, können funktional eingeschränkte Faszien zu den Ursachen für Schmerzen, Haltungsprobleme und Bewegungseinschränkungen zählen. Auch in traditionelle Heilmethoden wie Shiatsu fließen diese Erkenntnisse ein: "Wir verstehen die Faszien als körperinneres Kommunikationsnetz, das durch eine Shiatsu-Behandlung weiter, freier und durchlässiger werden kann", erläutert Birgit Voß, Vorstand der Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland (GSD). "Im Mittelpunkt steht die achtsame und nährende Berührung, die der Shiatsu-Praktikerin anzeigt, welche Technik, ob Dehnung, Bewegung, Einsinken oder Halten, weiterführend ist." Shiatsu beinhaltet respektvolle und vertrauensstärkende Faszienarbeit und geht darüber hinaus. Einheit von Körper, Geist und Seele Grundsätzlich unterscheidet der Fachmann zwischen oberflächlichen Faszien im Unterhautgewebe, tieferen in Bändern und Sehnen sowie viszeralen Faszien, die gleichsam als Membran die inneren Organe einbetten. "Es wird vermutet, dass unsere Befindlichkeit dort lebt, im Bindegewebe", so Bruno Endrich, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Shiatsu. Genau hier setzt auch die fernöstliche Heilkunde an. Sie sieht den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele und will seine Energieflüsse verstehen und anregen. In der Shiatsu-Behandlung wird die Klientin in eine Entspannung hineinbegleitet, die Voraussetzung ist für die Entfaltung von Selbstregulierungskräften. Die Shiatsu-Behandlung Shiatsu ist eine aus Japan stammende und in den letzten 30 Jahren im Westen eigenständig weiterentwickelte Behandlungskunst, in der mit Hilfe tiefer, achtsamer Berührungen energetische Schlüsselpunkte und Bahnen (Meridiane) stimuliert werden. Traditionell wird Shiatsu am bekleideten Menschen auf einer Matte am Boden gegeben, kann aber auch auf einer Liege oder einem Behandlungsstuhl ausgeführt werden. Wer Shiatsu kennenlernen möchte, sollte sich an qualifizierte, von der GSD anerkannte Shiatsu-Praktiker wenden, Adressen findet man unter www.shiatsu-gsd.de. Shiatsu kennenlernen (djd). Wer die Techniken und Möglichkeiten von Shiatsu kennenlernen möchte, hat dazu im Herbst 2016 die beste Gelegenheit: Vom 24. September bis 2. Oktober 2016 machen im Rahmen der jährlichen Deutschen Shiatsu-Tage viele Praxen und Shiatsu-Schulen und Shiatsu-Praktikerinnen im öffentlichen Raum besondere Angebote. Eine Übersicht zu allen Terminen und mehr Informationen gibt es ab Mitte August 2016 unter www.shiatsu-gsd.de. Hier finden Interessierte auch ein Verzeichnis anerkannter Shiatsu-Praktiker in Deutschland.

21.07.2016

"Da der Einnahmezeitpunkt der Notfall-Pille eine wesentliche Rolle in der Wirksamkeit spielt, ist die Rezeptfreiheit ein großer Fortschritt für die betroffenen Frauen", so Apothekerin Annette Dunin von Przychowski. Foto: djd/Notfall-Pille/Annette Dunin von Przychowski

Verhütungspanne - was nun?

Rezeptfreie Notfall-Pille aus der Apotheke kann Schwangerschaft verhindern

Das Kondom gerissen, das Diaphragma verrutscht oder die Pille vergessen? Eine Verhütungspanne kann jedem passieren. Um in solch einem Fall eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern, kann die sogenannte Notfall-Pille helfen. Gut zu wissen: Seit März 2015 ist sie in Deutschland rezeptfrei in der Apotheke erhältlich - also ohne einen vorherigen Arztbesuch und ohne möglicherweise lange Wartezeiten. Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge ist die Rezeptfreiheit der Notfall-Pille aber nur etwa 70 Prozent der befragten Frauen zwischen 20 und 40 Jahren bekannt. Die Umfrage ergab zudem, dass 88 Prozent der Befragten es sehr wichtig bis wichtig finden, dass ein Wirkstoff schon längere Zeit erprobt wurde, es dazu also Langzeiterfahrungen gibt. Bei Verhütungspanne möglichst schnell handeln In der Notfallverhütung sind derzeit zwei Wirkstoffe mit unterschiedlich langer Therapieerfahrung zugelassen: Während Ulipristalacetat erst seit einigen Jahren in diesem Bereich eingesetzt wird, hat sich der Wirkstoff Levonorgestrel in der Notfallverhütung bereits seit mehr als 30 Jahren bewährt. Diese Notfall-Pille kann bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, am besten aber so schnell wie möglich. Bei einer Verhütungspanne können betroffene Frauen mit dem Apotheken finder unter www.meine-notfallpille.de zuverlässig den Weg zur nächsten Apotheke mit Bereitschaftsdienst finden - und zwar auch an Wochenenden, an Feiertagen oder nachts. Zudem bietet die Website Antworten auf Fragen rund um die Notfall-Pille. Notfall-Pille verschiebt den Eisprung Nach der Einnahme der Notfall-Pille mit Levonorgestrel können hormonale Verhütungsmittel wie die Anti-Baby-Pille problemlos wie gewohnt weitergenommen werden. Zusätzlich sollte ein nicht-hormonales Verhütungsmittel wie etwa ein Kondom verwendet werden - bis ein neuer Zyklus einsetzt. Viele Frauen glauben, die Notfall-Pille bewirke eine Art Abtreibung. Das ist nicht der Fall. Der Wirkstoff schiebt lediglich den Eisprung so lange hinaus, bis die männlichen Samenzellen nicht mehr befruchtungsfähig sind. Dadurch kann die Befruchtung einer Eizelle und somit eine Schwangerschaft verhindert werden. Ist die Frau zum Einnahmezeitpunkt bereits schwanger, kann die Notfall-Pille mit Levonorgestrel diese Schwangerschaft nicht abbrechen. Fruchtbare Tage erkennen Im Durchschnitt dauert der Zyklus einer Frau 28 Tage, wobei es auch kürzere oder längere Zyklen gibt. Der Eisprung findet etwa 14 Tage vor Zyklusende in einem der beiden Eierstöcke statt. Als Kennzeichen für die fruchtbaren Tage gelten Spannungsgefühle in der Brust, vermehrte sexuelle Lust, Ziehen im Unterbauch sowie das Auftreten von reichlich Zervixschleim, der an rohes Eiweiß erinnert. Da Samenzellen in der Vagina bis zu fünf Tage überleben können, sollte ungeschützter Geschlechtsverkehr um den Eisprung herum nur bei Kinderwunsch stattfinden.

21.07.2016

An die fremden Speisen erinnert man sich auch daheim oft noch mit Freuden. Foto: djd/Sanofi/Corbis

Reisen ohne Sodbrennen

Schlemmen gehört zum Urlaub dazu - doch nicht alle Genüsse sind eine Wohltat

Genuss gehört zum Urlaub dazu. Wer ein Land intensiv erleben will, möchte gern auch dessen kulinarische Besonderheiten kennenlernen. Doch angesichts ungewohnter Speisen, scharfer Gewürze und manch süßer oder fettreicher "Sünde" leidet der eine oder andere Sommerfrischler schon einmal unter Sodbrennen. Wer weiß, dass er empfindlich reagiert, sollte vorsichtig sein und sich an die Schärfe der ungewohnten Speisen erst langsam herantasten, allzu gewagte Experimente meiden und auch nicht zu viel auf einmal essen. Mehrere kleine Mahlzeiten sind die bessere Alternative. Zuverlässige Akuthilfe im Gepäck Aber auch Stress leistet dem unangenehmen Brennen in der Speiseröhre Vorschub. Also sollte man die Urlaubstage lieber ruhig genießen, als im Dauerlauf von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen. Zusätzlich immer ein paar Mandeln in der Tasche zu haben, um sie bei drohendem Sodbrennen zu knabbern - das ist ein altes Hausmittel, auf das viele schwören. Wichtige Informationen zu den Ursachen für Sodbrennen und wertvolle Tipps zur Vorsorge gibt es auf www.rgz24.de/Sodbrennen-Urlaub. Zur Sicherheit sollte man zudem ein Medikament gegen akutes Sodbrennen, etwa ein Antazidum, in der Reiseapotheke haben. Solch ein Mittel ist beispielsweise Maaloxan, das einen aktiven Magenschutz bietet, weil es sich wie ein Schutzfilm auf die empfindliche Schleimhaut legt und die Selbstheilung unterstützt. Sodbrennen in aller Regel ungefährlich "In aller Regel handelt es sich beim Sodbrennen nicht um eine gefährliche Erkrankung", erklärt Dr. Johannes Hankowitz, Apotheker am Institut für Pharmakologie und Präventive Medizin (IPPMed) in München. Allerdings seien die Betroffenen oft subjektiv sehr stark durch das Sodbrennen belastet und empfänden die Beschwerden als enorme Einschränkung ihrer Lebensqualität: "Das gilt umso mehr, als Sodbrennen häufig mit weiteren Symptomen wie Magendrücken, Magenschmerzen und saurem Aufstoßen einhergeht", so Hankowitz. Ein Arzt solle dann konsultiert werden, wenn nach einer Woche der Einnahme eines Antazidums keine Besserung der Beschwerden auftrete. Sodbrennen muss nicht sein (djd). Ganz verschiedene Faktoren können Sodbrennen verursachen. Risiken sind Stress, wie er auch auf Urlaubsreisen oft vorkommt, unregelmäßiges Essen, ungewohnte und scharfe Mahlzeiten sowie häufiger Kaffeekonsum. Wer all dies meidet und sich langsam an die Küche des Reiselandes gewöhnt, hat gute Chancen, das unangenehme Brennen zu umgehen. Hilfreich kann es zum Beispiel sein, einen kleinen Snack dabei zu haben, der gut vertragen wird. Dann ist man nicht darauf angewiesen, unterwegs etwas schlecht Verträgliches zu essen. Mehr Informationen gibt es unter www.maaloxan.de.

23.06.2016

Verletzungen am Knie sind nur selten harmlos - umso wichtiger ist es, Sportunfälle durch Prävention möglichst zu vermeiden. Foto: djd/Traumeel/Panthermedia

Starke Muskeln, starke Knie

Wie aktive Sportler schon im Training Knieverletzungen vorbeugen können

Zwar ist Sport grundsätzlich gesund, aber wer ehrgeizig trainiert, setzt seinen Körper auch großen Belastungen aus. Besonders gefährdet sind die Knie: So erleidet Schätzungen zufolge rund jeder dritte Fußballspieler zwischen 22 und 35 Jahren eine Kniegelenksverletzung - aber auch bei anderen Sportarten mit schnellen Stopps und Richtungswechseln wie Tennis, Handball, Volleyball oder Squash ist die Gefahr groß. Verletzungen am Knie sind nur selten harmlos, häufig kommt es zu Meniskus- und Bänderverletzungen, die behandlungsintensiv sind und lange Trainingspausen bedingen. Umso wichtiger ist es, Sportunfälle durch Prävention möglichst zu vermeiden. Wissen und Wackeln Vor allem sollte man die typischen Verletzungsrisiken seiner Sportart kennen, um sie durch Vorsicht und geeignete Schutzausrüstung möglichst zu vermeiden. Aufklärung gehört also zum Training dazu, ebenso wie gezielte Kraft-, Beweglichkeits- und Koordinationsübungen - Trainingstipps für Freizeitsportler gibt es beispielsweise beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Starke Muskeln halten und stabilisieren das Kniegelenk, Koordinationsfähigkeit und Geschicklichkeit sorgen zusätzlich dafür, dass kritische Situationen besser gemeistert werden können. Als besonders hilfreich für das Knie gelten Gleichgewichtsübungen auf einem Therapiekreisel, Minitrampolin oder Wackelbrett, da sie gleichzeitig die Muskeln und die Bewegungsrezeptoren fordern. Kommt es doch zu einer Verletzung, sollten Sportler sich mit der Erstversorgung auskennen. Dazu gehört es, zu pausieren, das Knie zu kühlen, einen mäßig straffen Druckverband anzulegen und das Bein hochzulagern. Ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel als Creme und Tabletten kann unterstützend wirken. Durch seine 14 Wirkstoffe wie Arnika (Arnica), Eisenhut (Aconitum) und Zaubernuss (Hamamelis) können Blutergüsse und Schwellungen eingedämmt, die Entzündung reguliert und der Heilungsprozess gefördert werden. Schnell zum Arzt Nach erfolgter Erstversorgung sollte man dann schnell einen Arzt aufsuchen, da bei falscher oder verspäteter Behandlung von Knieverletzungen dauerhafte Schäden zurückbleiben können. Meist gehört zur Therapie - auch nach Operationen - das Training dazu: Beim Rehasport wird der Muskelaufbau rund um das Gelenk gefördert, um es wieder stark für neue Belastungen zu machen. Drei Tipps für gesunde Sportlerknie 1. Dehnen nicht vergessen: Orthopäden zufolge ist das Dehnen nach dem Sport ebenso wichtig wie das Aufwärmen davor. Die Elastizität des Gewebes wird erhöht, die Gefahr von Überlastungsschäden gemindert. 2. Risikofaktoren vermeiden: Übermüdung, Alkoholeinfluss, bestehende Krankheiten, Stress und nachlassende Kraft erhöhen die Verletzungsgefahr. Dann lieber aussetzen beziehungsweise rechtzeitig aufhören. 3. Übergewicht abbauen: Zusatzkilos belasten die Knie bei jeder Bewegung, können dazu langfristig die Beinachsen verformen und eine Kniearthrose begünstigen.

23.06.2016

Beschwerdefrei durch die Wechseljahre - eine individuell abgestimmte Therapie kann dabei helfen. Foto: djd/Gynokadin/123RF

Mit Hormonen nicht experimentieren

Mit Hormonen nicht experimentieren

Irgendwann kommt jede Frau in die Wechseljahre. Gehen diese mit Begleiterscheinungen wie den berüchtigten Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsstörungen einher, tröstet sich so manche Betroffene mit der Hoffnung: "Ein paar Jahre und dann ist es vorüber". Einer großen amerikanischen Langzeitstudie zufolge können die Beschwerden allerdings bis zu zehn Jahre andauern, im Durchschnitt sind es etwa 7,4 Jahre. Eigenmächtiges Dosieren kann für Ungleichgewicht sorgen Eine ziemlich lange Zeitspanne! Vor allem Frauen, die mit stärkeren Beschwerden zu kämpfen haben, erwägen deshalb eine Hormontherapie. Dabei versuchen viele von ihnen, die Hormone selbst zu dosieren: Beispielsweise wenn sie ein gut verträgliches Hormon-Gel mit dem Östrogen Östradiol wie etwa Gynokadin Dosiergel verordnet bekommen, das gut zu handhaben und einfach zu dosieren ist. Fühlt man sich danach gerade wohl, wird schon einmal auf das Auftragen des Gels verzichtet. Umgekehrt wird bei stärkeren Beschwerden oftmals mehr Gel verwendet. Was viele aber nicht wissen: Die feine Balance der hormonellen Therapie gerät dann leicht aus dem Gleichgewicht. Frauen mit einer intakten Gebärmutter sollten zum Schutz vor Wucherungen zusätzlich zum Östrogen auch das Gelbkörperhormon Progesteron einnehmen. Wird die Dosis des Östrogens verändert, muss gegebenenfalls auch die Menge an Progesteron entsprechend angepasst werden. Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und unter www.ratgeberzentrale.de. Folgeprobleme vermeiden Anstatt also eigenmächtig mit der Dosierung zu experimentieren, sollten Frauen dies grundsätzlich mit dem Facharzt abstimmen, um sich sicher zu fühlen und Folgeprobleme zu vermeiden. Das gilt auch und besonders für sogenannte bioidentische Progesteron-Präparate, die in der Apotheke auf Rezept angemischt werden. Bei diesen individuellen Rezepturen handelt es sich schließlich ebenfalls um Hormone mit all ihren Vorteilen und Risiken. Zudem werden sie im Gegensatz zu sicheren, in klinischen Studien getesteten Arzneien nicht geprüft. Nutzen steht nun außer Frage (djd). Jahrelang scheuten viele Frauen eine Hormontherapie aus Angst vor Nebenwirkungen wie erhöhtem Brustkrebs-, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, vor denen 2002 die große amerikanische Women’s Health Initiative-Studie (WHI) warnte. Doch in einer jüngst erschienenen Publikation weisen die Autoren nun auf die jahrelangen, fehlerhaften Interpretationen ihrer Studiendaten hin. Und auch der Berufsverband der Frauenärzte hebt in einer aktuellen Pressemitteilung den Nutzen der Hormontherapie bei starken Wechseljahresbeschwerden hervor. Viele wichtige Informationen zum Thema gibt es beispielsweise unter www.hormontherapie-wechseljahre.de.

23.06.2016

Wer viel Sport treibt, hat oftmals einen erhöhten Mineralstoffbedarf. Foto: djd/Pflüger/Schüßler-Salze/yuri_arcus-fotolia.com

Natürlich zu mehr Wohlbefinden

Mit speziellen Mineralsalzen lässt sich der Körper sanft unterstützen

Strahlende Haut, volles Haar und einen gesunden Körper - das wünscht sich wohl jeder. Doch mitunter kann es vorkommen, dass der Mineralstoffhaushalt des Organismus durcheinander gerät und daraus Krankheiten entstehen. Besonders häufig geschieht dies in stressigen Lebensphasen, bei körperlichen Belastungen, in der Schwangerschaft und der Stillzeit oder aufgrund ungünstiger Lebensgewohnheiten. Jedes Salz hat seine eigene Aufgabe Da Mineralstoffe an allen Prozessen des Körpers beteiligt sind, ist ihr ausreichendes Vorhandensein eine Voraussetzung für den Zellaufbau und einen gesunden Stoffwechsel. Schüßler-Salze beispielsweise von Pflüger können dabei helfen, das Gleichgewicht im Mineralhaushalt wiederherzustellen. Die natürliche Heilmethode geht auf Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler zurück, ein Arzt und Forscher, der im 19. Jahrhundert in Oldenburg lebte. Die Salze unterstützen die Aufnahme und Verwertung der Mineralstoffe und können die Zellfunktionen normalisieren. Es gibt zwölf biochemische Basis-Salze, die alle auch von Natur aus in menschlichen Zellen auftreten. Jedes hat seine eigenen spezifischen Aufgaben. Die Nr. 1 Calcium fluoratum wird zum Beispiel der Haut, dem Gewebe und den Gefäßen zugeordnet. Nr. 4 Kalium chloratum soll Schleimhäute und Drüsen positiv beeinflussen, Nr. 8 Natrium chloratum den Flüssigkeitshaushalt. Je nach Beschwerdebild oder gewünschtem Ergebnis, etwa ein Säureabbau im Körper oder eine höhere Elastizität der Haut, werden die einzelnen Mineralsalze oftmals kombiniert und in Form einer Kur über einen längeren Zeitraum angewendet. Mehr Informationen gibt es unter www.pflueger.de. Ergänzt die gesunde Ernährung Wer eine Mineralsalz-Kur macht, beeinträchtigt damit keine anderen Therapien - im Gegenteil, laufende Therapien werden dadurch sogar unterstützt. Auch eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und pflanzlichen Ölen, mäßig Getreide und wenig Wurst und fettem Fleisch kann durch die Salze sinnvoll ergänzt werden. Damit eine optimale Einnahme erfolgen kann, sollte darauf geachtet werden, dass die Mundschleimhaut frei von Essen und Getränken ist - am besten werden die Schüßler-Salze zehn Minuten vor oder nach dem Essen eingenommen. Bei akuten Beschwerden (djd). Kopfweh, Menstruationsbeschwerden, Muskelschmerzen, Schlafstörungen oder nervöse Unruhe - nicht immer will und muss man bei akuten Beschwerden gleich zu starken Medikamenten greifen. Alternativ können oft auch natürliche Heilmittel sinnvoll sein. Zur besonders intensiven Anwendung kann dann etwa das Schüßler-Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum als "Heiße 7" zubereitet werden: Dazu zehn Tabletten in eine Tasse geben und mit 0,2 Liter abgekochtem, heißem Wasser übergießen. Wenn sich die Tabletten nach wenigen Minuten aufgelöst haben, trinkt man alles in kleinen Schlucken. Mehr Informationen gibt es unter www.pflueger.de.

20.05.2016

Jedes Jahr gibt es neue Ideen, Gewürze und Kräuter, die man unbedingt einmal probieren möchte - den Magen kann dies allerdings gelegentlich belasten. Foto: djd/Maaloxan/Corbis

Unbeschwertes Grillvergnügen

Das sommerliche Freizeitvergnügen kann oftmals von Sodbrennen getrübt sein

Der Sommer ist da. Verlockend zieht der Duft nach aromatischen Steaks, nach Grillgemüse, gesundem Fisch und rustikalen Bratwürsten durch die Gärten. Überall werden die Grillroste geschrubbt, Rezepte ausgetauscht und Freunde eingeladen. Jedes Jahr gibt es neue Ideen, Gewürze und Kräuter, die man unbedingt einmal probieren möchte. Nicht für jeden ist das Vergnügen allerdings ungetrübt. "Wer einen empfindlichen Magen hat, wird auf die meist deftigen Speisen vom Grill unter Umständen mit Sodbrennen reagieren", warnt Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Oft zu viel und oft zu fett Dafür sind vor allem zwei Ursachen verantwortlich. Zum einen führt der Heißhunger auf die Grillspezialitäten häufig dazu, dass Genießer gelegentlich zu viel essen. Wer darauf sensibel reagiert, kann als Folge an Sodbrennen leiden. Zum anderen sind auch scharfe Gewürze und fettes Fleisch ein Risiko, das allzu leicht dazu führen kann, dass die Magensäure schmerzhaft in die Speiseröhre aufsteigt. Was kann man tun, wenn beides nur gelegentlich vorkommt? "Antazida wie ´Maaloxan´ kombinieren Akuthilfe und aktiven Magenschutz. So lindern sie den brennenden Schmerz, während der aktive Magenschutz sich wie ein Schutzfilm auf die empfindliche Schleimhaut legt und so auch die Selbstheilung unterstützt", empfiehlt beispielsweise Dr. Johannes Hankowitz, Apotheker am Institut für Pharmakologie und Präventive Medizin (IPPMed) in München. Lieber leicht genießen Um Sodbrennen zu vermeiden, kann es auch sinnvoll sein, das Essverhalten umzustellen, ohne auf Genuss verzichten zu müssen. Fettarmes Fleisch und Fisch vom Grill werden meist besser vertragen als fettes Schweinefleisch. Ergänzt man die Mahlzeit durch frisch gegrilltes Gemüse, reduziert das die Belastung sogar kurzfristig. Aber auch langfristig kann dies ein wichtiger Beitrag zu gesunder Ernährung und Gewichtsabnahme - und damit auch zu weniger Sodbrennen sein. Auch Alkohol sollte man im Übrigen in diesem Zusammenhang nur in Maßen genießen. Selbsttest bei Sodbrennen (djd). Wer fürchtet, Sodbrennen zu haben, findet auf www.maaloxan.de einen praktischen Selbsttest. Dieser ersetzt zwar nicht den Besuch beim Arzt, gibt aber wertvolle Hinweise. Wer nur gelegentlich an Sodbrennen leidet, kann zu Antazida greifen, die es in der Apotheke gibt. Ebenso kann man Hausmittel ausprobieren, denen eine positive Wirkung nachgesagt wird. Dazu zählen das Knabbern von Mandeln, das Trinken von ungesüßtem Kräutertee und der entspannte Genuss leichter Mahlzeiten. Geräucherte, scharf gewürzte, stark gebratene und fettreiche Speisen sollte man besser meiden.