27.11.2025

Magnesium als starker Unterstützer für das Wohlbefinden

Gut versorgt – damit Muskeln, Herz und Nerven im Gleichgewicht bleiben

(djd). Eigentlich steht ein aktiver Tag bevor: Termine, Sport, ein Abend mit Freunden und Familie. Doch der Körper macht nicht mit – Müdigkeit, Muskelkrämpfe und Verspannungen bremsen den Elan. Solche Beschwerden können Hinweise darauf sein, dass dem Körper wichtige Nährstoffe fehlen. So ist das unkontrollierte Zusammenziehen des Muskels ein typisches Symptom für ein Magnesiumdefizit. Denn als Gegenpart von Kalzium, das für die Muskelanspannung zuständig ist, sorgt Magnesium für die Entspannung. Und der Mineralstoff hat viele weitere Aufgaben. Er ist an etwa 600 Prozessen im Körper beteiligt. Wichtig bei Migräne und Diabetes Heute weiß man zum Beispiel, dass ein niedriger Magnesiumspiegel zu kardiovaskulären Problemen führen kann. Herzstolpern, Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag sind mögliche Folgen. Auch bei Migränepatienten wird oft ein niedriger Magnesiumstatus festgestellt. Der Mineralstoff ist zudem ein wesentlicher Bestandteil der Knochen und spielt eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel. All dies zeigt, wie wichtig eine gute Versorgung ist. Die ideale tägliche Menge hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt allgemein eine Zufuhr von 300 bis 350 mg am Tag. Doch es gibt Situationen, in denen man mehr braucht. Beispielsweise in der Schwangerschaft kann eine erhöhte Aufnahme wichtig sein. Aber auch bei Diabetes sollte man darauf achten, gut versorgt zu sein, da ein Magnesiummangel das Diabetes-Risiko etwas erhöhen kann. Tipps zur Deckung des Bedarfs sowie einen individuellen Bedarfsrechner gibt es auch unter www.diasporal.com. Den Magnesiumbedarf decken Da der Körper Magnesium nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Gute Lieferanten sind unter anderem Kerne und Samen, Getreideprodukte, Mangold, Brokkoli, Erbsen, Fisch und Meeresfrüchte. Doch im stressigen Alltag ist es oft nicht leicht, die optimale Menge aufzunehmen. Dann können Arzneimittel aus der Apotheke wie das Magnesium-Diasporal 300 mg Trinkgranulat gezielt und effektiv unterstützen, einen Mangel vorzubeugen. Denn laut der Nationalen Verzehrsstudie 2008 erreichen circa 25 Prozent der Deutschen nicht die empfohlenen Mengen. Dabei gilt: Wer seinen Magnesiumbedarf im Blick behält, legt eine wichtige Grundlage für mehr Wohlbefinden und Energie im Alltag.

27.11.2025

Schnell zurück zu Aktivität und Bewegung

Sprunggelenkorthesen als Teil der Therapie nach einer Sprunggelenkverletzung

(djd). Das Sprunggelenk weist eine faszinierende Anatomie auf und spielt eine zentrale Rolle für unsere Mobilität. Es verbindet den Unterschenkel mit dem Fuß und ermöglicht das Gehen, Laufen und Springen. Damit es stabil und flexibel bleibt, arbeiten Knochen, Bänder, Muskeln und Sehnen zusammen. Das Sprunggelenk ist täglich großen Belastungen ausgesetzt und daher anfällig für verschiedene Verletzungen und Beschwerden, die ärztlich behandelt werden sollten. Sprunggelenkorthesen geben Halt und Sicherheit Sprunggelenkverletzungen schränken die Mobilität vorübergehend stark ein. Für eine effektive Therapie zurück zu Aktivität und Bewegung gibt es Sprunggelenkorthesen. Die komfortablen, alltagstauglichen Begleiter stabilisieren das Sprunggelenk in einer Ebene: Sie führen und begrenzen die Bewegung des Sprunggelenks und können so dem seitlichen Umknicken entgegenwirken. Die neue Orthese Ankle RTS von medi beispielsweise gibt Halt und Sicherheit und ist damit sowohl für die Reha als auch zur Prävention vor wiederkehrenden Verletzungen nach der Rückkehr in den Alltag und zum Sport gut geeignet. Mit speziellen Übungen für das Sprunggelenk können Patientinnen und Patienten selbst aktiv werden, um die Stabilität und Belastbarkeit zu fördern. Diese sollten ausschließlich nach ärztlicher Absprache durchgeführt werden. Die Vorteile einer modernen Sprunggelenkorthese Die neue Orthese kann im Ristbereich komplett geöffnet werden, um sie einfach anzulegen. Die weite Öffnung ist gerade in den ersten Tagen der Therapie hilfreich und angenehm, wenn das verletzte Sprunggelenk noch geschwollen und sehr schmerzempfindlich ist und stabilisiert werden soll. Zudem passt die Orthese dank des schlanken Designs in fast jeden Schuh. Das intuitive Gurtsystem sorgt für eine einfache Handhabung, Gurtführung und Einstellung. Die Sprunggelenkorthese ist in den Schuhgrößen 35 bis 47 für den linken und rechten Fuß erhältlich, mehr Infos gibt es unter www.medi.de und unter 0921-912750. Bei medizinischer Notwendigkeit können Orthesen ärztlich verordnet werden. Im medizinischen Fachhandel werden sie angepasst. Kompressionsstrümpfe als Ergänzung zur Orthese Spezielle medizinische Kompressionsstrümpfe sind die ideale Therapieergänzung zur Sprunggelenkorthese in den ersten Wochen nach der Verletzung. Sie reduzieren auftretende Ödeme beziehungsweise können einer Ödembildung entgegenwirken. Strümpfe mit spezieller Stricktechnologie machen es möglich, dass diese beim Anziehen besonders leicht über die Haut gleiten. Das einfache An- und Ausziehen ist auch ideal für sehr schmerzempfindliche Patientinnen und Patienten oder bei ausgeprägter Ödembildung.

27.11.2025

Damit die Augen "durchatmen" können

Kontaktlinsen aus Silikonhydrogel lassen deutlich mehr Sauerstoff an die Augen

(djd). Auf den ersten Blick sehen alle Kontaktlinsen gleich aus, doch der Schein trügt. Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, aus welchem Material sie gefertigt sind. Dies hat Einfluss auf den Tragekomfort, die Leistung und die Augengesundheit. Wer bereits eine Kontaktlinse trägt oder damit starten will, sollte sich beim Augenoptiker oder der Augenoptikerin nach einem Upgrade auf Einmalkontaktlinsen aus Silikonhydrogel erkundigen. Das sollte man dazu wissen: Warum Einmalkontaktlinsen? Einmalkontaktlinsen kommen ganz ohne Pflege aus. Sie werden nach dem Tragen einfach entsorgt und für den nächsten Einsatz durch ein frisches Paar ersetzt. Moderne Kontaktlinsentechnologien und Designs zeichnen sich durch sehr gute Seheigenschaften und einen hohen Tragekomfort aus. Kein Verrutschen, kein Beschlagen der Brille und stets ein uneingeschränktes Blickfeld machen sie zu unkomplizierten Begleitern bei allen Aktivitäten und punkten auch bei sportlichen Herausforderungen. Warum Tageslinsen aus Silikonhydrogel statt aus Hydrogel? Silikonhydrogel lässt wesentlich mehr Sauerstoff an die Augen und sorgt damit für ein gesundes Kontaktlinsentragen. Eine gute Sauerstoffversorgung ist für die Augen elementar und sorgt dafür, dass die Augen klar, weiß und gesund bleiben. Welches sind die wichtigsten Unterschiede? Hydrogel-Kontaktlinsen können im Laufe der Zeit und besonders bei längerer Tragedauer Feuchtigkeit verlieren. Dies kann am Ende des Tages zu Augentrockenheit mit juckenden Augen, verschwommenem Sehen und auf Dauer zu Sauerstoffmangel führen. Kontaktlinsen aus Silikonhydrogel haben dagegen zwar meist einen niedrigeren Wasseranteil als Hydrogel-Kontaktlinsen, sind aber durch ihre Materialzusammensetzung wesentlich sauerstoffdurchlässiger. Dank des enthaltenen Silikons lassen sie bis zu fünfmal mehr Sauerstoff an die Hornhaut als Hydrogel-Kontaktlinsen und sind dadurch auch für längere Tragezeiten gut geeignet. Welche Einmalkontaktlinse aus Silikonhydrogel eignet sich besonders für einen aktiven Lebensstil? Die Einmalkontaktlinsen MyDay und clariti 1 day aus Silikonhydrogel von CooperVision etwa sind prädestiniert für einen gesunden, aktiven Lebensstil, mehr Infos findet man unter www.coopervision.de. Es gibt die Kontaktlinsen in einem breiten Stärkenbereich - egal ob man kurzsichtig oder weitsichtig ist, eine Hornhautverkrümmung hat oder sich eine Gleitsichtkontaktlinse wünscht. Alle Kontaktlinsen aus dieser Produktfamilie besitzen einen integrierten UV-Filter. UV-absorbierende Kontaktlinsen sind aber kein Ersatz für UV-absorbierende Schutzbrillen, da sie das Auge und den umliegenden Bereich nicht vollständig abdecken.

27.11.2025

Wissenslücken bei der Mundhygiene

Aktuelle Umfrage: Gründliche Zahnpflege gelingt nicht allen

(djd). Wer seine Zähne im Alltag gründlich pflegt – zweimal täglich Zähneputzen, eine tägliche Zahnzwischenraumreinigung sowie jährliche Besuche bei der professionellen Zahnreinigung – schützt seine Gesundheit und schont langfristig den Geldbeutel. Denn ungenügende Zahnpflege kann zu Karies, Zahnfleischerkrankungen, Parodontitis und unbehandelt sogar zu Zahnverlust führen. Zahnersatz wird dann oft zur kostspieligen Angelegenheit. Zudem steht die Zahngesundheit in Zusammenhang mit der Allgemeingesundheit: Wer auf gründliche Zahnpflege setzt, leistet Vorsorge weit über die Zähne hinaus. Wie aber sieht es in der Praxis mit der Zahnpflege in Deutschland aus? Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag des Mundhygienespezialisten TePe wirft darauf ein Schlaglicht: 1. Die Zahnbürste ist kein Alleskönner Mehr als die Hälfte der Befragten überschätzt die Leistung der Zahnbürste und geht davon aus, dass sie 70 bis 80 Prozent der Zahnoberflächen reinigt. Tatsächlich erreicht sie lediglich rund 60 Prozent, dies schätzen nur 13 Prozent der Befragten richtig ein. Die restlichen etwa 40 Prozent der Zahnoberflächen befinden sich zwischen den Zähnen – hier setzen Interdentalbürsten an: Sie erreichen die Zahnzwischenräume und können dabei auch Vertiefungen der Zahnoberflächen effektiv mitreinigen. So werden in Verbindung mit der Zahnbürste alle fünf Seiten eines Zahns gründlich von bakterieller Plaque befreit. 2. Zahnzwischenräume werden vernachlässigt 57 Prozent der Befragten reinigen die Zahnzwischenräume nicht täglich – aus vielen Gründen: Manche vergessen die Interdentalreinigung, andere reinigen die Zahnzwischenräume nur, wenn sie das Gefühl haben, dass sich etwas zwischen den Zähnen befindet und etwa jede und jeder Vierte hat schlichtweg keine Lust dazu. Manche halten die Reinigung für überflüssig, finden sie zu kompliziert oder ihnen fehlt die Zeit. "Dabei sollte die Reinigung der Zahnzwischenräume aus zahnmedizinischer Sicht fester Bestandteil der täglichen Zahnpflege sein", rät Dr. Ralf Seltmann, Zahnmediziner und Senior Manager Clinical Affairs bei TePe D-A-CH. 3. Nur jede und jeder Vierte nutzt Interdentalbürsten Tatsächlich nutzt nur jede und jeder Vierte Interdentalbürsten. "Zahnseide kann das Mittel der Wahl sein, wenn selbst die kleinste Interdentalbürste noch zu groß für den Zahnzwischenraum ist", so Dr. Seltmann. Hinzu kommt: Nur 40 Prozent derjenigen, die Interdentalbürsten verwenden, nutzen sie in der zahnärztlich empfohlenen Häufigkeit von einmal täglich. Fast die Hälfte der Verwenderinnen und Verwender setzt auf eine einzige Bürstengröße – obwohl die Zahnzwischenräume meist unterschiedlich groß sind und sich im Lauf der Zeit verändern können.

27.11.2025

Beruhigung für hochsensible Haut

Fett und Feuchtigkeit helfen gegen Irritationen und Juckreiz

(djd). Babys und Kleinkinder mit sehr sensibler Haut reagieren besonders empfindlich auf äußere Reize. Ihre Hautoberfläche trocknet unter Umständen schnell aus, wird leicht gereizt oder neigt sogar zu Neurodermitis. Schon kleinste Einflüsse wie Temperaturwechsel, Reibung oder bestimmte Inhaltsstoffe in Cremes oder anderen Pflegeprodukten können Rötungen, ein Spannungsgefühl, Juckreiz oder Hautirritationen auslösen. Für Eltern ist es dann oft eine Herausforderung, die richtige Pflege zu finden, welche die Hautbarriere stabilisiert und den Feuchtigkeitshaushalt reguliert. Hypoallergene Formulierungen Milde, rückfettende Produkte können dazu beitragen, die gestresste Haut zu beruhigen und Reizungen vorzubeugen. Besonders bewährt haben sich parfümfreie, hypoallergene Formulierungen mit pflegenden Lipiden und feuchtigkeitsbindenden Inhaltsstoffen wie Sheabutter, Panthenol, Bio-Mandelöl, Aloe Vera oder pflanzlichem Glycerin. Sie versorgen die Körperoberfläche mit Fett und Feuchtigkeit, ohne sie zusätzlich zu belasten. Näheres dazu ist beispielsweise unter www.hipp.de/pflege zu erfahren. Schutz für die ganze Familie Das Unternehmen Hipp hat beispielsweise mit seiner Linie "Hipp Hochverträglich" eine Pflege speziell für hochsensible und zu Neurodermitis neigende Haut entwickelt. Sie umfasst drei Produkte – den nährenden Öl-Balsam, die feuchtigkeitsspendende Familiencreme und das rückfettende Pflegebad –, die vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) getestet und empfohlen wurden. Alle Formulierungen sind parfümfrei, hypoallergen und enthalten ausgewählte Inhaltsstoffe, die die Hautbarriere stärken und den Juckreiz mindern können. Der Öl-Balsam mit Sheabutter und Bio-Mandelöl verwandelt sich wohltuend auf der Haut vom Balsam zum seidigen Öl. Die Familiencreme mit 15 ?Prozent Sheabutter, Aloe Vera und pflanzlichem Glycerin sowie zusätzlich Bio-Mandelöl spendet bis zu 72 Stunden Feuchtigkeit. Das pH-hautneutrale Pflegebad schützt mit Panthenol und rückfettenden Substanzen bereits während des Badens vor dem Austrocknen. Um die empfindliche Babyhaut zusätzlich zu schützen und die Feuchtigkeit darin zu bewahren, sollte man sie nach dem Baden nur sanft abtupfen statt reiben und sofort eincremen. Auch das Tragen von atmungsaktiver Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle und Bambus kann Reizungen vorbeugen.

26.10.2025

Schmerzmittel richtig anwenden

Kopfweh bis Gelenkbeschwerden: Die besten Tipps vom Experten

(djd). Das kennt wohl nahezu jeder: Ob pochender Kopf, ziehender Rücken oder stechendes Zahnweh – wer Schmerzen hat, will schnelle Hilfe. Viele greifen dann zur Tablette. Doch man sollte nicht wahllos irgendetwas einnehmen. „Schmerz ist nicht gleich Schmerz“, betont Linda Apotheker Oliver Petrig aus Mannheim. Die Auswahl des passenden Wirkstoffs hängt auch von der Schmerzart und -lokalisation ab. Welche Art von Schmerz? Bei Spannungskopfschmerzen eignet sich in der Regel Ibuprofen, sofern keine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt. „Wenn es schnell gehen soll, empfiehlt sich ein Ibu-Lysin-Präparat – das wirkt bereits nach etwa zehn Minuten“, sagt der Experte. Migräne dagegen erfordert eine andere Strategie: Ruhe, Dunkelheit und eventuell Magnesium zur Vorbeugung. „Kommt die Attacke, kann ASS oder Ibuprofen helfen – oder in stärkeren Fällen ein Triptan.“ Die gängigen Wirkstoffe haben unterschiedliche Eigenschaften. Ibuprofen, Diclofenac und Acetylsalicylsäure (ASS) gehören zur Gruppe der NSAR – sie wirken schmerz- und entzündungshemmend, können aber die Magenschleimhaut reizen und langfristig das Herz-Kreislauf-System belasten. „Paracetamol greift nicht den Magen an, wird jedoch über die Leber abgebaut – Alkohol ist dabei unbedingt zu meiden“, warnt Petrig. Wer unter Gelenk- oder Rückenschmerzen leidet, kann auch zu Schmerzgel oder -salbe greifen. Die lokale Anwendung schont den Körper und verursacht seltener Nebenwirkungen. Nebenwirkungen minimieren – Wirkung maximieren Ein häufiger Fehler bei Tabletten ist die falsche Dosierung. „Diese hängt vom Körpergewicht ab. Eine 60-Kilo-Frau braucht mindestens 400 Milligramm Ibuprofen – eine halbe Tablette bringt oft nichts.“ Hier ist fachkundige Beratung in der Apotheke gefragt – unter www.linda.de finden sich welche in Wohnortnähe. Wichtig sei generell: Schmerzmittel, wie zum Beispiel Ibuprofen, am Besten zu oder nach einer Mahlzeit einnehmen. Patienten, die regelmäßig Medikamente nehmen, etwa bei Bluthochdruck oder Diabetes, sollten Wechselwirkungen prüfen lassen. „Eine Medikationsanalyse in der Apotheke ist dabei sehr hilfreich – sie wird sogar von den Kassen übernommen“, informiert der Experte. Spätestens, wenn Schmerzen länger als drei Tage andauern oder sich verschlimmern, ist ärztlicher Rat angezeigt. Und besonders bei Bauchschmerzen ist Vorsicht geboten. Alternativen zur Tablette Neben klassischen Präparaten gewinnt medizinischer Cannabis an Bedeutung. „Extrakte mit THC und CBD zeigen bei chronischen Schmerzen ein sehr gutes Nutzen-Risiko-Profil“, so Petrig. Auch alternative Methoden wie Akupunktur oder Elektropulstherapie rücken stärker in den Fokus, wenn es um die Behandlung von Schmerzen geht.

26.10.2025

Salz als Schlüssel im Kampf gegen Krebs?

Forschungen zeigen: Speisesalz aktiviert Anti-Tumorzellen

(djd). Krebs gehört zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erkranken jedes Jahr rund 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, weltweit sind es mehr als 20 Millionen. Und Prognosen zeigen: In den kommenden 25 Jahren könnte die Zahl der Neuerkrankungen auf über 35 Millionen steigen. Kein Wunder also, dass weltweit intensiv nach neuen Wegen gesucht wird, um die Heilungschancen zu verbessern. Ein deutsches Forscherteam hat nun einen vielversprechenden Ansatz entdeckt – mithilfe eines Stoffes, den wir alle täglich nutzen: Speisesalz. T-Zellen als Patrouille gegen Krebs Im Mittelpunkt der Untersuchungen des Teams um Professorin Dr. Christina Zielinski vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) sowie der Friedrich-Schiller-Universität Jena stehen die sogenannten T-Zellen. Diese Immunzellen patrouillieren durch den Körper und überprüfen, ob körpereigene Zellen gesund sind. Befallene oder veränderte Zellen – etwa durch Krankheitserreger oder Tumoren – werden gezielt zerstört. T-Zellen sind also so etwas wie die innere „Schutzpolizei“ unseres Körpers. Salz stärkt die körpereigene Schutzpolizei Das Forschungsteam konnte nun zeigen, dass Salz diese Abwehrzellen leistungsfähiger macht. „Ganz normales Speisesalz kann in Immunzellen Programme auslösen, die deren Zytotoxizität steigern – also die Fähigkeit, Krebszellen gezielt zu töten“, erklärt Zielinski. Mehr über die Rolle von Salz für die Gesundheit erfährt man unter www.vks-kalisalz.de. Das Geheimnis liegt in der Stoffwechselaktivität der T-Zellen: Durch Salz nehmen diese mehr Zucker und Aminosäuren auf, wodurch sie zusätzliche Energie gewinnen. Und genau diese Energie verleiht ihnen die Stärke, Tumorzellen noch effektiver zu bekämpfen. Hoffnung für neue Therapien Im Mausmodell wurde bereits gezeigt, dass salzaktivierte T-Zellen Tumorzellen tatsächlich wirksamer angreifen. Auch andere Studien bestätigen inzwischen diese Beobachtung. Die entscheidende Frage lautet nun: Wie lässt sich dieser Effekt sicher und gezielt in der Krebstherapie nutzen? „Es gibt ja schon sehr viele potente Therapien gegen Krebs, die auf T-Zellen basieren“, betont die Medizinerin. „Wenn man diese Zellen mit Salz vorbehandelt, könnten sie ihre Anti-Krebseigenschaften noch stärker ausbilden.“ Ein Patient könnte dann beispielsweise mit Kochsalzlösung aktivierte Anti-Tumorzellen im Rahmen seiner Therapie per Infusion erhalten. Auf diese Weise ließen sich bewährte Immuntherapien deutlich verstärken. „Diese Zellen sind dann fitter und haben mehr Kraft, um den Krebs zu bekämpfen“, so Professorin Zielinski.

26.10.2025

Ratgeber zur Radonkur

Natürliches Heilmittel bei Arthrose, Rheuma und Fibromyalgie

(djd). Seit über hundert Jahren ist das Edelgas Radon in der Kurmedizin als Heilmittel bekannt. Eine Radontherapie kann bei häufigen Beschwerden helfen und Schmerzen lindern, etwa bei Arthrose, Rheuma, Atemwegs- und Hautkrankheiten. Statt immer mehr Medikamente zu nehmen, finden Betroffene in der Radonkur eine ganzheitliche Behandlung, zum Beispiel in Bad Steben. Das Bayerische Staatsbad im Frankenwald ist einer der wenigen Kurorte in Mitteleuropa, der über das natürliche Heilmittel verfügt. Unter www.bad-steben.de werden die wichtigsten Fragen zur Radonkur fachkundig beantwortet. Ein Auszug: Was ist Radon und wie wirkt es im Körper? Das natürliche, geruch- und farblos Edelgas ist überall in der Erdrinde und in der Luft enthalten. Es hat einen milden radioaktiven Strahlungseffekt: Die physikalische Halbwertszeit von Radon beträgt 3,8 Tage, die biologische nur 20 bis 30 Minuten. Das heißt, dass die Hälfte des Radons nach dieser Zeit vom Körper ausgeschieden ist. Schon nach wenigen Stunden ist kein Radon mehr im Körper nachweisbar. Badeärzte schreiben dem radioaktiven Edelgas in niedrigen Dosen entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte zu. Mittlerweile gibt es dafür auch zahlreiche Hinweise aus der Forschung: So kann die Selbstheilungskraft der Zellen angeregt werden. Der schmerzlindernde Effekt wird auf die Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen zurückgeführt, zerstörerische Stoffwechselprodukte können abgebaut werden. Wie und bei welchen Krankheiten wird die Radontherapie durchgeführt? Baden, Trinken, Inhalieren – das sind die drei Formen der Radontherapie, wie sie in ein- bis dreiwöchigen Kuren durchgeführt wird: Bei Wannenbädern im radonhaltigen Wasser gelangt das Edelgas über die Haut in den Körper und in die Atemluft. Auch im Heilstollen oder beim Inhalieren atmen die Patienten radonhaltige Luft ein. Bei Trinkkuren mit radonhaltigem Wasser nimmt der Blutkreislauf Radon über den Magen-Darmtrakt auf. Die Radonkur hat sich als spezifisch wirksam erwiesen bei rheumatischen Erkrankungen und Arthrose, bei Erkrankungen der Atemwege wie Asthma bronchiale oder chronischer Bronchitis sowie bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte. Bei diesen chronischen Krankheiten kann zwar auch das Radon keine Heilung bringen, aber zur Linderung der Beschwerden beitragen. Gibt es ein Strahlenrisiko? Eine Radontherapie stellt eine sehr geringe Strahlenbelastung dar, die nach Aussagen der Experten in der normalüblichen Streuung untergeht. Für die Radontherapie gelte das gleiche wie für Röntgenstrahlung oder andere medizinische Verfahren: Der Arzt wägt Nutzen und Risiko für den Patienten ab.

26.10.2025

Erkältung im Anmarsch?

Wie man die Atemwege natürlich befreien und Infektionen bekämpfen kann

(djd). Hatschi! – ein Geräusch, das jetzt wieder häufiger in Büros, Bussen und Klassenzimmern zu hören ist. Erkältungen gehören zur kalten Jahreszeit wie der Schal zum Mantel. Rund 200 verschiedene Viren können eine Erkältung auslösen. Erwachsene erwischt es im Schnitt zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder sogar bis zu zehnmal. Die Ansteckungsgefahr ist jetzt besonders groß: Menschen halten sich häufiger in geschlossenen Räumen auf, die Schleimhäute trocknen durch die Heizungsluft aus und sind dadurch anfälliger für Krankheitserreger. Neben typischen Symptomen wie einer verstopften Nase und Husten können auch Komplikationen wie eine Sinusitis oder Mittelohrentzündung entstehen. Umso wichtiger sind Maßnahmen, die vorbeugen und Beschwerden effektiv lindern. Eine Nasendusche kann das Durchatmen erleichtern Die Nase spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie befeuchtet und erwärmt die Atemluft, filtert Schmutzpartikel und Viren heraus – und bildet so die erste Abwehrbarriere. Ist die Schleimhaut geschwollen oder verschleimt, funktioniert das nur eingeschränkt. Nasenspülungen können dann helfen, Schleim und Erreger auszuspülen. Sie unterstützen die Selbstreinigung der Nase und beugen oftmals Infektionen vor. Eine bewährte Möglichkeit sind Nasenduschen mit Salzlösungen. Wichtig ist die richtige Konzentration, damit die Schleimhaut nicht gereizt wird. Natürliches Emser Salz beispielsweise enthält über 30 Mineralstoffe. Die leicht basische Lösung kann zähen Schleim verflüssigen, Partikel von der Schleimhaut spülen und Entzündungen entgegenwirken. Gerade bei verstopfter Nase und entzündeten Nebenhöhlen erleichtert es das Durchatmen und unterstützt die Regeneration der Schleimhaut. Atemwege entlasten und die Abwehr stärken Die dazugehörige Nasendusche selbst ist zudem so konstruiert, dass sie durch kontrollierten Druckaufbau auch schwer erreichbare Nasenbereiche spült und die Anwendung hygienisch möglich ist. Mehr Informationen gibt es unter www.emser.de. Zusätzlich helfen einfache Alltagsmaßnahmen, die Atemwege zu entlasten und die Abwehr zu stärken. Viel trinken hält die Schleimhäute feucht, Bewegung an der frischen Luft unterstützt den Kreislauf und das Immunsystem. Regelmäßiges Lüften und ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen für ein gutes Raumklima, welches verhindert, dass die Schleimhäute austrocknen. Eine ausgewogene Ernährung und genügend Schlaf geben dem Körper zusätzlich Kraft, um Infekte besser abzuwehren.

26.10.2025

Medizinische Kompression und modernes Design

Zeitgemäße Kompressionsstrümpfe verbinden Funktion mit außergewöhnlicher Optik

(djd). Medizinische Kompressionsstrümpfe fördern die Blutzirkulation und entlasten den Kreislauf, indem sie Druck auf das Venensystem ausüben. Sie können Schmerzen, Schwellungen und Schweregefühlen vorbeugen oder deutlich abschwächen. Die Beine fühlen sich wieder leichter und entspannter an. Mit ihrem exakt definierten Druckverlauf können die Strümpfe auch einer Thrombose vorbeugen. Für Venenpatientinnen und -patienten ist die tägliche medizinische Kompressionstherapie deshalb fester Bestandteil ihres Alltags. Von einem modischen Kniestrumpf optisch nicht zu unterscheiden Entscheidend für den Therapieerfolg ist, dass die medizinische Kompression regelmäßig und konsequent getragen wird. Und zwar nicht nur zu Hause, sondern überall. Moderne Kompressionsstrümpfe unterscheiden sich kaum mehr von herkömmlichen Kniestrümpfen und punkten mit einem mitunter außergewöhnlichen Design. Von medi beispielsweise gibt es nun den neuen Kompressionsstrumpf mediven comfort print, er vereint therapeutische Wirksamkeit mit einer Rundum-Farbbedruckung. Der Strumpf ist in drei Mustern und den beiden Farbvarianten dezent und knallig erhältlich und optisch von einem modischen Kniestrumpf nicht zu unterscheiden. Mehr Informationen gibt es unter www.medi.de und telefonisch unter 0921-912750. Bei medizinischer Notwendigkeit können medizinische Kompressionsstrümpfe ärztlich verordnet werden. Im medizinischen Fachhandel werden sie angepasst. Für Menschen, die ihre Persönlichkeit auch über die Kleidung ausdrücken wollen "Geeignet ist der neue Kompressionsstrumpf für Menschen mit Venenleiden im Anfangs- bis mittleren Stadium, die Wert auf Mode legen und ihre Persönlichkeit auch über ihre Kleidung ausdrücken möchten", erklärt Katharina Funk vom Hersteller medi. Die drei Muster entstanden in enger Zusammenarbeit mit einer Textildesignerin. Für die Muster Leo, Space und Twist habe man sich letztlich auch nach Rückmeldungen von ersten Testträgerinnen und Testträgern entschieden. "Generell setzen wir bei unseren Produkten auf eine enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften, Ärztinnen und Ärzten sowie dem Fachhandel", betont Katharina Funk.

10.10.2025

Parkinson: Wenn Tabletten nicht mehr reichen

Bei fortgeschrittener Erkrankung wird es Zeit für eine nicht-orale Folgetherapie

Parkinson-Krankheit sind alltägliche Bewegungen oft beeinträchtigt. Die Ursache ist ein Mangel am Botenstoff Dopamin im Gehirn, der für die Weiterleitung von Nervenimpulsen wichtig ist. Verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifheit, Zittern und Gleichgewichtsprobleme sind mögliche Symptome. Anfangs lassen sich diese meist mit Tabletten gut unter Kontrolle bringen, doch leider lässt deren Wirkung mit der Zeit nach. Das kann zu Phasen schlechter Beweglichkeit und Überbewegungen führen und die Lebensqualität stark einschränken. Dann wird es Zeit für eine nicht-orale Folgetherapie. Die 5-2-1-Regel Wie sich dieser Zeitpunkt erkennen lässt, erklärt der Neurologe PD Dr. Florin Gandor: „Ein internationales Expertengremium hat die ,5-2-1‘-Kriterien aufgestellt: Wenn Betroffene fünfmal am Tag Parkinson-Medikamente einnehmen, aber trotz Kombinationstherapie täglich insgesamt zwei Stunden schlecht beweglich und eine Stunde überbeweglich sind, ist die Parkinson-Krankheit fortgeschritten und die orale Therapie stößt an ihre Grenzen.“ Bei der Einschätzung kann ein Selbsttest unter www.parkinson-check.de helfen. Für eine nicht-orale Folgetherapie gibt es mehrere Optionen: So werden bei der tiefen Hirnstimulation Elektroden operativ ins Gehirn eingesetzt. „Eine andere Möglichkeit ist, Parkinson-Medikamente mithilfe einer Pumpe in den Körper zu bringen“, so Gandor. „Dabei gibt es den Weg, einen Parkinson-Wirkstoff über eine Sonde als Gel kontinuierlich direkt in den Verdauungstrakt zu bringen. Eine andere Methode ist, ein Parkinson-Medikament kontinuierlich unter die Haut zu verabreichen. Eine Operation ist hierbei nicht nötig.“ „Die Pumpe hat mir Lebensqualität zurückgegeben“ Für eine Medikamentenpumpe hat sich auch Brigitte K. (70) entschieden, bei der 1993 Parkinson diagnostiziert wurde. Die ersten zehn Jahre lebte sie dank der Medikamente praktisch weiter wie zuvor. Doch mit der Zeit benötigte sie immer mehr Tabletten, ihre Gangunsicherheit fiel zunehmend auf: „Die Leute fragten mich, ob sie eine Trinkerin sei“, erzählt Brigittes Mann Thomas. Ende 2023 wurden die Probleme mit Zittern, Einfrieren in der Bewegung (Freezing) und Stürzen immer schlimmer. „Die Pillen wirkten nicht mehr“, erinnert sich Brigitte. Ihre Ärzte erzählten ihr von der Pumpentherapie, und sie beschloss, es zu versuchen. „Das war ein Gamechanger in ihrem Leben“, sagt Thomas. Heute kann Brigitte mit ihrem Mann verreisen, mit dem Enkelkind spielen und sogar ein Tänzchen wagen. Ihr Fazit: „Die Pumpe hat mir Lebensqualität zurückgegeben.“

10.10.2025

Nicht ohne meine Handtaschen-Apotheke

Von Kopfweh bis Sodbrennen – unverzichtbare Helfer für unterwegs

(djd). Das kennen die meisten: Ziehender Kopfschmerz nach Stunden im Großraumbüro, eine schmerzhafte Blase beim ausgedehnten Stadtbummel oder plötzliches Sodbrennen nach dem ungewohnten Imbiss im Urlaub – manchmal braucht man einfach sofort Hilfe. Wer nicht jedes Mal zur Apotheke hetzen oder auf gut Glück improvisieren will, ist mit einer kleinen, aber durchdachten Handtaschen-Apotheke gut beraten. Sie muss nicht umfangreich sein, aber klug zusammengestellt. Viele Medikamente gibt es beispielsweise im praktischen „Unterwegs-Format“. Was gehört hinein? Die Grundausstattung beginnt mit einem Schmerzmittel – am besten mit breitem Wirkungsspektrum gegen Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen, schnell wirksam und verträglich. Auch Mittel gegen Magenbeschwerden sollten nicht fehlen. Häufig treten etwa säurebedingte Symptome wie Sodbrennen, Druck- und Völlegefühl gerade dann auf, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann: nach dem schnellen Imbiss zwischen zwei Terminen, beim würzigen Lieblingsgericht oder einfach mitten im schönsten Sightseeing-Ausflug. Riopan Magengel beispielsweise bietet hier eine einfache Lösung für unterwegs. Der Wirkstoff Magaldrat neutralisiert überschüssige Magensäure, ist gut verträglich und legt sich wie ein schützender Film auf die gereizte Magenschleimhaut. Das portionsweise verpackte Gel passt praktischerweise in jede Handtasche und ist sofort einsatzbereit – auch ohne Wasser. Deshalb sollte es bei Neigung zu Sodbrennen auch im Urlaub immer mit dabei sein. Unter www.riopan.de gibt es weitere Informationen. Einzelpackungen bevorzugt Weiterhin sollten Blasen- und Wundpflaster – möglichst einzeln verpackt – nicht fehlen. Bei neuen Schuhen, spontanen Ausflügen oder kleinen Schnittwunden schützen sie zuverlässig. Ein Desinfektionsmittel im Miniformat sorgt unterwegs für saubere Hände ohne Wasser und Seife. Je nach individuellen Bedürfnissen können dann noch Traubenzucker, Augentropfen oder Antihistaminika hinzukommen. Sicher und sauber verstaut Medikamente sollten nie lose in der Tasche mitgeführt werden. Hitze, Schmutz, Feuchtigkeit und Reibung können ihre Wirksamkeit beeinträchtigen. Besser: ein kleines Etui oder ein verschließbares Stofftäschchen, das vor äußeren Einflüssen schützt. Und mindestens einmal im Jahr sollte der Inhalt auf Haltbarkeit, Vollständigkeit und persönliche Relevanz überprüft werden.

10.10.2025

Damit der Zugang zur Behandlung leichter wird

Digitale psychiatrische Sprechstunde für Menschen mit psychischen Erkrankungen

(djd). Einer aktuellen Umfrage zufolge leiden 31 Prozent der über 18-Jährigen in Deutschland an einer psychischen Erkrankung. Vor allem schwere und chronische psychische Krankheitsbilder sind für die Betroffenen und ihre Angehörigen mit großem Leid verbunden und führen zu gravierenden Einschränkungen im sozialen und beruflichen Alltag. Digitale Sprechstunde könnte Hemmschwellen abbauen Die aktuelle Umfrage ergab auch, dass immer mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen auf eine professionelle Behandlung verzichten und stattdessen auf Selbsthilfe setzen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Häufig spielen Schamgefühle eine Rolle, hinzu kommt der Mangel an Therapieplätzen. Eine Lösung könnten digitale Sprechstunden sein, die den Zugang zu psychotherapeutischer Unterstützung erleichtern und Hemmschwellen abbauen. Die Unternehmensgruppe Valeara etwa, die bundesweit an zwölf Standorten psychiatrische Institutsambulanzen, Tageskliniken, Fachkliniken und Medizinische Versorgungszentren betreibt, hat ihr Behandlungsangebot nun um eine Online-Sprechstunde erweitert. Sie richtet sich an Menschen mit schweren und chronischen psychischen Erkrankungen und steht allen Versicherten offen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen, mehr Infos gibt es unter www.valeara.de. Anamnesegespräch und umfassende Behandlung Zu Beginn führen speziell geschulte Pflegefachkräfte ein umfassendes Anamnesegespräch. Im weiteren Verlauf umfasst das digitale Angebot neben einer fachärztlichen psychiatrischen Behandlung auch die pharmakologische Versorgung und Spezialtherapien. "Die Online-Sprechstunde entspricht den Kriterien einer verbindlichen und langfristigen Behandlung in einer psychiatrischen Institutsambulanz", erläutert Dr. Christian Utler, Arzt, Psychotherapeut und Geschäftsführer von Valeara. Zum Start des Behandlungsangebots betreut das Online-Expertenteam zunächst Betroffene aus NRW sowie den angrenzenden Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. "Da aufgrund regulatorischer Bestimmungen ein persönliches Erstgespräch mit einem Psychiater in unserer Institutsambulanz in Bottrop stattfinden muss, soll die Anreise für Betroffene zumutbar bleiben", so Utler. Stationäre Aufenthalte vermeiden oder verkürzen Die digitale Sprechstunde soll auch eine Antwort auf den zunehmenden Bedarf an Therapieplätzen in Deutschland sein, gerade in ländlichen Regionen ist die Versorgungslage oft schlecht. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Erkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen, Panikstörungen, Schizophrenie, bipolaren Störungen, Demenz oder Zwangserkrankungen. "Ziel ist es, stationäre Aufenthalte zu vermeiden oder zu verkürzen", betont Christian Utler.

10.10.2025

Eine App als Therapiebegleitung

Bei der Behandlung von Schulterbeschwerden gibt es nun digitale Unterstützung

Bei Schulterläsionen, Schulterbeschwerden und -schmerzen kann eine Therapie nun von einer neuartigen App unter dem Namen "Companion Shoulder" mit effektiven Übungen und Wissen begleitet werden. Sie wurde von PrehApp, einem Hersteller von medizinischer Software, und dem Medizinprodukte-Hersteller medi entwickelt. Bei entsprechender Diagnose kann die App ärztlich verordnet werden. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, bei privaten Krankenkassen sollte man vorab fragen. Unter www.medi.biz/companion-shoulder gibt es alle Informationen. In drei Schritten zur Freischaltung der App Schritt 1: Bei entsprechender Diagnose kann die App von Hausarzt oder Orthopädin verordnet werden. Schritt 2: Danach übersenden die Patienten das Rezept oder den Diagnosenachweis an die Krankenkasse. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten sie von der Kasse den Rezeptcode. Schritt 3: Nun geben die Patienten im Browser ihres Laptops, Tablets, Smartphones oder Computers die Internetadresse www.schulter.app ein und legen sich einen Benutzernamen und ein Passwort an. Anschließend wird der Rezept-Code in der Web-App eingegeben und zur Nutzung freigeschaltet. Die Anwendungsdauer beträgt 90 Tage. Danach wird vom Arzt oder der Ärztin über eine Folgeversorgung entschieden. Übungen an jedem Ort und zu jeder Zeit Ob Übungen mit dem Gymnastikband oder Armpendeln mit Gewichten: Das Trainingsprogramm enthält vielfältige Übungen aus den Bereichen Mobilisation, Kräftigung und Koordination. Sie sind individuell abgestimmt, 15 bis 30 Minuten dauert die tägliche Therapieeinheit. Alle Übungen werden vorab erklärt und während der Ausführung per Video erläutert. Das Trainingsprogramm passt sich automatisch an die Rückmeldungen und Bedürfnisse der Patienten an. Zudem bündelt die App alle Aktivitäten in einer Trainingsstatistik. So hat man Therapieverlauf, Fortschritte und Schmerzentwicklung immer im Blick. Ärztin oder Krankenkasse haben keinen Zugriff auf die Daten. Ein Therapiebericht kann ausgedruckt oder als PDF per E-Mail versandt werden, um ihn mit den behandelnden Ärzten zu besprechen.

10.10.2025

Zuckersensoren für einen gesünderen Lebensstil

Umfrage zeigt: Deutsche sind offen für smarte Diabetes-Vorsorge

(djd). Diabetes Typ 2 ist längst eine Volkskrankheit. In Deutschland steigt die Zahl der Betroffenen stetig: Aktuell leben mindestens 9,1 Millionen Menschen mit der Erkrankung. Jedes Jahr kommen etwa 450.000 neu hinzu. Fachleute sind sich einig, dass der Lebensstil bei der Entstehung von Diabetes Typ 2 eine große Rolle spielt: Kalorienreiches, ballaststoffarmes Essen, wenig Bewegung, Übergewicht – besonders bauchbetontes Übergewicht – und Rauchen gehören zu den wichtigsten Gründen. Es stellt sich die Frage, ob die Menschen sich dieses Risikos bewusst sind. Jeder Vierte fürchtet Erkrankung Eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag von Dexcom unter 1.321 Deutschen im Alter von 18 bis 70 Jahren zeigt, dass jeder vierte Befragte große oder sehr große Sorge hat, irgendwann mit Diabetes Typ 2 leben zu müssen. Die große Mehrheit würde Einschränkungen und negative Folgen bei einer solchen Diagnose befürchten. Vor allem mögliche Folgeschäden wie Erblindung (59 Prozent), die Notwendigkeit, den Lebensstil zu ändern (42 Prozent), die Angst vor Einschränkungen im Alltag (35 Prozent) und die Vorstellung, sich zur Zuckermessung ständig in den Finger pieksen zu müssen (26 Prozent), würde die Befragten belasten. Vorsorge mit technischer Unterstützung? Umso wichtiger ist eine gute Vorsorge. Moderne Technologien könnten dabei gezielt unterstützen, beispielsweise Zuckersensoren. Laut Umfrage sind 70 Prozent der Deutschen offen dafür, einen solchen Sensor einmalig zu testen. Nicht nur, um den eigenen Körper besser zu verstehen (52 Prozent), sondern auch als Motivation für mehr Bewegung (56 Prozent) oder bewussteres Essen (69 Prozent). Fast jeder Vierte (23 Prozent) gibt an, dass ein Sensor dabei helfen könnte, das eigene Gewicht zu halten oder abzunehmen. Sensoren wie Dexcom G7 messen automatisch den Zuckerwert und senden Werte und Warnmeldungen auf ein kompatibles Smartphone, eine Smartwatch oder ein anderes Empfangsgerät. So lässt sich in Echtzeit sehen, wie verschiedene Lebensmittel, Mahlzeiten, Stress oder Bewegung die Zuckerwerte beeinflussen. Unter www.dexcom.de gibt es weitere Infos und Service-Angebote. Sensoren geben Feedback zum Lebensstil Dieses unmittelbare sogenannte Biofeedback kann dabei helfen, bewusster Entscheidungen zu treffen und gezielt Maßnahmen im Alltag zu ergreifen – zum Beispiel für gesündere Lebensmittel oder regelmäßige kurze Spaziergänge. Letzteres hat tatsächlich konkrete Auswirkungen auf die Gesundheit: Eine Studie zeigt, dass bereits 1.000 Schritte nach dem Essen dafür sorgen können, dass die Zuckerwerte nach der Mahlzeit nicht so schnell ansteigen. Das kann die Wahrscheinlichkeit für eine Überzuckerung um 55 Prozent reduzieren.

10.10.2025

Die Gelenke fit machen für den Wintersport

Arthrosepatienten sollten Skifahren und Co. mit Vorsorge und Bedacht angehen

(djd). Pulverschnee und Sonnenschein – was gibt es dann Schöneres, als geschmeidig die Pisten hinunterzuwedeln oder in der Loipe durch den verschneiten Wald zu gleiten? Wintersport ist auch für viele Menschen mit Arthrose ein Stück Lebensqualität. Umso wichtiger ist es, Beschwerden vorzubeugen und das Gelenk bestmöglich zu unterstützen. Knie- und Hüftgelenke sind besonders belastet Arthrose bedeutet einen fortschreitenden Knorpelverschleiß, der Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen kann. Das wirkt sich auch beim Skifahren aus. Vor allem Knie- und Hüftgelenke sind hier belastet. Daher gilt: Eine gezielte Vorbereitung in den letzten Wochen vor dem Urlaub ist entscheidend. Funktionelles Krafttraining für Beine und Rumpf stabilisiert die Gelenke. Auch Radfahren, Aquajogging, Nordic Walking und spezielle Skigymnastik eignen sich zur Stärkung von Kondition und Muskulatur. Um die Gelenke noch weiter zu unterstützen, kann darüber hinaus eine biologische Behandlung wie die ACP-Therapie eine gute Option sein. ACP steht für Autologes Conditioniertes Plasma und wird aus dem eigenen Blut gewonnen. Durch ein spezielles Trennverfahren werden Blutplättchen in konzentrierter Form isoliert und in das betroffene Gelenk injiziert. Futter für den Knorpel „Es gibt inzwischen viele Studien zur ACP-Therapie und die meisten berichten von einer Erfolgsquote von 80 bis 90 Prozent. Dies sind auch meine Erfahrungswerte“, sagt Prof. Dr. med. Gerald Zimmermann, Chefarzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie am Theresienkrankenhaus Mannheim. Da ausschließlich körpereigenes Material eingesetzt wird, gilt die Therapie zudem als sehr gut verträglich. Unter www.acp-therapie.de gibt es weitere Informationen. „Der Schlüssel liegt im eigenen Plasma. Es ist voller entzündungshemmender Stoffe und Wachstumsfaktoren – dem besten 'Futter' für Knorpel“, so der Experte. Gelenkschonend auf die Piste Im Skiurlaub selbst ist dann bedachtes Vorgehen wichtig. Das bedeutet: Aufwärmen und Dehnen vor der ersten Abfahrt, zwischendurch Pausen einlegen und das Tempo an die eigene Leistungsfähigkeit anpassen. Ratsam sind moderne Carving-Ski und gut angepasste Bindungen, die das Verletzungsrisiko reduzieren. Besser ist es zudem, sanfte Schwünge in moderatem Tempo zu fahren, statt brachiale Abfahrten in hohem Tempo zu erzwingen. Langlauf oder Schneewandern erweisen sich für Arthrosepatienten als besonders gut geeignet: Die gleichmäßigen Bewegungen sind schonend und kräftigen die Muskulatur. Wichtig ist die richtige Technik – am besten lassen sich Einsteiger diese von einem Profi erklären, um Fehlbelastungen zu vermeiden.

15.08.2025

Zähne sauber? Aber sicher!

Gesundheit beginnt dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt

(djd). Ein strahlendes Lächeln, das schöne und gepflegte Zähne zeigt, wirkt attraktiv und sympathisch. Es vermittelt Vitalität, Selbstbewusstsein und ein positives Lebensgefühl. Dabei können auch eine kleine Lücke oder ein schräg stehender Eckzahn durchaus charmant sein – solange alles gesund aussieht. Makellose Beißerchen und festes Zahnfleisch sind aber nicht nur für Aussehen und Ausstrahlung wichtig, sondern auch für das körperliche Wohlbefinden. Denn Zahnfleischerkrankungen sind eng mit vielfältigen Gesundheitsproblemen verknüpft. Zahnpflege für die Allgemeingesundheit Wissenschaftler gehen davon aus, dass viele Krankheiten mit Entzündungen des Zahnfleisches verbunden sind. Darunter so häufig auftretende Leiden wie Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Umso mehr Wert sollte man auf eine penible Mundhygiene legen. Zähneputzen allein reicht dabei nicht. Denn rund 40 Prozent der Zahnoberflächen werden mit der Zahnbürste nicht erreicht – das gilt vor allem für Zwischenräume. Sie bieten dann den idealen Rückzugsort für Bakterien. Darum heißt es: Die Zähne sind erst sauber, wenn man auch dazwischen putzt. Langzeitstudie belegt positive Effekte Speisereste und Plaque zwischen den Zähnen lassen sich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten entfernen. Während die Anwendung der Zahnseide manchen Menschen Schwierigkeiten bereitet, sind Interdentalbürsten und biegsame Interdentalreiniger wie Gum Soft-Picks leichter zu handhaben. Zudem haben diese noch einen positiven Massage-Effekt aufs Zahnfleisch. Eine Langzeitbeobachtung zeigte, dass der Einsatz dieser Interdentalbürsten Zahnfleischentzündungen und die Beschwerden durch eine bereits vorhandene chronische Zahnbettentzündung verringerte. Schon nach vier Wochen täglicher Anwendung zeigte sich eine deutliche Verbesserung. Tipps für mehr Routine beim Zähneputzen Wie bei jeder neuen Gewohnheit gilt: Am besten einfach anfangen! Zu Beginn mag das Integrieren der Interdentalreinigung vielleicht etwas ungewohnt sein. Aber so gelingt’s: - Interdentalbürste im Badezimmer neben Zahnbürste und Zahnpasta platzieren. - Die Anwendung in das abendliche Mundhygieneritual (Reinigung der Zahnzwischenräume, Zähneputzen mit Zahnpasta und Zahnbürste, Spülen mit einer Mundspülung) einbauen. - Zur Verfestigung des Rituals die erfolgte Reinigung in einem Kalender notieren – unter www.sunstargum.com/de-de/ finden sich viele Tipps und ein Kalender zum kostenlosen Download. - Drei Wochen am Ball bleiben – so lange braucht es, um eine neue Routine zu etablieren. Zur Selbstkontrolle kann auch eine Erinnerungs-App für neue Gewohnheiten unterstützen.

15.08.2025

Eine App als Therapiebegleitung

Bei der Behandlung von Schulterbeschwerden gibt es nun digitale Unterstützung

(djd). Unsere Schulter ist im Dauereinsatz – wir bewegen sie bei nahezu jeder körperlichen Aktivität: bei handwerklichen Tätigkeiten, im Garten, Büro, Haushalt und sogar nachts im Schlaf, wenn wir uns umdrehen. Schulterbeschwerden und -schmerzen sind weit verbreitet. Überbeanspruchung, einseitige oder sich ständig wiederholende Bewegungen, ein Sturz oder Unfall, ein Schlag auf die Schulter, entzündliche Erkrankungen oder Abnutzung sind häufige Ursachen. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Steifheit können dann die Folge sein. App begleitet Schulter-Therapie mit Übungen und Wissen Bei Schulterläsionen, Schulterbeschwerden und -schmerzen kann eine Therapie nun von einer neuartigen App unter dem Namen "Companion Shoulder" mit effektiven Übungen und Wissen begleitet werden. Sie wurde von PrehApp, einem Hersteller von medizinischer Software, und dem Medizinprodukte-Hersteller medi entwickelt. Bei entsprechender Diagnose kann die App ärztlich verordnet werden. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, bei privaten Krankenkassen sollte man vorab fragen. Unter www.medi.biz/companion-shoulder gibt es alle Informationen. In drei Schritten zur Freischaltung der App Schritt 1: Bei entsprechender Diagnose kann die App von Hausarzt oder Orthopädin verordnet werden. Schritt 2: Danach übersenden die Patienten das Rezept oder den Diagnosenachweis an die Krankenkasse. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten sie von der Kasse den Rezeptcode. Schritt 3: Nun geben die Patienten im Browser ihres Laptops, Tablets, Smartphones oder Computers die Internetadresse www.schulter.app ein und legen sich einen Benutzernamen und ein Passwort an. Anschließend wird der Rezept-Code in der Web-App eingegeben und zur Nutzung freigeschaltet. Die Anwendungsdauer beträgt 90 Tage. Danach wird vom Arzt oder der Ärztin über eine Folgeversorgung entschieden. Übungen an jedem Ort und zu jeder Zeit Ob Übungen mit dem Gymnastikband oder Armpendeln mit Gewichten: Das Trainingsprogramm enthält vielfältige Übungen aus den Bereichen Mobilisation, Kräftigung und Koordination. Sie sind individuell abgestimmt, 15 bis 30 Minuten dauert die tägliche Therapieeinheit. Alle Übungen werden vorab erklärt und während der Ausführung per Video erläutert. Das Trainingsprogramm passt sich automatisch an die Rückmeldungen und Bedürfnisse der Patienten an. Zudem bündelt die App alle Aktivitäten in einer Trainingsstatistik. So hat man Therapieverlauf, Fortschritte und Schmerzentwicklung immer im Blick. Ärztin oder Krankenkasse haben keinen Zugriff auf die Daten. Ein Therapiebericht kann ausgedruckt oder als PDF per E-Mail versandt werden, um ihn mit den behandelnden Ärzten zu besprechen.

15.08.2025

"Mir wäre eine lange Leidenszeit erspart geblieben"

Herzschwäche: Betroffener rät Diabetikern bei ersten Symptomen zu einem Bluttest

(djd). Der Deutschen Herzstiftung zufolge leiden mindestens vier Millionen Menschen in Deutschland an einer Herzschwäche, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Besonders gefährdet sind Menschen mit Typ-2-Diabetes. Die gute Nachricht: Je eher eine Herzschwäche erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden. "Je früher man die Diagnose erhält und eine Therapie beginnt, desto besser und länger kann man damit leben. Deshalb sollte man bei ersten Symptomen den Hausarzt oder die Hausärztin ansprechen. Sie können etwa mit einem einfachen Bluttest feststellen, ob ein Verdacht auf eine Herzschwäche vorliegt", erklärt Dr. Klaus Edel, Chefarzt Kardiologische Rehabilitation im Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg an der Fulda. Unter www.roche.de/herzgesundheit etwa gibt es mehr Infos zum Thema. Vier Fragen an Winfried Klausnitzer (73) aus Nürnberg, der von Herzschwäche und Diabetes betroffen ist. Wann und wie wurde die Herzschwäche bei Ihnen festgestellt? Klausnitzer: Mit etwa 40 Jahren hatte ich einen stillen Herzinfarkt, der unbemerkt blieb und die Herzrückwand beschädigte. Fast zehn Jahre später gingen dann die ersten Probleme mit Atemnot und einer geringeren Leistungsfähigkeit los. Danach dauerte es noch einmal zwölf Jahre, bis ich die Diagnose Herzschwäche erhielt – eine Krankheit, von der ich nie zuvor gehört hatte. Warum hat die Diagnose so lange gedauert? Klausnitzer: Bei mir wurde die Herzschwäche nicht erkannt – und das, obwohl ich Diabetes habe und damit zur Risikogruppe gehöre. Hätte man damals einen einfachen Bluttest gemacht, wäre ich viel früher diagnostiziert worden. Damit wäre mir eine lange Leidenszeit erspart geblieben, und meine Therapie hätte viel früher beginnen können. Wie hat sich Ihr Leben nach der Diagnose verändert? Klausnitzer: Die Therapie hat bei mir schnell angeschlagen. Wenn man plötzlich wieder ohne Pausen in den zweiten Stock hochkommt, verbessert das die Lebensqualität enorm. Zu Beginn musste ich lernen, mich an die Therapieregeln zu halten und stärker auf Werte wie Gewicht und Blutdruck zu achten. Dann kamen neue Medikamente dazu, die sowohl bei Herzschwäche als auch bei Diabetes helfen, was ideal für mich war. Was sind Ihre Tipps für ein gutes Leben mit Herzschwäche? Klausnitzer: Man sollte sich alle Zeit der Welt nehmen, um das Leben zu genießen und dabei auf einen gesunden Lebensstil mit Bewegung und einer bewussten Ernährung achten. Was mir besonders am Herzen liegt: Wer unter Diabetes leidet oder erste Anzeichen wie Atemnot oder Leistungsschwäche bemerkt, sollte immer den Arzt beziehungsweise die Ärztin nach einem Bluttest fragen. Denn je früher die Diagnose, desto besser die Therapiechancen.

15.08.2025

Der stille Weg in die Einsamkeit

Wie Hörprobleme die soziale Isolation fördern – und was man dagegen tun kann

(djd). Ein Lachen, das man nicht mehr richtig hört. Ein Gespräch, das an einem vorbeirauscht: Wenn das Hören nachlässt, geraten nicht nur Worte, sondern auch Beziehungen aus dem Takt. Was folgt, ist oft der stille Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben. Die Einsamkeit hält Einzug in den Alltag. Laut dem aktuellen Einsamkeitsreport der Techniker Krankenkasse fühlen sich rund 60?Prozent der Deutschen allein. Was viele nicht wissen: Eine der Ursachen kann gerade im Alter ein unbehandelter Hörverlust sein. Ein erschreckender Teufelskreis „Schlecht sehen trennt von den Dingen. Schlecht hören trennt von den Menschen.“ Diese alte Weisheit bekommt durch neue Forschungen erschreckende Aktualität und deckt einen Teufelskreis auf: Soziale Isolation und Hörverlust bedingen sich gegenseitig: Wer schlechter hört, meidet Begegnungen – das macht einsam. Diese Einsamkeit wiederum fördert Stress, der das Gehör weiter schädigt. Eine britische Langzeitstudie mit knapp 500.000 Teilnehmenden zeigte: Wer sich häufig allein fühlt, hat ein um 24?Prozent erhöhtes Risiko für Hörverlust – bei Frauen sind es sogar 30?Prozent. Rechtzeitig gegensteuern Doch das muss kein Schicksal sein. Denn man kann frühzeitig gegensteuern. Ein erster Schritt ist, das Gehör regelmäßig testen zu lassen – am besten bereits bei ersten Anzeichen wie häufigem Nachfragen oder dem Gefühl, Gesprächen nicht mehr gut folgen zu können. Das geht beim Facharzt oder unkompliziert per Online-Check etwa unter www.audibene.de. Wird ein Hörverlust festgestellt, können moderne Hörsysteme helfen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Das zeigt sich etwa am audibene IX: Es passt sich automatisch an unterschiedliche Hörsituationen an, ist besonders diskret – und individuell anpassbar. Solche Entwicklungen senken die Hemmschwelle, sich beizeiten Unterstützung zu holen. Denn je früher dies geschieht, umso größer ist auch langfristig der Hörerfolg. Wege aus der Einsamkeit Genauso wichtig ist es darüber hinaus, soziale Kontakte bewusst zu pflegen. Ein Spaziergang mit Nachbarn, der Besuch im Seniorencafé oder ein Ehrenamt bieten nicht nur Abwechslung, sondern stärken das Gefühl von Zugehörigkeit. Wer sich belastet fühlt, kann psychosoziale Angebote nutzen – etwa Gesprächsgruppen, Selbsthilfe-Initiativen oder professionelle Beratung.

15.08.2025

Damit die Augen "durchatmen" können

Kontaktlinsen aus Silikonhydrogel lassen deutlich mehr Sauerstoff an die Augen

(djd). Auf den ersten Blick sehen alle Kontaktlinsen gleich aus, doch der Schein trügt. Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, aus welchem Material sie gefertigt sind. Dies hat Einfluss auf den Tragekomfort, die Leistung und die Augengesundheit. Wer bereits eine Kontaktlinse trägt oder damit starten will, sollte sich beim Augenoptiker oder der Augenoptikerin nach einem Upgrade auf Einmalkontaktlinsen aus Silikonhydrogel erkundigen. Das sollte man dazu wissen: Warum Einmalkontaktlinsen? Einmalkontaktlinsen kommen ganz ohne Pflege aus. Sie werden nach dem Tragen einfach entsorgt und für den nächsten Einsatz durch ein frisches Paar ersetzt. Moderne Kontaktlinsentechnologien und Designs zeichnen sich durch sehr gute Seheigenschaften und einen hohen Tragekomfort aus. Kein Verrutschen, kein Beschlagen der Brille und stets ein uneingeschränktes Blickfeld machen sie zu unkomplizierten Begleitern bei allen Aktivitäten und punkten auch bei sportlichen Herausforderungen. Warum Tageslinsen aus Silikonhydrogel statt aus Hydrogel? Silikonhydrogel lässt wesentlich mehr Sauerstoff an die Augen und sorgt damit für ein gesundes Kontaktlinsentragen. Eine gute Sauerstoffversorgung ist für die Augen elementar und sorgt dafür, dass die Augen klar, weiß und gesund bleiben. Welches sind die wichtigsten Unterschiede? Hydrogel-Kontaktlinsen können im Laufe der Zeit und besonders bei längerer Tragedauer Feuchtigkeit verlieren. Dies kann am Ende des Tages zu Augentrockenheit mit juckenden Augen, verschwommenem Sehen und auf Dauer zu Sauerstoffmangel führen. Kontaktlinsen aus Silikonhydrogel haben dagegen zwar meist einen niedrigeren Wasseranteil als Hydrogel-Kontaktlinsen, sind aber durch ihre Materialzusammensetzung wesentlich sauerstoffdurchlässiger. Dank des enthaltenen Silikons lassen sie bis zu fünfmal mehr Sauerstoff an die Hornhaut als Hydrogel-Kontaktlinsen und sind dadurch auch für längere Tragezeiten gut geeignet. Welche Einmalkontaktlinse aus Silikonhydrogel eignet sich besonders für einen aktiven Lebensstil? Die Einmalkontaktlinsen MyDay und clariti 1 day aus Silikonhydrogel von CooperVision etwa sind prädestiniert für einen gesunden, aktiven Lebensstil, mehr Infos findet man unter www.coopervision.de. Es gibt die Kontaktlinsen in einem breiten Stärkenbereich - egal ob man kurzsichtig oder weitsichtig ist, eine Hornhautverkrümmung hat oder sich eine Gleitsichtkontaktlinse wünscht. Alle Kontaktlinsen aus dieser Produktfamilie besitzen einen integrierten UV-Filter. UV-absorbierende Kontaktlinsen sind aber kein Ersatz für UV-absorbierende Schutzbrillen, da sie das Auge und den umliegenden Bereich nicht vollständig abdecken.

15.08.2025

P(r)oblemzeit fürs Bindegewebe

Wie die Hormone sensiblen Körperzonen zusetzen können

(djd). Hämorrhoiden haben einen schlechten Ruf. Kein Wunder, denn man nimmt sie oft erst wahr, wenn sie Beschwerden verursachen. Dabei erfüllen die Gefäßpolster rund um den Darmausgang eine wichtige Funktion bei der Feinabdichtung. Unter bestimmten Umständen – bei Frauen etwa vermehrt in hormonellen Umstellungsphasen – können sich diese Polster jedoch vergrößern und unangenehme Symptome hervorrufen. In den Wechseljahren beispielsweise schwindet das Hormon Östrogen, die Schleimhäute trocknen aus und die Bindegewebsspannung nimmt ab, was die Vergrößerung der Hämorrhoidalpolster begünstigt. Keine guten Nachrichten für die sensible Zone am Po. Umfrage zu Ursachen Was aber sagen betroffene Frauen selbst dazu? Eine aktuelle Umfrage gibt Aufschluss. So nannten 69 Prozent der zwischen 45- und 54-Jährigen sowie 73 Prozent der Frauen zwischen 55 und 69 ihre Wechseljahre als häufigste Situation für das Auftreten von Hämorrhoidalleiden. Die typischen Symptome sind Juckreiz (73?Prozent), Brennen (51?Prozent), Blut am Toilettenpapier oder im Stuhl (42?Prozent), Schmerzen (41?Prozent) und Nässen (33?Prozent). Auch die Verdauung spielt eine entscheidende Rolle: 67 Prozent der Frauen bringen ihre Hämorrhoidalbeschwerden mit Problemen beim Stuhlgang in Verbindung. Selbstbehandlung bevorzugt Trotz deutlicher Beschwerden gehen viele Betroffene nicht zum Arzt – stattdessen setzen 65?Prozent der Frauen auf Selbstbehandlung oder warten ab. Beliebt sind Hämorrhoidensalben aus der Apotheke (58?Prozent). Bei Nässen, Brennen und Jucken bietet sich zum Beispiel Faktu lind an, das durch die zusammenziehende Wirkung von Hamamelis-Destillat die Beschwerden lindert und darüber hinaus kleinere Blutungen stillen und Entzündungen hemmen kann. Je nach Symptomen oder Beschwerdehäufigkeit können alternativ auch Produkte aus der Posterisan-Reihe eingesetzt werden. Betroffene sollten idealerweise die Beratung in der Apotheke nutzen, um entsprechend der eigenen Beschwerden die bestmögliche symptomatische Therapie zu wählen. Langfristig gegensteuern Wer die P(r)oblemzeit langfristig in den Griff bekommen möchte, sollte außerdem mit weiteren Maßnahmen gegensteuern. Tipps dazu finden sich auch unter www.pogesund.de. Ballaststoffreiche Kost und ausreichend Flüssigkeit halten den Stuhl weich, sodass kein starkes Pressen nötig ist – ein wichtiger Punkt, um Hämorrhoiden vorzubeugen. Das Gleiche gilt für regelmäßige Bewegung. Auch sanfte Hygiene für die zarte Popo-Zone ist entscheidend: lauwarmes Wasser und weiche Tücher schonen die sensible Haut. Wer viel sitzt, sollte regelmäßig aufstehen und sich strecken.

30.06.2025

Jodmangel in Deutschland – unterschätzt und weit verbreitet

Wie das richtige Salz zur Gesundheitsvorsorge beitragen kann

(djd). Noch in den 1990er-Jahren galt Deutschland als gut versorgt mit Jod. Doch seither ist die Jodaufnahme in der Bevölkerung deutlich gesunken – mit spürbaren Folgen für die Gesundheit. Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das für die Funktion der Schilddrüse unverzichtbar ist. Diese steuert zentrale Körperprozesse wie den Energiestoffwechsel, Blutdruck, Herzschlag, das Wachstum und sogar die Gehirnentwicklung. Ein dauerhafter Jodmangel kann diese Abläufe stören und langfristig zu organischen Veränderungen führen. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts sind rund 32 Prozent der Menschen in Deutschland von einem Jodmangel betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine tägliche Jodaufnahme von 150 Mikrogramm für Jugendliche und Erwachsene – in Deutschland liegt der Durchschnittswert jedoch bei weniger als 100 Mikrogramm. Jodversorgung mit jodiertem Speisesalz verbessern Eine einfache und zugleich äußerst wirkungsvolle Maßnahme zur Verbesserung der Jodversorgung ist die Verwendung von jodiertem Speisesalz. Da Salz in nahezu jedem Haushalt täglich verwendet wird, liegt in seiner gezielten Anreicherung großes Potenzial. Unter www.vks-kalisalz.de erfährt man mehr zur Verwendung von Salz in der Ernährung. „Der Salzkonsum reguliert sich aus geschmacklichen Gründen von selbst – genau deshalb ist Salz ein idealer Träger für Jod und andere Mikronährstoffe“, erklärt Dr. Franz Götzfried von Salt Research + Consulting, der sich intensiv mit der Jodversorgung in Deutschland beschäftigt. Besonders in der Lebensmittelproduktion sieht Götzfried großes Verbesserungspotenzial: Aktuell kommt Jodsalz beim Backen nur in etwa zehn Prozent der Fälle zum Einsatz, bei Wurstwaren sind es rund 35 Prozent. Auch eine moderate Erhöhung des Jodgehalts im Speisesalz – wie sie in der Schweiz bereits erfolgreich umgesetzt wurde – könnte die Jodversorgung spürbar verbessern. So kann jeder selbst vorbeugen Wer einem Jodmangel vorbeugen möchte, sollte in der Küche konsequent Jodsalz verwenden und auf frische, selbst zubereitete Speisen setzen. Industriell hergestellte Fertigprodukte und Fast Food tragen in der Regel nur wenig zur Jodversorgung bei, da dort jodiertes Salz kaum eingesetzt wird. Wertvolle natürliche Quellen dieses essenziellen Spurenelements sind vor allem Seefisch und Meeresfrüchte. Obst und Gemüse hingegen enthalten kaum Jod. Daher sollten besonders Veganerinnen und Veganer gezielt auf jodreiche Lebensmittel achten.

30.06.2025

Stark und gelassen bleiben bei der Pflege

Präventive Angehörigenberatung kann helfen, Herausforderungen besser zu meistern

(djd). Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen ist eine Aufgabe, die in Deutschland überwiegend von Familienmitgliedern und anderen nahestehenden Personen geleistet wird. 2021 stellten sich nach Daten des Fraunhofer-Instituts 7,1 Millionen Privatpersonen dieser Herausforderung, davon waren mehr als vier Millionen gleichzeitig erwerbstätig, schulterten also die Pflegeaufgaben zusätzlich zum Job. Das kann zu großen Belastungen bis hin zur Überforderung führen. „Angehörige sind von der Pflegesituation genauso betroffen wie die Pflegebedürftigen selbst“, weiß auch Bianca Lauenroth, Pflegeexpertin bei der Pflegeberatung compass. „Damit sind nicht nur die direkt Pflegenden, sondern auch Kinder, die weiter weg wohnen sowie Enkelkinder gemeint.“ Alle im Blick behalten Um die Angehörigen in der Pflegesituation zu entlasten und ihnen Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen, bietet compass von Anfang an präventive Angehörigenberatung an. „Wir behalten alle im Blick, die in der Pflege mit unterstützen“, so Lauenroth. Die Pflegeberatung ist zwar grundsätzlich für privat Versicherte zuständig, unter der Servicenummer 0800 101 88 00 erhalten jedoch alle Anrufenden kostenfreie Präventionsberatung. Ein wichtiger Punkt ist hier etwa, sich möglichst viel Unterstützung zu suchen. Das kann bedeuten, andere Familienmitglieder mehr einzubinden, aber auch, die professionellen Angebote optimal zu nutzen: So erleichtern Wohnraumanpassungen und Hilfsmittel die Versorgung, Pflegekurse vermitteln nützliches Wissen und praktische Tipps, Krankenversicherungen bieten Kurse für Stressmanagement und Bewegung an. Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Tages- oder Nachtpflege, Betreuungsdienste oder ein Hausnotruf können ebenfalls wertvolle Entlastung bringen. Den Stärkeakku aufladen Neben Hilfe von außen brauchen Pflegende viel innere Stärke, um die sich oft ständig ändernde Situation zu meistern. Die Broschüre „Gesund bleiben bei der Pflege“ – gratis herunterzuladen unter www.pflegeberatung.de – gibt hier wertvolle Tipps, zum Beispiel: - Locker bleiben: Gezielte Erholung sollte fest im Tagesablauf eingeplant sein. Besonders hilfreich sind Muskelentspannungsübungen, meditatives Gehen oder autogenes Training. - Auf etwas freuen: Ein Telefonat mit Freund oder Freundin, eine gemütliche Kaffeepause, ein kleiner Spaziergang, Musik hören, ein warmes Bad oder ein Nickerchen tanken den Akku wieder auf, und schon die Vorfreude verschönert den Tag. - Auf sich achten: Eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sind wichtige Grundpfeiler für die innere Stärke.

30.06.2025

Neue Zeiten, neue Kopfschmerzen

Umfrage: Wie Klima und Digitales unser Wohlbefinden beeinflussen

(djd). Migräne und Kopfschmerzen sind kein neues Phänomen – aber sie haben neue Auslöser. Neben klassischen Triggern wie Schlafmangel oder Stress spielen die Herausforderungen unserer Zeit wie intensive Bildschirmnutzung und der Klimawandel eine zunehmend wichtige Rolle. Generell verzeichnen Forscher weltweit eine Zunahme der Betroffenen und der damit verbundenen Belastungen. Besonders junge Erwachsene sind gefährdet. Das zeigt auch der Kopfschmerz- & Migräne-Report 2025, für den mehr als 3.000 Personen mit entsprechenden Beschwerden befragt wurden. Was den Kopf junger Erwachsener belastet Ein zentrales Thema ist die Rolle digitaler Medien. So geben 64 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an, dass ihre Kopfschmerzen beziehungsweise Migräne durch den Medienkonsum negativ beeinflusst würden. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass die häufige Nutzung von Smartphone und Tablet den Kopf stärker belastet als Computerarbeit oder Fernsehen. Neben der Technik beeinflusst zunehmend auch die Umwelt das Schmerzgeschehen. Steigende Temperaturen, Wetterwechsel und Feinstaubbelastung werden von den Betroffenen als Auslöser genannt. Besonders auffällig ist die Sensibilität junger Menschen gegenüber klimatischen Veränderungen: 39 Prozent der 18- bis 29-jährigen Befragten geben an, dass steigende Temperaturen ihre Beschwerden verstärken. Von den 40- bis 49-Jährigen sagen das 27 Prozent und in der Gruppe der ältesten Umfrageteilnehmer (70 bis 79 Jahre) nur 19 Prozent. Die Folgen im Alltag Zu den häufigsten Auswirkungen der Beschwerden gehören unter anderem Konzentrations- und Schlafprobleme sowie Einschränkungen bei der körperlichen Aktivität und psychischen Belastbarkeit. Umso mehr ist Abhilfe gefragt. Insbesondere, wenn der Kopfschmerz akut wird, spielen medikamentöse Behandlungsoptionen eine wichtige Rolle. Unter den rezeptfreien Schmerzmitteln sind Kombinationspräparate mit Coffein wie Thomapyrin oft eine gute Option. Sie können schneller dafür sorgen, dass die Beschwerden wieder abklingen, als die Einzelwirkstoffe allein. Lebensstil anpassen Ein zentraler Baustein in der Vorbeugung von Kopfschmerzen bleibt zudem die Lebensstilmodifikation. Unter www.kopfschmerzen.de gibt es hierzu viele Tipps. Laut Report setzen viele Betroffene auf Basiselemente wie ausreichenden Schlaf (53 Prozent), regelmäßige Mahlzeiten (49 Prozent), Flüssigkeitszufuhr (57 Prozent) und Bewegung an der frischen Luft (49 Prozent). Diese Maßnahmen werden auch als besonders hilfreich empfunden.

30.06.2025

Hygienisch und antibakteriell

Hörgeräte: Facharzt rät gerade bei empfindlichen Menschen zu Titan-Otoplastiken

(djd). Hörgeräte sind für viele Menschen ein unverzichtbares Hilfsmittel, um die Lebensqualität zu verbessern und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen. Doch während die Nutzung dieser Hightech-Geräte zahlreiche Vorteile mit sich bringt, können gleichzeitig auch Probleme und Herausforderungen auftreten: Das Tragen eines Hörgeräts kann sich für manche Menschen aus unterschiedlichen Gründen unangenehm oder sogar schmerzhaft anfühlen. Eine Lösung für solche Patientinnen und Patienten können moderne Titan-Otoplastiken sein. Gerade empfindliche Patientinnen und Patienten sollten nach Titan-Otoplastiken fragen Als Otoplastiken bezeichnet man die Verbindungsstücke zwischen dem menschlichen Ohr und der Hörtechnik. Otoplastiken aus herkömmlichen Materialien werden bereits nach kurzer Zeit von Ohrenschmalz angegriffen. Sie können dadurch vergilben, die Hygiene im Ohr nimmt rapide ab. Titan-Otoplastiken hingegen, etwa aus dem deutschen Labor Hörluchs, bleiben dank ihrer Materialeigenschaften weitgehend makellos und sorgen auf Dauer für eine sogenannte hypoallergene Umgebung im Gehörgang. Dr. med. Jürgen Palm ist Facharzt für HNO-Heilkunde und Allergologie in Röthenbach an der Pegnitz und selbst seit mehr als zehn Jahren Hörgeräte-Träger: "Ich habe mit der Titan-Otoplastik noch nie Probleme mit Entzündungen oder ekzematösen Veränderungen gehabt." Der Facharzt aus Mittelfranken empfiehlt Titan-Otoplastiken deshalb vor allem auch solchen Patientinnen und Patienten, die zu Ekzemen neigen, die Kontaktallergien etwa gegen Kunststoff oder eine empfindliche Gehörgangshaut haben: "Diese Betroffenen sollten beim Hörgeräte-Akustiker gezielt nach Titan-Otoplastiken fragen." Im Fachgeschäft sind Pflegesets erhältlich, mit denen die gelegentlich notwendige Reinigung der Otoplastiken komfortabel möglich ist. So werden Titan-Otoplastiken sogar zum modischen Statement Hörgeräte können nicht nur auf hygienische Art und Weise bei Hörproblemen helfen, sondern sie können auch zum modischen Statement werden und das persönliche Stilbewusstsein unterstreichen. Mit der Integration von edlen Materialien wie Edelsteinen wird das Hörgerät dann zum strahlenden Accessoire, das selbstbewusst und stolz gezeigt wird. Von Hörluchs beispielsweise gibt es die neue Kollektion "Titan Fashion", sie vereint modernes, elegantes Design mit individueller Note. Zirkonia-Edelsteine und mehrere Personalisierungsoptionen runden das modische Statement ab.

30.06.2025

Wenn Allergien zur Dauerbelastung werden

Umfrage zeigt: Viele Menschen leiden ganzjährig an Heuschnupfen und Co.

(djd). Niesen, Schniefen, Juckreiz und keine Pause in Sicht: Für Allergiker werden die typischen Symptome immer häufiger zu einer Dauerbegleitung. Wie der aktuelle Allergieatlas 2025 zeigt, leiden rund 42 Prozent der mehr als 3.300 befragten Betroffenen das ganze Jahr über an Beschwerden. Klassische Hochsaison bleiben allerdings die Frühlings- und Sommermonate: Von Mai bis Juni geben durchschnittlich 35 bis 43 Prozent der Befragten an, unter Beschwerden zu leiden. Dabei sind 72 Prozent von Heuschnupfen betroffen – Frauen zu 70 Prozent Männer zu 74 Prozent. Pollen fliegen länger, sind aggressiver Die veränderten Pollenflugzeiten tragen dazu bei, dass Symptome wie allergischer Schnupfen oder juckende Augen zunehmend auch in den Wintermonaten auftreten. Wärmere Temperaturen aufgrund des Klimawandels lassen manche Pollen wie Hasel oder Erle bereits ab Dezember fliegen. Andere Pflanzen blühen zweimal im Jahr. Und die Pollen werden obendrein aggressiver. Hinzu kommen die Menschen, die stattdessen oder zusätzlich an Tierhaar- (34 Prozent), Hausstaubmilben- (43 Prozent) oder Nahrungsmittelallergien (25 Prozent) leiden. Diese Überreaktionen des Immunsystems treten unabhängig von der Jahreszeit auf. Infos und Tipps zu den verschiedenen Allergien auch unter www.allegra.com. Beeinträchtigte Lebensqualität Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen, wie sehr Allergien die Lebensqualität beeinträchtigen. So berichten 35 Prozent der Befragten, dass ihr Schlaf durch die Symptome eingeschränkt wird, ebenso viele fühlen sich in ihrer Freizeitgestaltung eingeengt. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung. Experten raten deshalb zu zügigem Eingreifen, weil Allergien eine Entzündungsreaktion auslösen, die ohne Therapie chronisch werden kann. Moderne Behandlungsoptionen wie Allegra mit Bilastin können Symptome an Nase, Augen und Haut schnell und bis zu 24 Stunden lang lindern. Das H1-Antihistaminikum der jüngsten Generation macht anders als viele herkömmliche Wirkstoffe nicht müde. Dies liegt daran, dass es die Blut-Hirn-Schranke nur unwesentlich überwindet und aktiv durch ein Transportprotein wieder aus dem zentralen Nervensystem herausbefördert wird. Es ist auch für eine langfristige Therapie geeignet. Tipps für Allergiker Zusätzlich zur Behandlung der Symptome sollten Betroffene schützende Maßnahmen ergreifen. Dazu gehört, täglich Haare waschen, Kleidung außerhalb des Schlafzimmers wechseln und regelmäßig lüften (bei Heuschnupfen am besten früh morgens oder nach Regen). Außerdem entfernen Nasenduschen und Augenspülungen Allergene von den Schleimhäuten und reduzieren Reizungen. Nicht zuletzt sind Luftreiniger und Allergiker-Bettwäsche oft gute Tipps.

30.06.2025

Heiß, trocken, reizbar

Warum die Kombi von Sommer und Wechseljahren die Intimzone belasten kann

(djd). Sommer, Sonne – und plötzlich ein unangenehmes Brennen? Was nach einem klassischen Sonnenbrand klingt, betrifft bei vielen Frauen eine ganz andere Körperregion: den Intimbereich. Gerade in der heißen Jahreszeit häufen sich dort Beschwerden wie Juckreiz, Rötung und Co.. Schuld sind oft die Hitze sowie synthetische Kleidung oder nasses Badezeug – Faktoren, die das empfindliche Scheidenmilieu stören. Besonders anfällig sind Frauen in den Wechseljahren. Denn hormonelle Umstellungen beeinträchtigen den natürlichen Schutz der Schleimhäute. Die Schleimhaut wird anfälliger In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel – das macht die Vaginalschleimhaut dünner, trockener und anfälliger für Reizungen und Infektionen. „Östrogen fördert die Bildung von Glykogen in der Schleimhaut, das wiederum die Milchsäurebakterien nährt“, erklärt Gynäkologin Anna Stamm. Schwanken die Hormonwerte, fehlt den schützenden Bakterien zeitweise die Nahrung. Dadurch wird das Scheidenmilieu geschwächt und ideale Bedingungen für Hefepilze wie Candida albicans geschaffen. Diese können sich dann in Phasen guter Nährstoffversorgung verstärkt ausbreiten. Unter www.kadefemina.de gibt es viele weitere Informationen rund um die Frauengesundheit. Chlor und übertriebene Hygiene schaden oft Neben den hormonellen Veränderungen tragen äußere Bedingungen im Sommer zusätzlich zur Belastung des Mikrobioms bei. Chlorhaltiges Wasser, übertriebene Hygiene oder ungeeignete Intimwaschprodukte können den pH-Wert erhöhen und das Gleichgewicht weiter stören. Das Infektionsrisiko steigt. Typische Symptome einer Pilzinfektion sind Juckreiz, Brennen, Rötungen und ein weißlicher Ausfluss. In akuten Fällen kann eine Behandlung mit dem Wirkstoff Clotrimazol wie in der KadeFungin 3 Kombi-Packung Abhilfe schaffen: Sie enthält Vaginaltabletten sowie eine Creme, die Pilze effektiv bekämpfen. Die Behandlung dauert nur drei Tage und setzt dort an, wo sie gebraucht wird – innen wie außen. Rückfälle vermeiden Bei wiederkehrendem Scheidenpilz kann eine Kur mit Milchsäurebakterien, wie zum Beispiel mit KadeFlora Milchsäurebakterien Vaginalkapseln, das Scheidenmilieu stabilisieren und einer erneuten Infektion vorbeugen. Gerade im Sommer lohnt es sich zudem, einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: nasse Badekleidung möglichst schnell wechseln, atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle tragen und auf synthetische Stoffe verzichten. Auch eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen, ballaststoffreichen Ernährung sowie viel Bewegung stärkt das Immunsystem und kann das Risiko senken.

03.06.2025

Warum bin ich plötzlich so antriebslos?

Bei unerklärlicher Antriebsschwäche auch an Testosteronmangel denken

(djd). Viele Männer sind ab einem gewissen Alter von einer für sie unerklärlichen Antriebsschwäche betroffen. Diese kann sich – einhergehend mit Stimmungsschwankungen – schnell zu Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und sogar zu einer Depression verstärken. Beschwerden dieser Art können viele Ursachen haben, möglicherweise steckt ein Testosteronmangel dahinter. Liegt eine Midlife-Crisis vor oder steckt doch etwas anderes dahinter? Bei Stimmungsschwankungen wie Gereiztheit oder Erschöpfung, schlechtem Schlaf, Abgeschlagenheit und Depressivität sollten die Betroffenen hellhörig werden und nicht nur an eine Midlife-Crisis denken. Denn hinter diesen Symptomen kann sich ein Testosteronmangel verbergen, der weitreichende Folgen für die Gesundheit und die Lebensqualität haben kann. Bei Symptomen Selbsttest machen Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass auch das männliche Sexualhormon Testosteron zur Aufrechterhaltung des psychischen Gleichgewichts eine wichtige Rolle spielt. Ein Testosteronmangel kann daher die eigene Lebensqualität und die Beziehung zur Partnerin oder zum Partner belasten. Ein solcher dauerhafter Mangel kann schon bei Männern ab 40 Jahren auftreten, manchmal sogar noch früher. Von Expertinnen und Experten wurde ein Test in Form eines Fragebogens entwickelt, mit dessen Hilfe bei Männern ein eventuell vorliegender Testosteronmangel erkannt werden kann. Auf www.mannvital.de findet man den anonymen Online-Test (Testocheck), die Beantwortung der Fragen dauert nur wenige Minuten. Bei Testosteronmangel zeitnah eine Arztpraxis aufsuchen Weist das Testergebnis auf einen Testosteronmangel hin, sollte der Betroffene zeitnah eine Arztpraxis aufsuchen, um seinen Testosteronspiegel labormedizinisch bestimmen zu lassen. Männer sollten bei Vorliegen eines Testosteronmangels und nach Ausschluss von Kontraindikationen nicht nur auf eine Testosterontherapie setzen, sondern zusätzlich einen gesünderen Lebensstil anstreben: Besonders wichtig sind eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und Sport. Übergewichtige Männer können durch eine Gewichtsreduktion die körpereigene Testosteronproduktion oftmals steigern, sodass eine Testosterontherapie nicht zwingend lebenslang erfolgen muss.

03.06.2025

So nutzen Versicherte die neue ePA

Was man über die Funktionen der elektronischen Patientenakte wissen sollte

(djd). Gesetzlich Versicherte erhalten seit Anfang 2025 eine elektronische Patientenakte (ePA) von ihrer Krankenkasse. Das sollte man dazu wissen: ePA-App herunterladen Um die ePA selbstständig verwalten zu können, benötigen Versicherte die ePA-App ihrer Krankenkasse. Diese ist kostenlos im Apple Store oder Google Play Store verfügbar. Für den erstmaligen Zugang ist ein Personalausweis mit Online-Funktion oder eine elektronische Gesundheitskarte, jeweils mit PIN, erforderlich. Wer schon eine ePA-App nutzt, kann diese weiterverwenden. Gesundheitsinfos abrufbar In der ePA finden Versicherte künftig ihre Gesundheitsdaten an einem Ort. Ärztinnen und Ärzte stellen kontinuierlich wichtige Infos wie Befunde und Diagnosen sowie Therapien und Behandlungsberichte ein. Versicherte können auch Daten wie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Infos aus Disease-Management-Programmen sowie Rehamaßnahmen in die Akte aufnehmen lassen. Zudem enthält sie eine Medikationsliste, die als E-Rezept verschriebene und ausgegebene Medikamente anzeigt. Mehr Infos zur ePA: www.gematik.de. Zugriffsrechte vergeben In der ePA-App bestimmen Versicherte selbst, welche Daten für welche Einrichtungen sichtbar sind und welche privat bleiben. Standardmäßig hat die behandelnde Einrichtung nach Einlesen der Gesundheitskarte 90 Tage Zugriff, Apotheken drei Tage. Dieser Zugriff kann jederzeit beendet oder auch dauerhaft eingerichtet werden, etwa für die Hausarztpraxis. Jede Interaktion wird protokolliert - Versicherte können stets nachvollziehen, wer auf ihre ePA zugegriffen hat. Gesundheitsdaten verwalten Versicherte haben vollständige Kontrolle über ihre Daten in der ePA. Sie können Zugriffe widerrufen, einzelne Infos verbergen oder löschen und eigene Dokumente hinzufügen. Krankenkassen müssen auf Wunsch der oder des Versicherten bis zu zehn Dokumente innerhalb von zwei Jahren einpflegen. Besonders sensible Infos, etwa zu psychischen Erkrankungen, sexuell übertragbaren Krankheiten oder Schwangerschaftsabbrüchen, werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung gespeichert. Vertreterinnen und Vertreter benennen Versicherte können bis zu fünf Personen autorisieren, die in ihrem Namen Zugriff auf die ePA haben sollen. Diese Vertreterinnen oder Vertreter, oft Familienmitglieder oder nahestehende Personen, haben die gleichen Rechte, können die ePA aber nicht löschen. Kein Interesse? Widerspruch ist möglich Wer keine ePA haben möchte, kann dies seiner Krankenkasse mitteilen. Die Krankenkassen informieren ihre Mitglieder darüber, wie sie widersprechen können. Ein Widerspruch ist auch nach Bereitstellung stets möglich – die Akte wird dann gelöscht.

03.06.2025

Vertrauen statt Versand

Die Vor-Ort-Apotheke als sicherer Partner für die eigene Gesundheit

(djd). Die Apotheke um die Ecke – für viele ist sie ein fester Bestandteil ihres Alltags. Hier kennt man oftmals nicht nur den Namen, sondern auch die Geschichten hinter den Rezepten. Während Online-Anbieter vor allem mit günstigen Preisen locken, bieten Vor-Ort-Apotheken etwas, das unbezahlbar ist: persönliche Beratung, medizinische Services und ein Gefühl von Sicherheit, die kein Paketdienst liefern kann. „Der Vorteil liegt schon in dem Begriff,vor Ort‘ – wir sind eben direkt hier präsent für den Kunden“, meint Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln. Für ihn ist das medizinisch-pharmazeutische Know-how entscheidend. Wissen, was der Kunde braucht „Wir beraten jeden Kunden so, als ob er unser bester Freund wäre“, so der Experte. Besonders bei komplexen Gesundheitsfragen oder Unsicherheiten sei die direkte Beratung unschlagbar. „Der Patient weiß oft gar nicht, was er wirklich braucht. Unsere Aufgabe ist es, nicht nur Produkte zu empfehlen, sondern Lösungen anzubieten.“ Es gehe darum, den Menschen das Gefühl zu geben, gut beraten und optimal versorgt zu sein. Gerade im Akutfall sind die Vor-Ort-Apotheken unersetzbar, weil man dort viel schneller reagieren kann. Da punktet die Sofortverfügbarkeit. Denn wer etwa unter Durchfall, Schmerzen oder Fieber leidet, will nicht zwei Tage warten, bis die Präparate aus der Online-Bestellung ankommen. Aktionen und Dienstleistungen Nicht immer sind zudem die Preise im Internet günstiger. „Wir haben beispielsweise regelmäßige Monatsangebote, in denen bestimmte Produkte 30 bis 40 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung erhältlich sind. Das Angebot ist da meist angepasst an die jeweilige Saison“, so der Fachmann. Unter www.linda.de finden sich teilnehmende Apotheken in Wohnortnähe. Hinzu kommen pharmazeutische Dienstleistung, die an vielen Standorten angeboten werden. Dazu gehören etwa Blutdruck messen das Üben von korrekter Inhalationstechnik, Polymedikationsberatung, orale Krebstherapie und Betreuung von Organtransplantierten. Die Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen. Digitalisierung auch vor Ort nutzen Generell ist es nach Vongehrs Ansicht wichtig, sich als Dienstleister zu verstehen und entsprechend aufzustellen, um mit der Zeit zu gehen. Dazu würden etwa kundenfreundliche längere Öffnungszeiten und die Nutzung digitaler Angebote gehören. Er rät den Kunden, in ihrer Apotheke nach letzteren auch zu fragen: „So können Kunden zum Beispiel über die Linda-App Medikamente vorbestellen, damit sie bei der Abholung vorrätig sind.“ Und nicht zuletzt gibt es an vielen Standorten auch Botendienste, damit ältere, kranke und mobilitätseingeschränkte Menschen gut versorgt werden können.

03.06.2025

Zahnfehlstellungen zum richtigen Zeitpunkt korrigieren

Fragen und Antworten zur kieferorthopädischen Behandlung von Kindern

(djd). Zahngesundheit beginnt mit dem regelmäßigen Gang zum Zahnarzt – das gilt schon für Kleinkinder. Werden die Zähne regelmäßig zahnärztlich kontrolliert, können auch Kiefer- und Zahnfehlstellungen bei Kindern rechtzeitig erkannt und kieferorthopädisch behandelt werden. Warum braucht man eine Zahnspange? In den ersten Lebens­jahren werden die Anlagen für die bleibenden Zähne gelegt. Der Kiefer entwickelt sich und wird dabei unter anderem durch das Saug­ver­halten und Schluck­bewegungen beeinflusst. Tragen Klein­kinder etwa zu häufig einen Schnuller, kann es zu einer Verformung des Kiefers kommen – und eine Korrektur von Kiefer­fehl­stellungen notwendig werden. Aber auch genetische Anlagen, Unfälle und andere Ein­flüsse wie falsche Zungen­lage oder Atmung durch den Mund können kieferorthopädische Behandlungen nötig machen. Wann braucht man eine Zahn­spange und wie lange trägt man sie? Die Folgen einer Zahn- oder Kiefer­fehl­stellung können Kinder ein Leben lang begleiten. Ab wann eine Zahnspange zur Korrektur einer Zahnfehlstellung benötigt wird, stellt die Kieferorthopädin oder der Kieferorthopäde fest. Meist macht eine Behandlung erst nach dem Zahnwechsel Sinn, also meist im Alter zwischen 13 und 14 Jahren. Dann wird gegen Zahnfehlstellungen eine feste Zahnspange eingesetzt. Je nach Alter und Fehlstellung tragen Kinder eine Zahnspange im Durchschnitt eineinhalb bis drei Jahre. Wer trägt die Kosten der kieferorthopädischen Behandlung des Kindes? Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) trägt die Kosten für die Zahnspange des Kindes unter 18 Jahren, sofern die Zahnkorrektur medizinisch notwendig ist und vom Schweregrad der Fehlstellung der sogenannten Kieferorthopädischen Indikationsgruppe 3,4 oder 5 zugeordnet wird. 20 Prozent der gesamten Behandlungskosten müssen Eltern zunächst selbst zahlen. Diese werden nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung von der Kasse zurückerstattet. Wünschen Eltern bei der Zahnspange höherwertigere Materialien oder eine ästhetisch ansprechendere Lösung wie beispielsweise durchsichtige oder innen liegende Brackets, müssen sie die Zusatzkosten selbst tragen. Das können schnell mehrere tausend Euro sein. Eine private Zahnzusatzversicherung übernimmt hier je nach Tarif bis zu 100 Prozent des verbleibenden Eigenanteils der kieferorthopädischen Behandlung – wie der Tarif ZahnPrivat 100 der Union Krankenversicherung (UKV), dem Krankenversicherer der Sparkassen-Finanzgruppe. Mehr Infos zu Tarifen und Leistungen für Kieferorthopädie bei Kindern und Jugendlichen gibt es unter ukv.de/zahn-zusatz. Übrigens: Bei Erwachsenen werden kieferorthopädische Maßnahmen nach einem Unfall von der Zahnzusatzversicherung übernommen.

03.06.2025

Waldbaden und Wellnessoase

Rund um den Waginger See führt der Weg zu sich selbst durch die Natur

(djd). „Die Natur heilt und tröstet und stärkt und erfrischt die Seele.“ Die Erkenntnis des vor über 100 Jahren lebenden Naturforschers und Philosophen John Muir ist für viele Menschen von heute wertvoller denn je. In der sanft-hügeligen Bilderbuchlandschaft rund um den Waginger See mit ihren bunten Wiesen, stillen Wäldern und artenreichen Mooren gibt es eine ganze Reihe an Kraftorten und Wohlfühloasen, die Körper und Geist beim Entspannen und Regenerieren unterstützen. Außerdem leben rund um Oberbayerns wärmsten Badesee Menschen, die wissen, wie man neue Verbindungen zu Natur und Spiritualität knüpft und dabei zu sich selbst findet. Natureindrücke und spirituelle Impulse So zeigt Natur-Coachin Sabine Glatz beim Waldbaden, wie das bewusste und achtsame Wahrnehmen von Waldboden, Baumrinde und den harzigen Düften hilft, Kontakt zum eigenen Körper herzustellen und die Verhärtungen und Blockaden des Alltags aufzulösen. Pilgerbegleiterin Elisabeth Gröbner verbindet bei ihren Wanderungen auf dem St.-Rupert-Pilgerweg zwischen Tittmoning und Taching die vielfältigen Natureindrücke mit spirituellen Impulsen. Aber auch die Bewegungen fernöstlicher Gesundheitslehren fügen sich harmonisch in die oberbayerische Berg- und Seelandschaft ein. Das lässt sich in den Sommermonaten beim Yoga am See mit Tamara Perschl-Hofmann und Ramona Mühlbacher oder beim Qigong mit Andreas Spiegelsberger an Leib und Seele erfahren. Unter www.waginger-see.de/prospekte gibt es das neue Wohlfühl-Magazin mit weiteren Insider-Tipps rund ums Durchatmen und Entschleunigen zum Bestellen oder Online-Durchblättern. Ausstrahlung und Gesundheit Ein Ort, an dem sich Schönheitspflege, körperliches Wohlbefinden und seelische Tiefenentspannung treffen, ist der Wellnessgarten in Waging am See. Neben wohltuenden Massagen können Besucher aus einem Angebot an Klang-, Energie- und Pflegebehandlungen wählen. Acht unterschiedlich temperierte und nach Wiesenkräutern, Fichtennadeln und Sandelholz duftende Saunen sowie der Naturschwimmteich im Sinnesgarten bieten noch mehr Platz für Tiefenentspannung. Zwei Restaurants und das angeschlossene Ambiente-Hotel laden außerdem dazu ein, noch länger zu bleiben – und am nächsten Tag noch tiefer zu entspannen. Auch der Fünf-Sterne-Platz „Strandcamping Waging” verfügt mit seiner Beautylounge über ein Angebot, das nicht zwingend zur Ausstattung eines Campingplatzes gehört und sich zudem auch an Nicht-Camper richtet. Fünf Expertinnen und Experten verhelfen dort mit Massagen und Physiotherapie sowie mit speziellen Pflege- und Beautybehandlungen zu mehr Ausstrahlung und Gesundheit.

01.05.2025

Selbstbestimmt neue Wege gehen

Wie es gelingt, trotz belastender Gedanken und Gefühle glücklich zu sein

(djd.) Ob depressive Gedanken, heftige Wutausbrüche oder Zittern aus Furcht: Unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen können wir nicht einfach abschalten. Sie zu ignorieren, gelingt meist kurzfristig. Langfristig zermürbt es uns jedoch und führt uns tiefer in eine Negativ-Spirale, die uns das Gefühl geben kann, das eigene Leben zu verpassen. Dagegen helfen kann die Kombination aus den zwei wissenschaftlich basierten Therapieverfahren ACT und PEP, wie ein neues Selbsthilfebuch zeigt. Das steckt hinter ACT und PEP Die drei Buchstaben ACT stehen für Akzeptanz- und Commitment-Therapie, ein Psychotherapieverfahren in der Tradition der kognitiven Verhaltenstherapie. Dabei nimmt ACT eine besondere Stellung ein: Ziel der Therapie ist es nicht, eine Depression, ein Burn-out oder ähnliches "weg zu therapieren". Es geht vielmehr darum, die inneren Stressoren zu akzeptieren und mit ihnen zu arbeiten, statt gegen sie zu kämpfen. Das soll Menschen unterstützen, ein insgesamt gelingendes, sinnerfülltes Leben zu führen - also ein Leben, das mit dem übereinstimmt, was uns wirklich wichtig ist. Hinter PEP steckt die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie, die Dr. Michael Bohne, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, entwickelt hat. Dabei werden körperbasierte Methoden wie das Klopfen genutzt, um emotionale Blockaden zu lösen und dysfunktionale Muster zu verändern. PEP ist demnach eine Kombination aus psychodynamischen, systemischen, verhaltenstherapeutischen und hypnotherapeutischen Strategien und Aspekten. Entscheidungen bewusst treffen Michael Waadt, Philosoph, Therapeut und Coach, und Jan Nachtigall, Psychologischer Psychotherapeut und Dozent, führen in ihrem Buch "Neue Wege gehen: Mit ACT und PEP zu einem selbstbestimmten und erfüllten Leben" die beiden Therapieverfahren ACT und PEP zusammen. Dafür nutzen sie das "Choice-Point-Modell" von Russ Harris. Es hilft mit konkreten Schritten, wichtige Entscheidungen im Leben bewusst zu treffen und authentisch umzusetzen. Das Buch von Waadt und Nachtigall ist als Selbsthilfebuch für Menschen angelegt, die mit schwierigen Gefühlen oder Gedanken ringen und dabei immer wieder leidvoll erfahren, dass sie ihr eigentliches, besseres, erfüllteres, glücklicheres Leben verfehlen. Es richtet sich an alle, die einen Begleiter auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit, Selbstbewusstsein und Stärke möchten - egal, ob sie konkret Hilfe im Umgang mit Ängsten, Depressionen oder Reizbarkeit suchen oder einfach nur das Gefühl haben, in einer Sackgasse festzustecken. Dr. Michael Bohne fasst es so zusammen: "Die beiden Autoren sind mit dem Buch einen guten Schritt weiter in Richtung Demokratisierung von Psychotherapie gegangen.

01.05.2025

Blütenpracht und Niesattacke

Für Allergiker gibt es effektive und erschwingliche Gegenstrategien

(djd). Sonnenschein, Vogelzwitschern, Blütenpracht – und Millionen Deutsche niesen, schniefen und wischen sich die tränenden Augen: Die Heuschnupfensaison ist in vollem Gange. Laut Allergieinformationsdienst wird bei 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland im Laufe ihres Lebens Heuschnupfen diagnostiziert. Die Beschwerden reichen von Juckreiz in Augen und Nase über Dauerschnupfen bis hin zu Asthmaanfällen. Verursacher sind vor allem die Pollen von Birke, Erle, Hasel, Gräsern und Kräutern wie Beifuß oder Ambrosia. Von Pollen- bis Tierhaarallergie Für Menschen mit Pollenallergie bringt die eigentlich schönste Zeit des Jahres also oft auch Stress und beträchtliche Einschränkungen der Lebensqualität mit sich. Hinzu kommen vielfach noch weitere Allergien etwa gegen Lebensmittel, Hausstaubmilben oder Tierhaare. Zur Linderung der Beschwerden greifen Betroffene zunächst meist zu bewährten Antihistaminika – oft über einen längeren Zeitraum und damit verbundenen fortlaufenden Kosten. Weniger bekannt ist, dass es für moderne Wirkstoffe wie Bilastin oder Desloratadin auch preisgünstige generische Alternativen gibt. So bieten beispielsweise Präparate von ADGC eine mögliche Option zur symptomatischen Behandlung – bei gleicher Substanzgrundlage wie das entsprechende Referenzarzneimittel. Entscheidend ist in jedem Fall die Auswahl eines geeigneten Wirkstoffs. Hier kann ärztlicher oder pharmazeutischer Rat helfen, individuell passende Lösungen zu finden. Praktische Maßnahmen im Alltag Zusätzlich können kleine Verhaltensmaßnahmen den Angriff der Pollen ausbremsen. Tipps hierzu finden sich auch unter www.adgc.de/allergie. Es beginnt damit, Allergene wie Pollen oder Tierhaare möglichst zu meiden – zum Beispiel durch Pollen- und Luftfilter, spezielle Allergiker-Bettwäsche, häufiges Haarewaschen, Kleiderwechseln, Staubsaugen und feucht Durchwischen. Nasenduschen können Pollen herausspülen, Nasenbalsame hindern Allergene daran, sich festzusetzen. Eine Sonnenbrille mit Seitenschutz und ein Mundnasenschutz helfen dabei, den Kontakt mit Allergieauslösern zu minimieren.

01.05.2025

Etwas zwischen Kopfhörer und Hörgerät

Was neue Hörtechnik wirklich leistet und welche für wen das Richtige ist

(djd). Für viele ist es ein heikler Moment: Das erste Mal über ein Hörgerät nachzudenken, fällt oft schwer – zu eng ist der Begriff oft noch mit dem Gefühl verbunden, alt zu werden. Dabei bedroht das Problem auch immer mehr jüngere Menschen. Deutlich leichter fällt der Griff zum stylischen In-Ear-Kopfhörer, der nicht nur Musik liefert, sondern inzwischen auch eine Hörunterstützung verspricht. Sogenannte „Hearables“ – smarte Ohrstöpsel mit Klangverstärkung – sind der neue Trend. Sie sehen aus wie Kopfhörer, lassen sich intuitiv bedienen und gelten als diskrete Alternative zum klassischen Hörgerät. Welches Gerät passt zu mir? Kommt man damit also um ein Hörgerät herum? Tatsächlich eignen sich solche Hearables erfahrenen Hörakustikern zufolge nur für Menschen mit leichtem Hörschwierigkeiten. Die kostengünstigen Geräte helfen vor allem beim Gewöhnen an die neue Hörsituation und daran, „dass da was im Ohr ist“. AirPods 2 beispielsweise bieten jetzt mit der neuen Software einen Anpassungstest. Dieser ist zwar nicht individuell, doch das Gerät unterstützt Betroffene mit einer geringen Hörminderung in guter Klangqualität. Wer diese Technik also nur kurzfristig oder vielleicht nur bei bestimmten Gelegenheiten wie dem Fernsehen nutzen will, für den sind sie geeignet. Medizinisch zugelassene Lösungen Bei mittlerem bis schwerem Hörverlust bieten die Hearables jedoch keine ausreichende Unterstützung. Hier ist kompetente Beratung über medizinisch zugelassene Alternativen gefragt. Moderne Hörgeräte sind nach mehreren Hörtests und Feinsteuerungen individuell angepasste winzige Hochleistungscomputer. So bietet etwa das audibene IX gezielt verstärkte Sprachverständlichkeit das kristallklare Richtungshören – sogar bei mehreren sich im Raum bewegenden Sprachquellen. Es wird vom Akustiker individuell auf den Hörverlust jedes Einzelnen abgestimmt und lässt sich per App leicht steuern. Kostenlos testen Wer unsicher ist, wie stark der eigene Hörverlust ausgeprägt ist, sollte einen professionellen kostenlosen Hörtest machen lassen – Kontakte finden sich etwa unter www.audibene.de. Ob stylisches Hearable oder medizinisches Hörgerät – entscheidend ist, dass die gewählte Lösung wirklich zum eigenen Hörbedarf passt und den Alltag zuverlässig erleichtert. Für einen möglichst realistischen Eindruck lohnt es sich, verschiedene Geräte im Alltag zu testen – Akustiker bieten dafür unverbindliche Probezeiten an.

01.05.2025

Wenn die Füße schmerzen, brennen oder kribbeln

Was ursächlich und natürlich helfen kann

(djd). Wenn die Füße schmerzen, kribbeln oder brennen, steckt oftmals eine Nervenschädigung dahinter, eine sogenannte Neuropathie. Die Beschwerden können Betroffenen das Leben schwer machen – und Schmerzmittel stellen oft nicht die beste Lösung dar. Nebenwirkungen wie Schwindel oder Müdigkeit können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Doch es gibt auch natürliche und ursächlich wirksame Maßnahmen, die Beschwerden lindern können, ohne den Körper zu belasten. Den Ursachen auf der Spur Erste Maßnahme sollte immer sein, den Ursprung der Nervenschädigung zu behandeln. Eine der häufigsten Ursachen ist ein Diabetes mellitus, bei dem eine möglichst gute Blutzuckereinstellung angestrebt werden sollte. Diabetes erhöht außerdem das Risiko für einen Mangel an Vitamin B1, welcher ebenfalls eine Neuropathie verursachen kann. Um diesen wirksam auszugleichen und dadurch verursachte Nervenschäden und Beschwerden in den Füßen zu lindern, eignet sich Benfotiamin, eine Vorstufe des Vitamin B1, die vom Körper sehr gut aufgenommen werden kann. Es ist etwa in milgamma protekt enthalten, dass es rezeptfrei in Apotheken gibt. Bewegung, Entspannung, Achtsamkeit Auch Aktivitäten wie regelmäßige Spaziergänge, Gymnastik oder Schwimmen können zur Lindern der Beschwerden beitragen und das Wohlbefinden steigern. Ergänzend können ärztlich begleiteter Rehasport, Physiotherapie oder Ergotherapie die Mobilität verbessern. Wie man die Füße durch Gymnastik fit halten kann, dazu gibt es Tipps unter www.milgamma.de/ratgeber/fussgymnastik.html. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Meditation oder Achtsamkeitstraining tragen dazu bei, die Schmerzwahrnehmung zu beeinflussen. Tagebuch führen Akupunktur oder Kneipp-Wasseranwendungen sind weitere Ansätze, zu denen behandelnde Ärzte oder Therapeuten raten können. Ein Schmerztagebuch hilft, Muster zu erkennen und herauszufinden, welche Maßnahmen sich besonders günstig auf die Beschwerden auswirken. Auf diese Weise können Betroffene ihren individuell abgestimmten Ansatz zur Schmerzbewältigung entwickeln.

01.05.2025

Eine App als Therapiebegleitung

Bei der Behandlung von Schulterbeschwerden gibt es nun digitale Unterstützung

(djd). Unsere Schulter ist im Dauereinsatz – wir bewegen sie bei nahezu jeder körperlichen Aktivität: bei handwerklichen Tätigkeiten, im Garten, Büro, Haushalt und sogar nachts im Schlaf, wenn wir uns umdrehen. Schulterbeschwerden und -schmerzen sind weit verbreitet. Überbeanspruchung, einseitige oder sich ständig wiederholende Bewegungen, ein Sturz oder Unfall, ein Schlag auf die Schulter, entzündliche Erkrankungen oder Abnutzung sind häufige Ursachen. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Steifheit können dann die Folge sein. App begleitet Schulter-Therapie mit Übungen und Wissen Bei Schulterläsionen, Schulterbeschwerden und -schmerzen kann eine Therapie nun von einer neuartigen App unter dem Namen "Companion Shoulder" mit effektiven Übungen und Wissen begleitet werden. Sie wurde von PrehApp, einem Hersteller von medizinischer Software, und dem Medizinprodukte-Hersteller medi entwickelt. Bei entsprechender Diagnose kann die App ärztlich verordnet werden. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, bei privaten Krankenkassen sollte man vorab fragen. Unter www.medi.biz/companion-shoulder gibt es alle Informationen. In drei Schritten zur Freischaltung der App Schritt 1: Bei entsprechender Diagnose kann die App von Hausarzt oder Orthopädin verordnet werden. Schritt 2: Danach übersenden die Patienten das Rezept oder den Diagnosenachweis an die Krankenkasse. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten sie von der Kasse den Rezeptcode. Schritt 3: Nun geben die Patienten im Browser ihres Laptops, Tablets, Smartphones oder Computers die Internetadresse www.schulter.app ein und legen sich einen Benutzernamen und ein Passwort an. Anschließend wird der Rezept-Code in der Web-App eingegeben und zur Nutzung freigeschaltet. Die Anwendungsdauer beträgt 90 Tage. Danach wird vom Arzt oder der Ärztin über eine Folgeversorgung entschieden. Übungen an jedem Ort und zu jeder Zeit Ob Übungen mit dem Gymnastikband oder Armpendeln mit Gewichten: Das Trainingsprogramm enthält vielfältige Übungen aus den Bereichen Mobilisation, Kräftigung und Koordination. Sie sind individuell abgestimmt, 15 bis 30 Minuten dauert die tägliche Therapieeinheit. Alle Übungen werden vorab erklärt und während der Ausführung per Video erläutert. Das Trainingsprogramm passt sich automatisch an die Rückmeldungen und Bedürfnisse der Patienten an. Zudem bündelt die App alle Aktivitäten in einer Trainingsstatistik. So hat man Therapieverlauf, Fortschritte und Schmerzentwicklung immer im Blick. Ärztin oder Krankenkasse haben keinen Zugriff auf die Daten. Ein Therapiebericht kann ausgedruckt oder als PDF per E-Mail versandt werden, um ihn mit den behandelnden Ärzten zu besprechen.

01.05.2025

Keuchhusten: Sechs Mythen im Faktencheck

Warum die Erkrankung nicht nur Kinder betrifft und wie man sich schützen kann

(djd). Rund um Keuchhusten gibt es viele Irrtümer – umso wichtiger ist die Aufklärung darüber. Hier sechs verbreitete Mythen und die Fakten dahinter: 1. Keuchhusten betrifft nur Kinder. Fakt: Keuchhusten kann Menschen jeden Alters betreffen. Besonders gefährdet sind Neugeborene, ältere Erwachsene und immungeschwächte Personen. 2. Wer als Kind erkrankt war oder geimpft wurde, ist lebenslang immun. Fakt: Die Immunität durch eine überstandene Erkrankung nimmt mit der Zeit ab, sodass eine erneute Ansteckung möglich ist. Auch die Grundimmunisierung im Kindesalter bietet keinen lebenslangen Schutz. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher allen Erwachsenen eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten. Die Impfung kann bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung als Tdap-Kombinationsimpfung verabreicht werden. Personen in Gesundheits- oder Gemeinschaftseinrichtungen sollten alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung erhalten. 3. Für Säuglinge unter zwei Monaten gibt es keinen Schutz. Fakt: Säuglinge können zwar erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat selbst geimpft werden. Die Schutzlücke bis dahin kann aber durch eine Keuchhusten-Impfung der Mutter in der Schwangerschaft geschlossen werden. Deshalb wird Frauen in jeder Schwangerschaft eine Keuchhusten-Impfung empfohlen – idealerweise zu Beginn des dritten Trimenons, bei sich abzeichnender Frühgeburt im zweiten Trimenon. Auch enge Kontaktpersonen, die in den letzten 10 Jahren keine Auffrischimpfung erhalten haben, können mit einer Impfung bis vier Wochen vor der Geburt zusätzlichen Schutz bieten. 4. Nur Menschen mit Symptomen sind ansteckend. Fakt: Keuchhusten kann bereits vor Auftreten der Symptome ansteckend sein und auch von symptomlos infizierten Personen weitergegeben werden. Die durch das Bakterium „Bordetella pertussis“ ausgelöste Krankheit ist hochansteckend – ein Keuchhustenfall führt bei Ungeimpften im Schnitt zu fünf Neuinfektionen. 5. Keuchhusten ist harmlos. Fakt: Eine Keuchhusten-Erkrankung dauert typischerweise Wochen bis Monate und kann schwere Komplikationen wie Lungenentzündungen und Atemstillstand verursachen. Bei älteren Betroffenen kann es zu Inkontinenz oder Rippenbrüchen kommen. Keuchhusten-Fälle bei Babys müssen oft stationär behandelt werden. 6. Keuchhusten ist nur in der kalten Jahreszeit ein Problem. Fakt: Anders als bei Grippe oder Erkältungen tritt Keuchhusten das ganze Jahr über auf und hat keine ausgeprägte Saison. So wurden 2024 die meisten Fallzahlen seit Beginn der Meldepflicht vermerkt und erreichten ihren Höchststand im Sommer. Mehr Informationen unter www.impfen.de/keuchhusten.

01.04.2025

Digitale Veränderungen in der Apotheke

Wie die Digitalisierung den pharmazeutischen Alltag beeinflusst

(djd). Apotheken sind echte Allrounder: Von Einkauf und Medikamentenausgabe über Lagerhaltung und Kundenberatung bis hin zur Digitalisierung – der Betrieb läuft nur dank eines eingespielten Teams mit unterschiedlichen Qualifikationen. „Da gibt es zum einen natürlich immer den Apotheker, der ein Studium der Pharmazie absolviert hat“, erklärt Linda Apotheker Jan Simons aus Gummersbach. Dazu kommen Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTAs), Kaufmännisch-technische Assistenten (PKAs) und Boten. Sie alle arbeiten Hand in Hand für einen guten Gesundheitsservice am Kunden. Veränderung durch E-Rezept, KI und Co. Dabei hat sich durch die Digitalisierung in den letzten Jahren vieles in den Apotheken verändert. „Das E-Rezept vereinfacht die meisten Abläufe, vermeidet Zettelwirtschaft und schafft so mehr Zeit für Patientinnen und Patienten“, so Simons. Änderungen eines Rezeptes, weil zum Beispiel ein Arzneimittel nicht lieferbar ist oder der Arzt das Rezept falsch ausgestellt hat, verbrauchen dann allerdings doch mehr Zeit, da man auf einen neuen Datensatz angewiesen ist. Chat-Bots unterstützen Mitarbeiter Hinzu kommen weitere digitale Lösungen wie KI-gestützte Chat-Bots, die Anrufe entgegennehmen. Anfragen nach Öffnungszeiten, Lieferbarkeit oder Botendiensten können durch die künstliche Intelligenz bearbeitet werden. „Das entlastet die Mitarbeiten, sodass diese wieder Kapazitäten für vorrangige Aufgaben haben“, sagt der Apotheker. Trotzdem bleibe auch die persönliche Beratung am Telefon wichtig ist, da viele Menschen darauf angewiesen seien. „Pharmazeutische Beratung durch KI sehe ich noch etwas skeptisch, da der Inhaber ja für die Beratung haftbar ist. Es bleibt die Frage, wer haftet für eine falsche oder unvollständige KI-Beratung?“, meint Simons. Viel Potential für die Zukunft Dennoch ist das Thema seiner Meinung nach wichtig, da es dem Mitarbeiterschwund in Apotheken entgegenwirken kann. Denn hier wird händeringend gesucht. Unter jobfinder.linda.de beispielsweise gibt es ein Portal, auf dem sich deutschlandweit Linda Apotheken präsentieren, die Bedarf an Personal haben. Für die Zukunft sieht der Fachmann viel Potential in der Digitalisierung: „Ich kann mir gut vorstellen, dass Prozesse wie Arzneimittelengpassverwaltung, Lagerbestandskontrolle, Rezeptprüfung und reine Dokumentationsarbeiten in Zukunft von einer KI gesteuert und übernommen werden.“ Ein weiterer Vorteil läge in einer besseren und qualitativ höherwertigen Beratung von Patienten. Durch die schnelle Analyse von Gesundheitsdaten und Informationen vom Arzt kann die Therapie so individueller erfolgen.

01.04.2025

Gierig und gefährlich: Hyalomma-Zecken

Wie Tierhalter ihre Lieblinge und sich selbst vor den Parasiten schützen können

(djd). Wenn Hunde oder Katzen durch Wiesen und Gebüsch streifen, sind Zecken meist nicht weit. Und begünstigt durch den Klimawandel kommen immer häufiger neue, gefährliche Arten nach Deutschland. Zu ihnen gehören zum Beispiel die aus Afrika und Asien stammenden Hyalomma-Zecken, die wegen ihrer beeindruckenden Größe auch Riesenzecken genannt werden. Nach Mitteleuropa gelangen die Blutsauger mit Zugvögeln, wie der „Zeckenatlas“ des Robert-Koch-Instituts (RKI) berichtet. Sie zeichnen sich durch hohe Aktivität aus und verfolgen ihre Opfer über mehrere hundert Meter. Dazu können sie etwa zehn Meter weit sehen und so noch gezielter angreifen. Übertragung ernster Erkrankungen möglich Ausgewachsene Hyalomma-Zecken können Temperaturen bis minus 40 Grad Celsius überdauern und sind ab etwa zwölf Grad aktiv, aber auch bei tieferen Temperaturen gab es schon Funde. Noch ist laut RKI zwar unklar, ob sich langfristig eine Population in Deutschland entwickeln wird, weiter steigende Temperaturen und eine zunehmend geringere Luftfeuchtigkeit könnten jedoch dazu beitragen. Das größte Problem: Hyalomma-Zecken sind die Hauptüberträger des sogenannten Krim-Kongo-Hämorrhagischen-Fiebers (CCHF), das eine ernste Erkrankung beim Menschen auslösen kann. Im RKI-Zeckenatlas wird die Türkei als Beispiel für die mögliche Dynamik von CCHF genannt. Dort wurden 2002 die ersten Fälle registriert, seitdem sind fast 10.000 Personen erkrankt, von denen knapp fünf Prozent gestorben sind. Zusätzlich können Hyalomma-Arten Rickettsien übertragen, die Fleckfieber auslösen. Auf guten und konstanten Zeckenschutz achten Zwar bevorzugen Hyalomma-Zecken Großtiere wie Pferde, scheinen aber auch Menschen oder Hunde nicht zu verschmähen. Gegen die Riesenzecken und natürlich auch gegen ihre einheimischen Verwandten sollte man deshalb immer mit einem guten und konstanten Zeckenschutz vorbeugen. Bei ihren Hunden und Katzen bevorzugen viele Tierhalter hier natürliche Mittel – speziell bei Jungtieren oder wenn Kinder im Haus sind. Dann bietet sich das Ergänzungsfuttermittel Formel-Z für Hunde und Katzen an. Der nur in Formel-Z enthaltene Thiamin-Hefe-Komplex verändert fast unmerklich das Hautmilieu der Tiere und macht es für Zecken unattraktiv – in Studien konnte so der Zeckenbefall bei Hunden um 70 Prozent reduziert werden. Formel-Z ist dabei das einzige natürliche Ergänzungsfuttermittel, das auf wissenschaftlich veröffentliche Studien bei Zeckenbefall zurückgreifen kann. Weitere Infos dazu unter www.formel-z.info.

01.04.2025

Flüssiges gegen überflüssige Pfunde

Heilwässer können das Abnehmen auf vielfältige Weise unterstützen

(djd). Viele Menschen möchten gerne ein paar Kilos abnehmen, einige Tage fasten und etwas für das eigene Wohlbefinden tun. Doch es erfordert viel Disziplin, weniger oder gar nichts zu essen. Ein wichtiger Tipp lautet daher, während der Diät viel zu trinken. Natürliche Mineral- und Heilwässer können das Durchhalten erleichtern. Denn sie versorgen den Körper nicht nur mit Flüssigkeit und wichtigen Mineralstoffen, sondern füllen auch den Magen und dämpfen so das Hungergefühl – ganz ohne Kalorien. Wer das richtige Wasser wählt, kann zusätzlich der Gesundheit etwas Gutes tun. Einige Inhaltsstoffe können eine Übersäuerung und Sodbrennen verhindern, die Knochen stärken oder den Blutdruck regulieren. 1,5 bis 2 Liter täglich trinken Über die Hälfte des menschlichen Körpers besteht aus Wasser. Ein Wassermangel kann die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit schnell einschränken und Kopfschmerzen verursachen. Die Empfehlung lautet daher, täglich anderthalb bis zwei Liter zu trinken. Geeignet sind mineralstoffreiche Heilwässer, zum Beispiel mit hohem Gehalt an Calcium und Magnesium. Über den Tag verteilt werden die Mineralstoffe besonders gut aufgenommen. Tipp: Immer kurz vor dem Essen ein Glas zu sich nehmen, um den Magen zu füllen. Heilwässer mit viel Sulfat haben sich bewährt, um eine träge Verdauung in Schwung zu bringen. Bei Sodbrennen, einem sauren Magen oder Übersäuerung kann wiederum ein Heilwasser mit viel Hydrogencarbonat helfen, die Säuren zu neutralisieren und so das Brennen in der Speiseröhre und die genannten Beschwerden zu lindern. Die meisten Heilwässer können auch täglich in größeren Mengen getrunken werden. Auskunft dazu gibt das Etikett des jeweiligen Heilwassers. Unter www.heilwasser.com finden sich weitere Informationen über Anwendungsgebiete und Wirkungen verschiedener natürlicher Heilwässer. Zudem ist es möglich, in der Übersicht nach den gewünschten Inhaltsstoffen zu selektieren. Ganzheitlicher Nutzen Heilwässer müssen ihre vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung nachweisen. Sie können sowohl auf einzelne Organe als auch auf den ganzen Körper wirken und bieten damit einen ganzheitlichen Nutzen für die Gesundheit. Zurzeit gibt es in Deutschland 23 verschiedene Heilwässer, die in Flaschen abgefüllt erhältlich sind. Sie stammen aus natürlichen unterirdischen Quellen. Je nach Quellgebiet unterscheiden sie sich in ihren natürlichen Inhaltsstoffen und damit in ihrer Wirkung. Das Flaschenetikett informiert den Verbraucher über die jeweilige Zusammensetzung und die Anwendungsgebiete.

01.04.2025

Hygiene trifft High-Tech im Ohr

Antibakterielle Titan-Otoplastiken können sogar zum modischen Statement werden

(djd). Hygiene ist ein entscheidendes Thema bei der Nutzung herkömmlicher Hörgeräte, das aber oft vernachlässigt wird. Ablagerungen und Ohrenschmalz können die Geräteleistung einschränken und die Hygiene beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang bieten sogenannte Titan-Otoplastiken mit ihren speziellen Materialeigenschaften eine langlebige und hygienische Lösung. Expertentipp: Den Hörgeräte-Akustiker nach Titan-Otoplastiken fragen Schirmchen und Otoplastiken aus herkömmlichen Materialien werden bereits nach kurzer Zeit von Ohrenschmalz angegriffen. Sie können dadurch vergilben, die Hygiene im Ohr nimmt rapide ab. Titan-Otoplastiken hingegen, etwa aus dem deutschen Labor Hörluchs, bleiben weitgehend makellos und sorgen auf Dauer für eine sogenannte hypoallergene Umgebung im Gehörgang. Titan wird durch seine besonderen Eigenschaften in der modernen Medizin eingesetzt. Es ist außerdem antibakteriell, hygienisch und hautfreundlich. Anabell Kluge ist Geschäftsführerin und Inhaberin von Kluge Hörgeräte in Voerde am Niederrhein. Der entscheidende Vorteil von Titan-Otoplastiken ist nach ihrer Praxiserfahrung, dass sie im Gegensatz zu Otoplastiken etwa aus Acryl die Ohrenschmalzbildung nicht anregen: "Die Filter und auch die Schallschläuche verstopfen längst nicht so schnell wie bei herkömmlichen Otoplastiken." Bei Otoplastiken aus Titan würden die Träger von einem hauchdünnen, hypoallergenen High-End-Material profitieren, bestätigt Dr. med. Jürgen Palm, Facharzt für HNO-Heilkunde und Allergologie in Röthenbach an der Pegnitz. Mehr Informationen gibt es beispielsweise unter www.hoerluchs.com. "Das Material verhindert weitestgehend Entzündungen oder sonstige Irritationen im Gehörgang. Patientinnen und Patienten sollten beim Hörgeräte-Akustiker danach fragen", rät der Mediziner aus Franken. So werden Titan-Otoplastiken sogar zum modischen Statement Hörgeräte können nicht nur auf hygienische Art und Weise bei Hörproblemen helfen, sondern sie können auch zum modischen Statement werden und das persönliche Stilbewusstsein unterstreichen. Mit der Integration von edlen Materialien wie Edelsteinen wird das Hörgerät dann zum strahlenden Accessoire, das selbstbewusst und stolz gezeigt wird. Von Hörluchs beispielsweise gibt es die neue Kollektion "Titan Fashion", sie vereint modernes, elegantes Design mit individueller Note. Zirkonia-Edelsteine und mehrere Personalisierungsoptionen runden das modische Statement ab.

01.04.2025

Pflegepausen einfacher gemacht

Der neue gemeinsame Jahresbetrag vereint Kurzzeit- und Verhinderungspflege

(djd). Die meisten pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden von Angehörigen betreut. Doch auch diese werden mal krank, haben Termine oder brauchen einfach Urlaub. Bisher waren für diese Fälle zwei unterschiedliche Leistungen der Pflegeversicherung vorgesehen: Die Kurzzeitpflege in einer stationären Pflegeeinrichtung und die Verhinderungspflege (Ersatzpflege) im häuslichen Umfeld. „Für die beiden Varianten gab es unterschiedlich hohe Zahlungen und Leistungszeiträume, verschiedene Voraussetzungen, und sie waren nur begrenzt aufeinander übertragbar“, erläutert Frank Herold von der compass Pflegeberatung. „Ab dem 1. Juli 2025 werden sie zum neuen Gemeinsamen Jahresbetrag zusammengefasst. Das macht für Betroffene vieles einfacher.“ So sieht die neue Leistung aus Konkret stehen dann allen Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 2 bis 5 pro Kalenderjahr 3.539 Euro zur Verfügung, die sie ganz flexibel für Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege einsetzen können – Informationen dazu gibt es auch unter www.pflegeberatung.de. „Um die Zusammenlegung problemlos zu ermöglichen, werden die Voraussetzungen für die Verhinderungspflege denen der Kurzzeitpflege angeglichen. Das bedeutet, Verhinderungspflege kann jetzt ebenfalls für bis zu acht Wochen statt wie bisher für sechs Wochen im Jahr genutzt werden – auch das hälftige Pflegegeld wird entsprechend länger weitergezahlt. Zusätzlich entfällt die Vorpflegezeit von sechs Monaten, sodass direkt nach Erteilung eines Pflegegrads Verhinderungspflege möglich ist“, erklärt der Experte. Bestehen bleibt allerdings die Regelung, dass es für Ersatzpflege durch nahe Verwandte oder Mitbewohner geringere Leistungen gibt: maximal in Höhe des Pflegegelds, aber nun für acht statt sechs Wochen. Diese Übergangsregelungen gelten Ungewöhnlich bei der Neuregelung ist, dass sie in der Jahresmitte stattfindet, denn die Ansprüche auf Verhinderungs- und Kurzzeitpflege gelten normalerweise für ein Kalenderjahr. Deshalb sind Übergangsregelungen vorgesehen. Fragen dazu lassen sich gut in einer Pflegeberatung klären, etwa bei der kostenfreien Service-Nummer von compass unter 0800 - 101 88 00. Privat Versicherte können auch Beratung per Videogespräch oder im eigenen Zuhause erhalten. „Zum Glück sind die Regelungen aber recht praktisch gestaltet“, so Herold. „Es wird einfach geschaut, welche Beträge bis zum 30. Juni schon verbraucht wurden, und diese werden dann auf den neuen Gemeinsamen Jahresbetrag angerechnet. Auf das ganze Jahr betrachtet, hat man also den vollen Anspruch. Bei der Verhinderungspflege bedeutet das, dass zum ersten Juli gegebenenfalls neue Ansprüche aufleben können.“

01.04.2025

Die Kur per Klick beantragen

Das Bayerische Staatsbad Bad Steben gehört zu den digitalen Vorreitern

(djd). Viele Menschen mit häufigen Beschwerden wie Arthrose, Asthma oder Rheuma wissen gar nicht, dass ihnen eine ambulante Kur als Pflichtleistung der Krankenkasse zusteht. Oder sie schrecken vor einem umständlichen Antragsverfahren zurück. Deshalb hat der Bayerische Heilbäderverband als bundesweiter Vorreiter einen digitalen Kurantrag entwickelt, um das Prozedere sowohl für Versicherte als auch Ärzte zu vereinfachen. Das kostenfreie Angebot steht für alle Interessierten bundesweit zur Verfügung, so zum Beispiel auf den Internetseiten des Staatsbads Bad Steben unter www.bad-steben.de. Der traditionsreiche Urlaubs- und Kurort im Frankenwald bietet einen einmaligen Dreiklang von natürlichen Heilmitteln: Radonhaltiges Heilwasser unterstützt die Selbstheilungskräfte und stärkt das Immunsystem. Bäder und Packungen mit Naturmoor senken den Blutdruck, entspannen Muskeln und Gelenke. Und eine kohlensäurehaltige Quelle versorgt den Körper mit lebenswichtigen Mineralien und Spurenelementen. Gute Vorsorge für Körper, Geist und Seele „Ambulante Vorsorgemaßnahmen in anerkannten Kurorten stellen einen wichtigen Baustein zur Gesunderhaltung der Menschen dar“, betont auch Dr. Jakob Berger, ausgebildeter Kneipparzt und Vorstandsmitglied des Bayerischen Hausärzteverbandes. „Typische Volkskrankheiten wie Rückenschmerz und Herz-Kreislauferkrankungen sind weiter auf dem Vormarsch. Eine Kur in einem Heilbad oder Kurort mit den einzigartigen ortsgebundenen Heilmitteln und der Kompetenz erfahrener Kurmediziner wirkt sich zudem positiv auf das Immunsystem aus, und ein gut funktionierendes und trainiertes Immunsystem trägt dazu bei, gefährlichen Erkrankungen vorzubeugen beziehungsweise sie besser zu überstehen.“ Der oberfränkische Kurort Bad Steben versorgt neben dem Körper auch Geist und Seele der Gäste, etwa in der Therme mit ihrem angeschlossenen Gesundheits- und Wellness-Zentrum und im Kurpark mit seinem royalen Flair des Königlich Bayerischen Staatsbads. Die Heilkraft von Radon Bad Stebens kostbarste Heilquelle ist das Edelgas Radon. Denn es gibt nur wenige Kurorte in Europa, an denen radonhaltiges Wasser aus den tiefen Erdschichten sprudelt. Seit mehr als einem Jahrhundert wird es in der Bäderheilkundekunde eingesetzt. Radon wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern auch schmerzlindernd und entspannend. Der milde Strahlungseffekt aktiviert den Reparaturmechanismus der Zellen und setzt ihre Selbstheilungskräfte in Gang. So unterstützen Radonbäder die Linderung der Beschwerden bei entzündlichen und degenerativen Erkrankungen wie Rheuma, Bandscheiben- und Wirbelsäulenproblemen, Arthrose, Fibromyalgie, Gicht wie auch Erschöpfungssyndromen.

27.02.2025

Käse genießen ohne Bauchschmerzen

Die meisten Heumilch-Käse sind von Natur aus laktosefrei

(djd). Wer von einer Laktoseintoleranz betroffen ist, kennt Beschwerden wie Übelkeit, Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen nur zu gut: Sie treten oft auf, wenn der oder die Betroffene Milchprodukte isst. Doch es gibt Auswege aus der Misere. Es fehlt ein Enzym Laktose ist Milchzucker und damit ein natürlicher Bestandteil der Milch. Sie kann von den meisten Menschen mithilfe des körpereigenen Enzyms Lactase unbemerkt abgebaut werden. Säuglinge produzieren im Dünndarm dieses Enzym, um die Laktose in der Muttermilch zu spalten und zu verdauen. Einige Menschen verlieren im Laufe ihres Lebens jedoch diese Fähigkeit, und dann treten die Verdauungsprobleme auf – und zwar nicht nur, wenn sie Milch trinken oder Joghurt essen, sondern auch beim Genuss von Käse. Es gibt jedoch auch Käsesorten, die von Natur aus laktosefrei sind und somit die genannten Beschwerden gar nicht erst hervorrufen. Dazu zählen die meisten Heumilch-Käse. Der Säuerungsprozess hilft Nahezu jeder Heumilch-Käse – mit Ausnahme von Frischkäse - kann bei Laktoseintoleranz bedenkenlos gegessen werden, denn er enthält weniger als ein Gramm Laktose auf 100 Gramm des Produktes und gilt damit als laktosefrei. Wie kommt das? Ganz einfach: Käse entsteht durch Fermentation – das ist ein natürlicher Vorgang, um Milch haltbar zu machen. Dabei wandeln Milchsäurebakterien einen Großteil der Laktose in Milchsäure um. Durch mikrobielle Stoffwechselvorgänge und Abbauprozesse verbrauchen die eingesetzten Bakterien während des Verkäsungsprozesses den restlichen Milchzucker. Dieser Säuerungsprozess bewirkt auch, dass später durch Gase die Lochbildung wie im Emmentaler entsteht. Gerade handwerklich hergestellter, traditionell erzeugter Käse ist meist laktosefrei. Wer es ganz genau wissen will, findet unter www.heumilch.at eine Übersicht über den Laktosegehalt der Heumilch-Produkte. Laktosefreie Käsesorten ohne Kennzeichnung Damit ein Produkt auf der Verpackung als laktosefrei gekennzeichnet werden darf, sind kostenpflichtige Untersuchungen nötig. Gerade für kleine Hersteller rechnen sich diese Sonderausgaben nicht, auch wenn ihre Produkte gar keine oder nur wenig Laktose enthalten. Speziell bei einer bestehenden Laktoseintoleranz ist es daher von Vorteil zu wissen, in welchen Produkten von Natur aus nur sehr wenig oder gar kein Milchzucker drin ist.

27.02.2025

Sommer, Sonne, gesunde Füße

Warum Komfortschuhe gerade jetzt gefragt sind

(djd). Barfuß am Strand, Sand zwischen den Zehen, eine frische Brise auf der Haut – so fühlt sich Sommer an. Dieses Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit möchte man am liebsten überall spüren, ob beim Stadtbummel, im Café oder auf Reisen. Doch wenn die Schuhe drücken, reiben oder schmerzen, bleibt wenig von dem unbeschwerten Barfuß-Feeling. Dabei ist gerade bei steigenden Temperaturen die Bequemlichkeit der Schuhe entscheidend für Wohlbefinden und Vitalität. Bequemlichkeit trifft Mode Sommerschuhe sollten leicht und atmungsaktiv sein, um die Füße weniger zu belasten und für ein angenehmes Fußklima zu sorgen, besonders bei längeren Aktivitäten im Freien. Flexible Sohlen passen sich den natürlichen Bewegungen des Fußes an, wodurch Muskeln und Gelenke entlastet werden. So machen Ausflüge ins Grüne wieder Spaß. Eine ergonomische Passform fördert zudem eine gesunde Körperhaltung und ein natürlicheres Gangbild, was Rücken-, Hüft- und Knieproblemen vorbeugt. Dabei müssen die modischen Aspekte nicht vernachlässigt werden. Denn mittlerweile gibt es Komfortschuhe, die nicht nur bequem, sondern auch stylish sind. So bietet etwa ComfortSchuh aus dem badischen Ettlingen eine breite Auswahl an Sommermodellen – von luftigen Sandalen über trendige Sneaker und edle, handgenähte Mokassins bis hin zu klassischen Ballerinas. Leichte Sommermodelle Sneaker punkten in dieser Saison mit frischen Farben wie Meerblau, Lindgrün, Orange-Bunt, zartem Apricot oder fröhlichem Blumenmuster. Dazu finden sich leichte Slipper in eleganten Naturfarben oder farbenfrohe Pantoletten in knalligem Colour-Blocking-Design oder gedeckten Tönen. Jede Menge Sommer-Styles kann man jetzt unter www.comfortschuh.de entdecken. Zur hochwertigen Verarbeitung gehören hier weiche Innenfutter und Polster, druckfreie Verschlüsse und gutsitzende, ausgeformte Kugelfersen. Die Schuhe haben einen breiten Zehenbereich – so bleibt selbst, wenn die Zehen bei Sommerhitze anschwellen, genügend Platz zum Krümmen, Spreizen und Strecken. Modischer Schick, frisches Fußklima Auch die Herren kommen nicht zu kurz und zeigen sich modisch ganz up to date. Sportliche Sneaker treffen auf stilvolle Halbschuhe aus feinstem Leder und lässige Mokassins mit luftigem Lochmuster – ideal für ein luftiges Klima an heißen Tagen. Gedämpfte Sohlen und eine natürliche Passform sorgen für gesunden Tragekomfort. Die dominierenden Erd- und Naturfarben lassen sich gut zu leichten Sommeroutfits kombinieren.

27.02.2025

Gesetzliche Krankenkassen unterstützen Adipositas-Therapie

Wissenschaftlich fundiertes Konzept: Von starkem Übergewicht zur Wohlfühlfigur

(djd). Rund 23 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen in Deutschland, also etwa ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung, sind laut der Deutschen Adipositas Gesellschaft stark übergewichtig. Doch für die Betroffenen gibt es Unterstützung: Spezielle interdisziplinäre Therapieprogramme leiten die notwendigen Veränderungen der Verhaltens-, Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten ein und werden zudem medizinisch begleitet. Kosten für das Therapieprogramm werden ganz oder teilweise von den Krankenkassen übernommen Das kürzlich in Optimed 52 umbenannte Programm zur Behandlung von Adipositas, früher bekannt als Optifast 52 Programm, ist eine von drei Therapien in Deutschland, die von den gesetzlichen Krankenkassen gemäß Paragraph 43 SGB V als erstattungsfähig anerkannt werden. Diese Klassifizierung ermöglicht es, dass die Kosten für die Teilnahme am Programm von den gesetzlichen Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen werden können. Für Menschen mit starkem Übergewicht eröffnet sich damit ein erleichterter Zugang zu einer bewährten Therapie. Interdisziplinäres Konzept lässt sich flexibel in den Alltag integrieren Besonders für stark übergewichtige Erwachsene, bei denen gesundheitliche Risiken wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Typ-II-Diabetes bereits bestehen oder wahrscheinlich sind, stellt das Programm eine wertvolle Unterstützung dar. Es ist auf 52 Wochen ausgelegt und setzt auf ein interdisziplinäres Konzept, das die Bereiche Ernährung, Bewegung, Verhaltenstherapie und medizinische Betreuung miteinander vereint. Durch die ambulante Betreuung in zertifizierten Zentren lässt sich die Therapie flexibel in den Alltag integrieren, sodass die Teilnehmenden berufliche und private Verpflichtungen weiterhin wahrnehmen können. Ein koordiniertes Team aus Fachkräften der Medizin, Ernährung, Bewegungstherapie und Psychologie begleitet die Teilnehmenden während des gesamten Therapiezeitraums. Regelmäßig treffen diese sich in kleinen Gruppen, in denen nicht nur die professionelle Betreuung, sondern auch die Gruppendynamik zum erfolgreichen Abnehmen beiträgt. Darüber hinaus steht das Team für zusätzliche Einzelberatungen zur Verfügung. Mehr Informationen gibt es unter www.optimedprogramm.de. Klassifizierung bestätigt wissenschaftlich fundierte Grundlage Die Klassifizierung als erstattungsfähig bestätigt die wissenschaftlich fundierte Grundlage samt nachgewiesener Wirksamkeit des Programms bei Adipositas Grad I-III. Die finanzielle Unterstützung durch die gesetzlichen Krankenkassen kann bewirken, dass mehr Menschen Zugang zu einer Adipositas-Therapie erhalten und sich somit ihr Risiko für Folgeerkrankungen verringert.

27.02.2025

Mehr Aufmerksamkeit für Menschen mit seltenen Erkrankungen

28. Februar 2025: Weltweiter "Tag der seltenen Erkrankungen"

(djd). Jedes Jahr am letzten Tag des Monats Februar findet der internationale Tag der seltenen Erkrankungen statt. Er macht auf die weltweit über 300 Millionen Menschen aufmerksam, die unter einer dieser Krankheiten leiden. In Deutschland gelten rund 8.000 Erkrankungen als selten, und davon sind etwa 80 Prozent genetisch bedingt. So auch die beiden schweren Blutkrankheiten Beta-Thalassämie und Sichelzellkrankheit. Folgenreiche Erkrankungen: Beta-Thalassämie und Sichelzellkrankheit Zu den seltenen, aber schwerwiegenden Erkrankungen zählen die Beta-Thalassämie und die Sichelzellkrankheit. Die beiden Bluterkrankungen beeinträchtigen das Leben der Betroffenen erheblich, zudem ist die Lebenserwartung verkürzt. Ursache der beiden angeborenen, chronischen Blutkrankheiten sind Mutationen in einem Gen, das für die Bildung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) verantwortlich ist. Beta-Thalassämie: Viele Betroffene sind lebenslang auf Bluttransfusionen angewiesen Betaglobin ist ein Bestandteil des Hämoglobins, welches für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist. Bei der Beta-Thalassämie wird kein oder weniger Betaglobin gebildet. Dadurch ist die Lebensdauer der roten Blutzellen deutlich reduziert. Betroffene leiden daher unter einer chronischen Blutarmut, die eine bleierne Müdigkeit und Kurzatmigkeit hervorrufen kann. Menschen mit schwerer Beta-Thalassämie, der transfusionsabhängigen Beta-Thalassämie (TDT), sind lebenslang auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen. Das erfordert viele Krankenhausaufenthalte. Die häufigen Transfusionen können zusammen mit der ineffektiven Blutbildung eine schädliche Eisenüberladung im Körper hervorrufen, die Organe wie Leber und Herz schädigen kann. Sichelzellkrankheit und Schmerzkrisen Bei der Sichelzellkrankheit (SCD) können die roten Blutzellen – statt ihrer normalen runden Form – die Form von Sicheln annehmen. Diese Sichelzellen sind nicht mehr so elastisch wie normale rote Blutzellen und können kleine Blutgefäße verstopfen. Dadurch kann das Blut schlecht fließen und lebenswichtige Organe werden nicht richtig versorgt, was sogenannte Schmerzkrisen hervorrufen kann – das sind starke, manchmal lähmende Schmerzen. Aufgrund der starken Beeinträchtigung der Menschen mit TDT oder SCD und der reduzierten Lebenserwartung sind neue Therapien dringend erforderlich. Unterstützung, Tipps und hilfreiche Informationen finden Betroffene und deren Familien auf findyourbetathalpath.de oder realtalk-sichelzellkrankheit.de. Hier berichten Menschen mit TDT oder SCD aus ihrem Alltag und wie es ihnen mit den Erkrankungen geht.

27.02.2025

Was Schlafqualität und Reflux miteinander zu tun haben

Spezielle Lattenroste können Entlastung bringen und den gesunden Schlaf fördern

(djd). Reflux ist ein weitverbreitetes Problem. Wenn der Schließmuskel am Mageneingang nicht richtig funktioniert, kann Magensäure in die Speiseröhre fließen – es kann zu einem unangenehmen Sodbrennen und einer Reizung der Schleimhaut in der Speiseröhre kommen. Gelegentlicher Reflux ist meist harmlos, doch wenn er regelmäßig auftritt, kann daraus eine chronische Erkrankung entstehen. Laut Statista leiden 10 bis 20 Prozent der Menschen in Deutschland unter Reflux, etwa eine Million von ihnen greift zu Medikamenten, um die Symptome zu lindern. Verschiedene Faktoren können Reflux begünstigen. Dazu gehören insbesondere die Ernährung, ein erhöhter Body-Mass-Index (BMI) sowie Schwangerschaft. Fettige, saure und scharfe Speisen, Alkohol und Koffein können den Reflux ebenfalls verschlimmern. Was viele Betroffene nicht wissen: Auch die Schlafqualität spielt eine wichtige Rolle. Besser liegen und entspannter durchschlafen Um Reflux entgegenzuwirken, bestehen verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist unter anderem eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten: So ist es ratsam, säurehaltige und fettige Lebensmittel, Alkohol und Koffein möglichst zu meiden. Darüber hinaus kann auch die Schlafposition einen großen Unterschied machen. Das Liegen mit erhöhtem Oberkörper, etwa durch die Verwendung von zwei Kissen oder einem Lattenrost mit Reflux-Funktion, kann Entlastung bringen. Besonders eine Position auf der linken Seite hat sich als effektiv erwiesen, um Reflux-Symptome abzuschwächen. Spezielle Lattenroste wie der MY 1300 R von Rummel Matratzen heben den gesamten Liegebereich leicht an, sodass die Magensäure durch die Schwerkraft daran gehindert werden kann, in die Speiseröhre zurückzufließen. Gleichzeitig kann dies den Druck im Bauchraum reduzieren. Somit wird der Schlaf weniger durch Refluxsymptome gestört, Betroffene profitieren von einer erholsamen Nachtruhe. Tipps zur Auswahl des Lattenrostes Spezielle Reflux-Lattenroste sind in verschiedenen Ausführungen sowohl manuell als auch elektrisch verstellbar erhältlich. "Empfehlenswert ist es, auf eine mehrstufige oder stufenlose Einstellbarkeit und eine ausreichend große Liegefläche zu achten. Zudem sollte der Lattenrost auf das individuelle Körpergewicht abgestimmt sein", erklärt Reinhard Eber, Betriebsleitung der Lattenrost-Manufaktur von Rummel Matratzen. Der Fachhandel vor Ort berät zu den Möglichkeiten, unter www.rummel-matratzen.de etwa findet man Ansprechpartner in der Nähe. Wichtig zu wissen: Bei anhaltenden Reflux-Symptomen ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache abzuklären und die passende Therapie zu finden.

31.01.2025

Schnelles Handeln rettet Leben

Von Notruf bis ärztliche Erste-Hilfe-Maßnahme: die richtige Reaktion im Notfall

(djd). Notfälle passieren häufig unvermittelt – sei es durch einen Unfall, eine plötzliche Erkrankung oder eine andere unerwartete Situation. In solchen Momenten kommt es darauf an, schnell zu handeln. Die europaweite Notrufnummer 112 existiert bereits seit 1991 und ermöglicht es jedem, im Falle eines medizinischen oder anderen Notfalls rasch Hilfe zu holen. Allein in Deutschland werden täglich rund 84.000 Notrufe abgesetzt, was 2023 zu insgesamt über 30 Millionen Anrufen führte. Notrufnummer 112 – schnelle Hilfe in ganz Europa Über die 112 erreichen Anrufer innerhalb kürzester Zeit die Rettungsleitstellen, die sofortige Hilfe koordinieren können. Wer einen Notruf absetzt, sollte darauf achten, die wichtigsten Informationen so präzise wie möglich zu übermitteln. Dabei empfiehlt es sich, die sogenannten "fünf W‘s des Notrufs" zu berücksichtigen: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte/Erkrankte gibt es? Welche Art von Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor? Warten auf Rückfragen. Durch diese klare Kommunikation wird sichergestellt, dass die Rettungskräfte optimal vorbereitet sind, um die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Die richtige Ausrüstung im Notfall Damit Notärzte und Rettungssanitäter im Notfall schnell handlen können, ist auch immer die richtige Ausrüstung wichtig. In der Regel haben sie eines immer dabei: Elektrolytlösungen. Diese enthalten lebenswichtige Elektrolyte wie Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium in einer blutserumähnlichen Konzentration. Diese Stoffe sind lebensnotwendig für das Funktionieren unseres Stoffwechsels, des Wasserhaushalts und für die Funktion der Muskeln und Organe - unter www.vks-kalisalz.de erfährt man mehr zur Herstellung der Infusionslösungen. Es gibt aber auch Situationen, in denen Ärzte mit einer hochkonzentrierten Salzlösung Leben retten. Beispielsweise wenn es im Körper zu einem gefährlichem Salzmangel kommt, etwa durch Drogenkonsum wie Ecstasy. Betroffene haben einen enormen Durst und trinken große Mengen an Wasser. Dies führt zu einer dramatischen Veränderung der Salzkonzentration im Körper. Ohne schnelle Behandlung drohen dann Krampfanfälle oder Bewusstlosigkeit. Dr. Dag Schütz, Facharzt für Innere Medizin, beschreibt solche Fälle als sehr akut: „Es kommt wirklich ganz rasch zu schweren Elektrolytverschiebungen, die in einem Gehirnödem enden können“, erklärt er. Wenn der Notarzt erfährt, was dem vorausgegangen ist, kann er rasch handeln. Der Patient wird so schnell wie möglich in ein Krankenhaus gebracht, wo man ihm wohldosiert und kontrolliert konzentriertes Salzwasser über die Vene in den Körper spritzt.

31.01.2025

Vertrauen statt Versand

Die Vor-Ort-Apotheke als sicherer Partner für die eigene Gesundheit

(djd). Die Apotheke um die Ecke – für viele ist sie ein fester Bestandteil ihres Alltags. Hier kennt man oftmals nicht nur den Namen, sondern auch die Geschichten hinter den Rezepten. Während Online-Anbieter vor allem mit günstigen Preisen locken, bieten Vor-Ort-Apotheken etwas, das unbezahlbar ist: persönliche Beratung, medizinische Services und ein Gefühl von Sicherheit, die kein Paketdienst liefern kann. „Der Vorteil liegt schon in dem Begriff,vor Ort‘ – wir sind eben direkt hier präsent für den Kunden“, meint Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln. Für ihn ist das medizinisch-pharmazeutische Know-how entscheidend. Wissen, was der Kunde braucht „Wir beraten jeden Kunden so, als ob er unser bester Freund wäre“, so der Experte. Besonders bei komplexen Gesundheitsfragen oder Unsicherheiten sei die direkte Beratung unschlagbar. „Der Patient weiß oft gar nicht, was er wirklich braucht. Unsere Aufgabe ist es, nicht nur Produkte zu empfehlen, sondern Lösungen anzubieten.“ Es gehe darum, den Menschen das Gefühl zu geben, gut beraten und optimal versorgt zu sein. Gerade im Akutfall sind die Vor-Ort-Apotheken unersetzbar, weil man dort viel schneller reagieren kann. Da punktet die Sofortverfügbarkeit. Denn wer etwa unter Durchfall, Schmerzen oder Fieber leidet, will nicht zwei Tage warten, bis die Präparate aus der Online-Bestellung ankommen. Aktionen und Dienstleistungen Nicht immer sind zudem die Preise im Internet günstiger. „Wir haben beispielsweise regelmäßige Monatsangebote, in denen bestimmte Produkte 30 bis 40 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung erhältlich sind. Das Angebot ist da meist angepasst an die jeweilige Saison“, so der Fachmann. Unter www.linda.de finden sich teilnehmende Apotheken in Wohnortnähe. Hinzu kommen pharmazeutische Dienstleistung, die an vielen Standorten angeboten werden. Dazu gehören etwa Blutdruck messen das Üben von korrekter Inhalationstechnik, Polymedikationsberatung, orale Krebstherapie und Betreuung von Organtransplantierten. Die Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen. Digitalisierung auch vor Ort nutzen Generell ist es nach Vongehrs Ansicht wichtig, sich als Dienstleister zu verstehen und entsprechend aufzustellen, um mit der Zeit zu gehen. Dazu würden etwa kundenfreundliche längere Öffnungszeiten und die Nutzung digitaler Angebote gehören. Er rät den Kunden, in ihrer Apotheke nach letzteren auch zu fragen: „So können Kunden zum Beispiel über die Linda-App Medikamente vorbestellen, damit sie bei der Abholung vorrätig sind.“ Und nicht zuletzt gibt es an vielen Standorten auch Botendienste, damit ältere, kranke und mobilitätseingeschränkte Menschen gut versorgt werden können.

31.01.2025

Umweltschutz: Gesundheit ohne Nebenwirkungen

Spannende Ideen für mehr Nachhaltigkeit in Medizin und Pflege

(djd). Beim Stichwort Krankenhaus denken die meisten Menschen wohl eher an Betten, Ärzte und Operationen als an Müll. Für die Einrichtungen selbst und auch für die Umwelt ist das Thema Müll aber sehr wichtig, denn im Klinikalltag wird überraschend viel davon verursacht: pro Patient etwa sechs Kilogramm am Tag. Zum Vergleich: Normalbürger produzieren nur etwa ein Kilogramm Abfall täglich. Das hat natürlich gute Gründe, aber kann durchaus noch verbessert werden. Und es gibt zahlreiche weitere Stellschrauben, an denen sich für eine grünere und nachhaltigere Gesundheitsversorgung drehen lässt. Zukunftsweisende Projekte Allerdings muss jemand damit anfangen. Und tatsächlich gibt es im oft schwerfälligen deutschen Gesundheitssystem Projekte und Initiativen, die auf dem Weg in eine gesündere und nachhaltigere Zukunft vorangehen. Mit dem Krankenhausmüll haben sich etwa die Isar Kliniken befasst und insgesamt sieben Rücknahmesysteme etabliert, beispielsweise für Narkosegase oder Herzkatheter, aber ebenso für Kaffeekapseln und Papierhandtücher. Müllvermeidung und Nachhaltigkeit ist auch in den Pflegeeinrichtungen der AWO Trumpf. Einige setzen beispielweise ausschließlich auf Recyclingpapier, andere haben einen vegetarischen Montag eingeführt oder nutzen Regenwasser. Insgesamt soll das Projekt „Klimafreundlich pflegen“ die Pflegeheime bis 2040 klimaneutral machen. Ein neuer Preis für Nachhaltigkeit Um solche Anstrengungen zu honorieren, wurde der „Deutsche Nachhaltigkeitspreis Gesundheit“ ins Leben gerufen. Mit ihm zeichnet die Barmer – gemeinsam mit der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen und der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis – Projekte und Initiativen aus, die quasi als Leuchttürme den Weg in ein nachhaltigeres Gesundheitswesen weisen. Mehr zur Idee, den Finalisten und Siegern 2025 findet sich unter www.barmer.de/nachhaltigkeitspreis. Vom Krisenchat bis zum Pflegebauernhof So steht etwa „krisenchat“ Jugendlichen mit psychischen Problemen rund um die Uhr zur Seite, das „Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin“ will Apotheken, Pflegedienste und Co. für kommende Hitzewellen wappnen, auf Pflegebauernhöfen können Senioren Verbindung zur Natur und Selbstwirksamkeit erleben, und unter Regie der AOK Baden-Württemberg wird an einer umweltverträglicheren Antibiotikaproduktion geforscht. Man sieht: Es tut sich was im deutschen Gesundheitswesen. Damit das so bleibt, werden auch für 2026 wieder herausragende Projekte ausgezeichnet. Ab März 2025 können sich Projekte aus dem Gesundheitswesen wieder bewerben.

31.01.2025

Neue Hoffnung bei Fibromyalgie

Aktuelle Studie belegt den Nutzen von Neuromodulation

(djd). Chronische, quälende Schmerzen in Nacken, Rücken, Armen und Beinen, bleierne Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafstörungen: Fibromyalgie ist eine belastende Erkrankung, die die Lebensqualität stark einschränken und den Alltag für Betroffene zu einer großen Hürde machen kann. Schätzungen zufolge sind in Deutschland circa drei Prozent der Bevölkerung betroffen – deutlich mehr Frauen als Männer. Die genauen Ursachen sind bis heute nicht erforscht, diskutiert wird unter anderem eine Störung der Schmerzverarbeitung im Gehirn. Aufgrund der diffusen Symptome und unbekannten Ursachen dauert es oft Jahre, bis Erkrankte die Diagnose Fibromyalgie erhalten. Signifikante Linderung der Symptome Das unklare Krankheitsbild hat Auswirkungen auf die Behandlung: Fibromyalgie ist nicht heilbar, und es gibt auch keine symptomatische Therapie, die allen Betroffenen hilft. Leichtes Training hat nachweislich positive Effekte, einem Teil der Patienten verschaffen bestimmte, sonst gegen Depressionen oder Epilepsie eingesetzte Medikamente Linderung, auch kognitive Verhaltenstherapie kann nützen. Klassische Schmerzmittel werden dagegen in der Regel nicht empfohlen. Oft ist die Suche nach einer individuell wirksamen Behandlung schwierig und langwierig. Doch eine neue klinische Studie macht Betroffenen nun Hoffnung auf Linderung und ein wieder aktiveres, selbstbestimmtes Leben: Mit Hilfe von Neuromodulation kann der Spezialanzug Exopulse Mollii Suit der Firma Ottobock die Nervenaktivität verändern beziehungsweise modulieren. Bei täglichem Tragen des Anzugs für eine Stunde zeigten in der Studie 78 Prozent der Probandinnen und Probanden nach vier Wochen eine deutliche Besserung des klinischen Gesamteindrucks. Die Schmerzintensität sank signifikant um bis zu 25 Prozent. Energie, Beweglichkeit und Stimmung verbesserten sich deutlich. Auch bei Multipler Sklerose anwendbar Der Spezialanzug, der in qualifizierten Sanitätsfachgeschäften erhältlich ist, besteht aus einer Jacke und einer Hose, in die kleine Elektroden eingearbeitet sind. Ihre sanften elektrischen Impulse tragen dazu bei, die von den Nerven an das Gehirn gesendeten Schmerzsignale zu unterbrechen oder zu verändern. Mehr Informationen sowie der Weg zur Verordnung finden sich unter www.ottobock.de. Neuromodulation ist übrigens nicht nur bei Fibromyalgie anwendbar: Auch bei Menschen mit Multipler Sklerose, Zerebralparese oder nach Schlaganfällen kann der Anzug helfen, Spastiken und damit verbundene Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

31.01.2025

Kein Winterschlaf für die Ohren

Warum ein gutes Gehör in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig ist

(djd). Frostige Temperaturen, kurze Tage und früh einbrechende Dunkelheit können durchaus ihren Reiz haben. Sie sind die perfekte Zeit, um es sich daheim gemütlich zu machen. Und auch Spaziergänge an der herrlich frischen Luft tun jetzt gut und sind bei Dämmerung oft sogar besonders stimmungsvoll. Gerade für Ältere können schlechte Sichtverhältnisse jedoch eine Herausforderung sein, da ein Großteil der menschlichen Sinneswahrnehmung über das Auge erfolgt. Wenn also aufgrund von Nässe, Laub, Nebel, Schnee und entgegenkommende Autolichtern viel Reflexion entsteht, müssen die anderen Sinne kräftig mithelfen, damit man sicher durch den Straßenverkehr kommt. Ohr-Auge-Koordination ist gestört Besonders gefragt ist jetzt ein guter Hörsinn. Denn es ist bekannt, dass Menschen in der Dunkelheit anders hören, als wenn es hell ist, weil die Ohr-Auge-Koordination sich verändert. Schon ein leichtes Hörproblem kann so zu Unsicherheiten bei der Orientierung führen. Daher raten Experten, jetzt vorsorglich beim HNO-Arzt oder Hörakustiker einen kostenlosen Hörtest durchführen zu lassen. Tatsächlich benötigt jeder Dritte über 55 Jahre ein Hörgerät. So ist das neue IX von audibene ein Hörsystem, das gerade in kritischen Situationen wie Dunkelheit oder unruhiger Umgebung das wichtige Richtungshören wieder kristallklar ermöglicht und Störgeräusche optimal unterdrückt. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass es eine bis zu 30 Prozent bessere Hörleistung herstellt als herkömmliche Geräte. Zuschuss von der Krankenkasse Heutzutage sind Hörgeräte hochentwickelte Minicomputer, die nahezu unsichtbar im oder hinter dem Ohr getragen werden und das Hörvermögen wie die allgemeine Lebensqualität verbessern. Und das ist keine Frage des Geldes, denn die Krankenkassen bezuschussen solche Systeme mit bis zu 1.500 Euro. Unter www.audibene.de bieten geschulte Fachleute eine unverbindliche Hörberatung für die individuell optimale Lösung. Tipps für die Sicherheit Wer in der dunklen Jahreszeit unterwegs ist, sollte darüber hinaus auf Maßnahmen zum Selbstschutz achten. So ist es sinnvoll, reflektierende Kleidung und Accessoires zu tragen, um von anderen besser gesehen zu werden. Eine kleine Taschenlampe hilft, Hindernisse zu erkennen und Wege auszuleuchten – man kann auch das im Smartphone integrierte Licht nutzen. Generell sind gut beleuchtete Wege zu bevorzugen. Und nicht zuletzt ist besondere Aufmerksamkeit gefragt: Häufige Rundumblicke erhöhen den Selbstschutz.

31.01.2025

So wird die elektronische Patientenakte geschützt

Modernste Sicherheitsarchitektur sichert die sensiblen Daten

(djd). Ab Anfang 2025 erhalten gesetzlich Versicherte eine elektronische Patientenakte (ePA) von ihrer Krankenkasse. Begeben sich Versicherte künftig in ärztliche Behandlung, kann die behandelnde Person in der ePA nachschauen: Gibt es Vorerkrankungen? Welche Untersuchungen oder Therapien wurden bereits durchgeführt? Werden regelmäßig Medikamente eingenommen? Auch die Versicherten selbst erhalten einen besseren Überblick ihrer Gesundheitsdaten, weil etwa Arztbriefe, Medikationsdaten und Untersuchungsergebnisse eingestellt werden. Aber wie sicher sind die Daten in der ePA und wie werden sie vor unberechtigtem Zugriff geschützt? Hier die wichtigsten Fakten zum Thema Datensicherheit: Sicherheit der sensiblen Daten hat höchste Priorität In der ePA für alle werden persönliche und sensible Gesundheitsdaten der Versicherten verarbeitet und gespeichert. Die Sicherheit dieser Informationen hat daher höchste Priorität. Modernste Sicherheitsstandards gewährleisten den Schutz der Daten bei Übertragung, Speicherung und Zugriff. Ein Video zum Thema Sicherheit gibt es unter www.youtube.de, Stichworte "ePA" und "Sicherheitsarchitektur" eingeben. Alle Daten werden auf sicheren Servern innerhalb des sicheren Gesundheitsdatennetzes in Deutschland, der sogenannten Telematikinfrastruktur (TI), gespeichert. Die Server stehen in Deutschland und unterliegen damit den strengen deutschen und europäischen Datenschutzbestimmungen. Verschlüsselung aller Daten Die Übermittlung von Daten erfolgt ausschließlich über sichere Kanäle in einem speziellen Bereich der Server. Stellt beispielsweise eine Ärztin oder ein Arzt einen Befund in eine ePA ein, so werden die Daten während des Transports verschlüsselt. Dies erfolgt nach neuesten Verschlüsselungsverfahren, die international etabliert und wissenschaftlich anerkannt sind. Im ePA-Aktensystem angekommen, werden die Daten verschlüsselt gespeichert. Auch die Betreiber der ePA - etwa Krankenkassen und IT-Dienstleister - haben keinen Zugriff auf die Schlüssel. Umfassender Virenschutz und maximale Transparenz Die ePA setzt auf maximale Sicherheit gegen Viren, indem sie ausschließlich sichere Dokumenttypen zulässt. PDF-Dokumente im PDF/A-Format, die technisch bedingt keine schädlichen Makros oder Anhänge enthalten können, sind erlaubt. Unsichere Formate wie MS Office-Dokumente sind verboten, um sicherzustellen, dass alle hochgeladenen Dokumente virenfrei bleiben. Zudem bestimmen Versicherte nicht nur selbst, wer wie lange auf welche Inhalte ihrer ePA zugreifen darf, sie können auch jederzeit unberechtigte Zugriffe nachvollziehen. Denn sämtliche Aktivitäten in der ePA werden protokolliert und sind drei Jahre lang einsehbar.

31.12.2024

Fitter, schlanker und voller Energie

Jetzt loslegen: Wie Intervallfasten Körper und Geist stärkt

(djd). Die ersten Monate des Jahres sind die perfekte Zeit, Ballast abzuwerfen – und damit ist nicht nur der Winterblues gemeint. Vielmehr gilt es, den sprichwörtlichen Reset-Knopf zu drücken, um Körper und Geist in Schwung zu bringen und die ersten Schritte zu einem leichteren, vitaleren Leben zu machen. Mit den richtigen Maßnahmen in puncto Ernährung und Bewegung kann man nicht nur überflüssige Kilos abbauen, sondern auch neue Energie gewinnen und etwas für seine Gesundheit tun. So liegt Intervallfasten gerade stark im Trend. Es ist für die meisten Menschen leichter umzusetzen als das klassische Fasten und lässt sich einfacher in den Alltag integrieren. Beliebte Fasten-Methoden Beim Intervallfasten, das auch als intermittierendes Fasten bezeichnet wird, gibt es verschiedene Methoden: Die gängigste ist die 16:8-Variante – hier verzichtet man 16 Stunden am Tag auf Essen und hat ein Zeitfenster von acht Stunden für die Nahrungsaufnahme. Man kann aber auch im Rahmen der 5:2-Methode fünf Tage die Woche normal essen und an zwei nicht aufeinander folgenden Tagen maximal 600 Kalorien zu sich nehmen. Am besten startet man langsam und mit kürzeren Fastenzeiten, um dem Körper Zeit zu geben, sich anzupassen. Basische Ernährung unterstützt Beim Intervallfasten ist es zudem entscheidend, auf eine basische Ernährung zu achten. Das bedeutet, vor allem Obst, Gemüse, Salate sowie Mineralwasser und ungesüßte Tees zu sich zu nehmen. Diese Lebensmittel helfen, den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Eine Studie bestätigt zudem, dass die zusätzliche Einnahme von Basenpräparaten zu einer höheren Gewichtsabnahme und größeren Reduktion von Körperfett führt. Das Sortiment von Basica beispielsweise bietet verschiedene Produkte passend zu den eigenen Essgewohnheiten – etwa für zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs. Generell ist es wichtig, genügend zu trinken und auf die Signale seines Körpers zu hören. Fühlt man sich schwach oder unwohl, kann man eine Pause einlegen oder die Fastenperioden verkürzen. Planen und bewegen Ratsam ist es auch, einen Essensplan für die Woche zu erstellen. So umgeht man ungesunde Versuchungen und hält die Ernährung auf Kurs. Anregungen und Rezeptideen gibt es etwa unter www.basica.com. Nicht zu vergessen ist regelmäßige Bewegung. Walken, Laufen, Schwimmen, Fitnesstraining und Co. fördern die Gewichtsabnahme und helfen, den Stoffwechsel zu stabilisieren. Außerdem dient Sport dem Abbau von Stress – und der kann den Appetit erhöhen. Hier sind auch Entspannungstechniken wie Yoga oder Atemübungen empfehlenswert.

31.12.2024

Nabelschnurblut: Eine Chance fürs Leben

Schon am Tag der Geburt können Eltern für die Gesundheit ihres Babys vorsorgen

(djd). Glück, Vorfreude und überwältigende Liebe: Die Geburt eines Kindes ist immer wieder ein kleines Wunder und ein Moment voller Hoffnungen auf eine gute Zukunft. Damit kommt aber verständlicherweise auch der Wunsch auf, die bestmögliche Vorsorge für dieses neue Leben zu treffen. Schon während der Schwangerschaft fragen sich Mama, Papa und auch viele Großeltern oftmals: Was können wir auf lange Sicht wirklich für das Wohlergehen unseres Babys tun? Eine besondere Möglichkeit ist hier die Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe. Die Nabelschnur ist Babys erstes Spielzeug Die Nabelschnur ist das erste Band zwischen Mutter und Kind und versorgt das Kleine mit Sauerstoff und allen wichtigen Nährstoffen. Zugleich ist sie Babys erstes Spielzeug. Bereits mit 14 Wochen beginnt es, seine Umgebung in Mamas Bauch mit Händen, Füßen und Mund zu erkunden. Diese frühen Erfahrungen mit dem Tastsinn sind wichtig für die Gehirnentwicklung. Nach der Geburt wird die Nabelschnur jedoch oft einfach entsorgt. Das ist sehr schade, denn die Nabelschnur und das darin enthaltene Nabelschnurblut enthalten wertvolle Stammzellen. Diese wiederum spielen eine entscheidende Rolle bei Aufbau, Reparatur und Regeneration von Körpergeweben. Zum künftigen Einsatz gegen Krankheiten Stammzellen aus der Nabelschnur lassen sich zur Behandlung verschiedener Krankheiten einsetzen. Detaillierte Infos und Beratungsoptionen hierzu finden sich etwa unter www.vita34.de. So kann eingelagertes Nabelschnurblut später bei der Therapie von Blutbildungsstörungen wie Leukämie oder Anämie sowie Hirnschäden, Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen hilfreich sein. Nabelschnurgewebe enthält zudem mesenchymale Stammzellen, die als Ansatzpunkt für die Entwicklung von Gewebeersatztherapien (zum Beispiel bei Arthrose, Autismus und Lungenerkrankungen) erforscht werden. Einfach und risikofrei Mit einer Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe gibt man dem Kind echte Chancen auf innovative Therapien, die in der Zukunft weiterentwickelt werden. Werdenden Eltern bietet beispielsweise Vita 34 die Möglichkeit, Nabelschnurblut ihres Neugeborenen zu entnehmen, aufzubereiten und langfristig zu konservieren. Die Entnahme ist einfach, risikofrei und erfolgt direkt nach der Geburt. Auch Omas, Opas oder Paten – sollten sich möglichst früh, spätestens jedoch einige Wochen vor dem Geburtstermin, umfassend über den Ablauf informieren und beraten lassen, um genügend Zeit für eine fundierte Entscheidung und die Planung zu haben.

31.12.2024

Ein echter "Sieger": Trotz Herzschwäche wieder fit und aktiv

Dank medizinischem Implantat geht Jörg Sieger in den Wald zum Holzsägen

(djd). 2016 änderte sich das Leben von Jörg Sieger schlagartig: Beim Gassigehen mit seinen beiden Hunden erlitt er einen schweren Herzinfarkt. Mehrere medizinische Eingriffe und eine dauerhafte Medikation waren die Folge: Der zuvor so aktive Mann litt in Folge des Herzinfarktes an einer schweren Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt. Die Bewegungsfreiheit und Belastbarkeit des heute 60-Jährigen waren erheblich eingeschränkt. 35 Jahre lang hatte er als Maler und Lackierer gearbeitet und war dadurch körperlich stark gefordert. Seine Beschwerden besserten sich erst, als ihm im Krankenhaus ein kleines Gerät in der Größe eines Herzschrittmachers eingesetzt wurde. Seitdem geht es bergauf: Längere Spaziergänge mit dem Hund sind jetzt ebenso wieder möglich wie sein Hobby Holzsägen. Neue Energie und Lebensfreude dank Medizintechnik Das medizinische Gerät, das bei Jörg Sieger eingesetzt wurde, wirkt durch Stimulierung der sogenannten Barorezeptoren an der Halsschlagader (Barorezeptoren-Aktivierungstherapie, kurz BAT). Diese Rezeptoren sind natürliche Sensoren im Körper, die über Signale an das Gehirn die Herz-, Nieren- und Gefäßfunktion überwachen und regulieren. Durch die Stimulation kann das Gerät die Arbeitslast des Herzens verringern. Das wiederum bessert die Symptome der Herzschwäche: Die Patienten fühlen sich fitter und sind körperlich belastbarer. "Der operative Eingriff dauert etwa 45 Minuten, am nächsten Tag können die Patienten in der Regel wieder nach Hause und kommen alle sechs Monate zur Kontrolle“, erläutert Dr. Martin Oberhoffer, Herzchirurg an der Universitätsmedizin Mainz. Er hat auch Jörg Sieger operiert. Herzschwäche eine der häufigsten chronischen Erkrankungen Die Herzschwäche, unter der Jörg Sieger leidet, zählt mit rund vier Millionen Betroffenen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Das Herz pumpt nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper. Die Betroffenen leiden unter zunehmender körperlicher Leistungsschwäche, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Typische Beschwerden sind etwa Wassereinlagerungen in den Beinen, Atemnot und Gewichtszunahme. Ist die Krankheit fortgeschritten, treten schon bei leichter körperlicher Belastung oder sogar in Ruhe Symptome wie Atemnot auf. Wenn Medikamente nicht mehr ausreichend helfen - also bei einer medikamentös austherapierten Herzinsuffizienz - sollten sich Betroffene an ihren Arzt oder ihre Ärztin wenden, um an eines der medizinischen Zentren überwiesen zu werden. Dort kann die Eignung für BAT festgestellt und das Medizingerät implantiert werden. Mehr Infos zur Baroreflex-Aktivierungstherapie (BAT) gibt es in einem Video mit Jörg Sieger unter bit.ly/CVRx-Video.

31.12.2024

Schneller zum Arzt

Von Notfall bis Vorsorge: So findet man Facharzt-Termine einfach und digital

(djd). Montagmorgen, die Rückenschmerzen werden immer schlimmer – doch in der Praxis gibt es frühestens in drei Wochen einen Termin. Beim Hautarzt sieht es noch schwieriger aus: „Wir nehmen neue Patienten erst wieder in sechs Monaten“. Und dann fällt ein Blick in den Kalender: Wann war nochmal die letzte Krebsvorsorge? In einem Alltag, der ohnehin von Terminen und To-dos geprägt ist, drohen Arztbesuche zwischen Wartezeiten und Vergesslichkeit unterzugehen. Darum ist es sinnvoll, die ärztliche Terminsuche gezielter zu managen. Digitale Tools können dabei helfen. Apps helfen bei der Terminsuche Wenn es schnell gehen soll, greifen die meisten Menschen erst einmal zum Telefonhörer. Allerdings kommen Anrufer oftmals kaum durch, hängen in der Warteschleife fest oder werden vertröstet. Über den Terminservice der gesetzlichen Krankenkassen unter der Rufnummer 116117 erhält man zwar innerhalb von sieben Tagen einen Termin (oder die Adresse der nächsten Notfallpraxis), hat aber ansonsten keine freie Arztwahl. An dieser Stelle kommen dann digitale Lösungen ins Spiel. So kann man beispielsweise mit der App Doctolib verfügbare Termine direkt beim eigenen Arzt suchen oder auch mittels Kartenfunktion bei Spezialisten bestimmter Fachrichtungen in Wohnortnähe schauen. Besonders praktisch ist die involvierte digitale Warteliste. Sobald diese aktiviert ist, werden Patientinnen und Patienten per Push-Benachrichtigung über früher verfügbare Termine informiert und können diese nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip buchen. Früherkennungs-Checks frühzeitig planen Wer Stress langfristig erst gar nicht aufkommen lassen will, organisiert zudem alle regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beispielsweise beim Zahnarzt, Gynäkologen oder Dermatologen schon in einem Rutsch im Voraus – bei Bedarf sogar für die ganze Familie, wenn man die jeweiligen Angehörigen dem eigenen Nutzerkonto hinzufügt. Rechtzeitige Terminerinnerungen per E-Mail oder SMS sorgen dafür, dass man die Untersuchungen nicht verschwitzt. Unter www.doctolib.de finden sich alle Informationen auch zu den verschiedenen Funktionen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten zur Terminfindung. Will man zum Beispiel nicht zwingend die ärztliche Praxis aufsuchen, sind Videosprechstunden oder digitale Anfragen für Folgerezepte, Überweisungen oder Befunde eine gute Alternative, die sich bequem aus der Entfernung wahrnehmen lässt. Nicht zuletzt bieten einige Krankenkassen einen gesonderten Service per Telefon oder Online-Formular, um bei der Suche nach dem gewünschten Arzttermin behilflich zu sein – am besten auf der jeweiligen Website checken.

31.12.2024

Medizin und Genussmittel zugleich

Kräuterbitter: Wo kommen sie her und wie werden sie heute kredenzt?

(djd). In der vielfältigen Welt der Spirituosen nehmen Kräuterbitter eine besondere Position ein. Sie werden einerseits als traditionelle, appetitanregende und verdauungsfördernde "Medizin" geschätzt. Zum anderen haben sich Kräuterbitter aber auch zu trendigen, geschmackvollen Genussmitteln gemausert, die in Szene-Bars und Restaurants in Form von Cocktails oder Drinks nicht fehlen dürfen und sich in jeder Altersgruppe großer Beliebtheit erfreuen. Das sollte man zu Kräuterbittern wissen: Herkunft: Schon vor Jahrhunderten wurden Heil- und Bitterkräuter aus Klostergärten von Apothekern, Mönchen und Ärzten verwendet, um daraus Tinkturen und Tees herzustellen - oder auch hochprozentige Elixiere (Auszug aus Heilkräutern), die man teelöffelweise zu sich nahm. Bereits damals wussten die Menschen um die wohltuende Kraft der ätherischen Öle und Bitterstoffe vieler Klosterkräuter. Bis heute wird der Kräuterbitter deshalb gerne Verdauungsschnaps genannt, denn er kann sowohl die Magen- und Bauchspeicheldrüsen-Sekretion als auch den Gallenfluss anregen. Kräuterbitter heute: Bereits seit Jahrzehnten nutzt beispielsweise die Apothekerfamilie Dr. Jaglas eine mittelalterliche Klosterrezeptur zur Herstellung feiner Kräuter-Elixiere, die pur als Aperitif und Digestif oder mit Tonic als Drink genossen werden können. Geliefert werden das Artischocken-, Ginseng- und Maca-Elixier in traditionellen Apothekerflaschen und auf Wunsch mit mundgeblasenem Dosierer sowie kleinen Apotheker-Bechergläsern. Erhältlich über www.dr-jaglas.de. Vielfalt an Elixieren: Das Artischocken-Elixier etwa ist ein Bitterschnaps auf Artischocken-Basis mit mehr als 30 Bitterkräutern, Blüten und Wurzeln. Man kann den Bitterschnaps pur oder mit Tonic Water genießen. Dem Golfers Ginseng Elixier verleiht ein Potpourri aus Kräutern, Blüten und Wurzeln seinen Charakter. Auch dieser Kräuterbitter lässt sich pur, mit Eiswürfeln oder mit Tonic Water beziehungsweise Ginger Ale servieren. Das Maca Ginseng Elixier ist ein Kräuterbitter mit einer bitter-süßen Note. Man kann ihn als Aperitif und Digestif, aber auch als Longdrink etwa zusammen mit Tonic Water kredenzen. Food Pairing: Mit welchen Speisen harmonieren die Elixiere? Dank der Bitterstoffe passen sie beispielsweise hervorragend zu Spezialitäten der Herbst- und Winterküche – als Digestif zum Gänsebraten, zu Steak und Wildgerichten ebenso wie zu einem Käsefondue oder einer Käseplatte. Ausprobieren sollte man die Kräuter-Elixiere auch zum Dessert in einer Zartbitter-Mousse, einem Stück dunkler Schokolade oder einem Espresso. Vor dem Essen schmecken sie pur oder auf Eis - und mit Tonic Water oder Ginger Ale lassen sich damit tolle Long-Drinks zaubern.

31.12.2024

Mehr Geld für die Pflege

Gute Nachricht für Pflegebedürftige: Höhere Leistungen 2025

(djd). Krank oder pflegebedürftig zu sein, wird seit Jahren immer teurer. Aber jetzt gibt es auch einmal gute Nachrichten: Pflegebedürftige erhalten ab 2025 mehr Geld: „Während im vergangenen Jahr nur das Pflegegeld und die Pflegesachleistung angehoben wurden, sind diesmal alle Leistungen der Pflegekassen einheitlich um 4,5 Prozent heraufgesetzt worden. Das wurde schon 2023 im Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) so festgelegt“, erläutert Frank Herold von der Pflegeberatung compass. „Die Erhöhung soll der erste Schritt einer turnusmäßigen Anpassung der Leistungen alle drei Jahre gemäß der Inflation sein.“ So viel Pflegegeld gibt es jetzt Und was bedeutet das in Zahlen? Zum Beispiel beträgt ab Jahresanfang die wichtigste Leistung, das Pflegegeld, 347 statt bisher 332 Euro für Pflegegrad 2, 599 statt 573 Euro für Pflegegrad 3, 800 statt 765 Euro für Pflegegrad 4 und 990 statt 947 Euro für Pflegegrad 5. Auch bei der Pflegesachleistung gibt es ein deutliches Plus: Für die Unterstützung eines Pflegedienstes können Pflegebedürftige jetzt zwischen 796 (bisher 761) Euro bei Pflegegrad 2 und 2.299 (bisher 2.200) Euro bei Pflegegrad 5 ausgeben. Die Leistungen beim Aufenthalt im Pflegeheim betragen nun zwischen 805 und 2.096 Euro, ab Pflegegrad 1 gibt es den Entlastungsbetrag, der von 125 auf 131 Euro angehoben wurde. Für die Planung der Pflege beraten lassen „Neben diesen bekanntesten Leistungen sind auch die Tages- und Nachtpflege, die Kurzzeit- und Verhinderungspflege, der Wohngruppenzuschlag, die Zuschüsse zu Pflegehilfs- und -verbrauchsmitteln und digitale Pflegeanwendungen sowie für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen entsprechend erhöht worden“, zählt Herold auf. Der Experte empfiehlt, sich bei der Planung der Pflege fachkundig beraten zu lassen: „Gerade um die Weihnachtszeit, wenn die Familie zusammenkommt, fällt ja ein Pflegebedarf oft erstmals auf. Wer sich dann im neuen Jahr darum kümmert, steht oft vor vielen Fragen.“ Die compass private pflegeberatung berät alle Anrufenden kostenfrei unter der Service-Nummer 0800 - 101 88 00, die Terminvereinbarung ist auch online möglich. Privatversicherte können die Beratung auch zuhause oder per Videogespräch wahrnehmen. Änderungen bei Kurzzeit- und Verhinderungspflege Erhöhter Beratungsbedarf könnte sich auch zur Jahresmitte noch einmal ergeben, denn ab dem 1. Juli 2025 werden die Leistungsbeträge der Kurzzeit- und der Verhinderungspflege zu einem gemeinsamen Jahresbetrag zusammengefasst – mehr dazu auch unter www.pflegeberatung.de. “Hier werden sicher Fragen zur Verrechnung und Übertragung der Ansprüche aufkommen“, meint Herold. „Kompetente Pflegeberaterinnen und -berater können dann helfen.“

05.12.2024

Stark gegen Schul- und Kitakeime

So kommen Familien besser durch die Erkältungszeit

(djd). Eltern kennen das nur zu gut: Wenn die Kinder in die Kita kommen, sind sie die ersten Jahre besonders in der Herbst- und Wintersaison quasi ständig erkältet. Bis zu zwölf Infekte pro Jahr können dabei noch normal sein. In der Grundschule wird es dann schon weniger, aber wie überall, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, zirkulieren auch dort zahlreiche Keime, vor allem Erkältungsviren. Schnell verwandelt sich dann das gemütliche Zuhause zur Krankenstation. Die Eltern putzen kleine Nasen, machen Wadenwickel, messen Fieber – und stecken sich am Ende nicht selten auch noch selbst an. Denn obwohl das Immunsystem bei Erwachsenen ausgereifter und trainierter ist als bei den Kleinen, kann es bei neuen, unbekannten Keimen, Schlafmangel und Stress ebenfalls schlappmachen. Erkältungsviren wegwaschen und abblocken Auch wenn der winterliche Erkältungsmarathon in Familien mit kleinen Kindern ganz normal und meist harmlos ist – niemand braucht ihn wirklich. Doch was können Eltern tun, um die Anzahl und Schwere der Infekte zu reduzieren? Ein wichtiger Punkt ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen, denn oft werden die Keime durch Schmierinfektionen übertragen. Das sollten auch Kinder so früh wie möglich lernen. Zusätzlich ist es möglich, das Eindringen von Erkältungsviren in den Körper auf rein physikalischem Weg zu behindern: Der Wirkstoff Carragelose aus der Rotalge in algovir Erkältungsspray etwa bildet einen Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut, der Erkältungsviren am Eindringen hindert. Er wird vom Körper nicht aufgenommen und verursacht keine systemischen Nebenwirkungen. Zudem haben verschiedene Studien gezeigt, dass er Erkältungen verhindern und beginnende Erkrankungen lindern und verkürzen kann, mehr unter www.algovir.de. Das Erkältungsspray ist für Erwachsene und Kinder ab einem Jahr und auch für Schwangere und Stillende geeignet. Für Kleinkinder gibt es eine eigene Version mit geringerem Sprühvolumen. Die körpereigene Abwehr gegen Infekte stärken Dringen trotz Vorsichtsmaßnahmen Viren in den Körper ein, kann ein starkes Immunsystem sie schnell wieder in den Griff bekommen. Unterstützen lässt es sich durch eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie reichliches Trinken von Wasser und ungesüßten Tees. Viel Bewegung an der frischen Luft ist ebenfalls wichtig: Kinder sollten auch bei schlechtem Wetter jeden Tag im Freien spielen. Eltern sollten außerdem darauf achten, ausreichend Schlaf zu bekommen, auch wenn das mit schniefendem Nachwuchs oft schwierig ist. Denn Schlafmangel und Stress schwächen die Abwehr und begünstigen Infekte.

05.12.2024

Kein Winterschlaf für die Ohren

Warum ein gutes Gehör in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig ist

(djd). Frostige Temperaturen, kurze Tage und früh einbrechende Dunkelheit können durchaus ihren Reiz haben. Sie sind die perfekte Zeit, um es sich daheim gemütlich zu machen. Und auch Spaziergänge an der herrlich frischen Luft tun jetzt gut und sind bei Dämmerung oft sogar besonders stimmungsvoll. Gerade für Ältere können schlechte Sichtverhältnisse jedoch eine Herausforderung sein, da ein Großteil der menschlichen Sinneswahrnehmung über das Auge erfolgt. Wenn also aufgrund von Nässe, Laub, Nebel, Schnee und entgegenkommende Autolichtern viel Reflexion entsteht, müssen die anderen Sinne kräftig mithelfen, damit man sicher durch den Straßenverkehr kommt. Ohr-Auge-Koordination ist gestört Besonders gefragt ist jetzt ein guter Hörsinn. Denn es ist bekannt, dass Menschen in der Dunkelheit anders hören, als wenn es hell ist, weil die Ohr-Auge-Koordination sich verändert. Schon ein leichtes Hörproblem kann so zu Unsicherheiten bei der Orientierung führen. Daher raten Experten, jetzt vorsorglich beim HNO-Arzt oder Hörakustiker einen kostenlosen Hörtest durchführen zu lassen. Tatsächlich benötigt jeder Dritte über 55 Jahre ein Hörgerät. So ist das neue IX von audibene ein Hörsystem, das gerade in kritischen Situationen wie Dunkelheit oder unruhiger Umgebung das wichtige Richtungshören wieder kristallklar ermöglicht und Störgeräusche optimal unterdrückt. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass es eine bis zu 30 Prozent bessere Hörleistung herstellt als herkömmliche Geräte. Zuschuss von der Krankenkasse Heutzutage sind Hörgeräte hochentwickelte Minicomputer, die nahezu unsichtbar im oder hinter dem Ohr getragen werden und das Hörvermögen wie die allgemeine Lebensqualität verbessern. Und das ist keine Frage des Geldes, denn die Krankenkassen bezuschussen solche Systeme mit bis zu 1.500 Euro. Unter www.audibene.de bieten geschulte Fachleute eine unverbindliche Hörberatung für die individuell optimale Lösung. Tipps für die Sicherheit Wer in der dunklen Jahreszeit unterwegs ist, sollte darüber hinaus auf Maßnahmen zum Selbstschutz achten. So ist es sinnvoll, reflektierende Kleidung und Accessoires zu tragen, um von anderen besser gesehen zu werden. Eine kleine Taschenlampe hilft, Hindernisse zu erkennen und Wege auszuleuchten – man kann auch das im Smartphone integrierte Licht nutzen. Generell sind gut beleuchtete Wege zu bevorzugen. Und nicht zuletzt ist besondere Aufmerksamkeit gefragt: Häufige Rundumblicke erhöhen den Selbstschutz.

05.12.2024

Wenn das Herz zu wenig Blut pumpt ...

Innovatives medizinisches Gerät gibt dem Kreislauf wieder Schwung

(djd). In Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen unter chronischer Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt. Risikofaktoren für eine Herzschwäche sind vor allem früherer Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht. Ist die Diagnose Herzinsuffizienz gestellt, versuchen Ärztinnen und Ärzte zunächst, mit Medikamenten zu behandeln. Bei manchen Patientinnen und Patienten wirken diese aber nicht ausreichend: Die Beschwerden der Herzschwäche wie Atemnot, Leistungsschwäche oder Beinschwellungen bleiben bestehen. In solchen Fällen kann ein innovatives medizinisches Gerät Abhilfe schaffen. Luftnot, Leiden, schlechte Lebensqualität Bei einer Herzinsuffizienz pumpt das Herz nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper. Die Patientinnen und Patienten leiden unter einer zunehmenden körperlichen Leistungsschwäche, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Typische Beschwerden sind zum Beispiel angeschwollene Beine, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerung in Lunge und Beinen und vor allem Atemnot mit zum Teil Erstickungsgefühl. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, treten bereits bei leichter körperlicher Belastung oder sogar in Ruhe Symptome auf. Den Betroffenen fällt häufig schon das Treppensteigen schwer, und Einkaufen wird zur Qual. Moderne Medizintechnik: Kleiner Schnitt, große Wirkung Es gibt Fälle, in denen die Betroffenen trotz maximal möglicher medikamentöser Therapie weiterhin unter Symptomen leiden. Die Herzinsuffizienz ist dann „therapieresistent“. Bei schwerster Herzschwäche stellen die Herztransplantation oder ein Kunstherz eine letzte Option dar. Mittlerweile verfügt die moderne Medizin aber über eine Möglichkeit, diese schweren Eingriffe abzuwenden: Mit dem Einsetzen eines kleinen Herzschrittmacher-artigen Gerätes namens "Barostim" können bei Herzschwäche die Beschwerden sehr gut gelindert werden – und das durch eine unkomplizierte Operation mit sehr geringem Risiko. Wer für diese innovative Therapie geeignet ist, kann vom Hausarzt oder der Hausärztin beziehungsweise dem Kardiologen oder der Kardiologin an eines der zahlreichen medizinischen Zentren überwiesen werden, das den Eingriff durchführt.

05.12.2024

Jetzt kommt die ePA für alle

Alles, was man über die neue elektronische Patientenakte wissen sollte

(djd). Bei unseren europäischen Nachbarn gehört sie längst zum Standard, nun auch bald in Deutschland: Ab Anfang 2025 erhalten gesetzlich Versicherte eine elektronische Patientenakte, die ePA für alle, von ihrer Krankenkasse. Die privaten Krankenversicherungen können eine ePA anbieten, sind dazu aber nicht verpflichtet. Alle Infos zur ePA gibt es unter www.gematik.de sowie auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit. Wichtige Infos in einer digitalen Akte Begeben sich Versicherte künftig in ärztliche Behandlung, kann die behandelnde Person in der ePA nachschauen: Gibt es Vorerkrankungen? Werden regelmäßig Medikamente eingenommen? Auch die Versicherten selbst erhalten einen besseren Überblick, weil etwa Arztbriefe, Medikationsdaten und Untersuchungsergebnisse eingestellt werden. All das kann die Behandlung erleichtern, Doppeluntersuchungen vermeiden und die Patientensicherheit erhöhen, da beispielsweise ungewollte Wechselwirkungen von Arzneimitteln frühzeitig erkannt werden können. Ab 2025 wird die ePA mit Daten befüllt Ab Januar legen die gesetzlichen Krankenkassen für alle Versicherten, die nicht widersprochen haben, eine ePA an; sie wird nach und nach mit Daten befüllt. Die neue ePA startet zunächst in den Modellregionen Hamburg und Umland, Franken und NRW. Nach einigen Wochen werden medizinische Einrichtungen in ganz Deutschland mit der neuen ePA arbeiten. Durch die Anbindung ans E-Rezept werden künftig alle verschriebenen und ausgegebenen Medikamente automatisch in eine Medikationsliste aufgenommen. Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, z. B. ihre Befunde und Behandlungsberichte einzupflegen. Zusätzlich können medizinische Daten der Vergangenheit hinzugefügt werden. Das können die Versicherten oder ihre Vertreterinnen bzw. Vertreter selbst über die App der Krankenkasse tun oder die Krankenkasse damit beauftragen. Zugriff selbst festlegen Der Zugriff auf die neue ePA ist einfach und sicher. Gesetzlich Versicherte müssen nur ihre elektronische Gesundheitskarte in der behandelnden Einrichtung einlesen lassen. Damit erhält die Einrichtung standardmäßig für 90 Tage Zugriff. Über die App können Versicherte ihn jederzeit beenden oder bestimmte Infos verbergen. Sie können aber auch einen unbegrenzten Zugriff ermöglichen, etwa wenn sie dauerhaft in einer Praxis behandelt werden. Privatversicherte müssen den Zugriff grundsätzlich aktiv über die App freigeben. Modernste Standards sichern die gespeicherten Daten. Alle Infos sind verschlüsselt, werden auf Servern in Deutschland gespeichert und über sichere Kanäle übertragen. Nur Versicherte und Praxisteams können auf die Daten zugreifen.

05.12.2024

Ungesunde Wechselwirkungen

Ratgeber Gesundheit: So hängen Mundgesundheit und Diabetes zusammen

(djd). Von der Stoffwechselerkrankung Diabetes sind in Deutschland circa 9 Millionen Menschen betroffen – Tendenz steigend und mit vermutlich hoher Dunkelziffer. Was viele nicht wissen: Die "Zuckerkrankheit" hängt eng mit der Mundgesundheit zusammen, deshalb ist eine umfassende Zahnpflege und Vorsorge für Diabetiker unerlässlich. Parodontitis begünstigt auch diabetische Folgeerkrankungen Parodontitis, eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates und Diabetes mellitus können sich Studien zufolge gegenseitig beeinflussen und sogar verstärken. Diabetiker haben ein dreifach höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken, sprechen schlechter auf die Therapie an und der Verlauf der Zahnbettentzündung kann schneller voranschreiten. Ein Grund dafür ist, dass das Gewebe, also etwa das Zahnfleisch, bei der Stoffwechselerkrankung schlechter durchblutet wird und Bakterien so leichteres Spiel haben. Zugleich kann eine unbehandelte Parodontitis den Diabetes negativ beeinflussen, die Einstellung des Blutzuckers erschweren und zu seinem Anstieg führen. Diabetische Folgeerkrankungen, etwa an Augen, Nieren, Nerven und am Herzen, werden somit durch eine Parodontitis begünstigt. Die gute Nachricht: Eine effektive Behandlung der Parodontitis verbessert nicht nur die lokalen Symptome, sondern kann ebenso den Status des Diabetes positiv beeinflussen und seine Einstellbarkeit erleichtern. Interdentalbürsten und Co.: Durch effektive tägliche Zahnreinigung vorbeugen Um es nicht so weit kommen zu lassen und das Risiko für Karies und entzündliche Erkrankungen zu reduzieren, ist eine regelmäßige und gründliche Reinigung von Zähnen und Zahnzwischenräumen nicht nur für Diabetiker unverzichtbar. Zweimaliges sorgfältiges Zähneputzen am Tag ist die Basis einer guten Mundhygiene. Bakterielle Plaque, ein Risikofaktor für Karies und Zahnfleischentzündungen, kann so effektiv entfernt werden – aber nur auf ungefähr 60 Prozent der Zahnoberfläche. Die restlichen 40 Prozent, die Zahnzwischenräume, erreicht die Zahnbürste nicht. Für ihre Reinigung sorgen Interdentalbürsten, etwa vom schwedischen Zahnpflegespezialisten TePe. Sie sind auch als besonders softe Variante für empfindliches Zahnfleisch erhältlich und ermöglichen eine sanfte Reinigung. Für die Reinigung enger Zahnzwischenräume, in die selbst die kleinste Interdentalbürste nicht hineinpasst, bietet sich die Zahnseide Dental Floss an. Zahnpflege-Profis empfehlen, die Zahnzwischenraumreinigung in die tägliche Morgen- oder Abendroutine einzubinden. Unter www.tepe.com gibt es mehr Infos zu einer guten Zahnhygiene.

05.12.2024

Stilles Gesundheitsrisiko

Wissenswertes und Tipps rund um das Metabolische Syndrom

(djd). Das Metabolische Syndrom ist eine ernste Bedrohung für unsere Gesundheit. Es beschreibt eine Kombination von Symptomen, die das Risiko für schwerwiegende Krankheiten erheblich erhöhen. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff? Vielfältige Symptome Das Metabolische Syndrom umfasst verschiedene Symptome: bauchbetontes Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhter Nüchtern-Blutzucker, erhöhte Blutfettwerte und ein niedriges HDL-Cholesterin. Werden drei dieser fünf Kriterien erfüllt, spricht man von einem Metabolischen Syndrom. „Das tut erst mal nicht weh, das Problem ist aber, dass damit erhöhte Risiken verbunden sind. Unter anderem für einen Typ-2-Diabetes, für koronare Herzkrankheiten und sogar für eine höhere Sterblichkeit. Das Metabolische Syndrom zeigt Stoffwechselstörungen an, die uns krank machen“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Gonder. So kann unter anderem der Zuckerstoffwechsel, der vom Hormon Insulin gesteuert wird, gestört sein. Doch Insulin beeinflusst noch mehr: Es reguliert auch, wie viel Salz der Körper speichert und ausscheidet. Salz und Elektrolyte wie Kalium und Magnesium sind lebensnotwendig, müssen aber über die Nahrung aufgenommen werden - unter www.kalisalz.de gibt es dazu Informationen. Dies zeigt, wie komplex der menschliche Stoffwechsel ist. Einzelne Faktoren isoliert zu behandeln, löst oft keine Probleme. Salz und der Bluthochdruck: Was ist dran? Eine häufige Empfehlung lautet beispielsweise, den Salzkonsum auf maximal sechs Gramm pro Tag zu reduzieren, um den Blutdruck zu senken. Doch diese Regel ist umstritten. Gonder erklärt: „Viele Menschen überschreiten diese Grenze. Frauen nehmen im Schnitt 8,5 Gramm Salz zu sich, Männer rund zehn Gramm.“ Interessanterweise hätten selbst Bluthochdruckpatienten oft ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wenn sie zwischen sechs und zwölf Gramm Salz konsumierten. Eine strikte Begrenzung auf sechs Gramm sei daher nicht für alle optimal. Vielmehr, so Gonder, sollte der individuelle Bedarf berücksichtigt werden. Tipps zur Prävention Obwohl das Metabolische Syndrom viele Facetten hat, lassen sich durch bestimmte Änderungen im Lebensstil die Risiken deutlich senken: Regelmäßige körperliche Aktivität etwa hilft, das Gewicht zu regulieren, den Blutzucker zu senken und den Blutdruck zu stabilisieren. Schon tägliche Spaziergänge oder moderate Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren können viel bewirken. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Ballaststoffen, Gemüse und gesunden Fetten ist ebenso ein Schlüssel zur Vorbeugung. Außerdem: gezielte Entspannung, etwa durch Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung.

03.11.2024

Frauen hören anders als Männer

Das muss auch in der Behandlung von Hörverlust beachtet werden

(djd). Früher wurden Kinder medizinisch einfach als kleine Erwachsene angesehen und behandelt. Dann waren jahrhundertelang Männer der Maßstab für Medizin und Pharmaindustrie. Mittlerweile ist endlich die Gendermedizin auf dem Vormarsch. In der Hörakustik weiß man immerhin bereits seit 2009: Frauen und Männer hören anders, wie eine Studie aus Texas damals feststellte. Ein Jahr später legte eine Studie der Universität Tübingen nach: Anhand von Versuchen wurde bewiesen, dass Frauen beim Richtungshören deutlich schlechter abschneiden. Männer können aber Hintergrundgeräusche besser ausblenden. Warum Frauen hohe Töne besser hören Dafür verarbeitet das weibliche Gehirn Gehörtes rascher. Man weiß außerdem heute, dass Frauen in allen Altersgruppen hohe Töne im Frequenzbereich von mehr als 2000 Hz besser hören, Männer dagegen tiefe Töne unter 1000 – 2000 Hz. Dieses Phänomen nimmt mit dem Alter noch zu. Dass Frauen im höheren und leisen Tonbereich leichter hören und emotionaler reagieren, ist biologisch bedingt – damit sie hohe, zarte Babystimmen schneller hören und darauf reagieren. Aber es hat auch physiologische Gründe. Erstens ist die weibliche Hörschnecke kürzer und verarbeitet daher Schall schneller. Zweitens verschafft das Östrogen Frauen einen Hörvorteil, sodass deren Altersschwerhörigkeit meist später einsetzt als bei Männern. Individuell einstellbare Technologie Mittlerweile hat sich auch die Hörgeräteindustrie auf diese Tatsachen eingestellt: So gibt es jetzt beispielsweise das moderne Hörsystem IX von audibene, das als erstes Gerät dank zweier Echtzeitprozessoren eine individuelle Trennung von Sprachverstehen und Störgeräusch erlaubt. Per App kann jeder Träger seine persönliche Einstellung wählen – sogar auch nach geschlechterspezifischen Stärken und Schwächen. Das Richtungshören ist so ausgefeilt, dass es Stimmen präzise und in Echtzeit erfasst und sogar mitverfolgt, wenn der Sprecher sich im Raum bewegt. Hörverlust kommt schleichend Gute Hörhilfen werden in unserer alternden Gesellschaft immer wichtiger, denn jeder Dritte über 50 hat eine Hörminderung. Betroffene merken dies jedoch selbst oft sehr spät, da die Schwerhörigkeit meist schleichend voranschreitet. Umso wichtiger sind regelmäßige Checks. Unter www.audibene.de finden sich Infos zu einer unverbindlichen Beratung sowie zum kostenlosen Probetragen eines Hörgeräts. Denn je früher ein nachlassendes Gehör technisch unterstützt wird, umso erfolgversprechender ist das Ergebnis. Musik, Naturgeräusche und Unterhaltungen können wieder genossen werden – und das verbindet schließlich auch Männer und Frauen.

03.11.2024

Arthrose: Zeit für moderne Behandlungsmethoden

Wenn der Winter auf die Gelenke schlägt, ist gezielte Linderung gefragt

(djd). Kälte, Nässe und schmerzende Gelenke: Kaum herrscht draußen winterliches Wetter, verschlimmern sich bei vielen Menschen mit Arthrose die Beschwerden. Zwar sind die Ursachen wissenschaftlich nicht klar ergründet, aber der Wunsch nach Linderung in der kühlen Jahreszeit ist groß. Das gilt besonders, da viele Betroffene gern weiter ihren bevorzugten Aktivitäten wie Skifahren, Tanzen oder anderen Sportarten nachgehen möchten. Umso wichtiger ist es, sich immer gründlich über neue Therapien zu informieren. Was Studienvergleiche ergeben haben Die meisten Betroffenen probieren es zunächst mit herkömmlichen Methoden wie Physiotherapie, stützenden Orthesen und entzündungshemmenden Schmerzmitteln. Doch gerade im frühen und mittleren Stadium der Arthrose können moderne Behandlungsansätze oft anhaltendere Erfolge liefern. So wird seit einigen Jahren die ACP-Therapie bei leichter bis mittelschwerer Kniegelenksarthrose eingesetzt. Dabei schnitt sie im Studienvergleich mit anderen Behandlungen wie Hyaluronsäure, Kortison oder Ozon mindestens vergleichbar oder besser wirksam ab. Der Wirkstoff ACP wird aus dem eigenen Blut der Patienten gewonnen und ohne weitere Zusatzstoffe direkt in das betroffene Gelenk gespritzt. Dort setzt er sogenannte Wachstumsfaktoren frei, welche die Heilung und Regeneration des entzündeten Gewebes fördern. Dadurch können Schmerzen gelindert, die Gelenksteifigkeit minimiert und der Verlauf der Arthrose verlangsamt werden. Eigenbluttherapie ist ein Baustein Im Idealfall stellt die Therapie einen Baustein eines umfassenden Behandlungskonzeptes dar. Wichtig ist dabei die frühe Stärkung und Belastung der gelenkumgebenden Muskulatur, sobald es die Schmerzlinderung erlaubt. Unter www.acp-therapie.de gibt es weitere Informationen und eine praktische Arztsuche. Generell sollte man immer ärztlich abklären lassen, welche (winter-)sportlichen Betätigungen im Rahmen der eigenen Erkrankungsschwere möglich sind. Auch eine entsprechende muskuläre Vorbereitung auf das Skifahren wird empfohlen. Wem Ski alpin zu riskant oder nicht möglich ist, der kann auf Skilanglauf zurückgreifen. Bei anderen Sportarten ist es sinnvoll, Überlastungen zu vermeiden, das Pensum langsam zu steigern und auf ausreichende Regenerationsphasen zu achten.

03.11.2024

Gesichts- und Halstattoos – beliebt und manchmal bereut

Wenn der Hautschmuck nicht mehr gefällt, hilft meist nur eine Laserbehandlung

(djd). Tattoos sind mittlerweile Mainstream: Einer Umfrage von 2023 zufolge hat mittlerweile mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen mindestens ein Bild auf der Haut. Immer häufiger werden dabei nicht nur dezente Stellen wie Oberarm oder Knöchel verziert. Gerade bei Promis wie Musikern oder Influencern sowie bei jungen Menschen sieht man heutzutage viele Gesichts- und Halstattoos – ein starker Eyecatcher, der sich nicht nach Belieben verbergen lässt. Gerade deshalb sollte man sich das Stechen einer Tätowierung an so prominenter Stelle auch gut überlegen. Denn viele Menschen reagieren immer noch ablehnend auf Gesichts- und Halstattoos, und sie können im Beruf eine echte Karrierebremse darstellen. Andererseits ist der auffällige Hautschmuck ein Ausdruck von Selbstbewusstsein und Individualität, auf den mancher nicht verzichten möchte. Entfernen ist so schmerzhaft wie stechen Wer es trotzdem irgendwann bereut und das Tattoo wieder loswerden möchte, für den ist in der Regel eine professionelle Laserbehandlung das Mittel der Wahl. Bei dieser zerstören energiereiche Lichtimpulse die Farbpigmente in der Haut, deren Bruchstücke dann vom Körper abtransportiert werden. Allerdings kann das Lasern sehr schmerzhaft sein – gerade auf der zarten und empfindlichen Gesichtshaut. Eine örtliche Betäubung zum Beispiel mit dem Wirkstoff Lidocain kann die Prozedur erträglicher machen. Es wird etwa mit LidoGalen Creme 30 Minuten vorher aufgetragen und kurz vor Beginn wieder abgetupft – Genaueres zur Anwendung findet sich unter www.lidogalen.de. So können die Schmerzen für rund zwei Stunden kontrolliert werden, was für die meist nur halbstündigen Sitzungen völlig ausreicht. Geduld und gute Nachsorge sind gefragt In der Regel braucht es für die vollständige Entfernung einer Tätowierung mehrere Sitzungen, und obwohl die Methode recht effektiv ist, bleibt manchmal ein Schatten des Bildes oder Schriftzugs zurück. Zwischen den Behandlungen liegen jeweils mehrere Wochen Pause, in denen die Haut nicht an die Sonne darf. Deshalb empfiehlt es sich, eine Laserbehandlung im Herbst zu starten. Und auch gute Nachsorge ist wichtig: Eine entzündungshemmende Salbe und regelmäßiges Kühlen können Rötungen und Schwellungen lindern, Chlorwasser und starkes Schwitzen sollten vermieden werden.

03.11.2024

Warum bin ich plötzlich so antriebslos?

Bei unerklärlicher Antriebsschwäche auch an Testosteronmangel denken

(djd). Viele Männer sind ab einem gewissen Alter von einer für sie unerklärlichen Antriebsschwäche betroffen. Diese kann sich – einhergehend mit Stimmungsschwankungen – schnell zu Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und sogar zu einer Depression verstärken. Beschwerden dieser Art können viele Ursachen haben, möglicherweise steckt ein Testosteronmangel dahinter. Liegt eine Midlife-Crisis vor oder steckt doch etwas anderes dahinter? Bei Stimmungsschwankungen wie Gereiztheit oder Erschöpfung, schlechtem Schlaf, Abgeschlagenheit und Depressivität sollten die Betroffenen hellhörig werden und nicht nur an eine Midlife-Crisis denken. Denn hinter diesen Symptomen kann sich ein Testosteronmangel verbergen, der weitreichende Folgen für die Gesundheit und die Lebensqualität haben kann. Bei Symptomen Selbsttest machen Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass auch das männliche Sexualhormon Testosteron zur Aufrechterhaltung des psychischen Gleichgewichts eine wichtige Rolle spielt. Ein Testosteronmangel kann daher die eigene Lebensqualität und die Beziehung zur Partnerin oder zum Partner belasten. Ein solcher dauerhafter Mangel kann schon bei Männern ab 40 Jahren auftreten, manchmal sogar noch früher. Von Expertinnen und Experten wurde ein Test in Form eines Fragebogens entwickelt, mit dessen Hilfe bei Männern ein eventuell vorliegender Testosteronmangel erkannt werden kann. Auf www.mannvital.de findet man den anonymen Online-Test (Testocheck), die Beantwortung der Fragen dauert nur wenige Minuten. Bei Testosteronmangel zeitnah eine Arztpraxis aufsuchen Weist das Testergebnis auf einen Testosteronmangel hin, sollte der Betroffene zeitnah eine Arztpraxis aufsuchen, um seinen Testosteronspiegel labormedizinisch bestimmen zu lassen. Männer sollten bei Vorliegen eines Testosteronmangels und nach Ausschluss von Kontraindikationen nicht nur auf eine Testosterontherapie setzen, sondern zusätzlich einen gesünderen Lebensstil anstreben: Besonders wichtig sind eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und Sport. Übergewichtige Männer können durch eine Gewichtsreduktion die körpereigene Testosteronproduktion oftmals steigern, sodass eine Testosterontherapie nicht zwingend lebenslang erfolgen muss.

03.11.2024

Behandlungsfortschritte geben neue Hoffnung

Brustkrebs: Was Patientinnen und Patienten wissen sollten

(djd). Für Betroffene ist die Diagnose Brustkrebs eine Nachricht, die mit großer Unsicherheit und Ängsten einhergeht. Deshalb sind Fortschritte in der Entwicklung enorm wichtig und geben Brustkrebspatientinnen und -patienten neue Hoffnung. Nach wie vor steht dabei die Behandlung mit zielgerichteten Therapien im Fokus. Sie bieten gegenüber der herkömmlichen Chemotherapie den Vorteil, zumeist sehr spezifisch auf die Krebszellen zu wirken. Eine erfolgreiche Weiterentwicklung sind die sogenannten Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC), mit denen auch bei fortgeschrittener Erkrankung Behandlungserfolge erzielt werden können. Bei dieser Wirkstoffklasse wird eine Chemotherapie mit einer zielgerichteten Antikörpertherapie kombiniert. ADCs haben ihre Wirksamkeit bereits bei vielen Krebsarten unter Beweis gestellt und finden breite Anwendung in der Krebstherapie, unter anderem in der Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs. Wirkstoff kann weiteres Wachstum der bösartigen Zellen verhindern Die Wirkung der ADCs ist auf einen besonderen Mechanismus zurückzuführen: Es gibt bestimmte Zielstrukturen auf der Oberfläche einer Krebszelle wie den sogenannten humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor 2 (HER2), an den ADCs zumeist selektiv binden können. Infolge dieses Andockens werden manche ADCs anschließend in die entartete Zelle eingeschleust und können dort ihre Wirkung entfalten: Der chemotherapeutische Wirkstoff wird abgespalten und verhindert an Ort und Stelle das weitere Wachstum der bösartigen Zellen. Durch diesen Ansatz werden andere Körperzellen weitestgehend verschont. Darüber hinaus kann der chemotherapeutische Wirkstoff bei manchen ADCs in benachbarte Zellen wandern, wodurch auch diese zerstört werden. Differenzierte Einteilung des HER2-Status Die gegen HER2 gerichteten ADCs müssen – um eine Behandlung zu ermöglichen – ein Vorhandensein der Zielstrukturen (HER2-Rezeptoren) aufweisen. Die Menge der HER2-Rezeptoren wird über den HER2-Status quantifiziert. Die genaue Bestimmung des HER2-Status erfolgt über eine Analyse der Gewebeprobe des Tumors. Bereits wenige solcher nachgewiesenen Rezeptoren können eine zielgerichtete Behandlung mit einem gegen HER2 gerichteten ADC möglich machen. Daher ist eine differenzierte Einteilung des HER2-Status eine wichtige Basis für die Therapieentscheidung. Unter www.brustkrebs.de/her2 gibt es mehr Informationen.

03.11.2024

Keuchhustenschutz für die ganze Familie

Besonders die Älteren und die Jüngsten sind gefährdet

(djd). 2024 war ein gutes Jahr – zumindest für das Bakterium „Bordetella pertussis“. Denn nach einem pandemiebedingten Rückgang konnte sich der hochansteckende Keuchhusten-Erreger wieder stark verbreiten: Bis Anfang Oktober wurden dem Robert Koch-Institut zufolge bereits mehr als acht Mal so viele Fälle gemeldet wie im Vorjahreszeitraum. Das bringt besonders für zwei Gruppen erhebliche Risiken mit sich: ältere Menschen ab 60 Jahren sowie Neugeborene und Säuglinge. Denn bei ihnen ist die Gefahr groß, dass es bei einer Keuchhusten-Erkrankung zu Komplikationen und schweren Verläufen kommt. Schwächere Abwehr im Alter, Schutzlücke bei Neugeborenen Während bei jüngeren Erwachsenen Keuchhusten nicht selten symptomlos bleibt, macht sich im höheren Alter die nachlassende Kraft des Immunsystems bemerkbar, die sogenannte Immunoseneszenz. Auch chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD erhöhen das Risiko für schwere Verläufe. Die oft wochenlang andauernden, quälenden Hustenattacken können sogar zu Rippenbrüchen oder Inkontinenz führen. Auch Lungenentzündungen sind eine mögliche Komplikation, nicht selten wird ein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Auf der anderen Seite der Alterspyramide sind insbesondere Babys durch Keuchhusten gefährdet. Bei ihnen kann es zu Würgeanfällen, Atemaussetzern und sogar Atemstillstand kommen. Da eine Impfung erst im Alter von zwei Monaten möglich ist, besteht nach der Geburt eine Schutzlücke, in der sich Neugeborene leicht anstecken können. Impfschutz für die ganze Familie Um vom Neugeborenen bis zu den Großeltern alle Familienmitglieder vor Keuchhusten zu schützen, ist es sinnvoll, sich an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Keuchhustenimpfung zu halten. Erwachsenen rät die STIKO zu einer einmaligen Keuchhusten-Auffrischimpfung, die als Kombinationsimpfung mit Tetanus und Diphtherie erfolgt. Um die Schutzlücke bei Neugeborenen zu schließen, empfiehlt die STIKO werdenden Müttern, sich im letzten Schwangerschaftsdrittel impfen zu lassen – bei einer sich abzeichnenden Frühgeburt bereits im zweiten Drittel der Schwangerschaft. Die gebildeten Antikörper werden über die Nabelschnur auf das Baby übertragen und schützen es in den ersten Wochen nach der Geburt, bis es selbst geimpft werden kann. Noch mehr Sicherheit bietet die sogenannte Kokon-Strategie: Lassen sich neben der Mutter auch alle engen Kontaktpersonen des Babys mindestens vier Wochen vor dem Geburtstermin impfen, bildet ihre Immunität einen Kokon, der den Erreger vom neuen Familienmitglied fernhält. Mehr Informationen zur Keuchhustenimpfung finden sich unter www.impfen.de/keuchhusten.

20.09.2024

Gute Nacht, Rückenschmerzen

Besser schlummern für einen fitten Bewegungsapparat

(djd). Während wir schlafen, regeneriert sich unser Körper, unser Gehirn verarbeitet Informationen und das Immunsystem wird gestärkt. Auch der Bewegungsapparat soll sich in diesen Stunden rundum erholen. Allerdings können Rückenschmerzen die Nachtruhe empfindlich stören – und dabei entsteht nicht selten ein echter Teufelskreis. Einerseits kann schlechter Schlaf zu Verspannungen führen, was wiederum Rückenschmerzen verursacht. Andererseits finden Menschen vor Rückenbeschwerden oft gar nicht erst in den Schlaf und sind dann morgens noch mehr in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Auf die Liegeposition achten Umso wichtiger ist es, dieses Muster zu durchbrechen. Das beginnt mit der richtigen Liegeposition, denn schließlich verbringt der Mensch etwa ein Drittel seines Lebens im Bett. Ungünstig ist die Embryonalhaltung – auf der Seite liegend mit angezogenen Beinen. Dies ist dem Sitzen ähnlich. Muskeln und Faszien sind somit oft tags und nachts im vorderen Rumpfbereich zusammengezogen und können sich verkürzen. Das bedeutet bei sieben bis neun Stunden schlafen und 11,5 Stunden sitzen, dass man bis zu 20,5 Stunden in einer Haltung verbringt, die Rückenschmerzen begünstigt. Bewegungsapparat natürlich unterstützen Empfehlenswert ist dagegen die Rückenlage mit ausgestreckten Beinen. Sie bringt die Muskeln und Faszien auf volle Länge. Rund vier bis sechs Wochen dauert es meist, bis man sich daran gewöhnt hat. Ein orthopädisches Nackenkissen oder ein flach zusammengerolltes Handtuch in der Rückenwölbung tragen gegebenenfalls zur Bequemlichkeit bei. Zusätzlich kann beispielsweise das natürliche Komplexmittel Ranocalcin von Pflüger bei Beschwerden in Rücken, Schultern und Nacken unterstützen. Es besteht aus einer Kombination von sechs Mineralstoffen wie Calcium, Eisen und Zink, die den Bewegungsapparat umfassend unterstützen. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit wurde in einer dreimonatigen Anwendungsbeobachtung bestätigt. Tipps für einen rückengerechten Schlummer - Nicht das preiswerteste Bett oder nur die Matratze neu kaufen, sondern alle Komponenten (Lattenrost, Matratze, Kopfkissen) individuell auf das eigene Gewicht und den persönlichen Liegekomfort abstimmen. - Bei Doppelbetten benötigt jeder seine eigene Matratze und den eigenen Lattenrost. - Positionswechsel im Schlaf sollen ohne Kraftaufwand möglich sein, damit Aufwachen verhindert wird. - Gezielte Gymnastik entlastet den Rücken. Unter www.ranocalcin.de finden sich im Ratgeber praktische Übungsanleitungen. - Bewegung am Abend und frische Luft, etwa ein Spaziergang, helfen beim Einschlafen. - Ein gesundes Schlafklima mit einer Temperatur von 16-18 Grad schaffen und vorm Zubettgehen einmal Stoßlüften.

20.09.2024

Volle Kraft voraus in Freizeit und Beruf

Mit der richtigen Strategie zu mehr Ausdauer und Konzentration

(djd). Gesund und leistungsfähig zu sein, ist wichtig in jeder Lebenslage. Egal, ob wir im Berufsleben stark gefordert sind, Familie, Haushalt und Job parallel managen, uns in Ausbildung oder Studium anspruchsvollen Prüfungen stellen oder uns körperlich einiges abverlangen: Für all das benötigen wir Kraft, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit – und im Idealfall auch noch Geduld und Gelassenheit. Kurz gesagt: Unser Alltag strapaziert Körper und Nerven oft ganz erheblich. Ein gut funktionierender Stoffwechsel, das heißt wenn alle biochemischen Prozesse im Körper regelgerecht funktionieren, stellt die Basis für unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit dar. Dazu gehören sowohl die Funktionen von Nerven und Psyche als auch die Regulation von Hormonen, Muskelarbeit, Immunsystem, Nahrungsaufnahme und -verwertung und vielem mehr. Den Stoffwechsel gezielt unterstützen Damit diese unzähligen Funktionen reibungslos ablaufen, ist ein ausgeglichener Säure-Basen- Haushalt essenziell. „Wer sich einen reibungslos funktionierenden Stoffwechsel wünscht, kann selbst viel dazu beitragen!“, sagt die Ökotrophologin Tessa Lorenz. So rät sie gerade in herausfordernden Situationen zu einer Nahrungsergänzung. Dieses sollte vor allem basische Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalzium als Citrate und Spurenelemente wie Kupfer oder Zink enthalten. Für starke Nerven benötigen wir ausreichend B-Vitamine, und für den Energiehaushalt sind Biotin und Pantothensäure wertvoll. So kann etwa Basica Energie den Stoffwechsel gezielt unterstützen und die Leistungsfähigkeit wieder herstellen. Das basische Trinkgranulat fördert dabei gleich noch die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Pflanzenreich essen, ausreichend regenerieren Generell steht ein ungünstiger Säureüberschuss in engem Zusammenhang mit unserer Ernährung und unserer Lebensweise. Und genau da sind die Stellschrauben. „Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist sauer schmeckend nicht sauer“, klärt die Expertin einen gängigen Irrtum auf. Worum es wirklich geht, ist, was im Körper mit den verzehrten Nahrungsmitteln passiert. Eiweißreiche und stark verarbeitete Lebensmittel sorgen für eine erhöhte Säureproduktion, während Obst-, Gemüse- und Salat basische Nährstoffe liefern, die die Säurelast ausgleichen können. Wer mehr erfahren möchte, findet unter www.basica.com Informationen und eine übersichtliche Lebensmitteltabelle. Dass zudem Entspannung, Bewegung, regelmäßige Pausen und ausreichend Schlaf wichtig für die Regeneration sind, wissen inzwischen wohl die meisten. Entscheidend ist, sich dafür trotz aller täglichen Belastungen auch Zeit zu nehmen. Weitere Tipps von Tessa Lorenz finden Sie in einem Video auf dem Basica Youtube-Kanal.

20.09.2024

Im Herbst für die Erkältungszeit vorsorgen

Bei Impfungen gegen Grippe und Co. auch an Keuchhusten denken

(djd). So schön Herbst und Winter auch sein mögen: Von Oktober bis März haben Atemwegsinfekte Hochsaison. Selbst harmlose Erkältungskrankheiten können dann das Wohlbefinden stark beeinträchtigen, andere – wie Grippe, RSV oder Covid-19 – für manche Menschen sogar gefährlich werden. Der Herbst ist deshalb die richtige Zeit, den Impfpass zu checken und Vorsorge zu treffen. Eine Erkrankung wird jedoch häufig übersehen: Keuchhusten. Denn dieser gilt bei vielen fälschlicherweise immer noch als „Kinderkrankheit“. Hinzu kommt, dass in diesem Jahr die Zahl der Fälle europaweit drastisch gestiegen ist – allein in Deutschland sind es jetzt schon sieben Mal mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bakteriell verursacht und hochansteckend Im Gegensatz zu vielen anderen Atemwegsinfekten wird Keuchhusten nicht durch Viren verursacht, sondern durch das hochansteckende Bakterium Bordetella pertussis. Es wird durch Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Niesen, Reden oder Husten übertragen, befällt die oberen Atemwege und vermehrt sich dort. Nachdem zunächst unauffällige Erkältungssymptome auftreten, kommt es nach ein bis zwei Wochen oft zu quälenden Hustenattacken, die wochenlang anhalten können. Allerdings bleibt die Erkrankung bei Erwachsenen nicht selten symptomlos. Die einfache Übertragung und die Tatsache, dass Keuchhusten auch von symptomlos Infizierten weitergegeben werden kann, machen die Erkrankung besonders tückisch. Impfempfehlung für Erwachsene Zwar erkranken Erwachsene in vielen Fällen deutlich weniger schwer als Säuglinge und Kleinkinder, doch gerade für Menschen ab 60 Jahren und bei bestimmten Grunderkrankungen ist Keuchhusten keinesfalls harmlos. Denn mit dem Alter verliert das Immunsystem an Kraft – man spricht von Immunoseneszenz. Chronische Atemwegserkrankungen, etwa Asthma oder COPD, erhöhen zusätzlich das Risiko für eine Keuchhusten-Infektion sowie schwere Verläufe. So sind Komplikationen wie Leisten- und Rippenbrüche, Inkontinenz und Lungenentzündungen möglich, nicht selten wird auch ein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt deshalb neben der Grundimmunisierung im Kindesalter auch allen Erwachsenen eine einmalige Keuchhusten-Auffrischimpfung, die als Kombinationsimpfung mit Tetanus und Diphterie erfolgt. Mehr Informationen zur Keuchhustenimpfung finden sich unter www.impfen.de/keuchhusten. Ein Blick in den Impfpass und eine Beratung in der hausärztlichen Praxis zur Keuchhustenprävention sind also zu Beginn der kalten Jahreszeit eine gute Idee, um den Herbst unbeschwert genießen zu können.

20.09.2024

Eintauchen in die Entspannung

So wird die Badezeit zur Wellness-Anwendung

(djd). Ein schön warmes Bad zu nehmen, ist mehr als nur eine einfache Körperpflege. Ein halbes Stündchen in der Wanne ist eine Auszeit vom Alltag und eine Möglichkeit zur wohligen Entspannung. Mit den passenden Badezusätzen und einer angenehmen Atmosphäre wird das Baden zu einem wahren Wellness-Erlebnis. Dazu bietet es einige gesundheitliche Vorteile. Haut- und Muskelpflege Das warme Wasser lockert verspannte Muskeln und lindert Schmerzen. Die wohlige Wärme regt zudem die Durchblutung des Körpers an und kann so Muskelkater vorbeugen und die Regeneration beschleunigen. Badet man kurz vor dem Schlafengehen, unterstützt das in vielen Fällen den Einschlafprozess. Laut Stiftung Warentest liegt die optimale Badetemperatur dabei zwischen 36 und 38 Grad, die Badedauer sollte 30 Minuten nicht übersteigen. Ein passender Badezusatz, etwa ein Badesalz mit dem Duft von Lavendel, Rosen oder Kornblumen, fördert durch den angenehmen Geruch die entspannende Atmosphäre und hilft, Stress abzubauen. Badesalze der Marke Ben & Anna, erhältlich in den Filialen der Drogerie Rossmann, beinhalten zudem hochwertiges Meersalz. Darin finden sich essenzielle Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Kalium, die die Haut stärken. Meersalz entfernt zudem sanft die abgestorbenen Zellen. Die Badesalze enthalten weiterhin feuchtigkeitsspendende Komponenten, die dem Austrocknen vorbeugen. Die richtige Atmosphäre für ein entspannendes Bad Um das Beste aus dem Wannenerlebnis herauszuholen, sollte man während der kleinen Auszeit eine schöne Stimmung kreieren. Das Gefühl des warmen Wassers auf der Haut, ein angenehmer Duft, leise Musik und Kerzenlicht – all das trägt zu einem entspannten und sinnlichen Ambiente bei. Damit dieses nicht durch ein Jucken oder Brennen gestört wird, legen immer mehr Menschen Wert auf eine hohe Qualität der aromatisierten Badezusätze. Gerade für Wellness-Fans mit empfindlicher Haut sind Produkte aus der zertifizierten Naturkosmetik eine gute Wahl, da sie über keinerlei chemische Zusätze verfügen und die Haut somit nicht irritieren.

20.09.2024

Keine Sorge (mehr) vor Kontakten

Wie man sich im Herbst und Winter vor Erkältungskrankheiten schützen kann

(djd). Auch wenn die Pandemie vorbei ist und es längst keine Kontaktbeschränkungen mehr gibt: Viele Menschen haben in der kalten Jahreszeit Sorge vor Orten mit viel Publikumsverkehr und größeren Gruppen. Ganz unbegründet ist das nicht, denn Herbst und Winter sind Hochsaison für Atemwegserkrankungen. Sich einzuigeln und auf Aktivitäten und Geselligkeit zu verzichten, ist aber in den allermeisten Fällen überflüssig und auch nicht empfehlenswert. Denn mit ein paar Schutzmaßnahmen kann man Erkrankungen vorbeugen und auch das Ansteckungsrisiko für gewöhnliche Erkältungen deutlich senken. Dann steht einem Shoppingbummel, einer Tour mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Familientreffen nichts mehr im Weg. Empfohlene Impfungen wahrnehmen Zunächst sollte jeder darauf achten, seinen Impfstatus gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) auf dem aktuellsten Stand zu halten. Das bedeutet vor allem für ältere Menschen und gesundheitliche Risikogruppen, sich vor Grippe, COVID-19 und RSV zu schützen. Gegen normale Erkältungsviren gibt es zwar keine Impfung, aber diese lassen sich oft mit einfachen Mitteln fernhalten. Abwehrmaßnahmen gegen Erkältungsviren Dazu gehört häufiges, gründliches Händewaschen – besonders, wenn man an Orten mit vielen Menschen wie im Bus oder im Kaufhaus unterwegs war. Wichtig ist auch, sich möglichst nicht ins Gesicht zu fassen, denn dabei können Viren auf die Schleimhäute gelangen und dort ihren Angriff auf den Körper starten. Direkt in der Nase lässt sich noch eine weitere Verteidigungslinie ziehen: So bildet etwa der Wirkstoff Carragelose aus der Rotalge in algovir Erkältungsspray einen Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut, der Erkältungsviren am Eindringen in die Zellen hindert. Carragelose wirkt rein physikalisch, wird nicht vom Körper aufgenommen, verursacht keine systemischen Nebenwirkungen und hat auch bei längerer Anwendung keinen Gewöhnungseffekt. Erkältung schnell wieder loswerden Auch wenn sich bereits erste Erkältungsanzeichen zeigen, kann das Nasenspray den vollständigen Ausbruch der Erkrankung verhindern, Symptome lindern und die Dauer verkürzen – mehr Informationen unter www.algovir.de. Als weitere Soforthilfen bei einer aufkommenden Erkältung haben sich heißer Zitronensaft, Thymian- oder Kamillentee mit Honig bewährt. Generell ist es wichtig, viel zu trinken. Ein warmes Erkältungs- oder Fußbad mit anschließendem Einkuscheln in warme Kleidung oder eine Decke kurbelt die Abwehr zusätzlich an. Dann noch viel frische Luft, und schnell ist man wieder fit für neue Unternehmungen.

04.09.2024

Infusionslösungen sind vor allem für Notfallsituationen lebenswichtig. Für ihre Herstellung werden hochreine Salze aus deutschen Kalibergwerken verwendet. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/zerocreatives

Wenn jede Minute zählt

Warum Vollelektrolytlösungen in der Notfallmedizin unentbehrlich sind

(djd). Der Motorradfahrer war auf der kurvenreichen Landstraße viel zu schnell unterwegs. Zu schnell, um noch rechtzeitig bremsen zu können, als der Traktor hinter einer Kurve vom Acker auf die Straße bog. Nach dem verhängnisvollen Zusammenstoß wählte der Landwirt sofort den Notruf und alarmierte Rettungssanitäter und Notarzt. Danach zählte jede Minute, um den verletzten Motorradfahrer zu versorgen. Für die Rettungsdienste in Deutschland ein fast schon alltägliches Szenario. Insgesamt registrierte die Polizei im Jahr 2023 gut 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit 4,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor – so die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Dass das Leben des Motorradfahrers gerettet wurde, liegt nicht zuletzt daran, dass er noch am Unfallort mit Infusionslösung behandelt werden konnte. Mit Infusionslösung Herz-Kreislauf-System stabilisieren Infusionslösungen spielen eine entscheidende Rolle in der Erstversorgung von Unfallopfern sowie in den Notfallambulanzen der Kliniken. Sie sind besonders bei großem Blutverlust unerlässlich, da sie das Herz-Kreislauf-System stabilisieren können. Im Notfall verschaffen Infusionen dem Notarzt wertvolle 30 Minuten, um Leben zu retten. Diese Infusionslösungen sind sogenannte Vollelektrolytlösungen – wässrige Lösungen, die hochreine Salze in körperähnlicher Konzentration enthalten. Elektrolyte sind essenziell für unseren Körper. Der Mineralstoff Kalium etwa reguliert den Wasserhaushalt und spielt eine zentrale Rolle im Nervensystem, insbesondere bei der Reizweiterleitung entlang der Nerven. Kalium ist zudem an der Muskeltätigkeit beteiligt und reguliert den Blutdruck. In den Vollelektrolytlösungen der Notfallmedizin sind neben Kalium auch Natriumchlorid, Kalzium und Magnesium enthalten. Die verwendeten Salze haben einen Reinheitsgrad von 99,9 Prozent. Vom Rohsalz zum Pharmasalz: anspruchsvolle Produktion Für medizinische Anwendungen müssen die Ausgangsstoffe von höchster Qualität sein. Diese Anforderung erfüllen die Salze, die in einigen deutschen Kalibergwerken abgebaut werden. Mit aufwendiger Technik wird daraus das sogenannte Pharmasalz hergestellt - unter www.vks-kalisalz.de erfährt man mehr dazu. Die gesamte Produktion ist nach ISO-Normen zertifiziert und wird von unabhängigen Prüfdienstleistern überwacht. Vom Ausgangsstoff der Rohlösung bis zur Endverpackung wird in einem geschlossenen Prozess gearbeitet, um Verunreinigungen auszuschließen. Erst nach einer gründlichen Analyse der kontinuierlich gezogenen Proben durch die Qualitätskontrolle werden die Vollelektrolytlösungen zum Versand freigegeben.

04.09.2024

Die feinen Kräuter-Elixiere können pur als Aperitif und Digestif oder wie hier auf dem Bild mit Tonic oder Ginger Ale genossen werden. Foto: djd/www.dr-jaglas.de

Medizin und Genussmittel zugleich

Kräuterbitter: Wo kommen sie her und wie werden sie heute kredenzt?

(djd). In der vielfältigen Welt der Spirituosen nehmen Kräuterbitter eine besondere Position ein. Sie werden einerseits als traditionelle, appetitanregende und verdauungsfördernde "Medizin" geschätzt. Zum anderen haben sich Kräuterbitter aber auch zu trendigen, geschmackvollen Genussmitteln gemausert, die in Szene-Bars und Restaurants in Form von Cocktails oder Drinks nicht fehlen dürfen und sich in jeder Altersgruppe großer Beliebtheit erfreuen. Das sollte man zu Kräuterbittern wissen: Herkunft: Schon vor Jahrhunderten wurden Heil- und Bitterkräuter aus Klostergärten von Apothekern, Mönchen und Ärzten verwendet, um daraus Tinkturen und Tees herzustellen - oder auch hochprozentige Elixiere (Auszug aus Heilkräutern), die man teelöffelweise zu sich nahm. Bereits damals wussten die Menschen um die wohltuende Kraft der ätherischen Öle und Bitterstoffe vieler Klosterkräuter. Bis heute wird der Kräuterbitter deshalb gerne Verdauungsschnaps genannt, denn er kann sowohl die Magen- und Bauchspeicheldrüsen-Sekretion als auch den Gallenfluss anregen. Kräuterbitter heute: Bereits seit Jahrzehnten nutzt beispielsweise die Apothekerfamilie Dr. Jaglas eine mittelalterliche Klosterrezeptur zur Herstellung feiner Kräuter-Elixiere, die pur als Aperitif und Digestif oder mit Tonic als Drink genossen werden können. Geliefert werden das Artischocken-, Ginseng- und Maca-Elixier in traditionellen Apothekerflaschen und auf Wunsch mit mundgeblasenem Dosierer sowie kleinen Apotheker-Bechergläsern. Erhältlich über www.dr-jaglas.de. Vielfalt an Elixieren: Das Artischocken-Elixier etwa ist ein Bitterschnaps auf Artischocken-Basis mit mehr als 30 Bitterkräutern, Blüten und Wurzeln. Man kann den Bitterschnaps pur oder mit Tonic Water genießen. Dem Golfers Ginseng Elixier verleiht ein Potpourri aus Kräutern, Blüten und Wurzeln seinen Charakter. Auch dieser Kräuterbitter lässt sich pur, mit Eiswürfeln oder mit Tonic Water beziehungsweise Ginger Ale servieren. Das Maca Ginseng Elixier ist ein Kräuterbitter mit einer bitter-süßen Note. Man kann ihn als Aperitif und Digestif, aber auch als Longdrink etwa zusammen mit Tonic Water kredenzen. Food Pairing: Mit welchen Speisen harmonieren die Elixiere? Dank der Bitterstoffe passen sie beispielsweise hervorragend zu Spezialitäten der Herbst- und Winterküche – als Digestif zum Gänsebraten, zu Steak und Wildgerichten ebenso wie zu einem Käsefondue oder einer Käseplatte. Ausprobieren sollte man die Kräuter-Elixiere auch zum Dessert in einer Zartbitter-Mousse, einem Stück dunkler Schokolade oder einem Espresso. Vor dem Essen schmecken sie pur oder auf Eis - und mit Tonic Water oder Ginger Ale lassen sich damit tolle Long-Drinks zaubern.

04.09.2024

Wo viele Kinder auf engem Raum zusammen spielen und lernen, haben Erkältungsviren leichtes Spiel. Foto: djd/algovir

Stark gegen Schul- und Kitakeime

So kommen Familien besser durch die Erkältungszeit

(djd). Eltern kennen das nur zu gut: Wenn die Kinder in die Kita kommen, sind sie die ersten Jahre besonders in der Herbst- und Wintersaison quasi ständig erkältet. Bis zu zwölf Infekte pro Jahr können dabei noch normal sein. In der Grundschule wird es dann schon weniger, aber wie überall, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, zirkulieren auch dort zahlreiche Keime, vor allem Erkältungsviren. Schnell verwandelt sich dann das gemütliche Zuhause zur Krankenstation. Die Eltern putzen kleine Nasen, machen Wadenwickel, messen Fieber – und stecken sich am Ende nicht selten auch noch selbst an. Denn obwohl das Immunsystem bei Erwachsenen ausgereifter und trainierter ist als bei den Kleinen, kann es bei neuen, unbekannten Keimen, Schlafmangel und Stress ebenfalls schlappmachen. Erkältungsviren wegwaschen und abblocken Auch wenn der winterliche Erkältungsmarathon in Familien mit kleinen Kindern ganz normal und meist harmlos ist – niemand braucht ihn wirklich. Doch was können Eltern tun, um die Anzahl und Schwere der Infekte zu reduzieren? Ein wichtiger Punkt ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen, denn oft werden die Keime durch Schmierinfektionen übertragen. Das sollten auch Kinder so früh wie möglich lernen. Zusätzlich ist es möglich, das Eindringen von Erkältungsviren in den Körper auf rein physikalischem Weg zu behindern: Der Wirkstoff Carragelose aus der Rotalge in algovir Erkältungsspray etwa bildet einen Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut, der Erkältungsviren am Eindringen hindert. Er wird vom Körper nicht aufgenommen und verursacht keine systemischen Nebenwirkungen. Zudem haben verschiedene Studien gezeigt, dass er Erkältungen verhindern und beginnende Erkrankungen lindern und verkürzen kann, mehr unter www.algovir.de. Das Erkältungsspray ist für Erwachsene und Kinder ab einem Jahr und auch für Schwangere und Stillende geeignet. Für Kleinkinder gibt es eine eigene Version mit geringerem Sprühvolumen. Die körpereigene Abwehr gegen Infekte stärken Dringen trotz Vorsichtsmaßnahmen Viren in den Körper ein, kann ein starkes Immunsystem sie schnell wieder in den Griff bekommen. Unterstützen lässt es sich durch eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie reichliches Trinken von Wasser und ungesüßten Tees. Viel Bewegung an der frischen Luft ist ebenfalls wichtig: Kinder sollten auch bei schlechtem Wetter jeden Tag im Freien spielen. Eltern sollten außerdem darauf achten, ausreichend Schlaf zu bekommen, auch wenn das mit schniefendem Nachwuchs oft schwierig ist. Denn Schlafmangel und Stress schwächen die Abwehr und begünstigen Infekte.

04.09.2024

Bewegung gehört zu den besten Mitteln gegen Rückenschmerzen. Bei stärkeren Beschwerden kann auch eine Physiotherapie sinnvoll sein. Foto: djd/doc Ibuprofen Schmerzgel/Caia Image/Image Source

Bei Rückenschmerzen schnell handeln

Schonhaltungen vermeiden und verspannte Muskeln mit Wärme und Bewegung lockern

(djd). Bewegungsmangel, stundenlanges Sitzen oder Überbelastung im Job, Stress und innere Anspannung: Unsere moderne Lebensweise geht ganz schön auf den Rücken. So leiden laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes vier von fünf Menschen im Laufe ihres Lebens unter Rückenschmerzen, etwa ein Drittel bis die Hälfte sind sogar akut betroffen. Der häufigste Auslöser sind Muskelverspannungen. Besonders im Nacken-Schulterbereich sowie im unteren Rücken an der Lendenwirbelsäule verursachen sie oft Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Berüchtigt ist etwa der sogenannte Hexenschuss (Lumbago), bei dem ein plötzlich ins Kreuz schießender Schmerz fast bewegungsunfähig macht. Bewegung lockert die Muskeln Ein typisches Problem bei entzündungsbedingten Rücken- und Nackenschmerzen ist, dass Betroffene eine Schonhaltung einnehmen und die schmerzende Stelle möglichst nicht bewegen. Das kann die Beschwerden aber noch verschlimmern, da sich die Muskeln so immer stärker verhärten. Um wieder aktiv werden zu können, ist eine schnelle und wirksame Schmerzlinderung wichtig. Für die Eigenbehandlung eignet sich eine lokale Behandlung wie mit doc Ibuprofen Schmerzgel. Es wirkt schnell und direkt an der schmerzenden Stelle, ohne den restlichen Organismus zu belasten, da es sich im Vergleich zur oralen Einnahme von Ibuprofen nicht im Blut anreichert. Lässt der Schmerz nach, lösen sich Schonhaltungen auf, und die Muskeln können durch sanfte Übungen mobilisiert werden. Auch Spazierengehen tut bei Rückenschmerzen oft gut. Wärme entspannt wohltuend Neben Bewegung ist Wärme ein bewährtes Mittel gegen Verspannungen in Kreuz und Nacken. Denn sie entspannt die Muskeln und fördert die Durchblutung. Ein Wannenbad, ein dicker Schal, eine Wärmflasche oder ein Wärmepflaster für unterwegs bringen oft deutliche Erleichterung, mehr Tipps gibt es unter www.doc-gegen-schmerzen.de. Wenn sich Rückenschmerzen mit Medikamenten zur Selbstmedikation, Wärme und Bewegung nicht lindern lassen, sie länger andauern oder sehr stark sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt auch, wenn Begleitsymptome wie Taubheit oder Kribbeln in den Gliedmaßen, Inkontinenz oder Lähmungserscheinungen auftreten. Denn dann handelt es sich wahrscheinlich nicht um harmlose Verspannungen, sondern es kann etwas Ernsteres wie ein Bandscheibenvorfall dahinterstecken.

04.09.2024

Mit Sport und gesunder Ernährung kann man einiges dafür tun, um dem Alter ein Schnippchen zu schlagen. Foto: djd/VKS-Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/Alistair Berg

Dem Alter ein Schnippchen schlagen

Mit der richtigen Ernährung und Bewegung länger jung bleiben

(djd). Ab wann ist man alt? Keine leichte Frage, denn die Zeiten haben sich geändert. Früher galt man bereits mit Anfang 60 als alt, spätestens aber mit dem Eintritt in den Ruhestand. Davon wollen die heute 60-Jährigen sicherlich nichts mehr wissen. Unsere Gesellschaft wird nicht nur immer älter, sondern auch der Effekt der subjektiven Verjüngung wird von Generation zu Generation immer größer: Die meisten Menschen fühlen sich jünger, als sie nach Lebensjahren sind. Eine Forschungsstudie der Berliner Humboldt-Universität ergab, dass sich die Menschen in Deutschland im Mittel um rund 11,5 Prozent jünger empfinden, als sie tatsächlich sind – im Alter von 60 Jahren fühlen sie sich also im Schnitt wie Anfang 50. Erhöhter Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen Fakt ist auch, dass viele ältere Menschen mit Sport und gesunder Ernährung daran arbeiten, dem Alter ein Schnippchen zu schlagen. Denn gegen Gebrechlichkeit, Gewichtsverlust und den Abbau von Mobilität kann man durchaus etwas tun, sagt beispielsweise Dr. Dag Schütz, Chefarzt des evangelischen Krankenhauses Essen-Werden. „Der Muskelapparat muss trainiert sein, und dazu muss die Ernährung stimmen, indem ich mich adäquat mit den richtigen Kohlenhydraten, Fetten, Eiweißen und natürlich Mikronährstoffen ernähre.“ Zu den Mikronährstoffen zählen unter anderem Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe wie Salz, Kalium und Magnesium. Diese Elektrolyte sind für den Körper lebensnotwendig, sie steuern eine Fülle von Funktionen in unserem Stoffwechsel. Salz beispielsweise reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper und ist wesentlich an Nerven- und Muskelfunktionen beteiligt. Da der Körper diese Elektrolyte nicht selbst herstellen kann, muss man sie jedoch mit den täglichen Mahlzeiten aufnehmen. Elektrolythaushalt im Blick behalten Das Problem: Oft ernährt man sich im Alter anders. „Wir essen kleinere Portionen, möglicherweise auch andere Nahrungsbestandteile. Gleichzeitig erhalten wir in der Regel mehr Medikamente im Alter", erklärt Dr. Schütz. Eine falsche Ernährung mit Salzverzicht könne aber gerade im Zusammenhang mit Medikamenten, durch die Elektrolyte vermehrt ausgeschieden werden, fatale Folgen haben. Das Faltblatt "Vital sein im Alter" unter www.vks-kalisalz.de bietet weitere Infos. Wer also fit im Alter bleiben will, der sollte sich ausgewogen und gesund ernähren, mit frischen Lebensmitteln kochen und sich ausreichend bewegen. Bei der Einnahme von Medikamenten kann es helfen, beim Arzt den Elektrolytanteil im Körper prüfen zu lassen, um einem Mangel rechtzeitig vorzubeugen.

03.08.2024

Physiotherapie, Ernährung und Co: Per künstlicher Intelligenz ist es möglich, individuelle Behandlungspläne zu erstellen. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung

Mit KI die Gelenkgesundheit verbessern

Von KI bis Kollagen: Moderne, personalisierte Ansätze in der Arthrosebehandlung

(djd). Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Manchen Menschen macht sie Angst, andere sehen darin große Chancen. Letzteres trifft beispielsweise auf den medizinischen Bereich zu, insbesondere auch in der Arthrosebehandlung. Der Knorpelverschleiß gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen weltweit und ist mit zunehmenden Schmerzen und nachlassender Beweglichkeit verbunden. Das schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Eine frühzeitige Therapie ist wichtig, um das Fortschreiten auszubremsen. Der Einsatz von KI hat das Potenzial, hierbei gezielt und individuell zu unterstützen. Individuell abgestimmte Therapiepläne Das beginnt etwa mit der Früherkennung: So können KI-Systeme durch maschinelle Lerntechniken darauf trainiert werden, erste Anzeichen einer Arthrose anhand von Bildgebungsverfahren eher zu erkennen als bislang. Dies ermöglicht eine rechtzeitige Intervention sowie eine zielgerichtete Therapie. Durch die Analyse großer Datenmengen könnte künstliche Intelligenz zudem langfristig dabei helfen, den Verlauf der Arthrose vorherzusagen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten – individuell abgestimmt auf den jeweiligen Patienten, auf dessen körperliche Voraussetzungen und Lebensumstände. Neben herkömmlichen Methoden wie Physio- und Schmerztherapie ist etwa die gezielte Versorgung mit Kollagen eine Option. Denn der Knorpel besteht zu rund 70 Prozent aus dem Eiweißbaustoff Kollagen. Dr. Gunter Lemmnitz, Naturwissenschaftler und Studienautor aus Bielefeld, erklärt: „Studien zeigen, dass die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden mit Hagebuttenextrakt in Trinkampullen zur Gelenkgesundheit beiträgt. Hier hat sich das Trink-Kollagen CH-Alpha Plus aus der Apotheke bewährt. Die rund 550 Teilnehmer einer aktuellen Praxisstudie bestätigen die positiven Effekte in puncto Beweglichkeit und Schmerzreduktion.“ Ergebnisse einer OP vorhersagen Auch bei weiter fortgeschrittener Arthrose eröffnen sich neue Perspektiven. Hier zeigten Modelle des maschinellen Lernens in wissenschaftlichen Untersuchungen vielversprechende Ergebnisse bei der automatischen Einstufung von Knieröntgenbildern und der Vorhersage der Notwendigkeit einer Knie-Totalendoprothese. Algorithmen der KI waren in der Lage, die postoperativen Ergebnisse in Bezug auf die Patientenzufriedenheit und kurzfristige Komplikationen vorherzusagen. Generell gilt jedoch weiterhin, die Mobilität der Gelenke mit konservativen Methoden möglichst lange aufrechtzuerhalten. Dazu gehört regelmäßige gelenkschonende Bewegung wie Walken, Wassergymnastik, Krafttraining oder Radfahren. Ebenso ist eine kalorienbewusste, pflanzenbasierte und entzündungshemmende Ernährung empfehlenswert.

03.08.2024

Bewegliche Gelenke und ein starkes Immunsystem hängen auch mit den Schleimhäuten zusammen. Foto: djd/Helixor/Shutterstock/Prostock-studio

Großflächige Abwehr

Die Bedeutung der Schleimhäute bei Frauen und Männern

(djd). Beim Stichwort Schleimhaut denken die meisten Menschen zuerst an Mund und Nase. Doch die zarten Schutzbarrieren befinden sich an vielen weiteren Stellen des Körpers. Dazu gehören Lunge, Bronchien, Gelenke, Magen und Darm sowie die weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane. Dort erfüllen Schleimhäute (medizinisch Mukosa) viele Aufgaben. Sie bilden nicht nur mechanische Barrieren, sondern produzieren auch Sekrete zur Befeuchtung des Gewebes und erschweren somit das Eindringen von schädlichen Erregern. Insgesamt hat unser Körper viele Quadratmeter Schleimhaut – der größte Anteil befindet sich im Darm. Kein Wunder also, dass die Darmschleimhaut eine besondere Rolle spielt: Sie hält den pH-Wert im Verdauungstrakt aufrecht, und die dort befindlichen Abwehrzellen sind für 80 Prozent des erworbenen Immunsystems verantwortlich. Wichtig für Gelenke und Intimgesundheit Reizungen oder Schädigungen der Schleimhaut können die Lebensqualität und das Wohlbefinden beeinträchtigen. So wird zum Beispiel die Vaginalschleimhaut durch abfallende Östrogenspiegel in den Wechseljahren oft dünner, trockener und weniger elastisch, was den Intimverkehr beeinträchtigen kann. Von Gelenkbeschwerden sind Frauen, aber auch Männer mit zunehmendem Alter oft betroffen. Dabei spielt ebenfalls die Schleimhautgesundheit eine Rolle. Denn die innen liegende Mukosa der Gelenkkapsel ist verantwortlich für eine normale Nährstoffversorgung des Knorpels und bedeutsam für die Beweglichkeit. Gerade medikamentöse Therapien können Schädigungen an den Schleimhäuten begünstigen, vor allem während einer Krebsbehandlung. Zu diesem Thema gibt es unter www.helixor.de weitere Informationen. Umso wichtiger ist es, auf den Erhalt einer intakten Mukosa zu achten. Lebensstil und Mikronährstoffe sind wichtig Neben einem gesunden Lebensstil, Rauchverzicht und Stressreduktion trägt dazu eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen bei. Vor allem das sogenannte Hautvitamin Biotin ist ein wichtiger Bestandteil menschlicher Zellen und kann die normale Schleimhautfunktion unterstützen. Neben Biotin, das unter anderem in Leber, Haferflocken oder Spinat enthalten ist, werden vielfach entzündungshemmende Enzyme, zum Beispiel aus der Ananas oder Papaya, sowie lektin- und selenhaltiger Linsenextrakt zur Unterstützung gesunder Schleimhäute empfohlen. Weil aber diese Nährstoffe oft nicht in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden, können zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel wie Sanomucin sinnvoll sein. Wichtig, um die Befeuchtung der Schleimhäute anzuregen, ist auch die Flüssigkeitsaufnahme. Empfohlen werden ein bis zwei Liter Wasser, Fruchtschorle oder ungesüßte Kräutertees pro Tag.

03.08.2024

Mit einer Laserbehandlung lassen sich unerwünschte Tätowierungen meist effektiv entfernen. Das kann aber recht schmerzhaft sein. Foto: djd/www.galenpharma.de/Getty Images/Joyce Grace

Gesichts- und Halstattoos – beliebt und manchmal bereut

Wenn der Hautschmuck nicht mehr gefällt, hilft meist nur eine Laserbehandlung

(djd). Tattoos sind mittlerweile Mainstream: Einer Umfrage von 2023 zufolge hat mittlerweile mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen mindestens ein Bild auf der Haut. Immer häufiger werden dabei nicht nur dezente Stellen wie Oberarm oder Knöchel verziert. Gerade bei Promis wie Musikern oder Influencern sowie bei jungen Menschen sieht man heutzutage viele Gesichts- und Halstattoos – ein starker Eyecatcher, der sich nicht nach Belieben verbergen lässt. Gerade deshalb sollte man sich das Stechen einer Tätowierung an so prominenter Stelle auch gut überlegen. Denn viele Menschen reagieren immer noch ablehnend auf Gesichts- und Halstattoos, und sie können im Beruf eine echte Karrierebremse darstellen. Andererseits ist der auffällige Hautschmuck ein Ausdruck von Selbstbewusstsein und Individualität, auf den mancher nicht verzichten möchte. Entfernen ist so schmerzhaft wie stechen Wer es trotzdem irgendwann bereut und das Tattoo wieder loswerden möchte, für den ist in der Regel eine professionelle Laserbehandlung das Mittel der Wahl. Bei dieser zerstören energiereiche Lichtimpulse die Farbpigmente in der Haut, deren Bruchstücke dann vom Körper abtransportiert werden. Allerdings kann das Lasern sehr schmerzhaft sein – gerade auf der zarten und empfindlichen Gesichtshaut. Eine örtliche Betäubung zum Beispiel mit dem Wirkstoff Lidocain kann die Prozedur erträglicher machen. Es wird etwa mit LidoGalen Creme 30 Minuten vorher aufgetragen und kurz vor Beginn wieder abgetupft – Genaueres zur Anwendung findet sich unter www.lidogalen.de. So können die Schmerzen für rund zwei Stunden kontrolliert werden, was für die meist nur halbstündigen Sitzungen völlig ausreicht. Geduld und gute Nachsorge sind gefragt In der Regel braucht es für die vollständige Entfernung einer Tätowierung mehrere Sitzungen, und obwohl die Methode recht effektiv ist, bleibt manchmal ein Schatten des Bildes oder Schriftzugs zurück. Zwischen den Behandlungen liegen jeweils mehrere Wochen Pause, in denen die Haut nicht an die Sonne darf. Deshalb empfiehlt es sich, eine Laserbehandlung im Herbst zu starten. Und auch gute Nachsorge ist wichtig: Eine entzündungshemmende Salbe und regelmäßiges Kühlen können Rötungen und Schwellungen lindern, Chlorwasser und starkes Schwitzen sollten vermieden werden.

03.08.2024

Klein und diskret: Moderne Hörsysteme sind nahezu unsichtbar. Foto: djd/audibene

Den Soundtrack des Lebens wieder hören

Neue Hörsysteme bilden Gesprächssituationen, Musik und Co. realistisch ab

(djd). Stimmengemurmel, Hintergrundmusik, Verkehrslärm – für Menschen mit Hörverlust ist es oft schwer, inmitten einer Geräuschkulisse bestimmte Töne oder Sprache klar zu verstehen. Viele Betroffene empfinden es häufig so, als würden sie vor lauter Geräuschen die Welt nicht mehr verstehen. Ähnlich ist es mit den leisen Klängen des Lebens: Das Zwitschern von Vögeln, Blätterrauschen oder das sanfte Plätschern von Wellen rundherum mit allen Sinnen wahrzunehmen, erscheint fast unmöglich. Ursache dafür sind meist Anpassungsschwierigkeiten beim Hörgerät, falsche Reinigung oder unpassende Technik für die eigenen Bedürfnisse. Ab 65 Jahren ist jeder Zweite betroffen Laut Deutschem Berufsverband der HNO-Ärzte ist hierzulande etwa jeder siebte Erwachsene von Schwerhörigkeit betroffen, ab dem 65. Lebensjahr ungefähr fast jeder zweite. Hier können moderne Hörgeräte helfen. Umso wichtiger ist es, das ideale System zur Unterstützung der Hörleistung zu finden. Das innovative audibene IX (Integrated Xperience) beispielsweise verspricht, den kompletten Soundtrack des Lebens realistisch einzufangen. So kann das Hörgerät die Sprache mehrerer Gesprächspartner exakt abbilden, sogar wenn diese sich durch den Raum bewegen. Gespräche sind in Echtzeit zu verstehen, auch während ein oder mehrere Sprecher stark wechselnde Positionen einnehmen oder es laute Umgebungsgeräusche gibt. Auch ein Theaterabend, ein Spaziergang in der Natur oder ein Restaurantbesuch kann wieder zum störungsfreien Genuss werden. Qualifizierte Beratung ist unerlässlich Möglich machen dies zwei einzeln steuerbare Echtzeit-Prozessoren, die für optimales Sprachverstehen und natürlichen Klang sorgen. Die audibene App ermöglicht zudem eine einfache Steuerung und Anpassung des Hörerlebnisses sowie den Zugang zu Support und Beratung. Für die fachlich exzellente Beratung von Menschen mit Hörminderung wurde audibene sogar von der internationalen Jury des IF Design Awards 2024 ausgezeichnet. Qualifizierte Unterstützung ist essenziell, um das geeignete Hörgerät zu finden sowie die Anpassung und Eingewöhnung sicherzustellen. Unter www.audibene.de finden sich geschulte Experten für eine optimale Lösung. Bei ersten Anzeichen handeln Bei einer Verordnung durch den Hals-Nasen-Ohren-Arzt übernehmen die Krankenkassen in der Regel alle oder einen Großteil der Kosten. Wichtig ist es für Betroffene, sich möglichst früh Hilfe zu suchen und nicht aus Scham zu lange zu schweigen. Typische Anzeichen für Hörverlust sind etwa ständiges Nachfragen oder stetiges Lauterstellen des Fernsehers. Auch Schwierigkeiten, Gespräche zu verstehen, besonders in Gruppen, sowie Probleme beim Telefonieren weisen auf Probleme mit dem Gehör hin.

02.08.2024

Auch regelmäßige Vorsorgemaßnahmen zum Beispiel in der Zahnarztpraxis zahlen sich meist aus. Foto: djd/IKK classic/Getty Images/Povozniuk

Für die eigene Gesundheitsvorsorge belohnt werden

Wie sich Bonusprogramme der Krankenkassen auszahlen

(djd). Gesund leben und dafür Geld bekommen – das funktioniert tatsächlich. Krankenkassen bieten mit sogenannten Bonusprogrammen finanzielle Anreize für Versicherte, die sich aktiv um die eigene Gesundheit kümmern, indem sie beispielsweise regelmäßig Sport treiben, zur Vorsorge gehen oder einen normalen BMI halten. Auch Schutzimpfungen werden honoriert. Wer also noch einen Anstoß fürs Fitnessstudio, einen Gesundheitskurs oder einen Gesundheits-Check-up braucht, sollte sich das Bonusprogramm seiner Krankenkasse genauer ansehen. Die Bedingungen und Kriterien können hier stark variieren. Bei der jeweiligen Krankenkasse anmelden Um am Programm teilzunehmen, meldet man sich in der Regel online oder über die Krankenkassen-App an und reicht einmal im Jahr seinen persönlichen Bonusantrag ein. „Die Prämien erhält bei uns, wer die für das eigene Alter und Geschlecht empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen wahrnimmt. Aber auch Sportangebote im Verein sowie Kurse zu Ernährung oder Stressbewältigung zählen“, erklärt Juliane Mentz, Pressesprecherin der IKK classic. Je nach Maßnahme gibt es hier fünf, zehn oder 25 Euro. Die Anzahl ist in diesem Fall unbegrenzt – je aktiver Versicherte am Programm teilnehmen, desto mehr ist für sie drin. Familien können bis zu 500 Euro erhalten. Zusatzversicherungen werden bezuschusst „Wir lassen zudem den Versicherten die Wahl zwischen einem Geldbonus oder einem Zuschuss zu bestimmten Leistungen“, so Mentz. „Dieser Zuschuss ist seit dem Teilnahmejahr 2023 dreimal so hoch wie der Geldbonus und kann zum Beispiel für die Finanzierung einer privaten Zusatzversicherung genutzt werden.“ Dazu gehören etwa Auslandsreisekrankenversicherung, Kranken- oder Pflegezusatzversicherung, Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung. Infos hierzu auch unter www.ikk-classic.de. Die Versicherten müssen den Kostennachweis der Zusatzversicherung per App einreichen und erhalten ihren dreifachen Bonusbetrag auf ihr Konto überwiesen. Gesundheitsmaßnahmen bestätigen lassen Generell sind Bonusprogramme eine sinnvolle Sache, denn sie zahlen sich nicht nur finanziell aus, sondern kommen vor allem dem eigenen Wohlbefinden und der Gesundheit zugute. Wichtig zu wissen: All diese gesundheitsrelevanten Aktivitäten sollten von den leistungserbringenden Arztpraxen, qualifizierten Kursanbietern, Apotheken (etwa für die Bestätigung von BMI und Blutdruckwert) oder Sportvereinen bestätigt und dann eingereicht werden. Und es gibt keine Nachteile – die Teilnahme ist immer freiwillig und schon einzelne Aktivitäten zahlen sich aus. Die allgemeinen Leistungen der Krankenkassen bleiben für alle gleich.

28.06.2024

Menstruationsbeschwerden schränken die Lebensqualität ein und führen oft auch zu Fehlzeiten im Job. Foto: djd/Buscopan/Getty Images/Khosrork

SCHMERZTABLETTEN ALLEIN SIND NICHT DIE LÖSUNG

Regelbeschwerden sollten ganzheitlich bekämpft werden

(djd). Es ist wieder diese Zeit im Monat: Wenn bei Frauen die Menstruation einsetzt, leiden bis zu 70 Prozent unter Beschwerden. Dabei stehen Schmerzen und Krämpfe im Unterleib ganz weit oben auf der Liste. Das unterstreicht auch eine Buscopan-Umfrage von 2024 unter Betroffenen mit Bauch- oder Menstruationsbeschwerden: Innerhalb der letzten 12 Monate vor der Befragung haben rund 45 Prozent der 40- bis 49-Jährigen und ca. 60 Prozent – und damit mehr als jede Zweite – der 30- bis 35-Jährigen unter Regelschmerzen gelitten. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es rund 70 Prozent. Auch „normale“ Beschwerden belasten „In gewissem Maße kann dies normal und auf die Kontraktionen der Gebärmutter bei der Periode zurückzuführen sein“, erklärt Prof. Mandy Mangler, Gynäkologin aus Berlin. Auslöser sind hierbei bestimmte Schmerzbotenstoffe, die kurz vor der Regelblutung gebildet werden. Sie sorgen dafür, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht, um die Schleimhaut abzustoßen. Das führt zu den Beschwerden. Zwar gibt es auch andere mögliche Ursachen wie Endometriose oder ein Myom, aber auch „normale“ Regelschmerzen belasten die Lebensqualität mitunter massiv und können zu Ausfallzeiten im Job führen. Viele Frauen behandeln gar nicht Darüber hinaus beeinträchtigen Regelschmerzen Frauen in der Freizeit und im täglichen Leben, wie eine weitere aktuelle Umfrage belegt: Fast 90 Prozent der Befragten berichten von einer mäßigen bis starken Beeinträchtigung. Wie die aktuelle Umfrage zeigt, behandelt ein Viertel der befragten Frauen ihre Beschwerden gar nicht. Von den übrigen 75 Prozent nutzen 72 Prozent nur Schmerzmittel. Dabei steht etwa mit Buscopan Plus – jetzt neu auch im pinken Design im Schmerzregal in der Apotheke – ein effektives Kombinationsmittel zur Verfügung: Der Wirkstoff Butylscopolamin setzt mit seiner krampflösenden Wirkung direkt an der Gebärmutter an, das ebenfalls enthaltene Paracetamol kann Schmerzen lindern und hat eine gute Magenverträglichkeit. Sich etwas Gutes tun Generell sollte jede Frau während ihrer Periode gut auf sich achten und wissen, was sie noch tun kann. Tipps dazu gibt es unter www.buscopan.de. So entspannen warme Bäder oder eine Wärmflasche auf dem Bauch die Unterleibsmuskulatur. Viele Frauen profitieren außerdem von Bewegung, Massagen oder Aromatherapie mit ätherischen Ölen. Und schließlich können Nahrungsmittel, die reich an Magnesium, Vitamin B1 und B6 sowie Omega-3-Fettsäuren (zum Beispiel in Fisch und Nüssen) sind, schmerzlindernd wirken.

28.06.2024

Wenn die „blauen Pillen“ beim Mann nicht oder nicht ausreichend wirken, kann der Grund hierfür ein Testosteronmangel sein. Foto: djd/Besins Healthcare Germany/Andrey Cherkasov - stock.adobe.com

DAS LEIDEN DER MÄNNER – UND IHRER PARTNERINNEN UND PARTNER

Eine erektile Dysfunktion kann für eine Beziehung äußerst belastend sein

(djd). Erektionsstörungen können nicht nur für die betroffenen Männer selbst, sondern auch für ihre Partnerinnen und Partner in einer Beziehung extrem belastend sein. Den Mann mit einer Erektionsstörung plagen Versagensängste und der Gedanke an den Frust der Partnerin oder des Partners. Dies kann zu einer Verschlimmerung der erektilen Dysfunktion (ED) führen. Die Partnerin oder der Partner leiden unter Umständen doppelt: Zum einen bleiben sie häufig sexuell unbefriedigt – zum anderen können sie die Erektionsprobleme auch als eigenes persönliches Versagen und einen Mangel an sexueller Attraktivität interpretieren. Die Folgen sind Selbstzweifel und wachsende Unzufriedenheit in der Beziehung. Was viele ED-Patienten nicht wissen: Bei bis zu einem Drittel kann die Störung auf einen Testosteronmangel zurückzuführen sein, dieser stellt eine anerkannte medizinische Erkrankung dar. Wenn Viagra und Co. nicht richtig wirken, kann dies am Testosteronspiegel liegen Urologinnen und Urologen verschreiben betroffenen Patienten bei Erektionsproblemen häufig Medikamente aus der Gruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer. Das bekannteste Präparat ist „Viagra“. Wenn diese Mittel nicht oder nicht ausreichend wirken, kann der Grund hierfür ein Testosteronmangel sein. Denn damit PDE-5-Hemmer ihre volle Wirkung entfalten können, muss der Testosteronspiegel im Normbereich liegen. Den Zusammenhang zwischen Unwirksamkeit von PDE-5-Hemmern und einem Testosteronmangel kennen nicht alle Ärztinnen und Ärzte. Daher sollten Männer das Thema von sich aus in der Arztpraxis ansprechen. Sofern der Mann auch an Symptomen leidet, die einen Testosteronmangel nahelegen, kann er seinen Arzt oder seine Ärztin darum bitten, den Testosteronspiegel zu kontrollieren. Ob ein Mangel besteht, kann durch einen einfachen Bluttest überprüft werden. Unter www.testocheck.de können Männer bereits vor dem Arztbesuch einen anonymen Selbsttest durchführen, der erste Hinweise darauf gibt, ob ein Testosteronmangel vorliegen könnte und ob ein Besuch in der Arztpraxis sinnvoll ist. Testosteronmangel: Therapie kann helfen Ein Testosteronmangel sollte für Männer kein Grund zum Verzweifeln sein, denn er ist meist einfach behandelbar, etwa mit einem auf die Haut aufzutragenden Testosteron-Gel oder mit Testosteron-Spritzen. Wichtig zu wissen: Nach Therapiebeginn ist ein wenig Geduld gefragt, denn oft dauert es einige Wochen, bis die ersten Symptome spürbar abnehmen. Während die sexuelle Lust und die Stimmung häufig schon nach einem Monat steigen, kann es bei der Erektionsfähigkeit bis zu einem halben Jahr dauern. Oftmals kann auch der PDE-5-Hemmer irgendwann abgesetzt werden.

28.06.2024

Infusionslösungen sind vor allem für Notfallsituationen lebenswichtig. Für ihre Herstellung werden hochreine Salze aus deutschen Kalibergwerken verwendet. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/zerocreatives

WENN JEDE MINUTE ZÄHLT

Warum Vollelektrolytlösungen in der Notfallmedizin unentbehrlich sind

(djd). Der Motorradfahrer war auf der kurvenreichen Landstraße viel zu schnell unterwegs. Zu schnell, um noch rechtzeitig bremsen zu können, als der Traktor hinter einer Kurve vom Acker auf die Straße bog. Nach dem verhängnisvollen Zusammenstoß wählte der Landwirt sofort den Notruf und alarmierte Rettungssanitäter und Notarzt. Danach zählte jede Minute, um den verletzten Motorradfahrer zu versorgen. Für die Rettungsdienste in Deutschland ein fast schon alltägliches Szenario. Insgesamt registrierte die Polizei im Jahr 2023 gut 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle und damit 4,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor – so die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Dass das Leben des Motorradfahrers gerettet wurde, liegt nicht zuletzt daran, dass er noch am Unfallort mit Infusionslösung behandelt werden konnte. Mit Infusionslösung Herz-Kreislauf-System stabilisieren Infusionslösungen spielen eine entscheidende Rolle in der Erstversorgung von Unfallopfern sowie in den Notfallambulanzen der Kliniken. Sie sind besonders bei großem Blutverlust unerlässlich, da sie das Herz-Kreislauf-System stabilisieren können. Im Notfall verschaffen Infusionen dem Notarzt wertvolle 30 Minuten, um Leben zu retten. Diese Infusionslösungen sind sogenannte Vollelektrolytlösungen – wässrige Lösungen, die hochreine Salze in körperähnlicher Konzentration enthalten. Elektrolyte sind essenziell für unseren Körper. Der Mineralstoff Kalium etwa reguliert den Wasserhaushalt und spielt eine zentrale Rolle im Nervensystem, insbesondere bei der Reizweiterleitung entlang der Nerven. Kalium ist zudem an der Muskeltätigkeit beteiligt und reguliert den Blutdruck. In den Vollelektrolytlösungen der Notfallmedizin sind neben Kalium auch Natriumchlorid, Kalzium und Magnesium enthalten. Die verwendeten Salze haben einen Reinheitsgrad von 99,9 Prozent. Vom Rohsalz zum Pharmasalz: anspruchsvolle Produktion Für medizinische Anwendungen müssen die Ausgangsstoffe von höchster Qualität sein. Diese Anforderung erfüllen die Salze, die in einigen deutschen Kalibergwerken abgebaut werden. Mit aufwendiger Technik wird daraus das sogenannte Pharmasalz hergestellt - unter www.vks-kalisalz.de erfährt man mehr dazu. Die gesamte Produktion ist nach ISO-Normen zertifiziert und wird von unabhängigen Prüfdienstleistern überwacht. Vom Ausgangsstoff der Rohlösung bis zur Endverpackung wird in einem geschlossenen Prozess gearbeitet, um Verunreinigungen auszuschließen. Erst nach einer gründlichen Analyse der kontinuierlich gezogenen Proben durch die Qualitätskontrolle werden die Vollelektrolytlösungen zum Versand freigegeben.

28.06.2024

Ein bunter Kapselgehörschutz schont nicht nur die Ohren, sondern gibt vielen Kindern auch ein Gefühl von Sicherheit. Foto: djd/Geers/Getty Images/ferrantraite

KINDEROHREN GUT VOR LÄRM SCHÜTZEN

Lautstarke Freizeitvergnügen können leicht das Gehör schädigen

(djd). Ob im Fußballstadion oder bei anderen Großveranstaltungen, beim gemeinsamen Musizieren, einem Freiluftkonzert oder im Vergnügungspark: Bei vielen Freizeitaktivitäten, an denen auch Kinder teilnehmen, kann es sehr laut werden. So werden etwa in einem Stadion durch das Gemisch von Gesängen, Geschrei, Pyrotechnik und Co. Schallpegel von bis zu 120 Dezibel erreicht. Zum Vergleich: Eine vorbeifahrende U-Bahn kommt immerhin auf 100 dB. Solche Lautstärken können schon bei relativ kurzer Einwirkung herausfordernd für die Ohren sein. Daher ist es wichtig, in lauter Umgebung auf einen effektiven Gehörschutz zu achten. Kapselgehörschutz: bunt und sicher Da die Kleinen häufig noch nicht selbst das Bewusstsein für die eigene Hörgesundheit haben oder für ihren Schutz sorgen können, sollten Eltern darauf achten, bei Aktivitäten und Veranstaltungen mit hohem Schallpegel passenden Gehörschutz für den Nachwuchs dabeizuhaben – und am besten auch für sich selbst. Fachspezialisten empfehlen für Kinder einen Kapselgehörschutz. „Dieser dichtet gut ab, da er die Ohrmuschel einschließt und so auch den sogenannten Knochenschall über den Schädelknochen abdämpft”, erklärt Anja Dreßen, Pädakustikexpertin beim deutschen Hörakustikunternehmen Geers. Noch dazu sehen die auch als „Mickey Mäuse“ bekannten Schutzkapseln mit ihren bunten Farben cool aus und geben Kindern in ungewohnter und lauter Umgebung ein Gefühl von Sicherheit. „Kopfhörer, die nicht als Gehörschutz ausgewiesen sind, sollten dagegen nicht verwendet werden, da sie den Schall nicht adäquat dämpfen“, rät die Expertin. Mit gutem Beispiel vorangehen Als Alternative zum Kapselgehörschutz sorgen Ohrenstöpsel für ausreichend Schalldämmung. „Handelsübliche Modelle aus Schaumstoff haben jedoch eine schwächere Dämmwirkung. Durch ihre Passform sind sie für die häufig etwas kleineren Kinderohren nicht optimal ausgelegt. Dennoch sind sie besser als gar kein Schutz“, weiß Dreßen. Wichtig ist, dem Nachwuchs zu erklären, warum ein Gehörschutz sinnvoll ist – Infos dazu gibt es unter www.geers.de. Das kann dann gleich der Anlass für die Erwachsenen sein, auch auf das eigene Gehör zu achten, um die Hörgesundheit in jedem Alter zu fördern. Selbst gut geschützt ist man nämlich gleichzeitig auch das beste Beispiel für Kinder.

28.06.2024

Wenn die Füße nachts kribbeln, brennen oder schmerzen, ist das ein Warnsignal. Es können Symptome einer Nervenschädigung sein, einer Polyneuropathie. Diese kann die Gesundheit der Füße gefährden, wenn man nicht auf sie achtgibt. Foto: djd/Wörwag Pharma/klausmerz.com

FÜSSE IN GEFAHR

5 Tipps, wie Sie Ihre Füße im Sommer richtig schützen

(djd). Der Sommer bringt nicht nur Sonne und warme Tage mit sich, sondern auch Risiken für unsere Füße. Besonders gefährdet sind Menschen mit Diabetes. Etwa jeder dritte Zuckerkranke ist von Nervenschäden in den Füßen betroffen. Die sogenannte Polyneuropathie kann nicht nur zu unangenehmen Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen und Schmerzen in den Füßen führen, sondern auch die Wahrnehmung von heißen Bodenfliesen, glühenden Sandstränden oder Verletzungen erheblich beeinträchtigen. Dadurch können unbemerkt schwere Wunden entstehen. Doch es gibt einfache Maßnahmen, um die Füße sicher durch sonnige Zeiten zu bringen. 5 Tipps, wie Sie Ihre Füße im Sommer schützen können: 1. Auf Schuhe und Füße achtgeben: Wenn Sie offene Schuhe wie Sandalen tragen, sollten Sie darauf achten, dass Riemchen nicht einschneiden und keine Steine in den Schuh gelangen. Insgesamt ist es wichtig, die Füße täglich auf mögliche Verletzungen zu kontrollieren. Diese sollten rasch vom Arzt versorgt werden. Cremes, die Ihre Füße feucht und gepflegt halten, helfen dabei, Wunden vorzubeugen. 2. Fußgymnastik: Fehlstellungen der Füße wie Krallenzehen sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Sie erhöhen auch das Risiko für Druckstellen, die sich zu Wunden ausweiten können. Stärken Sie Ihre Muskeln durch einfache Übungen. Das hilft, Fehlstellungen vorzubeugen. Auf der Webseite milgamma.de finden Sie geeignete Übungen. 3. Nervenschäden entgegenwirken: Für Menschen mit Diabetes gilt: Achten Sie auf eine möglichst gute Blutzuckereinstellung. Auch ein Mangel an Vitamin B1 tritt bei Diabetes vermehrt auf, welcher ebenfalls Nervenschäden in den Füßen fördert. Zum Ausgleich des Mangels eignet sich die Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin, etwa als milgamma protekt rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Sie kann vom Körper besser aufgenommen werden als herkömmliches Vitamin B1. Durch Ausgleich des Mangels können auch Symptome wie Kribbeln, Brennen und Taubheit in den Füßen gelindert werden. 4. UV-Schutz für die Füße: Auch die Füße können einen Sonnenbrand davontragen, den Menschen mit einer Polyneuropathie oftmals nicht spüren. Deshalb gilt es, sie gut vor UV- Licht zu schützen. 5. Nicht ohne Schuhe laufen: Am Strand oder auf Wiesen liegen scharfkantige Gegenstände wie Muscheln oder Steine. Sie können unbemerkt schwere Wunden verursachen, wenn man barfuß läuft und sich an ihnen verletzt. Die empfindliche Haut der Füße kann außerdem Verbrennungen davontragen, wenn der Sand oder die Fliesen heiß sind.

28.06.2024

Wichtig ist, dass sich ein Rollstuhl/Rollator für den Transport platzsparend zusammenfalten lässt. Foto: djd/Ludwig Bertram

ROLLSTUHL, ROLLATOR ODER BEIDES AUF EINMAL?

Mit der passenden Gehhilfe zu mehr Mobilität und Selbstbestimmung

(djd). In der Wohnung hin- und herlaufen, zum Einkaufen oder zum Arzt gehen, Ausflüge mit der Familie machen oder Veranstaltungen besuchen: Mobilität ist ein Grundbedürfnis und gleichzeitig die Basis für ein selbstbestimmtes Leben. Ist die Gehfähigkeit aufgrund einer Behinderung oder hohen Alters eingeschränkt, können geeignete Hilfsmittel Betroffene dabei unterstützen, mobil zu bleiben. Oft stellt sich dann die Frage: Rollator oder Rollstuhl? Welches Hilfsmittel ist für wen geeignet? Grundsätzlich sind Rollatoren für Menschen geeignet, die noch über ausreichend Beinkraft und Beweglichkeit verfügen, um selbst zu gehen. Sie bieten Unterstützung und Sicherheit vor Stürzen, die Möglichkeit zum Befördern von Taschen und Einkäufen sowie eine Sitzgelegenheit für Ruhepausen. Wenn die eigenen Beine nicht mehr tragen, kann man sich im Rollstuhl sitzend fortbewegen – bei eingeschränkter Kraft entweder von einer anderen Person geschoben oder mit Antrieb durch einen Elektromotor. Flexibel mit Rollstuhl-Rollator-Kombi Nicht immer aber fällt die Entscheidung eindeutig aus: Viele Senioren und gehbehinderte Menschen können kürzere Wege noch gut mit einem Rollator bewältigen, bei längeren Strecken, auf unebenem Boden oder nach einer anstrengenden Unternehmung ist aber doch der Rollstuhl gefragt. Statt ständig zwischen zwei Hilfsmitteln zu wechseln, kann dann ein Kombigerät die richtige Wahl sein. Der MovingStar AllinOne etwa ist Elektrorollstuhl, Rollator und Schiebehilfe in einem, wiegt weniger als 19 Kilo und lässt sich mit praktischen Klappfunktionen ganz einfach zusammenfalten und verstauen. Die beiden Elektromotoren ermöglichen ca. 20 Kilometer Reichweite und schaffen bis zu 15 Prozent Steigung. Außerdem unterstützen sie beim Schieben, sodass es auch weniger kräftigen Begleitpersonen keine Mühe macht. Fit bleiben ohne Überanstrengung Im Fachhandel kann man sich zu verschiedenen Mobilitätshilfen ausführlich beraten lassen – eine Adresssuche gibt es unter www.moving-star.de. Die Kombination von Rollstuhl und Rollator hat dabei den Vorteil, dass man jederzeit die passende Mobilitätshilfe dabeihat und nicht zwei Geräte verstauen und transportieren muss. Außerdem unterstützt selbstständiges Gehen mit Rollator den Erhalt der Muskelkraft und hält das Herz-Kreislauf-System fit, ohne die Angst im Hinterkopf, sich zu überanstrengen und nicht mehr weiter zu können. Eine große Erleichterung für einen beweglichen Alltag.

31.05.2024

Hut schützt: Bei steigenden Temperaturen im Klimawandel erhöht sich das Risiko für einen Hitzschlag. Foto: djd/Linda/Getty Images/Melpomenem

GESUND IM SOMMER: SCHUTZ VOR TIGERMÜCKE, HITZE UND CO.

Urlaub 2024: Das gehört bei steigenden Temperaturen in die Reiseapotheke

(djd). Endlich Urlaub: Die meisten Menschen fiebern der schönsten Zeit des Jahres entgegen und freuen sich auf entspannte Tage am Strand und spannende Entdeckungstouren durch fremde Gefilde. Damit das Ferienvergnügen ungetrübt bleibt, ist eine gut sortierte Reiseapotheke wichtig – und gerade in Zeiten des Klimawandels stellen sich hier neue Herausforderungen an Reisende. Linda Apotheker Martin Beutling aus Oberhausen erklärt, was es zu beachten gilt: „Sonnenschutz ist natürlich das A und O. Lichtschutzfaktor 50 ist obligat – und an den exponierten Stellen empfehle ich Sunblocker. Wer unter Sonnenallergie oder Akne leidet, sollte Emulgatoren vermeiden und auf Gele zurückgreifen.“ Tigermücke breitet sich aus Durch den Klimawandel können sich die Verbreitungsgebiete von Infektionskrankheiten wie Malaria, Denguefieber oder Zika-Virus ausweiten. „In Europa wurden zwar noch keine durch Insekten wie die Tigermücke übertragenen Krankheiten nachgewiesen, dennoch ist es sinnvoll, sich mit Repellents gegen sie zu schützen“, so der Experte. Denn auch die Häufigkeit von infizierten Stichen einheimischer Mücken habe seiner Erfahrung nach zugenommen. Zudem sollte man sich über die aktuellen Risiken am Reiseziel informieren und entsprechende Prophylaxe wie Malariatabletten und Impfungen in Betracht ziehen. „In der Apotheke können wir hierzu kompetent beraten“, betont Beutling. Unter www.linda.de beispielsweise finden sich qualifizierte Standorte in Wohnortnähe. Am besten vereinbart man vorab einen Termin. Steigende Temperaturen erhöhen Risiken Mit den im Zuge des Klimawandels steigenden Temperaturen erhöht sich außerdem das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen wie Hitzschlag oder Dehydrierung. Darum sollte man unbedingt kühlende Gele und Elektrolytlösungen einpacken – letztere sind auch hilfreich bei Durchfallerkrankungen. „Generell gehören Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden in jede Reiseapotheke. Dazu Schmerz- und Fiebermittel, ein Fieberthermometer, Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Augentropfen sowie Blasenpflaster – und natürlich alle Medikamente, die dauerhaft eingenommen werden müssen“, so Beutling. Schutz vor Allergie Der Apotheker empfiehlt darüber hinaus, sich sicherheitshalber ein Breitbandantibiotikum vom Arzt verschreiben zu lassen und mitzunehmen. Nicht zuletzt können veränderte Klimabedingungen zu einer Zunahme von Allergenen wie Pollen führen. Daher sollten Antihistaminika und andere allergielindernde Medikamente in der Ausstattung nicht fehlen – falls man zu Heuschnupfen und Co. neigt.

31.05.2024

Fatale Wechselwirkung: Wer nicht gut schlummert, bekommt öfter Kopfweh - und mit einem Brummschädel schläft es sich wiederum schlechter. Foto: djd/Thomapyrin

GUTE NACHT, KOPFSCHMERZEN

Besser schlafen bei brummendem Schädel und Migräne

(djd). Kopfweh und eine mangelhafte Nachtruhe hängen eng zusammen. Werden Menschen, die unter Migräne oder Kopfschmerzen leiden, nach den Ursachen ihrer Beschwerden gefragt, nennen sie häufig schlechten Schlaf als Hauptauslöser. In einer aktuellen Erhebung unter mehr als 3.000 Betroffenen gab jeder Zweite ihm die Schuld an den Symptomen. Andererseits zeigen Untersuchungen, dass sowohl bei Patienten mit Spannungskopfschmerzen als auch bei Personen mit Migräne gehäuft Schlafstörungen auftreten. Das macht die Wechselseitigkeit der Beziehung offensichtlich. Veränderte Ruhezeiten triggern In Hinblick auf die Entstehung von Migräne spielen vor allem Veränderungen im Schlafrhythmus eine bedeutende Rolle: Zu viel Schlummer, zu wenig, aber vor allem eine Abweichung von den gewohnten Ruhezeiten kann zu vermehrten Attacken führen. „Auch Schnarchen und das Schlafapnoesyndrom sind Risikofaktoren für das Auftreten einer Migräne“, sagt PD Dr. Charly Gaul, Neurologe aus Frankfurt. Und auch hier zeigt sich die Wechselwirkung: Denn wer eine Attacke erleidet, kann oft schlechter schlafen – auch wenn er oder sie sich genau danach sehnt. Die Konzentrationsfähigkeit leidet Wenn es hinter Stirn oder Schläfen pocht und sticht, leidet oft nicht nur der Kopf, sondern der gesamte Alltag: 58 Prozent der Befragten fühlen sich in ihrem Konzentrationsvermögen eingeschränkt, 56 Prozent in ihrer Leistungsfähigkeit und bei 33 Prozent ist die Entscheidungsfreudigkeit beeinträchtigt. Daher ist effektive Abhilfe gewünscht. Empfehlenswert sind hier rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke. Aktuelle Daten zeigten, dass eine Behandlung der Kopfschmerz- und Migränesymptome mit einem coffeinhaltigen Mittel wie Thomapyrin nicht nur die akuten Schmerzen lindern, sondern darüber hinaus auch wieder für einen „klaren Kopf“ sorgen kann: Aufmerksamkeit und Entscheidungsfähigkeit kehren zurück. Auf ein gutes Schlafumfeld achten Da der Schlaf eine wichtige Einflussgröße für die Entstehung eines Brummschädels darstellt, sollte zusätzlich auf ein passendes Schlafumfeld – kühl, dunkel, ruhig – sowie auf ausreichende und vor allem regelmäßige Ruhezeiten geachtet werden. Mehr Tipps unter www.kopfschmerzen.de. Ergänzend dazu wirken sich Stressabbau im Alltag und Entspannungsverfahren positiv auf die Schlafqualität aus und helfen auch direkt, das Kopfschmerzrisiko zu senken.

31.05.2024

Wer aktiv an Klimaschutzaktivitäten mitwirkt, kann das Gefühl des Ausgeliefertseins lindern. Foto: djd/www.bkk24.de/Nicola - stock.adobe.com

WENN KLIMAANGST DIE SEELE LÄHMT

Die globale Erwärmung als Herausforderung für die psychische Gesundheit

(djd). In Zeiten, in denen gefühlt eine Krise die nächste jagt, ist die psychische Gesundheit herausgefordert. Dabei bringen neue Probleme auch neue Krankheitsformen hervor: So leiden besonders junge Menschen heutzutage oft unter der sogenannten Klimaangst. Das kann so weit gehen, dass ernsthafte psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angstzustände oder posttraumatische Belastungsstörungen entstehen. "Unsere Zahlen zeigen da leider einen eindeutigen Trend: Bereinigt um die Lockdown-Effekte werden jedes Jahr mehr Diagnosen im psychischen Bereich gestellt", berichtet Tobias Mittmann, Vorstand der gesetzlichen Krankenkasse BKK24. Schneller Hilfe finden Hilfe zu finden ist nicht immer einfach, denn in Deutschland müssen Betroffene auf eine Psychotherapie oft monatelang warten. Wer es nicht so lange aushält, hat aber Möglichkeiten, auch kurzfristig Unterstützung zu bekommen. So kann man sich an die Telefonseelsorge, an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 oder an eine Klinik mit psychiatrischer Abteilung wenden. Auch die eigene Krankenkasse kann ein hilfreicher Ansprechpartner sein. So geht etwa die BKK24 das Problem der langen Wartezeiten mit ihrem Kompass-Programm für psychologische Akutversorgung aktiv an. Dort steht ein Netzwerk von Fachleuten zur Verfügung, das in einem Erstgespräch die gesamte seelische, soziale und körperliche Situation ermittelt und zu einer passenden Behandlung überleitet. Zusätzlich ist rund um die Uhr eine Servicehotline zu erreichen. Unter www.bkk24.de findet man Informationen zum Kompass-Programm und zu anderen Aktivitäten der Krankenkasse für Klimaschutz und Wohlbefinden – etwa zum "Länger besser leben"-Programm. Selbst aktiv werden Mit der Klimaangst lässt sich außerdem oft besser umgehen, wenn man selbst aktiv wird. So kann der Austausch mit Gleichgesinnten entlastend sein und neue Wege aufzeigen. Einer davon ist, selbst im Klimaschutz tätig zu werden, denn so erlebt man Selbstwirksamkeit, die Gefühle von Ausgeliefertsein und Verzweiflung mindern kann. Von der Umstellung der Ernährung über Müllvermeidung und Energiesparen bis hin zu Beteiligung an regionalen Umweltgruppen oder politischer Aktivität in Parteien gibt es viele Möglichkeiten, um etwas für das Klima und damit auch für die eigene Gesundheit zu tun.

31.05.2024

Ohne Bauchschmerz und Verstopfung unbeschwert den Urlaub genießen: Eine gut sortierte Reiseapotheke schafft beste Voraussetzungen dafür. Foto: djd/DulcoLax/Getty Images/Viktor Gladkov

ANDERES ZIEL, ANDERE REISEAPOTHEKE

So spielen Bauch und Verdauung auch im Urlaub mit

(djd). Hand aufs Herz: Wer träumt nicht insgeheim an einem langen Arbeitstag oder inmitten des täglichen Trubels immer mal wieder von südlicher Sonne oder anderen Gefilden? Fest steht: Abstand zum Alltag und Entspannung sind laut aktueller Erhebungen die beiden Top-Motive für die Urlaubsplanung der Deutschen. Und die fällt dieses Jahr üppig aus, wie die ReiseAnalyse 2024 ergab: Knapp Dreiviertel der 12.000 Befragten planen, dieses Jahr sicher zu verreisen. Bei 41 Prozent steht das Ziel schon fest, 32 Prozent denken noch darüber nach. Die Daten zeigen, dass Deutschland im letzten Jahr das beliebteste Reiseziel war, wenngleich auch Fernreisen, vor allem nach Asien, einen deutlichen Aufschwung verzeichneten. Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme sind häufig Doch egal, wohin die Reise gehen soll, ob nah oder fern, Kreuzfahrt, sportlich-aktiv oder All-inclusive-Hotelaufenthalt – eines gilt immer: Niemand möchte im Urlaub unter Beschwerden leiden. Das trifft besonders für Magen-Darm-Probleme zu. Doch nicht selten trüben Verstopfung oder schmerzhafte Bauchkrämpfe die Reiselust. Ursache sind ungewohntes Essen, fremde Toiletten, Alkohol und ein gestörter Tagesablauf. Daher sollten Mittel gegen Bauchschmerzen und Verstopfung in jede Reiseapotheke gehören: Mit Buscopan lassen sich krampfartige Bauchschmerzen schnell lindern, während DulcoLax Verstopfungen planbar und gut verträglich lösen kann – damit die Urlaubsfreude nicht lange getrübt wird. Zudem gilt es, je nach Ziel die passend abgestimmten Arzneimittel und Co. einzupacken. Checklisten können dabei helfen. Checklisten für jede Urlaubsart - Erholungsurlaub in Deutschland und Europa: Dauerhaft benötigte Medikamente sind ein Muss, ebenso wie Präparate gegen Bauchschmerzen und Verstopfung. Infos hierzu auch unter www.buscopan.de und www.dulcolax.de. Außerdem in die Reiseapotheke gehören Mittel gegen Durchfall, Erkältung, Schmerzen und Fieber, Sonnen- und Insektenschutz, Pflaster. - Aktivreisen mit Outdoor-Fokus: Zusätzlich zur obigen Basisausstattung sind hier Wunddesinfektionsmittel, Wundsalbe, sterile Pflaster, Mullbinden und Kompressen, Schmerzgel gegen Sportverletzungen und Verbrennungen sowie Verbandsmaterial ratsam. - Abenteuer- oder Fernreisen: Für diese Urlaube werden noch Elektrolytlösungen und Moskitoschutz empfohlen. Dazu kommen Magnesiumtabletten, Traubenzucker, ein Erste-Hilfe-Set sowie eine Liste mit relevanten Kontakten zu medizinischen Einrichtungen und Notrufmöglichkeiten auf der Route. In Absprache mit Reisemedizinern können auch weitere Medikamente zur Reiseapotheke hinzugefügt werden, die bei einem Aufenthalt am jeweiligen Zielort empfehlenswert sind.

31.05.2024

Radfahren gehört wie Schwimmen, Rudern oder Yoga zu den gelenkschonenden Sportarten. Foto: djd/Arthrex/AdobeStock/Highway Starz

SPORTLICHE MOTIVATION TROTZ ARTHROSE

Olympia-Sommer: Gelenkschmerzen lindern und selbst aktiv bleiben

(djd). Sportliche Großereignisse wie die Sommerolympiade in Paris, die Fußball-EM in Deutschland, Tennis in Wimbledon oder bei den US Open, die Marathons in Berlin oder in New York und zahlreiche Veranstaltungen mehr begeistern immer wieder die Zuschauer. Sie sehen, wie Athleten Höchstleistungen erbringen, und viele fühlen sich dadurch motiviert und inspiriert, selbst aktiv zu sein und zu trainieren. Schwierig wird es, wenn dann Arthrosebeschwerden den Enthusiasmus beispielsweise beim Schwimmen, Laufen, Kampfsport, Tennis oder Kicken ausbremsen. Doch das muss nicht sein, denn mit den entsprechenden Maßnahmen können Betroffene Sport treiben, ohne dass die Gelenke darunter leiden. Jedes Gelenk verschleißt mit der Zeit Das fängt damit an, sich ärztlichen Rat einzuholen. „Im Laufe des Alterns verschleißt jedes Gelenk“, sagt etwa Prof. Dr. Götz Welsch, Orthopäde und Unfallchirurg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und leitender Mannschaftsarzt des HSV. „Aber wer frühzeitig zum Arzt kommt, hat einfach mehr Behandlungsmöglichkeiten.“ Eine dieser Möglichkeiten ist etwa die ACP-Therapie: Mittels eines Trennungsverfahrens wird eine kleine Menge Eigenblut so aufbereitet, dass Plasma mit Blutplättchen in hochkonzentrierter Form übrigbleibt. Dies wird dann direkt ins betroffene Gelenk injiziert, wo es den körpereigenen Heilungsprozess anregen, die Knorpelbildung fördern und Entzündungen reduzieren kann. Welcher Sport geeignet ist „Die Spritzen können das Fortschreiten der Arthrose immer wieder zurücksetzen und den Prozess insgesamt verlangsamen“, so Welsch. Unter www.acp-therapie.de gibt es weitere Informationen und eine praktische Arztsuche. Unerlässlich für eine langfristige Linderung der Schmerzen ist darüber hinaus ein speziell auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Training. So sind gerade jetzt im olympischen Sommer Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Rudern, (moderates) Laufen, Bogenschießen, Gymnastik und Golf geeignet. Aber auch Yoga, Tai Chi oder Qigong tun gut. Hingegen können Tennis, Fuß-, Hand- oder Volleyball die Gelenke stark strapazieren und sind besonders für Menschen mit Hüft- oder Kniearthrose ungünstig. Trainieren und regenerieren Grundsätzlich sollten gerade diejenigen, die bereits unter Arthrose leiden, bei einem Neueinstieg ins Training behutsam beginnen und das Pensum langsam steigern. Ebenso ist es wichtig, zwischendurch immer ein bis zwei Tage Pause einzulegen, damit Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder Zeit zur Regeneration haben. So steht einem sportlichen Sommer nichts im Wege.

31.05.2024

Das Motto des diesjährigen Welt-MS-Tages wurde in einem bundesweiten Wettbewerb ermittelt. Foto: djd/DMSG

MIT MUT UND STÄRKE GEGEN MULTIPLE SKLEROSE

Unterstützung und Wissen helfen, das Leben nach der Diagnose zu meistern

(djd). Jeden Tag steht für 41 Menschen in Deutschland nach der Diagnose Multiple Sklerose (MS) die Zeit still, circa 280.000 Menschen leben hierzulande zurzeit mit der noch unheilbaren Krankheit. Im Durchschnitt erhalten sie ihre Diagnose mit 33 Jahren – ein Alter, in dem man mitten im Beruf steht, vielleicht eine Familiengründung plant oder schon Kinder hat und viele Zukunftspläne schmiedet. So war es auch bei Sabrina W., bei der im Sommer 2021 mit 32 Jahren nach Sehstörungen eine MS festgestellt wurde. Wie kann es gelingen, nach der MS-Diagnose positiv in die Zukunft zu blicken? Wie viele Erkrankte war die Lehrerin zunächst geschockt, sah sich schon im Rollstuhl und versuchte, die MS zu verdrängen. Doch dann stellte sie sich der Herausforderung. Sie suchte sich Unterstützung, begann eine Behandlung und sagt heute: „Aufgeben ist keine Option!“ Diese Botschaft steckt auch im Motto „Diagnose MS: Mit Mut und Stärke leben lernen“ des Welt-MS-Tags 2024, das Wettbewerbsgewinnerin Sabrina erdacht hat. „Mir ist es wichtig, dass man auch mit der Diagnose MS positiv in die Zukunft blicken kann. Jeder einzelne Mensch hat Stärken und positive Fähigkeiten, die nach wie vor zur Geltung kommen sollten." "Nimm die Herausforderungen an und mach dein eigenes Ding!“, sagt sie. Welt-MS-Tag: Viele Angebote und ein Wettbewerb Unterstützung ist dabei wichtig. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) steht Menschen mit MS mit Informationen, persönlicher Beratung und vielen weiteren Angeboten zur Seite, sie fördert unabhängige MS-Forschungsprojekte und hilft mit ihrer Stiftung in Notlagen weiter. Mit der auch international eingebundenen Kampagne zum Welt-MS-Tag am 30. Mai bietet sie Gelegenheit, Gemeinschaft aufzubauen und in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für die Krankheit zu wecken. Informationen und Teilnahmemöglichkeiten dazu finden sich auf den Social-Media-Kanälen des DMSG-Bundesverbandes und auf www.dmsg.de. Dort gibt es ab Ende März auch die Möglichkeit, am Wettbewerb zur Umsetzung des Mottos teilzunehmen. Neue Akademie vermittelt Wissen zur Krankheitsbewältigung Unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff hat die DMSG jetzt außerdem eine Online-Akademie für Bewegung und Lebensstiländerung gegründet. Unter akademie.dmsg.de bietet sie ein umfangreiches Informations- und Fortbildungsangebot zu den Themen Prävention, Krankheitsbewältigung, Bewegung, Ernährung und Rehabilitation – für Menschen mit MS, Trainer und Therapeuten, aber auch für Interessierte und Angehörige. Denn Wissen ist wichtig, um der MS mutig und stark entgegenzutreten.

26.04.2024

Für Männer mit Typ-2-Diabetes oder seiner Vorstufe Prädiabetes ist es wichtig, auf ihren Testosteronspiegel zu achten. Foto: djd/Besins Healthcare Germany/Getty Images/PixelsEffect

BEI TYP-2-DIABETIKERN AUCH AN TESTOSTERONMANGEL DENKEN

Typ-2-Diabetes und ein Testosteronmangel können bei Männern zusammenhängen

(djd). Nach Angaben der Deutschen Diabetes Hilfe gibt es in Deutschland aktuell rund elf Millionen Menschen mit Diabetes, darunter 8,7 Millionen mit einem diagnostizierten Typ-2-Diabetes. Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer: Weitere zwei Millionen Betroffene wissen vermutlich nichts von ihrer Erkrankung. Für Männer mit Typ-2-Diabetes oder seiner Vorstufe Prädiabetes ist es wichtig, auf ihren Testosteronspiegel zu achten. Was man dazu wissen sollte: Testosteronmangel kann nicht nur Potenzstörungen zur Folge haben Liegt der Testosteronspiegel dauerhaft unter dem Normalwert, was Männer jeden Alters betreffen kann, so führt dies oft zu Beschwerden wie Potenzstörungen, Muskelabbau oder Antriebslosigkeit. Was viele nicht wissen: Auch die Entstehung eines Typ-2-Diabetes kann begünstigt werden. Unter www.testocheck.de beispielsweise lässt sich ein anonymer Test zur Bestimmung des Risikos für das Vorliegen eines Testosteronmangels durchführen. Neben den Auswirkungen auf Typ-2-Diabetes kann ein Testosteronnagel auch Konsequenzen für andere Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas haben. Zu niedrige Testosteronspiegel im Blut können die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas begünstigen oder verstärken. Da im Fettgewebe Botenstoffe gebildet werden, welche die Testosteron-Produktion im Körper hemmen, führt eine Adipositas selbst auch zu niedrigen Testosteronspiegeln. Eine Adipositas geht häufig mit weiteren Erkrankungen einher – hierzu zählt wiederum der Diabetes Typ 2. Testosteronmangel lässt sich gut behandeln Eine wissenschaftliche Studie zeigt, dass eine frühzeitig begonnene Testosteron-Therapie die Entstehung eines Typ-2-Diabetes nachweislich verhindern und diesen mitunter sogar rückgängig machen kann. Wenn Männer also unter Testosteronmangel-Beschwerden leiden, sollten sie sich umgehend bei ihrer Hausärztin beziehungsweise ihrem Hausarzt oder bei einer Urologin oder einem Urologen zur weiteren Abklärung vorstellen. Denn ein Testosteronmangel lässt sich gut behandeln, etwa mit intramuskulären Testosteron-Spritzen oder einem regelmäßig auf die Haut aufzutragenden Testosteron-Gel.

26.04.2024

Ausreichendes Trinken und eine gute Mineralstoffversorgung sind wichtig für kontinuierliche sportliche Leistung. Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium/WavebreakMediaMicro - stock.adobe.com

MINERALSTOFFE IM SPORT

Die natürliche Unterstützung für Leistung und Regeneration

(djd). Laufen, Klettern, Radfahren und Co.: Jetzt ist Hochsaison für beliebte Outdoorsportarten. Das ist gesund, denn regelmäßiges Training liefert dem Organismus die nötigen Anreize zum Erhalt und zur Kräftigung der Gewebe, Muskeln, Sehnen, Bänder, Knorpel und Knochen. Allerdings ist der Körper beim Sport oft hohen Belastungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist gezielte Unterstützung für Regeneration und Leistung. Eine entscheidende Rolle spielt hier Magnesium. Der essenzielle Mineralstoff ist für viele körperliche Prozesse unerlässlich. Er sorgt für ein stabiles Nervenkostüm, einen zuverlässigen Energiestoffwechsel, die Muskeltätigkeit und starke Knochen. Schmerzhafte Krämpfe verhindern Magnesium gilt als das Sportler-Mineral schlechthin. Es wird für jede Bewegung benötigt. Ein Mangel kann die Muskeln schwächen und die Leistungsfähigkeit mindern. Marathonläufer, Schwimmer oder Fußballer kennen den stechenden Schmerz in der Wade, wenn der Muskel steinhart wird und krampft. Sportliche Menschen haben einen erhöhten Magnesiumbedarf, denn ihr Stoffwechsel ist sehr aktiv und sie verlieren durchs Schwitzen viele Mineralien. Zur optimalen Unterstützung hat sich hier etwa das Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum von Pflüger, bewährt. Es kann für die bessere Verwertung von Magnesium aus der Nahrung und aus hochdosierten Magnesiumpräparaten sorgen. Zudem unterstützt es Ausdauer, Leistung sowie Regeneration und kann Krämpfe und Zittern effektiv lindern. „Heiße 7“ als Abendritual Daniela Busse, Mineralstoffberaterin und Gesundheitstrainerin für Ernährung: „Magnesium phosphoricum ist das Salz der Nerven und Muskeln. Besonders in stressigen Situationen oder nach einem langen Arbeitstag hat sich die „Heiße 7“ sehr bewährt. Am besten macht man die Mischung zum Alltagsritual als Entspannungsgetränk oder man genießt sie direkt vor dem Zubettgehen.“ Unter www.pflueger.de/magazin/die-heisse-7 findet sich eine detaillierte Anleitung. Weiterhin kann eine kurmäßige Anwendung der Energie Plus Kombi mit den Salzen Nr. 2, 5 und 7 mit je sechs Tabletten täglich beim Erreichen sportlicher Ziele unterstützen. Extra-Tipps für Sportler - Natürliche Magnesiumquellen aus der Nahrung nutzen, zum Beispiel Nüsse und Samen, Vollkornprodukte und grünes Blattgemüse. - Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, besonders beim Schwitzen. Gut sind magnesiumreiche Mineralwasser mit einem Magnesiumgehalt ab rund 100 mg/l. - Bei Supplementierung von Magnesium (etwa mit Magnesium Pflüger PUR) das Schüßler-Salz Nr. 7 für die bessere Verwertung ergänzen. - Nach intensiven Trainings genügend Erholungszeit einplanen. Dadurch verbessert sich langfristig die Ausdauer und der Muskelaufbau.

26.04.2024

Bei der Arbeit im Haus und Garten sollte öfter zwischen hockenden, gehenden und stehenden Tätigkeiten gewechselt werden. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Halfpoint - stock.adobe.com

GELENKFIT IN HAUS UND GARTEN

Wie Senioren auch mit Arthrose häusliche Tätigkeiten besser meistern

(djd). Ob pflanzen und säen in der eigenen Grünoase oder sägen, schrauben und hämmern an der heimischen Werkbank – viele ältere Menschen werkeln gern in Haus und Garten herum. Endlich ist Zeit, um solche Hobbys ausgiebig zu pflegen. Das gilt besonders in den warmen Monaten. Umso frustrierender, wenn dann Gelenkbeschwerden den Tatendrang ausbremsen. Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Arthrose zu erkranken, nimmt mit steigendem Alter zu. Doch mit den richtigen Maßnahmen gehen Garten- und Hausarbeit leichter von der Hand. Ergonomisches Werkzeug verwenden So ist es beim Gärtnern sinnvoll, Kniekissen oder spezielle Hocker für Bodentätigkeiten zu nutzen, um die Kniegelenke zu schonen. Wer Hochbeete anlegt, vermeidet ständiges Bücken. Zudem erleichtern Gartengeräte mit Teleskopstielen und ergonomischen Griffen das Arbeiten. Solche Griffe sind auch empfehlenswert, wenn man häufig mit Werkzeugen wie Zangen, Hammer oder Sägen hantiert. Menschen mit Arthrose sollten darüber hinaus immer wieder zwischen stehenden, gehenden und sitzenden Tätigkeiten wechseln. Gezielt gegen Schmerzen vorgehen Ein weiterer wichtiger Punkt ist die gezielte Therapie von Gelenkbeschwerden. Physiotherapeut und Box-Weltmeister David Kerkmann aus Gütersloh meint: „Die beste nicht-chirurgische Methode zur Behandlung von Arthrose umfasst Physiotherapie, therapeutisches Training, den Einsatz von Bandagen und Orthesen, leichten Sport sowie eine angepasste Ernährung und spezielle Gesundheitsprodukte.“ Eine große Rolle spielen bei Letzteren laut Kerkmann Kollagen-Peptide: „Die Kombination aus Kollagen-Peptiden und natürlichem Hagebuttenextrakt kann eine Gelenkentzündung nachweislich lindern.“ So habe er gute Erfahrungen mit CH-Alpha Trinkampullen aus der Apotheke bei seinen Patienten gemacht, die über eine signifikante Schmerzlinderung und gesteigerte Mobilität berichteten. Das kommt auch der Arbeit im Garten oder Werkraum zugute. Gelenke dehnen, trainieren und schützen Generell sollte man sich vor körperlich herausfordernden Tätigkeiten stets etwas aufwärmen und dehnen. Übungsanleitungen hierfür finden sich auch unter www.ch-alpha.de/gelenktraining. Geht es dann an die Arbeit, ist gutes Licht wichtig, ebenso wie gegebenenfalls Schutzhandschuhe und Schutzbrille sowie feste Schuhe, um Stürze zu vermeiden. Herrschen kühlere Temperaturen oder feuchtes Wetter, sind entsprechende Kleidung und ein Nierengurt ratsam. Schwere Belastungen sind schlecht für die Gelenke – für größere Lasten darum lieber Blumenkübel mit Rollen, Trageschlaufen oder Sackkarren verwenden.

26.04.2024

Eine unausgewogene Ernährung mit Weißbrot, Wurst und Süßigkeiten kann Entzündungen begünstigen. Foto: djd/Dr. Wolz/Boyarkina Marina - stock.adobe.com

OBST UND GEMÜSE FÜR DIE DARMFLORA

Sekundäre Pflanzenstoffe sind unterschätzte Helfer

(djd). Eine gesunde Darmflora ist von fundamentaler Bedeutung für das allgemeine Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit. Sie unterstützt nicht nur die Verdauung und die Aufnahme von guten Mikronährstoffen, sondern spielt unter anderem auch eine entscheidende Rolle bei der Immunabwehr. Die Pflege eines ausgeglichenen Mikrobioms kann somit weitreichende positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Dass die Ernährung hierzu einen wichtigen Beitrag leistet, hat sich inzwischen herumgesprochen. So sind Probiotika bekanntermaßen eine super Sache für die Darmgesundheit. Besonders Zitrusfrüchte sind effektiv Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass auch die sekundären Pflanzenstoffe aus Obst und Gemüse sehr positive Effekte für das Mikrobiom mitbringen. Dabei ist eine Gruppe davon in Bezug auf die Darmgesundheit offenbar ganz besonders zu empfehlen: Flavonoide aus Zitrusfrüchten wie Orangen und Zitronen. Dazu zählen Hesperidin und Naringin. Neueste Studien zeigen, dass sie im Darm eine antioxidative und antientzündliche Wirkung entfalten und auch die Darmbarriere stärken. Ungünstige Ernährungsgewohnheiten Durch die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten hin zu mehr Fastfood und Süßigkeiten ist die Aufnahme von Obst und Gemüse jedoch stark zurückgegangen. Es ist daher oft sinnvoll, seine Darmflora mit der kurmäßigen Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels gezielt zu unterstützen. Idealerweise greift man hier zu einer Kombination aus Milchsäurebakterien (Probiotika) und sekundären Pflanzenstoffen – wie in Darmflora plus select complex von Dr. Wolz. Zur Gewinnung werden unreife Orangen verwendet, die aufgrund der natürlichen Mehrproduktion während der Reifung abgeworfen werden und einen besonders hohen Gehalt an Hesperidin und Naringin aufweisen. Für die enthaltenen Lactobacillen- und Bifidobakterienstämme liegen mehr als 100 Studien vor. Fermentiertes Gemüse tut gut Seinem Darm zuliebe sollte man allerdings generell auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung achten. Tipps hierzu finden sich unter www.wolz.de. So liefert fermentiertes Gemüse etwa aus Kohl, Kürbis, Möhren, Rüben, Brokkoli, Tomaten oder Paprika wertvolle Milchsäurebakterien – und ist sogar verblüffend einfach selbst herzustellen. Auch Naturjoghurt kommt dem Mikrobiom zugute. Finger weg heißt es dagegen bei Fast Food. Eine US-Studie hat gezeigt: Schon 14 Tage fettreiche und ballaststoffarme Ernährung mit Burgern, Wurst, Pommes frites und Süßigkeiten führt dazu, dass Entzündungswerte im Darm ansteigen.

26.04.2024

20 bis 30 Millionen Bundesbürger haben laut der Deutschen Hochdruckliga einen zu hohen Blutdruck – Tendenz steigend. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/Tom Werner

VOLKSKRANKHEIT BLUTHOCHDRUCK

Von Bewegung bis Ernährung: Tipps, um Hypertonie zu vermeiden

(djd). 20 bis 30 Millionen Bundesbürger haben laut der Deutschen Hochdruckliga einen zu hohen Blutdruck – Tendenz steigend. Die erhöhten Werte selbst bereiten zwar nur selten Beschwerden, doch Hypertonie ist der Risikofaktor Nummer eins, wenn es um Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle geht. „Bluthochdruck ist auf lange Sicht gefährlich. Die Krankheit verursacht keine Schmerzen, das ist das große Problem. Aber schleichend zerstört sie die Gefäße und irgendwann kann es dann zu einem dramatischen Ereignis kommen“, erklärt Professor Dr. Karl-Ludwig Resch, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung in Hof. Die gute Nachricht ist, dass man einen zu hohen Blutdruck senken kann. Mehr Bewegung und Essen mit Augenmaß Als sehr wirksam gegen Hypertonie gilt Bewegung. Ob Joggen, Radfahren oder Schwimmen: Schon täglich eine halbe Stunde körperlicher Aktivität hilft dabei, die Blutdruckwerte sinken zu lassen. Außerdem sollte man seine Ernährungsgewohnheiten und sein Körpergewicht kritisch unter die Lupe nehmen. Frische Zutaten statt Fertiggerichte, Essen mit Augenmaß sowie genügend Bewegung: Damit kann man sein Körpergewicht um ein paar Kilogramm reduzieren. „Und mit einer solchen Gewichtsreduktion“, so Professor Resch, „kann man - das unterstreichen Untersuchungen deutlich - mehr für seinen Bluthochdruck tun als mit jedem Ernährungsverbot.“ Wie zum Beispiel der Empfehlung, auf Salz beim Essen komplett zu verzichten. Pauschale Ernährungsgebote machen keinen Sinn Ein totaler Salzverzicht hat laut Professor Resch für einen Großteil der Betroffenen keine Wirkung. Denn: „Etwa ein Drittel aller Menschen haben einen sogenannten salzsensitiven Blutdruck, das heißt, der Blutdruck reagiert bei ihnen auf die Salzmenge, die sie zu sich nehmen. Bei zwei Drittel der Menschen funktionieren aber die körpereigenen Mechanismen und es kommt eben nicht zu einer Erhöhung des Blutdrucks.“ Dies zeige, wie unsinnig pauschale Empfehlungen sein können. Fakt sei auch, so Resch, dass unser Körper auf das Elektrolyt Natrium nicht verzichten könne - unter www.kalisalz.de gibt es dazu Informationen. Resch: „Es spielt eine lebenswichtige Rolle im Stoffwechsel, sorgt für die optimale Funktion von Muskeln und Nerven.“ Dauerstress vermeiden Verantwortlich für zu hohen Blutdruck kann auch Dauerstress sein. Bei vielen kommt die Entspannung zu kurz. Waldspaziergänge und Entspannungsmethoden wie Yoga, Qigong oder Tai-Chi schützen vor seelischer Überbeanspruchung. Ebenso wichtig: Nur wenig Alkohol trinken und auf das Rauchen verzichten. Reicht ein gesunder Lebensstil allein nicht aus, um hohen Blutdruck zu senken, kommen blutdrucksenkende Medikamente ins Spiel.

12.04.2024

Wer Probleme mit Müdigkeit und Schlafstörungen hat, sollte auch auf ausreichend Magnesium achten - und beispielsweise magnesiumreiches Mineral- und Heilwasser trinken. djd/Informationsbüro Heilwasser/Philippe Ramakers

FRÜHJAHRSMÜDIGKEIT ADE

Zehn Tipps: Besser schlafen und frisch in den Frühling starten

(djd). Im März und April fühlen sich viele Menschen müde und antriebslos, manche leiden unter Kopfschmerzen oder Schwindel. Die Ursachen für diese Frühjahrsmüdigkeit sind zwar noch nicht eindeutig geklärt, doch Fachleute nehmen an, dass unser Körper ein paar Wochen braucht, um sich an höhere Temperaturen und mehr Licht zu gewöhnen. Auslöser ist vermutlich ein Ungleichgewicht zwischen den Hormonen Melatonin und Serotonin. Im Winter produziert der Körper mehr Melatonin, das für einen erholsamen Schlaf sorgt. Mehr Licht im Frühling kurbelt dagegen die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin an, das uns aktiver macht und für gute Stimmung sorgt. Bis sich das richtig eingependelt hat, dauert es jedoch etwas. Auch der Blutdruck kann durch die bei wärmerem Wetter weiter gestellten Gefäße etwas sinken und damit Kopfschmerzen und Schwindel auslösen. Besser schlafen mit mehr Magnesium Wer Probleme mit Müdigkeit und Schlafstörungen hat, sollte auch auf ausreichend Magnesium achten. Das legt zumindest eine US-amerikanische Studie nahe. Die Langzeitstudie hat gezeigt, dass diejenigen, die mehr Magnesium aufnahmen, besser und länger schliefen als die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit geringerer Magnesiumzufuhr. Da ausreichend Magnesium sich Untersuchungen zufolge auch positiv auf Blutdruck, Migräne und Kopfschmerzen auswirken kann, lohnt es sich, bei Müdigkeit im Frühjahr für genügend Magnesium zu sorgen. Weil ausreichend trinken ebenfalls angeraten ist, empfehlen sich magnesiumreiche Mineral- und Heilwässer, die den wichtigen Mineralstoff völlig kalorienfrei liefern. Welche Heilwässer viel Magnesium enthalten, zeigt das Heilwasser-Verzeichnis auf www.heilwasser.com. Zehn Tipps für besseren Schlaf gegen Frühjahrsmüdigkeit 1. Nicht am Tag schlafen. 2. Aktiv werden und sich häufig draußen bewegen. 3. Viel Sonne und Licht tanken, am besten zeitweise mit unbedeckter Haut und Augen. 4. Kreislauf anregen durch Wechselduschen und Sauna. 5. Viel frisches Gemüse und Obst essen für die optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. 6. Mindestens 1,5 Liter täglich trinken, am besten mineralstoffreiche Mineral- und Heilwässer mit viel Magnesium. 7. Auf ausreichend Magnesium achten. Empfohlen werden 300 mg Magnesium pro Tag für Frauen und 350 mg für Männer. 8. Für eine entspannte Nachtruhe von mindestens sieben Stunden sorgen. 9. Stress vermeiden und Entspannungstechniken lernen. 10. Abendliche Ablenkungen sowie blaues Licht von Bildschirmen vermeiden und entspannte Abendrituale einführen.

12.04.2024

Kommt die Behandlung der Parkinson-Krankheit mit Tabletten an ihre Grenzen, sollte eine Therapieumstellung erfolgen. "Wichtig ist in jedem Fall, Betroffene über alle Therapiemöglichkeiten gut aufzuklären und über neue Entwicklungen zur informieren", erklärt PD Dr. Florin Gandor, Leiter Zentrum Klinische Studien, Neurologisches Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen / Parkinson Beelitz-Heilstätten. Foto: djd/AbbVie/Michael Colella

RECHTZEITIGE THERAPIEUMSTELLUNG BEI PARKINSON

Bei fortgeschrittener Krankheit reichen Tabletten oft nicht mehr aus

(djd). Bei der Parkinson-Krankheit werden Nervenzellen im Gehirn geschädigt, wodurch die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird. Typische Symptome sind verlangsamte Bewegungen, Muskelsteife und Zittern. Parkinson kann nicht geheilt, aber gut behandelt werden. Einige Jahre lang funktioniert das sehr gut mit Tabletten, doch bei fortschreitender Erkrankung stößt diese Therapie an ihre Grenzen: "Mit der Zeit können die Nervenzellen im Gehirn den Wirkstoff aus den Tabletten immer weniger aufnehmen und abgeben", erklärt dazu der Neurologe PD Dr. Florin Gandor. "Die Medikamente wirken kürzer und ungleichmäßiger." Anzeichen für fortgeschrittenen Parkinson erkennen Dass die Tabletten nicht mehr ausreichen, merken Betroffene zum Beispiel daran, dass die Zeiten guter Beweglichkeit (ON-Phasen) kürzer werden und sich die Betroffenen häufiger nur schlecht oder gar nicht bewegen können (OFF-Phasen). Zusätzlich kann es zu unwillkürlichen Überbewegungen kommen. "Wenn jemand trotz einer Kombinationstherapie unterschiedlicher Parkinson-Medikamente fünfmal am Tag Parkinson-Medikamente einnimmt und dennoch mindestens zwei Stunden schlecht beweglich und eine Stunde überbeweglich ist, ist der Punkt erreicht, an dem sich die Symptome mit Tabletten nicht mehr zufriedenstellend behandeln lassen", verdeutlicht der Neurologe. Parkinson-Patienten sollten dann bei einem Arzttermin besprechen, ob eine sogenannte nicht-orale Folgetherapie ratsam ist. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: So können bestimmte Gehirnareale mit operativ eingesetzten Elektroden stimuliert werden. Zudem gibt es zwei Arten von Pumpentherapien, die den jeweiligen Wirkstoff fortlaufend in den Körper bringen. Bei einer Methode geschieht das direkt in den Dünndarm, wofür in einer kurzen Operation eine Sonde in den Darm gelegt wird. Bei der anderen Option wird der Wirkstoff unter die Haut verabreicht. Eine OP ist dafür nicht nötig. Nur vier von zehn Betroffenen erhalten eine Folgetherapie Oft wird jedoch zu spät an eine Therapieumstellung gedacht: Wie eine Studie von 2022 zeigt, erhalten nur 41 Prozent der für eine nicht-orale Folgetherapie geeigneten Patienten diese auch. "Das hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen", weiß PD Dr. Gandor. Eine Rolle spiele beispielsweise die Angst vor Operationen. "Wichtig ist in jedem Fall, Betroffene über alle Therapiemöglichkeiten gut aufzuklären und über neue Entwicklungen zu informieren." Ziel sei, wieder eine durchgehend gute Beweglichkeit und damit verbesserte Lebensqualität zu erreichen. Auch die Ausübung von Hobbys könne dann wieder möglich sein, so der Mediziner: "Einer unserer Patienten hat sich zum Beispiel sehr gefreut, wieder Motorrad fahren zu können."

12.04.2024

Klein und diskret: Moderne Hörsysteme sind nahezu unsichtbar. Foto: djd/audibene

DEN SOUNDTRACK DES LEBENS WIEDER HÖREN

Neue Hörsysteme bilden Gesprächssituationen, Musik und Co. realistisch ab

(djd). Stimmengemurmel, Hintergrundmusik, Verkehrslärm – für Menschen mit Hörverlust ist es trotz Hörgerät oft schwer, inmitten einer Geräuschkulisse bestimmte Töne oder Sprache klar zu verstehen. Viele Betroffene empfinden es häufig so, als würden sie inmitten einer scheppernden Blechdose sitzen. Ähnlich ist es mit den leisen Klängen des Lebens: Das Zwitschern von Vögeln, Blätterrauschen oder das sanfte Plätschern von Wellen rundherum mit allen Sinnen wahrzunehmen, erscheint fast unmöglich. Ursache dafür sind meist Anpassungsschwierigkeiten beim Hörgerät, falsche Reinigung oder unpassende Technik für die eigenen Bedürfnisse. Ab 65 Jahren ist jeder Zweite betroffen Laut Deutschem Berufsverband der HNO-Ärzte ist hierzulande etwa jeder siebte Erwachsene von Schwerhörigkeit betroffen, ab dem 65. Lebensjahr ungefähr jeder zweite. Umso wichtiger ist es, das ideale System zur Unterstützung der Hörleistung zu finden. Das innovative audibene IX (Integrated Xperience) beispielsweise verspricht, den kompletten Soundtrack des Lebens realistisch einzufangen. So kann das Hörgerät die Sprache mehrerer Gesprächspartner exakt abbilden, sogar wenn diese sich durch den Raum bewegen. Gespräche sind in Echtzeit zu verstehen, auch während ein oder mehrere Sprecher stark wechselnde Positionen einnehmen oder es laute Umgebungsgeräusche gibt. Auch ein Theaterabend, ein Spaziergang in der Natur oder ein Restaurantbesuch kann wieder zum störungsfreien Genuss werden. Qualifizierte Beratung ist unerlässlich Möglich machen dies zwei einzeln steuerbare Echtzeit-Prozessoren, die für optimales Sprachverstehen und natürlichen Klang sorgen. Die audibene App ermöglicht zudem eine einfache Steuerung und Anpassung des Hörerlebnisses sowie den Zugang zu Support und Beratung. Für die fachlich exzellente Beratung von Menschen mit Hörminderung wurde audibene sogar von der internationalen Jury des IF Design Awards 2024 ausgezeichnet. Qualifizierte Unterstützung ist essenziell, um das geeignete Hörgerät zu finden sowie die Anpassung und Eingewöhnung sicherzustellen. Unter www.audibene.de finden sich geschulte Experten für eine optimale Lösung. Bei ersten Anzeichen handeln Bei einer Verordnung durch den Hals-Nasen-Ohren-Arzt übernehmen die Krankenkassen in der Regel alle oder einen Großteil der Kosten. Wichtig ist es für Betroffene, sich möglichst früh Hilfe zu suchen und nicht aus Scham zu lange zu schweigen. Typische Anzeichen für Hörverlust sind etwa ständiges Nachfragen oder stetiges Lauterstellen des Fernsehers. Auch Schwierigkeiten, Gespräche zu verstehen, besonders in Gruppen, sowie Probleme beim Telefonieren weisen auf Probleme mit dem Gehör hin.

12.04.2024

Das Motto des diesjährigen Welt-MS-Tages wurde in einem bundesweiten Wettbewerb ermittelt. Foto: djd/DMSG

MIT MUT UND STÄRKE GEGEN MULTIPLE SKLEROSE

Unterstützung und Wissen helfen, das Leben nach der Diagnose zu meistern

(djd). Jeden Tag steht für 41 Menschen in Deutschland nach der Diagnose Multiple Sklerose (MS) die Zeit still, circa 280.000 Menschen leben hierzulande zurzeit mit der noch unheilbaren Krankheit. Im Durchschnitt erhalten sie ihre Diagnose mit 33 Jahren – ein Alter, in dem man mitten im Beruf steht, vielleicht eine Familiengründung plant oder schon Kinder hat und viele Zukunftspläne schmiedet. So war es auch bei Sabrina W., bei der im Sommer 2021 mit 32 Jahren nach Sehstörungen eine MS festgestellt wurde. Wie kann es gelingen, nach der MS-Diagnose positiv in die Zukunft zu blicken? Wie viele Erkrankte war die Lehrerin zunächst geschockt, sah sich schon im Rollstuhl und versuchte, die MS zu verdrängen. Doch dann stellte sie sich der Herausforderung. Sie suchte sich Unterstützung, begann eine Behandlung und sagt heute: „Aufgeben ist keine Option!“ Diese Botschaft steckt auch im Motto „Diagnose MS: Mit Mut und Stärke leben lernen“ des Welt-MS-Tags 2024, das Wettbewerbsgewinnerin Sabrina erdacht hat. „Mir ist es wichtig, dass man auch mit der Diagnose MS positiv in die Zukunft blicken kann. Jeder einzelne Mensch hat Stärken und positive Fähigkeiten, die nach wie vor zur Geltung kommen sollten." "Nimm die Herausforderungen an und mach dein eigenes Ding!“, sagt sie. Welt-MS-Tag: Viele Angebote und ein Wettbewerb Unterstützung ist dabei wichtig. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) steht Menschen mit MS mit Informationen, persönlicher Beratung und vielen weiteren Angeboten zur Seite, sie fördert unabhängige MS-Forschungsprojekte und hilft mit ihrer Stiftung in Notlagen weiter. Mit der auch international eingebundenen Kampagne zum Welt-MS-Tag am 30. Mai bietet sie Gelegenheit, Gemeinschaft aufzubauen und in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für die Krankheit zu wecken. Informationen und Teilnahmemöglichkeiten dazu finden sich auf den Social-Media-Kanälen des DMSG-Bundesverbandes und auf www.dmsg.de. Dort gibt es ab Ende März auch die Möglichkeit, am Wettbewerb zur Umsetzung des Mottos teilzunehmen. Neue Akademie vermittelt Wissen zur Krankheitsbewältigung Unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff hat die DMSG jetzt außerdem eine Online-Akademie für Bewegung und Lebensstiländerung gegründet. Unter akademie.dmsg.de bietet sie ein umfangreiches Informations- und Fortbildungsangebot zu den Themen Prävention, Krankheitsbewältigung, Bewegung, Ernährung und Rehabilitation – für Menschen mit MS, Trainer und Therapeuten, aber auch für Interessierte und Angehörige. Denn Wissen ist wichtig, um der MS mutig und stark entgegenzutreten.

11.04.2024

Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte Sport im Freien nur betreiben, wenn die entsprechenden Pollen gerade nicht aktiv sind. Foto: djd/Linda AG/Getty Images/Nomad

BEI HEUSCHNUPFEN NICHT LANGE FACKELN

Die Allergie-Saison beginnt: Eine gute Behandlung kann helfen

(djd). Schon bald werden die Tage wieder wärmer und die ersten Blüten und Knospen strecken ihre Köpfe heraus. Für Allergiker ist das oft ein Warnsignal. Meist kündigt es sich mit einem Kribbeln in der Nase an und wächst sich dann schnell zu heftigen Niesattacken, Fließschnupfen sowie quälendem Juckreiz und tränenden Augen aus. Mit dem ersten Pollenflug beginnt für viele Betroffene eine Leidenszeit bis tief in den Herbst hinein. „Auffällig ist, dass sich die Saison klimabedingt weiter nach vorn verschiebt, die Frühblüher sind oft schon im Februar aktiv und rufen bei den Betroffenen die typischen Reaktionen hervor“, meint Linda Apotheker Dr. Benjamin Lieske aus Castrop-Rauxel. Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigen zudem, dass die Zahl der Pollenallergiker ansteigt – von 2011 auf 2021 um 11,5 Prozent. Moderne Wirkstoffe frei verkäuflich Bei Heuschnupfen lösen umherfliegende Baum- und Gräserpollen eine allergische Reaktion in den Schleimhäuten aus. Dadurch werden im Körper Histamine ausgeschüttet, die wiederum dann für die genannten Symptome sorgen. Sie können die Lebensqualität erheblich einschränken. „Im Akutfall rate ich zu einem Antihistaminikum in Form von Nasenspray oder Augentropfen“, so Lieske. Seit einigen Jahren gebe es hier auch kortisonhaltige Präparate, die freiverkäuflich sind. Hierzu ist eine individuelle Beratung in einer qualifizierten Apotheke empfehlenswert – unter www.linda.de beispielsweise finden sich Standorte in Wohnortnähe. Ebenso können Tabletten mit den Wirkstoffen Cetirizin, Desloratidin und Bilastin Schniefnase und juckende Augen binnen 30 bis 60 Minuten lindern. Möglichst frühzeitig vorbeugen Noch besser ist es laut dem Experten, möglichst schon vorbeugend aktiv zu werden: „Sogenannte Mastzellenstabilisatoren mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure sollten bereits vier bis sechs Wochen vorm Einsetzen des Pollenflugs und dann durchgehend angewendet werden. Das ist zwar aufwendiger, aber birgt weniger Nebenwirkungen und macht nicht müde.“ Generell sollte man bei Heuschnupfen nicht lange fackeln, sondern sofort und konsequent behandeln. „Denn sind die Schleimhäute ständig gereizt, droht eine Chronifizierung“, erklärt der Apotheker. Zudem könne es zu einem Etagenwechsel kommen und sich Husten und allergisches Asthma entwickeln. Spätestens dann sollte man mit einem Facharzt über weitere Maßnahmen wie eine Hyposensibilisierung sprechen. Der Fachmann gibt noch den Tipp, das Schlafzimmerfenster mit Pollenfiltern abzudichten, vor dem Zubettgehen zu duschen und Sport im Freien während der allergieintensiven Zeit zu vermeiden.

01.03.2024

Mit einem geregelten Tagesstart kommt meist auch der Darm gut in Wallung. Foto: djd/Dulcolax/Getty Images/RyanKing999

GUTEN MORGEN, DARM – SCHON WACH?

Mit den richtigen Verdauungsritualen ohne Verstopfung befreit in den Tag starten

(djd). Oft entscheidet sich schon kurz nach dem Aufwachen, wie der Tag wird: Gut geschlafen? Scheint die Sonne herein? Oder zieht der Duft von Kaffee und frischen Brötchen durch die Wohnung? Um entspannt und mit einem angenehmen Körpergefühl in den Tag zu gehen, gehören für viele von uns Routinen zu einem guten Morgen. Welche das sind? Laut der aktuellen Darmtrend-Umfrage etwa ein ausgewogenes Frühstück zu Hause, Kaffee und ausreichend Zeit. Für viele der Befragten zählt auch ein problemloser Toilettengang dazu. Fast die Hälfte (47 Prozent) gab an, dass ihnen dieser morgens leichter fällt als abends. Rund zwei Drittel sagen außerdem, dass sie morgens immer oder oft zu einer ähnlichen Zeit aufs WC gehen – und wenn möglich ohne Eile. Morgentoilette: Bitte nicht stören! Unabhängig davon, ob die Toilette direkt nach dem Aufstehen oder nach dem Frühstück aufgesucht wird, eine Mehrheit von 57 Prozent benötigt dafür (oft) nur wenige Minuten. Doch kaum ändern sich Kleinigkeiten im Tagesrhythmus, reagieren Magen und Darm verstimmt. Wird die Morgenroutine gestört oder läuft der Morgen anders ab als üblich, beobachten 42 beziehungsweise 37 Prozent der Umfrageteilnehmer Auswirkungen auf ihre Verdauung. Dann einfach später das WC aufzusuchen, etwa während der Arbeitszeit, fällt der Hälfte der Befragten schwer. 22 Prozent sagen, dass sie dafür immer zu Hause sein müssen, 28 Prozent geben an, dass dies zumindest oft der Fall ist. Wer unnötige Irritationen oder Verstopfung vermeiden will, sollte an vertrauten Abläufen und Morgenroutinen festhalten. Weitere Tipps dazu unter www.dulcolax.de. Klappt das einmal nicht oder gerät der Darm aus anderen Gründen aus dem Takt, können zum Glück oft schon ein paar kleine Schubser genügen, um die stockende Verdauung wieder in Gang zu bringen und die gewünschte Erleichterung herbeizuführen. Tipps für die Verdauung So ist ausreichend Bewegung ein wichtiger Faktor - zum Beispiel eine kleine Gymnastikeinheit am Morgen. Das stärkt die Durchblutung und die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Körpers und regt die natürliche Darmbewegung an. Zusätzlich kann bei Verstopfung die Einnahme von Laxanzien wie Bisacodyl, beispielsweise in Dulcolax Dragées, am Abend den natürlichen zirkadianen Rhythmus der Verdauungsorgane unterstützen und somit den morgendlichen Stuhlgang fördern. Dabei zeichnet sich der Wirkstoff dadurch aus, dass er den Flüssigkeitsgehalt im Darm erhöht und die Muskeltätigkeit dort anregt, um die Verstopfung zu lösen. Darüber hinaus sind reichliches Trinken sowie eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung wichtig. Und nicht zuletzt ist Stressabbau entscheidend, denn unter Druck kann der Darm häufiger in den Streik treten.

01.03.2024

In Deutschland erfolgt die Therapieumstellung bei Parkinson oft zu spät. Foto: djd/AbbVie

RECHTZEITIGE THERAPIEUMSTELLUNG BEI PARKINSON

Bei fortgeschrittener Krankheit reichen Tabletten oft nicht mehr aus

(djd). Bei der Parkinson-Krankheit werden Nervenzellen im Gehirn geschädigt, wodurch die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird. Typische Symptome sind verlangsamte Bewegungen, Muskelsteife und Zittern. Parkinson kann nicht geheilt, aber gut behandelt werden. Einige Jahre lang funktioniert das sehr gut mit Tabletten, doch bei fortschreitender Erkrankung stößt diese Therapie an ihre Grenzen: "Mit der Zeit können die Nervenzellen im Gehirn den Wirkstoff aus den Tabletten immer weniger aufnehmen und abgeben", erklärt dazu der Neurologe PD Dr. Florin Gandor. "Die Medikamente wirken kürzer und ungleichmäßiger." Anzeichen für fortgeschrittenen Parkinson erkennen Dass die Tabletten nicht mehr ausreichen, merken Betroffene zum Beispiel daran, dass die Zeiten guter Beweglichkeit (ON-Phasen) kürzer werden und sich die Betroffenen häufiger nur schlecht oder gar nicht bewegen können (OFF-Phasen). Zusätzlich kann es zu unwillkürlichen Überbewegungen kommen. "Wenn jemand trotz einer Kombinationstherapie unterschiedlicher Parkinson-Medikamente fünfmal am Tag Parkinson-Medikamente einnimmt und dennoch mindestens zwei Stunden schlecht beweglich und eine Stunde überbeweglich ist, ist der Punkt erreicht, an dem sich die Symptome mit Tabletten nicht mehr zufriedenstellend behandeln lassen", verdeutlicht der Neurologe. Parkinson-Patienten sollten dann bei einem Arzttermin besprechen, ob eine sogenannte nicht-orale Folgetherapie ratsam ist. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: So können bestimmte Gehirnareale mit operativ eingesetzten Elektroden stimuliert werden. Zudem gibt es zwei Arten von Pumpentherapien, die den jeweiligen Wirkstoff fortlaufend in den Körper bringen. Bei einer Methode geschieht das direkt in den Dünndarm, wofür in einer kurzen Operation eine Sonde in den Darm gelegt wird. Bei der anderen Option wird der Wirkstoff unter die Haut verabreicht. Eine OP ist dafür nicht nötig. Nur vier von zehn Betroffenen erhalten eine Folgetherapie Oft wird jedoch zu spät an eine Therapieumstellung gedacht: Wie eine Studie von 2022 zeigt, erhalten nur 41 Prozent der für eine nicht-orale Folgetherapie geeigneten Patienten diese auch. "Das hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen", weiß PD Dr. Gandor. Eine Rolle spiele beispielsweise die Angst vor Operationen. "Wichtig ist in jedem Fall, Betroffene über alle Therapiemöglichkeiten gut aufzuklären und über neue Entwicklungen zu informieren." Ziel sei, wieder eine durchgehend gute Beweglichkeit und damit verbesserte Lebensqualität zu erreichen. Auch die Ausübung von Hobbys könne dann wieder möglich sein, so der Mediziner: "Einer unserer Patienten hat sich zum Beispiel sehr gefreut, wieder Motorrad fahren zu können."

01.03.2024

Zur Diagnose und Behandlung setzen Osteopathen und Osteopathinnen ausschließlich die Hände ein. Foto: djd/www.bkk24.de

GANZHEITLICH BEHANDELN MIT OSTEOPATHIE

Fast jeder vierte Deutsche hat die sanfte Heilmethode schon genutzt

(djd). Ob Rücken- oder Kopfschmerzen, Menstruationsprobleme oder Koliken bei Babys: Oft haben Beschwerden nicht nur eine Ursache, sondern entstehen aus dem komplizierten Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Viele Betroffene wünschen sich dann eine ganzheitliche Behandlung, die bei den Ursachen ansetzt und die drei Bereiche wieder in Einklang bringt. Fast jeder vierte Deutsche hat es deshalb laut einer Forsa-Umfrage schon einmal mit Osteopathie versucht. Bei dieser 150 Jahre alten Heilmethode werden zur Diagnose und Therapie ausschließlich die Hände eingesetzt. Blockaden aufspüren und manuell lösen Osteopathen und Osteopathinnen tasten nach einer genauen Anamnese den gesamten Körper ab und erspüren dabei Blockaden, Verspannungen oder Verklebungen, die dann mit gezielten manuellen Techniken sanft gelöst und mobilisiert werden. Gerade bei anhaltenden Beschwerden kann das die schulmedizinische Behandlung sinnvoll ergänzen. Der Haken daran: Osteopathie ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten, sodass Patienten die 60 bis 150 Euro pro Behandlung aus eigener Tasche zahlen müssen. Da meist mehrere Sitzungen erforderlich sind, können die Kosten sich auf mehrere Hundert Euro summieren. Einige Krankenkassen unterstützen die sanfte Heilmethode jedoch als Zusatzleistung. So zahlt etwa die BKK24 bis zu 60 Euro pro Sitzung für maximal sechs Sitzungen im Kalenderjahr – also bis zu 360 Euro im Jahr. Wer sich für eine osteopathische Behandlung interessiert, kann bei seiner Krankenkasse anfragen oder unter www.bkk24.de/osteopathie-krankenkassen-vergleich checken, welchen Anteil diese von der Behandlung übernimmt. Auch eine Suchfunktion für geeignete Osteopathie-Praxen findet sich dort. Große Unterschiede bei den Krankenkassen Für die Kostenübernahme ist nämlich erforderlich, dass der gewählte Osteopath über eine qualifizierte Ausbildung verfügt und von der Krankenkasse anerkannt wird. Auch bei anderen alternativen Behandlungsformen sollte man sich immer vorab erkundigen, ob und unter welchen Umständen sie finanziell unterstützt werden. Hier können die Unterschiede zwischen den verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen recht groß sein, etwa bei Akupunktur, Schutzimpfungen oder professioneller Zahnreinigung. Je nach individuellen Vorlieben und Gesundheitsproblemen kann es sich deshalb lohnen, regelmäßig zu vergleichen und eventuell einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

01.03.2024

Wenn es im Schädel sticht und brummt, ist schnelle Abhilfe gefragt. Foto: djd/Thomapyrin/Getty Images/Aaron Amat

WENIGER STRESS, WENIGER KOPFSCHMERZEN

Wie man Migräne und Brummschädel besser in den Griff bekommt

(djd). Job, Familie, Freunde: Es ist oft viel los im alltäglichen Leben, und das kann schnell in Stress ausarten. Fast jeder ist davon mal mehr, mal weniger betroffen. Zu einem Dauerzustand sollte dies allerdings nicht werden. Das gilt ganz besonders für kopfschmerzgeplagte Menschen. Denn in einer Umfrage unter mehr als 3.000 Betroffenen gaben 65 Prozent Stress als häufigen Auslöser ihrer Attacken an. Auch eine aktuelle Übersichtsarbeit kommt zu dem Schluss, dass sowohl Alltagsbelastungen als auch mentaler Stress mit einer erhöhten Schmerzwahrnehmung und Beschwerdehäufigkeit bei Kopfschmerz- und Migränepatienten in Verbindung steht. Wechselnde Stressphasen triggern oft Migräne "Für Migräne ist vor allem der Wechsel zwischen sehr stressreichen und stressarmen Phasen problematisch", sagt Prof. Dagny Holle-Lee, Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums in Essen. „Nach einer Klausur oder am Wochenende kommt es dann zu Migräneattacken.“ Insgesamt ist die Beziehung von Stress und Kopfschmerz komplex. So können auch stressbedingte Schlafstörungen und Schlafmangel Kopfschmerzen triggern. Dasselbe gilt für Angst und Depressionen, die ebenfalls durch äußeren Druck und Anspannung verstärkt werden können. Im Akutfall ist die rechtzeitige Einnahme eines gut verträglichen Schmerzmittels angeraten. Eine bewährte Option stellen Kombinationen aus ASS und Paracetamol oder Ibuprofen mit Coffein dar – wie in Thomapyrin. Die Zugabe von Coffein verstärkt nicht nur den Effekt der Wirkstoffe, sondern beschleunigt sie auch. Darüber hinaus sind langfristige Lifestyle-Umstellungen entscheidend, wobei die Analyse von Stressauslösern und die Entschärfung von Stressspitzen, etwa durch Pausen und klare Arbeit-Freizeit-Trennung, helfen. Eigene Bedürfnisse erkennen und erfüllen Selbstfürsorge ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort. Viele Tipps dafür gibt es auch unter www.kopfschmerzen.de. „Es geht darum, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und zu versuchen, diesen zumindest besser gerecht zu werden“, meint Neurologin Holle-Lee. So ist es sinnvoll, den Terminplan immer mal wieder auf Diät zu setzen und die Pflichten auf ein Minimum zu reduzieren. Auf diese Weise bleibt Zeit für mehr gezielten Stressabbau und die notwendige Selfcare im Kampf gegen Migräne und Kopfschmerzen. Ausreichende Bewegung und Entspannung im Alltag gehören dazu, ebenso wie eine gute Flüssigkeitsbilanz, feste Essens- und Schlafenszeiten sowie genug bildschirmfreie Phasen.

01.03.2024

Viele Freizeitsportler trainieren das ganze Jahr über und lassen sich auch von schlechterem Wetter nicht beeinflussen. Bei einer Erkältung jedoch sollten sie sich schonen. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/skynesher

SPORT BEI ERKÄLTUNG?

Empfehlungen fürs Training und Tipps für die schnelle Genesung

(djd). "Ein Jogger läuft im Sommer, der richtige Läufer zu jeder Jahreszeit." Viele Ausdauersportler kennen diesen Spruch und lassen sich von Nieselregen oder kühlen Temperaturen nicht von ihren Trainingseinheiten abbringen. Und auch wer mit dem Rad unterwegs ist, sorgt allenfalls für regendichte Kleidung, wenn nasses Wetter angekündigt ist. Sport stärkt das Immunsystem und hilft dabei, gesund durch das Jahr zu kommen. Aber was, wenn es einen erwischt, wenn man plötzlich nicht richtig schlucken kann, die Stimme wegbleibt und die Nase läuft? Bei Krankheitssymptomen schonen Schon bei einer gewöhnlichen Erkältung muss unser Immunsystem auf Hochtouren arbeiten. Sportliche Betätigung würde den Körper in dieser Phase unnötig schwächen. Wer sich unwohl fühlt, sollte auf seine Trainingseinheiten verzichten, erhöhte Temperatur oder gar Fieber sind ein "No-Go" beim Sport. Falscher Ehrgeiz kann hier böse gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Wer eine Grippe oder eine Erkältung nur unzureichend auskuriert, riskiert im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung. Besser ist es, dafür zu sorgen, dass Schnupfen, Husten und Heiserkeit möglichst rasch wieder verschwinden. Gurgeln mit Salzwasser hilft Hier gibt es ein bewährtes Hausmittel, das nachweislich Linderung verschafft: das Gurgeln mit Salzwasser. Schon die alten Ägypter wussten um die Heilkraft des Salzes und kannten viele Anwendungsmöglichkeiten wie seine abführende oder antientzündliche Wirkung. Und auch der griechische Arzt und Wissenschaftler Hippokrates beschrieb die Heilwirkung des Salzwassers auf die unterschiedlichsten Krankheiten. Im Mundraum kann salzhaltiges Wasser Bakterien abtöten und dadurch Entzündungen im Hals und Rachen bekämpfen. Außerdem wirkt es schmerzlindernd, abschwellend und es befeuchtet die Schleimhäute. Unter ww.vks-kalisalz.de erfährt man mehr über die Heilkraft von Salz. Sanfter Wiedereinstieg Bei den ersten Anzeichen von Halsschmerzen – für viele der Beginn einer Erkältung – sollte man mit Salzlösung gurgeln. Diese lässt sich leicht selbst herstellen. Dafür löst man einen Teelöffel Speisesalz in circa 250 Milliliter lauwarmen Wasser auf und gurgelt damit kräftig mehrere Sekunden lang. Dabei sollte man darauf achten, dass die Salzlösung möglichst tief in den Rachenraum gelangt. Das Ganze kann man bis zu sechs Mal am Tag wiederholen. Andere schwören auf eine Spülung der Nasenschleimhäute mit lauwarmer Salzlösung, um einen Schnupfen zu lindern. Nach Abklingen der Symptome können Freizeitsportler ihr Training langsam wieder aufnehmen. Das heißt: Das Trainingspensum niedrig ansetzen und dann schrittweise erhöhen.

25.01.2024

Blendender Gegenverkehr, schwindende Kontraste: Bei Grauem Star sinkt die Verkehrstüchtigkeit deutlich. Foto: djd/Johnson & Johnson Vision/lassedesignen - stock.adobe.com

KLARER SEHEN IN DER DUNKLEN JAHRESZEIT

Grauen Star frühzeitig erkennen und behandeln lassen

(djd). Viele Menschen kennen das Problem, wenn sie in der dunklen Jahreszeit unterwegs sind: Der Gegenverkehr blendet, Kontraste verschwimmen und die räumliche Wahrnehmung ist eingeschränkt – wer an einem Grauen Star (Katarakt) erkrankt ist, leidet unter einer zunehmenden Sehverminderung durch die fortschreitende Eintrübung der Augenlinse. Keine Seltenheit: 90 Prozent aller Menschen entwickeln bis zum 65. Lebensjahr dieses Leiden, das besonders die Sicht in der Dämmerung und Dunkelheit einschränkt. Um weiterhin am Straßenverkehr teilnehmen zu können und wieder klarzusehen, sollte man schon bei den ersten Anzeichen aktiv werden. Die Verkehrstüchtigkeit erhalten Typische Symptome sind gesteigerte Blendempfindlichkeit, blasser erscheinende Farben, milchige Sicht sowie eine zunehmend schlechtere Sehkraft. Spätestens jetzt ist ein augenärztlicher Check angebracht. Mehr Infos und Tipps, wie man sich optimal auf den Arztbesuch vorbereitet, finden sich unter www.beyondcataracts.de. Wird ein Katarakt diagnostiziert, muss der Grad der Seheinschränkung regelmäßig untersucht und die Verkehrstüchtigkeit geprüft werden. Doch zu Alltagsproblemen oder dem Entzug der Fahrerlaubnis muss es nicht kommen: Die moderne Augenheilkunde bietet Möglichkeiten, den Grauen Star und sogar eine zusätzliche Fehlsichtigkeit erfolgreich zu therapieren. Dafür wird bei einer meist ambulanten Operation die eingetrübte Linse durch ein Kunstlinsenimplantat ersetzt. Hier haben Betroffene die Wahl zwischen verschiedenen Linsenmodellen, die bei Bedarf gleichzeitig etwa auch eine Altersweitsichtigkeit und eine Hornhautverkrümmung korrigieren können. Gute Ergebnisse erzielte hier etwa die Kunstlinsenimplantate TECNIS Eyhance IOL von Johnson & Johnson Vision in einer aktuellen Studie der Hochschule Aalen. Bei Vergleichstests im Nachtsimulator überzeugte hier die Monofokal Plus IOL vor allem beim Fahren unter schlechten Lichtverhältnissen. Bessere Orientierung im Alltag Wie sich zeigte, können Patienten und Patientinnen dank einer speziellen Optik nicht nur Straßenschilder gut erkennen und das Navigationssystem im Auto richtig nutzen, sondern auch bei der Suche nach Produkten im Supermarktregal oder beim Kochen besser sehen. Nach der Operation selbst darf man in der Regel noch am selben Tag wieder nach Hause und schon innerhalb von 24 Stunden den üblichen Alltagsaktivitäten nachgehen. Bei einem Kontrolltermin ein bis zwei Tage später prüft der Arzt die Sehleistung und stellt sicher, dass das Auge nicht entzündet ist und sich gut erholt. Etwa einen Monat später sind auch Tätigkeiten wie Autofahren, Golfspielen, Sport, Lesen und Reisen wieder erlaubt.

25.01.2024

Unabhängige Expertinnen und Experten unterstützen auch dann bei der Suche nach der bestmöglichen Behandlung, wenn man etwa unter einer Depression oder einem Burn-out leidet. Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty Images/PeopleImages

RICHTIGER ARZT UND RICHTIGE KLINIK

Spezielle unabhängige Services wollen für bessere Behandlungserfolge sorgen

(djd). Laut Statistischem Bundesamt wurden allein im Jahr 2021 in den damals registrierten 1.887 deutschen Krankenhäusern und Kliniken knapp 16 Millionen Operationen durchgeführt. Dazu kommen mehr als 14 Millionen nichtoperative therapeutische und gut zehn Millionen diagnostische Maßnahmen. Kliniken stehen unter enormen Kostendruck. Das führt dazu, dass immer wieder Operationen aufgrund finanzieller Fehlanreize durchgeführt werden, obwohl sie nicht notwendig sind. Mittlerweile gibt es in Deutschland unabhängige Services, die im Sinne der Patientinnen und Patienten für mehr Transparenz sorgen sollen. Unabhängige Patientenberatung durch Expertinnen und Experten Ein unabhängiger Anbieter für eine bessere Patientensteuerung ist beispielsweise BetterDoc. Um ein möglichst optimales "Matching" zwischen Patientinnen und Patienten sowie Arzt beziehungsweise Klinik herzustellen, wird eine hohe Anzahl von Datenpunkten analysiert, dazu zählen Fallzahlen, Patientenbefragungen, Zertifizierungen und Empfehlungen eines Expertenbeirats. Nachdem Patienten telefonisch oder online eine Anfrage gestellt haben, kommt es zu einem ausführlichen Telefonat mit einem unabhängigen Experten. Dieser gibt eine Empfehlung für einen geeigneten Spezialisten ab und vereinbart auf Wunsch mit diesem bereits einen Termin. Mit dem Service kann man beispielsweise eine Zweitmeinung vor einer Rückenoperation einholen und eine geeignete Klinik für die Operation finden. Versicherung bietet Service bei ausgewählten Policen an Dieser Service ist beispielsweise bei den Versicherungen rund um den Einkommensschutz der Nürnberger Versicherung bei Vertragsabschluss automatisch enthalten. Dazu zählen die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Grundfähigkeits- und die Schulunfähigkeitsversicherung für Kinder und Jugendliche. In der Unfallversicherung kann der Service optional dazu genommen werden. Mehr Infos gibt es etwa unter www.nuernberger.de. Nicht nur bei Operationen oder ähnlichen Maßnahmen, sondern auch bei psychischen Erkrankungen wird der Service tätig: Nach einem Erstgespräch mit einem Experten oder einer Expertin werden geeignete Therapeuten empfohlen und die verfügbaren Therapiemöglichkeiten aufgezeigt.

25.01.2024

Tierhaare, Hausstaubmilben und Co. können Menschen mit Allergien rund ums Jahr zu schaffen machen. Foto: djd/Allegra

ALLERGIE KENNT KEINE JAHRESZEITEN

Umfrage zeigt: Jeder sechste Betroffene hat fast durchgehend Probleme

(djd). Niesen, Augenjucken und Hautauschläge machen Allergikern das Leben schwer. Wer allerdings glaubt, dies tritt vor allem in der Heuschnupfensaison von Frühling bis September auf, der irrt. Tatsächlich können Allergiesymptome sich das ganze Jahr über bemerkbar machen, wie die Umfrage zum Allegra Allergieatlas unter knapp 3.000 Betroffenen zeigt. Denn neben jahreszeitlich bedingten Auslösern wie Pollen (72 Prozent) gehören auch Hausstaubmilben (40 Prozent) und Tierhaare (34 Prozent) zu den häufigen Verursachern. Die aktuellen Daten zeigen, dass Allergiebeschwerden insgesamt zugenommen haben: 39 Prozent aller Betroffenen gaben an, dass sich ihre Symptome innerhalb der letzten Jahre verschlimmert hätten. Ohne Behandlung wird es oft schlimmer Auffällig ist, dass jeder sechste Allergiker fast durchgehend Probleme hat – 17 Prozent haben fast ganzjährig unter Beschwerden gelitten. Herbst und Winter sind also keine Schonzeit. Woran liegt das? Zum einen fliegen durch die wärmeren Temperaturen die Pollen fast ganzjährig. Zum anderen können gerade in den kälteren Monaten, wenn man sich verstärkt in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen aufhält, Milbenkot und Tierhaare zum Allergieproblem werden. Gegen die Beschwerden sollte unbedingt etwas getan werden. Denn: "Ein unbehandelter allergischer Schnupfen führt mit 40-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu einem Etagenwechsel, also einem Entstehen eines allergischen Asthmas", erklärt Prof. Dr. Torsten Zuberbier, renommierter Allergologe aus Berlin. Zudem werden sowohl Leistungsfähigkeit als auch Lebensqualität stark eingeschränkt. Das Mittel der Wahl sind hier Antihistaminika. "Innerhalb der Antihistaminika gibt es allerdings große Unterschiede", betont der Experte. Das Beste ist es aus seiner Sicht – wie auch von allen Leitlinien empfohlen –, moderne Präparate zu verwenden. Das jüngste darunter ist der Wirkstoff Bilastin wie in Allegra Allergietabletten, der laut Hersteller nicht müder macht, als dies gegebenenfalls durch die Allergie selbst schon der Fall ist, und Symptome bis zu 24 Stunden lindern kann. Maßnahmen für zu Hause "Ziel einer Therapie ist es, jeden Morgen mit freier Nasenatmung aufzuwachen und am Tag keinerlei Probleme zu verspüren", so Zuberbier. Dazu gehört neben konsequenter Behandlung auch, schützende Maßnahmen zu ergreifen. Praktische Tipps gibt es unter www.allegra.com. So sollte man zu Hause Oberflächen sauber halten, hochflorige Teppiche und schwere Vorhänge vermeiden. Besser sind glatte Böden aus Holz, Linoleum oder Fliesen. Zudem ist es wichtig, Haustiere aus dem Schlafzimmer fernzuhalten, oft zu lüften und versiegelte, allergenresistente Bezüge für Kissen und Matratzen zu verwenden.

25.01.2024

Kälte - na, und? Mit der richtigen Pflege ist die Haut auch in der kühlen Jahreszeit gut gewappnet. Foto: djd/Cetaphil/Yaroslav Shuraev

WEICHE HAUT IM HARTEN WINTER

In der kalten Jahreszeit ist besondere Pflege gefragt

(djd). Sie schuppt, spannt und fühlt sich unangenehm rau an: Trockene Haut im Winter ist weit verbreitet. Woran das liegt, erklärt Dr. Sandra Karatas, Molekularbiologin und Senior Medical Advisor bei Galderma: "Normalerweise sondert unsere Haut aus Millionen Talgdrüsen einen schützenden Fettfilm ab. Bei niedrigen Temperaturen wird der Talg jedoch 'starr', sodass sich der Fettfilm nicht gleichmäßig verteilen kann." Durch die Kälte ziehen sich zudem die Blutgefäße zusammen, wodurch die Haut schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Vorerkrankungen wie Neurodermitis, hormonelle Faktoren oder Medikamente können das Problem verstärken, wie die Expertin weiter erläutert. Die Hautpflege muss daher gerade jetzt sorgfältig abgestimmt sein. Reichhaltige Texturen verwenden "Grundsätzlich gilt: Im Winter sollte die Pflege reichhaltiger sein", sagt Dr. Karatas. Sie empfiehlt ausreichend Feuchtigkeit sowie Lipide und pflegende Öle zur Stärkung der Hautbarriere – nicht nur im Gesicht, sondern am gesamten Körper, auch an den Händen oder Schienbeinen. Bewährt hat sich etwa die Feuchtigkeitscreme von Cetaphil. Mit ausgewählten Inhaltsstoffen wie Niacinamid, Provitamin B5, Sonnenblumenöl, Mandelöl oder Glycerin spendet sie 48 Stunden intensiv Feuchtigkeit, schützt vor Trockenheit und stellt die Widerstandskraft der Haut wieder her. "Bei Unsicherheiten in Bezug auf den eigenen Hautzustand, gegebenenfalls vorliegenden Hauterkrankungen und die optimale Hautpflegeroutine bietet sich ein Beratungsgespräch beim Dermatologen oder in der Apotheke an", so die Fachfrau. Zur Schonung rät sie außerdem in puncto Reinigung. So sollte man jetzt auf Peelings und Co. verzichten, stattdessen sanfte und rückfettende Reinigungslotionen verwenden. Auch auf UV-Schutz achten Nicht zu vergessen ist der Sonnenschutz, denn selbst in der kalten Jahreszeit ist die UV-Strahlung allgegenwärtig. Ganz besonders gilt dies im Skiurlaub, wo der Schnee noch dazu bis zu 80 Prozent der Strahlen reflektiert. Top-Tipp der Hautspezialistin für die Piste ist ein kombinierter Kälte- und Lichtschutz-Stick, der die sogenannten "Sonnenterrassen" wie Nase, Ohren und Wangen gegen widrige Einflüsse wappnet, weitere Infos dazu gibt es unter www.cetaphil.de. Auch von innen lässt sich trockene Haut bekämpfen: "Es ist wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr von Nähr- und Ballaststoffen, frischem saisonalem Gemüse und Früchten sowie gesunden Fettsäuren und Proteinen zu achten", bekräftigt Dr. Karatas. Nicht zuletzt ist ausreichendes Trinken unerlässlich - zwei bis drei Liter pro Tag sind angeraten, um Elastizität und Spannkraft der Haut zu unterstützen.

25.01.2024

Ein gutes Gehör ist eine wichtige Voraussetzung für die Orientierung im Straßenverkehr. Foto: djd/audibene/Shutterstock/Simple_Mo

SICHER DURCH DEN VERKEHR

In Zeiten der E-Mobilität ist ein gutes Gehör wichtig zur Unfallvermeidung

(djd). Wer gut hört, sieht auch besser hin: Nimmt man heranfahrende Autos, klingelnde Radfahrer, Hupen, ein Martinshorn oder andere Geräusche rechtzeitig wahr, hat dies in der Regel einen schnellen Kontrollblick zur Folge. Und das ist wichtig, denn auf den Straßen ist oft viel los, ganz besonders in den Städten. Hier muss man sich auf Augen und Ohren gleichermaßen verlassen können. Doch genau daran hapert es häufig. Laut Deutschem Berufsverband der HNO-Ärzte ist in Deutschland etwa jeder siebte Erwachsene von Schwerhörigkeit betroffen, in der Altersgruppe ab dem 65. Lebensjahr ungefähr jeder zweite. Nicht zum Verkehrshindernis werden Das ist auf den Straßen äußerst gefährlich. Denn wer sich nähernde Verkehrsteilnehmer nicht mehr hört, wird schnell zum Risiko. Erschwerend kommt hinzu, dass immer mehr Elektrofahrzeuge unterwegs sind, die man grundsätzlich schwer hört: Wenn der E-Roller nahezu lautlos um die nächste Ecke gesaust kommt oder ein E-Auto sich unbemerkt im Flüsterton nähert, können Unfälle schnell passieren. Aus diesem Grund raten Experten dazu, ab 50 Jahre regelmäßig das Hörvermögen prüfen zu lassen. Dies kann kostenfrei beim HNO-Arzt oder Hörakustiker durchgeführt werden. Eine unverbindliche Beratung zur optimalen Lösung – etwa durch moderne Hörsysteme – bieten die geschulten Experten unter www.audibene.de. Heutzutage sind solche Geräte winzige Minicomputer, die nahezu unsichtbar im oder hinter dem Ohr getragen werden und nicht nur das Hörvermögen, sondern auch die allgemeine Lebensqualität verbessern. Krankenkassen übernehmen Kosten Neue Technologien wie das System Horizon können auch schwierige Höraufgaben anstrengungsfrei meistern. Bei einer Verordnung durch den Hals-Nasen-Ohrenarzt übernehmen die Krankenkassen in der Regel alle oder einen Großteil der Kosten. Generell ist besonders bei schlechten Sichtverhältnissen durch Regen oder Dunkelheit sowie bei hoher Geräuschkulisse im Verkehr erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Wer hier unterwegs ist, sollte mit den Gedanken nicht schon beim nächsten Termin sein oder nebenbei Radio hören, sondern sich ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Und natürlich ist es wichtig, alle Regeln einzuhalten und grundsätzlich rücksichtsvoll und defensiv zu fahren.

30.12.2023

Viele Menschen mit Beta-Thalassämie sind ihr Leben lang auf Bluttransfusionen angewiesen. Die häufigen Krankenhausaufenthalte erschweren ein geregeltes Leben stark. Foto: djd/Vertex Pharmaceuticals (Germany)/LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

SELTENE KRANKHEIT MIT SCHWERWIEGENDEN FOLGEN

Beta-Thalassämie beeinträchtigt und verkürzt das Leben Betroffener

(djd). Beta-Thalassämie ist eine schwere, lebensbedrohliche angeborene Bluterkrankung, die geschätzt etwa 288.000 Personen weltweit betrifft. Schwere Verlaufsformen haben gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit und den Alltag der betroffenen Menschen. Die Erkrankung geht mit Wachstumsstörungen und Fehlbildungen der Knochen einher, als Folgen der Bluterkrankung können schwere Organschäden auftreten. Die Therapie ist heutzutage immer noch eine Herausforderung. Stammzellentransplantation bislang einzige kurative Therapie Die schwerste Form der Beta-Thalassämie ist die transfusionsabhängige Beta-Thalassämie (TDT). Aufgrund des Mangels an roten Blutzellen – einer sogenannten Anämie – leiden Menschen, die mit TDT leben, häufig unter Kurzatmigkeit und Müdigkeit bis hin zur sogenannten Fatigue, einer bleiernen Müdigkeit. Bei Säuglingen können Gedeihstörungen und Gelbsucht auftreten. Zu den möglichen Folgen gehören auch die Vergrößerung von Milz und Leber, fehlgebildete Knochen und eine verspätete Pubertät. Daher erfordert die TDT lebenslang Bluttransfusionen. Die Behandlung ist dabei individuell und abhängig von der Schwere der Erkrankung. Viele Betroffene brauchen alle zwei Wochen frisches Spenderblut – diese Mengen können wiederum langfristig zu schweren Schäden an Herz, Milz und Leber führen, da der Körper mit Eisen aus den Blutspenden überladen wird. Die einzige Chance auf eine kurative Therapie besteht bislang in einer Stammzelltransplantation, die aber nur für einen kleinen Teil der erkrankten Menschen infrage kommt. Leben mit Beta-Thalassämie: Website mit Infos für Betroffene Die medizinische Versorgung von Menschen mit TDT stellt Erkrankte und das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Wichtige Infos dazu findet man unter www.findyourbetathalpath.de. Trotz umfangreicher medizinischer Betreuung sterben viele Menschen mit TDT in Deutschland vor ihrem 50. Lebensjahr. Zusätzlich zu den Belastungen durch die medizinische Behandlung hat die Krankheit auch einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität und andere Bereiche des Alltags. Erwerbstätigkeit ist deshalb für Menschen mit TDT oft nur stark eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich.

30.12.2023

Vom entspannten Spaziergang zur lockeren Laufrunde: Das Pensum lässt sich ganz gemächlich steigern. Foto: djd/www.diabetes.ascensia.de/Getty Images/Michael Heim

BEWEGUNG BEI DIABETES

Körperliche Aktivität macht nicht nur fit, sondern auch gesünder

(djd). Bewegung ist die beste Medizin – das gilt für nahezu jeden Menschen, besonders aber für diejenigen mit Diabetes. So trägt regelmäßige körperliche Aktivität zur Verbesserung des Blutzuckerspiegels bei, indem sie die Körperzellen darin unterstützt, Insulin effektiver zu nutzen. Darüber hinaus kann Bewegung die Cholesterinwerte senken, den Blutdruck optimieren und den Abbau von Übergewicht fördern. Darum heißt es jetzt runter vom Sofa und aktiv werden! Mit kleinen Schritten beginnen Gerade wer bislang wenig sportlich war, hat allerdings oft Schwierigkeiten, den richtigen Einstieg zu finden. Am besten beginnt man dann mit kleinen Schritten und nutzt beispielsweise öfter die Treppen statt den Fahrstuhl, macht Besorgungen zu Fuß oder geht nach dem Mittag- oder Abendessen eine Runde spazieren. Nach und nach lässt sich das Pensum nun steigern. Empfehlenswert sind aerobe Sportarten wie Schwimmen, Radeln oder Laufen. Auch regelmäßiges Krafttraining tut Menschen mit Diabetes gut. Zur Unterstützung solcher Maßnahmen und um langfristig dabeizubleiben, hat Ascensia Diabetes Care eine Initiative für Menschen mit Typ-2-Diabetes ins Leben gerufen, für die man sich kostenlos und unverbindlich unter www.diabetes.ascensia.de/typ2-diabetes/ registrieren kann. Teilnehmer erhalten im Anschluss Zugriff auf exklusive Website-Bereiche mit zahlreichen Tipps und Informationen zu verschiedenen Themen rund um Diabetes. Dazu gibt es hilfreiche Mails, die motivieren und eine Vielzahl an Anregungen bieten. Auch die Aspekte Ernährung und psychische Gesundheit werden hierbei berücksichtigt. Vorab ärztlich untersuchen lassen Noch bevor es mit dem Bewegungsprogramm losgeht, sollte man mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin sprechen und abklären, wie hoch die Belastung sein darf. Es ist wichtig, seinen Körper gut zu kennen und zu beobachten. So müssen Betroffene wissen, wie sich Bewegung auf die Blutzuckerwerte auswirkt – etwa wie viele Broteinheiten (BE) sie zusätzlich brauchen oder eben entsprechend weniger Insulin. Dafür ist es hilfreich, den Blutzucker vor und nach dem Sport zu messen und die Werte zu dokumentieren. So schafft man gute Voraussetzungen für ein sicheres und gesundes Training.

30.12.2023

Rauchen steht bei den Risikofaktoren für Lungenkrebs mit Abstand an erster Stelle. Foto: djd/Sanofi

TRENDWENDE BEIM RAUCHEN

Junge Menschen greifen öfter zur Zigarette und wissen zu wenig über die Risiken

(djd). Jahrelang war die Zahl jugendlicher Raucherinnen und Raucher rückläufig. Doch nun zeigt sich eine Trendwende: Junge Menschen greifen wieder vermehrt zur Zigarette. Bei der "Deutschen Befragung zum Rauchverhalten" (DEBRA) gaben 15,9 Prozent der 14- bis 17-Jährigen und sogar 40,8 Prozent der 18- bis 24-Jährigen an, aktuell zu rauchen. Über die Gründe für diese Entwicklung gibt die Befragung keine Auskunft, aber möglicherweise trägt dazu auch ein geringeres Risikobewusstsein bei. Der aktuelle Sanofi Gesundheitstrend zeigt jedenfalls, dass nur 82 Prozent der 18- bis 49-Jährigen wissen, dass aktives Rauchen Lungenkrebs auslösen kann. In der Altersgruppe ab 50 Jahren sind darüber 97 Prozent informiert. Beim Risikofaktor Passivrauchen zeigen sich ähnliche Wissensunterschiede. Wissenslücken bei Lungenkrebsursachen Angehörige medizinischer Fachkreise sehen dies mit Sorge, denn Tabakkonsum ist die Nummer eins der Lungenkrebsursachen – etwa 80 bis 90 Prozent der Erkrankungen lassen sich darauf zurückführen. Umgekehrt bedeutet dies, dass 10 bis 20 Prozent aller Fälle nichts mit Rauchen zu tun haben. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass dieser Anteil zunimmt. Mögliche Auslöser sind dann beispielsweise ungünstige Umwelteinflüsse wie Asbest, Dieselabgase, Feinstaub oder das natürlich vorkommende radioaktive Edelgas Radon. Auch Infektionskrankheiten, vor allem Tuberkulose, sowie die Erbanlagen können eine Rolle spielen. Hier zeigen sich bei den Befragten im Gesundheitstrend größere Wissenslücken. Fast jeder Fünfte wusste nicht, dass die genannten Luftschadstoffe Lungenkrebs verursachen können. Über die Bedeutung von Genetik, Infektionen und Radon wussten noch deutlich weniger Bescheid – unter www.sanofi.de finden sich alle Ergebnisse. Insgesamt waren die Risikofaktoren den über 50-Jährigen häufiger bekannt als den 18-49-Jährigen. Die Symptome kennen Jüngere besser Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei der Bekanntheit von Lungenkrebs-Symptomen, zu denen anhaltender Husten, blutiger Auswurf, Atemnot, Brustschmerzen, geschwollene Fingerendglieder (Trommelschlegelfinger), Fieber, Gewichtsverlust, Schwäche, Knochenschmerzen und Nervenstörungen gehören. Hier waren die jüngeren Menschen besser informiert als die über 50-Jährigen, bekannt waren vor allem die direkt mit den Atemwegen zusammenhängenden Symptome. Da Lungenkrebs sich häufig für lange Zeit unbemerkt ausbreitet, ist es wichtig, mögliche Anzeichen früh zu erkennen und ärztlichen Rat einzuholen. Denn je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser ist sie behandelbar.

30.12.2023

Wasser zur Vorbeugung von Nierensteinen: Reichlich Flüssigkeit hilft, die Kalzium- oder Harnsäuresalze im Urin besser zu lösen und auszuscheiden. Foto: djd/Forum Trinkwasser/Krakenimages.com - stock.adobe.com

MINDESTENS ZWEI LITER PRO TAG

Viel Trinken, vor allem Wasser, kann bei der Vorbeugung von Nierensteinen helfen

(djd). Starke Krämpfe in der seitlichen Bauchregion, Übelkeit, Erbrechen: Nierensteine können sehr schmerzhaft sein. Rund fünf Prozent der Erwachsenen haben Schätzungen zufolge mindestens einmal im Leben solche Steine, und bei fast jedem zweiten Betroffenen bilden sich Nierensteine erneut. Um dem vorzubeugen, hilft vor allem, viel zu trinken und eine gesunde Ernährung. So entstehen Nierensteine Nierensteine beziehungsweise eine Urolithiasis entstehen, wenn sich Bestandteile des Harns im Urin nicht mehr lösen können und Kristalle bilden, die sich in den Nieren, dem Nierenbecken oder den ableitenden Harnwegen ablagern. Oft sind die Nierensteine so klein wie Reiskörner, sodass sie keine Beschwerden auslösen oder sogar unbemerkt mit dem Harn ausgeschieden werden. Wächst ein Stein jedoch und wandert in das Nierenbecken oder in den Harnleiter, kommt es zu einer Harnstauung und zu einer schmerzhaften Nierenkolik. In Deutschland leiden etwa fünf Prozent der Erwachsenen an Nierensteinen, Männer dabei doppelt so häufig wie Frauen und meist im Alter zwischen 30 und 60 Jahren. Typische Zivilisationskrankheit Die Häufigkeit von Nierensteinen hat in den letzten Jahrzehnten in den westlichen Industrienationen stetig zugenommen – das Harnsteinleiden gilt als eine typische Zivilisationskrankheit. Als eine der wesentlichen Ursachen werden ungesunde Ernährungs- und Lebensgewohnheiten angesehen: eine fett- und eiweißreiche Ernährung mit hohem Fleisch- und Wurstkonsum, wenig Obst und Gemüse, vor allem aber zu geringe Trinkmengen, mangelnde Bewegung, hoher Nikotin- und Alkoholkonsum. Reichlich trinken Mediziner empfehlen daher, sich salz- und fettarm zu ernähren, weniger tierisches Eiweiß und Kohlenhydrate zu essen und pflanzliche Lebensmittel zu bevorzugen. Und: viel zu trinken, mindestens zwei Liter am Tag. "Da sich bei fast jedem Zweiten, der wegen Nieren- oder Harnleitersteine behandelt wurde, mindestens ein zweites Mal Steine bilden, spielt Vorbeugung eine sehr wichtige Rolle", erklärt Allgemeinmediziner Dr. med. Oliver Keil. "Und das heißt vor allem, viel Wasser zu trinken." Denn die Flüssigkeit hilft, die Kalzium- oder Harnsäuresalze im Urin besser zu lösen und auszuscheiden. Die Nieren werden dadurch "gespült". Dabei spielt es nach Angaben des Forums Trinkwasser keine Rolle, welchen Härtegrad das Wasser hat. Der Anteil an Kalzium- und Magnesiumionen im Wasser, der den Härtegrad bestimmt, hat keinen Einfluss auf die Bildung von Nierensteinen. Das haben jüngst britische Forscher bestätigt.

30.12.2023

Ein Drittel aller Menschen mit Diabetes sind von psychischen Problemen betroffen. Foto: djd/BSKOM/Sevendeman - stock.adobe.com

"DER AUSTAUSCH MIT ANDEREN BETROFFENEN KANN WERTVOLL SEIN"

Mentale Gesundheit bei Diabetes: Expertin gibt Tipps

(djd). Zum Leben mit Diabetes gehören die guten Momente mit Blutzuckerwerten im grünen Bereich und dem Gefühl, alles im Griff zu haben. Aber es gibt auch die Ängste und Unsicherheiten wegen schlechter Werte, die komischen Blicke von Außenstehenden beim Blutzuckermessen oder das Gefühl, dass einem alles zu viel wird. Umfragen haben ergeben, dass viele Betroffene deshalb auch mentale Schwierigkeiten haben: Ein Drittel aller Menschen mit Diabetes sind von psychischen Problemen betroffen; Patientinnen und Patienten mit diesem Krankheitsbild haben ein doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Infos zum Thema mentale Gesundheit bei Diabetes gibt es etwa unter www.roche.de/diabetes-mental.de. Dipl.-Psychologin Susanne Baulig, Leiterin des Schwerpunkts Psychodiabetologie an der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, beantwortet die drei wichtigsten Fragen: Mit welchen Themen kommen Patientinnen und Patienten zu Ihnen? Am häufigsten begegnen uns Depressionen, gefolgt von Essstörungen, die meistens in Form von unkontrollierten Essattacken auftreten. An dritter Stelle kommen Angststörungen im Hinblick auf Hypoglykämien. All diese Diagnosen werden oft von Akzeptanzproblemen begleitet, die dazu führen, dass Patientinnen und Patienten ihren Diabetes am liebsten verleugnen möchten oder es nicht schaffen, sich gut um ihn zu kümmern. Warum sind überdurchschnittlich viele Menschen mit Diabetes von psychischen Problemen betroffen? Bereits die Diagnose und das damit verbundene Wissen, dass man unter einer chronischen Erkrankung leidet und seinen Lebensstil ändern muss, kann ungemein belastend sein. Dazu kommt, dass Diabetes niemals Pause macht und die Therapie viel Eigenverantwortung und Selbstkontrolle im Alltag erfordert, was sich ebenfalls auf die Psyche auswirken kann. Ein weiterer Aspekt sind Ängste vor möglichen Folgeerkrankungen und akuten Krisensituationen wie Hypoglykämien. Außerdem leiden Betroffene öfter unter Schuld- und Schamgefühlen – verstärkt durch eine Stigmatisierung von Diabetes, die es noch immer in unserer Gesellschaft gibt. Wie können Menschen mit Diabetes ihre mentale Gesundheit stärken? Der Austausch mit anderen Betroffenen kann sehr wertvoll sein, da man sich besser verstanden und nicht so alleine fühlt. Außerdem kann man sich gegenseitig motivieren und mit Tipps unterstützen. Wenn sich zeigt, dass professionelle Hilfe gewünscht und benötigt wird, findet man unter www.roche.de/diabetes-mental eine Übersicht mit Anlaufstellen.

24.11.2023

Bewegung ist eine der besten Präventionsmaßnahmen gegen Bluthochdruck. Empfohlen wird, fünfmal wöchentlich eine halbe Stunde in Schwung zu kommen. Foto: djd/Telcor Forschung/Patrizia Tilly - stock.adobe.com

STILLER KILLER BLUTHOCHDRUCK

Mit den richtigen Strategien vorbeugen und normale Werte fördern

(djd). Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat einen zu hohen Blutdruck – und damit den Risikofaktor Nr. 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie die Deutsche Hochdruckliga warnt. Das Perfide: Viele Betroffene wissen gar nichts von ihrer Erkrankung, denn Bluthochdruck verursacht in den meisten Fällen keine spürbaren Symptome. Trotzdem kann der „stille Killer“ langfristig schwere Folgen haben: Er belastet die Gefäße, begünstigt Arteriosklerose und führt so zu Gefäßverengungen, die die Versorgung wichtiger Organe verschlechtern. Herzinfarkt, Herzschwäche, Schlaganfall, Nieren- und Augenschädigungen sowie die sogenannte Schaufensterkrankheit (pAVK) mit Durchblutungsstörungen und Schmerzen in den Beinen können die Folge sein. Wichtiger Schutz der Gefäße durch Arginin Um vorzubeugen, ist es wichtig, den Blutdruck mit den richtigen Strategien im gesunden Bereich zu halten – also unter einem Wert von 140/90. „Mit gezielten Präventionsmaßnahmen kann jeder von uns seine Gefäßgesundheit aktiv beeinflussen und dadurch lebenslang leistungsfähig bleiben“, so Prof. Dr. Horst Robenek. Eine der effektivsten Maßnahmen ist Bewegung. So empfiehlt die Deutsche Herzstiftung, fünfmal pro Woche für 30 Minuten aktiv zu werden. Günstig sind etwa Radfahren, Walking und Schwimmen, aber auch Alltagsbewegung wie Spazierengehen oder Treppensteigen tun gut. Zusammen mit einer gesunden Ernährung kann Bewegung zudem gegen Übergewicht helfen, das ebenfalls den Blutdruck in die Höhe treibt. Es gilt: Viel Obst und Gemüse, dafür wenig Salz und Alkohol. Prof. Dr. Horst Robenek rät außerdem dazu, bestimmte Nährstoffe zu ergänzen: „Zahlreiche Studien mit der Nahrungsaminosäure Arginin beziehungsweise mit dem Prüfpräparat „Telcor Arginin plus“ (rezeptfrei in der Apotheke) zeigen, dass die regelmäßige Einnahme von Arginin die Gefäßgesundheit verbessern kann. Aus Arginin wird im Körper der Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) gebildet, der die Gefäße entspannt und einen normalen Blutdruck fördert – unter www.telcor.de werden die Zusammenhänge erklärt. Das Rauchen einstellen Für gesunde Gefäße und einen normalen Blutdruck sollte man außerdem auf Nikotinkonsum verzichten. Denn nicht nur treibt jede einzelne Zigarette den Blutdruck für kurze Zeit nach oben, der Rauch hat auch selbst eine gefäßschädigende Wirkung und fördert die Bildung von Arteriosklerose. Somit können sich die Auswirkungen des Rauchens und eines erhöhten Blutdrucks gegenseitig verstärken und auf diese Weise das Risiko für die genannten Folgeerkrankungen noch mehr erhöhen. Wer aufhören möchte, aber es nicht schafft, sollte sich ärztliche Unterstützung suchen.

24.11.2023

Anhaltende Müdigkeit beispielsweise nach einer Covid-Erkrankung ist keine Seltenheit. Foto: djd/Dr. Wolz/StockPhotoPro - stock.adobe.com

SCHNELLER WIEDER AUF DIE FÜSSE KOMME

Wie man die Regeneration nach einer Erkrankung gezielt fördern kann

(djd). Müde und erschöpft ist jeder ab und zu – etwa in Phasen hoher körperlicher oder geistiger Anforderungen. Vor allem jedoch nach einer Krankheit fällt es Menschen oft schwer, wieder richtig auf die Füße zu kommen. Das zeigt sich derzeit ganz besonders am Beispiel von Covid-19. Auch wenn die Infektion überstanden ist, haben viele Mühe, sich vollständig zu erholen. Sie leiden unter anhaltender Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit und sind insgesamt weniger belastbar. Das kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Grund genug für alle Betroffenen, die Regeneration aktiv zu fördern. Post-Covid: Atemstatus und Müdigkeit verbessern Das beginnt zunächst damit, auf ausreichend Ruhe und eine gute Schlafqualität zu achten – also möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen, rechtzeitig vorher TV, Tablet und Co. abschalten und eine ruhige, dunkle Umgebung schaffen. Doch das allein reicht meist nicht aus. Die Regeneration lässt sich noch gezielter unterstützen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der New Vision Universität Tiflis: Hier erhielten 37 Personen, die Corona hatten, in der Rehabilitierungsphase über vier Wochen ein Aufbaupräparat mit Enzym-Hefezellen wie Zell Oxygen plus. Bei den Probanden konnte im Vergleich zu einer Kontrollgruppe eine signifikante Verbesserung beim Atemstatus und bei der Müdigkeit festgestellt werden. Die Forscher nehmen an, dass die verabreichten Enzym-Hefezellen eine mitochondriale Aktivierung in den Geweben auslösen könnten. Mitochondrien sind dafür verantwortlich, rund um die Uhr Energie bereitzustellen. Selbsthilfe bei Abgeschlagenheit Darüber hinaus können verschiedene Maßnahmen zur Selbsthilfe im Kampf gegen die Müdigkeit sinnvoll sein. Viele Tipps hierzu gibt es auch unter www.wolz.de. So ist eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse ebenso empfehlenswert wie Bewegung bei Tageslicht an der frischen Luft. Geeignet ist leichter Ausdauersport ohne Überanstrengung wie Nordic Walking, Tanzen, Spaziergehen oder Radfahren. Vermeiden sollte man Energiefresser wie ständigen Stress, Druck und Ängste. Ein unterschätzter Energiebooster ist hingegen eine positive Lebenseinstellung. Dazu beitragen kann beispielsweise Musik, bewusste Dankbarkeit sowie Geselligkeit mit Freunden und Familie. Außerdem sollte man sich klarmachen, dass im Leben nichts perfekt sein muss.

24.11.2023

Mit einem geregelten Tagesstart kommt meist auch der Darm gut in Wallung. Foto: djd/Dulcolax/Getty Images/RyanKing999

GUTEN MORGEN, DARM – SCHON WACH?

Mit den richtigen Verdauungsritualen ohne Verstopfung befreit in den Tag starten

(djd). Oft entscheidet sich schon kurz nach dem Aufwachen, wie der Tag wird: Gut geschlafen? Scheint die Sonne herein? Oder zieht der Duft von Kaffee und frischen Brötchen durch die Wohnung? Um entspannt und mit einem angenehmen Körpergefühl in den Tag zu gehen, gehören für viele von uns Routinen zu einem guten Morgen. Welche das sind? Laut der aktuellen Darmtrend-Umfrage etwa ein ausgewogenes Frühstück zu Hause, Kaffee und ausreichend Zeit. Für viele der Befragten zählt auch ein problemloser Toilettengang dazu. Fast die Hälfte (47 Prozent) gab an, dass ihnen dieser morgens leichter fällt als abends. Rund zwei Drittel sagen außerdem, dass sie morgens immer oder oft zu einer ähnlichen Zeit aufs WC gehen – und wenn möglich ohne Eile. Morgentoilette: Bitte nicht stören! Unabhängig davon, ob die Toilette direkt nach dem Aufstehen oder nach dem Frühstück aufgesucht wird, eine Mehrheit von 57 Prozent benötigt dafür (oft) nur wenige Minuten. Doch kaum ändern sich Kleinigkeiten im Tagesrhythmus, reagieren Magen und Darm verstimmt. Wird die Morgenroutine gestört oder läuft der Morgen anders ab als üblich, beobachten 42 beziehungsweise 37 Prozent der Umfrageteilnehmer Auswirkungen auf ihre Verdauung. Dann einfach später das WC aufzusuchen, etwa während der Arbeitszeit, fällt der Hälfte der Befragten schwer. 22 Prozent sagen, dass sie dafür immer zu Hause sein müssen, 28 Prozent geben an, dass dies zumindest oft der Fall ist. Wer unnötige Irritationen oder Verstopfung vermeiden will, sollte an vertrauten Abläufen und Morgenroutinen festhalten. Weitere Tipps dazu unter www.dulcolax.de. Klappt das einmal nicht oder gerät der Darm aus anderen Gründen aus dem Takt, können zum Glück oft schon ein paar kleine Schubser genügen, um die stockende Verdauung wieder in Gang zu bringen und die gewünschte Erleichterung herbeizuführen. Tipps für die Verdauung So ist ausreichend Bewegung ein wichtiger Faktor - zum Beispiel eine kleine Gymnastikeinheit am Morgen. Das stärkt die Durchblutung und die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Körpers und regt die natürliche Darmbewegung an. Zusätzlich kann bei Verstopfung die Einnahme von Laxanzien wie Bisacodyl, beispielsweise in Dulcolax Dragées, am Abend den natürlichen zirkadianen Rhythmus der Verdauungsorgane unterstützen und somit den morgendlichen Stuhlgang fördern. Dabei zeichnet sich der Wirkstoff dadurch aus, dass er den Flüssigkeitsgehalt im Darm erhöht und die Muskeltätigkeit dort anregt, um die Verstopfung zu lösen. Darüber hinaus sind reichliches Trinken sowie eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung wichtig. Und nicht zuletzt ist Stressabbau entscheidend, denn unter Druck kann der Darm häufiger in den Streik treten.

24.11.2023

Wer öfter unter Kopfschmerzen leidet, ist in Leistung, Aktivität und Lebensfreude stark eingeschränkt. djd/Thomapyrin/Getty Images/Charday Penn

KOPFSCHMERZEN UND MIGRÄNE NEHMEN ZU

Report: Die häufigsten Auslöser und welche Maßnahmen man ergreifen kann

(djd). Durchgemacht hat wohl jeder schon mal die eine oder andere Art von Kopfweh: Spannungskopfschmerzen und Migräne gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Rund 58 Prozent der Frauen und 44 Prozent der Männer leiden jedes Jahr darunter. Wie es ihnen damit geht, was ihre Beschwerden auslöst und was sie zur Linderung tun, zeigen die Ergebnisse des Thomapyrin Kopfschmerz- & Migräne-Reports 2023 – einer aktuellen Befragung von über 3.200 Betroffenen. Durch den Vergleich der neuen Daten mit denen aus dem Pandemiejahr 2021 lassen sich zudem aktuelle Trends erkennen. Die Beschwerden nehmen zu Dabei zeigt sich, dass sowohl Kopfschmerzen als auch Migräne zugenommen haben. 2023 haben 38 Prozent mehrmals im Monat Kopfschmerzen, 2021 waren es noch 34 Prozent. Jeder Zehnte leidet mehrmals wöchentlich, hier waren es 2021 nur acht Prozent. Bei vier Prozent schmerzt der Kopf sogar fast täglich (2021: zwei Prozent). In puncto Migräne sieht es ähnlich aus: Fast jeder Vierte (24 Prozent) berichtet von mehreren Attacken pro Monat, sechs Prozent leiden mehrmals in der Woche und ein Prozent fast täglich. 2021 sah das noch so aus: 16 Prozent monatlich, drei Prozent wöchentlich und ein Prozent fast täglich. Die drei häufigsten Auslöser sind Stress, Wetterfühligkeit und schlechter Schlaf. Beide Kopfschmerzarten beeinträchtigen den Alltag der Patienten enorm und schränken sie in ihrer Leistung, Aktivität und Lebensfreude ein. Umso wichtiger ist es, im Akutfall schnelle Abhilfe zu finden. Dabei wünschen sich die Betroffenen mit 95 Prozent vor allem eine schnelle Wirkung. Wichtig ist ihnen zudem eine gute Verträglichkeit. Bewährt haben sich hier coffeinhaltige Schmerzmittelkombinationen wie in Thomapyrin. Denn Coffein besitzt wirkverstärkende und wirkbeschleunigende Effekte, die sowohl bei Spannungskopfschmerz als auch bei Migräne gleichermaßen greifen können. Tipps zur Vorbeugung Neben einer zielgerichteten Behandlung sollte man jedoch auch die Prävention nicht vernachlässigen. Unter www.kopfschmerzen.de gibt es dazu viele hilfreiche Tipps. So ist der Abbau von Stress ein wichtiger Punkt – beispielsweise durch meditatives Laufen. Dabei konzentriert man sich zunächst beim Gehen allein auf den Atem, später kann man dann bewusst Sinneseindrücke aufnehmen wie Wind und Sonne auf der Haut oder Vogelgezwitscher. Weiterhin sind genügend Schlaf und Ruhe wichtig. Auch regelmäßiger Ausdauersport kann vorbeugend guttun. Und schließlich sollte man immer auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten.

24.11.2023

Damit wir unter Belastung fokussiert und entspannt bleiben, benötigen Muskeln und Nerven Unterstützung. Foto: djd/Magnesium Diasporal/Sebastian Donath

DURCHSTARTEN FÜR DEN JAHRESENDSPURT

Strategien, um besser mit Stress umzugehen und gelassener zu werden

(djd). Wer kennt das nicht? Je näher das Jahresende rückt, desto mehr steht noch auf der To-do-Liste. Hatte man nicht vorgehabt, den Keller auszumisten und die Planung für die Renovierung des Badezimmers zu starten? Wollte man nicht endlich seine wichtigsten Unterlagen sortieren und sich frühzeitig um den nächsten Urlaub kümmern? Bei vielen ist der Kalender mit beruflichen und privaten Terminen vollgestopft, man hat viel vor – und wie immer zu wenig Zeit. Oft fühlen wir uns gerade in den letzten Monaten und Wochen des Jahres gestresst und erschöpft. Doch was tun, um zum Jahresendspurt noch einmal durchzustarten? In anstrengenden Zeiten braucht der Köper mehr Mikronährstoffe Wichtig ist es, sich gezielt Prioritäten zu setzen. Was möchte man in diesem Jahr noch unbedingt realisieren und was kann getrost warten? Am besten erstellt man sich hierfür eine Liste. Doch sollte man dabei auch realistisch bleiben und nicht zu viel gleichzeitig anpacken wollen. Eine wichtige Rolle, um bei der Belastung einen kühlen Kopf zu behalten und möglichst entspannt zu bleiben, spielt zudem die richtige Ernährung. Gerade in Stresszeiten greifen wir häufig zu Snacks wie Schokoriegeln, Kuchen oder Chips. Mikronährstoffe wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, die Körper und Geist dabei helfen, leistungsfähig zu sein, enthalten diese so gut wie nicht. B-Vitamine für mehr Nervenstärke Bei Stress steigt der Bedarf an B-Vitaminen. Nicht umsonst werden diese als "Nerven-Vitamine" bezeichnet. Sie sind im Körper an Nervenfunktion und -regulation beteiligt und für unseren Energiestoffwechsel unverzichtbar. Magnesium wiederum unterstützt eine normale Muskelfunktion und ist ein wichtiger Bestandteil des Energiestoffwechsels. Unser Körper kann Magnesium nicht selbst bilden. Er ist also auf eine Zufuhr von außen angewiesen. Ratsam kann es daher sein, die tägliche Ernährung mit einer hochwertigen Nahrungsergänzung, wie Magnesium Diasporal Pro Muskeln und Nerven mit hochdosiertem Magnesium und Vitamin B-Komplex, zu optimieren. Mit dem praktischen Direktstick für unterwegs aus der Apotheke steht die Vitalstoffdosis dem Körper jederzeit zur Verfügung. "Entspannung" im Kalender eintragen Um für den Jahresendspurt genügend Kraft zu finden und den Stress loszulassen, braucht es zudem Phasen der Erholung. Eine Joggingrunde um den Block, ein Kaffeeklatsch mit einer Freundin oder eine kurze private Tanzeinlage im Wohnzimmer zur Lieblingsmusik – das kann beispielsweise in akuten Stresssituationen dabei helfen, den Kopf freizubekommen. Noch besser ist es, ein Hobby oder einen Sporttermin fest in den Terminkalender zu übernehmen. So kann man im Alltag immer wieder Erholung finden.

20.10.2023

Viele Menschen finden sich mit einem nachlassenden Gehör ab und sparen sich den Weg zum Hörakustiker. "Das ist völlig falsch und gefährlich", sagt Vorsorgemediziner Dr. med. Manfred Strässle zu diesem Verhalten. Foto: djd/audibene/ShotPrime Studio/Shutterstock

"EIN HÖRGERÄT IST ANTI-AGING FÜR DEN MENSCHEN"

Experte zum möglichen Zusammenhang zwischen Hörverlust und Demenz

(djd). Hörverlust ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses. Der Mensch ist so alt wie seine Organe und deren Fähigkeiten. Viele Menschen finden sich und ihr nachlassendes Gehör mit diesen und ähnlichen Glaubenssätzen ab und sparen sich den Weg zum Hörakustiker. "Das ist völlig falsch und gefährlich", sagt Dr. med. Manfred Strässle zu diesem Verhalten. Strässle ist einer der renommiertesten Vorsorgemediziner des Landes und widmet sich seit 30 Jahren mit seinem Münchner Institut ausschließlich gründlichen Vorsorgeuntersuchungen. Nicht mit der Gesundheit "spielen" Aus eigener Erfahrung und durch seine Patienten ist Strässle der Ansicht, dass Hörgeräte eine der besten und geeignetsten Maßnahmen bei altersbedingtem Hörverlust sein können: "Ein gutes Hörvermögen wirkt wie ein natürliches Anti-Aging-Mittel für die mentale Gesundheit und kann der Demenz vorbeugen, das weiß man heute." Wenn das eigene Gehör nachlasse, helfe ein Hörgerät zuverlässig: "Wer das ignoriert, spielt mit seiner Gesundheit und geht ein erhöhtes Risiko ein, an Demenz zu erkranken." Mehr Infos von Dr. Strässle zum Thema gibt es in einem Video auf www.audibene.de/demenz, das Hörgeräteunternehmen berät herstellerunabhängig, wenn ein modernes Hörgerät gebraucht wird. Dass es einen Zusammenhang zwischen Hörgesundheit und Demenz zu geben scheint, beweisen auch neue Studien. Studien weisen auf Zusammenhang hin Diese untersuchten, wie sich die Schwere eines Hörverlusts auf das Demenzrisiko auswirken kann. Schwerhörigkeit und schlechtes Sprachverstehen gehen zuerst mit erhöhter kognitiver Anstrengung und dann rasch und oft mit sozialer Isolation einher. Menschen ziehen sich aus sozialen Beziehungen zurück, weil die Kommunikation sie zu sehr anstrengt. Später meiden sie diese Situationen gezielt, weil sie ohnehin nicht mehr an Gesprächen teilnehmen können und auch keine Ansprache mehr erfahren. Das kann zu einem Mangel an kognitiver Stimulation im Gehirn führen, wodurch sich das Demenzrisiko erhöhen kann. Studien an Universitäten in Taiwan und den USA legen bereits seit 2011 nahe, dass die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Schwerhörigkeit dazu beitragen kann, das Risiko für Demenz zu verringern. Dr. Manfred Strässle ist selbst seit Jahren überzeugter Hörgeräte-Träger: "Hörgeräte können bei frühzeitiger Diagnose den Hörverlust nahezu vollständig ausgleichen und den Stress in alltäglichen Gesprächssituationen reduzieren. Dies führt zu verbessertem Schlaf und einer höheren Sicherheit im Alltag." Die Nahrung des Gehirns seien gerade im Alter Gespräche, Informationen und alle Arten von Reizen: "Wer schlecht hört und keine Hörgeräte trägt, entzieht seinem Kopf die Nahrung."

20.10.2023

Frauen in den Wechseljahren finden in einer vitaminreichen Ernährung Hilfe, mit Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und Co. umzugehen. Foto: djd/Lebensmittelverband Deutschland/Getty Images/Hero Images

KÖRPER UND SEELE IN DEN WECHSELJAHREN UNTERSTÜTZEN

Frauengesundheit: Ausreichende Nährstoffzufuhr während Hormonumstellung wichtig

(djd). In den Wechseljahren stellt sich die natürliche Hormonproduktion im Frauenkörper um – Östrogen und Progesteron gehen von dem hohen Niveau der fruchtbaren Lebensjahre auf ein weit niedrigeres Level zurück. Das bedeutet nicht nur eine körperliche Veränderung. Auch für die Psyche können dies anstrengende Jahre sein. Wir geben Tipps, welche Vitamine und Mikronährstoffe unterstützend wirken können, um gut durch die Zeit zwischen Prä- und Postmenopause zu kommen, die bis zu einem Jahrzehnt andauern kann. Auf eine ausgewogene Ernährung achten Zu den häufigsten unangenehmen Begleiterscheinungen der Wechseljahre gehören Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Nicht umsonst haben 2022 nach Auskunft des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach rund 1,15 Millionen Betroffene rezeptfreie Mittel gegen solche und ähnliche Begleiterscheinungen gekauft. Unabhängig davon ist ein gesunder Lebensstil jetzt besonders wichtig, wozu auch eine ausgewogene Ernährung mit einer guten Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen zählt. Dabei sind unter anderem Calcium, Magnesium, Vitamin D und die B-Vitamine zu nennen. Calcium, das vermehrt etwa in Milchprodukten und Brokkoli vorkommt, unterstützt den Erhalt der Knochen und trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Magnesium kann unter anderem bei der Verringerung von Müdigkeit helfen. Es kommt in Vollkorngetreide, Milchprodukten, vielen Gemüsearten, Sojabohnen, Beerenobst und Mineralwasser vor. Die Gruppe der B-Vitamine - Vitamin B6, B1, B2, B12 – hilft dabei, die Hormontätigkeit zu regulieren, Erschöpfung zu reduzieren und das Nervensystem zu stabilisieren. Der Verzehr beispielsweise von Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Eiern ist hier empfehlenswert. Keine Versorgungslücken riskieren Die Ärztin und Ernährungsmedizinerin Dr. Marie Ahluwalia rät ebenfalls zu einer nährstoffreichen Ernährung, kennt aber auch die Schwierigkeiten. "Es ist im Tagesablauf gar nicht immer so einfach, das auch wirklich umzusetzen", weiß sie. „Erhebungen in Deutschland zeigen immer wieder, dass wir Versorgungslücken haben. Dann kann es helfen, diese durch Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen.“ Das gilt insbesondere auch für Vitamin D, das nicht nur in den Wechseljahren gebraucht wird. Hier ist der Versorgungsstatus laut Lebensmittelverband Deutschland besonders schlecht. Die „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ zeigt nämlich, dass 60 Prozent nachweislich nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Eine zusätzliche, gezielte Nährstoffzufuhr kann daher als Teil der ausgewogenen Ernährung helfen, einen guten Versorgungsstatus zu sichern und Lücken gar nicht erst entstehen zu lassen.

20.10.2023

Die Zahnbürste allein reinigt nur bis zu 60 Prozent der Zahnoberflächen. Für die restlichen circa 40 Prozent der Zahnoberflächen sollten Interdentalbürsten täglich zum Einsatz kommen. Foto: djd/www.tepe.com

GRÜNDLICHE ZAHNHYGIENE ALS TÄGLICHE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT

Routinemäßige Zahnpflege zur Vorbeugung von Karies und Zahnfleischerkrankungen

(djd). Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Routinen entlasten unser Gehirn, weil wir nicht ständig neue Entscheidungen treffen müssen. Eine solche Selbstverständlichkeit sollte die tägliche Zahnpflege sein, richtig durchgeführt unterstützt sie bei der Vorbeugung von Karies und Zahnfleischerkrankungen. Das sollte man dazu wissen: Effiziente Zahnreinigung mit Zahnbürste und Interdentalbürste Die Zahnbürste erreicht nur drei der fünf Seiten eines Zahnes und reinigt circa 60 Prozent der Zahnflächen von bakterieller Plaque. Erst die zusätzliche tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten und – sollten selbst die kleinsten Interdentalbürsten nicht passen – mit Zahnseide sorgt für eine vollständige Mundhygiene und damit auch für eine bessere Allgemeingesundheit. Die Interdentalbürsten von TePe etwa werden in neun Größen angeboten und passen für unterschiedlich kleine und große Zahnzwischenräume. Durch die umlaufenden Borsten werden die Zwischenräume besonders effektiv von Speiseresten und Plaque befreit. Die Zahn- und Interdentalbürsten werden aus nachwachsenden Rohstoffen und mit 100 Prozent Ökostrom gefertigt. Die sich ausdehnende Zahnseide dieses Anbieters wird aus recycelten PET-Flaschen hergestellt, mehr Infos unter www.tepe.com. Zahnbürsten mit austauschbaren Bürstenköpfen Basis einer guten Zahnhygiene bleibt das zweimal tägliche Zähneputzen. Dabei ist es weniger entscheidend, in welchen Bewegungen die Zahnbürste geführt wird oder ob eine elektrische oder Handzahnbürste zum Einsatz kommt. Wichtig ist vielmehr, dass alle erreichbaren Flächen geputzt werden. Die Zahnbürste sollte nicht zu fest aufgedrückt werden, um eine Verletzung des Zahnfleisches zu vermeiden, und spätestens nach drei Monaten gewechselt werden, denn mit der Zeit lässt ihre Reinigungswirkung nach und Keime können sich auf ihr vermehren. Doch heute muss nicht immer gleich die ganze Zahnbürste weggeworfen werden. Die TePe Choice etwa verfügt über drei austauschbare Bürstenköpfe, die mit nachwachsenden Rohstoffen produziert und auf den Holzgriff stabil aufgeschraubt werden. Der Griff kann dreimal so lange verwendet werden wie bei einer herkömmlichen Zahnbürste. Auch die Zahnpasta spielt bei der täglichen Zahnpflege eine Rolle Neben Zahn- und Interdentalbürste hat auch die Wahl der richtigen Zahnpasta eine wichtige Funktion bei der Zahnpflege. Hier gibt es vom schwedischen Anbieter erstmals auch vegane Fluoridzahnpasten mit besonders wenigen, hochwertig ausgewählten Inhaltsstoffen und ohne Zusatzstoffe wie SLS (Natriumlaurylsulfat) und Titandioxid. Die "Pure" wurde speziell für diejenigen entwickelt, die unter Mundtrockenheit oder einer empfindlichen Mundschleimhaut leiden.

20.10.2023

Die Botschaft von Body Positivity lautet: Every Body is beautiful - man sollte seine Natürlichkeit selbstbewusst und ungefiltert nach außen tragen und damit zum Vorbild für andere werden. 946 KB Foto: djd/mhplus Krankenkasse/Shutterstock/LightField Studios

BODY POSITIVITY STATT SELBSTZWEIFEL

So kann es jungen Menschen gelingen, ein positives Körperbild zu entwickeln

(djd). Die Pubertät ist eine Zeit, die von Verunsicherung und Selbstzweifeln geprägt ist. Körperliche Veränderungen gehen oft der Persönlichkeitsentwicklung voraus. Das kann zu Irritationen im Selbstbild führen. Grundsätzlich ist dies normal und gehört zum Erwachsenwerden dazu. Was aber, wenn Jugendliche in diesem sensiblen Entwicklungsstadium in Werbung und Medien ständig mit geschönten und scheinbar perfekten Körperbildern konfrontiert werden? "Für mich selbst und nicht für ein Schönheitsideal" Kinder und Jugendliche sind für diese Art von „Vorbildern“ oft besonders empfänglich. Die möglichen Folgen: Sie imitieren verzerrte Schönheitsideale, entwickeln ein negatives Selbstbild oder sogar Essstörungen. „Body Positivity meint, den eigenen Körper zu akzeptieren, wie er ist. Aus diesem Gefühl der Akzeptanz kann sich eine gesunde Sichtweise auf Ernährung und Bewegung entwickeln", erklärt Alina Wolf, Referentin für Gesundheitsförderung und Ernährungsexpertin bei der Krankenkasse mhplus. "Ich esse gesund und bewege mich regelmäßig. Nicht um abzunehmen, sondern weil ich so mit mehr Energie durch den Tag gehe. Ich mache es für mich selbst und nicht, um einem Schönheitsideal zu entsprechen.“ Jugendliche brauchen Vorbilder Das Konzept der Body Positivity will den Kreislauf von Fremdbewertung und Selbstbewertung durchbrechen. Die Botschaft lautet: Tragen wir unsere Natürlichkeit selbstbewusst und ungefiltert nach außen und werden wir damit zum Vorbild für andere. Daniela Horwath-Wilde, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie: „Vorbilder sind für Heranwachsende wichtig für die Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung. Durch die Bewegung der 'Body Positivity' und 'Body Neutrality' gibt es positive Beispiele von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei denen das Äußere nicht im Vordergrund steht.“ Schlüsselrolle für Eltern Eine Schlüsselrolle kommt den Eltern zu: Sie sollten sich fragen, welches Selbstbild sie ihren Kindern vorleben. Wie sprechen Eltern vor ihren Kindern über ihr Äußeres? Spielen dabei bewertende Aussagen eine maßgebende Rolle? Unterstützung erhalten Eltern etwa über das Elterntelefon der mhplus. Mehr Infos: www.mhplus.de, danach den Reiter "Service" anklicken und dann auf "Beratungsangebote" gehen. "Neben dem notwendigen Selbstbewusstsein ist Selbstfürsorge wichtig", ergänzt Horwath-Wilde. "Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, regelmäßiger Sport in gesundem Maß, Körperpflege, ausreichender Schlaf sowie die Pflege von Freundschaften und Hobbys. Deshalb ist es sinnvoll, mit Kindern und Jugendlichen über das Thema Body Positivity zu sprechen und sie zu ermutigen, einen kritischen Blick zu entwickeln."

20.10.2023

Wer E-Bike fährt, ist an der frischen Luft unterwegs und bringt zugleich mehr Bewegung und Fitness in den Alltag. Foto: djd/Robert Bosch

AUF ZWEI RÄDERN GEGEN DEN WINTERBLUES

Tipps: Mit dem E-Bike fitter und gesünder durch die dunkle Jahreszeit kommen

(djd). Kurze Tage, viel Dunkelheit und Schmuddelwetter können aufs Gemüt schlagen. Zudem ziehen sich in der nasskalten Jahreszeit viele Menschen auf die heimische Couch zurück. Allerdings können fehlendes Tageslicht und der dadurch verursachte Mangel an Vitamin D zum berüchtigten Winterblues mit langanhaltender Müdigkeit und fehlender Energie führen. Deshalb ist es gerade dann wichtig, möglichst viel Zeit mit Bewegung im Freien zu verbringen. Das führt zu einer Ausschüttung des Wohlfühlhormons Serotonin, Tageslicht fördert die körpereigene Produktion von Vitamin D. Bewegung bringt zudem den Kreislauf in Schwung und stärkt das Immunsystem. Mit elektrischer Unterstützung gegen den inneren Schweinehund Eine Sportart, die beide Faktoren kombiniert, ist das E-Biken: Dabei ist man an der frischen Luft unterwegs und profitiert von mehr Bewegung und Fitness im Alltag. Bereits eine tägliche Fahrt von rund 15 Kilometern kann das Herzinfarktrisiko um 40 Prozent senken, so eine Studie des Bundesverkehrsministeriums, der Leibniz-Universität Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover. Für viele ist das E-Bike inzwischen zum Personal Trainer geworden. Kein Wunder, denn bei Rädern mit elektrischer Unterstützung können Freizeitsportler sämtliche Fahrmodi an die eigenen Ansprüche anpassen. Das geht zum Beispiel mit dem Bosch-Antrieb und dem smarten System, das die Antriebseinheit, den Akku, das Display, die Bedieneinheit und das Smartphone samt der zugehörigen „eBike Flow App“ miteinander vernetzt. So lässt sich unter anderem festlegen, wie intensiv und dynamisch der Motor im jeweiligen Modus unterstützen soll. Mit dieser Funktion fällt es in der dunklen Jahreszeit noch leichter, den sprichwörtlichen inneren Schweinehund zu überwinden. Das E-Bike als Personal Trainer E-Biker können beispielsweise die ersten Fahrten in der höchsten Unterstützungsstufe starten und dank des elektrischen Rückenwinds leichter trainieren. Je nach Stimmung und Fitness können sie sich danach schrittweise an eine sportlichere, herausfordernde Fahrweise herantasten. Dank der „eBike Flow App“ lässt sich das Rad noch individueller an die eigenen Wünsche anpassen, auch Updates sind bequem möglich und werden via Bluetooth auf das E-Bike übertragen. Außerdem arbeitet die App mit anderen beliebten Tourenplanungs- und Fitness-Apps wie komoot, Strava und Apple Health zusammen und bietet nützliche Features, um Leistung und Ausdauer gezielt zu verbessern. So ist es zum Beispiel möglich, eigene Trainingserfolge mit anderen zu teilen und sich gegenseitig zu messen – für eine Extraportion Motivation.

22.09.2023

Köstlich und gesund: Beim gemeinsamen Kochen werden Rezepte für nährstoffreiche Kost ausprobiert. Foto: djd/Jentschura/Jörg Sänger

WEITERBILDUNG ZUR ACHTSAMKEIT MIT SICH SELBST

Eine neue Akademie beschäftigt sich mit einer gesünderen Lebensweise

(djd). Zurück zur Natur – dieser Wunsch vieler Menschen ist in gewisser Hinsicht ein Gegentrend zur fortschreitenden Digitalisierung und Beschleunigung der Gesellschaft. Idealerweise beinhaltet das nicht nur, mehr Zeit im Grünen zu verbringen, sondern auch seine Lebensweise der ursprünglichen Natur des Menschen anzupassen. Denn in unserem modernen Alltag sind wir oft großem Stress, Umweltgiften und ungesunder Ernährung ausgesetzt. Dies fördert Zivilisationskrankheiten und schränkt auch das seelische Wohlbefinden ein. Doch wie schaffen wir es, natürlich, glücklich und gesund zu leben? Gesünder leben: Natur trifft Wissenschaft in neuer Akademie Darauf will jetzt beispielsweise die Jentschura-Akademie, die im Mai 2023 in Münster eröffnet wurde, Antworten geben. Dabei lautet das Motto: Natur trifft Wissenschaft. In Kursen und Workshops, die tage- oder auch wochenweise stattfinden, erfahren Interessierte alles zum Thema basische Ernährung und Körperpflege, zu gesunder Bewegung und der Bedeutung eines effektiv arbeitenden Stoffwechsels. Dabei geht es nicht nur um die trockene Theorie, sondern es wird ganz praktisch ausprobiert, gelernt und angeleitet: kochen, baden, Körper und Seele pflegen, Sport treiben und genießen. Darüber hinaus wird aber auch viel vom Wissen vermittelt, das Gründer Dr. h. c. Peter Jentschura in jahrzehntelanger Naturbeobachtung und Forschung angesammelt hat. Im Zentrum stehen hier unter anderem der Stoffwechsel des Menschen als Basis des Lebens, der Weg zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und eine lebenslange sinnvolle Nährstoffversorgung des Körpers. Auch die Bedeutung von Blut, Lymphe, Zell- und Gewebsflüssigkeit als zentraler Faktor unserer Vitalität und unseres Abwehrsystems wird den Teilnehmenden vermittelt. Für Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Verbände Das umfangreiche Seminarangebot – zu entdecken unter www.jentschura-akademie.com – richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen, Vereine und Verbände, die sich für die eigene Gesundheit oder die anderer engagieren möchten. Denn ob wir möglichst lange eine hohe Vitalität und Leistungskraft erhalten können, liegt zu einem großen Teil in unseren eigenen Händen. Ein achtsamer Umgang mit der Natur und mit uns selbst legt die Grundlage für anhaltende Lebensqualität.

22.09.2023

Infusionslösungen sind vor allem für Notfallsituationen lebenswichtig. Für ihre Herstellung werden hochreine Salze aus deutschen Kalibergwerken verwendet. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/Westend61

LEBENSRETTENDE INFUSION

Vollelektrolytlösungen spielen in der Notfallmedizin eine entscheidende Rolle

(djd). Samstagnachmittag, Autobahn A3, kurz vor Osnabrück. Der Stau ist mehrere Kilometer lang. Der Grund: ein schwerer Auffahrunfall. Notarzt und Sanitäter sind vor Ort, um die Verletzten zu versorgen, zwei Patienten werden mit einem Rettungshubschrauber in die nächste Klinik geflogen. In den Sommermonaten, zur Urlaubszeit, eine fast schon alltägliche Situation. Das Statistische Bundesamt verzeichnete allein für das letzte Jahr über 287.000 Unfälle im Straßenverkehr mit Personenschäden. Bei der Erstversorgung am Unfallort, aber auch in den Notfallambulanzen der Kliniken, spielen Infusionslösungen eine entscheidende Rolle. Im Notfall mehr Zeit Mit ihrer Hilfe lässt sich zum Beispiel bei großen Blutverlusten das Herz-Kreislauf-System stabilisieren. Im Notfall bedeutet eine Infusion: 30 Minuten mehr Zeit für den Notarzt, um Leben zu retten. Bei den Infusionslösungen handelt es sich um sogenannte Vollelektrolytlösungen, eine wässrige Lösung, die hochreine Salze in körperähnlicher Konzentration enthält. Unser Körper ist auf die Versorgung mit Elektrolyten angewiesen, der Mineralstoff Kalium ist beispielsweise für die Regulation des Wasserhaushaltes verantwortlich und spielt eine zentrale Rolle für das Nervensystem, und zwar bei der Reizweiterleitung entlang der Nerven. Ebenso ist er an der Muskeltätigkeit beteiligt und reguliert den Blutdruck eines Menschen. Bestandteile der Vollelektrolytlösungen der Notfallmedizin sind neben Kalium auch Natriumchlorid, Kalzium und Magnesium. Lebensretter - Made in Germany Die Salze, die hier zum Einsatz kommen, haben einen sehr hohen Reinheitsgrad von 99,9 Prozent. Wie bei allen medizinischen Anwendungen, die Menschen helfen, ist es wichtig, dass die Ausgangsstoffe dauerhaft höchste Qualität haben. Genau diesen Anspruch erfüllen die Salze, die in einigen Kalibergwerken in Deutschland abgebaut werden. Aus diesen Salzen entsteht mit aufwendiger Technik das sogenannte Pharmasalz - Informationen hierzu gibt es unter www.vks-kalisalz.de. „Die gesamte Produktion ist nach einer entsprechenden ISO-Norm zertifiziert“, erklärt Christoph Wehner, Hauptgeschäftsführer im Verband der Kali- und Salzindustrie, „und das Qualitätsmanagementsystem wird von unabhängigen Prüfdienstleistern überwacht. Vom Ausgangsstoff der Rohlösung bis hin zur Endverpackung wird aus hygienischen Gründen in einem geschlossenen Prozess gearbeitet, um Verunreinigungen auszuschließen." Erst wenn die Qualitätskontrolle die kontinuierlich gezogenen Proben analysiert habe, werde die Ware zum Versand freigegeben und in die ganze Welt geliefert – bis nach Asien oder Australien.

22.09.2023

Runter vom Sofa und ab nach draußen: Ein wesentlicher Schlüssel zu guten Abwehrkräften ist es, dass der Kreislauf auf Touren kommt. Foto: djd/Basica

FIT UND VITAL DURCH DIE KALTE JAHRESZEIT

Die Abwehrkräfte unterstützen: Tipps für ein starkes Immunsystem

(djd). Weniger Sonnenlicht, häufiges Schmuddelwetter und kühle Temperaturen: Mit dem Herbst ist die Zeit gekommen, an unsere Abwehrkräfte zu denken. Gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit sind wir auf ein gesundes Immunsystem angewiesen, um gegen Erkältungen gewappnet zu sein und einem Energieverlust des Körpers vorzubeugen. Bewegung an der frischen Luft Runter vom Sofa und ab nach draußen: Auch wenn manch einer nun lieber auf der Couch relaxen würde - ein wesentlicher Schlüssel zu guten Abwehrkräften ist es, dass der Kreislauf auf Touren kommt, die Haut Tageslicht tanken und dadurch Vitamin D bilden kann. Ebenso wichtig: Auf eine gesunde Ernährung achten – mit viel frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, pflanzlichen Ölen und Nüssen. Tatsache ist allerdings, dass im Herbst und Winter bei vielen der Appetit auf deftiges Essen und süße Snacks steigt. Häufige, unausgewogene Mahlzeiten können jedoch zu einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt führen, was wiederum unseren Stoffwechsel beeinträchtigen und sich auch auf unsere Immunabwehr auswirken kann. Basische Mineralstoffe und Mikronährstoffe für den Körper Ein effektiver Weg für einen funktionierenden Stoffwechsel und eine gesunde Immunabwehr ist es daher, für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu sorgen und das Immunsystem mit spezifischen Mikronährstoffen zu versorgen. Einen wertvollen Beitrag hierzu kann beispielsweise Basica Immun mit Doppel-Wirk-Prinzip leisten. Das Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke kombiniert basische Mineralstoffe mit immunrelevaten Mikronährstoffen. Während das basische Trinkgranulat mit Zink zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel beiträgt, unterstützt die Kapsel mit spezifischen Nährstoffen wie Vitamin C, Vitamin D3, Zink und Selen eine normale Funktion des Immunsystems. Entspannung ist das A und O Studien zeigen auch: Wer zu wenig schläft und unter Dauerstress steht, wird schneller krank. Daher sollte man auf einen gesunden Ausgleich und mehr Entspannung im Leben achten. Informationen für ein Immunsystem in Balance finden sich zum Beispiel unter www.basica.com/de/Balance-Wohlbefinden/Unser-Immunsystem. Regelmäßiges Meditieren und gezielte Atemübungen etwa können Stresshormone senken; ein guter Schlaf kommt dann oft von allein. Als echter Booster für das Immunsystem gilt zudem regelmäßiger und moderater Ausdauersport wie Schwimmen oder Fahrradfahren. Und ansonsten? Viel trinken, um ausgetrocknete Schleimhäute zu vermeiden. Ingwertee und heißes Zitronenwasser zum Beispiel stillen nicht nur den Flüssigkeitsbedarf, sondern pushen zusätzlich die Abwehrkräfte.

22.09.2023

Senioren stehen heute lange aktiv im Leben. Umso wichtiger ist eine gute Sehkraft. Foto: djd/Alcon/Getty Images/Knauer/Johnston

HOHER WISSENSBEDARF BEIM GRAUEN STAR

Viele Menschen kennen moderne Behandlungsoptionen nicht

(djd).Die Bevölkerung in Deutschland altert zunehmend: Laut dem Statistischen Bundesamt waren 2022 bereits 29,4 Prozent der Menschen hierzulande über 60 Jahre alt. Mit dem Alter steigt auch das Risiko für den Grauen Star, medizinisch Katarakt genannt, denn die Sehbeeinträchtigung ist eine normale Begleiterscheinung des Älterwerdens. In Deutschland haben circa zehn Millionen Menschen Anzeichen eines Grauen Stars. Bei einer Katarakt trübt sich die Augenlinse ein, was zu verschwommenem Sehen und verblassenden Farben führt. Behandelbar ist sie durch eine Operation, bei der die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt wird. In Deutschland ist die Kataraktoperation der am häufigsten durchgeführte chirurgische Eingriff am Auge. Umfrage belegt Bedeutung des Sehvermögens Angesichts der großen Verbreitung des Grauen Stars hat Alcon, Spezialist im Bereich Augenheilkunde, in einer aktuellen Umfrage die Bedeutung des Sehvermögens und das Wissen um die Behandlung der Sehbeeinträchtigung bei Menschen ab 50 Jahren untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass das Sehvermögen mit 82 Prozent für die Deutschen das drittwichtigste Merkmal im Zusammenhang mit dem Älterwerden ist, nur das Gedächtnis (88 Prozent) und die Mobilität (83 Prozent) werden noch höher bewertet. Das liegt vor allem daran, dass ältere Menschen heutzutage sehr aktiv sein möchten und laut Umfrage nach der Operation Aktivitäten wie Lesen, Handy-/Tabletnutzung, Autofahren o.ä. ausüben wollen. Doch trotz der hohen Bedeutung der Sehkraft und der Häufigkeit des Grauen Stars gibt es große Informationslücken im Hinblick auf die Kataraktoperation. Vor einer OP gut informiert entscheiden Die Umfrage zeigt, dass nur 56 Prozent der Befragten wissen, dass bei einer Operation eine künstliche Linse in das Auge implantiert wird. Und nur 41 Prozent ist bewusst, dass sie je nach ihren individuellen Bedürfnissen zwischen verschiedenen Linsen-Typen wählen können – Informationen zu Linsenoptionen wie der Vivity-Linse gibt es unter www.wieder-gut-sehen.de. "Gerade für Menschen, die auch im Alter ein gesundes und aktives Leben führen wollen, ist die Operation des Grauen Stars eine wichtige Entscheidung. Sie kann ein entscheidender Faktor dafür sein, dass die Patienten ein so aktives Leben führen können, wie sie es sich in Bezug auf die Sehkraft wünschen”, sagt Dr. Isabell Janßen, Medical Affairs Alcon Europa. Wer nicht nur in der Ferne, sondern auch in der Nähe und beim Autofahren gut sehen will, kann dies mit modernen Speziallinsen erreichen. Sie machen es heute oft möglich, nach der OP je nach Linsentyp eine große Brillenunabhängigkeit zu erreichen und wieder nahezu so gut zu sehen wie in jungen Jahren.

22.09.2023

Natürliches Zahnweiß ohne Titandioxid: Bei der Wahl der Zahncreme sollte man darauf achten, dass sie ohne den weißenden Inhaltsstoff auskommt, der in Lebensmitteln nicht mehr verwendet werden darf. Foto: djd/Aminomed/momentimages/Tetra Images/F1online/Yuri Arcurs

ZAHNPFLEGE IST MEHR ALS ZAHNBÜRSTE UND ZAHNSEIDE

Auch die Wahl der Zahncreme spielt eine große Rolle

(djd). Eine sorgfältige und gründliche Zahnpflege zu Hause ist die Basis für eine möglichst optimale Zahn- und Mundgesundheit. Neben Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnseide, Interdentalbürste und einer regelmäßigen Prophylaxe beim Zahnarzt spielt auch die Wahl der Zahncreme eine Rolle. Tenside, die Bestandteil aller Zahncremes sind, lösen Beläge, die die Zahnbürste dann wegputzt. Die richtige Zahncreme ist besonders für Trägerinnen und Träger einer Zahnspange wichtig oder für Menschen, die unter Zahnverfärbungen leiden. Natürliches Zahnweiß ohne das in der Diskussion stehende Titandioxid Wer gern Kaffee, Tee oder ein Glas Rotwein genießt, bekommt früher oder später Zahnbeläge, Raucher meistens sogar schlechten Atem und braune Zähne. Unschön und ungesund. Ohne die sonst bei Raucherzahncremes übliche Scheuer­methode kann beispielsweise Pearls & Dents mit einem natürlichen Perlsystem diese hart­näckigen Beläge auf effektive und zugleich sanfte Weise entfernen. Die kleinen und weichen, biologisch abbaubaren Natur-Pflege-Perlen reinigen die Zähne glatt und sauber, sie rollen Beläge und Verfärbungen auch aus engsten Zwischenräumen weg. Die Perlen sind weicher als der Zahnschmelz, sodass sie diesen oder das Dentin auch bei freiliegenden Zahnhälsen nicht angreifen. Die Zahncreme kommt dabei ohne den weißenden Inhaltsstoff Titandioxid aus, der in Lebensmitteln nicht mehr verwendet werden darf. Zahnpflegetipps für Zahnspangenträgerinnen und -träger Die korrekte Reinigung von Zähnen und Zahnzwischenräumen ist bei festsitzenden Zahnspangen ebenso wichtig wie schwierig. Eine elektrische Zahnbürste mit einem für Zahnspangen optimierten Zahnbürstenkopf kann beim Putzen helfen. Zweimal im Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis erfolgen. Leicht aus dem Fokus gerät bei der Pflege ein Utensil, das täglich gleich mehrmals zum Einsatz kommen sollte: die richtige Zahncreme. Sie erleichtert die Zahnpflege und unterstützt die Hygiene im Mundraum. Wichtig ist, dass sie effektiv reinigt und dabei den Zahnschmelz unbeeinträchtigt lässt. Dafür eignet sich beispielsweise die medizinische Zahncreme Pearls & Dents. Sie wurde ursprünglich von Kieferorthopäden speziell zur Reinigung bei festen Zahnspangen entwickelt. Das biologisch abbaubare Natur-Perl-System putzt auch die schwer zugänglichen Zahn­flächen hinter den Spangenbögen, an den Bracketrändern und in den Zahn­zwischenräumen sauber, ohne den Zahn­schmelz zu beeinträchtigen. So können sogenannte White Spots, eine Demineralisation und im Endeffekt sogar Karies im Idealfall gar nicht erst entstehen. Ein Kurzfilm auf www.pearls-dents.de informiert anschaulich über die Wirkweise.

22.09.2023

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 70.000 Frauen und 700 Männer an Brustkrebs. Im Durchschnitt erkranken Frauen im Alter von 64 Jahren, jedoch sind auch etwa drei von zehn Frauen bei der Diagnosestellung ju¨nger als 55 Jahre. Foto: djd/www.brustkrebs.de/her2/Freepik Company S.L.

JEDE BRUSTKREBSERKRANKUNG IST ANDERS

Brustkrebsmonat Oktober: Neue Entwicklungen in der Tumordiagnostik machen Mut

(djd). Seit 1985 ist der zehnte Monat des Jahres offizieller Brustkrebsmonat. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 70.000 Frauen und 700 Männer an Brustkrebs. Im Durchschnitt erkranken Frauen im Alter von 64 Jahren, jedoch sind auch etwa drei von zehn Frauen bei der Diagnosestellung ju¨nger als 55 Jahre. Bei Männern ist eine Erkrankung vor dem 60. Lebensjahr sehr selten. Bei ihnen beträgt das Alter bei Diagnosestellung im Schnitt 72 Jahre. Dank neuer Entwicklungen und Fortschritten in der Therapie haben sich die Überlebenschancen von Betroffenen deutlich verbessert. Betroffene profitieren von spezifischer Therapie Jede Brustkrebserkrankung ist individuell. Für die Behandlung ist es daher wichtig, die biologischen Eigenschaften der Tumorzellen zu verstehen. Ein zentraler Bestandteil der Brustkrebsuntersuchung ist die Bestimmung des Rezeptorstatus. Der Wachstumsfaktor-Rezeptor Typ 2 (HER2) befindet sich auf der Oberfläche von Tumorzellen und regt die Krebszelle zur Teilung an. Eine erhöhte Aktivität trägt wesentlich zum Tumorwachstum und möglicherweise auch zur Metastasierung bei. HER2 wurde Ende der 1990er-Jahre als erster Biomarker bei Brustkrebs identifiziert. Durch diese Entdeckung konnten Patientinnen und Patienten, bei deren Tumoren eine große Anzahl an HER2 nachgewiesen wurde und die damit als HER2-positiv eingestuft wurden, erstmals vom Einsatz einer spezifischen gegen HER2 gerichteten Therapie profitieren. Voraussetzung, um herauszufinden, welche Therapie für welche Patientin infrage kommt, ist ein von Pathologen erstellter histologischer und immunhistochemischer Befund. Dieser gehört heute standardmäßig zu jeder Untersuchung bei neu diagnostizierten Patienten. Zweiter Blick bei Tumordiagnostik lohnt sich Bisher wurde das Tumorgewebe in HER2-positiv und HER2-negativ eingeteilt. Neu hinzugekommen ist der „HER2-low“-Status, das heißt, die Tumore weisen eine niedrige HER2-Expression auf. Dieser Expressionsstatus betrifft etwa 50 Prozent aller Brustkrebs-Patienten. Daher kann es sinnvoll sein, den Status genauer oder neu zu bestimmen. Denn: Je nach Anzahl an HER2-Rezeptoren kann der Einsatz einer zielgerichteten Therapie in Erwägung gezogen werden. Unter www.brustkrebs.de/her2 gibt es mehr Infos zur Bedeutung des Status, wie eine Testung funktioniert, wann ein erneuter Test sinnvoll ist und an wen sich Betroffene wenden können. Dazu bietet die Website Checklisten fürs Arztgespräch. Eine genaue Definition des Status spielt eine zentrale Rolle, damit Patienten von einer spezifisch auf die jeweilige Erkrankung zugeschnittenen Behandlung profitieren können. Denn Wissen und ein besseres Verständnis können beim Umgang mit der Erkrankung helfen.

18.08.2023

Die Leistungen abrufen, die man wirklich braucht: Sogenannte Budgettarife bieten den Vorteil größtmöglicher Flexibilität und vieler Kombinationsmöglichkeiten. Foto: djd/Nürnberger Versicherung/thx

WENN ES ANDERS KOMMT, ALS VIELLEICHT GEDACHT

Krankenzusatzversicherung: Was man zu sogenannten Budgettarifen wissen sollte

(djd). Bekannt sind sogenannte Budgettarife schon länger in der betrieblichen Krankenversicherung: Das Unternehmen wählt für seine Belegschaft ein "Gesundheitspaket" in Kombination mit einer bestimmten Budgethöhe, die jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter pro Jahr zur Verfügung steht. Je nach Belieben können die Angestellten medizinische Leistungen aus verschiedenen Bereichen in Anspruch nehmen. Dieses Budgetmodell gibt es als privaten Zusatztarif auch für gesetzlich Krankenversicherte. Das sollte man dazu wissen: Warum können Budgettarife sinnvoll sein? Zahnzusatzversicherung, Zusatzversicherung für Alternativmedizin, Brillenversicherung, Vorsorgeversicherung und vieles mehr: Bei Krankenzusatzversicherungen haben gesetzlich Versicherte in Deutschland die Qual der Wahl. Die privaten Zusatzpolicen übernehmen zumindest einen Teil der Kosten, die der Kassenpatient bei vielen Behandlungen sonst aus eigener Tasche bezahlen müsste. Das Problem: Niemand weiß im Vorhinein, welche dieser Zusatzversicherungen er in nächster Zeit tatsächlich brauchen wird. In Budgettarifen sind viele Leistungen enthalten, für die man sonst separate Zusatzversicherungen abschließen müsste. Gibt es dafür Beispiele? Jemand hat etwa eine Zahnzusatzversicherung. Aber dann bereitet nicht das Gebiss Schwierigkeiten, sondern das Bewegungs- und Nervensystem, und man würde gerne eine Osteopathin aufsuchen. Die Osteopathie gehört aber nicht zur klassischen Schulmedizin - die Kosten müssen gesetzlich Versicherte ohne Zusatzversicherung in der Regel aus eigener Tasche bezahlen. Oder man hat eine Zusatzversicherung für Alternativmedizin - und erfährt nach dem Besuch beim Augenarzt, dass man bei der Brille oder der Kontaktlinse eine neue Sehstärke braucht. Neue Sehhilfen können ganz schön ins Geld gehen - auch hier würde die Budgetversicherung einspringen. Worauf sollte man beim Abschluss einer Budgetversicherung achten? Die Police sollte möglichst viele Leistungen abdecken. Bei der Nürnberger Versicherung etwa steht bei der ambulanten Budget-Zusatzversicherung in jedem Jahr ein Budget in Höhe von 600 Euro zur Verfügung, das für verschiedene Leistungen eingesetzt und kombiniert werden kann, alle Infos gibt es unter www.nuernberger.de. Vor Abschluss muss lediglich eine Gesundheitsfrage beantwortet werden. Zu den abgedeckten Leistungen zählen Kosten für Alternativmedizin, für Sehhilfen, für Lasik, für Vorsorgeuntersuchungen, für Schutzimpfungen oder auch für professionelle Zahnreinigung, Wurzel- und Parodontosebehandlungen.

18.08.2023

Die Schule und das Lernen fallen vielen Kindern nach den langen Ausfallzeiten schwerer. Foto: djd/Nervoregin/Getty Images/romrodinka

KINDERN DEN STRESS NEHMEN

Wie Eltern bei Unruhe und Gereiztheit unterstützen können

(djd). Corona ist durch viele neue Herausforderungen aus dem Blickfeld geraten. Doch gerade die Jüngeren haben teilweise bis heute mit den Folgen zu kämpfen. Zwar erholen sich Kinder und Jugendliche langsam von mentalen Belastungen durch die Pandemie. Aber trotz geöffneter Schulen sowie mehr Sport- und Freizeitangeboten fühlen sich acht von zehn Kindern weiterhin seelisch belastet. Und es leiden immer noch mehr junge Menschen unter psychosomatischen Stress-Symptomen als vor Beginn der Pandemie 2020. Das ergab der Abschlussbericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche durch Corona“. Zusätzlich verstärken hoher Medienkonsum und die schlechte Nachrichtenlage die Probleme. Hilfe aus der Natur Typische Anzeichen sind etwa Reizbarkeit, Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit und Ängstlichkeit. Besonders die Schule und das Lernen erscheinen anstrengender als früher, oft treten unspezifische Bauch- und Kopfschmerzen auf. Manche Kinder werden in der Folge immer stiller und antriebsloser, andere fallen durch aggressives und destruktives Verhalten auf. Was können Eltern tun? Zum Ersten gilt es, ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Kind zu suchen, Mut zuzusprechen und Hilfe anzubieten. Zudem erklärt Apothekerin Julia Lohmüller aus Essen: „Kinder sind durch Reizüberflutung und Stress schnell erschöpft und reagieren häufig gereizt. Ich empfehle dann gerne ein Präparat, das verschiedene Heilpflanzen kombiniert und sehr gut verträglich ist. Bei Erschöpfung haben sich Acidum phosphoricum und Hafer bewährt. Darüber hinaus wirken Scheinmyrthe, Johanniskraut und Passionsblume ausgleichend und beruhigend. Vereint sind diese Wirkstoffe in Nervoregin“. Die Tabletten können Stress und Anspannung sanft lindern und neue Energie geben. Tipps für besorgte Eltern Grundsätzlich sollten Mama und Papa auch im Alltag gezielt unterstützen. Hierbei ist wichtig: - Wenn Eltern viel außer Haus sind, gemeinsam einen Tagesplan entwickeln, der Kindern gegen den Blues hilft. - Sich über Homöopathie informieren. Die Drehscheibe „Homöopathie für Kinder“ etwa zeigt schnell und einfach für 34 häufig auftretende Beschwerden bei Kindern das passende Mittel. Unter www.pflueger.de/kinder-drehscheibe-hom kostenlos bestellbar. - Medienkonsum reduzieren und für genügend Ausgleich durch Sport und Hobbys sorgen. - Hilfreich sind zudem Entspannungsübungen für Kinder wie Lachen, Atemtechniken und progressive Muskelentspannung. Unter www.nervoregin.de/downloads gibt es Vorlagen.

18.08.2023

Stopp! Wenn andere einem zu viele Aufgaben aufladen wollen, ist es wichtig, auch Nein sagen zu können. Foto: djd/Padma/unsplash/nadine shaabana

JA SAGEN ZUM NEIN SAGEN

Grenzen setzen ist wichtig für Wohlbefinden und Selbstwertgefühl

(djd). Viele kennen das: Man hat zu einer Aufgabe, einem Termin oder ähnlichem zu schnell Ja gesagt und merkt erst später, dass man dafür eigentlich keine Zeit, Lust oder Energie hat. Trotzdem beißt man sich dann durch und schwört sich, es beim nächsten Mal besser zu machen. Menschen fällt es häufig schwer, in solchen Situationen eine ablehnende Haltung zu zeigen. Zu hoch sind Leistungsdruck oder soziale Konventionen. Dabei ist es wichtig, seine persönlichen Ressourcen und Grenzen zu kennen – und dies auch zu kommunizieren. Ansonsten drohen Überlastung und mitunter sogar Respektverlust. Daher sollte man sich für jede Entscheidung etwas Zeit nehmen und sich fragen, wie die individuelle Leistungsfähigkeit gerade aussieht. Körperliche und geistige Grundlagen schaffen Die Sicht der Tibetischen Konstitutionslehre zeichnet hier ein schönes Bild: Steht man stabil und ausbalanciert auf dem Boden und fühlt sich verwurzelt in der Welt, dann sind auch die eigenen Zu- und Absagen ausbalanciert, bewusst und geerdet. Um die nötige körperliche und geistige Grundlage zu schaffen, ist gute Selbstfürsorge entscheidend. Viele Tipps hierzu finden sich unter www.padma.de. Das beinhaltet zum Beispiel eine bewusste Ernährung. Zum Power-Start in einen produktiven Tag empfiehlt sich besonders ein warmes Frühstück – etwa Porridge mit Datteln, Nüssen und Bananen. Das sorgt laut Tradition der alten Tibeter für erdende Energie und man geht mit mehr Gelassenheit ans Werk. Ein weiterer Tipp: Spice up your life. Gewürze haben sich in Sachen Gesundheit lange bewährt. Sie sind natürliche Taktgeber, die den Körper mit wertvollen Impulsen lenken. So werden Kümmel, Süßholz, Muskatnuss oder Bockshornklee erdende, einhüllende und verwurzelnde Eigenschaften zugeschrieben. Enthalten sind diese in fertigen tibetischen Kräuterrezepturen wie Padma NervoTib mit Magnesium. Denn im Alltag ist es oft schwierig, Gewürze und Co. in ausgewogener Menge übers Essen zu sich zu nehmen. Man muss nicht alles hinkriegen Generell sollte jeder sich bewusst machen, dass man nicht alles immer schaffen muss. Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen oder bewältigen zu können. Es kommt nur darauf an, dies klar zu äußern und Hilfe einzufordern. Das signalisiert die Bereitschaft, etwas Neues zu lernen, zeigt aber auch Grenzen auf. In den meisten Fällen bringt das mehr Respekt ein, als wenn man einfach Ja sagt und die Dinge womöglich eher schlecht als recht erledigt. Wer lernt, auch mal Nein zu sagen, festigt sein Selbstbewusstsein, gewinnt mehr Freiheit und mentale Stärke.

18.08.2023

In Herbst und Winter hat die Abwehr besonders viel zu tun, denn Infekte haben jetzt Hochsaison. Foto: djd/ermsech-immun.de/Getty Images/SimpleImages

HOCHSAISON FÜRS IMMUNSYSTEM

In Herbst und Winter kann die Abwehr Unterstützung gut gebrauchen

(djd). Ob Sturm und Regen im Herbst oder klirrende Kälte im Winter: In der kalten Jahreszeit fühlen sich die Erreger vieler unangenehmer Infekte besonders wohl und starten zum Angriff auf unseren Körper – besonders auf die Atemwege. Gegen Erkältung, Bronchitis, Grippe und Corona, aber auch Blasenentzündungen und Noroviren ist dann ein fittes Immunsystem gefragt. „Dafür kann jeder selbst etwas tun“, weiß Dr. Enrico Schramm, Leiter Medizinische Wissenschaften bei Biokanol Pharma. „Denn zum Glück reichen oft schon einfache Maßnahmen, um das Immunsystem bei seiner Arbeit zu unterstützen.“ Hygiene und eine gute Nährstoffversorgung Das fängt damit an, schädliche Keime erst gar nicht an sich heranzulassen. Regelmäßiges Händewaschen, Abstand zu Erkrankten und gründliches Lüften helfen dabei. Von innen lässt sich die Abwehr vor allem durch eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Ballaststoffen stärken. „Außerdem sollte man auf die Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen achten“, erklärt Dr. Schramm. „Vitamin D beispielsweise unterstützt die normale Funktion des Immunsystems. Es wird größtenteils unter dem Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet, weswegen wir damit in Deutschland während der dunklen Jahreszeit oftmals unterversorgt sind.“ Auch Vitamin C und das Spurenelement Zink tragen zu einer normal funktionierenden Abwehr bei und sollten auf dem Speiseplan nicht fehlen – mehr dazu auch unter www.ermsech-immun.de. Wer nicht sicher ist, immer gut versorgt zu sein, kann wichtige Nährstoffe auch zusätzlich ergänzen. So enthält zum Beispiel Ermsech Immun Vitamin D und C, Zink, Calcium-Lactat sowie Teile der Pflanze Echinacea purpurea, die schon von den Ureinwohnern Nordamerikas als vielseitiges Mittel verwendet wurde. Anregung und Ruhe Das Immunsystem braucht aber nicht nur die richtigen Nährstoffe, sondern auch Anregung. Bewegung an der frischen Luft, Saunagänge und Wechselduschen bringen es auf Trab und kurbeln die Durchblutung der Schleimhäute an. Dauerhafter Stress kann allerdings negativ wirken. „Deswegen ist es wichtig, nach Phasen der Anspannung Ruheinseln für die Entspannung und Erholung zu finden“; erklärt Dr. Schramm. „Eignen tun sich dafür zum Beispiel Yoga, Meditation und Autogenes Training, aber auch ein gutes Buch sowie gute Freunde. Und nicht zuletzt sollte man darauf achten, ausreichend zu schlafen.“

18.08.2023

Seit 2017 ist es hierzulande möglich, medizinisches Cannabis für verschiedene Indikationen auf Rezept zu erhalten. Foto: djd/www.recannis.de/alexandarilich/12

CANNABIS FÜR DIE GESUNDHEIT

Zum medizinischen Nutzen sind Qualität und Erfahrung gefragt

(djd). Seit 2017 ist es hierzulande möglich, medizinisches Cannabis für verschiedene Indikationen auf Rezept zu erhalten. Zu den potenziellen Einsatzgebieten zählen beispielsweise chronische oder neuropathische Schmerzen sowie Chemotherapie-induzierte Übelkeit. Auch Erkrankungen wie Epilepsie, das Tourettesyndrom, ADHS, Depressionen, Angst- und Schlafstörungen als auch Psychosen sind in den Fokus der Behandlung gerückt. Die Nachfrage nach einer Therapie mit Medizinalcannabis bei Ärzten ist groß. Umso wichtiger ist es, sich auf langjährige Erfahrung und eine gute, gleichbleibende Qualität verlassen zu können. Deutschland profitiert vom Know-how aus Israel Mit besonderem Know-how kann hier beispielsweise Israel punkten. Das Land hat eine langjährige Tradition in der Erforschung und medizinischen Anwendung von medizinischem Cannabis. So werden dort zum Beispiel spezialisierte Krankenschwestern beschäftigt, die Patientinnen und Patienten bei der Behandlung mit medizinischem Cannabis begleiten und dabei auch wesentliche Daten erheben können. Dies ermöglicht es, auf Therapieerfahrungen mit Tausenden von Patienten zuzugreifen. Hinzu kommen mehr als 37 klinische und präklinische Studien sowie über 20 Publikationen. Davon profitiert beispielsweise auch das Traditionsunternehmen Fette Pharma. Vorteil für Patienten in Deutschland und für das medizinische Fachpersonal: Ihnen steht damit ein breites Portfolio studienbasierter medizinischer Cannabisprodukte zur Verfügung, die alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen Fachpersonal bei der Therapie mit einem eigenen Expertenteam. Was im Alltag bei der Anwendung von Cannabis zu beachten ist Bei der Anwendung von Cannabis als Arzneimittel sollten im Alltag einige wichtige Aspekte beachtet werden, zumal es sich hierbei rechtlich um ein Betäubungsmittel handelt. Mehr Informationen hierzu gibt es etwa unter www.recannis.de. So sollte medizinisches Cannabis - wie generell alle Medikamente - stets für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Für die Teilnahme am Straßenverkehr gelten die gleichen Vorgaben wie für alle Patienten, die ein Arzneimittel einnehmen, das die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder eine Maschine zu bedienen, beeinflusst. Am besten berät man sich hier mit den behandelnden Ärzten und Ärztinnen. Zudem wird empfohlen, auf die Anwendung von medizinischem Cannabis im öffentlichen Raum zu verzichten. Bei Reisen mit entsprechenden Präparaten sollte man sich vorab bezüglich des jeweiligen Landes gut informieren.

07.08.2023

Läuft unser Energiestoffwechsel "rund", haben wir genug Energie, um den Alltag zu meistern, innere Kraft zu schöpfen und einen klaren Kopf zu bekommen. Foto: djd/Basica/wavebreakmedia/Shutterst

EINMAL DEN AKKU AUFLADEN

Mit Bewegung und Powerstoffen die körpereigene Energie entfachen

(djd). Sich mal wieder aufs Rad schwingen, eine Walking-Runde einplanen oder bei Wanderausflügen bewusst die Natur genießen: In der warmen Jahreszeit macht es Spaß, draußen aktiv zu sein. Die Bewegung an der frischen Luft und die belebende Sonne tun einiges dafür, dass wir neue Kraft für den oft stressigen Alltag schöpfen. Denn Termindruck, Doppelbelastung durch Familie und Beruf, Nachtarbeit und Überstunden fordern Körper und Geist. Um die Leistungsfähigkeit nachhaltig zu erhalten, muss der Körper ausreichend mit den richtigen Mineralstoffen und Vitaminen versorgt werden. Den Energiestoffwechsel auf Touren bringen Läuft der Energiestoffwechsel "rund", haben wir genug Energie, um den Alltag zu meistern, innere Kraft zu schöpfen und einen klaren Kopf zu bekommen. Gute Voraussetzungen dafür liefert eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Dies dauerhaft im Alltag einzuhalten, stellt allerdings eine echte Herausforderung dar. Trotz bewusster Ernährungsweise kann es gelegentlich zu einem Defizit an wichtigen Mineralstoffen kommen. Wertvolle Unterstützung kann daher eine Nahrungsergänzung mit einer besonderen Mischung aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Basica Energie leisten. B- Vitamine etwa sind dafür bekannt, dass sie zu einem normalen Energiestoffwechsel sowie zur Stabilität der Psyche beitragen und für eine normale Nervenfunktion sorgen. Magnesium, Folsäure, und Niacin wiederum gelten als Powerstoffe, die dabei unterstützen, Müdigkeit und Erschöpfung zu verringern. Zink für die Säure-Basen-Balance Ein gut funktionierendes Säure-Basen-Gleichgewicht ist die Basis für alle Stoffwechselprozesse in unserem Körper. Dabei hilft der Mikronährstoff Zink. Unter www.basica.com erfährt man mehr zum Säure-Basen-Gleichgewicht. Dort finden sich auch abwechslungsreiche basische Rezepte und viele Tipps zum Thema Ernährung. Basische Lebensmittel, die den Stoffwechsel ankurbeln und sich auf den gesamten Organismus positiv auswirken können, sind unter anderem Bananen, Avocados, Nüsse und Blaubeeren. Was man außerdem nicht vergessen sollte: Um seine Akkus aufzuladen, sind neben der richtigen Ernährung und regelmäßiger Bewegung auch ausreichende Ruhepausen und erholsamer Schlaf nötig.

07.08.2023

Auf dem Weg zur Wunschfigur: Die Teilnehmer am Therapieprogramm erlernen und trainieren ein neues Ess- und vor allem auch Bewegungsverhalten - unterstützt werden sie dabei von geschulten Trainern. Foto: djd/Optifast

DAMIT DIE PFUNDE SCHMELZEN

Ernährung, Bewegung, Verhalten: So bekommt man starkes Übergewicht in den Griff

(djd). Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland wiegt zu viel, 9,1 Millionen Erwachsene sind sogar deutlich übergewichtig oder adipös – das hat eine Studie aus dem Jahr 2019 ergeben. Doch man muss Übergewicht nicht einfach hinnehmen: Es gibt Programme, die selbst in schwierigen Fällen helfen können. Auch Kathrin (36) wollte etwas ändern. Noch vor kurzer Zeit wog sie mehr als 100 Kilogramm bei einer Größe von 1,64 Metern – ihre Lieblingskleidung passte schon längst nicht mehr, lagerte in Kisten auf dem Dachboden. Sie wollte etwas ändern, probierte eine Diät nach der anderen, aber nichts hat richtig funktioniert. Das Übergewicht beeinflusste zunehmend ihre Lebensqualität, wie es bei vielen Menschen mit Übergewicht der Fall ist. Spätestens wenn gesundheitliche Risiken auftreten, ist eine Gewichtsreduktion ratsam – und zwar eine, die auf Dauer wirkt. Reduktion medizinischer Risikofaktoren Spezielle interdisziplinäre Therapieprogramme kombinieren die Veränderungen der Verhaltens-, Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten und werden zudem medizinisch begleitet. Kathrin hat sich beispielsweise für das Optifast 52 Programm entschieden. Es ist auf 52 Wochen ausgelegt und richtet sich an stark übergewichtige Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 30, bei denen gesundheitliche Beeinträchtigungen wahrscheinlich sind oder bereits bestehen. Ziel ist eine langfristige Gewichtsabnahme, durch die auch medizinische Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte oder Typ-II-Diabetes reduziert werden können. Zudem könnte eine Verringerung der Dosis oder sogar das Absetzen von Arzneimitteln möglich werden – mehr Informationen gibt es etwa unter www.optifast.de. In mehr als 30 spezialisierten Therapiezentren begleiten Teams aus Ärzten, Ernährungsfachkräften, Bewegungstherapeuten und Psychologen die Teilnehmenden, einmal pro Woche findet eine Gruppensitzung mit anderen Teilnehmern statt. Langsame Umstellung auf gesunde Mahlzeiten Bereits in einer zwölfwöchigen Fastenphase am Anfang, in der Mahlzeiten durch Cremes, Shakes und Suppen ersetzt wurden, hat Kathrin 23 Kilogramm abgenommen. Ihre Befürchtung, danach wieder in alte Muster zu verfallen, bestätigte sich nicht: "Durch die langsame Umstellung auf frisch zubereitete gesunde Mahlzeiten hält sich das Rückfallrisiko in Grenzen, in der Ernährungsberatung sowie in der Verhaltenstherapie haben wir viele konkrete Tipps bekommen." Kathrin fühlt sich mittlerweile deutlich fitter, gerät nicht mehr so schnell außer Atem und freut sich darüber, wieder in ihre "alte" Kleidung zu passen: "Ich habe sie vom Dachboden geholt, anprobiert – und tatsächlich: Die Sachen haben gepasst. Es war ein unbeschreibliches Gefühl!"

07.08.2023

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Testosteron auch zur Aufrechterhaltung des psychischen Gleichgewichts notwendig ist. Foto: djd/Besins Healthcare Germany GmbH/Kurhan - stock.adobe.com

TRAURIG, NIEDERGESCHLAGEN, IMMER HÄUFIGER LUSTLOS?

Bei Männern kann Testosteronmangel einen negativen Einfluss auf die Psyche haben

(djd). Sportsender statt Fitnessstudio, Netflix statt Nachtleben, Schlaf statt Sex: Viele Männer sind ab einem gewissen Alter von einer für sie unerklärlichen Antriebsschwäche betroffen. Diese kann sich – einhergehend mit Stimmungsschwankungen – schnell zu Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und sogar zu einer Depression verstärken. Nicht selten steckt ein Testosteronmangel hinter den Beschwerden. Testosteron beeinflusst auch die Psyche des Mannes Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass das männliche Sexualhormon Testosteron auch zur Aufrechterhaltung des psychischen Gleichgewichts notwendig ist. Das Hormon ist eine Voraussetzung für eine allgemein positive Stimmung und damit eine gute Lebensqualität. Denn Testosteron beeinflusst nicht nur Körperfunktionen wie die Muskelstärke oder die Erektion des Penis – es hat auch eine Wirkung auf die Psyche des Mannes und seine Selbstwahrnehmung. Ein Testosteronmangel kann daher die Lebensqualität und die Beziehung zur Partnerin oder zum Partner belasten. Ein solcher dauerhafter Testosteronmangel kann schon bei Männern ab 40 Jahren auftreten, manchmal sogar noch früher. Bei Symptomen Selbsttest machen und dann gegebenenfalls ab zum Testosteroncheck Bei Erschöpfung und Müdigkeit, Schlafstörungen, Antriebsschwäche und Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression sollte man deshalb an die Möglichkeit eines Testosteronmangels denken. Von Expertinnen und Experten wurde ein Test in Form eines Fragebogens entwickelt, mit dessen Hilfe bei Männern ein eventuell vorliegender Testosteronmangel erkannt werden kann. Man findet den anonymen Test als Online-Version beispielsweise unter www.testocheck.de, die Beantwortung der Fragen dauert nur wenige Minuten. Weist das Testergebnis auf einen Testosteronmangel hin, sollte der Mann eine Arztpraxis aufsuchen, um seinen Testosteronspiegel labormedizinisch bestimmen zu lassen. Lebensstil ändern Männer sollten bei Vorliegen eines Testosteronmangels aber nicht alleine auf eine Testosteron-Therapie setzen, sondern zusätzlich einen gesünderen Lebensstil anstreben. Besonders hervorzuheben sind hier eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und Sport – für die Motivation dazu kann ein durch die Therapie normalisierter Testosteronwert durchaus hilfreich sein.

07.08.2023

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 70.000 Frauen und 700 Männer an Brustkrebs. Im Durchschnitt erkranken Frauen im Alter von 64 Jahren, jedoch sind auch etwa drei von zehn Frauen bei der Diagnosestellung ju¨nger als 55 Jahre. Foto: djd/www.brustkrebs.de/her2/Freepik Company S.L.

JEDE BRUSTKREBSERKRANKUNG IST ANDERS

Brustkrebsmonat Oktober: Neue Entwicklungen in der Tumordiagnostik machen Mut

(djd). Seit 1985 ist der zehnte Monat des Jahres offizieller Brustkrebsmonat. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 70.000 Frauen und 700 Männer an Brustkrebs. Im Durchschnitt erkranken Frauen im Alter von 64 Jahren, jedoch sind auch etwa drei von zehn Frauen bei der Diagnosestellung ju¨nger als 55 Jahre. Bei Männern ist eine Erkrankung vor dem 60. Lebensjahr sehr selten. Bei ihnen beträgt das Alter bei Diagnosestellung im Schnitt 72 Jahre. Dank neuer Entwicklungen und Fortschritten in der Therapie haben sich die Überlebenschancen von Betroffenen deutlich verbessert. Betroffene profitieren von spezifischer Therapie Jede Brustkrebserkrankung ist individuell. Für die Behandlung ist es daher wichtig, die biologischen Eigenschaften der Tumorzellen zu verstehen. Ein zentraler Bestandteil der Brustkrebsuntersuchung ist die Bestimmung des Rezeptorstatus. Der Wachstumsfaktor-Rezeptor Typ 2 (HER2) befindet sich auf der Oberfläche von Tumorzellen und regt die Krebszelle zur Teilung an. Eine erhöhte Aktivität trägt wesentlich zum Tumorwachstum und möglicherweise auch zur Metastasierung bei. HER2 wurde Ende der 1990er-Jahre als erster Biomarker bei Brustkrebs identifiziert. Durch diese Entdeckung konnten Patientinnen und Patienten, bei deren Tumoren eine große Anzahl an HER2 nachgewiesen wurde und die damit als HER2-positiv eingestuft wurden, erstmals vom Einsatz einer spezifischen gegen HER2 gerichteten Therapie profitieren. Voraussetzung, um herauszufinden, welche Therapie für welche Patientin infrage kommt, ist ein von Pathologen erstellter histologischer und immunhistochemischer Befund. Dieser gehört heute standardmäßig zu jeder Untersuchung bei neu diagnostizierten Patienten. Zweiter Blick bei Tumordiagnostik lohnt sich Bisher wurde das Tumorgewebe in HER2-positiv und HER2-negativ eingeteilt. Neu hinzugekommen ist der „HER2-low“-Status, das heißt, die Tumore weisen eine niedrige HER2-Expression auf. Dieser Expressionsstatus betrifft etwa 50 Prozent aller Brustkrebs-Patienten. Daher kann es sinnvoll sein, den Status genauer oder neu zu bestimmen. Denn: Je nach Anzahl an HER2-Rezeptoren kann der Einsatz einer zielgerichteten Therapie in Erwägung gezogen werden. Unter www.brustkrebs.de/her2 gibt es mehr Infos zur Bedeutung des Status, wie eine Testung funktioniert, wann ein erneuter Test sinnvoll ist und an wen sich Betroffene wenden können. Dazu bietet die Website Checklisten fürs Arztgespräch. Eine genaue Definition des Status spielt eine zentrale Rolle, damit Patienten von einer spezifisch auf die jeweilige Erkrankung zugeschnittenen Behandlung profitieren können. Denn Wissen und ein besseres Verständnis können beim Umgang mit der Erkrankung helfen.

07.08.2023

Die Zahngesundheit der Deutschen hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie/Getty Images/ljubaphoto

GESUNDE ZÄHNE FÜR ALLE

Zum Tag der Zahngesundheit: Einfache Maßnahme für die Kariesprophylaxe

(djd). "Der Zahnarzt hat überhaupt nicht gebohrt." Die Älteren werden diesen Satz aus der Werbung einer Zahnpasta-Marke noch kennen. In vielen Altersgruppen war der Kampf gegen Karies erfolgreich. Im Ranking "Atlas der Zahngesundheit" etwa erzielte Deutschland unter 26 europäischen Ländern den zweiten Platz. Dennoch sehen Experten Handlungsbedarf. Zahngesundheit der Bevölkerung weiter verbessern "Bei der Zahngesundheit der Zwölfjährigen sind wir Weltspitze. Auch in allen anderen Altersgruppen haben wir uns in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, aber es bleibt noch viel zu tun", sagt etwa der Zahnmediziner Professor Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke. Er sieht Handlungsbedarf bei Kindern unter sechs Jahren, bei den Erwachsenen, die eben nicht mehr wie Heranwachsende in den Genuss von gesetzlich finanzierten Prophylaxe-Programmen kommen, bei Pflegebedürftigen, die auch bei der Mundhygiene Unterstützung benötigen, sowie bei Menschen aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Kollektive Prävention Doch wie lassen sich diese verschiedenen Gruppen erreichen? Eine Möglichkeit sieht Professor Zimmer in der Nutzung von fluoridiertem Speisesalz, das in jedem Supermarkt erhältlich ist. "Fluoridiertes Speisesalz ist eine Form der kollektiven Prävention, die grundsätzlich alle Menschen erreichen kann, also auch Pflegebedürftige und Menschen aus schwierigen sozialen Verhältnissen", sagt der Zahnmediziner. Bisher ist fluoridiertes Speisesalz auf die Nutzung in der heimischen Küche beschränkt. "Das ist zu wenig", ist Professor Zimmer überzeugt und fordert: "Wir brauchen die gesetzlichen Rahmenbedingungen, dass fluoridiertes Speisesalz in der Gemeinschaftsverpflegung und bei der Zubereitung von Lebensmitteln wie Brot, Wurst, Fleisch und Käse sowie bei Fertignahrung wie Pizza und Fastfood eingesetzt werden darf." Unter www.vks-kalisalz.de gibt es weitere Informationen zum Thema Salz in der Ernährung. Reicht das Fluorid im Salz, um etwas zu bewirken? Unser täglicher Salzkonsum beschränkt sich auf wenige Gramm pro Tag. "Das reicht und zeigt insbesondere dort, wo sonst keine Präventionsmaßnahmen betrieben werden, großartige Erfolge", betont Zahnmediziner Zimmer. "Wir haben eine Studie mit Vorschulkindern in Gambia durchgeführt, die sonst keine Kariesprophylaxe betrieben haben. Mit der Zubereitung nur einer einzigen Mahlzeit mit fluoridiertem Speisesalz pro Tag konnten wir den Karieszuwachs im Verhältnis zu einer Kontrollgruppe um 66 Prozent reduzieren." Jedes Kind konsumierte täglich 1,6 Gramm Salz und 0,4 Milligramm Fluorid. Zimmer: "Insgesamt also niedrige Werte. Wir haben den Kindern damit 2,5 neue Karieslöcher pro Jahr erspart."

05.07.2023

Typischer Ablauf: Nach dem Frühstück folgt der Gang zur Toilette. Foto: djd/Dulcolax/Getty Images/RyanKing999

VERDAUUNG AUS DEM TAKT

Zeitverschiebungen können körperliche Prozesse auch im Darm ins Stocken bringen

(djd). Reisen, Jetlags, Schichtarbeit oder zweimal im Jahr die Umstellung auf Sommer- beziehungsweise Winterzeit: Viele Menschen haben Probleme mit der Anpassung an Zeitverschiebungen. Nicht nur die Müdigkeit macht ihnen dann zu schaffen, auch andere Körpervorgänge wie die Verdauung können ins Stocken geraten. Doch warum? Der Wechsel von Hell und Dunkel, Tag und Nacht spielt trotz künstlichen Lichts dabei eine wichtige Rolle. „Es gibt zwei Uhrensysteme, ein inneres und ein äußeres“, erklärt Professor Dr. Christian Sina, Gastroenterologe und Direktor des Instituts für Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein: "Unsere innere Uhr funktioniert unabhängig von äußeren Zeitgebern wie Licht, Essen oder körperlicher Aktivität. Äußere Einflüsse können die innere Uhr aber verstellen.“ Tagesrhythmus steuert die Darmtätigkeit Auch der Magen-Darm-Trakt folgt speziellen Rhythmen, die von sogenannten Uhren-Genen in der Darmwand gesteuert werden. Nachts sorgen sie für Ruhe. „Tagsüber, in den zwölf Stunden, in denen das Licht scheint, ist der Darm am aktivsten. Ab circa vier Uhr morgens bereitet er sich dann aufs Frühstück vor“, so Christian Sina. Durch die Nahrungsaufnahme und die Reizung des Magens reagiert der Dickdarm mit einem Entleerungsdrang. Im Abstand von vier Stunden folgen weitere Aktivitätshöhepunkte. Solange wir im Einklang mit diesem Rhythmus leben, ist alles gut. Gerät dieser aber durch zeitliche Unregelmäßigkeiten aus dem Takt, stockt auch schnell die Verdauung. Ist der Darm morgens noch nicht wach und die Morgenroutine nicht abgeschlossen, beginnt der Tag gleich mit einem unangenehmen Körpergefühl. Eventuell muss der Stuhldrang dann später, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder auf einem Ferienausflug, unterdrückt werden. Am besten den Körper schrittweise umgewöhnen „Das kann, wie Jetlag-Experimente gezeigt haben, zu einer Verstopfungsproblematik beitragen, wie sie viele im Urlaub kennen“, so Christian Sina. Eine schrittweise Vorbereitung von Rhythmusverschiebungen – egal, ob nun durch Zeitumstellung, Schichtarbeit oder Fernreisen – durch angepasste Weckzeiten ist daher oft hilfreich. Verschiedenen Studien zufolge können bei Verstopfungsproblemen zudem Laxanzien zu einer Synchronisierung des Darms mit dem natürlichen 24-Stunden-Rhythmus beitragen. Abends eingenommen aktiviert der Wirkstoff Bisacodyl, enthalten etwa in Dulcolax, die Eigenbewegung des Darms, was den morgendlichen Toilettengang fördert. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.dulcolax.de. Tägliche Bewegung, ausreichendes Trinken und ballaststoffreiches Essen sind zusätzlich empfehlenswert, um die Verdauung in Schwung zu halten.

05.07.2023

Seit 2017 ist es hierzulande möglich, medizinisches Cannabis für verschiedene Indikationen auf Rezept zu erhalten. Foto: djd/www.recannis.de/alexandarilich/123RF

CANNABIS FÜR DIE GESUNDHEIT

Zum medizinischen Nutzen sind Qualität und Erfahrung gefragt

(djd). Seit 2017 ist es hierzulande möglich, medizinisches Cannabis für verschiedene Indikationen auf Rezept zu erhalten. Zu den potenziellen Einsatzgebieten zählen beispielsweise chronische oder neuropathische Schmerzen sowie Chemotherapie-induzierte Übelkeit. Auch Erkrankungen wie Epilepsie, das Tourettesyndrom, ADHS, Depressionen, Angst- und Schlafstörungen als auch Psychosen sind in den Fokus der Behandlung gerückt. Die Nachfrage nach einer Therapie mit Medizinalcannabis bei Ärzten ist groß. Umso wichtiger ist es, sich auf langjährige Erfahrung und eine gute, gleichbleibende Qualität verlassen zu können. Deutschland profitiert vom Know-how aus Israel Mit besonderem Know-how kann hier beispielsweise Israel punkten. Das Land hat eine langjährige Tradition in der Erforschung und medizinischen Anwendung von medizinischem Cannabis. So werden dort zum Beispiel spezialisierte Krankenschwestern beschäftigt, die Patientinnen und Patienten bei der Behandlung mit medizinischem Cannabis begleiten und dabei auch wesentliche Daten erheben können. Dies ermöglicht es, auf Therapieerfahrungen mit Tausenden von Patienten zuzugreifen. Hinzu kommen mehr als 37 klinische und präklinische Studien sowie über 20 Publikationen. Davon profitiert beispielsweise auch das Traditionsunternehmen Fette Pharma. Vorteil für Patienten in Deutschland und für das medizinische Fachpersonal: Ihnen steht damit ein breites Portfolio studienbasierter medizinischer Cannabisprodukte zur Verfügung, die alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen Fachpersonal bei der Therapie mit einem eigenen Expertenteam. Was im Alltag bei der Anwendung von Cannabis zu beachten ist Bei der Anwendung von Cannabis als Arzneimittel sollten im Alltag einige wichtige Aspekte beachtet werden, zumal es sich hierbei rechtlich um ein Betäubungsmittel handelt. Mehr Informationen hierzu gibt es etwa unter www.recannis.de. So sollte medizinisches Cannabis - wie generell alle Medikamente - stets für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Für die Teilnahme am Straßenverkehr gelten die gleichen Vorgaben wie für alle Patienten, die ein Arzneimittel einnehmen, das die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder eine Maschine zu bedienen, beeinflusst. Am besten berät man sich hier mit den behandelnden Ärzten und Ärztinnen. Zudem wird empfohlen, auf die Anwendung von medizinischem Cannabis im öffentlichen Raum zu verzichten. Bei Reisen mit entsprechenden Präparaten sollte man sich vorab bezüglich des jeweiligen Landes gut informieren.

05.07.2023

Die Botschaft von Body Positivity lautet: Every Body is beautiful - man sollte seine Natürlichkeit selbstbewusst und ungefiltert nach außen tragen und damit zum Vorbild für andere werden. Foto: djd/mhplus Krankenkasse/Shutterstock/LightField Studios

BODY POSITIVITY STATT SELBSTZWEIFEL

So kann es jungen Menschen gelingen, ein positives Körperbild zu entwickeln

(djd). Die Pubertät ist eine Zeit, die von Verunsicherung und Selbstzweifeln geprägt ist. Körperliche Veränderungen gehen oft der Persönlichkeitsentwicklung voraus. Das kann zu Irritationen im Selbstbild führen. Grundsätzlich ist dies normal und gehört zum Erwachsenwerden dazu. Was aber, wenn Jugendliche in diesem sensiblen Entwicklungsstadium in Werbung und Medien ständig mit geschönten und scheinbar perfekten Körperbildern konfrontiert werden? "Für mich selbst und nicht für ein Schönheitsideal" Kinder und Jugendliche sind für diese Art von „Vorbildern“ oft besonders empfänglich. Die möglichen Folgen: Sie imitieren verzerrte Schönheitsideale, entwickeln ein negatives Selbstbild oder sogar Essstörungen. „Body Positivity meint, den eigenen Körper zu akzeptieren, wie er ist. Aus diesem Gefühl der Akzeptanz kann sich eine gesunde Sichtweise auf Ernährung und Bewegung entwickeln", erklärt Alina Wolf, Referentin für Gesundheitsförderung und Ernährungsexpertin bei der Krankenkasse mhplus. "Ich esse gesund und bewege mich regelmäßig. Nicht um abzunehmen, sondern weil ich so mit mehr Energie durch den Tag gehe. Ich mache es für mich selbst und nicht, um einem Schönheitsideal zu entsprechen.“ Jugendliche brauchen Vorbilder Das Konzept der Body Positivity will den Kreislauf von Fremdbewertung und Selbstbewertung durchbrechen. Die Botschaft lautet: Tragen wir unsere Natürlichkeit selbstbewusst und ungefiltert nach außen und werden wir damit zum Vorbild für andere. Daniela Horwath-Wilde, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie: „Vorbilder sind für Heranwachsende wichtig für die Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung. Durch die Bewegung der 'Body Positivity' und 'Body Neutrality' gibt es positive Beispiele von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei denen das Äußere nicht im Vordergrund steht.“ Schlüsselrolle für Eltern Eine Schlüsselrolle kommt den Eltern zu: Sie sollten sich fragen, welches Selbstbild sie ihren Kindern vorleben. Wie sprechen Eltern vor ihren Kindern über ihr Äußeres? Spielen dabei bewertende Aussagen eine maßgebende Rolle? Unterstützung erhalten Eltern etwa über das Elterntelefon der mhplus. Mehr Infos: www.mhplus.de, danach den Reiter "Service" anklicken und dann auf "Beratungsangebote" gehen. "Neben dem notwendigen Selbstbewusstsein ist Selbstfürsorge wichtig", ergänzt Horwath-Wilde. "Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, regelmäßiger Sport in gesundem Maß, Körperpflege, ausreichender Schlaf sowie die Pflege von Freundschaften und Hobbys. Deshalb ist es sinnvoll, mit Kindern und Jugendlichen über das Thema Body Positivity zu sprechen und sie zu ermutigen, einen kritischen Blick zu entwickeln."

05.07.2023

Sind die Notärzte oder Sanitäter in der Wohnung eingetroffen und sehen auf der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank den Hinweisaufkleber "Notfalldose", so wissen sie sofort, wo sich alle wichtigen Infos befinden. Foto: djd/www.notfalldose.de

SOS-NOTFALLDOSE AUS DEM KÜHLSCHRANK KANN LEBEN RETTEN

So finden Rettungskräfte schnell alle wichtigen Informationen zum Patienten

(djd). Im Notfall zählt jede Sekunde. Notärzte und Notfallsanitäterinnen, die in ein Haus oder eine Wohnung kommen, sind aber beinahe täglich mit einem oftmals lebensentscheidenden Problem konfrontiert: Wo sind die Informationen zu den Vorerkrankungen des Patienten, welche Medikamente nimmt er gerade ein, gibt es eine Patientenverfügung? Mit diesen Details können die Rettungskräfte die Patientinnen und Patienten einfacher und schneller einschätzen und angemessen behandeln, es geht keine kostbare Zeit verloren. SOS-Notfalldose in der Kühlschranktür Selbst wenn die Patienten nicht ohnmächtig oder bewusstlos sind, können sie in der akuten Stresssituation und Aufregung vielfach keine Auskunft zu ihrem Gesundheitszustand und zu anderen wichtigen Details geben, Angehörige sind meist auf die Schnelle nicht greifbar, und auch die Liste mit den Handynummern der Verwandten findet sich nicht. Die Lösung: Die Notfalldaten kommen in die sogenannte SOS-Notfalldose, diese wird in die Kühlschranktür gestellt. Nun haben die Notfall-Informationen einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden, die Retter müssen dazu nicht die ganze Wohnung auf den Kopf stellen. Sind die Notärzte oder Notfallsanitäter im Haus oder in der Wohnung eingetroffen und sehen auf der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank den Hinweisaufkleber "Notfalldose", so kann diese umgehend aus der Kühlschranktür entnommen werden, alle wichtigen und notfallrelevanten Details sind sofort verfügbar: die persönlichen Daten des Patienten, Infos zu den Vorerkrankungen und zu den Medikamenten, die er nimmt, die Liste mit den Handynummern der Angehörigen. Die SOS-Notfalldose kann man in der Apotheke kaufen oder bestellen sowie im Online-Shop unter www.sos-info.com ordern. Der Kühlschrank wird als Aufbewahrungsort deshalb gewählt, weil ihn jeder Haushalt besitzt. Keine Elektronik, die ausfallen könnte: SOS-Notfalldose ist komplett analog Ein weiterer Vorteil der SOS-Notfalldose: Sie ist komplett analog. Es gibt also keine Elektronik, die streikt, oder Daten, die gehackt werden könnten. Für ein Update sorgt jeder selbst mit einem Kugelschreiber, beispielsweise indem man neue Medikamente oder Therapien hinzufügt. Die Dose eignet sich besonders für alleinstehende Personen mit Erkrankungen beziehungsweise Vorerkrankungen und Senioren. Auch für Freunde und Angehörige kann die Notfalldose ein nützliches Geschenk sein.

05.07.2023

Mit dem Laser werden die Farbpigmente in der Haut zerstört. Um die Schmerzen bei der Behandlung zu lindern, kann eine örtliche Betäubung ratsam sein. Foto: djd/www.galenpharma.de/Getty Images/damiangretka

FREILUFT-SAISON FÜR TATTOOS

Was tun, wenn die Sonne ungeliebten Körperschmuck an den Tag bringt?

(djd). Ob im heimischen Hochsommer oder auf Reisen in südliche Gefilde: Je wärmer das Wetter, desto leichter die Kleidung. Wenn die Temperaturanzeige auf dem Thermometer sich der 30 nähert, rutschen Hosen- und Rocksäume nach oben, werden die Ärmel kürzer, die Ausschnitte tiefer, und am Strand sind sowieso Badehose und Bikini angesagt. Doch so schön die textilarmen Zeiten auch sind, manchen Menschen ist es unangenehm, wenn dabei neben hübschen auch missglückte, hässliche oder peinliche Tattoos zum Vorschein kommen. Denn während die meisten Körperbilder bei deutschem Durchschnittswetter unter der Kleidung verborgen sind, bleibt in heißen Zeiten oft nur die Alternative: schwitzen oder entblößen. Eine Laserbehandlung muss nicht schmerzhaft sein Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit: Wer mit einer Tätowierung dauerhaft unzufrieden oder sogar unglücklich ist, kann sie mit einer Laserbehandlung wieder entfernen lassen. Dabei werden die Farbpigmente in der Haut mit kurzen, energiereichen Lichtimpulsen beschossen, wodurch sie zertrümmert und danach vom Körper abtransportiert werden. Nach mehreren Sitzungen ist das Bild dann gar nicht oder kaum noch zu sehen. Die Sache hat allerdings einen Haken: Die Tattooentfernung per Laser ist schmerzhaft – je nach persönlichem Empfinden sogar sehr. Helfen kann dagegen eine örtliche Betäubung der Haut mit dem Wirkstoff Lidocain, der etwa in LidoGalen Creme enthalten ist. Wird diese 30 Minuten vor Behandlungsbeginn auf die betroffene Stelle aufgetragen, kann sie die Schmerzen für ca. zwei Stunden kontrollieren und so die Behandlung deutlich entspannter gestalten – Infos zur Anwendung gibt es unter www.lidogalen.de. Übrigens wird nicht nur das Entfernen, sondern auch das Stechen eines neuen Tattoos damit viel angenehmer. Tattoos am besten im Herbst entfernen lassen Da eine Laserbehandlung Fachwissen erfordert und auch Nebenwirkungen wie Rötungen oder Narben haben kann, sollte man sie immer nur bei einem Hautarzt oder ähnlich qualifiziertem Behandler machen lassen. Außerdem ist gut darauf zu achten, danach die gereizte Haut noch zu schonen und vor allem vor der Sonne zu schützen. Deshalb ist der Herbst die ideale Jahreszeit für eine Tattooentfernung. Dann kann die behandelte Stelle sich in Ruhe erholen, bis zum nächsten Sommer wieder Shorts und Tops aus dem Schrank geholt werden – mit dem guten Gefühl, nichts Peinliches mehr zu entblößen.

19.05.2023

Aktiv im Freien unterwegs zu sein, ist gesund und macht Spaß. Doch fliegende Pollen können das Immunsystem belasten. Foto: djd/ermsech-immun.de/Getty Images/FatCamera

IMMUNSTRESS IN DER POLLENZEIT

Wie man eine normale Funktion des körpereigenen Abwehrsystems unterstützen kann

(djd). In der warmen Jahreszeit machen Erkältungskrankheiten in der Regel Pause. Trotzdem sind viele Menschen ständig am Niesen und Schniefen, weil sie unter Heuschnupfen leiden. Ihr Immunsystem hält die Pollen mancher Pflanzenarten fälschlicherweise für gefährlich und bekämpft sie mit einer überschießenden Abwehrreaktion. Neben Schnupfen plagen dann auch rote, tränende Augen, Juckreiz und Müdigkeit die Betroffenen. Daher kann es sich lohnen, zusätzlich etwas für die normale Funktion des Immunsystems zu tun. Auf wichtige Mikronährstoffe achten Wer die normale Abwehrfunktion unterstützen möchte, fängt am besten bei der Ernährung an. "Sie sollte ausgewogen sein und ausreichend Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe enthalten. So tragen speziell Vitamin C, Vitamin D und Zink zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei", erklärt dazu Dr. Enrico Schramm, Leiter Medizinische Wissenschaften bei Biokanol Pharma. Vitamin C steckt zum Beispiel in Obst und Gemüse, besonders viel in schwarzen Johannisbeeren, Paprika, Brokkoli und Petersilie. Reich an Zink sind neben tierischen Lebensmitteln Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Und Vitamin D wird vor allem bei Sonneneinstrahlung durch die Haut gebildet. "All diese Mikronährstoffe stecken auch im Nahrungsergänzungsmittel Ermsech Immun, mit dem man seine normale Immunfunktion unterstützen kann", so Dr. Schramm. Informationen dazu gibt es auch unter www.ermsech-immun.de. Die Kapseln enthalten außerdem Calcium zur Unterstützung eines normalen Energiestoffwechsels sowie Pflanzenteile von Echinacea purpurea, die von den Ureinwohnern Nordamerikas traditionell als vielseitiges Mittel eingesetzt wird. Frische Luft und genug Schlaf Ein weiterer Baustein für ein ausgeglichenes Immunsystem ist ausreichend Bewegung, am besten an frischer Luft, weil dadurch die Vitamin-D-Produktion angeregt wird. Pollenallergiker sollten allerdings darauf achten, nicht gerade in Zeiten mit besonders starkem Pollenflug aktiv zu werden. Nach Freiluftaktivitäten beziehungsweise vor dem Zubettgehen sollte man duschen, um keine Pollen mit ins Bett zu nehmen und gut zu schlafen. Denn erholsamer und ausreichend langer Schlaf ist ebenfalls wichtig für eine starke und ausgeglichene Abwehr.

19.05.2023

Babys und Kleinkinder können schon früh vor Meningokokken geschützt werden. Foto: djd/GSK/iStockphoto/monkeybusinessi

BLEIBEN ELTERN AUF IMPFKOSTEN SITZEN?

Nicht alle wichtigen Meningokokken-Impfungen werden standardmäßig von den Kassen übernommen

(djd). Eine Meningokokken-Erkrankung ist sehr selten, kann aber in etwa zwei Drittel der Fälle zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) und in ungefähr einem Drittel der Fälle zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen. Diese können innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden. Babys und Kleinkinder sind am häufigsten betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. Aber auch Jugendliche haben ein erhöhtes Risiko. Das Tückische an den Erkrankungen ist, dass sie anfangs nur sehr schwer zu erkennen sind und aufgrund unspezifischer erster Symptome (wie Fieber und Unwohlsein) mit einer Grippe verwechselt werden können. Um Kinder bestmöglich vor einer Meningokokken-Erkrankung und ihren Folgen zu schützen, gibt es unterschiedliche Impfungen. STIKO empfiehlt nur Impfung gegen Meningokokken C Für den Schutz gegen die fünf häufigsten Meningokokken-Gruppen gibt es in Deutschland drei unterschiedliche Impfungen: entweder nur gegen die Serogruppe C, nur die Serogruppe B oder eine Kombi-Impfung gegen die Serogruppen A, C, W und Y. Meningokokken-Erkrankungen durch die Seroruppe B treten in Deutschland am häufigsten auf – gefolgt von den Gruppen Y, C, W, A und anderen. Die Meningokokken-C-Impfung ist von der Ständigen Impfkommission (STIKO) als Standardimpfung für alle Kinder im Alter von zwölf Monaten empfohlen und wird als Pflichtleistung von allen Krankenkassen übernommen. Allerdings werden mittlerweile nur noch etwa zehn Prozent der Meningokokken-Fälle in Deutschland durch die Serogruppe C verursacht. Impfung gegen Meningokokken B keine Standardleistung der Kassen Die Impfung gegen Meningokokken B ist bisher nicht als Standardimpfung von der STIKO für alle Kinder empfohlen und somit keine Pflichtleistung der Krankenkassen. Sie wird, wie auch die Kombinationsimpfung gegen die vier Serogruppen ACWY, von vielen Krankenkassen nur auf Anfrage anteilig oder vollständig erstattet, aber nicht automatisch. Durch eine Empfehlung der STIKO bliebe Eltern das Dilemma erspart, ihre Kinder auch bei knappen finanziellen Mitteln – gerade jetzt angesichts der hohen Inflationsrate – bestmöglich vor Meningokokken-Erkrankungen zu schützen. Wegen der Schwere von Hirnhautentzündungen bei Kindern strebt die Weltgesundheitsorganisation WHO an, Meningitis-Erkrankungen bis 2030 weltweit weitestgehend zurückzudrängen. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn möglichst viele Länder alle relevanten Impfungen in ihr Routineimpfprogramm übernehmen. Eine entsprechende STIKO-Empfehlung könnte eine der Maßnahmen sein, um den WHO-Aktionsplan auch in Deutschland zu unterstützen. Mehr Infos und eine Übersicht, welche Kassen die Kosten der Impfung gegen Meningokokken B freiwillig erstatten, gibt es beispielsweise unter www.meningitis-bewegt.de.

19.05.2023

In diesem Badehaus im malerischen Kurpark von Bad Oeynhausen werden beispielsweise ambulante Badekuren durchgeführt. Foto: djd/www.die-gesunden-4.de/Peter Hübbe

DAS COMEBACK DER AMBULANTEN BADEKUR

Gesundheit und Erholung gibt es nun wieder auf Rezept

(djd). Die ambulante Badekur ist zurück: Hausärztinnen und -ärzte dürfen sie wieder verschreiben und die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen einen Großteil der Kosten für die medizinischen Behandlungen. Mit einer solchen Kur soll verhindert werden, dass Menschen erkranken oder sich eine körperliche oder psychische Krankheit verschlimmert. Gesundheit und Erholung bei einer Badekur findet man etwa in den vier Ba¨dern in der Mitte Deutschlands, die unter dem Namen "Die gesunden 4" kooperieren, Infos gibt es unter www.die-gesunden-4.de. Bad Driburg: Warme Moorbäder bei Erkrankungen des Bewegungsapparates In diesem Heilbad sorgen wohlig warme Moorvollbäder für tiefgehende Entspannung und regen den Stoffwechsel an. Das Angebot ist deshalb vor allem für Erkrankungen des Bewegungsapparates, für Rheuma-Patienten oder Personen mit einer Herz-Kreislauf-Schwäche gedacht. Neben der Therme mit einer großzügigen Saunalandschaft findet man in Bad Driburg mit Klaus Merten auch einen der wenigen "Moorköche" Deutschlands. Morgens holt der 60-Jährige das schwarze Gold mit einem Radlader direkt aus den Teichen im Gräflichen Park. Bad Oeynhausen: Badekur im historischen Badehaus In einem der historischen Badehäuser im malerischen Kurpark werden seit 2004 ambulante Badekuren durchgeführt. Vor Ort erfolgt eine persönliche Beratung zur individuellen Anpassung der Anwendungen. Je nach Indikation werden Massagen, Naturfango, Thermalsolebäder, Trinkkuren, Krankengymnastik, Osteopathie, Faszientherapie, Sporteinheiten, Ernährungsberatung und Entspannungsübungen angeboten. Die Kur richtet sich in erster Linie an Menschen, die an allgemeinen Erschöpfungssymptomen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates leiden. Bad Pyrmont: Moor, Sole und CO2-Quellgas Das Heilbad im Weserbergland setzt auf Naturmoor, Natursole und die Therapie mit der Naturkohlensäure als CO2-Trockengas. Die individuelle Auswahl der Heilmittel und Therapieformen erfolgt vor Ort mit einem speziell ausgebildeten Badearzt. In der Sole-Therme und einem Gesundheitszentrum werden unter anderem Fango- und Moorpackungen, Naturmoorbäder, Kneipp-Anwendungen, Aquajogging und Wassergymnastik angeboten. Bad Salzuflen: Hilfe zur Selbsthilfe bei Tinnitus und Erschöpfungssyndrom Markant sind die mächtigen Gradierwerke im Herzen der Stadt, die ein Mikroklima wie am Meer erzeugen und für ein erfrischendes Atemerlebnis sorgen. Angeboten werden dreiwöchige Kompaktkuren vor allem für Menschen mit Tinnitus oder Erschöpfungssyndrom. Das gezielte und ganzheitliche Therapiekonzept besteht aus Einzelmaßnahmen, Anwendungen zur Entspannung sowie Bewegungstraining in der Gruppe - Ziel ist stets die Hilfe zur Selbsthilfe.

19.05.2023

Leichtigkeit gewinnen - dabei kann ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt unterstützen. Foto: djd/Jentschura International/Corbis

BASISCH ZUR BESTFORM

Schlanker, schöner, stärker – wie es einfach funktionieren kann

(djd). Feinschliff für die Sommerfigur: Gerade in der warmen Jahreszeit möchten viele Menschen überflüssige Pfunde loswerden, ihre Silhouette etwas straffen und sich dabei möglichst fit und energiegeladen fühlen. Motiviert starten sie dann mit diversen Crash-Diäten, strampeln sich im Fitnessstudio oder beim Home-Workout ab – und werden von Heißhungerattacken, Muskelkater und Abgeschlagenheit oft allzu schnell wieder ausgebremst. Dabei gibt es leichtere und ganz natürliche Wege, sich in Bestform zu bringen. Wichtig ist es vor allem, auf die Bedürfnisse seines Körpers zu achten. So sehen Stoffwechselexperten die Gründe für Übergewicht und Antriebslosigkeit in einer Übersäuerung und Verschlackung des Körpers. Erfolgreich entsäuern fürs Wohlbefinden Der Weg zum Wunschgewicht, zu Schönheit und Leistungskraft geht deshalb ihrer Ansicht nach über einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Dazu muss man wissen: Ursache für das Feststecken in der Säurefalle ist meist eine ungesunde Ernährung mit zu viel Fleisch, Fast Food und Süßigkeiten. Auch Bewegungsmangel spielt eine Rolle. Um aus der Übersäuerung herauszukommen, raten die Experten daher zu einer Basenkur. Unter www.p-jentschura.com finden sich ausführliche Infos sowie kostenlose Downloads rund um das ganzheitliche Beauty- und Gesundheitskonzept. Der erste Schritt ist dabei die Schlackenlösung, also die gezielte Spaltung der im Fett- und Bindegewebe abgelagerten Schadstoffen durch das Trinken von reichlich Kräutertee und stillem Wasser. Im zweiten Schritt erfolgt die Neutralisierung der gelösten Säuren und Gifte beispielsweise durch ein basenbildendes energiereiches Pflanzengranulat. Als Drittes können die Schlacken durch gezielte Körperpflege wie das Baden mit basischem Mineralsalz über die Haut ausgeschieden werden. Gezielt essen und trainieren für die Wunschfigur Ganzkörperbürsten, basische Dampfbäder sowie Leber- und Nierenwickel unterstützen diesen Prozess zusätzlich. Für eine einfache Anwendung ist etwa das Set „Jentschuras Dreisprung der Entschlackung“ erhältlich. Zur weiteren Kräftigung und Straffung der Figur wird das Programm mit gezielter Ernährung und Bewegung kombiniert. Dafür sollten die Speisen zu 80 Prozent aus Gemüse, Kräutern, Salaten, Sprossen, Obst, Nüssen und glutenfreien Pflanzen wie Quinoa, Hirse, Amarant, Buchweizen und Kartoffeln bestehen. Zu 20 Prozent können säureüberschüssige Nahrungsmittel wie Milchprodukte, Eier, Fisch und Fleisch auf den Teller kommen. Nicht fehlen darf regelmäßiges Training – geeignet sind Ausdauersportarten, Gymnastik, Schwimmen und moderater Kraftsport. Ungeübte sollten langsam beginnen und sich nach und nach steigern.

19.05.2023

Tränenersatzmittel mit Hyaluronsäure bilden auf den Augen für bis zu zwei Stunden einen schützenden Film. Foto: djd/TRB Chemedica/Getty Images/Andrii Borodai

URLAUBSSTRESS FÜR DIE AUGEN

Was tun, wenn die Augen unter UV-Strahlung, Wind und Co. leiden?

(djd). Endlich Urlaub. Am Strand relaxen, Bergwanderungen unternehmen oder durch fremde Städte bummeln: Darauf freuen sich viele Urlauber meist schon lange vorher. Umso lästiger, wenn sie dann ausgerechnet in den schönsten Wochen des Jahres von trockenen Augen geplagt werden. Doch gerade die Reisezeit birgt viele Risikofaktoren für die Erkrankung. Beispielsweise ist die UV-Strahlung am Meer oder in Höhenlagen viel intensiver als üblicherweise und reizt daher die Augen. Zugluft aus der Klimaanlage im Auto, Zug oder Flugzeug sowie Wind und trockene Luft in klimatisierten Hotelzimmern destabilisieren ebenfalls die schützende Tränenflüssigkeit. Und schließlich strapazieren noch Salz- und Chlorwasser die Augen. Dann kann der Tränenfilm schnell reißen – die Augenoberfläche trocknet aus. Tränenersatzmittel für die Reiseapotheke Die Folgen sind Rötungen, Brennen, Tränen, Kratzen oder ein unangenehmes Fremdkörpergefühl. Trockene Augen sind weit verbreitet und mehr als nur eine Befindlichkeitsstörung. Etwa 15 bis 17 Prozent der Deutschen leiden laut Berufsverband der Augenärzte darunter. Um sich von den Symptomen den Urlaub nicht verderben zu lassen und Schäden an den Augen zu vermeiden, gehören am besten Hyaluronsäure-Augentropfen wie Vismed in die Reiseapotheke. In klinischen Studien konnte belegt werden, dass sie einen langanhaltenden Schutzfilm auf der Augenoberfläche bilden und den Tränenfilm stabilisieren. So können sie die Beschwerden für mindestens zwei Stunden signifikant reduzieren. Auch genügend zu trinken ist gerade im Urlaub – wenn man aufgrund von Hitze oder körperlichen Aktivitäten mehr schwitzt – wichtig. Zwei Liter am Tag sollten es jetzt mindestens sein. Tipps zum Schutz der Augen Darüber hinaus können weitere Maßnahmen vorbeugend wirken. Viele Tipps hierzu gibt es auch unter www.hilfe-bei-trockenen-augen.de. So ist es beim Abtauchen im Pool oder Meer ratsam, eine Schwimmbrille zu tragen – genauso wie eine Sonnenbrille zur Grundausstattung gehört. Da Kontaktlinsen die Augen zusätzlich austrocknen, verzichtet man in den Ferien am besten so oft wie möglich darauf. Wichtig ist es zudem, den Luftstrom aus Autogebläse und anderen Belüftungen nicht direkt auf das Gesicht zu richten. Klimaanlagen in der Urlaubsunterkunft sollten nicht ununterbrochen, sondern immer nur kurz laufen.

19.05.2023

Nicht immer können Kinder bei ihren pflegebedürftigen Eltern vor Ort sein. Oft kümmern sie sich aus der Distanz und können nur gelegentlich zu Besuch kommen. Foto: djd/compass private pflegeberatung/mattphoto

NOCH SORGE ODER SCHON PFLEGE?

Gerade entfernt wohnende Angehörige werden oft nicht als Pflegende wahrgenommen

(djd). Am Anfang macht man sich nur ein bisschen Sorgen, weil es bei den Eltern nicht mehr so richtig rund läuft. Altersbedingte Einschränkungen nehmen zu, im Haushalt bleibt vieles liegen, mit dem Handyvertrag geht etwas schief. Dann kümmert man sich halt, erledigt Telefonate, füllt Formulare aus und bringt beim Wochenendbesuch den Garten auf Zack. Und schon steckt man mittendrin in der Pflegesituation. Doch diesen fließenden Übergang zwischen Sorge und Pflege nehmen gerade erwachsene Kinder, die in größerer Distanz zu ihren Eltern wohnen, oft gar nicht richtig wahr. Sie sehen sich selbst nicht als Pflegepersonen und werden auch von der Umwelt nicht so betrachtet. Pflege ist mehr als vor Ort sein „Wir haben ein enges Bild davon, wie Pflege funktioniert und auch auszusehen hat“, beschreibt Prof. Dr. Annette Franke, Professorin für Gesundheitswissenschaften und Soziale Gerontologie an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg, die Situation. Wie sie im Ratgeber „Pflege und Sorge auf Distanz“ von der compass private pflegeberatung erklärt, gehe es bei der Pflege aus der Ferne – dem „Distance Caregiving“ – aber nicht nur um die tatsächliche Pflegetätigkeit, sondern im weitesten Sinne um Unterstützung. Wie viel sie dabei leisten, sei Betroffenen zunächst oft gar nicht klar: „Erst im Gespräch über ihre Aufgaben kommt es für Distance Caregiver dann oft zu einem wirklichen Aha-Erlebnis“, so Franke. Denn zu Organisation, Recherchen, Briefverkehr und Telefonaten kommen häufig noch Besuche vor Ort, um emotionale Unterstützung und praktische Hilfen zu leisten. Damit das nicht in Überforderung endet, sollten Betroffene sich rechtzeitig um fachkundige Beratung kümmern. So steht zum Beispiel die kostenfreie compass-Servicenummer 0800 101 88 00 allen Ratsuchenden offen. Privatversicherte erhalten dort auch Beratung vor Ort und per Videogespräch, gesetzlich Versicherten stehen dafür Pflegestützpunkte zur Verfügung. Die Berater und Beraterinnen helfen, einen sogenannten Versorgungsplan zu erstellen, mit dem alle Beteiligten gut zurechtkommen. Gute Selbstfürsorge ist wichtig Trotz ihres Engagements kämpfen viele sich aus der Ferne kümmernde Kinder mit einem schlechten Gewissen, weil sie gefühlt immer „zu wenig“ tun. Dagegen kann helfen, sich selbst ganz bewusst als pflegender Angehöriger wahrzunehmen und das auch nach außen zu kommunizieren. Außerdem ist es wichtig, von Anfang an eine gute Selbstfürsorge zu betreiben, sein eigenes Leben zu behalten und für kraftspendende Auszeiten zu sorgen. Denn um pflegebedürftige Angehörige liebevoll zu begleiten, muss man selbst entspannt und gesund bleiben.

28.04.2023

Menschen mit extremem Übergewicht - einem BMI von mehr als 30 - gelten als Patientinnen und Patienten mit Adipositas. Ihnen kann mit speziellen konservativen und interdisziplinären Therapieprogrammen geholfen werden. Foto: djd/Optifast

DAMIT DIE PFUNDE SCHMELZEN

Ernährung, Bewegung, Verhalten: So bekommt man starkes Übergewicht in den Griff

(djd). Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland wiegt zu viel, 9,1 Millionen Erwachsene sind sogar deutlich übergewichtig oder adipös – das hat eine Studie aus dem Jahr 2019 ergeben. Doch man muss Übergewicht nicht einfach hinnehmen: Es gibt Programme, die selbst in schwierigen Fällen helfen können. Auch Kathrin (36) wollte etwas ändern. Noch vor kurzer Zeit wog sie mehr als 100 Kilogramm bei einer Größe von 1,64 Metern – ihre Lieblingskleidung passte schon längst nicht mehr, lagerte in Kisten auf dem Dachboden. Sie wollte etwas ändern, probierte eine Diät nach der anderen, aber nichts hat richtig funktioniert. Das Übergewicht beeinflusste zunehmend ihre Lebensqualität, wie es bei vielen Menschen mit Übergewicht der Fall ist. Spätestens wenn gesundheitliche Risiken auftreten, ist eine Gewichtsreduktion ratsam – und zwar eine, die auf Dauer wirkt. Reduktion medizinischer Risikofaktoren Spezielle interdisziplinäre Therapieprogramme kombinieren die Veränderungen der Verhaltens-, Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten und werden zudem medizinisch begleitet. Kathrin hat sich beispielsweise für das Optifast 52 Programm entschieden. Es ist auf 52 Wochen ausgelegt und richtet sich an stark übergewichtige Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 30, bei denen gesundheitliche Beeinträchtigungen wahrscheinlich sind oder bereits bestehen. Ziel ist eine langfristige Gewichtsabnahme, durch die auch medizinische Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte oder Typ-II-Diabetes reduziert werden können. Zudem könnte eine Verringerung der Dosis oder sogar das Absetzen von Arzneimitteln möglich werden – mehr Informationen gibt es etwa unter www.optifast.de. In mehr als 30 spezialisierten Therapiezentren begleiten Teams aus Ärzten, Ernährungsfachkräften, Bewegungstherapeuten und Psychologen die Teilnehmenden, einmal pro Woche findet eine Gruppensitzung mit anderen Teilnehmern statt. Langsame Umstellung auf gesunde Mahlzeiten Bereits in einer zwölfwöchigen Fastenphase am Anfang, in der Mahlzeiten durch Cremes, Shakes und Suppen ersetzt wurden, hat Kathrin 23 Kilogramm abgenommen. Ihre Befürchtung, danach wieder in alte Muster zu verfallen, bestätigte sich nicht: "Durch die langsame Umstellung auf frisch zubereitete gesunde Mahlzeiten hält sich das Rückfallrisiko in Grenzen, in der Ernährungsberatung sowie in der Verhaltenstherapie haben wir viele konkrete Tipps bekommen." Kathrin fühlt sich mittlerweile deutlich fitter, gerät nicht mehr so schnell außer Atem und freut sich darüber, wieder in ihre "alte" Kleidung zu passen: "Ich habe sie vom Dachboden geholt, anprobiert – und tatsächlich: Die Sachen haben gepasst. Es war ein unbeschreibliches Gefühl!"

28.04.2023

Hoher Medienkonsum kann bei Kindern die Stresssymptome noch verstärken. Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium/Getty Images/matrixnis

KINDERN DEN STRESS NEHMEN

Wie Eltern bei Unruhe und Gereiztheit unterstützen können

(djd). Corona ist durch viele neue Herausforderungen aus dem Blickfeld geraten. Doch gerade die Jüngeren haben teilweise bis heute mit den Folgen zu kämpfen. Zwar erholen sich Kinder und Jugendliche langsam von mentalen Belastungen durch die Pandemie. Aber trotz geöffneter Schulen sowie mehr Sport- und Freizeitangeboten fühlen sich acht von zehn Kindern weiterhin seelisch belastet. Und es leiden immer noch mehr junge Menschen unter psychosomatischen Stress-Symptomen als vor Beginn der Pandemie 2020. Das ergab der Abschlussbericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche durch Corona“. Zusätzlich verstärken hoher Medienkonsum und die schlechte Nachrichtenlage die Probleme. Hilfe aus der Natur Typische Anzeichen sind etwa Reizbarkeit, Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit und Ängstlichkeit. Besonders die Schule und das Lernen erscheinen anstrengender als früher, oft treten unspezifische Bauch- und Kopfschmerzen auf. Manche Kinder werden in der Folge immer stiller und antriebsloser, andere fallen durch aggressives und destruktives Verhalten auf. Was können Eltern tun? Zum Ersten gilt es, ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Kind zu suchen, Mut zuzusprechen und Hilfe anzubieten. Zudem erklärt Apothekerin Julia Lohmüller aus Essen: „Kinder sind durch Reizüberflutung und Stress schnell erschöpft und reagieren häufig gereizt. Ich empfehle dann gerne ein Präparat, das verschiedene Heilpflanzen kombiniert und sehr gut verträglich ist. Bei Erschöpfung haben sich Acidum phosphoricum und Hafer bewährt. Darüber hinaus wirken Scheinmyrthe, Johanniskraut und Passionsblume ausgleichend und beruhigend. Vereint sind diese Wirkstoffe in Nervoregin“. Die Tabletten können Stress und Anspannung sanft lindern und neue Energie geben. Tipps für besorgte Eltern Grundsätzlich sollten Mama und Papa auch im Alltag gezielt unterstützen. Hierbei ist wichtig: - Wenn Eltern viel außer Haus sind, gemeinsam einen Tagesplan entwickeln, der Kindern gegen den Blues hilft. - Sich über Homöopathie informieren. Die Drehscheibe „Homöopathie für Kinder“ etwa zeigt schnell und einfach für 34 häufig auftretende Beschwerden bei Kindern das passende Mittel. Unter www.pflueger.de/kinder-drehscheibe-hom kostenlos bestellbar. - Medienkonsum reduzieren und für genügend Ausgleich durch Sport und Hobbys sorgen. - Hilfreich sind zudem Entspannungsübungen für Kinder wie Lachen, Atemtechniken und progressive Muskelentspannung. Unter www.nervoregin.de/downloads gibt es Vorlagen.

28.04.2023

Die gesunden, aber hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe des Brokkolis sind schwer aufzunehmen, da sie beim Kochen schnell zerstört werden. Foto: djd/Dr. Wolz

DIE WERTVOLLEN INHALTSSTOFFE VON BROKKOLI NICHT VERKOCHEN

So kann man die gute Bioverwertbarkeit des Gemüses beibehalten

(djd). Es gibt Lebensmittel, die an sich sehr gesund sind, deren Inhaltsstoffe aber nur mit Mühe in ausreichender Menge vom Körper aufgenommen werden können. Dazu zählt der Brokkoli. Das grüne Gemüse enthält viele Mineralstoffe sowie unter anderem die Vitamine C, B1, B6, E. Besonders gut für den Menschen sind zudem der gelbe Pflanzenstoff Quercetin sowie der sekundäre Pflanzenstoff Glucoraphanin, der durch ein spezielles, ebenfalls im Brokkoli enthaltenes Enzym erst verwertbar gemacht wird. In ausreichender Menge und in Rohform verzehrt, kann Brokkoli unter anderem vor bakteriell verursachten Erkrankungen im Mundraum oder Magen schützen. Zudem wirkt das Gemüse entzündungshemmend, aktiviert Entgiftungsmechanismen im Körper und unterstützt einen ausgeglichenen Hormonhaushalt. Auch steht es im Ruf, krebshemmend zu sein. Nicht zu lange kochen Bei der herkömmlichen Zubereitung, dem Kochen in Salzwasser, werden viele der wertvollen Inhaltsstoffe jedoch zerstört. Das gilt insbesondere für das hitzeempfindliche Enzym Myrosinase und für das Glucoraphanin. Mehr Informationen zu deren Wirkweise gibt es auf www.wolz.de. Aus gesundheitlicher Sicht ist es daher ratsam, Brokkoli roh zu verzehren. Wer das nicht verträgt oder mag, sollte ihn nur möglichst schonend zubereiten, etwa durch Dampfgaren oder kurzes Blanchieren. Das anfallende Kochwasser wird idealerweise weiterverarbeitet, beispielsweise in Saucen und Suppen. Auf diese Weise gehen Glucoraphanin, Quercetin und Vitamine nicht verloren. Inhaltsstoffe aus der Kapsel nutzen Wer keinen Brokkoli mag oder eine praktikable Alternative zum Rohverzehr sucht, kann auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Brokkolisamenextrakt mit einer ausgewiesenen Menge an Glucoraphanin und Quercetin handelt. Zudem sollte der Extrakt zugleich auch das Enzym Myrosinase enthalten, wie Brokkoliextrakt + Aktiv-Enzym von Dr. Wolz. Mit dessen Hilfe nämlich kann das wichtige Glucoraphanin frisch im Darm in die aktive Substanz Sulforaphan umgewandelt und so vom Körper genutzt werden. Eine Kapsel entspricht vom Nährwert her etwa 500 Gramm rohem Brokkoli. Eine weitere Möglichkeit ist der Verzehr von Brokkoli-Keimlingen oder Samen. Besonders reichhaltig findet man die wertvollen Inhaltsstoffe unter anderem in Brokkolisamen der Sorte Brassica oleracea italica.

28.04.2023

Gut geschützt mit Sonnenhut und einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor - so bleibt der Sommerspaß ohne Reue. Foto: djd/Linda/Getty Images/Melpomenem

MIT GESUNDER HAUT DURCH DIE WARME JAHRESZEIT

Von Sonnenbrand bis Insektenstich: Tipps für Schutz und Pflege

(djd). Endlich sind sie da, die warmen Sonnenstrahlen. Ob Grillen im Garten, das erste Sonnenbad, eine entspannte Zeit im Café oder Sport im Freien – jetzt ist es wichtig, auf die eigene Haut zu achten. Denn die kann bei sommerlichen Unternehmungen leicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Vor allem die UV-Strahlung wird oft unterschätzt. Besonders die jüngere Generation ist hier häufig unvorsichtig. Laut einer YouGov-Umfrage erlitt im vergangenen Sommer rund die Hälfte der 18-24-Jährigen mindestens einen leichten Sonnenbrand. Aber auch kleine Wunden und Plagegeister wie Mücken oder Wespen setzen der Haut zu. Die Sommerdevise lautet: Gut vorbeugen! Und sollte doch etwas passieren, zügig die Hautirritationen lindern. Für jeden Hauttyp der passende Schutz „Heute sollte eigentlich jeder wissen, dass man sich gegen Sonne gut schützen muss“, meint Michael Becker, Inhaber einer Linda Apotheke im baden-württembergischen Sasbach. Allerdings ist nicht jeder Schutz für jeden optimal geeignet, denn viele Aspekte müssen berücksichtigt werden. „Ob trockene, fettige, sensible, alternde oder zu Sonnenallergie neigende Haut – mittlerweile gibt es für jeden Hauttyp eine passende Sonnenschutzserie“, so der Experte. Hinzu kämen unterschiedliche Vorlieben und Ansprüche bezüglich Duft, Haptik, Wasserfestigkeit, Schweißresistenz sowie die Umwelt- und Korallenverträglichkeit. „Besondere Anforderungen gelten zudem bei aktinischen Keratosen, die als Krebsvorstufe gelten, oder bei bereits durch Hautkrebs geschädigter Haut“, erklärt Michael Becker. In den Apotheken bekomme man für alle Bedürfnisse eine neutrale Beratung. Unter www.linda.de finden sich qualifizierte Apotheken in Wohnortnähe. Erwischt man doch einmal eine Überdosis UV-Strahlung, empfiehlt der Fachmann etwa Kühlspray oder After-Sun-Präparate mit Dexpanthenol. Gele mit antiallergischen Wirkstoffen wie Bamipin oder Dimetinden milderten das Brennen ab. Bei Insektenspray gilt: Beraten lassen Diese Mittel wirken meist auch gegen Juckreiz und Schwellungen durch Insektenstiche. Um Mücken und Co. fernzuhalten, sind zudem sogenannte Repellents hilfreich. Hier sollte man sich fachkundig beraten lassen: „Es gibt eine große Produktvielfalt und es kommt auf die jeweilige Anwendung an – ob für Kinder oder Erwachsene, ob in heimischen Gefilden oder den Tropen“, weiß der Linda Apotheker. Schutz bietet darüber hinaus helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen. Und falls es bei Sport und Spiel unter freiem Himmel mal zu kleinen Blessuren kommt, sollte man stets ein kleines Notfallset mit Desinfektionsmittel, Wund- und Heilsalbe, Pflaster sowie einer Sofort-Kühlkompresse dabeihaben. Damit geht es gut gewappnet durch den Sommer.

28.04.2023

Die Folgen einer Arteriosklerose können schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sein. Mit gesunder Ernährung lässt sich gegensteuern. Foto: djd/Telcor Forschung/peterschreiber.media - stock.adobe.com

GEFÄSSGESUNDHEIT NACH DER MENOPAUSE

Auf das Herz-Kreislauf-System sollten Frauen besonders achten

(djd). Die Wechseljahre bedeuten für Frauen eine ganz neue Lebensphase – auch gesundheitlich. Denn mit den hormonellen Veränderungen können verschiedene Symptome einhergehen. Am bekanntesten sind wohl Hitzewallungen und Schlafstörungen. Häufig übersehen werden dagegen Veränderungen im Herz-Kreislauf-System. „Rund die Hälfte der Frauen ereilt in den Wechseljahren Herzrasen oder sie haben mit erhöhtem Blutdruck zu kämpfen“, weiß die Apothekerin und Ernährungsberaterin Dr. Jutta Doebel: „Insbesondere postmenopausale Frauen sind von Bluthochdruck betroffen.“ B-Vitamine plus Arginin: So kann man die Gefäße schützen Ursache für das verstärkte Auftreten von Herz-Kreislauf-Problemen ist die sinkende Produktion der schützenden weiblichen Hormone. So kann sich leichter eine gefährliche Arteriosklerose entwickeln. „Schutz vor Arteriosklerose bietet eine gesunde Ernährung, die vor allem viel Obst und Gemüse sowie Nüsse, Fisch und pflanzliche Öle enthält“, so Doebel. Wichtig sei ein ausgeglichener Fettsäurehaushalt und ebenso bedeutsam sei die Einnahme von Arginin. Diese natürliche, körpereigene Aminosäure ist für die Bildung des wichtigen Botenstoffs NO erforderlich, der für gesunde Blutgefäße von großer Bedeutung ist. Ein Arginin-Mangel kann daher Arteriosklerose und Bluthochdruck begünstigen. Der Gegenspieler von Arginin, das sogenannte ADMA, hemmt dagegen die NO-Produktion. Der ADMA-Spiegel kann durch eine gute Versorgung mit den Vitaminen Folsäure, B6 und B12 gesenkt werden. „Grundsätzlich empfehle ich Frauen in den Wechseljahren eine zusätzliche Einnahme von Arginin – idealerweise in Kombination mit den genannten B-Vitaminen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit 'Telcor Arginin plus' aus der Apotheke gemacht, denn es enthält sinnvoll abgestimmte Mengen an Arginin und B-Vitaminen, die sich gegenseitig verstärken und zusammen positive ernährungsphysiologische Effekte haben“, erklärt Apothekerin Jutta Doebel. Positiv in eine neue Lebensphase Studien mit dem Präparat haben eine deutliche verbesserte Gefäßfunktion nach dreimonatiger Einnahme nachgewiesen – mehr Informationen dazu gibt es unter www.telcor.de. Auch Personen mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Arteriosklerose können davon profitieren. Generell sollten Frauen in und nach der Menopause besonders auf ihre Herzgesundheit achten, sich gut informieren und den neuen Lebensabschnitt positiv gestalten. Jutta Doebel: „Die Wechseljahre sind nicht das Ende des Jungseins, sondern der Anfang von etwas ganz Neuem.“

31.03.2023

Basische Fußbäder tun gut und fördern die Ausscheidung von Giftstoffen. Foto: djd/Jentschura International

AUF SELBSTFÜRSORGE ACHTEN

Was für die eigene körperliche und seelische Gesundheit wichtig ist

(djd). Self-Care ist in aller Munde: Allein auf Instagram findet man unter dem Hashtag #selfcare 71 Millionen Beiträge. Und laut einer Umfrage auf Statista versuchen tatsächlich knapp die Hälfte der Frauen, so gut wie möglich darauf zu achten, ebenso 29 Prozent der Männer. Was aber steckt hinter diesem neudeutschen Begriff, der sich am besten mit Selbstfürsorge übersetzen lässt? Gemeint ist der achtsame Umgang mit den eigenen Bedürfnissen. Das beginnt damit, sich im oft stressigen Alltag genügend Auszeiten zu nehmen, um sich etwas Gutes zu tun – sei es ein Spaziergang in der Natur, Tagebuch schreiben oder Meditieren. Aber auch Handy-Detox und öfter mal "Nein" sagen kann dazu gehören. Vernachlässigen wir dies, endet es womöglich mit Erschöpfung und Burn-out. Gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht Genauso wichtig ist es, auf die physische Gesundheit zu achten. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind ein Teil davon. Ein anderer Teil umfasst eine ausgewogene Ernährung und achtsame Körperpflege. Gerade dies bleibt in unserem modernen Leben aber allzu oft auf der Strecke. Da wird sich morgens nur fix abgeduscht und beim Essen schnell zu Fertigprodukten, Fastfood, süßen Backwaren, Getränken, Wurst, Käse und Co. gegriffen. Häufige Folge: Der körpereigene Säure-Basen-Haushalt gerät aus dem Gleichgewicht. Unter www.p-jentschura.de stehen zahlreiche Broschüren und Ratgeber rund um Übersäuerung und Verschlackung zum kostenlosen Download bereit. Denn wenn der Stoffwechsel mit einem Überschuss an Säuren zu kämpfen hat, äußert sich dies zum Beispiel durch Abgeschlagenheit, verspannte Muskeln, Kopfschmerzen, Hautunreinheiten und schlechten Schlaf. Auf Dauer können sogar Krankheiten wie Gicht, Arteriosklerose oder Rheuma entstehen. Baden, Bürsten, Wohlfühlen Grund genug, den Weg aus der Säurefalle zu suchen – und zwar mit ganz gezielter Self-Care beispielsweise nach dem Jentschura-Prinzip. Neben einer basenüberschüssigen, vollwertigen Ernährung mit Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, guten Pflanzenöle, glutenfreiem Getreide und schlackenlösendem Kräutertee liegt hier der Schwerpunkt auf basischer Körperpflege. Und die kann wahre Wellness-Momente schenken: So lässt es sich bei ausgedehnten Fuß- oder Vollbädern wie zum Beispiel MeineBase wunderbar entspannen, während gleichzeitig die Haut beim Ausscheiden von Säuren und Giftstoffen unterstützt werden soll. Weiterhin sorgen tägliche Nass- und Trockenbürstungen nicht nur für eine glatte und rosige Körperhülle, sondern fördern auch den Lymphfluss und somit die Reinigung des Körpers von innen.

31.03.2023

Spaziergänge, Radfahren, Wandern an der frischen Luft - all das beruhigt die Seele und wirkt sich positiv auf Schlaf und Stimmung aus. Foto: djd/Weleda/Getty Images

IN HERAUSFORDERNDEN ZEITEN STRESSRESISTENT BLEIBEN

Die Nerven auf natürliche Weise stärken

(djd). In den letzten Jahren und Monaten ist viel auf uns eingeprasselt: Corona hat das gesellschaftliche Leben verändert und eingeschränkt, dazu halten aktuelle Themen wie Klimawandel, Krieg, Energie- und Wirtschaftskrise das Gedankenkarussell auf Trab. Das löst bei vielen Menschen vermehrt Stress und Ängste aus. Typische Anzeichen sind etwa Unruhe und Nervosität, Erschöpfung, Unkonzentriertheit oder Schlafstörungen. Aber der Alltag läuft weiter und will bewältigt werden. Gar nicht so leicht, hierbei ausreichend Energie aufzubringen und in Balance zu bleiben. Mit einer guten Stressresistenz und starken Nerven aber möglich. Den Weg zur eigenen Mitte finden: mit der Kraft der Natur Hier kann jeder selbst etwas tun und beispielsweise mit bewusster Entspannung oder Achtsamkeitsübungen den Weg zurück in die eigene Mitte unterstützen. Wer dafür jeden Tag ein paar Minuten einplant, hat den ersten Schritt getan. Auch natürlich wirksame Arzneimittel können hier helfen. Sie wirken ganzheitlich auf die Selbstregulation und Selbstheilungskräfte des Organismus ein. So haben sich etwa Neurodoron Tabletten von Weleda bewährt: Sie lindern Beschwerden bei stressbedingten Angst- und Unruhezuständen oder Kopfschmerzen, Erschöpfung und depressiver Verstimmung. Die Wirkstoffkombination aus potenziertem Gold, Kalium phosphoricum und Ferrum-Quarz stabilisiert und stärkt das seelische und körperliche Gleichgewicht. Für mehr Ruhe und Ausgeglichenheit: Reizüberflutung stoppen Auch darüber hinaus sind Strategien für mehr Gelassenheit und ein achtsamer Umgang mit sich selbst gefragt. Viele Tipps hierzu finden sich unter www.weleda.de. Eine Möglichkeit ist, die Reizüberflutung zu stoppen. Das heißt vor allem: Smartphone, Tablet und Co. so oft wie möglich ausschalten oder weglegen. Besonders die Push-Nachrichten, die einen fast minütlich mit den neuesten Schlagzeilen befeuern, können belastend sein. Social Media-Plattformen mit ihren schnelllebigen Trends, die den Wunsch erwecken, permanent Schritt zu halten, können den eigenen Stresslevel noch erhöhen. Daher über die aktuelle Nachrichtenlage lieber nur einmal täglich gezielt informieren. Echten Ausgleich kann auch die Natur bieten: Spaziergänge oder Radfahren an der frischen Luft und im Grünen beruhigen und wirken sich positiv auf Schlaf und Stimmung aus. Eine ausgewogene Ernährung mit frischem Gemüse, Obst, wie etwa Beeren, und Nüssen unterstützt den Körper zusätzlich. Und für gutes Einschlafen am Abend sorgen wohltuende Rituale wie ein Schlummertee, entspannende Musik oder eine kuschelige Wärmflasche im Bett.

31.03.2023

Um ein E-Rezept mit der eGK einzulösen, brauchen Versicherte lediglich eine elektronische Gesundheitskarte, die alle gesetzlich Versicherten bereits besitzen. Foto: djd/gematik/Daniel Chassein

REZEPT EINLÖSEN MIT DER VERSICHERTENKARTE

E-Rezept: Künftig kommen gesetzlich Versicherte noch komfortabler zum Medikament

(djd). Rezepte aus der Arztpraxis nur mit der Versichertenkarte einlösen: Ab Sommer 2023 benötigen Patientinnen und Patienten nur noch ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK), um elektronische Rezepte von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt direkt in der Apotheke einzulösen. Das geht auch bei verordneten Arzneimitteln im Rahmen einer Videosprechstunde. So wird die medizinische Versorgung noch komfortabler. Schluss mit dem "rosa Zettel" Und so funktioniert es: Die Ärztin oder der Arzt stellt im Rahmen der Sprechstunde in der Praxis oder per Video ein elektronisches Rezept (E-Rezept) aus. Diese Verordnung wird am Praxiscomputer eingegeben und im sicheren Datennetz des Gesundheitswesens gespeichert. In der Apotheke ihrer Wahl müssen Versicherte dann nur ihre Gesundheitskarte in ein spezielles Kartenlesegerät einstecken. Alle gesetzlich Versicherten in Deutschland besitzen bereits eine elektronische Gesundheitskarte. Mehr wird nicht benötigt, weder ein Zettel noch eine PIN oder ein anderer Nachweis. Das Rezept wird nicht auf der eGK gespeichert: Die eGK dient gewissermaßen als Schlüssel, um der Apotheke das Rezept aus der Praxis freizugeben. Die Apothekerin beziehungsweise der Apotheker kann nun das betreffende Rezept aufrufen und das Medikament aushändigen. Praktisch ist, dass auch noch nicht eingelöste Rezepte aus den letzten 100 Tagen der Versicherten einsehbar sind. So lassen sich mehrere Rezepte auf einmal einlösen - ohne Suche nach den Zetteln. Kostenfreie App "Das E-Rezept" Daneben gibt es weitere Einlösewege für das E-Rezept. Die kostenfreie App "Das E-Rezept" der gematik bietet besonders viele Vorteile und Flexibilität. Unter www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de finden sich alle Informationen dazu. Versicherte benötigen von ihrer Krankenkasse für die Freischaltung eine NFC-fähige eGK und eine PIN. Ab Sommer 2023 wird es zudem möglich sein, sich über eine digitale Identität in die E-Rezept-App einzuloggen. Wer auch weiterhin einen Ausdruck zum E-Rezept haben möchte, hat einen gesetzlichen Anspruch darauf und kann seinen Arzt oder seine Ärztin darum bitten. Statt des bislang bekannten rosafarbenen Rezepts erhalten Patienten einen Papierausdruck mit Rezeptcode. In der Apotheke wird der Code abgescannt und die Kunden können dann ihre Medikamente mitnehmen oder bestellen.

31.03.2023

Extrakt aus Rotem Weinlaub hat sich zur Linderung von Beschwerden durch schwache Venen bewährt. Foto: djd/Sanofi/Antistax/felinda - Fotolia

AUF LEICHTEN BEINEN DURCH DEN TAG

Bei Venenschwäche an mehreren Punkten ansetzen

(djd). Müde und schwere Beine, ein unangenehmes Spannungsgefühl, dazu Besenreiser, Krampfadern und geschwollene Knöchel: Das sind typische Anzeichen einer Venenschwäche. Rund 90 Prozent der Erwachsenen sind von Venenveränderungen, die aber nicht alle behandlungsbedürftig sind, betroffen. Gut zu wissen: Bei einer Venenschwäche fließt das Blut aus den Beinen verlangsamt zum Herzen zurück, was zu einem Rückstau führt. Durch den anhaltenden erhöhten Druck auf die Venenwände geraten Entzündungsprozesse in Gang und die Venenwände werden porös. In der Folge nehmen Beschwerden zu, das Bein wird dick und schmerzt. So geht man leider nicht leichtfüßig durchs Leben. Die Weinrebe ist Heilpflanze des Jahres 2023 Um ein Fortschreiten zu verhindern, ist nachhaltiges Handeln gefragt. Dabei sollte man an verschiedenen Punkten ansetzen. Ist pflanzliche Unterstützung gewünscht, kann die Weinrebe effektive Hilfe bieten. Nun denkt man beim Stichwort „Wein“ vor allem an Genuss. Aber die Pflanze besitzt auch ein beachtliches Potenzial als Arzneimittel. Früchte, Kerne und Blätter stecken voller heilkräftiger Stoffe wie zell- und gefäßschützender Flavonoide. Deshalb wurde die Weinrebe als „Heilpflanze des Jahres 2023" ausgezeichnet. Der Rote Weinlaubextrakt AS195, enthalten beispielsweise in Antistax extra Venentabletten, kann abschwellend wirken, Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen und damit einhergehende Schmerzen, Schwere- und Spannungsgefühl reduzieren sowie Entzündungen bekämpfen. Bei Bedarf lässt sich die medikamentöse Therapie auch mit der Kompressionstherapie - beispielsweise mit Kompressionsstrümpfen - kombinieren, um den Behandlungserfolg noch zu verbessern. Wer sich umfassend zu verschiedenen Therapiemöglichkeiten informieren möchte, hat dazu rund um den 21. Deutschen Venentag am 22. April Gelegenheit. Venengesunde Maßnahmen im Alltag Weitere Ansatzpunkte betreffen einen venengesunden Alltag. So ist es wichtig, sich ausreichend und regelmäßig zu bewegen, um die Muskelpumpe in den Beinen zu aktivieren und den Blutfluss zu verbessern. Besonders venenfreundliche Übungen finden sich zum Beispiel unter www.antistax.de. Eine ausgewogene, kalorienbewusste Ernährung hilft außerdem, Übergewicht und damit eine zusätzliche Last auf den Venen zu vermeiden. Wer zwischendurch immer wieder die Beine hochlegt, um einen Rückfluss des Blutes aus den Beinvenen zu erleichtern, tut sich ebenfalls etwas Gutes. Und zu guter Letzt gilt: Lieber laufen und liegen als sitzen und stehen.

31.03.2023

Mit basischer Ernährung und Körperpflege fällt es leichter, das Wunschgewicht zu erhalten. Foto: djd/Jentschura International/Getty Images/AntonioGuillem

SCHÖN UND GESUND IN JEDEM ALTER

Mit basischer Unterstützung weibliche Stoffwechselklippen umschiffen

(djd). Glänzendes Haar, ebenmäßige Haut, straffes Gewebe und eine beneidenswerte Figur. Dazu noch ein starkes Immunsystem sowie ein fitter Bewegungsapparat: So hätten wir es am liebsten ein Leben lang. Nun ist aber gerade das Leben der Frauen stark von Hormonen beeinflusst. Von der Pubertät über Menstruation, Pilleneinnahme und Schwangerschaft bis zu den Wechseljahren kommt es hier immer wieder zu erheblichen Umstellungen. Diese wiederum können ungünstige Veränderungen im Stoffwechsel verursachen und den Säure-Basen-Haushalt belasten. Was Hormone und Lebensstil bewirken Kommen dann noch schlechte Ernährungsgewohnheiten, Stress im Alltag, zu wenig Bewegung oder übermäßig viel Sport hinzu, sammeln sich nach Überzeugung von Stoffwechselexperte Dr. h. c. Peter Jentschura aus Münster vermehrt Säuren und Schadstoffe im Körper an. Die Folgen können unter anderem eine lahmende Fettverbrennung, schlaffe oder unreine Haut, dünnes, brüchiges Haar und Erschöpfungszustände sein. Eine ausgewogene Säure-Basen-Balance gilt daher als Grundlage für dauerhafte Gesundheit, Attraktivität und Vitalität. Um hormonbedingte Stoffwechselklippen zu umschiffen und aus der Übersäuerung zu kommen, ist eine basenüberschüssige Ernährung angeraten. Dafür sollten viel buntes Gemüse, Salate, Kräuter, Obst, Blütenpollen und Gewürze wie Knoblauch, Ingwer und Kurkuma auf den Teller kommen. Auch fetter Seefisch sowie glutenfreie Pflanzen wie Amaranth, Buchweizen, Hirse und Hülsenfrüchte sind empfehlenswert. Unter www.p-jentschura.com stehen viele kreative Rezeptideen sowie der Selbsttest "Bin ich übersäuert?" zum kostenlosen Download bereit. Von Fast Food, Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten und sehr scharfen, salzigen Speisen hingegen lässt man möglichst die Finger. Bäder, Bürstungen und Bewegung Zusätzlich ist es sinnvoll, die Ausscheidung abgelagerter Schadstoffe über die Haut zu unterstützen. So kurbeln regelmäßige basische Fuß- oder Vollbäder oder die Verwendung basischer Wickel, Strümpfe und Stulpen die Entsäuerung an und sorgen zugleich für Wohlfühlmomente. Körperbürstungen mit speziellen Nass- oder Trockenbürsten können darüber hinaus den Stoffwechsel aktivieren – ebenso wie ausreichend Bewegung etwa in Form von Joggen, Walken, Schwimmen, Yoga oder Krafttraining. Das kommt auch der Figur sowie den Knochen und Gelenken zugute.

31.03.2023

Wenn man sich ständig müde und erschöpft fühlt, sollte man den Ursachen auf den Grund gehen. Manche lassen sich leicht beheben. Durch Bewegung oder durch Ausgleich eines Vitamin-B12-Mangels kann man wieder in Schwung kommen. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

STÄNDIG ERSCHÖPFT – DAS SIND MÖGLICHE GRÜNDE

Ursachen für Müdigkeit reichen von Erkrankungen bis zum Vitamin-B12-Mangel

(djd). Müde und schlapp, als wäre ständig der Akku leer - viele Betroffene beschreiben mit diesen Worten das Gefühl dauerhafter Erschöpfung: Morgens kommen sie kaum aus dem Bett und am Nachmittag möchten sie sich am liebsten schon wieder hinlegen. Dahinter können vielfältige Ursachen stecken, und manche lassen sich mit einfachen Maßnahmen beheben: Wenn uns beispielsweise ein niedriger Blutdruck oder ein stressiger Alltag den Schwung nehmen, dann können ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft für Besserung sorgen. Wer aufs Rad steigt oder die Walkingstöcke herausholt, kann dadurch die Müdigkeit vertreiben. In Bewegung kommen, Vitaminmangel ausgleichen Allerdings ist es auch möglich, dass ein Vitaminmangel die Kräfte raubt. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit frischem Gemüse versorgt den Körper mit vielen lebenswichtigen Vitaminen - aber nicht mit allen. Gerade Vegetarier oder Veganer nehmen mit ihren Mahlzeiten häufig zu wenig Vitamin B12 zu sich. Denn dieses Vitamin ist fast ausschließlich in Lebensmitteln tierischer Herkunft wie Fleisch enthalten. Doch selbst bei ausgewogener Ernährung kommt es nicht selten zu einem Vitamin-B12-Mangel, weil Verdauungsstörungen dazu führen, dass der Körper nicht ausreichend Vitamin B12 aus der Nahrung aufnimmt. Das ist beispielsweise der Fall, wenn zu wenig Magensäure gebildet wird oder diese Säurebildung durch Medikamente, sogenannte Säureblocker, gedrosselt wird. Ein Vitamin-B12-Mangel kann zudem durch das Diabetes-Medikament Metformin entstehen. Da Vitamin B12 für die Blutbildung und für die Funktion des Nervensystems unverzichtbar ist, kann ein Mangel die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Der Hausarzt kann dieses Defizit im Blut nachweisen. Auf der Website www.b12ankermann.de findet sich auch ein Selbsttest, der dazu dient, sein persönliches Risiko für einen Mangel besser einzuschätzen. Ein Vitamin-B12-Mangel kann mithilfe hochdosierter Vitamin-B12-Arneimittel behandelt werden. Diese verfügen im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmitteln über behördlich geprüfte Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit. Eine ausreichend hohe Dosis ist wichtig, um einen Mangel auch bei gestörter Aufnahme im Magen-Darm-Trakt beheben zu können. In Studien haben sich 1.000 Mikrogramm Vitamin B12 pro Tag bewährt. Arzneimittel mit dieser Dosis, wie B12 Ankermann, gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Chronische Erkrankungen ausschließen lassen Will die Erschöpfung dennoch nicht weichen, sollte erneut ein Arzt zu Rat gezogen werden: Auch chronische Erkrankungen oder Infektionen können mögliche Ursachen sein. Die Müdigkeit kann außerdem durch psychische Belastungen ausgelöst werden.

18.02.2023

Bluthochdruck kann in den meisten Fällen mit Medikamenten behandelt werden. Immer wieder aber gibt es auch Betroffene, die mit Arzneien nicht mehr ausreichend eingestellt werden können. Foto: djd/CVRx/Getty Images/milan2099

WENN MEDIKAMENTE NICHT MEHR HELFEN

Bluthochdruck und Herzschwäche: Für Betroffene gibt es eine neuartige Therapie

(djd). Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga (DHL) leiden 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland an Bluthochdruck. In der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen sind sogar drei von vier Personen betroffen. Bluthochdruck ist der Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und diese sind für die meisten Todesfälle verantwortlich. Auch die chronische Herzschwäche, in der Fachwelt Herzinsuffizienz genannt, ist eine Volkskrankheit - fast vier Millionen Menschen leiden nach Angaben des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI) daran. Viele Betroffene können mit Medikamenten nicht mehr eingestellt werden Bluthochdruck tut in der Regel nicht weh, daher ist eine große Achtsamkeit der Patientinnen und Patienten wichtig. Die Realität aber sieht anders aus: Denn tatsächlich wissen 30 Prozent der Betroffenen nichts von ihrer Erkrankung, die zu Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Patienten mit Herzschwäche kennen dagegen in fast allen Fällen ihre Erkrankung und leiden darunter, denn sie sind körperlich nicht leistungsfähig. Oft können sie nicht einmal eine Treppe hochsteigen oder sind danach aus der Puste und verspüren Atemnot. Ob Bluthochdruck oder Herzschwäche: Beide Krankheiten können in den meisten Fällen mit Medikamenten behandelt werden. Immer wieder aber gibt es auch Betroffene, die mit Arzneien nicht mehr ausreichend eingestellt werden können. Für Patientinnen und Patienten steht eine innovative Behandlungsmethode, genannt "BAT", zur Verfügung. BAT ist wirksam und sicher Bei der BAT (Barorezeptorenaktivierungstherapie) wird ein Gerät, das einem Herzschrittmacher ähnelt, im Bereich unter dem Schlüsselbein unter die Haut implantiert. Vom Gerät zieht eine Elektrode unter der Haut zur Halsschlagader, an der das Ende der Elektrode befestigt wird. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und dauert weniger als eine Stunde. Indiziert ist die Therapie bei Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz, aber nur dann, wenn die Leiden mit Medikamenten nicht oder nicht ausreichend kontrolliert werden können. Für die Therapie beider Erkrankungen konnten Studiendaten die Wirksamkeit und Sicherheit des Geräts nachweisen. Mit ihm konnte der obere Blutdruckwert deutlich gesenkt werden, und zwar sogar dann, wenn eine maximale Medikamententherapie nicht ausreichend war. Herzinsuffizienz-Patienten wiederum waren körperlich deutlich besser belastbar. Betroffene können sich auf Youtube unter bit.ly/herztherapie informieren. Erkrankte, die trotz medikamentöser Therapie unter Bluthochdruck oder Herzschwäche leiden, sollten ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt auf die Therapieform "BAT" ansprechen.

17.02.2023

Bewegung, frische Luft und die richtigen Mikronährstoffe schaffen neue Energie. Foto: djd/dunatura/Getty Images/Tetra images

RAUS AUS DER MÜDIGKEITSFALLE

Wenn man ständig erschöpft ist: Tipps für mehr Energie

(djd). Termindruck im Job, familiäre Verpflichtungen, Freizeitstress – es gibt viele Gründe für Erschöpfung im Alltag. Auch die winterliche Dunkelheit, Bewegungsmangel, schlechter Schlaf und falsche Ernährung können dazu führen, dass man sich ständig müde und antriebslos fühlt. Das Phänomen ist dabei weit verbreitet: So kennen laut Statista 96 Prozent der Deutschen Probleme mit Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, 60 Prozent leiden sogar mehrmals die Woche darunter. Für die Betroffenen ist das sehr belastend. Von Schlaf bis Ernährung Grund genug, gezielt einen Weg aus der Müdigkeitsfalle zu suchen. Eine der häufigsten Ursachen ist – so banal es klingt – zu wenig Schlaf. Wer häufig schlecht oder zu kurz schlummert, sollte seine Schlafgewohnheiten verbessern. Das bedeutet, feste Zubettgehzeiten einzuhalten, Smartphone und Tablet rechtzeitig auszuschalten und für ein kühles, dunkles Schlafzimmer zu sorgen. Auch regelmäßige Bewegung, möglichst an der frischen Luft, schafft abends die richtige Bettschwere und bringt langfristig mehr Energie. Ein weiterer Punkt ist die Ernährung. Zu viel oder zu wenig sowie unausgewogene Kost macht schlapp – besonders, wenn dies der Regelfall ist. Frisch zubereitete, abwechslungsreiche Speisen mit viel frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sind stattdessen besser. Zusätzlich kann eine gezielte Nährstoffergänzung hilfreich sein. Genau auf häufige Müdigkeit zugeschnitten sind etwa die dunatura Tagespacks Energie. Die Formel kann durch hochdosiertes Vitamin B12 und Folsäure Müdigkeit verringern. Vitamin C aus der Acerolakirsche unterstützt den Energiestoffwechsel. Vitamin D3, K2, Selen und Zink runden gemeinsam mit Coenzym Q10 die Kombination ab. Die vorportionierten Tagesrationen sind dabei unkomplizierte Begleiter auf Reisen oder im Büro. Den Lebensstil anpassen Grundsätzlich ist es wichtig, seinen Lebensstil auf lange Sicht den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Dazu gehört es, Stress möglichst zu reduzieren, für ausreichend Ruhe und Erholungsphasen zu sorgen und täglich wenigstens eine halbe Stunde ans Tageslicht zu gehen. Viele weitere Tipps gibt es unter www.dunatura.de. Wenn die Müdigkeit allerdings trotz all dieser Maßnahmen weiter anhält, sollte man ärztlichen Rat suchen. Denn es können auch ernsthafte Krankheiten oder Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten dahinterstecken.

17.02.2023

Wer regelmäßig unter Kopfweh leidet, wünscht sich schnelle und gut verträgliche Abhilfe. Foto: djd/Sanofi/Thomapyrin

WIE KOPFWEH UND BEGLEITSYMPTOME DEN ALLTAG BELASTEN

Umfrage unter Betroffenen zeigt: Jeder Dritte hat mehrmals im Monat Beschwerden

(djd). Dieses quälende Hämmern, Stechen oder Dröhnen im Schädel hat wohl jeder schon einmal erlebt. Doch während es für einige Menschen ein seltenes Phänomen bleibt, leiden andere regelmäßig darunter. So hatte laut dem Thomapyrin Kopfschmerz- und Migräne-Report 2022 jede dritte betroffene Person, die befragt wurde, mehrmals im Monat Kopfweh, fast jede fünfte mehrmals im Monat Migräne. Außerdem leiden sechs von zehn Kopfschmerzpatienten zusätzlich immer wieder unter Kopf-Nacken-Schulterbeschwerden (KONASCHU). Oft zeigen sich noch weitere Begleitsymptome. Das kann die Lebensqualität enorm schmälern. Konzentration und Leistungsfähigkeit leiden „Kopfschmerzen sind unangenehm und stören bei der Konzentration und der Tagesroutine, auch wenn sie nur gelegentlich auftreten. Betroffene mit wiederkehrenden Kopfschmerzen sind auch an Tagen ohne Schmerz belastet, da sie häufig eine erhöhte innere Anspannung haben und sich im Alltag selbst als nicht gut planbar empfinden, da es jederzeit zur nächsten Kopfschmerzattacke kommen kann“, sagt Dr. Charly Gaul, Neurologe und Schmerztherapeut aus Frankfurt. Das bestätigt auch der oben genannte Report: Wer Kopfweh oder Migräne hat, fühlt sich oft in seiner Konzentrations- (51 Prozent) und Leistungsfähigkeit (49 Prozent) stark eingeschränkt. Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu koordinieren, fällt schwerer. Die sozialen Kontakte leiden. Patienten schrauben ihre körperliche Aktivität zurück, sind weniger psychisch belastbar und schlafen schlechter. Da sich manche Auslöser nur bedingt vermeiden lassen – zum Beispiel Stress – oder überhaupt nicht beeinflussbar sind, wie hormonelle Schwankungen oder das Wetter, ist eine gut und schnell wirksame Therapie so wichtig. Hier stellen koffeinhaltige Schmerzmittelkombinationen wie Thomapyrin gute Behandlungsoptionen dar. Denn Koffein werden sowohl wirkverstärkende wie auch wirkbeschleunigende Effekte zugeschrieben – und das bei guter Verträglichkeit. Mit dem Schmerz lassen dann auch die Konzentrationsschwierigkeiten und weitere Begleiterscheinungen nach. Zusätzlich können Betroffene selbst präventiv etwas tun. Tipps zur Vorbeugung Grundsätzlich sollte man versuchen, Kopfschmerzen möglichst vorzubeugen. Viele praktische Tipps hierzu sind unter www.kopfschmerzen.de zu finden. Ratsam ist etwa vorsorglich reichliches Trinken – am besten Wasser –, da Flüssigkeitsmangel oftmals Ursache der Beschwerden ist. Zudem ist Bewegung an der frischen Luft ebenso hilfreich wie Anti-Stress-Maßnahmen, beispielsweise Aromabäder, Meditation und viel Schlaf. Akut kann Progressive Muskelentspannung nach Jacobson lindern.

17.02.2023

Ein warmer Hirse-Buchweizen-Brei mit frischem Obst gekrönt schenkt Power und Leistungskraft. Foto: djd/Jentschura International

MORGENROUTINE: DER OPTIMALE START IN DEN TAG

Gesunde Rituale geben Struktur und positive Energie

(djd). Morgens gut gelaunt aufstehen und voll motiviert in den Tag starten: Vielen Menschen fällt das schwer. Doch für alle, die schlecht aus dem Bett und nur mühsam in die Gänge kommen, gibt es gezielte Unterstützung: „Morgenroutine“ lautet das Zauberwort. Was erst einmal langweilig klingt, ist ein strukturierter und äußerst effektiver Fahrplan für den perfekten Tagesbeginn. Dieser besteht aus bestimmten Ritualen, die dabei helfen, wach, klar und energiegeladen durchzustarten. Wie so eine Morgenroutine aussehen kann, muss jeder individuell für sich herausfinden. Denn der eine geht es in der Frühe lieber ruhig an, der andere braucht gleich zu Tagesbeginn Bewegung und Action. Von Körperpflege bis Frühstück Auf jeden Fall sollte der Ablauf angenehm gestaltet sein, sodass man sich darauf freuen kann und das Aufstehen leichter fällt. Ein guter Start ist es beispielsweise, gleich nach dem Weckerklingeln ein paar Atemübungen am offenen Fenster zu machen, danach vielleicht eine kleine Yoga- oder Joggingrunde einzulegen. Im Anschluss kann das morgendliche Duschen zum Wohlfühl-Ritual werden – zum Beispiel mit einer Bürstenmassage nach P. Jentschura. Regelmäßige Körperbürstungen sorgen nicht nur für eine glatte Haut, sondern unterstützen auch den Lymphfluss und die Reinigung des Körpers von innen. Eine detaillierte Anleitung gibt es unter www.p-jentschura.com. Was zu einer guten Morgenroutine außerdem unbedingt dazugehört, ist ein gesundes Frühstück für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Der warme Hirse-Buchweizen-Brei „Morgenstund“ mit Früchten und Samen zum Beispiel liefert wertvolle Nährstoffe und Vitamine und hält trotz weniger Kalorien lange satt. So bekommt man die richtige Basis für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit den ganzen Tag über. Je nach Lust und Laune lässt sich das schnell zubereitete Porridge mit Obst, Kernen, Sojajoghurt, Fruchtsoßen, Nussmus, Agavendicksaft, Zimt, Kokosmilch und weiteren Zutaten verfeinern. To-do-Listen strukturieren den Alltag Ein leckerer Kaffee, Smoothie oder Kräutertee dazu rundet das Ganze ab. Wichtig ist es dabei, das Frühstück bewusst zu genießen. Wer gleich morgens zum Handy oder Tablet greift, wird sofort mit einer Flut von Informationen überrollt und ist dann oft schon gestresst. Besser nutzt man die Zeit, um zu lesen, Gedanken zu sammeln, sich vielleicht Notizen zu machen und eine To-do-Liste für die anstehenden Aufgaben zu erstellen. Jetzt noch Prioritäten setzen und der Tag kann starten.

17.02.2023

Schmerzhaftes Brennen in der Speiseröhre? Betroffene wünschen sich schnelle und lang anhaltende Hilfe. Foto: djd/DR. KADE

SCHNELL DAS FEUER IN DER SPEISERÖHRE LÖSCHEN

Umfrage: Was Sodbrennen auslöst und wie die Betroffenen es in den Griff bekommen

(djd). Sodbrennen ist – vor allem auch unter jungen Menschen – weiter verbreitet, als man denkt. Eine Umfrage im Auftrag von Dr. Kade ergab, dass gerade die mittleren Altersklassen regelmäßig unter dem schmerzhaften Brennen in der Speiseröhre leiden. Genauer gesagt sind es 60 Prozent der 35- bis 44-Jährigen und 61 Prozent der 45- bis 54-Jährigen, die mindestens einmal monatlich Beschwerden haben. Damit zeigt sich, dass Sodbrennen kein Leiden ist, das allein durch organische Faktoren wie die altersbedingt nachlassende Elastizität des Gewebes oder Motilitätsstörungen verursacht wird. Zuverlässige Abhilfe gegen Sodbrennen ist gefragt Bei Betroffenen jüngeren und mittleren Alters handelt es sich meist um „funktionelle Beschwerden“, die durch äußere Umstände ausgelöst werden. So geben etwa zwei Drittel der regelmäßig Betroffenen an, dass bestimmte Lebensmittel, etwa fettreiche Speisen oder Süßes, häufig Auslöser für ihr Sodbrennen sind. Unter den 25- bis 34-Jährigen sind in mehr als der Hälfte der Fälle die Probleme oftmals die Folge von Alkoholgenuss. Gegen den unangenehmen und oft schmerzhaften Rückfluss von Magensäure und teils auch Mageninhalt in die Speiseröhre wünschen sich die Befragten zuverlässige Abhilfe. Dabei wird vor allem Wert auf eine rasche Wirkung, gute Verträglichkeit und einfache Anwendung gelegt. Ein sogenanntes modernes Schichtgitterantazidum wie Magaldrat, der Wirkstoff in Riopan Magengel oder Magentabletten, hat den Vorteil, dass es Säure besonders schnell und gleichzeitig lang anhaltend bindet und neutralisiert. Da nur so viel Wirkstoff freigesetzt wird, wie notwendig ist, um die überschüssige Magensäure zu neutralisieren, bleibt der Magen ausreichend sauer und die Verdauungsfunktionen erhalten. Tipps: Dem Brennen in der Brust vorbeugen Vor allem aber sollte man das Risiko für Sodbrennen möglichst schon im Vorfeld reduzieren. Viele Tipps hierzu sowie ein Selbsttest stehen unter www.riopan.de zur Verfügung. Es ist etwa empfehlenswert, fettreiche Speisen zu meiden, da sie schwer verdaulich sind, länger im Magen liegen und zur vermehrten Produktion von Magensäure führen. Zudem werden mehrere kleine statt wenige große Mahlzeiten über den Tag verteilt besser vertragen. Dabei unbedingt darauf achten, gründlich zu kauen. Denn das Zerkleinern und Umspeicheln der Nahrung erleichtert den Verdauungsprozess, sodass der Speisebrei schneller weitergeleitet wird. Auch regelmäßiges Trinken ist wichtig: Wasser, idealerweise ohne Kohlensäure, verdünnt die Magensäure auf natürliche Weise und hält die Verdauung im Fluss.

17.02.2023

Für einen Wechsel des Bürstenkopfes muss heute nicht mehr immer gleich die ganze Zahnbürste weggeworfen werden. Umweltfreundlicher ist es, auf eine Zahnbürste mit austauschbaren Bürstenköpfen zu setzen. Foto: djd/www.tepe.com

DIE KOMBI MACHTS IN SACHEN MUNDHYGIENE

Nachhaltigkeit bei Zahn- und Interdentalbürsten

(djd). Mit der richtigen Pflege hat man lange Freude an seinen Zähnen. Eine gründliche Mundhygiene ist deshalb so wichtig, weil etwa saure Lebensmittel und Säuren, die in der Plaque entstehen, den Zahnschmelz beim Essen und Trinken angreifen und abgelagert zwischen den Zähnen einen optimalen Nährboden für Bakterien bilden. Diese tragen zur Entstehung von Zahnbelag und Zahnstein bei – und schließlich zu einem erhöhten Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Karies und Parodontitis. Zahnärzte empfehlen eine Kombination aus Zahn- und Interdentalbürste. 1. Die Zahnbürste Basis einer soliden Zahnhygiene ist das richtige Zähneputzen. Dabei ist es gar nicht entscheidend, in welchen Bewegungen die Zahnbürste geführt wird oder ob eine elektrische oder Handzahnbürste zum Einsatz kommt. Wichtig ist vielmehr, dass alle erreichbaren Flächen geputzt werden, vor allem auch die Innenseite der Zähne. Eine gute Putzsystematik ist wichtig. Die Zahnbürste sollte nicht zu fest aufgedrückt werden, um eine Verletzung des Zahnfleisches zu vermeiden, und spätestens nach drei Monaten gewechselt werden – denn mit der Zeit lässt ihre Reinigungswirkung nach, auf ihr können sich zudem Keime vermehren. Für einen Wechsel des Bürstenkopfes muss heute nicht mehr immer gleich die ganze Zahnbürste weggeworfen werden. Umweltfreundlicher ist es, auf eine Zahnbürste wie die TePe Choice mit drei austauschbaren Bürstenköpfen zu setzen. Der Griff besteht aus FSC-zertifiziertem schwedischem Buchenholz und ist mit einem natürlichen Wachs beschichtet, um Feuchtigkeit zu widerstehen. Der Bürstenkopf wird aus nachwachsenden Rohstoffen produziert und auf den Holzgriff stabil aufgeschraubt. Dank der austauschbaren Köpfe kann der Griff dreimal so lange verwendet werden wie bei einer konventionellen Zahnbürste. 2. Die Interdentalbürste Die Zahnbürste erreicht nur drei der fünf Seiten eines Zahnes, somit reinigt sie lediglich circa 60 Prozent der Zahnflächen von bakterieller Plaque. Erst die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten und – sollten auch die kleinsten Interdentalbürsten nicht passen – mit Zahnseide sorgt für eine vollständige Mundhygiene und damit auch für eine bessere Allgemeingesundheit. Interdentalraumbürsten gibt es in verschiedenen Größen. Die Interdentalbürsten von TePe etwa werden in neun Größen mit nachwachsenden Rohstoffen und mit 100 Prozent Ökostrom gefertigt; mehr Infos: www.tepe.com. Das erneuerbare Rohmaterial, das auch für den Griff und die Schutzkappe eingesetzt wird, ist Kiefernöl, ein Nebenprodukt der skandinavischen Papier- und Zellstoffindustrie. Die Verpackungen sind zudem komplett recycelbar.

23.12.2022

Viel trinken und entspannen: Im Zuge einer Fastenkur ist es auch wichtig, zur Ruhe zu kommen. Foto: djd/Jentschura/Getty Images/Dejan Dundjerski

NEUSTART FÜR KÖRPER UND SEELE

Mit einer basischen Fastenkur Ballast loswerden und in Bestform kommen

(djd). Einfach noch mal neu beginnen - das wünschen sich gerade in dieser Zeit viele. Denn die vergangenen Monate waren herausfordernd. Krieg, Energiekrise, Inflation, dazu Grippewelle und Corona haben den Menschen zugesetzt. Obendrein wurde oft zu viel gegessen, zu viel gesessen - aber man hat sich zu wenig bewegt. Häufige Folge: Der Säure-Basen-Haushalt im Körper gerät aus dem Gleichgewicht. Bemerkbar macht sich dies durch Antriebslosigkeit, Hautprobleme, Haarausfall, Muskelbeschwerden und überflüssige Pfunde. Zeit für einen Neustart. Die ersten Monate des Jahres bis zum Frühling sind mit ihrer Aufbruchsstimmung ideal, um den Reset-Knopf zu drücken und alten Ballast loszuwerden. Entschlackung für einen aktiven Stoffwechsel Um den Körper zu entschlacken und neue Energie zu sammeln, ist eine Fastenkur besonders geeignet. Sie aktiviert die Zellreinigung, entlastet den Darm und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Auch die Seele profitiert: Durch das bewusste Abschalten vom Alltag kommt man zur Ruhe, Gedanken können geordnet und die Lebenssituation neu bewertet werden. Das ist oft die Initialzündung für ein gesünderes, leichteres und glücklicheres Leben. Dr. h. c. Peter Jentschura zum Beispiel hat das altbewährte Fasten unserer Zeit angepasst. Den gefürchteten Fastenkrisen lässt sich etwa mit Jentschuras BasenKur effektiv vorbeugen, da nur so viele Säuren und Schadstoffe gelöst werden, wie man problemlos neutralisieren und ausscheiden kann. Zur Unterstützung ist basische Körperpflege in Form von Bädern, Wickeln und Bürstenanwendungen empfehlenswert. Fastenplan mit genauen Anleitungen Wer selbst gerne fasten möchte, aber unsicher über den Ablauf ist, findet unter www.p-jentschura.com ganz unten einen Fastenplan zum Download. Darin können Ziele, Notizen und Vorher-Nachher-Bilder festgehalten werden. Zudem enthält der Plan Rezepte sowie detaillierte Anleitungen. Es beginnt mit zwei Entlastungstagen, an denen es nur leichte basische Kost gibt. Neben Gemüse und Obst stehen hier beispielsweise auch der Hirse-Buchweizenbrei "Morgenstund", die Quinoa-Hirse-Mahlzeit "TischleinDeckDich" und das 100-Pflanzengranulat "Wurzelkraft" auf dem Speiseplan. In den folgenden fünf bis sieben Fastentagen wird ausschließlich getrunken - drei bis fünf Liter Gemüsebrühe, Wasser oder Kräutertee sollten es sein. Zur Unterstützung ist moderater Sport wie Walken, Gymnastik, Radfahren, leichtes Krafttraining oder Tai Chi unerlässlich, da sonst durchs Fasten Eiweißstoffe in den Muskeln abgebaut werden, was den Körper schwächt. Zudem fördert Bewegung die Ausscheidung von Abbauprodukten. Mit drei Aufbautagen endet schließlich die Kur.

23.12.2022

Mit einer guten Magnesiumversorgung tut man einiges für seine Gesundheit. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/Fabrice Michaudeau

KRAFTSTOFF FÜR HERZ UND KREISLAUF

Mit einem gut gefüllten Magnesium-Depot Herz-Kreislauf-Problemen vorbeugen

(djd). Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Rund 340.000 Menschen sterben dem Online-Portal Statista zufolge jährlich daran. Bei den Ursachen für einen Herzinfarkt denkt man schnell an Stress, eine zu üppige Körperfülle, zu hohe Cholesterinwerte durch ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. Das ist auch richtig, aber eben nicht alles. Taktgeber fürs Herz Untersuchungen zeigen, dass viele Menschen mit Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkten einen Magnesiummangel aufweisen. Verantwortlich hierfür kann zum Beispiel eine einseitige Ernährung sein, die zu wenig Gemüse, Nüsse oder Vollkornprodukte enthält. Zum anderen führt der heutige Lebensstil mit intensivem Ausdauersport oder dauerhafter Stress dazu, dass der Körper mehr von dem Powermineral verbraucht. Magnesium ist an einer Vielzahl von Körper- und Stoffwechselfunktionen beteiligt. Dem Herz hilft er gewissermaßen an allen "Ecken und Enden". Es agiert als Gegenspieler von Calcium, senkt den Blutdruck, weil es die Entspannung der Arterienwandmuskulatur unterstützt, und triggert einen rhythmischen Herzschlag. Das Magnesiumdepot des Körpers täglich auffüllen In einer breit angelegten Langzeitstudie mit über 88.000 Teilnehmerinnen konnte nachgewiesen werden, dass Magnesium ein großer Schutzfaktor ist, der Herzrhythmusstörungen und das Herztod-Risiko effektiv vermindert. Sowohl eine hohe Magnesiumzufuhr als auch der Ausgleich eines Magnesiummangels, verbessern daher die Chancen erheblich, Herzprobleme und deren Folgen zu vermeiden. Sehr gut wird Magnesium in seiner organischen Form als Magnesiumcitrat, wie Magnesium-Diasporal 300 mg Trinkgranulat, vom Körper aufgenommen. So ist es schnell aktiv und gut verträglich. Ein Stick täglich entspricht 300 Milligramm Magnesium, die Menge, die nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Therapie eines Magnesiummangels angegeben wird. Symptome eines Magnesiummangels Wie aber erkennt man eigentlich einen solchen Mangel? Der Mineralstoff ist Bestandteil von über 300 Enzymen und spielt für rund 600 Stoffwechselvorgänge, wie zum Beispiel den Aufbau von Knochen und Eiweißen oder die Instandhaltung der Blutgefäße eine lebenswichtige Rolle. Daher kann sich ein Mangel durch viele Signale bemerkbar machen - ausführliche Informationen hierzu finden sich unter www.diasporal.com. Neben Muskelkrämpfen und Verspannungen können Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Herzrhythmusstörungen sowie Schlafstörungen mögliche Anzeichen sein. Ob man tatsächlich einen Magnesiummangel hat, kann man bei seinem Hausarzt überprüfen lassen.

23.12.2022

Wenn die Kommunikation schwierig wird, leiden darunter oft die Beziehungen zu Familie und Freunden. Foto: djd/audibene/Getty Images/fizkes

JETZT MAL DIE LAUSCHER AUFSTELLEN

Mythen und Fakten: Über Hörverlust sind viele Falschinformationen im Umlauf

(djd). Hörgeräte kosten ein Vermögen. Schwerhörig wird man erst im Alter. Gegen schwache Ohren kann man nicht viel tun. So oder ähnlich lauten typische Vorurteile rund ums Thema Hörverlust. Doch vieles davon gehört ins Reich der Mythen. Darum heißt es nun "Lauscher aufstellen" und sich richtig informieren. Punkt eins: Ist Hörverlust altersbedingt und lässt er sich nicht vermeiden? Tatsächlich ist die mit 90 Prozent häufigste Ursache von Hörverlust die Zerstörung der hochempfindlichen Haarsinneszellen durch Alterung oder Lärm. Solche Schädigungen können medizinisch nicht behandelt werden. Weitere mögliche Ursachen sind Kopfverletzungen, Geburtsschäden, Krankheiten oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Die Ohren lassen schleichend nach Am häufigsten tritt Hörverlust schleichend ein. Das hat oft zur Folge, dass der Betroffene selbst diese Einschränkung nicht richtig wahrnimmt und unnötigerweise immer mehr Hörverlust in Kauf nimmt. Aufschluss über das eigene Gehör gibt ein kostenloses Beratungsgespräch am Telefon - mehr unter www.audibene.de. Damit kommt man zu Mythos zwei: An ein nachlassendes Gehör kann man sich gewöhnen, unbehandelter Hörverlust ist nicht schlimm. Es stimmt, dass schlechte Ohren durch das Zusammenspiel von Resthören, Hirnleistung und Lippenlesen relativ lange zum Großteil kompensiert werden. Das hat aber einen hohen Preis. Die Menschen bringen Kopfschmerzen, Rücken- und Nackenverspannungen oder Schwindel meist nicht in Verbindung mit ihrem nachlassenden Gehör. Aber genau das ist durch die fortlaufende Überanstrengung während der Kommunikation oft die Ursache. Hinzu kommt die Ausgrenzung in der Kommunikation mit Freunden, Familie und Kollegen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Abhilfe zu schaffen. Denn jeder dritte Mensch ab 50 Jahren hat einen Hörverlust und sollte diesen behandeln lassen. Moderne Hörgeräte sind unauffällig Das führt zu Mythos drei: Hörgeräte sind teuer, hässlich und funktionieren schlecht. Falsch. Moderne Hörsysteme wie das Horizon - zu testen etwa bei einem der bundesweit über 1.300 audibene-Partnerakustiker - sind winzige Hochleistungscomputer für das Ohr. Der beige Klotz hinter dem Ohr ist lange Vergangenheit. Die kleinen Modelle von heute sieht man kaum. Dafür entlasten sie ihre Träger so sehr, dass nach einer kurzen Gewöhnungszeit ein normales Hören und damit die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wieder funktioniert. Zudem bezuschussen Krankenkassen in Deutschland Hörgeräte mit 750 Euro pro Gerät, sodass oft kein Zuzahlen notwendig wird.

23.12.2022

Werdende Mütter können durch einen guten Impfschutz zur Gesundheit ihres Babys beitragen. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Shutterstock

DURCH KEUCHHUSTEN-IMPFUNG SCHUTZ-KOKON FÜRS BABY BILDEN

STIKO empfiehlt Impfung für Schwangere und enge Kontaktpersonen von Neugeborenen

(djd). Wenn ein Baby unterwegs ist, spielen Gesundheitsthemen bei den werdenden Eltern oft eine große Rolle. Denn nicht nur Schwangerschaft und Geburt sollen für Mutter und Kind möglichst komplikationslos verlaufen. Auch der Schutz des Neugeborenen und des jungen Säuglings vor Erkrankungen ist wichtig. Schwangere können dazu mit einem vollständigen Impfschutz beitragen. Manche Impfungen, etwa gegen Keuchhusten, werden von der STIKO explizit während der Schwangerschaft empfohlen. In diesem Fall können sie die Mutter, vor allem aber das noch ungeborene Baby schützen. Bei Babys kann Keuchhusten zu Atemstillstand führen Zu den Risikogruppen für eine Keuchhusten-Erkrankung, auch Pertussis genannt, gehören ältere Erwachsene und Neugeborene. Für beide Gruppen kann die Krankheit mit schweren Komplikationen verlaufen oder sogar lebensbedrohlich sein. Gerade bei Kindern unter sechs Monaten ist häufig ein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Die Übertragung der hochansteckenden Erkrankung, die durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst wird, erfolgt meist über enge Haushaltskontaktpersonen. Babys verfügen über keinen natürlichen Nestschutz gegen Keuchhusten. Die Impfung der Mutter in der Schwangerschaft kann das Kind in den ersten Lebensmonaten gegen die Erkrankung schützen. Sie sollte möglichst rechtzeitig erfolgen, damit genügend Antikörper auf das ungeborene Baby übertragen werden können. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Keuchhusten in jeder Schwangerschaft zu Beginn des dritten Trimenons (idealerweise zwischen der 28. und 32. Schwangerschaftswoche) oder im Fall einer wahrscheinlichen Frühgeburt während des zweiten Trimenons. Sie ist auch im Mutterpass aufgeführt. Ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat kann der Säugling dann selbst gegen Keuchhusten geimpft werden. Auffrischung ist für Kontaktpersonen wichtig Außerdem raten Experten engen Kontaktpersonen wie dem Vater, den Großeltern und Geschwistern sowie Babysittern, aber auch Freunden zu einer Keuchhusten-Impfung. Diese sollte spätestens vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin erfolgt sein, sofern die letzte Impfung mehr als zehn Jahre zurückliegt. Nur so wird ein schützender Kokon um das Neugeborene gebaut, der es vor der tückischen Atemwegserkrankung schützen kann. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.impfen.de/keuchhusten.

23.12.2022

Viel Bewegung hilft, die Muskeln zu stärken - kann aber gelegentlich auch zu Verspannungen und Zerrungen führen. Foto: djd/Murnauer Markenvertrieb/Mladen Mitrinovic/Shutterstock

WAS MUSKELN MÖGEN

Beweglich und leistungsfähig in jedem Alter

(djd). Lachen, rennen, stehen, kauen, atmen: Ohne unsere Muskeln geht im Körper so gut wie nichts. Sie regulieren den Blutdruck, die Verdauung und sogar den Herzschlag. Allein mehr als 600 Bewegungsmuskeln, die aktiv gesteuert werden können, hat der Mensch. Mit steigendem Alter allerdings nimmt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die Muskelmasse ab. Ohne ein aktives Entgegenwirken würden sich bis zum 80. Lebensjahr bis zu 50 Prozent der Muskelmasse zurückbilden. Langfristig führt dies zu geringerer körperlicher Leistungsfähigkeit, schlechterer Lebensqualität und erhöhtem Sturzrisiko. Gezielte Muskelstärkung zweimal pro Woche Um es nicht so weit kommen zu lassen, ist vor allem genügend Bewegung gefragt. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt mindestens 150 Minuten Bewegung in der Woche – außerdem an mindestens zwei Tagen pro Woche muskelstärkende Aktivitäten, die alle großen Muskelgruppen einbeziehen. Das unterstützt den Aufbau und wirkt zugleich dem Abbau entgegen. Regelmäßiges Training kräftigt den Herzmuskel, verbessert unter anderem die Sauerstoffversorgung der Muskeln und sorgt für mehr Schutz der Knochen sowie der Gelenke. Trotz aller guten Fürsorge können Muskeln Beschwerden machen – beispielsweise durch Verspannungen, Muskelkater, Krämpfe, Prellungen oder Zerrungen. Wärme und Kälte können dann auf natürliche Weise lindern, zum Beispiel in Form der pflegenden CBD Muskel- und Gelenkgele: Cannaren enthält neben dem pflegenden CBD (Cannabidiol aus der Hanfpflanze) auch Campher, mit leicht wärmenden Eigenschaften. Cannaxil enthält Menthol und hat einen kühlenden Effekt. Dem Naturheilstoff werden entzündungshemmende, schmerzstillende und krampflösende Eigenschaften zugeschrieben. Wärme oder Kälte gegen Beschwerden? Wärme ist vor allem bei Verspannungen oder chronischen Gelenkschmerzen angezeigt, Kälte hingegen kann bei akuten Beschwerden eingesetzt werden, um Schwellungen, Entzündungen und Schmerzen zu reduzieren. Weitere Informationen gibt es unter www.cannaren-cannaxil.com. Neben Bewegung nimmt aber auch die Ernährung wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Muskeln. Drei wesentliche Nährstoffgruppen spielen dabei entscheidende Rollen: Proteine (Eiweiße) sind essenziell für den Aufbau, den Erhalt und die Reparatur. Die Mikronährstoffe Magnesium, Kalium, Vitamin B1 und Vitamin D sorgen fürs reibungslose Funktionieren und Kohlenhydrate liefern die Energie.

18.11.2022

Bei der Suche nach neuen Wirkstoffen kann die Nutzung von Computermodellen und virtuellen Bibliotheken wertvolle Unterstützung leisten. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/Ignatiev

MEDIZIN GOES DIGITAL

Mit Computermodellen, virtuellen Patienten und Robotern zu neuen Therapien

(djd). Roboter, Algorithmen, maschinelles Lernen: Auch in der Gesundheitsbranche ist die Digitalisierung ein großes Thema. Denn immer größere Rechenleistung, verbesserte Aufbereitung anonymisierter Daten und der Einsatz von computergesteuerter Technologie in Forschung und Produktion bieten heute ganz andere Möglichkeiten als noch vor einigen Jahren. Dazu gehören computergestützte Diagnosetools, individuell zugeschnittene Therapien und eine effiziente Versorgung mit Medikamenten. Ein weiteres Beispiel ist die elektronische Patientenakte, die den Austausch von Informationen zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern, Apotheken und Patienten verbessern soll. Auch digitale Gesundheitsanwendungen, kurz „DiGAs“, werden uns künftig häufiger begegnen. Das sind zertifizierte Apps, die zum Therapieerfolg beitragen und wie ein Medikament quasi „auf Rezept“ verschrieben werden können. Neue Wirkstoffe am Computer berechnen Der weitreichende Einfluss der Digitalisierung beginnt aber schon viel früher, nämlich in der Forschung – eine dazu passende Folge des Podcasts "Gesundheit & Innovation" gibt es unter www.sanofi.de und überall, wo es Podcasts gibt. So wird sie auf dem BioCampus des Gesundheitsunternehmens Sanofi in Frankfurt genutzt, um mit ihrer Hilfe bisher noch unbekannte Wirkstoffkandidaten für neue Medikamente ausfindig zu machen. Dort arbeiten beispielsweise Chemiker am synthetischen Design von Molekülen. Diese werden am Computer simuliert und ihre Eigenschaften berechnet. Mithilfe virtueller Molekül-Bibliotheken wird außerdem geprüft, ob die Moleküle überhaupt technisch herstellbar und potenziell wirksam sind. So lässt sich aus der schier unendlichen Menge möglicher Wirkstoffkandidaten eine sinnvolle Vorauswahl treffen. Diese können dann an einem „digitalen Patienten“ getestet werden, um Sicherheit und Wirkung abzuschätzen, bevor klinische Studien beginnen. Durch den Abgleich der Studien mit den errechneten Vorhersagen lassen sich die Modelle immer weiter verbessern. Roboter erleichtern die Produktion Geht es von der Erforschung neuer Arzneimittel in die Produktion, gibt es ebenfalls viele Einsatzbereiche für moderne Digitaltechnik. Bei der Herstellung von Autoinjektoren, mit denen Erkrankte sich selbst sicher und einfach Medikamente injizieren können, spielen mittlerweile computergesteuerte Roboter und sogenannte Cobots eine wichtige Rolle. Cobots sind kleine Roboter, die den Mitarbeitern in der Fertigung monotone und anstrengende manuelle Tätigkeiten abnehmen. Diese Unterstützung wurde nach anfänglicher Skepsis sehr gut angenommen und als deutliche Entlastung empfunden.

18.11.2022

Besonders Raucher sind von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung betroffen. Angst vor Stigmatisierung sollte aber kein Grund sein, den Arztbesuch hinauszuzögern. Foto: djd/Chiesi

COPD FRÜHZEITIG ERKENNEN UND BEHANDELN

Mit geeigneten Therapien lässt sich die chronische Lungenerkrankung ausbremsen

(djd). Schon bei kleinen körperlichen Anstrengungen geht die Puste aus, morgens kommt es regelmäßig zu Hustenanfällen und Auswurf, die Brust fühlt sich eng an oder es giemt und rasselt beim Ausatmen: Solche Symptome können auf eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung - kurz COPD - hinweisen. Obstruktiv bedeutet "hemmend" oder "einengend" und ist das Hauptmerkmal der Krankheit, denn die Atemwege sind dauerhaft entzündet und/oder verengt, sodass die Atmung erschwert wird. Rund drei Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter, meist wird die Diagnose im Alter von über 60 Jahren gestellt. Hauptrisikofaktor: Rauchen Die Krankheit COPD umfasst sowohl die chronisch-obstruktive Bronchitis als auch das Lungen-Emphysem. Bei der chronisch-obstruktiven Bronchitis zerstört eine Entzündung unter anderem die Flimmerhärchen, die für die Selbstreinigung der Atemwege zuständig sind. Schleim kann nicht mehr abtransportiert werden, es kommt zu Husten und Infektionen. Bei einem Lungen-Emphysem werden die Lungenbläschen und kleinsten Atemwege geschädigt, verbrauchte Luft kann nicht mehr richtig ausgeatmet werden, dauerhafte Atemnot und eine überblähte Lunge sind die Folge. Der größte Risikofaktor für eine COPD ist das Rauchen, aber auch Luftschadstoffe, Vererbung oder Atemwegserkrankungen in der Kindheit können eine Rolle spielen. Die Krankheit ist nicht heilbar und schreitet meist voran, dabei kann es zu Krankheitsschüben (Exazerbationen) kommen. Eine COPD lässt sich behandeln, in vielen Fällen lassen sich Symptome lindern und Krankheitsfolgen abmildern. Zu den Behandlungsmaßnahmen gehören neben Medikamenten auch ein Rauchstopp, regelmäßige Bewegung, Ernährungsberatung, Atemtherapien oder Krankengymnastik. Bei Anzeichen früh zum Arzt gehen Wer bei sich Anzeichen für eine mögliche COPD feststellt, sollte möglichst zeitig einen Arzt aufsuchen. Das fällt manchen Betroffenen schwer: "Raucher haben oft Angst, stigmatisiert zu werden und auch vor der Aufforderung, ihr Laster doch endlich aufzugeben", erklärt dazu Dr. Christoph Maas, Medical Director bei Chiesi Deutschland. "Aber das kann kein Grund sein, die Ärztin oder den Arzt zu meiden, denn eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine individuell angepasste Therapie. Auch können für das schwierige Thema Tabakentwöhnung Lösungsansätze im Dialog gefunden werden. COPD kann behandelt werden, der erste Schritt ist aber die Diagnose." Neben einer konsequenten Therapie sind auch zuverlässige Informationen hilfreich: Unter copd-experte.de finden sich viele Fakten, Tipps und Hinweise, die es Erkrankten leichter machen können, mit der Krankheit zu leben und den Alltag möglichst unbeschwert zu gestalten.

18.11.2022

Das Analysegerät hat zehn Tage lang sämtliche akustischen Daten sowie die typischen Hörsituationen im Alltag aufgezeichnet. Danach werden die Ergebnisse ausgewertet und es erfolgt eine individuelle, bedarfsgerechte Empfehlung für die Hörlösung. Foto: djd/BSKOM/ruhrpoet

WIE EIN AUTOMATISCHES HÖRTAGEBUCH

Hörgerät: Zehntägige Analyse ermöglicht bessere Anpassung an persönlichen Bedarf

(djd). Wenn man in Gesprächen immer wieder nachfragen muss, der Fernseher für andere zu laut eingestellt ist oder man manchmal die Türklingel oder das Telefon überhört, könnte es Zeit für einen Termin beim Hörgeräteakustiker oder bei einer Hörgeräteakustikerin sein. Je früher eine Hörschwäche abgeklärt und versorgt wird, desto mehr Lebensqualität bleibt bei den Betroffenen erhalten. Aber: So wie alle Menschen verschieden sind, gleicht keine Hörschwäche der anderen. Daher gibt es auch nicht das eine Hörgerät, welches für alle passt. Mithilfe eines Hörgeräteakustikers kann man aber ein Hörgerät finden, das bestmöglich an die eigenen Bedürfnisse und die jeweilige Hörminderung angepasst ist. Die Verfahren zum Finden des optimalen Hörgeräts wurden in den letzten Jahren immer mehr verfeinert - nun ist eine neue Analysemöglichkeit hinzugekommen. Analysegerät wird individuell eingestellt Der neuartige Beratungs- und Anpassungsprozess für Menschen mit Hörminderung wurde von Hörakustik-Expertinnen und -Experten entwickelt. Im Vergleich zur herkömmlichen Hörgeräteanpassung bietet das Geers-Konzept gleich zu Beginn besseres Hören und eine deutliche Zeitersparnis für Kundinnen und Kunden auf dem Weg zur persönlichen Hörlösung. Bereits beim ersten Termin wird eine genaue Anamnese und Otoskopie des Gehörs vorgenommen, damit das Analysegerät individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse eingestellt werden kann und dann für etwa zehn Tage getragen wird. Das Gerät zeichnet während der Tragedauer sämtliche akustischen Daten sowie die typischen Hörsituationen im Alltag auf. Der Hörtest findet wie ein automatisches Hörtagebuch auf diese Weise quasi mitten im Leben statt. Nach zehn Tagen: Empfehlung für persönliche Hörlösung Nach den zehn Tagen werten die Hörakustik-Expertinnen und -Experten gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden die Ergebnisse aus und geben eine individuelle, bedarfsgerechte Empfehlung für die persönliche Hörlösung. Mehr Informationen zur Analyse findet man unter www.geers.de/hoererlebnis. Basierend auf den generierten Daten kann die Hörlösung direkt an das Ohr der Trägerinnen und Träger angepasst und sofort übergeben werden. Die Abwicklung mit der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse sowie die Überprüfung der jeweiligen Ansprüche auf Kostenübernahme werden von den Hörakustik-Expertinnen und -Experten übernommen.

18.11.2022

Bluthochdruck ist der Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele von Bluthochdruck Betroffene können mit Medikamenten nicht mehr richtig eingestellt werden, für sie gibt es eine alternative Therapiemethode. Foto: djd/CVRx/Getty Images

WENN MEDIKAMENTE NICHT MEHR HELFEN

Bluthochdruck und Herzschwäche: Für Betroffene gibt es eine neuartige Therapie

(djd). Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga (DHL) leiden 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland an Bluthochdruck. In der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen sind sogar drei von vier Personen betroffen. Bluthochdruck ist der Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und diese sind für die meisten Todesfälle verantwortlich. Auch die chronische Herzschwäche, in der Fachwelt Herzinsuffizienz genannt, ist eine Volkskrankheit - fast vier Millionen Menschen leiden nach Angaben des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI) daran. Viele Betroffene können mit Medikamenten nicht mehr eingestellt werden Bluthochdruck tut in der Regel nicht weh, daher ist eine große Achtsamkeit der Patientinnen und Patienten wichtig. Die Realität aber sieht anders aus: Denn tatsächlich wissen 30 Prozent der Betroffenen nichts von ihrer Erkrankung, die zu Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Patienten mit Herzschwäche kennen dagegen in fast allen Fällen ihre Erkrankung und leiden darunter, denn sie sind körperlich nicht leistungsfähig. Oft können sie nicht einmal eine Treppe hochsteigen oder sind danach aus der Puste und verspüren Atemnot. Ob Bluthochdruck oder Herzschwäche: Beide Krankheiten können in den meisten Fällen mit Medikamenten behandelt werden. Immer wieder aber gibt es auch Betroffene, die mit Arzneien nicht mehr ausreichend eingestellt werden können. Für Patientinnen und Patienten steht eine innovative Behandlungsmethode, genannt "BAT", zur Verfügung. BAT ist wirksam und sicher Bei der BAT (Barorezeptorenaktivierungstherapie) wird ein Gerät, das einem Herzschrittmacher ähnelt, im Bereich unter dem Schlüsselbein unter die Haut implantiert. Vom Gerät zieht eine Elektrode unter der Haut zur Halsschlagader, an der das Ende der Elektrode befestigt wird. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und dauert weniger als eine Stunde. Indiziert ist die Therapie bei Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz, aber nur dann, wenn die Leiden mit Medikamenten nicht oder nicht ausreichend kontrolliert werden können. Für die Therapie beider Erkrankungen konnten Studiendaten die Wirksamkeit und Sicherheit des Geräts nachweisen. Mit ihm konnte der obere Blutdruckwert deutlich gesenkt werden, und zwar sogar dann, wenn eine maximale Medikamententherapie nicht ausreichend war. Herzinsuffizienz-Patienten wiederum waren körperlich deutlich besser belastbar. Betroffene können sich auf Youtube unter bit.ly/herztherapie informieren. Erkrankte, die trotz medikamentöser Therapie unter Bluthochdruck oder Herzschwäche leiden, sollten ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt auf die Therapieform "BAT" ansprechen.

18.11.2022

Bei gesunden Menschen können Schilddrüsentabletten Herzrasen und andere, teils gefährliche Nebenwirkungen hervorrufen. Foto: djd/www.forum-schilddruese.de/Getty Images/Zinkevych

HORMONE ALS DIÄTPILLE?

Der Einsatz von L-Thyroxin als Lifestylemittel zum Abnehmen kann gefährlich sein

(djd). Wer an einer Schilddrüsenunterfunktion, der sogenannten Hypothyreose, leidet, hat häufig mit seinem Gewicht zu kämpfen. Denn die kleine Schmetterlingsdrüse am Hals beeinflusst maßgeblich den Energieumsatz, rund ein Drittel des Ruheverbrauchs hängt von ihr ab. Darüber hinaus regulieren die Schilddrüsenhormone auch Masse und Funktion des Fettgewebes. Werden sie nicht in ausreichendem Maße gebildet, verlangsamt sich der gesamte Stoffwechsel, bei gleichbleibenden Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten klettert der Zeiger der Waage oft immer weiter nach oben. Durch eine Behandlung der Unterfunktion mit L-Thyroxin können Betroffene ihr Gewicht dann meist wieder besser kontrollieren. Machen Schilddrüsenhormone schlank? Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion, der Hyperthyreose, sind dagegen oft schlanker, da diese den Kalorienverbrauch ankurbelt. Daraus wird vielfach als Schlussfolgerung abgeleitet: Schilddrüsenhormone machen schlank. Das wiederum hat dazu geführt, dass L-Thyroxin-Tabletten in manchen sozialen Medien als "Diätpillen" zum Abnehmen propagiert werden. Tatsächlich aber ist das Medikament dafür nicht geeignet. Denn erstens sind die Zusammenhänge zwischen Schilddrüsenhormonen und Gewicht nicht so linear, wie es scheint, sondern sehr komplex, unter www.forum-schilddruese.de gibt es dazu mehr Informationen. So kann ein durch Tabletten herbeigeführter überhöhter Spiegel an Schilddrüsenhormonen nicht nur den Energieumsatz, sondern auch den Hunger steigern. Dazu werden neben unerwünschtem Fett auch Muskeln abgebaut, was wiederum den Grundumsatz senkt. Durch diese Wechselwirkungen kann der gewünschte Abnehmerfolg ausbleiben. Studien belegen deshalb auch, dass die Einnahme von L-Thyroxin bei Gesunden nur geringe Effekte auf das Gewicht hat. Risiken für die Gesundheit Zudem kann eine nicht indizierte Einnahme von Schilddrüsenhormonen gefährliche Nebenwirkungen haben. Denn die dadurch bei Gesunden ausgelöste Hyperthyreose kurbelt Herzschlag und Kreislauf übermäßig an und kann zu Herzrasen, Vorhofflimmern, Herzschwäche und Schlaganfällen führen. Außerdem wird der Abbau der Knochensubstanz beschleunigt und so die Gefahr von Brüchen deutlich erhöht. Nicht umsonst ist L-Thyroxin verschreibungspflichtig und nur für bestimmte Krankheitsbilder vorgesehen. Wer gesund abnehmen will, sollte lieber auf bewährte Methoden wie Sport und eine ausgewogene Ernährung setzen.

11.11.2022

Bei Alterssichtigkeit unterstützt ein Gleitsichtglas das Auge optimal. Foto: djd/Rodenstock

DAS ABC DER GLEITSICHTBRILLE

Alles Wichtige über den Allrounder unter den Brillen

(djd). Ab einem gewissen Alter bekommen viele Brillenträger von ihrem Optiker eine Gleitsichtbrille empfohlen. Sie soll das Auge in allen Situationen unterstützen. Doch was genau ist eine Gleitsichtbrille? Und wie hilft sie den Augen? Christine Lorenz, Optikerin und Expertin für biometrisches Sehen bei Rodenstock, beantwortet die wichtigsten Fragen. Was ist ein Gleitsichtglas? Ein Gleitsichtglas unterstützt das Auge bei der Nah- und Fernsicht und ermöglicht so stufenloses Sehen. Der untere Bereich des Glases ist für die Nahsicht angelegt, der obere Bereich für die Fernsicht. Der Abschnitt dazwischen ist der Übergangsbereich für Zwischenentfernungen. Die einzelnen Sehbereiche gehen fließend ineinander über, sind also gleitend, weshalb man von einem Gleitsichtglas spricht. Zudem sind die einzelnen Bereiche nicht sichtbar, sodass sich das Glas optisch nicht von einem Einstärkenglas unterscheidet. Für wen ist eine Gleitsichtbrille geeignet? Ab einem Alter von etwa 45 Jahren verliert die Augenlinse nach und nach an Elastizität, weshalb sie nicht mehr so schnell zwischen den unterschiedlichen Sehdistanzen wechseln kann. Für diese Alterssichtigkeit benötigt das Auge dann eine zusätzliche, individuelle und auf die Bedürfnisse des eigenen Auges angepasste Unterstützung in Form einer Gleitsichtbrille. Viele fürchten eine lange Eingewöhnung, wenn sie sich zum ersten Mal für eine Gleitsichtbrille entscheiden. Ist diese Sorge berechtigt? Bei jeder neuen Brille braucht der Brillenträger ein wenig Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Hinzu kommt, dass gerade bei der ersten Gleitsichtbrille der Träger verstehen muss, wie er die unterschiedlichen Sehbereiche durch seine Kopfbewegung optimal nutzen kann. Biometrische Gleitsichtgläser bieten deutlich größere Sehbereiche als herkömmliche Gleitsichtgläser, wodurch eine Eingewöhnung meist schnell und einfach ist. Was sind denn biometrische Gleitsichtgläser? Biometrische Gleitsichtgläser sind optimal an das individuelle Auge angepasst und bieten daher einen besseren Sehkomfort als herkömmliche Gleitsichtgläser. Grund hierfür ist die feine Messtechnik. Denn je präziser das Brillenglas zum Auge des jeweiligen Brillenträgers passt, desto besser kann es Schwächen ausgleichen. Rodenstock nutzt zum Beispiel den DNEye-Scanner, der mehrere tausend Messpunkte des Auges ermittelt und daraus ein individuelles biometrisches Augenprofil erstellt, das direkt in die Fertigung des Glases einfließt. Herkömmliche Gleitsichtgläser werden hingegen häufig nur auf Messung mit einer Messbrille und den daraus resultierenden, vier standardisierten Refraktionswerten hergestellt.

11.11.2022

Bewegung, Sonnenlicht und Natur tun sowohl dem Körper als auch der Seele gut. Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium/Getty Images/svetikd

WAS DIE SEELE STARK MACHT

Mit positiver Psychologie lässt sich mehr Gelassenheit erlernen

(djd). Beruflicher Druck, Familienstress, Zukunftsängste, negative Nachrichtenlage: Umstände wie diese führen bei vielen Menschen zu ständig angespannten Nerven. Tatsächlich fühlen sich laut TK-Stressstudie 2021 "Entspann dich, Deutschland!" knapp zwei Drittel der Deutschen manchmal gestresst, jeder vierten Person geht es sogar häufig so. Begleitet wird diese permanente Überlastung und Anspannung oft von innerer Unruhe und Schlafstörungen. Typische Folgen sind dann anhaltende Müdigkeit, Abgeschlagenheit und die zunehmende Angst, seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen zu sein. Wie hoch der Leidensdruck ist und in welchen Situationen diese Symptome auftreten, darüber berichten betroffene Frauen ganz persönlich in einer Interviewreihe, nachzulesen unter www.nervoregin.de. Auf der Website findet sich außerdem ein aufschlussreicher Selbsttest. Einen Ausweg aus dem Seelentief kann die positive Psychologie bieten. Sie zielt darauf ab, das Gute im Leben bewusster wahrzunehmen und dadurch mentale Stärke aufzubauen. Hilfreich für mehr Gelassenheit sind beispielsweise positive Erfahrungen (Freude, Inspiration, Liebe) und positive Eigenschaften (Dankbarkeit, Belastbarkeit, Mitgefühl) sowie zwischenmenschliche Beziehungen. Zusätzlich haben sich Heilpflanzen wie Hafer, Passionsblume, Johanniskraut und Scheinmyrthe – enthalten etwa im Komplexmittel Nervoregin – seit Jahrhunderten bewährt, um das Nervenkostüm zu stärken. Die Kombination kann bei akuten und chronischen Zuständen harmonisierend wirken, beruhigen, entspannen und somit neue Energie schenken. Tipps für ein gutes Mindset Das kann man selbst für die positive Stimmung tun: - Zeit mit lieben Menschen verbringen, die einem guttun und Dinge unternehmen, die einem Freude bereiten. - Sich selbst in stressigen Situationen Mut machen und sich sagen: "Ich schaffe das" oder "Ganz ruhig, alles geht vorüber". - Bewusst dankbar sein, zum Beispiel ein Dankbarkeitstagebuch führen und jeden Tag drei schöne Erlebnisse oder Dinge notieren. Vorlagen als Download gibt es online. - So oft wie möglich nach draußen gehen und Zeit in der Natur verbringen, Sonnenlicht sorgt für Serotonin, das die Stimmung aufhellt. - Inspiration suchen in Musik, Kunst und Unterhaltung.

11.11.2022

Auf dem Weg zur Wunschfigur: Die Teilnehmer am Optifast 52 Programm erlernen und trainieren ein neues Ess- und vor allem auch Bewegungsverhalten - unterstützt werden sie dabei von geschulten Trainern. Foto: djd/Optifast

STARKES ÜBERGEWICHT EFFEKTIV UND NACHHALTIG BEHANDELN

Studie zu Adipositas Grad III: Therapieprogramm als Alternative zur Operation

(djd). Die Zahl adipöser Menschen steigt weltweit seit Jahren kontinuierlich an. Adipositas ist eine chronische Krankheit, die für viele andere Erkrankungen ein hohes Risiko bedeutet. Dazu zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Skelettsystems, Karzinome, Asthma sowie psychische Krankheiten. Besonders deutlich ist der Zusammenhang zwischen Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2 (DMT2): Studien zufolge werden mehr als 80 Prozent aller DMT2-Erkrankungen durch starkes Übergewicht verursacht. Logische Konsequenz: Eine Reduzierung des Körpergewichts ist bei Patienten mit Adipositas auch für eine erfolgreiche Therapie des DMT2 entscheidend. Menschen mit schwerem Übergewicht - einem BMI von mehr als 40 - gelten als Patientinnen und Patienten mit Adipositas Grad III. Adipositas Grad III: Operationen verursachen mehr Komplikationen als ein konservatives Therapieprogramm Mit Menschen mit Adipositas Grad III beschäftigte sich eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einem aktuellen Beitrag (Helena Thiem et. al., 2022, Thieme-Verlag). Berichtet wird über eine Studie mit Patientinnen und Patienten mit einem BMI zwischen 40 und 50, die zusätzlich an DTM2 erkrankt sind. Wie kann diesen Patienten schlussendlich am effektivsten und nachhaltigsten geholfen werden? Gegenübergestellt werden eine metabolische Operation - zum Beispiel eine Magenverkleinerung - und das Optifast 52 Programm. Ergebnis der Studie: Sowohl ein chirurgischer Eingriff als auch das konservative Programm können zu deutlichen Gewichtsverlusten führen - die Operation geht jedoch im Vergleich zum konservativen Therapieprogramm mit höheren Komplikationsraten einher. Ernährung, Verhalten, Bewegung: Programm kombiniert mehrere Elemente Das Optifast 52 Programm kombiniert eine Formula-Diät mit Ernährungsberatung, Verhaltenstraining, Bewegungstherapie und einer medizinischen und psychologischen Betreuung. Die Teilnehmer erlernen und trainieren ein neues Ess- und Bewegungsverhalten, um die Gewichtsreduktion langfristig zu stabilisieren. Mehr Informationen gibt es unter www.optifast.de. Das Programm erstreckt sich über 52 Wochen. Los geht es mit einer einwöchigen Vorbereitungsphase, es folgen zwölf Wochen modifiziertes Fasten mit einer Formula-Diät und acht Wochen Umstellungsphase auf vollwertige kalorienreduzierte Mahlzeiten inklusive Schulungskursen. Die restlichen 31 Wochen gelten der Stabilisierungsphase. In spezialisierten Therapiezentren in Deutschland und Österreich begleiten Teams aus Ärzten, Ernährungsfachkräften, Bewegungstherapeuten und Psychologen die Teilnehmer über die gesamten 52 Wochen des Programms. Wöchentlich wird eine Gruppensitzung angeboten.

11.11.2022

Die bessere Erreichbarkeit, Zeitersparnis und zufriedenere Patienten und Mitarbeiter gehören zu den Vorteilen der Online-Terminvergabe. Foto: djd/Gelbe Seiten

SCHNELLER UND FLEXIBLER ZUM ARZTTERMIN

Online-Buchungstools werden noch zu wenig genutzt

(djd). Obwohl die Digitalisierung immer weiter voranschreitet und durch die Corona-Pandemie nochmals einen kräftigen Schub erlebt hat, ist sie in der Gesundheitsbranche bisher eher weniger angekommen. So sind Ärzte und Therapeuten auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram oder YouTube nach Meinung der Nutzer bisher nur unzureichend vertreten: In einer Innofact-Umfrage im Auftrag von Gelbe Seiten von April 2022 bewerteten nur knapp 40 Prozent der Befragten die Präsenz der medizinischen Einrichtungen als "sehr gut" oder "gut". Es besteht also noch viel Verbesserungspotential beim digitalen Kontakt mit den Patienten. Pluspunkte bei Verfügbarkeit und Zeitersparnis Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist die Terminvergabe, wie eine weitere Umfrage im September ergab. Danach werden in fast zwei Drittel der deutschen Arztpraxen Termine immer noch ausschließlich telefonisch oder vor Ort vergeben. Dabei sehen diejenigen, die bereits ein digitales Buchungstool nutzen, zahlreiche Vorteile, zum Beispiel die Erreichbarkeit rund um die Uhr: 73 Prozent der befragten Mediziner bewerteten sie als größten Pluspunkt der Online-Terminvergabe. Mit 71 Prozent als ähnlich wichtig wurde das schnelle, selbstständige Umlegen von Terminen durch die Patienten eingeschätzt. 66 Prozent lobten die Zeitersparnis, 64 Prozent haben den Eindruck, dass die Patienten durch den digitalen Service zufriedener sind als zuvor, und 57 Prozent sehen eine größere Zufriedenheit bei ihren Mitarbeitern. Dass trotz dieser Vorteile so viele Ärzte die modernen Buchungssysteme nicht verwenden, liegt wohl vor allem an Berührungsängsten mit der Technik. Viele gaben als Gründe an, dass die Patienten nicht damit umgehen könnten oder es andere technische Hürden gab. Keine Programmierkenntnisse nötig Dabei muss keine Arztpraxis eine IT-Fachkraft beschäftigen, um Termine online zu vergeben. Ein praktisches Tool, das eine Terminvergabe rund um die Uhr ermöglicht, automatisch Termine bestätigt und sich einfach und ohne Programmierkenntnisse in das Praxisumfeld integrieren lässt, bietet etwa Gelbe Seiten an – mehr unter www.gelbeseiten.de. Mediziner, die den Schritt in die Online-Welt gewagt haben, konnten fast durchweg positive Erfahrungen machen. Sieben von zehn Nutzern von Terminbuchungstools fanden ihre Erfahrungen damit "gut" oder "sehr gut", weitere 22 Prozent "befriedigend".

11.11.2022

Die "Kinderkrankheit" Keuchhusten ist nicht nur für die Kleinsten, sondern gerade auch für Ältere riskant. Eine Impfung kann schützen. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Shutterstock

ERKÄLTUNGSZEIT IST VORSORGEZEIT

Impfschutz gegen Keuchhusten ist gerade für ältere Menschen wichtig

(djd). In der kalten Jahreszeit ist unser Immunsystem wieder verstärkt den verschiedensten Viren und Bakterien ausgesetzt, die unseren Atemwegen zusetzen können. Unabhängig davon, ob es eine Erkältung, Grippe oder Covid-19 ist, Husten ist eines der häufigsten Symptome. Dauert er bei einem Erwachsenen mehr als 14 Tage an, kann aber auch eine Erkrankung dahinterstecken, die viele nicht mit Erkrankungen fu¨r Erwachsene verbinden. Denn mit der vermeintlichen Kinderkrankheit Keuchhusten (Pertussis) infizieren sich mittlerweile u¨berwiegend Erwachsene, jeder Dritte davon ist 50 Jahre und älter. Die hochansteckende Atemwegserkrankung wird durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst und durch Tröpfcheninfektion u¨bertragen. Weder eine durchgemachte Erkrankung noch eine Impfung bieten lebenslangen Schutz. Komplikationen von Rippenbrüchen bis Inkontinenz Besonders fu¨r ältere Menschen stellt Keuchhusten ein großes Risiko dar: Komplikationen wie geplatzte Blutgefäße oder Rippenbru¨che, aber auch schwerwiegende Beeinträchtigungen wie Inkontinenz und Lungenentzu¨ndung können eine Folge sein. Als Resultat muss etwa einer von zehn Keuchhustenfällen bei Betroffenen ab einem Alter von 65 Jahren im Krankenhaus behandelt werden. Vorsorge ist fu¨r diese Personengruppe deshalb besonders wichtig. Erwachsene sollten deshalb beim nächsten Arztbesuch ihren Impfstatus pru¨fen und sich u¨ber den bestmöglichen Schutz beraten lassen. Generell empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Erwachsenen, die nächste fällige Impfung gegen Tetanus und Diphtherie einmalig als Kombinationsimpfung mit Keuchhusten wahrzunehmen. Einen schützenden Kokon für Risikopersonen bilden Personen, die einer Risikogruppe angehören, gebu¨hrt häufig besonderes Augenmerk, wenn es um den Impfschutz geht. Bei manchen wirkt eine Impfung vielleicht nicht so gut und andere können eventuell gar nicht oder noch nicht geimpft werden. Bei Keuchhusten betrifft dies vor allem immunsupprimierte Personen und Neugeborene. Um diese besser zu schu¨tzen, empfiehlt es sich daher, einen schu¨tzenden Kokon um sie zu bilden, indem sich das Umfeld, zu dem z. B. bei Neugeborenen unter anderem der Vater, die Großeltern, Geschwister und Freunde gehören, impfen lässt. So verringert sich das Risiko einer Infektion und die Kontaktpersonen tragen aktiv zum Schutz der Risikogruppen bei. Mehr Informationen dazu finden Sie auch unter www.impfen.de/keuchhusten.

23.09.2022

Der Erhalt gesunder Zähne kann schnell ins Geld gehen: Da die gesetzliche Krankenversicherung lediglich die Basisbehandlung beim Zahnarzt abdeckt, bleibt ein großer Eigenanteil beim Patienten. Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty Images/stockfour

EIN SCHÖNES GEBISS MUSS MAN SICH AUCH LEISTEN KÖNNEN

Mit einer Zahnzusatzversicherung die Behandlungskosten reduzieren

(djd). Der erste Eindruck zählt: Ein Lächeln mit gepflegten und schönen Zähnen ist die beste Visitenkarte des Menschen. Und auch für die eigene Lebensqualität spielt die Zahngesundheit eine entscheidende Rolle. Der Erhalt gesunder Zähne kann allerdings schnell ins Geld gehen: Da die gesetzliche Krankenversicherung lediglich die Basisbehandlung beim Zahnarzt abdeckt, bleibt ein großer Eigenanteil beim Patienten. Dabei kommt es auf die Behandlung an sich, aber auch auf Material und Methode an. Zu den teuersten zahnärztlichen Eingriffen zählt das Implantat: Bei einem fehlenden Zahn können sich die Kosten eines Ersatzes auf bis zu 3.000 Euro belaufen. Der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung ohne Bonusheft beträgt 544 Euro. Die Differenz von 2.456 Euro muss der man selbst aufbringen - es sei denn, man besitzt eine Zahnzusatzversicherung. Zahnzusatzversicherung für kleine und große Prozeduren Dabei handelt es sich um eine freiwillige private Zusatzversicherung. Sie ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse und sorgt dafür, dass Kosten für zahnärztliche Behandlungen vom Versicherer erstattet werden, die ansonsten gar nicht oder nur teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Das können sowohl kleinere Eingriffe oder Prozeduren wie Bleaching oder professionelle Zahnreinigungen betreffen, aber auch kompliziertere und damit teurere Maßnahmen wie eben Zahnersatz. Mehr Infos gibt es beispielsweise bei der Nürnberger Versicherung unter www.nuernberger.de. Der Anbieter leistet ohne Wartezeit, Gesundheitsfragen müssen im Vorfeld nicht beantwortet werden. Einzelne Tarife des Anbieters zahlen auch dann, wenn die gesetzliche Krankenversicherung bei einem bestimmten zahnärztlichen Eingriff keine Leistung erbringt. Nicht übernommen werden dagegen Zahn- oder kieferorthopädische Behandlungen, die schon vor Vertragsabschluss angeraten oder begonnen wurden. Das gilt auch für Zähne, die bereits vor Vertragsabschluss fehlen, aber noch nicht ersetzt sind. Zahnersatzbehandlung im EU-Ausland: Heil- und Kostenplan erforderlich Günstigeren Zahnersatz als in Deutschland gibt es in EU-Nachbarländern wie Polen, Tschechien oder Ungarn. Aber: Damit die Kasse für den Zahnersatz zahlt, müssen Versicherte einen Heil- und Kostenplan in deutscher Sprache bei ihrer Krankenkasse vorlegen. Erst wenn dieser genehmigt ist, dürfen sie die Behandlung beginnen. Ob sich die Behandlung beim ausländischen Zahnarzt lohnt, hängt auch von den Reisekosten, also der Häufigkeit der Anreise ab. Wichtig ist es außerdem, dem Zahnarzt im EU-Ausland vertrauen und sich auf ihn verlassen zu können - auch dann, wenn möglicherweise Probleme auftreten.

23.09.2022

Mit einer Lupenbrille bleiben bei Bastelarbeiten die Hände frei. Foto: djd/Eschenbach Optik

KLEINES WIEDER BESSER SEHEN

So erhöhen vergrößernde Sehhilfen die Lebensqualität im Alltag

(djd). Spätestens wenn sich Daten auf Produktverpackungen im Supermarkt kaum noch entziffern lassen oder das geliebte Handarbeiten immer schwerer fällt, wird vielen klar: Mit dem Alter schwindet oftmals auch die Sehkraft. Dass die Leistungsstärke der Augen nachlässt, ist ein normaler biologischer Prozess. Augenerkrankungen können die Probleme allerdings noch erhöhen. Schon ab 40 empfiehlt es sich daher, die Augen einmal pro Jahr überprüfen zulassen, um Veränderungen und Krankheiten möglichst frühzeitig zu erkennen. Eine gute und scharfe Sicht auf jedes Detail Bei der sogenannten Alterssichtigkeit fällt mit fortschreitenden Jahren das Sehen in der Nähe immer schwerer. "Wenn Augenerkrankungen wie zum Beispiel Grauer Star oder die altersbedingte Makuladegeneration hinzukommen und nicht richtig auskorrigiert oder behandelt werden, kann dies die Sehleistung weiter verringern", erläutert Nicolà Streitt, Sehhilfen-Experte von Eschenbach Optik. Neben einer individuell angepassten Lesebrille können Lupen das Sehen im Alter erleichtern. Sie sorgen für mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag. Eine gute Wahl sind Hilfsmittel mit Beleuchtung - Streitt erklärt weiter: "Mit dem Alter nimmt auch der Lichtbedarf zu. Ein 60-Jähriger benötigt beispielsweise 15 -mal mehr Licht als ein Zehnjähriger, um den gleichen Helligkeitseindruck zu erleben." Wenn die Lesebrille allein nicht mehr ausreicht, um Details erkennen zu können, bieten somit Lupen mit Beleuchtung noch mehr Komfort. Die passende Sehhilfe für Freizeit oder Hobby finden Die vergrößernden Sehhilfen gibt es heute in vielen Varianten, passend für verschiedene Anwendungsbereiche. Zu Hause ebenso wie unterwegs lassen sich kompakte, leichte Taschenleuchtlupen im Scheckkartenformat wie easyPocket verwenden. Eine gute Wahl zum Lesen der Tageszeitung oder Lieblingszeitschrift sind wiederum Standleuchtlupen. Für filigrane Hobbys wie Nähen oder Modellbau eignen sich zum Beispiel spezielle Lupenbrillen, sie ermöglichen einen scharfen Blick auf jedes Detail. Zu den verschiedenen Möglichkeiten können Augenoptiker vor Ort individuell beraten. Adressen aus der eigenen Region gibt es etwa unter www.eschenbach-vision.com, hier finden sich außerdem weitere hilfreiche Informationen und Tipps rund um das Thema Sehen im Alter.

23.09.2022

Wenn man eine Fähigkeit verliert, die für den eigenen Beruf unverzichtbar ist, kann das gravierende finanzielle Folgen haben. Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty Images/praetorianphoto

WENN ETWAS PLÖTZLICH NICHT MEHR FUNKTIONIERT

Ratgeber Gesundheit: Das leistet eine sogenannte Grundfähigkeitsversicherung

(djd). Ob im Beruf oder im Alltag: Was passiert eigentlich, wenn man wichtige Fähigkeiten wie den Gebrauch der Hände oder seine Sehkraft verliert oder nicht mehr Treppensteigen kann? Vom Staat gibt es dann wenig bis gar keine finanzielle Unterstützung, die Konsequenzen fürs Arbeits- und Privatleben können gravierend sein. Die kostengünstige Alternative etwa zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann die noch weitgehend unbekannte Grundfähigkeitsversicherung sein. Sie zahlt eine vereinbarte Rente, wenn man gewisse, in der Police festgelegte körperliche oder geistige Fähigkeiten über einen bestimmten Zeitraum verliert oder wenn diese stark eingeschränkt sind. Die Gründe für den Verlust beziehungsweise die Einschränkung der Grundfähigkeiten spielen bei der monatlichen Rentenzahlung keine Rolle, die Zahlung ist zudem völlig unabhängig von der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit. Grundfähigkeitsversicherung mit Zusatzbausteinen Eine Grundfähigkeitsversicherung kann vor allem für Menschen sinnvoll sein, die stark auf einen funktionsfähigen Körper angewiesen sind: Handwerker, Berufskraftfahrer, Taxifahrer, Friseure oder auch Menschen, die in der Pflege tätig sind. Die Police wird mittlerweile von zahlreichen Versicherern angeboten, im Detail unterscheiden sie sich aber erheblich. Von der Nürnberger Versicherung beispielsweise gibt es die "Grundfähigkeitsversicherung4Future". Neben der Absicherung zentraler Fähigkeiten ist besonders, dass sie sich einmalig in den ersten fünf Jahren nach Versicherungsbeginn und bis zum 40. Geburtstag ohne erneute Risikoprüfung um Zusatzbausteine erweitern lässt - alle Infos hierzu gibt es unter www.nuernberger.de. Berufskraftfahrer können etwa den Zusatzbaustein "Berufsfahrer" wählen, der unter anderem beim Verlust der Fahrerlaubnis zum Tragen kommt. Beim Baustein "Pflege" wird eine zusätzliche lebenslange Rente bezahlt, wenn eine Pflegebedürftigkeit eintritt. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf den Zusatzbaustein "Arbeitsunfähigkeit" legen. Leistung bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit Die versicherte Arbeitsunfähigkeitsrente erhält man bereits nach drei Monaten Arbeitsunfähigkeit, wenn ein Facharzt bescheinigt, dass diese voraussichtlich ununterbrochen bis zum Ende eines Zeitraums von insgesamt sechs Monaten andauert. Die Arbeitsunfähigkeitsrente wird maximal 24 Monate lang gezahlt, ohne dass ein Leistungsantrag für die Grundfähigkeitsversicherung gestellt werden muss.

23.09.2022

Bei einer Radtour kommt man schnell ins Schwitzen. Dann ist es wichtig, auf den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt zu achten. Foto: djd/Biolectra/WavebreakMediaMicro - stock.adobe.com

GENUG TRINKEN – AUCH UNTERWEGS

Bei Ausflügen, Wanderungen und Kurztrips die Wasserflasche nicht vergessen

(djd). Eine ausgedehnte Wanderung durch den herbstlichen Wald, eine sportliche Radtour, ein Städtetrip mit stundenlangem Sightseeing: Es gibt viele Möglichkeiten, den Herbst bei tollen Unternehmungen zu genießen. Allerdings können längere Ausflüge auch ziemlich anstrengend werden, besonders wenn wie so oft vergessen wird, unterwegs ausreichend zu trinken. Denn eine ungenügende Flüssigkeitsversorgung macht schlapp und löst nicht selten sogar Kopfschmerzen aus. Kommt man unter der schon etwas wärmeren Kleidung ins Schwitzen, kann außerdem der Mineralstoffhaushalt des Körpers durcheinandergeraten, was unter anderem zu Wadenkrämpfen führen kann. Die Trinkflasche sollte immer dabei sein Deshalb gehört bei Outdoor-Aktivitäten immer eine große Trinkflasche in den Rucksack oder die Gepäcktasche. Gut geeignet sind zum Beispiel Wasser und Fruchtsaftschorlen, bei kühler Witterung ist auch eine Thermosflasche mit heißem Kräuter- oder Früchtetee geeignet. Wer die Trinkpause nutzen möchte, um seinen Muskeln etwas Gutes zu tun, kann zusätzlich seine Magnesiumversorgung unterstützen – zum Beispiel mit Biolectra Magnesium 400 mg ultra Trinkgranulat aus der Apotheke: Es unterstützt mit seinem hochdosierten Magnesium einen ausgeglichenen Mineralstoffhaushalt und eine normale Muskelfunktion, animiert mit fruchtigem Orangengeschmack zum Trinken und verbessert so gleichzeitig die Flüssigkeitsversorgung – unter www.biolectra.de gibt es mehr Informationen. Einfach das Trinkgranulat in der Wasserflasche auflösen und genießen. Was sonst noch in den Rucksack gehört Neben ausreichend Flüssigkeit sollte man bei herbstlichen Ausflügen immer eine wetterfeste Jacke sowie der geplanten Dauer angemessenen Proviant dabeihaben. Belegte Brote, Müsliriegel und ein Stück Obst sind eine gute Kombination. Zusammen mit Handy, Geld und Taschentüchern ist man dann für einen Sightseeing-Trip schon gut gerüstet. Geht es abseits belebter Orte in die Natur, sind zusätzlich ein Taschenmesser mit verschiedenen Tools, Wanderkarten und ein tragbares Erste-Hilfe-Set sinnvolle Begleiter.

23.09.2022

Eine Magnesiumsupplementation in Form von Magnesiumcitrat mit zwei Mal 300 mg täglich kann die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken reduzieren. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/yacobchuk1

ENTSPANNTER DURCH MIGRÄNETAGE

Mineralstoffversorgung kann wichtige Rolle bei den Kopfschmerzattacken spielen

(djd). Man freut sich auf die Party, den Ausflug mit Freunden oder den Konzertbesuch – und plötzlich setzt dieser pochende Schmerz an der Schläfe ein. Können Entspannungsübungen oder das Coolpack auf der Stirn die Migräneattacke nicht aufhalten, ist es mit der Vorfreude schnell vorbei. Laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes leiden 14,8 Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer in Deutschland an dieser Form der Kopfschmerzerkrankung. Migränepatientinnen und -patienten haben nicht selten tagelang mit den Schmerzen und den typischen Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit zu tun – und das oft mehrmals im Monat. Migräne kann viele Ursachen haben Die Ursachen für Migräne sind bis heute unklar. Vieles spricht für eine Überaktivität von Nervenzellen im Gehirn. Ausgelöst werden die Attacken durch verschiedene Faktoren: Bestimmte Nahrungsmittel, Hormonschwankungen, Wetterveränderungen oder Schlafmangel, physische und psychische Überbelastung können eine Migräne begünstigen - ebenso wie ein Magnesiummangel. Medikamente vermögen zwar oft den Schmerz zu lindern, nicht aber die Häufigkeit und Dauer der Anfälle zu reduzieren. Migräne setzt Betroffene meist völlig außer Gefecht, vielen bleibt nur der Rückzug in ein abgedunkeltes Zimmer. Ruhe, ein regelmäßiger Tagesablauf und der Verzicht auf bekannte Trigger scheinen die Häufigkeit der Migräneattacken etwas mindern zu können. Magnesium kann Migräneattacken reduzieren Die zusätzliche Aufnahme von Magnesium hat sich nachweislich als sinnvoll zur Prophylaxe bei Migräne erwiesen. Studien belegen, dass eine hochdosierte Supplementation mit 2 x 300 mg Magnesium aus Magnesiumcitrat täglich sowohl die Anzahl der Migränetage als auch die Schmerzintensität der Attacken reduzieren kann. Körperfreundlich und damit schnell aktiv ist ein reines Magnesiumcitrat wie Magnesium-Diasporal 300 mg aus der Apotheke. Damit lässt sich der Magnesiumspiegel rasch anheben und ein Mangel zuverlässig ausgleichen. Das Mineral kann helfen, überaktive Nervenzellen zu beruhigen, die Ausschüttung körpereigener Stresshormone zu reduzieren und die Durchblutung des Gehirns zu verbessern. Hochdosiertes Magnesium wird auch von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft zur Therapie und Prophylaxe von Migräne empfohlen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.diasporal.com.

23.09.2022

Der beste Zeitpunkt für die saisonale Grippeimpfung ist im Oktober oder November. Aber auch später ist sie noch wichtig und sinnvoll. Foto: djd/Sanofi/Getty Images

SCHUTZ VOR GRIPPE: RECHTZEITIG IMPFTERMIN VEREINBAREN

Eine Grippe kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöhen

(djd). Hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, trockener Husten und ein schweres Krankheitsgefühl: Eine Grippe kann schlimm werden. Doch neben diesen akuten Symptomen bringt die Infektionskrankheit weitere, weniger bekannte Gefahren mit sich. So zeigen Studien, dass eine Grippe selbst bei gesunden Erwachsenen das Herzinfarktrisiko um das bis zu Zehnfache erhöhen kann, das Schlaganfallrisiko um mehr als das Achtfache. Bei Menschen ab 60 Jahren sowie bei allen Personen, die an einer Grunderkrankung wie Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Problemen leiden, besteht zudem die Gefahr, dass sich das Grundleiden durch eine Grippeerkrankung verschlimmert. STIKO-Empfehlung für Menschen ab 60 Jahren Grippeschutz ist also gewissermaßen auch "Herzschutz". Neben geeigneten Hygienemaßnahmen und Abstand zu erkrankten Personen ist vor allem die Grippeimpfung wichtig. Besonders Menschen ab 60 Jahren profitieren davon, denn sie sind aufgrund ihres schwächeren Immunsystems nicht nur stärker als Jüngere gefährdet, Komplikationen und einen schweren Verlauf zu erleiden, sondern auch öfter von Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems betroffen. Die Grippeimpfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen, die Kosten tragen die gesetzlichen Krankenkassen. Die Grippeimpfung aus dem Vorjahr reicht nicht aus: Da sich Grippeviren ständig verändern, sollte die Impfung jedes Jahr erneuert werden. Idealerweise passiert das zwischen Oktober und Mitte Dezember, aber auch eine Impfung später in der Saison, bis ins Frühjahr hinein, ist noch sinnvoll und wichtig. Menschen mit erhöhtem Risiko sollten rechtzeitig einen Termin in ihrer hausärztlichen Praxis machen und sich dort oder in der Apotheke beraten lassen, welche Grippeimpfung die STIKO für sie empfiehlt. Möglicherweise schwere Grippewelle erwartet In diesem Herbst und Winter könnte der Grippeimpfung noch größere Bedeutung zukommen als sonst, denn Fachleute erwarten möglicherweise stark ansteigende Infektionszahlen oder sogar eine schwere Grippewelle. Sie berufen sich dabei unter anderem auf Erfahrungen aus Australien, wo es bereits eine schwere Grippewelle gab. Als Grund wird unter anderem die Aufhebung der meisten Kontakt- und Reisebeschränkungen sowie der AHA-Maßnahmen (Abstand einhalten, Hygieneregeln beachten, Atemmaske tragen) zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie genannt. Dazu kommt, dass die beinahe jährlich auftretenden Grippewellen in den vergangenen beiden Jahren aufgrund der Schutzmaßnahmen quasi vollständig ausfielen oder sehr mild verliefen. Daher ist der Gemeinschaftsschutz der Bevölkerung aktuell möglicherweise besonders niedrig, weil nur wenige Menschen den Grippeviren ausgesetzt waren.

30.08.2022

Noch ist das E-Rezept nicht verpflichtend, soll sich aber nach und nach durchsetzen. Foto: djd/Linda/Getty Images/MuratDenizPhotoImage

DAS E-REZEPT IST AM START

Was Patienten nun darüber wissen sollten

(djd). Es wurde lange angekündigt und immer wieder verschoben. Seit Sommer 2021 wird es nun in der Fokusregion Berlin/Brandenburg getestet und seit dem 1. Dezember 2021 auch bundesweit - die Rede ist vom E-Rezept. Noch läuft das Ganze etwas zögerlich: "Etwa 90.000 bis 100.000 E-Rezepte sind bundesweit erst eingelöst worden", weiß Linda Apotheker Steve Minde aus Osterode. Daher ist die Testphase verlängert worden, damit Praxen, Apotheken, Krankenkassen und Softwareanbieter weitere Erfahrungen sammeln können. Doch noch dieses Jahr geht es flächendeckend an den Start. "Es ist zwar nicht verpflichtend", so der Experte, "aber es soll vermehrt Anreize für Ärzte geben, E-Rezepte auszustellen." QR-Code statt rosa Zettel Für Patienten bedeutet das, dass sie statt des bisher üblichen rosa Zettels in der ärztlichen Praxis einen ausgedruckten QR-Code bekommen. Der enthält alle relevanten Daten über Patient, Versicherung und Medikation. "Damit geht der Betreffende dann in die Apotheke, wo der Code gescannt wird", erklärt der Apotheker. "Anschließend kann das Rezept teilweise oder vollständig eingelöst werden." Das ist von Vorteil, denn bisher konnte man Rezepte nur komplett einlösen – was sich oft als lästig erwies, wenn beispielsweise ein Artikel nicht vorrätig war. Zudem ist das E-Rezept weniger fehleranfällig. Bis sich es sich überall durchgesetzt hat, wird es wohl noch etwas Zeit brauchen, doch in allen Linda Apotheken beispielsweise ist es bereits jetzt einlösbar, unter www.linda.de sind Standorte in Wohnortnähe zu finden. Derzeit ist es nicht notwendig, dass die Patienten für das E-Rezept ein Smartphone besitzen. Langfristig ist es aber das Ziel, den QR-Code mit allen Daten per Mail oder SMS aufs Handy zu senden. So soll die Zettelwirtschaft auch aus Nachhaltigkeitsgründen nach und nach abgeschafft werden. Schnellere Abwicklung, mehr Beratung Die Datensicherheit ist dabei immer gewährleistet, da alle Informationen sorgfältig verschlüsselt sind. Vor Ort bringt das E-Rezept ein weiteres Plus – und zwar, dass die Abwicklung der Rezepteinlösung schneller geht und man nicht mehr lange warten muss, während der Apotheker in seinem System sucht. "Das gibt uns mehr Zeit für eine fachkundige Beratung", meint Steve Minde. Denn der zwischenmenschliche Kontakt soll durch die Digitalisierung nicht auf der Strecke bleiben.

30.08.2022

Geschenke besorgen, verpacken und alles fürs Fest vorbereiten: Die To-do-Liste zu Weihnachten ist meist lang. Foto: djd/Padma/unsplash

LEISTUNGSDRUCK – KRATZT MICH NICHT!

Gelassen durch den herausfordernden Alltag

(djd). "Kannst du noch schnell dies und jenes erledigen?" oder "Machst du bis morgen noch das und das fertig?" So klingt es heutzutage in allen möglichen Bereichen des Lebens. Es wird viel - oft zu viel - erwartet und Leistungsdruck ist inzwischen Alltag. In den letzten Wochen des Jahres kommen häufig Faktoren wie Vertrags- und Jahresabschlüsse, Geschenkbesorgungen und Feiertagsvorbereitungen hinzu. Fällt dann noch die Familie an Weihnachten zu Besuch ein, können der Trubel sowie zwischenmenschliche Spannungen den Druck weiter erhöhen. Da ist ein robustes Selbst beziehungsweise eine hohe Resilienz gefragt. Die innere Balance erhalten Gemeint ist damit die Anpassungsfähigkeit des Menschen, mit der man auf verschiedene, herausfordernde Lebenssituationen reagiert. Dafür sind nicht nur geistige Ressourcen, sondern auch ein widerstandsfähiger Körper, gute Ernährung und das richtige Verhalten wichtig. Auf dieses Zusammenspiel setzt auch die Tibetische Konstitutionslehre. Hintergrundinfos hierzu sowie einen Typentest gibt es unter www.padma.de. Schlägt die "innere Waage" aufgrund besonderer Belastungen in die eine Richtung aus, kann man die Balance erhalten, indem man der anderen Seite mehr Gewicht verleiht. So führt Leistungsdruck oft zu dem Gefühl, "durch den Wind" zu sein oder "den Boden unter den Füßen zu verlieren". Dem gegenüber stehen Bodenhaftung und Substanz haben. Die Tibeter nutzen dafür den Effekt bestimmter Nervennahrung. Gemeint ist damit nicht Schokolade und Zucker, sondern Nahrungsmittel, die von Natur aus süß sind, wie Bananen, Nüsse oder Haferflocken. Diesen werden ebenso erdende Eigenschaften zugeschrieben wie diversen Kräutern und Gewürzen. So dem gut verwurzelten Süßholz oder dem Weihrauch, der als schützend und balsamisch einhüllend gilt. Nicht alle Gewürze sind immer verfügbar oder schmecken angenehm. Dann können Kräuterkompositionen wie Padma NervoTib mit Magnesium, das die Funktion des Nervensystems und die psychische Funktion unterstützt, die Lösung sein. Sie verbinden das uralte Wissen der Tibeter mit moderner Wissenschaft. Massagen, Bäder, Entspannung Zudem können äußerliche Anwendungen - etwa Ölmassagen oder Bäder - den Energiefluss und ein stabiles inneres Gleichgewicht bewahren. Für den geistigen Ausgleich sorgen Atemübungen oder Yoga. Es muss nicht immer das volle Programm sein. Schon eine einzelne Übung oder ein paar tiefe Atemzüge am offenen Fenster sind Balsam für den Geist. Verbindet man die verschiedenen Maßnahmen regelmäßig miteinander, kann man das innere Gleichgewicht besser erhalten. Beim nächsten "Kannst du noch schnell…?" bleibt man dann geerdet und kann eher sagen: "Klar, kein Problem!"

30.08.2022

Muskuläre Verspannungen etwa im Nacken oder Rücken lassen sich oft durch gezielte Wärme lösen. Foto: djd/Murnauers/Art_Photo/shutterstock

MÜDE MUSKELN MUNTER MACHEN

Die richtige Pflege für den Motor unseres Körpers

(djd). Sie halten uns aufrecht, bewegen uns fort und ermöglichen uns das Lächeln. Sie erzeugen Wärme, regulieren den Blutdruck sowie die Verdauung und sogar den Herzschlag. Die Rede ist von unseren Muskeln. Während beispielsweise die Darm- oder Gefäßmuskulatur nicht bewusst steuerbar ist, lässt sich die Bewegungsmuskulatur, die für die Motorik verantwortlich ist, gezielt einsetzen: Wollen wir den Arm heben, können wir das in der Regel tun. Diese sogenannten Skelettmuskeln sind über Sehnen an den Knochen befestigt. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin weist darauf hin, dass ab einem Alter von ungefähr 30 Jahren die Muskelmasse bei Frauen wie auch bei Männern abnimmt - ohne aktives Entgegenwirken um etwa 30 bis 50 Prozent bis zum 80. Lebensjahr. Abwechslungsreiche Bewegung tut gut Es ist daher wichtig, sich gut um die eigenen Muskeln zu kümmern. Besonders freuen sie sich über abwechslungsreiche Bewegung, zum Beispiel regelmäßiges Kraft- und Ausdauertraining. Die körperliche Aktivität trägt zum Aufbau bei und verhindert zugleich den Abbau. Zur Pflege von Muskeln und Gelenken können etwa hochdosierte CBD Muskel- und Gelenkgele angewendet werden. Cannaren bietet einen leichten Wärmeeffekt - zum Aufwärmen der Muskeln vor dem Training oder für eine entspannende Massage nach körperlicher Belastung. Cannaxil schafft schnelle Kühlung, beispielsweise für die Beine nach langem Stehen. Beide Gele enthalten hochdosiertes CBD (Cannabidiol aus der Hanfpflanze). Dem aus der Hanfpflanze gewonnenen CBD werden vielfältige Eigenschaften nachgesagt. Auch wenn CBD aus der Hanfpflanze gewonnen wird, besitzt es keine psychoaktive Wirkung und kann mehrmals täglich auf der Haut angewendet werden. Wärme oder Kälte bei welchen Beschwerden? Grundsätzlich hat sich bei chronischen Beschwerden oder bei Verspannungen Wärme bewährt. Sie weitet die Blutgefäße, dadurch wird die Durchblutung angeregt und das Gewebe besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Bei akuten Beschwerden ist Kälte die richtige Wahl: Sie fährt die Durchblutung herunter - ein wertvoller Effekt etwa bei Schwellungen in den Beinen. Auch werden durch Kälte oft Entzündungen abgeschwächt und Schmerzen gelindert. Mehr Infos dazu gibt es unter www.cannaren-cannaxil.com. Um die Muskeln zu pflegen, ist außerdem eine ausgewogene Ernährung wichtig. Hier sind Proteine (Eiweiße) essenziell für den Aufbau, den Erhalt und die Reparatur. Die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Vitamin B1 und Vitamin D sorgen fürs reibungslose Funktionieren. Kohlenhydrate liefern die benötigte Energie.

30.08.2022

Nicht immer ist bei Bluthochdruck eine salzarme Ernährung die richtige Wahl. Oft fehlt es dem Körper sogar an Natriumchlorid. Foto: djd/Pharmeus Kochsalz-Kapseln/Getty Images/Branislav Nenin

DEN SALZHAUSHALT IM GRIFF BEHALTEN

So können Bluthochdruckpatienten effektiv einem Natriummangel vorbeugen

(djd). Wenn es um die Gesundheit geht, wird häufig eine salzarme Ernährung empfohlen. Doch tatsächlich gilt nicht selten auch das Gegenteil: Bei vielen Menschen muss Kochsalz (Natriumchlorid) zusätzlich zugeführt werden, weil es dem Körper daran fehlt. Denn Natrium spielt eine entscheidende Rolle im Wasserhaushalt des Körpers, sorgt für das Aufrechterhalten der Gewebespannung und ist an zahlreichen wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Mangel kann zu Flüssigkeitsverlust und einem vermehrten Ausstoß von Stresshormonen führen. Insgesamt nehmen Betroffene in Deutschland deshalb jährlich mehr als 50 Millionen Kochsalz-Tabletten ein. Kochsalz gibt es auch in Kapselform Am häufigsten werden die Tabletten bei bestimmten Formen des Bluthochdrucks eingesetzt, die mit einer chronischen Herzinsuffizienz einhergehen. Denn die dagegen verordneten entwässernden Medikamente, die sogenannten Schleifendiuretika, können einen Natriumverlust verursachen, der durch zusätzliche Salzgaben ausgeglichen werden muss. Statt als Tabletten gibt es Kochsalz dafür jetzt auch in Kapselform für eine bequemere Einnahme. Die neuen Pharmeus Kochsalz-Kapseln (1000mg/Kps.) sind im Gegensatz zu Tabletten nicht unangenehm salzig, sondern geschmacksneutral und besonders leicht zu schlucken. Dazu enthalten die 100 Prozent veganen Kapseln keine Trennmittel, Füll-, Farb- oder Konservierungsstoffe, sondern nur laborgeprüftes, reines Kochsalz. Sie können auch geöffnet werden, um Essen damit zu salzen, und sind sogar für Sonden geeignet. Erhältlich sind sie nur in der Apotheke. Weitere Ursachen für Natriummangel Neben Bluthochdruckmedikamenten gibt es noch weitere Ursachen für einen gestörten Natriumhaushalt. So können zum Beispiel starkes Erbrechen oder Durchfall zu einem Salzverlust führen. Heftiges Schwitzen bei intensiven Ausdauersportarten wie Marathon oder Triathlon oder einem Urlaub in ungewohnt heißen Ländern leert ebenfalls die Natriumchlorid-Speicher. Mit den Pharmeus Kochsalz-Kapseln lässt sich das Mineral dann unkompliziert ergänzen, ohne sich buchstäblich die Mahlzeiten zu versalzen. Nicht zuletzt können auch Krankheiten wie eine sogenannte Salzverlustniere oder bestimmte Hormonstörungen den Natriumspiegel senken.

30.08.2022

Regelmäßige Auszeiten sind wichtig, um Stress abzubauen. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Dieter Roosen

DEN AKKU WIEDER AUFLADEN

Wer gestresst und ausgepowert ist, braucht Auszeiten und wichtige Nährstoffe

(djd). Deutschland steht unter Druck: Zwei Drittel der Menschen hierzulande sind zumindest manchmal gestresst, gut jeder Vierte sogar häufig. Der Stresslevel steigt seit Jahren und hat mit der Coronapandemie nochmal einen ordentlichen Schub bekommen, so die Ergebnisse der aktuellen TK-Stressstudie „Entspann dich, Deutschland“. Die ständige Anspannung durch unser modernes Leben und die unschöne Nachrichtenlage raubt nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper Energie. Irgendwann ist dann der Akku leer: Erschöpfung, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Verspannungen können die Folge sein. Entspannung, Sport und gesunde Ernährung Treten solche Symptome auf, wird es höchste Zeit, gegenzusteuern und sich eine Auszeit vom Stress zu nehmen. Erprobte Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung haben sich hier wirksam gezeigt. Die Zeit dafür – oder auch für stressabbauenden Sport – am besten fest in den Tagesplan integrieren. Wer ständig E-Mails checkt, chattet oder durch die News scrollt, sollte außerdem auf handy- und bildschirmfreie Zeiten achten. Und auch eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen ist gut für starke Nerven. Hier kann eine Extraportion wichtiger Nährstoffe wie Magnesium und B-Vitamine helfen, den Akku wieder aufzuladen – etwa im neuen Biolectra Magnesium 400 mg Nerven & Muskeln Vital enthalten. Denn B-Vitamine leisten einen wichtigen Beitrag zur normalen Nervenfunktion und bei der Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung. Und Magnesium, das Mineral der inneren Ruhe, ist maßgeblich am Energie-Stoffwechsel beteiligt, kann die Muskeln entspannen und die Bildung von Stresshormonen hemmen. Langanhaltende Versorgung Außerdem scheinen niedrige Magnesiumkonzentrationen im Gehirn mit einem niedrigen Spiegel von Serotonin in Verbindung zu stehen, dem Botenstoff, der für Wohlbefinden sorgt. Um den Körper schonend und anhaltend mit dem wichtigen Mineral zu versorgen, bietet das neue Präparat eine besondere Technik – mehr dazu auch unter www.biolectra.de. Ein Teil des Magnesiums ist sofort für den Körper verfügbar, der andere Teil wird durch ein patentiertes Verfahren langsam freigesetzt und flutet über Stunden an. So bleibt der Nährstoff-Akku gegen Stress immer gut gefüllt.

30.08.2022

Zunehmende Hitzewellen und eine verstärkte UV-Strahlung können die Gesundheit gefährden. Foto: djd/www.bkk24.de/Tanapat Lek,jew - stock.adobe.com

GESUNDHEIT IM KLIMAWANDEL

Hitze und Extremwetter können krank machen - was wir tun können

(djd). Der Klimawandel gefährdet nicht nur die Umwelt, er stellt auch eine große Herausforderung für die menschliche Gesundheit dar. Hohe Temperaturen, Extremwetterereignisse sowie die steigende Luftverschmutzung bringen zahlreiche Risiken mit sich, zum Beispiel Kreislaufkollapse durch Hitze und erhöhte UV-Strahlung. Als Folge hat sich bereits in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten die Zahl der Hitzeopfer in Deutschland mehr als verdoppelt. Durch die klimatischen Belastungen kann es außerdem zu psychischen Störungen und häufigerem Auftreten von Allergien und Infektionskrankheiten kommen. Nicht zuletzt können sich Luftverschmutzung und Smog dramatisch auf die Gesundheit auswirken. Bei Hitze viel trinken und gut schützen Direkte Schutzmaßnahmen bei starker Hitze sollten deshalb möglichst viele Menschen kennen. Bestimmte Gruppen sind dabei stärker gefährdet, denn im höheren Alter, bei Lungen- und Herzerkrankungen, Übergewicht oder Diabetes sowie bei der Einnahme bestimmter Medikamente wirken sich hohe Temperaturen besonders stark aus. Wichtig ist dann, viel zu trinken, starke körperliche Belastungen zu meiden und sich mit Creme, Hut und Brille gut vor der Sonne zu schützen. Bei Unwohlsein oder Verdacht auf einen Hitzschlag sollte man sofort handeln, sich selbst oder die betroffene Person in den Schatten bringen sowie Beine und Kopf hochlagern. Unter www.bkk24.de/lbl gibt es bei den Aktionen unter anderem ein Klimaquiz, mit dem Nutzer ihr Hitzewissen testen und weitere nützliche Tipps finden können. Selbst zum Klimaschutz beitragen Neben akuten Maßnahmen hat außerdem jeder Bürger die Möglichkeit, selbst etwas zum Schutz des Klimas und damit zu unser aller Wohlbefinden beizutragen. Ein Baustein dafür ist eine bewusste Ernährung mit reduziertem Fleisch- und Fischkonsum, bevorzugt regionalen und biologisch erzeugten Lebensmitteln und dem Vermeiden unnötiger Verpackungen. Unterstützung dabei bietet beispielsweise der Online-Kurs "Klimafreundliche Ernährung", dessen Kosten die Krankenkasse BKK24 für ihre Kunden voll übernimmt. Der Kurs steht in Verbindung mit der Gesundheitsinitiative "Länger besser leben", die zahlreiche weitere Angebote für die Förderung der Gesundheit beinhaltet: zum Beispiel für mehr Bewegung, weniger Alkoholkonsum, Rauchverzicht oder mentales Wohlbefinden.

02.08.2022

Ob im heimischen Wohnzimmer oder auf dem Abenteuerspielplatz: Freude an der Bewegung vermitteln Eltern ihren Kindern am besten, wenn sich Papa und Mama selbst beteiligen. Foto: djd/www.viactiv.de/GettyImages/Nakic, Dongel, Wagner

GESUNDE FAMILIE - KINDER EIFERN IHREN ELTERN NACH

Sportliche Vorbilder und passende Sportarten sind wichtig

(djd). Die sportliche Aktivität der Kinder hängt entscheidend von ihren Eltern ab. Treiben diese Sport, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihre Kids ihnen nacheifern. Aktive Eltern geben ihre sportlichen Interessen an ihre Sprösslinge weiter, sie melden sie eher für Sportkurse oder im Sportverein an. Und dann ist die ganze Familie aktiv und bleibt fit. Ganz so einfach ist es im wahren Leben nicht. Die Mehrheit der Eltern tut sich eher schwer mit dem Thema Sport: In aktuellen Umfragen geben nur 36 Prozent der erwachsenen Familienmitglieder an, mindestens einmal pro Woche Sport zu treiben. Der am häufigsten genannte Grund hierfür: zu wenig Zeit wegen beruflicher und familiärer Pflichten. Spaß haben: So gelingt es, Sport in den Familienalltag zu integrieren Damit Sport und Bewegung über die gesamte Lebensspanne zu einem festen Bestandteil im Alltag werden, lohnt es sich also, früh anzufangen. Denn gerade die Kleinsten besitzen einen natürlichen Bewegungsdrang, der von Eltern genutzt und gefördert werden sollte. In Kindergärten und Kitas wird in der Regel ausreichend gespielt und getobt. Kritisch wird es meist mit dem Übergang in die Schule, da sich die Sitzzeit hier deutlich erhöht und Sportunterricht höchstens zwei Mal pro Woche stattfindet. Nachmittage und Wochenenden bewegt zu gestalten, ist also besonders wichtig. Ob mit kleinen Spielen im eigenen Garten, auf dem Spielplatz oder im Verein – im Idealfall profitiert davon die ganze Familie. Wichtig ist, dass Kinder herausfinden, welcher Sport beziehungsweise welche Art von Bewegung ihnen am meisten Spaß macht. Denn nur so lernen sie, die positiven Seiten des Sports zu schätzen und bleiben langfristig motiviert. Dasselbe gilt auch für die Eltern. Sportarten für die ganze Familie - und wie viel Kind steckt noch in Mama und Papa? Auf der Website der Krankenkasse Viactiv etwa finden Familien Anregungen zu originellen Sportarten, die den Zusammenhalt stärken und viel Spaß machen: Wikinger-Schach, Ultimate Frisbee oder Crossminton, eine spektakuläre Variante des Federballspiels. Neben traditionellen Sportarten wie Wandern, Radeln und Schwimmen sind auch Bouldern und Slacklining gut für Familien geeignet. Das Bouldern beispielsweise fordert Groß und Klein beim Klettern ohne Seil gleichermaßen. Auch beim interaktiven Sportrad ist Teamgeist angesagt. Wer schafft im Team drei Runden und meistert die Übungen? Mehr Informationen gibt es unter www.viactiv.de/sportmeister/fit-als-familie. Hier können Eltern in einem lustigen Quiz auch herausfinden, wie viel Kind noch in ihnen steckt. Ist Papa noch der abenteuerlustige Actionheld von damals - oder plant er insgeheim schon seinen Ruhestand?

02.08.2022

Obst und Gemüse sind gesund. Wer sich vegetarisch ernährt, hat jedoch ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel. Das Vitamin befindet sich fast ausschließlich in Lebensmitteln tierischer Herkunft. Foto: djd/Wörwag Pharma/Dennis Reher

MAGEN- UND DARMPROBLEME ALS VITAMIN-B12-FALLEN

Müdigkeit und Erschöpfung sind oft erste Warnsignale

(djd). Magen-Darm-Probleme und andere Störungen im Verdauungstrakt können dazu führen, dass wir uns erschöpft und müde fühlen. Der mögliche Grund: ein Mangel an Vitamin B12. Denn nur optimale Bedingungen im Magen und im Dünndarm sorgen dafür, dass das Vitamin bestens vom Körper aufgenommen werden kann - das ist oft jedoch nicht der Fall. Vor allem ältere Menschen sind häufig von einem Mangel betroffen, das zeigt eine Untersuchung des Helmholtz Zentrums in München: Jeder Vierte im Alter über 65 leidet unter einem Vitamin-B12-Defizit. Die Ursache kann beispielsweise eine zu geringe Salzsäure-Bildung im Magen sein. Diese ist erforderlich, um Vitamin B12 aus der Nahrung herauszulösen. Arzneimittel wie Säureblocker, die gegen Sodbrennen angewendet werden, reduzieren ebenfalls die Magensäure-Bildung und können so einen Mangel an dem Vitamin verursachen. Bei Menschen mit Diabetes kann das Medikament Metformin die Aufnahme des Vitamins behindern. Gegen die Erschöpfung Ein Mangel, der durch diese Vitamin-B12-Fallen in Magen und Darm entsteht, kann laut Studien mithilfe von Tabletten ausgeglichen werden, wenn diese ausreichend hoch dosiert sind. Dazu zählt beispielsweise B12 Ankermann mit 1000 Mikrogramm Vitamin B12, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt - weitere Infos unter www.b12ankermann.de. Es ist als Arzneimittel im Hinblick auf Qualität und Wirksamkeit behördlich geprüft und zur Behandlung eines Mangels zugelassen. Wird dieser nicht erkannt und entsprechend therapiert, können nicht nur Müdigkeit und Erschöpfung zu den Folgen gehören. Langfristig können auch neurologische Probleme entstehen, die sich etwa durch Kribbeln oder das Gefühl von Taubheit in den Händen oder Füßen äußern. Sind die Nerven angegriffen, fühlen sich Betroffene oftmals beim Gehen unsicher. Auch depressive Verstimmungen und Gedächtnisprobleme können Folgen sein. Die Ernährung umstellen Ursache dieser Symptome ist die zentrale Bedeutung von Vitamin B12 für die Blutbildung und das Nervensystem. In der Nahrung ist das Vitamin fast ausschließlich in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten, wie in Fleisch, Milch, Eiern und Käse. Gerichte sollten schonend gegart oder erhitzt werden, um das hitzeempfindliche Vitamin B12 darin zu erhalten.

02.08.2022

Lästiges "Nachtröpfeln" gehört zum Symptomkreis von sogenannten LUTS-Beschwerden und kann sehr belastend sein. Foto: djd/Besins Healthcare/Getty Images/edelmar

WIE LÄUFT’S, MANN?

Beschwerden beim Wasserlassen - kann eine Testosterontherapie helfen?

(djd). Bei vielen Männern über 50 "läuft" es nicht mehr so richtig: Probleme beim Wasserlassen gehören bei ihnen zu den häufigsten Gründen, einen Urologen aufzusuchen. Das kann sich zum Beispiel darin äußern, sehr oft, sehr plötzlich oder auch nachts auf die Toilette zu müssen. Vielfach ist das „Können“ ebenfalls eingeschränkt, das heißt, die Entleerung ist verzögert, dauert länger oder der Harnstrahl ist schwach beziehungsweise unterbrochen. Besonders lästig ist außerdem längeres Nachtröpfeln nach dem Wasserlassen. Medizinisch werden diese Beschwerden unter dem Begriff LUTS zusammengefasst, vom englischen „Lower Urinary Tract Symptoms“, zu Deutsch „Symptome des unteren Harntrakts“. Testosterontherapie kann auch LUTS lindern Als ob das nicht genug wäre, leiden viele ältere Männer zusätzlich unter einem Testosteronmangel. Sofern dieser mit typischen Symptomen wie Libidoverlust, Erektionsproblemen, Verlust an Muskelmasse oder Antriebslosigkeit einhergeht, spricht man medizinisch von einem "männlichen Hypogonadismus". Studien zufolge weist etwa einer von vier Männern mit LUTS einen zu niedrigen Testosteronspiegel auf. Zwar wurde noch kein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Krankheitsbildern nachgewiesen. In Untersuchungen hat sich aber gezeigt, dass eine Testosterontherapie nicht nur die durch den Mangel bedingten Beschwerden verringern, sondern auch LUTS lindern kann – also quasi dem Tröpfeln den Hahn abdreht und dafür sorgt, dass es wieder besser läuft. Informationen zum Thema Testosterontherapie gibt es unter www.mannvital.de. Verdacht rechtzeitig ansprechen Gerade Männer über 50, die unter typischen Alterserkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen leiden, haben häufig gleichzeitig auch einen Testosteronmangel und können neueren Erkenntnissen zufolge von einer Testosterongabe profitieren. Sie sollten deshalb bei Problemen mit der Blasenentleerung ihren Hausarzt oder Urologen immer auf einen möglichen Hormonmangel ansprechen. In manchen Fällen reicht schon das Testosteron alleine, um sowohl die Hormonmangel-Symptome als auch die LUTS-Beschwerden zu lindern, sodass gegebenenfalls auf weitere Medikamente verzichtet werden kann.

02.08.2022

Beim sogenannten Pes anserinus-Syndrom kann eine spezielle Knieorthese den Sehnenansatz entlasten, muskuläre Verspannungen reduzieren und Schmerzen lindern. Foto: djd/medi

HILFE BEI ZWEI ARTEN VON KNIEBESCHWERDEN

Gesundheit: Spezielle Orthesen können die Knie entlasten und den Schmerz lindern

(djd). Ohne Schmerzen morgens aus dem Bett steigen, die Treppe problemlos rauf und wieder runterlaufen, sich bücken und strecken: Das alles gelingt nur mit voll funktionsfähigen Knien, den größten Gelenken des Körpers. Wie wichtig sie sind, merkt man meist erst dann, wenn sie ihren Dienst nicht mehr einwandfrei verrichten. Weil jeder Knieschmerz anders ist, sollte er individuell behandelt werden. Moderne, leicht anzulegende Knieorthesen können bei zwei Arten von Beschwerden entlasten und den Schmerz lindern. 1. Knieorthesen zur Linderung des Pes anserinus-Syndroms Beim sogenannten Pes anserinus-Syndrom treten die Schmerzen unterhalb des Kniegelenks an der Innenseite des Unterschenkels auf. Die Beschwerden verschlimmern sich beim Treppensteigen, in der Hockstellung, nach dem Laufen oder Springen. Vom Pes anserinus-Syndrom sind oft Frauen betroffen, die eine Beinachsen-Fehlstellung - sogenannte X-Beine - aufweisen. Auch überflüssige Pfunde und Begleiterscheinungen wie eine Gonarthrose können ältere Frauen dafür anfälliger machen. Die Knieorthese Genumedi PA von Medi etwa kann den betroffenen Sehnenansatz entlasten und Schmerzen lindern. Mit einem Gurtband wird der Druck auf den Sehnenansatz individuell eingestellt. Das 3D-Pelottensystem mit zwei Oberschenkel-Pelotten und einer weiteren an der Kniescheibe unterstützt zudem den Abbau von Schwellungen am Knie. Um die gereizte Sehne dauerhaft zu entlasten, sind gezielte Kräftigungs- und Dehnübungen ein zusätzlicher, wichtiger Therapiebaustein. 2. Wenn der Bandapparat "erschlafft": Orthese kann für mehr Stabilität sorgen Das Kniegelenk ist verschiedensten Belastungen ausgesetzt, die im Laufe der Zeit zu einer Überlastung führen können. Vor allem bei Männern ab 40 treten Knie-Instabilitäten gehäuft auf, aber auch Frauen können darunter leiden. Oft liegt die Ursache in einer früheren Knieverletzung, etwa beim Sport. Die Bänder können nicht mehr ihre Funktion erfüllen, das Gelenk zu stabilisieren. Daher spricht man auch von der "Erschlaffung" des Bandapparates mit Instabilität und Knieschmerzen. Hier können Orthesen wie die Genumedi pro helfen. Die Orthesen unterstützen durch seitliche Easyglide-Gelenke die physiologische Roll-Gleit-Bewegung des Knies, stabilisieren und entlasten es. Eine integrierte 3D-Silikon-Pelotte sorgt für die sichere Führung der Kniescheibe. So können Schmerzen gelindert und Schwellungen wie Ödeme und Blutergüsse schneller abgebaut werden. Auch hier kann die Therapie durch ein Übungsprogramm begleitet werden, den Orthesen liegen Anleitungen und Tools für das Training zu Hause bei. Wichtig: Alle Übungen sollten mit dem Arzt abgestimmt werden.

02.08.2022

Aus einem Budgettarif kann man beispielsweise auch einen Teil der Kosten für das Bleaching der Zähne bezahlen. Foto: djd/Nürnberger Versicherung

ZUGREIFEN, BIS DAS BUDGET AUFGEBRAUCHT IST

Krankenzusatzversicherung: Sogenannte Budgettarife bieten viel Flexibilität

(djd). Zahnzusatzversicherung, Zusatzversicherung für Alternative Medizin, Brillenversicherung, Vorsorgeversicherung und vieles mehr: Bei Krankenzusatzversicherungen haben gesetzlich Versicherte in Deutschland die Qual der Wahl. Die privaten Zusatzpolicen übernehmen zumindest einen Teil der Kosten, die der Kassenpatient bei vielen Behandlungen sonst aus eigener Tasche bezahlen müsste. Das Problem: Niemand weiß im Vorhinein, welche dieser Zusatzversicherungen er in nächster Zeit tatsächlich brauchen wird. Da hat man vielleicht eine Zahnzusatzversicherung. Aber dann bereitet nicht das Gebiss Schwierigkeiten, sondern das Bewegungs- und Nervensystem, und man würde gerne eine Osteopathin aufsuchen. Die Osteopathie gehört aber nicht zur klassischen Schulmedizin - die Kosten müssen gesetzlich Versicherte ohne Zusatzversicherung in der Regel aus eigener Tasche bezahlen. Die noch relative neue flexible Lösung sind sogenannte Budgettarife. Was sind Budgettarife? In solchen Tarifen sind viele Leistungen enthalten, für die man sonst separate Zusatzversicherungen abschließen müsste. Bekannt sind Budgettarife schon länger in der betrieblichen Krankenversicherung: Das Unternehmen wählt für seine Belegschaft ein "Gesundheitspaket" in Kombination mit einer bestimmten Budgethöhe, die jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter pro Jahr zur Verfügung steht. Je nach Belieben können die Angestellten medizinische Leistungen aus verschiedenen Bereichen in Anspruch nehmen. Von der Nürnberger Versicherung beispielsweise gibt es dieses Modell nun auch für gesetzlich versicherte Privatkunden. Bei der ambulanten Zusatzversicherung BudgetSelect privat 600 steht in jedem Jahr ein Budget in Höhe von 600 Euro zur Verfügung, das für verschiedene Leistungen eingesetzt und kombiniert werden kann, alle Infos gibt es unter www.nuernberger.de. Zu den abgedeckten Leistungen zählen Kosten für Alternative Medizin nach dem Hufeland-Verzeichnis, für Sehhilfen, für Lasik, für Vorsorgeuntersuchungen, für Schutzimpfungen oder auch für professionelle Zahnreinigung, Wurzel- und Parodontosebehandlungen. Maximal die Hälfte des Budgets für Sehhilfen Versicherte müssen vor dem Abschluss des Budgettarifs lediglich eine Gesundheitsfrage beantworten und können danach ihr Budget in jedem Jahr nach Belieben ausschöpfen: für Osteopathie beispielsweise 200 Euro, für Sehhilfen 300 Euro und für die professionelle Zahnreinigung 100 Euro. Im nächsten Jahr dann 250 Euro für eine Akupunktur, 150 Euro für Vorsorgeuntersuchungen, 150 Euro für Physiotherapie und 50 Euro für eine Reiseschutzimpfung. Einzige Einschränkung: Für Sehhilfen darf maximal die Hälfte des jährlichen Budgets, also 300 Euro, verwendet werden.

02.08.2022

Eine überwiegend pflanzliche Ernährung mit wenig Fleisch und Fisch fördert den Kilmaschutz und die Gesundheit. Foto: djd/www.bkk24.de/zinkevych - stock.adobe.com

GESUNDHEIT IM KLIMAWANDEL

Hitze und Extremwetter können krank machen - was wir tun können

(djd). Der Klimawandel gefährdet nicht nur die Umwelt, er stellt auch eine große Herausforderung für die menschliche Gesundheit dar. Hohe Temperaturen, Extremwetterereignisse sowie die steigende Luftverschmutzung bringen zahlreiche Risiken mit sich, zum Beispiel Kreislaufkollapse durch Hitze und erhöhte UV-Strahlung. Als Folge hat sich bereits in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten die Zahl der Hitzeopfer in Deutschland mehr als verdoppelt. Durch die klimatischen Belastungen kann es außerdem zu psychischen Störungen und häufigerem Auftreten von Allergien und Infektionskrankheiten kommen. Nicht zuletzt können sich Luftverschmutzung und Smog dramatisch auf die Gesundheit auswirken. Bei Hitze viel trinken und gut schützen Direkte Schutzmaßnahmen bei starker Hitze sollten deshalb möglichst viele Menschen kennen. Bestimmte Gruppen sind dabei stärker gefährdet, denn im höheren Alter, bei Lungen- und Herzerkrankungen, Übergewicht oder Diabetes sowie bei der Einnahme bestimmter Medikamente wirken sich hohe Temperaturen besonders stark aus. Wichtig ist dann, viel zu trinken, starke körperliche Belastungen zu meiden und sich mit Creme, Hut und Brille gut vor der Sonne zu schützen. Bei Unwohlsein oder Verdacht auf einen Hitzschlag sollte man sofort handeln, sich selbst oder die betroffene Person in den Schatten bringen sowie Beine und Kopf hochlagern. Unter www.bkk24.de/lbl gibt es bei den Aktionen unter anderem ein Klimaquiz, mit dem Nutzer ihr Hitzewissen testen und weitere nützliche Tipps finden können. Selbst zum Klimaschutz beitragen Neben akuten Maßnahmen hat außerdem jeder Bürger die Möglichkeit, selbst etwas zum Schutz des Klimas und damit zu unser aller Wohlbefinden beizutragen. Ein Baustein dafür ist eine bewusste Ernährung mit reduziertem Fleisch- und Fischkonsum, bevorzugt regionalen und biologisch erzeugten Lebensmitteln und dem Vermeiden unnötiger Verpackungen. Unterstützung dabei bietet beispielsweise der Online-Kurs "Klimafreundliche Ernährung", dessen Kosten die Krankenkasse BKK24 für ihre Kunden voll übernimmt. Der Kurs steht in Verbindung mit der Gesundheitsinitiative "Länger besser leben", die zahlreiche weitere Angebote für die Förderung der Gesundheit beinhaltet: zum Beispiel für mehr Bewegung, weniger Alkoholkonsum, Rauchverzicht oder mentales Wohlbefinden.

01.07.2022

Wenn die Füße an Hitzetagen schwitzen, verliert man in solch schicken Sandalen leicht den Halt. Foto: djd/Perspirex/Getty Images/Igor Kell

HITZETIPPS VON KOPF BIS FUSS

Schluss mit peinlichen Feuchtgebieten: Schweißfrei durch heiße Zeiten

(djd). Rekordverdächtige Außentemperaturen, anstrengende Sporteinheiten, wichtige Prüfungen oder Jobtermine: Es gibt eine Menge Situationen, die uns ins Schwitzen bringen. Nun ist das ein naturgegebener Prozess zur Regulierung der Körpertemperatur. Wenn sich jedoch unter den Achseln, auf Brust und Rücken feuchte Flecken ausbreiten, die Hände glitschig werden und die schwitzigen Füße in den Schuhen umherrutschen, ist das vielen Menschen unangenehm und auch peinlich. Manche sind davon mehr betroffen als andere - besonders in der warmen Jahreszeit. Penible Körperhygiene und effektiver Schwitzstopp Glücklicherweise muss man sich mit starkem Schwitzen nicht abfinden. Es kommt auf die richtigen Strategien an. Das beginnt mit einer peniblen Körperhygiene, die hier selbstverständlich sein sollte. Um schlechtem Geruch vorzubeugen, kann eine Rasur im Achselbereich die Angriffsfläche von Bakterien vermindern. Allerdings kann weder dies noch ein herkömmliches Deo den Schweißfluss an sich stoppen. Für alle, die unter sehr starkem Schwitzen leiden, bietet daher ein Antitranspirant wie Perspirex Strong aus der Apotheke eine Lösung. Der Roll-On kann fünf Tage lang effektiv gegen Schwitzen und Körpergeruch wirken. Die leistungsstarke Gelformel bildet in den Schweißdrüsen einen vorübergehenden Pfropfen, der die Drüsen verschließt. Passend dazu gibt es die Foot Lotion, die auch für die Hände verwendet werden kann. Sie hält die Haut trocken, damit die Sandalen wieder Halt haben und der Händedruck nicht zur feuchten Erfahrung wird. Unter www.perspirex.de gibt es eine detaillierte Benutzungsanleitung. Das Antitranspirant wird nur alle drei bis fünf Tage vor dem Zubettgehen angewendet. Erfrischende Maßnahmen Bei großer Hitze sorgt darüber hinaus ein Ventilator für Erfrischung, zur Abkühlung zwischendurch kann man sich immer wieder einmal kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen. Thermalsprays sind eine gute Cooling-Maßnahme für unterwegs. Bei der Kleidung eignen sich locker sitzende Naturmaterialien besser als synthetische Stoffe. Ein Tipp für alle, die auch am Kopf häufig schwitzen: Eine Spülung mit Salbeitee oder einer Wasser-Apfelessig-Mischung nach der Haarwäsche kann zumindest für einige Zeit die Schweißproduktion lindern.

01.07.2022

Körperliche Übungen in der Natur können dazu beitragen, im Hier und Jetzt präsent zu sein und sich nicht in Zukunftsängsten zu verlieren. Foto: djd/Staatsbad und Touristik Bad Bocklet/Rhön GmbH/Florian Trykowski

WENN DAS LEBEN DIE PSYCHE ÜBERFORDERT

Reha-Kur hilft belastende Lebensereignisse zu verarbeiten

(djd). Angesichts von Corona, Krieg und Klimakrise nehmen psychische Belastungen in der Bevölkerung zu. Allein seit Beginn der Pandemie konnte in zahlreichen Studien gezeigt werden, dass selbst Menschen, die nicht an Covid-19 erkrankt sind, unter den weitreichenden Folgen leiden. Wie eine Metaanalyse des Mainzer Instituts für Resilienzforschung belegt, wurden vor allem Ängste und Depressionen festgestellt. Menschen mit psychischen Vorerkrankungen, aber auch ängstliche Menschen, die sich Sorgen um ihre Gesundheit und die Zukunft machen, hatten ein erhöhtes Risiko. Die mentalen Beeinträchtigungen können Teil einer sogenannten Anpassungsstörung sein, die im Allgemeinen eine schwere psychische Reaktion auf als belastend empfundene Lebensereignisse bezeichnet. Plötzlich niedergeschlagen, traurig und antriebslos Im Unterschied zur klassischen Depression liegt bei der Anpassungsstörung ein konkreter Auslöser vor, der von den Patienten auch als solcher benannt werden kann. Unglücks- und Todesfälle in der Familie sowie körperliche Erkrankungen und Beschwerden können nach der Erfahrung von Arpad Grec ebenso dazu gehören wie Krieg, Vertreibung oder der Verlust des Arbeitsplatzes. Der Chefarzt für Psychosomatik in der Hescuro Klinik Bad Bocklet weiß, dass neben Depression und Angst auch Gefühle der Überforderung, Reizbarkeit sowie sozialer Rückzug typische Begleiterscheinungen sind. Auf körperlicher Ebene sind Symptome wie Schmerzzustände, Störungen des Magen-Darm-Traktes oder Schlafstörungen möglich. Betroffene sind häufig niedergeschlagen, traurig und antriebslos. Zudem haben sie Schwierigkeiten, Alltag und Beruf zu bewältigen. Gesunden Umgang mit Belastungen kann man lernen Für eine erste Diagnose rät der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, den Hausarzt aufzusuchen. Bei komplexen Fällen sei es ratsam, einen Psychosomatiker oder Psychiater zu Rate zu ziehen. Dabei sollte auch erwogen werden, eine stationäre Rehabilitation einzuleiten, wie sie etwa in Bad Bocklet möglich ist. Unter www.hescuro.de finden Interessierte nähere Informationen zur Antragstellung und zum Ablauf einer Reha-Kur. Die Behandlung folgt einem multimodalen Ansatz, der neben psycho- und physiotherapeutischen Maßnahmen, Sport, Entspannung, Sozial- und Ernährungsberatung, auch fachübergreifende medizinische Hilfestellungen und medikamentöse Behandlungen umfasst. Mit therapeutischer Hilfe können Patienten lernen, aktuelle Belastungssituationen zu verarbeiten und zukünftige Belastungen in gesundem Ausmaß durchzuhalten. Im Anschluss an die Kur kann dieser Lernprozess ambulant weitergeführt werden.

01.07.2022

Wer häufig großer Lautstärke wie bei Konzerten, auf Baustellen oder Flughäfen ausgesetzt ist, gefährdet sein Gehör. Foto: djd/www.oticon.de

HÖRE ICH SCHLECHT?

Wie man selbst erkennt, wenn das Gehör schleichend nachlässt

(djd). „Wie bitte?“, „Können Sie das noch mal wiederholen?“, „Was hat die Frau im TV da gerade gesagt?“ Wer immer wieder nachfragen muss, weil er das Gesagte nicht verstanden hat, schiebt diesen Umstand häufig darauf, dass andere Menschen nuscheln oder flüstern. Eine mögliche Hörminderung ziehen die meisten Betroffenen gar nicht in Erwägung. Und vielfach wird die Hörminderung auch anfangs gar nicht wahrgenommen, weil sie sich meist schleichend entwickelt und man sein alltägliches Verhalten unbewusst an die neuen Lebensumstände anpasst. Wenn Hintergrundgeräusche hervortreten Es gibt jedoch bestimmte Merkmale, die auf ein nachlassendes Gehör hinweisen. So lässt beispielsweise der Umgang mit Fernseher, Computer, Musikanlage und Co. Rückschlüsse zu. Wer sich hier häufiger dabei ertappt, die Lautstärke erhöhen zu müssen, sollte zum Check gehen. Auch ständiges Nachfragen ist in ein typisches Indiz. Hat man in einer lebhaften Gruppe Schwierigkeiten, den Unterhaltungen zu folgen, und treten Hintergrundgeräusche störend hervor, deutet das ebenfalls auf Hörverlust hin. Und wenn Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen auf womöglich schwache Ohren aufmerksam machen, sollte man nicht gekränkt sein, sondern spätestens jetzt handeln. Qualifizierte Hörakustiker in Wohnortnähe sind etwa unter www.oticon-more.de zu finden. Mit einem einfachen Hörtest ist dort die Diagnose schnell feststellbar. Die Lösung kann dann ein Hörgerät sein. Um die gesamte natürliche Geräuschvielfalt zurückzuerhalten, kann ein intelligentes Hörsystem wie das Oticon More mit seiner BrainHearing-Technologie für Hörsysteme helfen. Das mehrfach ausgezeichnete Hightech-System ermöglicht die komplette Klangvielfalt. Ein Hörsystem mit integrierter künstlicher Intelligenz Dank einer speziellen Technik erhält das Gehirn alle relevanten Töne – nicht nur Sprache – in optimierter Form. Mit seiner integrierten künstlichen Intelligenz hat die Technologie des Hörsystems gelernt, alle Arten von Klängen, ihre Details und wie sie idealerweise klingen sollten, zu erkennen, um deren Verarbeitung im Gehirn optimal zu unterstützen. So kann ein schlechtes Gehör ausgeglichen werden. Hinweise auf eine Hörminderung kann darüber hinaus auch der eigene Risikofaktor geben: So sind besonders Menschen gefährdet, die häufig Lärm ausgesetzt sind – beispielsweise bei Rockkonzerten, auf Baustellen, Flughäfen oder bei häufiger Nutzung von zu laut eingestellten Kopfhörern. Wer zu dieser Personengruppe gehört, sollte sein Gehör regelmäßig testen und auf Ohrenschutz setzen.

01.07.2022

Wer regelmäßig vorsorgt, kann sich lange über gesunde Zähne freuen. Foto: djd/Nürnberger Versicherung

EIN SCHÖNES GEBISS MUSS MAN SICH AUCH LEISTEN KÖNNEN

Mit einer Zahnzusatzversicherung die Behandlungskosten reduzieren

(djd). Der erste Eindruck zählt: Ein Lächeln mit gepflegten und schönen Zähnen ist die beste Visitenkarte des Menschen. Und auch für die eigene Lebensqualität spielt die Zahngesundheit eine entscheidende Rolle. Der Erhalt gesunder Zähne kann allerdings schnell ins Geld gehen: Da die gesetzliche Krankenversicherung lediglich die Basisbehandlung beim Zahnarzt abdeckt, bleibt ein großer Eigenanteil beim Patienten. Dabei kommt es auf die Behandlung an sich, aber auch auf Material und Methode an. Zu den teuersten zahnärztlichen Eingriffen zählt das Implantat: Bei einem fehlenden Zahn können sich die Kosten eines Ersatzes auf bis zu 3.000 Euro belaufen. Der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung ohne Bonusheft beträgt 544 Euro. Die Differenz von 2.456 Euro muss der man selbst aufbringen - es sei denn, man besitzt eine Zahnzusatzversicherung. Zahnzusatzversicherung für kleine und große Prozeduren Dabei handelt es sich um eine freiwillige private Zusatzversicherung. Sie ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse und sorgt dafür, dass Kosten für zahnärztliche Behandlungen vom Versicherer erstattet werden, die ansonsten gar nicht oder nur teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Das können sowohl kleinere Eingriffe oder Prozeduren wie Bleaching oder professionelle Zahnreinigungen betreffen, aber auch kompliziertere und damit teurere Maßnahmen wie eben Zahnersatz. Mehr Infos gibt es beispielsweise bei der Nürnberger Versicherung unter www.nuernberger.de. Der Anbieter leistet ohne Wartezeit, Gesundheitsfragen müssen im Vorfeld nicht beantwortet werden. Einzelne Tarife des Anbieters zahlen auch dann, wenn die gesetzliche Krankenversicherung bei einem bestimmten zahnärztlichen Eingriff keine Leistung erbringt. Nicht übernommen werden dagegen Zahn- oder kieferorthopädische Behandlungen, die schon vor Vertragsabschluss angeraten oder begonnen wurden. Das gilt auch für Zähne, die bereits vor Vertragsabschluss fehlen, aber noch nicht ersetzt sind. Zahnersatzbehandlung im EU-Ausland: Heil- und Kostenplan erforderlich Günstigeren Zahnersatz als in Deutschland gibt es in EU-Nachbarländern wie Polen, Tschechien oder Ungarn. Aber: Damit die Kasse für den Zahnersatz zahlt, müssen Versicherte einen Heil- und Kostenplan in deutscher Sprache bei ihrer Krankenkasse vorlegen. Erst wenn dieser genehmigt ist, dürfen sie die Behandlung beginnen. Ob sich die Behandlung beim ausländischen Zahnarzt lohnt, hängt auch von den Reisekosten, also der Häufigkeit der Anreise ab. Wichtig ist es außerdem, dem Zahnarzt im EU-Ausland vertrauen und sich auf ihn verlassen zu können - auch dann, wenn möglicherweise Probleme auftreten.

01.07.2022

Eine Studie des Fruit Juice Science Centre zeigt, was die Deutschen über ihre Abwehrkräfte wissen. Foto: djd/www.fruitjuicesciencecentre.eu

IMMUNSTARK DURCH DAS JAHR

Viele Menschen unterschätzen die Wichtigkeit der Abwehrkräfte

(djd). Jederzeit widerstandsfähig, vital und gesund sein – das wünschen wir uns alle. Vielen Menschen ist jedoch nicht klar, wie sie das erreichen können - wie aus einem neuen Bericht des Fruit Juice Science Centre mit dem Titel „Deutsche lassen ihre Immungesundheit von COVID-19-Stress zerstören – Warum wir alle etwas für unsere Immungesundheit tun müssen“ hervorgeht. Demnach wissen nahezu 63 Prozent aller Bundesbürger nicht, dass ein ganzjährig starkes Immunsystem der Schlüssel zu guter Gesundheit ist. So gehen 21 Prozent davon aus, dass dies nur im Winter wichtig ist. Reiner Orangensaft für Vitamine und Nährstoffe Eine falsche Annahme, wie Dr. Malte Rubach erklärt: „Das Immunsystem arbeitet zwölf Monate im Jahr, rund um die Uhr. Zum Glück gibt es Dinge, die man täglich tun kann, um ein starkes Immunsystem aufrechtzuerhalten.“ Beispielsweise seien Nährstoffe wie Vitamin C und Folsäure für die Abwehrkräfte unerlässlich. „Beides ist in Orangensaft zu finden. Ein Glas - 150 Milliliter - reiner Orangensaft liefert 84 Milligramm Vitamin C und entspricht damit dem Nährstoff-Referenzwert (NRV), der für Europa als Ernährungsziel festgelegt ist“, so Rubach. Weitere Infos gibt es unter www.fruitjuicesciencecentre.eu/de. Und man kann noch mehr tun für die Abwehrpower. Denn was sich darüber hinaus negativ aufs Immunsystem auswirkt, ist Stress. Tatsächlich fühlten sich 79 Prozent der Deutschen in den vergangenen zwölf Monaten gestresst und ängstlich. Corona und weltpolitische Krisen belasten uns alle. Dennoch haben weniger als ein Viertel aktiv den Versuch unternommen, Stress abzubauen oder ihr Angstniveau zu senken, um ihre Immunabwehr zu verbessern – so die Ergebnisse der Studie des Fruit Juice Science Centre. Umso wichtiger sind Alltagsroutinen zum Entspannen. Hierfür eignen sich Atemübungen sowie Auszeiten von digitalen Geräten. Auch ein täglicher kurzer Spaziergang in der Natur sowie der Austausch mit nahestehenden Personen tragen zum Stressabbau bei. Training mit erhöhter Intensität tut gut Nicht zu vergessen ist regelmäßige Bewegung. Eine Studie ergab, dass Trainingszyklen von 30 bis 60 Minuten mit mäßiger und großer Intensität die Immunabwehr und die Stoffwechselgesundheit verbessern. „Ratsam ist es, den Puls in die Höhe zu treiben und ein paar Mal pro Woche ins Schwitzen zu kommen. Der Anstieg von Wohlfühl-Endorphinen wirkt Wunder, um eine negative Stimmung zu heben und den Stresspegel zu senken“, so Dr. Rubach. Er empfiehlt zügiges Gehen, Laufen, Radfahren und Krafttraining als gute Optionen. Wer nun noch auf eine ausgewogene Ernährung und genügend Schlaf achtet, hat viel für seine Abwehrpower getan.

03.06.2022

Mehr als 95 Prozent der über 60-Jährigen tragen das Gürtelrose-Virus in sich. Bei geschwächtem Immunsystem (z. B. nach COVID-19-Infektion) kann es ausbrechen. Foto: djd/GlaxoSmithKline/rh2010 - stock.adobe.com

DEN SOMMER FÜR DIE GESUNDHEIT NUTZEN

Jetzt ist der richtige Zeitraum, sich gegen Infektionskrankheiten zu wappnen

(djd.) Nach einem weiteren anstrengenden Pandemie-Winter und der Omikron-Welle im Frühjahr freuen sich viele Menschen besonders auf Entspannung und Normalität im Sommer: endlich wieder mehr Geselligkeit genießen, reisen und sonnige Tage für schöne Aktivitäten nutzen. Dabei sollte man die eigene Gesundheit aber nicht ganz aus den Augen verlieren. Denn gerade jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich auf eine mögliche nächste Infektionswelle vorzubereiten. So zeigt beispielsweise eine aktuelle Auswertung von US-amerikanischen Krankenkassendaten, dass nach einer COVID-19-Infektion das Risiko für Gürtelrose erhöht sein kann. Das betrifft insbesondere ältere Menschen über 50 Jahren sowie Personen, die einen schweren COVID-19-Verlauf erlitten haben. Frauen sind zudem etwas stärker gefährdet als Männer. Jeder Dritte erkrankt an Gürtelrose Gürtelrose wird vom gleichen Virus verursacht, das auch Windpocken auslöst. Mehr als 95 Prozent der über 60-Jährigen tragen das sogenannte Varizella-Zoster-Virus nach einer überstandenen Windpockenerkrankung im Körper. Wenn das Immunsystem krankheits-, stress- oder altersbedingt geschwächt ist, kann dieses Virus als Gürtelrose reaktiviert werden. Einer von drei Menschen erkrankt im Laufe seines Lebens daran. Meist zeigt sich die Krankheit zunächst mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Unwohlsein und leichtem Fieber. Dann bildet sich ein juckender, brennender und stechender Bläschenausschlag auf einer Körperseite, der oft mit starken Schmerzen verbunden ist. Bis zu 30 Prozent der Betroffenen erleiden Komplikationen wie langanhaltende, zum Teil irreversible Nervenschmerzen. Die sogenannte Post-Zoster-Neuralgie wird von Patient*innen oft als besonders schmerzhaft beschrieben. Bei einer Gürtelrose im Kopfbereich kann es außerdem zu Sehstörungen, Sehverlust oder Gesichtslähmungen kommen. Zusätzlich ist das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall nach einer Gürtelrose für eine gewisse Zeit erhöht. Eine Impfung kann schützen Um einer Gürtelrose-Erkrankung vorzubeugen, ist Vorsorge in Form einer Impfung möglich – Informationen dazu gibt es unter www.impfen.de/guertelrose. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Gürtelrose-Impfung allen Personen über 60 Jahren und allen über 50 Jahren mit Grunderkrankungen. Wer dazu gehört, sollte seine Hausärztin oder seinen Hausarzt auf das persönliche Erkrankungsrisiko und die Möglichkeit, sich zu schützen, ansprechen. Gerade die Sommerzeit ist der ideale Zeitraum für die Gesundheitsvorsorge.

03.06.2022

Wenn das Blut nicht geschmeidig fließen kann, sind Probleme mit dem Herzen möglich. Foto: djd/Dr. Wolz/motortion - stock.adobe.com

NATÜRLICHE HERZINFARKT-VORSORGE

Tomatenextrakt kann die Blutplättchen geschmeidig halten

(djd). Das Blut in unserem Körper ist unter anderem für den Transport von Sauerstoff und der lebenswichtigen Nährstoffe zuständig. Dafür muss es geschmeidig fließen können und darf nicht verklumpen. Genau das kann aber passieren, wenn die Blutplättchen in den Adern zum Beispiel auf Cholesterinablagerungen stoßen. Dann bildet sich im schlimmsten Fall ein Blutpfropf, der in Herz, Hirn oder Lunge zur tödlichen Gefahr werden kann. Um diesem Szenario vorzubeugen, nehmen viele Menschen täglich blutverdünnende Medikamente mit dem Wirkstoff ASS. Das Problem dabei: Dessen Nebenwirkungen können die ebenfalls wichtige Blutgerinnung hemmen. „Zur Vorbeugung für Risikopatienten, die (noch) keine Vorerkrankung haben, wird der Wirkstoff ASS in den ärztlichen Leitlinien nicht empfohlen“, erklärt Dr. med. Georg Wolz, Facharzt für Allgemein- und Ernährungsmedizin. „Auch Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, dürfen ihn wegen der Blutungsgefahr nicht gleichzeitig verschrieben bekommen.“ Eine Möglichkeit, das Blut ohne bekannte Nebenwirkungen geschmeidig zu halten, können pflanzliche Alternativen sein, etwa sekundäre Pflanzenstoffe aus der Tomate. Vorsorge mit natürlichem Wirkstoff Wissenschaftlern von der Universität Aberdeen ist es gelungen, aus der Tomate 30 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe zu extrahieren und daraus einen natürlichen und nebenwirkungsfreien Blutverdünner zu entwickeln. Dieser Tomatenextrakt, in Deutschland etwa als Präparat „Thromboflow“ erhältlich, hält die Blutplättchen geschmeidig, sodass sie besser durch die Gefäße zirkulieren können. Dadurch kann die Gefahr, dass die Plättchen miteinander verklumpen, deutlich verringert werden. Das Präparat ist als Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung des Blutflusses kategorisiert. Es ist in Apotheken und Reformhäusern oder unter www.wolz.de erhältlich. Auf die normale Blutgerinnung - also darauf, dass das Blut im Falle einer Verletzung durch das Stocken die Wunde verschließt – hat der Tomatenextrakt keine Auswirkung. Raucher und Übergewichtige als Risikogruppe Je älter ein Mensch ist, desto größer ist die Gefahr der ungewollten Blutverklumpung, weil die Verkalkung der Blutgefäße mit zunehmendem Alter fortschreitet. Altersunabhängig ist allerdings auch bei bestimmten Personengruppen die Neigung ihrer Blutplättchen zur Verklumpung höher. Dazu gehören Raucher, Diabetiker, Vielflieger sowie Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht. Sie können mit dem Tomatenextrakt ihre Blutplättchen geschmeidig halten und so das Risiko von Gefäßkrankheiten verringern.

03.06.2022

Dank Digitalisierung und Hilfsmitteln wie dem Blisterbeutel kann der Apotheker einen individuellen Medikationsplan mit rezeptfreien Arzneimitteln erstellen. Davon profitieren vor allem alleine lebende, ältere Patienten und deren Pflegekräfte. Foto: djd/www.rowa.de

DIE RICHTIGE ARZNEI ZUM RICHTIGEN ZEITPUNKT

Eine Medikamenten-Verblisterung kann die Therapietreue maßgeblich verbessern

(djd). Knapp ein Viertel der erwachsenen Bundesbürger nehmen Studien zufolge dauerhaft drei oder mehr verschiedene Medikamente ein. Dabei handelt es sich nicht nur um verschreibungspflichtige Präparate, sondern vielfach auch um rezeptfreie Arzneimittel. Bei der Einnahme der verschiedenen Medikamente kann man schon mal den Überblick verlieren, viele Patienten sind damit überfordert. Wer Arzneien in der falschen Dosierung, zum falschen Zeitpunkt oder über eine falsche Dauer einnimmt, riskiert gravierende Folgen für seine Gesundheit, etwa durch Wechselwirkungen der einzelnen Präparate. Unterstützung erhalten Patienten beispielsweise durch Apps zur Gesundheitskontrolle oder zur Überwachung der Therapietreue. Eine viel aktivere Rolle könnten aber auch Apotheken spielen und ihre Fach- und Beratungskompetenz mit neuen digitalen Services verbinden. Dazu kann beispielsweise die sogenannte Medikamenten-Verblisterung beitragen. Verblisterte Präparate helfen beim Medikations-Management Individuell verblisterte Medikamente können das Medikationsmanagement der Patienten verbessern. Automatisch konfektionierte, übersichtlich beschriftete Beutel beispielsweise durch die Schlauchbeutel-Verblisterungslösung "Dose" von BD Rowa sortieren die einzunehmenden Tabletten separat nach Tag und Einnahmezeit, sie lassen sich einfach öffnen und zudem einzeln mitführen. Dies trägt nicht nur zur Therapieeinhaltung bei, sondern erfüllt zusätzlich den Wunsch der Patienten nach Komfort und bietet die Möglichkeit einer digitalen Verwaltung. Denn über aufgedruckte QR-Codes lassen sich sämtliche relevanten Informationen über die Medikation automatisch in digitale Apps zur Therapietreueüberwachung einspeisen. Der Apotheker als Gesundheitsmanager Dank Digitalisierung und Hilfsmitteln wie dem Blisterbeutel kann der Apotheker einen individuellen Medikationsplan mit rezeptfreien Arzneimitteln erstellen. Er nimmt dadurch stärker als bisher die Rolle eines zentralen Medikations- und Gesundheitsmanagers ein und stärkt seine Kundenbindung. Davon profitieren vor allem alleine lebende, ältere Patienten und ihre Angehörigen, aber auch junge, gesundheitsbewusste Menschen.

03.06.2022

Das Plakatmotiv zum Welt-MS-Tag 2022 hat der an MS erkrankte Cartoonist Phil Hubbe gestaltet. Voll im Leben zu stehen bedeutet für ihn, gesellschaftlich dazuzugehören und sich mit seinen Fähigkeiten einzubringen. Foto: djd/Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft

VOLL IM LEBEN MIT MS

Der Welt-MS-Tag will Vernetzung und Unterstützung für Betroffene erreichen

(djd). Menschen, die an Multipler Sklerose (MS) erkrankt sind, erleben täglich, wie die Krankheit ihren Alltag verändert. Die verschiedenen sichtbaren und unsichtbaren Symptome wirken sich auf alle Lebensbereiche aus. Besonders Beruf und Sozialleben leiden häufig unter den krankheitsbedingten Einschränkungen, aber auch unter äußeren Hürden und Vorurteilen. Dennoch wollen Betroffene voll im Leben stehen und es selbstbestimmt gestalten – dafür brauchen sie Verständnis, Unterstützung und Chancengleichheit. Auf diese Belange aufmerksam zu machen und Menschen mit MS in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken, ist das Anliegen des jährlichen Welt-MS-Tages, der 2022 schon zum 14. Mal stattfindet. „Die Welt geht nicht unter“ Voll im Leben – finde deine #MSconnections“, so lautet dieses Jahr das Motto. Es wurde vom Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) in einem Wettbewerb ermittelt und fügt sich ein in das von der internationalen MS-Gesellschaft (MSIF) ausgegebene Rahmenthema Connections (Verbindungen). Der Gewinnerin des Wettbewerbs, Verena Anspoks, ist das Motto beim Sport eingefallen. Die begeisterte Handballerin ist in einer MS-Kontaktgruppe aktiv und möchte anderen erkrankten Menschen Mut machen: „Die Welt geht nicht unter. Das merke ich jeden Tag“, sagt sie. Im Alltag, beim Hausbau und im Beruf hat sie gelernt, ihre Kräfte einzuteilen. Ganz bewusst fiel gemeinsam mit ihrem Mann auch die Entscheidung für Wunschkind Finn, wofür sie sich Unterstützung beim DMSG-Projekt „Plan Baby mit MS“ suchte. Kreativ werden und Erfahrungen teilen Wie Verena haben es auch andere Menschen mit MS selbst in der Hand, über ihre Krankheit aufzuklären, Vorurteile zu entkräften und gedankliche Barrieren zu beseitigen. Diese Chance eröffnet zum Beispiel der Wettbewerb zum Welt-MS-Tag – mehr unter www.dmsg.de. Rund um die Frage „Wer oder was hilft und motiviert dich?“ können MS-Erkrankte und ihre Angehörigen ihre Erfahrungen und Tipps in kreativen Beiträgen teilen. Von Geschichten und Gedichten über Songs und Videos bis hin zu Ausstellungen oder Events ist dabei alles möglich. Einsendungen sind bis zum 30. Juni per Mail an weltmstag@dmsg.de oder per Post an den DMSG Bundesverband e. V., Krausenstraße 50, 30171 Hannover, möglich. Online können Vorschläge über www.dmsg.de/die-dmsg/dmsg-community geteilt werden. Die Prämierung erfolgt bei einem Festakt in Berlin.

03.06.2022

Eine Studie des Fruit Juice Science Centre zeigt, was die Deutschen über ihre Abwehrkräfte wissen. Foto: djd/www.fruitjuicesciencecentre.eu

IMMUNSTARK DURCH DAS JAHR

Viele Menschen unterschätzen die Wichtigkeit der Abwehrkräfte

(djd). Jederzeit widerstandsfähig, vital und gesund sein – das wünschen wir uns alle. Vielen Menschen ist jedoch nicht klar, wie sie das erreichen können - wie aus einem neuen Bericht des Fruit Juice Science Centre mit dem Titel „Deutsche lassen ihre Immungesundheit von COVID-19-Stress zerstören – Warum wir alle etwas für unsere Immungesundheit tun müssen“ hervorgeht. Demnach wissen nahezu 63 Prozent aller Bundesbürger nicht, dass ein ganzjährig starkes Immunsystem der Schlüssel zu guter Gesundheit ist. So gehen 21 Prozent davon aus, dass dies nur im Winter wichtig ist. Reiner Orangensaft für Vitamine und Nährstoffe Eine falsche Annahme, wie Dr. Malte Rubach erklärt: „Das Immunsystem arbeitet zwölf Monate im Jahr, rund um die Uhr. Zum Glück gibt es Dinge, die man täglich tun kann, um ein starkes Immunsystem aufrechtzuerhalten.“ Beispielsweise seien Nährstoffe wie Vitamin C und Folsäure für die Abwehrkräfte unerlässlich. „Beides ist in Orangensaft zu finden. Ein Glas - 150 Milliliter - reiner Orangensaft liefert 84 Milligramm Vitamin C und entspricht damit dem Nährstoff-Referenzwert (NRV), der für Europa als Ernährungsziel festgelegt ist“, so Rubach. Weitere Infos gibt es unter www.fruitjuicesciencecentre.eu/de. Und man kann noch mehr tun für die Abwehrpower. Denn was sich darüber hinaus negativ aufs Immunsystem auswirkt, ist Stress. Tatsächlich fühlten sich 79 Prozent der Deutschen in den vergangenen zwölf Monaten gestresst und ängstlich. Corona und weltpolitische Krisen belasten uns alle. Dennoch haben weniger als ein Viertel aktiv den Versuch unternommen, Stress abzubauen oder ihr Angstniveau zu senken, um ihre Immunabwehr zu verbessern – so die Ergebnisse der Studie des Fruit Juice Science Centre. Umso wichtiger sind Alltagsroutinen zum Entspannen. Hierfür eignen sich Atemübungen sowie Auszeiten von digitalen Geräten. Auch ein täglicher kurzer Spaziergang in der Natur sowie der Austausch mit nahestehenden Personen tragen zum Stressabbau bei. Training mit erhöhter Intensität tut gut Nicht zu vergessen ist regelmäßige Bewegung. Eine Studie ergab, dass Trainingszyklen von 30 bis 60 Minuten mit mäßiger und großer Intensität die Immunabwehr und die Stoffwechselgesundheit verbessern. „Ratsam ist es, den Puls in die Höhe zu treiben und ein paar Mal pro Woche ins Schwitzen zu kommen. Der Anstieg von Wohlfühl-Endorphinen wirkt Wunder, um eine negative Stimmung zu heben und den Stresspegel zu senken“, so Dr. Rubach. Er empfiehlt zügiges Gehen, Laufen, Radfahren und Krafttraining als gute Optionen. Wer nun noch auf eine ausgewogene Ernährung und genügend Schlaf achtet, hat viel für seine Abwehrpower getan.

05.05.2022

Nicht immer ist bei Bluthochdruck eine salzarme Ernährung die richtige Wahl. Oft fehlt es dem Körper sogar an Natriumchlorid. Foto: djd/Pharmeus™ Kochsalz-Kapseln/Getty Images/Branislav Nenin

DEN SALZHAUSHALT IM GRIFF BEHALTEN

So können Bluthochdruckpatienten effektiv einem Natriummangel vorbeugen

(djd). Wenn es um die Gesundheit geht, wird häufig eine salzarme Ernährung empfohlen. Doch tatsächlich gilt nicht selten auch das Gegenteil: Bei vielen Menschen muss Kochsalz (Natriumchlorid) zusätzlich zugeführt werden, weil es dem Körper daran fehlt. Denn Natrium spielt eine entscheidende Rolle im Wasserhaushalt des Körpers, sorgt für das Aufrechterhalten der Gewebespannung und ist an zahlreichen wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Mangel kann zu Flüssigkeitsverlust und einem vermehrten Ausstoß von Stresshormonen führen. Insgesamt nehmen Betroffene in Deutschland deshalb jährlich mehr als 50 Millionen Kochsalz-Tabletten ein. Kochsalz gibt es auch in Kapselform Am häufigsten werden die Tabletten bei bestimmten Formen des Bluthochdrucks eingesetzt, die mit einer chronischen Herzinsuffizienz einhergehen. Denn die dagegen verordneten entwässernden Medikamente, die sogenannten Schleifendiuretika, können einen Natriumverlust verursachen, der durch zusätzliche Salzgaben ausgeglichen werden muss. Statt als Tabletten gibt es Kochsalz dafür jetzt auch in Kapselform für eine bequemere Einnahme. Die neuen Pharmeus™ Kochsalz-Kapseln (1000mg/Kps.) sind im Gegensatz zu Tabletten nicht unangenehm salzig, sondern geschmacksneutral und besonders leicht zu schlucken. Dazu enthalten die 100 Prozent veganen Kapseln keine Trennmittel, Füll-, Farb- oder Konservierungsstoffe, sondern nur laborgeprüftes, reines Kochsalz. Sie können auch geöffnet werden, um Essen damit zu salzen, und sind sogar für Sonden geeignet. Erhältlich sind sie nur in der Apotheke. Weitere Ursachen für Natriummangel Neben Bluthochdruckmedikamenten gibt es noch weitere Ursachen für einen gestörten Natriumhaushalt. So können zum Beispiel starkes Erbrechen oder Durchfall zu einem Salzverlust führen. Heftiges Schwitzen bei intensiven Ausdauersportarten wie Marathon oder Triathlon oder einem Urlaub in ungewohnt heißen Ländern leert ebenfalls die Natriumchlorid-Speicher. Mit den Pharmeus™ Kochsalz-Kapseln lässt sich das Mineral dann unkompliziert ergänzen, ohne sich buchstäblich die Mahlzeiten zu versalzen. Nicht zuletzt können auch Krankheiten wie eine sogenannte Salzverlustniere oder bestimmte Hormonstörungen den Natriumspiegel senken.

05.05.2022

KoNaSchu nennt man das Phänomen, wenn Kopf, Nacken und Schultern gleichzeitig schmerzen. Foto: djd/Thomapyrin/istockphoto.com/fizke

KONASCHU: MEHR ALS NUR KOPFSCHMERZEN

Mit der richtigen Strategie gegen Kopf-Nacken-Schulterbeschwerden vorgehen

(djd). KoNaSchu - hinter diesem Begriff verbergen sich Schmerzen und eine doppelte oder dreifache Belastung. Nämlich dann, wenn bei hämmernden Kopfschmerzen Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich hinzukommen. Tatsächlich ist KoNaSchu weit verbreitet: Sechs von zehn Kopfschmerzpatienten leiden darunter, wie eine Umfrage unter 1.470 Frauen und Männern in Deutschland ergab. Das liegt daran, dass die Nervenbahnen zwischen Hirnhäuten und Nacken in beide Richtungen Impulse weiterleiten. Schmerzen in einem Bereich ziehen daher oft weitere Beschwerden nach sich. Kombimittel bei Kopf-Nacken-Schulterbeschwerden Die Kombination aus schmerzendem Schädel und einer Nacken-Schulter-Verspannung wird nicht nur tendenziell als stärker empfunden als „normaler“ Kopfschmerz, sondern führt auch öfter zu Einschränkungen im Alltag. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit leiden ebenso wie die körperliche Fitness. Betroffene sagen in der Folge beispielsweise Treffen mit Freunden ab, sie arbeiten langsamer, müssen beim Sport Zwangspausen einlegen und die Nerven liegen blank. Um die Probleme in den Griff zu bekommen, ziehen viele Leidende die Notbremse – meist indem sie ein Schmerzmittel einnehmen. Ibuprofen ist hier der beliebteste Wirkstoff, zu dem laut einer Umfrage unter mehr als 3.000 Kopfschmerz- und Migränebetroffenen 43 Prozent bevorzugt greifen. Besonders wirkungsvoll ist er einer Studie zufolge in Verbindung mit Koffein wie in Thomapyrin Tension Duo: „Für die Kombination von Ibuprofen mit Koffein konnte interessanterweise gezeigt werden, dass der Koffeinzusatz die schmerzlindernden Effekte noch verstärkt. Koffein bewirkt offenbar, dass Ibuprofen schneller ins Blut aufgenommen wird", erklärt die Neurologin Dr. Stefanie Förderreuther. Es könne so früher und damit effektiver wirken. Bewegung und eine gute Haltung sind wichtig Wer regelmäßig unter KoNaSchu leidet, sollte darüber hinaus Gegenmaßnahmen ergreifen - Tipps und Infos dazu gibt es unter www.thomapyrin.de. So sind Ausdauersportarten wie Joggen oder Walken, Gymnastik und Schwimmen hilfreich gegen Verspannungen. Für Stressabbau eignen sich Yoga, Meditation und Achtsamkeitsübungen. Oft ist es auch sinnvoll, die eigene Körperhaltung vor dem Rechner oder am Smartphone sowie die Schlafposition zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Eine gute Matratze, ein passendes Kissen und ein ergonomischer Arbeitsplatz helfen dabei.

05.05.2022

Rezepte müssen nicht mehr ausgedruckt werden und können nicht mehr verloren gehen, da sie sicher gespeichert sind und über die App abgerufen werden können. Foto: djd/gematik

REZEPTE PER APP

Das elektronische Rezept als neuer bequemer Weg zum Medikament

(djd). Schluss mit den rosafarbenen Rezepten auf Papier, künftig heißt es für gesetzlich Versicherte: Sie können Verordnungen schnell und einfach via App einlösen. Dazu müssen sie in der Apotheke statt des bisherigen Papierrezepts einen Rezeptcode in der E-Rezept-App auf ihrem Smartphone vorzeigen. Derzeit wird das E-Rezept bundesweit in zahlreichen Praxen und Apotheken erprobt und nach und nach flächendeckend in Deutschland eingeführt. E-Rezept-App bringt zahlreiche neue Funktionen Das E-Rezept spart perspektivisch nicht nur Papier, sondern auch unnötige Wege. Denn Rezepte müssen nicht mehr ausgedruckt werden und können nicht mehr verloren gehen, da sie sicher gespeichert sind und über die App abgerufen werden können. Darüber hinaus eröffnet das E-Rezept ganz neue Möglichkeiten: Eine Arztpraxis kann Folgerezepte im gleichen Abrechnungsquartal direkt auf die App übertragen – ohne Praxisbesuch der Versicherten. Patientinnen und Patienten finden in der App - zum Beispiel, wenn sie unterwegs sind - die für sie passende Apotheke mit den dazugehörigen Öffnungszeiten und können die Medikamente vorbestellen. Außerdem können sie E-Rezepte aus der Ferne einlösen und sich die Medikamente direkt nach Hause liefern lassen oder abholen, sobald sie vorrätig sind. Auch bleibt es wie bisher möglich, Rezepte für Angehörige oder Nachbarn einzulösen. Hierfür können Versicherte in ihrer App Rezepte anderer Menschen nach Autorisierung aufrufen und verwenden. Und auch wer kein Smartphone hat oder nicht nutzen möchte, kann weiterhin Rezepte einlösen: Einfach in der Arztpraxis nach einem Ausdruck fragen. So wird die E-Rezept-App aktiviert Versicherte finden die aktuelle E-Rezept-App in den App-Stores von Apple und Google. Um diese nutzen zu können, müssen sie sich in der App anmelden. Hierfür benötigen Versicherte neben einem NFC-fähigen Smartphone eine elektronische Gesundheitskarte mit NFC-Schnittstelle und persönlicher PIN - Karte und PIN stellen die Krankenkassen zur Verfügung. Eine alternative, kartenlose Anmeldung über die Krankenkassen-App ist bereits in Planung. Nach der erfolgreichen Anmeldung können neue Rezepte sofort in der App empfangen werden. Versicherte, die das E-Rezept nutzen möchten, sollten beim nächsten Arztbesuch nachfragen, ab wann ihre Praxis damit arbeiten wird, damit sie schon bald von den Vorteilen profitieren können. Unter www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de finden Versicherte alle Informationen zum E-Rezept, zu den App-Funktionen und zur Installation.

05.05.2022

Für Wohlbefinden und Entspannung ist die Versorgung mit den richtigen Mineralien unerlässlich. Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium/iStockphoto/Ridofranz

ALLES AUS SICH HERAUSHOLEN

Mit optimaler Nährstoffverwertung mehr Leistungskraft erreichen

(djd). Viel frisches Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, wenig Fett, Zucker und tierische Lebensmittel: Ausgewogene Ernährung ist für viele Menschen ein wichtiges Thema. So stimmten laut Statista rund 10,79 Millionen Personen in der deutschsprachigen Bevölkerung der Aussage "Ich lege Wert auf gesunde Ernährung, auch wenn es mehr kostet" voll und ganz zu. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu ihrem Wohlbefinden. Doch nicht immer können die Mineralstoffe, die wir täglich zu uns nehmen, optimal verwertet werden, zum Beispiel bei hohen körperlichen und psychischen Belastungen, Stress oder Bewegungsmangel. Aktiv leben mit Schüßler-Salzen Mineralstoffe sind an vielen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt. Wenn der Körper nicht ausreichend mit Mineralstoffen versorgt ist, leiden Gesundheit und Leistungsvermögen. In diesen Fällen hat sich der Einsatz von Schüßler-Salzen bewährt: Sie tragen dazu bei, dass die Körperzellen die Mineralstoffe aus der Nahrung optimal aufnehmen und verwerten - für mehr Aktivität und Leistungskraft. Besonders beliebt sind Schüßler-Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum (das Salz des Immunsystems), Nr. 7 Magnesium phosphoricum (das Salz der Nerven und Muskeln) und Nr. 11 Silicea (das Salz der Haut, der Haare und des Bindegewebes). Erhältlich sind sie als Tabletten, Pulver, Tropfen und Globuli. Welche Anwendungsform jeweils am besten passt, erfährt man unter www.pflueger.de/service/selbsttest-darreichungsformen/ mit einem Selbsttest. Tipps für Gesundheit und Wohlbefinden - Ohne guten Schlaf gehts nicht. Für die dazu notwendige Entspannung sorgt Magnesium. Es steckt in Brokkoli, Nüssen, Hülsenfrüchten und Vollkornbrot. Schüßler-Salz Nr. 7 unterstützt den Magnesiumstoffwechsel. Besonders effektiv ist es in Form einer „Heißen 7“ als Schlummertrunk: Zehn Tabletten in eine Tasse geben, in 0,2 Liter heißem Wasser auflösen und das Getränk langsam in kleinen Schlucken so warm wie möglich trinken. - Der Turbo für das Immunsystem ist Eisen – enthalten in Haferflocken, Hülsenfrüchten, Leber und Eigelb. Schüßler-Salz Nr. 3 fördert die Eisenaufnahme und -verwertung aus der Nahrung. Eisen ist maßgeblich an der Bekämpfung von Entzündungen beteiligt und schleust Sauerstoff tief ins Gewebe. - Für schöne Haut sorgt Silizium (Silicea), das sich in Vollkorngetreide, Bananen, Hülsenfrüchten, Spinat, Kartoffeln und Schüßler-Salz Nr. 11 verbirgt. Silizium unterstützt den Aufbau des Bindegewebes und ist für Elastizität und Spannkraft der Haut verantwortlich.

05.05.2022

Dank Digitalisierung und Hilfsmitteln wie dem Blisterbeutel kann der Apotheker einen individuellen Medikationsplan mit rezeptfreien Arzneimitteln erstellen. Davon profitieren vor allem alleine lebende, ältere Patienten und deren Pflegekräfte. Foto: djd/www.rowa.de

DIE RICHTIGE ARZNEI ZUM RICHTIGEN ZEITPUNKT

Eine Medikamenten-Verblisterung kann die Therapietreue maßgeblich verbessern

(djd). Knapp ein Viertel der erwachsenen Bundesbürger nehmen Studien zufolge dauerhaft drei oder mehr verschiedene Medikamente ein. Dabei handelt es sich nicht nur um verschreibungspflichtige Präparate, sondern vielfach auch um rezeptfreie Arzneimittel. Bei der Einnahme der verschiedenen Medikamente kann man schon mal den Überblick verlieren, viele Patienten sind damit überfordert. Wer Arzneien in der falschen Dosierung, zum falschen Zeitpunkt oder über eine falsche Dauer einnimmt, riskiert gravierende Folgen für seine Gesundheit, etwa durch Wechselwirkungen der einzelnen Präparate. Unterstützung erhalten Patienten beispielsweise durch Apps zur Gesundheitskontrolle oder zur Überwachung der Therapietreue. Eine viel aktivere Rolle könnten aber auch Apotheken spielen und ihre Fach- und Beratungskompetenz mit neuen digitalen Services verbinden. Dazu kann beispielsweise die sogenannte Medikamenten-Verblisterung beitragen. Verblisterte Präparate helfen beim Medikations-Management Individuell verblisterte Medikamente können das Medikationsmanagement der Patienten verbessern. Automatisch konfektionierte, übersichtlich beschriftete Beutel beispielsweise durch die Schlauchbeutel-Verblisterungslösung "Dose" von BD Rowa sortieren die einzunehmenden Tabletten separat nach Tag und Einnahmezeit, sie lassen sich einfach öffnen und zudem einzeln mitführen. Dies trägt nicht nur zur Therapieeinhaltung bei, sondern erfüllt zusätzlich den Wunsch der Patienten nach Komfort und bietet die Möglichkeit einer digitalen Verwaltung. Denn über aufgedruckte QR-Codes lassen sich sämtliche relevanten Informationen über die Medikation automatisch in digitale Apps zur Therapietreueüberwachung einspeisen. Der Apotheker als Gesundheitsmanager Dank Digitalisierung und Hilfsmitteln wie dem Blisterbeutel kann der Apotheker einen individuellen Medikationsplan mit rezeptfreien Arzneimitteln erstellen. Er nimmt dadurch stärker als bisher die Rolle eines zentralen Medikations- und Gesundheitsmanagers ein und stärkt seine Kundenbindung. Davon profitieren vor allem alleine lebende, ältere Patienten und ihre Angehörigen, aber auch junge, gesundheitsbewusste Menschen.

05.05.2022

Die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen - das unterstützt den Heilprozess. Foto: djd/BVHE/Die Filderklinik

MIT BEWEGUNG GEGEN DIE ERSCHÖPFUNG

Wie man mit gezielter Bewegungstherapie wieder zu Kräften kommt

(djd). Sorgen und Ängste, permanenter Stress oder Lebenskrisen: Für die mentale Gesundheit sind das große Herausforderungen. Wenn diese Belastungen nur vorübergehend auftreten, kommen die meisten Menschen damit gut zurecht. Schwieriger wird es, wenn sich dadurch psychische oder psychosomatische Krankheitsbilder entwickeln oder verfestigen. Die Corona-Pandemie hat diese Problematik noch verstärkt. Viele Menschen leiden seit Monaten unter Ängsten, Erschöpfung oder depressiven Verstimmungen. Auch die teils aggressiven Debatten in Politik und Gesellschaft belasten oft sehr. Wieder in Bewegung kommen Findet man selbst nicht mehr heraus aus der negativen Gedankenspirale, sollte man sich nicht scheuen, Hilfe zu suchen. Eine gute Option kann eine Bewegungstherapie sein – zum Beispiel die Heileurythmie beziehungsweise Eurythmietherapie. Sie wurde im Rahmen der Anthroposophischen Medizin als ergänzendes Verfahren entwickelt. Dabei geht es nicht um Sportlichkeit. Therapeutinnen und Therapeuten leiten ruhige und gezielte Bewegungen an, um eine stabilisierende und kräftigende Wirkung bei den Anwendern zu erzielen. Die Heileurythmie ist eine medizinische Behandlung, die auf ärztliche Verordnung durchgeführt und von zertifizierten Therapeuten angeboten wird. Teilweise übernehmen die Kassen die Kosten. Astrid Andersen ist Eurythmietherapeutin und Vorstandsmitglied im Berufsverband Heileurythmie. Sie beschreibt ihren therapeutischen Ansatz so: "Wir entwickeln für die Patienten und Patientinnen eine individuelle Behandlung, in der blockierte Gefühle gelöst und geschwächte Organfunktionen gestärkt werden." Neuer Halt und mehr Selbstvertrauen Durch die Bewegungsübungen können die Betroffenen zu einer gesunden Balance zwischen physischen, seelischen und geistigen Anforderungen finden und neue Kräfte entwickeln. Der Patient übernimmt dabei eine aktive Rolle und gestaltet so seine Behandlung selbst mit. "Die Heileurythmie macht es möglich, den Menschen wieder Halt zu geben. Sie gewinnen ihr Selbstvertrauen zurück und lernen, sich und ihre Bedürfnisse wieder wahrzunehmen. Das ist der Schlüssel zur Genesung", so Astrid Andersen weiter. Die Heileurythmie kann sowohl in der Prävention als auch bei chronischen und akuten sowie bei schweren Erkrankungen eingesetzt werden. Inzwischen wird Heileurythmie zunehmend wissenschaftlich erforscht. Weitere Infos und einen Therapeutenfinder gibt es unter www.bvhe.de.

31.03.2022

Wer oft im Flugzeug oder Zug unterwegs ist und länger sitzen muss, kann die Venen mit modischen Kompressionsstrümpfen unterstützen. Foto: djd/COMPRESSANA/Robert Kneschke - stock.adobe.com

WENN DER JOB AUF DIE VENEN GEHT

Mit unterstützenden Maßnahmen fit durch den Berufsalltag

(djd). Es gibt Jobs, die besondere Belastungen etwa für den Bewegungsapparat, das Nervensystem, die Atemwege oder die Psyche mit sich bringen. Auch das venöse System wird in manchen Berufen enorm strapaziert. Das gilt speziell für Menschen, die viel stehen - wie Friseure, Verkäufer, Kellner oder Beschäftigte in Heil- und Pflegeberufen. Genauso tragen alle, die lange am Schreibtisch sitzen oder etwa in kniender Position ausharren müssen, ein erhöhtes Risiko für Venenleiden. Dazu gehören beispielsweise Büroarbeiter, viele Handwerker oder Berufsfahrer. Kompressionsstrümpfe mit mehr Bewegungsfreiheit Bewegungsmangel kann einerseits Ursache dafür sein, dass die Muskel-Venen-Pumpe in den Waden nicht aktiviert wird. Andererseits hemmen gekrümmte Körperhaltungen mit stark abgeknickten Gelenken die Durchblutung. Dadurch staut sich das Blut in den Venen und kann nicht zurück zum Herzen transportiert werden. Geschwollene Knöchel, schwere Beine, Krampfadern und Thrombosen können die Folge sein. Umso wichtiger ist es, das Venensystem zu entlasten. Wichtigster Ansatzpunkt ist hier die Kompressionstherapie: Medizinische Strümpfe üben von außen einen präzisen Druck auf die Venen aus, sodass der Blutfluss wieder besser funktioniert. Für den Erfolg ist allerdings die Anwendungstreue der Betroffenen wichtig. Doch gerade daran hapert es oft, weil die Strümpfe meist mühsam anzuziehen und unbequem zu tragen sind. Compressana beispielsweise hat deshalb mit dem Modell Free einen Kompressionsstrumpf entwickelt, der für mehr Bewegungsfreiheit sorgt. Dank seiner speziellen Gleitgarntechnologie ist das Hochziehen des Strumpfs einfacher. Die spezielle Y-Funktionszone im Rist-Fersenbereich und das dehnbare Gestrick machen das Modell außerdem sehr anpassungsfähig. Unter www.compressana.de erhalten Sie weitere Informationen und finden schnell die nächste Apotheke vor Ort, die gesunde Strümpfe anmisst. Empfehlenswerte Sportarten Wer mit leichten Beinen in den Feierabend schweben möchte, sollte darüber hinaus für genügend Venenfitness sorgen. So tut ausgleichender Sport gut, selbst wenn der Job bereits fordernd ist. Besonders empfehlenswert sind Schwimmen oder Aquafitness, da der natürliche Wasserdruck in Verbindung mit dem muskelstärkenden und durchblutungsfördernden Training ideal für die Venen ist. Aber auch Radfahren, Rudern, Crosstraining oder Laufen sind geeignet. Zwischendurch immer ein wenig Fußgymnastik betreiben – Zehen strecken und krümmen, auf den Fußsohlen vor- und zurückrollen. Und bei jeder Gelegenheit gilt: die Beine hochlegen. Gerne auch auf den Tisch, wenn es die Etikette erlaubt.

31.03.2022

Nicht nur Organisatorisches, sondern auch Wünsche und Sorgen sollten bei einer Demenzdiagnose besprochen werden. Foto: djd/compass private pflegeberatung/mattphoto

VERDACHT AUF DEMENZ – WAS JETZT ZU TUN IST

Bei ersten Anzeichen zum Arzt gehen und rechtzeitig Beratung einholen

(djd). Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Krankheiten, die mit einer Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit, Gedächtnisstörungen sowie einem Rückgang der Orientierungs- und Sprachfähigkeiten einhergehen. Laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leben in Deutschland zurzeit ca. 1,7 Millionen Menschen mit einer Demenz. Die häufigste Form ist die Alzheimerkrankheit. Sie zählt zu den primären Demenzen, denen keine andere Erkrankung zugrunde liegt. Diese betreffen vor allem ältere Menschen und sind zwar behandelbar, aber nicht heilbar. „Doch auch, wenn die Diagnose für Betroffene und Angehörige ein großer Schock ist: Eine Demenz ist nicht das Ende, und auch Betroffene können noch sehr viel Lebensqualität haben“, weiß Alexander Andrzejczak von der compass Pflegeberatung. „Es ist aber wichtig, sich früh Beratung zu suchen und die Zukunft zu planen.“ Ein Unterstützungsnetzwerk aufbauen Treten erste Anzeichen wie zunehmende Vergesslichkeit, Orientierungsprobleme, Wortfindungsstörungen, fehlender Überblick über die Finanzen, sich häufende Fehler oder Stimmungsschwankungen auf, sollte man diese nicht leugnen, sondern Hinweise von Angehörigen ernst nehmen und einen Arzt aufsuchen. „Es ist wichtig, so früh wie möglich eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung zu verfassen und ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen - im besten Fall schon prospektiv vor der Diagnosestellung“, so Andrzejczak. Dabei kann eine Pflegeberatung kompetent helfen. Die compass-Hotline unter der Nummer 0800-101-8800 steht allen Ratsuchenden kostenlos zur Verfügung, viele Informationen finden sich auch unter www.pflegeberatung.de. Für Privatversicherte werden außerdem Hausbesuche oder Pflegeberatungen per Videotelefonie angeboten. Angehörige dabei einzubinden ist sinnvoll, denn ihre Kapazitäten und Entlastungsmöglichkeiten sollten am besten gleich mit bedacht werden. Die Zukunft aktiv planen Für die weitere Lebensgestaltung hilft es außerdem, sich über die eigenen Wünsche und Fähigkeiten Gedanken zu machen. Welche Hobbys und Aktivitäten sind einem wichtig, was klappt noch gut, wo gibt es Hürden? „Organisationsaufgaben, Arbeit und Haushalt sind oft schwierig“, ist die Erfahrung des Pflegeberaters. „Hobbys wie Spazierengehen, Gymnastik, Kegeln, Singen, Garten- oder Handarbeiten klappen dagegen meist noch gut und sorgen für Wohlbefinden.“ Ein offener Umgang mit der Krankheit und ihren Einschränkungen macht es einem selbst und dem Umfeld leichter, mit ihr umzugehen und die positiven Dinge weiter zu genießen.

31.03.2022

Um neue Vitalität zu gewinnen, kann eine Basenkur sinnvoll sein. Foto: djd/Jentschura International/everst - shutterstock

AUF DIE BALANCE KOMMT ES AN

Mit einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu Gesundheit, Kraft und Schönheit

(djd). Zum Start in den Sommer sehnen sich viele Frauen nach mehr Attraktivität. Sie wünschen sich ein paar Corona-Kilos weniger - und dafür mehr Lebensfreude und Leistungsfähigkeit. Doch in einem durchgeplanten Familienalltag bleibt oft wenig Zeit für persönliche Belange. Zumal die meisten Frauen gar nicht wissen, wo sie überhaupt ansetzen sollen. Auf Snacks und Fast Food verzichten? Einen Ernährungsplan erstellen? Regelmäßige Bewegungseinheiten einplanen? Alles auf einmal oder lieber peu à peu? Nach Ansicht von Stoffwechselexperten ist es nicht schwer, überzählige Pfunde zu verlieren und den Körper zu kräftigen. Entscheidend ist dabei, nicht gegen den eigenen Organismus zu arbeiten, sondern mehr auf seine Bedürfnisse zu achten. Mit einer Basenkur aus der Säurefalle Denn die Ursache von Verschlackung, Übergewicht und Antriebslosigkeit ist häufig in einer Übersäuerung des Stoffwechsels zu finden. Daher gilt ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt als Grundlage für dauerhafte Gesundheit, Attraktivität und Vitalität. Den Weg aus der Säurefalle kann beispielsweise eine Basenkur weisen. Unter www.p-jentschura.com stehen zahlreiche Informationen rund um das bewährte Beauty- und Healthkonzept bereit. Bei der Umsetzung des Programms ist ein Vier-Wochen-Erfolgsplan behilflich, der eine konkrete Anleitung beinhaltet. Basis der vierwöchigen Basenkur ist eine Entschlackung in drei Schritten. Das Konzept sieht zunächst die Lösung von Schlacken mit Kräutertee vor. Im zweiten Schritt werden diese Säuren mit einem energiereichen pflanzlichen Mineralstoff-Granulat neutralisiert. Abschließend können die Schadstoffe mithilfe basisch-mineralischer Körperpflege beim Baden über die Haut ausgeschieden werden. Umfassendes Konzept zum Formen und Kräftigen Für eine vereinfachte Anwendung sind die drei Basenkur-Helfer mit einer ausführlichen Broschüre als Produktset „Jentschuras Dreisprung“ erhältlich. Je nachdem, ob die Figur geformt oder der Körper gekräftigt werden soll, wird die Basenkur mit einer zielgerichteten Ernährung und effektiver Bewegung kombiniert. Zum Formen der Figur sollte die Nahrung zu 80 Prozent basenüberschüssig oder neutral sein und nur 20 Prozent säureüberschüssige Lebensmittel wie tierische Produkte umfassen. Ein konkreter Ernährungsplan liefert dazu nützliche Anregungen. Begleitend wird ein aerobes Ganzkörpertraining empfohlen. Zum Kräftigen des Körpers ist eine besonders vitamin- und mineralstoffreiche Kost ratsam. Um den Organismus optimal zu regenerieren, wird während der Kur komplett auf tierisches Eiweiß verzichtet. Jeden zweiten Tag ist ein moderates Ausdauertraining sinnvoll.

31.03.2022

Kein Ausschlag, keine Schuppenbildung: Die richtige Therapie kann zur Symptomfreiheit von Psoriasis-Patienten beitragen. Foto: djd/www.janssenwithme.de

MIT SCHUPPENFLECHTE BESSER LEBEN

Betroffene leiden äußerlich und innerlich: Kampagne klärt auf und unterstützt

(djd). Die Krankheitsbelastung ist enorm. Scharf abgegrenzter Hautausschlag mit starker, weißlicher Schuppung bildet das Leitsymptom, dazu kommen oft Schmerzen, Brennen und quälender Juckreiz. Zudem werden Menschen mit Schuppenflechte, der sogenannten Psoriasis, immer wieder Opfer von Mobbing und Ausgrenzung. Laut dem Deutschen Psoriasis Bund (DPB) haben neun von zehn der Betroffenen schon abfällige Blicke oder sogar abwertende Bemerkungen erlebt. In Deutschland sind etwa 2,4 Prozent der Bevölkerung, also rund zwei Millionen Menschen, an Schuppenflechte erkrankt. Schätzungsweise 400.000 von ihnen leiden an einer mittelschweren bis schweren Form. Moderne Therapien tragen zur Symptomfreiheit bei Zwar ist die Hauterkrankung nicht heilbar, jedoch gut zu behandeln. Mit sogenannten Biologika ist bei einer mittelschweren bis schweren Form der Psoriasis eine erscheinungsfreie Haut möglich. Diese biotechnologisch hergestellten Stoffe unterdrücken die Wirkung bestimmter Botenstoffe, die stark am Entzündungsgeschehen der Schuppenflechte beteiligt sind. Die modernen Biologika kommen bisher aber nur sehr zurückhaltend zum Einsatz. Maßgeblich für eine erfolgreiche Behandlung ist daher der Zugang zu einem Spezialisten, denn nicht alle Dermatologen schöpfen das Therapiespektrum aus. Viele Patientinnen und Patienten sind deshalb unzureichend versorgt und bleiben aufgrund der Erkrankung in vielen Bereichen des Lebens hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Kampagne „Schuppenflechte Hilfe“ hat sich daher zum Ziel gesetzt, Betroffene zu informieren, dass sie mit einer entsprechenden Therapie eine möglichst erscheinungsfreie Haut erreichen können. Unter www.schuppenflechtehilfe.de werden sie Schritt für Schritt auf ihrem Weg dahin begleitet. Es beginnt mit einem Selbsttest, um den Schweregrad der eigenen Erkrankung zu ermitteln. Je nach Ergebnis werden dann verschiedene Behandlungsoptionen vorgestellt. Darüber hinaus finden sich Anlaufstellen zu spezialisierten Dermatologen. Vieles kann man selbst tun Neben einer gezielten Therapie ist auch der persönliche Umgang mit der Hauterkrankung entscheidend für eine verbesserte Lebensqualität. Dazu trägt etwa eine gesunde Ernährung bei – Rezepte gibt es ebenfalls auf der Website. Zudem sollte man die psychische Gesundheit im Blick behalten. So kann regelmäßige Bewegung das Stressempfinden reduzieren, denn Stress führt nicht selten zu erneuten Krankheitsschüben und Juckreiz. Die Hilfe eines Psychologen und der Austausch mit anderen Betroffenen – zum Beispiel in Selbsthilfegruppen – können der Seele und damit auch der Haut guttun.

31.03.2022

Regelmäßige Auszeiten sind wichtig, um Stress abzubauen. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Dieter Roosen

DEN AKKU WIEDER AUFLADEN

Wer gestresst und ausgepowert ist, braucht Auszeiten und wichtige Nährstoffe

(djd). Deutschland steht unter Druck: Zwei Drittel der Menschen hierzulande sind zumindest manchmal gestresst, gut jeder Vierte sogar häufig. Der Stresslevel steigt seit Jahren und hat mit der Coronapandemie nochmal einen ordentlichen Schub bekommen, so die Ergebnisse der aktuellen TK-Stressstudie „Entspann dich, Deutschland“. Die ständige Anspannung durch unser modernes Leben und die unschöne Nachrichtenlage raubt nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper Energie. Irgendwann ist dann der Akku leer: Erschöpfung, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Verspannungen können die Folge sein. Entspannung, Sport und gesunde Ernährung Treten solche Symptome auf, wird es höchste Zeit, gegenzusteuern und sich eine Auszeit vom Stress zu nehmen. Erprobte Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung haben sich hier wirksam gezeigt. Die Zeit dafür – oder auch für stressabbauenden Sport – am besten fest in den Tagesplan integrieren. Wer ständig E-Mails checkt, chattet oder durch die News scrollt, sollte außerdem auf handy- und bildschirmfreie Zeiten achten. Und auch eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen ist gut für starke Nerven. Hier kann eine Extraportion wichtiger Nährstoffe wie Magnesium und B-Vitamine helfen, den Akku wieder aufzuladen – etwa im neuen Biolectra Magnesium 400 mg Nerven & Muskeln Vital enthalten. Denn B-Vitamine leisten einen wichtigen Beitrag zur normalen Nervenfunktion und bei der Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung. Und Magnesium, das Mineral der inneren Ruhe, ist maßgeblich am Energie-Stoffwechsel beteiligt, kann die Muskeln entspannen und die Bildung von Stresshormonen hemmen. Langanhaltende Versorgung Außerdem scheinen niedrige Magnesiumkonzentrationen im Gehirn mit einem niedrigen Spiegel von Serotonin in Verbindung zu stehen, dem Botenstoff, der für Wohlbefinden sorgt. Um den Körper schonend und anhaltend mit dem wichtigen Mineral zu versorgen, bietet das neue Präparat eine besondere Technik – mehr dazu auch unter www.biolectra.de. Ein Teil des Magnesiums ist sofort für den Körper verfügbar, der andere Teil wird durch ein patentiertes Verfahren langsam freigesetzt und flutet über Stunden an. So bleibt der Nährstoff-Akku gegen Stress immer gut gefüllt.

31.03.2022

Schwere Beine, geschwollene Knöchel? Mit konsequenter Kompressionstherapie werden solche Beschwerden gelindert. Foto: djd/COMPRESSANA FREE

MODEFARBEN, DIE LAUNE MACHEN

Auch Venenpatienten müssen nicht auf Trends mit Wohlfühlfaktor verzichten

(djd). Kleider machen Leute: Ein modisches Outfit ist Ausdruck der Persönlichkeit und Lebensfreude. Es macht einfach Spaß, mit Farben, Mustern und Materialien zu spielen. Das gilt natürlich auch für viele Menschen mit Venenproblemen. Sie müssen allerdings darauf achten, dass die Kleidung optisch auch mit ihren Kompressionsstrümpfen harmoniert. Auf die sollten Betroffene gerade in der warmen Jahreszeit nicht verzichten, denn da sind Beschwerden wie geschwollene, schwere Beine oft besonders stark. Die Farbe des Jahres Dabei kommt es vor allem auf attraktive und angesagte Farben an. Das bekannte Pantone Farbinstitut hat als Farbe des Jahres 2022 "Very Peri" gekürt - eine äußerst elegante Lila-Nuance. Dieser Ton befindet sich auch unter den fünf neuen Trendfarben der Kompressionsstrümpfe Leganza, Sensitiv oder den gemusterten Diamonds-Strümpfen von Compressana: Lilac umschmeichelt Beine in sanftem Violett und erinnert an blühende Lavendelfelder. Ebenso sind die anderen Farbtöne von der Natur inspiriert. Mit zarttürkisem Pacific, orangenem Sunrise, sattgelbem Grape oder grauem Stone lassen sich so aufregende und modische Looks kreieren. Bezugsquellen sowie Farbinspirationen finden sich unter www.compressana.de. Die trendigen Strümpfe erhält man etwa auf Rezept in der Apotheke. Auch der neu entwickelte Kompressionsstrumpf Free wird in Kürze in drei weiteren modischen Farben erhältlich sein. Dieses Modell zeichnet sich dadurch aus, dass es für ein besonders angenehmes Tragegefühl und mehr Bewegungsfreiheit sorgt. Zudem ist es dank patentierter Gleitgarntechnologie mühelos leicht an- und auszuziehen im Vergleich zu anderen Kompressionsstrümpfen - fast so einfach sogar, wie normale Strümpfe. So wird Sommermode zum Hingucker Mit abwechslungsreichen Farben macht die Sommermode auch Venenpatienten wieder Spaß: Schwingende Sommerkleider, Shorts und Co. werden durch bunte Strümpfe erst zu echten Hinguckern. Und schließlich ist das konsequente Tragen von Kompressionsstrümpfen essenziell. Nur wer sie täglich von morgens bis abends - das entspricht mehr als 4.000 Therapiestunden im Jahr - anzieht, erreicht eine spürbare Linderung und kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Zur weiteren Unterstützung vor allem in den warmen Monaten des Jahres sind kalte Güsse und kühlende Pflegecremes geeignete Maßnahmen. Und so oft es geht: Füße hochlegen und entspannen.

25.02.2022

Sowohl Frauen als auch viele Männer sind von einer Venenschwäche betroffen. Moderne medizinische Kompressionsstrümpfe als Teil der Therapie können für ein angenehmes Tragegefühl sorgen und sind vor allem ganz sicher einfacher an- und auszuziehen. Foto: djd/COMPRESSANA FREE

LEICHTER REIN, LEICHTER RAUS

Wie der Umgang mit Kompressionsstrümpfen einfacher und angenehmer wird

(djd). Man zieht und zerrt, quält sich herum und zwängt sich hinein, bis einem vor Anstrengung der Schweiß auf der Stirn steht: Viele Menschen mit Venenproblemen empfinden das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen als eine sehr mühselige Angelegenheit. Und auch bei Therapeuten, Heim- und Klinikpersonal sowie pflegenden Angehörigen, die beim Ankleiden häufig unterstützen müssen, sind die Strümpfe oft sehr unbeliebt. Hinzu kommt, dass sie nicht selten unbequem sind und einschnüren können. Das kann dazu führen, dass die Betroffenen ihre Venenstrümpfe nicht konsequent tragen, was wiederum den Erfolg der Behandlung gefährdet. Sanft übers Bein gleiten Umso wichtiger ist es, eine Alternative zu finden, die mehr Komfort bietet. Mit dem Modell Free hat nun Compressana einen medizinischen Kompressionsstrumpf entwickelt, der für ein deutlich angenehmeres Tragegefühl sorgt und vor allem viel einfacher an- und auszuziehen ist. Aufgrund der patentierten Gleitgarntechnologie lässt er sich ohne Kraftaufwand in wenigen Handgriffen über das Bein ziehen. Dabei büßt das flexible Gestrick nichts von seiner tiefenwirksamen Kompression ein. Eine spezielle Y-Funktionszone im Fersen-Rist-Bereich macht das Modell zudem an dieser Stelle besonders anpassungsfähig. Free ist erhältlich in Apotheken. Das Plus an Bewegungsfreiheit sowie das leichtere Rein- und Rauskommen erhöht dann erfahrungsgemäß auch die Akzeptanz der Strümpfe seitens der Patienten. Und nur wer diese täglich und konsequent von morgens bis abends trägt, erreicht eine spürbare Linderung seiner Beschwerden sowie eine Verbesserung seiner Lebensqualität. So kann auf lange Sicht das Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. Das betrifft immerhin jeden sechsten Mann und jede fünfte Frau im Alter von 18 bis 79 Jahren, die in Deutschland unter chronischer Venenschwäche leiden. Auch gute Pflege zählt Die Therapie wird unterstützt durch speziell auf die Strümpfe abgestimmte Zubehör- und Pflegeprodukte. Tipps zur Wäsche und Pflege, zum Anziehen oder gegen rutschende Strümpfe gibt es etwa unter www.compressana.de, ebenso wie Bezugsquellen vor Ort und im Internet. Einen Schutz benötigt auch die Haut, die durch die Erkrankung und die Massagewirkung des Gestricks eher zu Trockenheit und Juckreiz neigt. Tägliches Eincremen mit beruhigenden, entzündungshemmenden und regenerierenden Lotionen und Balsamen ist daher nach dem Tragen empfehlenswert. Zum anderen müssen die Beine und auch die Strümpfe selbst mit Achtsamkeit bedacht werden, damit sie möglichst lange halten und elastisch bleiben.

25.02.2022

Um die bestmögliche Pflege und Förderung für das Kind und Entlastung für sich selbst zu bekommen, benötigen pflegende Eltern Beratung und Unterstützung. Foto: djd/compass private pflegeberatung/Ute Grabowsky

DIE PFLEGE VON MINDERJÄHRIGEN ALS GROSSE HERAUSFORDERUNG

Die Eltern dieser Kinder und Jugendlichen brauchen Unterstützung und Beratung

(djd). Beim Thema Pflege denkt man meist an alte Menschen. Doch rund fünf Prozent aller Pflegebedürftigen in Deutschland sind laut "Pflege-Report 2019" Kinder und Jugendliche. Die rund 160.000 Betroffenen werden fast immer zu Hause von ihren Eltern gepflegt, die dabei große Belastungen schultern. „Das Besondere an dieser Gruppe von Pflegenden ist, dass in der Regel beide Elternteile noch berufstätig sind. Oft gibt es außerdem Geschwisterkinder, deren Bedürfnisse ebenfalls berücksichtigt werden müssen“, weiß Daniela Horn-Wald, Pflegeberaterin bei der compass private Pflegeberatung. „Auch die Perspektive ist eine ganz andere: Während es bei Senioren meist um die letzte Lebensphase geht, sollen Kinder ins Leben begleitet und auf die Zukunft vorbereitet werden.“ Eltern brauchen ein Netzwerk und Beratung Familien müssen die Pflege deshalb über einen viel längeren Zeitraum organisieren. Dabei gibt es immer wieder Umbrüche und schwierige Phasen, etwa beim Eintritt in Kindergarten oder Schule. „Für Eltern ist es wichtig, sich ein Netzwerk aus Familie und professioneller Hilfe zu schaffen, um nicht alles allein machen zu müssen“, erklärt Daniela Horn-Wald. „In Selbsthilfegruppen ist es oft besonders einfach, sozialen Anschluss und Austausch zu finden.“ Um alle Leistungen der Pflegeversicherung zu überblicken und für ihre Kinder die bestmögliche Unterstützung und Förderung zu bekommen, sollten Eltern außerdem professionellen Rat einholen. Unter der Hotline 0800-101-8800 bietet compass eine kostenlose Beratung für jeden an, dazu für Privatversicherte das gesamte Beratungsprogramm inklusive Hausbesuche. Die Themen reichen von der Einstufung in den richtigen Pflegegrad über Entlastungsangebote wie Kurzzeitpflege bis zur Ablösung vom Elternhaus. Möglichkeiten und Alternativen kennen Bei Kindern gibt es in Sachen Einstufung in den Pflegegrad einige Besonderheiten. So gelten bei der Pflegebegutachtung teilweise andere Kriterien als bei Erwachsenen – Informationsmaterial für die Vorbereitung auf den Termin findet man unter www.pflegeberatung.de. Auch bei anderen Angeboten sind Sonderregeln zu beachten. Beispielsweise kann die Kurzzeit- und Verhinderungspflege in einem Kinderhospiz stattfinden, selbst wenn das Kind keine begrenzte Lebenserwartung hat. Die Wahrnehmung der verschiedenen Angebote ist nach Erfahrung von Pflegeberaterin Horn-Wald sehr unterschiedlich, da Eltern individuell mit der Situation umgehen: „Deshalb ist uns bei der Beratung immer wichtig, nicht zu werten, sondern Möglichkeiten und Alternativen vorzustellen. Das Kind muss als eigentliche Hauptperson stets einbezogen werden.“

25.02.2022

Moderne Messsysteme erleichtern Eltern den Umgang mit dem Diabetes ihrer Kinder. Foto: djd/www.dexcom.com/Getty Images/Evgeny Atamanenko

DIABETES: WENIGER ANGST VOR UNTERZUCKERUNG?

Die Risiken einer unbemerkten Hypoglykämie können im Alltag belasten

(djd). Diabetes ist weit verbreitet – das Hinterfragen von Mythen über die Krankheit auch, wie eine Umfrage zum Diabetes-Wissen der Allgemeinbevölkerung im Auftrag von Dexcom unter mehr als 1.000 Deutschen ergab: So ist 97 Prozent der Befragten klar, dass auch Frauen mit Diabetes Kinder kriegen dürfen, und 84 Prozent wissen, dass nicht nur übergewichtige Menschen Typ-2-Diabetes bekommen können. Dennoch besteht noch Aufklärungsbedarf. Immer noch meinen 65 Prozent der Befragten fälschlicherweise, mit Diabetes dürfe man nicht alles essen. Und die Hälfte weiß zwar, dass Diabetes Typ 1 mit Insulin behandelt werden muss. Wann, das ist vielen allerdings unklar: Jeder Zweite denkt, es müsste bei einer Unterzuckerung gespritzt werden – tatsächlich ist bei einer Unterzuckerung die Aufnahme schnell resorbierbarer Kohlenhydrate essenziell. Schulungsprogramme und moderne Technik Für die Betroffenen sind Unterzuckerungen oft ein wichtiges Thema: Die unterschwellige Angst davor ist für viele Menschen mit Diabetes ein ständiger Begleiter. Nun ist Angst erst einmal nichts Schlechtes: Sie sorgt dafür, dass wir auf drohende Gefahren achten – und möglichst rasch handeln können. Wenn aber die Ängste ständig alle Gedanken beherrschen, ist Hilfe gefragt. Der Haus- oder der Diabetesarzt ist hier die richtige Adresse: Er kann spezielle Schulungsprogramme vermitteln, die Strategien für den Umgang mit solchen Belastungen lehren. Bestimmte Arztpraxen bieten Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes auch die Teilnahme an strukturierten Behandlungsprogrammen (Disease-Management-Programme, DMP) an. Diese dienen unter anderem dem Ziel, Folgekomplikationen vorzubeugen und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Bei leichten Ängsten können Entspannungstechniken wie Meditation oder autogenes Training helfen. Speziell bei Diabetes kann es positive Effekte auf den Umgang mit der Belastung haben, genau zu wissen, wie es um die Zuckerwerte bestellt ist. So kann die Angst verringert und die Lebensqualität erhöht werden. Möglich ist das etwa mit modernen rtCGM-Systemen wie dem Dexcom G6. Hier misst ein kleiner Sensor im Unterhautfettgewebe laufend den Zuckerwert und sendet ihn automatisch an einen Empfänger oder ein kompatibles Smartphone. Warnung per Signalton Vor drohenden Unterzuckerungen kann 20 Minuten im Voraus ein Signalton warnen. So bleibt mehr Zeit für Gegenmaßnahmen. Wer den Sensor testen möchte, findet unter www.dexcom.com/testen weitere Informationen. In einer Studie wiesen selbst Anwender, die nur unregelmäßig ihren Wert auf der Anzeige prüften, eine deutlich reduzierte Dauer der Unterzuckerung gegenüber Nutzern auf, die keine Vorwarnung aktiviert hatten.

25.02.2022

Spezielle Migräne-Filtergläser können den Wellenlängenbereich des Lichts dämpfen, der besonders kritisch für Betroffene ist. Foto: djd/A. Schweizer/quadratmedia

HELLES LICHT KANN MIGRÄNE TRIGGERN

Viele Patienten sind besonders empfindlich gegen Neon- und Bildschirmbeleuchtung

(djd). Migräne ist in Deutschland weit verbreitet: Etwa 15 Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer leiden laut der Gesundheitsberichterstattung des Bundes unter der Kopfschmerzerkrankung. Typisch für Migräne sind die einseitigen, pulsierenden oder pochenden, oft schweren Schmerzen, die mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen, Licht und Geräuschempfindlichkeit einhergehen. Manche Betroffene leiden auch unter Sehstörungen und Missempfindungen, der sogenannten Aura. Tritt die Migräne häufig auf, kann sie die Lebensqualität stark einschränken. Spezialfilter senken die Belastung Da die genauen Ursachen der Migräne noch nicht vollständig erforscht sind, kann sie nur durch Schmerzmedikamente und die Vermeidung von Auslösern gelindert werden. Viele Migränepatienten wissen recht gut, was bei ihnen einen Anfall triggern kann – zum Beispiel Stress, Schlafmangel, bestimmte Lebensmittel, Rauchen oder Reizüberflutung. Aber auch Temperaturschwankungen, wie sie im Frühling vielfach auftreten, oder Hitze im Sommer können das Problem verstärken. Ein Auslöser kann außerdem starke Lichteinwirkung sein, durch die Sonne und insbesondere durch Kunstlicht, Neonlicht oder Leuchtstoffröhren. Untersuchungen legen nahe, dass Migränepatienten insbesondere gegenüber blau-grünem Licht im Wellenlängenbereich von 480 bis 520 Nanometern empfindlich sind. Genau diese Lichtanteile werden etwa durch die leicht getönten Spezialbrillengläser Migräne-Comfort 22 und Migräne-Comfort 37 von Schweizer wirksam gedämpft. Dadurch kann die Belastung durch Bildschirmarbeit und künstliches Licht gesenkt werden. Die hellen Filter sind für drinnen und draußen geeignet und erfordern durch die nur geringe Farbveränderung auch keine Eingewöhnung. Dunkle Tönungen gegen die Sonne Nicht nur zur Vorbeugung, sondern auch zu Beginn oder während eines Anfalls können Migräne-Filter entlastend wirken. Denn nicht immer ist es gleich möglich, sich in einen dunklen Raum zurückzuziehen und auszuruhen – was Betroffene sich oft am meisten wünschen. Gerade im Freien können dann dunklere Tönungen oder Polarisationsfilter auch als Sonnenbrille eingesetzt werden. Hier sollte man sich bei einem Augenoptik-Fachgeschäft beraten lassen, Adressen gibt es unter www.schweizer-optik.de. Natürlich können die Spezialbrillen dort auch mit individuellen Korrekturen ausgestattet werden, sowohl als Ein- oder Mehrstärken- als auch als Gleitsichtgläser.

25.02.2022

Heilpflanzen aus dem Alpenvorland können wertvolle Wirkstoffe zur Behandlung von Hautentzündungen liefern. Foto: djd/ilon Salbe classic/Epic Minutes Production

HAUTENTZÜNDUNGEN RICHTIG BEHANDELN

Für entzündete Hautstellen sollte es in der Hausapotheke passende Mittel geben

(djd). Schnell ist es passiert: Ein Splitter in der Hand durch die Gartenarbeit, eine kleine Stelle, die sich infiziert, oder ein Pickel, an dem zu stark herumgedrückt wurde – und plötzlich rötet sich die Haut, schwillt an, spannt und schmerzt. Hautentzündungen sind weit verbreitet. Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt - idealerweise direkt aus der gut sortierten Hausapotheke, um die Entzündung schnell in den Griff zu bekommen und eine Ausbreitung zu verhindern. Wenn Eiter entsteht und nicht abfließen kann Besonders unangenehm wird es, wenn sich Eiter bildet. Dies kann in der Folge einer Hautentzündung passieren. Eiter kann sich aber auch bei Abszessen, Rasierpustelchen, entzündeten Haarbälgen und Schweißdrüsen sowie Entzündungen rund um Finger- oder Fußnägel bilden. Er entsteht häufig dann, wenn Keime in tiefere Hautschichten eindringen, wo die Immunzellen des Körpers sie bekämpfen. Kann Eiter in der daraus resultierenden Entzündung nicht abfließen, wird der umliegende Bereich dick und druckempfindlich. In diesen Fällen kann ein bewährtes Arzneimittel wie die ilon Salbe classic eine gute Wahl sein. Dank antibakterieller, entzündungshemmender und durchblutungsfördernder Effekte unterstützt sie den Abfluss des Eiters, bekämpft wirksam die Entzündung und ist dabei gleichzeitig sanft zur Haut. Die rein pflanzliche Wirkstoffkombination regt den natürlichen Heilungsprozess an, was die Salbe zu einem geeigneten Allrounder für die Hausapotheke macht. Auf keinen Fall sollte man die entzündeten Stellen aufstechen oder ausdrücken. Einen Teil der Erlöse setzt der Hersteller der Salbe für wohltätige Zwecke ein, unter www.redel-stiftung.de gibt es dazu weitere Informationen. Medikamente richtig aufbewahren Eine gut sortierte Hausapotheke mit Desinfektionsmittel, sterilem Verbandsmaterial, entzündungshemmender Salbe sowie anderen Mitteln zum Beispiel gegen Halsschmerzen ist ratsam, um im Falle eines Falles gut gerüstet zu sein. Worauf man außerdem achten sollte, ist die richtige Unterbringung. Viele Menschen bewahren ihre Hausapotheke im Badezimmer oder der Küche auf. Das ist jedoch ungünstig, weil es hier zu warm und zu feucht ist. Besser ist es im meist kühleren Schlafzimmer. Zudem wird geraten, alle Mittel regelmäßig auf die Haltbarkeit zu prüfen und sie gegebenenfalls über den Hausmüll zu entsorgen und zu ersetzen.

25.02.2022

Auf einen Blick: In der ePA können relevante Gesundheitsdokumente an einem zentralen Ort gespeichert werden - vom Röntgenbild bis zum Impfpass. Foto: djd/IKK classic/Getty Images/feellife

ALLE GESUNDHEITSDATEN IN EINER APP

Die wichtigsten Fakten zur elektronischen Patientenakte

(djd). Per Fax, per Mail, per Brief – bisher werden medizinische Befunde und Berichte auf ganz unterschiedliche Weise übermittelt. Nicht selten dauert es, bis alle wichtigen Gesundheitsdaten dem behandelnden Arzt gebündelt vorliegen. Dadurch werden viele Untersuchungen doppelt gemacht, was nicht nur Zeit und Geld kostet, sondern oft genug auch Nerven. Ab 2021 soll die elektronische Patientenakte, kurz ePA, für besseren Durchblick sorgen. Vom Impfpass über aktuelle Laborergebnisse, Röntgenbilder oder auch den Medikamentenplan werden darin alle wichtigen Daten archiviert. Im Notfall sind sie dann schnell zur Hand. Das Handy als Gesundheitsmanager Über eine App auf dem Handy oder Tablet können Patienten ihre persönlichen Gesundheitsdaten künftig verwalten. In Nachbarländern wie Dänemark ist das bereits seit Jahren Standard. Dort sind Praxen, Kliniken, Apotheken und Patienten eng miteinander vernetzt. Bei uns werden die Krankenakten dagegen in der Arztpraxis geführt. Nicht selten lagern Patienten auch Arztbriefe oder Röntgenbilder zu Hause, weil der Facharzt sie mitgibt. Dazu der Impfpass, die Vorsorgehefte für die Kinder, der Allergieausweis, ... An medizinischen Dokumenten kommt einiges zusammen. Manche Krankenkassen bieten daher schon jetzt spezielle Apps, mit denen sich solche Dokumente verwalten lassen. „Unsere Mitglieder können bereits seit 2018 kostenfrei eine elektronische Gesundheitsakte nutzen“, sagt Maren Soehring von der IKK classic. „Damit ist alles Wichtige jederzeit zur Hand.“ Mehr Durchblick, weniger Bürokratie Schon heute und auch ganz ohne App haben Patienten das Recht, ihre Unterlagen beim Arzt einzusehen beziehungsweise eine Kopie ihrer Akte zu verlangen. Die ePA soll ab Januar 2021 vor allem für einen besseren Austausch zwischen Patienten, behandelnden Ärzten und Apotheken sorgen. Und für mehr Transparenz und Komfort. So können etwa über die App Rezepte direkt in die Apotheke gesendet werden. Ist das Medikament vorrätig, wird der Kunde informiert. Auch ob Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu erwarten sind, kann die App auf Wunsch prüfen. Die Sicherheit der Daten soll eine Zwei-Faktor-Authentifizierung wie beim Online-Banking gewährleisten. Alle Informationen werden außerdem so verschlüsselt, dass sie nur mit einem sogenannten Konnektor abgerufen werden können. Den hat dann der (Fach-)Arzt oder auch der Apotheker. Die Kontrolle über seine Akte behält jedoch allein der Patient. Er entscheidet, welche Daten er wann an wen übermittelt. „Es ist außerdem niemand verpflichtet, die ePA zu nutzen“, weiß Maren Soehring. Weitere Informationen sind auch unter www.ikk-classic.de/ePA zusammengefasst.

27.01.2022

Wer mehrere Stunden im Homeoffice am Laptop arbeitet, sollte darauf achten, dass die Sitzposition stimmt und öfter mal aufstehen und sich dehnen, um Verspannungen vorzubeugen. Foto: djd/Magnesium Diasporal/Marina Andrejchenko - stock.adobe.com

ENTSPANNTER ARBEITEN IM HOMEOFFICE

Mit körperlichem und geistigem Stress besser umgehen können

(djd). Verspannter Nacken, Rückenschmerzen und Brummschädel? Wer regelmäßig im Homeoffice arbeitet, weiß: Den Job von zu Hause zu erledigen, ist oft nicht so lässig wie gedacht. Denn die Arbeit geht mit körperlichem und geistigem Stress einher, den viele bisher aus dem Büroalltag nicht kannten. Oft ist der Schreibtisch nicht ergonomisch eingerichtet. Fehlhaltungen führen zu Verspannungen. Gesteigert wird das körperliche Unbehagen zudem durch Bewegungsmangel und den Wegfall inspirierender Kontakte. Wer sich früher mit Kollegen in der Büroküche traf oder sich mittags zu einem gemeinsamen Spaziergang verabredete, sitzt nun oft stundenlang in gebeugter Haltung am Küchentisch oder auf der Couch, ohne auch nur einmal aufzustehen und seine Muskeln zu bewegen. Veränderungen akzeptieren und Wege zum Stressabbau finden Die veränderte Arbeitssituation führt zudem dazu, dass sich Betroffene von der Familie abgrenzen müssen, wenn sie ihr Pensum schaffen wollen. Daher fühlen sich viele im Homeoffice doppelt gefordert. Verspannte Muskeln und gereizte Nerven sind die Folgen. Um körperlichen und geistigen Beschwerden vorzubeugen, ist ein Ausgleich mit bewussten Pausen und einer ausgewogenen Ernährung umso wichtiger. Unter www.diasporal.de sind Tipps zur Muskelentspannung und zum Stressabbau zu finden: Atemübungen und Entspannungsbäder gehören ebenso dazu wie der Rat, sich mit Freunden zu treffen. In Sachen Ernährung kann die ergänzende Zufuhr von Mineralstoffen wie dem Anti-Stress-Mineral Magnesium und Nervenvitaminen aus dem Vitamin-B-Komplex sinnvoll sein. Magnesium und B-Vitamine können helfen In Anspannungszeiten ist der Verbrauch des Mineralstoffs Magnesium und der Vitamine B1, B2, B6 und B12 im Körper erhöht. Denn der Mineralstoff reguliert das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven und wird insbesondere für die Hirnfunktion benötigt. Die B-Vitamine tragen entscheidend zur Funktion des Nervensystems und des Energiestoffwechsels bei. Um eine ausreichende Zufuhr zu gewährleisten, kann die Einnahme eines Kombi-Präparats mit Magnesium und B-Vitaminen wie Magnesium-Diasporal Depot Muskeln und Nerven ratsam sein. Das Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke enthält eine patentierte 2-Phasen-Formel aus hochdosiertem Magnesium plus Vitamin B-Komplex für einen Sofort- und einen Langzeit-Effekt. Diese Kombination kann über den Tag für vitale Muskeln und starke Nerven sorgen und zu einem entspannten und konzentrierten Arbeiten im Homeoffice beitragen.

26.01.2022

Blutabnehmen ist gerade für Kinder oft schmerzhaft und beängstigend. Mit einer betäubenden Creme tut es nicht weh. Foto: djd/www.galenpharma.de/Getty Images/Jaruek Chairak

GEWAPPNET GEGEN NADELSTICHE

Ob Blutabnahme, Microneedling oder Tattoo: Schmerzen müssen nicht sein

(djd). Niemand lässt sich gerne mit Nadeln stechen, viele Menschen haben sogar regelrecht Panik davor. Doch nicht jeder Piks lässt sich vermeiden. Vor allem bei medizinischen Behandlungen wie Blutentnahmen, dem Legen von Kanülen, Injektionen und Impfungen führt kein Weg daran vorbei. Bei vielen kosmetischen Eingriffen kommen ebenso Nadeln zum Einsatz - beispielsweise bei Hyaluronsäurespritzen, Botoxinjektionen oder Microneedling zur Behandlung von Aknenarben. Nicht zuletzt gelangen auch die immer beliebteren Tattoos nur durch zahlreiche Stiche auf beziehungsweise unter die Haut. Die Angst vor den damit verbundenen Schmerzen ist dann oft eine große Hürde für wichtige, gesundheitliche Maßnahmen oder das gewünschte gute Aussehen. Örtliche Betäubung kontrolliert den Schmerz effektiv Abhilfe kann eine örtliche, äußerliche Betäubung der betroffenen Hautstelle schaffen. Sie verhindert unnötige Schmerzen und macht so die Behandlung deutlich angenehmer. Geeignet dafür ist der Wirkstoff Lidocain, der etwa in LidoGalen Creme rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Sie wird einfach 30 Minuten vor der Behandlung aufgetragen und kann den Schmerz für circa zwei Stunden effektiv kontrollieren. So entsteht ein ausreichend großes Zeitfenster für den gewünschten Eingriff. Gerade bei Kindern lässt sich auf diese Weise die Angst vor Schmerzen lindern, und der Arztbesuch bleibt als positives Erlebnis in Erinnerung. Aber auch Erwachsene profitieren bei längeren Prozeduren wie Needling oder Tätowierungen von der Betäubung. Das gilt besonders für eher schmerzempfindliche Personen - einen Selbsttest dazu gibt es unter www.lidogalen.de. Der Wirkstoff ist in der Regel gut verträglich und kann schon bei Säuglingen ab einem Monat angewendet werden. Auch bei Laserbehandlungen geeignet Eine lokale Betäubung mit Lidocain-Creme wappnet die Haut nicht nur gegen Nadelstiche, sondern kann auch bei anderen Behandlungen eingesetzt werden. So ist eine Tattooentfernung mit dem Laser eine recht schmerzhafte und oft langwierige Angelegenheit, ebenso die Entfernung von Haaren oder das Ausschaben von Dellwarzen. Wer unsicher ist, ob eine Anwendung im Einzelfall Sinn ergibt, sollte vorher in seiner Arztpraxis, dem Kosmetik- oder Tattoostudio nachfragen.

26.01.2022

Auszeiten und Pausen sind kein Luxus, sondern bieten einen wichtigen Ausgleich zum fordernden Alltag. Foto: djd/Dr. Koll Biopharm/Yakobchuk Olena/adobestock

STRESS, UNRUHE, SCHLAFSTÖRUNGEN: ZURÜCK ZUR INNEREN BALANCE

Bei Überlastung und Anspannung können natürliche Hilfen Entlastung bringen

(djd). Ständig unter Leistungs- und Termindruck, oftmals zerrieben zwischen Familie und Beruf, geplagt von Sorgen und Zukunftsängsten: 80 Prozent der Menschen in Deutschland leiden unter Stress, das ergab eine Umfrage der Swisslife-Versicherung. Permanente Überlastung und innere Anspannung können sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen - von Nervosität und Erschöpfung über Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu Schlafstörungen. Oft verstärken sich die Beschwerden gegenseitig. Wenn zum Beispiel nachts das Gedankenkarussell auf Hochtouren läuft und einen erholsamen Schlaf verhindert, ist man am nächsten Tag wie gerädert und dadurch noch mehr überfordert. Die Nerven auf natürliche Weise beruhigen Um Psyche und Nervensystem zu unterstützen, hat die "Naturapotheke" einiges in der Schublade. So kann beispielsweise das arktische Dickblattgewächs Rosenwurz nachweislich die geistige Leistungsfähigkeit steigern, während die aus dem Süden stammende Ashwagandha-Wurzel Studien zufolge den Cortisolspiegel senkt und damit Stress und Schlafstörungen reduziert. Für eine aufgehellte Stimmung kann die afrikanische Schlingpflanze Griffonia sorgen, indem sie die Produktion des Glückshormons Serotonin fördert. Neben den Heilpflanzen gibt es auch einige essenzielle Nährstoffe, die beim Kampf gegen den Stress helfen können: Bei den Vitaminen tun sich hier vor allem das B6 und B12 mit ihren nervenregenerierenden Fähigkeiten hervor. Der Mineralstoff Magnesium kann zusätzlich die Freisetzung von Stresshormonen mindern und dazu beitragen, Müdigkeit und Erschöpfung zu lindern. Alle sechs genannten natürlichen Bausteine gibt es jetzt als einzigartige Kombination in den "Dr. Koll Stress Balance"-Kapseln. Mehr Informationen zum Vitalkomplex findet man unter www.koll-biopharm.de. Das Nahrungsergänzungsmittel kann helfen, den Teufelskreis von Stress und Schlafmangel zu durchbrechen, Müdigkeit zu verringern und die normalen psychischen Funktionen zu unterstützen. Den Ursachen der Überlastung auf den Grund gehen Gleichzeitig sollten aber auch die Ursachen einer Überlastung erforscht und angegangen werden. Mute ich mir zu viel zu? Können Termine reduziert und Aufgaben verschoben oder delegiert werden? Lassen sich meine Sorgen durch Gespräche, Information oder das Annehmen von Hilfe lindern? Wer sich solche Fragen stellt, kann daraus oft Verhaltensänderungen oder praktische Maßnahmen ableiten, die die Stressbelastung langfristig reduzieren. Denn niemand kann ununterbrochen volle Leistung bringen. Pausen und Auszeiten sind deshalb kein Luxus, sondern lebenswichtig.

26.01.2022

Konzentrationsprobleme, Leistungsabfall und sogar ernste Erkrankungen können die Folge von gestörtem Schlaf sein. Foto: djd/Inspire/Getty Images/PeopleImages

MEHR ALS NUR SCHNARCHEN

Nächtliche Atemaussetzer bei Obstruktiver Schlafapnoe können gefährlich sein

(djd). Ein Szenario, das wohl vielen bekannt ist: Gerade will man sanft ins Reich der Träume gleiten, da wird man von lautstarkem Röcheln und Schnauben aus dem Nachbarbett zurück in die wache Realität gerissen. Die erholsame Nachtruhe ist dahin. Schnarchen entsteht während des Schlafs in den oberen Atemwegen durch Vibration der Weichteile im Rachen. Die nächtliche Sägerei ist an sich keine Krankheit, kann aber sowohl für den Betroffenen als auch für seine Umgebung sehr belastend sein. Doch nicht selten steckt mehr hinter dem lauten Schnarchen: Es kann eine Vorstufe zur Obstruktiven Schlafapnoe (OSA) sein, einer ernst zu nehmenden Erkrankung. Tagesmüdigkeit und Leistungsabfall Dabei verschließen sich die oberen Atemwege, weil der Zungenmuskel und benachbarte Bereiche erschlaffen. Die Atmung setzt aus, der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Es folgen kurze Weckreaktionen des Körpers, die den erholsamen Schlaf nachhaltig stören. Tagsüber sind Betroffene häufig müde, trotz ausreichend langer Schlafdauer. Oft werden Konzentrationsprobleme oder ein Leistungsabfall beobachtet. Unbehandelt kann Obstruktive Schlafapnoe die Gefahr für die Entstehung von Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Typ 2 und Depressionen erhöhen. Die Standardtherapie erfolgt durch eine CPAP-Maske (Continuous Positive Airway Pressure), welche die Atemwege mit leichtem Überdruck wirkungsvoll offen hält. Doch viele Betroffene klagen über Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, eine gereizte oder verstopfte Nase, Druckstellen oder gar Angstzustände. Daher brechen etliche Patienten die Behandlung ab. Wer mit der CPAP-Maske nicht zurechtkommt, kann mit dem Zungenschrittmacher von Inspire eine wirksame Alternative finden. Die Therapie ist geeignet bei einer mittleren bis schweren OSA und wenn der Body Mass Index (BMI) unter dem Schwellenwert 35 liegt. Sanfte Zungenstimulation Der Einsatz des Zungenschrittmachers funktioniert auf Knopfdruck, er arbeitet im Einklang mit der natürlichen Atmung. Durch eine milde Stimulation werden die Atemwege sanft offen gehalten und die Schlafqualität unterstützt. So können Betroffene morgens erholt aufwachen. Infos und eine kostenlose Beratungshotline gibt es unter www.therapie-auf-knopfdruck.de. Studien haben gezeigt, dass durch die Inspire Therapie das Schnarchen deutlich reduziert werden kann oder sogar ganz verschwindet - was auch dem Partner zugutekommt.

26.01.2022

Lothar Bitsch kann jetzt wieder alles klar, deutlich und farbenfroh sehen. Foto: djd/Johnson & Johnson Vision

ENDLICH WIEDER KLAR SEHEN

Bei Grauem Star gibt es auch für Risikopatienten geeignete Lösungen

(djd). Zuerst dachte er nur, seine Brillengläser wären immer wieder verschmiert. Doch als das ständige Putzen nichts half und das Lesen und Autofahren immer mehr Probleme machte, stellt sich Lothar Bitsch im Artemis Augenzentrum Heppenheim vor. Die Diagnose: Grauer Star (Katarakt), eine Eintrübung der natürlichen Augenlinse. Die Korrektur des Sehfehlers durch Linsenimplantate zählt mit jährlich rund 800.000 Eingriffen zu den häufigsten Augenoperationen in Deutschland. Augenoperation trotz Kunstherz Auch Herr Bitsch hofft auf einen solchen Eingriff, doch sein Kunstherz und blutverdünnende Medikamente machen den 69-jährigen Hessen zum Risikopatienten. Hinzu kommt die Frage, ob er besser das Ende der Corona-Pandemie abwarten sollte. Im Augenzentrum konnte man ihn beruhigen: „Wir haben direkt zu Beginn der Pandemie die ohnehin hohen Hygienestandards nochmals verschärft. Medizinischer Mundschutz (FFP2-Maske) ist Pflicht, und spezielle Luftfilteranlagen ermöglichen uns, ambulante Eingriffe sicher durchzuführen“, erklärt der ärztliche Leiter Dr. Josef Wolff, der bereits 25.000 Menschen am Grauen Star operiert hat. Bei dem ambulanten Eingriff in örtlicher Betäubung wird zunächst ein zwei Millimeter breiter Schnitt angelegt, die getrübte Augenlinse aus ihrer Kapsel entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Welcher Linsentyp implantiert wird, hängt von den Vorerkrankungen und den individuellen Bedürfnissen des Patienten ab. Infos hierzu unter www.beyondcataracts.de. Lothar Bitsch wünscht sich nach der OP größere Brillenunabhängigkeit, deshalb fällt die Wahl auf die zuzahlungspflichtige Intraokularlinse Tecnis Synergy IOL von Johnson & Johnson Vision. Sie bietet große Korrekturmöglichkeiten bei verschiedenen Fehlsichtigkeiten und macht auch bei schwierigen Lichtverhältnissen das kontinuierliche Sehen von nah bis fern möglich. Lesen ohne Brille Vorteilhaft für Kunstherzträger Bitsch: Bei Operationen im Augenzentrum überwacht anästhesiologisches Fachpersonal die Patienten – auch wenn bei dem ambulanten Eingriff üblicherweise nur eine örtliche Betäubung, ein leichtes Beruhigungsmittel und in seltenen Fällen ein Schmerzmittel zum Einsatz kommen. „Durch diese sanfte Sedierung spüren die meisten Operierten die Entfernung der Augenlinse und das Einsetzen der neuen Kunstlinse nicht“, berichtet Dr. Bärbel Metzler, betreuende Fachärztin für Anästhesiologie. Bereits kurz nach der OP durfte Lothar Bitsch das Augenzentrum verlassen: „Und ich konnte schon am ersten Tag nach der Operation ohne Brille Zeitung lesen. Ich sehe heute alles klar und deutlich.“

26.01.2022

Regelmäßige Bewegung senkt den Blutdruck, hilft gegen Übergewicht und unterstützt eine gute Durchblutung. Foto: djd/Telcor-Forschung/Adobe Stock/Monkey Business

GEISTIG LÄNGER FIT BLEIBEN

Mit Arginin gegen die vaskuläre Demenz

(djd). Beim Thema Demenz denkt man fast immer zuerst an Alzheimer. Doch es gibt auch andere Erkrankungen, welche die geistige Funktionsfähigkeit einschränken. So ist zum Beispiel die sogenannte vaskuläre Demenz mit einem Anteil von über 15 Prozent die zweithäufigste Demenzform in Deutschland. Sie entsteht durch Durchblutungsstörungen im Gehirn, woher auch der Name stammt, denn „vaskulär“ bedeutet „die Blutgefäße betreffend“. Ursache können etwa mehrere kleine Schlaganfälle hintereinander oder Ablagerungen in den Blutgefäßen sein, die die Versorgung der Gehirnzellen behindern. Der gemeinsame Nenner ist hier oft eine Arteriosklerose in den Hirngefäßen. Ein Eiweißbaustein schützt die Blutgefäße Um eine vaskuläre Demenz zu vermeiden, ist deshalb vor allem die Prävention gegen Arteriosklerose wichtig. Risikofaktoren für die Ablagerungen in den Gefäßen sind Bewegungsmangel, Übergewicht, zu hohe Blutfettwerte, Diabetes, Rauchen und Bluthochdruck. Mit einer gesunden Lebensweise lässt sich hier früh gegensteuern. Regelmäßige Bewegung beim Sport und auch im Alltag, etwa durch Treppensteigen, Radfahren und zu Fuß gehen, ist dabei ein zentraler Punkt. Zusammen mit einer gesunden Ernährung und Nikotinverzicht lässt sich so der Stoffwechsel günstig beeinflussen und der Blutdruck regulieren. Auch eine gezielte Nährstoffoptimierung wirkt sich positiv auf die Blutgefäße aus: „So zeigen beispielsweise Studien mit dem Prüfpräparat 'Telcor Arginin plus', dass eine regelmäßige Einnahme die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessern kann“, erklärt der Bochumer Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.telcor.de. Jeder Bürger sollte zudem ab 35 Jahren den von den Krankenkassen finanzierten regelmäßigen Gesundheits-Check-up beim Hausarzt wahrnehmen, um Risiken rechtzeitig zu erkennen. Andere Symptome als bei Alzheimer Ist eine vaskuläre Demenz bereits eingetreten, sind die Symptome meist anders als bei der Alzheimer-Demenz. Statt Gedächtnisverlust sind eher verlangsamtes Denken, sowie Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen typisch. Auch Sprachprobleme, Stimmungsschwankungen und Gang-Störungen können auftreten. Die endgültige Diagnose kann aber nur ein Arzt stellen. Zur Behandlung gibt es keine direkt wirkenden Medikamente. Neben Blutverdünnern werden etwa Mittel gegen zu hohen Blutdruck oder Cholesterinsenker eingesetzt. Im nicht medikamentösen Bereich kommen zum Beispiel kognitives Training, Physio-, Ergo- oder Musiktherapie infrage.

06.01.2022

Angst vor Schmerzen bei der Impfung muss nicht sein. Denn diesen lässt sich leicht vorbeugen. Foto: djd/www.paedia.de/Getty Images/Stefa Nikolic

BOOSTER, KINDER, UNGESCHÜTZTE: IMPFEN IN DER VIERTEN WELLE

Die Angst vor Spritzen sollte den Kampf gegen Corona nicht aufhalten

(djd). Der Winter ist lang, und die Coronapandemie noch lange nicht vorbei. Deshalb geht auch die Impfkampagne weiter. Besonders wichtig ist die Impfung für bisher ungeschützte Erwachsene, ebenso der sogenannte Booster für alle, deren zweite Impfung bereits ein halbes Jahr zurückliegt. Außerdem gibt es bei Kindern auch aufgrund der für sie späteren Zulassung des Impfstoffs noch große Lücken. Manch einer schreckt aber vor dem Gang zum Hausarzt oder zur Impfaktion zurück, nicht selten wegen einer Angst vor Spritzen oder schlechter Erinnerungen an den letzten Piks. So haben fast zwei Drittel aller Kinder Impfangst und sogar bei den Erwachsenen leiden immerhin 38 Prozent darunter. Hier lässt sich aber oft erfolgreich gegensteuern. Schmerzen beim Impfen sind unnötig Denn in den meisten Fällen ist schlicht die Angst vor den mit der Spritze verbundenen Schmerzen schuld. Und zum Glück lassen sich diese mit einfachen Maßnahmen, die auch von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden, lindern oder ganz vermeiden. Eine davon ist die lokale Betäubung der Einstichstelle. Hier hat sich die Anwendung eines Schmerzpflasters mit den schmerzstillenden Wirkstoffen Lidocain und Prilocain bewährt, die beispielsweise im Tapfi-Pflaster enthalten sind. Es kann bei Kindern und Erwachsenen angewendet werden und ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Die Anwendung ist ganz einfach: Das Pflaster wird eine Stunde vor der Impfung auf die vorgegebene Hautstelle geklebt. Eine genaue Anweisung dazu gibt es unter www.paedia.de. Direkt vor der Impfung wird es dann entfernt - und gleich darauf ist alles praktisch schmerzfrei überstanden. Wirkung auch bei Verzögerungen Die Wirkung des Schmerzpflasters wird nicht beeinträchtigt, wenn man beim Impfbus länger anstehen muss oder dem Hausarzt ein Notfall dazwischenkommt. Es kann bis zu fünf Stunden aufgeklebt bleiben, ohne dass die Wirkung nachlässt, und auch nach dem Entfernen hält die Wirkung noch etwa zwei Stunden an. Wer sich jetzt noch oder wieder gegen Covid-19 schützen möchte, kann also beruhigt sein. Denn Angst vor der schmerzhaften Spritze ist überflüssig.

06.01.2022

Bei sportlichen Outdoor-Aktivitäten im Winter gerät man schnell ins Schwitzen. Foto: djd/Perspirex/Getty Images/k5hu

SCHWITZEN TROTZ KÄLTE

Hitzeattacken treten im Herbst und Winter häufiger auf als gedacht

(djd). Dass an heißen Sommertagen, beim Sport oder in stressigen Situationen oft der Schweiß fließt, ist für die meisten Menschen normal. Doch auch – und gerade – in der kalten Jahreszeit ist starkes Schwitzen keine Seltenheit. Grund dafür sind vor allem die starken Temperaturwechsel und die winterliche Bekleidung. Wohl jeder kennt die Situation: Man kommt von der kalten Außenluft in die aufgeheizten Innenräume der Geschäfte, Einkaufszentren, Büros oder einfach der eigenen vier Wände. Hat man dann noch die dicke Daunenjacke und den warmen Fleecepulli an, entsteht ein Hitzestau. Der Schweißausbruch ist vorprogrammiert. Denn der Körper kann nicht so schnell regulierend auf die Temperaturschwankung reagieren. Ähnlich schweißtreibend kann Wintersport in dicker Kleidung sein. Peinliche Flecken und Geruch Die Folgen sind dann peinliche feuchte Flecken unter den Achseln. Auch entwickelt sich im Laufe des Tages oft ein unangenehmer Geruch. Wer also im Job, beim Shopping und bei anstrengenden Aktivitäten frisch bleiben möchte, sollte entsprechend vorsorgen. Das beginnt mit angepasster Bekleidung. Am besten greift man zu atmungsaktiven Materialien, die es zulassen, dass Schweiß nach außen abtransportiert wird. Auch Wolle ist gut geeignet, weil sie viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Ansonsten sollte man die dicksten Kleidungsstücke möglichst schnell ausziehen, wenn man vom Kalten hinein ins Warme kommt. Der berühmte Zwiebellook mit mehreren eher dünnen Schichten hat sich hierfür bewährt. Da sich das Schwitzen damit aber meist nicht völlig abstellen lässt, ist ein Antitranspirant wie Perspirex aus der Apotheke sinnvoll. Die Formulierung des Roll-Ons kann über drei bis fünf Tage den Schweiß signifikant verringern. In den Schweißdrüsen bilden die Inhaltsstoffe eine Art Pfropfen, der sich allmählich durch die natürliche Hautabschuppung wieder löst. Worauf man achten sollte Wichtig ist dabei die korrekte Anwendung zwei- bis dreimal in der Woche abends vor dem Zubettgehen. Eine detaillierte Anleitung gibt es unter www.perspirex.de. Grundsätzlich gilt es natürlich, auf eine penible Körperhygiene zu achten und körpernahe Wäsche täglich zu wechseln. Kaffee, Alkohol und Nikotin wirken anregend und fördern Schwitzattacken – darum den Konsum besser einschränken. Empfehlenswert ist dagegen Salbeitee, der die Schweißproduktion reduzieren kann.

06.01.2022

Fast jeder über 60 trägt das Gürtelrosevirus in sich. Eine Impfung kann vor dem Ausbruch der Krankheit schützen. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Shutterstock/4 PM production

VOR GÜRTELROSE SCHÜTZEN

Vorsorgeimpfungen als wichtiger Baustein für die Gesundheitsvorsorge im Alter

(djd). Jede Erkrankung, ob chronisches Altersleiden oder eine akute Infektion, schwächt den Körper und macht den Weg zurück zum Wohlbefinden länger und steiniger. Eine gute persönliche Gesundheitsfürsorge ist deshalb gerade im höheren Alter außerordentlich wichtig. Dazu zählen unter anderem ein gesunder Lebensstil mit bewusster Ernährung, regelmäßiger Bewegung, dem mäßigen Konsum von Alkohol, dem Verzicht auf Nikotin sowie vor allem auch die Pflege von Hobbys und sozialen Kontakten. Ein besonders wichtiger Baustein in der individuellen Vorsorge sind außerdem Impfungen. Impfungen als Training für das Immunsystem Vorsorgeimpfungen können nicht nur vor Infektionen schützen, sondern auch helfen, das Immunsystem zu trainieren und so länger fit zu halten. Mit dem Alter wird die Abwehr von Natur aus schwächer, sodass die Anfälligkeit für Krankheiten steigt. Und das betrifft nicht nur Infektionskrankheiten, die wir uns von außen „einfangen“, sondern auch eine, deren Erreger wir meist schon seit Kindertagen in uns tragen: die Gürtelrose. Sie wird vom gleichen Virus "Varizella Zoster" verursacht, das Windpocken auslöst. Nach Überstehen der „Kinderkrankheit“ verbleibt es im Körper und versteckt sich in den Nervenknoten – bei 95 Prozent aller Über-60-Jährigen lauert es dort. Es bricht erst dann wieder als Gürtelrose aus, wenn das Immunsystem stress-, krankheits- oder altersbedingt nachlässt. Das ist Schätzungen zufolge bei jedem dritten Menschen im Laufe seines Lebens irgendwann der Fall. Impfung beugt Komplikationen vor Dann haben Betroffene nicht nur mit dem typischen bläschenartigen Hautausschlag zu kämpfen, sondern oft auch mit heftigen Schmerzen und allgemeinem Krankheitsgefühl. Bei bis zu 30 Prozent der Patienten kommt es außerdem zu Komplikationen, wie bleibenden Nervenschmerzen an der Stelle des abgeheilten Ausschlags. Diese Schmerzen werden oft als unerträglich beschrieben und schränken den Alltag so sehr ein, dass eine normale soziale Teilhabe kaum mehr möglich ist. Mit einer Gürtelroseimpfung kann man vorsorgen – Informationen dazu gibt es unter www.impfen.de/guertelrose. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung gegen Gürtelrose für alle Menschen über 60 und Personen über 50 Jahren mit Grunderkrankungen. Wer zu diesen Gruppen gehört, sollte das Thema beim nächsten Arztbesuch ansprechen und sich beraten lassen.

06.01.2022

Eine gesunde Lebensweise hält auch die Blutgefäße fit. Foto: djd/Telcor Forschung/Monkey Business - stock.adobe.com

TYPISCHEN ALTERSKRANKHEITEN EFFEKTIV VORBEUGEN

Mit gesunder Lebensweise gegen Bluthochdruck, Herzprobleme, Demenz und Diabetes

(djd). Viele Erkrankungen treten besonders häufig jenseits der 60 auf und gelten deshalb als typische Alterskrankheiten. Oft haben sie mit der Durchblutung und dem Herzkreislaufsystem zu tun – zum Beispiel Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, periphere arterielle Verschlusskrankheit, vaskuläre Demenz, Herzinfarkt, Schlaganfall und mittelbar auch Diabetes. Zugrunde liegt in der Regel eine Arteriosklerose, also eine Verkalkung der Arterien. Dabei lagern sich im Laufe der Jahre ungesunde Fette in den Blutgefäßen ein. Diese werden dadurch unflexibler und enger, sodass sich die Blutversorgung verschlechtert. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Gefäßverschluss, der fatale Folgen haben kann. Einfache Maßnahmen können die Gefäße schützen Den klassischen Herz-Kreislauf-Leiden im Alter kann man mit einer gesunden Lebensweise aber oft effektiv vorbeugen, auch wenn bereits erste Erkrankungen vorliegen. "Schon mit wenigen Verhaltensänderungen lassen sich im Gefäßschutz große Erfolge erzielen. Mit einer gesunden Ernährung sowie ausreichend Bewegung lassen sich allein fast zwei Drittel der koronaren Ereignisse vermeiden", weiß Dr. Hans-Joachim Christofor, Kardiologe aus Bochum. Also runter vom Sofa und raus zum Wandern, Walken, Joggen oder Radfahren. Auch Schwimmen und Indoor-Sport tun der Durchblutung gut – Hauptsache, man ist regelmäßig aktiv. Bei der Ernährung sind Gemüse, Obst, Nüsse und Vollkornprodukte vorteilhaft, ergänzt durch Fisch und pflanzliche Öle, Milchprodukte und Fleisch in Maßen. "Dazu bieten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse weitere Perspektiven zum aktiven Gefäßschutz", erklärt Facharzt Christofor. So zeigten Studien mit der Nahrungsaminosäure Arginin, dass diese bei regelmäßiger Einnahme die Gefäßfunktionen und die Durchblutung verbessern kann. Mehr dazu findet man auch unter www.telcor.de. "In meiner Praxis empfehle ich Patienten deshalb häufig eine natürliche Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, wie in 'Telcor Arginin plus' aus der Apotheke", so Hans-Joachim Christofor. Weniger Kilos und keine Zigaretten Bewegung und gesunde Ernährung sind auch die besten Waffen gegen Übergewicht, das einen erheblichen Risikofaktor für "Alterskrankheiten" darstellt. Schon eine relativ geringe Gewichtsreduktion kann hier oft positive Effekte haben. Ebenso wie von überschüssigen Kilos sollte man sich außerdem von Zigaretten verabschieden. Denn ein Rauchstopp beendet nicht nur die schädlichen Auswirkungen des Qualms auf die Gefäße, diese können mit der Zeit sogar wieder elastischer werden.

06.01.2022

Mit speziellen Hygieneprodukten können Menschen, die von einer Blasenschwäche betroffen sind, im Alltag aktiv bleiben. Foto: djd/Ontex Healthcare Deutschland/shutterstock/Halfpoint

WENN DIE PFUNDE AUF DIE BLASE DRÜCKEN

Jedes Kilo zu viel steigert die Gefahr von unfreiwilligem Harnverlust

(djd). Viele Menschen haben einige Pfunde zu viel auf den Rippen. Die bekanntesten Folgen von Übergewicht sind hinlänglich bekannt: Es belastet den Kreislauf und die Gelenke. Weniger im Bewusstsein Betroffener verankert ist jedoch, dass auch unfreiwilliger Harnverlust, also Inkontinenz, eine häufige Folge ist. Hoher BMI ist schlecht für die Blase Forscher errechneten, dass pro 5 Punkte mehr auf der BMI-Skala das Risiko für Blasenschwäche um 20 Prozent steigt. „Übergewicht kann die Muskulatur des Beckenbodens schwächen und dadurch eine Blasenschwäche verursachen“, erklärt Detlef Röseler, Geschäftsführer von Ontex Healthcare. Das Fett im Bauchinnenraum drücke auf die Organe und den Beckenboden. "Je mehr Druck der Muskelkomplex im Becken aushalten muss, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen beim Husten, Niesen oder schweren Tragen ungewollt tröpfeln." Weniger Gewicht lindert die Beschwerden Eine wirkungsvolle Methode, um dagegen vorzugehen, ist Abnehmen. Es ist zwar mühsam, aber der Erfolg ist spürbar, denn jedes abgenommene Kilo kann die Inkontinenz lindern. Ärzte raten Patienten aber davon ab, eine Diät im Alleingang anzugehen. Denn häufig wird beim Abnehmen auch die Trinkmenge reduziert – ein großer Fehler bei Blasenschwäche. "Eine nicht ausreichende Trinkmenge führt zu besonders hoch konzentriertem Harn, der die Blase reizt und das Gefühl des Harndrangs verstärkt", warnt Detlef Röseler. Deshalb ist es wichtig, dass Betroffene mit einem Arzt über ihre Beschwerden und eine notwendige Ernährungsumstellung reden. Bei der Gelegenheit kann dieser auch ausschließen, dass andere medizinische Gründe die Ursache der Inkontinenz sind. Mehr Informationen zum Thema gibt es unter www.inkontinenz.de. Experten beraten zudem online und unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-0117114, mit welchem Hygieneprodukt man sich zusätzliche Sicherheit verschaffen, die Lebensqualität erhalten und im Alltag aktiv bleiben kann. Den Beckenboden stärken Neben Abnehmen, um den Beckenboden zu entlasten, sollte der Muskelkomplex gestärkt werden, damit er auch bei körperlicher Arbeit und schwerem Heben wieder mehr Druck aushalten kann. Beckenbodenübungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Zusätzlich helfen ein spezielles Blasentraining und autogenes Training Betroffenen, mit der schwachen Blase umzugehen.

06.01.2022

Auch im Sitzen stört die Orthese nicht, denn das Knie bleibt frei. Foto: djd/Ottobock

DEN ALLTAG LEICHTER MEISTERN

Kniearthrose: Spezielle Orthesen können Gelenkschmerzen effektiv lindern

(djd). Arthrose galt lange Zeit als Seniorenleiden. Doch der Gelenkverschleiß entwickelt sich immer häufiger schon in jüngeren Jahren und bleibt oft unbemerkt. Am häufigsten sind dabei Kniearthrosen, auch Gonarthrosen genannt. Zur Risikogruppe gehören Personen in Stehberufen, Schwerarbeiter und stark Übergewichtige. Kommen Verletzungen wie Meniskusschäden oder angeborene Gelenkfehlstellungen hinzu, schreitet der Knorpelverschleiß fast unaufhaltsam voran. Für manche Patienten bedeutet jeder Schritt dann eine Qual. Dennoch sollten Betroffene aktiv werden. Denn Studien belegen, dass gezielte Bewegung nicht nur die stützende Muskulatur stärkt, sondern auch die Gelenkernährung fördert. Häufig reichen Schmerzmittel allerdings nicht aus, um sich wieder ohne Pein bewegen zu können. Als letzter Ausweg droht dann oftmals eine Knieoperation. Orthese sitzt im Schuh Was viele Betroffene nicht wissen: Spezielle Orthesen können effektiv dazu beitragen, den Alltag mit einer Gonarthrose zu meistern. Dank eines besonderen Wirkprinzips entlastet ein solches Hilfsmittel das Kniegelenk nachweislich beim Gehen und Stehen und kann auf diese Weise Schmerzen reduzieren. Die Orthese Agilium Freestep 3.0 von Ottobock beispielsweise wird nicht wie gewöhnlich am Knie angelegt, sondern an Fuß und Unterschenkel. So werden die auf das Gelenk wirkenden Kräfte neu verteilt, ohne dabei die Bewegungsfreiheit des Knies einzuschränken. Der praktische Alltagshelfer mit Schnellverschluss sitzt im Schuh und kann unauffällig unter der Kleidung getragen werden. Gelenkschonende Sportarten betreiben Dank moderner Orthesen wird Sport trotz Knieverschleiß für die Patientinnen und Patienten wieder möglich. Betreiben sollte man jedoch ausschließlich gelenkschonende Sportarten wie Walken, Wandern oder Radfahren. Wer gerne indoor trainiert, findet unter www.ottobock.de/arthrose ein Bewegungsprogramm, das speziell zur Stärkung bei Kniegelenksarthrose dient. Ein weiterer wichtiger Faktor im Kampf gegen die Erkrankung ist die Ernährung. Der Speiseplan sollte möglichst ausgewogen, vollwertig, überwiegend pflanzlich und basisch orientiert sein. Auf diese Weise wird der Körper mit wertvollen Vitalstoffen versorgt. Man verliert Gewicht, das die geschädigten Gelenke nicht mehr belastet. So können Patienten ihren Alltag wieder mobiler und ohne Schmerzen gestalten - und gewinnen ein großes Stück Lebensqualität zurück.

07.12.2021

Die UV-Strahlung ist aufgrund der dünneren Atmosphäre und der Reflexion durch den Schnee in den Bergen intensiver. Foto: djd/Galderma/Silvano Rebai - stock.adobe.com

AUCH IM WINTER TÄGLICH VOR UV-STRAHLUNG SCHÜTZEN

Wie Risikogruppen sich jetzt gegen hellen Hautkrebs wappnen können

(djd). In Deutschland erkranken etwa 260.000 Personen pro Jahr an hellem und über 23.000 an schwarzem Hautkrebs. Umso wichtiger ist es, sich zu schützen. Den meisten Menschen ist das heutzutage bewusst und sie tragen an sonnigen Sommertagen gewissenhaft einen hohen Lichtschutzfaktor auf. Aber im Herbst und Winter wird dies häufig vernachlässigt. Dabei dringen auch in der kalten Jahreszeit bis zu 90 Prozent der UVA- und UVB-Strahlen durch die Wolken und können zu Augenschäden, Hautalterung und Hautkrebs beitragen. Vom Bauarbeiter bis zum Skisportler Besonders gefährdet sind Menschen in Außenberufen. Dazu gehören etwa Beschäftigte in der Landwirtschaft und der Baubranche, aber auch Gärtner, Mitarbeiter der Stadtreinigung oder Hafenarbeiter. Viele Profisportler und deren Trainerstab sind ebenfalls Teil der Risikogruppe – so beispielsweise Fußballer und allen voran Ski- und Snowboardsportler. Letztere trainieren in großer Höhe, wo die UV-Strahlung sehr intensiv ist. Es ist deshalb sowohl für Athleten als auch Trainer und Betreuer wichtig, jeden Tag einen medizinischen UV-Schutz wie Actinica Lotion aufzutragen. Die Lotion verfügt über eine klinisch nachgewiesene Wirksamkeit in der Prävention von verschiedenen Formen des hellen Hautkrebses und schirmt mit dem Lichtschutzfaktor der höchsten Kategorie 50+ gegen UVA- und UVB-Strahlen ab. Der Deutsche Skiverband (DSV) hat mit der Galderma Laboratorium GmbH einen Berater für Hautgesundheit an seiner Seite, der Sportler, Trainer und weitere Mitglieder der Profiteams mit Actinica Lotion unterstützt. Dunkle Kleidung bevorzugen Zum weiteren Schutz gehören außerdem Handschuhe, eine UV-geprüfte Sonnenbrille sowie eine Kopfbedeckung. Generell ist dunkle Kleidung gegenüber heller zu bevorzugen. Spezialbekleidung ist mit dem Kürzel UPF (Ultraviolet Protection Factor) gekennzeichnet. Mehr Informationen zu den Gefahren von hellem Hautkrebs gibt es unter der Kampagnen-Webseite www.action-gegen-hellen-hautkrebs.de. Hier finden sich auch weitere Tipps zum Thema UV-Schutz und Prävention.

07.12.2021

Bei Sodbrennen tritt saurer Mageninhalt die Speiseröhre hoch. Foto: djd/Ardeypharm/eggeeggjiew - stock.adobe.com

SCHLEMMERLUST OHNE MAGENFRUST

Wenn der winterliche Appetit auf Süßes und Fettes zu Sodbrennen führt

(djd). Spätestens nach dem ersten Frost landet wieder deftiger Grünkohl auf dem Teller. Auch ein zünftiges Raclette sorgt bei Schnee und Nässe für Gemütlichkeit und Genuss. Und ist es draußen trüb und dunkel, hellen Schokolade und Co. die Stimmung auf: Im Winterhalbjahr ist die gesteigerte Lust auf Süßes sowie schwere und fettreiche Gerichte weit verbreitet. Nicht selten aber macht sich die üppige Schlemmerei anschließend mit unangenehmem Völlegefühl und Sodbrennen bemerkbar. Akuthilfe aus der Braunalge In den westlichen Industrieländern leiden rund 25 Prozent der Menschen regelmäßig darunter. Grund für das Feuer hinter dem Brustbein ist saurer Mageninhalt, der zurück in die Speiseröhre fließt - teilweise sogar bis in die Mundhöhle hinein. Normalerweise verhindert ein Schließmuskel diesen Rückfluss (Reflux). Wurde der Magen durch reichliches Essen allerdings stark ausgedehnt, kann er sich vorübergehend lockern. Auch säurehaltige, frittierte oder scharfe Nahrungsmittel sowie Alkoholgenuss, starkes Rauchen, Übergewicht, Stress oder zu enge Kleidung lösen häufig Sodbrennen aus. Schnelle Abhilfe können dann rezeptfreie Mittel wie Fluxan Liquid oder Kautabletten schaffen. Sie enthalten Alginate, einen natürlichen pflanzlichen Wirkstoff aus Braunalgen sowie Kalziumkarbonat und Kaliumbikarbonat (beziehungsweise Natriumbikarbonat in der Kautablette). Er kann rein physikalisch binnen weniger Minuten einen lang anhaltenden Reflux-Blocker bilden, der die aufsteigende Magensäure reduziert und damit auch die schmerzende Schleimhaut sofort beruhigt. Ist gerade kein passendes Mittel zur Hand, kann man zumindest kurzfristig mit einem Glas lauwarmen Wasser für etwas Linderung sorgen. Vorbeugen und achtsam essen Wer häufiger zu Sodbrennen neigt, sollte zudem gezielt vorbeugen, denn auf Dauer kann die aufsteigende Magensäure die Speiseröhre schädigen. Ausführliche Informationen und einen Patientenratgeber gibt es unter www.beste-besserung.de/sodbrennen. Sinnvoll ist es beispielsweise, überflüssige Pfunde abzubauen und Genussgifte wie Alkohol und Nikotin stark zu reduzieren. Am besten isst man statt großer Portionen lieber über den Tag verteilt kleine Mahlzeiten. Beruhigend wirken darüber hinaus Kamillen- oder Anis-Fenchel-Tees. Auch Bitterstoffe tun dem Magen gut, kurbeln Stoffwechsel und Verdauung an.

07.12.2021

Telefonate und Videokonferenzen bestimmen heute vielfach den Arbeitsalltag. Schon bei leichten Hörminderungen kann hier das Verstehen schwierig werden. Foto: djd/Fördergemeinschaft Gutes Hören/Thomas Berg

WENN DER JOB DIE OHREN STRESST

So können Beschäftigte ihr Gehör bei der Arbeit schützen und unterstützen

(djd). Stress und Belastungen bei der Arbeit können aus verschiedenen Gründen „Ohrensache“ sein: Zum einen schaden viele Jobs ganz direkt dem Gehör, besonders gefährdet sind etwa Beschäftigte im Straßenbau, in der Landwirtschaft, in Fabriken, Clubs, Orchestern sowie in Schulen oder in der Kinderbetreuung. Lärmschwerhörigkeit ist dementsprechend laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die mit Abstand häufigste anerkannte Berufskrankheit. Zum anderen ist in vielen Berufen heutzutage gute Kommunikation das A & O. Doch störende Geräuschkulissen wie Telefonklingeln, Durcheinanderreden oder Straßen- und Maschinenlärm sowie schlechte Tonqualität bei Anrufen und Videokonferenzen können das Hören und Verstehen schwierig machen. Beschäftigte sollten daher gut auf ihre Ohren achten und sie je nach Situation gut schützen oder unterstützen. Erst Anstrengung, dann Missverständnisse Gerade das Unterstützen mit modernen Hörtechnologien wird allerdings oft vernachlässigt oder zu spät in Angriff genommen. Denn Hörminderungen treten meist schleichend ein. Fast unbemerkt muss sich der Betroffene zunächst immer mehr anstrengen, um in Gesprächen und Konferenzen alles richtig zu verstehen. Die Folge können Ermüdung, Stress und Konzentrationsprobleme sein. Kommen dann häufiges Nachfragen, Missverständnisse oder sogar ernsthafte Fehler hinzu, sind es oft Kollegen oder der Chef, die auf das Problem aufmerksam machen. Damit es nicht so weit kommt, rät die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) allen Beschäftigten dazu, mindestens einmal jährlich zum Hörtest zu gehen. Dieser wird von Partnerakustikern grundsätzlich kostenlos angeboten – unter www.fgh-info.de finden sich Adressen in ganz Deutschland. Dadurch lassen sich nicht nur beginnende Hörminderungen frühzeitig erkennen, die Hörspezialisten beraten außerdem bei Bedarf je nach den berufsspezifischen Anforderungen über Vorsorge, die individuelle Anpassung von Hörsystemen und effektiven Gehörschutz. Arbeitsschutz ernst nehmen Letzterer ist bei vielen Berufen mehr als nur angeraten. Denn der nachlässige Umgang mit Lärmbelastung kann die Ohren langfristig stark schädigen. Ein geeigneter Gehörschutz sollte deshalb immer konsequent getragen werden. Zur Wahl stehen hier ein Kapselgehörschutz („Micky Mäuse“), Ohrstöpsel oder vom Hörakustiker individuell angepasste Ohrpassstücke. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von der Art der Lärmbelastung und der jeweiligen Tragedauer ab.

07.12.2021

Die Hanf-Handcreme wurde mit dem Award „Bestes Bio 2021“ ausgezeichnet. Foto: djd/Styx Naturcosmetic

HANFÖL HILFT BEI TROCKENEN HÄNDEN

Wer die Finger oft wäscht und desinfiziert, sollte die Haut richtig pflegen

(djd). Häufiges Händewaschen mit Seife und das regelmäßige Desinfizieren der Hände sind effiziente Methoden, um Viren und Bakterien abzutöten. Gleichzeitig greift das häufige Waschen und Schrubben allerdings die Haut an. In der Folge haben viele Menschen mit trockenen und rissigen Händen zu kämpfen. Hier helfen spezielle Handpflegecremes, zum Beispiel mit dem pflanzlichen Inhaltsstoff Hanf. Hanföl dringt tief in die Haut ein Hanföl wird aus den Samen der Pflanze gewonnen und in der traditionellen Heilkunde unter anderem bei entzündlichen Erkrankungen der Haut eingesetzt. Es zeichnet sich sowohl durch eine hohe Nährstoff- als auch durch eine ausgewogene Vitalstoffdichte aus. Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat in der Hanfpflanze rund 60 verschiedene Cannabinoide nachgewiesen, die Nervenzellen schützen und Entzündungen hemmen können. Ebenfalls wichtig für die pflegende Wirkung an den Händen ist das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das Fettsäuremuster beispielsweise in der Hanf-Handcreme von Styx Naturcosmetic entspricht in großen Teilen dem der menschlichen Haut. Aus diesem Grund zieht das in der Creme enthaltene kalt gepresste Bio-Hanföl sofort in die Poren ein und hält auch tiefere Hautschichten geschmeidig. So wirkt es gut gegen die Austrocknung und das Aufspringen der Haut. Die Creme des österreichischen Naturkosmetikherstellers wurde jüngst mit dem Award „Bestes Bio 2021“ ausgezeichnet, der vom Naturkostmagazin „Schrot & Korn" vergeben wird. Naturkosmetik in umweltfreundlicher Packung Hände, die durch Desinfektionsmittel und viel Seife gestresst sind, lassen sich alternativ auch durch natürliche Cremes mit Sheabutter oder Ringelblumenöl beruhigen. Unter www.styx.at gibt es eine Auswahl an verschiedenen Sorten für unterschiedliche Pflegebedürfnisse. Auch Gamma-Linolensäure ist eine Zutat, die den Händen guttut: Sie bindet Wasser in den Zellen und reduziert dadurch Fältchen. Wer nachhaltig einkaufen möchte, achtet darauf, dass seine Kosmetik umweltverträglich verpackt ist. Tuben aus nachwachsendem Zuckerrohr beispielsweise sind kompostierbar und reduzieren anfallenden Plastikmüll.

07.12.2021

Der Fruchtbarkeitsprozess lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise beeinflussen. Foto: djd/APOGEPHA/Mykola - stock.adobe.com

DAMIT DER TRAUM VOM BABY ZUR REALITÄT WIRD

Unerfüllter Kinderwunsch: Was Mann und Frau für die Fruchtbarkeit tun können

(djd). Jeden Monat hoffen und bangen, jeden Monat wieder enttäuscht sein: Wenn Paare vergeblich auf ihr Wunschbaby warten, ist das nicht nur belastend für die Beziehung, sondern es lässt auch Lebensträume zerplatzen. Laut Statistik wünschen sich zwei Millionen Paare in Deutschland sehnlichst ein Kind, aber die Schwangerschaft bleibt aus. Häufig liegen die Ursachen bei beiden Partnern. Denn die Voraussetzungen für eine Schwangerschaft sind komplex. Ein fein abgestimmtes Zusammenspiel körperlicher Prozesse ist nötig, damit eine Empfängnis zustande kommen kann. Fruchtbarkeitsprozess lässt sich beeinflussen Grundsätzlich dürfen keine anatomischen oder hormonellen Störungen vorliegen. Die Spermien des Mannes sollten ausreichend vorhanden und beweglich sein. Damit sie ungehindert zur Eizelle gelangen können, müssen die Eileiter der Frau durchlässig genug sein. Das weibliche Scheidensekret sollte rund um den Eisprung eine spezielle Konsistenz annehmen. Weitere Infos und Expertenvideos zum Thema gibt es unter www.consiva-info.de. Von besonderer Bedeutung ist zudem die körpereigene Substanz Myo-Inositol - und zwar sowohl für Frauen als auch für Männer. Im weiblichen Körper ist sie an der Hormonregulation beteiligt. Reifung und Qualität der Eizellen sowie weitere Fruchtbarkeitsprozesse werden davon positiv beeinflusst. Bei Männern fördert die Substanz die Spermienreifung und kann deren Anzahl und Beweglichkeit verbessern. Auf natürliche Weise können Präparate mit Myo-Inositol und u.a. Folsäure wie in Consiva F und M (rezeptfrei in der Apotheke) helfen, die Fruchtbarkeit zu unterstützen. Das bestätigte eine unabhängige Datenanalyse aus 50 Studien mit mehr als 6.500 Probandinnen. Demnach half die Einnahme von Myo-Inositol plus Folsäure 43 Prozent der Frauen mit Fertilitätsstörungen zur ersehnten Schwangerschaft. Ohne diese Gabe waren es nur 20 Prozent der Frauen, die schwanger wurden. Lebensstil hat große Bedeutung Um die Empfängniswahrscheinlichkeit zu erhöhen, ist vor allem auch ein gesunder Lebensstil wichtig. Das bedeutet, weitgehend auf Genussgifte zu verzichten, sich ausreichend zu bewegen, auf ein normales Gewicht zu achten sowie sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Darüber hinaus sind bestimmte Vitamine und Mineralstoffe wie Folsäure, Selen und Zink essenziell für die Fruchtbarkeit.

28.10.2021

Sowohl Frauen als auch viele Männer sind von einer Venenschwäche betroffen. Moderne medizinische Kompressionsstrümpfe als Teil der Therapie können für ein angenehmes Tragegefühl sorgen und sind vor allem ganz sicher einfacher an- und auszuziehen. Foto: djd/COMPRESSANA FREE

LEICHTER REIN, LEICHTER RAUS

Wie der Umgang mit Kompressionsstrümpfen einfacher und angenehmer wird

(djd). Man zieht und zerrt, quält sich herum und zwängt sich hinein, bis einem vor Anstrengung der Schweiß auf der Stirn steht: Viele Menschen mit Venenproblemen empfinden das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen als eine sehr mühselige Angelegenheit. Und auch bei Therapeuten, Heim- und Klinikpersonal sowie pflegenden Angehörigen, die beim Ankleiden häufig unterstützen müssen, sind die Strümpfe oft sehr unbeliebt. Hinzu kommt, dass sie nicht selten unbequem sind und einschnüren können. Das kann dazu führen, dass die Betroffenen ihre Venenstrümpfe nicht konsequent tragen, was wiederum den Erfolg der Behandlung gefährdet. Sanft übers Bein gleiten Umso wichtiger ist es, eine Alternative zu finden, die mehr Komfort bietet. Mit dem Modell Free hat nun Compressana einen medizinischen Kompressionsstrumpf entwickelt, der für ein deutlich angenehmeres Tragegefühl sorgt und vor allem viel einfacher an- und auszuziehen ist. Aufgrund der patentierten Gleitgarntechnologie lässt er sich ohne Kraftaufwand in wenigen Handgriffen über das Bein ziehen. Dabei büßt das flexible Gestrick nichts von seiner tiefenwirksamen Kompression ein. Eine spezielle Y-Funktionszone im Fersen-Rist-Bereich macht das Modell zudem an dieser Stelle besonders anpassungsfähig. Free ist erhältlich in Apotheken. Das Plus an Bewegungsfreiheit sowie das leichtere Rein- und Rauskommen erhöht dann erfahrungsgemäß auch die Akzeptanz der Strümpfe seitens der Patienten. Und nur wer diese täglich und konsequent von morgens bis abends trägt, erreicht eine spürbare Linderung seiner Beschwerden sowie eine Verbesserung seiner Lebensqualität. So kann auf lange Sicht das Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. Das betrifft immerhin jeden sechsten Mann und jede fünfte Frau im Alter von 18 bis 79 Jahren, die in Deutschland unter chronischer Venenschwäche leiden. Auch gute Pflege zählt Die Therapie wird unterstützt durch speziell auf die Strümpfe abgestimmte Zubehör- und Pflegeprodukte. Tipps zur Wäsche und Pflege, zum Anziehen oder gegen rutschende Strümpfe gibt es etwa unter www.compressana.de, ebenso wie Bezugsquellen vor Ort und im Internet. Einen Schutz benötigt auch die Haut, die durch die Erkrankung und die Massagewirkung des Gestricks eher zu Trockenheit und Juckreiz neigt. Tägliches Eincremen mit beruhigenden, entzündungshemmenden und regenerierenden Lotionen und Balsamen ist daher nach dem Tragen empfehlenswert. Zum anderen müssen die Beine und auch die Strümpfe selbst mit Achtsamkeit bedacht werden, damit sie möglichst lange halten und elastisch bleiben.

28.10.2021

CBD kann in Öl, in Gesichtscremes und in Körperlotionen enthalten sein. Foto: djd/www.walgenbach.ch/Laura E. Lindenmann

HANF OHNE HIGH

CBD-Öl: Pflanzliche Inhaltsstoffe durch Tropfen aufnehmen

(djd). Häufig vorkommende Probleme wie kleine Entzündungen im Körper, leichte Schmerzen oder Schlafschwierigkeiten stören das Wohlbefinden. Zur Therapie setzen viele Menschen auf pflanzliche Hilfen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Tabletten oder Tees handeln. Sogenannten CBD-Ölen wird nachgesagt, ebenfalls solche Symptome lindern zu können. CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, ein Stoff, der aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze gewonnen wird. Anders als das bekanntere THC löst es keinen Rausch aus. Vielmehr soll CBD entzündungshemmend, entspannend, entkrampfend, schmerzlindernd und regenerierend wirken. Orale Einnahme Öltropfen sind einfach einzunehmen. Man träufelt sie mit einer Pipette unter die Zunge und belässt sie dort für mindestens 30 Sekunden. So können die natürlichen Inhaltsstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Unter www.walgenbach.ch gibt es eine Auswahl verschiedener Sorten mit unterschiedlichen Geschmacksnoten. Einsteiger sollten mit einem fünf- oder zehnprozentigen Extrakt beginnen. Keine Chance den Schadstoffen Hanfpflanzen holen alles aus dem Boden heraus, auf dem sie wachsen. So profitieren Nutzer von Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente im CBD-Öl. Allerdings sollten sie darauf achten, dass die Anbauer zertifiziert sind und die Felder regelmäßig auf giftige Substanzen wie Blei getestet werden. Die Öle des Schweizer Herstellers Walgenbach etwa sind von einem unabhängigen Labor mit Zulassung gemäß ISO/IEC 17025:2017 geprüft. Die Kontrolle stellt sicher, dass sie keine Pestizide, Schwermetalle, Bakterien, Pilze, Lösungsmittelrückstände oder sonstige Fremdbestandteile enthalten. CBD-Öle sind als Nahrungsergänzungsmittel klassifiziert und werden in Mirongläsern verkauft, die den Inhalt durch ihre violette Farbe vor Licht schützen. Ein geeigneter Ort zur Lagerung sollte kühl und trocken sein. Gutes für die Haut Weiterhin werden die natürlichen CBD-Öle eingesetzt, um gereizte, gerötete oder trockene und schlaffe Haut zu behandeln. Als Bestandteil von Gesichtscremes und Körperlotionen können sie dazu beitragen, die Feuchtigkeit zu regulieren, Zellen zu schützen, die Talgproduktion zu verringern und die Hautregeneration zu fördern.

28.10.2021

Entspannen: Mit einem bewussteren Lebensstil lässt sich der Bauch oft beruhigen. Foto: djd/Sanofi/Buscopan/123RF/Michael Simons

MEHR ALS BAUCHWEH

Wie das Reizdarmsyndrom ganzheitlich behandelt werden kann

(djd). Die Symptome sind vielfältig: Druckgefühl und schmerzhafte Krämpfe im Bauch, Blähungen sowie teilweise auch Übelkeit und Durchfall. Ganz klar, das Reizdarmsyndrom (RDS) ist mehr als ein bisschen Bauchweh. Und die Betroffenen kämpfen nicht nur gegen körperliche Beschwerden, sondern auch mit psychischen und sozialen Folgen. Da die organischen Ursachen noch unzureichend erforscht sind und es viele Auslöser gibt, unter anderem Stress, genetische Vorbelastung oder unausgewogene Ernährung, ist die Behandlung oft komplex und langwierig. Starten mit einem Zwei-Wochen-Programm Ein ganzheitlicher Ansatz ist daher sinnvoll, um Ruhe in den Bauch zu bringen. Manchen Betroffenen hilft dabei eine reizdarmfreundliche Ernährung. Für das Zwei-Wochen-Programm ist deshalb "FODMAP" (Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole) ein wichtiges Stichwort. Diese Zuckerarten und Zuckerersatzstoffe stecken in Lebensmitteln wie Milch und Milchprodukten, Brot aus Mehlteig, süßem Obst und natürlich in Süßigkeiten. Sie werden im Darm verstoffwechselt und können dann die Beschwerden auslösen. Diese Dinge sollte man darum meiden und auf andere leckere Gerichte setzen - etwa knuspriges Müsli mit Hafermilch zum Frühstück, Kräuter-Rührei mit Tofu zum Mittag und Lachs mit Pellkartoffeln zum Abendessen. Rezepte finden sich unter www.digestio.de. Eine weitere Säule der Behandlung ist Unterstützung aus der Apotheke. Zur Linderung von Blähungen und Bauchschmerzen können Arzneimittel mit Pfefferminzöl beitragen, zum Beispiel Buscomint bei Reizdarm. Um den Effekt auf die Bauchprobleme beobachten und einschätzen zu können, sollte es über 14 Tage regelmäßig eingenommen werden, immer 30 Minuten vor jeder Mahlzeit. Oft macht sich eine merkliche Linderung der Reizdarmsymptome bemerkbar. Auch wissenschaftliche Metaanalysen belegen, dass Pfefferminzöl bei der Behandlung von Reizdarm häufig positive Effekte hat. Auf seinen Bauch hören Zu guter Letzt sollte jeder Betroffene auch eine Zeitlang besonders aufmerksam in sich hinein bzw. auf seinen Bauch hören. Was tut mir gut? Was stresst mich? Dabei gilt es auch, gezielt Ruhequellen zu finden - sei es ein Spaziergang, eine morgendliche Meditation oder Entspannungstechniken wie Yoga oder Progressive Muskelentspannung. Wichtig sind auch genügend Pausen im oft fordernden Arbeitsalltag. So hat eine aktuelle Umfrage gezeigt, dass wir im Homeoffice nicht unbedingt gesünder leben: Mehr als jeder zweite Befragte zwischen 18 und 29 Jahren und 40 Prozent der 30- bis 39-Jährigen gaben an, sich weniger zu bewegen und deshalb mehr Probleme mit dem Bauch zu haben.

28.10.2021

Die Pflegekräfte kümmern sich von der Aufnahme bis zur Entlassung um maximal zehn fest zugewiesene Patienten. Foto: djd/www.waldkliniken-eisenberg.de/Marcel Krummrich

GUTE AUSSICHTEN FÜR KNIE UND HÜFTE

Wie Architektur, Pflege und Gastfreundschaft zum Gesundwerden beitragen können

(djd). In Deutschland werden alljährlich Hunderttausende von Knie- und Hüft-Operationen durchgeführt. Doch wie findet man den besten Operateur und das beste Krankenhaus? Damit der Eingriff erfolgreich ist, sich die Patienten wohlfühlen und schnell wieder mobil werden, kommt es auf viele Dinge an: Vor allem auf die Qualität der Pflege und die medizinische Kompetenz. Aber auch die Unterbringung und das Essen spielen für die Gesundung eine große Rolle. Fürsorgliche Pflege und Blick ins Grüne Gefragt sind daher Kliniken, die bestenfalls all diese Kriterien vereinen. Als Spezialist für Hüft- und Knie-OPs bilden etwa die Waldkliniken Eisenberg in Thüringen das „Deutsche Zentrum für Orthopädie“. Hier werden jährlich mehrere Tausend Eingriffe an den Gelenken vorgenommen. Für die Versorgung von Orthopädie-Patienten und die zugewandte Pflege genießen die Waldkliniken seit Jahren einen hervorragenden Ruf. Zum innovativen Konzept gehört aber auch, dass sich die Patienten wie in einem Hotel als Gast fühlen können - alle Informationen gibt es unter www.waldkliniken-eisenberg.de. Der Neubau, 2020 eröffnet und vom italienischen Star-Architekten Matteo Thun entworfen, erinnert wenig an ein Krankenhaus: die Fassade rund und aus Holz, die Zimmer besonders geschnitten und ausgestattet, von jedem Bett der Blick ins Grüne und ein Wintergarten zu jedem Raum. All dies wurde ganz bewusst zum Wohle der Patienten geplant und umgesetzt: „Heilende Architektur“ heißt das Konzept, das körperliches wie seelisches Wohlbefinden positiv beeinflusst. Schauen die Patienten beispielsweise nach einer OP ins Grüne, benötigen sie deutlich weniger Schmerzmittel, leiden seltener unter Depressionen und werden schneller gesund. Dies ist wissenschaftlich belegt. Komfort wie im Sterne-Hotel Gutes Essen hält bekanntlich "Leib und Seele" zusammen und trägt maßgeblich zur Aufenthaltsqualität im Hospital bei. Deshalb hat die Küche zusammen mit TV-Köchin Sarah Wiener eine besondere Speisekarte entwickelt – mit täglich frisch zubereiteten Gerichten, die nicht nach Krankenhaus schmecken und die Patienten in den vier schönen Restaurants des Rundbaus genießen können. Damit es sich für sie lohnt, schneller nach der OP aus dem Bett aufzustehen und wieder mobil zu werden. Das Haus bietet Patienten aller Krankenkassen den Komfort eines Vier-Sterne-Hotels. Für diejenigen, die das Besondere schätzen, gibt es zudem die Komfortstation „Level 5“.

28.10.2021

Hormone bestimmen unser Leben und unsere Gefühle. So kann die sinkende Östrogenproduktion in den Wechseljahren für Stimmungsschwankungen sorgen. Foto: djd/Remifemin/Adobe Stock/fotomek

AUSWEGE AUS DEM HORMONCHAOS

Mit Pflanzenkraft den Wechseljahres-Blues vertreiben

(djd). Von Melancholie bis Freudentanz - Hormone beeinflussen unsere Gefühle. Unter Stress wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet, das uns sekundenschnell in Alarmbereitschaft versetzt. Als Glückshormone werden Serotonin und Oxytocin bezeichnet. Sie heben die Laune, sorgen für Entspannung und stärken den Zusammenhalt. Nicht zuletzt wird das Wohlbefinden von Frauen maßgeblich durch das weibliche Geschlechtshormon Östrogen beeinflusst. Es bewirkt die Entwicklung vom Mädchen zur Frau, steuert den monatlichen Zyklus, ermöglicht Schwangerschaft und Geburt. Stellen die Eierstöcke um das 50. Lebensjahr herum allmählich die Östrogenproduktion ein, bedeutet das nicht nur das Ende der fruchtbaren Jahre. Viele Frauen in den Wechseljahren klagen über unterschiedlichste Beschwerden. Hormonfrei durch die Wechseljahre Ganz oben auf der Liste der Wechseljahresbeschwerden stehen wiederkehrende Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Auch von innerer Unruhe, massiven Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen wird berichtet. Hormonfreie Hilfe gibt es in der Apotheke. Das pflanzliche Arzneimittel Remifemin plus Johanniskraut enthält einen aus der Traubensilberkerze gewonnenen hochdosierten Spezialextrakt, der seine Wirksamkeit und Verträglichkeit in mehr als 35 Studien mit über 43.000 Teilnehmerinnen unter Beweis gestellt hat. Damit konnten sowohl die typischen körperlichen Begleiterscheinungen der Wechseljahre als auch die seelischen Symptome auf sanfte Weise gelindert werden. Älter werden - na und? Neben dem Hormonchaos kämpfen viele Frauen in der Lebensmitte mit weiteren Veränderungen. So offenbart der Blick in den Spiegel erste Fältchen und graue Haare. Und nicht selten schnellen die Zeiger der Waage trotz gleicher Essgewohnheiten nach oben. Auch der Alltag gestaltet sich neu: Während der Nachwuchs das Haus verlässt, benötigen die Eltern immer mehr Hilfe. Wichtig ist es jetzt, den natürlichen Alterungsprozess mit Ruhe und Gelassenheit anzunehmen. Hierbei kann ein Austausch mit Gleichgesinnten helfen. Fragen, die ungern offen ausgesprochen werden, kann vielleicht ein Ratgeber zum Thema Wechseljahre unter www.remifemin.de beantworten. Wohltuend ist es, neue Perspektiven zu schaffen. Ob es ein neues Hobby, eine neue Sprache oder ein neuer Job ist: Viele Frauen krempeln ihr Leben in den Wechseljahren gehörig um. So können die Wechseljahre auch einen positiven Wandel mit sich bringen.

28.10.2021

Glatte und gut durchfeuchtete Haut - dazu tragen gerade in der kalten Jahreszeit auch die richtigen Nährstoffe bei. Foto: djd/Elasten-Forschung/Getty Images/Peopleimages

ZARTE HAUT WINTERFIT MACHEN

Worauf man bei der Pflege in der kalten Jahreszeit achten sollte

(djd). Die Gesichtshaut spannt, die Schienbeine sind trocken, Hände und Ellenbogen sind rau und rissig: Viele Menschen kämpfen im Winterhalbjahr mit trockener Haut. Ein Grund dafür ist die Kälte draußen, denn bei sinkenden Temperaturen produzieren die Millionen Talgdrüsen immer weniger Fett. Dadurch geht der natürliche, schützende Film auf der Körperoberfläche zunehmend verloren. Der zweite Grund ist die allgegenwärtige Heizungsluft, die die Haut zusätzlich austrocknet. Umso wichtiger ist sorgfältige Pflege, insbesondere von innen. Wichtig: Wasser und Kollagen Das fängt schon damit an, ausreichend Wasser zu trinken und auf eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse zu achten. So erhält der Organismus genug Feuchtigkeit von innen sowie die nötigen Spurenelemente, Vitamine und Antioxidantien. Noch wichtiger ist es, die Hautfeuchtigkeit ganz gezielt zu erhöhen. Eine Hauptrolle spielt dabei Kollagen. Es ist das häufigste Strukturprotein im menschlichen Körper und bildet das Grundgerüst für eine straffe und gut versorgte Haut. Hintergrundinfos dazu gibt es unter www.elasten.de. Mit zunehmendem Alter und durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung lässt die körpereigene Kollagenproduktion jedoch nach, wodurch die Haut dünner und trockener wird. Dann können spezifische Kollagen-Peptide zum Trinken die Neubildung wieder anregen. Der spezielle [HC]-Kollagen-Komplex in Elasten Trinkampullen aus der Apotheke beispielsweise weist eine hohe Übereinstimmung mit dem natürlichen, menschlichen Kollagen auf und kann dadurch besonders gut verwertet werden. Studien mit dem Präparat haben gezeigt, dass die regelmäßige Einnahme schon nach vier Wochen die Hautfeuchtigkeit deutlich und nachhaltig erhöht. Die äußere Hautbarriere schützen Allerdings sollte man auch die Pflege von außen nicht vergessen. Die obere Hautbarriere muss im Winter besonders geschützt werden, damit möglichst wenig Feuchtigkeit nach außen abgegeben wird. Dafür eignen sich reichhaltige Wasser-in-Öl-Cremes, die beispielsweise Hyaluronsäure oder Urea enthalten, sowie wertvolle Pflanzenöle zur Unterstützung des natürlichen Lipidfilms. Zusätzlich ist es sinnvoll, drinnen Luftbefeuchter aufzustellen oder Wasserschalen auf den Heizkörpern zu platzieren. Und auch regelmäßiges Stoßlüften verbessert das Raumklima und tut der Haut gut.

29.09.2021

Während der Pandemie haben die Deutschen noch mehr gesägt, gehobelt und gehämmert als sonst. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Jonas Glaubitz - stock.adobe.com

GESCHRAUBT, GESÄGT, GESCHNITTEN

Verletzungen beim Basteln, Werkeln und Renovieren richtig behandeln

(djd). Basteln und Heimwerken gehören zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Und während der Pandemie wird noch mehr gesägt, gehobelt und gehämmert als zuvor. Das zeigt sich unter anderem an den Bau- und Gartenfachmärkten, die 2020 laut dem Handelsverband Heimwerken - Bauen - Garten ein kräftiges Umsatzplus verbuchen konnten. Kein Wunder, denn das erzwungene Zuhausebleiben weckt den Wunsch nach Verschönerungen, und an Planung und Umsetzung haben Groß und Klein ihren Spaß. Doch vor allem Ungeübte und Familien mit Kindern sollten auf Sicherheit achten, denn schneller als gedacht kann es zu Verletzungen kommen. Kleine Schnitte selbst versorgen Besonders häufig sind dabei offene Wunden, etwa Schnitt- oder Stichverletzungen. In solchen Fällen sollte man schnell handeln und die Verletzung versorgen. Bei Schnittwunden gilt es zunächst, die Blutung zu stillen, indem man eine saubere Kompresse auf die Wunde drückt. Auch kleinere Wunden sollte man anschließend mit sauberem Wasser reinigen und dann desinfizieren. Dafür ist ein Antiseptikum ohne Alkohol wie Betaisodona Salbe aus der Apotheke gut geeignet. Der enthaltene Wirkstoff Povidon-Iod bekämpft mit Sofortwirkung und Depoteffekt 99,9 Prozent aller relevanten Keime, ohne die Haut zu reizen. Zum Abschluss wird die Wunde mit einem Pflaster oder Verband geschützt. In den folgenden Tagen sollte man sie im Blick behalten: Wechselt die Farbe der desinfizierten Stelle von Braun zu Gelb, ist die Wirksamkeit des Iods erschöpft und es kann neu aufgetragen werden - weitere Tipps gibt es unter www.betaisodona.de. So wie bei Schnitten geht man auch bei kleinen Stichwunden vor, etwa durch eine Reißzwecke. Bei tiefen Schnitten und Stichwunden heißt es: Druckverband und schnell zum Arzt. Schürfwunden gründlich reinigen Meist harmlos, aber sehr schmerzhaft sind Schürfwunden. In diese gerät häufig ebenso Schmutz, weshalb man sie gründlich reinigen und desinfizieren sollte. Dann wird die Fläche mit einer keimfreien Wundauflage bedeckt und diese mit Pflaster oder einer Mullbinde fixiert. Verbrennungen oder Verbrühungen dürfen nur selbst behandelt werden, wenn sie oberflächlich sind und sich keine Blasen bilden. Hier sollte man erst mit lauwarmem Leitungswasser kühlen und die Wunde dann ebenfalls desinfizieren und steril abdecken. Als günstig haben sich Auflagen mit Metallbeschichtung erwiesen.

29.09.2021

Wenn sich zu Kopfweh auch noch Nacken- und Schulterschmerzen gesellen: "KoNaSchu" ist weit verbreitet. Foto: djd/Thomapyrin/istockphoto.com/fizke

KRISE IM KOPF

Wie man Schädelbrummen und Nackenschmerzen in den Griff bekommt

(djd). Es ist elf Uhr morgens. Die zweite Videokonferenz des Tages läuft, als sich langsam Kopfschmerzen bemerkbar machen. Eine Stunde später brummt der gesamte Schädel und dazu gesellen sich noch quälende Nacken- und Schulterschmerzen. Ein Szenario, das viele kennen. „KoNaSchu“ ist weit verbreitet. Sechs von zehn Betroffenen mit Kopfweh leiden auch unter Nacken- und Schulterbeschwerden. Weil die Nervenbahnen zwischen Hirnhäuten und Nacken in beide Richtungen Impulse weiterleiten, ziehen Schmerzen in einem Bereich so oft Beschwerden im anderen nach sich. Dabei wird gerade diese Kombination als stärker belastend empfunden. Häufigkeit von Kopfschmerzen gestiegen Was die Probleme zusätzlich befeuert, ist die radikal veränderte Arbeits- und Lebenswelt im vergangenen Jahr: mehr Online-Meetings, weniger reale Gespräche, mehr Küchentisch, weniger Schreibtisch. Dazu Kinder, die Aufmerksamkeit fordern, statt Arbeitsatmosphäre. Und wer am normalen Arbeitsplatz erscheint, muss ausgeklügelte Hygiene-Konzepte beachten. Dadurch hat sich die Häufigkeit von Kopfweh und "KoNaSchu" erhöht. In einer aktuellen Umfrage unter 3.134 Frauen und Männern gaben 25 Prozent der Befragten an, in der Pandemie-Zeit "eher häufiger" darunter gelitten zu haben als vorher, acht Prozent sagten „deutlich häufiger“. Wer die Beschwerden schnell wieder loswerden will, zieht die Notbremse – meist in Form einer Schmerztablette. Das meistverkaufte rezeptfreie Schmerzmittel in Deutschland ist seit Jahren Ibuprofen, das in der Regel zuverlässig wirkt und dabei gut verträglich ist. In Verbindung mit Koffein wie in Thomapyrin Tension Duo kann es sogar noch schneller und stärker wirken: „Für die Kombination von Ibuprofen mit Koffein konnte gezeigt werden, dass der Koffeinzusatz die schmerzlindernden Effekte noch verstärkt", erklärt Dr. Stefanie Förderreuther, Neurologin am Universitätsklinikum München. Das Ibuprofen kann seine Wirkung früher und damit effektiver entfalten. Dabei bleibt es gut verträglich. Langfristig gegensteuern Um Kopf-Nacken-Schulterschmerzen langfristig in den Griff zu bekommen, sind weitere Maßnahmen sinnvoll. Tipps gibt es etwa unter www.kopfschmerzen.de. So sollten Betroffene beim Arbeiten vor dem Computer auf ergonomische Maßnahmen achten, wie einen angemessenen Bürostuhl oder die richtige Ausrichtung des Bildschirms. Weiterhin ist Stress- und Bewegungsausgleich wichtig. Das kann Joggen sein, Meditation, Spazierengehen in der Natur oder Autogenes Training.

29.09.2021

Die Pflegekräfte kümmern sich von der Aufnahme bis zur Entlassung um maximal zehn fest zugewiesene Patienten. Foto: djd/www.waldkliniken-eisenberg.de/Marcel Krummrich

GUTE AUSSICHTEN FÜR KNIE UND HÜFTE

Wie Architektur, Pflege und Gastfreundschaft zum Gesundwerden beitragen können

(djd). In Deutschland werden alljährlich Hunderttausende von Knie- und Hüft-Operationen durchgeführt. Doch wie findet man den besten Operateur und das beste Krankenhaus? Damit der Eingriff erfolgreich ist, sich die Patienten wohlfühlen und schnell wieder mobil werden, kommt es auf viele Dinge an: Vor allem auf die Qualität der Pflege und die medizinische Kompetenz. Aber auch die Unterbringung und das Essen spielen für die Gesundung eine große Rolle. Fürsorgliche Pflege und Blick ins Grüne Gefragt sind daher Kliniken, die bestenfalls all diese Kriterien vereinen. Als Spezialist für Hüft- und Knie-OPs bilden etwa die Waldkliniken Eisenberg in Thüringen das „Deutsche Zentrum für Orthopädie“. Hier werden jährlich mehrere Tausend Eingriffe an den Gelenken vorgenommen. Für die Versorgung von Orthopädie-Patienten und die zugewandte Pflege genießen die Waldkliniken seit Jahren einen hervorragenden Ruf. Zum innovativen Konzept gehört aber auch, dass sich die Patienten wie in einem Hotel als Gast fühlen können - alle Informationen gibt es unter www.waldkliniken-eisenberg.de. Der Neubau, 2020 eröffnet und vom italienischen Star-Architekten Matteo Thun entworfen, erinnert wenig an ein Krankenhaus: die Fassade rund und aus Holz, die Zimmer besonders geschnitten und ausgestattet, von jedem Bett der Blick ins Grüne und ein Wintergarten zu jedem Raum. All dies wurde ganz bewusst zum Wohle der Patienten geplant und umgesetzt: „Heilende Architektur“ heißt das Konzept, das körperliches wie seelisches Wohlbefinden positiv beeinflusst. Schauen die Patienten beispielsweise nach einer OP ins Grüne, benötigen sie deutlich weniger Schmerzmittel, leiden seltener unter Depressionen und werden schneller gesund. Dies ist wissenschaftlich belegt. Komfort wie im Sterne-Hotel Gutes Essen hält bekanntlich "Leib und Seele" zusammen und trägt maßgeblich zur Aufenthaltsqualität im Hospital bei. Deshalb hat die Küche zusammen mit TV-Köchin Sarah Wiener eine besondere Speisekarte entwickelt – mit täglich frisch zubereiteten Gerichten, die nicht nach Krankenhaus schmecken und die Patienten in den vier schönen Restaurants des Rundbaus genießen können. Damit es sich für sie lohnt, schneller nach der OP aus dem Bett aufzustehen und wieder mobil zu werden. Das Haus bietet Patienten aller Krankenkassen den Komfort eines Vier-Sterne-Hotels. Für diejenigen, die das Besondere schätzen, gibt es zudem die Komfortstation „Level 5“.

29.09.2021

Podcasterin und Haut-Coach Lydia Zauberhaut geht in ihrem Thema „Hautsache Gesund“ den Ursachen von Hautproblemen auf den Grund. Foto: djd/Jennifer Thomas

WOMEN'S HEALTH MOMENTS 2021

Am 7. und 28. Oktober geht es digital um Gesundheit, Resilienz und Achtsamkeit

(djd). Frauen erleben und erleiden gesundheitliche und psychosoziale Probleme auf andere Weise als Männer. Sie haben ein spezielles Bewusstsein für ihren Gesundheitszustand und ihr emotionales Befinden und gehen auch anders an die Themen Prävention und Therapie heran. Mit den Women's Health Moments wurde deshalb eine digitale Veranstaltungsreihe unter dem Motto “Das ist deine Zeit” konzipiert. Zwei Liveevents befassen sich mit Kernthemen der Frauengesundheit sowie mit Resilienz und Achtsamkeit. Die Teilnehmerinnen erwartet ein zweistündiges Format mit Information und Inspiration, mit Vorträgen von Expertinnen und Anregungen für mehr Wohlbefinden. Die Veranstaltungen werden über die kostenlose Plattform Zoom durchgeführt. Mehr Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.moments.womenshealthday.de. Der Link zur Teilnahme wird vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. 7. Oktober: Resilienz und Ernährungsberatung Los geht es am 7. Oktober um 18:30 Uhr mit Diplom-Psychologin Anke Precht und ihrem Thema "Resilienz – wie strick ich mir ein dickes Fell“. Precht widmet sich der Frage, wie Menschen ihre Energie stärken können und an Herausforderungen wachsen statt zu zerbrechen. Im Vortrag erfahren Frauen, aus welchen Eigenschaften Resilienz besteht und wie man sie Tag für Tag trainieren kann. Anhand dreier kleiner Übungen kann man sofort mit dem "Training" starten. Ernährungsberaterin Imke Kleinert wird sich danach im Vortrag „Entsäuerung und Wohlbefinden“ mit der Frage beschäftigen, wie eine Säure-Basen-Balance gelingen und wie sie für mehr Energie und Leichtigkeit im Leben sorgen kann. Eine Umstellung von Ernährung- und Lebensgewohnheiten hat nichts mit Verzicht und Askese zu tun. Der Vortrag richtet sich in erster Linie an Einsteigerinnen ins Thema "Basische Lebensweise". 28. Oktober: Hautgesundheit und Blasenschwäche Bei der zweiten Veranstaltung am 28. Oktober geht Podcasterin und Haut-Coach Lydia Zauberhaut in ihrem Thema „Hautsache Gesund“ den Ursachen von Hautproblemen auf den Grund. Menschen mit Hautkrankheiten sollen dabei unterstützt werden, Körper, Geist und Seele zu verbinden, um ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren und emotionale Blockaden zu lösen. Buchautorin Birgit Bulla holt danach in ihrem Vortrag die Themen Inkontinenz und Blasenschwäche aus der Tabu-Schublade und spricht damit ein Problem an, von dem in Deutschland Millionen von Frauen betroffen sind. Darunter auch immer mehr junge Menschen. Schätzungen zufolge sucht nicht einmal die Hälfte der Betroffenen eine urologische Praxis auf, um das Problem anzusprechen. Dabei ist das so wichtig. Denn meistens kann man eine schwache Blase gut behandeln und sogar heilen.

29.09.2021

Die Kamille ist ein echter Tausendsassa. In den hübschen weißen Blüten stecken viele wirksame Inhaltsstoffe, darunter entzündungshemmende ätherische Öle oder wundheilende Bestandteile. Foto: djd/Kamillosan/iStockphoto/Irina

DIE KAMILLE ALS BEWÄHRTER TAUSENDSASSA

Das Wissen um das Hausmittel wird von Generation zu Generation weitergegeben

(djd). Was unsere Großmütter schon wussten, gilt auch heute noch: Bei Halsweh sollte man mit Kamille gurgeln, bei Bauchschmerzen Kamillentee trinken. Die meisten Bundesbürger kennen und schätzen die Kamille bereits seit Kindertagen als bewährtes Hausmittel. Als es noch nicht an jeder Ecke eine Apotheke gab, war die Heilpflanze ein beliebtes Mittel zur Selbsthilfe aus dem Kräutergarten. Und das mit gutem Grund, denn die Kamille ist ein echter Tausendsassa: In den hübschen weißen Blüten stecken viele wirksame Inhaltsstoffe, darunter entzündungshemmende ätherische Öle oder wundheilende Bestandteile. Die Kamille ist bei Entzündungen der Haut oder Schleimhaut, Erkältungssymptomen oder Magen-Darm-Beschwerden geeignet. Kraft aus der Manzana-Kamille Die Wirkung der Kamille war schon in der Antike bekannt und Kamilleblüten wurden bereits damals als Heilmittel verwendet. Die wirksamen Inhaltsstoffe der Kamille lassen sich nur mit einem alkoholischen Extrakt aus der Pflanze gewinnen, was einen Extrakt gegenüber einfachen Kamillenblütenaufgüssen, wie man sie als Tee oder Inhalation kennt, deutlich überlegen macht. Solche Extrakte sind beispielsweise in den Kamillosan-Produkten enthalten, die zum Teil vor 100 Jahren entwickelt wurden. Das Besondere: Sie werden aus der eigens dafür gezüchteten und extrem wirkstoffreichen Manzana-Kamille hergestellt. In der Apotheke sind sie als Konzentrat, Mund- und Rachenspray, Wund- und Heilbad, Creme und Salbe erhältlich. Die Kamille als Symbol der Hoffnung Ihre Vielseitigkeit macht Kamillenprodukte bis heute zu einem natürlichen Multitalent für Groß und Klein, Jung und Alt. Das Wissen um die Kraft der Kamille wird gern von Eltern an ihre Kinder weitergegeben, somit verbindet die Heilpflanze Generationen. Die Kamille kann aber auch Symbol der Hoffnung und des Trosts in schwierigen Zeiten sein. Denn die fröhlichen gelb-weißen Blüten bringen sonnige Ruhe in einen oftmals anstrengenden Alltag. Kamilletipps weitergeben – und mit etwas Glück gewinnen Was schätzen Menschen besonders an Kamilleprodukten und welche Tipps haben sie für andere? Familienweisheiten kann man nun mit anderen teilen: als Text, Foto oder Video per Post an Mylan Germany GmbH (A Viatris Company), Benzstraße 1, 61352 Bad Homburg, Stichwort „100 Jahre Kamillosan", über ein Kontaktformular auf www.kamillosan.de oder über die Social-Media-Kanäle der Phytoprodukte von Viatris Facebook und Instagram (jeweils: @MadausGrueneGesundheit). Unter den Einsendern der 100 schönsten Kamillemomente werden 50 WMF Smoothie Maker Kult Mix & Go Mini im Wert von je 30 Euro verlost. Einsendeschluss ist der 30. September 2021.

29.09.2021

Der beste Zeitpunkt für die jährliche Grippeimpfung ist Oktober oder November. Für Menschen ab 60 Jahren stehen Hochdosis-Grippe-Impfstoffe zur Verfügung. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/francescoridolfi.com

DOPPELT GUT GESCHÜTZT IN DIE GRIPPESAISON

Die wichtigsten Informationen rund um die Influenza- und Covid-19-Impfung

(djd). Die Grippesaison steht vor der Tür. Und es ist zu vermuten, dass aufgrund steigender Mobilität und nachlassender AHA-Maßnahmen die Fallzahlen im Vergleich zum vergangenen Jahr stark steigen werden. Die Grippe - medizinisch Influenza - ist eine ernste Erkrankung, die zu schweren Komplikationen wie Lungenentzündung, Herzinfarkt, Schlaganfall und sogar zum Tod führen kann. Oft ist auch die Lebensqualität nach einer Grippe-Erkrankung langfristig eingeschränkt. Gut also, dass es eine Impfung gibt. Wer sich nicht nur gegen Covid-19, sondern auch gegen Grippe impfen lässt, kann doppelt geschützt in die kalte Jahreszeit gehen. Hier wichtige Fragen und Antworten dazu: 1. Wer sollte sich gegen die Grippe impfen lassen? Laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) sollten sich alle Menschen ab 60 Jahren sowie Personen mit Grunderkrankungen wie Atemwegs-, Herzkreislaufkrankheiten und Diabetes impfen lassen, da sie ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf einer Grippe haben. Weiterhin gilt die Grippe-Impfempfehlung für chronisch Kranke, Schwangere, Bewohner von Alters- und Pflegeheimen, medizinisches Personal, Berufstätige mit viel Publikumskontakt und Kontaktpersonen von Risikopatienten. Da die Wirksamkeit einer Impfung gegen Influenza bei älteren Erwachsenen geringer sein kann, sind Hochdosis-Grippe-Impfstoffe für Menschen ab 60 Jahren entwickelt worden, die einen besseren Grippeschutz benötigen. Die Stiko empfiehlt daher allen Personen ab 60 Jahren einen Hochdosis-Grippe-Impfstoff. 2. Welche Nebenwirkungen sind nach einer Grippeimpfung zu erwarten? Die eingesetzten Grippeimpfstoffe sind bewährt und gut verträglich. Typische Nebenwirkungen sind Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle. Manchmal treten auch Erkältungssymptome wie Fieber, Frösteln oder Kopfschmerzen auf. In der Regel sind diese harmlos und nach ein, zwei Tagen überstanden. 3. Wann sollte man sich impfen lassen? Am besten vereinbart man einen Impftermin für Oktober oder November. Die Impfung kann aber auch noch mitten in der laufenden Saison nachgeholt werden - bis in den Februar hinein. Denn jede verhinderte Grippeerkrankung zählt.

27.08.2021

Regelmäßige Bewegung spielt eine wichtige Rolle in der Diabetesprävention und wirkt sich zudem positiv auf den Testosteronspiegel aus. Foto: djd/DR. KADE/BESINS/Getty Images/Mustafa Arican

TESTOSTERONMANGEL ERHÖHT DIABETES-RISIKO

Wie eine Testosterontherapie die Stoffwechselkrankheit günstig beeinflussen kann

(djd). Das "Männlichkeitshormon" Testosteron fördert bei Männern nicht nur das Muskel- und Bartwachstum sowie Lust und Potenz. Es hat auch Auswirkungen auf den Stoffwechsel. So können zu niedrige Testosteronspiegel im Blut die Einlagerung von Bauchfett fördern und folglich die Entstehung von Übergewicht und Fettsucht (Adipositas) begünstigen. Da das Bauchfettgewebe wiederum testosteronhemmende Botenstoffe produziert, sinkt der Testosteronspiegel weiter ab und das Bauchfett kann nur schwer abgebaut werden. Zunehmende Fettdepots – besonders im Bauchbereich – gehen dann häufig mit weiteren Erkrankungen, wie Diabetes Typ 2, einher. Aktuelle Studie zeigt starken Zusammenhang Der Zusammenhang von Testosteronspiegel und Diabetes Typ 2 bei Männern wurde jetzt in der aktuellen australischen Studie "T4DM" ("Testosterone for Diabetes mellitus") genauer untersucht. Das Ergebnis: Mit einer Testosterontherapie, wie sie normalerweise zur Behandlung eines symptomatischen Testosteronmangels eingesetzt wird, lässt sich offenbar bei Prä-Diabetikern die Entstehung eines Typ-2-Diabetes verhindern oder bei kürzlich diagnostizierten Männern die Diabetesdiagnose wieder rückgängig machen. In die Studie waren ausschließlich Männer mit erniedrigten Testosteronspiegeln eingeschlossen, die gleichzeitig an einem "Lebensstil-Interventionsprogramm" teilnahmen. Der "anti-diabetische" Effekt des Testosterons war interessanterweise genauso gut oder sogar größer als bei der Einnahme des etablierten Antidiabetikums Metformin, stellten die Wissenschaftler fest. Das zeigt, wie wichtig es gerade für Männer mit Diabetes Typ 2 oder Prädiabetes (Diabetes-Vorstufe) ist, auf ihren Testosteronspiegel zu achten. Ist dieser bereits länger zu niedrig, fördert dies die Diabetesentwicklung. Männer ab 40, die bauchbetontes Übergewicht haben und sich wenig bewegen, sind besonders gefährdet. Erste Anhaltspunkte für einen Testosteronmangel kann ein anonymer Schnelltest auf www.mannvital.de geben. Bei Verdacht sollte man dann zeitig handeln und seine Testosteronwerte beim Arzt prüfen lassen. Sind sie zu niedrig, lässt sich das gut behandeln. Gängig sind Spritzen oder Testosteron-Gele, die einmal täglich auf die Haut aufgetragen werden. Vorbeugung auch durch mehr Bewegung Neben der Vermeidung von Übergewicht und dem Erhalt eines normalen Testosteronspiegels gibt es noch weitere Möglichkeiten, einem Diabetes Typ 2 vorzubeugen. Eine entscheidende Rolle dabei spielt ein gesunder Lebensstil: Regelmäßiger Sport und mehr Bewegung im Alltag, kombiniert mit einer ausgewogenen, fett- und zuckerreduzierten Ernährung, sind gute Ansatzpunkte.

27.08.2021

Homöopathische Arzneimittel unterstützen alle Strukturen des Bewegungsapparates für einen beschwerdefreien Rücken. Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium A. Pflüger

STARKER RÜCKEN MIT 60 PLUS

Was neben Bewegung hilft, um Beschwerden zu lindern und lange fit zu bleiben

(djd). Es gibt Tage, an denen dauert es einfach etwas länger, um „in die Gänge“ zu kommen – weil der Rücken sich bemerkbar macht. Es knackt, es zieht, es schmerzt. Zu den Ursachen gehören bei älteren Menschen vor allem Verschleißerscheinungen in Kombination mit Bewegungsmangel. Der Leidensdruck ist hoch: An durchschnittlich 14,8 Tagen pro Monat klagen über 70-Jährige über Rückenschmerzen, ergab die Studie "Burden 2020" zur Krankheitslast in Deutschland. Sanfte Hilfen für Knochen und Faszien Mit Rückenschmerzen beginnt oft ein Teufelskreis: Um Schmerzen zu verhindern, wird eine Schonhaltung eingenommen. Diese Inaktivität führt jedoch häufig zu weiteren Beschwerden der Muskeln, Sehnen und Knochen. Auch die Faszien, die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, können verkleben und jede Bewegung erschweren. Chemische Schmerzmittel sind dann meist keine Lösung, denn sie bekämpfen nicht die Ursache der Probleme, sondern lediglich das Symptom. Sinnvoller ist ein ganzheitlicher Ansatz, der den Bewegungsapparat dauerhaft dabei unterstützt, flexibel und geschmeidig zu bleiben. „Besonders bei Rücken- oder Gelenkschmerzen verordne ich daher ein homöopathisches Komplexmittel wie Ranocalcin“, erklärt Prof. Dr. Manfred Renner, Heilpraktiker aus Regenstauf (Bayern). „Die sechs mineralischen Wirkstoffe sorgen bei längerfristiger Einnahme für eine Stabilisierung von Knochen, Sehnen, Bändern und Bindegewebe. Zusätzlich haben sie entzündungshemmende Eigenschaften.“ In der Naturheilkunde gilt das Komplexmittel mit Kalzium auch als homöopathische Rückenstütze, weil es die Regeneration aller wichtigen Strukturen ankurbelt. Achtsam in Aktion bleiben In jedem Alter ist Bewegung wichtig – weil sie buchstäblich beweglich hält. Haus- und Gartenarbeit können bereits ein kleines Work-out sein. Schwimmen, Radeln und Nordic Walking stabilisieren Muskulatur und Wirbelsäule ebenfalls. Darüber hinaus haben sich gezielte Rückenübungen bewährt – Anregungen für zu Hause liefert zum Beispiel www.ranocalcin.de/15-uebungengegen-rueckenschmerzen. Diese drei zusätzlichen Tipps sorgen ebenso für einen starken Rücken: - Die richtige Haltung. Sie sollte möglichst aufrecht sein und nicht zu lange in derselben Position verharren. Kleine Pausen, in denen man ein paar Schritte geht und die Schultern kreisen lässt, wirken oft Wunder. - Dynamisches Sitzen: Zwischendurch macht ein Sitzball oder ein Balancekissen auf dem Stuhl den Rücken mobil. Vor allem der Rumpf und die Lendenwirbelsäule werden dadurch sanft trainiert. - Entspannung lernen: Weil auch Stress und psychische Belastungen Rückenschmerzen fördern können, darf die Entspannung nicht zu kurz kommen, etwa mit Yoga oder Autogenem Training.

27.08.2021

Gesunde Rezeptideen für das Intervallfasten liefert zum Beispiel das neue Kochbuch "Basisch Kulinarisch". Foto: djd/Jentschura International

STARKES IMMUNSYSTEM, WENIGER PFUNDE

So macht Fasten fit für den Herbst - sogar mit Langzeitwirkung

(djd). Den Körper noch einmal von Grund auf stärken, bevor es in Richtung Herbst und Winter geht - viele schwören dabei aufs Fasten. Laut dem Statistikportal Statista halten 65 Prozent der Deutschen den Nahrungsverzicht aus gesundheitlicher Sicht für sinnvoll. Haben sie recht? „Ja“, sagt Ernährungswissenschaftlerin und Heilpraktikerin Ute Jentschura aus Münster. „Fasten kann wie ein Reset auf den Organismus wirken und sehr positive Auswirkungen auf das Immunsystem und den Verlauf vieler Erkrankungen haben.“ Fasten als Therapie Durch den zeitlich begrenzten Nahrungsverzicht greift der Körper auf seine Reserven zurück. Er schaltet auf Reparaturmodus, Zellreinigung und Regeneration. Davon profitiert unter anderem das Immunsystem. Zahlreiche Studien belegen außerdem, dass Entzündungsreaktionen stark vermindert und körpereigene Schmerzstiller ausgeschüttet werden – für Schmerzpatienten eine wichtige Botschaft. Norwegische Forscher konnten zeigen, dass Beschwerden durch rheumatoide Arthritis nach einer einwöchigen Fastenphase und anschließender vegetarischer Ernährung deutlich nachlassen. Dieser Effekt hielt bis zu ein Jahr lang an. „Die Ernährungsumstellung nach dem Fasten spielt dabei eine große Rolle“, weiß Ute Jentschura. „Pflanzliche Kost wirkt im Körper basisch und hat damit auch eine entzündungshemmende Wirkung.“ Intervallfasten für Figur und Wohlbefinden „Eine Fastenkur ist keine Diät“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin. „Aber der Nahrungsverzicht ist eine Zäsur, die es leichter macht, den Speiseplan dauerhaft umzustellen. Weg von Weißmehl, Zucker und zu viel Fleisch, hin zu frischen, saisonalen und basischen Produkten.“ Das hinterlasse schnell Spuren auf der Waage. Wer es zu Hause ausprobieren möchte, findet zum Beispiel unter www.p-jentschura.com einen kostenlosen Fastenplan zum Download. Ebenso das Intervallfasten. Dabei gönnt man dem Körper 16 Stunden Verdauungspause, isst also beispielsweise nur zwischen 10 Uhr morgens und 18 Uhr. Danach ist Schluss, auch mit süßen Getränken und Alkohol. „Die lange Unterbrechung wirkt sich bei vielen positiv auf das Wohlbefinden aus, weil sie wieder ein Gespür für ihren Körper bekommen“, so Ute Jentschura. Die Methode habe auch bei Erkrankungen wie Diabetes Typ II einen großen Nutzen, weil die insulinproduzierende Bauchspeicheldrüse sich in der Nahrungspause erholen kann. „Nicht zu unterschätzen ist außerdem, dass man automatisch bewusster isst – das ständige Snacken hat ein Ende. Anregungen für leichte, basische Rezepte liefert zum Beispiel das Kochbuch "Basisch Kulinarisch" (Reformhaus/Bioladen).

27.08.2021

Häufiger Überanstrengung bei der Bildschirmarbeit kann mit einer passgenauen, biometrischen Homeoffice-Brille entgegengewirkt werden. Foto: djd/Rodenstock/Getty Images/PeopleImages (ACHTUNG: Bildnutzung begrenzt bis 31.12.22)

MEHR DURCHBLICK IM HOMEOFFICE

Eine biometrische Homeoffice-Brille erleichtert die tägliche Bildschirmarbeit

(djd). In einem zunehmend digital geprägten Alltag gehört langes Arbeiten am Bildschirm für viele Menschen zur Routine. Doch wer Stunde um Stunde vor dem PC sitzt, tut seinem Körper keinen Gefallen. Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Kopfschmerzen und trockene Augen gehören zu den gängigen Begleiterscheinungen. Sie belasten das allgemeine Wohlbefinden und senken die persönliche Konzentrationsfähigkeit. Um diesen Effekten entgegenzuwirken, können schon kleine Maßnahmen wirkungsvoll sein. Ausreichend zu trinken und regelmäßiges Aufstehen gehören ebenso dazu wie Entspannungsübungen. Um den stark beanspruchten Augen etwas Gutes zu tun, ist neben der Benetzung mit feuchtigkeitsspendenden Tropfen vor allem das Tragen einer biometrischen Homeoffice-Brille ratsam. Jedes einzelne Auge wird erfasst Denn speziell für die Arbeit am PC konzipierte Brillengläser können die Augen beim Blick auf dem Bildschirm unterstützen und ihre Leistungsfähigkeit steigern. Dies gilt in besonderem Maße für Gläser, die nicht nach dem branchenweit üblichen Standardaugenmodell berechnet werden. Denn lediglich zwei Prozent aller Augen entsprechen den Messdaten, die einem dieser Modelle zugrundliegen. Die überwiegende Mehrheit weicht vom Standard ab. Für passgenaue Gläser ist daher eine individuelle biometrische Vermessung der Augen erforderlich, bei der deren exakte Ausprägung ermittelt wird. Unter www.rodenstock.de sind Optiker zu finden, die mithilfe innovativer Technologie die Augen äußerst präzise und individuell vermessen. Dabei werden umfangreiche Datensätze mit Tausenden Messpunkten erfasst, auf deren Grundlage passgenaue biometrische Bildschirmgläser angefertigt werden. Eine biometrische Homeoffice-Brille macht den Unterschied Gemäß der biometrischen Vermessung berücksichtigen Homeoffice-Brillen des Glasherstellers Rodenstock die Entfernung zwischen Auge und Arbeitsbereich. Daher sind die Sehbereiche entsprechend optimiert. Das macht sich auch körperlich bemerkbar. Denn mit einer biometrischen Brille, die auf die individuellen Anforderungen eines Bildschirm-Arbeitsplatzes zugeschnitten ist, ist wieder eine lockere Kopfhaltung möglich. Auch Nacken, Schultern und Rücken können entspannen. Ein weiterer Vorteil ist die Blaulichtfilterbeschichtung des Brillenglases. Ob Tablet, Handy, Notebook oder PC: Alle Bildschirme strahlen künstliches blaues Licht aus, das den Biorhythmus negativ beeinflussen und zu Einschlafproblemen führen kann. Eine Reduktion des Blaulichts durch einen speziellen Filter kann dem entgegenwirken.

27.08.2021

Skeptischer Blick: Viele Menschen fürchten sich vor Schmerzen bei der Impfung. Foto: djd/www.paedia.de/Getty Images/Stefa Nikolic

LOCKER IN DEN IMPF-ENDSPURT

Ein Schmerzpflaster kann die Angst vor dem Piks nehmen

(djd). Endlich haben alle eine Chance: Die Priorisierung für die Coronaimpfung wurde aufgehoben, auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren dürfen sich einen Impftermin besorgen. Gerade in dieser Gruppe gibt es aber so einige, die noch schlechte Erfahrungen mit den Routineimpfungen beim Kinderarzt im Kopf haben und deshalb dem Gedanken an eine Nadel im Oberarm teils mit großer Angst entgegentreten. So haben fast zwei Drittel aller Kinder Impfangst, bei den Erwachsenen sind es immerhin 38 Prozent, die ebenfalls darunter leiden. Doch allein aus Furcht auf eine eigentlich gewünschte Coronaimpfung zu verzichten, kann auch keine Lösung sein. Schmerzen beim Impfen sind unnötig Um die Impfangst zu besiegen, kann es helfen, sich die Gründe dafür genauer anzusehen. In den meisten Fällen ist schlicht die Angst vor den mit der Spritze verbundenen Schmerzen schuld. Und zum Glück lassen sich diese mit einfachen Maßnahmen, die auch von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden, lindern oder ganz vermeiden. Eine davon ist eine lokale Betäubung der Einstichstelle. Hier hat sich die Anwendung eines Schmerzpflasters mit den schmerzstillenden Wirkstoffen Lidocain und Prilocain bewährt, die beispielsweise im Tapfi-Pflaster enthalten sind. Es ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und ganz einfach anzuwenden: Das Pflaster wird eine Stunde vor der Impfung auf die vorgegebene Hautstelle geklebt. Eine genaue Anweisung dazu gibt es unter www.paedia.de. Die Wirkstoffe betäuben die Einstichstelle. Direkt vor der Impfung wird es dann entfernt - und gleich darauf ist alles praktisch schmerzfrei überstanden. Betäubung wirkt auch bei Verzögerungen Die Wirkung des Schmerzpflasters wird nicht beeinträchtigt, wenn es im Impfzentrum länger dauert als vorgesehen oder beim Hausarzt ein Notfall dazwischenkommt. Es kann bis zu fünf Stunden aufgeklebt bleiben, ohne dass die Wirkung nachlässt, und auch nach dem Entfernen hält sie noch etwa zwei Stunden an. Wer es also geschafft hat, einen Impftermin zu ergattern, kann sich freuen, denn Angst vor der schmerzhaften Spritze ist kein Thema mehr.

27.08.2021

Elektromobile, die sich in Schrittgeschwindigkeit bewegen, dürfen generell auf Fußwegen fahren. Foto: djd/Ludwig Bertram

BARRIEREFREI URLAUB GENIESSEN

Trotz Handicap selbstbestimmt unterwegs

(djd). Neue Eindrücke sammeln, aufregende Erfahrungen machen und es sich einfach gut gehen lassen. Wenn es ums Verreisen geht, haben Urlaubswillige meist konkrete Vorstellungen. Mobilitätseingeschränkte Menschen hingegen sehen sich vor der Buchung mit zahlreichen Fragen konfrontiert: Welche barrierefreien Angebote gibt es, wie zugänglich sind Hotel oder Ferienwohnung sowie die öffentlichen Einrichtungen vor Ort? Zwar bemühen sich die meisten Museen, Gaststätten und Touristenmagnete zunehmend darum, allen einen Besuch zu ermöglichen, wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vorab im Internet recherchieren und Reiseveranstalter in Kenntnis setzen. Mit dem Elektromobil verreisen? Um vor Ort beweglich zu bleiben, sind Elektromobile immer gefragter. Es gibt verschiedene mit Strom aus dem Akku angetriebene Flitzer, die auch Seniorenmobile genannt werden. Doch viele Modelle, die zu Hause gute Dienste leisten, sind oft zu groß, um sie bequem zu transportieren. Zum Verreisen eignen sich eher kompakte und faltbare Fahrzeuge. Oder man entscheidet sich direkt vor Ort für ein Mietfahrzeug. Gerade in vielen deutschen Kurorten gehören diese ganz selbstverständlich zum Straßenbild - aber wie sieht es in den großen Städten aus? Die Internetseite www.meinhilfsmittel.de bietet eine gute Gelegenheit, sich vorab zu informieren. Im Verzeichnis aufgeführt werden Vermieter von Elektromobilen und anderen Hilfsmitteln in ganz Deutschland, nicht nur aus dem Mobilitätsbereich. Hilfsmittel vorausschauend einplanen Auch Rollatoren oder Rollstühle und sogar Pflegebetten können über die Plattform gemietet werden. Ausgewählte, verlässliche Fachgeschäfte, häufig Sanitätshäuser, bieten diesen Service an. Dort verfügt man über viel Erfahrung und steht allen Interessierten beratend zur Seite. Das passende Hilfsmittel lässt sich ganz einfach für einen bestimmten Zeitraum reservieren. Das funktioniert in München genauso gut wie am Timmendorfer Strand, in Berlin ebenso wie am Bodensee und nicht nur im Urlaub, sondern auch bei Kuraufenthalten oder dem Besuch bei Freunden oder Verwandten. So steht erholsamen Urlauben und geselligen Unternehmungen nichts mehr im Wege.

30.07.2021

Schlaganfall vermeiden: Ist das PFO die Ursache für einen Schlaganfall, kann diese Öffnung zwischen den Vorhöfen durch einen Eingriff verschlossen werden. Foto: djd/Abbott

VOM HERZ INS HIRN?

Kleines Loch im Herz als Risikofaktor für Schlaganfall – das rät der Experte

(djd). Ein Schlaganfall kann jeden Menschen treffen. Häufig ist eine verschlossene Arterie der Auslöser. Jedoch kann die Ursache auch in einem PFO, einem persistierenden Foramen ovale, liegen. Dabei handelt es sich um eine angeborene lappenförmige Öffnung zwischen den beiden Vorhöfen des Herzens, die jeder menschliche Embryo hat. Allerdings verschließt sich dieses Loch bei etwa 25 Prozent der Menschen nicht ganz. Ungeklärte Schlaganfälle In der Regel verursacht ein PFO kaum Probleme und bleibt oft unentdeckt. "Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass bei ungeklärten Schlaganfällen überproportional häufig ein PFO vorliegt", erklärt Chefarzt Professor Dr. Heyder Omran, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie am St.-Marien-Hospital in Bonn. Durch das kleine Loch kann ein Blutgerinnsel, das sich beispielsweise in der Becken- oder Beinvene gebildet hat, direkt an der Lunge vorbei in den linken Vorhof gelangen und von dort aus über die Aorta ins Gehirn, wo es die Gefäße verstopft. "Ein Gefäßverschluss ist für circa 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich", so Professor Omran. Während Herzrhythmusstörungen oder Verengungen der Halsschlagader zu den häufigsten Ursachen eines durch einen Gefäßverschluss ausgelösten Schlaganfalls zählen, sind etwa 40 Prozent davon ungeklärt. Mediziner sprechen dann von einem kryptogenen Schlaganfall. Bei vielen dieser Patienten lässt sich ein PFO nachweisen. Rettungsschirm spannen Um bei diesen Patienten einen erneuten Infarkt zu vermeiden, gibt es verschiedene Therapieoptionen - sowohl medikamentöse als auch interventionelle, das heißt durch einen katheterbasierten Eingriff. Die Wahl des Vorgehens sollte immer individuell abgestimmt werden. Bei einer Behandlung mit Medikamenten kommen Blutgerinnungshemmer zum Einsatz, die der Entstehung von Gerinnseln vorbeugen. "Seit mehr als 20 Jahren stehen darüber hinaus Systeme zum Verschluss des PFOs zur Verfügung. Sie haben gemeinsam, dass sie über einen Herzkatheter eingeführt und das Loch mit einem Schirmchen-Implantat wie dem Amplatzer PFO-Okkluder von Abbott verschließen", so der Chefarzt aus Bonn. Dieser Eingriff werde heute fast immer unter Sedierung durchgeführt und sei extrem sicher. Zudem konnten in den letzten Jahren mehrere Studien beweisen, dass diese Therapie insbesondere bei jüngeren Patienten und bei Patienten mit Risikomerkmalen der medikamentösen Therapie überlegen ist. "Daher empfehlen medizinische Fachgesellschaften gerade bei diesen Patienten eine interventionelle Therapie", erklärt Professor Dr. Omran. Weitere Informationen über Risikofaktoren und Behandlungsoptionen finden Betroffene auf www.vermeide-schlaganfall.de.

30.07.2021

Wenn beim Sport die Leistung der Muskeln abnimmt, kann das von einer belastungsbedingten Laktatazidose kommen. Foto: djd/Basica/Frank Boxler

NEUE ENERGIE FÜR SCHWERE BEINE

Basische Mineralstoffe können eine belastungsbedingte Übersäuerung vermeiden

(djd). Brennende Oberschenkel, bleischwere Beine: Es kann jedem passieren, sowohl dem Profi als auch dem Sporteinsteiger. Wenn sich die Sportbegeisterten ihre Kräfte nicht einteilen oder die Anstrengung im anaeroben Bereich extrem hoch ist, versagen die Muskeln sukzessive ihren Dienst. Das kann bei jeder Trainingsart passieren - beim Mountainbiken wie beim Joggen. Die überbelastungsbedingten Muskelprobleme sind nicht nur schmerzhaft, sie gehen auch mit einem steigenden Verletzungsrisiko einher. Mit einer Ernährungsumstellung den Energiestoffwechsel unterstützen Hinter der spürbaren Beeinträchtigung der Muskelleistung stecken meist größere Mengen Laktat. Dies ist das Salz der Milchsäure, das der Körper bei der anaeroben Energiegewinnung bildet und in die Blutbahn abgibt. Normalerweise baut der Organismus Laktat schon während der Belastungsphase wieder ab. Wenn sich jedoch nach einer gewissen Trainingszeit zu viel davon angehäuft hat, ist das Abbausystem überfordert. Es kommt zu einer Übersäuerung der Muskulatur - und die Leistung in den Muskeln sinkt. Gegen diese sportbedingte Laktatazidose lässt sich allerdings etwas tun. Die Münchner Ernährungswissenschaftlerin Dr. Tanja Werner empfiehlt eine basische Ernährung, die zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt beiträgt und den Energiestoffwechsel unterstützt. Unter www.basica.de sind zahlreiche Tipps für die Ernährungsumstellung zu finden. Als grobe Richtlinie für eine vornehmlich basische Ernährungsweise gilt: Die Hälfte der Lebensmittel auf dem Teller sollte aus Salat, Gemüse und Obst bestehen. Basisches kann Leistung der Muskulatur steigern Säurebildende Lebensmittel, zu denen vor allem eiweißreiche Produkte wie Fleisch, Fisch, Käse, Brot und Getreideprodukte zählen, sollten hingegen reduziert werden. Um den Körper zu unterstützen und einer Übersäuerung in den Muskeln vorzubeugen, kann die Zufuhr von basischen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie sie in Basica enthalten sind, sinnvoll sein. Den Produkten aus der Apotheke wurde kürzlich ein deutsches Patent zur Vorbeugung und Behandlung einer Laktatazidose erteilt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass sich eine zusätzliche Einnahme vor dem Sport positiv auf die Belastbarkeit der Muskulatur auswirken kann. Denn die basischen Mineralstoffe können für einen ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt, eine normale Muskelfunktion und einen funktionierenden Energiestoffwechsel sorgen. Wie Dr. Werner bestätigt, könnten die Präparate dazu beitragen, die Übersäuerung der Muskeln durch die Laktatbildung abzufangen und so die Leistungsfähigkeit der Muskulatur länger zu erhalten.

30.07.2021

Mit basischen Mineralstoffen lassen sich Diätkrisen beim Abnehmen umgehen. Foto: djd/Basica/Kalim - stock.adobe.com

PATENT ZUM ABNEHMEN

Basische Mineralstoffe können den Abbau von Bauchfett nachweislich steigern

(djd). Wer zu viel Gewicht auf die Waage bringt, hat häufig über Jahre mit den Pfunden zu kämpfen. Diätkrisen und Jo-Jo-Effekte machen es den Betroffenen schwer, ihr Wunschgewicht zu erreichen. Was viele nicht wissen: Übersäuerung ist eine typische Begleiterscheinung von Diäten. Während des Abnehmens sollte an eine ausreichende Versorgung mit basischen Mineralstoffen gedacht werden. Oft gehen neben der psychischen Belastung mit anhaltendem Übergewicht auch gesundheitliche Probleme einher. Je früher Betroffene also überzählige Kilos loswerden, desto besser. Doch wie? Ernährungswissenschaftler raten dazu, Lebensstil und Essgewohnheiten zu verändern. Grundsätzlich gilt es, sich besser von Ernährungsvorlieben wie Fast Food und bequemen Gewohnheiten wie "nach der Arbeit direkt aufs Sofa" Abschied zu nehmen. Unterstützende Wirkung bei der Gewichtsreduktion patentiert Damit das Abnehmen gelingt, sollte man ein gezieltes Diätprogramm mit Tipps, Rezepten und Bewegungsplan beherzigen. Dabei ist es wichtig, den inneren Schweinehund zu überwinden - auch, wenn es mal schwerfällt. Ganz individuell gibt die Rücksprache mit einem Arzt oder einer Diätberatungsstelle Orientierung. Bei einer Diät muss man wissen, was im Körper passiert: Bei einer kalorienreduzierten Ernährung gerät dieser in eine Übersäuerung. Beim Abbau von Körperfett entstehen sogenannte Ketosäuren - mit spürbaren Folgen: Der Fettabbau wird gebremst und der Energiestoffwechsel belastet. Um das zu verhindern, ist es wichtig, während des Abnehmens an eine ausreichende Versorgung mit basischen Mineralstoffen zu denken. Erst kürzlich wurde etwa den Produkten von Basica (aus der Apotheke) für die Verwendung bei der Gewichtsreduktion ein deutsches Patent erteilt. Mit den Präparaten kann der Körper überschüssige Säure abbauen. Dies unterstützt die erwünschte Gewichtsabnahme und sorgt für Energie und Wohlbefinden. Wie erkennt man eine Übersäuerung? Doch wie kann man eine Übersäuerung vermeiden? Welche Lebensmittel sind basisch, welche sauer? Und wie lässt sich der Energiestoffwechsel wieder leicht aktivieren? Unter www.basica.de gibt es einen Test zum Selbstcheck. Damit lässt sich herausfinden, ob Ernährungsgewohnheiten, Stress oder Bewegungsmangel eventuell eine Übersäuerung des Körpers verursachen. Ebenfalls zu finden sind dort Broschüren mit wertvollen Tipps und Hintergrundinformationen, leckeren Diätrezepten und einem 4-Wochen-Diätprogramm - zum Download oder gratis zum Versand.

30.07.2021

Souverän auftreten beim Vorstellungsgespräch: Nervositätsbedingte Schweißausbrüche sind da hinderlich. Foto: djd/Perspirex/Getty Images/Harbucks

AUSGESCHWITZT

Schweißflecken ade: Cool bleiben auch in stressigen Situationen

(djd). Ein wichtiges Vorstellungsgespräch, eine schwierige Prüfung, das langersehnte Date oder einfach ein anstrengendes Training: Es gibt viele Momente im Leben, die Schweißausbrüche provozieren. Oft sind Angst, Stress und Nervosität im Spiel, manchmal auch besondere Umstände wie Hitzewallungen in den Wechseljahren. Scharfes Essen kann ebenso Ursache sein wie eine grundsätzliche Veranlagung zu starkem Schwitzen. Breiten sich dann vor allem unter den Achseln feuchte Flecken aus und die Hände werden nass, ist das den Betroffenen meist sehr unangenehm. Hygiene und gezielte Behandlung Zwar ist Schwitzen ganz normal und dient der Abkühlung des Körpers, aber es macht nun einmal keinen guten Eindruck. Damit muss sich jedoch niemand abfinden. Denn um auch in aufregenden und anstrengenden Situationen cool bleiben zu können, lässt sich einiges tun. Eine penible Hygiene ist Voraussetzung. Wichtig ist es, die entsprechenden Stellen des Körpers täglich mit warmem Wasser und Seife zu säubern, um Schweißrückstände zu entfernen und der Geruchsbildung entgegenzuwirken. Auch ein Deo ist hilfreich, kann allerdings das Schwitzen nicht verhindern – im Gegensatz zu einem effektiven Antitranspirant wie Perspirex aus der Apotheke. Die Inhaltsstoffe des Roll-ons können über drei bis fünf Tage die Schweißproduktion signifikant reduzieren. Sie bilden einen Pfropf in den Schweißdrüsen, der sich nach und nach mit der natürlichen Hautabschuppung wieder löst. Entscheidend ist die korrekte Anwendung etwa zwei- bis dreimal die Woche vor dem Schlafengehen. Unter www.perspirex.de gibt es eine detaillierte Anleitung. Hände und Füße können mit einer entsprechenden Lotion behandelt werden. Körpernahe Kleidung und Schuhe sollten täglich gewechselt werden. Auf Herausforderungen vorbereiten Wer hingegen unter angst- oder nervositätsbedingten Schwitzattacken leidet, kann außerdem durch gute Vorbereitung oft besser mit Herausforderungen umgehen. Geht es um einen Vortrag, eine Prüfung oder ein Vorstellungsgespräch, sollte man sich gründlich in die Materie einarbeiten. Vor einem Rendezvous ist es sinnvoll, sich ein paar Gesprächsthemen zurechtzulegen. Zu mehr Gelassenheit können auch beruhigende Atemtechniken oder gezielte Autosuggestion beitragen.

30.07.2021

Wohl die meisten Menschen möchten gerne gegen Covid-19 geschützt sein. Doch viele fürchten sich vor Schmerzen bei der Impfung. Foto: djd/www.paedia.de/Unai Huizi Photography/shutterstock

IMPFANGST BESIEGEN, VOR CORONA SCHÜTZEN

Die Furcht vor Schmerzen durch die Spritze kann ein Pflaster nehmen

(djd). Millionen Menschen warten zurzeit darauf, endlich mit der Covid-19-Schutzimpfung an der Reihe zu sein und damit gegen die hochansteckende Krankheit geschützt zu werden. Doch so sehr der befreiende Piks herbeigesehnt wird – bei vielen ist auch Unbehagen oder sogar Angst vor dem schmerzhaften Nadelstich mit im Spiel. Denn internationalen Schätzungen zufolge leiden bis zu 38 Prozent der Erwachsenen unter Impfangst, gut jeder Fünfte davon sogar unter einer schweren Nadelphobie. Betroffene kostet es dann große Überwindung, trotzdem zur Impfung zu gehen. Nicht selten wird sie aus Angst vor der Spritze und damit verbundenen Schmerzen sogar ganz vermieden und damit ein unnötiges Risiko für die Gesundheit eingegangen. Keine Angst mehr vor der Spritze Die Ursache für Impf- und Nadelangst liegt oft in der Kindheit. Denn schlechte Erfahrungen mit schmerzhaften Injektionen – meist bei den Routineimpfungen im Kleinkindalter – graben sich tief ins Gedächtnis ein und können die Einstellung gegenüber Arztbesuchen und Impfungen ein Leben lang negativ beeinflussen. Hauptursache dafür sind die mit der Spritze verbundenen Schmerzen. Doch diesen wurde in Deutschland lange wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Im Gegenteil wurden sie oft bagatellisiert und als „kleiner Piks“ abgetan. Dabei sind Schmerzen bei geplanten Injektionen überhaupt nicht nötig und können mit einfachen Gegenmaßnahmen vermieden werden, die auch von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden. Dazu gehört zum Beispiel die Anwendung eines wirkstoffhaltigen Pflasters. Bewährt hat sich hier eine Wirkstoffkombination aus Lidocain und Prilocain, die etwa mit dem Schmerzpflaster Tapfi angewendet werden kann. Es ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, gut verträglich und wird einfach eine Stunde vor der Injektion aufgeklebt. So verliert die Coronaimpfung schnell ihren Schrecken. Wirkung auch bei Wartezeit Um das Schmerzpflaster richtig anzuwenden, erkundigt man sich vor einer geplanten Injektion am besten beim Arzt, welche Stelle betäubt werden soll. Bei der Covid-19-Impfung ist das in der Regel der Oberarm. Hinweise und Bilder zur Anwendung des Pflasters gibt es auch unter www.paedia.de. Sollte es beim Impftermin zu einer längeren Wartezeit kommen, macht das für die Schmerzreduzierung nichts aus. Das Pflaster kann bei Kindern ab einem Jahr und Erwachsenen bis zu fünf Stunden aufgeklebt bleiben, ohne dass die Wirkung nachlässt.

03.07.2021

Die Zahnbürste allein reinigt nur bis zu 60 Prozent der Zahnoberflächen, die Zwischenräume erreicht sie unzureichend. Für Abhilfe sorgen Interdentalbürsten. Foto: djd/www.tepe.com

GESUNDHEIT FÄNGT IM KLEINEN AN

Tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume für ein gesundes, nachhaltiges Lächeln

(djd). Kleine Dinge können Großes bewirken. Interdentalbürsten sind ein sehr gutes Beispiel dafür. Denn Zähneputzen allein beseitigt nur etwa 60 Prozent der bakteriellen Plaque auf den Zähnen. Erst die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit den kleinen Bürsten und Zahnseide sorgt für eine gründliche Mundhygiene, die wiederum zu einer besseren Allgemeingesundheit beitragen kann. Moderne Interdentalbürsten unterstützen aber nicht nur die Gesundheit - sie können durch eine umweltfreundliche Herstellung auch das Klima schonen. Verbesserung der CO2-Bilanz im Produktionskreislauf um 80 Prozent Interdentalbürsten des schwedischen Mundhygienespezialisten TePe beispielsweise werden nun mit nachwachsenden Rohstoffen und mit einem um 80 Prozent verminderten CO2-Fußabdruck gefertigt. Das erneuerbare Rohmaterial für den Griff und die Schutzkappe ist Kiefernöl, ein Nebenprodukt der regionalen skandinavischen Papier- und Zellstoffindustrie, welches nach dem Massenbilanz-Verfahren hierbei eingesetzt wird. Auch die Verpackungen spielen eine wichtige Rolle für die Ökobilanz und wurden im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig verbessert. Der Beutel der Bürsten wird nun zu 80 Prozent aus biobasiertem Polyethylen produziert und ist komplett recycelbar. Warum ist die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume so wichtig? Erst die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten sorgt dafür, dass so viel schädliche Plaque wie möglich entfernt wird. Denn bakterielle Plaque ist nicht nur Ursache für Karies, sondern kann auch zu Parodontitis führen. Über elf Millionen Deutsche leiden Schätzungen zufolge daran, es ist eine oft unerkannte Volkskrankheit. Entzündetes Zahnfleisch ist dabei nur der Anfang: Der gesamte Zahnhalteapparat wird angegriffen, in der Folge kann es unbehandelt zu Zahnverlusten kommen. Auch steht die Parodontitis in negativer Wechselwirkung mit Diabetes und sie kann durch die Ausbreitung bakterieller Entzündungen im Organismus zur Entstehung weiterer systemischer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. "Wer den Mundraum täglich gründlich reinigt, also zweimal täglich die Zähne putzt und täglich die Zahnzwischenräume reinigt, kann dem nächsten Kontrollbesuch beim Zahnarzt entspannt entgegensehen", erläutert Zahnmediziner Dr. Ralf Seltmann, Senior Manager Clinical Affairs bei TePe. Es lohnt sich jederzeit, diese Routine aufzunehmen. Bis aus dem guten Vorsatz eine regelmäßige Gewohnheit wird, vergehen Studien zufolge allerdings gut zwei Monate.

02.07.2021

Auch Stadtmenschen können jetzt den Bauernhofeffekt nutzen und wieder befreiter durchatmen. Foto: djd/Bencard Allergie/Tom Schlegel

SCHLUSS MIT DEM NIESEN AUF WIESEN

Heuschnupfengeplagte können jetzt den sogenannten Bauernhof-Effekt nutzen

(djd). Kaum sind die Frühblüher überstanden, kommt für viele Heuschnupfen-Patienten im Sommer der nächste Ärger: Jetzt gedeihen Gräser und bald folgen Kräuterpflanzen wie Ambrosia. Die Folgen für Allergiker: Niesen, laufende Nase und juckende Augen. Stadtbewohner haben ein deutlich höheres Risiko, an Allergien zu erkranken als jemand, der unweit eines Bauernhofs mit traditioneller Rinderhaltung lebt oder aufgewachsen ist. Man spricht vom "Bauernhof-Effekt". Kuhstallprotein kann spezifischen Nährstoffbedarf von Heuschnupfen-Patienten decken Doch warum sind „Landmenschen“ weniger gefährdet? Damit hat sich eine Wiener Forschungsgruppe um Professorin Erika Jensen-Jarolim lange beschäftigt und zwei wichtige Faktoren identifiziert. "Neben einem regelmäßigen Aufenthalt in der Nähe von Ställen mit traditioneller Kuhhaltung bereits in den ersten Lebensjahren spielt auch das Trinken von Rohmilch, also naturbelassener Milch, eine wichtige Rolle", so die Wissenschaftlerin. Das Forscherteam fand ein Protein, das in der Umgebung von Ställen, aber auch in Rohmilch vorkommt: Beta-Lactoglobulin. Patienten mit allergischer Rhinitis wie beispielsweise Heuschnupfen zeigen aktuellen Studien zufolge häufig einen Mangel an wichtigen Mikronährstoffen wie Eisen. Fehlen diese im Körper, kann das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten. Das kann zur Überreaktion auf eigentlich harmlose Stoffe wie Baum-, Gräser- oder Kräuterpollen führen. Beta-Lactoglobulin ist wie eine Tasche aufgebaut, in der es Mikronährstoffe wie Eisen, Zink und Vitamin A zu den Immunzellen transportieren kann. Dadurch kann der spezifische Nährstoffbedarf von Patienten mit allergischer Rhinitis gedeckt und allergische Symptome beruhigt werden. Bauernhof-Effekt auch in der Stadt Auf diesen Erkenntnissen basiert beispielsweise Immunobon von Bencard Allergie, auch "Kuhstallpille" genannt. Die Lutschtablette enthält Beta-Lactoglobulin aus Molke von Bio-Kuhmilch, kombiniert mit Eisen, Zink und Vitamin A. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.immunobon.com. Den positiven Effekt der "Kuhstallpille" bestätigten wissenschaftliche Studien. Nachforschungen an der Medizinischen Universität Wien in 2019 und 2020 zeigten bei Pollenallergikern eine deutliche Beruhigung der allergischen Symptome. Eine aktuelle Studie an der Charité in Berlin mit Hausstaubmilbenallergikern erzielte vergleichbare Ergebnisse. Die Lutschtablette macht den Bauernhof-Effekt fern vom Land verfügbar. Sie ist in Apotheken frei verkäuflich. Empfohlen wird eine Einnahme von mindestens drei Monaten, am besten sollte diese einen Monat vor der Pollenflugzeit beginnen. Die Kur kann aber auch starten, wenn schon allergische Beschwerden bestehen.

02.07.2021

Die Verantwortung für das heranwachsende Leben sorgt dafür, dass viele Schwangere ihre Ernährung umstellen. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/Bojan Bjedov - stock.adobe.com

GUT VERSORGT IN SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT

Ergänzende Mineralstoffzufuhr deckt Bedarf von Mutter und Kind

(djd). Schwangerschaft und Stillzeit sind ebenso spannende wie herausfordernde Phasen im Leben einer Frau. Doch das Bewusstsein, nicht mehr nur für sich selbst, sondern zusätzlich für ein weiteres Menschlein verantwortlich zu sein, sorgt für Verunsicherung. Schließlich wollen werdende Mütter ihren Nachwuchs von Anfang an bestmöglich versorgen. Wie muss ich mich ernähren, um meinem Kind ideale Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung zu bieten? Wie kann ich den Bedarf an Mineralstoffen in dieser körperlich wie mental anstrengenden Zeit optimal decken? Wie gehe ich mit Schlafmangel und innerer Anspannung während der Stillzeit um? Das sind Fragen, die jede werdende Mutter beschäftigen. Gesteigerter Magnesiumverbrauch Gynäkologen weisen darauf hin, dass einige Vitamine und Mineralstoffe für die Entwicklung des Babys essenziell sind. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollten Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit auf eine ausgewogene Ernährung mit Milchprodukten, Blattgemüse, Obst, Vollkornprodukten, dunklem Fleisch, Geflügel und Fisch umstellen. Weitere Tipps für eine gesunde Schwangerschaft sind unter www.diasporal.de zu finden. Nicht immer reicht die Nährstoffzufuhr über die Nahrungsaufnahme aus. Zum einen geht das Wachstum des Kindes mit einem steigenden Bedarf an Mineralstoffen wie Magnesium einher. Zum anderen sorgen Veränderungen im Stoffwechsel der werdenden Mutter für eine erhöhte Mineralstoffausscheidung über die Nieren. Nächtliche Wadenkrämpfe und Verspannungen können die Folgen sein. Diese Versorgungslücke kann eine ergänzende Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit schließen. Lebenswichtiger Baustein für Mutter und Kind Magnesium ist an vielen Prozessen im Stoffwechsel, im Nervensystem und bei der Zellteilung beteiligt. Daraus resultiert, dass es für das Wachstum des Babys und die Ausbildung von Knochen, Nervenbahnen und Gehirn unverzichtbar ist. Eine ausreichende Versorgung entspannt Muskeln sowie Nerven und kann zu einem beschwerdefreieren Schwangerschaftsverlauf beitragen. Werdenden Müttern wird geraten, mit der Einnahme so früh wie möglich zu beginnen und diese bis zum Ende der Stillzeit fortzusetzen. Empfehlenswert sind Präparate mit rein organischem Magnesiumcitrat wie das Trinkgranulat Magnesium-Diasporal 400 Extra (Apotheke). Der Wirkstoff wird vom Körper gut aufgenommen und ist schnell aktiv. Eine entsprechende Mineralstoffversorgung kann auch den gesunden Schlaf in der Stillzeit unterstützen. Denn die veränderte Lebenssituation geht häufig mit Schlafmangel, Stress und innerer Anspannung einher.

02.07.2021

Mitarbeiter etwa in der Landwirtschaft oder auf dem Bau sollten ganzjährig auf hohen UV-Schutz achten. Foto: djd/Galderma/scharfsinn86 - stock.adobe.com

IM AUSSENBERUF AUF UV-SCHUTZ ACHTEN

Heller Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung weltweit

(djd). Sonnenschein macht gute Laune, regt die Vitamin-D-Bildung an und lässt die Natur grünen und wachsen. Allerdings kann es auch schnell zu viel des Guten sein. So verursacht übermäßige UV-Strahlung bekanntermaßen Hautkrebs: Mehr als 200.000 Erkrankungen pro Jahr an hellem Hautkrebs gibt es allein in Deutschland, dazu kommen circa 28.000 Fälle von schwarzem Hautkrebs. Aus diesem Grund ist konsequenter Sonnenschutz so wichtig. Das gilt ganz besonders für diejenigen, die viel im Freien arbeiten. Vom Landwirt bis zum Profisportler Das sind an oberster Stelle Menschen in Outdoor-Berufen, zum Beispiel Beschäftigte in der Landwirtschaft oder der Baubranche, aber auch Gärtner, Mitarbeiter der Stadtreinigung, Hafenarbeiter sowie Profisportler und deren Trainerstab. Man denke hier etwa an Fußballer, Skisportler oder Radsportler. Sie alle sind durch ständige Sonnenexposition ganzjährig einem stark erhöhten Risiko ausgesetzt. Denn selbst im Winter dringen bis zu 90 Prozent der UVA- und UVB-Strahlen durch die Wolken und können zu Hautalterung, Hautkrebs und Augenschäden beitragen. In der warmen Jahreszeit ist die Gefahr noch höher. Um sich zu schützen, sollten daher gerade diese Menschen zur Prävention einige Punkte befolgen. Das beginnt mit einem medizinischen Sonnenschutz wie der Actinica Lotion, die eine klinisch nachgewiesene Wirksamkeit in der Vorbeugung von hellem Hautkrebs hat und daher auch den Deutschen Skiverband beim Profisport unterstützt. Die Lotion verfügt über einen Lichtschutzfaktor der höchsten Kategorie 50+, schützt vor UVA- und UVB-Strahlen und ist gut verträglich. Der Sonnenschutz sollte täglich aufgetragen und zwischendurch erneuert werden. Auf der Kampagnen-Website www.action-gegen-hellen-hautkrebs.de gibt es weitere Informationen sowie einen Selbsttest zur eigenen Risikobewertung. Wichtig ist es zudem, seine Haut stets gut zu beobachten und die Vorsorgetermine beim Dermatologen wahrzunehmen. Kopfbedeckung und gute Kleidung Damit noch nicht genug: Im Berufsalltag sind für Outdoor-Arbeiter eine Kopf-, Ohren- und Nackenbedeckung sowie eine gute Sonnenbrille dringend angeraten. Auch bietet dunkle, festgewebte Kleidung besseren UV-Schutz als helle und luftige. In der Sommerhitze ist es sinnvoll, so oft wie möglich den Arbeitsplatz in den Schatten zu verlegen, ganz besonders in der Mittagszeit. Ein guter Tipp sind zudem Überdachungen durch Sonnensegel oder -schirme. Häufig lassen sich die Arbeitsschichten auch in die Morgenstunden oder in den Abend verlegen.

02.07.2021

Werden geruchsbildende Bakterien effektiv bekämpft, duftet wieder alles frisch. Foto: djd/www.homedica.de/Getty Images/yacobchuk

SO RIECHT MAN DUFTE

Müffeln, nein danke: Unangenehmen Körpergerüchen lässt sich gut vorbeugen

(djd). Ob man jemanden "dufte" findet oder "nicht riechen kann", entscheidet oft tatsächlich die Nase. Denn jeder Mensch hat seinen ureigenen, genetisch bestimmten Körpergeruch, an dem schon Neugeborene ihre Mutter erkennen und der auch bei der Partnersuche wichtig ist. So weit, so natürlich. Doch wenn etwa durch starkes Schwitzen, bestimmte Lebensmittel wie Knoblauch, Inkontinenzprobleme, Stress, Angst oder Krankheit allzu intensive Gerüche ausgedünstet werden, empfinden das die meisten Menschen als sehr unangenehm. Dabei lässt sich mit ein paar Tipps der eigene Duft in angenehmem Rahmen halten. An schlechten Gerüchen sind Bakterien schuld Grundsätzlich sind natürlich eine gute Körperhygiene und das regelmäßige Wechseln der Kleidung wichtig. Denn der Körpergeruch entsteht nicht direkt durch den Schweiß oder andere Substanzen, sondern durch Bakterien, die sich davon ernähren und dabei müffelnde Gase freisetzen. Frisch gewaschene Haut und Kleidung kann also kaum riechen. Wichtig bei Hitze: Nie kalt duschen, da dies das Schwitzen stark ankurbelt. Lauwarmes Wasser kühlt besser und nachhaltiger. Reicht morgendliches Duschen nicht aus, um frisch durch den Tag zu kommen, kann dem erneuten Entstehen von Körpergeruch beispielsweise durch mikrobiologische Bodylotion oder mikrobiologisches Bodyspray von Homedica Naturkosmetik vorgebeugt werden. Neben pflegenden und beruhigenden Inhaltsstoffen wie Sanddornöl oder Dexpanthenol enthalten sie spezielle Mikroorganismen, die biologische Substanzen auf der Haut vollständig zersetzen, ohne dabei Gerüche zu verursachen. Infos dazu gibt es auch unter www.homedica.de. Bei regelmäßiger Anwendung kann eine Depotwirkung eintreten, die bis zu 14 Stunden für eine Geruchsneutralisierung sorgt. Vorsicht mit Rauch, Fisch und Parfüm Zusätzlich zum eigenen Körpergeruch können auch durch externe Faktoren olfaktorische Belästigungen entstehen. So lässt kalter Zigarettenrauch, der in Kleidung und Haaren hängt, viele zurückschrecken. Wer das Rauchen einstellt, den mögen deshalb schnell mehr Menschen gut riechen. Bei der Arbeit mit stark riechenden Produkten, etwa Fisch, kann das Tragen von Handschuhen dafür sorgen, dass der Geruch sich nicht in der Haut festsetzt. Und nicht zuletzt sollten Deos und Parfüms immer nur sparsam eingesetzt werden. Denn der eigene Lieblingsduft muss nicht jedem gefallen.

03.06.2021

Unangenehme Muskelbeschwerden sorgen häufig dafür, dass Untrainierte die Motivation verlieren. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/iStockphoto/Milan Gucic

SO KÖNNEN SPORTEINSTEIGER MUSKELBESCHWERDEN VERMEIDEN

Wer seine Muskeln mit Mineralstoffen versorgt, ist bestens vorbereitet

(djd). "No Sports" lautet das bekannte Motto, das viele Bewegungsmuffel mit dem ehemaligen britischen Premierminister Winston Churchill teilen. Wie eine Umfrage von Statista von 2016 bis 2020 ergeben hat, treiben allein in Deutschland fast 30 Millionen Menschen keinen Sport, knapp 13 Millionen Deutsche sind nur einmal im Monat oder seltener sportlich aktiv. Dies mag unterschiedliche Gründe haben: Antriebslosigkeit, fehlender Spaß an der Bewegung oder schlicht Bequemlichkeit. Tatsache ist jedoch, dass Sport die Gesundheit fördert. Der Einstieg in regelmäßige körperliche Aktivität fällt allerdings schwer. Wer den inneren Schweinehund überwindet, um sich sportlich zu betätigen, bereut dies sogar oft. Denn der Körper reagiert bei Untrainierten unter Umständen erst einmal mit unangenehmen Muskelbeschwerden. Verspannungen deuten auf Unterversorgung hin Wer längere Zeit nicht aktiv war, fühlt sich am nächsten Tag oft unbeweglich und steif. Das hat seinen Grund. Neben regelmäßiger Bewegung ist eine optimale Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen wie Magnesium wichtig für den Aufbau und Erhalt eines gesunden und muskulösen Bewegungsapparates. Muskelverspannungen, die auch schon während der sportlichen Betätigung auftreten können, sind typische Symptome einer Unterversorgung. Unter www.diasporal.de liefert das Themenspecial "Magnesium & Sport" wertvolle Tipps und Infos. Hier werden auch Hintergründe erklärt, warum es für die körperliche Leistungsfähigkeit von Aktiven so wichtig ist, regelmäßig hochdosiertes Magnesium zuzuführen. So machen sportliche Herausforderungen von Anfang an mehr Spaß Eine ausreichende Magnesiumversorgung ist für sportlich aktive Menschen von besonderer Bedeutung, weil der Körper beim Training Flüssigkeit und Mineralien verliert. Je nach Trainingsintensität kann der tägliche Bedarf bei Sportlern auf das Zwei- bis Dreifache der üblicherweise von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Zufuhr (je nach Alter und Geschlecht zwischen 300 und 400 mg Magnesium) ansteigen. Mit einem körperfreundlichen Trinkgranulat wie Magnesium-Diasporal 400 Extra aus der Apotheke können die Muskeln schon im Vorfeld optimal versorgt und auf die Belastung vorbereitet werden. Das Powermineral ist wichtig für die Entspannung der Muskulatur, die Regeneration und den Energiestoffwechsel. Direkt nach jeder körperlichen Betätigung, den Magnesium- und Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen, ist die beste Vorbereitung für die nächste sportliche Herausforderung. So bekommt der innere Schweinehund weniger "Futter" und das Sporteln macht mehr Spaß.

02.06.2021

Der quälende Drang sich zu kratzen, kann Lebensqualität, Konzentrations- und Leistungsvermögen einschränken. Foto: djd/www.mavena.com/de/Tharakorn arunothai/123RF

ENDLICH FREI VON JUCKREIZ

Sanft, aber effektiv gegen trockene und gereizte Haut vorgehen

(djd). Termine, To-do-Listen und der ganz normale Wahnsinn: Unser Alltag ist oft herausfordernd, sodass wir ihn gut organisieren müssen. Doch was, wenn wir dabei nie so ganz bei der Sache sind, weil die Haut ständig spannt und juckt? Und gerade in der Nacht, wo die Ablenkungen fehlen, wird das zu einem Problem mit Folgen. Der unerträgliche Drang zum Kratzen hält uns wach, an erholsame Nachtruhe ist nicht zu denken. Konzentrationsstörungen und Leistungsabfall können dann das tägliche Leben etwa bei der Arbeit oder in der Schule stark beeinträchtigen. Umso wichtiger ist es, möglichst schnell Abhilfe zu schaffen. Gestörte Hautbarriere macht anfällig Dazu sollte man wissen: Quälender Juckreiz entsteht nicht nur infolge von Insektenstichen oder bei chronischen Entzündungen wie Neurodermitis, sondern auch bei trockener oder sensibler Haut, die überempfindlich auf eigentlich harmlose Substanzen reagiert. Durch eine Störung der Hautbarriere können Wasser und Fettstoffe nicht genügend gebunden werden. Fremdstoffe dringen ein und bedingen einen Kreislauf aus Jucken und Kratzen, der oft nur durch eine kortisonhaltige Creme zu stoppen ist. Als Alternative bietet sich beispielsweise die neue Mavena B12 Lotion für atopische und sensible Haut an. Sie kann die Körperhülle beim Aufbau wichtiger Schutzfunktionen stärken. Die naturbasierte Kombination aus Vitamin B12, Phytolipid-Komplex und pflegenden Ölen aus Mandeln, Avocado und Holunderkern zeigte sich in einer aktuellen Anwendungsstudie als effektiver Juckreizstopper. Nach vierwöchiger Anwendung berichteten die Teilnehmenden von einer Reduktion des Juckreizes um durchschnittlich 88 Prozent, 64 Prozent waren sogar beschwerdefrei. Mit größter Vorsicht pflegen Grundsätzlich gilt, sensible Haut immer mit äußerster Vorsicht zu behandeln. Viele Tipps und Infos gibt es hierfür unter www.mavena.com/de/juckende-haut. So sollte sie möglichst nur mit lauwarmem Wasser gewaschen werden – heißes entzieht zusätzlich Feuchtigkeit. Aggressive Peelings sind tabu. Anschließend nicht trocken rubbeln, sondern nur mit dem Handtuch sanft abtupfen. Ratsam ist auch ein gut verträglicher Lichtschutzfaktor für jeden Tag. Verzichten sollte man hingegen auf Pflegeprodukte mit Duft- und Farbstoffen.

02.06.2021

Trübe Aussichten oder guter Ausblick? Die Bewertung kann auch vom Testosteronspiegel im Blut abhängen. Foto: djd/DR. KADE/BESINS/Getty Images/PierreDesrosiers

VOM HORMONTIEF INS STIMMUNGSTIEF

Ein Testosteronmangel kann Männer depressiv machen

(djd). Rund jeder fünfte Mann über 50 hat Beschwerden aufgrund eines zu niedrigen Testosteronspiegels, bei den über 65-Jährigen ist es im Schnitt sogar jeder Vierte. Die bekanntesten Symptome sind Erektionsprobleme, sexuelle Unlust oder körperliche Leistungsschwäche. Weniger bekannt ist, dass auch depressive Verstimmungen oder Depressionen ein Zeichen dafür sein können, dass es am Männerhormon mangelt. Denn Testosteron wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche, indem es mentale Stärke, Zuversicht und Durchsetzungskraft fördert. Sind die Testosteronwerte zu niedrig, können vermehrt depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit auftreten, die sich oft erst nach und nach einschleichen. Liegt den Beschwerden ein Testosteronmangel zugrunde, kann man diesen durch die ursächliche Beseitigung des Hormonmangels mittels Testosterontherapie behandeln. Einfacher Selbsttest gibt Anhaltspunkt Insbesondere Männer ab 40 Jahren, die sich über längere Zeit niedergeschlagen, traurig oder antriebslos fühlen oder deren Selbstvertrauen spürbar gesunken ist, sollten deshalb rechtzeitig aktiv werden. Denn mit der richtigen Behandlung können sie nicht nur für sich selbst eine höhere Lebensqualität erreichen, auch die Familie, Freundschaften und das Arbeitsumfeld profitieren. Als ersten und einfachen Schritt kann man unter www.mannvital.de online einen einfachen, anonymen Selbsttest durchführen und so schnell abklären, ob möglicherweise ein Testosteronmangel die Ursache sein könnte. Trifft dies zu, sollte als zweiter Schritt der Hausarzt beziehungsweise ein Urologe oder Androloge aufgesucht werden. Dieser kann mit einem Bluttest den Hormonspiegel bestimmen. Liegt er zu niedrig, lässt sich durch eine Testosteronbehandlung Abhilfe schaffen. In der Praxis bewährt haben sich insbesondere Testosteron-Gele zum Auftragen auf die Haut oder intramuskuläre Testosteron-Spritzen. Wirksamkeit in Studien belegt Verschiedene Studien haben gezeigt, dass bei Männern mit Testosteronmangel und Depressionen die Stimmungslage durch eine Therapie mit dem männlichen Sexualhormon deutlich verbessert werden kann. An diese Möglichkeit sollte deshalb immer gedacht werden, bevor zu voreilig oder gar irrtümlich mit Antidepressiva behandelt wird. Aber auch dann, wenn sich der Verdacht eines Testosterondefizits nicht bestätigen sollte, ist es wichtig, seelische Tiefs beim Arztbesuch anzusprechen. Das fällt gerade Männern oft schwer, doch es lohnt sich. Denn für die meisten psychischen Probleme gibt es effektive Behandlungsmöglichkeiten, mit denen das Leben wieder schöner und leichter wird.

02.06.2021

Kontaktlinsen können beispielsweise dann eine gute Wahl sein, wenn man ein aktives Leben führt. Foto: djd/CooperVision/Westend61/Roger Richter

ALTERNATIVE MIT DEM GEWISSEN ETWAS

Kontaktlinsen könnten für viel mehr Brillenträger eine komfortable Option sein

(djd). Etwa 44 Millionen Menschen in Deutschland tragen im Alltag ständig oder gelegentlich eine Brille - auf Kontaktlinsen greifen dagegen nur gut 3,6 Millionen Personen ab 14 Jahren zurück. Diese Zahlen aus dem Jahr 2020 veröffentlichte Statista, die entsprechende Umfrage wurde vom IfD Allensbach durchgeführt. Tatsächlich können Kontaktlinsen für Brillenträger eine attraktive Alternative sein, denn sie schenken Bewegungsfreiheit und ein Stück Lebensqualität. Kontaktlinsen für die ganze Familie Fast alle Menschen, unabhängig von der Art der Fehlsichtigkeit und des Alters, können Kontaktlinsen tragen. Es gibt sie für Kurz- und Weitsichtige, aber auch für Personen mit einer Hornhautverkrümmung, einem sogenannten Astigmatismus. Kontaktlinsen können beispielsweise dann eine gute Wahl sein, wenn man viel Sport treibt. Wer oft auf dem Rennrad unterwegs ist oder regelmäßig ins Fitnessstudio geht, muss sich nicht mehr um die Brille kümmern, um eine klare und stabile Sicht zu haben. Auch Sportsonnenbrillen, die gerne von Radsportlern genutzt werden, sind relativ teuer, wenn man sie mit Sehstärke erwirbt. Kauft man sich dagegen seine Sonnenbrille ohne Stärke in den Gläsern und trägt Kontaktlinsen, kann man Geld sparen. Ein weiterer Punktgewinn bei allen schweißtreibenden Aktivitäten: Kontaktlinsen können weder verrutschen noch beschlagen. Von CooperVision etwa gibt es mit der Biofinity-Familie Kontaktlinsen für jeden Anspruch, sogar speziell für lange Bildschirmarbeitszeiten. Allen Silikonhydrogel-Linsen gemeinsam ist, dass sie stets feucht und dadurch komfortabel auf dem Auge bleiben. Dank der Materialbeschaffenheit eigenen sie sich für ein dauerhaftes Tagestragen. Informationen dazu gibt es unter coopervision.de/kontaktlinsen/biofinity-familie. Zusätzliche Benetzungstropfen werden in der Regel nicht benötigt. Auch für die Arbeit an Bildschirmen eignen sich vor allem Linsen aus Silikonhydrogel, da sie eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit garantieren und die Augen so optimal atmen können. Neu ist zudem die Linse Biofinity toric multifocal für Menschen ab 40 mit einer Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit. Diese Kontaktlinse kombiniert die Korrektur der Hornhautverkrümmung und der Alterssichtigkeit in einem. Die richtige Pflege der Kontaktlinsen Ganz wichtig sind die tägliche Reinigung und Desinfektion von Kontaktlinsen. Ein nicht ordnungsgemäßer Umgang beim Reinigen ist häufig die Ursache für Augeninfektionen und andere Probleme. Wenn man die Kontaktlinsen nicht trägt, sollte man sie stets im Pflegemittelbehälter mit der entsprechenden Reinigungslösung aufbewahren. Weitere wertvolle Tipps zur Pflege geben die Hersteller im Internet.

02.06.2021

Menschen mit MS sollten das Gespräch mit der Neurologin oder dem Neurologen aktiv mitgestalten. Das erhöht die Chancen auf eine optimale Therapie. Foto: djd/Sanofi/stock.adobe.com

SO GELINGT MS-PATIENTEN DAS ARZTGESPRÄCH

Gute Kommunikation ist wichtig für den Therapieerfolg bei Multipler Sklerose

(djd). Für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ist ihr behandelnder Neurologe meist der wichtigste Ansprechpartner im Kampf gegen die Krankheit. Ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient und eine gelingende Kommunikation sind dabei extrem wichtig. Denn nur, wenn der Neurologe über die Beschwerden und Probleme des Patienten genau informiert ist, kann er die Behandlung optimal an dessen Leben und persönliche Verhältnisse anpassen. Für Betroffene ist es allerdings nicht immer leicht, offen zu sprechen, denn viele Themen im Zusammenhang mit MS sind stark schambehaftet – etwa, wenn es um Sex oder Blasenprobleme geht. Der erste Schritt für ein gelungenes Gespräch ist daher, sich klar zu machen: Der Arzt steht auf der Seite des Patienten und möchte so gut wie möglich helfen, Tabuthemen ist er gewohnt und sieht sie ganz neutral. Die wichtigsten Fragen notieren Sinnvoll ist es außerdem, sich vor dem Termin Notizen zu machen, in denen man wichtige Fragen und die mögliche Herangehensweise festhält. Unterstützung dafür gibt der „Leitfaden für das Gespräch mit dem Arzt“ unter www.ms-begleiter.de. Auf dem interaktiven Notizblock kann man seine Gedanken zu verschiedenen Fragen festhalten, zum Beispiel zu besonders schwierigen Gesprächsthemen, den größten Sorgen, den wichtigsten Prioritäten oder der Zufriedenheit mit der Therapie. Das Ganze lässt sich dann herunterladen und ausdrucken. So geht man gut vorbereitet in die Praxis und kann mehr für sich erreichen. Das Patientenportal bietet außerdem viele weitere Informationen und Serviceleistungen rund um die Krankheit MS sowie eine Zeitschrift und Infobroschüren. „Verstärkung“ zum Termin mitnehmen Wer beim Arztbesuch trotz guter Vorbereitung unsicher ist und sich nicht selbstbewusst Gehör verschafft, kann auch in einem Rollenspiel mit einem Freund oder Angehörigen üben, seine Anliegen vorzubringen. Besonders bei den ersten Neurologenterminen ist es auch empfehlenswert, sich eine vertraute Person als Unterstützung mitzunehmen. Das gibt nicht nur Sicherheit, vier Augen und Ohren sehen und hören auch mehr als zwei. Die Begleitung kann mit darauf achten, dass wichtige Fragen nicht unter den Tisch fallen, oder sie kann bei peinlichen Themen den Rücken stärken. Fühlt der MS-Patient sich dadurch sicherer und entspannter, ist es auch einfacher, neue Informationen aufzunehmen und Entscheidungen zu treffen.

26.04.2021

Es ist Grillzeit! Damit üppiger Genuss nicht auf den Magen schlägt, sollte man vorsorgen. Foto: djd/Dr. Kade/Getty Images/skynesher

WENN DER GRILLGENUSS SAUER AUFSTÖSS

Sodbrennen kann die Freude am Brutzeln und Schlemmen verderben

(djd). Kaum lässt das Wetter es zu, steigt in Gärten, auf Balkonen und Terrassen der Rauch auf. Es ist Grillzeit. Schon dieser herrliche Duft nach gebratenem Fleisch, würzigen Kräutern und delikaten Soßen lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und meist wird dann auch reichlich aufgetischt: ein paar Würstchen als Appetizer, saftiges Steak oder Burger und dazu eine Auswahl üppiger Nudel- und Kartoffelsalate. Und natürlich dürfen Knoblauchbrot mit leckeren Dips und Eis zum Nachtisch nicht fehlen. Hat man dann kräftig zugelangt, folgt die „Rache“ nicht selten auf dem Fuße: Völlegefühl und vor allem quälendes Sodbrennen. Das Feuer in Brust und Hals besiegen Das brennende Gefühl in Brust und Hals entsteht durch einen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre, wenn der Schließmuskel (Sphinkter) zwischen beiden nicht mehr richtig schließt. Fettes, schweres Essen und Alkohol gehören zu den häufigsten Auslösern des sogenannten Refluxes. Aber auch Nikotin, Bewegungsmangel, Übergewicht, Stress oder zu enge Kleidung, die auf den Bauch drückt, können das Auftreten begünstigen. Um das unangenehme saure Aufstoßen zu unterbinden, stehen verschiedene Mittel zur Verfügung. Eine schnelle Soforthilfe sind Antazida, weil sie ohne Umwege und direkt im Magen überschüssige Säure binden. Schichtgitterantazida wie der Wirkstoff Magaldrat – etwa in Riopan Magengel oder Kautabletten aus der Apotheke – neutralisieren immer nur so lange die Säure, bis der optimale pH-Wert von 5 erreicht ist. Erst wenn der Wert erneut sinkt, wird der Wirkstoff wieder freigesetzt. So kann nicht nur Sodbrennen rasch gestoppt werden, sondern auch die normale Magenfunktion erhalten und die Selbstheilung unterstützt werden. Bewusster essen und trinken Allerdings lässt sich oft schon mit den entsprechenden Grillgerichten vorbeugen. Das sollten besonders diejenigen beachten, die zu Sodbrennen neigen – ein Selbsttest und magenfreundliche Rezeptideen finden sich unter www.riopan.de. So gibt es zu fettem Fleisch und Würsten viele schonende Alternativen: Mageres Geflügel wird exotisch gewürzt zu einem Leckerbissen. Fisch mit Knoblauch, Zitrone und frischen Kräutern ist ein echter Hochgenuss. Und ein leichter Gemüse-Quinoa-Salat bietet sich dazu als ein bekömmlicher Begleiter an. Als Dessert kommt dann säurearmes Obst auf den Teller. Statt Wein, Bier oder Schnaps sind alkoholfreie Alternativen empfehlenswert – möglichst ohne Kohlensäure, etwa ungesüßter Eistee oder stilles Wasser. Dann stößt der Grillabend nicht so schnell sauer auf.

26.04.2021

Vorsicht beim Baden und Waschen: Es sollten möglichst kein Schaum und Wasser tiefer ins Ohr gelangen. Foto: djd/Vaxol Ohrenspray/Getty Images/Maria Mikhaylichen

KINDEROHREN SANFT PFLEGEN

Bei der Reinigung ist besondere Umsicht gefragt

(djd). Gerade Kinder produzieren häufig übermäßig Ohrenschmalz. Viele Eltern fühlen sich dann versucht, die bräunlich-klebrige Masse gründlich zu entfernen – und greifen zu Wattestäbchen. Doch HNO-Ärzte warnen ausdrücklich vor deren Gebrauch. Die Stäbchen können leicht das noch so kleine, aber komplexe Gehörsystem verletzen. Auch warmes Wasser und Seife sind nicht geeignet, um die Ohren zu reinigen. Denn die fettlösende Wirkung würde die Schutzschicht angreifen. Wichtig ist es nämlich, sich klarzumachen, dass Ohrenschmalz (Cerumen) kein Schmutz ist. Es handelt sich um ein wachsartiges Sekret des Gehörgangs, welches die empfindliche Haut schützt und das Eindringen von Krankheitserregern verhindert. Daher muss es nur bei einer vorhandenen Überproduktion vorsichtig entfernt werden. Ohrenschmalzpfropf vermeiden Wattestäbchen allerdings können neben den erwähnten Verletzungen auch dazu führen, dass Ohrenschmalz tiefer in den Gehörgang an das Trommelfell gedrückt wird. Hier trocknet es dann oft ein und bildet einen unangenehmen Pfropf, was wiederum das Hörvermögen und damit die gesunde Entwicklung beeinträchtigen kann. Aufgrund der spezifischen Struktur des äußeren Gehörgangs von Kindern ist es daher mitunter ratsam, die Selbstreinigung zu unterstützen. Sanfte Pflege und Reinigung ermöglicht etwa ein spezielles Ohrenspray wie Vaxol aus der Apotheke. Es enthält hochwertiges Olivenöl in pharmazeutischer Qualität und wird mittels eines einfachen Sprühsystems wohldosiert ins Außenohr abgegeben. Hier fördert es die Aufweichung und den natürlichen Entfernungsprozess von Ohrenschmalz. Dabei ist das Spray bereits für Kinder ab einem Jahr geeignet. Unter www.vaxol.de finden Eltern eine genaue und bebilderte Anleitung zur richtigen Anwendung. Achtung beim Baden Vorsicht ist auch geboten beim Planschen in der Badewanne. Die meisten kleinen Kinder lieben es. Dennoch sollten Mama und Papa darauf achten, dass möglichst kein Wasser, Schaum oder Shampoo in die Ohren gelangt, also der Kopf oberhalb der Wasseroberfläche gehalten wird. Wird die Ohrmuschel dennoch nass, was beim vergnügten Spritzen und beim Haarewaschen natürlich leicht passieren kann, sollte sie mit einem weichen Handtuch abgetrocknet werden. Grundsätzlich gilt es zudem, die lieben Kleinen regelmäßig dem Arzt vorzustellen und die Ohren checken zu lassen.

26.04.2021

Klein, aber gefährlich: Der Stich einer Zecke kann schwere gesundheitliche Folgen beim Menschen verursachen. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Shutterstock/fotoupro

VOR DIESEM STICH SOLLTE MAN SICH SCHÜTZEN

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Zecken

(djd). Durch den Stich einer Zecke können etwa 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen werden. Am bekanntesten sind die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose, die zu bleibenden gesundheitlichen Schäden führen können. Zecken sind nicht nur im Frühjahr und Sommer aktiv, sondern bei anhaltend warmer Witterung auch im Herbst und im Winter. Wo lauern Gefahren, wie kann man sich schützen, und was ist bei einem Zeckenstich zu tun? Hier sind Antworten auf die wichtigsten Fragen. Wo lauern Gefahren durch Zecken? Wer im Wald spazieren geht, am grünen Ufer eines Sees picknickt oder durch eine Blumenwiese streift, ist sich der Gefahr durch Zecken meist bewusst. Aber: Zecken lauern oft auch im eigenen Garten, im Park und auf dem Sportplatz. Bei Untersuchungen fanden Wissenschaftler der Universität Hohenheim in einzelnen Gärten im Großraum Stuttgart bis zu 800 Tiere in einer halben Stunde. Nicht nur auf verwilderten Grundstücken in Waldnähe, sondern auch in kleinen, akkurat gepflegten Stadtgärten tummelten sich die Blutsauger. Wie kann man sich gegen Zecken schützen? Ein wirksamer Schutz vor Zecken ist also nicht nur beim Spaziergang wichtig, sondern auch bei der Gartenarbeit. Beim Aufenthalt in der Natur oder beim Werkeln im heimischen Grün sollte man lange, hautbedeckende Kleidung und geschlossenes Schuhwerk tragen. Socken sollten über die Hose gezogen werden, um es den Zecken schwerer zu machen, an den Beinen hoch zu krabbeln. Wer zusätzlich vorbeugen möchte, kann Kleidung und Haut mit insektenabweisenden Mitteln einsprühen. Das Repellent Anti Brumm Forte etwa schützt fünf Stunden vor Zecken, ist dermatologisch getestet und bei sparsamer Dosierung schon für Kinder ab drei Jahren geeignet. Mehr Informationen gibt es unter www.antibrumm.de. Neben dem Einsatz von Zeckenschutzmitteln sollte man außerdem prüfen, ob man in einem FSME-Risikogebiet lebt und sich gegebenenfalls gegen FSME impfen lassen. Das Robert-Koch-Institut stellt unter www.rki.de eine aktuelle Karte der Risikogebiete zur Verfügung. Was tun bei einem Zeckenstich? Bei einem Zeckenstich sollten die Parasiten möglichst hautnah, langsam und kontrolliert mit einer Zeckenkarte, Pinzette oder Zeckenzange entfernt werden. Kein Benzin, keinen Nagellackentferner und keinen Alkohol anwenden. Dies erhöht das Risiko der Übertragung von Erregern. Nach dem Entfernen die Stellen mit Alkohol oder jodhaltiger Salbe desinfizieren. Wenn Rötungen an der Einstichstelle nicht zurückgehen oder sich ausbreiten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt, wenn die Einstichstelle stark anschwillt, schmerzt, heiß wird, pocht - oder Symptome wie Fieber oder Gliederschmerzen auftreten.

26.04.2021

Bei den 18- bis 35-Jährigen sind Frauen deutlich häufiger von einem Schlaganfall betroffen als Männer. Foto: djd/CBC Health/Getty Images/Ben Schonewille

JUNG, LEBENSFROH – UND PLÖTZLICH SCHLAGANFALL

Im Alter zwischen 18 und 35 Jahren sind besonders Frauen gefährdet

(djd). Ein Schlaganfall trifft nicht nur alte Menschen: Studien aus den USA und Europa weisen darauf hin, dass bei konstanter Gesamtzahl der Fälle die Zahl der jungen Schlaganfallpatienten steigt. Bei Menschen unter 35 Jahren sind oft angeborene Gesundheitsprobleme wie ein Herzfehler oder Gerinnungsstörungen die Ursache. Betrachtet man die Geschlechter einzeln, sind zwischen 18 und 35 Jahren Frauen besonders stark betroffen. Der Grund sind hier oft Einwirkungen von außen, wie das Rauchen in Zusammenhang mit der Einnahme der Pille. Auch eine Migräne mit begleitenden Wahrnehmungsstörungen steigert das Risiko für Frauen. Nicht zuletzt haben Schwangere, vor allem während der Entbindung, ein höheres Schlaganfallrisiko als nicht-schwangere Frauen im gleichen Alter. Sofort mit der Therapie beginnen Altersunabhängig zählt bei einem Schlaganfall jede Minute. Je schneller die betroffenen Patienten ins Krankenhaus in eine Stroke-Unit kommen, desto größer ist die Chance auf Überleben und spätere Genesung. Jüngere Patienten überwinden zudem eher Lähmungen und Sprechstörungen, sodass wieder ein weitgehend normales Leben möglich ist. Voraussetzung dafür ist eine intensive Therapie mit Krankengymnastik, Bewegung und Sprachtherapie. Der Faktor Psyche spielt nach dem Schlaganfall ebenfalls eine wichtige Rolle. Den Lebens- und Kampfeswillen des Patienten wieder zu wecken, dazu können Kinder, Familienangehörige und Freunde viel beitragen. Wer nach Therapien sucht, die auf die direkte Regeneration von geschädigten Gehirnarealen zielen, wurde bislang nicht fündig. Jetzt wird allerdings unter der medizinischen Leitung von Priv.-Doz. Dr. Nils H. Thoennissen in München eine neue, regenerative Therapie angeboten: die intravenöse Infusion von Nabelschnurblutzellen. Die Methode basiert auf der Forschungsarbeit von Prof. Joanne Kurtzberg an der Duke University in North Carolina. Sie entdeckte, dass damit eine Verbesserung der Schlaganfallfolgen erreicht werden kann. Hohes Potenzial von Nabelschnurblut Nabelschnurblut enthält neben vielseitig wirkenden Stammzellen auch zahlreiche Immunzellen, die stark anti-entzündlich wirken. Weitere wichtige Bestandteile sind hoch regenerative Proteine und Botenstoffe. Die neue Therapie wird in Kooperation mit der CBC Health Klinik angeboten – mehr Informationen dazu gibt es unter www.cbchealth.de. Zurzeit wird sie leider noch nicht von den Krankenkassen übernommen. Ziel der Studien von Kurtzberg ist, dass diese Therapie zu einer von Kassen akzeptierten Behandlung in der rehabilitativen Medizin wird.

26.04.2021

In Ostasien wird Roter Reis bereits seit Jahrhunderten verwendet. Foto: djd/sanitas/natashamam35 - stock.adobe.com

CHOLESTERIN IM GRIFF

Mit natürlichen Mitteln lässt sich der Erhalt normaler Werte unterstützen

(djd). Cholesterin ist für unseren Körper lebenswichtig. Es dient nicht nur als ein maßgeblicher Baustein der Zellmembranen, sondern auch als Ausgangsstoff für die Produktion von wichtigen Stoffen wie Gallensäuren, Hormonen und Vitamin D. Einerseits wird Cholesterin vom Körper selbst gebildet, andererseits durch die Nahrung aufgenommen, zum Beispiel aus Eiern, Butter, Fleisch und Milchprodukten. Ein Übermaß kann allerdings schädlich sein, besonders wenn es sich um das „schlechte“ LDL-Cholesterin handelt. So gilt ein zu hoher Cholesterinspiegel als Risikofaktor für die Entstehung von Arteriosklerose und kann das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Roter Reis aus Ostasien Zu einem normalen Cholesterinspiegel kann jeder durch eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung – am besten Ausdauersport – selbst beitragen. Auch das Naturprodukt Roter Reis wird in Ostasien schon seit Jahrhunderten verwendet – mehr Informationen dazu unter www.cholesterin-control.de. Roter Reis entsteht durch die Fermentation von Reis durch einen Schimmelpilz namens Monascur purpureus, der neben einem roten Farbstoff auch den Stoff Monacolin K bildet. Dieser trägt laut offizieller Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei. Wissenschaftler der Universität von Kalifornien fanden in einer Studie heraus, dass durch die Gabe von rotem Reis das LDL-Cholesterin um 22 Prozent sank, während das HDL, also das „gute“ Cholesterin, unverändert blieb. Die Wirkweise beruht offenbar darauf, dass ein Enzym in der Leber gehemmt wird, welches für die Cholesterinbildung verantwortlich ist. Dadurch können die Produktion verringert und der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Bei Kapseln auf Qualität achten Die Naturstoffe des roten Reises gibt es auch als Kapsel in der Apotheke. Hier sollte auf gute Qualität geachtet werden. Wichtig ist vor allem ein konstanter Monacolin-K-Anteil. Auch eine mögliche Belastung mit dem nierenschädigenden Citrinin sollte ausgeschlossen sein. Empfehlenswert ist eine Kombination von rotem Reis mit Artischocken- und Knoblauchextrakt in Bioqualität, etwa in Cholesto-Aktiv+. Nicht geeignet ist roter Reis für Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche und Menschen mit Leber-, Nieren-, Gallen- oder Muskelproblemen. Bei der Einnahme von cholesterinsenkenden Arzneimitteln (Statinen) ist es zudem ratsam, die ergänzende Gabe von rotem Reis mit dem behandelnden Arzt abzuklären.

23.03.2021

Sowohl vor als auch nach einer Coronaimpfung sollte ein Abstand von 14 Tagen zu anderen Impfungen liegen. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Shutterstock/Yuganov Konstantin

ES GIBT NOCH MEHR ALS NUR COVID-19

Auch in der Pandemie den Schutz vor anderen Krankheiten nicht vernachlässigen

(djd.) Immer mehr Menschen erhalten mittlerweile eine Covid-19-Schutzimpfung. Das verspricht weniger Angst und mehr Normalität im Leben. Doch gerade ältere und vorerkrankte Personen sind nicht nur durch Corona bedroht. So steigt mit den Lebensjahren ebenfalls die Gefahr, an anderen Infektionskrankheiten zu erkranken. Ein Beispiel ist die Gürtelrose. Das Fatale daran: Die bei Corona bewährten AHA-Regeln schützen nicht vor einem Ausbruch der Erkrankung. Denn fast jeder über 60-Jährige trägt den Gürtelrose-Erreger bereits in sich, da es sich hierbei um das gleiche Virus handelt, welches auch Windpocken auslöst. Nach überstandener Erkrankung ruht es versteckt im Körper und kann viele Jahre später als Gürtelrose wieder ausbrechen. Impfabstände richtig einhalten Gürtelrose ist keinesfalls harmlos, sondern eine überaus schmerzhafte Erkrankung. Sie kann gerade im Alter zu schweren, langwierigen Verläufen oder gar Krankenhausaufenthalten führen. Seit 2018 wird deshalb von der Ständigen Impfkommission (STIKO) eine Impfung für Personen ab 60 Jahren sowie für Menschen ab 50 mit einer Grunderkrankung oder Immunschwäche empfohlen. Wie die STIKO weiterhin betont, kommt diesen allgemeinen Präventionsmaßnahmen gerade während der Corona-Pandemie zum Schutz der Gesundheit große Bedeutung zu. Impflücken, die zum Ausbruch vermeidbarer Krankheiten führen, sollten geschlossen werden. Wer zur Risikogruppe gehört, wird dazu ermutigt, seinen Hausarzt auf eine Gürtelroseimpfung anzusprechen. Dieser verabreicht diese zweimal im Abstand von mindestens zwei und maximal sechs Monaten – mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.impfen.de/guertelrose. Für alle, die bereits einen Corona-Impftermin erhalten haben, gilt: Sowohl vor als auch nach diesem Termin sollte nach der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts ein zeitlicher Abstand von mindestens 14 Tagen zu anderen Impfungen liegen.

22.03.2021

Über die Behandlungsoptionen bei Wechseljahresbeschwerden fühlt sich jede zweite Frau nur mittelmäßig oder schlecht informiert. Foto: djd/www.kade.de/Getty Images/Westend61

JEDE DRITTE FRAU LEIDET IN DEN WECHSELJAHREN

Über Behandlungsoptionen fühlen sich viele nicht ausreichend informiert

(djd). Die Wechseljahre sind zwar nur eine normale Lebensphase, können Betroffenen aber ganz schön zu schaffen machen. So gaben in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von Dr. Kade/Besins 37 Prozent der befragten Frauen zwischen 45 und 60 Jahren an, dass sich ihr Gesundheitszustand in dieser Zeit verschlechtert habe. Bei 34 Prozent ging es mit der emotionalen Verfassung bergab. Die meistgenannten Beschwerden waren Hitzewallungen (72 Prozent) und Schlafstörungen (51 Prozent). Auch trockene Haut/Schleimhäute, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung und Libidoverlust betrafen je mehr als 30 Prozent der Befragten. Mit Fragen zum Frauenarzt Frauen wünschen sich verständlicherweise etwas anderes: Für fast alle gehören beschwerdefreie Gesundheit (98 Prozent) sowie ein guter Schlafrhythmus (96 Prozent) zu einer hohen Lebensqualität dazu, für mehr als die Hälfte ein erfülltes Sexleben (58 Prozent). Trotzdem denken immer noch viele, dass sie die Wechseljahre tapfer durchstehen müssen, so die Erfahrung der Hamburger Frauenärztin und Endokrinologin Dr. med. Anneliese Schwenkhagen: "Ich empfehle aber, sich mit gezielten Fragen an ihren Arzt oder ihre Ärztin zu wenden und zu erfahren, was man gegen diese Beschwerden unternehmen kann, um wieder mehr Lebensqualität zu erfahren." Als Vorbereitung auf den Arztbesuch kann der Meno-Check unter www.wechseljahre-verstehen.de nützlich sein. Zusätzlich finden sich auf der Website viele Informationen zum Thema HRT. Diese werden oft dringend gewünscht, denn beim Wissen um die Behandlungsoptionen von Klimakteriumsbeschwerden gibt es deutliche Defizite: Nur jede Dritte (36 Prozent) aller in Deutschland lebenden Frauen zwischen 45 und 60 Jahren glaubt, sich gut auszukennen, genau die Hälfte sieht sich mittelmäßig bis schlecht informiert, 14 Prozent sagten "weiß nicht". Jede Vierte hat inmitten der Fülle von Informationen die Orientierung verloren, welche Empfehlungen sinnvoll sind und welche nicht. Therapiemöglichkeiten teils ungenutzt So würden laut der Ärztin Hormonersatztherapien (HRT) immer noch pauschal mit bestimmten gesundheitlichen Risiken in Verbindung gebracht. Wissenschaftliche Erkenntnisse bildeten das aber nicht ab. "Hat eine Patientin klimakterische Beschwerden, überwiegen die Vorteile einer Hormonersatztherapie meist gegenüber den vergleichsweisen geringen Risiken", so Schwenkhagen. Trotzdem beschäftigen sich die meisten Frauen (68 Prozent) erst mit der Möglichkeit einer HRT, wenn sie die Beschwerden kaum noch aushalten. Und nur rund jede Zweite nutzt Lebensstiländerungen wie gesunde Ernährung oder Sport und Bewegung, um ihr Befinden zu verbessern. Mit besserer Aufklärung wäre hier noch deutlich Luft nach oben.

22.03.2021

Wärme kann bei Blasenentzündung zusätzlich die Beschwerden lindern. Foto: djd/Cystinol/COLOURBOX

VORSICHT, ZUGLUFT!

Wenn es die Blase kalt erwischt

(djd). „Tür zu, es zieht!“: Dieser häufige Ausruf hat seine Berechtigung. Denn die kühle Luft, die uns in Bahnhofshallen, Fluren, Treppenhäusern, Büros und Wohnräumen trifft, kann tückisch sein. Auf leichte Luftströmungen reagiert unser Temperatursinn nicht im gleichen Maße wie auf eisiges Wetter. Langsam und stetig kühlt der Körper aus. Häufig versäumt man es, sich rechtzeitig zu schützen und aufzuwärmen. Unbemerkt ziehen sich dann die Blutgefäße in den betroffenen Körperpartien zusammen. Die Durchblutung leidet und damit auch das Immunsystem, denn die Immunzellen und sonstige wichtige Abwehrstoffe im Körper gelangen schlechter an die Stellen, wo es Krankheitserreger zu bekämpfen gilt. Nässe fördert diesen Prozess, deshalb fangen wir uns bei Schmuddelwetter oder nach schweißtreibendem Sport in Kombination mit Zugluft besonders leicht Infekte ein. Der kalte Luftstrom kann eine Reihe von Beschwerden wie Muskelverspannungen, etwa den typischen steifen Nacken, begünstigen. Die Atemwege werden empfänglicher für Erkältungsviren und die Harnwege kann es ebenfalls „kalt erwischen“. Tragen wir obendrein zu dünne Kleidung oder sitzen auf kalten Oberflächen, kann der Unterleib noch rascher auskühlen. Wenn sich die Blase erkältet Ständiges „Müssen“ bei geringen Urinmengen und Schmerzen beim Wasserlassen sind typische Anzeichen dafür, dass die Abwehr kapituliert und die Blase sich entzündet hat. Vor allem Frauen sind von Blasenentzündungen häufig betroffen, da die weibliche Anatomie es den Erregern leichter macht, die Harnwege zu erobern. Fast immer handelt es sich bei den Verursachern um Bakterien, allen voran E. coli. Eine gute Behandlungsmöglichkeit bei Harnwegsinfekten bietet die Einnahme von Bärentraubenblätter-Extrakt, der etwa als Cystinol akut rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Es enthält antibakteriell und anti-entzündlich wirkende Pflanzenstoffe, welche die Auslöser einer Blasenentzündung bekämpfen und schmerzhafte Symptome lindern können. Viel trinken und Wärme unterstützen die Heilung. Oft können durch diese pflanzliche Therapie Antibiotika vermieden werden. Zugluft vermeiden, Körper warmhalten Um Zugluft zu vermeiden, sollten Fenster nicht dauerhaft gekippt, sondern regelmäßig einige Minuten weit geöffnet werden. Wenn es zu kalt wird, hilft das „Zwiebelprinzip“ mit mehreren Lagen. Mehr Tipps gibt es unter www.cystinol.de. Auch für unterwegs können wir uns rüsten: Wenn Lüftungsanlagen in Bahnen und Bussen viel Wind machen und die Luft stark abkühlt, hilft es, warme Kleidung zu tragen oder eine Decke bereitzuhalten. Gegen kalte Sitzflächen gibt es isolierende Sitzunterlagen für unterwegs.

22.03.2021

Radfahren kann die Schmerzen von Arthrosepatienten lindern. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Monkey Business-Fotolia

FIT FÜRS RAD

Ideal bei Arthrose: Tipps für gelenkschonende Fahrradtouren

(djd). Sonne im Gesicht und Wind im Rücken: Die warme Jahreszeit ist wie gemacht für ausgedehnte Ausflüge mit dem Fahrrad. Tatsächlich erlebt das Radfahren einen echten Boom. Der Zweirad-Industrie-Verband ZIV verzeichnet seit Jahren dynamische Zuwächse. Kein Wunder, denn Radeln macht nicht nur gute Laune, sondern ist auch gesund. Neben Herz und Kreislauf profitiert vor allem der Bewegungsapparat vom Tritt in die Pedale. Gerade Arthrosepatienten können so Schmerzen lindern und die Funktionsfähigkeit ihrer Gelenke verbessern. E-Bikes werden immer beliebter Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich hier die modernen E-Bikes beziehungsweise Pedelecs. Diese ermöglichen gleichmäßige Bewegungsabläufe ohne starke Belastung. Es gilt jedoch immer: Um die Gelenke zusätzlich zu unterstützen und fit für längere Touren zu machen, ist eine gute Vorbereitung wichtig. So sollte jeder Radler stetig die körperliche Dehnbarkeit und Koordinationsfähigkeit trainieren, damit beim Auf- und Absteigen vom Fahrrad keine Stürze passieren. Weiterhin spielt eine sinnvolle Nährstoffversorgung der Gelenke eine große Rolle. Studien zeigen, dass die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden mit Hagebuttenextrakt in Trinkampullen wie CH-Alpha Plus aus der Apotheke zur Gelenkgesundheit beiträgt. Die rund 550 Teilnehmer einer aktuellen Praxisstudie bestätigen die positiven Effekte, angefangen bei einer Verbesserung der Beweglichkeit bis hin zu einer Reduktion der Schmerzen. News und weitere Infos gibt es unter www.ch-alpha.de. Der nächste Punkt für gesundes und sicheres Radeln ist eine gute Ausrüstung. Dazu gehören ein Helm, fest am Fuß sitzende Schuhe, wettergerechte Kleidung und gegebenenfalls eine (Sonnen-)Brille. Diese schützt die Augen auch vor Fahrtwind, schließlich erreicht man gerade mit E-Bikes teils hohe Geschwindigkeiten. Fahrradzustand immer checken Auch das Fahrrad selbst muss top in Schuss sein. Also vor dem Start Licht und Bremsen checken, die Kette ölen und die Reifen gut aufpumpen. Luftpumpe, Flickzeug plus Werkzeug sowie ein sicheres Schloss sollten ebenfalls auf jeder Tour dabei sein. Die Sattelhöhe stellt man am besten so ein, dass sich auch in unterster Stellung mit der Ferse das Pedal gut erreichen lässt. Der Lenker sollte etwas höher sein, für eine möglichst aufrechte Position des Oberkörpers. Bei einer Handarthrose ist es wichtig, auf einen bequemen Lenker und eine leicht zu bedienende Schaltung zu achten.

22.03.2021

Beim Lesen auf dem Sofa oder Basteln am Tisch bleiben mit der Lupenhalbbrille die Hände frei. Foto: djd/A. Schweizer

KLEINE GLÄSER, GROSSER EFFEK

Bei Sehschwäche helfen Lupenhalbbrillen auf praktische und dezente Art

(djd). Kommt es durch Augenerkrankungen oder Alterungsprozesse zu Seheinschränkungen, gilt meist: je größer, desto besser. Denn mit einer ausreichenden Vergrößerung lassen sich oft auch kleine Details wieder erkennen. Lupen gehören deshalb zu den am häufigsten verordneten Sehhilfen. Sie sind in den verschiedensten Ausführungen von der einfachen optischen Handlupe über Modelle mit LED-Beleuchtung bis hin zur vollelektronischen mit digitaler Kamera erhältlich. Nicht selten ist es Betroffenen jedoch unangenehm, sich durch die Nutzung solcher Hilfen als sehbehindert zu „outen“. Außerdem werden fürs Nähen, Basteln oder Handwerken beide Hände benötigt. Dann kann eine Lupenhalbbrille die Lösung sein. Fast wie eine Lesebrille Lupenhalbbrillen sehen fast so aus wie eine ganz normale Lesebrille, können das betrachtete Objekt aber um ein Mehrfaches vergrößern. Das geringe Gewicht und die unauffällige Form sorgen für eine hohe Akzeptanz und machen sie gleichzeitig zu einem beliebten Begleiter für unterwegs. Einer der größten Vorteile ist aber, dass die Hände frei bleiben und man entspannt auf dem Smartphone tippen oder eine Nadel einfädeln kann. Schicke und zeitlose Modelle gibt es etwa von Schweizer Optik – sowohl in Ausführungen mit einem als auch mit zwei Lupengläsern. Sie sind in individuellen Brillenglasstärken erhältlich und können zusätzlich mit weiteren Extras wie UV- oder Blaulichtfiltern ausgestattet werden. Zertifizierte Fachoptiker – Adressen finden sich unter www.schweizer-optik.de – beraten bei der Auswahl und passen die Lupenhalbbrille genau den persönlichen Wünschen an. Für gute Beleuchtung sorgen In der eigenen Wohnung lässt sich der Komfort beim Lesen und Arbeiten zusätzlich erhöhen, indem man das Umfeld entsprechend anpasst. So empfiehlt sich etwa ein Lesepult oder ein Arbeitstisch, um Winkel und Entfernung beim Lesen oder Handarbeiten optimal anpassen zu können. Ganz wichtig ist auch eine gute Beleuchtung in ausreichender Lichtstärke. Hier hat sich in den letzten Jahren die LED-Technik durchgesetzt, mit der blendfreie Helligkeit sogar in verschiedenen Lichtfarben erreicht werden kann. Denn je nach Augenproblem wird manchmal kaltweißes Licht mit hohem Blauanteil, manchmal warme Beleuchtung mit mehr Rotanteilen als angenehm empfunden.

22.03.2021

Ob Birke, Löwenzahn oder Ambrosia: Von Februar bis Oktober können Pollen unterwegs sein. Foto: djd/Spenglersan/Kzenon - stock.adobe.com

IMMUNSTARK DURCH DIE ALLERGIEZEIT

So lässt sich die Heuschnupfensaison besser überstehen

(djd). Hurra, die schöne Jahreszeit ist da! Aber mit ihr leider auch die neue Nies- und Schniefsaison für Heuschnupfenpatienten. Erst starten die Frühblüher Hasel, Weide und Birke mit der Verbreitung ihrer Pollen, im Laufe des Sommers folgen dann zahlreiche weitere allergieauslösende Pflanzen, zum Beispiel Gräser, Getreide wie Roggen und Kräuter wie Spitzwegerich, Beifuß und die besonders aggressive Ambrosia. Manch einer kommt so von Februar bis Oktober kaum zur Ruhe. Das überschießende Immunsystem regulieren Heuschnupfen, medizinisch auch allergische Rhinitis genannt, ist die am weitesten verbreitete allergische Erkrankung. Laut Allergieinformationsdienst wurde er bei 15 Prozent der Erwachsenen und 11 Prozent der Kinder und Jugendlichen schon einmal diagnostiziert. Die Ursache ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems, das eigentlich harmlose Stoffe wie Pflanzenpollen, Hausstaub oder Tierhaare als gefährlich einstuft und oft heftig bekämpft. Die Folge sind Niesattacken, geschwollene Schleimhäute und juckende, tränende Augen. Da das die Lebensqualität auf Dauer empfindlich beeinträchtigt, ist Abhilfe gefragt. So lassen sich die Symptome beispielsweise mit verschiedenen Medikamenten bekämpfen, und eine Hyposensibilisierung kann den Körper an einzelne Allergene gewöhnen und so unempfindlicher machen. Einen anderen Ansatz bietet das vom Robert-Koch-Mitarbeiter Dr. Carl Spengler entwickelte Kolloid K. Es enthält speziell ausgesuchte Antigene und Antikörper in verdünnter Form, die das körpereigene Immunsystem regulieren und damit die Allergiebereitschaft senken sollen – mehr dazu auch unter www.spenglersan.de. Damit können nicht nur die Symptome gelindert werden, sondern allergische Reaktionen ganz ausbleiben. Langfristiges Abwehrtraining Wer jetzt anfängt, sich die Augen zu reiben und ständig zum Taschentuch zu greifen, kann die Behandlung sofort starten. Die Lösung wird einfach mehrmals täglich in die Ellenbeuge oder direkt in die Nase gesprüht. Über mehrere Pollensaisons fortgesetzt, wird auf diese Weise das Abwehrsystem immer besser trainiert und die Furcht vor dem nächsten Niesanfall irgendwann vielleicht völlig überflüssig.

26.02.2021

Blutdruck messen und Werte online durchgeben: Mehr als jeder Zweite denkt, dass durch solche Möglichkeiten Arztbesuche in Zukunft seltener nötig werden. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/humonia

LIEBER PC ALS PRAXIS

Deutsche gehen in der Pandemie seltener zum Arzt und behandeln sich öfter selbst

(djd). Die Corona-Pandemie hat einen starken Einfluss auf das Gesundheitsverhalten der Menschen in Deutschland. So geben fast zwei Drittel (62 Prozent) an, wegen kleinerer Beschwerden seltener zum Arzt zu gehen. Eine Routineuntersuchung hat bereits nahezu jeder Dritte (30 Prozent) schon einmal verschoben, um nicht in eine Praxis zu müssen. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Sanofi Gesundheitstrends, für den das Meinungsforschungsinstitut Nielsen repräsentativ rund 1.000 Menschen hierzulande befragt hat. Rezeptfreie Medikamente und Telemedizin Wer seltener zum Arzt geht, versucht sich oft anders zu helfen: So betreiben zum Beispiel 38 Prozent der Befragten verstärkt Selbstdiagnose und -behandlung und recherchieren dafür viel im Internet. Frauen (41 Prozent) und junge Erwachsene unter 40 (48 Prozent) sind hier überdurchschnittlich aktiv. Fast die Hälfte (46 Prozent) setzt seit der Pandemie außerdem öfter auf Selbstmedikation, zum Beispiel mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke. Auch hier stimmten Frauen und jüngere Menschen öfter zu als Männer und ältere Befragte. Wird doch ein Arzt benötigt, vertrauen einige Menschen bereits auf neue Technologien. Etwa zwei von zehn Befragten (17 Prozent) haben schon die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung genutzt. Auf dieses Angebot griffen Männer mit 20 Prozent deutlich öfter zu als Frauen mit 15 Prozent. Auch das Alter spielt eine große Rolle: Während sich von den 18- bis 29-Jährigen fast vier von zehn schon einen „gelben Zettel“ am Telefon besorgt haben, war es bei den 50- bis 69-Jährigen nicht einmal jeder Zehnte. Ähnlich sieht die Situation bei Online-Sprechstunden oder telemedizinischer Beratung aus: Diese haben 18 Prozent bereits genutzt, auch hier liegen die jungen Befragten vorne. Blick in die Zukunft Obwohl die Mehrheit die neuen Technologien noch nicht nutzt, denkt über die Hälfte (55 Prozent), dass Besuche in der Arztpraxis in Zukunft seltener nötig sein werden – etwa durch Video- und Telefonsprechstunden sowie die elektronische Übermittlung von Gesundheitsdaten wie Blutzucker oder Blutdruck. Gut drei Viertel der Befragten (77 Prozent) glauben außerdem, dass infolge der Corona-Pandemie verstärkte Hygienemaßnahmen erhalten bleiben werden. Fast genauso viele meinen, dass das Abstandhalten zu anderen noch lange das soziale Miteinander beeinflussen wird. Zwei von drei Menschen sehen eine positivere Bewertung von Impfungen voraus. All diesen Aussagen stimmen junge Menschen allerdings deutlich seltener zu als Ältere.

26.02.2021

Schnupfen, Halsweh, Husten: Gegen lästige Erkältungssymptome ist schnelle Abhilfe erwünscht. Foto: djd/Linda/Getty Images/Evrim Ertik

SECHS SOS-TIPPS BEI ERKÄLTUNGEN

Auch in der Corona-Pandemie bleiben typische Infekte nicht aus

(djd). Wer in diesen Tagen über Schnupfen, Halsweh oder Husten klagt, denkt nicht selten: „Habe ich jetzt Corona?“. Das ist verständlich. Gibt es nicht eine Richtlinie, wann es Corona sein könnte und wann eine normale Erkältung? Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln: „Das wäre schön, wenn wir das wüssten. Tatsächlich weiß das aber keiner. Oft wird vom Verlust des Geschmackssinns berichtet, aber ein verlässlicher Hinweis ist das nicht. Es gibt keine Richtlinie, außer der, dass wenn man keine großen Feiern oder etwaige Risikobegegnungen hatte, wir erst einmal von einer normalen Erkältung ausgehen." Trinken, gurgeln, beruhigen Ist das der Fall, ist vor allem gewünscht, die Symptome schnell loszuwerden. „Die erste Empfehlung lautet, viel zu trinken. Das verflüssigt den Schleim und lässt ihn eher abfließen“, erklärt Vongehr. Besonders geeignet sind Tees, weil die warmen Dämpfe wohltuend auf die oberen Atemwege wirken. „Zusätzlich können pflanzliche Schleimlöser mit Extrakten aus Efeu und Thymian unterstützen.“ Der zweite Punkt betrifft die Halsschmerzen, die zu den unangenehmsten Erkältungssymptomen gehören: Hier kann Gurgeln mit Tee oder einer Tinktur aus Kamille oder Salbei hilfreich sein. „Wer wegen beruflicher oder privater Verpflichtungen sofort einsatzfähig sein muss, für den ist ein entzündungs- und schmerzlinderndes Spray sinnvoll, das lokal eingesetzt wird“, so der Apotheker weiter. Über geeignete Präparate lässt man sich am besten in einer qualifizierten Apotheke beraten – unter www.linda.de findet sich eine in Wohnortnähe. Als dritte SOS-Maßnahme ist effektive Hustenbekämpfung gefragt. Hustenstiller können das reizauslösende Kribbeln in den Bronchien rasch beruhigen. Ansonsten ist Inhalieren morgens und abends ein Mittel, das sich bewährt hat. An vierter Stelle steht schließlich die geplagte Schnupfennase: Spülungen mit einer Nasendusche wirken befreiend und schwemmen Krankheitserreger hinaus. Gereizte und trockene Schleimhäute pflegt man etwa mit einem panthenol- und salzhaltigen Pflegespray. „Abschwellende Nasensprays sollten wegen des Gewöhnungseffekts nur kurzfristig angewendet werden“, betont der Apotheker. Vitamine und Schlaf helfen auch Als fünfte SOS-Maßnahme eignen sich Vitamin C- und Zink-Präparate: Sie stärken das Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte. Maßnahme Nummer sechs ist Schlaf: Grundsätzlich ist es bei Erkältungen wichtig, sich Ruhe zu gönnen. Das Immunsystem steht in engem Zusammenhang mit Dauer und Qualität des Schlafes. Nach acht Stunden Schlummer steigt die Zahl der Abwehrzellen deutlich an. Hat man kein Fieber, ist zudem ein Spaziergang an der frischen Luft empfehlenswert – natürlich warm eingepackt.

26.02.2021

In der Klinik arbeiten Spezialisten für die Behandlung des Lipödems. Foto: djd/Capio Deutsche Klinik Laufen/Foto Schröck

ARME, BEINE, PO: REITERHOSEN LOSWERDEN

Bei einem ausgeprägten Lipödem hilft oft nur eine Fettabsaugung

(djd). Die letzte Diät hat zwar Bauch und Busen kräftig schrumpfen lassen, aber die Fettpolster an Po und Hüften treten immer noch genauso stark hervor wie zuvor? Die schicke Hose aus der Auslage lässt sich einfach nicht über die Oberschenkel ziehen, und unter dem fließenden Kleid zeichnen sich die ungeliebten "Reiterhosen" deutlich ab? Viele Frauen kennen diese Probleme und kämpfen mit Sport und Abnehmversuchen dagegen an. Meist vergeblich, denn das sogenannte Lipödem ist nicht einfach Übergewicht, sondern eine krankhafte Fettverteilungsstörung. Zu der übermäßigen Vermehrung und Vergrößerung der Fettzellen an Po, Beinen oder Armen kommen oft Wassereinlagerungen, die den Druck im Gewebe noch erhöhen. Neben der unschönen Optik kann das zu Symptomen wie Schmerzen, Druckempfindlichkeit und Neigung zu blauen Flecken führen. Oft gehen die Frauen irgendwann kaum noch aus dem Haus. Ursächliche Heilung gibt es nicht Mit verschiedenen Therapien können die Symptome gebessert und eine weitere Verschlimmerung verhindert werden. "In leichteren Fällen genügt oft eine konservative Behandlung mit Kompressionsstrümpfen, Sport und gesunder Ernährung zur Vermeidung weiterer Fetteinlagerungen", erklärt der Chirurg und Gefäßchirurg Dr. Michael Gerstorfer, Chefarzt der Capio Schlossklinik Abtsee. Ursächlich heilen lässt sich das Lipödem aber meist nicht. Die einzige Möglichkeit, die krankhaften Fettansammlungen wirklich loszuwerden, ist eine operative Fettabsaugung. Diese sollte in einer Fachklinik erfolgen. Dabei werden die Fettzellen an den betroffenen Stellen zum Beispiel mit einem Wasserstrahl gelöst und dann minimalchirurgisch abgesaugt - mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.capio-schlossklinik-abtsee.de. "Die Entscheidung zu einer OP hängt auch von der Stärke der Schmerzen ab", so Gerstorfer. "Diese können manchmal auch schon bei niedrigeren Stadien sehr belastend sein." OP mit guten Erfolgsaussichten Durch die Fettabsaugung lassen sich die Beschwerden oft langfristig deutlich lindern. "Die Erfolgsaussichten sind gut, die Schmerzen in den meisten Fällen weg", resümiert Gerstorfer. Die am bayerischen Abtsee gelegene Schlossklinik bietet für Frauen mit Lipödem eine spezielle Sprechstunde an. Dabei werden auch die Venen untersucht und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die OP nur in Ausnahmefällen, vielen Betroffenen ist die Befreiung von ihrem Leid es jedoch wert, die Kosten selbst zu tragen.

26.02.2021

Lesen, spielen, lernen: Auch in der Pandemie sollen Kinder wieder unbeschwerter leben können. Foto: djd/www.5log.eu/iuricazac - stock.adobe.com

MEHR SICHERHEIT FÜR KINDER, LEHRER UND FAMILIEN

Wie der Maskenschutz in der Schule für alle verbessert werden kann

(djd). Kinder müssen lernen, spielen, toben, sich ausprobieren – und zwar zusammen mit anderen Altersgenossen. Das ist es, was sie stark, glücklich und fit macht. Soziale Isolation kann ihnen auf vielfältige Weise schaden. Auch aus diesem Grund ist die Debatte um Schulöffnungen und Schließungen eine der emotionalsten in der Pandemie. Andererseits bewegen Eltern ebenso wie Lehrer die gesundheitlichen Bedenken. Die Pädagogen fürchten, sich anzustecken, Mütter und Väter sind besorgt, dass Covid-19 mit nach Hause gebracht wird. Da Kinder nach bisherigen Erkenntnissen „stille Überträger“ sein können, sind die Sorgen nicht unbegründet. Viren unschädlich machen Umso wichtiger ist es, für den größtmöglichen Schutz zu sorgen. Ganz entscheidend ist hierbei die Maskenpflicht. Medizinmaske oder FFP2-Maske lautet das Gebot. Sowohl die medizinische OP-Maske aus Papiervlies als auch die FFP2-Modelle aber funktionieren nur effektiv, wenn sie häufig gewechselt und sicher entsorgt werden. Zudem ist die hygienisch korrekte Handhabung schwierig, da die Viren auf der Außenseite tagelang überleben können. So kann die Möglichkeit einer „Selbstinfektion“ durch das Berühren der äußeren Maskenoberfläche und das Einbringen von Viren in die oberen Atemwege gerade bei kleinen Kindern ein Problem sein. Eine gute Alternative bietet hier etwa die „5log Pro"-Medizinmaske, die eine Zertifizierung als medizinische Gesichtsmaske Typ I hat. Die Uni Stuttgart z. B. schützt ihre Mitarbeiter bereits mit diesen Masken. Ebenfalls erlaubt ist die einzigartige und ebenfalls wiederverwendbare 5log Pro KN95, die dem Standard der FFP2-Maske entspricht. Der besondere Vorteil bei jedem Mundschutz des Herstellers ist allerdings die verwendete antivirale Livinguard Technologie: Durch eine spezielle Behandlung des Stoffmaterials werden bei Kontakt mit der Maske Zellwände von Viren und Bakterien aufgebrochen und die Keime damit deaktiviert. Forscher der Freien Universität Berlin am Institut für Tierhygiene und Environmental Health konnten belegen, dass Covid-19-Partikel auf diese Weise in kurzer Zeit um mehr als 99,9 Prozent reduziert werden. Selbstdesinfizierende Masken Besonders für Kinder ist der Umgang mit den selbstdesinfizierenden Masken unkompliziert. Weil auf den Stoff gelangende Viren sofort unschädlich gemacht werden, können sie von dort nicht an die Hände oder andere Stellen weitergegeben werden. Das bedeutet mehr Schutz für Kids, Lehrer und Familien. Unter www.5log.de gibt es weitere Infos und Anwendungstipps. Die Mundnasenbedeckungen sind mindestens 210-mal über acht Stunden lang wiederverwendbar. Dabei sollen sie nicht gewaschen, sondern nur einmal wöchentlich kalt abgespült werden.

26.02.2021

Wer wünscht sich nicht eine füllige Frisur und gesunde Haut? Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Versorgung mit dem Spurenelement Zink. Foto: djd/Wörwag Pharma/vierfotografen

WARUM ZINK FÜR EINE GESUNDE AUSSTRAHLUNG SO WICHTIG IST

Haut, Haare und Nägel können unter einem Zinkmangel leiden

(djd). Der Blick in den Spiegel zeigt uns nicht immer das Bild, das wir uns wünschen: Die Haut schuppt sich oder lässt Pickel und Pusteln sprießen, statt gesund zu strahlen. Die Frisur wirkt ausgedünnt statt füllig und glänzend, die Bürste entfernt gefühlt mehr Haare, als dass sie diese in Form bringen könnte. Auch die Nägel scheinen oftmals eher brüchig als kräftig. Die Ursachen können vielfältig sein. Ein Grund, der häufig wenig Beachtung findet, ist ein möglicher Mangel an Zink. Dabei nimmt das lebenswichtige Spurenelement eine zentrale Position in zahlreichen Stoffwechselprozessen ein. Insbesondere für die Zellteilung hat Zink eine entscheidende Bedeutung. Wird der Körper nicht ausreichend damit versorgt, so kann sich das direkt auf Haut, Haare und Nägel auswirken. Denn diese müssen sich ständig erneuern. Das Immunsystem ist ebenfalls auf Zink angewiesen. Daher kann ein Defizit an dem Spurenelement nicht nur die Infektanfälligkeit erhöhen, sondern auch Entzündungen der Haut fördern. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Versorgung mit Zink bei Akne und juckenden, entzündlichen Hautstellen, wie sie bei Neurodermitis auftreten, eine Rolle spielen kann. Ausgleich mit hoch dosierten Präparaten Wer einen Zinkmangel erfolgreich ausgleichen will, muss ausreichend hohe Dosen des Spurenelementes einnehmen. Zu den am höchsten dosierten Präparaten, die es in Deutschland rezeptfrei in der Apotheke gibt, zählt Zinkorot 25 mit 25 Milligramm Zink pro Tablette. Darin liegt Zink in einer organischen Verbindung vor, die der Körper gut aufnehmen kann. Bestandteile der Nahrung, vor allem das in vollwertiger Pflanzenkost enthaltene Phytat, hemmen die Aufnahme. Daher sollte ein Präparat auf nüchternen Magen eingenommen werden. Weitere Informationen bietet www.zinkorot.de. Ist Zinkmangel ursächlich an Haut-, Haar- oder Nagelproblemen beteiligt, können sich diese bei einem Ausgleich deutlich bessern. Weniger Pickel und Entzündungen In einer klinischen Studie mit 332 Akne-Patienten beobachteten Wissenschaftler, dass entzündliche Pusteln nach drei Monaten fast um die Hälfte verschwanden – nachdem die Patienten täglich 30 Milligramm Zink eingenommen hatten. In Untersuchungen wurden außerdem bei Menschen mit Neurodermitis deutlich niedrigere Zink-Konzentrationen in den roten Blutkörperchen und in den Haaren nachgewiesen als bei Personen ohne Hautprobleme. Nachdem diese acht Wochen lang Zink eingenommen hatten, besserte sich das Hautbild der Neurodermitis-Patienten.

26.02.2021

Leitungswasser ist nahezu überall und jederzeit in sehr guter Qualität verfügbar und kostet pro Liter nur 0,2 Cent. Es kann auch bei Sodbrennen eine gute Erste Hilfe sein. Foto: djd/Forum Trinkwasser e.V./KaferPhoto-Fotolia.com

BEI EPISODISCHEM SODBRENNEN DIE RICHTIGEN GETRÄNKE AUSWÄHLEN

Experte: Betroffene sollten stilles Wasser und bestimmte Kräutertees bevorzugen

(djd). Viele Menschen leiden phasenweise unter Sodbrennen. Bei manchen verstärkt Stress das saure Aufstoßen. Bei anderen sind mangelnde Bewegung, bestimmte Speisen, zu viel Essen kurz vor der Nachtruhe oder ein insgesamt einseitiges Essverhalten die Ursache. Oft kommen mehrere Faktoren zusammen. Getränke können Erste Hilfe leisten. Aber: „Betroffene sollten zuckerhaltige Getränke meiden und stattdessen Wasser – möglichst ohne Kohlensäure – oder bestimmte Kräutertees bevorzugen", rät Dr. Michael Boschmann, Klinischer Pharmakologe und Stoffwechselexperte an der Charité Universitätsmedizin Berlin, CBB. Zuckerhaltige Getränke können die Beschwerden verstärken, da die Säureproduktion des Magens weiter angekurbelt wird. Zu viel Kohlensäure reizt das ohnehin aus dem Tritt geratene Organ noch mehr, sodass sich die Symptome verschlechtern können. Experte: Sodbrennen kann Entstehung von Infekten fördern Beim Sodbrennen tritt Magensäure durch Aufstoßen zunächst in die untere Speiseröhre, was zu einem unangenehmen, brennenden Gefühl im Brustbereich führt. Es betrifft oft übergewichtige oder ältere Menschen: „Vor allem im Liegen kann die Magensäure den Rachenraum erreichen, was zu Irritationen der Rachenschleimhaut führen kann. Viele Patienten, die unter Sodbrennen leiden, klagen auch über trockenen Reizhusten", so Dr. Boschmann. Dieser sei primär durch die Schleimhautreizungen des Rachens bedingt und weise oft auf nächtliches Sodbrennen hin. „Deshalb sollte man vom Abendbrot bis zum Schlafengehen möglichst mindestens drei bis vier Stunden vergehen lassen, damit die Hauptverdauungsvorgänge vor allem im Magen abgeschlossen sind.“ Durch Magensäure gereizte und angegriffene Schleimhäute könnten ihre Schutz- und Barrierefunktion schlechter erfüllen. Dies könne die Entstehung von Infekten fördern. Leitungswasser als Erste Hilfe gegen Sodbrennen Das Forum Trinkwasser rät Betroffenen, als Erste Hilfe gegen periodisches Sodbrennen ein Glas nicht zu kaltes Leitungswasser zu trinken. Leitungswasser ist nahezu überall und jederzeit in sehr guter Qualität verfügbar und kostet pro Liter nur 0,2 Cent. Mehr Infos gibt es unter www.forum-trinkwasser.de. Auch frisch gebrühte Kräuter- und Gewürztees können beruhigend wirken. Ingwer-, Kamille- sowie Pfefferminztee verfügen über entzündungshemmende Eigenschaften. Ein Aufguss mit Spitzwegerich hilft bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. „Salbeitee lindert Hustenreiz und soll antibakterielle beziehungsweise antivirale Wirkungen haben", ergänzt Dr. Boschmann. Sollte das saure Aufstoßen oder Sodbrennen andauern, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Denn die scharfe Magensäure kann auf Dauer die Schleimhäute schädigen.

18.02.2021

Menschen mit Demenz wollen und können mit Unterstützung trotz ihrer Erkrankung weiter ein aktiver Teil der Gesellschaft sein. Foto: djd/BMFSFJ

TEAMGEIST FÜR MENSCHEN MIT DEMENZ ZEIGEN

Zahlreiche Akteure bieten Unterstützung vor Ort für Betroffene und ihre Familien

(djd). Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit an einer Demenz erkrankt – im Jahr 2050 könnten es sogar rund 2,8 Millionen Menschen sein. Das geht uns alle an. Denn Menschen mit Demenz leben mitten in unserer Gesellschaft – und dort gehören sie auch hin! Oft schreitet die Krankheit nur langsam voran und gibt den Betroffenen die Möglichkeit, noch lange in vielen Bereichen aktiv dabei zu sein, etwa beim Sport, bei kulturellen Veranstaltungen, im öffentlichen Verkehr, beim Einkaufen und nicht selten sogar noch im Job. Nationale Strategie, lokale Netzwerke Um mehr Teilhabe zu ermöglichen und Deutschland demenzfreundlich zu machen, hat das Bundeskabinett am 1. Juli die Nationale Demenzstrategie verabschiedet. Sie wurde unter der Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entwickelt. Unter dem Motto "Teamgeist für Menschen mit Demenz" startet nun die Umsetzung. Das BMFSFJ fördert in diesem Zusammenhang vor allem Maßnahmen in sieben Lebensbereichen: Mobilität, Sport, soziales und kulturelles Leben, Einkaufen und Besorgungen, Arbeiten und Wirtschaft, Gesundheit sowie lokale Netzwerke. Gerade in letzteren haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden – zum Beispiel in Vereinen und Verbänden, Kirchengemeinden und Kommunen. Denn Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen starke Netzwerke vor Ort, um gute Unterstützung und Beratung zu erhalten. Dafür gibt es schon heute 500 sogenannte Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz in ganz Deutschland. Hier bieten zum Beispiel Bauernhöfe in Schleswig-Holstein Menschen mit Demenz die Möglichkeit zu einem Hofbesuch – zum Tiere füttern, Naturerleben und Erinnerungen wecken. Im rheinland-pfälzischen Nastätten wurden Urlaubsangebote für Betroffene und ihre Angehörigen organisiert und in Enger bei Herford ein Generationentreff ins Leben gerufen. Jeder kann aktiv werden Wer Interesse hat, selbst vor Ort für Menschen mit Demenz aktiv zu werden oder sich in einer Lokalen Allianz zu engagieren, kann sich unter www.wegweiser-demenz.de informieren. Denn bis 2026 fördert das Bundesfamilienministerium 150 neue Lokale Allianzen für Demenz. Anlaufstelle für bestehende und sich neu gründende Initiativen ist die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bei der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Sie unterstützt Akteure mit Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Workshops, Fachkonferenzen und Online-Seminaren.

17.02.2021

Infekte effektiv abwehren: Eine vielfältige Darmflora ist wichtig für ein intaktes Immunsystem. Foto: djd/Institut AllergoSan/iStockphoto/monkeybusiness

ABWEHR-ELAN FÜR DEN DARM

Probiotika, Ballaststoffe und Co. unterstützen die Gesundheitszentrale

(djd). Gerade jetzt verdient der Darm besondere Aufmerksamkeit. Denn Verdauungsorgan und Immunsystem sind eng miteinander verbunden. Billionen von Darmbakterien bilden eine wichtige Barriere, die fremde Keime und Schadstoffe davon abhält, in unseren Blutkreislauf zu gelangen. Darüber hinaus sitzen rund 80 Prozent unserer Immunzellen im Darm und bestimmen mit über Gesundheit und Krankheit. Die Darmgesundheit gezielt unterstützen Da gerade akute Infekte oft mit einer geschwächten Darmflora einhergehen, sollte man dieser jetzt effektive Verstärkung zukommen lassen – etwa in Form nützlicher Darmbakterien. Bewährt hat sich hier beispielsweise bereits seit 25 Jahren Omni-Biotic 6, das erste Multispezies-Probiotikum. Lange bevor die Bedeutung des Mikrobioms (Darmflora) in den Fokus der Wissenschaft gelangte, hat Darmexpertin Anita Frauwallner sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und darauf basierend ein innovatives Produkt entwickelt. Es enthält Milliarden aktiver, vermehrungsfähiger Bakterien aus sechs wichtigen Leitstämmen, die den Darm besiedeln und so für ein wortwörtlich gutes "Bauchgefühl" sorgen. Unter www.omni-biotic.com gibt es weitere Informationen, einen Blog sowie zahlreiche Expertentipps. Natürlich ist es darüber hinaus ratsam, auch in anderen Lebensbereichen auf eine gute Darmgesundheit zu achten. Entspannen und gesund ernähren Besonders häufig wird das Mikrobiom durch falsche Kost, Stress oder die Einnahme bestimmter Medikamente beeinträchtigt. Hier kann jeder selbst etwas tun: Wer sich angespannt, nervös oder überlastet fühlt, kann mit Yoga, entspannender Musik oder sanftem Ausdauersport Ausgleich schaffen. Was dem Darm außerdem gut tut, ist eine bewusste Ernährung. So dienen wertvolle Ballaststoffe aus Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide den guten Darmbakterien als Nahrung, während Zucker die Vermehrung unerwünschter Keime fördert und deshalb möglichst vermieden werden sollte.

17.02.2021

Die Broschüre "Basisch erfolgreich" gibt Tipps, wie man schnell wieder in Form kommt. Foto: djd/Jentschura International

IN DREI WOCHEN IN BESTFORM

So klappt effektives Training auch unter erschwerten Bedingungen

(djd). Not macht erfinderisch, das haben viele Sportler in den vergangenen Monaten gemerkt. Online-Work-out im Wohnzimmer statt Powerkurs im Fitnesscenter. Solorunden durch den Park statt Lauftreff. Manch ein Schwimmer kraulte gar im Familienpool auf der Stelle, um in Form zu bleiben. „Eine echte Alternative zum gewohnten Trainingsplan war das nicht“, sagt Roland Jentschura, Diplom-Ernährungswissenschaftler aus Münster. Er hat sich auf die ganzheitliche Beratung von (Leistungs-)Sportlern spezialisiert und setzt dabei vor allem auf einen ausgeglichenen Säure-Basenhaushalt des Körpers. Seine Tipps für ein dreiwöchiges Powerprogramm: Das richtige Training Ausdauertraining, am besten an der frischen Luft, ist die eine Säule des Bewegungsprogramms. Es sorgt dafür, dass saure Stoffwechselprodukte nicht im Gewebe versacken, sondern zügig abtransportiert werden. Die zweite Säule bildet regelmäßiges Muskeltraining. „Es erhält unsere Leistungsfähigkeit, Beweglichkeit und auch die Figur“, weiß Roland Jentschura. Ein guter Anfang sind Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie Liegestütz, Sit-ups oder Klimmzüge. 3-Wochen-Plan: jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauertraining plus 15 Minuten Muskel-Work-out. Die richtige Ernährung „Versorgen Sie Ihren Körper gut mit Mineralien, vor allem vor dem Training“, rät Jentschura. Hierbei können pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel wie „Wurzelkraft“ (Reformhaus) unterstützen. Durch die Kombination der Inhaltsstoffe von Früchten, Gemüsen, Blüten und Samen helfen solche Granulate, entstandene Säuren zu neutralisieren. „Generell sollte die Ernährung basenüberschüssig sein, also überwiegend vegetarisch und vollwertig.“ 3-Wochen-Plan: Weißes Mehl, tierische Produkte, Zucker, Kaffee und verarbeitete Lebensmittel möglichst streichen. Täglich 3 mal 2 TL pflanzliches Granulat einnehmen (an den ersten drei Tagen nur 3 mal 1 TL). Täglich mindestens 1,5 Liter stilles Wasser und zusätzlich basischen Kräutertee (Reformhaus) trinken. Die Teemenge ab dem dritten Tag langsam von 0,25 Liter auf einen Liter pro Tag steigern. Die richtige Regeneration In der Erholungsphase geht es darum, Säuren aus dem Gewebe zu leiten. Selbst Profisportler schwören auf Anwendungen mit basischen Körperpflegesalzen, etwa „Meine Base“. Bäder- und Fußbäder unterstützen die Entsäuerung ebenso wie regelmäßige basische Wickel und Peelings. Wie das genau funktioniert, zeigt die Themenwelt „Basisch erfolgreicher Sport“ unter www.p-jentschura.com. Dort kann auch kostenlos eine Broschüre mit allen Infos bestellt werden. 3-Wochen-Plan: Täglich ein basisches Voll- oder Fußbad einplanen. Bei Verspannungen einen Wickel auf die betroffene Partie auflegen.

17.02.2021

Mit pflanzlichen Mitteln lässt sich der Schlaf sanft unterstützen. So können die Inhaltsstoffe der Silberlinde beruhigend und angstlösend wirken. Foto: djd/Pol Henry/iStock/M. Stankov

CORONAKRISE: IMMER MEHR LEIDEN UNTER SCHLAFSTÖRUNGEN

Bei nächtlichem Grübeln, Ängsten und innerer Unruhe kann die Natur helfen

(djd). Homeoffice statt Berufsverkehr, die eigenen vier Wände statt Fitnesscenter oder Restaurantbesuch: Theoretisch haben wir durch die Coronakrise mehr Zeit zum Schlafen als je zuvor. Tatsächlich aber schlafen viele Menschen schlechter als sonst, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse ergab. Das gilt besonders für alle, die durch die Krise starkem Stress ausgesetzt sind. Denn Stress, Sorgen und oft auch Zukunftsängste lassen Betroffene nicht zur Ruhe kommen. Sie schlafen schlecht ein, können nicht durchschlafen oder wachen immer wieder viel zu früh auf. Schuld daran sind das ständige Grübeln und die Angst, wie es weitergeht und was noch alles kommen kann. Auch die mangelnden Bewegungsmöglichkeiten und eine fehlende Struktur im Alltag sind mit dafür verantwortlich, wenn man sich nachts unruhig in den Kissen wälzt. Mit Silberlinde zur Ruhe kommen An der derzeitigen Krisensituation lässt sich kaum etwas ändern. Schlaftabletten können auf kurze Sicht helfen. In jedem Fall empfohlen sind sie jedoch nicht, da sie langfristig abhängig machen können und viele Menschen sich nach Gebrauch morgens „wie gerädert“ fühlen – der bekannte „Hangover”-Effekt. Ohne die Gefahr einer Abhängigkeit kann dagegen die Silberlinde (Tilia tomentosa) ihre dreifach positive Wirkung auf den Schlaf entfalten: Ihre beruhigenden, angstlösenden und schlaffördernden Eigenschaften wurden in einer aktuellen Untersuchung bestätigt. Besonders wertvoll sind dabei die Knospen der Silberlinde. So können Körper und Seele zur Ruhe kommen, das Gedankenkarussell ausbremsen und es gelingt oft deutlich leichter, den langersehnten Schlaf zu finden. Im Tilia tomentosa Gemmoextrakt von Dr. Koll ist der Extrakt dieser Silberlindenknospen enthalten. Er wird mit einem speziellen Verfahren so schonend gewonnen, dass alle der wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Gut zu wissen: Guter Schlaf stärkt auch die Abwehr Wer gut schläft, kommt nicht nur besser und erholter durch den Tag, sondern stärkt auch sein Immunsystem und schützt sich so zusätzlich vor Infektionen und anderen Krankheiten. Erwachsene sollten daher täglich auf mindestens sechs Stunden Schlaf achten, sieben bis acht Stunden sind optimal.

17.02.2021

c Traditionell gehaltene Kühe spielen eine wichtige Rolle für den Bauernhof-Effekt. Foto: djd/Bencard Allergie/Tom Schlegel

DER BAUERNHOF-EFFEKT BEI ALLERGIEN

Für Heuschnupfengeplagte gibt es Landluft jetzt als Lutschtablette

(djd). Von ständigem Niesen, laufender Nase und juckenden Augen bei Pollenflug sind besonders Stadtbewohner betroffen. Wer hingegen in der Nähe eines Bauernhofes mit traditioneller Viehhaltung lebt oder aufgewachsen ist, hat ein geringeres Risiko, an Heuschnupfen oder anderen Allergien zu erkranken. Dahinter steckt der schon lange bekannte Bauernhof-Effekt. Doch warum ist das so? Damit hat sich eine Forschungsgruppe um Professorin Erika Jensen-Jarolim intensiv beschäftigt und dabei eine spannende Entdeckung gemacht. Kuhstallprotein kann das Immunsystem positiv beeinflussen Der Bauernhof-Effekt sei auf zwei Faktoren zurückzuführen, so die Wissenschaftlerin: "Neben einem regelmäßigen Aufenthalt in der Nähe von Ställen mit traditioneller Rinderhaltung bereits in den ersten Lebensjahren spielt auch das Trinken von Rohmilch, also naturbelassener Milch, eine wichtige Rolle." Das Forscherteam fand heraus, dass das Protein Beta-Lactoglobulin im Stallstaub, in der Umgebungsluft von Kuhställen in einem Umkreis von bis zu 300 Metern und in Rohmilch vorkommt. Beta-Lactoglobulin ist wie eine Tasche aufgebaut und kann wertvolle Mikronährstoffe wie Zink, Eisen und Vitamin A zu den Immunzellen transportieren. So können diese gut versorgt und gestärkt werden, was allergischen Entzündungsreaktionen entgegenwirken kann. Prof. Jensen-Jarolim spricht von einer "Immunresilienz". Basierend auf diesen Erkenntnissen wurde jetzt die Lutschtablette Immunobon, auch gerne "Kuhstallpille" genannt, von Bencard Allergie mitentwickelt. Sie kann die natürliche Immunabwehr stärken und sie dadurch widerstandsfähiger machen. Bauernhof-Effekt auch in der Stadt Die "Kuhstallpille" enthält Beta-Lactoglobulin aus der Molke von Bio-Kuhmilch kombiniert mit Eisen, Zink und Vitamin A - mehr Informationen dazu gibt es unter www.immunobon.com. Der immunmodulierende Effekt wurde in wissenschaftlichen Studien bestätigt. Studien mit Birkenpollenallergikern an der Medizinischen Universität Wien in 2019 und 2020 zeigten eine deutliche Beruhigung der allergischen Symptome. Eine aktuelle Studie an der Charité in Berlin mit Hausstaubmilbenallergikern erzielte vergleichbare Ergebnisse und eine deutliche Verbesserung der allergischen Symptome. Als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke ist die Lutschtablette in Apotheken frei verkäuflich erhältlich und macht den Bauernhof-Effekt auch fern vom Lande in der Stadt verfügbar. Empfohlen wird, mit der Einnahme einen Monat vor dem Beginn der Pollenflugzeit anzufangen und sie mindestens drei Monate fortzusetzen.

17.02.2021

Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, können einen Vitamin-B12-Mangel entwickeln, weil dieses Vitamin vorwiegend in tierischen Produkten wie Fleisch enthalten ist. Foto: djd/Wörwag Pharma/Dennis Reher

RISIKO VITAMIN-B12-MANGEL

Unbehandeltes Defizit kann zu depressiven Verstimmungen und Nervenschäden führen

(djd). Ein Vitamin-B12-Mangel ist keine Kleinigkeit, sondern ein Risiko: Wird er nicht ausgeglichen, drohen ernsthafte Folgen wie Schäden an den Nerven, Gedächtnisstörungen oder depressive Verstimmungen. Dass der Mangel an dem lebenswichtigen Vitamin oft unerkannt und unbehandelt bleibt, liegt an den Symptomen: Betroffene fühlen sich kraftlos und schlapp. Die Gründe für die Energielosigkeit können jedoch so vielfältig sein, dass laut Dr. Matthias Riedl der Vitamin-B12-Mangel häufig nicht in Betracht gezogen wird. Die Leistungsfähigkeit erhalten Riedl ist Internist, Ernährungsmediziner, Diabetologe und ärztlicher Leiter des Medicum Hamburg. Er weiß: Fehlt es dem Körper an Vitamin B12, dann kann dadurch die Bildung der roten Blutkörperchen beeinträchtigt werden, die Sauerstoff zu den Zellen transportieren. Auch das Gehirn muss ausreichend mit dem wichtigen Vitamin versorgt werden, damit die geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Gleiches gilt für die empfindlichen Nervenstränge: Schäden durch einen Vitamin-B12-Mangel können sich durch ein taubes oder brennendes Gefühl in Händen und Füßen bemerkbar machen. Auf lange Sicht drohen ein unsicherer Gang und geschwächte Muskeln, sogar Lähmungserscheinungen können auftreten. Rechtzeitig handeln Deshalb ist es so wichtig, einen Mangel durch ein geeignetes Präparat auszugleichen. Auf diese Weise können schwerwiegende Folgen ausgebremst werden, und Betroffene können ihre Leistungsfähigkeit zurückgewinnen. Studien zeigen, dass zum Ausgleich eines Mangels Präparate mit einer ausreichend hohen Dosierung erforderlich sind. 1.000 Mikrogramm Vitamin B12 haben sich als wirksam erwiesen. Dabei sollten Präparate gewählt werden, die als Arzneimittel zugelassen sind, weil ihre Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung eines Mangels geprüft wurden – etwa B12 Ankermann, ein hoch dosiertes Vitamin-B12-Arzneimittel mit 1.000 Mikrogramm pro Tablette, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Bei starken neurologischen Symptomen sollte das Vitamin anfangs vom Arzt gespritzt werden. Vegetarier und Senioren besonders gefährdet An die Möglichkeit eines Mangels sollten beispielsweise Vegetarier und Veganer denken, da das Vitamin nur in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten ist. Aber auch bei ausgewogener Ernährung kann ein Mangel entstehen: Die Aufnahme von Vitamin B12 in den Körper ist ein komplexer Vorgang, der leicht gestört werden kann, etwa durch Magen-Darm-Erkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit eines Mangels erheblich an. Eine Studie im Raum Augsburg zeigte, dass ein Viertel der über 65-Jährigen nicht ausreichend mit Vitamin B12 versorgt ist.

30.12.2020

Sport, viel Flüssigkeit und eine gezielte Ernährung ebnen den Weg zur Traumfigur. Foto: djd/BioNorm-Forschung/Alliance - stock.adobe.com

GUTE VORSÄTZE REICHEN NICHT

Mit pflanzlichen Proteinen und ohne Verzicht zum Wunschgewicht(djd). Es steht meist ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze: abnehmen. Denn durch schwere Winterküche, wenig Bewegung und reichlich Zeit zu Hause auf dem Sofa haben sich gerade in den letzten Monaten bei vielen Menschen etliche Zusatzkilos an Bauch und Hüften angesammelt. Ihnen soll nun effektiv zu Leibe gerückt werden. Damit das dieses Jahr auch wirklich klappt, sollte man mit der richtigen Strategie vorgehen. Denn Crash-Diäten bringen zwar kurzfristig schnelle Erfolge, führen aber oft zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt, sobald wieder „normal“ gegessen wird. Schneller und länger satt mit eiweißreicher Kost Sinnvoller ist es, die Ernährung dauerhaft so anzupassen, dass kein radikaler Verzicht notwendig ist. Eine zentrale Rolle spielen hierbei hochwertige Proteine. Denn eine eiweißreiche Kost schaltet das Hungergefühl im Gehirn aus, macht schneller und länger satt. Zudem wechselt der Körper anders als bei herkömmlichen Diäten nicht in den Sparflammenmodus. Der Stoffwechsel bleibt aktiv, was der Entwicklung von Fettpolstern entgegenwirkt – keine Chance für den Jo-Jo-Effekt. Mit dem neuen Bionorm bodyline aus der Apotheke beispielsweise steht nun eine rein pflanzliche Ernährungsformel zur Verfügung, deren Eiweißbausteine gemäß den Empfehlungen der WHO optimal kombiniert wurden. Sie funktioniert nach einem einzigartigen 2-Phasen-Prinzip: Die enthaltenen Proteinbruchstücke sorgen für eine schnell einsetzende Sättigung, komplexere Proteine hingegen für eine lang anhaltende. Zudem ist das Pulver kein Mahlzeitenersatz, sondern wird einmal täglich etwa 30 Minuten vor einem Essen eingenommen. Verzicht ist also nicht nötig. Die Diät weiter unterstützen Natürlich sollte das Diätprogramm mit weiteren Maßnahmen unterstützt werden. Unter www.bionorm.de finden sich verschiedene Tipps zu einer figurbewussten und gesunden Ernährung. So ist insgesamt eine ausgewogene Kost mit viel Eiweiß, frischem Obst und Gemüse, aber wenig Zucker und Fast Food empfehlenswert. Ein Ernährungstagebuch, das zumindest in den ersten Wochen akribisch geführt werden sollte, hilft dabei, kleine „Sünden“ und ungünstige Essgewohnheiten aufzudecken. Und schließlich ist regelmäßige Bewegung wichtig – am besten mit einer Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining. Denn gerade in Kombination mit hochwertigen Proteinen pusht Sport den Muskelaufbau und ebnet damit den Weg zur wohlgeformten Wunschfigur.

(djd). Es steht meist ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze: abnehmen. Denn durch schwere Winterküche, wenig Bewegung und reichlich Zeit zu Hause auf dem Sofa haben sich gerade in den letzten Monaten bei vielen Menschen etliche Zusatzkilos an Bauch und Hüften angesammelt. Ihnen soll nun effektiv zu Leibe gerückt werden. Damit das dieses Jahr auch wirklich klappt, sollte man mit der richtigen Strategie vorgehen. Denn Crash-Diäten bringen zwar kurzfristig schnelle Erfolge, führen aber oft zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt, sobald wieder „normal“ gegessen wird. Schneller und länger satt mit eiweißreicher Kost Sinnvoller ist es, die Ernährung dauerhaft so anzupassen, dass kein radikaler Verzicht notwendig ist. Eine zentrale Rolle spielen hierbei hochwertige Proteine. Denn eine eiweißreiche Kost schaltet das Hungergefühl im Gehirn aus, macht schneller und länger satt. Zudem wechselt der Körper anders als bei herkömmlichen Diäten nicht in den Sparflammenmodus. Der Stoffwechsel bleibt aktiv, was der Entwicklung von Fettpolstern entgegenwirkt – keine Chance für den Jo-Jo-Effekt. Mit dem neuen Bionorm bodyline aus der Apotheke beispielsweise steht nun eine rein pflanzliche Ernährungsformel zur Verfügung, deren Eiweißbausteine gemäß den Empfehlungen der WHO optimal kombiniert wurden. Sie funktioniert nach einem einzigartigen 2-Phasen-Prinzip: Die enthaltenen Proteinbruchstücke sorgen für eine schnell einsetzende Sättigung, komplexere Proteine hingegen für eine lang anhaltende. Zudem ist das Pulver kein Mahlzeitenersatz, sondern wird einmal täglich etwa 30 Minuten vor einem Essen eingenommen. Verzicht ist also nicht nötig. Die Diät weiter unterstützen Natürlich sollte das Diätprogramm mit weiteren Maßnahmen unterstützt werden. Unter www.bionorm.de finden sich verschiedene Tipps zu einer figurbewussten und gesunden Ernährung. So ist insgesamt eine ausgewogene Kost mit viel Eiweiß, frischem Obst und Gemüse, aber wenig Zucker und Fast Food empfehlenswert. Ein Ernährungstagebuch, das zumindest in den ersten Wochen akribisch geführt werden sollte, hilft dabei, kleine „Sünden“ und ungünstige Essgewohnheiten aufzudecken. Und schließlich ist regelmäßige Bewegung wichtig – am besten mit einer Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining. Denn gerade in Kombination mit hochwertigen Proteinen pusht Sport den Muskelaufbau und ebnet damit den Weg zur wohlgeformten Wunschfigur.

29.12.2020

Lieber pflanzlich: Immer mehr Menschen in Deutschland wollen auf tierische Lebensmittel verzichten. Foto: djd/BioNorm-Forschung/auremar - Fotolia

SCHLANK MIT PFLANZENPOWER

Ohne tierisches Protein gesünder abnehmen

(djd). Eine vegetarische oder gar vegane Ernährungsweise erfreut sich steigender Beliebtheit. Hinzu kommt, dass viele zwar nicht komplett vegan leben, aber zumindest weniger Fleisch und Milchprodukte konsumieren möchten. Als Gründe gelten vor allem Tierwohl, Umweltschutz und gesundheitliche Aspekte. Und ein Stück weit ist die vegane Ernährungsform auch ein Lifestyle-Trend. Pflanzliche Alternativen gut verwertbar Schwierig kann es nur mitunter werden, wenn es um die schlanke Linie geht. Denn hierbei spielt die Sättigung eine wichtige Rolle. So erklärt Dr. Jutta Doebel, Apothekerin und Ernährungsexpertin aus Erftstadt: „Heute weiß man, dass wir erst satt sind, wenn wir eine ausreichende Menge an hochwertigen Proteinen zu uns genommen haben.“ Wer allerdings verstärkt vegan essen will, kann nicht auf die Proteinlieferanten Fleisch, Milch und Käse zurückgreifen. Pflanzliche Alternativen wiederum galten lange als nicht so gut verwertbar für den Körper. Doch das ist inzwischen überholt. „Wie Studien belegen, sind diese pflanzlichen Eiweiße in der Lage, den Stoffwechsel zu optimieren und so für eine perfekte Körperzusammensetzung zu sorgen. Gleichzeitig werden unsere Muskeln unterstützt und mehr Kalorien verbrannt“, führt die Expertin aus. Gut sei es, sich bei der Auswahl der Proteinzusammensetzung an den Empfehlungen der WHO zu orientieren – etwa mit Bionorm bodyline aus der Apotheke. Die rein vegane Ernährungsformel kombiniert pflanzliche Proteine in ihrer ursprünglichen Form mit bereits aufgeschlossenen Peptid-Bruchstücken. Das sorgt sowohl für eine schnell einsetzende Sättigung als auch für einen Langzeiteffekt. Geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Was Veganer und Flexitarier ebenfalls bestärken wird: Groß angelegte neue Ernährungsstudien deuten darauf hin, dass ein erhöhter Verzehr von tierischem Protein mit einem vermehrten Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Zivilisationskrankheiten einhergeht. Bei pflanzlichen Proteinen dagegen ist dieser Zusammenhang nicht beschrieben. Unter www.bionorm.de finden sich weitere Tipps und News rund um eine körperbewusste Ernährung. Diese sollte sich allerdings möglichst auch im Alltag niederschlagen. Neben pflanzlichem Eiweiß aus Hülsenfrüchten, Quinoa oder Pilzen gehören viel frisches Obst und Gemüse sowie wertvolle Fette aus Oliven-, Raps- oder Leinöl auf einen ausgewogenen Speiseplan.

29.12.2020

Nordic Walking zählt zu den Bewegungsangeboten, die von Rheuma-Betroffenen empfohlen werden. Foto: djd/Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.

MIT BEWEGUNG DURCH DEN WINTER

Digitale Angebote bei Rheuma in Corona-Zeiten

(djd). Morgens nach dem Aufstehen mit steifen Gelenken eine Tasse Kaffee einschenken, tagsüber mit schmerzenden Knochen, Muskeln und Sehnen arbeiten: Für schätzungsweise 17 Millionen Betroffene in Deutschland sind rheumatische Beschwerden nicht nur vorübergehende, sondern dauerhafte Begleiter. Unter den chronischen Schmerzen am Stütz- und Bewegungsapparat leiden nicht nur ältere Menschen, sondern auch Kinder und Jugendliche. Rheuma hat viele Facetten, es ist der Überbegriff für insgesamt mehr als 100 verschiedene Erkrankungen. Was können Betroffene selbst tun? Die Antwort: Bewegung ist besonders wichtig. Bewegung ist das A und O der Rheumatherapie Wichtigstes Ziel jeder Rheumabehandlung ist es, den Entzündungsprozess frühzeitig und effektiv einzudämmen, um so bleibende Schäden an den Gelenken oder Organen zu verhindern. Eine umfassende Therapie umfasst zwar mehrere Komponenten. "Bewegung aber ist das A und O in der Rheuma-Therapie", erklärt Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Orthopäde und Rheumatologe. Umfangreiche Informationen rund um das Thema Rheuma gibt es beispielsweise bei der Deutschen Rheuma-Liga unter www.rheuma-liga.de. Sie bietet mit ihren Landes- und Mitgliedsverbänden rund 19.000 Funktionstrainingskurse an, davon 11.000 als Wasser- und 8.000 als Trockengymnastik. Hinzu kommen zahlreiche weitere Bewegungsangebote wie Nordic Walking oder Yoga. Die entsprechenden Möglichkeiten findet man auf der Website unter dem Reiter "Angebote". Online-Bewegungsprogramme in Corona-Zeiten Wegen der Corona-Pandemie und der entsprechenden Einschränkungen müssen aktuell viele Sportstätten geschlossen bleiben. Auch die Bewegungsangebote der Rheuma-Liga sind so nur eingeschränkt möglich. Deshalb steht vorübergehend eine Auswahl von Online-Angeboten zur Verfügung: Bewegungsprogramme zum Nachturnen, eine Bewegungsvideostunde auf YouTube, Bewegungsübungen via Podcast sowie Onlineseminare von Atemübungen über Pilates und Rückenschule bis hin zum Live-Qigong-Kurs via Zoom. Einen Überblick über die entsprechenden Kurse gibt es auf www.rheuma-liga.de/zuhause sowie unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6002525.

29.12.2020

Mit dem pflanzlichen Aphrodisiakum kann die weibliche Libido gestärkt und unterstützt werden. Foto: djd/Remisens/Getty Images/PhotoAlto

NEUE CHANCE FÜR DIE LUST

Libido steigern mit pflanzlichem Aphrodisiakum

(djd). Sex ist ein wichtiger Grundpfeiler für eine gesunde und glückliche Beziehung. Doch leider herrscht in vielen deutschen Betten dennoch Flaute. Tatsächlich waren 2017 laut einer Statista-Umfrage gerade einmal 16 Prozent der Deutschen mit ihrem Liebesleben zufrieden. Für die große Mehrheit lässt es hingegen mehr oder weniger zu wünschen übrig. Während Sexualstörungen bei Männern im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen, wurden die sexuellen Probleme bei Frauen von Wissenschaft und Medizin vernachlässigt und waren leider lange Zeit Tabus. Vorübergehende sexuelle Unlust oder Funktionsstörung? In einer Studie mit etwa 4.500 Patientinnen in gynäkologischen Praxen gaben mehr als 60 Prozent an, Fragen, Nöte oder Beschwerden sexueller Natur zu haben. Mit über 50 Prozent am häufigsten genannt wurden von den betroffenen Frauen dabei Libidostörungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Wobei Letztere sowohl Ursache als auch Folge fehlender Lust und Erregung sein können. Summieren und verstärken sich sexuelle Probleme auf Dauer, ist es von der Frustration zur sexuellen Funktionsstörung oft nur ein kleiner Schritt. Daher sollten sich Paare zeitnah und aktiv um Lösungen bemühen. Gynäkologen oder Sexualtherapeuten sind hier die richtigen Ansprechpartner. Durch Behandlung etwaiger Grunderkrankungen sowie mittels Paar-, Verhaltens- oder Sexualtherapie lassen sich sexuelle Funktionsstörungen oftmals beheben oder lindern. Ergänzend kann das Aphrodisiakum Remisens aus der Apotheke das Verlangen nach und nach steigern und die sexuelle Zufriedenheit auf natürliche Weise zurückbringen. Neue Chance für die Leidenschaft Das pflanzliche Arzneimittel enthält einen Trockenextrakt aus Damiana - eine zu den Safranmalven gehörende Pflanze, die schon von den Maya als Mittel zur Steigerung der Libido genutzt wurde. Näheres dazu unter www.natuerlich-lust.de. Damiana enthält Flavonoide, Terpene, Gerbstoffe und Koffein. Inhaltsstoffe der Pflanze können auf unterschiedlichen Ebenen wirken: Sie entfalten angstlösende Effekte, sodass der Kopf frei wird. Zudem kann die Durchblutung im Intimbereich erhöht werden, was das Empfinden und die Erregung fördert. Obendrein soll die Lust gestärkt werden, da mehr freies Testosteron verfügbar wird. Auf diese Weise erhält die Leidenschaft eine neue Chance.

29.12.2020

Wer seinen Körper in Phasen starker Belastung ausreichend mit Mikronährstoffen wie Magnesium und B-Vitaminen versorgt, kann stressbedingten Muskelverspannungen vorbeugen. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Robert Kneschke - stock.adobe.com

VERSPANNTER NACKEN DURCH DAUERSTRESS

Mit Mikronährstoffen belastbarer bleiben

(djd). Der Nacken zieht, der Kiefer spannt und der Schultergürtel schmerzt, als laste ein schweres Gewicht darauf. Betroffen ist nicht nur, wer viel am Schreibtisch sitzt. Auch anhaltender Termindruck sowie Probleme im Privatleben können dazu führen, dass wir unbewusst die Muskeln anspannen. Zum gewohnten Alltagsrummel kommt aktuell oft noch die Angst wegen der Covid-19-Pandemie hinzu. Eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa ergab: 91 Prozent der Deutschen fühlen sich durch die pandemiebedingten zusätzlichen Herausforderungen und Unsicherheiten gestresst. Bei akuten Nackenverspannungen ist Zähne zusammenbeißen die falsche Strategie. Vielmehr sollten Gestresste Arbeiten delegieren, ausreichende Pausen schaffen und für erholsame Nächte sorgen. Was hat Ernährung mit Entspannung zu tun? Die An- und Entspannung der Muskulatur wird vom Nervensystem gesteuert – dabei spielen Magnesium und B-Vitamine eine wichtige Rolle. Sind die Depots gefüllt, bleibt der Körper auch in hektischen Zeiten entspannt. Doch Stress zählt neben Alkohol und Rauchen zu den größten Mineralstoffräubern. Steht man unter Druck, wird auf Dauer vor allem Magnesium vermehrt ausgeschieden und sollte dem Körper wieder zugeführt werden. Bewährt hat sich die Kombination mit nervenstärkenden B-Vitaminen – enthalten etwa in Biolectra Magnesium 400 mg ultra 3-Phasen-Depot aus der Apotheke. Das hoch dosierte Magnesium darin trägt zu einer normalen Muskel- und Nervenfunktion bei und reduziert Müdigkeit sowie Erschöpfung. B-Vitamine wie die Vitamine B6 und Vitamin B12 fördern unsere Belastbarkeit. Speiseplan optimieren Da der Körper kein Magnesium herstellen kann, muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Unter www.biolectra-magnesium.de findet sich eine Liste mit entsprechenden Lebensmitteln. Nächtliche Wadenkrämpfe, Muskelverspannungen, Lidzucken, Müdigkeit, Spannungskopfschmerz oder innere Unruhe können auf einen Magnesiummangel hindeuten.

29.12.2020

Um mit frischer Energie ins neue Jahr zu starten, kann eine Darm-Detoxkur hilfreich sein. Foto: djd/DR. KADE/iStockphoto/stockfour

MIT DARM-DETOX NEUE ENERGIE TANKEN

Entgiftung, „Selfcare“ und Co. bringen fitter und gesünder durchs Jahr

(djd). Was hat uns in den letzten Monaten nicht alles bewegt: Lockdown, Kontaktbeschränkungen und wenig Zerstreuung. Kein Wunder, dass viele Menschen sich da gern mit süßen Leckereien, herzhafter Winterküche und einem aromatischen (Glüh-)Wein trösten. Das alles tut der Seele gut – bleibt aber nicht ohne Folgen. So kann schon ein erhöhter Zuckerkonsum von nur wenigen Tagen eine ungünstige Wirkung auf den Darm haben. Aber auch eine insgesamt falsche Ernährung, bestimmte Medikamente sowie hohe körperliche oder psychische Belastungen wie Stress bringen die Darmflora schnell aus dem Gleichgewicht und strapazieren die schützende Darmbarriere. Nicht alle Kuren sind effektiv Die Folgen können Infekte, Unverträglichkeiten oder Erschöpfung sein. Um dem Körper nach den vielen Herausforderungen frische Energie für das neue Jahr zu verschaffen, ist dann eine Detox-Darmkur oft hilfreich. Aber Vorsicht: Entgiftung ist nicht gleich Entgiftung. Viele angepriesene Saftkuren etwa schränken zwar die Zufuhr schädlicher Stoffe ein, aber auch die eigentlich wichtige Aufnahme von Nähr- und Ballaststoffen. Zudem haben sie keinen erwiesenen heilenden Effekt auf die Darmwand. Hingegen liegt für speziell aufbereitetes Vulkanmineral wie in Panaceo Basic Detox, sogenanntes PMA-Zeolith, eine klinisch belegte Wirksamkeit in hochwertigen wissenschaftlichen Studien vor. Darin wurde gezeigt, dass unter der Einnahme die gesunde Funktion der Darmwand nachweislich gefördert und bei vorliegender Schädigung sogar wiederhergestellt wird. Richtig essen und entstressen Effektiv unterstützt wird die Kur darüber hinaus durch eine gezielte Ernährung. Gesunde und gleichzeitig köstliche Detox-Rezepte zum Nachkochen finden sich etwa unter www.panaceo.de/rezepte. Morgens nach dem Aufstehen ein Glas Wasser mit einer ausgepressten halben Zitrone regt den Stoffwechsel an. Außerdem wird über den Tag reichliches Trinken empfohlen, am besten ungesüßten Kräutertee oder stilles Wasser, mindestens ein Liter mehr als sonst. Und zu guter Letzt sollte man auch „mental“ entgiften und den Kopf zur Ruhe kommen lassen, zum Beispiel durch entspannte Spaziergänge, Atemübungen oder ein warmes Vollbad bei beruhigender Musik.

26.11.2020

Mehr als vier von zehn Menschen in Deutschland wollen sich über ein Arzneimittel auch online informieren können. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/zeljkosantrac

BEI REZEPTFREIEN ARZNEIEN IST BERATUNG WICHTIG

Wenn Husten, Verstopfung und Co. plagen, ist vor allem der Apotheker gefragt

(djd). Bei Alltagsbeschwerden wie Kopfschmerzen, Erkältung oder Magen-Darm-Problemen greifen Menschen hierzulande – häufig in Eigenregie – zu rezeptfreien sogenannten OTC-Präparaten (Over The Counter). Diese Selbstmedikation ist ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitssystems in Deutschland. 65 Prozent der Menschen sind dabei mit dem Angebot der in Apotheken frei erhältlichen Arzneimittel sehr zufrieden oder zufrieden – Frauen (70 Prozent) noch etwas mehr als Männer (61 Prozent). Das zeigt der Sanofi Gesundheitstrend, für den das Meinungsforschungsinstitut Nielsen repräsentativ 1.000 Männer und Frauen befragt hat. Die Empfehlung zählt Etwa 867 Millionen Packungen rezeptfreier Arzneimittel sind 2019 über den Apothekentresen gegangen. Für jedes Beschwerdebild stehen zahlreiche Medikamente zur Verfügung, teils mit unterschiedlichen, oft auch mit ähnlichen oder gleichen Wirkstoffen. Doch nach welchen Kriterien wählen die Kunden aus? Laut der Umfrage spielen hier Empfehlungen eine herausgehobene Rolle – besonders die des Apothekers. Seine Beratung ist beim Kauf von frei erhältlichen Arzneimitteln das relevanteste Argument überhaupt: 57 Prozent der Befragten ist dieser Aspekt sehr oder äußerst wichtig, während nur 6 Prozent ihn als besonders unwichtig bewerten. Auf die Frage, wie wichtig es beim Kauf ist, dass Arzneimittel im Rahmen aktueller Therapieleitlinien von Fachgesellschaften und Ärzten empfohlen werden, antworteten 44 Prozent mit „besonders wichtig“, lediglich 9 Prozent sagten „besonders unwichtig“. Medikamentenempfehlungen aus dem privaten Umfeld sind für 32 Prozent ein wesentliches Kaufargument, wobei die 18- bis 39-Jährigen für den Rat von Bekannten offener sind: 44 Prozent von ihnen ist er besonders wichtig. Digitale Infos sind erwünscht Weitere Aspekte bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Produkt sind zum Beispiel ein günstiger Preis, der 34 Prozent der Befragten sehr oder äußerst wichtig ist. Knapp ein Drittel achtet außerdem verstärkt auf eine positive Berichterstattung in Zeitschriften oder digitalen Medien. Die Verfügbarkeit von Online-Informationen über das Arzneimittel hat für 43 Prozent einen besonders hohen Stellenwert – und das unabhängig vom Alter. Digitale Zusatzservices zu rezeptfreien Arzneimitteln wie kostenlose Apps und Online-Tagebücher, die Symptome oder Gewohnheiten erfassen, sind für 28 Prozent ein wichtiges Kaufargument, andererseits halten 24 Prozent sie für besonders unwichtig. Weitere Informationen zur Umfrage gibt es unter www.sanofi.de.

25.11.2020

Training stärkt das Immunsystem - am besten schon, bevor gefährliche Angreifer auftauchen. Foto: djd/Spenglersan/Tijana - stock.adobe.com

BESTFORM FÜRS IMMUNSYSTEM

Natürliches Training gegen Überreaktionen und Abwehrschwäche

(djd). Früher war zwar nicht alles besser, aber vieles anders: Kinder spielten öfter im Dreck, aßen Sand und tobten mit Tieren. In öffentlichen Telefonzellen teilten sich Hunderte Hörer und Wählscheibe, mehr Personen wohnten auf engerem Raum, und Desinfektionsmittel wurden kaum verwendet. Dies hatte den Nachteil häufigerer Infektionen - aber auch den Vorteil, dass das Immunsystem der meisten Menschen deutlich besser trainiert war. Heute zeigt sich in den Abwehrreaktionen des Körpers dagegen oftmals eine Unausgewogenheit: Bei der wachsenden Zahl an Allergikern reagiert der Körper viel zu stark auf eigentlich ungefährliche Auslöser - besonders im Sommer offenbart sich das am grassierenden Heuschnupfen. Umgekehrt fehlt im Winter die Widerstandskraft gegen die umgehenden Atemwegserkrankungen, die gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist. Trainingspartner für die Abwehr Mit der Frage, wie man die körpereigene Abwehr stärken und regulieren kann, beschäftigte sich der Schweizer Chirurg und Bakteriologe Dr. Carl Spengler, ein Mitarbeiter von Robert Koch, schon zur Zeit der Spanischen Grippe. Seine Forschungen resultierten in der Entwicklung der Spenglersan Kolloide, die wie ein natürlicher Trainingspartner für das Immunsystem wirken und es so wieder in die Balance bringen können. Sie enthalten eine Kombination von Antigenen und Antitoxinen und funktionieren alle nach demselben Prinzip, setzen aber an verschiedenen Immunzellen an - eine Übersicht gibt es unter www.spenglersan.de. Dadurch soll der Körper dort abgeholt werden, wo er steht: Hat er gerade genug Kraft, kann er die Antigene nutzen, um Antikörper zu bilden und eine aktive Immunisierung aufzubauen. Ist er dafür zu geschwächt, greift er auf die fertigen Abwehrstoffe zurück. Bei der aktiven Variante können außerdem sogenannte Gedächtniszellen gebildet werden, die das Immunsystem auch für spätere Angriffe scharf stellen. Mal bremsen, mal anschieben Die Spenglersan Kolloide werden einfach auf die Innenseite der Ellenbeuge gesprüht, von wo sie über die Haut auf direkten Weg an ihre Einsatzorte gelangen können. Besonders bekannt ist etwa das Kolloid K, das überschießende Abwehrreaktionen bremsen soll und daher gegen Allergien und Heuschnupfen eingesetzt wird. Dagegen wurde das Kolloid G konzipiert, um dem Immunsystem volle Power zur Abwehr von Atemwegsinfekten zu liefern. Es enthält unter anderem Antigene und Antitoxine von Grippeerregern und kann dadurch den Körper zuverlässig auf Angriffe vorbereiten.

25.11.2020

Ist die Ursache für den Haarausfall geklärt, kann die Spezialistin gezielt dagegen angehen. Foto: djd/www.kosmed-klinik.de

HAARPROBLEME AN DER WURZEL PACKEN

Wenn der Schopf lichter wird, ist eine gezielte Behandlung möglich

(djd). Ohne Frage kann eine Glatze auch sexy aussehen – man denke an Bruce Willis, Heiner Lauterbach oder Dwayne „The Rock“ Johnson. Für die meisten Menschen ist sie jedoch alles andere als erstrebenswert. Volles Haar, lückenlose Augenbrauen und ein gleichmäßiger Bartwuchs stehen hingegen ganz oben auf der Wunschliste. Bleiben nach dem Waschen oder Kämmen jedoch gefühlt büschelweise Haare im Abfluss oder in der Bürste zurück, ist die Angst vor dem Kahlschlag groß. Dann wächst der Wunsch nach einer zielgerichteten Therapie. Einzelhaartransplantation für Natürlichkeit Dafür gilt es am richtigen Punkt anzusetzen. Zur Optimierung der Behandlung hilft ein Gen-Test, der auch für haargenetische Untersuchungen eingesetzt werden kann. Hierzu erklärt die Dermatologin Dr. Hanieh Erdmann von der Kosmed-Klinik in Hamburg und Kiel, die mit dem Trichoscan-Test arbeitet: „Die Analyse ist der erste Schritt zurück zu vollem Haar. 60 Prozent aller Menschen leiden in ihrem Leben an Haarausfall. Ist das Problem genetisch bedingt, lässt sich mit einer Einzelhaartransplantation ein sehr gutes Ergebnis erzielen.“ Bei der FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) werden einzelne Haarfollikel in 1er-, 2er-, 3er- oder 4er-Units unter lokaler Betäubung aus der Hinterkopfregion entnommen und an gewünschter Stelle im Winkel der natürlichen Wuchsrichtung eingesetzt. Der Vorteil ist, dass hierbei keine sichtbaren Narben entstehen, die Stelle schnell heilt und das Resultat besonders natürlich aussieht. Im Vergleich dazu werden bei der FUT-Technik (Follicular Unit Extraction) ganze Haarstreifen entnommen, in einzelne Units zergliedert und dann eingesetzt. Dies ist weniger zeitintensiv und daher kostengünstiger. Die Anwuchsrate für beide Verfahren liegt bei 90 Prozent. Unter www.kosmed-klinik.de gibt es alle Informationen. Mehr als 3.000 Patienten konnten sich so bereits wieder über volles Haar freuen. Frauen sind ebenfalls betroffen Da nicht nur Männer unter Haarausfall leiden, suchen auch viele Frauen Hilfe bei den Experten. Für alle Betroffenen gibt es außer dem Königsweg der Transplantation noch alternative Behandlungsmethoden. So bestätigen Studien jetzt die Wirksamkeit einer speziellen Haarwurzelbehandlung. Hierbei wird durch die nahezu schmerzlose Injektion von Eigenblut und Vitaminen in die Kopfhaut das Haarwachstum stimuliert. Eine weitere Möglichkeit ist die Kopfhautpigmentation (SMP): Mit speziellen Nadeln bringt man Farbpigmente punktartig in die Kopfhaut ein und erzeugt so optisch dichteres Haar.

25.11.2020

Auf sich allein gestellt ist es schwieriger, gesundes Verhalten dauerhaft durchzuhalten. Foto: djd/www.bkk24.de/Andreas Neßlinger - stock.adobe.com

VIER REGELN FÜR EIN LÄNGERES UND BESSERES LEBEN

Mit einfachen Präventionsmaßnahmen bis zu 14 Jahre länger leben

(djd). Ein langes und gesundes Leben wünscht sich fast jeder. Ob der Einzelne das erreicht, hängt nicht nur mit Glück und Genen zusammen, sondern auch sehr viel mit dem eigenen Verhalten. Wie stark sich bestimmte Verhaltensweisen auf die Lebenserwartung auswirken, hat zum Beispiel eine Untersuchung der Universität Cambridge ergeben. In der sogenannten EPIC-Studie wurden über 20.000 ganz normale Menschen zwischen 45 und 79 Jahren über mehr als ein Jahrzehnt hinweg regelmäßig untersucht. Gutes Gemüse, schlechtes Nikotin Das beeindruckende Ergebnis: Wer vier einfache Gesundheitsregeln einhält, kann seine Lebenserwartung um bis zu 14 Jahre erhöhen: 1. Mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag verzehren 2. Auf ausreichend körperliche Aktivität und Bewegung achten – wenigstens eine halbe Stunde täglich 3. Nicht rauchen – ein ganz entscheidender Punkt 4. Alkohol nur in Maßen genießen – weniger als 1,3 Liter Wein oder 3,5 Liter Bier pro Woche So einfach diese Regeln auch sind – bei der konkreten Umsetzung hapert es häufig. Um möglichst viele Menschen dabei zu unterstützen, hat die BKK24 das Präventionsprogramm „Länger besser leben“ entwickelt, an dem alle – auch Nichtmitglieder – teilnehmen können. Wissenschaftlich begleitet wird das Programm von Prof. Dr. Gerd Glaeske, dem Leiter des „Länger besser leben.“-Instituts, einer Kooperation von der Universität Bremen und der BKK24. "Länger besser leben." soll ein gesünderes Leben ohne Stress und mit Spaß fördern. Wer mitmachen möchte, kann einfach den Fragebogen unter www.bkk24.de ausfüllen und erhält eine individuelle Auswertung in Bezug auf den persönlichen Umgang mit den vier Regeln. Dazu gibt es konkrete Vorschläge zur Verbesserung des eigenen Gesundheitsverhaltens sowie monatlich einen Brief oder eine E-Mail mit weiteren Tipps und passenden Aktivitäten in der Region. Eine große Datenbank auf der Website erleichtert außerdem die Suche nach Gesundheitsangeboten. Gesundheit in den Alltag bringen Das können zum Beispiel Sportkurse, Frühjahrskuren, Nichtraucherseminare, Sportabzeichenwettbewerbe, Ernährungsvorträge, Schwimmevents oder die Männersportaktion „Kerlgesund“ sein. „Ganz wichtig dabei: Es geht nicht um Verbote und Quälerei, sondern um Spaß und eine einfache Umsetzung im Alltag“, betont Prof. Glaeske. Und das funktioniert. Ein unabhängiger, mit der Universität Bielefeld erstellter Evaluationsbericht belegt: Das Präventionsprogramm fördert die Gesundheit und steigert das Wohlbefinden. Fast die Hälfte der befragten Teilnehmer konnte ihr Bewegungs-, Ernährungs- und Rauchverhalten dauerhaft verbessern.

25.11.2020

Die jährliche Grippeimpfung wird für Menschen mit Grunderkrankungen ausdrücklich empfohlen. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/Byjeng

GRIPPESCHUTZ FÜR CHRONISCH KRANKE

Die Gefahr von Komplikationen ist etwa bei Diabetes oder Lungenproblemen deutlich erhöht

(djd). Chronische Erkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet. So leiden allein rund acht Millionen Menschen hierzulande unter Asthma, knapp sieben Millionen haben eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und schätzungsweise 6,7 Millionen einen Diabetes. Für Betroffene bedeutet das nicht nur eine oft starke Einschränkung ihrer Lebensqualität durch belastende Symptome und häufige Arztbesuche. Sie sind meist auch besonders anfällig für Infektionskrankheiten wie die echte Grippe (Influenza) und erleiden häufiger Komplikationen und schwere oder sogar tödliche Verläufe. So sind Atemwegsinfekte die häufigste Ursache für die akute Verschlimmerung einer COPD, und das Sterberisiko von Diabetikern ist bei einer Grippe dreimal so hoch wie bei Nicht-Diabetikern. Jährlich zur Grippeimpfung Menschen, deren Körper durch chronische Erkrankungen schon vorgeschädigt ist, sollten sich deshalb vor einer Grippeinfektion so gut wie möglich schützen. Neben Abstand zu Erkrankten und guter Hygiene ist dafür vor allem die Impfung das Mittel der Wahl. Wie effektiv diese sein kann, zeigt zum Beispiel eine Londoner Studie an knapp 125.000 Typ-II-Diabetikern: Danach wurde durch den Grippeschutz die Sterbewahrscheinlichkeit in dieser Gruppe um 24 Prozent gesenkt. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die jährliche Grippeimpfung für alle Personen mit besonderer Gefährdung durch eine Grunderkrankung. Dazu gehören neben chronischen Atemwegserkrankungen und Diabetes zum Beispiel auch Herz-Kreislauf-Krankheiten, Nieren- und Leberleiden, Multiple Sklerose, Immunschwäche oder HIV. Betroffene können ihren Hausarzt wegen der Impfung ansprechen – möglichst bevor zwischen Januar und März die Grippewelle wieder richtig anrollt. Moderne Impfstoffe decken alle vier wichtigen Influenzavirenstämme ab und sind allgemein gut verträglich. Gefährlichen Infekt-Mix vermeiden In diesem Jahr hat ein möglichst umfassender Schutz gegen vermeidbare Infektionen besondere Bedeutung, da dadurch im Hinblick auf Covid-19 einem Mix gefährlicher Erkrankungen vorgebeugt werden kann. Zusätzlich zur Grippeimpfung kann deshalb auch ein Schutz gegen Pneumokokken sinnvoll sein, die die häufigsten Erreger bakterieller Lungenentzündungen sind.

25.11.2020

Viele glauben irrtümlich, dass Fingerknacken Arthrose verursacht. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/RFBSIP - stock.adobe.com

MYTHEN UND WAHRHEITEN ZU ARTHROSE

Rund um das Thema kursieren so manche Gerüchte

(djd). Es ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung, folglich gibt es viele unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen und Tipps zu Arthrose. Allerdings gibt es auch fast ebenso viele Irrtümer. Grund genug, einige der kursierenden Mythen unter die Lupe zu nehmen. Gerade jetzt in der kühlen Jahreszeit hört man beispielsweise immer wieder, dass Kälte die Arthrose verschlimmere. Das stimmt nur bedingt: Zwar können frostige Temperaturen Verspannungen fördern und so Beschwerden begünstigen, vielmehr ist es aber der in den Wintermonaten weit verbreitete Bewegungsmangel, der den Gelenken zusetzt. Gelenke schonen – nein! Damit ist gleich ein weiteres Gerücht ausgeräumt: Von Arthrose betroffene Gelenke soll man schonen. Falsch! Tatsächlich sorgt moderates Training sogar dafür, dass der angegriffene Knorpel gut mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt wird. Was wiederum die Nährstoffe angeht, hält sich oft die Ansicht, dass diese gegen Gelenkverschleiß wenig ausrichten können. Auch das ist so nicht richtig. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen andere Ergebnisse. So können zum Beispiel bioaktive Kollagen-Peptide zum Trinken in Verbindung mit anti-entzündlichem Hagebutten-Extrakt positive Effekte erzielen. Studien mit dem Prüfpräparat CH-Alpha Plus (rezeptfrei, Apotheke) zeigen, dass die Knorpeldichte bei täglicher Einnahme der Trinkampullen zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert. Unter www.ch-alpha.de gibt es weitere Infos sowie interessante Fakten. Ein anderer Mythos dreht sich um Fingerknacken und Co. Fast jeder hat schon erlebt, dass manche Menschen auf Kommando ihre Gelenke knacken lassen können. Dann heißt es häufig: „Davon bekommt man Arthrose." Auch unwillkürliche Knackgeräusche beim Aufstehen, Beugen oder Strecken werden häufig als Vorboten oder Symptome von Gelenkverschleiß interpretiert. Dafür gibt es jedoch keine Belege. Laut einer Studie der Universität von Kalifornien hatten etwa „Fingerknacker" nicht mehr Handprobleme, Schmerzen oder Schwellungen als „Nichtknacker". Der Arzt kann nicht helfen – doch! Einem Irrtum sollte allerdings möglichst kein Arthrosepatient unterliegen: dass der Arzt nicht helfen kann. Auch wenn fortgeschrittener Gelenkverschleiß als nicht heilbar gilt, gibt es doch viele ärztlich verordnungsfähige Behandlungsmöglichkeiten, um die Beschwerden zu lindern. So können neben herkömmlichen Schmerzmitteln auch konservative Therapien wie Krankengymnastik, Einlagen, Orthesen sowie Kälte- und Wärmebehandlungen die Lebensqualität verbessern.

27.10.2020

Genügend Entspannung, Ruhe und frische Luft tun dem Immunsystem gut. Foto: djd/Trivital immun/Leszek Glasner/123RF

FAKTEN-CHECK: WAS STÄRKT UNSER IMMUNSYSTEM?

Kohlenhydratreiche Ernährung? Eisbaden? Umfrage offenbart Unsicherheit

(djd). Das Immunsystem ist unser wichtigstes Bollwerk gegen Viren, Bakterien und Parasiten - der ultimative Schutzschild gegen Krankheitserreger. Aber es ist ein fragiler Schatz, auf den jeder gut aufpassen sollte. Das gilt erst recht in diesen besonderen Zeiten. Tatsächlich hat eine aktuelle repräsentative Umfrage ergeben, dass den Deutschen das Immunsystem wichtig ist. 85 Prozent achten darauf, ihre Abwehr bestmöglich zu unterstützen - und haben das auch schon vor dem Ausbruch von Covid-19 gemacht. 66 Prozent legen nun sogar extra Wert darauf. Einsamkeit kann unserem Immunsystem schaden So mancher ist sich allerdings nicht sicher, was die Abwehrpower stärkt. So glaubt jeder Vierte, dass eine kohlenhydratreiche Ernährung hilfreich ist, 28 Prozent halten möglichst viel zu Hause bleiben für sinnvoll und 46 Prozent sind vom Abhärten des Eisbadens überzeugt. Jedoch gibt es für keine dieser Maßnahmen Belege, dass sie einen positiven Effekt auf das Immunsystem haben. Was indes aus den Zahlen hervorgeht: Wir wissen offenbar, dass Dinge, die uns glücklich machen und Stress reduzieren, dem Immunsystem guttun. Das sind zum Beispiel Zeit an der frischen Luft zu verbringen und ausreichend zu schlafen (jeweils 95 Prozent), Sport zu treiben (77 Prozent) oder den Stress bewusst auszusperren (76 Prozent). Und das stimmt auch. Denn es gibt eine wechselseitige Beeinflussung von Zentralnervensystem, Psyche und Immunsystem. So fanden Forscher heraus, dass psychische Faktoren wie die soziale Isolation im Zuge der Corona-Maßnahmen direkten Einfluss auf die Entzündungsreaktionen in unserem Körper und damit auf unser Immunsystem haben können. Darüber hinaus ist eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung wichtig. Zur Unterstützung ist oft eine gezielte Nährstoffzufuhr sinnvoll, wie auch 43 Prozent der Befragten glauben. Trivital immun (Apotheke) beispielsweise kann die normale Funktion unseres Immunsystems unterstützen: mit Vitalpilz- und Pflanzenextrakten sowie wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wie Zink, Selen, Folsäure, Vitamin C, B6 und B12. Es ist nach dem intelligenten Tag-Nacht-Prinzip aufgebaut und unterstützt damit den natürlichen Biorhythmus des Körpers. "AHAL" und noch mehr Tipps Neben inzwischen hinlänglich bekannten Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand halten, Hygieneregeln und Alltagsmaske sind unter www.trivital-hennig.de/ratgeber weitere Tipps zu finden. Eine Auswahl: Regelmäßiges Stoßlüften hilft gegen trockene Heizungsluft und umherschwirrende Viren. Ein Spaziergang in der Herbstsonne gefällt Immunsystem und unserer Laune. Außerdem regen Wechselduschen oder Saunabesuche das Immunsystem zusätzlich an und stärken das Herz-Kreislauf-System.

26.10.2020

Nach einem Schlaganfall sollten Rehamaßnahmen konsequent durchgeführt werden, um Spätschäden zu minimieren. Foto: djd/CBC Health/iStockphoto/Katarzyna Bialasiewicz

WAS TUN NACH DEM SCHLAGANFALL?

Konsequente Reha ist wichtig, neue Therapien können das Ergebnis verbessern

(djd). Bei einem Schlaganfall drängt die Zeit: Sobald der Betroffene selbst oder seine Angehörigen die Anzeichen erkennen – etwa wirre Sprache, die Unfähigkeit zu lächeln oder die Arme zu heben –, geht es um Minuten. Der Notarzt bringt den Patienten in ein Krankenhaus mit einer „Stroke Unit“, einer auf Schlaganfälle spezialisierten Abteilung. Dort tun die Ärzte ihr Bestes, um die Schädigungen im Hirn zu mindern, die durch einen Gefäßverschluss oder eine Hirnblutung entstanden sind. Nachsorge wird oft vernachlässigt Aber während heute die Notfallmedizin sehr schnell auf Schlaganfälle reagiert, wird die Nachsorge oft stiefmütterlich behandelt. Laut der Fachzeitschrift „Lancet" erleiden in Deutschland jährlich mehr als 240.000 Menschen einen Schlaganfall. Erfahrungsgemäß sterben 20 bis 25 Prozent der Patienten innerhalb von 4 Wochen nach dem Hirninfarkt. Viele Überlebende behalten Schäden zurück und werden nicht selten zum Pflegefall. So wird die Zeit nach dem Schlaganfall zur Herausforderung. Denn gleich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus soll der Patient die dort begonnenen Rehamaßnahmen intensiv fortsetzen. Lähmungen, Wahrnehmungs- und Sprechstörungen müssen durch Krankengymnastik, Bewegung und Sprechtherapie verbessert, vielleicht sogar behoben werden. Viele Betroffene und auch so mancher Hausarzt nehmen jedoch den Zustand nach der Entlassung schicksalsergeben hin – mit der Folge, dass er sich oft wieder verschlechtert. Neue Therapiehoffnung Nabelschnurblut Bleibt die Frage nach weiteren Möglichkeiten zur Heilung oder Besserung. Als Folge eines Schlaganfalls kommt es oft zu einer natürlichen Entzündungsreaktion im Gehirn, um das geschädigte Gewebe abzubauen. Das führt dazu, dass der Erholungsprozess gehemmt und das benachbarte gesunde Gehirngewebe ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Hoffnung macht hier die Forschung von Prof. Joanne Kurtzberg an der Duke University in North Carolina. Sie fand heraus, dass die intravenöse Zuführung von Nabelschnurblut zur Verbesserung der Folgen eines Schlaganfalls führen kann. Nabelschnurblut enthält neben vielseitig wirkenden Stammzellen auch zahlreiche Immunzellen, die stark anti-entzündlich wirken. Weitere wichtige Bestandteile sind hoch regenerative Proteine und Botenstoffe. Basierend auf diesen Erkenntnissen bietet Dr. Nils Thoennissen in Kooperation mit CBC Health Nabelschnurblutbehandlungen an, die positive Auswirkungen auf Patienten haben können – mehr unter www.cbchealth.de. Die Therapie wird noch nicht von Krankenkassen übernommen. Das Ziel der gegenwärtigen klinischen Studien ist es, dass Nabelschnurblut zur akzeptierten Behandlung in der rehabilitativen Medizin wird.

26.10.2020

Alles paletti am Po? Bei Problemen durch Hämorrhoiden oder Analfisteln sollte man nicht lange zögern, sondern einen Proktologen aufsuchen. Foto: djd/biolitec/kei907 - stock.adobe.com

TABUZONE PO

Hämorrhoiden und Analfisteln mit modernen Methoden bekämpfen

(djd). Es schmerzt, es juckt, es brennt. Kurzum: Es ist eine echte Quälerei. Dennoch mag niemand darüber sprechen. Beschwerden im Bereich des Enddarms gelten immer noch als Tabuthema. Dabei sind Hämorrhoidalleiden und entzündliche Analfisteln keine Seltenheit. So haben etwa 80 Prozent der Bevölkerung wenigstens einmal im Leben mit einer Hämorrhoidalerkrankung zu kämpfen. Trotzdem leiden viele Betroffene lange Zeit still und heimlich. So auch Daniela Schell aus Lübeck: "Ich habe 13 Jahre mit dem Problem zu tun gehabt". Salben und Co. helfen nur kurzzeitig Zunächst versuchte sie, die Angelegenheit mit Salben, Medikamenten und mechanischen Hilfen in den Griff zu bekommen. "Das half dann für eine gewisse Zeit", erzählt die Patientin. Doch die Probleme kehrten zurück: "Als ich begann, Reizdarmsymptome zu entwickeln, traute ich mich endlich, zu einem Proktologen zu gehen." Sie stellte schnell fest, dass kein Grund für peinliche Befangenheit besteht, die Experten haben jeden Tag mit solchen Problemen zu tun. Dr. Claus Blumberg in Lübeck schlug ihr die minimal-invasive Lasermethode LHP der biolitec vor. Tatsächlich haben solche modernen Verfahren - wie auch FiLaC bei Analfisteln - viele Vorteile. Sie schonen nicht nur umliegendes Gewebe und den Schließmuskel, was das Risiko von Nebenwirkungen ganz besonders bei Risikopatienten verringert. Darüber hinaus ist auch der Infektionsschutz größer. Vorteile von minimal-invasiven Lasermethoden Die Mehrzahl der minimal-invasiven Laseroperationen können ambulant und mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Das erspart lange stationäre Krankenhausaufenthalte und minimiert somit die Gefahr, sich mit grassierenden Viren oder multiresistenten Bakterien anzustecken. Die Rekonvaleszenz verkürzt sich bei vielen Eingriffen erheblich und der Heilungsverlauf ist ebenfalls im Vergleich zu konventionellen Verfahren deutlich rascher. Unter www.info-haemorrhoiden.de oder www.info-analfistel.de gibt es weitere Informationen sowie einen Arztfinder. Dank der minimal-invasiven Methoden wird der Schließmuskel maximal geschützt - ebenso wie die empfindliche Schleimhaut. "Wenn ich gewusst hätte, dass sich das Problem mit der Lasermethode innerhalb von drei Tagen lösen lässt, hätte ich mir jahrelanges Leiden erspart", sagt Daniela Schell rückblickend.

26.10.2020

Britische Zahnärzte gehen davon aus, dass auch eine gute Mundhygiene zur Vermeidung der Verbreitung von Viren beitragen kann. Foto: djd/Dr. Liebe/PantherMedia/Monkeybusiness Images

DIE ABWEHR BEGINNT IM MUND

Beim Kampf gegen Viren fordern Experten mehr Aufmerksamkeit für die Mundhygiene

(djd). Neben der Corona-Pandemie drohen in der kommenden kalten Jahreszeit auch neue Erkältungs- und Grippewellen. Die dafür verantwortlichen Viren und Bakterien gelangen vor allem über den Mund in den Körper. Wissenschaftler fordern daher, dass neben dem Mund-Nasen-Schutz und gründlichem regelmäßigem Händewaschen auch mehr Aufmerksamkeit auf die Pflege des Mundraums gelegt werden soll. Auf einfache Weise kann jeder viel selbst dazu beitragen, dass Keime und Viren weniger Chancen haben, durch den Mund in den Körper zu gelangen und dort vielerlei Erkrankungen auszulösen: Mindestens zweimal täglich gründlich und gewissenhaft Zähneputzen mit Zahncreme kann dazu beitragen, sich vor Infektionen und Erkrankungen zu schützen. Dafür werden unter anderem die "Anti-Virus-Eigenschaften" der in Zahncremes enthaltenen Schaumbildner, den Tensiden, verantwortlich gemacht. Zusätzlich bildet eine gesunde, geputzte Mundhöhle natürliche Barrieren gegen Viren und Bakterien. Gute Mundhygiene gegen Virenverbreitung Die Hauptübertragung von Viren findet über Tröpfchen statt, die durch Husten oder Niesen über die Schleimhäute des Gegenübers aufgenommen werden. Dies gilt es, zu verhindern - im Falle der Corona-Pandemie vornehmlich durch Abstand halten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Zudem wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, sich mit Seife oder Handwaschgels die Hände zu waschen. Dadurch könne die direkte oder indirekte Verbreitung von Infektionskrankheiten eingedämmt werden. Britische Zahnärzte stellten nun fest, dass auch eine gute Mundhygiene dazu beitragen kann, die Verbreitung von Viren zu vermeiden. Prof. Martin Addy von der Bristol University stellt fest, dass fast sämtliche Zahncremes Tenside enthalten, die antimikrobiell wirken: Sie deaktivieren Viren, indem sie deren Oberfläche zerstören. Bestmögliche tägliche Mundraumpflege mit Rohstoffen aus der Natur verspricht beispielsweise das medizinische Zahncreme-Konzentrat Ajona in der kleinen markanten roten Tube, das ebenfalls hochwirksame Tenside enthält. Unter www.ajona.de gibt es alle weiteren Informationen. Anti-Viren-Aktivität von Zahncremes hält mehrere Stunden Laut Professor Addy hält die antimikrobielle Aktivität von Zahncremes in der Mundhöhle für einige Stunden an. Somit könne mit der zahnärztlichen Empfehlung, die Zähne mindestens zweimal täglich für mindestens zwei Minuten gründlich und gewissenhaft zu putzen, die Viruslast in der Speichelflüssigkeit effektiv gesenkt werden.

26.10.2020

Wärme kann bei Blasenentzündung zusätzlich die Beschwerden lindern. Foto: djd/Cystinol/COLOURBOX

VORSICHT, ZUGLUFT!

Wenn es die Blase kalt erwischt

(djd). „Tür zu, es zieht!“: Dieser häufige Ausruf hat seine Berechtigung. Denn die kühle Luft, die uns in Bahnhofshallen, Fluren, Treppenhäusern, Büros und Wohnräumen trifft, kann tückisch sein. Auf leichte Luftströmungen reagiert unser Temperatursinn nicht im gleichen Maße wie auf eisiges Wetter. Langsam und stetig kühlt der Körper aus. Häufig versäumt man es, sich rechtzeitig zu schützen und aufzuwärmen. Unbemerkt ziehen sich dann die Blutgefäße in den betroffenen Körperpartien zusammen. Die Durchblutung leidet und damit auch das Immunsystem, denn die Immunzellen und sonstige wichtige Abwehrstoffe im Körper gelangen schlechter an die Stellen, wo es Krankheitserreger zu bekämpfen gilt. Nässe fördert diesen Prozess, deshalb fangen wir uns bei Schmuddelwetter oder nach schweißtreibendem Sport in Kombination mit Zugluft besonders leicht Infekte ein. Der kalte Luftstrom kann eine Reihe von Beschwerden wie Muskelverspannungen, etwa den typischen steifen Nacken, begünstigen. Die Atemwege werden empfänglicher für Erkältungsviren und die Harnwege kann es ebenfalls „kalt erwischen“. Tragen wir obendrein zu dünne Kleidung oder sitzen auf kalten Oberflächen, kann der Unterleib noch rascher auskühlen. Wenn sich die Blase erkältet Ständiges „Müssen“ bei geringen Urinmengen und Schmerzen beim Wasserlassen sind typische Anzeichen dafür, dass die Abwehr kapituliert und die Blase sich entzündet hat. Vor allem Frauen sind von Blasenentzündungen häufig betroffen, da die weibliche Anatomie es den Erregern leichter macht, die Harnwege zu erobern. Fast immer handelt es sich bei den Verursachern um Bakterien, allen voran E. coli. Eine gute Behandlungsmöglichkeit bei Harnwegsinfekten bietet die Einnahme von Bärentraubenblätter-Extrakt, der etwa als Cystinol akut rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Es enthält antibakteriell und anti-entzündlich wirkende Pflanzenstoffe, welche die Auslöser einer Blasenentzündung bekämpfen und schmerzhafte Symptome lindern können. Viel trinken und Wärme unterstützen die Heilung. Oft können durch diese pflanzliche Therapie Antibiotika vermieden werden. Zugluft vermeiden, Körper warmhalten Um Zugluft zu vermeiden, sollten Fenster nicht dauerhaft gekippt, sondern regelmäßig einige Minuten weit geöffnet werden. Wenn es zu kalt wird, hilft das „Zwiebelprinzip“ mit mehreren Lagen. Mehr Tipps gibt es unter www.cystinol.de. Auch für unterwegs können wir uns rüsten: Wenn Lüftungsanlagen in Bahnen und Bussen viel Wind machen und die Luft stark abkühlt, hilft es, warme Kleidung zu tragen oder eine Decke bereitzuhalten. Gegen kalte Sitzflächen gibt es isolierende Sitzunterlagen für unterwegs.

26.10.2020

Ein Sensor am Bauch oder bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren im oberen Gesäßbereich misst regelmäßig den Gewebezucker und sendet die Werte automatisch an ein Empfangsgerät oder Smartphone und Smartwatch. Foto: djd/www.dexcom.com/Nick Abadilla

ERLEICHTERUNG FÜR KLEINE DIABETES-PATIENTEN

Wie moderne Technik Eltern und Kindern helfen kann

(djd). Das Kind hat Diabetes. Diese Diagnose ist für alle Betroffenen eine Herausforderung - für die Kleinen, die ein Stück ihrer Unbekümmertheit verlieren, und für die Eltern, deren Ängste enorm zunehmen. Immerhin müssen sich Mütter und Väter auf eine völlig neue Lebenssituation einstellen. Sie müssen verstehen, was die Erkrankung dem Sprössling genau abverlangt, und lernen, wie man Gewebezucker misst und Insulin spritzt. Es gilt, den Diabetes in den Familienalltag zu integrieren und mit der noch weiter gestiegenen Verantwortung umzugehen. Belastungen für alle Beteiligten sinkt In Deutschland ist Diabetes mellitus die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Die gute Nachricht ist, dass sich in der Diabetestherapie und -organisation viel getan hat. Wichtig ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine engmaschige ärztliche Begleitung, da die Erkrankung immer wieder durch Wachstumsschübe, hormonelle Veränderungen oder unregelmäßige Tagesabläufe beeinflusst werden kann. Hier können Systeme zur kontinuierlichen Gewebeglukosemessung (CGM) wie das Dexcom G6 eine große Erleichterung sein. Die Systeme messen über einen Sensor am Bauch oder bei Kindern und Jugendlichen bis zu 17 Jahren im oberen Gesäßbereich fortlaufend den Gewebezucker und senden die Werte automatisch alle fünf Minuten an ein Empfangsgerät oder kompatibles Smartphone und von dort aus sogar auf eine Smartwatch. Das sonst notwendige täglich mehrmalige Zuckermessen kann eine große Belastung darstellen. Zum einen, weil es dem Kind Schmerzen bereitet. Zum anderen müssen sich die Eltern unter Umständen nachts den Wecker zum Messen stellen oder tagsüber in die Schule oder Kita fahren, um den Wert dort zu prüfen und die Insulindosis zu berechnen. Moderne Diabetestechnik, die automatisch misst, kann da eine große Erleichterung für die Familien sein. Unter www.dexcom.de finden sich mehr Infos sowie eine Patientencommunity, Webinare und weitere Serviceleistungen. Alarmsignal warnt vor Unterzuckerung Für zusätzliche Sicherheit sorgt die Alarmfunktion, die bei kritischen Werten ein Warnsignal ertönen lässt. Das ist gerade für kleine Patienten sinnvoll, da diese aufgrund von Wachstum und Bewegungsdrang meist einen schwankenden Gewebezucker haben und so drohende Unterzuckerungen häufig nicht bemerken. Besorgte Eltern neigen daher verständlicherweise dazu, ihr Kind "in Watte zu packen". Durch die Followerfunktion der App haben sie die Möglichkeit, dessen Werte auch aus der Ferne zu beobachten. So dürfen Mama und Papa etwas mehr loslassen und ihrem Kind ein "normaleres Leben" ermöglichen - es mit auf Ausflüge schicken oder ihm die Übernachtung bei Freunden erlauben.

26.09.2020

Gereizte Schleimhäute lassen sich mit Tees, Honig oder pflanzlichen Mitteln beruhigen. Foto: djd/metatussolvent/shutterstock.com/Josep Suria

ANTI-HUSTEN-TIPPS AUS DER NATUR

Mit bewährten Hausmitteln und Heilpflanzen wieder frei durchatmen

(djd). Während der kalten Jahreszeit haben Erkältungen wieder Hochsaison. Ein häufiges und besonders unangenehmes Symptom solcher Infekte ist Husten. Eigentlich handelt es sich dabei um einen schützenden Reflex, der die Atemwege von Schleim, Keimen und Partikeln reinigen soll. Doch gerade trockener, krampfartiger Reizhusten kann sehr unangenehm, schwächend und sogar schmerzhaft sein. Auch stören nächtliche Anfälle den Schlaf empfindlich, sodass Betroffene kaum Ruhe und Erholung finden. Die Schleimhäute beruhigen Der trockene Reizhusten steht bei einer typischen Erkältung meist am Anfang und dauert zwei bis drei Tage. Darauf folgen ein etwa sieben bis zehn Tage andauernder „produktiver“ Husten mit klarem Auswurf und eine Abheilungsphase, die oft mehrere Wochen dauert. Das lästige „Bellen“ kann einen also durchaus eine Weile begleiten. Doch zum Glück gibt es verschiedene Haus- und Naturheilmittel, mit denen sich Hustenbeschwerden lindern lassen – Tipps dazu finden sich auch unter www.metatussolvent.de. So reizt im Winter trockene Heizungsluft die Schleimhäute zusätzlich, weswegen ein Luftbefeuchter oder im Schlafzimmer aufgehängte feuchte Handtücher hilfreich sein können. Auch sollte man viel trinken, um die Atemwege geschmeidig zu halten. Am besten sind warme Tees mit Heilkräutern wie Spitzwegerich oder Thymian. Auch das Lutschen von Hustenbonbons oder Honig in warmer Milch (nicht bei Kindern unter einem Jahr) wirken oft beruhigend auf die Schleimhäute. Zusätzlich kann ein Naturheilmittel wie metatussolvent Hustentropfen Erleichterung verschaffen. Die vier aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffe Sonnentau, Cochenilla, Kupferacetat und Bilsenkraut sind so gewählt, dass sie besonders den quälenden Reizhusten lindern können, ohne unterdrückend in die natürlichen Prozesse einzugreifen. Superinfektionen vermeiden Nicht zuletzt sollte man sich bei einer Erkältungserkrankung viel Ruhe und Schlaf gönnen, damit das Immunsystem mit voller Kraft arbeiten kann. Wer so von Anfang an gegensteuert, kann auch Superinfektionen mit Bakterien leichter vermeiden. Dazu gehören zum Beispiel die typische verschleppte Bronchitis, aber auch Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen. Sie müssen häufig mit Antibiotika behandelt werden, die wiederum unerwünschte Nebenwirkungen haben können.

25.09.2020

Stylishe und auslaufsichere Trinkflaschen gibt es in vielen Varianten und Größen. Foto: djd/www.blenderbottle.eu

TRINKEN NICHT VERGESSEN

Sechs praktische Tipps, um den eigenen Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen zu halten

(djd). Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend für unsere Gesundheit. Mindestens 1,5 Liter täglich trinken – so lautet die Regel. Wer das nicht tut, spürt die Folgen meist schnell. Ein trockener Mund, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Leistungsabfall und Kopfschmerzen sind einige der Symptome, die auftreten können, wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit bekommt. Diese Tipps können dabei helfen, das nötige Trinkkonto ausgeglichen zu halten. 1. Nicht auf das Durstgefühl warten Durst ist bereits ein Warnsignal des Körpers, dass dieser zu wenig Flüssigkeit bekommt. Um leistungsfähig zu bleiben, sollte man daher regelmäßig den ganzen Tag über trinken und nicht nur bei den Mahlzeiten. 2. Getränke sichtbar platzieren Ein Glas Wasser direkt am Bett, eine Karaffe auf dem Schreibtisch oder eine Trinkflasche im Auto: Wer ausreichend Vorräte gut sichtbar platziert, wird automatisch daran erinnert, etwas zu trinken. 3. Trinkflaschen mitnehmen Beim Sport und auf Ausflügen sind Trinkflaschen, die jederzeit mit Wasser aufgefüllt werden können, unabdingbar. Ausreichendes Trinken vor, während und nach dem Sport ist wichtig, um den Flüssigkeitsverlust beim Schwitzen auszugleichen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Flaschen auslaufsicher sind und komfortable Annehmlichkeiten wie eine integrierte Trageschlaufe haben, um sie direkt an die Tasche oder den Rucksack hängen zu können. Beim Radeln oder Laufen bieten sich Sportflaschen wie die BlenderBottle Halex an. Dank eines integrierten und durch Drücken aktivierbaren Strohhalms ist es möglich, selbst während des Radfahrens in aufrechter Position zu trinken. Die dreilagige Isolation hält Getränke bis zu 24 Stunden kalt. Schön kühl bleiben Getränke auch in Flaschen aus Edelstahl mit doppelwandiger Isolation. Unter www.blenderbottle.eu können hochwertige Sportflaschen in verschiedenen Varianten und Größen bestellt werden – auch Trinkflaschen aus Glas. 4. Wasser aufpeppen Immer nur pures Wasser zu trinken, ist vielen zu langweilig. Mit ein paar Minzblättern, Beeren oder Zitronenscheiben lässt sich das gesunde Getränk schnell verfeinern. Übrigens: Auch Tee, Kaffee, Kräutertees und Fruchtsaftschorlen zählen zu den Flüssigkeiten, die die Hydration fördern. 5. Erinnerungs-App nutzen Trink-Apps sind eine weitere Möglichkeit, das Flüssigkeitsziel im Auge zu behalten. Sie berechnen etwa anhand der persönlichen Gesundheits- und Fitnessdaten den täglichen Wasserbedarf und erinnern den Nutzer an das Trinken. 6. Wasserreiches Obst und Gemüse essen Auch der Verzehr von Obst und Gemüse mit hohem Wassergehalt wie Wassermelone, Trauben, Gurke oder Tomaten erhöht die Flüssigkeitsaufnahme.

25.09.2020

Die Pfunde müssen wieder weg: Wenn die Belastungen hoch sind, neigen wir oft dazu, uns mit Süßigkeiten zu trösten. Foto: djd/BioNorm-Forschung/Pixel-Shot - stock.adobe.com

MIT KÖRPERLICHER POWER DURCH DEN WINTER

djd Thementipp „Gesund und fit in der kalten Jahreszeit"

(djd). Angst vor Ansteckung, Social Distancing, allerorten Maskenpflicht und Reisebeschränkungen: Das Corona-Jahr 2020 hat viele Menschen belastet und gestresst – und die Pandemie ist noch nicht vorbei. Umso unerlässlicher ist es, sich für die kühleren Monate des Jahres zu wappnen und das Immunsystem zu stärken. Unser Special beschäftigt sich mit dem Schutz durch die Grippeimpfung, die nun besonders wichtig sein kann, mit wohltuenden Infrarotkabinen und mit zwei ganz unterschiedlichen Ernährungskonzepten. Impfung – Grippeschutz ist nicht nur Eigennutz Grippeviren sind nicht gerecht: Während sie bei etwa zwei Drittel der Infizierten zu gar keinen oder nur milden Symptomen führen, erwischen sie das letzte Drittel heftig und können sogar tödlich sein. Gefährdet sind besonders Menschen ab 60, chronisch Kranke, Schwangere und Heimbewohner. Deshalb wird von der Ständigen Impfkommission für diese Gruppen die Grippeimpfung empfohlen. Aber was ist mit allen anderen? Auch für sie kann eine Impfung sinnvoll sein. Denn Infizierte ohne oder mit schwachen Symptomen sind trotzdem ansteckend. Wer alte Eltern, ein asthmakrankes Kind oder eine schwangere Kollegin hat, macht also für diese das Leben sicherer, indem er sich den Impfschutz holt. Ein weiterer Grund, der gerade dieses Jahr für eine Grippeimpfung spricht, ist die Corona-Pandemie. Denn solange es keine Impfung gegen Covid-19 gibt, ist es umso wichtiger, zumindest einen Mix verschiedener gefährlicher Atemwegsinfektionen zu vermeiden. Wohltuende Wärme, die unter die Haut geht Das Immunsystem stärken, den Stoffwechsel anregen und Muskeln vor oder nach dem Sport entspannen: Infrarotkabinen bieten viele Vorteile. Mit 30 bis 60 Grad Celsius ist ein Wärmebad dort besonders schonend und sehr angenehm, da die Infrarotstrahlen den Körper gezielt von innen heraus erwärmen. Ein weiterer Vorteil: Infrarotkabinen lassen sich einfach und in jedem Raum aufstellen, mehr als eine Steckdose wird nicht benötigt. Hersteller wie Armstark bieten eine große Auswahl an Modellen in verschiedenen Designvarianten, passend für eine oder mehrere Personen. Bereits mit einer Fläche von weniger als einem Quadratmeter kann das private Wellnessvergnügen beginnen. Unter www.armstark.de gibt es mehr Informationen. Basisch für Beginner: Ernährung umstellen und fit durch die kalte Jahreszeit kommen Die kalte Jahreszeit, wenn der Stoffwechsel einen Gang zurückschaltet, ist der ideale Zeitpunkt für eine Ernährungsumstellung. Dadurch lässt sich das Immunsystem gezielt stärken und dem obligatorischen Winterspeck vorbeugen. „Als Einstieg in die neue Ernährung ist Basenfasten eine gute Idee“, weiß Ute Jentschura, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin und Heilpraktikerin aus Münster. Dabei werde nicht auf feste Nahrung verzichtet, sondern ein ausgewogener, sättigender Speiseplan erstellt. Mit hochwertigen Getreidesorten, saisonalem Obst und Gemüse, Nüssen, Saaten sowie pflanzlichen Fetten. Rezeptideen liefert das Kochbuch „Basisch kulinarisch“. Erhältlich in Reformhäusern oder unter www.p-jentschura.com. Auf der Website gibt es einen Rezeptbereich und weitere Tipps zu basischer Ernährung. Ernährungskonzept: mit Eiweiß gegen Speckröllchen Eine andere Ernährungsstrategie gegen Übergewicht setzt auf das Motto „Protein gegen Speckröllchen". Denn im Vergleich zu Kohlenhydraten und Fetten machen eiweißreiche Nahrungsmittel besser satt. Folglich essen wir weniger. BioNorm bodyline aus der Apotheke etwa enthält mit rein pflanzlichen Inhaltsstoffen alle relevanten Proteinbausteine. Dank des neuen Zwei-Phasen-Prinzips sorgt es erstens für eine schnelle und zweitens für eine lang anhaltende Sättigung – und zwar ohne Mahlzeitenverzicht. Mehr Infos gibt es unter www.bionorm.de. Unterstützend sollte man etwa dreimal die Woche für 45 Minuten aktiv werden. Empfohlen wird eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining.

25.09.2020

Wenn Dreimonatskoliken den kleinen Würmchen zu schaffen machen, weinen sie meist herzzerreißend. Foto: djd/Pfizer/Sab Simplex/JozefPolc/123RF

BYE-BYE, BABY-BAUCHWEH

Tipps für Eltern: Was bei Blähungen und Dreimonatskoliken hilft

(djd). Herzzerreißendes Weinen, krampfhaft angezogene oder ausgestreckte Beinchen, geballte Fäuste und ein hochrotes Gesicht – einige der typischen Anzeichen, die bei Babys auf Dreimonatskoliken hinweisen. Diese schmerzhaften Blähungen und Bauchturbulenzen treten bei 8 bis 29 Prozent aller Säuglinge auf. Sie entstehen, weil der Magen-Darm-Trakt und die Verdauung noch nicht ausgereift sind. Dabei machen die Koliken sowohl den kleinen Würmchen zu schaffen als auch den Eltern. Es ist nicht nur das Schreien, das an den Nerven zerrt, sondern auch das Mitleiden mit dem geliebten Sprössling. Nicht zu hastig trinken Umso größer ist der Wunsch nach effektiver Linderung. Tatsächlich gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die helfen können. Zunächst einmal sollte man darauf achten, das Baby nicht so schnell und hastig trinken zu lassen. Dabei schluckt es häufig zu viel Luft, was Blähungen und Bauchweh begünstigt. Meist klappt das besser, wenn beim Stillen die Brustwarze wirklich ganz in den Mund genommen wird. Bei Flaschenkindern ist ein kleines Saugerloch empfehlenswert. Wichtig ist im Anschluss das berühmte Bäuerchen. Manchmal braucht es etwas Geduld bis zum Aufstoßen. Beginnt der Säugling trotzdem etwa eine halbe Stunde nach dem Trinken zu schreien und lässt sich nicht beruhigen, bringt der Fliegergriff oft Abhilfe. Hierbei liegt das Baby bäuchlings auf dem Unterarm von Mama oder Papa. Am besten trägt man es so ein bisschen vor der Brust umher, wiegt es sanft. Guten Rat finden Eltern auch in der Apotheke. So kann ein Arzneimittel wie sab simplex mit dem seit über 35 Jahren bewährten Wirkstoff Simeticon schnell, gezielt und dabei gut verträglich gegen Dreimonatskoliken wirken. Die kleinen Luftbläschen im Magen-Darm-Trakt werden rein physikalisch aufgelöst und als Bäuerchen oder Winde abtransportiert. Unter www.sab-simplex.de gibt es mehr Tipps und Informationen. Wärme, Massagen, Liebe Was gegen Babys Blähungen ebenfalls guttut, ist Wärme. Ein entspannendes Bad, ein Kirschkernkissen oder feuchtwarme Wickel auf dem Bauch können da oft effektiv die Beschwerden lindern. Darüber hinaus ist eine kleine Massage noch ein hilfreicher Tipp – hierbei mit sanftem Druck im Uhrzeigersinn massieren. Und zu guter Letzt die beste Medizin: ganz viel Kuscheln mit Mama und Papa.

25.09.2020

Viele glauben irrtümlich, dass Fingerknacken Arthrose verursacht. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/RFBSIP - stock.adobe.com

MYTHEN UND WAHRHEITEN ZU ARTHROSE

Rund um das Thema kursieren so manche Gerüchte

(djd). Es ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung, folglich gibt es viele unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen und Tipps zu Arthrose. Allerdings gibt es auch fast ebenso viele Irrtümer. Grund genug, einige der kursierenden Mythen unter die Lupe zu nehmen. Gerade jetzt in der kühlen Jahreszeit hört man beispielsweise immer wieder, dass Kälte die Arthrose verschlimmere. Das stimmt nur bedingt: Zwar können frostige Temperaturen Verspannungen fördern und so Beschwerden begünstigen, vielmehr ist es aber der in den Wintermonaten weit verbreitete Bewegungsmangel, der den Gelenken zusetzt. Gelenke schonen – nein! Damit ist gleich ein weiteres Gerücht ausgeräumt: Von Arthrose betroffene Gelenke soll man schonen. Falsch! Tatsächlich sorgt moderates Training sogar dafür, dass der angegriffene Knorpel gut mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt wird. Was wiederum die Nährstoffe angeht, hält sich oft die Ansicht, dass diese gegen Gelenkverschleiß wenig ausrichten können. Auch das ist so nicht richtig. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen andere Ergebnisse. So können zum Beispiel bioaktive Kollagen-Peptide zum Trinken in Verbindung mit anti-entzündlichem Hagebutten-Extrakt positive Effekte erzielen. Studien mit dem Prüfpräparat CH-Alpha Plus (rezeptfrei, Apotheke) zeigen, dass die Knorpeldichte bei täglicher Einnahme der Trinkampullen zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert. Unter www.ch-alpha.de gibt es weitere Infos sowie interessante Fakten. Ein anderer Mythos dreht sich um Fingerknacken und Co. Fast jeder hat schon erlebt, dass manche Menschen auf Kommando ihre Gelenke knacken lassen können. Dann heißt es häufig: „Davon bekommt man Arthrose." Auch unwillkürliche Knackgeräusche beim Aufstehen, Beugen oder Strecken werden häufig als Vorboten oder Symptome von Gelenkverschleiß interpretiert. Dafür gibt es jedoch keine Belege. Laut einer Studie der Universität von Kalifornien hatten etwa „Fingerknacker" nicht mehr Handprobleme, Schmerzen oder Schwellungen als „Nichtknacker". Der Arzt kann nicht helfen – doch! Einem Irrtum sollte allerdings möglichst kein Arthrosepatient unterliegen: dass der Arzt nicht helfen kann. Auch wenn fortgeschrittener Gelenkverschleiß als nicht heilbar gilt, gibt es doch viele ärztlich verordnungsfähige Behandlungsmöglichkeiten, um die Beschwerden zu lindern. So können neben herkömmlichen Schmerzmitteln auch konservative Therapien wie Krankengymnastik, Einlagen, Orthesen sowie Kälte- und Wärmebehandlungen die Lebensqualität verbessern.

25.09.2020

Eine praktische Ergänzung zur Zahnbürste ist die Munddusche, eine einfach anzuwendende und wirksame Hilfe zur Entfernung des gefährlichen dentalen Biofilms. Mehr als ein Wasseranschluss ist nicht nötig. Foto: djd/www.silodent.com/Klaus Ranger

DIE KÖRPERLICHE BALANCE BEGINNT IM MUND

Warum schlechte Mundhygiene dem ganzen Körper schadet

(djd). Bakterien haben großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Immer dort, wo Feuchtigkeit vorhanden ist, produzieren sie einen Biofilm – auf der Haut ebenso wie im Mund und im Magen-Darm-Trakt. Damit die Balance zwischen „guten“ und „bösen“ Bakterien stimmt, sollte man einige Dinge beachten. Wie halte ich die bakterielle Balance im Mund? Im Verbund des oralen Biofilms unterstützen sich die Bakterien gegenseitig. Manche produzieren Nährstoffe. Manche helfen den anderen, resistent gegen Antibiotika zu werden. Normalerweise lebt die etablierte Mikroflora im Mund in Harmonie mit dem Menschen und es besteht keine chronische Entzündungssituation in der Mundhöhle. Wie aber halte ich die bakterielle Balance im Mund? Das Wichtigste ist, sich von Speiseresten und Plaque von den Zahnoberflächen genauso wie aus den Zahnzwischenräumen regelmäßig und vollständig zu befreien. 1. Zweimal täglich zwei Minuten mit einer Zahnbürste die Zähne putzen. Wichtig dabei ist eine Zahnbürste mit weichen Borsten, um den Zahnschmelz nicht zu zerkratzen und das Zahnfleisch nicht zu verletzen. Und mit einem kleinen Kopf, um auch schwer zu erreichende Zähne gut zu putzen. Die Plaque reinigt man genauso gut mit einer elektrischen wie mit einer manuellen Zahnbürste, solange die Putztechnik passt. Die Borsten der Silodent Crystal etwa bestehen aus Quarzschiefer. Durch den Ioneneffekt werden Zahnbeläge und Essensreste gleichsam magnetisch und mechanisch von der Oberfläche der Zähne gezogen. Die negativen Ionen glätten die Zähne. 2. Genauso wichtig ist die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume. Laut Studien entfernen Zahnbürsten nur etwa die Hälfte aller Ablagerungen. Dort, wo herkömmliche Zahnbürsten nicht hinkommen, sind Zahnseide oder Dentalsticks nötig, zusätzlich soll auch eine Munddusche verwendet werden, weil deren regulierbarer Wasserstrahl alle Bereiche der Mundhöhle erreicht und Speisereste wegschwemmt, ohne Zahnfleisch oder Zahnhälse zu beschädigen. Die Silodent-Munddusche etwa ist sehr einfach in der Handhabung, Wasserstrahl und Temperatur werden allein über den Wasserhahn reguliert, an dem die Munddusche montiert wird. 3. Die Zahnpasta Dentiste plus White mit 14 Kräutern schließlich verzichtet auf Konservierungsstoffe, künstliche Farbstoffe und Aromen und setzt gleichzeitig auf die natürliche Remineralisierung für Zähne und Zahnfleisch. Das Konzept, kombiniert mit einer pro-biotischen Schutzformel, hilft vor allem dabei, Zahnstein- und Plaqueablagerungen aus schädlichen Mundbakterien zu verhindern. Alle genannten Produkte sind online unter www.silodent.com und in jeder deutschen Apotheke erhältlich.

22.08.2020

Die jährliche Grippeimpfung wird für Menschen mit Grunderkrankungen ausdrücklich empfohlen. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/Byjeng

GRIPPESCHUTZ FÜR CHRONISCH KRANKE

Die Gefahr von Komplikationen ist etwa bei Diabetes oder Lungenproblemen deutlich erhöht

(djd). Chronische Erkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet. So leiden allein rund acht Millionen Menschen hierzulande unter Asthma, knapp sieben Millionen haben eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und schätzungsweise 6,7 Millionen einen Diabetes. Für Betroffene bedeutet das nicht nur eine oft starke Einschränkung ihrer Lebensqualität durch belastende Symptome und häufige Arztbesuche. Sie sind meist auch besonders anfällig für Infektionskrankheiten wie die echte Grippe (Influenza) und erleiden häufiger Komplikationen und schwere oder sogar tödliche Verläufe. So sind Atemwegsinfekte die häufigste Ursache für die akute Verschlimmerung einer COPD, und das Sterberisiko von Diabetikern ist bei einer Grippe dreimal so hoch wie bei Nicht-Diabetikern. Jährlich zur Grippeimpfung Menschen, deren Körper durch chronische Erkrankungen schon vorgeschädigt ist, sollten sich deshalb vor einer Grippeinfektion so gut wie möglich schützen. Neben Abstand zu Erkrankten und guter Hygiene ist dafür vor allem die Impfung das Mittel der Wahl. Wie effektiv diese sein kann, zeigt zum Beispiel eine Londoner Studie an knapp 125.000 Typ-II-Diabetikern: Danach wurde durch den Grippeschutz die Sterbewahrscheinlichkeit in dieser Gruppe um 24 Prozent gesenkt. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die jährliche Grippeimpfung für alle Personen mit besonderer Gefährdung durch eine Grunderkrankung. Dazu gehören neben chronischen Atemwegserkrankungen und Diabetes zum Beispiel auch Herz-Kreislauf-Krankheiten, Nieren- und Leberleiden, Multiple Sklerose, Immunschwäche oder HIV. Betroffene können ihren Hausarzt wegen der Impfung ansprechen – möglichst bevor zwischen Januar und März die Grippewelle wieder richtig anrollt. Moderne Impfstoffe decken alle vier wichtigen Influenzavirenstämme ab und sind allgemein gut verträglich. Gefährlichen Infekt-Mix vermeiden In diesem Jahr hat ein möglichst umfassender Schutz gegen vermeidbare Infektionen besondere Bedeutung, da dadurch im Hinblick auf Covid-19 einem Mix gefährlicher Erkrankungen vorgebeugt werden kann. Zusätzlich zur Grippeimpfung kann deshalb auch ein Schutz gegen Pneumokokken sinnvoll sein, die die häufigsten Erreger bakterieller Lungenentzündungen sind.

21.08.2020

Die Waage lügt nicht: Corona hat Spuren hinterlassen. Auch auf der Hüfte. Foto: djd/IKK classic/Getty Images/laflor

RAN AN DIE CORONA-KILOS

Schnell wieder in Bestform – mit dem Coach von der Krankenkasse

(djd). Wenn von Corona-Kilos die Rede ist, weiß jeder, was gemeint ist. Denn ob aus Frust, aus Langeweile oder durch den ganzen Stress - viele haben in den vergangenen Monaten deutlich mehr gegessen (und getrunken) als sonst. Laut aktuellen Umfragen hat fast jeder Fünfte zugenommen, hinzu kam bei rund 40 Prozent ein Minus an sportlicher Aktivität. Wer die ungeliebten Pölsterchen jetzt wieder loswerden möchte, sollte vorher bei seiner Krankenkasse nachhaken. Einige bieten ihren Mitgliedern professionelle Unterstützung zum Nulltarif. Schritt für Schritt leichter werden Normalgewicht ist nicht nur ein Wohlfühlfaktor, sondern auch ein wichtiger Grundpfeiler in der Gesundheitsvorsorge. Deshalb werden hier die Krankenkassen aktiv. "Unkompliziert helfen wir zum Beispiel mit Online-Kursen", sagt Maren Soehring von der IKK classic. Angebote wie "MyWEIGHTcoach" leiten die Teilnehmer über zehn Wochen dazu an, ihre Ernährung umzustellen und dadurch langfristig Gewicht zu verlieren. Ein einfaches Ampelprinzip weist dabei den Weg zu gesunden Sattmachern. Außerdem steht eine umfangreiche Rezeptdatenbank zur Verfügung. Die Ernährungsumstellung baut Woche für Woche aufeinander auf. So bleibt immer genug Zeit, um neu Gelerntes in den Alltag zu integrieren. Wer vor allem wissen möchte, wie er mit der richtigen Ernährung gezielt etwas für seine Leistungsfähigkeit tut, kann sich in dem achtwöchigen Kurs "MyHEALTHcoach" schlaumachen. Auch hier liegt der Fokus darauf, gesunde Lebensgewohnheiten zu etablieren. Und was viele nicht wissen: Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, über die Krankenkasse eine professionelle Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen. "Das kommt zum Beispiel dann infrage, wenn der Arzt bei diagnostiziertem Übergewicht eine entsprechende Notwendigkeitserklärung ausstellt", weiß Maren Soehring von der IKK classic. Aufs Bauchgefühl hören Einen Rat für eine gesündere Ernährung kann man auch ganz ohne Kurs beherzigen: auf den Bauch hören. Beim sogenannten "intuitiven Essen" geht es darum, wieder ein Gefühl für die Signale des Körpers zu bekommen, etwa für Hunger. Das haben viele von uns verloren, weil der normale Arbeitsalltag nun einmal vorsieht, dass um 13 Uhr Mittagspause gemacht wird - egal, ob der Magen knurrt oder nicht. Mit ein bisschen Übung kann man lernen, die Botschaften des Körpers wieder wahrzunehmen und darauf entsprechend reagieren. Tipps für ein besseres Bauchgefühl sind unter ikk-classic.de/intuitives-essen zusammengefasst. Esse ich, weil ich hungrig bin oder aus Langeweile? Muss es bei Lust auf Süßes automatisch Schokolade sein? Und ist das leere Gefühl im Bauch vielleicht gar kein Hunger, sondern Frust?

21.08.2020

Auch das gute Gespräch mit der Freundin bedeutet wertvolle Zeit fürs Wohlbefinden. Foto: djd/www.femisanit.de/Getty

DIE HAUT SANFT AUF DEN HERBST VORBEREITEN

Wertvoller Sanddornextrakt pflegt nachhaltig Haut und Schleimhaut

(djd). Gerade für Frauen ist der Herbst immer wieder eine besondere Zeit. Die bunten, in warmen Tönen gefärbten Blätter erinnern an die vielen Facetten der Weiblichkeit. Man denkt zurück an einen schönen Sommer mit der Familie, nimmt sich jetzt aber wieder mehr Zeit für die ganz persönlichen Dinge und verwöhnt auch sich selbst. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Haut. Denn nur wer sich darin wohlfühlt, freut sich unbeschwert auf die kommenden Herbst- und Wintermonate. Aufmerksame Hautpflege ist daher unverzichtbar. Denn schon die ersten Herbstspaziergänge trocknen die zarte Haut aus und lassen sie schlimmstenfalls vorzeitig altern. Nicht nur der ausreichende Feuchtigkeitsgehalt der Gesichtshaut, sondern auch eine hinreichende Feuchtigkeit der Schleimhäute ist für das Wohlbefinden wichtig. Dazu kommt, dass die Schleimhaut eine wichtige Schutzfunktion hat. Frei von Hormonen und tierischen Bestandteilen Betroffen sind meist reifere Frauen während und nach den Wechseljahren, aber auch immer häufiger Jüngere, die eine niedrig dosierte Pille nehmen, zu deren Nebenwirkungen trockene Schleimhäute zählen. Femisanit Kapseln etwa lassen sich als natürliches Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich zu hormonellen Behandlungen einsetzen. In mehreren Studien konnte zudem die positive Wirkung der Inhaltsstoffe auf Haut und Schleimhaut nachgewiesen werden: Alle Schleimhäute im Körper profitieren. Komplimente für schöne Haut Der Hauptinhaltsstoff ist ein Sanddornextrakt, der durch einen speziellen, besonders schonenden Herstellungsprozess aus dem Kern und dem Fruchtfleisch gewonnen wird. Das Präparat ist frei von Hormonen, Laktose, Gluten sowie tierischen Bestandteilen und enthält die wichtigen Fettsäuren Omega 3, 6, 7 und 9, Betacaroten und Vitamin E. Ein charmanter Nebeneffekt dieser natürlichen Pflege sind die Komplimente, mit denen gutes Aussehen und selbstbewusstes Auftreten belohnt werden. Pflegende Creme ergänzt die Kapseln Die Frauenärztin Dr. med. Regina Gößwein erklärt: "Bei der Vaginalschleimhaut ist auch der Schutz vor Infektionen und Scheidenpilzen ein wichtiger Aspekt." Gerade zu Beginn der Behandlung mit den Kapseln werde daher oftmals zusätzlich die ergänzende Femisanit Intimcreme – im hygienischen Spender – angewandt. Unter www.femisanit.de kann eine kostenfreie Produktprobe der Intimcreme angefordert werden. Sie wirkt schnell und ist auch als pflegende Creme willkommen. Als natürlicher Konservierungsstoff rundet Rosmarin die Komposition der Wirkstoffe ab.

21.08.2020

Wenn zum brummenden Schädel noch Verspannungen hinzukommen, ist schnelle Abhilfe gefragt. Foto: djd/Thomapyrin/Getty Images/E+/Maravic

"KONASCHU", DAS QUÄLENDE VOLKSLEIDEN

Wie man Kopf-Nacken-Schulterbeschwerden effektiv bekämpfen kann

(djd). Es ist eine echte Qual, wenn sich zum Kopfschmerz auch noch Nacken- und Schulterverspannungen gesellen. Obendrein ist die Kombination dieser Symptome äußerst hartnäckig. Laut einer wissenschaftlichen Patientenbefragung sorgt "KoNaSchu" für mehr Schmerztage als reine Spannungs- oder Migränekopfschmerzen. Und die Zahl der Betroffenen ist immens: 61 Prozent der befragten Kopfschmerzpatienten gaben an, unter genau diesem Beschwerdebild zu leiden. Vielsitzer sind besonders häufig betroffen "Das deckt sich mit meinen Erfahrungen aus der Praxis", sagt Dr. Stefanie Förderreuther, Neurologin am Universitätsklinikum München. "Insbesondere Patienten, die viel in sitzender Tätigkeit beschäftigt sind und nicht zwischen sitzen, stehen und gehen abwechseln können, berichten das." Es liegt auf der Hand, dass die Symptome zusammenhängen. Denn vom Kopf bis zu Nacken und Schultern ist es nicht weit. Zahlreiche Nervenbahnen und Muskelstränge verbinden die Bereiche miteinander. Eigentlich sinnvoll, doch es wird zum Nachteil, wenn sich der Schmerz in einer Region auf die andere auswirkt. Und dies ist in beide Richtungen möglich. Ob nun zuerst der Kopfschmerz da war oder der Nackenschmerz, ist vielfach gar nicht feststellbar. Aber beide Faktoren verstärken sich gegenseitig. Da ist effektive Abhilfe erwünscht. In der Akutphase ist die Behandlung mit einem Schmerzmittel meist sinnvoll. Dies kann in der Regel nicht nur den Kopfschmerz, sondern auch die Nackenreizungen einschließlich der Muskelverhärtungen, sogenannte Triggerpunkte, lindern. Schmerzmittel plus andere Maßnahmen Wie eine Studie zeigt, kann die Kombination aus 400 Milligramm Ibuprofen und 100 Milligramm Koffein schnell und effektiv wirken. Das bestätigt auch die eingangs genannte Patientenbefragung unter Verwendern von Thomapyrin Tension Duo hinsichtlich der Wirkung im Alltag. "Die Befragung hat gezeigt, dass Patienten mit Kopfschmerz und begleitenden Nacken- und Schulterbeschwerden in circa 80 Prozent der Fälle bereits nach 30 Minuten eine Schmerzlinderung verspürt haben", fasst Dr. Förderreuther ein wesentliches Ergebnis zusammen. Langfristig sind aber auch nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Behandlung erforderlich. Die Neurologin empfiehlt hier Ausdauersport, Entspannungsübungen und Schritte zum Abbau und zur Bewältigung von Stress. Mehr unter www.kopfschmerzen.de.

21.08.2020

Spezielle LowVision-Leuchten können bei eingeschränkter Sehleistung die Augen effektiv unterstützen. Foto: djd/A. Schweizer

"ERLEUCHTUNG" SCHENKEN

Für Menschen mit Sehbehinderung ist gutes Licht Gold wert

(djd). Bei Hilfsmitteln für Menschen mit Sehbehinderung denkt man zuerst an Brillen, Lupen oder Lesegeräte. Eine ganz einfache und effektive Unterstützungsmöglichkeit wird oft übersehen: die richtige Beleuchtung. Sie kann die zum Lesen benötigte Vergrößerung um das bis zu Vierfache reduzieren. Das merken schon Normalsichtige ab dem mittleren Alter, wenn die Lesebrille bei hellem Tageslicht im Etui bleiben kann. Für Menschen mit Augenerkrankungen und Sehbehinderungen ist das richtige Licht noch wichtiger und kann die Lebensqualität deutlich verbessern. Hell, blendfrei, flexibel Denn für Betroffene kommt es nicht nur auf Helligkeit an, auch gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung und zielgenaue Einstellung sind wichtig für die optimale Nutzung der verbliebenen Sehkraft. Diese Anforderungen können spezielle LowVision-Leuchten erfüllen, etwa aus der Serie Multilight Pro von Schweizer Optik. Sie bringen das passende Licht an die gewünschte Stelle – ob als Stehlampe neben dem Sofa, als Tischleuchte oder mit Klemmfuß für den variablen Einsatz. Mit ihren flächig angeordneten LEDs können Haushaltsarbeiten, Bücher, Zeitschriften, Bastelarbeiten oder Puzzles homogen und flackerfrei ausgeleuchtet werden, dank der vielfältigen Verstellbarkeit in fast jeder gewünschten Position. Als "erleuchtendes" Geschenk – Bezugsquellen gibt es unter www.schweizer-optik.de – können LowVision-Leuchten langanhaltende Freunde bereiten. Licht in der "Lieblingsfarbe" Eine weiterer Bonus für schwache Augen: Die Leuchten sind in drei verschiedenen Lichtfarben erhältlich: Warmweiß, Neutralweiß und Kaltweiß, alternativ mit allen drei Farben zum Umstellen. Das ist wichtig, weil bei verschiedenen Augenproblemen unterschiedliche Lichtfarben optimal sind. Während Patienten mit Makuladegeneration oft kaltes, bläuliches Licht bevorzugen, weil dieses heller wirkt, kommen Menschen mit Trübungen von Hornhaut oder Linse meist mit wärmerem, gelblichem Licht besser klar, da es weniger blendet. Durch die Kombination von Helligkeit, Gleichmäßigkeit und der passenden Lichtfarbe werden dann viele Tätigkeiten wieder möglich oder erleichtert.

21.08.2020

Ein guter Schlafcoach geht den individuellen Ursachen für schlechten Schlaf auf den Grund. Diese sind von Fall zu Fall sehr verschieden. Foto: djd/Schlafkampagne/Bramgino/Fotolia

WARUM SCHLAFE ICH SO SCHLECHT?

Schlafcoaches gehen den individuellen Ursachen für unzureichenden Schlaf auf den Grund

(djd). Erholsamer und ausreichender Schlaf ist für Körper und Psyche des Menschen unverzichtbar. Einer aktuellen Ipsos-Umfrage zufolge sagt aber nur jeder zweite Bundesbürger von sich, dass er genügend schläft. Eine andere Umfrage ergab, dass weniger als jeder Zweite seinen Schlaf als gut empfindet, demnach schlafen nur 13 Prozent der Befragten tief und fest, 33 Prozent meistens gut. Wie aber kann der Schlaf gerade in unruhigen Zeiten besser werden? Schlafcoaching ist eine neue Möglichkeit, die zu mehr und besserem Schlaf verhelfen soll, und zwar ohne Chemie. Im Onlinekurs zu besserem Schlaf Ein Schlafcoach geht immer den sehr individuellen Ursachen für schlechten Schlaf auf den Grund. Diese sind von Fall zu Fall sehr verschieden. Stress und dauerhaft ungelöste Lebensprobleme bewirken schlechten Schlaf, doch auch die Schlafumgebung aus Bett und Zimmer sowie der Umgang mit dem eigenen Körper sind relevant. Schlafcoaching behandelt diese komplexen Ursachen ganzheitlich. Schlafcoach und Präventologe Markus Kamps beispielsweise legt in seinen Workshops sowie in der persönlichen Beratung den Fokus auf die Schlaf- und Rückengesundheit gleichermaßen, mehr Informationen dazu gibt es unter www.markus-kamps.de. Denn wer in einem ungenügenden Bett liegt, kann nicht gut schlafen und handelt sich am Ende zusätzliche Schmerzen ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kurse sollen dabei Stufe für Stufe zu einem positiven Schlaferlebnis geführt werden. Dazu gibt es Informationen über Schlafrhythmus und Rituale, zur richtigen Ernährung, zum Umgang mit digitalen Medien, zur angemessenen Bewegung bis hin zur Schlafzimmerausstattung und dem Bett. Nicht nur in Corona-Zeiten möchten viele Menschen sich online informieren und beraten werden, hierzu wird ein Online-Schlafkurs in sieben Schritten unter www.kompetenz-zentrum-gesunder-schlaf.de angeboten. Ergonomische Betten unterstützen gesunden Schlaf Im Kompetenzzentrum "Gesunder Schlaf" haben sich bundesweit Bettengeschäfte zertifizieren lassen, die nicht nur mit ergonomischen Betten vertraut sind, sondern auch zum Thema Schlaf ganzheitlich beraten können. Oftmals ist die Ursache für schlechten Schlaf schlicht und einfach eine falsche, unpassende, zu alte oder durchgelegene Matratze. Ein ergonomisches Bett, das sich an die persönliche Schlafposition und Körperform anpasst, kann hier Wunder wirken.

01.08.2020

Mit regelmäßiger Bewegung in der Natur lässt sich das Immunsystem stärken. Foto: djd/Berufsverband der Präventologen/Birte Riel

AKTIV WERDEN FÜR DAS EIGENE IMMUNSYSTEM

Präventologen weisen Wege aus der Stressfalle und zu mehr Gesundheit

(djd). Hoher Arbeitsdruck, familiäre Probleme oder die Extra-Belastungen durch die Corona-Pandemie. Stress und Ängste machen heute vielen Menschen zu schaffen. Das aber wirkt sich nicht nur auf die seelische Gesundheit aus, sondern beeinträchtig auch das Immunsystem. Eine erhöhte Infektionsanfälligkeit, Entzündungsreaktionen, Schlafstörungen, Erschöpfung oder eine Verschlechterung bereits bestehender Erkrankungen können die Folge sein. Doch wie gelingt der Weg aus der Stressfalle? Und wie kann man sein Immunsystem gezielt stärken? Von Yoga bis Zeitmanagement Präventologen wie Birte Riel und Dr. Frank J. Maier aus Freiburg an der Elbe helfen Menschen dabei, selbstverantwortlich den richtigen Weg zu mehr Lebensfreude und damit auch mehr Gesundheit zu finden. Als Gesundheitsexperten sehen Präventologen immer den ganzen Menschen und entwerfen alltagstaugliche Maßnahmen, die langfristig Erfolg bringen. Sie sind in der Psychoneuroimmunologie geschult, die erforscht, wo die Schnittstellen von Gehirn und Immunsystem liegen, und auf welchem Weg Stress unseren Körper beeinflusst. Wie jeder Einzelne neue Kraft tanken und die Lebensqualität steigern kann, ist dabei sehr unterschiedlich. Für die einen können dies Meditation, progressive Muskelentspannung und Yoga sein, für andere das Laufen in der Natur oder Tanzen. Das Leben nicht als einzige To-do-Liste sehen, öfters mal "Nein" sagen und ein gesundes Zeitmanagement lernen: Auch diese Strategien können Stressgeplagte wieder in einen ausgeglichenen Zustand bringen. Konflikte lösen und Ressourcen stärken Zum Angebot der Präventologen gehören beispielsweise Kurse nach dem Gesundheits- und Lebenskompetenz-Konzept (GLK). Ziel des Trainings ist es, das körperliche und seelische Wohlbefinden zu verbessern, Ressourcen und Potenziale selbst zu entfalten und dauerhaft zu stärken. Dabei werden Themen wie der Umgang mit Stimmungen, gesunde Ernährung, Stressbalance oder das Optimieren des Bewegungsverhaltens behandelt. Wie kann ich mit Misserfolgen umgehen und Nutzen daraus ziehen? Wie lassen sich Gefühle der Hilflosigkeit abbauen und wie kann ich Konflikte lösen? Das sind einige Fragen, mit denen sich die Teilnehmer dabei auseinandersetzen. Unter www.praeventologe.de gibt es Kontaktdaten zertifizierter GLK-Trainer sowie weitere Informationen zu Präventologen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung kann das Training auch für Unternehmen interessant sein. "Wenn Personen Wertschätzung erfahren und es ihnen besser geht - körperlich und seelisch -, dann wächst die Lebensfreude, die Lust an der Arbeit, die Kreativität", so die Erfahrung von Präventologin Birte Riel.

31.07.2020

Bei der Abwehr von Viren, Bakterien und Co. kann man den Körper auf natürliche Weise unterstützen. Foto: djd/Spenglersan/alphaspirit - stock.adobe.com

BESTFORM FÜRS IMMUNSYSTEM

Natürliches Training gegen Überreaktionen und Abwehrschwäche

(djd). Früher war zwar nicht alles besser, aber vieles anders: Kinder spielten öfter im Dreck, aßen Sand und tobten mit Tieren. In öffentlichen Telefonzellen teilten sich Hunderte Hörer und Wählscheibe, mehr Personen wohnten auf engerem Raum, und Desinfektionsmittel wurden kaum verwendet. Dies hatte den Nachteil häufigerer Infektionen - aber auch den Vorteil, dass das Immunsystem der meisten Menschen deutlich besser trainiert war. Heute zeigt sich in den Abwehrreaktionen des Körpers dagegen oftmals eine Unausgewogenheit: Bei der wachsenden Zahl an Allergikern reagiert der Körper viel zu stark auf eigentlich ungefährliche Auslöser - besonders im Sommer offenbart sich das am grassierenden Heuschnupfen. Umgekehrt fehlt im Winter die Widerstandskraft gegen die umgehenden Atemwegserkrankungen, die gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist. Trainingspartner für die Abwehr Mit der Frage, wie man die körpereigene Abwehr stärken und regulieren kann, beschäftigte sich der Schweizer Chirurg und Bakteriologe Dr. Carl Spengler, ein Mitarbeiter von Robert Koch, schon zur Zeit der Spanischen Grippe. Seine Forschungen resultierten in der Entwicklung der Spenglersan Kolloide, die wie ein natürlicher Trainingspartner für das Immunsystem wirken und es so wieder in die Balance bringen können. Sie enthalten eine Kombination von Antigenen und Antitoxinen und funktionieren alle nach demselben Prinzip, setzen aber an verschiedenen Immunzellen an - eine Übersicht gibt es unter www.spenglersan.de. Dadurch soll der Körper dort abgeholt werden, wo er steht: Hat er gerade genug Kraft, kann er die Antigene nutzen, um Antikörper zu bilden und eine aktive Immunisierung aufzubauen. Ist er dafür zu geschwächt, greift er auf die fertigen Abwehrstoffe zurück. Bei der aktiven Variante können außerdem sogenannte Gedächtniszellen gebildet werden, die das Immunsystem auch für spätere Angriffe scharf stellen. Mal bremsen, mal anschieben Die Spenglersan Kolloide werden einfach auf die Innenseite der Ellenbeuge gesprüht, von wo sie über die Haut auf direkten Weg an ihre Einsatzorte gelangen können. Besonders bekannt ist etwa das Kolloid K, das überschießende Abwehrreaktionen bremsen soll und daher gegen Allergien und Heuschnupfen eingesetzt wird. Dagegen wurde das Kolloid G konzipiert, um dem Immunsystem volle Power zur Abwehr von Atemwegsinfekten zu liefern. Es enthält unter anderem Antigene und Antitoxine von Grippeerregern und kann dadurch den Körper zuverlässig auf Angriffe vorbereiten.

31.07.2020

Ganz oben bei den Wünschen der Deutschen an ihre Apotheke steht eine Medikamentenabholung an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr. Foto: djd/www.bd.com/rowa

AM WICHTIGSTEN WÄRE DER 24/7-MODUS

Eine Umfrage unterstreicht die gegenwärtige Bedeutung von Apotheken

(djd). Die Apotheke vor Ort nimmt im Leben vieler Menschen eine zentrale Rolle ein. So schätzt man vor allem die schnelle Möglichkeit der Medikamentenbeschaffung, die persönliche Beratung und die fachliche Kompetenz der Angestellten. Dennoch haben die Deutschen auch Wünsche an ihre Apotheke vor Ort. Ganz oben steht eine Medikamentenabholung an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr. Kurz gesagt: eine 24/7-Medikamentenabholung. Das ergab eine aktuelle Kantar-Umfrage im Auftrag von BD Rowa, einem Anbieter von Produkten rund um die Arzneimittellogistik. Fast die Hälfte würde sich Medikamentenabholung 24/7 wünschen 45 Prozent der Deutschen würde die Möglichkeit einer Medikamentenabholung an einem 24/7-Terminal der Umfrage zufolge künftig gerne nutzen. 35 Prozent wünschen sie etwa eine schöne und angenehme Einkaufsatmosphäre. "Apothekenkunden möchten einerseits die Flexibilität haben, ihre Medikamente und apothekenexklusiven Produkte nonstop abzuholen, aber andererseits auch wie beim Einzelhandel in der Apotheke zu shoppen", erklärt Dirk Bockelmann von BD Rowa. Was in den letzten Jahren zudem verstärkt beobachtet werde, sei der Wunsch nach einer individuelleren und diskreteren Beratung - 38 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus. "Wir haben deshalb digitale Beratungsmöglichkeiten geschaffen, mit denen Apotheker diesen Wunsch ohne großen Umbau umsetzen können", erläutert Bockelmann. Pick-up-Terminals als Zusatzservice von Apotheken Die Apotheke vor Ort, auch das ergab die Umfrage, ist geschätzter Ansprechpartner rund um alle Gesundheitsthemen. So können sich die Deutschen durchaus vorstellen, für manche Leistungen statt zum Arzt direkt in die Apotheke zu gehen. Dazu gehören für 37 Prozent der Befragten kleine Untersuchungen, zum Beispiel bei Erkältungen, bei 34 Prozent auch Impfungen und Impfberatungen. "Gerade in besonderen Zeiten zeigt sich, dass die Apotheke vor Ort eine grundlegende Rolle in der Versorgung der Menschen spielt. Wir sehen uns als ihr Partner und entwickeln heute schon Lösungen, die ihnen die Arbeit erleichtern und sicherer machen. Dazu gehören auch Pick-up-Terminals, die wir beispielsweise schon in den Nachbarländern Niederlande und Belgien im Einsatz haben", so Bockelmann. Kunden können hier im 24/7-Modus Medikamente abholen. Die Freigabe des Medikaments beziehungsweise Rezepts erfolgt durch den Apotheker. Dieser versendet dem Kunden dazu einen Abhol-Code. Dieses Prozedere schützt vor allem auch das Personal.

31.07.2020

Heilkräuter aus der Natur haben sich bei Stresssymptomen und Einschlafproblemen häufig als effektiv erwiesen. Foto: djd/Retorta/Alexander Tomat

ABSCHALTEN UND EINSCHLAFEN

Wie man bei Ängsten, Stress und Nervosität zur Ruhe kommt

(djd). Es gibt Menschen, die anscheinend immer in sich selbst ruhen und an denen Anspannung und Hektik nahezu spurlos vorübergehen. Viele andere jedoch können andauernde berufliche oder familiäre Belastungen nur schwer verarbeiten. Sie fühlen sich gehetzt, gereizt, rastlos, können nicht mehr "runterkommen". Das schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern beeinträchtigt oft auch den Schlaf. Untersuchungen in den westlichen Industrieländern zeigen, dass 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung nicht so schlafen, wie sie es sich wünschen. Schwerwiegende Folgen durch Schlafmangel Wenn aber die erholsame Nachtruhe ausbleibt, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Übermüdete Menschen sind weniger leistungsfähig, unkonzentrierter, werden eher übergewichtig und öfter krank. Auch Ängste und Depressionen sind häufige Begleiterscheinungen. Umso wichtiger ist es, gezielt gegen Anspannung und Schlafstörungen anzugehen. Herkömmliche Mittel, die in der Praxis oft verordnet werden, können jedoch zur Abhängigkeit führen und unerwünschte Nebenwirkungen entfalten, wie Tagesmüdigkeit, Gangunsicherheit oder Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit. Darum sind sanfte, aber effektive Alternativen gefragt. Bei Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen haben sich pflanzliche Kombinationsarzneimittel bewährt. Phytostar Baldrian Melisse Passionsblume beispielsweise vereinigt hochdosiert drei Extrakte, die in langjähriger Anwendung ihre Wirksamkeit gezeigt haben. So belegen Studien, dass Baldrian die Einschlafzeit verkürzt und die Schlafqualität auf Dauer verbessert. Der Clou: Baldrian kann zwar beruhigend und angstlösend wirken, auf der anderen Seite aber auch die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern. Deshalb wird er ebenfalls zur Entspannung am Tage geschätzt. Melisse dient zur Linderung leichter Stresssymptome und als mildes Schlafmittel. Passionsblumenkraut unterstützt diese Kombination mit seinen beruhigenden und angstlösenden Eigenschaften. Unter www.retorta.de gibt es mehr dazu. Stress gezielt reduzieren Zusätzlich sollten dauergestresste Menschen grundsätzlich ihren Lebensstil anpassen. Wichtig ist die richtige Balance zwischen Beruflichem und Privatem. Als effektiv haben sich zudem bestimmte Entspannungstechniken erwiesen - ganz besonders die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction - MBSR). Viele Krankenkassen bieten hierfür Kurse an und es gibt auch zahlreiche Bücher und CDs zum Thema.

31.07.2020

Besonders bei Volkskrankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten und bei chronischen Leiden wie Asthma oder Diabetes sehen die Menschen in Deutschland noch großen Forschungsbedarf. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/monkeybusinessimages

EINS UND EINS MACHT DREI

Umfrage: Mehrheit hält Zusammenarbeit in der Medizin für besonders wichtig

(djd). Egal ob chronische Erkrankungen oder akute Infektionen - trotz riesiger Fortschritte in den vergangenen Jahrzehnten bleibt in der medizinischen Forschung immer noch viel zu tun. Aber was erwarten die Bürger von der Wissenschaft und wo sehen sie die größten Chancen für weitere Entwicklungen? Diesen Fragen widmete sich der aktuelle Sanofi Gesundheitstrend, für den das Meinungsforschungsinstitut Nielsen jedes Quartal repräsentativ etwa 1.000 Menschen in Deutschland zu gesundheitlichen Themen befragt. Unter www.sanofi.de finden sich alle Ergebnisse der Umfrage. Einsatz moderner Technik ist bedeutsam Eine Frage lautete beispielsweise: "Was wird Ihrer Meinung nach die Forschung nach Arzneimitteln in den nächsten zwei bis fünf Jahren beschleunigen?" 79 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass das Teilen von Forschungserkenntnissen zwischen verschiedenen Institutionen besonders wichtig sein wird. Das sieht Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Sanofi Deutschland, genauso: "Manche Fragen lassen sich im Alleingang lösen - aber für die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen ist partnerschaftliche Zusammenarbeit ein wichtiger Ansatz. Wir müssen Brücken schlagen und interdisziplinär arbeiten." Neben guter Zusammenarbeit halten viele Menschen den Einsatz moderner Technik in der Medizinforschung für bedeutend: Drei Viertel glauben, dass bei der Suche nach geeigneten Wirkstoffen der Einsatz computergestützter Methoden wie Vorhersage-Software und automatisierter Testmethoden die Forschung in Zukunft vorantreiben wird. Zustimmung findet mit 72 Prozent auch der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Auswertung von Forschungsdaten für die schnellere Bereitstellung von Forschungsergebnissen. Großer Forschungsbedarf bei Volkskrankheiten Bei der Frage, für welche Erkrankungen der größte Forschungsbedarf besteht, lagen Volkskrankheiten wie Krebs, immunologische Leiden wie Asthma, Neurodermitis oder rheumatoide Arthritis, neurologisch bedingte Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson sowie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Werten von jeweils um die 90 Prozent weit vorn, Mehrfachnennungen waren möglich. Die Erforschung Seltener Erkrankungen fanden immerhin 80 Prozent der Befragten wichtig. "Wir nutzen die gesamte Vielfalt der modernen Medizin, um unsere Forschungs-Pipeline mit vielversprechenden Wirkstoffen und Behandlungsmöglichkeiten zu füllen", erklärt Prof. Dr. Jochen Maas. Derzeit werde weltweit bei seinem Gesundheitsunternehmen an mehr als 80 Forschungsprojekten in der klinischen Entwicklung gearbeitet.

31.07.2020

Für die Pflege der Zahnzwischenräume lassen sich auch sogenannte Dental Sticks nutzen. Foto: djd/www.tepe.com

VERKANNTE GEFAHR

Zahnfleischerkrankungen können sich auch auf die Allgemeingesundheit auswirken

(djd). Die Mundgesundheit spielt eine wichtige Rolle, auch für die Allgemeingesundheit. Studien weisen auf Zusammenhänge von Parodontitis mit Diabetes, Bluthochdruck und anderen ernsten Erkrankungen hin. Wer seine Zähne regelmäßig gründlich pflegt, etwa mit Interdentalbürsten und Zahnseide, kann sein Risiko senken. Parodontitis kann Einfluss auf andere Krankheiten haben Parodontitis zerstört den Zahnhalteapparat und kann unbehandelt zum Zahnverlust führen. Weil die Entzündung im Anfangsstadium oft unauffällig verläuft, bleiben viele Fälle unerkannt. In der Folge leiden aber nicht nur die Zähne. Denn dieselben Bakterien, die Parodontitis auslösen, beeinflussen auch in anderen Körperregionen Abwehr- und Entzündungsvorgänge. "Für Parodontitis und Diabetes sind negative Wechselwirkungen wissenschaftlich nachgewiesen. So haben Diabetiker ein höheres Parodontitisrisiko, die Zuckerkrankheit verschlechtert zudem die Prognose der Parodontitistherapie", erläutert Dr. Ralf Seltmann, Senior Manager Clinical Affairs beim schwedischen Mundpflegespezialisten TePe. Umgekehrt würden chronische, parodontale Entzündungen dem Diabetiker die Einstellung stabiler Blutzuckerwerte erschweren. Daneben werden Atemwegserkrankungen, Rheuma sowie ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck in Zusammenhang mit Parodontitis gebracht. Auch bei der Schuppenflechte wurde eine Relation zwischen Zahnfleischzustand und Schweregrad der Erkrankung festgestellt. Gründliche Mundhygiene mit Interdentalbürsten und Zahnseide Zur Vorbeugung einer gefährlichen Parodontitis ist eine sorgfältige Mundhygiene unverzichtbar. Eine gründliche, tägliche Zahnreinigung beinhaltet das mindestens zweiminütige Zähneputzen als Grundlage. Die Zahnbürste allein reinigt aber nur bis zu 60 Prozent der Zahnoberflächen, die Zwischenräume erreicht sie unzureichend. Genau dort verbleibt dann häufig bakterielle Plaque, was zu Karies und Parodontitis führen kann. Abhilfe schaffen Interdentalbürsten. Sie füllen die Zahnzwischenräume am besten aus und bewirken deshalb dort den gründlichsten Reinigungseffekt. Zudem helfen sie gegen Zahnfleischentzündungen und sind wissenschaftlich untersucht. Einmal täglich sollten die Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Die Interdentalbürsten von TePe etwa gibt es in verschiedenen Größen und Borstenstärken: So kann jeder Zahnzwischenraum effektiv gereinigt werden. Bei engen Zahnzwischenräumen kann Zahnseide eine gute Wahl sein. Vom schwedischen Mundpflegeexperten gibt es außerdem in der nachhaltigen, klimaneutralen Produktreihe "Good" einen Zahnseidenhalter. Der Mini Flosser erleichtert die gründliche Reinigung enger Zahnzwischenräume.

30.06.2020

Mit der richtigen Ernährung, also vollwertigen Kohlenhydraten und viel Gemüse, kann Migräneattacken vorgebeugt werden. Foto: djd/Petasites Petadolex/Shutterstock

HIGH CARB GEGEN MIGRÄNE

Mit der richtigen Ernährung und pflanzlichen Mitteln Schmerzattacken vorbeugen

(djd). Wer unter Migräne leidet, weiß: Heißhunger auf Schokolade kann ein Alarmsignal sein. Nach aktueller Einschätzung von Experten ist die Lust auf Süßigkeiten kein Trigger, sondern der Vorbote einer Migräneattacke. Der Körper versucht damit, der Entstehung eines Energiedefizites im Gehirn zu begegnen. Klappt das nicht, werden andere Schutzmechanismen aktiviert. In den Blutgefäßen entwickelt sich eine lokale Entzündung, die im Gefäßinneren Schmerz verursacht. Ist die Migräne erst da, helfen häufig nur akute Schmerzmittel. Doch soweit muss es nicht kommen. Da die Energiebalance im Gehirn eine entscheidende Rolle spielt, ist eine kohlenhydratreiche Ernährung bei der Vorbeugung wichtig. Auf komplexe Kohlenhydrate achten Regelmäßigkeit ist für Migräne-Betroffene nicht nur beim Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern auch bei den drei täglichen Mahlzeiten das A und O. Weitere Tipps zur Migränevorbeugung sind unter www.petadolex.eu zu finden. Experten empfehlen vor allem komplexe, vollwertige Kohlenhydrate, die längere Zeit verdaut werden müssen. Dazu gehören Reis, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Haferflocken, Gemüse und Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen. Einfache Kohlenhydrate wie Weißzucker, Schokolade, Marmelade und Co. liefern zwar schnell Energie, sorgen aber für ungünstige Schwankungen im Blutzuckerspiegel. Ernährungsexperten raten zum Start in den Tag auf ein reichhaltiges Frühstück zu achten mit warmen Speisen wie Müsli, Porridge, Rührei und sogar Kartoffeln. Darüber hinaus sind täglich Getreideprodukte, Nudeln, viel Gemüse und Obst empfehlenswert. Dazu können Fisch, mageres Fleisch und zwei bis dreimal pro Woche Eier auf den Tisch kommen. Wasser und süßen Kaffee trinken Um ein Flüssigkeitsdefizit zu verhindern, sollte ausreichend getrunken werden - etwa zwei bis drei Liter pro Tag. Am besten eignet sich Wasser. Wer vor den Mahlzeiten einen halben Liter trinkt, steigert das Sättigungsgefühl und bremst die Lust auf leere Kohlenhydrate. Gesüßter Kaffee ist ebenfalls empfehlenswert. Zwei bis drei Tassen täglich können die Leistungsfähigkeit des Nervensystems sofort steigern. Viel Bewegung an der frischen Luft, Ausdauersport, Entspannungsverfahren und regelmäßige Pausen sind weitere Faktoren, auf die Betroffene achten müssen. Um die Anzahl der Attacken zu senken, hat sich zudem die Einnahme von Magnesium und eines Spezialextraktes aus der Pestwurz bewährt. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) konnte Petasites Petadolex seine Wirksamkeit in zwei placebokontrollierten Studien belegen. Die Untersuchungen zeigen eine Reduktion der Migräneanfälle um bis zu 60 Prozent.

29.06.2020

Vor und nach jedem Lauftraining sollten Sportler eine Aufwärmphase einplanen. Foto: djd/www.kurland24.de/Halfpoint - stock.adobe.com

KEIN KALTSTART INS OUTDOORTRAINING

Wer sportlich aktiv sein möchte, sollte auf die Aufwärmphase nicht verzichten

(djd). In der warmen Jahreszeit zieht es die Menschen nach draußen, sie wollen sich in der Natur bewegen und ab und zu auch mal auspowern. Das stärkt das Immunsystem und die körperliche Fitness. Aber Vorsicht: Wer länger nicht aktiv war, sollte sportliche Aktivitäten wie Joggen oder Radfahren langsam angehen. Denn kein Sportler, der erfolgreich sein möchte, würde ohne ausreichende Vorbereitung gleich ans Limit gehen. Neben einem moderaten Training, das erst mit der Zeit gesteigert wird, bedeutet dies vor allem: die Aufwärmphase nicht vergessen. Wer sich nicht aufwärmt, kann sich leichter verletzen Gerade von Freizeitsportlern wird die Bedeutung des Aufwärmens gern unterschätzt. Die wenigsten denken daran, dass ein zu intensives Training bei kalten Muskeln zu Stressfrakturen, Muskelzerrungen und anderen Verletzungen führen kann. Ein Muskelkater ist noch das geringste Übel. Doch selbst diese unangenehmen Schmerzen müssen nicht sein. Denn es gibt Möglichkeiten, den Körper auf die Belastung vorzubereiten und in der anschließenden Erholungsphase zu unterstützen. Die Durchblutung der Muskeln vor und nach dem Sport lässt sich beispielsweise mit Hilfe von Gels fördern, die natürliche Wirkstoffe wie Ingwer und Guarana enthalten und mit einem wärmenden Effekt einhergehen. Unter www.kurland24.de sind Details zu Inhaltsstoffen und Wirkweisen zu finden. Damit kann die Leistungsfähigkeit erhöht und das Verletzungsrisiko gesenkt werden. Sportgels können Muskelschmerzen entgegenwirken und pflegen Auch nach der Belastung kann ein wärmendes Sportgel wie Kurland Active Agent Red die Entspannung beschleunigen. Durch die Stimulation der Wärmerezeptoren in der Haut wird die Muskulatur besser durchblutet. Verkrampfungen können gelöst, Schmerzen gelindert und ein Muskelkater schneller abgebaut werden. Zudem wird die beanspruchte Haut dabei noch gepflegt. Denn hochwertige Wirkstoffe wie Taurin und Ziegenbutter versorgen sie wieder mit Feuchtigkeit und lassen sie regenerieren. Sportler, die etwas stärkere Muskelschmerzen oder Rückenbeschwerden lindern möchten, sollten auf das Kurland Active Agent Blue Sportsgel zurückgreifen. Nach dem Auftragen können kühl wirkende Inhaltsstoffe wie Kampfer und Menthol dazu beitragen, dass die Schmerzsignale das Gehirn nicht erreichen. Neben muskulären Verspannungen können auch schwere und geschwollene Beine beispielsweise bei sommerlichen Temperaturen ein weiteres Anwendungsgebiet sein. Auch beim kühlenden Gel kommt die Pflege nicht zu kurz: Taurin und Ziegenbutter schützen die Haut und sorgen dafür, dass sie nicht austrocknet.

29.06.2020

Das Vulkanmineral Zeolith kann die Darmentgiftung auf natürliche Weise unterstützen. Foto: djd/DR. KADE/istockphoto.com/alexeys

DETOX FÜR MEHR WOHLBEFINDEN

Eine Fastenkur kann das ganze Jahr über sinnvoll sein

(djd). Fasten ist in. Für Menschen, die häufig unter größeren Belastungen stehen, ist eine Entgiftungskur zu jeder Zeit eine gute Maßnahme. Denn Stress, falsche Ernährung und Co. können den Organismus schwächen und etwa zu erhöhten Infektanfälligkeiten und Erschöpfungszuständen führen. Studien belegen Gesundheitseffekt Der gesundheitsfördernde Effekt des Fastens wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. So kann es nicht nur das Risiko von ernährungsbedingten Erkrankungen senken oder sogar die Lebenszeit verlängern. Es reduziert auch Entzündungen im Körper und unterstützt bei der Entgiftung des Darms. Zu den bekanntesten Methoden gehören die Konzepte nach Buchinger oder Mayr, bei denen über einige Tage komplett auf feste Nahrung verzichtet, dem Körper dafür mehr Flüssigkeit in Form von Wasser, Gemüsebrühe, Obstsäften, Tee oder Molke zugeführt wird. Ziel des Detox ist es in der Regel, an Gewicht zu verlieren, mehr Energie zu haben, innerlich zur Ruhe zu kommen sowie Organismus, Geist und Seele von Ballast zu befreien. Besonders populär ist aktuell das Intervallfasten - also der Wechsel zwischen Nahrungsaufnahme und längeren Essenspausen. Dabei isst man beispielsweise täglich innerhalb eines Zeitraums von acht Stunden ganz normal und fastet die restlichen 16 Stunden. Oder es wird abwechselnd einen Tag gegessen, einen Tag gefastet. In jedem Fall tut diese Art von Detox auch dem Darm gut. Denn die Darmwand ist für die Nährstoffaufnahme zuständig und muss gleichzeitig als Schutzbarriere gegen unerwünschte Stoffe wie Bakterien und Gifte dienen. Daher ist es beim Fasten nicht nur wichtig, die Schadstoffzufuhr zu verringern, sondern diese auch auszuleiten und gleichzeitig die Darmbarriere zu stärken. Hier kann etwa Panaceo Basic Detox Pure auf natürliche Weise helfen. Es enthält das wasserunlösliche, siliziumhaltige Vulkanmineral Zeolith, das die ungünstigen Stoffe Blei, Chrom, Arsen, Cadmium und Nickel sowie Ammonium binden kann. Wichtige Nährstoffe bleiben aber unberührt. Unter www.panaceo.de gibt es weitere Informationen. Zusätzliche Maßnahmen ergreifen Um eine Entschlackungs- oder Detox-Kur zu unterstützen, sind außerdem zusätzliche Maßnahmen ratsam. Wichtig ist zunächst eine reichliche Flüssigkeitszufuhr. Gleichzeitig sollte auf ein ausgeglichenes Maß an sanfter Bewegung und ausreichend Ruhe geachtet werden. Auch warme Leberwickel, Meditation und Bürstenmassagen tun jetzt Körper und Seele gut.

29.06.2020

Manchmal reicht Pusten nicht aus. Alles zur sterilen Wundversorgung findet man in der Apotheke. Im Zweifel sollte ein Arzt die Verletzung begutachten. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten hilft die zuständige Bereitschaftspraxis. Foto: djd/Das Telefonbuch/mauritius images/Tetra Images

ERKRANKUNGEN HALTEN SICH NICHT AN ÖFFNUNGSZEITEN

So findet man den nächstgelegenen Arzt- oder Apothekennotdienst

(djd). Was tun bei Sonnenbrand? Wie versorgt man eine Schürfwunde richtig? Welches Mittel hilft bei Heuschnupfen? Bei leichten gesundheitlichen Beschwerden, die mit einer grundlegenden fachlichen Beratung und rezeptfreien Medikamenten in den Griff zu bekommen sind, ist die Apotheke des Vertrauens die richtige Anlaufstelle. Handelt es sich um Erkrankungen oder Verletzungen, die eine Untersuchung und weiterführende Behandlung erforderlich machen, sollte natürlich der Hausarzt aufgesucht werden. Allerdings halten sich weder kleinere noch größere Notfälle an reguläre Öffnungszeiten. Hat sich zum Beispiel das Kind beim Wochenendausflug mit dem Fahrrad eine Schürfwunde zugezogen, sollten direkt unterwegs Desinfektionsspray und Verbandmaterial besorgt werden. Und schwillt ein Insektenstich plötzlich stark an, ist es wichtig, dass die medizinische Behandlung umgehend erfolgt - auch wenn es bereits spät am Abend ist. Schnelle Hilfe im Notfall - rund um die Uhr Die Notdienste der Apotheken machen es möglich, dass Menschen auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen dringend benötigte Arzneimittel und eine qualifizierte Beratung erhalten. Für die Inanspruchnahme dieser Leistungen kann eine einmalige Gebühr in Höhe von 2,50 Euro erhoben werden. Handelt es sich um ernsthaftere Beschwerden, sollte man sich direkt an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden, der Patienten im Fall akuter Erkrankungen außerhalb der Öffnungszeiten von Haus- und Fachärzten untersucht und versorgt. Gut zu wissen: Auch mit schmerzenden Zähnen muss sich niemand bis zum nächsten Werktag herumquälen. Hier hilft der separate zahnärztliche Bereitschaftsdienst. Umkreissuche per App oder online Doch wo findet man im Fall der Fälle möglichst schnell und unkompliziert den nächstgelegenen Apothekennotdienst oder die zuständige Bereitschaftspraxis in der Umgebung? Einen entsprechenden Service bietet beispielsweise die App von Das Telefonbuch, die kostenlos in den App Stores von Google und Apple heruntergeladen werden kann. Mithilfe der Umkreissuche werden alle Apothekennotdienste innerhalb eines Orts oder eines Postleitzahlenbereichs angezeigt. Die Telefonnummer sowie die genauen Öffnungszeiten sind direkt im Suchergebnis hinterlegt. Darüber hinaus liefert die Anwendung eine übersichtliche Liste mit bundesweiten Notfallnummern. Diese umfassen neben den ärztlichen Bereitschaftsdiensten für sämtliche Regionen in Deutschland auch weitere wichtige Kontakte wie zum Beispiel den Giftnotruf oder Hilfetelefone für Kinder, Schwangere und Eltern. Online unter www.dastelefonbuch.de stehen die nützlichen Services ebenfalls zur Verfügung.

29.06.2020

Leitungswasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln und ist praktisch überall verfügbar. Foto: djd/Forum Trinkwasser/Pixel Shot/stock.adobe.com

MEHR WASSERTRINKEN DIENT DER GESUNDHEIT

Studie gibt Hinweise auf Zusammenhang zwischen Wasserkonsum und Wohlbefinden

(djd). Während der Corona-Pandemie waren viele Bundesbürger an den heimischen Schreibtisch gebunden oder durch Kurzarbeit sogar zu beruflicher Untätigkeit gezwungen. Für manche Arbeitnehmer dauern die entsprechenden Einschränkungen weiterhin an. "Homeoffice und Co. bedeuten meist weniger Bewegung, Gewichtszunahme oder sogar Übergewicht und damit assoziierte Folgeerkrankungen könnten also noch zunehmen", warnt Ernährungsexpertin Iris Löhlein, Vorstandsmitglied des Vereins "Forum Trinkwasser". Krankenkassen beklagen bereits seit Längerem, dass sich die Menschen in Deutschland im Alltag immer weniger bewegen. "Wassertrinker" weniger gestresst als "Süßtrinker" Die Uniklinik Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, hat im Jahr 2019 im Auftrag des Forums Trinkwasser e. V. eine Studienanalyse zum Darmmikrobiom durchgeführt. Als Darmmikrobiom wird die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Verdauungstrakt bezeichnet. Dabei fiel ein deutlicher Unterschied bei den untersuchten Teilnehmern auf - und zwar zwischen "Wassertrinkern" und "Süßgetränkekonsumenten". Wassertrinker bewegen sich der Studie zufolge offensichtlich mehr, sie ernähren sich ausgewogener und weisen auch ein artenreicheres Darmmikrobiom auf. Zudem gaben Wassertrinker im Rahmen der Studie an, weniger gestresst und im Alltag entspannter unterwegs zu sein. Demgegenüber ist das Verhalten von Süßtrinkern weniger erfreulich: Sie sind jünger, bewegen sich weniger, haben ein höheres Gewicht und berichten über mehr Stress. Außerdem nehmen sie zusätzlich über feste Lebensmittel mehr Zucker zu sich. Bei den Süßtrinkern liegt zudem eine signifikant geringere Vielfalt des Darmmikrobioms im Vergleich zu den Wassertrinkern vor. "Das ist auffällig, denn eine hohe Diversität an Mikroorganismen im Darm ist mit einer besseren Gesundheit assoziiert", so Studienleiter Dr. Torsten Schröder vom Institut für Ernährungsmedizin des Uniklinikums in Lübeck. Schon kleine Veränderungen wirken sich positiv aus Wer seinen Durst etwa mit Wasser aus der Leitung löscht statt mit Süßgetränken, nimmt weniger an Gewicht zu und hat ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. "Wer mehr Wasser trinkt und dabei auf das gute deutsche Leitungswasser setzt, hilft sich - und der Umwelt übrigens auch", betont Iris Löhlein. Leitungswasser gehöre zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln, sei praktisch überall verfügbar und kostet im Durchschnitt nur 0,2 Cent pro Liter. "Mehr Wasser zu trinken statt Süßgetränke ist eine vermeintlich kleine Veränderung, die aber schon einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit hat", betont die Ernährungsexpertin.

29.06.2020

Wer dauerhaft abnehmen will, braucht neben einer Portion Motivation auch die Bereitschaft, sein Bewegungs- und Ernährungsverhalten zu ändern. Produkttesterin Stella hat sich für das sechswöchige Konzept entschieden. Foto: djd/OPTIFAST

DURCHHALTEN AUF DEM WEG ZUM WOHLFÜHLGEWICHT

Ernährung und Bewegung: Beim Abnehmen sollte man sich möglichst begleiten lassen

(djd). Die Einschränkungen während der Coronakrise haben so manchen Menschen in Deutschland auch ein paar überflüssige Kilos beschert. Nun geht es darum, mit bewusster Ernährung und einer Neugestaltung der Bewegungsgewohnheiten möglichst nachhaltig wieder zum Wohlfühlgewicht zurückzukehren. Und wer sich dann in seinem eigenen Körper wohlfühlt, blickt oftmals auch gelassener in die Zukunft. Leider ist Abnehmen für viele gar nicht so einfach, weil oft lieb gewonnene Gewohnheiten und verankerte Verhaltensmuster den Weg zum Wohlfühlgewicht erschweren. Wer dauerhaft abnehmen will, braucht neben einer Portion Motivation auch die Bereitschaft, sein Bewegungs- und Ernährungsverhalten zu ändern. Da kann es hilfreich sein, sich auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht begleiten zu lassen. Handbuch und digitaler "Motivator" Das auf sechs Wochen ausgelegte Optifast Konzept beispielsweise richtet sich an Menschen, die in Eigenregie mit professioneller Anleitung abnehmen möchten - bei leichtem Übergewicht und ohne Vorerkrankungen, die eine ärztliche Betreuung erfordern würden. Es kombiniert Ernährungswissen, Bewegungspläne und Verhaltensstrategien mit Diätprodukten aus der Apotheke. Diese Kombination hat die Produkttesterinnen Stella und Caro überzeugt. Beide haben zu Beginn des Jahres das sechswöchige Optifast Konzept getestet. Caros Fazit: "Der Fahrplan funktioniert und ist wirklich einzusetzen in jedem Alltag - und ja, ich fühle mich gut und es hat funktioniert." Auch Stella hat durchgehalten und sagt: "Ich würde es wieder machen. Ich hoffe halt, dass ich jetzt mit den neuen Ernährungstipps und -tricks dann auch mein Wunschgewicht halten kann." Das Optifast Konzept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und ist klar strukturiert: Das Herzstück ist ein neues, kostenloses Handbuch. Es liefert einen alltagstauglichen Wegweiser, den sogenannten Fahrplan, der Abnehmwillige Schritt für Schritt mit ausführlichen Anregungen zu ihrem Verhalten, ihrer Ernährung und ihrer Bewegung sowie mit Rezeptideen durch die sechs Wochen führt. Die Ernährungs- und Bewegungspläne wurden zusammen mit Experten entwickelt. Ziel ist eine Gewichtsabnahme durch eine langfristige Umstellung des Lebensstils auf kalorienarme, selbstzubereitete Mahlzeiten, mehr Bewegung und Sensibilisierung für Verhaltensmuster. Ein kostenloser digitaler Motivator liefert auf Wunsch zudem täglich via WhatsApp motivierende Tipps und Tricks für die gesamten sechs Wochen. Das Handbuch und der digitale Motivator bereiten die Nutzer auch auf die Zeit "danach" vor. Alle Informationen zum Konzept und einen Blick ins neue Handbuch gibt es unter www.optifast.de.

23.05.2020

An konzentriertes Arbeiten ist bei Migräne nicht mehr zu denken. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Pixland/Jupiterimages

ENTSPANNUNG MACHT DEN KOPF FREI

So kann man Migräneattacken aktiv vorbeugen

(djd). Als ob der Kopf in einem Schraubstock steckt und tausend Nadeln von innen an die Schädeldecke piken - so oder ähnlich beschreiben Migränepatienten ihre Empfindungen während der Attacke. Oft kommen Lichtempfindlichkeit und Übelkeit hinzu. Die meisten Betroffenen wollen dann nur noch eins: sich hinlegen und die Decke über den Kopf ziehen, bis es vorbei ist. Migräneattacken können Stunden oder Tage dauern. Zwischen 10 und 15 Prozent der Deutschen leiden darunter. Manche trifft es nur einige Male im Jahr, andere gleich mehrmals im Monat. Es scheint, als würde das Gehirn von Migränegeplagten intensiver auf Reize reagieren. Solche Trigger können zum Beispiel durchwachte Nächte, ausgelassene Mahlzeiten, Trauer, Freude, Stress, Licht, Lärm, Gerüche, hormonelle Schwankungen oder Wetterveränderungen sein. Ein Kopfschmerztagebuch ist ein hilfreiches Instrument zum Ausfindigmachen und um individuelle Auslöser zu meiden. Migräneprophylaxe ist möglich Migräne ist trotz intensiver Forschung noch nicht heilbar. Überschreitet die Durchschnittsfrequenz der Migräneattacken drei pro Monat oder sprechen die Attacken auf Akutmedikation schlecht an, ist eine prophylaktische Therapie angezeigt. Denn: "Eine zu häufige Anwendung von Akuttherapeutika hat eine weitere Zunahme der Kopfschmerzen zur Folge. Es entwickelt sich ein medikamentenbedingter Kopfschmerz", erläutert Prof. Dr. Christian Wöber, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Wien. Akuttherapeutika solle man dem Experten zufolge nicht an mehr als acht Tagen pro Monat einnehmen. Alternativ kann die begleitende Einnahme von Magnesium wie Biolectra Magnesium aus der Apotheke bei Migräne unterstützen. "In der Praxis hat man in der medikamentösen Migräneprophylaxe mit der Gabe von zweimal täglich 300 Milligramm Magnesium gute Erfahrungen gemacht. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen den Nutzen", weiß Prof. Dr. Wöber. Geregelter Tagesablauf schützt vor Migräne Die beste Vorsorge vor Migräne bietet ein geregelter Tagesablauf. Dazu gehören regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten. Eine Übersicht magnesiumreicher Lebensmittel finden Interessierte unter www.biolectra-magnesium.de. Wichtig sind zudem feste Schlafens- und Essenszeiten - auch am Wochenende. Je weniger man vom gewohnten Rhythmus abweicht, desto seltener treten Attacken auf. Im Job kann ein Stressbewältigungstraining dabei helfen, selbstbewusster aufzutreten, Aufgaben besser zu delegieren und seltener unter Druck zu geraten. Weitere wirkungsvolle nicht-medikamentöse Maßnahmen der Migränevorsorge sind Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Qi Gong sowie mindestens dreimal Ausdauersport pro Woche.

22.05.2020

Statt zu Würstchen, Weißbrot und Chips sollte man lieber öfter zu Huhn, Fisch, Gemüse und grünem Salat greifen. Foto: djd/Dr. Kade/Getty Images/lovro77

GRILLSPASS OHNE NEBENWIRKUNGEN

Üppiges Schlemmen beim Brutzelvergnügen kann dem Magen sauer aufstoßen

(djd). Sonnenschein und warme Temperaturen: Einer Grillparty im Garten oder auf dem Balkon steht nichts im Wege. Doch fettes Grillfleisch, schwere Kartoffel- und Nudelsalate, dazu ein Tiramisu und weitere Süßigkeiten zum Nachtisch sowie das ein oder andere Bierchen können auch leicht auf den Magen schlagen. Die Folge: Sodbrennen. Die Säure neutralisieren Das charakteristische "Feuer" in Brust und Hals entsteht, wenn Magensäure zurück in die Speiseröhre fließt. Fettes Essen, Alkohol und auch Bewegungsmangel begünstigen das unangenehme saure Aufstoßen. Dann ist rasche Abhilfe gefragt, damit nach dem Genuss keine unruhige Nacht wartet. Es gibt verschiedene Medikamente, mit denen man der Säure den Schrecken nehmen kann. Besonders schnell wirken sogenannte Antazida - das sind Arzneimittel, die die Magensäure neutralisieren. Moderne Schichtgitterantazida wie der Wirkstoff Magaldrat - etwa in Riopan Kautabletten oder Magengel aus der Apotheke - bestehen aus mehreren Schichten: Ist der pH-Wert im Magen auf den therapeutisch wirksamen Wert von 3 bis 5 angehoben, stoppt die Freisetzung des Wirkstoffs und beginnt erst wieder, wenn der pH-Wert erneut sinkt. So setzt die Wirkung nicht nur schnell ein, sondern hält auch lange an und die Magenschleimhaut wird nicht belastet. Leichtere Alternativen wählen Man kann aber bereits im Vorfeld dafür sorgen, dass einem der Grillspaß nicht sauer aufstößt - besonders, wenn man schon zu Sodbrennen neigt. Einen Selbsttest dazu gibt es unter www.riopan.de. Es fängt mit der Auswahl der Speisen an: Hühnchen ist leichter als Haxe, grüne Salate mit Essig und Öl bekommen besser als mit Mayonnaise, und Gemüsesticks, Nüsse oder ein Obstteller können Chips und Schokolade ersetzen. Beim Alkohol ist das richtige Maß angesagt, auch auf allzu viel Kohlensäure sollte man verzichten. Nach dem Essen hilft ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft, die Verdauung in Schwung und den Magen ins Gleichgewicht zu bringen. Und nachts kann ein zusätzliches Kissen unter dem Oberkörper das Aufsteigen der Säure bremsen.

22.05.2020

Für die Bestimmung des Testosteronwertes ist eine Blutabnahme erforderlich. Foto: djd/DR. KADE/BESINS/Getty Images/ozgurdonmaz

WAS PASSIERT BEIM "MÄNNERARZT"?

Bei Symptomen von Testosteronmangel ist Angst vor der Untersuchung unnötig

(djd). Etwa jeder fünfte Mann über 60 leidet an alters- oder krankheitsbedingtem Testosteronmangel. Aber auch Jüngere können betroffen sein, besonders, wenn sie Risikofaktoren wie Übergewicht oder Diabetes mellitus Typ 2 aufweisen. Typische Symptome können eine sinkende Libido und Erektionsstörungen sein. Auch schwindende Muskeln und Körperhaare, ein wachsender Bauch und Brustansatz, chronische Müdigkeit sowie Schlafstörungen, Leistungsschwäche und depressive Verstimmungen können auf einen Testosteronmangel hindeuten. Treten eine oder mehrere dieser Beschwerden auf, wird es Zeit, einen Arzt aufzusuchen. Erste Anlaufstelle Hausarzt? Am besten bespricht Mann seine Symptome zunächst mit dem Hausarzt. Ist dieser nicht mit dem Thema vertraut, schreibt er eine Überweisung zum Urologen oder Andrologen, auch Männerarzt genannt. Der Mediziner wird Fragen zum Gesundheitszustand stellen und eventuell einen Fragebogen zu den Beschwerden ausfüllen lassen. Hilfreich für das Erstgespräch kann es sein, einen bereits ausgefüllten Selbsttest als Ausdruck oder auf dem Handy mitzubringen, wie er etwa unter www.mannvital.de zu finden ist. Dann folgt die körperliche Untersuchung, um andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen. Für die Bestimmung des Testosteronwertes wird außerdem zweimal im Abstand von wenigen Wochen Blut abgenommen. Liegt der Wert zu niedrig und weist der Patient Symptome eines Testosteronmangels auf, kann der Arzt eine Testosterontherapie verschreiben, deren Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen werden. Behandlung kann Beschwerden lindern Gängige Präparate in Deutschland sind Testosteronspritzen oder -gele. Letztere müssen einmal täglich auf bestimmte Hautareale (etwa Schultern und Oberarme) aufgetragen werden. Gele führen zu gleichmäßigen Testosteronwerten, sind leicht zu handhaben und flexibel in ihrer Dosierung. Wer keine tägliche Anwendung wünscht, für den ist ein vom Arzt verabreichtes Injektionspräparat die bessere Wahl. Hier kann zwischen kurz- und langwirksamen Depotspritzen gewählt werden, wobei letztere ebenfalls für relativ gleichmäßige Testosteronspiegel sorgen. Welches Präparat sich am besten eignet, ist von verschiedenen Faktoren abhängig und sollte gemeinsam von Arzt und Patient entschieden werden. Unabhängig vom Präparat kehren nach Therapiebeginn Libido und Antriebskraft in der Regel innerhalb von drei bis vier Wochen zurück, und auch die anderen Symptome bessern sich im weiteren Verlauf der Behandlung meist deutlich. Ergänzend sollten Männer möglichst mindestens dreimal pro Woche in Bewegung kommen. Jeweils 40 bis 60 Minuten sportliche Aktivität pushen den Hormonspiegel und unterstützen so die Therapie.

22.05.2020

Wenn beim Spielen und Werkeln im Garten die Mücken zugestochen haben, können Mittel aus natürlichen Inhaltsstoffen wie der Kleinen Brennnessel lästige Reaktionen wie Juckreiz und Schmerzen lindern. Foto: djd/Weleda/istockphoto.com/Sbytoval

DIE FAMILIENAPOTHEKE IM SOMMER-CHECK

Wie Groß und Klein gut und gesund durch die warme Jahreszeit kommen

(djd). Sonnenschein und milde Temperaturen: Das schöne Wetter lockt uns hinaus in den Garten, auf den Balkon, in den Park oder verleitet uns einfach dazu, die Fenster weit zu öffnen. Doch mit der warmen Jahreszeit kommen auch ungeliebte Plagegeister und typische Sommerleiden wieder zum Vorschein. So machen Stechmücken und Co. gerade den Kleinen oft ganz schön zu schaffen. Kinderhaut ist sehr empfindlich, weshalb jeder Stich sie besonders belasten kann. Sie reagieren fast doppelt so stark auf Insektengifte wie Erwachsene. Insektenstiche und Sommerinfekte Hautreaktionen auf Stiche von Mücken sind meist durch eine allergische Reaktion auf Proteine des Insektenspeichels bedingt. Bei etwa 75 Prozent der Betroffenen bildet sich als Sofortreaktion eine Quaddel, die anschwillt, juckt und sich rötet. Insbesondere das Jucken kann bei unseren Kleinsten häufig dazu führen, dass sie sich vermehrt kratzen, was eine schmerzhafte Entzündungsreaktion fördert und noch mehr Beschwerden verursachen kann. Bei Stichen von Mücken, Bremsen oder Wespen sowie Sonnenbrand kann beispielsweise Combudoron Gel von Weleda mit Auszügen aus Arnika und der Kleinen Brennnessel kühlen und Schmerzen, Jucken und Rötungen lindern. Und ein bewährter Tipp zum Trösten kullernder Kindertränen: Pusten hilft! Denn dadurch schenken wir dem Kind Aufmerksamkeit und es spürt, dass das "Aua" ernst genommen wird. Darüber hinaus hat Pusten einen kleinen kühlenden Effekt. Auch wenn die Urlaubszeit in diesem Jahr anders verbracht wird als sonst, fordern uns nicht nur Insekten heraus. Erkältungen oder erste Symptome eines Sommerinfektes sind bei Klein und Groß in der warmen Jahreszeit nicht selten. Eine Unterkühlung durch langes Sitzen auf der Terrasse kann uns schon bei Temperaturen um 15 Grad Celsius ereilen. Darüber hinaus kann es bei Freizeitaktivitäten schnell zu Schürfwunden und blauen Flecken kommen, auch da ist Abhilfe gefragt. Mit Pflanzenkraft und Notfallausstattung Jetzt wichtig: die Familienapotheke im Sommer einem Check zu unterziehen. Empfehlenswert sind eine Wundsalbe beispielsweise mit Calendula-Extrakt, um die Hautheilung bei oberflächlichen Wunden zu fördern, sowie ein Präparat gegen stumpfe Verletzungen, etwa mit Arnika-Auszügen, um Schwellungen zu mildern. Bei Erkältungen unterstützt zum Beispiel Eisenhut, um Kopf- und Gliederschmerzen zu lindern. Ein Extrakt aus Euphrasia kann die durch Pollen, Wind, Salz- oder Chlorwasser gereizten Augen beruhigen. Viele weitere Tipps gibt es unter www.weleda.de/familie. Darüber hinaus sollte die Notfallausstattung immer auch eine Schere und Verbandsmaterial, ein Fieberthermometer, eine Zeckenzange, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Kühlkissen und eine Wärmflasche enthalten.

22.05.2020

Heilkräuter aus der Natur haben sich bei Stresssymptomen und Einschlafproblemen häufig als effektiv erwiesen. Foto: djd/Retorta/Alexander Tomat

ABSCHALTEN UND EINSCHLAFEN

Wie man bei Ängsten, Stress und Nervosität zur Ruhe kommt

(djd). Es gibt Menschen, die anscheinend immer in sich selbst ruhen und an denen Anspannung und Hektik nahezu spurlos vorübergehen. Viele andere jedoch können andauernde berufliche oder familiäre Belastungen nur schwer verarbeiten. Sie fühlen sich gehetzt, gereizt, rastlos, können nicht mehr "runterkommen". Das schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern beeinträchtigt oft auch den Schlaf. Untersuchungen in den westlichen Industrieländern zeigen, dass 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung nicht so schlafen, wie sie es sich wünschen. Schwerwiegende Folgen durch Schlafmangel Wenn aber die erholsame Nachtruhe ausbleibt, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Übermüdete Menschen sind weniger leistungsfähig, unkonzentrierter, werden eher übergewichtig und öfter krank. Auch Ängste und Depressionen sind häufige Begleiterscheinungen. Umso wichtiger ist es, gezielt gegen Anspannung und Schlafstörungen anzugehen. Herkömmliche Mittel, die in der Praxis oft verordnet werden, können jedoch zur Abhängigkeit führen und unerwünschte Nebenwirkungen entfalten, wie Tagesmüdigkeit, Gangunsicherheit oder Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit. Darum sind sanfte, aber effektive Alternativen gefragt. Bei Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen haben sich pflanzliche Kombinationsarzneimittel bewährt. Phytostar Baldrian Melisse Passionsblume beispielsweise vereinigt hochdosiert drei Extrakte, die in langjähriger Anwendung ihre Wirksamkeit gezeigt haben. So belegen Studien, dass Baldrian die Einschlafzeit verkürzt und die Schlafqualität auf Dauer verbessert. Der Clou: Baldrian kann zwar beruhigend und angstlösend wirken, auf der anderen Seite aber auch die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern. Deshalb wird er ebenfalls zur Entspannung am Tage geschätzt. Melisse dient zur Linderung leichter Stresssymptome und als mildes Schlafmittel. Passionsblumenkraut unterstützt diese Kombination mit seinen beruhigenden und angstlösenden Eigenschaften. Unter www.retorta.de gibt es mehr dazu. Stress gezielt reduzieren Zusätzlich sollten dauergestresste Menschen grundsätzlich ihren Lebensstil anpassen. Wichtig ist die richtige Balance zwischen Beruflichem und Privatem. Als effektiv haben sich zudem bestimmte Entspannungstechniken erwiesen - ganz besonders die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction - MBSR). Viele Krankenkassen bieten hierfür Kurse an und es gibt auch zahlreiche Bücher und CDs zum Thema.

22.05.2020

Im Idealfall erholen sich bei einem Kuraufenthalt Seele und Körper gleichermaßen. Foto: djd/www.qualitaetskliniken.de/Frank Molter

SO FINDET MAN DIE RICHTIGE REHAKLINIK

Nach Kurbewilligung erst vergleichen, dann entscheiden

(djd). Ob Bandscheibenvorfall, Schlaganfall, Burn-out oder chronische Erkrankung: Es gibt verschiedenste Beschwerdebilder, bei denen Betroffene fachkundige Unterstützung brauchen. Das Ziel ist stets, wieder zu gesunden oder zumindest im Alltag besser mit der Erkrankung umgehen zu können. In solchen Fällen kann der behandelnde Arzt eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme empfehlen - die Patienten gehen "auf Kur". Nach Angaben des Statistischen Bundesamts 2017 werden in Deutschlands Rehakliniken jedes Jahr rund zwei Millionen Menschen behandelt. Ziel ist, zusammen mit dem Patienten Maßnahmen zur Krankheitsbewältigung zu erarbeiten und ganz allgemein die Lebensqualität zu erhöhen. Wunsch- und Wahlrecht nutzen Wichtig zu wissen ist, dass man als Betroffener ein Wunsch- und Wahlrecht hat. Das heißt, Patienten können bereits bei der Beantragung einer Reha eine Wunschklinik in den Antragsformularen angeben. Auch wenn die Kur bereits genehmigt und eine Rehaklinik zugewiesen ist, kann diese auf Patientenwunsch noch geändert werden. Dazu sollte man genau abwägen, welche Klinik sich für die Behandlung eignet und welche durch besondere Qualitäten hervorsticht. Doch bei der Vielzahl der Angebote fällt die Entscheidung nicht leicht. Je nach Krankheitsbild und Behandlungsbedarf stehen über 1.000 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen für den stationären Aufenthalt zur Auswahl. Um die Wahl zu erleichtern, schuf beispielsweise das unabhängige Rehaportal Qualitätskliniken.de eine übersichtliche Vergleichsmöglichkeit rund um Qualität, Ausstattung und Leistungsspektrum. Aktuell nehmen 130 Rehakliniken teil und bieten eine transparente, freiwillige und patientenorientierte Darstellung ihrer Angebote. Dafür wurde ihnen das Premium-Siegel für Transparenz und Vergleichbarkeit verliehen. Behandlung, Zufriedenheit, Sicherheit und Organisation Patienten, Angehörige und Einweiser finden auf der überregionalen Plattform umfassende Hintergrundinformationen zur Reha und zu den verschiedenen Krankheitsbildern. Die Angaben zu Behandlungsfällen der einzelnen Kliniken geben Aufschluss darüber, welche Einrichtungen zur Behandlung einer Erkrankung spezialisiert sind. Die Bewertung der Kliniken in den Bereichen Behandlungsqualität, Patientenzufriedenheit, Patientensicherheit und Organisationsqualität zeigt die Stärken und Schwächen jedes Hauses. Für die Patienten stehen somit Auskünfte zur Verfügung, die weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Die Kombination aus strukturierten Basisdaten und individuellen Klinikprofilen macht es leichter, eine Reha-Einrichtung zu finden, die den eigenen Bedürfnissen möglichst genau entspricht.

22.05.2020

Ab Juni machen vor allem Gräser und Kräuter Heuschnupfenpatienten zu schaffen. Foto: djd/Spenglersan/photophonie - stock.adobe.com

IMMUNSTARK DURCH DIE ALLERGIEZEIT

Die zweite Runde der Heuschnupfensaison besser überstehen

(djd). Die Frühblüher Hasel, Weide und Birke sind weitgehend durch, und manche Heuschnupfenpatienten können wieder etwas aufatmen. Viele Betroffene jedoch fürchten die zweite Runde, denn im Sommer blühen zahlreiche weitere allergieauslösende Pflanzen, zum Beispiel Gräser, Getreide wie Roggen und Kräuter wie Spitzwegerich, Beifuß und die besonders aggressive Ambrosia. Mancher kommt so von Februar bis Oktober kaum zur Ruhe. Das überschießende Immunsystem regulieren Heuschnupfen, medizinisch auch allergische Rhinitis genannt, ist die am weitesten verbreitete allergische Erkrankung. Laut Allergieinformationsdienst wurde er bei 15 Prozent der Erwachsenen und 11 Prozent der Kinder und Jugendlichen schon einmal diagnostiziert. Die Ursache ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems, das eigentlich harmlose Stoffe wie Pflanzenpollen, Hausstaub oder Tierhaare als gefährlich einstuft und oft heftig bekämpft. Die Folge sind Niesattacken, geschwollene Schleimhäute und juckende, tränende Augen. Da das die Lebensqualität auf Dauer empfindlich beeinträchtigt, ist Abhilfe gefragt. So lassen sich die Symptome beispielsweise mit verschiedenen Medikamenten bekämpfen, und eine Hyposensibilisierung kann den Körper an einzelne Allergene gewöhnen und so unempfindlicher machen. Einen anderen Ansatz bietet das vom Robert-Koch-Mitarbeiter Dr. Carl Spengler entwickelte Kolloid K. Es enthält speziell ausgesuchte Antigene und Antikörper in verdünnter Form, die das körpereigene Immunsystem regulieren und damit die Allergiebereitschaft senken sollen - mehr dazu auch unter www.spenglersan.de. Damit können nicht nur die Symptome gelindert werden, sondern allergische Reaktionen ganz ausbleiben. Vorbeugung und Akuthilfe Am besten beginnt man mit der Behandlung schon ein bis zwei Monate vor der Allergiesaison, um den Körper rechtzeitig vorzubereiten und umzustellen. Doch auch eine später einsetzende akute Anwendung ist möglich. Die Lösung wird einfach mehrmals täglich in die Ellenbeuge oder direkt in die Nase gesprüht. Über mehrere Pollensaisons fortgesetzt, wird das Abwehrsystem immer besser trainiert und die Furcht vor dem nächsten Niesanfall irgendwann vielleicht völlig überflüssig.

30.04.2020

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Wer seinen Stoffwechsel mit basischen Mineralstoffen unterstützt, hat mehr Energie. Foto: djd/Basica/panthermedia/Wavebreakmedia ltd

FIT IN DIE WARME JAHRESZEIT

djd Thementipp "Wohlfühlen im Frühling und Sommer"

(djd). Die Sonne scheint deutlich öfter, die Tage werden länger, die Natur erwacht - nun zieht es auch die Menschen wieder ins Freie. Aktiv sein können aber nur diejenigen, die sich fit fühlen. Die vier Themen unseres Specials zum Start in die warme Jahreszeit drehen sich deshalb um die Gesundheit: Um eine Entgiftungskur für die Leber, um die Wirkung basischer Mineralstoffe, um erholsamen Schlaf und um den Schutz vor Gefäßverkalkung. Entgiftungskur: Die Leber effektiv unterstützen Ein müder Stoffwechsel, Bewegungsmangel und fettreiche Ernährung belasten in der kalten Jahreszeit oft die Entgiftungsfunktion der Leber. Das kann dazu führen, dass man sich müde, kraftlos und allgemein unwohl fühlt sowie vermehrt Kopfschmerzen oder Hautunreinheiten hat. Um Fettverdauung und Leberfunktionen ins Gleichgewicht zu bringen, bieten sich auch jahrhundertealte Kräuterrezepturen nach der Tibetischen Konstitutionslehre an: Garnag etwa wird morgens eingenommen und soll den Gallenfluss, die Fettverdauung und den Fettsäurestoffwechsel anregen. Zur Unterstützung der Leberfunktion kann man abends die tibetische 3-Früchte-Formel "Bras bu 3" einnehmen. Die Rezeptur enthält viele Bitterstoffe und wird auch als Entschlackungskur eingesetzt. Mehr Informationen gibt es unter www.padma.de. Basische Mineralstoffe: Mehr Power mit der richtigen Ernährung Immer mehr Menschen fühlen sich erschöpft. Neben den alltäglichen Anforderungen tragen eine ungesunde Lebensführung und die falsche Ernährung zu Abgeschlagenheit und Müdigkeit bei. Denn Stress und eine säureüberschüssige Kost, die zu viel Eiweiß enthält, können den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Um die Symptome richtig zu deuten, kann ein Selbsttest hilfreich sein. Auf www.basica.com lässt sich das individuelle Übersäuerungsrisiko ermitteln. Um die Lebensqualität wiederherzustellen, kann die Umstellung auf eine basische Ernährung hilfreich sein. Wie eine aktuelle Untersuchung bestätigt, kann die regelmäßige Einnahme eines Basenpräparates aus der Apotheke wie Basica den Körper bei der Entsäuerung unterstützen. 75 Prozent der Befragten erzielten positive Effekte für das Wohlbefinden. "Schlafdrink": Entspannt einschlafen, ausgeruht aufwachen Guter Schlaf ist essenziell für unsere Lebensqualität. Wer am Morgen ausgeschlafen aufwacht, kann topfit, hellwach und konzentriert in den Tag starten. Doch immer mehr Menschen klagen über Schlafprobleme und damit einhergehende mangelnde Leistungsfähigkeit. Um einschlafen zu können, braucht man vor allem eine ruhige, dunkle Umgebung sowie innere Ruhe und Entspannung. Auch natürliche Helferlein, die nicht abhängig machen, sind förderlich - etwa der Schlafdrink "Night Master" von LR Lifetakt. Die Inhaltsstoffe können dem Körper dabei helfen, langfristig zu entspannen, schneller einzuschlafen und zu regenerieren. So gelingt es, mit aufgeladenen Akkus in den Tag zu starten. Gesunde Lebensweise als Schutz vor Gefäßverkalkung Arteriosklerose oder Gefäßverkalkung ist tückisch: Lange bleibt die Verengung in der Blutbahn unbemerkt. Erst wenn der Blutfluss so stark eingeschränkt ist, dass es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen kommt, zeigen sich Symptome wie Schmerzen beim Gehen, Angina Pectoris, Konzentrationsstörungen oder Schwindel. Ein vollständiger Verschluss der Herzkranzgefäße verursacht einen Herzinfarkt. Sind die Hirngefäße betroffen, kommt es zum Schlaganfall. Mit Sport, Gewichtsreduzierung, einer gesunden Ernährung und dem Einsatz von Vitalpilzen kann man den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Reich an Magnesium und Kalium zusammen mit Spurenelementen und Vitaminen hat sich etwa der auch als Judasohr bezeichnete Vitalpilz einen Namen als Nahrungsergänzungsmittel gemacht. Mehr Infos gibt es unter www.hawlik-vitalpilze.de.

29.04.2020

Nur circa jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist gegen Keuchhusten geimpft. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Shutterstock

KEUCHHUSTEN IST KEIN KINKERLITZCHEN

Gerade bei älteren Menschen kann die Krankheit gefährlich werden

(djd). Obwohl die Deutschen oft als impfkritisch gelten, steht doch die Mehrheit von ihnen dem Infektionsschutz grundsätzlich positiv gegenüber. So können laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter mehr als 5.000 Personen zwischen 16 und 85 Jahren 77 Prozent als Impfbefürworter bezeichnet werden. Nur sechs Prozent lehnen Impfungen eher ab. In den letzten fünf Jahren haben sich immerhin sieben von zehn Befragten impfen lassen - am häufigsten gegen Tetanus. Bei Senioren spielt die Grippeimpfung ebenfalls eine große Rolle. Dass es auch für Keuchhusten (Pertussis) eine Impfempfehlung für Erwachsene gibt, wusste allerdings nur knapp ein Drittel. Dabei ist die Krankheit keineswegs harmlos und kennt keine Altersgrenzen. Häufiger Komplikationen bei Senioren Tatsächlich sind mittlerweile gut zwei Drittel der Keuchhustenpatienten erwachsen, der Altersdurchschnitt der Betroffenen ist auf 42 Jahre gestiegen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt darum allen Erwachsenen einmalig eine Impfung gegen Keuchhusten mit der nächsten Auffrischung gegen Tetanus und Diphtherie. Diese Dreifachimpfung hat aber bisher nur etwa jeder Dritte in Deutschland erhalten. Gerade im höheren Alter können die wochenlangen, schmerzhaften Hustenanfälle den Körper extrem anstrengen und die Lebensqualität empfindlich einschränken. Dazu steigt bei Senioren aufgrund des schwächer werdenden Immunsystems die Gefahr von schweren Verläufen und Komplikationen deutlich an. So kann es beim stakkatoartigen "Bellen" zu Rippenbrüchen oder Inkontinenz kommen. Auch Folgeerkrankungen wie eine Lungenentzündung oder ein Schlaganfall sind möglich. Oft brauchen die Betroffenen lange, um wieder fit zu werden. Wissenswerte Informationen zu allen wichtigen Infektionskrankheiten und wie man sich vor diesen am besten schützen kann, gibt es unter www.impfen.de. Auch die Enkel schützen Mit einer Impfung lassen sich solche Unannehmlichkeiten vermeiden. Außerdem schützt man damit nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld, da man die Krankheit nicht mehr übertragen kann. Hier sind vor allem Großeltern und Kontaktpersonen von aufgrund des zu jungen Lebensalters noch nicht geimpften Säuglingen gefragt. Für diese kann Keuchhusten lebensbedrohlich sein, denn sie können durch den zähen Schleim in den Bronchien einen Atemstillstand erleiden und müssen deshalb fast immer zur Überwachung ins Krankenhaus.

29.04.2020

Ohne Aufgaben, Pläne oder Hobbys können sich die Tage im Ruhestand endlos dehnen. Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty

VON HUNDERT AUF NULL

Renteneintritt - ein Leben im Stillstand?

(djd). Wer mitten im Arbeitsleben steht, vielleicht noch schulpflichtige Kinder hat oder sich um die pflegebedürftigen Eltern kümmert, blickt oft voller Vorfreude auf das Rentenalter: endlich losgelöst von allen Verpflichtungen, endlich mehr Zeit für sich. Doch wenn es so weit ist, will sich das freudige Gefühl einfach nicht einstellen. Als Senior ist man plötzlich nicht mehr gefragt, hat keine wichtigen Aufgaben und der Tag dehnt sich leer vor einem aus. Plötzlich ist man nicht mehr wichtig Viele Menschen fühlen sich durch die neue Situation verunsichert und fallen in eine seelische Krise. Finanzielle Engpässe können sich zusätzlich bedrohlich auswirken. Rechnungen, die früher nicht weiter ins Gewicht fielen, reißen nun ein großes Loch in den Geldbeutel. Gar nicht selten wird der Ruhestand auch zur Belastung für die Partnerschaft, weil man plötzlich 24 Stunden am Tag zusammen ist. Wenn das Gefühl der Antriebslosigkeit und inneren Leere nicht weichen will und sich zu einer tief greifenden Lebens-Unlust manifestiert, sollte man sich nicht scheuen, ärztliche Hilfe einzuholen. Auch spezialisierte Kliniken, wie die bayerischen Dr. Reisach Kliniken, bieten Unterstützung in solch einer schwierigen Lebensphase an. Eine Übersicht über die stationären Angebote gibt es unter www.dr-reisach-kliniken.de. Offen für den neuen Lebensabschnitt In den beiden Kliniken in Oberstdorf und Oberstaufen lernen die Betroffenen, die körperlichen und sozialen Veränderungen, die das Rentenalter mit sich bringen kann, anzunehmen und mit ihnen umzugehen. Wichtig ist dabei, der Wehmut und Trauer über die vergangene Zeit Raum zu geben. In den therapeutischen Gruppensitzungen oder Einzelgesprächen wird zum Beispiel die eigene Biografie durch Lebensrückblickinterventionen nochmals beleuchtet. Schmerzhafte Punkte werden angesprochen und zugelassen. Diese Vergebungsarbeit schafft neuen Raum für seelische Gelassenheit. Dies beinhaltet auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit in Verbindung mit Achtsamkeitsübungen, die das Bewusstsein auf das Hier und Jetzt ausrichten. Durch die Reflexion und Veränderung innerer Glaubenssätze wird ein gedanklicher Wachstumsprozess angestoßen: Das Ruhealter muss kein Stillstand sein, es kann noch jede Menge Zufriedenheit schenken.

29.04.2020

Toben, spielen, rangeln: Kinder sind immerzu in Action. Dabei kann es leicht zu kleineren Verletzungen kommen. Foto: djd/Medice/luisa - stock.adobe.com

HEILE, HEILE SEGEN FÜR KINDERWUNDEN

Verletzungen bei den lieben Kleinen fachkundig versorgen

(djd). Sie sausen mit Rad und Roller umher, toben durch Haus, Garten, Wald und Wiesen: Kinder sind nahezu ständig in Bewegung. Klar, dass bei so viel Action ab und zu ein Malheur passiert. Einmal kurz nicht aufgepasst - und schon liegen die lieben Kleinen sprichwörtlich auf der Nase. Dann fließen erst die Tränen, besonders wenn die Stelle auch noch blutet. Doch zur Beruhigung der Eltern: Ein aufgeschlagenes Knie oder der aufgeschürfte Ellenbogen sehen meist schlimmer aus, als sie sind. Ein bisschen trösten, pusten und "Heile, heile Segen" singen, dann ist der größte Schmerz oft schnell vergessen. Reinigen und hydroaktiv versorgen Im Anschluss lässt sich die Wunde in der Regel problemlos mit einfachen Maßnahmen behandeln. Dafür sollten Mama oder Papa sich zunächst die Hände gründlich waschen oder sterile Einmalhandschuhe anziehen. Dann wird die Wunde gereinigt, um die Gefahr einer Infektion zu minimieren. Besonders effektiv ist ein Wundreinigungsspray auf der Basis natürlicher Tenside. Diese sind schmerzfrei, brennen nicht und können Schmutz und schädliche Mikroorganismen lösen und ausspülen. Kleine Steinchen oder Splitter am besten mit einer sauberen Pinzette entfernen, die Reste des Sprays mit einer sterilen Mullkompresse oder einem Tupfer aus der Hausapotheke behutsam abwischen. Darüber hinaus empfehlen Experten heutzutage die sogenannte feuchte Wundheilung. Hier hat sich ein hydroaktives Lipogel wie MediGel Schnelle Wundheilung bewährt. Es sorgt mit Zink- und Eisenionen für ein pH-Wert-optimiertes feuchtes Wundmilieu - ohne Fettfilm und weiße Spuren. Auf diese Weise kann die Verletzung schneller heilen sowie die Krusten- und Narbenbildung vermieden werden. Außerdem verklebt die Wunde nicht so leicht mit dem Verbandsmaterial. Denn zum Abschluss sollte ein Pflaster oder Verband die Verletzung abdecken. Unter www.medigel.de finden sich weitere Informationen sowie ein Erste-Hilfe-Plan als kostenloser Download. Wann der Arztbesuch nötig ist In den folgenden Tagen sollten die Eltern möglichst darauf achten, dass ihr Sprössling die Wunde nicht aufkratzt. Der Besuch beim Arzt ist angezeigt, wenn die Verletzung tief und klaffend ist, stark blutet und Unsicherheit über den Zeitpunkt der letzten Tetanusimpfung besteht. Das Gleiche gilt bei Anzeichen für eine Infektion wie Nässen, Überwärmung, Rötung und Schmerzen.

29.04.2020

Wenn zum brummenden Schädel noch Verspannungen hinzukommen, ist schnelle Abhilfe gefragt. Foto: djd/Thomapyrin/Getty Images/E+/Maravic

"KONASCHU", DAS QUÄLENDE VOLKSLEIDEN

Wie man Kopf-Nacken-Schulterbeschwerden effektiv bekämpfen kann

(djd). Es ist eine echte Qual, wenn sich zum Kopfschmerz auch noch Nacken- und Schulterverspannungen gesellen. Obendrein ist die Kombination dieser Symptome äußerst hartnäckig. Laut einer wissenschaftlichen Patientenbefragung sorgt "KoNaSchu" für mehr Schmerztage als reine Spannungs- oder Migränekopfschmerzen. Und die Zahl der Betroffenen ist immens: 61 Prozent der befragten Kopfschmerzpatienten gaben an, unter genau diesem Beschwerdebild zu leiden. Vielsitzer sind besonders häufig betroffen "Das deckt sich mit meinen Erfahrungen aus der Praxis", sagt Dr. Stefanie Förderreuther, Neurologin am Universitätsklinikum München. "Insbesondere Patienten, die viel in sitzender Tätigkeit beschäftigt sind und nicht zwischen sitzen, stehen und gehen abwechseln können, berichten das." Es liegt auf der Hand, dass die Symptome zusammenhängen. Denn vom Kopf bis zu Nacken und Schultern ist es nicht weit. Zahlreiche Nervenbahnen und Muskelstränge verbinden die Bereiche miteinander. Eigentlich sinnvoll, doch es wird zum Nachteil, wenn sich der Schmerz in einer Region auf die andere auswirkt. Und dies ist in beide Richtungen möglich. Ob nun zuerst der Kopfschmerz da war oder der Nackenschmerz, ist vielfach gar nicht feststellbar. Aber beide Faktoren verstärken sich gegenseitig. Da ist effektive Abhilfe erwünscht. In der Akutphase ist die Behandlung mit einem Schmerzmittel meist sinnvoll. Dies kann in der Regel nicht nur den Kopfschmerz, sondern auch die Nackenreizungen einschließlich der Muskelverhärtungen, sogenannte Triggerpunkte, lindern. Schmerzmittel plus andere Maßnahmen Wie eine Studie zeigt, kann die Kombination aus 400 Milligramm Ibuprofen und 100 Milligramm Koffein schnell und effektiv wirken. Das bestätigt auch die eingangs genannte Patientenbefragung unter Verwendern von Thomapyrin Tension Duo hinsichtlich der Wirkung im Alltag. "Die Befragung hat gezeigt, dass Patienten mit Kopfschmerz und begleitenden Nacken- und Schulterbeschwerden in circa 80 Prozent der Fälle bereits nach 30 Minuten eine Schmerzlinderung verspürt haben", fasst Dr. Förderreuther ein wesentliches Ergebnis zusammen. Langfristig sind aber auch nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Behandlung erforderlich. Die Neurologin empfiehlt hier Ausdauersport, Entspannungsübungen und Schritte zum Abbau und zur Bewältigung von Stress. Mehr unter www.kopfschmerzen.de.

29.04.2020

Dozentin Christine Lenz weiß, wie man das Einschlafen erleichtert. Foto: djd/IST-Studieninstitut/Bilderhaus

SO KOMMT MAN ZU GUTEM SCHLAF

Schlafexpertin Christine Lenz gibt Tipps zum besseren Einschlafen

(djd). Die Zahl der Menschen mit Schlafstörungen hat weltweit zugenommen. 2016 litten knapp 80 Prozent an Ein- und Durchschlafstörungen. In der aktuell belastenden Situation durch Covid-19 dürfte sich die Lage noch verschlechtert haben. Klar ist: Mangelnder Schlaf kann zu Depressionen führen. Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation sind erprobte Entspannungstechniken, die bei regelmäßiger Anwendung das Ein- und Durchschlafen unterstützen können. Diese Entspannungsverfahren, wie sie in der IST-Weiterbildung "Stress- und Mentalcoach" vermittelt werden, kann jeder problemlos erlernen. Auch die Auseinandersetzung mit Stressfaktoren und der Umgang mit ihnen sind Teil der Weiterbildung, die sich sowohl für eine berufliche Beratungstätigkeit als auch für die persönliche Weiterentwicklung nutzen lässt. Wer sich nur einen Überblick verschaffen möchten, kann den dreimonatigen Kurs "Entspannungstraining" als Einstieg nutzen. Weitere Informationen sind unter www.ist.de zu finden. Wer Tipps gegen akuten Schlafmangel benötigt, für den hat Schlafexpertin und IST-Dozentin Christine Lenz vier Ratschläge zur Hand: 1. Schalten Sie das Kopfkino aus Nehmen Sie Stift und Papier zur Hand und schreiben Sie sich Ihre Befürchtungen auf und Ihre Sorgen von der Seele. Dann sind Sie bestens gewappnet. 2. Gestalten Sie das Einschlafen aktiv Wenn Sie Nachrichten im Fernsehen schauen, konsumieren Sie passiv. Wenden Sie sich vorm Zubettgehen noch ihren Wünschen und Träumen zu. Beschäftigen Sie sich intensiv mit Ihren Wünschen und malen Sie sich die Einzelheiten aus. Positive Gefühle lassen Sie gut einschlafen. 3. Nehmen Sie Ihren Lieblingsduft mit ins Bett Dabei muss es sich nicht um teures Parfum handeln. Es kann das getragene T-Shirt des Partners sein, der nicht bei Ihnen ist, oder Kräuterduft, der Sie an unvergessliche Erlebnisse erinnert. Positive Dufterlebnisse wecken schöne Gefühle. Damit ist ein leichtes Einschlafen fast garantiert. 4. Gönnen Sie sich eine Fußmassage Verwöhnen Sie Ihren Partner mit einer Fußmassage. Wenn Sie ein Massageöl mit Lavendel und Rosen verwenden, kommt noch ein anregendes Dufterlebnis dazu. Wenn Ihr Partner dann auch Ihnen die Füße massiert, schlafen Sie beide nicht nur gut ein, sondern Sie haben durch die Ausschüttung des Bindungshormons Oxytocin auch etwas Gutes für Ihre Beziehung getan.

27.03.2020

Wer sich noch in die Öffentlichkeit begeben muss, sollte penibel auf die Gesundheitsvorsorge achten. Foto: djd/www.sanitas.de/New Africa - stock.adobe.com

HARTE ZEITEN FÜRS IMMUNSYSTEM

Wie man die Abwehr in Zeiten von Corona, Grippe und Erkältungen stärkt

(djd). Das Coronavirus gilt in Deutschland zurzeit als Gesundheitsgefahr Nummer eins. Doch auch die "normale" Grippe und viele Erkältungserreger gehen um. Gegen die Grippe kann man sich impfen lassen, bei den anderen Atemwegserkrankungen hilft nur: empfohlene Hygienemaßnahmen beachten und für einen möglichst guten Grundzustand und starke Abwehrkräfte sorgen. Wer auf beides achtet, hat schon viel für Gesundheit und Sicherheit getan. Viel schlafen, gesund essen Am besten ist es, eine Infektion von vornherein zu umgehen. Das Vermeiden von Menschenmengen, mindestens ein Meter Sicherheitsabstand zu anderen, das Verzichten auf den Handschlag zur Begrüßung und die richtige "Niesetikette" - immer in die Armbeuge statt in die Hand - tragen dazu bei. Ganz wichtig: regelmäßiges Händewaschen - mindestens 20 Sekunden lang mit Seife und an allen Stellen. Falls man doch in Kontakt mit Viren kommt, muss das körpereigene Immunsystem mit ihnen fertig werden. Für dessen Stärkung kann jeder auch selbst etwas tun. Ausreichend Schlaf ist zum Beispiel wichtig, damit der Organismus sich regenerieren kann. Auch Stress sollte man möglichst reduzieren, denn er schwächt die Abwehrkräfte. Für eine gute Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sorgt die richtige Ernährung: Viel Obst und Gemüse ist hier wichtig, etwa Kohl, Broccoli, Möhren und Spinat, außerdem Knoblauch, Nüsse, rote Beeren und Zitrusfrüchte wie die Grapefruit, die eine echte Powerfrucht ist. Eine "kerngesunde" Extraportion Abwehrkraft liefern Extrakte aus Grapefruitkernen, die dank ihres Gehalts an biologisch aktiven Bioflavonoiden als immunstärkend und zellschützend gelten. Qualitativ hochwertige Extrakte gibt es in Apotheken, einige sogar in zertifizierter Bioqualität, etwa Grapefruitkernextrakt Bio. Hochwertige Extrakte enthalten weder Alkohol noch Konservierungsstoffe, dafür neben den Flavonoiden auch noch reichlich vom "Erkältungs"-Vitamin C. Mehr Informationen dazu finden sich unter www.grapefruitkernextrakt.de. In der Naturheilkunde wird er schon seit Langem bei vielfältigen Beschwerden und zur Stärkung der körpereigenen Abwehr eingesetzt. An die Luft fürs Vitamin D Ein weiteres wichtiges Vitamin für das Immunsystem ist Vitamin D. Es wird bei der Einwirkung von Sonnen- beziehungsweise UV-Strahlung auf die Haut gebildet. Eine tägliche Runde an der frischen Luft bei Tageslicht unterstützt deshalb die Abwehrkräfte. Wer schon niest oder hustet, sollte dabei aber Abstand von anderen Menschen halten - so schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch andere.

26.03.2020

Studien zufolge waren mit ansteigender Schaukelzeit Depressionen und Angstzustände bei den betroffenen Patienten rückläufig, die Medikationen gegen diese Symptome konnten spürbar reduziert werden. Foto: djd/Allgäuer Massagetechnik/Studio One Shot/Sebastian Vogel

SCHAUKELN ALS DEMENZTHERAPIE

Die positiven Wirkungen des sanften Wiegens nützen Patienten und Betreuern

(djd). Eltern wissen es: Sanftes Wiegen sorgt bei Babys für Wohlgefühl, Beruhigung und Entspannung. Im Alter kann Schaukeln dann erneut eine wichtige Funktion einnehmen. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass es die Symptome einer Demenzerkrankung spürbar lindern kann. Über eine amerikanische Studie berichtet beispielsweise das Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung (IGAP) auf der Seite www.igap.de. Weniger Ängste, weniger Medikamente - und eine verbesserte Balance Mit ansteigender Schaukelzeit waren demnach Depressionen und Angstzustände bei den betroffenen Patienten rückläufig, die Medikationen gegen diese Symptome konnten spürbar reduziert werden. Die Personen, die gerne schaukelten und es von sich aus anstrebten, zeigten nicht nur mehr Ausgeglichenheit, sondern auch spürbare Verbesserungen in ihrer Balance, das Sturzrisiko sank signifikant. Fazit des IGAP: Die Studie demonstriere eindeutig, dass Pflegeheime guten Gewissens Schaukelstühle einsetzen können. Der Einsatz sei sicher, praktisch und biete Betroffenen Erholung sowie psychische und physische Unterstützung. Entlastung auch für die Betreuer: Schaukeln ohne jeden Kraftaufwand Der Einsatz etwa von Schaukelliegen in Pflegeeinrichtungen und privaten Haushalten kann demnach den Betreuungsaufwand für die Patienten senken und deren Lebensqualität erhöhen. Die motorisierte Schaukelliege Volare der Allgäuer Massagetechnik beispielsweise ermöglicht ein vollautomatisches Schaukeln ohne jeglichen Kraftaufwand. Die Liege schaukelt sie sanft weiter, auch wenn der Demenzkranke eingeschlafen sein sollte. Optional ist sie mit Armlehnen erhältlich, auf diese Weise haben die Patienten einen noch sichereren Halt. Unter www.der-manufakturstore.de gibt es alle weiteren Informationen. Im Sinne der Nachhaltigkeit können bei einer viel genutzten Schaukelliege der Motor ausgetauscht und die Bezüge gewechselt werden. Somit ist bei Abnutzungserscheinungen nicht sofort eine neue Liege fällig. Nicht die Katze im Sack kaufen Nicht nur der Etat von Privathaushalten ist limitiert - auch Senioren-, Pflege- und Behindertenheime, Demenzstationen und psychosomatische Kliniken müssen streng auf ihre Kosten achten. Bevor die Schaukelliege gekauft wird, lässt sie sich deshalb zwei Wochen lang kostenlos probeliegen.

26.03.2020

Mal harken, mal mähen - wer zwischen den Tätigkeiten häufig wechselt, vermeidet einseitige Belastungen für die Gelenke. Foto: djd/CH Alpha PLUS-Forschung/Terry Schmidbauer-Fotolia

FIT IN HAUS UND GARTEN

Wie Arthrosepatienten alltägliche Arbeiten möglichst beschwerdefrei erledigen

(djd). In Haushalt und Garten gibt es immer etwas zu tun: Saugen, Putzen, Waschen sind dabei meist eher lästige Pflichten, während Pflanzen, Mähen und Jäten vielen Gartenfreunden auch Spaß machen. Problematisch ist es in jedem Fall, wenn Gelenkbeschwerden die Tatkraft bremsen. Das kennen vor allem Arthrosepatienten. Von dem Knorpelverschleiß sind etwa fünf Millionen Deutsche betroffen. Die meisten sind 60 Jahre und älter. Bei ihnen hat sich im Laufe des Lebens ein natürlicher Gelenkverschleiß entwickelt, der sich vor allem im Alter bemerkbar macht. Doch mit entsprechender Umsicht lassen sich die alltäglichen Arbeiten gut meistern. Gelenke schonen und gezielt behandeln Wichtig ist es, einseitige Belastungen möglichst zu vermeiden. Das heißt, man sollte häufig zwischen stehenden, sitzenden, hockenden und gehenden Tätigkeiten wechseln. Schweres Heben und Tragen sind ebenfalls ungünstig - Betroffene nutzen besser Blumenkübel mit Rollen, Einkaufstrolleys oder Wäschekörbe auf Rädern. Zwischen anstrengenden Arbeiten ist es ratsam, kleine Pausen einzulegen und die Gelenke zu lockern und zu entspannen. Ein weiterer Punkt ist eine gezielte Behandlung der Arthrose. Naturwissenschaftler Dr. Gunther Lemmnitz aus Bielefeld hat eine Praxisstudie mit dem Prüfpräparat CH-Alpha Plus (Apotheke) begleitet. Der Experte erklärt: "Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Knorpeldichte bei täglicher Einnahme des Trinkkollagens zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert." Die Kollagen-Peptide regen die körpereigene Kollagen-Produktion wieder an, dadurch werden die Patienten auch wieder beweglicher und gelenkiger. Unter www.ch-alpha.de gibt es weitere Infos und Tipps. Mit so verbesserter Beweglichkeit geht dann auch die Haus- und Gartenarbeit leichter von der Hand. Ergonomisches Werkzeug nutzen Darüber hinaus ist es sinnvoll, mit Hilfsmitteln und Werkzeugen zu arbeiten, die speziell für Menschen mit Arthrose, Rheuma und Co. entwickelt wurden. Sie verfügen in der Regel über ergonomische Griffe und sind meistens leichter. Gartengeräte mit Teleskopstielen machen mühseliges Bücken überflüssig, ein elektrischer Besen und ein kleiner Wischmopp sind weniger schwer zu handhaben als Staubsauger oder ein großer wassergetränkter Fransenfeudel. Auch langes Knien vor den Gartenbeeten ist schlecht für die Gelenke - lieber auf einen niedrigen Hocker setzen. Wer beim Werkeln, Abwaschen oder Bügeln häufig auf einer Stelle steht, kann eine Gelmatte zur Entlastung unterlegen.

26.03.2020

Endlich frei fühlen! Der Darm hat direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden. Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/iStockphoto/pixd

FRÜHLINGSMÜDIGKEIT UND TRÄGER DARM?

Wie man jetzt in Schwung kommt und Ballast loswird

(djd). Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kriechen nicht nur viele Tiere aus ihrem Winterbau. Auch wir Menschen erwachen sprichwörtlich zu neuem Leben. Wir haben Lust, Spaziergänge durch Wald und Wiesen zu machen, schlendern vergnügt mit dem ersten Eis des Jahres in der Hand durch die Stadt oder verlagern die Mittagspause ins Freie. Ideal, um Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Denn der Beginn des Frühlings symbolisiert auch für viele einen Neuanfang, an dem wir uns von altem (Winter-)Ballast befreien und frisch durchstarten möchten. Kalte Jahreszeit könnte Verstopfung begünstigen Das gilt im Besonderen auch für den Darm, der unser Wohlbefinden entscheidend beeinflussen kann. In der kalten Jahreszeit klagt so manch einer über Probleme mit der Verdauung, über Verstopfung, harten Stuhl und erfolglose Toilettengänge. Das liegt zum einen am schweren Essen sowie am winterlichen Muskelmodus. Im Frühling werden wir wieder munterer. Verantwortlich hierfür ist die länger scheinende Sonne, denn sie bewirkt, dass im Körper weniger vom Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet wird, welches unsere innere Uhr und unseren Tagesrhythmus reguliert. Spannend: Melatonin wird nicht nur in der Zirbeldrüse und der Netzhaut des Auges produziert, sondern ebenso im Darm. Das Schlafhormon hat damit direkten Einfluss auf unser Verdauungsorgan. Tatsächlich ist die Aktivität des Darms nach dem Essen bei langer Dunkelheit - wie im Winter - kürzer als in hellen Phasen. Experten untersuchen nun, was genau dies für die Verdauung bedeutet. Fest steht aber: Ist der Darm weniger aktiv, verweilt die Nahrung länger im Verdauungstrakt. Je länger der Passiervorgang dauert, desto mehr Wasser wird dem Stuhl entzogen, und er wird fest und hart. Um den trägen Darm dann etwas zu unterstützen, können sogenannte Stuhlweichmacher helfen, zum Beispiel das gut verträgliche Medizinprodukt DulcoSoft mit Stuhlweichmachereffekt. Mit Wasser eingenommen, unterstützt es durch seine Wasserbindung schonend und auf natürliche Weise und kann somit befreiend wirken. Selbst aktiv werden Zusätzlich kann sich die Verdauung aktiv in Schwung bringen lassen. Tipps dazu finden sich auch unter www.dulcolax.de. An erster Stelle steht dabei Bewegung: Radeln, Walken, Wandern und Co. machen im Frühling besonders viel Spaß. Da Stress Verstopfung begünstigen kann, ist im zweiten Schritt regelmäßige Entspannung wichtig, etwa mit Yoga, Autogenem Training oder Meditation. Auch auf dem stillen Örtchen ist Hektik kontraproduktiv. Bei der "Sitzung" sollte man dem Darm genügend Zeit lassen, und zwar am besten morgens, weil da seine Aktivität natürlicherweise am höchsten ist.

26.03.2020

Über eine neue Website sind Medikamente schnell bestellt und gleichzeitig doch regional eingekauft. Foto: djd/Apothekenheld.de

MEDIKAMENTE SICHER LIEFERN LASSEN

Apotheken bieten mit neuer Plattform Online-Order und Botendienste an

(djd). Geschlossene Schulen und Kitas stellen viele Eltern derzeit vor ungeahnte Herausforderungen. "Wer betreut die Kinder?", lautet die beherrschende Frage. Auch die Tatsache, dass etliche Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben, um die Infektionskurve des Coronavirus niedrig zu halten, sorgt nicht bei allen Familien für Entspannung. Denn nicht jeder kann seinen Job von zu Hause aus erledigen. Um den Alltag bewältigen zu können, wird in vielen Familien ein Notfallplan erstellt. Wer geht wann zur Arbeit? Welche Homeoffice-Zeiten sind realistisch? Womit beschäftigt man die Kinder sinnvoll? Wer geht wann wo einkaufen? Welche Geschäfte haben noch geöffnet? Die Fragen zeigen, wie groß die Verunsicherung ist. Apotheken vor Ort bieten Botendienste an Gerade in dieser Ausnahmesituation benötigen die Menschen kompetente Anlaufstellen, wie ihre örtlichen Apotheken. Hier erhalten sie nicht nur notwendige Medikamente, sondern auch praktische Tipps für den Umgang mit Coronaviren oder Quarantäne. Wer seine Wohnung nicht mehr verlassen möchte oder darf, ist bei der Medikamentenversorgung auf die Hilfe Dritter angewiesen. So können Betroffene beispielsweise einen Botendienst nutzen, den zahlreiche Apotheken seit einiger Zeit etabliert haben. Etwa unter www.apothekenheld.de sind diese mithilfe der Postleizahlensuche zu finden. Bislang hätten seine Kunden diesen Service eher selten nachgefragt, sagt Dr. Arne Trettin, der vier Apotheken im Großraum Hannover betreibt. In der aktuellen Situation stelle der Apotheker allerdings eine steigende Nachfrage fest. Online-Einkauf mit regionaler Beratungskompetenz Das Interesse über die Plattform Apothekenheld.de zu bestellen und sich Medikamente sicher nach Hause liefern zu lassen, sei so groß wie nie, sagt Trettin. Die teilnehmenden Apotheken seien bereits auf eine weiter steigende Nachfrage vorbereitet. Der zeitgemäße Service könne die Vorzüge des Online-Einkaufs mit den fachlichen Beratungsleistungen und der Kompetenz der stationären Apotheken kombinieren. Das innovative Konzept solle vor allem Patienten versorgen, die aufgrund einer Infektion oder der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe auf keinen Fall in die Öffentlichkeit - und erst recht nicht in eine Apotheke - gehen sollten. Zugleich richte sich der Service an Familien, die zu Hause die Betreuung ihrer Kinder gewährleisten müssen.

22.02.2020

Ein zuverlässiges Antiseptikum gehört in jede gut sortierte Hausapotheke. Foto: djd/Hermes Arzneimittel

GEFAHRENZONE KÜCHE UND HAUSHALT

Wie man kleine Verletzungen umsichtig und fachgerecht behandelt

(djd). Bügeln, spülen oder putzen, Kartoffeln schälen, Gemüse schnippeln und Fisch filetieren: Wer viel und gerne kocht und insgesamt den Haushalt aktiv im Griff hat, kennt die typischen Gefahren. Einmal kurz nicht aufgepasst, schon hat man sich geschnitten, gestochen oder verbrannt. Meist sind die kleinen Verletzungen harmlos und nach dem ersten Schrecken schnell verheilt und vergessen - wenn keine Komplikationen auftreten. Achtung bei Fleisch und ungeputztem Gemüse Besondere Vorsicht ist geboten, wenn beispielsweise Fisch, Fleisch oder ungewaschenes Obst und Gemüse im Spiel sind. Dann können Bakterien und Krankheitserreger in die Wunde geraten und zu Entzündungen führen. Damit es nicht so weit kommt, ist die richtige Versorgung der Blessuren wichtig. An oberster Stelle steht dabei ein zuverlässiges Antiseptikum wie Betaisodona Salbe oder Lösung. Es kann 99 Prozent der relevanten Keime bekämpfen und verfügt über einen sofortigen Wirkeintritt sowie einen Depoteffekt. Dabei brennt es nicht auf der Haut, weshalb es auch für empfindliche Kinderhaut geeignet ist. In Verbindung mit der Desinfektion ist aber eine auf die Art der Verletzung abgestimmte Behandlung entscheidend. Das gilt zum Beispiel für glatte Schnittwunden, die man am besten kurz bluten lässt. Danach wird die Blutung durch das Aufdrücken einer sterilen Kompresse gestillt und mit Salbe oder Lösung desinfiziert. Zum Abschluss kommt für den Schutz ein Pflaster auf die betroffene Stelle. Verbrennungen zuerst kühlen Äußerst schmerzhaft sind Brandwunden, etwa durch einen unvorsichtigen Griff auf die heiße Herdplatte oder ans Bügeleisen. Bei einer Verbrennung 1. Grades ist nur die oberste Hautschicht betroffen. Dies kann man leicht selbst behandeln. Hierfür ist es sinnvoll, die Wunde möglichst sofort ausführlich mit klarem kaltem Wasser zu kühlen, nicht mit Eis. Auch kühlende Gele sind hilfreich. Anschließend ist ebenfalls Desinfektion wichtig, da in verbranntem Gewebe meist keine gute Immunabwehr gegen mögliche Keime mehr stattfindet. Unter www.betaisodona.de finden sich weitere Informationen zur Versorgung von Schürfwunden, Kratzern, entzündeten Ohrlöchern oder Piercings. Grundsätzlich gilt: Bei tieferen Wunden oder stärkeren Verbrennungen sollte ein Arzt aufgesucht und gegebenenfalls der Tetanus-Impfschutz aufgefrischt werden.

21.02.2020

Auch in Kliniken, in Praxis, Reha und Wissenschaft leistet die Anthroposophische Medizin wichtige Beiträge zur ganzheitlichen Behandlung. Foto: djd/DAMiD/Maks Richter/Die Filderklinik

GANZHEITLICH GEGEN ALLERGIEN

Die Anthroposophische Medizin bietet wertvolle Ansätze zur Behandlung

(djd). Die Zahlen sind alarmierend: Seit 1990 hat sich die Häufigkeit von Allergien nahezu verdoppelt. Erst kürzlich meldete das Robert-Koch-Institut erneut, dass fast jeder dritte Deutsche betroffen ist. Gerade im Frühjahr und Sommer quält wieder der Heuschnupfen viele Menschen. Aber auch Allergien gegen Tierhaare, Hausstaub, bestimmte Nahrungsmittel oder Medikamente sind weit verbreitet. Dabei scheint die Bedeutung unseres Lebensstils größer zu sein, als man in der Vergangenheit angenommen hat. Dementsprechend spielt eben dieser in der Behandlung und Vorbeugung von Allergien in der Anthroposophischen Medizin eine zentrale Rolle - das gilt auch und besonders für Kinder, die immer häufiger betroffen sind. Aktiv vorbeugen, umfassend therapieren Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Prof. Dr. med. Alfred Längler, spezialisiert auf Anthroposophische Medizin, erläutert: "Wir gehen davon aus, dass die Allergieprävention ganzheitlich ansetzen sollte. Aus verschiedenen Studien wissen wir, dass Kinder aus dem ländlichen Umfeld - insbesondere von Bauernhöfen - ein deutlich geringeres Allergierisiko als Stadtkinder haben." Auch wenn nun nicht jede Familie aufs Land ziehen könne und wolle, sei es wichtig, dass Kinder viel draußen spielen und mit Waldboden, Pflanzen sowie Bauernhoftieren in direkte Berührung kommen. Ebenso zähle zur Vorbeugung eine gesunde Ernährung - qualitativ hochwertig, regional, frisch und naturbelassen. Darüber hinaus gibt es verschiedene, oft gut wirksame anthroposophische Arzneimittel, die individuell verschrieben werden. Begleitend können gegen Allergien Verfahren wie Heileurythmie oder Kunsttherapie eingesetzt werden. Dieses Jahr rückt der integrative Behandlungsansatz noch einmal besonders in den Fokus, denn die ganzheitliche Anthroposophische Medizin feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat der Dachverband Anthroposophische Medizin (DAMiD) die Kampagne "100 Jahre Zukunft" ins Leben gerufen. Schulmedizinische und Anthroposophische Medizin kombinieren Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was für eine moderne integrative Medizin in Klinik, Praxis, Reha sowie Wissenschaft und Forschung erforderlich ist. Dafür kommen im Jubiläumsjahr Menschen zu Wort, die von ihren Erfahrungen berichten. Sie erzählen, wie es der Anthroposophischen Medizin gelingt, schulmedizinische und etablierte Ansätze aus der Komplementärmedizin zu einem stimmigen Ganzen zusammenzuführen. Im Rahmen der Kampagne finden in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Workshops statt - mehr dazu unter www.100JahreZukunft.de. Ein Highlight ist hier der Publikumskongress am 21. März 2020 in Stuttgart (Leinfelden-Echterdingen).

21.02.2020

Je früher Venenerkrankungen behandelt werden, desto geringer ist meist der Aufwand. Oft wird dann keine OP nötig. Foto: djd/Capio Deutsche Klinik Laufen GmbH

KEIN KRAMPF MEHR MIT DEN ADERN

Oberbayern: Eine rechtzeitige Behandlung kann größere Probleme verhindern

(djd). Die Venen an den Beinen treten bläulich hervor und ziehen sich in Schlangen und Knoten über Waden, Kniekehlen oder Oberschenkel. Für viele ist das erst einmal ein kosmetisches Problem. Doch tatsächlich sind Krampfadern eine Krankheit, die mit unangenehmen Symptomen wie müden und schweren Beinen, Hitze- oder Kältegefühl, Schmerzen und Schwellungen einhergehen kann. "Krampfadern können im fortgeschrittenen Stadium außerdem zu Entzündungen oder Geschwüren und einem offenen Bein führen. Im Extremfall kommt es zu einer Thrombose, die eine Lungenembolie auslösen und sogar tödlich enden kann", erklärt der Gefäßchirurg Dr. Michael Gerstorfer, Chefarzt der Capio Schlossklinik Abtsee. Frühzeitig zum Facharzt Wer Krampfadern bei sich entdeckt, sollte also besser früher als später einen Arzt aufsuchen - etwa einen Phlebologen, also einen Venenspezialisten. "Der Kardinalfehler ist, zu warten, bis man Schmerzen bekommt", weiß Gerstorfer. "Je eher man handelt, desto weniger muss letztlich gemacht werden." Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig. In frühen Stadien genügt oft eine konservative Behandlung ohne OP, zum Beispiel mit Kompressionsstrümpfen oder Venengymnastik. Hat diese nicht den gewünschten Erfolg, kommen operative Eingriffe zum Einsatz - von minimalinvasiven Verfahren wie Laserbehandlung oder Schaumverödung über das "Stripping", also das Ziehen der Krampfadern, bis hin zu komplizierteren gefäßchirurgischen Eingriffen. Genauere Informationen dazu finden sich unter www.capio-schlossklinik-abtsee.de. In der bayerischen Spezialklinik werden sämtliche Behandlungsformen für Krampfadern angeboten. "Wir sind hier alle Gefäßchirurgen mit großer Erfahrung und führen um die 3.000 Krampfadern-OPs pro Jahr durch", erzählt Gerstorfer. "Dadurch erzielen wir auch in komplizierten Fällen, etwa bei Rückfallpatienten, in der Regel sehr gute Ergebnisse." Gesundung in bester Lage Neben der Fachkompetenz hebt der Chefarzt der Schlossklinik auch die Lage direkt am Abtsdorfer See hervor, wo man von der Terrasse aus auf das Bergpanorama der Voralpen blickt. Für Venenpatienten, die viel laufen sollen, finden sich in der näheren Umgebung zahlreiche Wanderwege. Sind die Krampfadern entfernt, verbessert sich meist nicht nur das körperliche Wohlbefinden - das Gefühl, wieder schönere Beine zu haben, tut fast genauso gut.

21.02.2020

Menschen mit Spannungskopfschmerzen leiden besonders häufig unter Schlafstörungen. Foto: djd/Thomapyrin/Getty/EyeEm/Barbara Jovanovic

GUTE NACHT, KOPFSCHMERZ!

Wie sich Brummschädel und schlechter Schlaf beeinflussen

(djd). Viele kennen das: Wenn es im Kopf hämmert oder sticht, sehnt man sich nach erholsamem und linderndem Schlaf. Doch gerade damit klappt es oft nicht. Wie eine aktuelle Untersuchung zeigt, treten bei Patienten mit Spannungskopfschmerzen besonders oft Schlafstörungen auf. Demnach sind 75 Prozent davon betroffen, bei Migräne sind es 50 Prozent, während nur 37 Prozent derjenigen, die nicht an Kopfschmerzen litten, schlecht schlummerten. Hinzu kommt: Leidet der Schlaf, ist wiederum das Kopfweh stärker. Das eine bedingt also das andere. Schichtarbeit, Flugreisen und Co. sind problematisch Fragt man Personen mit Spannungskopfschmerzen, worauf sie ihre Beschwerden zurückführen, so werden tatsächlich schlechte, zu kurze oder zu lange Nachtruhe als häufige Trigger genannt. Schichtarbeit, Flugreisen oder zu früher Schulbeginn sind typisch dafür. Ähnlich ist es in puncto Migräne: Es gibt Hinweise darauf, dass schlechter Schlaf eine Attacke auslösen kann und insgesamt die Frequenz der Anfälle erhöht. Auch dabei spielen bestimmte Schlafzeiten oder -gewohnheiten häufig eine Rolle. Prof. Dagny Holle-Lee, Neurologin und Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums am Universitätsklinikum Essen, erklärt: "Frühes Zubettgehen und langes Schlafen sind nicht grundsätzlich schlecht oder fördern Migräne, es geht vielmehr um eine Änderung des Schlafrhythmus, die problematisch ist." Beispielsweise schläft man unter der Woche nur kurz und spät, weil man zumeist arbeiten muss, und am Wochenende schläft man dann zum Ausgleich aus. "Deswegen kennen wir so etwas wie die Wochenendmigräne oder die Migräne, die am ersten Urlaubstag auftritt. Das ist dann aber eher so zu deuten, dass der Stress vorher zu groß war und damit auch der Stressabfall." Wichtig ist daher, grundsätzlich einen Schlaf- und Lebensrhythmus zu finden, den man regelmäßig beibehalten kann. Treten dennoch Spannungs- oder Migränekopfweh auf, ist zügige Abhilfe gefragt. Bewährt hat sich die Kombination aus ASS, Paracetamol und Koffein, etwa in Thomapyrin Classic und Intensiv, denn Koffein verstärkt und beschleunigt die Wirkung von Schmerzmitteln. Koffein beeinträchtigt Schlafqualität nicht Doch gerade, wenn es um gestörten Schlaf geht, stellt sich die Frage, ob hier ein koffeinhaltiges Schmerzmittel eine gute Wahl ist. Schließlich besitzt das Alkaloid anregende Eigenschaften. Eine Untersuchung kann dazu Entwarnung geben. Wie sich gezeigt hat, war bei 98 Prozent der Verwender einer Ibuprofen-Koffein-Kombination die Schlafqualität nicht beeinträchtigt.

21.02.2020

Verstecken gilt nicht: Mit einer Probiotika-Kur können Heuschnupfenpatienten den Frühling genießen. Foto: djd/Bencard Allergie GmbH/iStockphoto/memo84

AUF WIESEN OHNE NIESEN

Gegen Heuschnupfen können Probiotika helfen

(djd). Für Heuschnupfenpatienten hat das Jahr 2020 nicht immer gut angefangen: Durch das ungewöhnlich milde Wetter sind schon Mitte Januar in einigen Regionen die ersten Pollen geflogen. Doch spätestens im Frühling möchte so mancher Allergiker am liebsten nur noch drinnen bleiben. Denn Niesanfälle, eine juckende, laufende Nase und rote, verquollene Augen verderben oft die Freude an steigenden Temperaturen und den blühenden Wiesen und Bäumen. Mit Probiotika Pollenallergien vorbeugen Pollenallergiker suchen dann meist die Apotheke auf, um mit Medikamenten wie Antihistaminika ihre Beschwerden einzudämmen. Diese ziehen aber häufig auch Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Kopfweh nach sich. Besser ist es, möglichst wenige Beschwerden zu bekommen und weniger Medikamente zu brauchen. Dabei kann ein neuerer Therapieansatz den Betroffenen helfen: eine Kur mit Probiotika - also lebenden Bakterien. Probiotika wirken über den Darm, sie können einen günstigen Einfluss auf die in ihm lebenden Kleinstlebewesen wie eben Bakterien ausüben. Sind diese beispielsweise durch übertriebene Hygiene, einseitige Ernährung oder die Einnahme von Antibiotika aus dem Gleichgewicht geraten, kann das gesundheitliche Folgen haben. "Unter anderem kann eine veränderte Zusammensetzung des Darmmikrobioms mit einem Allergierisiko zusammenhängen", erklärt Dr. med. Sonja Guethoff, Medical Director bei Bencard Allergie. "Ein ausgeglichenes Mikrobiom kann dagegen das Immunsystem günstig beeinflussen. Darauf weisen immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen hin." Studie zeigt: Viermonatige Einnahme von Probiotika kann Beschwerden reduzieren Das Bakteriengleichgewicht wiederherzustellen, können geeignete Probiotika wie Pollagen helfen. So hat eine Studie gezeigt, dass Heuschnupfenpatienten nach viermonatiger Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels während der Pollensaison deutlich weniger Beschwerden hatten und weniger Medikamente benötigten (Manzotti und Kollegen, 2014). Es beinhaltet die für Pollenallergiker günstigen Lacto- und Bifidobakterien und ist auch schon für Kinder ab einem Jahr geeignet. Infos gibt es unter www.pollagen.de. Je früher, desto besser Gerade angesichts der immer früher beginnenden Pollensaison gilt dabei: Je früher vorgebeugt wird, desto besser. Wer im Frühling unbeschwerter über Wiesen laufen möchte, sollte mit der Einnahme etwa von Pollagen möglichst schon vor oder zu Beginn der Pollensaison anfangen und es als Kur drei bis vier Monate lang täglich zu sich nehmen.

21.02.2020

Vorsicht bei Schrammen und Piksern, denn gerade während der Gartenarbeit können leicht Keime und Bakterien in die Wunde geraten. Foto: djd/Medice/Getty Images/Paul Biris

KLEINER KRATZER, GROSSE WIRKUNG

Wunden bei der Gartenarbeit sollten unbedingt richtig versorgt werden

(djd). Mähen, sähen, jäten, pflanzen - viele Hobbygärtner blühen förmlich auf, wenn sie ihr grünes Paradies hegen und pflegen. Allerdings bleiben dabei kleine Verletzungen oft nicht aus. Denn wer mit scharfen Werkzeugen, steiniger Erde oder stacheligen Zweigen hantiert, hat sich schnell mal eine Wunde zugezogen. Bei größeren Blessuren sollte immer ein Arzt zurate gezogen werden. Doch wenn der Impfschutz - Stichwort Tetanus - stimmt und Kratzer oder Schrammen nicht zu tief sind, können diese meist unkompliziert selbst behandelt werden. Wichtig ist nur, es richtig zu machen, weil es sonst leicht zu Entzündungen, Vernarbungen oder anderen Komplikationen kommen kann. Das Prinzip der feuchten Wundheilung Experten empfehlen heute für die fachgerechte Versorgung das Prinzip der feuchten Wundheilung. Dafür ist im ersten Schritt eine gründliche Reinigung angezeigt. Ganz einfach, schmerzfrei und ohne Brennen geht das mit einem Wundreinigungsspray auf Basis natürlicher Tenside. Die spezielle Lösung aus der Apotheke kann Schmutz, Bakterien und Keime auf sanfte Weise lösen. Als Nächstes kommt dann am besten ein hydroaktives, luftdurchlässiges Lipogel wie "MediGel Schnelle Wundheilung" zum Einsatz. Es schafft ein pH-Wert-optimiertes, feuchtes Wundmilieu, minimiert die Bildung von Schorf und lindert so den Spannungsschmerz. Dadurch kann es die Narbenbildung reduzieren und zudem das Verkleben vom Verbandmaterial mit der Wunde verhindern, denn zum Schluss wird die Wunde mit einem Pflaster oder Verband abgedeckt. Unter www.medigel.de gibt es einen Erste-Hilfe-Plan zur Behandlung von Hautverletzungen als kostenlosen Download - jeder Zeit zur Hand etwa in der Hausapotheke. Tipps zur Vorbeugung Um Verletzungen weitestgehend vorzubeugen, ist im Garten außerdem besondere Vorsicht geboten. So sollten Pflanzenfreunde bei der Arbeit im Grünen zum Schutz möglichst immer Handschuhe und festes Schuhwerk tragen. Im Umgang mit sperrigen Ästen oder Gestrüpp sind auch lange Hosen und Ärmel angeraten. Werkzeug mit ergonomischen Griffen lässt sich leichter und gefahrloser handhaben. Und schließlich sollten alle Geräte regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden - zum Beispiel auf lose Schrauben, Flugrost und stumpfe Klingen.

20.01.2020

Gelenkschonendes Training an der frischen Luft: Nordic Walking macht Spaß und tut dem Bewegungsapparat gut. Foto: djd/Sanofi/fotolia.de/Roman Milert

FRÜHLINGS-KICK FÜR DIE GELENKE

Wie Arthrose-Patienten zur warmen Jahreszeit schonend in Bewegung kommen

(djd). Wer kennt das nicht: Der Frühling weckt die Lebensgeister und steigert die Lust auf Unternehmungen im Freien. Diese Aufbruchsstimmung sollten gerade Menschen mit Arthrose nutzen, um die in der Winterzeit oft "eingerosteten" Gelenke wieder mit mehr Sport in Schwung zu bringen. Denn Bewegung sorgt für eine gute Nährstoffversorgung des Knorpels. Wichtig ist es dabei, gezielt und mit Bedacht vorzugehen. Denn bei zu viel Überschwang steigt auch die Gefahr für Verletzungen und Überlastungen. Mit dem Orthopäden beraten Im ersten Schritt ist daher ein Gespräch mit dem behandelnden Orthopäden angezeigt. Er kann einschätzen, wie der Fitnesszustand seines Patienten ist, welche Trainingsarten etwa bei Knie-, Hüft-, Hand- oder Sprunggelenksarthrose geeignet sind. In der Regel empfehlen sie Radfahren, Walken oder Aquafitness. Aber auch Tai-Chi, Qi Gong, Gymnastik, Yoga, Pilates, Rudern, Golf oder moderates Tanzen sind vielfach ohne große Probleme ausübbar. Schließlich soll Sport Spaß machen, damit man wirklich dabeibleibt. Betroffene sollten grundsätzlich nur darauf achten, dass das arthrotische Gelenk möglichst wenig belastet wird. Ein erfahrener Trainer kennt meist alternative Übungen oder Bewegungsabläufe. Bestehen akute Beschwerden, ist zudem eine Schmerzbehandlung ratsam. Neben Physio- und Elektrotherapie oder herkömmlichen Schmerzmitteln kommen Injektionen mit Hyaluronsäure ins betroffene Gelenk infrage, die jetzt auch in die aktuelle Behandlungsleitlinie aufgenommen wurden. Dabei scheinen Studien zufolge hochmolekulare Hyaluronsäuren wie die Synvisc, die 3-in-1-Spritze gegen Arthrose, therapeutisch wirksamer zu sein als niedermolekulare. Sie können schnell schmerzlindernd, stoßdämpfend und zwölf Monate anhaltend wirken. So fällt das Trainieren leichter. Gezielte Übungen fürs Gelenk Gemeinsam mit dem Arzt oder einem Physiotherapeuten lässt sich dann ein Plan erstellen, wie oft man pro Woche wie lange sportelt. Zur Unterstützung sind auch Übungen gezielt für das jeweils befallene Gelenk sinnvoll - kostenlose Anleitungen zum Download gibt es unter www.synvisc.de. Grundsätzlich sollte man mit dem Bewegungsprogramm langsam beginnen und sich nach und nach steigern. Ein Trainingstagebuch hilft dabei, die Fortschritte festzuhalten. Motivierend ist für viele außerdem gemeinsamer Sport in der Gruppe.

19.01.2020

Nach einem schweren Schicksalsschlag kann eine professionelle Trauerbewältigung helfen, mit der neuen Lebenssituation klarzukommen. Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty Images

EIN WEG ZURÜCK

Trauerbewältigung: Nach dem Abschied auch im Alter wieder ins Leben finden

djd). Weisheit, Lebenserfahrung, innere Freiheit: Es gibt so viele Aspekte, die das Alter liebens- und lebenswert machen. Dennoch gehören Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Oft setzen sich die Senioren stark unter Druck: auf der einen Seite die Erwartung an sich selbst, gesund und aktiv älter werden zu müssen. Auf der anderen das Eingeständnis, dass Vitalität und Leistungsfähigkeit nachlassen. Schwere Erkrankungen sowie der Tod des geliebten Partners oder langjähriger Freunde sind zudem enorme Einschnitte ins Leben, die nicht so einfach zu verkraften sind. Tiefe Trauer erleiden vor allem Eltern, die ihre Kinder oder Enkelkinder zum Grab begleiten müssen. Die scheinbare Reihenfolge wird auf den Kopf gestellt. Fragen, Vorwürfe, Bitterkeit: All die hochbrechenden Gefühle wirken auf Körper, Geist und Seele. Trauerbegleitung auch für ältere Patienten Die Trauerbegleitung, wie sie etwa die Dr. Reisach Kliniken in Oberstdorf sowie in Stiefenhofen bei Oberstaufen anbieten, gibt den Betroffenen Raum und Zeit, um ihren Verlusterfahrungen heilsam begegnen zu können. Der Trauerprozess, den die Patienten kennenlernen, begleitet sie in jeglichen Lebensphasen, so auch beim "Alt-Werden". Er führt auf den Weg der Heilung und des Trostes. Halt in der therapeutischen Gemeinschaft finden Gemeinsam zu trauern, ist eine heilsame Erfahrung für die Patienten. Durch Symbolarbeit, Malen und Schreiben oder meditative Zwiegespräche (Dyaden) werden das innere Befinden und die eigenen Bedürfnisse sichtbar und spürbar. Man wird gesehen, gehalten, verstanden und gestärkt. "Das ist das Wichtigste und Wertvollste für die Patienten, was für die Heilung der Seele so notwendig ist", meint Dipl.-Theologin Erika Hieble, Seelsorgerin und Trauerbegleiterin der Adula- und Hochgrat Klinik. Nähere Informationen zu den therapeutischen Angeboten gibt es unter www.dr-reisach-kliniken.de. Die Patienten lernen auf diese Weise, Schmerz und Wut, aber auch Dankbarkeit und Freude zuzulassen und in adäquater Form auszudrücken. Sie verstehen so die Zusammenhänge, warum man etwas spürt, spüren darf und welche Gefühle "bedrohlich" oder unerwünscht sind. Indem sie das Vergangene in das Neue integrieren, finden sie einen Weg zurück ins Leben.

19.01.2020

Rund um die Uhr erreichbar: Über Apps können Menschen mit Depressionen oder Angststörungen auch abends oder am Wochenende Unterstützung in Anspruch nehmen. Foto: djd/IKK classic/Getty

DIGITAL GEGEN DEPRESSIONEN

Apps und Online-Programme als qualifizierte Helfer für Betroffene

(djd). Jahr für Jahr steigt in Deutschland die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychisch bedingter Beschwerden, zuletzt auf 107 Millionen, meldet das Bundesarbeitsministerium. Besonders häufig fehlen Betroffene wegen Depressionen und Angststörungen. Weil Therapeuten fehlen, müssen Patienten oft mehrere Monate auf qualifizierte Hilfe warten. Hier gehen jetzt einige Krankenkassen neue Wege und ermöglichen ihren Versicherten früh fachkundige Begleitung durch Online-Programme und Apps. Patienten nicht alleine lassen "Bei psychischen Erkrankungen ist es unverzichtbar, die Betroffenen schnell zu unterstützen", erklärt Maren Soehring von der IKK classic. "Depressionen und Angststörungen sind ein Bereich, in dem telemedizinische Angebote bereits erprobt und nachweislich wirksam sind." Patienten mit Ängsten, Depressionen oder Burnout können seit Kurzem über die Krankenkasse das Online-Therapieprogramm "Valecura" nutzen (www.valecura.de). Ihnen stehen persönliche Ansprechpartner zur Seite - versierte Psychotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeiter. Hilfe rund um die Uhr gibt es für Menschen mit einer Depression außerdem über die App "deprexis24", die von einem Team aus Ärzten, Psychotherapeuten und Patienten entwickelt wurde. "Auf diese Weise bekommen Betroffene die medizinisch notwendige Frühtherapie ohne nennenswerte Wartezeiten", so Soehring. "Die Wirksamkeit wurde in zahlreichen klinischen Studien erwiesen." Konkrete Hilfe im Alltag Ein wesentlicher Aspekt der Therapie bei Depressionen ist es, Patienten von negativen Denkmustern und Verhaltensweisen zu lösen. Hier setzt die App an, bei deren Entwicklung aktuelle Erkenntnisse aus der kognitiven Verhaltenstherapie und weiterer erprobter Therapieverfahren mit einflossen. Anhand von virtuellen Dialogen lernt das Programm den Patienten zunächst kennen und passt sich im Gesprächsverlauf seinen Bedürfnissen an. Es hilft dabei, den Tagesablauf wieder zu strukturieren und bietet Übungen zu Achtsamkeit und lösungsorientiertem Denken. Darüber hinaus gibt es Hörspiele, Illustrationen und motivierende Textnachrichten. Alle Einheiten kann der Nutzer im eigenen Tempo absolvieren, wiederholen sowie anhand von Arbeitsblättern und wissenschaftlichen Fragebögen die eigene Stimmungslage überprüfen und protokollieren. "Der Patient kann aktiv werden und in Eigenregie und jederzeit die Hilfen in Anspruch nehmen, die er braucht", sagt Maren Soehring. Ähnlich aufgebaut ist die App "velibra", die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Angststörungen zugeschnitten ist. Soehring: "Beide Apps haben sich sowohl therapievorbereitend als auch -begleitend bewährt."

19.01.2020

Auch der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren kann zu den Symptomen einer Reizblase führen. Foto: djd/Remisens/mimagephotos - Fotolia

WENN STÄNDIGER HARNDRANG QUÄLT

Mit Pflanzenkraft und Training zur entspannten Blase

(djd). Kaum die Toilette besucht, da meldet sich die Blase schon wieder? Wer unter übermäßig häufigem Harndrang leidet, empfindet alltägliche Besorgungen, Ausflüge, Einkaufsbummel oder Geschäftsmeetings als Tortur. Zu allem Überfluss treten in manchen Fällen zusätzlich Schmerzen gegen Ende des Wasserlassens oder ein anschließendes "Nachtropfen" auf. Diese Faktoren, gepaart mit oft unterbrochenem Schlaf, führen zu einem hohen Leidensdruck. Etwa 17 Prozent der Bevölkerung leiden unter einer Reizblase. Doch nur 40 Prozent der Patienten suchen den Arzt auf - eine Reizblase zählt immer noch zu den größten Tabuthemen. Dabei ist es enorm wichtig, frühzeitig auf körperliche Ursachen wie hormonelle Umstellungen, Veränderungen der Blasenwand oder eine Entzündung zu untersuchen. Hilfreich kombinierte Pflanzenkraft Auch wenn die Ursachen für eine Reizblase meist nicht geklärt werden können, gibt es für Betroffene Möglichkeiten, das Leiden zu lindern. Reizblasenbeschwerden können pflanzlich mit einer Kombination aus Echter Goldrute und Bärentraubenblättern, enthalten etwa in Cystinol N Lösung aus der Apotheke, behandelt werden. Die Kombination der beiden Heilpflanzen hat nicht nur eine antibakterielle Wirkung, sondern kann die Blase durch krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften entspannen. Der ständige Harndrang und die häufigen Toilettengänge können reduziert werden. Unterstützt durch gezieltes Training lässt sich mithilfe der durchspülenden Wirkung nach und nach die Blasenkapazität erhöhen. Wichtig ist zudem eine starke Beckenbodenmuskulatur, unter anderem für die Verschlussfunktion der Blase. Starker Beckenboden, weniger Toilettengänge Bei einer zu schwachen Muskulatur des Beckenbodens können sich die Organe senken und die Blase belasten. Des Weiteren können die Schließmuskeln dem Druck beim Niesen, Husten, Lachen oder Anheben von Gegenständen nicht mehr standhalten, sodass ungewollt Harn abgeht. Die gute Nachricht: Genau wie alle anderen Muskeln des Körpers lässt sich auch der Beckenboden trainieren. Eine spezielle Beckenbodengymnastik für zu Hause gibt es unter www.cystinol.de/service. Ganz wichtig: Viele Betroffene trinken aus Angst vor dem unweigerlichen Harndrang zu wenig. Das ist jedoch riskant, denn in der Blase können sich Keime sammeln, die nicht ausgespült werden. Auch kann der Flüssigkeitsmangel die gesunde Nierenfunktion beeinträchtigen oder zu Dehydrierung führen.

19.01.2020

Fiebrige Infekte helfen Kindern dabei, ein stabiles Immunsystem aufzubauen. Foto: djd/Weleda/JenkoAtaman/stock.adobe

FIEBER SENKEN ODER BEGLEITEN?

Wie die Körpertemperatur Erkältungsviren natürlich bekämpft

(djd). Die Stirn glüht, der Körper fröstelt, die Glieder schmerzen und man fühlt sich schlapp, krank und abgeschlagen: So gut wie jeder kennt die unangenehmen Fiebersymptome, die im Zuge einer Erkältung oft auftreten. Viele Erwachsene greifen deshalb im Akutfall zu fiebersenkenden Mitteln, weil etwa das Wochenende vor der Tür steht oder sie sich keine Fehltage am Arbeitsplatz oder bei der Versorgung der Familie leisten können. Auch bei Kindern werden häufig Fiebersaft oder Zäpfchen verabreicht, um dem Nachwuchs die körperliche Erschöpfung des Infekts zu ersparen. Sinnvolles "heilendes Feuer" Doch sollte man wirklich sofort in die natürlichen Heilungsabläufe eingreifen? Ärzte sind beim Thema Fieber geteilter Meinung und verfolgen unterschiedliche Therapieansätze: Der traditionelle Ansatz versucht, das Fieber frühzeitig zu kontrollieren und abzusenken, da es eher als entkräftende Reaktion interpretiert wird. Naturheilkundliche und ganzheitliche Ansätze verstehen Fieber zunächst als körpereigenen Helfer und bezeichnen es gern als "das heilende Feuer", als Ausdruck des Widerstands im Körper gegen eine Erkrankung. Tatsächlich nehmen bei Fieber mit jedem Grad Temperaturerhöhung Stoffwechsel und Aktivität des Abwehrsystems deutlich zu. Die Durchblutung wird verbessert, und so kommen die Abwehrzellen schneller dorthin, wo sie gebraucht werden. Zusätzlich wird die Vermehrung der Erreger gehemmt. Die Körpertemperatur sanft regulieren So erlernt das Immunsystem im Verlauf von Infektionen, wichtige immunologische Verteidigungsmechanismen zu aktivieren. "Ich empfehle meinen Patienten in der Regel, keine fiebersenkenden Medikamente einzunehmen, solange das Fieber unter 39,5 Grad ist und keine Vorerkrankungen oder Risikofaktoren vorliegen", erklärt Allgemeinärztin Dr. med. Petra Koch aus Hamburg. Begleitend können etwa Infludoron Streukügelchen von Weleda die körpereigenen Heilungskräfte unterstützen, ohne das Fieber zu unterdrücken. Das enthaltene, potenzierte Ferrum phosphoricum (Phosphor mit Eisen verbunden) reguliert auf gut verträgliche Weise die Wärmeprozesse bei einer Erkältung und stärkt die Atmungsorgane. Die 6-fach-Kombination mit Wirkstoffen aus der Natur lindert die Beschwerden in allen Phasen eines grippalen Infekts. Zusätzlich können Maßnahmen wie Wadenwickel, warme Kleidung gegen Schüttelfrost und ausreichendes Trinken die Fieberbeschwerden lindern. Unter www.weleda.de gibt es weitere Tipps und Informationen.

11.01.2020

Sich um einen Pflegebedürftigen zu kümmern, bringt Angehörige oft an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit. Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty

LIEBE UND LAST

Wenn pflegende Angehörige am Ende ihrer Kräfte sind

(djd). Plötzlich ist im Leben nichts mehr, wie es vorher war. Der einst so fitte Partner sitzt nach dem Autounfall hilflos im Rollstuhl oder die geliebte Mama ist geistig verwirrt nach einem Schlaganfall. Für viele Menschen steht es außer Frage, dass sie in solchen Fällen ihre Lieben selbst umsorgen möchten - in der vertrauten Umgebung. Laut Statista wurden 2017 deutschlandweit rund 2,6 Millionen Pflegebedürftige zu Hause versorgt. Damit beginnt oft ein langer, kräftezehrender Weg für die pflegenden Angehörigen. Helfen - und sich selbst nicht aufgeben In der Regel ist die Betreuung so zeitintensiv, dass ein normales Berufsleben nicht mehr möglich ist. Auch die sozialen Kontakte zu Freunden leiden darunter, dass man überwiegend ans Haus gebunden ist. Pflege bedeutet darüber hinaus oft körperliche Schwerstarbeit, zum Beispiel, wenn der Patient vom Bett in den Rollstuhl gehoben werden muss. Dazu kommt die emotionale Belastung etwa durch nicht ausbleibende Launen der Pflegebedürftigen, aber auch durch den eigenen Gefühlscocktail aus Fürsorge, Aggression und Schuldgefühl. Mit fortschreitender Dauer der Betreuung fühlen sich die pflegenden Angehörigen immer häufiger müde, traurig und überfordert. Psychosomatische Beschwerden, wie Migräne, Bauchschmerzen oder Hautirritationen, stellen sich ein. Mit anhaltendem Stress drohen Burn-out und Depression. Um eine Linderung herbeizuführen, braucht die Seele Entlastung und Zuwendung. Darauf ist beispielsweise das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft in den Dr. Reisach Kliniken in Oberstdorf und in Stiefenhofen ausgerichtet. Hier lernen die Betroffenen, ihre emotionalen Bedürfnisse wieder zu spüren und neue Lebensfreude zu finden. Seelische Entlastung durch Zuwendung, Akzeptanz und Nähe Zwischenmenschliche Zuwendung, Akzeptanz und körperliche Nähe sind menschliche Grundbedürfnisse, ohne die man auf Dauer nicht gesund bleiben kann. Deshalb wird in den beiden Kliniken im Allgäu großer Wert auf einen vertrauensvollen Umgang miteinander gelegt. So gibt es für jeden Neuangereisten einen persönlichen Ansprechpartner aus der Patientenschaft, der ihn während der ersten Woche begleitet und unterstützt. Je nachdem, an welchem Wegpunkt man sich befindet und welche Lebensveränderung nötig ist, werden unterschiedliche Therapieformen angeboten - näher erläutert unter www.dr-reisach-kliniken.de. So kann es beispielsweise mit der Bonding-Therapie gelingen, körperliche Blockierungen zu überwinden und verloren gegangene Bedürfnisse oder verschüttete Gefühle wieder neu zu spüren. Das neue Selbsterleben kann dann in der therapeutischen Gemeinschaft und im Klinikalltag weiter gefestigt werden.

10.01.2020

Hausmittel: Eine Kamillentee-Auflage kann die akuten Beschwerden bei einer Mittelohrentzündung lindern. Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger/iStockphoto/Elenathewise

MITTELOHRENTZÜNDUNG: NATÜRLICHE HILFE FÜR DIE KLEINSTEN

Wie Homöopathie den Schmerz lindern und die Heilung beschleunigen kann

(djd). Gerade bei den ganz Kleinen kommt zu einer Erkältung oft auch eine schmerzhafte Mittelohrentzündung hinzu. Rund 63 Prozent der Kinder erkranken bis zum dritten Lebensjahr mindestens einmal daran. Besonders häufig zwischen dem 6. und 18. Lebensmonat. Der wichtigste Grund: Die Ohrtrompete, die Verbindung zwischen Rachen und Mittelohr, ist bei den Jüngsten noch sehr kurz. Erreger können leicht aufsteigen und die Entzündung hinter dem Trommelfell hervorrufen. Antibiotika werden heute allerdings nur bei schweren Verläufen eingesetzt. Die Anzeichen richtig deuten "Bei verschnupften Patienten schaue ich immer auch in die Ohren", erklärt Kinder- und Jugendärztin Gabriele Khazim aus Hammelburg. Für Eltern ist es dagegen nicht ganz einfach, eine Mittelohrentzündung bei Babys und Kleinkindern zu erkennen. Zu den möglichen Anzeichen gehören anhaltendes Weinen, Fieber oder der ständige Griff ans Ohr. "Gut zu wissen, dass ein Antibiotikum in 80 Prozent der Fälle unnötig ist", weiß Gabriele Khazim. Bei starken Beschwerden können chemische Schmerzstiller, die fiebersenkend und entzündungshemmend wirken, angezeigt sein. "Um die Abheilung der Entzündung im Ohr gezielt zu unterstützen, empfehle ich in meiner Praxis außerdem gerne homöopathische Komplexmittel ohne Alkohol." Tabletten wie Otofren aus der Apotheke können Kinder bereits ab dem ersten Lebenstag nehmen, sie sind geschmacksneutral und frei von Nebenwirkungen. Schneller wieder gesund Akute Mittelohrentzündungen heilen in etwa 80 Prozent der Fälle innerhalb von wenigen Tagen ohne Antibiotikum aus. Nach vier bis sieben Tagen sind 90 Prozent der kleinen Patienten wieder fit, besagt die Leitlinie "Ohrenschmerzen" der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. Dennoch sind die Schmerzen oft erheblich und lassen sich zusätzlich lindern durch: - Schonung und Zuwendung - Kamillenteewickel. Dafür zwei Teebeutel mit heißem Wasser übergießen, ausdrücken, abkühlen lassen und in ein Tuch einwickeln. Für 10 bis 15 Minuten auf das schmerzende Ohr legen (die Temperatur vorher testen). Kamille wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. - abschwellende Nasensprays oder -tropfen. Sie erweitern die Ohrtrompete und sorgen für eine bessere Belüftung des Mittelohrs. Extratipp: Homöopathische Komplexmittel können bereits bei den ersten Anzeichen einer Mittelohrentzündung gegeben werden, um den Verlauf abzumildern. Unter www.otofren.de finden Eltern weitere Ratschläge zum Thema, eine Broschüre zum Download sowie eine Malvorlage mit dem "Ohrenfreund" - als Ablenkung für die kleinen Patienten.

10.01.2020

Das Abhusten von zähem Schleim kann durch Mittel mit Thymianöl erleichtert werden. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Shutterstock/New Africa

EINER HUSTET IMMER

Gerade für Familien mit Kindern sind sanfte Behandlungsmethoden gefragt

(djd). Welche Familie kennt das nicht: Ein Kind kommt hustend aus der Kita, und kaum ist es halbwegs wieder gesund, fängt das Geschwisterkind an, zu schniefen und zu keuchen. Zwischendurch hält dann auch das elterliche Immunsystem nicht mehr stand, und Mama und Papa hüten ebenfalls mit Husten das Bett. Und wenn man denkt, dass die Truppe endlich hustenfrei ist, wird schon der nächste Infekt angeschleppt. Atemwegsinfekte sind die häufigste Kinderkrankheit - gerade im Kindergartenalter können laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung acht bis zwölf pro Jahr normal sein. Das liegt daran, dass das Immunsystem der Kleinen noch im Aufbau ist und nicht genügend Abwehrstoffe gegen die vielen Erreger gebildet hat. Heilkräuter gegen Reiz- und Schleimhusten Vorbeugen ist schwierig, auch weil der Nachwuchs in Kita und Schule ständig engen Kontakt mit anderen Kids hat und deshalb die Ansteckungsgefahr besonders hoch ist. Unterstützen kann man die Immunabwehr zum Beispiel mit gesunder Ernährung: Viel frisches Obst und Gemüse versorgen den Körper mit Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.aspecton.de. Reichliches Trinken und eventuell Luftbefeuchter in den Räumen halten die Schleimhäute feucht. Hat der Husten das Kind jedoch schon im Griff, ist sanfte Linderung gefragt. Bei trockenem Reizhusten hat sich zum Beispiel Salbeitee mit Honig bewährt (Honig nur für Kinder ab zwölf Monaten), der den quälenden Reiz oft effektiv lindert. Bei schleimigem Husten ist dagegen Thymian die Heilpflanze der Wahl. Denn Thymianöl kann den Schleim verflüssigen und so das Abhusten erleichtern, außerdem entspannt es die Bronchien. Thymian ist konzentriert etwa in Aspecton Hustentropfen aus der Apotheke enthalten. Die Tropfen ohne Alkohol, ohne Zucker und Konservierungsmittel sind schon für Kinder ab zwei Jahren geeignet. Die natürliche Kräutermedizin tut übrigens auch hustenden Erwachsenen gut. Sicher inhalieren ohne Kochtopf Das Inhalieren mit Kochsalzlösung kann bei Husten ebenfalls erleichternd sein. Für Kinder sollte man aber keinesfalls die "Kochtopf-Methode" verwenden, da die Gefahr einer Verbrühung zu hoch ist. Stattdessen sind Inhalatoren geeignet, die mit einer Maske oder einem Mundstück genutzt werden. Solche Geräte kann man oft auch beim Kinderarzt ausleihen.

10.01.2020

Wenn die Stressresistenz immer schwächer wird, kann ein Mangel an Magnesium und Vitamin B dahinter stecken. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/F. Boxler

WENN STRESS DIE ZELLEN ERMÜDEN LÄSST

Wer Nährstoffmangel ausgleicht, kann Belastungen besser bewältigen

(djd). Unser Alltag wird immer schneller, komplexer, anstrengender. Neben der Arbeit gehören hohe Erwartungen an die eigene Leistungsfähigkeit und zu viele Freizeittermine zu den größten Stressfaktoren. "Wir packen immer mehr Arbeit in immer weniger Zeit", bestätigt auch Uschi Eichinger. Die Heilpraktikerin, die in Weinheim eine Burnout-Praxis betreibt, sieht die wachsende Anspannung mit Besorgnis. "Die Mittagspause ist etwas für Weicheier, und wer um 18 Uhr geht, wird gefragt: Arbeitest du Teilzeit?" beschreibt die Sachbuchautorin den Alltag ihrer Patienten. Als Folge der ständigen Überbelastung nehmen stressbedingte Beschwerden zu. Erschöpfung, Antriebslosigkeit sowie eine verringerte Leistungsfähigkeit im Job gehören zu den Anzeichen. Nährstoffdefizit in den Zellen Allerdings reagiert nicht jeder gleichermaßen auf die Zunahme der beruflichen Anforderungen. "Meist werden Stressprobleme heute rein als psychische Probleme gesehen, aber letztlich findet der Stress im Körper statt", erläutert Eichinger. Daher können bei nervlicher Anspannung und Verspannung der Muskulatur auch Entspannungstechniken für Ausgleich sorgen. Unter www.diasporal.de sind elf Tipps zum Stressabbau zu finden. Doch das allein genügt nicht. Nach Einschätzung der Expertin zeigen Überforderung und Erschöpfung oftmals auch ein Nährstoffdefizit in den Zellen an. Diese sorgen mit ihrem Stoffwechsel für die nötige Power, um das tägliche Pensum zu bewältigen. Als Treibstoff benötigen sie Nähr- und Mineralstoffe, die mit der Ernährung aufgenommen werden müssen - je höher die Belastung, umso mehr. Andernfalls machen die Zellen schlapp. Stressresistenz steigern Die Heilpraktikerin untersucht bei ihren Patienten immer auch die Mineralstoffversorgung. Besonders im Blickpunkt steht dabei Magnesium. Denn das "Anti-Stress-Mineral" sei gerade in anstrengenden Zeiten für den Körper unentbehrlich. Es spiele eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, reduziere die Freisetzung von Stresshormonen und wirke Verspannungen entgegen. Eine Magnesiumunterversorgung gehe oft mit verminderter Stressresistenz einher, erläutert die Expertin. Denn der Mineralstoff sei auch für die Aktivierung von Vitamin B6 verantwortlich. Die B-Vitamine tragen zur normalen Funktion des Nervensystems bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stressbewältigung. Daher könne eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein, die wie "Magnesium-Diasporal Depot Muskeln und Nerven" neben hoch dosiertem Magnesium auch einen Vitamin-B-Komplex enthält. Eichinger achtet stets darauf, dass die Versorgung stimmt: "Magnesium und B-Vitamine bekommt bei mir eigentlich jeder Patient und ich nehme sie auch selber ein."

10.01.2020

Bei molekularbiologischen Tests wird die DNA der Zellen auf krebstypische Veränderungen untersucht. Foto: djd/oncgnostics GmbH/Eberhard Schorr

ES MUSS NICHT ZWINGEND KREBS SEIN

Innovativer Test unterstützt in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge

(djd). Meldet sich der Frauenarzt nach der Vorsorgeuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs, befindet sich die Patientin unmittelbar in einer Ausnahmesituation. Wurden nämlich Zellveränderungen festgestellt, müssen diese schnell abgeklärt werden. Nicht immer bedeuten sie eine Krebserkrankung. Dennoch ist die Angst davor groß. Ein neuer Test ermöglicht es, schnell und unkompliziert Klarheit zu schaffen. Frauen ab einem Alter von 20 Jahren können aktuell einmal im Jahr zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge gehen. Dabei wird der sogenannte Pap-Test durchgeführt: Eine Abstrichprobe vom Muttermund wird unter dem Mikroskop auf Zellveränderungen untersucht, die auf eine Krebserkrankung hinweisen könnten. Ist der Pap-Test auffällig, folgt häufig ein HPV-Test. Denn humane Papillomviren sind die Auslöser für Gebärmutterhalskrebs. Bestätigt dieser den Befund, ist ein operativer Eingriff üblich, bei dem das betroffene Gewebe entfernt wird. Auffälligkeiten können auch von selbst ausheilen Bereits die lange Wartezeit für einen Termin zu den Spezialsprechstunden und das erneute Anvertrauen an einen fremden Arzt ist für viele Frauen nervenaufreibend. Der operative Eingriff kann gesundheitliche Folgen nach sich ziehen: Bei einer nachfolgenden Schwangerschaft steigt zum Beispiel das Risiko einer Früh- oder gar Fehlgeburt. Allerdings sind weder ein auffälliger Pap-Befund noch ein positiver HPV-Test ein sicheres Zeichen für eine tatsächliche Krebserkrankung. In den meisten Fällen heilen sowohl Auffälligkeiten als auch Virusinfektionen von selbst aus. Molekularbiologische Tests schaffen Klarheit Eine neue Alternative zur Abklärung von Auffälligkeiten bieten molekularbiologische Tests. Dabei wird die DNA der Zellen auf krebstypische Veränderungen untersucht. GynTect der Firma oncgnostics ist ein solcher Test. Er unterscheidet zwischen Zellveränderungen, die von selbst ausheilen, und jenen, die sich sehr wahrscheinlich zu Krebs entwickeln. Für seine Durchführung ist eine Abstrichprobe beim Gynäkologen ausreichend, wie sie auch für den Pap-Test genommen wird. Der Test bietet eine schonende und schnelle Methode, um abzuklären, was sich hinter einem auffälligen Pap-Befund und/oder einer HPV-Infektion verbirgt. Die Testergebnisse sind innerhalb weniger Tage verfügbar und betroffene Frauen können beim Arzt ihres Vertrauens bleiben. Frauen, die sich für GynTect interessieren, sollten sich nicht scheuen, ihren Gynäkologen anzusprechen. Da der Test neu und außerdem bisher eine IGeL-Leistung ist, ist er allerdings selbst bei erfahrenen und gut informierten Ärzten noch nicht durchgängig bekannt.

03.12.2019

Erkältungsviren können auch über verunreinigte Computertastaturen, Türklinken oder Händeschütteln übertragen werden. Foto: djd/Otosan/panthermedia

AUSGESCHNUPFT

Wie man sich mit (Nasen-)Hygiene und Co. gegen Erkältungen wappnet

(djd). Es ist unvermeidlich: Mit der kalten Jahreszeit erfolgt früher oder später garantiert auch der Ansturm der Erkältungsviren. Anstecken will sich natürlich niemand, wenn rundherum alle Welt niest und schnieft. Umso wichtiger ist es daher, sich gegen die Angreifer zu wappnen. Zwei Dinge sind dafür besonders entscheidend - ein starkes Immunsystem und eine spezielle Hygiene. Von Händewaschen bis Nasenreinigung Für ersteres sorgt zunächst einmal eine gesunde, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung. Viele frische, unverarbeitete Lebensmittel mit reichlich Obst und Gemüse, Nüssen, Vollkorngetreide, Pflanzenölen und Fisch sollten auf den Teller kommen. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen und Saunagänge sowie ausreichend Schlaf und Entspannung unterstützen die Abwehrkräfte ebenfalls. In puncto Hygiene muss man wissen: Die Ansteckung mit Rhinoviren erfolgt per Tröpfcheninfektion über die Luft oder auch über die Hände, Türklinken, Computertastaturen und Haltegriffe in öffentlichen Räumen. Da sich Menschen im Durchschnitt mehr als 15-mal pro Stunde unbewusst ins Gesicht fassen, gelangen die Krankheitserreger schnell auf die Schleimhäute von Mund oder Nase und können sich ausbreiten. Als erste Hygiene-Regel gilt es daher, sich so oft wie möglich mindestens 20 Sekunden mit Seife die Hände zu waschen. Unterwegs können Handschuhe schützen. Weiterhin sollten die Schleimhäute von Viren gezielt befreit werden. Nasenspülungen mit isotonischer Lösung sind hierfür gut geeignet - außerhalb des eigenen Badezimmers allerdings eher nicht praktikabel. Diskret und praktisch ist dagegen beispielsweise das natürliche Nasenspray von Otosan. Die hypertonische Lösung ist mit Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen angereichert, setzt lokal an und kann die Nasenhöhlen hygienisieren und somit - bei frühzeitiger Anwendung - grippale Infekte lindern oder sogar abwenden. Wieder besser durchatmen Weiteres Plus: Schwellungen können reduziert und das Durchatmen erleichtert werden - und das ohne gefäßverengende Mittel und ohne Gewöhnungseffekt. Unter www.naturproduktinfo.com finden sich weitere Tipps und Informationen. Auch ansonsten ist Hygiene in Erkältungszeiten wichtig. Türgriffe, Tastaturen und Ähnliches sollte man täglich abwischen und Handtücher nicht mit Familienmitgliedern teilen sowie häufig waschen.

02.12.2019

Alternative: Bei Beschwerden der Wirbelsäule können auch konservative Methoden wie Physiotherapie hilfreich sein. Foto: djd/IKK classic/thx

OP: NÖTIG ODER NICHT?

So helfen die Krankenkassen beim Einholen einer zweiten Arztmeinung

(djd). Gerade im orthopädischen Bereich wird in Deutschland deutlich häufiger operiert als in anderen Ländern. Vor allem die Zahl der Eingriffe an der Wirbelsäule ist stark gestiegen - seit 2007 um 71 Prozent, wie eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung kürzlich ergab. Auffällig sind auch große regionale Unterschiede. So werden Rückenpatienten in einigen Landkreisen Baden-Württembergs teilweise bis zu 13-mal häufiger operiert als in Brandenburg. Schneller zu einer zweiten Meinung Jede Operation birgt auch Risiken. Daher wünschen sich viele Betroffene eine zweite Arztmeinung, bevor sie sich für einen Eingriff entscheiden. Laut einer aktuellen Umfrage unter Versicherten der IKK classic konsultiert knapp jeder Zweite vor orthopädischen Eingriffen einen weiteren Mediziner. Doch der Weg dorthin ist oft mühsam und nicht selten mit Wartezeiten verbunden. Einige Kassen bieten ihren Versicherten jetzt ein schnelles, unkompliziertes Zweitmeinungsverfahren. "Es ermöglicht den Patienten, die eigene Entscheidung auf Basis einer weiteren, unabhängigen Einschätzung abzuwägen", erklärt Maren Soehring von der IKK classic. Für das Verfahren füllt der Patient einen Fragebogen aus und reicht diesen bequem von zu Hause aus zusammen mit seinen medizinischen Unterlagen online über ein Internetportal oder per Post zur Begutachtung ein. Innerhalb von zehn Werktagen bekommt der Patient dann die Meinung eines zweiten, unabhängigen Experten in Form eines allgemein verständlichen Gutachtens zugeschickt, das die erste Empfehlung entweder bestätigt oder Alternativen vorschlägt. Das Angebot gilt für alle geplanten Operationen an Rücken, Schulter, Hüfte, Knie, Hand oder Fuß sowie für onkologische Therapieempfehlungen. Genauer informieren können sich Betroffene auch unter www.ikk-classic.de/zweitmeinung Unnötige Operationen vermeiden "Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, dass in Deutschland die Anzahl der medizinisch nicht notwendigen Operationen gerade im Bereich Orthopädie sehr hoch ist", sagt Expertin Maren Soehring. Auch das Zweitmeinungsverfahren habe bereits in seiner Pilotphase erkennen lassen, dass die Einschätzung der befragten Ärzte durchaus unterschiedlich ausfallen kann. "Jedem zweiten unserer Versicherten wurde zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt keine Operation empfohlen." Weitere Tipps für Patienten: - den behandelnden Arzt gezielt nach Vorteilen und Risiken eines Eingriffs fragen - sich die unterschiedlichen Methoden genau erklären lassen - auch über die langfristigen Behandlungserfolge informieren - bereits im Gespräch mit dem Erstdiagnostiker nach konservativen Behandlungsmethoden fragen

02.12.2019

Sanddorn-Extrakt ist eine wertvolle und ganz natürliche Komponente. Foto: djd/www.femisanit.de

MIT BRAVOUR DURCH DIE WECHSELJAHRE

Scheidentrockenheit ist ein unangenehmer Störfaktor

(djd). Frauen in den Wechseljahren stehen heute mitten im Leben. Auch wenn es nicht immer leicht ist, weil Job, Familie, Haushalt und Hobbys hohe Ansprüche stellen, haben sie ihren Alltag bestens im Griff. Zwar lässt das Älterwerden sich nicht immer verleugnen, doch zum Glück kann man vielen Begleiterscheinungen der Hormonumstellung heute mit natürlichen Komponenten begegnen. So zum Beispiel trockenen Schleimhäuten, die Mund, Nase und Vagina betreffen können. Gerade die Scheidentrockenheit ist vielen Frauen unangenehm, weil sie sich bei jeder Bewegung störend oder gar schmerzhaft bemerkbar machen kann. Präparate mit Sanddorn-Extrakt stehen hoch im Kurs, denn sie können dabei unterstützen, die Schleimhäute wieder aufzubauen. Sanddorn bringt die Schleimhaut langfristig ins Gleichgewicht In den Kapseln und der Intimcreme von Femisanit beispielsweise spendet der wertvolle Sanddorn-Extrakt Feuchtigkeit. Die Intimcreme enthält zusätzlich noch feuchtigkeitsspendende Hyaluronsäure sowie Milchsäure, die für einen gesunden pH-Wert sorgt. Rosmarin belebt und rundet die Komposition als natürlicher Konservierungsstoff ab. Frauen, die in den Wechseljahren ohne Hormongaben auskommen möchten, setzen gern auf so natürlich zusammengesetzte Präparate. Über die exakte Zusammensetzung informiert www.femisanit.de. Die Creme gibt es übrigens im praktischen und besonders hygienischen Dosierspender. Schutzfunktion der Vaginalschleimhaut "Die Vaginalschleimhaut hat eine Schutzfunktion. Sie kann Infektionen und Scheidenpilz verhindern", erklärt Frauenärztin Dr. med. Regina Gößwein. Das macht den Erhalt und die Pflege der Schleimhaut so wichtig. Jede Frau kann für sich entscheiden, ob sie mit den Kapseln oder der Creme besser zurechtkommt. Beide Präparate können auch kombiniert werden. Bis die Kapseln nach acht bis zwölf Wochen ihre Wirkung entfalten, nutzen viele Frauen gern die Creme, weil sie schneller wirkt. Ein Vorteil der Kapseln ist, dass sie auch auf die Schleimhäute von Mund und Nase und bei trockenen Augen einwirken können. Die Creme hingegen gibt den Frauen das gute Gefühl, sich aufmerksam zu pflegen.

02.12.2019

Harninkontinenz muss kein Tabuthema sein: Sechs von zehn Befragten einer europäischen Studie gaben an, sie hätten sich nach dem Gespräch mit ihrem Partner besser unterstützt gefühlt. Foto: djd/HARTMANN

OFFENE KOMMUNIKATION HILFT

Europäische Studie zeigt Auswirkungen von Inkontinenz auf den Alltag Betroffener

(djd). In Deutschland leiden mehr als neun Millionen Menschen unter Inkontinenz, die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Wenn die Symptome erstmals auftreten, verdrängen viele das Problem. "Inkontinenz ist eine unterschätzte Volkskrankheit. 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen - je nach Altersgruppe", sagt Robin Bähr, Inkontinenzexperte beim Medizin- und Pflegeproduktehersteller Hartmann. Betroffene meiden soziale Aktivitäten Wer den Zeitpunkt der Blasenentleerung nicht mehr selbst bestimmen kann, ist nicht nur körperlich eingeschränkt. Auch das psychische Wohlbefinden, das Selbstwertgefühl, Hobbys und Beziehungen leiden, wie die Molicare Studie "Breaking the Silence: A European Report" zeigt. Für 74 Prozent der befragten deutschen Studienteilnehmer wirkt sich Harninkontinenz negativ auf ihr Leben aus. Scham, Sorge und Unsicherheit prägen den Alltag der Betroffenen in allen fünf betrachteten Ländern Deutschland, Frankreich, Schweiz, Spanien und Tschechien. Deshalb ziehen sie sich häufig aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. Für fast die Hälfte der Deutschen hat Inkontinenz auch Auswirkungen aufs Liebesleben. Sex gehört demnach neben Sport mit 45 Prozent zu den Aktivitäten, auf die Menschen mit Blasenschwäche hierzulande am ehesten verzichten. Aus Scham wird geschwiegen Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen empfindet Harninkontinenz immer noch als gesellschaftliches Tabuthema. "Die Betroffenen vertrauen sich aus Scham niemandem an und versuchen, irgendwie klarzukommen", erklärt Robin Bähr weiter. Viele haben hierzulande noch nie mit ihrem Partner (39 Prozent der Befragten in einer Beziehung), ihrer Familie (53 Prozent) oder ihren Freunden (69 Prozent) über ihre Inkontinenz gesprochen. Dabei sind vor allem die Deutschen Meister im Leugnen: Demnach dachten 59 Prozent, das Problem werde von selbst wieder verschwinden. Und 75 Prozent waren der Meinung, sie würden allein damit zurechtkommen. Es hilft, darüber zu sprechen Doch Kommunikation und Aufklärung erleichtern das Leben mit Inkontinenz - auch das ist ein Ergebnis der Studie. So gaben sechs von zehn Befragten an, sie hätten sich nach dem Gespräch mit ihrem Partner besser unterstützt gefühlt. 72 Prozent wünschen sich mehr Informationen und 58 Prozent einen offeneren Umgang mit dem Thema in der Gesellschaft. Wer seinem Partner oder anderen Angehörigen bestmöglich zur Seite stehen will, findet beispielsweise unter www.molicare.de Informationen und Ratschläge. Dort kann man sich auch ein kostenloses Inkontinenz-Probeprodukt bestellen.

02.12.2019

Keuchhusten verbreitet sich in Deutschland heutzutage vor allem unter Jugendlichen und Erwachsenen. Kinder werden meist geimpft. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Getty Images/Science Photo Library

KEUCHHUSTEN IST KEINE KINDERKRANKHEIT

Immer öfter erkranken auch Erwachsene - besonders ältere Menschen sind gefährdet

(djd). Unter Kinderschnupfen verstehen viele Menschen eine harmlose Triefnase, die man irgendwann zwischen Krippe und Grundschule unkompliziert durchmacht. Tatsächlich gibt es aber auch Infektionskrankheiten wie Keuchhusten, die keineswegs harmlos sind. Diese können langwierig sein und schwere Komplikationen auslösen. Außerdem erkranken nicht nur Kinder, denn Menschen ohne Impfung können sich in jedem Alter infizieren. So verbreitet sich Keuchhusten in Deutschland heutzutage vor allem unter Erwachsenen, da Kinder meist im Rahmen der U-Untersuchungen geimpft werden und damit eine höhere Impfquote zu verzeichnen ist. Wochenlange Hustenattacken Verursacht wird Keuchhusten durch das Bakterium Bordetella Pertussis, das durch Tröpfcheninfektion übertragen wird und die Atemwege angreift. Nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Wochen treten zuerst Symptome wie bei einem grippalen Infekt auf: Schnupfen, Reizhusten, Halsschmerzen und leichtes Fieber. In diesem Stadium wird der Keuchhusten oft noch nicht erkannt, ist aber schon ansteckend. Oft führen erst die schmerzhaften, stakkatoartigen Hustenkrämpfe in der zweiten Erkrankungsphase, die auch Atemnot und Erbrechen auslösen können, zur Diagnose. Sie können sich bis zu sechs Wochen hinziehen und klingen dann in der Erholungsphase über nochmals mehrere Wochen langsam aus. In der Regel bleibt Keuchhusten folgenlos, doch etwa bei einem Viertel der älteren Patienten kann es zu Komplikationen wie einer Lungenentzündung kommen. Der enorme Druck während des Hustens kann geplatzte Blutgefäße in Augen und Nase, Leisten-, Nabel- und Rippenbrüche sowie Pneumonien verursachen. Gerade Kinder und ältere Menschen verlieren nicht selten stark an Gewicht. In ungünstigen Fällen können die Bakterien auf andere Körperteile übergreifen und Entzündungen in den Nasennebenhöhlen, dem Mittelohr, der Lunge oder im Gehirn auslösen. Schutz durch Impfung Von schweren oder atypischen Verläufen sind besonders Senioren und Säuglinge bedroht. Ältere Menschen leiden oft sehr lange unter dem quälenden Husten und müssen öfter in stationäre Behandlung als jüngere Erwachsene. Säuglinge werden fast immer ins Krankenhaus eingewiesen, da Keuchhusten bei ihnen zu einem lebensbedrohlichen Atemstillstand führen kann. Zur Behandlung lassen sich Antibiotika einsetzen, die aber nur bei rechtzeitiger Gabe den Verlauf bessern. Der einzige wirksame Schutz ist eine Impfung, die je nach Alter regelmäßig aufgefrischt werden sollte. Sie ist selbst dann sinnvoll, wenn man Keuchhusten hatte, denn eine Erkrankung bewirkt keine dauerhafte Immunität.

02.12.2019

Oft ist die Ursache für schlechten Schlaf die falsche Matratze. Foto: djd/Schlafkampagne/Bramgino/Fotolia

SCHLAFCOACHING STATT SCHLAFTRACKING

Schlafprobleme entstehen oder verstärken sich oftmals durch elektronische Geräte

(djd). Selbstoptimierung und Kontrollzwang allenthalben: Mit immer mehr elektronischen Hilfsmitteln wie Gadgets und Trackern kann man seine Körperwerte in Zahlen und Grafiken erfassen. Neben der Zahl der täglich gemachten Schritte und der verbrauchten Kalorien gehört dazu auch die Selbstvermessung des Schlafs. Insbesondere bei Schlaftrackern warnen Schlafmediziner allerdings vor Einschlafstörungen. Solche Insomnien könnten dann zu einer falschen Interpretation von Daten führen, daraus wiederum resultiere die Gefahr einer sogenannten Orthosomnie. Fehlbewertungen steigern den Stressfaktor Orthosomnie umschreibt das zwanghafte Verhalten von Menschen, die auf der Suche nach dem perfekten Schlaf sind. Schlaf- beziehungsweise Tracker-Geräte sollen eine Aussage über die jeweilige Schlafqualität treffen. Sind die Auswertungen nicht befriedigend, steigert dies den Stressfaktor. Oftmals werden dabei Fehlbewertungen verglichen, ohne die Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Die Folge: Man macht sich Druck und schläft noch schlechter. Vieles verläuft bei der Orthosomnie ähnlich wie bei der Orthorexie, bei der sich Menschen zwanghaft mit der Qualität von Lebensmitteln beschäftigen, was aufgrund selbst auferlegter Regeln ebenfalls zu psychischen oder physischen Beeinträchtigungen führen kann. "Ein Hauptproblem der Anwender von Schlaftrackern ist, dass häufig die Schlafqualität mit der Schlafdauer verwechselt wird", erklärt der Präventologe und Schlafexperte Markus Kamps. Ein individuelles Schlafcoaching, wie es mittlerweile als Onlinekurs und vor Ort angeboten werde, sei hier viel hilfreicher. Hierbei gehe es darum, das Schlafverhalten und das Schlafwissen zu verbessern und Schlafmythen besser bewerten zu können. "Die Kompetenz-Zentren Gesunder Schlaf (KZGS) beispielsweise haben ein Online-Tool entwickelt, das Interessierte an 30 Standorten in Deutschland und jederzeit online nutzen können", so Kamps. Unter www.kompetenz-zentrum-gesunder-schlaf.de gibt es alle weiteren Informationen. Auch im herstellerneutralen Infoportal www.schlafkampagne.de findet man viele nützliche Lösungen mit Hinweisen und Tipps für einen gesunden Schlaf. Professioneller Bettencheck kann Schlafprobleme lösen Oftmals ist die Ursache für einen schlechten Schlaf auch ganz schlicht und einfach eine falsche, unpassende, zu alte oder durchgelegene Matratze. Hier hilft ein professioneller Bettencheck zu Hause. Dabei wird individuell überprüft, ob man richtig liegt. Diverse Technologien sorgen dann im Zusammenspiel für den nötigen Schlafkomfort, etwa eine automatische Anpassung an die persönliche Schlafposition und Körperform.

31.10.2019

Statt Abwarten und Teetrinken: Eine Kombination aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut kann Atemwegsinfekte um bis zu drei Tage verkürzen. Foto: djd/Esberitox

SOS-TIPPS BEI ERKÄLTUNG

Natürliche Fitmacher für ein starkes Immunsystem

(djd). Husten, Schnupfen, Halsschmerzen: Erkältungen führen die Liste der weltweit verbreiteten Infektionskrankheiten an. Ausgelöst werden grippale Infekte durch mikroskopisch kleine Viren. Sie lauern im Büro, in der Supermarktschlange, im Wartezimmer beim Arzt oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Weitergegeben werden die Plagegeister unter anderem per Tröpfcheninfektion, wenn ein Infizierter niest oder hustet. Erwachsene erkranken bis zu viermal jährlich, vorzugsweise in der nasskalten Jahreszeit. Der Grund: In diesen Monaten ist das Immunsystem oft geschwächt. So halten wir uns beispielsweise lieber in beheizten Räumen auf, als draußen Sport zu treiben. Die Nasen- und Rachenschleimhäute trocknen dadurch leichter aus, was den Erregern Tür und Tor öffnet. Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Statt vitaminreichem Obst und Gemüse landen bei Kälte eher süße und fettige Leckereien auf dem Teller. Ist obendrein Alltagsstress angesagt und Schlafmangel an der Tagesordnung, schwächt dies die Widerstandskraft zusätzlich. Die glorreichen drei: Hilfe für die Immunabwehr Um die Erkältung gleich zu bekämpfen und effektiv einzudämmen benötigt das Immunsystem Unterstützung: So konnte im Rahmen einer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie eine Kombination aus Sonnenhut, Färberhülse und Lebensbaum, wie sie auch in "Esberitox Compact" enthalten ist, die Erkältungsdauer um bis zu drei Tage verkürzen. Dabei aktiviert Sonnenhut keimvernichtende Fresszellen, Färberhülse kann die Bildung von Antikörpern beschleunigen und Lebensbaum hat direkt antivirale Eigenschaften. Eine neue Studie mit "Esberitox Compact" unter Praxisbedingungen bestätigt: Bereits nach vier Tagen ist die Erkältung dank der drei synergistisch wirkenden Arzneipflanzen überwunden oder es treten nur noch milde Beschwerden auf. Erkältet? Ruhe bewahren Hat sich eine Erkältung ausgebreitet, braucht der Körper vor allem eines: Ruhe. Ein warmes Wannenbad, heißer Tee oder feuchtwarme Halswickel lindern typische Erkältungsbeschwerden. Verstärken lässt sich dieser Effekt durch Kräuter oder ätherische Öle. Kamille, Thymian und Eukalyptus etwa besänftigen und befreien die angegriffenen Atemwege. Vor Erkältungsviren fliehen kann man zwar nicht, aber der Ansteckung vorbeugen. So trainieren regelmäßige Saunabesuche die Fähigkeit des Körpers, sich an wechselnde Temperaturen anzupassen. Die Virenlast minimieren kann, wer Menschenansammlungen meidet, Räume regelmäßig stoßlüftet und sich häufig gründlich die Hände wäscht. Übrigens: Stress, Kummer und Sorgen schwächen das Immunsystem. Gerade in der Erkältungssaison sorgen kleine Auszeiten mit Freunden und Familie für Glückshormone.

30.10.2019

Wer die Grippeimpfung im Oktober/November verpasst hat, kann sich oft auch später noch effektiv schützen. Foto: djd/Sanofi/Getty

GRIPPEIMPFUNG NACHHOLEN IST OFT SINNVOLL

Besonders für Menschen aus Risikogruppen gilt: Besser spät als gar nicht

(djd). Der ideale Zeitpunkt für die jährliche Grippeimpfung liegt in den Monaten Oktober und November. Denn dann beginnen die Influenzaviren zu zirkulieren - und die Krankheit hat sich noch nicht stark ausgebreitet. Da das Immunsystem zehn bis 14 Tage braucht, um den vollen Impfschutz aufzubauen, bleibt so in der Regel genügend Zeit, bevor die Grippewelle richtig losrollt. Aber was ist, wenn man die Impfung im empfohlenen Zeitraum verpasst hat - aus Zeitmangel, Vergesslichkeit oder weil es keinen Arzttermin gab? Kann sie dann auch im Dezember oder zu Jahresbeginn noch nachgeholt werden? Verlauf der Grippewelle ist nicht vorhersagbar Laut den Experten des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist die Antwort "Ja". Eine Grippeimpfung kann selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein. Schließlich ist nie genau vorherzusagen, wie lange eine Influenzawelle andauern wird und wie sie verläuft. Meist beginnt die Häufung der Erkrankungen im Januar und dauert dann drei bis vier Monate an, der Höhepunkt wird oft erst im Februar/März erreicht. Hat man sich bisher nicht angesteckt, kann der Gang zum Arzt noch lohnen. Besonders Personen aus Risikogruppen, für die eine Grippeimpfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausdrücklich empfohlen wird, sollten sich auch nach November schnellstmöglich ärztlich beraten lassen. Dazu zählen Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alten- und Pflegeheimbewohner, medizinisches Personal und andere Berufstätige mit viel Publikumsverkehr sowie Schwangere ab dem vierten Monat. Für sie werden die Kosten der Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Impfung ist gut verträglich Geimpft wird heute mit modernen Vierfach-Impfstoffen, die vor den vier häufigsten Typen von Influenzaviren schützen und in der Regel gut verträglich sind. Mögliche Nebenwirkungen sind leichte Rötungen, Schmerzen und Schwellungen an der Einstichstelle sowie Kopfschmerzen, leichtes Fieber oder Müdigkeit. Eine Grippeerkrankung kann durch den Impfstoff nicht ausgelöst werden. Wer trotz Impfung erkrankt, dessen Immunsystem hat entweder keinen vollständigen Schutz aufgebaut - oder hatte sich schon vorher angesteckt und war tatsächlich zu spät dran.

30.10.2019

Wettergerecht angezogen macht eine Runde Walken oder Spazierengehen auch im Winter Spaß. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/ARochau - Fotolia

KEINE ANGST VOR DER KÄLTE

Wie Arthrosepatienten schmerzfrei durchs Winterhalbjahr kommen

(djd). Wenn Nebel, Nässe und Kälte die Witterung bestimmen, ist das nicht nur ungemütlich, sondern verursacht mitunter sogar Schmerzen. Besonders Arthrosepatienten klagen im Herbst und Winter über stärkere Beschwerden. Das kann zum einen daran liegen, dass bei kühlen Temperaturen die Durchblutung vermindert ist - Muskeln verspannen sich und die Gelenke werden schlechter mit Nährstoffen versorgt. Zum anderen bewegen sich viele in der kalten Jahreszeit aufgrund des Wetters weniger - dabei ist Bewegung für Arthrosepatienten unerlässlich. Zudem schlägt vielen Menschen die dunkle Jahreszeit aufs Gemüt, was oft dazu führt, dass Beschwerden mehr wahrgenommen werden. Wärme und Kollagen Umso wichtiger ist es, gezielt gegen die Probleme anzugehen. Die erste einfache Maßnahme: sich bei Kälte warmhalten! Wer draußen unterwegs ist, sollte sich entsprechend kleiden. Handschuhe, Skiunterwäsche, Schal, langer Mantel und dicke Schuhe schützen jetzt am besten. Wer durchgefroren ist, kann die Gelenke mit einer heißen Dusche und warmen Hand- oder Vollbädern wieder geschmeidig machen. Ebenso tut jetzt Wellness - von Saunagängen über Whirlpool-Besuche bis hin zu entspannenden Massagen - sowohl dem Körper als auch der Seele gut. Anstatt zu starken Schmerzmitteln zu greifen, die nichts an der Ursache der Gelenkbeschwerden ändern, ist es Experten zufolge ratsam, die Kollagenproduktion von innen wieder anzuregen. Dr. med. Werner Lehner, Orthopädie und Sportmediziner aus München, erklärt: "Im Rahmen der Arthrosetherapie empfehle ich meinen Patienten die ergänzende Einnahme von Kollagenpeptiden in Form von Trinkampullen wie das Präparat 'CH-Alpha Plus' - mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Knorpeldichte bei täglicher Einnahme des Trinkkollagens zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert." Wieder beschwerdefrei bewegen Betroffene Patienten können sich nach dreimonatiger Einnahme demnach wieder besser bewegen und sind gelenkiger. Weitere Tipps und Neuigkeiten zu Arthrose gibt es unter www.ch-alpha.de. Das Ziel ist es, wieder mehr Lust auf körperliche Aktivität zu bekommen, die bei Gelenkverschleiß so wichtig ist. "Da die Knorpelzellen die für sie lebenswichtigen Substanzen vor allem aus der Gelenkschmiere beziehen, die von der Innenhaut der Gelenkkapsel gebildet wird, muss diese visköse Gelenkflüssigkeit durch permanente Bewegung möglichst gleichmäßig verteilt werden", so Dr. Lehner. Besonders geeignet sind in dieser Jahreszeit Aquafitness, Gymnastik, Qi Gong oder winterliche Spaziergänge. Also, runter vom Sofa und ab in die Bewegung.

30.10.2019

Üppig aufgetischt: Im Winterhalbjahr steigt der Appetit auf Deftiges - was der Verdauung jedoch zu schaffen machen kann. Foto: djd/zeljikosantrac/istockphoto.com

LÄSTIGE LUFT: WAS HILFT BEI BLÄHUNGEN?

Wenn deftige Herbst- und Wintergerichte den Bauch belasten

(djd). Wer kennt das nicht? Sobald es draußen kälter wird, steigt wieder der Appetit auf Deftiges, wie Linsen- und Erbseneintöpfe, Braten oder Raclette. Für Lauch, Rotkraut, Wirsing und Schwarzwurzel beginnt die Saison. Auch Herbst- und Winterfeste locken mit allerlei Süßigkeiten, Zwiebelkuchen, Haxe, Würstchen und Co. Aber Vorsicht - fettige Speisen, insbesondere tierische Fette, sowie proteinreiche Nahrung und bestimmte pflanzliche Lebensmittel können unangenehme Beschwerden in der Körpermitte hervorrufen. Im Darm entstehen Gase Denn wenn Nahrung im Darm zersetzt wird, entstehen Gase, die zum Teil von der Darmwand resorbiert werden oder als Winde abgehen. Ist jedoch das Gleichgewicht zwischen Gasaufnahme und -abgabe gestört, bilden sich kleine Schaumbläschen. Die Luft kann nicht entweichen und es kommt zu Blähungen, Völlegefühl oder krampfartigen Bauchschmerzen. Um die Stimmung in der kalten Jahreszeit nicht immer wieder zu trüben, ist schnelle Abhilfe gefragt. Bewährt hat sich hierfür der Wirkstoff Dimeticon, enthalten beispielsweise in Sab Simplex Kautabletten (in der Apotheke erhältlich). Ohne bekannte Nebenwirkungen werden die Luftbläschen rein physikalisch aufgelöst. Darmgase können so auf natürlichem Wege abgehen oder von der Darmwand resorbiert werden. Besonders praktisch: Die nach Pfefferminz schmeckenden Kautabletten sind ideal für unterwegs, da sie diskret ohne Wasser eingenommen werden. Die Verdauung unterstützen Darüber hinaus ist es sinnvoll, beim Schlemmen und Genießen ein gewisses Maß zu halten und den Bauch mit einigen Maßnahmen zu unterstützen. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt sind besser verträglich als eine üppige Mahlzeit. Gewürze wie Kümmel, Anis, Bohnenkraut, Koriander, Majoran, Thymian, Rosmarin und Ingwer fördern die Verdauung, und ein wohltuender heißer Tee kann auch helfen. Ein zügiger Spaziergang durch den Park tut Magen und Darm ebenfalls gut. Weitere Tipps gegen Verdauungsprobleme gibt es auf www.sab-simplex.de.

30.10.2019

Übungen, die vom Physiotherapeuten empfohlen werden, sollten auch zu Hause regelmäßig durchgeführt werden. Das hält die Gelenke durchgehend beweglich. Foto: djd/Sanofi/Getty/KatarzynaBialasiewicz

GESCHMEIDIG DURCHS WINTERHALBJAHR

Wie Arthrosepatienten auch bei Kälte ihre Gelenke mobil halten können

(djd). "Ich spüre die Kälte in allen Knochen" - diesen Stoßseufzer hört man im Winterhalbjahr gerade von Arthrosepatienten häufiger. Zwar konnte bisher kein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen verstärkten Schmerzen und kalten Temperaturen belegt werden, aber subjektiv wird es vielfach so empfunden. Experten vermuten einen Grund darin, dass der Stoffwechsel sich verlangsamt und in der Folge die Durchblutung im Gelenk sinkt. Vom Physiotherapeuten anleiten lassen Hinzu kommt, dass sich die Menschen bei frostigem Wetter weniger bewegen, sondern es sich lieber auf der Couch gemütlich machen. Das aber ist Gift für alle, die unter Arthrose leiden. Der erste Ansatzpunkt, um mobil und geschmeidig zu bleiben, ist daher ein gelenkschonendes Training. Wer bei unwirtlicher Witterung nicht ständig hinaus will, kann auch täglich zu Hause aktiv werden. Am besten lässt man sich beim Physiotherapeuten geeignete Übungen zeigen. Gezielte Bewegungsleitfäden für jedes Gelenk sowie ein Infopaket und einen Arthrose-Selbsttest zum kostenlosen Download gibt es etwa unter www.synvisc.de. Noch besser ist es, regelmäßig beispielsweise ins Fitnesscenter oder ins Schwimmbad zu gehen. Angebote wie Crosstrainer, Yoga, Gymnastik oder Aquajogging sind ideal für Arthrosepatienten. Allerdings sollte man nicht mit akuten Schmerzen trainieren. Darum ist ein Besuch beim Orthopäden vorab sinnvoll. Er kann eine herkömmliche Schmerztherapie verordnen oder alternativ etwa auch Hyaluronsäure-Injektionen ins betroffene Gelenk, wie sie in der Leitlinie der Fachgesellschaften empfohlen werden. Als therapeutisch effektiv haben sich in Studien hochmolekulare Hyaluronsäuren wie die "Synvisc 3-in-1-Spritze" gegen Arthrose gezeigt. Sie können schnell schmerzlindernd, stoßdämpfend und langanhaltend wirken. Wärmebehandlungen sind wohltuend Was vielen Betroffenen in der kalten Jahreszeit außerdem guttut, sind (außer bei aktivierter, entzündlicher Arthrose!) sanfte Wärmebehandlungen. Das können Bestrahlungen mit einer Rotlichtlampe sein, Kirschkernkissen oder Wärmflaschen auf den betroffenen Gelenken. Auch ein warmes Vollbad oder einen Saunabesuch empfinden viele Arthrosepatienten als angenehm. Sie fördern die Durchblutung und sorgen so oft für mehr Beweglichkeit.

30.10.2019

Wenn Männer beruflich viel sitzen, kann dies Venenleiden begünstigen. Öfter die Füße hochzulegen, untersützt den Blutfluss. Foto: djd/Ofa Bamberg/Getty

FITNESS FÜR MÄNNERBEINE

Krampfadern und Venenschwäche betreffen auch das starke Geschlecht

(djd). "Das ist doch eher ein Frauenproblem", so denken viele, wenn es um das Thema Krampfadern geht. Irrtum, tatsächlich ist laut der Bonner Venenstudie jeder sechste Mann in Deutschland von einer Venenschwäche betroffen. Während aber Frauen meist früher einen Arzt aufsuchen - allein schon, weil sie sich auch optisch an den bläulichen verdickten Adern stören -, zögern Männer den Gang zum Experten häufiger hinaus. Gefahr wird unterschätzt Viele unterschätzen die Gefahr. Wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen verhindert und staut es sich dadurch in den Venen, kann dies fatale Folgen haben. Betroffene riskieren auf lange Sicht Komplikationen wie Entzündungen, Geschwüre, Thrombosen, offene Beine oder sogar eine Lungenembolie. Darum sollten auch Männer Krampfadern nicht auf die leichte Schulter nehmen und zum Spezialisten (Phlebologen) gehen. Neben Maßnahmen wie Verödung, Lasertherapie oder Operation ist die Kompressionstherapie das Herzstück jeder Venenbehandlung. Allerdings ergab eine Genfer Studie, dass nur jeder zweite Mann sein Rezept für Kompressionsstrümpfe wirklich einlöst. Dabei gibt es mittlerweile schicke Herrenstrümpfe, die sich von normalen Socken optisch nicht unterscheiden - wie etwa die neuen "Memory Men" von Ofa Bamberg. Ihr dezenter Look macht sie businesstauglich, doch auch zum legeren Freizeit-Outfit passen sie perfekt. Der hohe Baumwollanteil des maskulinen Kompressionsstrumpfes sorgt für angenehmen Tragekomfort. Erhältlich ist er in den Farbtönen Beige, Denim, Navy und Black, die sich sowohl zum Anzug als auch zur Jeans oder zur lässigen Chino kombinieren lassen. Kompression plus Bewegung Das ist umso wichtiger, als dass nur das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen eine nachhaltige medizinische Wirkung sichert. Allerdings sollten Männer mit Krampfadern zusätzlich aktiv dagegen vorgehen. So sorgt regelmäßige Bewegung für fitte Venen, besonders geeignet sind Walken, Radfahren oder Schwimmen. Wer beruflich viel sitzt oder steht, sollte zwischendurch Fußgymnastik betreiben. Tipps dafür gibt es unter www.ofa.de. Gegebenenfalls ist außerdem eine Gewichtsreduktion ratsam, um die Venen zu entlasten. Und schließlich kann reichliches Trinken die Fließfähigkeit des Blutes begünstigen.

27.09.2019

Bei der Vorbereitung einer Reise sollte man sich auch zum Thema Grippeimpfung vom Arzt beraten lassen. Das gilt besonders für Risikogruppen wie Menschen über 60 Jahren. Foto: djd/Sanofi/thx

DIE GRIPPE GIBTS AUCH IN DER FERNE

Besonders bei Kreuzfahrten und Gruppenreisen ist die Ansteckungsgefahr groß

(djd). Eine Fernreise oder Kreuzfahrt leisten die meisten Menschen sich nicht jedes Jahr. Die schöne Zeit dann krank im Bett zu verbringen, wäre wohl mit das Schlimmste. Und auch Geschäftsreisende müssen bei den Meetings im Ausland fit sein. Vorbeugungsmaßnahmen wie das Mitnehmen einer umfangreichen Reiseapotheke, Impfungen gegen exotische Krankheiten und das Abschließen einer Auslandskrankenversicherung sind deshalb für viele selbstverständlich. Was dabei oft vergessen wird, ist die Grippeschutzimpfung. Viele Menschen - hohes Infektionsrisiko Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, auf dem Kreuzfahrtschiff, in der Dschungel-Lodge oder der asiatischen Millionenmetropole mit einer Influenzainfektion samt hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen flach zu liegen, verhältnismäßig hoch: Laut der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) ist die echte Grippe oder Influenza die häufigste durch Impfung vermeidbare Infektionskrankheit auf Fernreisen. Besonders bei Kreuzfahrten, Bus-, Bahn- oder Flugreisen, bei Gruppentouren, Großveranstaltungen oder für Haddsch-Pilger sei das Risiko hoch. Denn wo viele Menschen aufeinandertreffen, werden Krankheiten wie die Grippe, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, besonders leicht weitergegeben. Wer sich bestmöglich vor einer schweren Erkrankung während der Reise schützen möchte, sollte deshalb bei der Planung auch an die Grippeimpfung denken. Das gilt gerade für Personen, die ohnehin schon zu den Risikogruppen gehören - wie Senioren über 60 Jahren, Schwangere und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Dabei sind nach Möglichkeit tetravalente Impfstoffe zu bevorzugen, die gegen vier verschiedene Typen von Influenzaviren schützen. Reisezeit im Blick haben Bei der Entscheidung für eine Grippeimpfung als Reiseimpfung ist auch die Jahreszeit wichtig: Während auf der Nordhalbkugel die Grippesaison etwa von November bis April geht, dauert sie auf der Südhalbkugel meist von Mai bis Oktober. In tropischen Gebieten herrscht ganzjährig ein Infektionsrisiko. Ein spezieller Impfstoff ist laut DTG bei Reisen auf die Südhalbkugel nicht erforderlich. Allerdings ist der hiesige Impfstoff in den Sommermonaten oft kaum verfügbar. Bei der Planung einer Reise sollte die Impfung daher möglichst noch während der Grippesaison erfolgen, sie schützt dann etwa sechs bis zwölf Monate.

26.09.2019

Bewegung ist das A und O, um Faszien und Gelenke beweglich und geschmeidig zu halten. Foto: djd/CH Alpha-Forschung/Fotolia/Peter Atkins

BEWEGEN OHNE BESCHWERDEN

Wichtig für Arthrosepatienten: Wie Gelenke und Faszien zusammenhängen

(djd). Man kann sich Faszien als ein faseriges Geflecht vorstellen, das netzartig sämtliche Muskeln, Organe und Knochen umhüllt. Es sorgt für die Trennung der einzelnen Körperteile und übernimmt eine bedeutende Schutz- und Stabilisierungsfunktion. Wie Führungsbahnen durchziehen die Faszien dabei den gesamten Organismus und halten unser Inneres zusammen. Auch Gelenkknorpel und -knochen sind über sie dynamisch miteinander verbunden, wodurch die einzelnen Teile des Bewegungsapparates ungehindert aneinander vorbeigleiten können. Geschmeidige Faszien und starke Gelenke Eine hohe Geschmeidigkeit der aus Kollagen und Elastin bestehenden Faszienfasern ist daher ebenso wichtig für schmerzfreie und schonende Bewegungsabläufe wie für starke Muskeln, Knorpel und Knochen. Genau an dieser Geschmeidigkeit hapert es jedoch häufig: Durch Bewegungsmangel können Faszien verkleben und ihr Strukturgerüst baut sich ab. Zudem verursachen einseitige Belastungen oder körperliche Fehlhaltungen oft Mikroverletzungen. Das führt zu einer starken Beanspruchung der darunter liegenden Muskeln und Gelenke. Daraus resultierende Schmerzen können nur durch Heilung der Mikrorisse und Behebung der Verklebungen gemindert werden. Neben regelmäßigem Sport wie Laufen, Gymnastik oder Radfahren ist hierfür ein gezieltes Faszientraining nötig. Mittels spezieller Rollen und Bälle wird dabei mechanischer Druck auf die verklebten Faszien ausgeübt, um Verspannungen zu lösen und die Kollagenproduktion wieder anzuregen. Damit die Gelenke dieser besonderen Beanspruchung standhalten können, ist eine intakte Knorpelschicht zwischen den Gelenkknochen unerlässlich. Die praktischen und rezeptfreien "CH-Alpha Plus Trinkampullen" aus der Apotheke beispielsweise enthalten eine Kombination aus bioaktiven Kollagen-Peptiden und Hagebuttenextrakt. Sie können sowohl den strukturellen Aufbau der Faszien als auch den Aufbau und die Regeneration des Knorpelgewebes unterstützen. Körperliche Funktionen verbessern Eine neue Studie zeigte, dass sich die Schmerzen der Anwender nach einer mindestens dreimonatigen Einnahme des Trink-Kollagens um durchschnittlich 38 Prozent verringerten und sich die Gelenksteifheit um 35 Prozent reduzierte, während sich die körperlichen Funktionen um 36 Prozent verbesserten. Und durch eine gute Beweglichkeit der Gelenke wird auch die Regeneration der Faszien unterstützt.

26.09.2019

Kuschelige Familienzeit ist eine der schönsten Seiten des Winters. Für die Haut bedeutet trockene Heizungsluft allerdings Stress. Foto: djd/Bencard Allergie GmbH/Getty Images/skynesher

PROBIOTIKA BEI NEURODERMITIS

Eine Kur mit geeigneten Milchsäurebakterien kann Betroffenen den Winter erleichtern

(djd). Trockene und eingerissene Haut, gerötete, nässende Stellen und immer wieder dieser quälende Juckreiz: So leiden Neurodermitis-Patienten bei einem Krankheitsschub. Gerade im Winter müssen Betroffene wieder häufiger damit rechnen, da Kälte und Heizungsluft ihrer ohnehin trockenen und empfindlichen Haut noch mehr Feuchtigkeit entziehen. "Dann kann schon ein Pullover aus Wolle oder ein kratzendes Etikett die Haut eines Patienten mit Atopischer Dermatitis, allgemeinhin Neurodermitis genannt, irritieren und einen Schub auslösen", erklärt Dr. med. Sonja Guethoff, Ärztin und Medical Director der Bencard Allergie GmbH. Krankheitsschübe reduzieren Neurodermitis ist weit verbreitet. Bei Kindern und Jugendlichen gehört sie in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen, aber auch eine Reihe Erwachsener sind davon betroffen. "Das Kratzen führt leider oft zu Hautverletzungen mit nachfolgenden Entzündungen und weiterem Kratzzwang", erklärt Dr. Guethoff. Die ständigen Verletzungen der Haut können zudem Narben hinterlassen. Um sich selbst oder seinen Kindern solches Leiden möglichst zu ersparen, ist eine kontinuierliche Behandlung der Symptome durch einen Haut- oder Kinderarzt notwendig. Noch besser ist es jedoch, keine oder weniger Schübe zu bekommen. Dabei können Betroffenen Probiotika helfen. Das sind lebende Milchsäurebakterien, die sich günstig auf die Darmflora auswirken und darüber auch Hauterkrankungen lindern können. "Die Bakterienvielfalt auf befallenen Hautstellen von Patienten mit Atopischer Dermatitis ist oft geringer und verschoben zugunsten von ungünstigen Bakterien im Vergleich zu gesunder Haut", so die Ärztin. Das Probiotikum Kallergen D etwa enthält spezifisch ausgewählte Bifido- und Lakto-Bakterienstämme und ist zudem mit Vitamin D3 angereichert. Dieses fördert das Immunsystem. Neurodermitis-Patienten weisen oft zu geringe D3-Spiegel auf - unter www.kallergen.de gibt es mehr Informationen. Schon im Herbst vorbeugen Eine Studie von Manzotti und Kollegen von 2014 hat gezeigt, dass Erkrankte bei täglicher Einnahme dieser Probiotikastämme nach vier Monaten deutlich weniger Medikamente benötigten und ein schöneres Hautbild sowie abgeschwächte Krankheitsschübe aufwiesen. Um besser durch die kalte Jahreszeit zu kommen, empfiehlt Dr. Guethoff Neurodermitis-Patienten, frühzeitig mit einer viermonatigen Kur vorzubeugen: "Am besten beginnen Patienten damit im Spätsommer oder Herbst, um gut für den Winter gewappnet zu sein."

26.09.2019

Das digitale Messgerät vermisst das Auge ganzheitlich an über 7.000 Messpunkten und kreiert sozusagen den digitalen und individuellen Fingerabdruck des Auges. Foto: djd/Rodenstock GmbH, München

BESSER SEHEN, RISIKEN ERKENNEN

Digitale Augenvermessung beim Optiker: Die wichtigsten Fragen und Antworten

(djd). Sehprobleme machen sich bei den meisten Menschen schleichend bemerkbar. Plötzlich müssen sie bei Straßenschildern zweimal hinschauen oder sie bekommen Kopfschmerzen nach langem Lesen. Bis die Betroffenen einen Augenarzt aufsuchen, vergeht oftmals viel Zeit, der "Leidensdruck" ist anfangs nicht besonders hoch. Was viele nicht wissen: Direkt beim Optiker kann man von digitaler Augenvermessung und Gesundheitsvorsorge aus einer Hand ganz unkompliziert und ohne große Terminabsprache profitieren. Hier die vier wichtigsten Fragen und Antworten dazu: - Was bedeutet digitale Augenvermessung? Ihre Augen werden beim Optiker mit neuen 3-D-Geräten vermessen. Ein Beispiel für die neue Technologie ist der DNEye Scanner von Rodenstock. Das Messgerät vermisst das Auge ganzheitlich an über 7.000 Messpunkten und kreiert sozusagen den digitalen und individuellen Fingerabdruck des Auges - vergleichbar einer DNA. - Was passiert dann mit den Daten? Die digital gewonnenen Daten werden direkt ins Glas übertragen, damit können die Brillengläser individuell an Ihr Sehvermögen angepasst werden. Danach können Sie Ihr Sehpotenzial zu 100 Prozent ausschöpfen. Die maßgeschneiderten Brillengläser sind sowohl als Gleitsicht- als auch als Einstärkengläser erhältlich. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.dneye-scanner.de. - Was hat das mit Gesundheitsvorsorge zu tun? Einige Optiker bieten zusätzlich zum Screening des vorderen Augenabschnittes auch die Untersuchung des hinteren Augenabschnittes mit dem sogenannten Fundus-Scanner an. Mit diesem innovativen Messgerät können Optiker Auffälligkeiten auf Ihrer Netzhaut erkennen. Anschließend sendet der Optiker die erhobenen Daten an einen telemedizinischen Dienst. Ein Netzwerk aus speziell ausgebildeten Augenärzten und Partnern analysiert dann die eingeschickten Parameter und Bilder detailliert und erstellt Ihre individuelle Risikoanalyse. - Was passiert bei der Entdeckung von Auffälligkeiten? Im Fall einer Erkrankung kann der Optiker Sie bereits über Auffälligkeiten und Risikofaktoren informieren und gegebenenfalls an einen Spezialisten wie den Augenarzt verweisen. Der wiederum kann dann die Messergebnisse als Ausgangspunkt für seine Diagnose und Behandlung nutzen. Der Vorteil für Sie: Sie erhalten zum einen Brillengläser, die optimal an Ihre Augen angepasst sind, und zum anderen einen schnellen, bequemen und dennoch fundierten Gesundheits-Check aus einer Hand.

26.09.2019

Meist unbedeckte Körperstellen wie Gesicht, Kopfhaut, Nacken, Ausschnitt und Hände sind besonders gefährdet für Hellen Hautkrebs. Foto: djd/Galderma/bernardbodo - stock.adobe.com

IMMER IN AKTION, IMMER UNTER DER SONNE

Heller Hautkrebs: Mit wenig Zeitaufwand kann sich jeder effektiv schützen

(djd). Mehr als 200.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Hellem Hautkrebs. Damit ist er die häufigste Krebsart und viel stärker verbreitet als der Schwarze Hautkrebs mit circa 28.000 Fällen pro Jahr. Trotzdem wird der Helle Hautkrebs oft unterschätzt und von Betroffenen gar nicht erkannt. Die Aufklärungskampagne "Action! 1 Minute für die Hautgesundheit - Gemeinsam gegen Hellen Hautkrebs!" hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, auf das persönliche Risiko aufmerksam zu machen sowie unter www.action-gegen-hellen-hautkrebs.de über Vorbeugung und Behandlung aufzuklären. Gut vor UV-Strahlung schützen Der Hauptauslöser für Hellen Hautkrebs ist UV-Strahlung. Gefährdet sind daher vor allem Menschen, die viel im Freien arbeiten - zum Beispiel Gärtner, Landwirte, Berufskraftfahrer und Sportlehrer. Auch Outdoorsportler, Organtransplantierte und Personen mit geschwächtem Immunsystem oder sehr heller, vorgeschädigter Haut gehören zu den Risikogruppen. Präventive Maßnahmen sind für sie besonders wichtig. Dunkle, dicht gewebte Kleidung schützt besser vor der Sonne als helle, locker gewebte Textilien. Es gibt auch zertifizierte Kleidung mit UV-Schutz. Der Schutzfaktor wird dabei mit dem Kürzel UPF angegeben. Analog zum Lichtschutzfaktor (LSF) sagt es aus, wie viel Mal länger sich der Nutzer/Träger in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Eine Kopfbedeckung mit Schirm und eine Sonnenbrille mit UV-Filter vervollständigen die richtige Kleidung. Für unbedeckte Körperstellen sollte ein medizinischer UV-Schutz wie zum Beispiel Actinica Lotion mit LSF 50+ verwendet werden. Sie hält UVA- und UVB-Strahlung ab und eignet sich für jeden Hauttyp. Das Eincremen ist in einer Minute erledigt. Falls möglich, sollte in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr die Sonne gemieden werden, da dann die UV-Strahlung am intensivsten ist. Die Haut regelmäßig checken Neben diesen Maßnahmen sollte jeder seine Haut gut beobachten und rosa, rot oder braun verfärbte, schuppende, abgehobene oder knotige Stellen einem Hautarzt zeigen. Es empfiehlt sich auch, die ab 35 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre finanzierte Hautkrebsvorsorge wahrzunehmen. Denn rechtzeitig erkannt, kann Heller Hautkrebs meist geheilt werden.

26.09.2019

Das Design moderner mobiler Luftbefeuchter macht in jeder Umgebung eine gute Figur. Foto: djd/Swegon/Joost van Buul

NICHT NUR FÜRS WOHLFÜHLEN

Mehr Schutz in der Erkältungssaison durch die richtige Luftfeuchte

(djd). Husten und Heiserkeit, trockene gerötete Augen, gereizte Nasenschleimhäute: Viele der typischen Gesundheitsprobleme im Winterhalbjahr sind kein unabwendbares Schicksal, sondern häufig die Folge einer zu geringen Luftfeuchtigkeit in den Räumen, in denen wir uns über viele Stunden aufhalten. Vor allem trockene Heizungsluft fördert die alljährlich wiederkehrenden Erkältungs- und Grippewellen - mehr noch als eine nasskalte Witterung oder ein vermehrtes Vorkommen von Viren. Denn Schleimhäute benötigen Feuchtigkeit, um ihre Funktionen im Rahmen unserer Immunabwehr umfassend zu erfüllen und Bakterien und Viren unschädlich zu machen. Zudem fühlen sich Erreger in trockenen Umgebungen besonders wohl - ein weiterer Grund für das erhöhte Infektionsrisiko in trockenen Räumen. Wohlfühlklima zwischen 40 und 60 Grad Luftfeuchte Am wohlsten fühlen wir uns dagegen, wenn die Luftfeuchte im Bereich zwischen 40 und 60 Prozent liegt. Sicherstellen lässt sich das mit Luftbefeuchtern wie dem "LBV 45" aus der Air-Blue-Serie von Swegon. Die mobilen, besonders geräuscharmen Geräte lassen sich ganz nach Bedarf in den Raum mitnehmen, in dem man sich gerade aufhält. Bei stationärem Betrieb ist auch der direkte Anschluss an eine Trinkwasserleitung möglich. So muss man kein Wasser von Hand nachfüllen. Besser als Hausmittel: automatisch zum richtigen Raumklima Natürlich lässt sich die Luftfeuchte auch mit Hausmitteln wie nassen Handtüchern oder Wasserschalen auf der Heizung erhöhen. Im Unterschied zu professionellen Geräten erfolgt die Befeuchtung damit aber nicht kontrolliert. Man kann also nie sicher sein, ob sie tatsächlich im optimalen Bereich liegt oder zu niedrig beziehungsweise zu hoch ist und dann Mitursache für eine Schimmelbildung an den Wänden sein kann. Elektronisch geregelte Luftbefeuchter übernehmen diese Aufgabe automatisch. Unter www.swegon.de gibt es dazu mehr Infos. Sie sorgen mit Sensoren dafür, dass eine definierte Luftfeuchtigkeit im Raum durch eine einstellbare Befeuchtungsleistung automatisch eingehalten wird. Trockene Luft ist der Feind wertvoller Möbel Trockene Raumluft belastet nicht nur den Menschen, sie kann auch Möbeln schaden. Schränke und Kommoden aus Vollholz oder Klaviere können sich verziehen und schlimmstenfalls Risse bekommen. Auch bei Ledersofas besteht die Gefahr, dass sie in Mitleidenschaft gezogen werden. Mit mobilen Luftbefeuchtern lässt sich solchen Schäden vorbeugen. Sie verhindern zudem auch starke Schwankungen der Luftfeuchte.

26.09.2019

Die Vitametik kann ärztliche Schmerztherapien ergänzen. Ihr Erfolg konnte nun in einer ein Jahr dauernden wissenschaftlichen Studie bestätigt werden. Foto: djd/www.dasbi.de/Markus Münch

DEN TEUFELSKREIS DURCHBRECHEN

Kalte Jahreszeit: Vitametik kann Schmerzen und Verspannungen lindern

(djd). Wenn das Wetter zunehmend nass und kalt wird, leiden viele Menschen verstärkt unter Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Kälte kann beispielsweise für einen verlangsamten Stoffwechsel und eine schlechtere Durchblutung sorgen. Die Folgen sind Verspannungen und wenig Lust auf Bewegung, das verstärkt wiederum die Verspannungen - ein kleiner Teufelskreis beginnt. Der untere Rücken ist am häufigsten von Schmerzen und Verspannungen betroffen. Danach folgen Nacken und Schulter. Eine alternative und in Deutschland noch recht neue Behandlungsmethode ist die Vitametik. Die ganzheitliche Methode kommt bei allen Arten von Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen zum Einsatz, aber auch bei Bandscheibenvorfällen, Tinnitus, Schwindel und Schlafstörungen. Sie kann ärztliche Schmerztherapien ergänzen, ihr Erfolg konnte in einer einjährigen wissenschaftlichen Studie an der Deutschen Sporthochschule in Köln bestätigt werden. Gezielter Impuls mit den Daumen Und so funktioniert es: Der Vitametiker gibt mit seinen Daumen einen gezielten sanften Impuls in die seitliche Halsmuskulatur des Patienten. Der Impuls erreicht unmittelbar das Gehirn - so soll der Körper seine natürliche Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskraft zurückgewinnen. Die Anwendung ist schmerzlos und kann sofort eine intensive Entspannung und Regeneration einleiten. Die Vitametik ersetzt nicht die Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker, ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zu laufenden ärztlichen Behandlungen. Diese sollen weitergeführt beziehungsweise nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden. Alle Infos gibt es unter www.vitametik.de. Berufliche Chancen für Vitametiker Die Vitametik bietet zudem sehr gute haupt- und nebenberufliche Chancen. Während der Ausbildung, die sich über fünf Wochenenden innerhalb eines Jahres mit begleitendem Heimstudium erstreckt, kann man nach Absprache Vitametik-Praxen besuchen. Nach der Ausbildung wird man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens "Vitametik". Die Ausbildung lässt sich in ihrer Kompaktheit gut in den Alltag samt Berufstätigkeit integrieren.

25.08.2019

Gesundheitsexperte Dr. h.c. Peter Jentschura weiß, wie das Immunsystem lange fit bleibt. Foto: djd/Verlag Peter Jentschura

SIND SIE FIT FÜR DEN HERBST?

In drei Schritten zu einem stärkeren Immunsystem - auch mit 60plus!

(djd). Kaum hat das Enkelkind einmal geniest, fängt schon die eigene Nase an zu kribbeln. Viele ältere Menschen kennen das. Aber ist es normal, dass das Immunsystem im Alter schwächer wird? Jein. Tatsächlich kann die körpereigene Abwehr im Laufe der Jahre nachlassen, weil viele Prozesse, darunter auch die Neubildung von Zellen, langsamer verlaufen. Aber sie muss es nicht zwangsläufig. "Ganz entscheidend beeinflusst unser Lebensstil, wie gut wir gegen Krankheiten gerüstet sind", sagt Bestsellerautor und Gesundheitsexperte Prof. h.c. Peter Jentschura aus Münster. Er verrät, was fit für die kalte Jahreszeit macht. Sanft entsäuern "Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt spielt für das Immunsystem eine entscheidende Rolle", erklärt der Fachmann. "Ist er im Lot, können alle Zellen - auch die der körpereigenen Abwehr - ihre Arbeit besser verrichten." Bei den meisten Menschen sei jedoch ein Säuren-Überschuss zu verzeichnen, vor allem aufgrund einer unausgewogenen Ernährung. Fertigprodukte, tierische Lebensmittel, Zucker und weißes Mehl bilden im Körper Säuren, die sich im Gewebe sammeln und wie eine Blockade auf die Zellen wirken. Sie müssen aus ihren Depots gelöst werden. Dafür eignet sich basischer Kräutertee aus dem Reformhaus, der über mehrere Wochen hinweg kurmäßig getrunken wird. Man beginnt mit ein bis zwei Tassen pro Tag und steigert die Menge langsam auf bis zu anderthalb Liter. Begleitend wird die gleiche Menge an stillem Wasser getrunken. Schlacken neutralisieren Gelöste Säuren müssen neutralisiert werden, damit der Körper sie über Nieren und Haut ausscheiden kann. Dabei hilft eine vitalstoffreiche, basische Ernährung: frisches regionales Gemüse und Obst, Getreide wie Hirse und Amarant, reichlich stilles Wasser und verdünnte Gemüsesäfte. Diese Neutralisierung ist wichtig, um zu verhindern, dass der Körper mit den gelösten Säuren "überschwemmt" wird. Tipps zum besonders vorsichtigen Ausleiten gibt Prof. h.c. Peter Jentschura auch in seinem Ratgeber "Gesundheit durch Entschlackung" (Jtb-Verlag). Eine Leseprobe gibt es unter www.verlag-jentschura.de. Ausleiten und pflegen Haut und Nieren sind die wichtigsten Ausscheidungsorgane. Unterstützt werden sie durch reichliches Trinken von stillem Wasser und basische Pflegerituale wie Fuß- oder Vollbäder mit basischem Pflegesalz, Bürstenmassagen und basische Wickel. Auch regelmäßiges Schwitzen im Dampfbad regt die Ausscheidung von Säuren an. Tipp: Vorher mit etwas Wasser ein Peeling aus basischem Pflegesalz anrühren und die Haut damit massieren. Das kurbelt im Dampfbad nicht nur die Ausleitung an, sondern sorgt auch für streichelzarte, glatte Haut.

24.08.2019

Die Schwangerschaft von MS-Patientinnen verläuft in der Regel genauso wie bei gesunden Frauen. Foto: djd/Sanofi/Steffen Jaenicke

FAMILIENPLANUNG MIT MS

Kinder zu bekommen ist auch für Menschen mit Multipler Sklerose möglich

(djd) Für junge Menschen zwischen 20 und 40 sind Kinder und Familie oft ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsplanung. Kommt dann die Diagnose Multiple Sklerose (MS) dazwischen, wird der ganze Lebensentwurf infrage gestellt. Denn viele Betroffene sind unsicher, ob es möglich ist, mit der Krankheit ein Baby zu zeugen, eine Schwangerschaft gesund durchzustehen und ein Kind aufzuziehen. Eine Schwangerschaft gut planen Tatsächlich stehen bei guter Vorbereitung und Begleitung durch den behandelnden Neurologen die Chancen gut, sich den Kinderwunsch erfüllen zu können. "Männer können bei den meisten Medikamenten, die sie zur Therapie der MS einnehmen, problemlos ein Kind zeugen", erklärt die Neurologin Dr. Kerstin Hellwig in einem Interview mit der Zeitschrift "MS persönlich", die ebenso wie die Broschüre "Den Alltag leben mit MS - Kinderwunsch und Familienplanung" unter 0800-9080333 oder service@ms-persoenlich.de bestellt werden kann. Auch für Frauen sei MS kein Grund, auf ein Baby zu verzichten. Da die meisten MS-Medikamente aber nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden dürfen, ist hier Vorbereitung ratsam. MS-Patientinnen sollten deshalb ihren Kinderwunsch mit dem behandelnden Neurologen besprechen, um die medikamentöse Behandlung entsprechend anzupassen und eine gute Krankheitskontrolle zu gewährleisten. Die Schwangerschaft selbst verläuft bei Frauen mit MS in den meisten Fällen ohne Komplikationen, und sie bringen genauso häufig wie nicht Betroffene gesunde Kinder zur Welt. Viele fühlen sich während dieser Zeit sogar besonders wohl. "Im Allgemeinen nimmt die Schubrate bei Frauen mit Multipler Sklerose im Verlauf einer Schwangerschaft kontinuierlich ab und das um bis zu 80 Prozent im letzten Schwangerschaftsdrittel", so Hellwig. Nach der Geburt steigt die Schubhäufigkeit wieder an. Stillen kann das Risiko reduzieren, allerdings dürfen auch dabei nicht alle Medikamente eingenommen werden. Nach der Geburt beziehungsweise dem Abstillen sollte die Medikation dann so schnell wie möglich wieder fortgesetzt werden. Ein Netzwerk für das Kind weben Ist das Baby da, fängt für die Eltern ein ganz neues Leben an. Gerade Menschen mit MS machen sich oft Gedanken, ob sie sich (mindestens) 18 Jahre um ihr Kind kümmern können. Doch mit guter Vorbereitung und einem verantwortungsbewussten Partner geht auch das. Besonders wichtig ist für Betroffene ein soziales Netz aus Freunden, Familie, Nachbarn und professionellen Unterstützern wie MS-Nurses oder Familienhelferinnen. So können im Falle eines Schubes Belastungen abgefangen werden, und das Kind ist immer in guten Händen.

24.08.2019

46 Prozent der Deutschen suchen bei medizinischen Fragen Rat bei "Dr. Google". Foto: djd/IKK classic/Getty

WIE SERIÖS IST DR. GOOGLE?

So erkennt man fundierte Medizin- und Gesundheitstipps im Internet

(djd). Sich eine Diagnose übersetzen lassen, ein Symptom einordnen, eine Therapieform finden - das Internet wird bei Fragen zum Thema Gesundheit immer häufiger als Informationsquelle genutzt. Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung suchen 46 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 80 Jahren in medizinischen Fragen Rat bei "Dr. Google". "Vielen Nutzern ist jedoch nicht bewusst, dass es in der Qualität große Unterschiede gibt", weiß Maren Soehring von der IKK classic. Häufig seien seriöse Quellen nur schwer von werbefinanzierten Seiten oder Firmenportalen zu unterscheiden. "Außerdem kann man als Laie die Vielzahl an Informationen oft kaum richtig einordnen - das kann schnell zu Verunsicherung führen", so Soehring. Das Internet ist also kein Ersatz für das Gespräch mit dem Arzt oder Therapeuten, kann aber durchaus verlässliche Auskünfte liefern, wenn man diese Tipps beachtet: - Treffer filtern: Weit oben in den Ergebnislisten landen meist werbefinanzierte Gesundheitsportale. Sie bieten jedoch in der Regel lediglich eine erste Orientierung zu einzelnen Erkrankungen, zur Diagnostik und Behandlung. - Kritisch bleiben: Es ist verführerisch, einem Symptom-Checker seine Beschwerden zu nennen und mit ein paar Klicks zur Diagnose zu kommen. Den Arztbesuch erspart das jedoch nicht. "Ein komplexes Krankheitsgeschehen kann auf diese Weise nicht ausgewertet werden", warnt Maren Soehring. - Impressum prüfen: Ein Klick aufs Impressum zeigt an, welcher Betreiber sich hinter dem Online-Angebot verbirgt. "Skeptisch sollte man etwa bei Herstellern sein, die durch Interessen geprägt sind und auf eigene Produkte verweisen", erklärt die Expertin. Vorsicht sei auch geboten, wenn man zunächst persönliche Daten eingeben muss, um Beiträge lesen zu können. Einrichtungen und Gesellschaften des öffentlichen Gesundheitswesens, steuerfinanzierte wissenschaftliche Institute oder allgemeinnützige Stiftungen sind dagegen gute Anlaufstellen für seriöse Informationen. - Aufs Siegel schauen: Das Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem e.V. (afgis) vergibt ein Siegel an Anbieter, die sich freiwillig zu qualitätsgesicherter Gesundheitsinformation verpflichten. Hierfür müssen zehn Transparenzkriterien nachweislich erfüllt sein. Wichtig: Beim Klick auf das Siegel muss sich dieses öffnen. - Quellen beachten: Seriöse Gesundheitsinformationen geben auch Hinweise auf ihre Quellen, etwa auf Studien oder Literatur. Außerdem werden der Autor und das Jahr der Veröffentlichung genannt sowie häufig Infos zu weiterführenden Hilfsangeboten. Eine Liste seriöser Gesundheitsseiten gibt es unter www.ikk-classic.de in der Rubrik "Gesund.Machen/Tipps".

24.08.2019

Bei der Anwendung kommt eine spezielle Liege zum Einsatz. Foto: djd/www.dasbi.de/Markus Münch

RÜCKEN, NACKEN, SCHULTER

Studie: Vitametik kann ärztliche Therapien bei speziellen Schmerzen ergänzen

(djd). Im "Schmerzindex 2018" wurden mehr als 5.800 Schmerzpatienten befragt, in welchen Körperregionen sie beeinträchtigt sind. Das Ergebnis der Studie: Frauen leiden in fast allen Körperregionen häufiger unter Schmerzen als Männer, der untere Rücken ist bei beiden Geschlechtern am häufigsten von chronischen Schmerzen betroffen. Danach folgen Nacken und Schulter. Dauerschmerz kann depressive Verstimmungen sowie Schlaf- und Konzentrationsstörungen verursachen. Eine alternative und in Deutschland noch recht neue Behandlungsmethode ist die Vitametik. Die ganzheitliche Methode kommt bei allen Arten von Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen zum Einsatz, aber auch bei Bandscheibenvorfällen, Tinnitus, Schwindel und Schlafstörungen. Sie kann ärztliche Schmerztherapien ergänzen, ihr Erfolg konnte nun in einer einjährigen wissenschaftlichen Studie bestätigt werden. Gezielter Impuls mit dem Daumen Die Untersuchung wurde an der Deutschen Sporthochschule in Köln unter Leitung von Prof. Dr. Jens Kleinert durchgeführt. Alle Teilnehmer litten unter verspannungsbedingten Beschwerden im Nacken-, Kopf- und Schulterbereich. Ergebnis der Studie: In den Gruppen, die acht Wochen lang einmal wöchentlich eine vitametische Anwendung erhielten, kam es zu einer signifikanten Reduzierung der Schmerzen im Vergleich zu den anderen Gruppen. Dieser Effekt ließ sich auch noch acht Wochen nach Studienende nachweisen. Zu den Beschwerden, die sich deutlich besserten, gehörten Nacken-, Schulter-, Kreuz- und Kopfschmerzen. Und so funktioniert es: Der Vitametiker gibt mit seinem Daumen einen gezielten sanften Impuls in die seitliche Halsmuskulatur des Patienten. Der Impuls erreicht unmittelbar das Gehirn - so soll der Körper seine natürliche Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskraft zurückgewinnen. Die Anwendung ist schmerzlos und kann sofort eine intensive Entspannung und Regeneration einleiten. Die Vitametik ersetzt nicht die Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker, ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zu laufenden ärztlichen Behandlungen. Diese sollen weitergeführt beziehungsweise nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden. Alle Infos gibt es unter www.vitametik.de und beim Bildungsinstitut für Vitametik unter www.dasbi.de. Berufliche Chancen für Vitametiker Die Vitametik bietet zudem sehr gute haupt- und nebenberufliche Chancen. Während der Ausbildung, die sich über fünf Wochenenden innerhalb eines Jahres mit begleitendem Heimstudium erstreckt, kann man nach Absprache Vitametik-Praxen besuchen. Nach der Ausbildung wird man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens "Vitametik".

24.08.2019

Entspannend und gesund für die Sehorgane: den Blick öfter mal in die Ferne schweifen lassen. Foto: djd/Weleda

NATURKRAFT FÜR GESUNDE AUGEN

Wenn Tablet, Smartphone und Co. die Augen in Alarmbereitschaft versetzen

(djd). Reizungen, Rötungen, Juckreiz oder ein unangenehmes Trockenheitsgefühl - Augenbeschwerden sind vielfältig und können äußerst unangenehm werden. Dabei kommen sie in unserem oft hektischen, multimedial geprägten Leben nicht selten vor. Bildschirmarbeit sowie der intensive Gebrauch von Smartphone und Tablets sind eine Belastung für die Sehorgane. So belegen Studien, dass blaues LED-Licht die Netzhaut schädigen kann. Experten raten deshalb, nicht direkt in LEDs zu sehen und generell warmweißes Licht zu bevorzugen. Abendliche Bildschirmzeiten reduzieren An Monitoren lassen sich Blautöne oft herunter- und Gelbtöne heraufregeln. Für Smartphones gibt es spezielle Filter-Apps, um den Farbton des Lichts zu verbessern. Vor allem aber ist es sinnvoll, abendliche Bildschirmzeiten zu reduzieren. Denn wer tagsüber (im Hellen) am Computer arbeitet, hat eher enge Pupillen und es trifft weniger blaues Licht auf die Linse. Abends und nachts passt sich das Auge aber der Dunkelheit an: Die Pupille ist geweitet und damit Blaulicht besonders stark ausgesetzt. Das sollten wir im Hinterkopf haben und zum Fernsehen und Spielen oder Arbeiten am Computer eine möglichst helle Umgebung schaffen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, mehr auf "Digital Detox" zu setzen und bewusste Zeiten ohne moderne Medien einzuplanen. Denn das lange Starren auf Monitore senkt die Lidschlagfrequenz und begünstigt ein trockenes Auge. Dann kommt der Tränenfilm seiner Schutzfunktion nur noch ungenügend nach, die Augen tränen und häufig entsteht ein Fremdkörpergefühl. Gegen derartige Beschwerden gibt es Hilfe aus der Natur: die Wilde Malve. Ihre Schleimstoffe besitzen die Fähigkeit, Wasser zu binden und zu speichern. So können etwa Visiodoron Malva Augentropfen von Weleda mit einem Extrakt aus der Blüte biologisch angebauter Malve sowie gentechnikfrei hergestelltem Natriumhyaluronat befeuchten und den Tränenfilm stabilisieren. Auch Pollen, Sonne und Staub reizen Häufig reagieren die Sehorgane auf äußere Reize wie Zugluft, Pollen, Sonne, Staub oder Rauch mit einer nicht-infektiösen Bindehautentzündung. Sie äußert sich durch gerötete, juckende, brennende, tränende Augen. Dann können etwa Euphrasia D3 Augentropfen - als 10-ml-Flasche oder in praktischen Einzeldosen - lindern und die Beschwerden schnell abklingen lassen. Unter www.weleda.de/augenglueck gibt es weitere Tipps. Am besten ist es, sich vor Reizfaktoren möglichst vorab zu schützen, zum Beispiel durch eine Sonnenbrille oder Pollenfilter.

24.08.2019

Senioren sind eine der größten Grippe-Risikogruppen. Sie sollten rechtzeitig einen Impftermin beim Hausarzt ausmachen. Foto: djd/Sanofi/thx

HERBSTZEIT IST IMPFZEIT

Jetzt den Schutz holen, bevor die nächste Grippewelle startet

(djd). Winterzeit ist Grippezeit. Etwa ab Oktober beginnen die Grippeviren zu zirkulieren und die große Erkrankungswelle rollt dann meist ab Januar durch das Land. Allein in der schweren Grippesaison 2017/18 suchten neun Millionen Patienten wegen der Krankheit einen Arzt auf, 60.000 mussten ins Krankenhaus und es gab mehr als fünf Millionen grippebedingte Arbeitsunfähigkeiten. Die Grippe ist also nicht zu unterschätzen: Hohes Fieber bis zu 41 Grad Celsius, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein schweres Krankheitsgefühl quälen die Betroffenen. Dazu sind Komplikationen wie Bronchitis, Lungenentzündung, Herzprobleme oder ein Kreislaufschock möglich, im schlimmsten Fall kann es sogar zum Tod kommen. Wer gehört zu den Risikogruppen? Besser ist es, man vermeidet eine Grippeerkrankung von vornherein. Der bestmögliche Schutz gegen die Krankheit ist eine Impfung, idealerweise im Oktober oder November. Herbstzeit ist also Impfzeit - speziell für Risikogruppen, die besonders anfällig für die Influenzaviren sind und häufiger schwere Verläufe oder Komplikationen erleiden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung mit einem Vierfachimpfstoff für über 60-Jährige, Menschen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder chronischen Atemwegserkrankungen, Schwangere sowie Beschäftigte in medizinischen Berufen oder Jobs mit viel Publikumsverkehr. Bei diesen Risikogruppen werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Aber auch für alle anderen ist die Impfung sinnvoll. Denn erstens ist die Grippe selbst für ansonsten fitte und gesunde Menschen kein Spaß. Und zweitens trägt jeder Geimpfte nicht nur zu seinem eigenen, sondern auch zum Schutz der Gemeinschaft bei. Je mehr Menschen nämlich als Überträger ausfallen, desto schlechter können sich die Viren ausbreiten. Nicht auf Mythen hereinfallen Da Influenzaviren sehr wandelbar sind, müssen die Impfstoffe immer neu angepasst und die Impfung jährlich wiederholt werden. Leider lassen sich viele Menschen durch gängige Mythen davon abhalten, sich zu schützen. So wird oft behauptet, dass eine Grippeimpfung die Grippe auslösen kann. Das ist jedoch falsch. Es handelt sich um Totimpfstoffe, die nicht krank machen können. Leichte Reaktionen wie Rötungen oder Schmerzen an der Einstichstelle sind ein gutes Zeichen, da sie die Reaktion des Immunsystems anzeigen. Wer kurz nach einer Influenzaimpfung an der Grippe erkrankt, hat sich in der Regel angesteckt, bevor der Impfschutz aufgebaut werden konnte.

23.07.2019

Temperaturstürze, Gewitter, Sturm und Hagelschauer im Hochsommer lassen uns überraschend vor Kälte zittern. Dabei steigt das Erkältungsrisiko. Foto: djd/Esberitox/gpointstudio - stock.adobe.com

ACHTERBAHNWETTER SCHWÄCHT DIE ABWEHR

Wetterkapriolen können grippale Infekte fördern

(djd). "Morgenrot - schlecht Wetter droht" - auf diese oder ähnliche Bauernregeln ist heutzutage kaum Verlass. So jagt ein Temperaturrekord den nächsten und ohne Vorwarnung schlägt uns das Wetter plötzlich Kapriolen: Temperaturstürze, Gewitter, Sturm und Hagelschauer im Hochsommer lassen uns überraschend vor Kälte zittern. Das ständige Hin und Her kann dafür sorgen, dass der Körper nicht mehr nachkommt. Wenn sich das Wetter von einem Tag auf den anderen ändert, oder innerhalb des Tages umschlägt, fordern die Temperaturschwankungen die Anpassungsprozesse des Körpers heraus und das Abwehrsystem kann geschwächt werden. Das Ergebnis: Schnupfen, Husten und Halsweh in der schönsten Jahreszeit. Gesund werden mit starker Abwehr Etwa 20 Prozent aller Erkältungen treten zur Sommerzeit auf. Ärgerlich - vor allem im wohlverdienten Urlaub. Übrigens: Die Sommererkältung wird tatsächlich von anderen, hitzebeständigeren Viren verursacht als die Wintergrippe. Wer rasch wieder auf die Beine kommen möchte, kann seine körpereigene Abwehr unterstützen, etwa mit Esberitox Compact aus der Apotheke. Der darin enthaltene Extrakt aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut wirkt antiviral, beschleunigt die Antikörperbildung und aktiviert die körpereigenen Fresszellen. Auf diese Weise verläuft der grippale Infekt milder und die Krankheitsdauer wird verkürzt. Denn ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor Krankheiten. Passende Kleidung und feuchte Schleimhäute Das Top ist am Morgen zu luftig, die Jeans am Mittag zu warm. Wenn die Temperaturen schwanken, hat sich das "Zwiebelschalenmodell" bewährt: Mehrere Schichten Kleidung, die bei Bedarf an- oder ausgezogen werden können. Hüten sollte man sich im Sommer vor Zugluft und stark klimatisierten Räumen: Trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus und werden rissig, können sich Erkältungsviren leichter in Rachen und Nase ansiedeln. Reichliches Trinken hält die Atemwege von "innen" feucht. Meerwassersprays können vor einer trockenen Nase schützen. Aufgepasst: Ein eisgekühltes Getränk mag an heißen Tagen verlockend erscheinen, wirkt sich aber auf die Schleimhäute wie ein Kälteschock aus. Besser ist es, von Eiswürfeln abzusehen und die Erfrischung aus dem Kühlschrank vor dem Genuss kurz bei Raumtemperatur stehen zu lassen.

22.07.2019

Viele potenzielle Nutzer würden vorab gerne das Tragegefühl der Zahnschiene testen. Nun haben sie die Möglichkeit dazu. Foto: djd/beyli/Mateusz Tondel

ZAHNKORREKTUR AUF DIE DISKRETE ART

Das Tragegefühl transparenter Zahnschienen kann man nun auch vorab testen

(djd). Nicht nur bei den meisten Kindern und Jugendlichen ist eine Korrektur der Zahnstellung notwendig. Auch immer mehr Erwachsene sind mit ihren Zähnen unzufrieden und möchten diese in die gewünschte gerade Stellung bringen. Zur Korrektur von Fehlstellungen nutzen sie keine festen Zahnspangen, sondern flexible, unsichtbare Zahnschienen aus Kunststoff. Im Gegensatz zu Metallspangen sind diese herausnehmbar, nach dem Essen oder Trinken und dem anschließenden Zähneputzen kann man sie einfach wieder einsetzen. Insgesamt sollten die Zahnschienen allerdings 20 Stunden pro Tag im Mund getragen werden. Ein weiterer großer Vorteil ist die "Diskretion": Selbst Freunde wissen oftmals nicht, ob der Nutzer die transparente Schiene gerade im Mund hat oder nicht. Die meisten müssen im Wochenrhythmus ersetzt werden, zu Problemen mit der Hygiene kann es deshalb gar nicht erst kommen. Über ein schönes Resultat freuen sich die meisten Kunden schon nach vier Monaten. Bevor es losgeht, möchten viele potenzielle Nutzer die Zahnschiene allerdings gerne einmal "anfassen" und vor allem das Tragegefühl testen. Nun haben sie die Möglichkeit dazu. Zähne werden im Studio gescannt Das Start-up Beyli setzt in diesem Zusammenhang auf die Kombination aus Online-Service, erfahrenen niedergelassenen Kieferorthopäden und Zahnärzten sowie stationären Beratungszentren, sogenannten Studios. Hier können sich Nutzer individuelle Testschienen anfertigen lassen. Ein erstes Studio wurde im Frühjahr im Zentrum von Köln eröffnet, weitere folgen in diesen Monaten. Mehr Informationen gibt es unter www.beyli.de. Bei einem Termin werden die Zähne zunächst gescannt. Auf Basis des 3D-Scans erstellen die Mitarbeiter innerhalb von 30 Minuten eine individuelle Testschiene. Dieser Beratungstermin und das Testobjekt sind kostenfrei. Fällt eine Entscheidung pro Zahnschiene, wird diese nach einem Besuch beim Kieferorthopäden von renommierten Zahntechnikern in Deutschland hergestellt. Zusammenarbeit mit ausgewählten Kieferorthopäden Das neu gegründete Unternehmen arbeitet dabei ausschließlich mit ausgewählten Kieferorthopäden zusammen. Die Zahnschienen sind nach Firmenangaben im Übrigen über die Hälfte günstiger als traditionelle Metallspangen - für die Zielgruppe der Erwachsenen ist eine Metallspange aus optischen Gründen ohnehin meist keine echte Alternative.

22.07.2019

Zu jeder Rollstuhl-Rampe gehört das passende Sicherheitsgeländer. Foto: djd/Volaris/Pia Nordlander

RAMPEN STATT TREPPENSTUFEN

So behalten Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer ein Stück Freiheit

(djd). Im Alter wollen möglichst viele Menschen selbstständig bleiben und noch lange ohne fremde Hilfe in ihrer gewohnten Wohnung leben. Wenn sie im Alltag auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, kann das allerdings mitunter schwierig werden. Sind zum Beispiel die Wohnungstüren ausschließlich über Treppen erreichbar, und seien es nur zwei oder drei Stufen, haben Rollifahrer bereits ein Problem. Das lässt sich jedoch beheben. Flexible Lösung zum nachträglichen Einbau Rampen sind eine gängige Lösung, um größere Höhenunterschiede zwischen Türschwelle und Bürgersteig zu überwinden. Als fest installierte Variante haben sich Modulrampen bewährt. Diese haben den Vorteil, dass sie auch nachträglich in Bestandshäuser eingebaut werden können und die Aufbaumöglichkeiten sehr flexibel sind. Ein jederzeit erweiterbares Modulsystem besteht aus einzelnen, vorgefertigten Teilen, die vor Ort zusammengebaut werden. Das sind beispielsweise neben den ursprünglichen Rampenstücken auch Sicherheitsgeländer, Stellfüße, Plattformen und Winkelstücke, sodass die gesamte Rampe auch als Kurve genutzt werden kann. Was zu beachten ist Wichtig ist, dass alle Rampenteile eine rutsch- und wetterfeste Oberfläche besitzen. So haben Nässe, Laub oder Eis keine Chance, den Weg zum Schlitterparcours werden zu lassen. Rostfreies Aluminium etwa ist ein gut geeignetes Baumaterial. Die fertige Rampe sollte zudem eine hohe Tragfähigkeit besitzen, denn mit einem Rollstuhlfahrer in seinem Gefährt, einer Person zum Schieben und einer weiteren Begleitperson kommen schnell mehrere hundert Kilogramm zusammen, die auf den Aufbau drücken. Unter www.modulrampe.de finden Interessierte weitere Informationen und gesetzliche Vorgaben zum Rampenbau. Finanzieller Zuschuss möglich Modulrampen können gegebenenfalls über öffentliche Banken, Versicherungen oder Ämter (teil-)finanziert werden. Pflegebedürftige Menschen können zum Beispiel bis zu 4.000 Euro Zuschuss bei ihrer Pflegekasse beantragen, da eine Modulrampe als "Maßnahme zur Verbesserung des individuellen Wohnfelds" gilt. Ob oder inwieweit dem Antrag stattgegeben wird, liegt im Ermessen der Pflegekasse. Eine Nachfrage lohnt sich.

22.07.2019

Baldriane haben sich über die vergangenen Jahrhunderte als Heilpflanze etabliert. Gerade Beruhigungsdragees setzen auf deren Kräfte. Foto: djd/Abtei Baldrian Forte/Ruckszio - stock.adobe.com

NATÜRLICH ENTSPANNT DURCH DEN TAG UND DIE NACHT

Pflanzliche Mittel wirken gegen nervöse Unruhe und Schlafstörungen

(djd). Situationen, in denen man sich gereizt und angespannt fühlt, gibt es viele - und alle kennen sie. Egal, ob es an zu vielen privaten Verpflichtungen, bevorstehenden unangenehmen Ereignissen, beruflichem Stress oder einfach den vielen kleinen Dingen des Alltags liegt - die Folgen sind die gleichen: Wer seelischen Belastungen ausgesetzt ist, fühlt sich oftmals unausgeglichen, antriebslos und findet schwerer in den Schlaf. Wenn es nicht gelingt, zur Ruhe zu kommen, können Betroffene auf die Kraft der Pflanzen setzen. Bei Stress die natürliche Kraft der Pflanzen nutzen Baldrian etwa gehört zur Familie der Geißblattgewächse. Bereits im Mittelalter wussten die Menschen seine beruhigende Wirkung zu schätzen. Über Jahrhunderte hinweg hat sich Baldrian als Heilpflanze etabliert, die außerdem für ihre gute Verträglichkeit bekannt ist. Pflanzliche Arzneimittel mit Baldrianwurzelextrakt wie Abtei Baldrian Forte Beruhigungsdragees beruhigen die Nerven und wirken entspannend bei nervöser Anspannung und Überlastung im Alltag. Zusätzlich helfen sie am Abend oder in der Nacht, wenn das Einschlafen trotz Erschöpfung nicht gelingen will. Unruhefaktoren einfach beheben Einige Faktoren, die für innere Unruhe und Anspannung sorgen, lassen sich auch mit kleinen Mitteln leicht aus der Welt schaffen: Smartphones etwa zählen zu den größten Wachmachern. Deshalb Handy und Tablet mindestens eine Stunde vorm Schlafengehen weglegen. Zudem sollte öfters hinterfragt werden: Muss diese Aufgabe wirklich heute noch erledigt werden? Was würde mir stattdessen guttun? Gegen Überreizung kann zudem ein persönliches Entspannungsritual helfen - ob eine Tasse Tee oder eine Stunde fürs Hobby. Bewegung hilft, Stresshormone abzubauen, und sorgt für Ausgleich. Abends empfiehlt sich beispielsweise ein gemütlicher Spaziergang, um vom Tag abzuschalten. Auch die Ernährung kann eine gute Schlafqualität unterstützen: So sollte man am Abend nur wenig oder gar keinen Alkohol trinken und zudem auf späte schwere Mahlzeiten verzichten.

22.07.2019

Bauchgrummeln, Schmerzen, Durchfall - solche Beschwerden können die Urlaubsfreude schnell trüben. Foto: djd/Bencard Allergie, Visivasnc, istockphoto.com

REISEDURCHFALL, NEIN DANKE!

Im Urlaub möchte man am Strand sitzen und nicht auf der Toilette

(djd). Der Sommer ist da und für viele beginnt der lang ersehnte Urlaub. Doch statt entspannt am Strand zu liegen oder eine fremde Stadt zu besichtigen, müssen manche Urlauber die schönste Zeit des Jahres auf der Toilette verbringen. Diagnose: Reisedurchfall - die Urlaubskrankheit Nummer eins. Gründe für die Verdauungsprobleme gibt es mehrere. Manche reagieren auf den Stress durch die Reisevorbereitungen, andere auf das Klima oder das exotische Essen. Fremdartige Keime sind oft die Ursache Die Beschwerden beginnen häufig einige Tage nach der Ankunft und dauern meist zwei bis vier Tage. Oft sind Nahrung oder Trinkwasser mit fremdartigen Keimen besetzt, deren Gifte den Darm belasten. Meist sind es E.Coli-Bakterien, die Reisedurchfall auslösen. Doch es gibt Möglichkeiten, vorzubeugen. Sinnvoll kann etwa die rechtzeitige Einnahme von Probiotika sein. Das sind lebende Milchsäurebakterien, die den Darm vor dem Eindringen von Krankheitserregern schützen können. Je besser der Darm mit diesen Lebendbakterien besiedelt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper mit unbekannten Bakterien zurechtkommt und nicht mit Verdauungsbeschwerden reagiert. Vor allem Bifido- und Laktobakterien können für den Schutz gegen Reisedurchfall hilfreich sein. Das Probiotikum SynGut enthält vier spezielle Bifido- und Laktobakterienstämme sowie den Ballaststoff Inulin, ein sogenanntes Prebiotikum, das den Milchsäurekulturen als Nahrung dient. Unter www.reisedurchfall-vorbeugen.de gibt es mehr Informationen. Die Darmflora rechtzeitig stärken Vor einer Reise sollte also nicht nur an das Flugticket, den Ausweis oder den Sonnenschutz gedacht werden, sondern auch an die Darmflora. Um sie gut auf den Urlaub vorzubereiten, wird empfohlen, mindestens zwei Wochen vor Reiseantritt mit der Einnahme der Milchsäurekulturen zu starten und sie während der ganzen Reise fortzusetzen. Da die Umstellung vom Urlaub auf den Arbeitsalltag oft ebenfalls belastend für den Darm ist, kann es von Vorteil sein, die Darmflora auch in den ersten Tagen zu Hause noch weiter zu unterstützen.

22.07.2019

Das konsequente Tragen von Kompressionsstrümpfen ist eine der wichtigsten Säulen in der Behandlung eines Lymphödems. Foto: djd/Ofa Bamberg

LYMPHÖDEM BEHANDELN

7 PATIENTENTIPPS FÜR MEHR WOHLBEFINDEN

(djd). Ein Lymphödem kann angeboren sein oder sich schleichend entwickeln. Dabei handelt es sich um sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, die nicht abtransportiert werden können. Sie äußern sich je nach Schweregrad durch verschiedene Anzeichen - zum Beispiel einseitige, oft sehr schmerzhafte Schwellungen der Extremitäten sowie eine gespannte Haut, die sich leicht verfärbt und anfällig ist für Entzündungen. Man muss das Lymphödem behandeln, da sich der Zustand sonst rapide verschlechtert. Wie Patienten ihr Wohlbefinden durch verantwortungsvolles Selbstmanagement verbessern können, verraten diese Tipps: 1. Gehen Sie zum Spezialisten Hier kommen Lymphologen, Phlebologen sowie Fachärzte für Gefäßchirurgie und Angiologie infrage. Sie können feststellen, ob es sich um ein primäres oder sekundäres Lymphödem handelt und kennen den genauen Unterschied zum Lipödem [https://www.ofa.de/de-de/lipoedem-oder-lymphoedem/]. Der Experte leitet dann die Behandlung ein. Bewährt hat sich die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE), in deren Rahmen eine sogenannte manuelle Lymphdrainage (ML) verordnet werden kann - sie steht allen Patienten mit der Diagnose Lymphödem Stadium II zu. 2. Aufgepasst bei der Behandlung Die ML ist wichtig, um das Lymphödem zu behandeln, da hier mit gezielten Handgriffen der Abtransport der Gewebsflüssigkeit gefördert wird. Doch geben Sie acht bei einigen anderen ärztlichen oder therapeutischen Maßnahmen: Knetende Massagen, Blutabnahmen, Injektionen oder Akupunktur dürfen nicht an betroffenen Körperstellen stattfinden. Auch Blutdruckmessungen oder gar Schnitte bei operativen Eingriffen sollte man an diesen Partien nicht vornehmen, damit keine Lymphgefäße verletzt werden. 3. Konsequent bei der Kompression Wollen Sie Ihr Lymphöden behandeln, ist Kompression das Mittel der Wahl: Der medizinische Druck der Kompressionsverbände und -strümpfe unterstützt den durch die ML angeregten Prozess des Lymphabtransports. Bei Ödemen kommen ausschließlich flachgestrickte Kompressionsstrümpfe wie Lastofa Forte von Ofa Bamberg zum Einsatz. Tragen Sie diese konsequent jeden Tag. 4. Vermeiden Sie Verletzungen Ödempatienten sind anfällig für Infektionen und Entzündungen - und sollten sich daher vor Schnitt- und Schürfwunden sowie Verbrennungen schützen. Tragen Sie bei der Garten- oder Hausarbeit sowie bei bestimmten beruflichen Tätigkeiten Handschuhe und erledigen alles in Ruhe und mit viel Bedacht. Seien Sie vorsichtig beim Herumtoben mit Kindern oder Haustieren. 5. Machen Sie den richtigen Sport Gemäßigte und fließende Bewegungsabläufe wie beim Schwimmen, Radfahren, Tai-Chi, Qi Gong, Gymnastik oder Wandern (mit Kompressionsstrümpfen) sind ideal, wenn man das Lymphödem erfolgreich behandeln will. Als ungünstig haben sich dagegen Sportarten mit starken Belastungen gezeigt - etwa Ballsportarten, Klettern oder Abfahrtsski. 6. Hitze - nein, danke! Unter Wärmeeinfluss weiten sich die Gefäße und es wird noch mehr Flüssigkeit angestaut. Halten Sie sich also bei intensiven Sonnenbädern, Saunagängen, Rotlichtbestrahlung, Fangopackungen oder heißen Bädern zurück. 7. Lymphödem mit Ruhe behandeln Stress und Anspannung belasten nicht nur die Nerven, sondern auch die Gefäße. Entspannen Sie darum gezielt, beispielsweise durch Autogenes Training, Meditation oder Progressive Muskelentspannung. Und legen Sie möglichst oft für ein kleines Päuschen die Beine hoch und relaxen - das fördert auch den Abtransport der Lymphflüssigkeit.

05.07.2019

Eine wichtige Funktion der Online-Programme und Apps ist es, Menschen mit Depression frühzeitig Hilfestellungen zu geben und aus negativen Denkmustern zu lösen. Foto: djd/IKK classic/Getty

DIGITAL GEGEN DEPRESSIONEN

Apps und Online-Programme als qualifizierte Helfer für Betroffene

(djd). Jahr für Jahr steigt in Deutschland die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychisch bedingter Beschwerden, zuletzt auf 107 Millionen, meldet das Bundesarbeitsministerium. Besonders häufig fehlen Betroffene wegen Depressionen und Angststörungen. Weil Therapeuten fehlen, müssen Patienten oft mehrere Monate auf qualifizierte Hilfe warten. Hier gehen jetzt einige Krankenkassen neue Wege und ermöglichen ihren Versicherten früh fachkundige Begleitung durch Online-Programme und Apps. Patienten nicht alleine lassen "Bei psychischen Erkrankungen ist es unverzichtbar, die Betroffenen schnell zu unterstützen", erklärt Maren Soehring von der IKK classic. "Depressionen und Angststörungen sind ein Bereich, in dem telemedizinische Angebote bereits erprobt und nachweislich wirksam sind." Patienten mit Ängsten, Depressionen oder Burnout können seit Kurzem über die Krankenkasse das Online-Therapieprogramm "Valecura" nutzen (www.valecura.de). Ihnen stehen persönliche Ansprechpartner zur Seite - versierte Psychotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeiter. Hilfe rund um die Uhr gibt es für Menschen mit einer Depression außerdem über die App "deprexis24", die von einem Team aus Ärzten, Psychotherapeuten und Patienten entwickelt wurde. "Auf diese Weise bekommen Betroffene die medizinisch notwendige Frühtherapie ohne nennenswerte Wartezeiten", so Soehring. "Die Wirksamkeit wurde in zahlreichen klinischen Studien erwiesen." Konkrete Hilfe im Alltag Ein wesentlicher Aspekt der Therapie bei Depressionen ist es, Patienten von negativen Denkmustern und Verhaltensweisen zu lösen. Hier setzt die App an, bei deren Entwicklung aktuelle Erkenntnisse aus der kognitiven Verhaltenstherapie und weiterer erprobter Therapieverfahren mit einflossen. Anhand von virtuellen Dialogen lernt das Programm den Patienten zunächst kennen und passt sich im Gesprächsverlauf seinen Bedürfnissen an. Es hilft dabei, den Tagesablauf wieder zu strukturieren und bietet Übungen zu Achtsamkeit und lösungsorientiertem Denken. Darüber hinaus gibt es Hörspiele, Illustrationen und motivierende Textnachrichten. Alle Einheiten kann der Nutzer im eigenen Tempo absolvieren, wiederholen sowie anhand von Arbeitsblättern und wissenschaftlichen Fragebögen die eigene Stimmungslage überprüfen und protokollieren. "Der Patient kann aktiv werden und in Eigenregie und jederzeit die Hilfen in Anspruch nehmen, die er braucht", sagt Maren Soehring. Ähnlich aufgebaut ist die App "velibra", die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Angststörungen zugeschnitten ist. Soehring: "Beide Apps haben sich sowohl therapievorbereitend als auch -begleitend bewährt."

05.07.2019

Mindestens einmal jährlich sollten die Medikamente in der Hausapotheke einer gründlichen Inspektion unterzogen werden. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/ImageSource

CHECK-UP FÜR DIE HAUSAPOTHEKE

Alte Medikamente entfernen und Notwendiges ergänzen

(djd). Erkältet, verletzt, den Magen verdorben: Eine gut sortierte Hausapotheke ist häufig der Retter in der Not. Sammeln sich mit der Zeit jedoch immer mehr angebrochene Tuben und Pillenpackungen an, kann der Inhalt des Medikamentenschränkchens zum gesundheitlichen Risikofaktor werden. Selten gebrauchte Mittel, die übereinander geschichtet in einer Schublade ihr Dasein fristen, haben häufig ihr Verfallsdatum überschritten und dürfen nicht mehr eingenommen werden. Mindestens einmal jährlich sollte man die Hausapotheke daher überprüfen, unbrauchbar Gewordenes entfernen und Fehlendes ergänzen. Obwohl Medikamente kein Sondermüll sind und in die Restmülltonne geworfen werden dürfen, ist es sicherer, sie in der Apotheke oder in einem Recyclinghof abzugeben, denn so können keine Kinder daran gelangen. Verletzt - alles griffbereit? Vor allem für die Erste-Hilfe-Ausrüstung im Arzneischrank ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Denn selbst bei kleineren Verletzungen bleibt keine Zeit, nach den richtigen Verbandsmaterialien und Mitteln zur Wundversorgung zu suchen, geschweige denn Fehlendes zu ersetzen. Neben Pflastern, Mullbinden, Verbandpäckchen, sterilen Kompressen, Einweghandschuhen, einem Dreieckstuch und einer Verbandsschere gehört immer auch ein wirksames rezeptfreies Desinfektionsmittel wie Betaisodona in die Hausapotheke. Denn eine komplikationslose Wundheilung erfolgt zuverlässig meist nur nach richtiger Desinfektion. So bietet der enthaltene Wirkstoff Povidon-Iod ein breites Wirkspektrum gegen Erreger von Wundinfektionen wie Bakterien, Viren, Pilze oder bestimmte Einzeller. Die Anwendung ist schmerzfrei und lässt die mikrobielle Belastung in offenen Wunden deutlich absinken. Praktisch: Ein verblassender Farbindikator zeigt an, ob der Wirkstoff verbraucht ist, dann sollte nachbehandelt werden. Arzneien richtig aufbewahren Zwar bewahren viele Menschen ihre Medikamente im Badezimmer auf, doch davon raten Apotheker ab. Grund sei die hohe Luftfeuchtigkeit, die Tabletten, Salben und Pulvern zusetzt. Geeigneter seien trockene und kühle Orte wie etwa ein abschließbarer Schrank im Wohn- oder Schlafzimmer. Grundsätzlich sollten auch bereits angebrochene Medikamente immer in ihrer Originalverpackung einschließlich Beipackzettel aufbewahrt werden. Ist dieser nicht mehr auffindbar, kann das Fachpersonal in der Apotheke weiterhelfen.

05.07.2019

Der ganzheitliche Ansatz des Ayurveda spiegelt sich in jeder Behandlung wieder; so auch beim Stirnguss (Shirodhara), der harmonisierend und revitalisierend auf den gesamten Organismus wirkt. Foto: djd/Ruehe Healthcare GmbH/shutterstock - karelnoppe

AYURVEDA FÜR DIE HAUT

Wie die indische Heilkunst bei Schuppenflechte und Co. helfen kann

(djd). Noch vor wenigen Jahren galt Ayurveda in westlichen Ländern vor allem als exotisches Wellnesskonzept. Doch zunehmend rückt der medizinische Aspekt der ganzheitlichen Heilkunde in den Vordergrund. So sehr, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ayurveda als medizinische Wissenschaft anerkannt hat und beispielsweise das Immanuel-Krankenhaus in Berlin, akademisches Lehrkrankenhaus der Charité, mittlerweile eine eigene Ayurveda-Ambulanz unterhält. Denn das jahrtausendealte Wissen zeigt insbesondere bei der Behandlung chronischer Beschwerden beachtliche Erfolge - so auch bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis. Die Selbstheilung fördern Ayurveda nimmt den ganzen Menschen in den Blick und berücksichtigt auch, welche äußeren Einflüsse Erkrankungen begünstigen können. Viele Betroffene reagieren besonders in Stresssituationen mit Entzündungsschüben, andere merken, dass bestimmte Genussmittel oder Wetterwechsel ihre Erkrankung triggern. Doch so verschieden die Auslöser auch sind, sie haben eines gemein: Die Selbstregulation des Körpers ist aus dem Takt geraten. "Der Ansatz des Ayurveda ist es daher, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern die Haut wieder in Balance zu bringen, damit ihre natürlichen Schutz- und Regenerationsmechanismen wieder funktionieren", erklärt Andre Nanda, Experte für ayurvedische Spezialpflege bei Ruehe Healthcare in Potsdam. Rezepturen für stark strapazierte Haut enthalten deshalb neben pflegenden und beruhigenden Nährstoffen auch Heilpflanzen, die ausgleichend auf die Zellaktivität wirken und damit neuen Entzündungen vorbeugen können. Hautpflegeprodukte, die nach der indischen Ayurveda-Lehre zusammengestellt werden, sind mittlerweile auch in deutschen Apotheken erhältlich, etwa die ayurvedische Repaircreme von Sorion. Erkennen, was "unter die Haut" geht Zu einer umfassenden ayurvedischen Behandlung gehört auch, dass der Lebensstil des Patienten genau betrachtet wird. Von der Körperhygiene über bestimmte Essgewohnheiten bis hin zum Umgang mit Stress. Gerade der letzte Punkt spielt bei Hautproblemen eine große Rolle. Viele Schuppenflechte-Patienten berichten, dass ihre Beschwerden bei psychischer Anspannung deutlich schlimmer werden. Hier ist die Haut buchstäblich der Spiegel der Seele. Ein Haut-Tagebuch kann dabei helfen, seinen individuellen Auslösern leichter auf die Spur zu kommen und gezielt gegenzusteuern. Das A und O bleibt jedoch die richtige Hautpflege, nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern auch in beschwerdefreien Zeiten als Vorbeugung. Weitere Infos, darunter auch ayurvedische Rezepte zum Selbermachen, finden Interessierte zum Beispiel unter www.ruehe-healthcare.de/Aktuelles.

05.07.2019

Gemeinsam pflanzen und jäten macht Freude, kann jedoch auch kleinere oder größere Hautverletzungen verursachen. Foto: djd/www.ichthyol.de/iStock/ArtMarie

HAUTENTZÜNDUNGEN BEIM GÄRTNERN RICHTIG VERARZTEN

Das Werkeln in der grünen Oase kann auch Gefahren mit sich bringen

(djd). Gärtnern liegt im Trend: Ob in der Schrebergartenparzelle, beim "Urban Gardening" oder im heimischen Garten - immer mehr Menschen finden Entspannung beim Jäten, Mähen, Schneiden und Säen. Viele Hobbygärtner widmen sich der Arbeit mit vollem Körpereinsatz in Büschen, Sträuchern und Rosenbeeten, was kleinere Verletzungen verursachen kann. Welche Gefahren dies birgt, wird vielfach unterschätzt. Denn vermeintlich harmlose Schnitte an scharfen Kanten, kleine Risse durch Dornen oder eingedrungene Splitter können schnell zu einer Entzündung führen und damit zu einem echten Problem werden. Kleine Wunden öffnen Keimen Tür und Tor In der Erde, an Gehölzen und im Kompost lauern Bakterien, darunter Staphylokokken, die durch die Wunde in den Körper gelangen und dort Infektionen auslösen können. Der hauteigene Säureschutzmantel und das Immunsystem geben zwar ihr Bestes, um Keime zu bekämpfen, aber jeder Organismus reagiert individuell. Besonders wichtig ist es, die Stelle mit dem eingedrungenen Fremdkörper sofort und richtig zu verarzten. So geht’s: Wenn sich ein Splitter, Dorn oder Stachel in der Haut befindet, sollte dieser mit einer Pinzette entfernt werden. Bleibt der Fremdkörper aber länger unbemerkt oder wandert beim Arbeiten tiefer in die Haut, können die mit ihm eingedrungenen Bakterien eine schmerzhafte Entzündung auslösen und sogar zu einer Eiteransammlung unter der Haut, einem sogenannten Abszess, führen. Dann heißt es: dick auftragen! Zum Beispiel die schwarze Zugsalbe Ichtholan 20% messerrückendick verstreichen und dann mit einer Kompresse, Mullbinde oder einem Pflaster großflächig abdecken. Je tiefer Splitter oder Entzündung sitzen, desto höher ist die empfohlene Wirkstoffkonzentration: Es gibt Salben mit 10, 20 oder 50 Prozent. Entzündungen aus der Haut ziehen Die Salbe mit dem Wirkstoff Ichthyol kann die Durchblutung fördern und die Haut etwas aufweichen: Diese "Zugwirkung" trägt dazu bei, den Fremdkörper oder den Eiter nach oben zu ziehen, Dornen und kleine Splitter können aus der aufgeweichten Haut leichter entfernt werden. Zusätzlich wirkt die Zugsalbe antibakteriell und entzündungshemmend, sodass die Beschwerden meist zügig zurückgehen. Unter www.ichthyol.de gibt es weitere Tipps zu verschiedenen Hautproblemen. Auch bei Entzündungen durch Kratzer oder Nagelbettinfektionen, die häufig Folge von Gartenarbeit sind, kann Zugsalbe eine gute SOS-Hilfe sein. Grundsätzlich gilt: Hautentzündungen beobachten! Verschlimmern sie sich, umgehend den Arzt konsultieren.

05.07.2019

Wenn Sommerhitze die Beine zusätzlich belastet, sollte möglichst kleine Pausen eingelegt und die Füße hochgelegt werden. Foto: djd/Ofa Bamberg/Getty

DOPPELSTRESS FÜR DIE VENEN

Wenn Sommerhitze und berufliche Anforderungen die Beine stark belasten

(djd). Manche Jobs bringen besondere Belastungen für das venöse System mit sich. Gefährdet sind hier vor allem diejenigen, die viel stehen, wie Bäcker und Konditoren, Friseure, Verkäufer, Kellner oder Menschen in Heil- und Pflegeberufen. Aber auch alle, die lange am Schreibtisch sitzen oder in hockender, kniender Position ausharren müssen, haben ein erhöhtes Risiko für Venenleiden. Dazu zählen etwa Büroarbeiter, viele Handwerker oder Berufsfahrer. Bewegungsmangel und abgeknickte Körperhaltungen behindern hier den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Die Venen-Muskelpumpe wird nicht genug aktiviert Verschärft wird das Problem durch sommerliche Hitze. Denn die Gefäße erweitern sich durch die Wärme. Die Elastizität sinkt und damit auch die Blutzirkulation. Flüssigkeit kann ins Gewebe austreten. Die Folgen sind dann häufig schwere Beine und Schwellungen. Auf lange Sicht kann es zu Krampfadern bis hin zu Thrombosen oder einem "offenen Bein" kommen. Wer in einem der Risikoberufe arbeitet und bereits unter Besenreisern oder aufkommenden Beschwerden leidet, sollte daher unbedingt rechtzeitig und aktiv gegensteuern. So lässt sich mit medizinischen Kompressionsstrümpfen wie "Lastofa" von Ofa Bamberg das Venensystem effektiv unterstützen. Sie üben von außen einen genau definierten Druck aus und verengen dadurch den Venendurchmesser, sodass die Venenklappen in den Gefäßen wieder schließen und das Blut schneller und besser zurückfließen kann. Kalte Güsse morgens und abends - und am besten auch zwischendurch - sorgen dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen. Reichliches Trinken ist bei Hitze ebenfalls wichtig, um das Blut flüssig zu halten. Übungen für Steh- und Sitzberufe Weiterhin sollte jeder Betroffene gezielt etwas für die Venenfitness tun. In Stehberufen wird geraten, möglichst bequeme, flache Schuhe zu tragen, immer wieder von den Fersen auf die Zehenspitzen zu rollen und zwischendurch kleine Pausen zu machen, um die Füße hochzulegen. Letzteres sollten auch Dauersitzer tun, und außerdem möglichst öfter mal aufstehen und umhergehen - dabei die Knie so weit wie möglich hochziehen (Storchengang). Unter dem Schreibtisch kann man ebenfalls regelmäßig die Füße kreisen lassen und die Zehen krümmen und strecken. Unter www.ofa.de gibt es weitere Übungstipps. Als Ausgleich zu beruflichen Belastungen sind Sportarten wie Schwimmen, Radfahren und Walken gut geeignet.

05.07.2019

Der Hallux valgus - auch Schiefzehe genannt - gehört zu den häufigsten Fehlstellungen der Füße. Foto: djd/taping-socks.de - compressana.de

LEICHTFÜSSIG DURCH DEN SOMMER

Auch in Sandalen oder Flipflops lässt sich Gehbeschwerden entgegenwirken

(djd). Frisbee spielen im Park, Spaziergänge am Strand oder unbeschwertes Tanzen auf der Gartenparty - für viele Sommeraktivitäten sind fitte Füße eine wichtige Voraussetzung. Genau daran hapert es aber häufig. Denn jeder zweite Deutsche hat Expertenschätzungen zufolge Fußbeschwerden. Fehlstellungen wie Hallux valgus und Hammer- oder Krallenzehen sind hierfür die häufigste Ursache. Neuartige Tapes gegen Fehlstellungen Doch was tun, wenn das Gehen zunehmend Schmerzen bereitet? Erleichterung können physiotherapeutische Maßnahmen bringen, die allerdings meist viel Zeit in Anspruch nehmen. Auch orthopädische Einlagen sind eine Möglichkeit, doch sie passen gerade im Sommer oft nicht in die gewünschten luftigen Schuhe hinein. Selbst Kinesiotapes, die sich vielfach wirkungsvoll einsetzen lassen, haben einen Nachteil: Die elastischen Klebeverbände müssen alle paar Tage gewechselt werden, was häufig zu Hautreizungen führt. Einfache Abhilfe können hier Tapes oder Taping Loops schaffen. Sie funktionieren nach dem biomechanischen Prinzip der Kinesiotapes, sind aber verblüffend einfach zu handhaben. Die dehnbaren Bänder in Schlaufenform bestehen auf einer Seite aus hautfreundlichem, anschmiegsamem Material. Dank ihrer Elastizität ziehen sie fehlgestellte Zehen sanft wieder in die richtige Position. Damit sorgen sie nicht nur für ein ästhetisches Aussehen des Fußes, sondern lindern vor allem die quälenden Beschwerden. Die Loops aus dem Orthopädiefachhandel oder der Apotheke können nach Einweisung durch kompetentes Fachpersonal unkompliziert selbst angelegt werden. Unter www.taping-socks.de oder www.compressana.de sowie unter YouTube finden sich hierzu Tipps und Anleitungen. Anwendung in jedem Schuh möglich Das Beste dabei: Für die Anwendung der Schlaufen kommt so gut wie jeder Schuh infrage, da sie nicht auftragen. Dem Tragen von beliebten Sommerschuhen wie Flip-Flops, Sandalen, leichten Sneakers, Ballerinas, Slippern oder Espadrilles steht nichts im Wege. Und das ist wichtig, denn Tragezeit ist Therapiezeit. Und da die Loops in verschiedenen Stoffen von dezent bis bunt erhältlich sind, kann man sogar ein modisches Statement setzen.

30.05.2019

Familienspaß bei Outdoor-Aktivitäten im Sommer: Kommt es hierbei einmal zu kleinen Wunden oder Verletzungen, kann Hilfe aus der Natur die Selbstheilungskräfte anregen. Foto: djd/Weleda/ARochau - stock.adobe.com

DIE FAMILIE GUT SCHÜTZEN

Von Wundversorgung bis Insektenstich - so bleibt Sommerhaut gesund

(djd). Das Sommerhalbjahr hält viele Vergnügungen bereit: Spielplatzbesuch, Rad- und Wandertouren, Städtetrips, Strandurlaub und vieles mehr locken uns hinaus ins Freie. Besonders im Kreis der Familie oder von guten Freunden sorgen Unternehmungen an der frischen Luft nicht nur für Spaß, sondern auch für Erholung vom Alltagsstress, wie aktuelle Studien bestätigen. Doch so schön all diese Aktivitäten sind - es kann dabei leicht einmal zu Blessuren kommen. Schürfwunden beim Spielen und Toben Gerade die Haut ist im Sommer vielen Belastungen ausgesetzt und kleine Verletzungen gehören hier zum Alltag. So steht für die meisten Eltern die Erstversorgung von Schürfwunden an Ellenbogen und Knien auf der Tagesordnung, wenn die lieben Kleinen etwa beim Herumtoben auf dem Spielplatz, im Park oder Freibad hingefallen sind. Aber auch Schnitt- und Platzwunden, quälende Insektenstiche oder Sonnenbrände sind für die Haut eine große Herausforderung. Das gilt nicht nur für die Jungen, sondern mindestens ebenso für die Älteren. Denn mit steigendem Alter benötigt die Haut deutlich mehr Zeit zur Heilung und Zellerneuerung. Und bekommt die schützende Hautbarriere eine Lücke, können sich Krankheiten und Infektionen leichter ausbreiten. Umso wichtiger ist es, die Haut gut zu schützen und die Selbstheilungskräfte anzuregen. Hilfe gibt es dabei aus der Natur. So belegt eine wissenschaftliche Untersuchung, dass Calendula dem Organismus in den verschiedenen Phasen der Wundheilung hilft und die Regeneration der Haut fördert. Ein Extrakt ist zum Beispiel in der Calendula-Wundsalbe von Weleda enthalten. Oft kommt es allerdings gerade bei körperlichen Aktivitäten auch zu stumpfen Verletzungen wie Prellungen oder Zerrungen. Dann kann Arnika-Gelee von Weleda schmerzlindernd, abschwellend und kühlend wirken. Den nötigen UV-Schutz ermitteln Besondere Vorsicht ist zudem in puncto UV-Schutz geboten. Der UV-Index (UVI), der die höchste sonnenbrandgefährliche Strahlenstärke des Tages angibt, liefert wertvolle Hinweise, welche Schutzmaßnahmen wichtig sind, um die Haut optimal vor Sonnenschäden zu bewahren. Weil die Haut von Kindern sehr empfindlich ist, muss sie besonders geschützt werden, vor allem am Wasser. Als Faustregel gilt hier: UVI mal 5. Das heißt, bei einem UV-Index von 10 braucht die Kinderhaut einen Lichtschutzfaktor von 50. Weitere Tipps dazu gibt es unter www.weleda.de/sonnenpflege. Eine aktuelle Vorhersage etwa fürs Urlaubsgebiet kann man täglich unter www.uv-index.de abrufen.

29.05.2019

Zum Einschlafen leise Musik hören - das entspannt und stimmt positiv. djd/Neurexan/Getty

WIE SCHLAFMYTHEN DIE NACHTRUHE STÖREN

Die wahren Gründe für das Wachliegen erkennen und bewusst entspannen

(djd). Bei Vollmond liegen viele Menschen die halbe Nacht wach und berichten über Schlafstörungen. Forscher des Max-Planck-Instituts in München wollten diesem Phänomen auf den Grund gehen und werteten Datensätze über den Schlaf zahlreicher Probanden aus. Das Fazit: Im Gegensatz zu früheren Ergebnissen aus anderen Studien konnte kein Zusammenhang zwischen dem menschlichen Schlaf und den Mondphasen festgestellt werden. Allein die Angst, es könnte so sein, hält einige Personen also offenbar wach. Auch die Sorge, Elektrosmog störe den Schlaf, konnte in einer Studie nicht bestätigt werden. Auffällig war jedoch: Eine schlechtere Schlafqualität wiesen diejenigen auf, die sich im Vorfeld Sorgen darüber machten. Entspannen statt Grübeln Dass der Schlaf vor Mitternacht am gesündesten sei, ist ebenfalls ein Schlafmythos. So spielt die Bettgehzeit Schlafexperten zufolge für den erholsamen Schlummer keine Rolle. Vielmehr findet in den ersten zwei bis vier Stunden nach dem Einschlafen der wichtige Tiefschlaf statt. Verläuft dieser ungestört, kann sich der Körper regenerieren. Weit verbreitet ist auch der Irrglaube, immer acht Stunden schlafen zu müssen, um gesund zu leben. Schlafstörungen und Folgen für das Wohlbefinden treten häufig dann auf, wenn das Grübeln die nötige Entspannung fernhält. Hier kann beispielsweise ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan mit der Wirkstoffkombination Passionsblume, Hafer, Kaffee in homöopathischer Dosierung und mit Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel schon tagsüber für mehr innere Ruhe sorgen und so auch den erholsamen Schlaf fördern. Schlafräuber Schlummertrunk Mit Vorsicht zu genießen ist der viel gerühmte Schlummertrunk am Abend. Zwar vermag Alkohol zunächst das Einschlafen zu unterstützen - wenig später belastet er jedoch den Organismus und führt zu Durchschlafstörungen. Auch ein voller Magen stört die Nachtruhe. Welche Lebensmittel den Schlaf fördern, kann man unter www.entspannung-und-beruhigung.de nachlesen. Wer meint, sich durch geistige oder körperliche Höchstleistung müde powern zu können und dann zu schlafen wie ein Baby, irrt ebenfalls. Denn wenn der Kreislauf auf Hochtouren läuft, ist man für Stunden fit und wach. Besser ist es, den hektischen Alltag mit einer ruhigen Tätigkeit oder einem täglichen Ritual ausklingen zu lassen - mit einem Abendspaziergang, einer Tasse Tee, in der Badewanne oder bei leiser Musik, und dann ab in die Federn.

29.05.2019

Um Erkrankungen des geliebten Vierbeiners zu vermeiden, gilt es, die Gefahr eines Zeckenbisses zu minimieren. Foto: djd/www.formel-z.info

DIE SCHÖNSTE ZEIT DES JAHRES GENIESSEN

"Gesund und fit durch den Sommer"

(djd). Der Frühling 2019 brachte nicht die warmen Temperaturen des Vorjahres, dafür aber vielerorts die lang ersehnten Niederschläge. Nun freuen sich die Deutschen auf die Sommermonate, die hoffentlich schönste Zeit des Jahres. Wir haben drei Tipps fürs Wohlbefinden der Menschen - und einen Tipp für das Wohlbefinden ihrer vierbeinigen Lieblinge. Hautirritationen vorbeugen: Gut geschützt im Grünen Wer bei der Gartenarbeit mit Pflanzen in Kontakt kommt, hat häufig mit Hautirritationen zu kämpfen. Furocumarine heißen die Inhaltsstoffe vieler Pflanzen, die eine phototoxische Wirkung haben. Sie erhöhen die Empfindlichkeit der Haut gegenüber dem Sonnenlicht, sodass es zu Verbrennungen, zur sogenannten Phyto-Photodermatitis kommen kann. Deshalb ist es ratsam, etwa das "Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel" griffbereit zu haben. Großzügig aufgetragen unterstützt die darin enthaltene Calendula officinalis die Hautregeneration, Urtica urens kann Hautreizungen beruhigen. Zudem wird Ledum palustre bei Hautirritationen eingesetzt, die Kühlung verlangen. Extrakte von Apis mellifica haben sich bei Rötungen und Hautreizungen mit Berührungsempfindlichkeit als wohltuend erwiesen. Mehr Tipps gibt es unter www.coolakut.de. Kompressionsstrümpfe: Den Venen auf die Sprünge helfen Die Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe. Der Arzt kann sie bei medizinischer Notwendigkeit grundsätzlich zweimal im Jahr verordnen. Die Auswahl des Strumpfmaterials richtet sich nach dem Körpergewicht, der Neigung zu venös bedingten Schwellungen, der Beschaffenheit des Bindegewebes sowie der Schwere des Venenleidens. Je stärker die Ausprägung eines oder mehrerer Kriterien, desto kräftiger sollte das Strumpfmaterial sein. Wer regelmäßig medizinische Kompressionsstrümpfe trägt, fördert die Venenfunktion, entlastet die Beine und lindert die Beschwerden, die Beine fühlen sich wieder leichter und entspannter an. Kompressionsstrümpfe von mediven etwa gibt es in eleganten, robusten und sportlichen Varianten, in vielen Farben und individuellen Hauttönen. Mehr Infos stehen unter www.medi.biz/venenfunktion. Hautpflegetipps: Entspannt die Sonne genießen Im Frühjahr 2019 zeigte sich die Sonne nur selten. Wenn sie dann im Sommer endlich öfter vom Himmel strahlt, trifft sie auf eine Haut, die sich nach den Strapazen durch Heizungsluft und Kälte an vielen Stellen verändert hat. Sie wirkt trocken, schuppig, die Stellen jucken oft und können sich entzünden. Einen Frischekick erhält die Haut durch Wechselduschen, denn so wird die Durchblutung angekurbelt. Nach dem Duschen wünscht sie sich eine Extraportion Pflege. Vor allem reifere Haut ist empfindlich, kann sich nicht mehr so schnell regenerieren und speichert weniger Feuchtigkeit. Zudem bildet sie weniger Fette (Lipide). Gestärkt werden kann die geschwächte Hautbarriere durch eine tägliche reichhaltige Basispflege wie etwa Optiderm. Sie enthält feuchtigkeitsbindendes Urea - der Juckreiz lässt nach und Entzündungen verringern sich. Mehr Infos dazu gibt es unter www.optiderm.de. Zeckenfrei durch den Sommer Hunde bringen nach einem Ausflug mit dem Herrchen oder Frauchen in die Natur so manches Mal Zecken mit nach Hause. Besonders riskant ist in diesem Zusammenhang die Lyme-Borreliose, die durch spiralförmige Bakterien übertragen wird. Um Erkrankungen des Vierbeiners zu vermeiden, gilt es, die Gefahr eines Zeckenbisses zu minimieren. Wer als Hundebesitzer davor zurückschreckt, seinen Hund regelmäßig mit chemischen Mitteln zu behandeln, ist froh über Alternativen auf natürlicher Basis wie Formel-Z für Hunde. Das darin enthaltene Vitamin-B1 gelangt über die Blutbahn in die Haut und verändert damit das Hautmilieu des Tieres. Dabei entsteht ein nur für Zecken wahrnehmbarer, äußerst unangenehmer Geruch. Das führt dazu, dass die Parasiten flüchten. Für die Vierbeiner selbst ist der Geruch nicht wahrnehmbar.

29.05.2019

Bei Migräne ist oft nur eine Kopfhälfte betroffen, dafür ist der pochende Kopfschmerz intensiv und kann bis zu drei Tagen anhalten. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/PantherMedia/Paul Henning

MIGRÄNE-PROPHYLAXE

8 SANFTE STRATEGIEN ZUR VORBEUGUNG VON KOPFSCHMERZ UND MIGRÄNE

(djd). Von den rund 300 Kopfschmerzarten gehören Spannungskopfschmerz und Migräne zu den häufigsten. Erstere werden als dumpf und drückend empfunden und gehen oft mit Verspannungen einher. Im akuten Fall können neben klassischen Schmerzmitteln Bewegung an der frischen Luft, ein warmes Vollbad, Dehnübungen oder Kirschkernkissen hilfreich sein. Bei Migräne sieht das anders aus. Die Schmerzen treten in der Regel nur auf einer Kopfseite auf und fühlen sich pochend und pulsierend an. Sie kehren immer wieder und werden häufig begleitet von Übelkeit und Erbrechen oder auch von Sehstörungen. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird dann oft unmöglich. Im akuten Anfall benötigen Betroffene häufig spezielle Migräne-Medikamente (Triptane) und Ruhe - keine Bewegung und keine Reize. Sie müssen sich in ein abgedunkeltes Zimmer zurückziehen, möglicherweise die Stirn kühlen und auf die Wirkung der Medikamente oder auf Besserung warten. Weil die Einschränkung der Lebensqualität gravierend ist, spielt bei der Therapie die Migräne-Prophylaxe eine entscheidende Rolle. Neben medikamentösen Maßnahmen gibt es auch sanfte Methoden, mit denen sich die unangenehmen Beschwerden vorbeugen lassen. Was man gegen Kopfschmerzen und Migräne machen kann, verrät die Ärztin und Autorin Dr. med. Barbara Voll-Peters: 1. Betroffene sollten auf jeden Fall genug trinken - mindestens zwei Liter am Tag, denn zu wenig Flüssigkeit kann schnell zu Kopfschmerzen führen. 2. Stress ist ein starker Schmerzauslöser. Denn die Ausschüttung von Stresshormonen führt zu einer Erweiterung der Gefäße - auch im Gehirn. Nervenzellen können schmerzhaft reagieren. Daher ist es sinnvoll, Stress mit Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenem Training oder Meditation vorzubeugen. Idealerweise vermeidet man Stress und Überforderung ganz. 3. Da ein abfallender Zuckerspiegel Kopfschmerzen auslösen kann, kann eine bewusste, ausgewogene und regelmäßige Ernährung dazu beitragen, Beschwerden zu vermeiden. 4. Bei der Zusammenstellung einer ausgewogenen Kost ist es ratsam, auf Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Nüsse zu achten. Sie enthalten auch Mineralstoffe wie Magnesium. 5. Weil viele Kopfschmerz- und Migränepatienten einen Magnesiummangel haben, ist es sinnvoll, zusätzlich Magnesium einzunehmen. Denn ein Mangel führt zu einer Übererregbarkeit von Muskel- und Nervenfasern. Die Folge sind Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, die einen Spannungskopfschmerz auslösen können. Zudem kommt es zu einer Verengung der Gefäße im Gehirn, was zu einem Migräneanfall beitragen kann. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) empfiehlt zweimal 300 mg Magnesium pro Tag - über drei Monate - einzunehmen. Wissenschaftliche Studien mit "Magnesium-Diasporal 300" belegen, dass dadurch sowohl die Anzahl der Migräneattacken als auch die Schmerzintensität verringert werden können. 6. Betroffene sollten auf ein hochwertiges Präparat aus der Apotheke zurückzugreifen. Bewährt hat sich etwa Magnesiumcitrat, das als natürlicher Baustein im Körper vorkommt und daher besonders gut verträglich ist. Unter [ www.diasporal.de ] sind Tipps zur richtigen Einnahme zu finden. 7. Regelmäßiger Ausdauersport kann dazu beitragen, Verspannungen zu lösen und die Anzahl von Kopfschmerz- und Migräneattacken zu verringern. 8. Gezielte Techniken zur Schmerzbewältigung und zur Muskelentspannung können den Umgang mit den Beschwerden erleichtern und zur Linderung beitragen.

29.05.2019

Fersensporn? Generell empfiehlt es sich, so oft wie möglich gut gedämpftes Schuhwerk und möglichst selten hohe oder enge Schuhe zu tragen. Foto: djd/Florett-Varomed

WAS TUN BEI FERSENSPORN?

Mit speziellen Einlagen und Schuhen gegen die stechenden Schmerzen

(djd). Ein plötzlich stechender Schmerz als würde man auf einen Nagel treten: Etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland leidet an einem Fersensporn - Frauen zwischen 50 und 60 besonders häufig. Dieser dornartige Auswuchs am Fersenbein entsteht durch Kalkanlagerungen am Knochen. Im Bereich des Sehnenansatzes kommt es dadurch vor allem bei einer Überlastung der Füße zu Entzündungen und Fußschmerzen. Was aber können Betroffene gegen den schmerzhaften Begleiter tun? Fersensporneinlagen entlasten den Fuß Begünstigt wird die Entstehung eines Fersensporn durch Übergewicht, intensiven Sport, Fehlstellungen des Fußes wie Knick-Senkfuß oder Hohlfuß, aber auch durch schlecht sitzende Schuhe sowie häufiges langes Stehen oder Gehen. Der anfängliche stechende Schmerz, vor allem nach dem Aufstehen, entwickelt sich häufig schleichend zum Dauerschmerz. Bei Verdacht auf einen Fersensporn sollte man daher möglichst bald einen Arzt aufzusuchen, um es gar nicht erst zu chronischen Beschwerden kommen zu lassen. Entlastung und Schmerzlinderung bieten Fersensporneinlagen oder Fersenspornschuhe wie von Varomed - Bestellmöglichkeiten gibt es unter www.florettshoes.de. In die spezielle Fersensporneinlage ist im Bereich des Kalkaneussporns ein weiches Spezialpolster eingearbeitet. Dadurch wird der schmerzende Fersenbereich beim Auftritt entlastet. Durch den Korkrand der Einlage wird der gesamte Fuß stabil gebettet. Ein Teil des Fersen- und Vorfußdruckes wird durch das gut ausgeformte Längsgewölbe der Einlage abgefangen. Die eingearbeitete Spreizfußpelotte entlastet die Mittelfußköpfchen, wodurch die Fußmuskulatur aktiviert und trainiert wird. Die Einlage ist mit einem hautfreundlichen, angenehm weichen Microvelours bezogen. In der Sohle des Schuhs ist ein moosweiches Polster im Fersenbereich eingearbeitet. Es trägt dazu bei, dass bei stark ausgeprägtem Fersensporn die Laufsohle nicht auf die schmerzende Stelle drückt. Muskeln kräftigen Zusätzlich können Betroffene aber auch selbst etwas tun, um ihren Füßen zu helfen. So können die Muskeln und Sehnen an der Fußsohle und an den Waden mit bestimmten Übungen gedehnt und gekräftigt werden. Am besten erlernt man die Übungen zunächst unter Anleitung eines Physiotherapeuten. Eine Fußmassage mit einem Igelball regt die Durchblutung an und kann ebenfalls zur Linderung der Schmerzen beitragen. Dafür etwa zwei Minuten lang mit dem Fuß über einen Igelball von der Ferse bis zum Ballen hin und her rollen. Halten sich die Schmerzen hartnäckig, helfen eventuell schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente oder Salben. Am besten bespricht man gemeinsam mit seinem Arzt, welche Behandlungsform für einen am besten geeignet ist.

29.05.2019

Eine Handvoll Spielplatzsand verspeist? Keine Panik, das stecken Babys im Allgemeinen gut weg. Die Magensäure tötet beinahe alle Bakterien ab. Foto: djd/mhplus/velazquez - stock.adobe.com

GESUNDER DRECKSPATZ

Warum Babys und Kleinkinder Keime brauchen

(djd). Ob es der dreckige Schnulli ist, eine Handvoll Sand oder Bello, der feucht-fröhliche Begrüßungen mag: In der Welt eines Babys ist Schmutz an der Tagesordnung. Und dies lässt sich kaum verhindern. Glücklicherweise muss man das auch gar nicht. "Für Kinder ist es wichtig, mit Mikroorganismen in Berührung zu kommen. Denn das hilft, eine gesunde Darm- und Hautflora aufzubauen, die uns letztlich vor schädlichen Keimen schützt", erklärt Dr. Rolf Herzog, medizinischer Berater der mhplus Krankenkasse. Hygiene sei in einem Babyhaushalt zwar angebracht, dies jedoch in einem gesunden Maß. Für Frühchen, so Herzog, gelten allerdings strengere Regeln: "Frühchen sind deutlich empfindlicher und brauchen daher ein erhöhtes Maß an Hygiene." Unbedenklicher Alltagsschmutz Für reif geborene, gesunde Babys ist normaler Haushaltsschmutz in der Regel unproblematisch. Werden beispielsweise die Böden einmal pro Woche mit einem milden Reinigungsmittel gesäubert, ist dies für kleine Krabbler völlig ausreichend. Landet der Schnuller mal auf dem Boden, genügt es bei älteren Babys, ihn kurz mit heißem Wasser abzuspülen. Schnuller von Säuglingen unter einem halben Jahr sollten jedoch täglich, spätestens wenn sie schmutzig sind, ausgekocht werden. Mal eine Handvoll Spielplatzsand verspeist? Keine Panik, das stecken Babys im Allgemeinen gut weg. Ihre wackere Helferin ist hier die Magensäure, die beinahe alle Bakterien abtötet. Es ist jedoch ratsam, den Mund nach der unverhofften Sandmahlzeit mit klarem Wasser auszuspülen. Treten Erbrechen oder Durchfall auf, sollte der Kinderarzt zu Rate gezogen werden. "Höchste Vorsicht gilt jedoch bei herumliegenden Zigarettenstummeln: Nikotin ist für Kinder hochgiftig", warnt Rolf Herzog. Neben dem Nikotin enthielten Zigarettenstummel eine große Zahl weiterer Chemikalien und Gifte wie Arsen oder Blei: "Schon ein verschluckter Zigarettenstummel kann bei Kleinkindern zu Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen." Tierische Freunde Babys und Haustiere können wunderbar unter einem Dach leben, sofern die Familie einige Hygieneregeln einhält. Am wichtigsten ist das Händewaschen nach dem Kuscheln, das gilt für Kinder wie Eltern. Das Gesicht des Babys abzulecken, sollte für die vierbeinigen Freunde generell tabu sei. Genauso wie das Schlafen im Kinderbettchen - denn Tiere verlieren nachts Haare und Dreck, den sie von draußen anschleppen. Wichtig: Haustiere sollten regelmäßig auf Parasiten überprüft und geimpft werden.

29.05.2019

Einfach mal eine genussvolle Auszeit nehmen: Wenn die Gemütslage einen positiven Schub benötigt, kann man sich eine Tasse Bio-Bachblütentee schmecken lassen. Foto: djd/Ost-Indien Tee Compagnie

BLÜTENKRAFT TRIFFT TEEGENUSS

Aromatisch und wohltuend: Bachblüten-Tees können zu innerer Balance beitragen

(djd). Angst, Unruhe oder Erschöpfung: Im stressigen Alltag zu innerer Balance zu finden, ist nicht immer einfach. Negative Seelenzustände aber können zu körperlichen Erkrankungen führen. Davon war auch der englische Homöopath Edward Bach überzeugt. Mit der nach ihm benannten Bachblütentherapie, die heute viele Anhänger hat, hoffte er, Krankheiten überwinden zu können und Körper und Geist wieder in Harmonie zu bringen. 38 Bachblüten-Essenzen So entwickelte er vor mehr als 80 Jahren ein Sortiment an 38 Bachblüten-Essenzen, die nach einem strengen Ritual hergestellt werden. Die Eigenschaften der Blüten entsprechen verschiedenen negativen Seelenzuständen des Menschen. Die kraftvolle Ulme (elm) etwa soll Menschen Zuversicht verleihen, die fürchten, einer Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein. Die stachelige Stechpalme (holly) wird eingesetzt, wenn Eifersucht, Misstrauen, Hass- und Neidgefühle der verwundbaren Seele empfindliche Stiche versetzt. Das Springkraut (impatiens) soll sprunghafte und allzu impulsive Menschen dabei unterstützen, ihre Ungeduld zu zügeln, um überschießende Reaktionen zu vermeiden. Bachblüten sollen dabei helfen, die Selbstheilungskräfte anzuregen. Sie sind allerdings keine Arzneimittel, sondern werden den Lebensmitteln zugeordnet. Wohltuende Auszeit mit Bachblütentee Innehalten und wahrnehmen, wie es um den eigenen Seelenzustand steht, sich bei Stress Auszeiten gönnen und den Alltag kurz ausblenden, Spaziergänge in der Natur unternehmen oder sportlich aktiv sein - dies alles kann zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Wenn die Gemütslage einen positiven Schub benötigt, kann man sich auch eine Tasse Bio-Bachblütentee etwa von Goldmännchen schmecken lassen. Für die schmackhaften Teesorten, die unter www.shop.goldmaennchen-tee.de direkt bestellt werden können, wurden verschiedene Kräuter und Früchte sorgsam ausgesucht und mit Bio-Bachblüten-Essenzen kombiniert. So enthalten sie beispielsweise Bachblüten-Essenzen wie Impatiens, Elm, Cherry Plum oder Mimulus. Die Biotees können unter anderem zur Beruhigung, Entspannung und geistigen Ausgeglichenheit beitragen, aber auch belebend wirken. Im Gegensatz zu Bachblütentropfen enthält der Bachblütentee keinen Alkohol.

04.05.2019

Endlich raus an die frische Luft - aber bitte ohne Zeckenrisiko! Foto: djd/www.formel-z.info

ZECKENFREI DURCH DEN SOMMER

Wirksamer Zeckenschutz ohne Chemie

(djd). Wenn das Wetter wieder freundlicher wird, beginnt gerade für Hundebesitzer und deren Tiere die Zeit ausgedehnter Spaziergänge und Wanderungen. Aufgetankt mit Sonne und frischer Energie bringen die vierbeinigen Lieblinge aber so manches Mal Zecken mit nach Hause. Oft bemerkt man die unerwünschten Quälgeister erst beim Kuscheln mit dem Hund. Dann ist nicht nur der Ekelfaktor groß, schwerer wiegt die Sorge um die Gesundheit der Fellnase. Risikofaktoren Lyme-Borreliose und FSME Besonders riskant ist die Lyme-Borreliose, die durch spiralförmige Bakterien übertragen wird. Man kann davon ausgehen, dass ein Drittel der Zecken Träger der Borreliose-Bakterien sind. Dementsprechend weit verbreitet ist die Krankheit, bei der es zu Appetitlosigkeit und Fieber kommen kann. Weil die Symptome aber erst vier bis sechs Wochen nach dem Biss der Zecke auftreten, wird die Erkrankung häufig nicht erkannt. Außerdem kann es sogar noch nach Monaten zu einem weiteren Schub der Krankheit kommen, bei dem Gelenkentzündungen auftreten. Eine untergeordnete Rolle spielt FSME, die Frühsommer Meningoenzephalitis, die ebenfalls von Zecken auf Hunde übertragen werden kann. Die Formel gegen Zecken Um Erkrankungen zu vermeiden, gilt es, die Gefahr eines Zeckenbisses zu minimieren. Wer als Hundebesitzer davor zurückschreckt, seinen Hund regelmäßig mit chemischen Mitteln zu behandeln, ist froh über Alternativen auf natürlicher Basis wie Formel-Z für Hunde. Das darin enthaltene Vitamin-B1 gelangt über die Blutbahn in die Haut und verändert damit das Hautmilieu des Tieres. Dabei entsteht ein nur für Zecken wahrnehmbarer, äußerst unangenehmer Geruch. Das führt dazu, dass die Parasiten flüchten. Für unsere vierbeinigen Lieblinge ist dieser Geruch nicht wahrnehmbar. Das ist wichtig, denn fremde Gerüche auf der Haut, wie von ätherischen Ölen, sind eine Qual für den sensiblen Geruchssinn von Hunden. Glänzendes Fell Das glänzende, dichte Haarkleid des Hundes und die Gesundheit und Elastizität der Haut sind willkommene Pluspunkte von Formel-Z. Wie beim Menschen ist die Haut des Hundes eines der wichtigsten und pflegeintensivsten Organe und das Fell schützt das Tier vor Verletzungen, vor Hitze und Kälte. Zur Vorbeugung ernährungsbedingter Vitamin-B-Mangelerscheinungen wie Appetitlosigkeit, Haarausfall und Nervosität können die Tabletten ebenfalls gegeben werden. Besonders praktisch ist, dass die Hunde sie wie Leckerlis problemlos zu sich nehmen.

03.05.2019

Entspannende Yoga-Workshops in der weitläufigen Anlage des Gräflichen Parks: Das steht etwa in Bad Driburg regelmäßig auf der Tagesordnung. Foto: djd/Gräflicher Park/H.Hamann

URLAUB FÜR DIE GESUNDHEIT

Kurorte erfinden sich neu und bieten zeitgemäße Erholungsangebote

djd). Der Urlaub ist nicht nur die schönste Zeit des Jahres - sondern insbesondere eine gute Gelegenheit, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Mehr Bewegung, Massagen und Gymnastik, frische Luft, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung, diese Vorsätze lassen sich in der freien Zeit besonders einfach in die Tat umsetzen. Traditionelle Kurbäder haben den wachsenden Bedarf nach einer gesunden Auszeit vom Alltag erkannt und verändern kontinuierlich ihr Angebot, wie vier Beispiele aus dem Weserbergland und dem Teutoburger Wald zeigen. Alles inklusive in Bad Pyrmont Gesunder Urlaub "all inclusive", so könnte etwa das Motto in Bad Pyrmont lauten. Denn in der "Pyrmont Plus"-Karte sind täglich mehrere Aktivangebote sowie der Eintritt in die Hufeland Therme enthalten, sodass die Urlauber ohne Mehrkosten ihr persönliches Gesundheitsprogramm zusammenstellen können. Wanderungen, Radtouren, Medizinervorträge und Workshops etwa zum Thema "Gesunder Lebensstil" runden das Angebot ab. Einen Besuch wert ist immer auch der Kurpark mit seinen imposanten Palmen. Die Kraft des Moores in Bad Driburg Die gesunde Luft der Buchenwälder und die Ruhe der 64 Hektar großen und weitläufigen englischen Parkanlage, dazu Mineralquellen, Moor und eine eigene Thermalquelle: Auf natürliche Heilmittel setzt Bad Driburg. Neu ab Sommer 2019 ist ein 1,2 Kilometer langer Barfußlaufweg entlang der Moorteiche. Stark gefragt ist auch die Bad Driburger Moorwoche mit zahlreichen Anwendungen, die Schmerzlinderung und Entspannung versprechen. Bad Salzuflen: Ein Klima wie am Meer Immer mehr Menschen leiden unter hohen Stressbelastungen. Im Vitalzentrum des Staatsbades Bad Salzuflen können sie aus zahlreichen Therapien auswählen. Beim Aqua-Floating etwa treibt man einfach auf der Wasseroberfläche, während ein Therapeut Übungen zur Muskellockerung und Entspannung macht. Ein beliebter Gesundheits-Hot-Spot in Bad Salzuflen ist zudem das Gradierwerk mit der natürlichen Sole, die fein zerstäubt wird und so ein Klima fast wie am Meer schafft. Sole und Kultur in Bad Oeynhausen Sole erlebbar zu machen, dieses Motto hat sich Bad Oeynhausen gegeben. Im Kurpark soll ein neuer Solegarten entstehen, die nahegelegene Liegehalle wird zu einem Veranstaltungs- und Informationsraum umgebaut. Ein besonderer Vorzug des Kurortes ist die Kombination aus einem breiten Reha-Angebot und den vielfältigen Kulturhighlights wie "Theater im Park", dem GOP-Varieté und dem Kurorchester. Der Gedanke dabei: Während der Körper in den Reha-Behandlungen neue Kraft tankt, ist die Kultur Medizin für den Geist.

03.05.2019

Nach großen körperlichen Anstrengungen lässt das Immunsystem Infektionserreger wie durch ein "offenes Fenster" eindringen. Foto: djd/metavirulen

DER OPEN-WINDOW-EFFEKT

Ein offenes Fenster für Krankheitserreger durch sportliche Verausgabung

(djd). Wer regelmäßig joggen oder radeln geht, unterstützt damit aktiv seine Gesundheit und sein Wohlbefinden. Von der Bewegung an der frischen Luft profitieren nicht zuletzt die Immunzellen, die für die Abwehr von Krankheitserregern im Körper zuständig sind. Wenn man sich jedoch beim Sport zu stark verausgabt, droht der Open-Window-Effekt. Bei großen körperlichen Anstrengungen erhöht der Körper die Ausschüttung von Stresshormonen. Diese unterdrücken das Immunsystem - und bieten damit Infektionserregern ein "offenes Fenster", durch das sie in den Körper eindringen können. Das Immunsystem anregen und stärken Nicht nur Spitzenathleten sind vom Open-Window-Effekt betroffen. Auch bei ambitionierten Freizeitsportlern besteht die Gefahr, sich körperlich zu überfordern und dadurch die Immunabwehr vorübergehend zu schwächen. Oft sind Atemwegsinfekte die Folge. Bei intensiveren Trainingseinheiten kann deshalb auch im Freizeitsport die Einnahme von Mikronährstoffen in Erwägung gezogen werden, um das Risiko von Infekten zu mindern. Außerdem gibt es pflanzliche Wirkstoffe und homöopathische Arzneimittel wie zum Beispiel metavirulent, die das Immunsystem anregen und stärken können. Bei anstrengenden Trainingseinheiten kann die Einnahme solcher Immunmodulatoren helfen, die Lücke in der körpereigenen Abwehr nach einer sportlichen Belastung zu überbrücken und im übertragenen Sinne das "offene Fenster" zu schließen. Mehr Informationen finden sich in dem Flyer "Open-Window-Effekt", der kostenlos telefonisch unter 05041 94400 angefordert werden kann. Auf der Webseite www.metafackler.de steht dieser Flyer unter dem Menüpunkt "Erkältung beim Sport" auch zum Download bereit. Nicht mit Infekten trainieren Mit einem harmlosen Schnupfen und wenn man sich fit genug fühlt, kann man durchaus moderat weiter trainieren. Besser ist es aber, eine angemessene Trainingspause einzulegen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich eine relativ harmlose Erkältung zu einer Sinusitis, Bronchitis oder Schlimmerem entwickelt. Bei Fieber dagegen gilt generell: Hände weg von den Laufschuhen und ab ins Bett.

03.05.2019

Schon auf dem Weg zum Arbeitsplatz müssen häufig berufliche Dinge erledigt werden. Foto: djd/Magnesium-Diasporal/PantherMedia/CandyBox Images

PENDLER AM LIMIT

Millionen Berufstätige erleben schon den Weg zur Arbeit als Stress

(djd). Millionen Deutschen sitzt der Stress Tag für Tag buchstäblich im Nacken. Denn hoher Leistungsdruck und zu geringe Haltungsflexibilität - etwa am Schreibtisch - sorgen für Anspannungen im Bereich der Halswirbelsäule und der gesamten Schulter-Nacken-Partie. Häufig macht sich dieses sogenannte Halswirbelsyndrom mit Schmerzen bemerkbar, die in den Kopf und die Arme ausstrahlen. Ein modernes Zeitgeist-Phänomen verstärkt die Beschwerden. Denn permanente Erreichbarkeit, Handytelefonie und nicht zuletzt der regelmäßige Blick auf das Smartphone-Display begünstigen eine Fehlhaltung, die unter Experten bereits als Handynacken bekannt ist. Den Teufelskreis durchbrechen Die muskulären Verspannungen, gepaart mit der vorgebeugten Haltung bei der Handynutzung, schränken das Bewegungsspektrum der Muskeln ein. Da Informationen aus dem Nervensystem mit Hilfe von Botenstoffen an die Muskeln übertragen werden, kann sich nervliche Anspannung auch direkt auf die Muskulatur auswirken. Ein Teufelskreis, denn die Betroffenen bekommen dies dann häufig als schmerzende Verspannungen im Nacken und in der Schulterpartie zu spüren. Damit es nicht so weit kommt, empfehlen Experten, den Körper mit einer grundsätzlichen Verhaltensänderung - also weniger Stress und mehr Bewegung - zu entlasten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Muskeln und Nerven mit einer speziellen Kombination aus hochdosiertem Magnesium und B-Vitaminen zu entspannen. Unter www.diasporal.de erleichtert ein Test die Einschätzung des aktuellen Magnesiumstatus. In stressigen Zeiten kann dieser häufig sehr niedrig ausfallen. Vitale Muskel- und Nervenfunktionen unterstützen Um stressbedingten Verspannungen schnell und dauerhaft entgegenzuwirken, kann das neue "Magnesium-Diasporal Depot Muskeln und Nerven" hilfreich sein. Es zeichnet sich durch eine 2-Phasen-Formel mit einem speziellen Depoteffekt aus. Mit Hilfe von zwei Tablettenschichten ist eine schnelle sowie eine zeitverzögerte kontinuierliche Freisetzung möglich: Die rote Sofort-Phase setzt im Magen sofort aktives Magnesium und die Nerven-Vitamine B2 und B12 frei. In der weißen Langzeitphase werden Magnesium und die Nerven-Vitamine B1 und B6 über mehrere Stunden zeitverzögert freigesetzt. Wer regelmäßig morgens kurz vor dem Frühstück eine Tablette einnimmt, kann Verspannungen vorbeugen und die vitalen Muskel- und Nervenfunktionen effektiv unterstützen.

03.05.2019

Übergewicht und ein Testosteronmangel gehen häufig Hand in Hand. Foto: djd/Testosterontherapie/Getty

MÄNNERBAUCH ADE

Übergewicht und Stress erhöhen das Risiko für einen Testosteronmangel

(djd). Mit 40 plus stellen viele Männer fest, dass aus ihrer athletischen, von den Schultern zu den Hüften schmaler werdenden Y-Silhouette eher eine O-Form mit einer deutlichen Rundung um die Mitte geworden ist. Selbst wenn man den "Waschbärbauch" als Kuschelfaktor zu schätzen weiß - gesund ist er nicht. Denn gerade das Bauchfett hat viele negative Wirkungen: Es bildet Entzündungsstoffe und andere schädliche Stoffwechselprodukte, die das gefährliche metabolische Syndrom mit Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Übergewicht und Typ-2-Diabetes fördern. Dazu kann das Bauchfett die Testosteronproduktion bremsen, was wiederum die Pfunde noch schneller ansetzen lässt. Testosteron als Bauchfett-Bremse Das männliche Sexualhormon steuert nicht nur Lust und Potenz, sondern viele weitere Stoffwechselprozesse. So wirkt es unter anderem als "Bauchfett-Bremse" und kann damit dem metabolischen Syndrom vorbeugen. Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Testosteronproduktion in den Hoden jedoch kontinuierlich ab. Diese Abnahme ist allerdings nicht natürlich oder altersbedingt, sondern eine Folge verschiedener Faktoren wie Stress, Bewegungsmangel, unausgewogener Ernährung, Übergewicht oder auch verschiedener Krankheiten wie Diabetes Typ 2. Als Resultat leiden besonders Männer jenseits der 50 oft unter einem messbaren Testosteronmangel mit Symptomen wie Vitalitäts- und Libidoverlust, Erektionsschwäche, depressiven Verstimmungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen und Fettablagerungen vor allem in der Bauchregion. Einen Selbstcheck für einen möglichen Testosteronmangel gibt es unter www.mannvital.de. Um die Gesundheit zu schützen und die Hormonproduktion zu fördern, sollte dem Bauchfett der Kampf angesagt werden. Dabei hilft vor allem moderater Sport, da er Kalorien verbrennt und gleichzeitig die Testosteronwerte pushen kann. Etwa dreimal die Woche 30 Minuten Ausdauertraining sollten es sein, auch ein moderates Krafttraining wirkt sich positiv aus. Unterstützen kann eine vom Arzt verordnete Testosterontherapie etwa mit einem Testosteron-Gel. Es wird in der Regel auf Schultern oder Oberarme aufgetragen und kann den Hormonspiegel schnell wieder normalisieren. Stress lass nach Gerade für beruflich eingespannte "Macher" sind außerdem ein gutes Stressmanagement und genügend Schlaf wichtig. Denn Stress und Schlafmangel fördern die Ausschüttung des Hormons Cortisol, das die Testosteronbildung blockiert und die Fetteinlagerung fördert. Außerdem macht Schlafmangel Appetit, sodass eine kalorienbewusste Ernährung schwerer fällt. Insgesamt sollte Mann öfter zu Obst, Gemüse, Salat und Fisch greifen als zu stark verarbeiteten Fertigprodukten mit meist vielen Kalorien.

03.05.2019

Das Haut im Dekolleté-Bereich ist nicht nur sehr empfindlich, sondern im Sommer auch oft lange der Sonne ausgesetzt. Sie benötigt im Sommer daher viel Pflege, um nicht auszutrocknen. Foto: djd/Optiderm

SOMMER, SONNE, HAUTPROBLEME

Wie Sie Ihre Haut in der warmen Jahreszeit nicht noch zusätzlich belasten

(djd). Manche trifft es nur während der kalten Monate, andere kämpfen ständig gegen trockene Haut an. Wer generell zu einer empfindlichen Körperhülle neigt, sollte vor allem im Sommer vorsichtig sein: Die Kombi Sonne, Hitze und Badespaß kann zu einer wahren Belastungsprobe für die Haut werden. Wenn Spaghetti-Top und Shorts aus dem Schrank gekramt werden, sollte auch eine für den Hauttyp passende Sonnencreme bereitliegen. Ansonsten quittiert die sonnenentwöhnte Haut die Nachlässigkeit möglicherweise mit Rötung und Spannungsgefühlen. In Meer, Pool und Dusche nicht übertreiben Nichts kühlt an heißen Tagen so schön ab wie ein Sprung ins kalte Nass. Zu lange sollte man jedoch nicht im Wasser bleiben, da die Haut aufweicht. Chlor und Salz greifen zudem ihre Schutzbarriere an. Die Haut trocknet aus, wird rau und spröde. Um den natürlichen Fettfilm zu schonen, sollte man nur einmal am Tag und möglichst lauwarm duschen. Dabei soweit es geht auf aggressive Seifen verzichten, denn diese reizen die gestresste Haut noch mehr. Milde, pH-neutrale Waschlotionen sind die bessere Wahl. Nach dem Duschen dürstet die Sommerhaut nach einer reichhaltigen Basispflege wie etwa Optiderm mit Polidocanol, Urea und Glycerin. Die lipidhaltige Cremegrundlage spendet der Haut wichtige Fette, zieht schnell ein und kann zu einem entspannten Hautgefühl beitragen. Auch in puncto Sonnenschutz ist Vorsicht geboten, denn reifere Haut reagiert schnell gereizt auf UV-Strahlung - hier kann es ratsam sein, sich im Schatten zu bräunen. Klimatisierte Luft ist trockene Luft Doch nicht nur Sonnenanbeter und Wasserratten riskieren ein Austrocknen ihrer Haut. Unter www.optiderm.de sind weitere Gründe genannt. Darunter: Die Klimaanlage im Büro oder der Ventilator zu Hause sorgen zwar für Abkühlung, entziehen jedoch der Raumluft Feuchtigkeit - ein Albtraum für die Haut und die Schleimhäute. Zudem verliert der Körper bei Hitze durch das Schwitzen große Wassermengen. Daher ist es wichtig, reichlich zu trinken, um den Verlust an Flüssigkeit, Mineralien und Salzen auszugleichen. Vor allem ältere Menschen nehmen oft nicht genügend Flüssigkeit zu sich, weil das Durstgefühl mit den Jahren abnimmt. Auch deshalb leiden Senioren häufig unter trockener Haut.

29.03.2019

Ein Sonnenhut sollte für Rosacea-Patienten ständiger Begleiter bei Sonnenschein sein. Foto: djd/Galderma/© Art_Photo – stock.adobe.com Foto: djd/Galderma/© Art_Photo – stock.adobe.com

BEWUSSTER UMGANG MIT DER SONNE

Hauterkrankung: Rosacea-Patienten müssen im Sommer besonders vorsichtig sein

(djd). Sonnenschein und blauer Himmel - die meisten Menschen genießen es, wenn der Sommer sich von seiner schönsten Seite zeigt. Für Menschen mit Rosacea gilt das allerdings nicht uneingeschränkt. Über zehn Millionen sind Schätzungen zufolge in Deutschland davon betroffen, damit ist Rosacea eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. Sie äußert sich durch anhaltende Gesichtsrötungen, eitrige Pusteln und Papeln. Neben Stress, Alkohol, scharfem Essen und heißen Getränken ist die Sonne ein Hauptauslöser für akute Schübe. Mineralische UV-Filter sind reizarm Das Sonnenlicht besteht aus UV-A und UV-B- sowie Infrarotstrahlen und sichtbarem Licht. Infrarotstrahlen sind Wärmestrahlen - was die bei Rosacea erweiterten Äderchen zusätzlich stimuliert und die Gesichtsrötung somit verstärkt. Außerdem schädigen UV-A- und UV-B-Strahlung die natürliche Immunabwehr der Haut, Entzündungsprozesse werden gefördert. Umso wichtiger ist für die Patienten der bewusste Umgang mit der Sonne. Um keine Krankheitsschübe zu riskieren, sollte man täglich auf einen Sonnenschutz mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor von 30 bis 50 setzen. Betroffene sollten zudem Sonnenschutzprodukte speziell für empfindliche Rosacea-Haut verwenden, die keine Zusatz- und Duftstoffe enthalten und ohne Alkohol, Menthol, Kampfer oder andere durchblutungsfördernde Substanzen auskommen. Besonders empfehlenswert und reizarm sind mineralische UV-Filter. Mittlerweile gibt es Produkte speziell für Rosacea-Betroffene, die mineralischen Sonnenschutz und kaschierende Pflege kombinieren - wie etwa "Cetaphil RednessControl Getönte Tagespflege SPF 30". Wichtig ist es, den Sonnenschutz schon vor dem Gang ins Freie aufzutragen, und zwar auch an bewölkten Tagen. Unter www.rosacea-info.de gibt es viele weitere Expertentipps für Alltag und Pflege. Für den Urlaub richtig vorsorgen Wer einen Sommerurlaub plant, sollte an die richtigen Vorsorgemaßnahmen denken. So ist es ratsam, die Sonnencreme schon vor der Reise auf ihre Verträglichkeit hin zu testen. Vor Ort sollte man möglichst die intensive Mittagssonne meiden und sich einen angenehmen Schattenplatz suchen. Strandmuschel, Palmwedel oder Schirm schützen ebenfalls. Die besten Begleiter sind zudem Hut und Sonnenbrille. Und Achtung bei Urlaubsgenüssen wie Alkohol und stark gewürzten exotischen Speisen: Sie können einen Schub auslösen. Lieber alkoholfreie Cocktails trinken und Speisen erst einmal vorsichtig probieren. So bleibt die Ferienfreude ungetrübt.

27.03.2019

Hitzewallungen gehören zu den häufigsten Wechseljahressymptomen - aber sie sind meist nicht die ersten. Foto: djd/Hormontherapie Wechseljahre/Adobe Stock/B. Boissonnet/BSIP

WECHSEL, ODER WAS?

Anzeichen der Wechseljahre richtig erkennen

(djd). Das ein oder andere Wehwehchen hat man ja immer mal - seien es Kopfschmerzen, ein Zwicken in der Hüfte oder einfach eine anhaltende Müdigkeitsphase. Wenn sich bestimmte Beschwerden allerdings häufen, kann dies ein Hinweis auf den Beginn der Wechseljahre sein. Viele Frauen wissen gar nicht, welche Symptome außer Hitzewallungen und Schweißausbrüchen typisch für die Zeit der Hormonumstellung sind. So können beispielsweise Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen auftreten. Hormonmangel kann vielfältige Folgen haben Ebenso leiden manche Frauen unter Gelenkproblemen, da ein Östrogenmangel Entzündungen in den Gelenken begünstigen und die Nährstoffversorgung des Knorpels nach und nach mindern kann. Weitere Anzeichen für einen Hormonmangel sind Scheidentrockenheit, häufig auftretende Blasen- und Harnröhreninfektionen sowie trockener werdende Haut. Auch nimmt dadurch die Knochendichte schneller ab. Mehr Informationen dazu sowie einen Meno-Check finden sich unter www.wechseljahre-verstehen.de. Allerdings zählen Hitzewallungen und Schweißausbrüche tatsächlich zu den häufigsten Wechseljahresbeschwerden - und auch zu denen, die viele Frauen am stärksten belasten. Sie stören die Nächte, den erholsamen Schlaf und sind vielen Betroffenen gerade in der Öffentlichkeit unangenehm. Wer eines oder mehrere der genannten Symptome bei sich bemerkt, sollte ein offenes Gespräch mit dem Frauenarzt suchen. Sind die Wechseljahresbeschwerden so ausgeprägt, dass die Lebensqualität darunter leidet, kann eine Hormonersatztherapie (HRT) Abhilfe leisten. Als Ersatz für das Östrogen kommt heute vorwiegend bioidentisches Östradiol, etwa als Dosiergel, zum Einsatz. Durch die Anwendung über die Haut wird die Leber nicht belastet und das Risiko für Thrombosen steigt nicht an. Natürliches Progesteron ist risikoärmer Frauen, die noch eine Gebärmutter haben, erhalten zusätzlich zum Schutz vor Wucherungen auch ein Gestagen-Präparat. Hier hat sich natürliches Progesteron als besonders risikoarm gezeigt. Es ist stoffwechselneutral und beeinflusst daher die Blutfettwerte nicht. Darüber hinaus kann es beruhigend sowie angstlösend wirken und die Schlafqualität positiv beeinflussen.

27.03.2019

Liebe ja, Lust nein? Wenn bei Männern die Libido schwächelt, kann ein Testosteronmangel schuld sein. Foto: djd/Testosterontherapie/goodluz - stock.adobe.com

NOCH FIT FÜRS LEBEN UND DIE LIEBE?

Wenn Mann sich schlapp fühlt, ist ein Check-up beim Andrologen ratsam

(djd). Das Kreuz schmerzt, der Bauch wächst, die Tatkraft schwindet und die Libido schwächelt - bei Männern ab dem mittleren Alter häufen sich die Gesundheitsprobleme. Auch die Hormone können schuld sein. Denn die Produktion des wichtigsten männlichen Sexualhormons Testosteron nimmt mit zunehmendem Alter in Abhängigkeit von Lebensstil und Gesundheitszustand häufig ab. Schon ab etwa 40 sinkt sein Spiegel jährlich um etwa ein Prozent. Ab 60 Jahren hat etwa jeder vierte bis fünfte Mann zu niedrige Testosteronwerte. Andererseits kann ein gesunder, fitter 80-Jähriger normalwertige Testosteronspiegel aufweisen. Ein Grund mehr für Männer, stets auf ihre Gesundheit zu achten. Mutlos und lustlos Da das Testosteron im männlichen Körper ein "Multiplayer" mit zahlreichen Stoffwechselwirkungen ist, können die Anzeichen für einen Mangel vielfältig sein - einen Selbst-Check mit umfangreichen Fragen dazu gibt es unter www.mannvital.de. Symptome sind etwa eine verminderte Libido und Erektionsstörungen, eine reduzierte Leistungskraft, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Schwitzattacken, Antriebslosigkeit, Muskelabbau und zunehmende Fetteinlagerung im Bauchbereich. Wer solche Anzeichen an sich bemerkt, sollte sich nicht scheuen, ärztlichen Rat einzuholen - besonders, wenn auch noch Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 oder erhöhte Cholesterinwerte hinzukommen, die das Risiko für einen Testosteronmangel deutlich erhöhen. Der richtige Ansprechpartner ist ein Urologe oder Androloge. Nach einer Anamnese und körperlichen Untersuchungen wird er mit einem Bluttest den Testosteronspiegel bestimmen. Ist dieser tatsächlich zu niedrig, kann eine Testosterontherapie oft Abhilfe schaffen. Unkompliziert und gut verträglich wird die Anwendung eines Testosteron-Gels empfunden. Es wird einmal täglich meist auf Oberarme und Schultern aufgetragen. Über die Haut wird das Hormon 24 Stunden langsam ins Blut abgegeben und sorgt so für gleichmäßige Spiegel. Zudem ist eine individuelle Dosierung und ein schnelles Absetzen möglich. Auch Testosteronspritzen sind gängig. Hier sollten Arzt und Patient gemeinsam entscheiden. Die Lebensweise anpassen Während der Behandlung sollte der Erfolg regelmäßig kontrolliert werden, zunächst in kleineren Abständen, später nur noch einmal jährlich. Unterstützen können Männer ihren Testosteronspiegel zusätzlich durch eine gesunde Lebensweise: Nicht rauchen, mäßig trinken, moderat Sport treiben und das Gewicht mit einer gesunden Ernährung in Schach halten sind hier wichtige Faktoren. Denn wer rundum fit und gesund ist, hat genügend Power für die täglichen Herausforderungen.

27.03.2019

Erfolgreiches Abnehmen hängt auch von einer ausgeglichenen Darmflora ab. Foto: djd/BIOMES/stock.adobe.com/Kzenon

DIE BIKINIFIGUR BEGINNT IM DARM

Eine ausgeglichene Darmflora erleichtert das Abnehmen

(djd). Mit dem Frühling blüht auch die Absicht auf, Gewicht zu verlieren und sich gesünder zu ernähren. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass dieses Vorhaben nicht nur Kopf- sondern auch "Darmsache" ist. Die Darmflora beeinflusst maßgeblich, wie man die persönliche Nahrungszufuhr verwertet. Sie bestimmt, wie Fett verdaut wird, welche Vitamine gebildet werden oder auch wie gut man Kohlenhydrate verarbeiten kann. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht, können infolgedessen selbst Sporttreibende, die wenige Kalorien zu sich nehmen, oftmals nicht abnehmen. Auswirkung von Darmbakterien auf das Gewicht Billionen von Bakterien im Darm erfüllen unterschiedlichste Stoffwechselaufgaben. Die Vielfalt der vorkommenden Bakterien hat dabei einen entscheidenden Einfluss auf das Gewicht. Je unterschiedlicher die Bakterien sind, umso breiter sind ihre Funktionen gefächert und umso besser kann die Verdauung funktionieren. In Bezug auf Gewichtsreduzierungen sind vor allem die zwei Arten der fettliebenden sowie fettablehnenden Bakterien interessant. Sind vermehrt Firmicutes im Darm vorhanden, kann dies den Abnehmprozess hemmen. Die Bakterien nehmen Fette besonders gut auf - Resultat sind fehlende Fortschritte oder auch unerwünschte Fettpölsterchen. Ein stressiger Alltag oder fehlende Disziplin setzen hier zusätzlich zu. Im Gegensatz zu Firmicutes können Bacteroidetes Fett nur schlecht verwerten. Sie schleusen es schnell durch den Darm, statt es als Reserve einzulagern. Diäten und Kuren optimal vorbereiten Wer mehr über seine eigene Darmgesundheit erfahren möchte, kann das über einen einfach zu bedienenden Selbsttest herausfinden. Die Analyse Intest.pro von Biomes beispielsweise kann bequem zu Hause angewendet werden. Nach Einsendung einer winzigen Stuhlprobe erstellen Experten ein persönliches Mikrobiotika-Profil. Dieses basiert auf einer umfangreichen Datenbank, die nahezu alle weltweiten Mikrobiom-Studien vereint. Im Anschluss helfen an die Darmflora sowie den Lebensstil angepasste Ernährungspläne dabei, die Darmgesundheit zu verbessern und damit Gewicht zu verlieren. Dabei kann auch die richtige probiotische Nahrungsergänzung unterstützen. Abnehmwillige können so Kuren und Diäten gezielt beginnen und mit Erfolg abschließen. Die Auswertung des Tests erfolgt in einem datengeschützten Online-Portal.

27.03.2019

Wer seine Schwindelbeschwerden im Griff hat, kann wieder aktiv am Leben teilnehmen. Foto: djd/Vertigoheel/Getty

SCHWINDEL BREMST MICH NICHT MEHR AUS!

Schwindelbeschwerden sind in auch bei Älteren gut therapierbar

(djd). Gerade noch war alles gut und in der nächsten Sekunde fühlt es sich an, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen. Wer eine plötzliche Schwindelattacke erlebt hat, weiß, wie beängstigend das sein kann. Vor allem Ältere sind von wiederkehrendem Schwindel betroffen. Man kann stürzen und sich vielleicht sogar verletzen. Warum entsteht Schwindel? Durch die Sinnesorgane werden dem Gehirn ständig verschiedene Reize übermittelt: Über das Gleichgewichtsorgan im Innenohr erhält es etwa Informationen über die Lage des Körpers. Die Augen vermitteln Bilder und die Nerven im Körper Berührungsimpulse. In großer Höhe, bei einer Karussellfahrt oder auf schwankendem Untergrund können diese Informationen widersprüchlich ausfallen. Es folgt eine Art "Alarm" im Gehirn, was Schwindel und Stress auslösen kann. Durch die darauffolgende Adrenalinausschüttung versteifen sich die Muskeln und das vegetative Nervensystem kann mit Unwohlsein oder Übelkeit reagieren. Schwindel sollte man auf keinen Fall hinnehmen, sondern seinen Hausarzt darauf ansprechen. Mit Schwindeltagebuch zur richtigen Diagnose Um dem Hausarzt die Diagnose zu erleichtern, empfiehlt es sich, ein Schwindeltagebuch zu führen. Darin werden die Häufigkeit, Dauer und Art des Schwindels notiert. Darüber hinaus können auftretende Übelkeit, Sehstörungen oder Kopfschmerzen relevant sein. Weisen die Untersuchungsergebnisse weder auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung noch auf eine Entzündung als Ursache für Schwindel hin, können auch starke Muskelverspannungen oder Blutdruckschwankungen infrage kommen. Verschiedene Schwindelzustände lassen sich gut behandeln, beispielsweise mit dem natürlichen Arzneimittel Vertigoheel. Es ist als einziges natürliches Schwindelpräparat in der hausärztlichen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufgeführt. Studien zufolge kann damit die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelattacken reduziert werden. Zudem macht es nicht benommen und lässt sich mit anderen Medikamenten kombinieren. Koordination verbessern, Lebensgefühl stärken Wer beweglich und aktiv bleibt, kann das Leben in vollen Zügen genießen und das mit Schwindelbeschwerden verbundene Sturzrisiko senken. Für das Training zu Hause sind beispielsweise spezielle Schwindelübungen mit Video-Anleitungen und Übungsposter unter www.schluss-mit-schwindel.de erhältlich. Ein Webcast zeigt neun wichtige Übungen zur Förderung der Motorik und der körpereigenen Wahrnehmung. Dadurch wird das Gleichgewicht geschult und das Gehirn lernt, mit Schwindel besser umzugehen. Ergänzend kann eine Physiotherapie Muskelverspannungen lösen und die Koordination verbessern.

27.03.2019

Wer seine Entscheidung zur Organspende selbst treffen will, sollte frühzeitig eine entsprechende Erklärung im Organspendeausweis abgeben. Foto: djd/Roland-Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Adobe Stock/vchalup

WIE WERDE ICH ORGANSPENDER - UND WIE NICHT?

Was jeder zur aktuellen rechtlichen Situation wissen sollte

(djd). In Deutschland stehen derzeit knapp 10.000 Menschen auf den Wartelisten für eine Organtransplantation. Deshalb will die Bundesregierung die Zahl der Organspenden deutlich erhöhen. Zum einen sollen die Organisationsstrukturen in den Kliniken besser werden - zum anderen stehen aber auch neue Organspende-Regelungen zur Debatte. Hier die wichtigsten Fakten: - Muss man sich zur Organspende äußern? "Bislang muss sich der Krankenversicherte nicht zur Organspende äußern", erklärt Detlef Koch, Roland-Partneranwalt und Fachanwalt für Medizinrecht in Braunschweig. Seit 2012 seien Krankenversicherer aber verpflichtet, regelmäßig schriftliches Infomaterial zur Organspende und eine entsprechende Verfügung zu verschicken. Der Versicherte könne damit in eine Organspende einwilligen, ihr widersprechen oder die Entscheidung einer zu benennenden Person überlassen. Zudem könne er die Erklärung auf bestimmte Organe beschränken. - Was könnte sich in Zukunft ändern? Gesundheitsminister Spahn strebt die sogenannte doppelte Widerspruchslösung an. "Damit würde künftig jeder als Spender gelten. Wer das nicht möchte, muss ausdrücklich widersprechen", betont Koch. Es erscheine verfassungsrechtlich fragwürdig, jedermann per se zum Organspender zu erklären, also auch denjenigen, der sich mit der Frage nicht befasst habe. - Wer kann sich als Organspender registrieren lassen? Als Organspender kann man sich ab dem 16. Lebensjahr registrieren lassen, ein Widerspruch ist bereits ab 14 Jahren möglich. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Ob gespendete Organe für eine Transplantation geeignet sind, kann erst im Fall einer tatsächlichen Spende medizinisch geprüft werden. - Wer entscheidet, wenn kein Organspendeausweis vorliegt? "Wer keine Erklärung abgibt, überlässt die Entscheidung anderen", so Koch. In der Regel werde der nächste Angehörige befragt. Dieser dürfe jedoch nur entscheiden, wenn er in den letzten zwei Jahren vor dem Tod des potenziellen Spenders mit diesem persönlichen Kontakt hatte. Würden mehrere gleichrangige nächste Angehörige befragt und nur einer widerspräche der Spende, dürfe das Organ nicht entnommen werden: "Wer seine Entscheidung selbst treffen will, sollte frühzeitig eine entsprechende Erklärung abgeben." - Sind die Angaben unwiderruflich? Eine einmal getroffene Entscheidung sei nicht unwiderruflich, man könne jederzeit eine neue Erklärung abgeben, verweist Detlef Koch auf die Regelungen des Transplantationsgesetzes. Widersprächen sich zwei Schriften inhaltlich, sei in der Regel das zuletzt verfasste Dokument gültig. Die Erklärung zur Organspende gelte im Übrigen nicht automatisch auch für eine Lebendspende.

27.03.2019

Die Zeiten im Rollstuhl sind vorbei. Sabine aus Bonn kann endlich wieder ihre geliebten Spaziergänge machen. Foto: djd/Ottobock

MOBIL UND SELBSTSTÄNDIG NACH DEM SCHLAGANFALL

Innovative Orthesen unterstützen Patienten mit Fußheberschwäche

(djd). Ein Schlaganfall kommt plötzlich - und verändert oft das ganze Leben. Starke Kopfschmerzen, halbseitige Lähmungen, ein herabhängender Mundwinkel, Störungen des räumlichen Sehens, Schwindel oder Verlust der Sprechfähigkeit zählen zu den Symptomen. Sie werden ausgelöst, wenn ein Blutgerinnsel ein Gefäß im Gehirn verstopft. Die grauen Zellen in diesem Gebiet erhalten dann nicht mehr ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe - sie drohen abzusterben. Je nach Dauer der mangelnden Durchblutung des betroffenen Gehirnareals können die erschreckenden Begleiterscheinungen auch dauerhaft anhalten, so wie bei Sabine aus Bonn. "Im Mai 2010 hatte ich den Schlaganfall und seitdem bin ich halbseitig gelähmt", erzählt die heute 53-Jährige rückblickend. Doch sie hat gekämpft. "Ich war ein halbes Jahr in einer Rehaklinik und habe dort gelernt, meinen Alltag einhändig mit der rechten Hand zu bewältigen. Auch das Gehen fiel mir schwer. Für längere Wege hatte ich einen Rollstuhl." Aktiver Alltag mit Orthese Schlaganfallpatienten und ihre Familien sollten nicht den Mut verlieren, denn aufgetretene Störungen können sich durch eine konsequente Therapie verbessern - auch noch nach Monaten. Sabine ist inzwischen wieder richtig mobil und selbstständig, erledigt Einkäufe mit ihrem dreirädrigen Liegerad und fährt auch wieder Auto. Das Beste: Den Rollstuhl braucht die zweifache Mutter nicht mehr. Beim Gehen unterstützt sie seit etwa einem Jahr das "L300 Go"-System mit Funktioneller Elektrostimulation (FES) von Ottobock. Das Hilfsmittel für Menschen mit Fußheberschwäche hatte sie 2017 in einer Folge-Reha kennengelernt. Die Manschette, die Sabine sich auch als "Einhänderin" an den Unterschenkel anlegen kann, aktiviert durch elektrische Impulse die Nerven und damit die Muskeln, die für das Anheben des Fußes verantwortlich sind. Endlich unabhängiger und selbstständiger "Früher musste meine Familie immer auf mich warten. Mit dem "L300 Go" kann ich viel schneller und länger laufen - und sogar Treppen im Wechselschritt hinuntergehen", freut sich die Bonnerin. Zudem verhindert das Hilfsmittel bei Sabine, dass sich ihr Knie überstreckt, was ihr vorher Schmerzen verursachte. "Durch meine Halbseitenlähmung ist das Bein so geschwächt, dass ich keine Kniekontrolle habe. Nun kann ich lange Strecken schmerzfrei zurücklegen - darüber bin ich sehr glücklich." Mit einer App auf dem Smartphone lässt sich das System einfach bedienen und die Intensität der Stimulation einstellen. "Insgesamt bin ich wieder viel selbstständiger und unabhängiger. Im Sommer laufe ich etwa sieben Kilometer täglich, das ging vorher gar nicht."

21.02.2019

Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist gut für das Herz-Kreislaufsystem. Foto: djd/Telcor-Forschung/contrastwerkstatt - Fotolia

GESUND ALT WERDEN

Wie wir länger leben und uns dabei rundum wohlfühlen

(djd). Fast jeder träumt von einem langen Leben - und bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von gut 80 Jahren ist das in Deutschland auch vielen vergönnt. Doch alt werden ist nicht alles, gesund bleiben ist genauso wichtig. Denn nur wer sich geistig und körperlich wohlfühlt, kann die späten Jahre auch wirklich genießen. Zum Glück können wir dafür selbst etwas tun: Sowohl Lebensdauer als auch Gesundheit lassen sich durch einfache Maßnahmen positiv beeinflussen. Fitter mit Sport, Obst und Gemüse Ganz oben steht dabei Bewegung, denn moderater Sport kann vielen Krankheiten und Alterserscheinungen vorbeugen. Er hält Herz und Kreislauf fit, das Gehirn in Schwung, senkt das Diabetesrisiko und baut Übergewicht ab. Besonders gut eignen sich etwa Wandern, Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Wer sich zusätzlich zum Sport auch noch gesund ernährt, macht einen weiteren wichtigen Schritt auf ein gesundes Alter zu. Wenig Süßes und Fettes, dafür viel Fisch, Obst und Gemüse tun besonders dem Herz-Kreislaufsystem gut. Bei ungünstiger Ernährung und Bewegungsmangel addieren sich dagegen schnell Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte. Diese können die gefährliche Arteriosklerose fördern, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Stattdessen hält der natürliche Eiweißbaustein Arginin die Gefäße frei von Ablagerungen - mehr dazu unter www.telcor.de. Aus Arginin wird im Körper ein Botenstoff gebildet, der gefäßerweiternd wirkt und Ablagerungen vorbeugt "In meiner Praxis empfehle ich Patienten häufig eine natürliche Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, wie etwa in 'Telcor Arginin plus' aus der Apotheke", so der Bochumer Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. Studien zeigen, dass durch die Einnahme von hochwertigem Arginin aus der Apotheke die Gefäßfunktion und die Durchblutung signifikant verbessert wird. Freunde und Partner halten jung Was man für ein langes und gesundes Leben auf keinen Fall tun sollte, ist Rauchen. Der Tabakqualm reduziert die Lebenserwartung um rund acht Jahre. Auch spätes Aufhören kann hier noch viel bewirken. Statt zum Glimmstängel also lieber zum Telefon greifen und sich mit Freunden verabreden. Gute soziale Beziehungen wirken nämlich ebenfalls gesundheitsfördernd. Das gilt übrigens auch für eine ganz besondere Art von Beziehung: die Ehe. Wer verheiratet ist oder eine feste Partnerschaft hat, lebt deutlich länger.

20.02.2019

Der Tod eines lieben Menschen ist eine Ausnahmesituation für die Seele. Der Trauerprozess braucht Zeit und Raum. Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty

NICHT ZUGELASSENE TRAUER KANN KRANK MACHEN

Wie die Seele unseren Körper beeinflusst

(djd). Körper und Seele sind eine Einheit, deshalb können sich starke Emotionen wie Trauer auf das vegetative Nervensystem, den Stoffwechsel und das Immunsystem auswirken. Bluthochdruck, Gelenkentzündungen und Kopfschmerzen zählen zu den Beschwerden, die psychisch bedingt sein können. Trauerbewältigung braucht Zeit und Raum Wie sehr die Seele den Körper beeinflusst, wird oft bei Menschen deutlich, die tiefe Traurigkeit erlebt haben. Der Tod eines lieben Menschen, eine ungewollte Trennung vom Lebenspartner oder der Auszug der Kinder setzt intensive Gefühle frei, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Der Prozess des Trauerns verläuft sehr individuell und kann sich über Jahre hinziehen. Nicht immer jedoch gelingt der Heilungsprozess. Wer etwa mitten im Berufsleben steckt, hat oft das Gefühl, wieder ganz schnell funktionieren zu müssen. Oder man zieht sich in die Isolation zurück, weil man im sozialen Umfeld nicht genügend Verständnis für seine Situation erfährt. Die nicht gelebte Trauer kann sich dann in psychosomatischen Erkrankungen manifestieren. Eine professionelle Trauerbegleitung, wie sie die Dr. Reisach Kliniken in Stiefenhofen bei Oberstaufen und in Oberstdorf anbieten, gibt den Betroffenen Raum und Zeit, um ihren Verlusterfahrungen heilsam begegnen zu können. Dazu gehört nicht nur das Erzählen dürfen und das empathische Zuhören, sondern auch das Gestalten und Ausdrücken des inneren Befindens und der eigenen Bedürfnisse durch Malen, Schreiben oder Symbole aufstellen. "Für die Patienten bedeutet es sehr viel, sich mitteilen zu dürfen und mit der Trauer nicht alleine zu sein", weiß Dipl.-Theologin Erika Hieble, Seelsorgerin und Trauerbegleiterin der Adula- und Hochgrat Klinik. Halt in der therapeutischen Gemeinschaft finden Ambivalenz oder Gefühle, wie Wut, Hass, Groll und Schuld bekommen ihre Berechtigung und werden in adäquater Form ausgedrückt. Mit dem Sterben von Angehörigen wird man vielleicht auch damit konfrontiert, was in der Beziehung an Anerkennung, Nähe und Wertschätzung vermisst wurde. Dabei bricht besonders bei Menschen, die in dysfunktionalen Familien aufwuchsen oder in Familien, in denen psychische oder physische Gewalt herrschte, viel Schmerz über die nicht gelebte Kindheit mit auf. In der therapeutischen Gruppe finden sie Halt, Trost und Frieden. Es wird gemeinsam geweint und gelacht. Mit heilsamen Ritualen können Abschiede nachgeholt und bewusst gestaltet werden. Am Ende des seelischen Genesungsprozesses steht die Erkenntnis, dass in jedem Herbst der nächste Frühling schon naht.

20.02.2019

Mit einem gezielten Faszientraining kann verhärtetes Bindegewebe gelockert und die Beweglichkeit wieder erhöht werden. Foto: djd/Basica/PantherMedia/yekophotostudi

5 TIPPS, WIE SIE VERKLEBTE FASZIEN LOCKERN KÖNNEN

(djd). Unser gesamter Körper ist von Faszien durchzogen. Das kollagenhaltige Bindegewebe umhüllt alle Organe, Knochen, Muskeln, Sehnen, Fasern und Gefäße. Mit ihrem feinmaschigen Netz halten die milchig-weißen, elastischen Häute unseren Organismus zusammen. Sie sorgen für Stabilität und geben gleichzeitig Flexibilität. Sind die Faszien verklebt, verhärtet oder verkürzt, kann die Beweglichkeit eingeschränkt sein. Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen sowie Verspannungen sind mögliche Folgen. Erfahren Sie, wie man Schmerzen vorbeugen und verklebte Faszien mit einer ganzheitlichen Therapie lockern kann. 1. In Bewegung bleiben Wenn Faszien verkleben oder verhärten, sind häufig Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen schuld daran. Um vorzubeugen ist es ratsam, aktiv zu bleiben. Neben regelmäßigem Ausdauertraining wie Laufen, Walken und Schwimmen sollte besonders auf regelmäßige Bewegung im Alltag - also jeden Tag - geachtet werden. Das bedeutet: die Treppe statt den Fahrstuhl nutzen, zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren, Sitzphasen stündlich durch Aufstehen unterbrechen, nach dem Essen einen kleinen Spaziergang machen, lange Autofahrten vermeiden. 2. Stress reduzieren Wer ständig unter Leistungsdruck steht, muss damit rechnen, dass auch Muskeln und Faszien permanent angespannt sind. Damit sich daraus keine Beschwerden entwickeln, sollte auf Stress und Anspannung immer Entspannung folgen. Regelmäßig Yoga, Atemübungen, Meditationen, Achtsamkeitstrainings und Entspannungsübungen wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können dazu beitragen, dass sich Verspannungen nicht manifestieren. 3. Auf basische Ernährung achten Wird das Bindegewebe starr und unbeweglich, kann eine Übersäuerung des Organismus, begünstigt durch einseitige Ernährung, dahinter stecken. Das in der Naturheilkunde schon lange bekannte Phänomen wurde früher als Säurestarre bezeichnet. Um Muskel- und Gelenkbeschwerden zu begegnen, ist es ratsam, auf eine basische Ernährung zu achten: Mindestens die Hälfte einer Mahlzeit sollte aus Salat, Gemüse und Obst bestehen. Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Brot und Getreideprodukte sollten deutlich reduziert werden. Weitere Ernährungstipps, Rezepte und ein Säure-Basen-Ratgeber zum Download gibt es unter www.basica.de. Zudem wird empfohlen, täglich mindestens zwei Liter zu trinken. Mineralwasser oder Kräutertees sowie Fruchtsäfte, die basisch wirken, unterstützen die Ausscheidung von Säure über die Nieren. 4. Mineralstoffe ergänzen Um die Entsäuerung bei Rückenschmerzen und Verspannungen zu unterstützen, empfehlen Stoffwechselexperten die zusätzliche Einnahme von basischen Mineralstoffen - etwa in Form von praktischen Sticks wie zum Beispiel "Basica Direkt" aus der Apotheke. Damit überschüssige Säure abgebaut und der Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann, ist eine kurmäßige Anwendung über acht bis zwölf Wochen ratsam. 5. Faszientraining mit Rolle oder Handtuch Die Lockerung verhärteter Bereiche im Rücken, Nacken- oder Schulterbereich kann man mit einem gezielten Training erreichen. Mit Hilfe von Übungen mit einer Faszienrolle oder einem festgerollten Handtuch werden die betroffenen Partien massiert und revitalisiert. So wird der Stoffwechsel angeregt und Verklebungen gelöst. Fitnessstudios bieten bundesweit entsprechende Faszientrainings an. Mitmachvideos für zuhause gibt es zum Beispiel bei YouTube.

20.02.2019

Die Grundvoraussetzung für erholsamen Schlaf ist Entspannung. Foto: djd/Neurexan/Getty

WIEDER GUT SCHLAFEN - ABER WIE?

Eine erholsame Nacht beginnt schon am Tag

(djd). Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft, und für viele Menschen muss alles perfekt laufen: Im Job, in der Freizeit und sogar der Nachtschlaf sollte wie am Schnürchen klappen. Doch wer tagsüber von einem Termin zum nächsten hetzt und ein To-do nach dem anderen abarbeitet, steht permanent unter Druck. Für Pausen ist kaum Zeit, die innere Anspannung zieht sich oft bis in die Abendstunden hin. Ebenso angestrengt versuchen die Betroffenen dann, in den Schlaf zu finden. Schließlich ist Schlaf genauso überlebensnotwendig wie essen und trinken. Er bildet die Basis für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Doch egal wie müde man auch ist, Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Vor allem dann nicht, wenn die wichtigste Grundvoraussetzung dafür fehlt: Entspannung. Auf natürliche Weise entspannen Aus Angst, tagsüber nicht fit zu sein, versuchen viele Betroffene durch chemische Schlafmittel Ruhe zu finden. Doch der so erzwungene Schlaf wird oft als nicht erholsam empfunden, zudem besteht das Risiko einer Gewöhnung. Alternativ können natürliche Arzneimittel dabei helfen, rasch zu entspannen. Um Schlafstörungen und daraus resultierende Tagesmüdigkeit nicht zur Regel werden zu lassen, empfiehlt sich Neurexan aus der Apotheke. Bereits tagsüber eingenommen, kann der gut verträgliche Wirkkomplex aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) das innere Gleichgewicht wiederherstellen. So wird das Einschlafen erleichtert und der nächste Tag beginnt erholt und ausgeschlafen. Stress am Tag reduzieren Häufen sich Schlafprobleme, ist es Zeit, die eigene Persönlichkeit und Lebensgestaltung ins Visier zu nehmen. Schlafexperten wissen: Eine erholsame Nacht beginnt schon am Tag. Wer zum Grübeln neigt und leicht die Nerven verliert, kann beispielsweise durch gezielte Entspannungstechniken lernen, gelassener zu werden. Zudem ist es wichtig, auf Auszeiten zu achten. Überflüssige Zeiträuber müssen erkannt und gemieden werden. Wem das Arbeitspensum über den Kopf wächst, sollte lernen, Aufgaben zu delegieren und das "Nein-Sagen" üben. So kann belastender Stress abgebaut werden. Gut zu wissen: Was wir essen, beeinflusst auch den Schlaf - Näheres dazu unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Überdies ist der Mensch ein Gewohnheitstier: Regelmäßige Schlafzeiten und Rituale wie ein Schaumbad am Abend oder ein warmer Schlummertrunk helfen dabei, die Ereignisse des Tages innerlich loszulassen und entspannter in den Schlaf zu finden.

20.02.2019

Grüne Gemüse sind wertvolle Vitamin K-Quellen. Foto: djd/Jarrow/Getty/Jeff Giniewicz

VITAMIN K UND SEINE WIRKUNG

5 FAKTEN, DIE JEDER KENNEN SOLLTE

(djd). Wir brauchen Vitamin C für ein fittes Immunsystem, die B-Vitamine für starke Nerven, Vitamin A für gutes Sehen - aber welche Wirkung hat eigentlich Vitamin K? Erst allmählich rücken seine unterschiedlichsten Aufgaben in den Fokus der Wissenschaft. 1. Das macht Vitamin K Den Namen hat das Vitamin K von seiner wichtigsten Funktion, der Blutgerinnung (lat. Koagulation). Es fördert den Aufbau von Gerinnungshemmern in der Leber und beeinflusst die Fließeigenschaften des Blutes. Darüber hinaus spielt es aber auch eine entscheidende Rolle beim Knochenaufbau und, wie jüngere Forschungen zeigen, in der Prophylaxe von Diabetes. Eine niederländische Studie mit rund 38.000 erwachsenen Teilnehmern deutet darauf hin, dass eine gute Versorgung mit Vitamin K vor Diabetes mellitus schützen könnte. Im Körper aktiv ist das Vitamin in der umgewandelten Form K2. 2. So viel Vitamin K brauchen wir In geringen Mengen wird das fettlösliche Vitamin im Körper selbst gebildet. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen, pro Tag 70 Mikrogramm Vitamin K über die Nahrung aufzunehmen. Dieser Wert basiert allerdings nur auf der Rolle des Vitamins bei der Blutgerinnung. Der Bedarf kann tatsächlich deutlich höher sein, wenn die Bedeutung von Vitamin K für die Knochengesundheit mit berücksichtigt wird. Besonders wichtig ist eine gute Versorgung mit Vitamin K für Frauen nach der Menopause sowie für ältere Menschen, da hier das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) steigt. Da sich die erforderliche Menge über die Ernährung kaum ausreichend decken lässt, können Kapseln zur Nahrungsergänzung sinnvoll sein. 3. Das sind natürliche Vitamin K-Quellen Bei uns gehören grüne Gemüse wie Brokkoli, grüne Bohnen und Grünkohl zu den wichtigsten Vitamin-K-Lieferanten. Außerdem enthalten Innereien und Eigelb sowie fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut) Vitamin K. Allerdings müsste man rund acht Eigelbe verzehren, um den von der DGE empfohlenen täglichen Bedarf annähernd zu decken. Anders sieht es zum Beispiel in Japan aus. Zu den traditionellen Lebensmitteln gehört hier Natto, welches aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird. Für die Fermentation wird das Bakterium Bacillus subtilis natto eingesetzt. Dadurch entsteht bereits im Lebensmittel die vom Körper besonders gut verwertbare Form Vitamin K2 in großer Menge. Diese traditionelle Art der Fermentation ermöglicht es, Vitamin K2 auch als Nahrungsergänzungsmittel herzustellen, etwa "MK-7 Kapseln" von Jarrow [www.jarrow.de/de/vitamine/21-mk-7-vitamin-k2.html]. Hier liefert bereits eine Kapsel 90 Mikrogramm Vitamin K2, die neuen höher dosierten Kapseln gar 180 Mikrogramm. 4. So erkennt man einen Vitamin K-Mangel Dass eine Unterversorgung mit Vitamin K vorliegt, kann sich zum Beispiel dadurch bemerkbar machen, dass Blutungen sich nur schwer stillen lassen oder blaue Flecken außergewöhnlich groß werden. Knochenschwund und die damit erhöhte Gefahr von Brüchen kann ebenfalls ein Anzeichen sein. Hier kann eine ärztliche Untersuchung Klarheit bringen. 5. So wirken Vitamin-K2-Präparate am besten Damit Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin K2 ihre Wirkung entfalten können, sollten sie regelmäßig und vor allem langfristig eingenommen werden. Da das Vitamin fettlöslich ist, am besten zu einer fetthaltigen Mahlzeit. Wichtig dabei: Menschen, die Gerinnungshemmer einnehmen, etwa nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, sollten die Einnahme mit ihrem behandelnden Arzt besprechen.

20.02.2019

Gleichgewichtsübungen und regelmäßige Bewegung können Schwindel verbessern und das Sturzrisiko senken. Foto: djd/Vertigoheel/Getty

SCHWINDEL IST KEIN SCHICKSAL

Beschwerden nicht ignorieren, sondern aktiv stoppen

(djd). Plötzliche Schwindelattacken gehören zu den häufigen Beschwerden, über die ältere Menschen klagen. Die Symptome reichen von leichtem Schwanken bis hin zu heftigem Drehschwindel mit Orientierungsverlust - verbunden mit einer großen Sturzgefahr. Tritt Schwindel häufiger auf, schränken die Betroffenen aus Angst vor der nächsten Attacke ihren Bewegungsradius und oft auch ihre sozialen Kontakte ein. Das führt auf Dauer nicht nur zur Vereinsamung und einem erheblichen Verlust von Lebensqualität: Bewegungsmangel schwächt die Muskulatur und ohne Training büßen die Gleichgewichtsorgane im Innenohr immer mehr an Leistungsfähigkeit ein. Bei Schwindel aktiv werden statt aufzugeben Schwindel ist ein häufiges und unangenehmes Symptom, das unterschiedliche Ursachen haben kann. Zur Abklärung sollte man möglichst frühzeitig den Hausarzt aufsuchen. Dieser kann Herz-Kreislauf-Probleme, neurologische Leiden oder Erkrankungen des Innenohres erkennen und, je nach Ursache, eine geeignete medikamentöse Behandlung einleiten. Als natürliche Alternative zur Behandlung ist in der hausärztlichen Leitlinie zur Therapie von Schwindel das natürliche, rezeptfreie Arzneimittel Vertigoheel aufgeführt. Die Kombination der Inhaltsstoffe ist vergleichbar wirksam wie chemische Schwindelpräparate, macht jedoch nicht müde. Weiterer Vorteil für Betroffene: Das Präparat ist gut verträglich, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt. In Balance bleiben, Beweglichkeit fördern Schwindelattacken zu erleben, kann sehr beängstigend sein. Wichtig ist dabei, ruhig weiter zu atmen und nach einem sicheren Halt zu greifen. Experten empfehlen, während der Attacke den Blick auf einen bestimmten Punkt zu richten, um die Orientierung im Raum nicht völlig zu verlieren. Möchten sich die Betroffenen hinlegen, sollten die Beine hochgelagert werden, um den Kreislauf zu stabilisieren. Ein niedriger Blutdruck kann vor allem in den Morgenstunden oder beim abrupten Aufstehen für Schwindel sorgen. Hilfreich kann ein spezielles Schwindeltraining sein. Video-Anleitungen und Übungsposter sind etwa unter www.schluss-mit-schwindel.de zu finden. Gleichgewichtsübungen und regelmäßige Bewegung tragen erheblich dazu bei, Schwindel zu verringern, das Sturzrisiko zu senken und die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

31.01.2019

Erkältet am Arbeitsplatz? Auch über gemeinsam genutzte Gegenstände können sich Kollegen anstecken. Foto: djd/Gripp-Heel/thx

SCHON WIEDER SCHNUPFEN

So lässt sich Erkältungen besser vorbeugen

(djd). Es brennt im Rachen, die Nase kribbelt und bald darauf beginnt das große Niesen: Grippale Infekte gehören zu den häufigsten Erkrankungen und zu den besonders ansteckenden. Durchschnittlich ein- bis zweimal im Jahr erkälten sich Erwachsene. Die Kleinen erwischt es noch öfter - bis zu zehn Infekte machen Kinder jährlich durch. Wenn Erkältete husten, schnäuzen und niesen, versprühen sie Sekret, das Viren enthält. Ihre Mitmenschen infizieren sich über die Atemluft, aber auch mit den Händen werden die Erreger auf Alltagsgegenstände übertragen und über diesen Weg verbreitet. Ob ein grippaler Infekt tatsächlich ausbricht, hängt dann von der Widerstandskraft des eigenen Immunsystems ab. Schwache Abwehr macht Viren stark Ist das Immunsystem etwa durch zu viel Stress, Schlafentzug, Bewegungsmangel oder eine vitalstoffarme Ernährungsweise geschwächt, siedeln sich Erkältungsviren wesentlich leichter in den Schleimhäuten an. Zwar lindern einschlägige Hausmittel wie heiße Fußbäder, die obligatorische Hühnerbrühe oder der Salbeitee mit Honig im ersten Moment die Beschwerden. Aufhalten lässt sich die Erkältung dadurch aber meist nicht. Etwa eine Woche dauert es in der Regel, bis ein banaler grippaler Infekt wieder abklingt. Wer sich keinen Totalausfall leisten kann, sucht nach Wegen, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen - auch, um zu verhindern, dass eine bakterielle Infektion auf den viralen Effekt folgt. Unterstützen können hierbei natürliche Arzneimittel wie "Gripp-Heel", das bereits für Kinder ab sechs Jahren sowie auch für Menschen mit Bluthochdruck und Diabetes geeignet ist. Das natürliche Arzneimittel entfaltet eine antientzündliche Wirkung, aktiviert die körpereigene Abwehr, lindert Erkältungssymptome und fördert die Ausheilung. Studien zufolge lässt sich die Zeit der Genesung damit um bis zu drei Tage verkürzen. Händewaschen gegen Keime Zwar kann man einer Erkältung nicht völlig aus dem Weg gehen, aber es gibt einige Strategien, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. An oberster Stelle stehen Maßnahmen zur Stärkung der körpereigenen Abwehr. Tipps dazu gibt es beispielsweise unter www.gripp-heel.de. Zudem kann Hygiene schützen: Gemeinsam benutzte Gegenstände wie Telefonhörer oder Türklinken sollten häufiger mit Desinfektionstüchern abgewischt werden. Auf eine ganz einfache Weise kann man die Anzahl der Viren in geschlossenen Räumen senken - durch regelmäßiges Lüften. Lässt sich der Händedruck mit einem erkälteten Kollegen oder Kunden nicht vermeiden, dient zeitnahes Händewaschen als Infektionsbremse: Studien zeigen, dass gründliches Einseifen für mindestens 30 Sekunden mehr Keime abtötet als das Desinfizieren der Hände.

30.01.2019

Wer auf eine gesunde Darmflora achtet, tut viel für sein Immunsystem und das gesamte Wohlbefinden. Foto: djd/Centrum/underdogstudios/Fotolia

FASZINATION DARM

Eine wichtige Säule unseres Wohlbefindens

(djd). Seit Jahren fasziniert und beschäftigt unser Darm Wissenschaft und Medizin. Erst dieses wahrhaftige "Superorgan" ermöglicht es uns, wertvolle Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Doch das ist längst nicht alles: Der Darm ist an einer Vielzahl von Prozessen im Organismus beteiligt, die essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind. Einfluss des Darms auf Immunsystem, Haut und Seele Allen voran spielt der Darm eine entscheidende Rolle für die körpereigene Abwehr, denn etwa 70 Prozent unserer Immunzellen sind direkt dort angesiedelt. Wichtig bei der Unterstützung und Stärkung des Immunsystems sind die über 100 Milliarden Darmbakterien, die ein gesunder Darmtrakt beherbergt. In ihrer Gesamtheit bilden sie ein sensibles Ökosystem, welches auch als Darmflora bezeichnet wird. Zusätzlich ist unser "Superorgan" eine wahre Kommunikationszentrale. Die sogenannte Darm-Hirn-Achse steuert viele Prozesse im ganzen Körper. Aus diesem Grund kann eine ausbalancierte Darmflora unser seelisches Wohlbefinden und den Zustand unserer Haut positiv beeinflussen. Milchsäurebakterien: Unterstützung für die Darmflora Es ist wichtig, die Darmflora gezielt zu unterstützen und aktiv in Balance zu halten. Aktuelle Studien zeigen, dass Milchsäurebakterien genau dieses Potenzial besitzen und sich für die Nahrungsergänzung eignen. Bei entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln sollte darauf Wert gelegt werden, dass die enthaltenen Bakterienkulturen in wissenschaftlichen Studien erforscht wurden. Dies trifft insbesondere auf die Milchsäurebakterienstämme BB-12 (Bifidobakterien) und LGG (Laktobazillen) zu, die zu den weltweit am besten erforschten Milchsäurebakterienstämmen gehören. Sie kommen nach dem Verzehr lebend im Darmtrakt an und besitzen die Fähigkeit, sich an die Darmschleimhaut anzuheften - zwei zentrale Voraussetzungen, um im Organismus gesundheitsförderliche Aspekte entfalten zu können. Das neue Apotheken-Probiotikum "Centrum Darmflora Fokus" etwa vereint die beiden wertvollen Milchsäurebakterienstämme BB-12 und LGG zu einem "Premium-Dual-Komplex". Kleine Helfer nach der Antibiotika-Einnahme Viele haben es bereits selbst am eigenen Leib erfahren: Die Einnahme von Antibiotika kann die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen, nicht selten verbunden mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie etwa Durchfall. Gut zu wissen: Eine sinnvolle Kombination von Bifidobakterien und Laktobazillen hat das Potenzial, das Auftreten unerwünschter Begleiterscheinungen zu reduzieren.

30.01.2019

Das berühmte Nachmittagstief bringt bei vielen einen Leistungs- und Konzentrationseinbruch - hier ist ein Extraschub Energie gefragt. Foto: djd/vitasprint/Drobot Dean - stock.adobe.com

EINMAL ENERGIE, BITTE!

Wie man turbulente Tage beschwingt meistert

(djd). Oft beginnt der Trubel schon am frühen Morgen: Frühstück vorbereiten, die Kinder für die Schule fertig machen, selbst in die Gänge kommen. Und so geht es dann meist munter weiter - mit Stau auf dem Weg zur Arbeit, der ausführlichen Kundenbetreuung oder der Präsentation, die unbedingt noch heute fertig werden muss. Die Mittagspause fällt flach und am Abend warten Wäscheberge, Essenszubereitung und Co. Solche Tage sind schon herausfordernd. Mehrfachherausforderungen gut meistern Gerade in der sogenannten Rushhour des Lebens ist darum volle Energie gefragt. Damit ist die Phase etwa zwischen 35 bis 55 Jahren gemeint, in der häufig viele Mehrfachbelastungen durch Beruf, Familie und eng getaktetem Freizeitleben auftreten. Den typischen Durchhänger, der häufig spätestens am Nachmittag lauert und für nervende Konzentrationstiefs sorgt, kann man da so gar nicht gebrauchen. Noch schwieriger wird es, wenn unzureichender Schlaf, einseitige Ernährung und Bewegungsmangel die persönliche Power zusätzlich bremsen. Einen Extraschub kann dann beispielweise das Nahrungsergänzungsmittel Vitasprint Pro Energie bringen. Sein 2-Phasen-Komplex kann mit Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs wie Koffein aus Grüntee und Guarana-Extrakt sowie Ginseng-Extrakt helfen, die Konzentration zu verbessern. Die ausgewählten Mikronährstoffe Vitamin B2, B6 und C komplettieren den 2-Phasen-Komplex und sollen den Energiestoffwechsel unterstützen. Unter www.vitasprint.de gibt es mehr Tipps und Informationen zum neuen Vitasprint Pro Energie. Kleine Tipps für zwischendurch Weitere Sofort-Maßnahmen bei einem akuten Tief sind zum Beispiel diese Tricks: Einfach das Fenster weit aufreißen und einige Minuten tief ein- und ausatmen, um frische Luft zu tanken. Noch besser ist es, gleich eine Runde zügig um den Block zu gehen. Abwechselnd warmes und kaltes Wasser über die Unterarme laufen zu lassen - mit kalt aufhören - ist ebenfalls ein guter Tipp, denn es regt die Durchblutung an und ist ein echter Wachmacher.

30.01.2019

Ob zu dick oder zu dünn: Essstörungen liegen oft seelische Probleme zugrunde. Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/Getty

VOM HEISSHUNGER ZUM HUNGERN

Wenn die Beschäftigung mit Nahrung zum Lebensinhalt wird

(djd). Aufgrund gesellschaftlicher Erwartungshaltung hat sich ein Körperkult entwickelt, der zahlreiche "normale" Frauen und zunehmend auch Männer ständig nach einer besseren Figur streben lässt. Diäten sind im Trend, Kalorienzählen gehört dazu. Nicht selten entwickeln sich jedoch aus dem andauernden Verzicht auf Lebensmittel Essstörungen, wie etwa die Magersucht. Betroffene haben ständig das Gefühl, ihr Gewicht verringern zu müssen. Alles dreht sich um die Vermeidung von Nahrungsaufnahme. Es gibt aber auch die andere Seite: Menschen, die resignieren, weil sie das schlanke Schönheitsideal einfach nicht erreichen. Der Frust äußert sich zum Beispiel in Fressattacken. Essen wird dann zur Sucht und hat mit dem natürlichen Hungergefühl nichts mehr zu tun. Essstörungen liegen oft seelische Probleme zugrunde Ob zu dick oder zu dünn, oft dauert es Monate oder Jahre, bis sich eine Frau eingestehen kann, dass sie ein gestörtes Essverhalten entwickelt hat. Die Beschäftigung mit Essen, Hungern, Erbrechen, Einkaufen, Wiegen und Sport ist zum Lebensinhalt geworden. Die negativen Konsequenzen für Seele und Körper werden dabei ausgeblendet und der Weg in die Heimlichkeit und Isolation ist gebahnt. Um aus dem Teufelskreis auszubrechen, ist der erste Schritt zu erkennen, dass man fachliche Hilfe braucht. Denn in der Regel liegt eine komplexe Erkrankung mit tief liegenden seelischen Problemen zugrunde. Kliniken, wie die Dr. Reisach Kliniken im Allgäu, sind auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert und legen ein besonderes Augenmerk auf die Betrachtung der Ursachen und des sozialen Umfelds des Patienten. Darauf aufbauend erfolgt die Therapie. Dem natürlichen Hunger- und Sättigungsgefühl vertrauen In der Adula Klinik in Oberstdorf und Hochgrat Klinik in Wolfsried gibt es beispielsweise eine eigene "Ess-Strukturgruppe", in der die Patienten lernen, ihre Erkrankung zu verstehen und zu akzeptieren. So lassen sich allmählich Verhaltensänderungen für den Alltag erarbeiten. Bei den Mahlzeiten mit zu Beginn vorgegebenen Portionsgrößen liegt der Fokus darauf, Emotionen vom Akt des Essens trennen zu lernen und achtsam zu essen. So kann sich das meist verlorengegangene Hunger- und Sättigungsgefühl wieder einstellen - und die Patienten gewinnen den gesunden Bezug zu ihrem Körper zurück. Das hat auch zur Folge, dass die eigenen vitalen Gefühle wieder bewusster wahrgenommen werden und für die Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen zur Verfügung stehen. Der regelmäßige Austausch innerhalb der therapeutischen Lehr-Lern-Gemeinschaft unterstützt den Heilungsprozess und hilft, bisher unzureichende Verhaltensmuster durch konstruktive Maßnahmen zu ersetzen.

30.01.2019

Es muss kein Marathon sein. Moderate Bewegung mit regelmäßigen Spaziergängen steigert Fitness und Leistungsfähigkeit. Foto: djd/Verlag Peter Jentschura

KEINE ANGST VOR DEM ÄLTERWERDEN

Für Körper und Seele: Mit den richtigen Strategien jahrelang topfit bleiben

(djd). "Altwerden ist nichts für Feiglinge" - diesen Satz liest man immer wieder. Aber stimmt das so? Hartnäckig bleibt in vielen Köpfen fest verankert, dass alt automatisch weniger leistungsfähig bedeutet. Bestsellerautor Dr.h.c. Peter Jentschura aus Münster sieht das anders: "Es ist nicht in erster Linie das Alter, das die Beschwerden hervorruft, sondern vor allem der Lebensstil." Davon ist der 77-Jährige überzeugt. In seinem Ratgeber "Zivilisatoselos leben" gibt der Gesundheitsexperte fundierte Tipps, die jeder beherzigen kann, um lange fit und aktiv zu bleiben. Darunter befinden sich auch folgende Ratschläge: Besser vorbeugen: "Auch wenn es wie eine Binsenweisheit klingt: Ein ausgewogener Speiseplan, der überwiegend frische, saisonale Produkte beinhaltet, im Zusammenspiel mit körperlicher Aktivität, ist die beste Prävention", sagt Dr. h.c. Jentschura. Vor allem Volkskrankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen lassen sich durch einen gesunden Lebensstil wirksam vorbeugen. Langzeitstudien, unter anderem aus den USA und Finnland, zeigen, dass sich allein das Risiko für Diabetes Typ 2, der lange als "Alterszucker" bezeichnet wurde, durch moderate Bewegung und die richtige Ernährung um bis zu 60 Prozent reduzieren lässt. Schädliches ausscheiden: Aus naturheilkundlicher Sicht ist die Übersäuerung des Gewebes ein wesentlicher Grund für viele Beschwerden, die sich im Alter bemerkbar machen. Darunter fallen Infektanfälligkeit, Antriebsarmut, aber auch entzündliche Prozesse wie bei Rheuma oder Gicht. "Saure Stoffwechselprodukte lagern sich über die Jahre im Gewebe als Schlackenstoffe ab und blockieren einen gesunden Austausch zwischen den Zellen", erklärt Dr.h.c. Peter Jentschura. Sein Rat: Säuren regelmäßig durch eine basische Fastenkur ausleiten. Weil dabei viel Tee und Wasser getrunken und säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Zucker und Kaffee gemieden werden, können Schlacken aus dem Gewebe gelöst werden. Den Geist wachhalten: Wenn der Beruf als feste Säule im Alltag nicht mehr vorhanden ist, fallen viele Menschen in ein Loch - und fühlen sich schlagartig alt. Umgekehrt zeigen Studien jedoch, dass Menschen, die sich aktiv umorientieren und ihre Tage sinnvoll füllen, deutlich zufriedener sind und sich fitter fühlen. So kann ein neues Hobby, eine neue Sprache oder soziales Engagement zum echten Jungbrunnen werden. Eine Leseprobe gibt es unter www.verlag-jentschura.de, weitere Infos auch unter facebook.com/verlagpeterjentschura.

30.01.2019

Geht auch im Bürooutfit ganz einfach: kleine Übungen im Sitzen wie das Fersenheben. Foto: djd/Ofa Bamberg

VENENGYMNASTIK IM BÜRO

9 TIPPS GEGEN SCHWERE BEINE

(rgz). Wenn man den ganzen Tag sitzt und sich kaum bewegt, bleibt die Wadenmuskulatur meist inaktiv. Das ist schlecht, denn diese unterstützt die Venen beim Hochpumpen des Blutes aus den Beinen. Als mögliche Folge staut sich dieses, und die Beine fühlen sich nach einem langen Arbeitstag schwer und müde an. Deshalb sollten Sie im Büro öfter mal etwas Venengymnastik machen. Das geht auch ganz unauffällig zwischendurch. Hier einige Übungen und Unterstützungsmaßnahmen: Venengymnastik im Sitzen: 1. Ohne aufzustehen funktioniert diese einfache Übung, die man während der Arbeit öfter wiederholt: Beide Füße nebeneinanderstellen, abwechselnd links und rechts die Ferse anheben und wieder absetzen, insgesamt 20-mal. 2. Man setzt sich gerade hin, stellt wieder beide Füße nebeneinander flach auf, dann zieht man im Wechsel die Zehen hoch, jede Seite 10-mal. 3. Für die nächste Übung lehnt man sich an die Stuhllehne zurück: Im Wechsel den linken und rechten Unterschenkel gestreckt anheben und mit dem Fuß 10 Kreise beschreiben. 4. Gerade im Sitzen, wenn nicht viel Bewegung möglich ist, können auch moderne Stütz- und Reisestrümpfe etwa der "Gilofa 2000" wie zusätzliche Gymnastik für die Venen sein. Denn sie unterstützen mit sanftem Druck die Wadenmuskulatur von außen, sodass das Blut besser fließen kann und schweren Beinen vorgebeugt wird. Optisch sind sie nicht von normalen Strümpfen zu unterscheiden und in zahlreichen Farben und Materialien verfügbar. Venengymnastik im Stehen und Gehen: 5. Diese Übung ist perfekt, wenn Sie vor dem Drucker oder Kopierer warten: Einen Ausfallschritt machen, das hintere Bein strecken, die Ferse gegen den Boden drücken und diese Stellung etwa 15 Sekunden halten. Abwechselnd 5-mal mit jedem Bein. 6. Für kleine Aufstehpausen oder in der Kaffeeküche eignet sich der Storchengang: Dafür abwechselnd ein Knie im rechten Winkel anheben und dann mit dem Standbein auf die Zehenspitzen gehen, etwa 15- bis 20-mal insgesamt. 7. Auf dem Weg zur Toilette oder zum Meeting kann man diese Übung einbauen: Erst 10 Schritte auf den Zehenspitzen gehen, dann 10 Schritte auf den Fersen, mehrmals wechseln. Weitere Venengymnastik-Übungen und Tipps für gesunde Venen finden Sie hier [https://www.ofa.de/de-de/therapie/bewegungstherapie]. Venengymnastik rund um den Job: 8. In der Mittagspause empfiehlt sich, nicht nur mit dem Fahrstuhl in die Kantine runterzufahren, sondern die Zeit auch für einen kleinen Spaziergang zu nutzen sowie die Treppen zu nehmen. 9. Auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeit kann ebenfalls etwas Bewegung eingebaut werden. Entweder gleich das Fahrrad nehmen, bei Bus und Bahn eine Station früher aussteigen und laufen oder das Auto etwas weiter vom Büro weg parken.

30.01.2019

Bioladen-Besitzer Wenzel Cerveny mag im Sommer gerne Hanfeis. Foto: djd/www.hanf-bioladen.de/Josef König

HANF HÄLT EINZUG IN DIE HAUSHALTE

Aus der Nutzpflanze lassen sich viele Produkte zum täglichen Gebrauch herstellen

(djd). Kiffen, Drogen und Joint - Begriffe, die bei vielen Menschen als erstes kommen, wenn sie an Hanf denken. Doch tut man der Pflanze damit unrecht. Ärzte dürfen seit etwa zwei Jahren Cannabis als Medizin in besonderen Fällen verschreiben. Seit einiger Zeit rückt auch die Bedeutung des Nutzhanfes als Zutat für viele Alltagsprodukte immer mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Vielseitiger Rohstoff Hanf ist ein vielseitiger Rohstoff. Seine Blüten und Blätter eignen sich als Tees oder kosmetische Anwendungen. Die Samen sind Zutat in Aufstrich-Cremes, Pesto-Saucen, Käse oder sogar in Speiseeis. Hanf-Lebensmittel sind für alle Menschen interessant, die auf eine gesunde und bewusste Ernährung achten. Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, leicht verdauliche Proteine sowie zahlreiche Vitamine. Hanf-Lebensmittel sind etwa Teil des Angebots des Online-Shops www.hanf-bioladen.de. Genauso wie Produkte zur Körperpflege wie Duschgel, Haarshampoo oder Badesalz mit Hanfanteilen. Nachgefragt ist auch Cannabidiol-Öl (CBD-Öl), das frei verkäuflich ist. Ihm wird unter anderem nachgesagt, entzündungshemmend und leicht schmerzlindernd zu wirken sowie bei Schlafschwierigkeiten helfen zu können. CBD-Öl ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, also ein Stoff, der zur Entspannung beitragen kann, aber weder auf das zentrale Nervensystem wirkt noch einen Rausch auslöst. Einige Hanfarten eignen sich zudem wegen ihrer starken Fasern gut für die Herstellung von Papier, Kleidern und Baumaterial. Auf die Dosierung kommt es an Hanfprodukte sind allerdings nicht nur online bestellbar. Bioläden aus diesem Bereich gibt es derzeit unter anderem in München, Rosenheim, Augsburg und Baldham. Die Hanf-Lebensmittel und Produkte zur Körperpflege dürfen frei verkauft werden, weil der THC-Wert unter 0,2 Prozent liegt. Der Stoff THC, kurz für Tetrahydrocannabinol, ist das, was beim Rauschmittelkonsum den Rausch verursacht. Läge er höher, würde auch der Nutzhanf unter die Kategorie Drogen fallen und wäre damit per Gesetz verboten.

20.12.2018

Halstabletten befeuchten die Schleimhaut und bilden einen Schutzfilm. Foto: djd/Anginetten/shutterstock - billion-photos

SCHMERZEN IM HALS - WAS TUN?

Erkältungssymptom Halsschmerz nachhaltig lindern

(djd). Es kratzt im Hals, die Stimme ist belegt und das Schlucken schmerzt - häufig sind die ersten Anzeichen einer Erkältung im Hals zu spüren. Halsschmerzen sind lästig und beeinträchtigen das Wohlbefinden erheblich, sind aber mit einfachen Maßnahmen in der Regel gut in den Griff zu bekommen. Eine Erkältung beginnt häufig mit Halsschmerzen Erkältungsviren breiten sich nach der Ansteckung rasch im Körper aus. Die empfindliche Schleimhaut im Rachenraum entzündet sich schmerzhaft, man fühlt sich angegriffen und abgeschlagen. Gegen Erkältungsviren hilft kein Antibiotikum, der Körper braucht Zeit, bis die eigene Immunabwehr die Erkältung überwunden hat. Sich Ruhe zu gönnen und Stress zu reduzieren, steht dabei an erster Stelle. Derweil lässt sich aber auch eine Menge tun, um die Halsschmerzen zu lindern. Schleimhautschutz aufbauen Die Schleimhaut bildet im Mund und Rachenraum eine wichtige Barriere gegen die Erkältungsviren. Bei einer Erkältung trocknet sie aus und kann Viren und andere Keime nur unzureichend abwehren. Symptome wie Halsschmerzen und Heiserkeit lassen sich ursächlich mit der Befeuchtung und dem Schutz der Mund- und Rachenschleimhaut behandeln. So befeuchten etwa die in Drogerien erhältlichen anginetten Lutschtabletten die Schleimhaut und regen aktiv die Speichelproduktion an. Sie bilden auch einen Film, der sich schützend über die Schleimhäute legt. Die desinfizierende Wirkung der auch zuckerfrei verfügbaren Pastillen bekämpft zusätzlich Bakterien im Mund- und Rachenraum. Schmerzen lindern, viel trinken und warm halten Bei starken Halsschmerzen bietet die "dolo akut"-Variante mit dem betäubenden Wirkstoff Polidocanol und einem Extrakt aus der Eibischpflanze eine rasch einsetzende, schmerzstillende Wirkung. Halsschmerzen mit den Begleiterscheinungen von Heiserkeit und belegter Stimme sind darüber hinaus besonders belastend für Menschen, die beruflich viel reden müssen. Hierfür wurden anginetten Halstabletten "Stimme" entwickelt. Natürliches Isländisch Moos beruhigt und lindert die Reizung. Der Hydro-Schutz-Film mit Hyaluronsäure sorgt für eine intensive und anhaltende Befeuchtung der Schleimhäute. Viel trinken und warm halten Auch die Aufnahme von größeren Mengen an Flüssigkeit hilft dabei, Bakterien und andere Keime loszuwerden, die Vermehrung von Erkältungsviren einzudämmen und die Schleimhaut zu befeuchten. Besonders geeignet sind in dieser Zeit Tees und warmes Wasser. Den Hals- und Brustbereich warmzuhalten, ist nicht nur für das Wohlbefinden angenehm. Sollten die Halsschmerzen länger als drei Tage anhalten, empfiehlt sich der Arztbesuch.

19.12.2018

Die Vibrationstechnik oder auch Rütteltechnik reinigt schonend die Zähne. Dazu die Bürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand aufsetzen und leicht rütteln. So werden die hartnäckigsten Zahnbeläge gelockert. Foto: djd/ergodirekt.de/PantherMedia/Andriy Popov

AUCH DIE ZÄHNE ALTERN

Zahnpflege ab 40: Zähne und Zahnfleisch brauchen nun besondere Pflege

(djd). Nicht nur Haut und Haare altern beim Menschen - auch bei den Zähnen setzt ab etwa 40 ein entsprechender Prozess ein. Bis dahin haben die Zähne schon viel leisten müssen. Das hinterlässt Spuren: Rückstände von Kaffee, Tee und Tabak etwa sorgen für unschöne Verfärbungen. Für die meisten Menschen gehört regelmäßige Zahnpflege zum Alltag. Sie reinigen ihre Zähne in der Regel mindestens zweimal pro Tag. Irgendwann aber reicht dies nicht mehr aus, um alle Bakterien und Verunreinigungen zu entfernen. Unsichtbare Beläge bleiben auf und zwischen den Zähnen erhalten und können Zähne und Zahnfleisch schädigen. Parodontitis und Karies sind später dann der Hauptgrund für Zahnverlust. Das bedeutet in der Regel Zahnersatz - und der kann ins Geld gehen. Für ein Implantat mit Aufbau ist ohne Versicherung eine Eigenbeteiligung in vierstelliger Höhe üblich. Unter www.ergodirekt.de/meinzahn beispielsweise gibt es viele weitere Informationen zum Thema Zahngesundheit. Tipps zur richtigen Zahnpflege Die Initiative proDente e.V. hat auf der Seite www.prodente.de Tipps zur richtigen Zahnpflege zusammengestellt. Damit kann man Parodontitis und Karies vorbeugen und Zahnersatz möglichst vermeiden: - Zweimal am Tag für mindestens je drei Minuten die Zähne reinigen. Die Zahncreme sollte Fluoride enthalten. Einmal am Tag die Zahnzwischenräume entweder mit Zahnseide oder mit Interdentalbürsten reinigen. - Falsch: heftiges Querschrubben und seitliches Auf-und-ab-Bürsten mit zu viel Druck. Dadurch wird der Zahnbelag nicht effektiv entfernt und die Zähne auf Dauer beschädigt. - Richtig: Die Vibrationstechnik oder auch Rütteltechnik reinigt schonend die Zähne. Dazu die Bürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand aufsetzen und leicht rütteln. So werden die hartnäckigsten Zahnbeläge gelockert. - Elektrische Zahnbürsten erledigen die empfohlene Vibrationstechnik automatisch. - Faustregel für die Reihenfolge beim Putzen: erst die Kauflächen, dann die Zahnreihen außen, danach die Zahnreihen innen. - Mundhöhlenbakterien siedeln sich vorzugsweise auf dem hinteren Zungenabschnitt an und bilden dort ein Reservoir. Wer dauerhaft Parodontose und Karies verhindern will, sollte deshalb auch einen speziellen Zungenschaber einsetzen: Zunge herausstrecken und an der Spitze festhalten. Von hinten nach vorne schaben. - Professionelle Zahnreinigung ein- bis zweimal jährlich in der Zahnarztpraxis durchführen lassen. Dabei werden Zahnbelag und Zahnstein sehr gründlich entfernt, die Zähne poliert und fluoridiert. Zugleich erhält der Patient Hinweise zur Zahn- und Mundhygiene. Ohne Zahnzusatzversicherung bleibt der Patient auf einem Großteil der Kosten sitzen.

19.12.2018

Mit jeder Laserbehandlung wird das Tattoo schwächer. Meist bleibt aber mindestens ein Schatten zurück. Foto: djd/www.galenpharma.de/Getty Images/AndreyPopov

EINMAL TATTOO UND ZURÜCK

Für die Entfernung unerwünschter Körperbilder wird meist zum Laser gegriffen

(djd). Ob Symbole, Tribals, Schriftzüge, Tiere oder Blumen - Tätowierungen haben sich längst aus der "Seemann/Rocker"-Ecke gelöst und sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In Deutschland kann Umfragen zufolge bereits fast jeder Vierte mindestens ein Tattoo vorweisen. Allerdings ist nicht jeder auf Dauer glücklich mit der verzierten Haut. So gab immerhin ein Viertel der befragten Tätowierten hierzulande an, schon mal ein Körperbild bereut zu haben - vom verhunzten Amateurgestichel über den Namen der Verflossenen und peinliche Schreibfehler bis zu Modesünden wie dem viel verspotteten "Arschgeweih". Kein Wunder, dass TV-Formate wie "Tattoo Fixers - Die Cover-up-Profis" oder "Horror Tattoos - Deutschland, wir retten Deine Haut!" Hochkonjunktur haben. Tattooentfernung kann schmerzhaft sein Im Fernsehen werden die unerwünschten Tattoos mit spektakulären neuen Entwürfen überdeckt. Doch diese Cover-ups sind in der Regel noch größer und bunter als das ursprüngliche Bild. Auch deshalb möchten Betroffene die missglückten Motive oft lieber ganz loswerden. Die Methode der Wahl ist dann meist eine Laserbehandlung. Dabei werden die Farbteilchen des Tattoos mit kurzen, energiereichen Lichtimpulsen beschossen, wodurch sie zertrümmert und dann vom Körper abtransportiert werden. Dazu sind mehrere Sitzungen erforderlich. Und ähnlich wie das Stechen des Tattoos selbst ist auch seine Entfernung nicht schmerzfrei, sondern kann je nach behandelter Stelle und individuellem Empfinden ordentlich wehtun. Lindern lassen sich die Schmerzen dann oft durch eine oberflächliche Betäubung der Haut mit dem Wirkstoff Lidocain, etwa in LidoGalen Creme. Mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.lidogalen.de. Nach der Behandlung ist die Haut noch längere Zeit empfindlich und muss vor allem vor UV-Strahlen geschützt werden. Qualifizierte Behandlung ist wichtig Bei einer Laserbehandlung können außerdem Nebenwirkungen wie Hautrötungen, Pigmentstörungen oder Narben auftreten. Deshalb sollte man unbedingt darauf achten, sie nur bei einem qualifizierten Behandler, etwa einem Hautarzt, durchführen zu lassen. Restlos verschwinden wird das Motiv übrigens auch bei optimaler Behandlung kaum, meist bleibt zumindest ein Schatten übrig. Trotzdem kann sich das Lasern lohnen, wenn man danach seine Haut wieder bedenkenlos und ohne "Schandfleck" zeigen kann.

19.12.2018

Die Therapie mit dem Gelenkextensionsgerät belastet weder Herz, Kreislauf noch sonstige Organe. Zusätzliche Medikamente für den Therapieerfolg sind nicht erforderlich. Foto: djd/arthrose-gex.de/Andreas Krone

SANFT UND WIRKSAM GEGEN DIE ARTHROSE

Spezielle Therapiegeräte setzen bei den Ursachen der Gelenkprobleme an

(djd). Arthrose ist eine Volkskrankheit. Schätzungen zufolge leiden etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland unter Beschwerden, die durch den Knorpelverschleiß in Gelenken verursacht werden. Die medikamentöse Behandlung der Beschwerden sowie der Einsatz von Endoprothesen haben häufig gravierende Nebenwirkungen. Die meisten Patienten wünschen sich eine Therapie, die sie gesundheitlich nicht weiter belastet. Mit der Arthrosetherapie GEX beispielsweise werden die Ursachen der Gelenkprobleme behandelt - und nicht die Symptome. Ernährung des Knorpels: Gelenkspalt muss ausreichend groß sein Die Ernährung des Knorpels ist äußerst wichtig für die Funktionalität eines Gelenks. Nach der Wachstumsphase erfolgt die Ernährung des Knorpels nur noch über die sich bildende und eingelagerte Gelenkflüssigkeit. Infolge eines zu klein werdenden Gelenkspaltes in einem Gelenk kann die Gelenkflüssigkeit nicht mehr eingelagert und zur Ernährung des Knorpels bereitgestellt werden. In fast allen Fällen der Gelenkarthrose ist der zu klein werdende Gelenkspalt die Ursache für den Knorpelverschleiß und damit letztlich für einen Gelenkschaden verantwortlich. Die gesamte Durchblutung des Gelenks wird dadurch beeinträchtigt - die Störungen sind oft so erheblich, dass die erforderliche Versorgung der Gefäße nicht mehr gegeben ist. Mit dem Einsatz der Therapie GEX beispielsweise kann über ein Gelenkextensionsgerät eine erheblich verbesserte Gelenkdurchblutung erzielt werden. Durch Schaffung des erforderlichen Gelenkspaltes bildet und lagert sich neue Gelenkflüssigkeit wieder in den Gelenken ein. Dies ist Voraussetzung für eine Regenerationsfähigkeit der Gelenke. Der angestrebte Behandlungserfolg wird dabei durch eine sogenannte Langzeit-Traktion bewirkt: Mit einer sanften Zugkraft über einen ausreichend langen Zeitraum wird in den Gelenken wieder der erforderliche Gelenkspalt erzeugt. Hierdurch wird die Neubildung und Speicherung von Gelenkflüssigkeit begünstigt und die Knorpelregeneration angeregt. Es werden die natürlichen Mechanismen des Körpers aktiviert, um Schmerzlinderungs-, Regenerations- und Heilungsprozesse auszulösen. Therapiegerät praktisch überall einsetzbar Die Therapie belastet weder Herz, Kreislauf noch sonstige Organe. Zusätzliche Medikamente für den Therapieerfolg sind nicht erforderlich. Das Gerät ist transportabel und somit fast überall einsetzbar - im Sofa, im Sessel, Stuhl oder Bett. Unter www.arthrose-gex.de gibt es alle weiteren Informationen. Viele Ärzte und Physiotherapeuten haben bereits positive Erfahrungen mit der Therapie gemacht. Auf Antrag ist auch eine Übernahme der Kosten durch die private Krankenversicherung möglich.

19.12.2018

Nebengeräusche stören den Schlaf empfindlich. Foto: djd/Sedacur/Colourbox

WARUM SCHLAF SO WICHTIG IST

Immer mehr Menschen leiden unter durchwachten Nächten

(djd). So wie ein Akku, der neu aufgeladen werden muss, um zu funktionieren, braucht der Mensch erholsamen Schlaf. Kaum zu glauben, aber während wir Nacht für Nacht in den Kissen liegen und selig schlummern, herrscht im Körper Hochbetrieb. Regenerations- und Zellerneuerungsprozesse finden statt, das Immunsystem wird gestärkt und auch die Wundheilung ist dann besonders aktiv. Der Organismus entgiftet und im Oberstübchen herrscht Kopfkino. Dort werden tagsüber gewonnene Eindrücke verarbeitet und gespeichert. Schlafforscher warnen: Bei Schlafmangel kommt es nicht nur zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsproblemen. Auch lebenswichtige Körperfunktionen wie Atmung, Herzschlag, Blutdruck und die Hormonproduktion geraten durcheinander. Auf Dauer erhöht fehlender Schlaf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen, fördert Übergewicht und Diabetes. Schlafprobleme nehmen immer mehr zu In einer Welt voller Stress und Reizüberflutung ist die nächtliche Erholung umso wertvoller. Doch leider nimmt die Zahl der Menschen mit Schlafproblemen immer mehr zu. Laut DAK-Gesundheitsreport 2017 schlafen etwa 80 Prozent der Erwerbstätigen schlecht. Viele Arbeitnehmer kümmern sich auch nach Feierabend um berufliche Angelegenheiten, nehmen ihre Sorgen und Probleme quasi mit ins Bett. Die Konsequenz: Jeder zweite von Schlafstörungen Geplagte greift zu Schlafmitteln. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Viele synthetische Schlafmittel können einen Gewöhnungseffekt bewirken und auch am nächsten Tag noch nachwirken, das Ergebnis ist der sogenannte Hangover. Deshalb gibt es viele Schlafmittel nur auf Rezept. Eine sinnvolle Alternative können pflanzliche Arzneimittel wie Sedacur forte aus der Apotheke sein. Sie können mit einem Mix aus Baldrian, Hopfen und Melisse den Schlaf fördern und auf natürliche Weise beruhigend wirken. Mit diesen pflanzlichen Arzneien gibt es keine Gewöhnungs- oder Hangover-Effekte. Eine durchwachte Nacht ist noch keine Schlafstörung Von chronischen Schlafstörungen sprechen Mediziner erst dann, wenn der Patient pro Woche etwa drei Nächte nicht richtig schlafen kann und dieser Zustand länger als einen Monat anhält. Auf der Suche nach der Ursache für ihr Wachliegen überwachen manche Betroffene ihren Schlaf mit Fitness-Trackern und Schlaf-Apps. Die meisten Geräte können bisher ausschließlich Bewegung oder Schnarch-Geräusche und den Puls erfassen. Daher bieten sie nur Anhaltspunkte. Für eine professionelle Schlafanalyse verweist der Arzt deshalb auf ein Schlaflabor. Entspannungstechniken und Maßnahmen zur Verbesserung der Schlafhygiene unterstützen den erholsamen Schlaf zusätzlich: Unter sedacur.schlafstoerung.tips gibt es mehr Infos dazu.

19.12.2018

Veranstalterin Ulrike Borchert-Schrader: "Wir organisieren einen Tag der geballten Frauenpower rund um Gesundheit, Genuss und Entspannung." Foto: PETER OBENAUS

FRAUENTAG FÜR GESUNDHEIT, GENUSS UND ENTSPANNUNG

Am 30. März 2019 findet der 3. Women's Health Day in Köln statt

Ein Tag der geballten Frauenpower rund um Gesundheit, Genuss und Entspannung: Das erwartet Gäste am 30. März beim Women‘s Health Day 2019 in Köln. Bereits zum dritten Mal findet die Veranstaltung von Frauen für Frauen statt, mit Informationen, Ideen und Anregungen, die helfen, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern. Das Angebot richtet sich an Frauen, die sich, egal ob beruflich oder privat, mit Gesundheitsthemen befassen und sich über aktuelle Konzepte und neue Ansätze informieren möchten. Absage an Perfektionismus und Selbstkasteiung Die ganztägige Veranstaltung steht ganz im Zeichen der Salutogenese, also der Wissenschaft von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. "Salutogenese bedeutet Gesundheit durch Lebensfreude - und die Absage an verkrampften Perfektionismus und Selbstkasteiung", sagt Veranstalterin Ulrike Borchert-Schrader. Dieses Bewusstsein wolle der Women‘s Health Day transportieren. Zum abwechslungsreichen Programm gehören verschiedenste Vorträge renommierter Expertinnen, die in Fachkreisen wie auch in der Öffentlichkeit als Buchautorinnen oder durch Beiträge in Presse, Radio und TV bekannt sind. So beschäftigt sich die Kölner Gynäkologin Dr. Irmgard Zierden in ihrem Vortrag "Die Last mit der Lust" mit Fragen, die Frauen spätestens in der Lebensmitte beschäftigen. Auf Frauen in dieser Lebensphase zielt auch der Vortrag von Diplompsychologin Birgit Langebartels, der sich mit "Gewinn und Verlust in der Lebensmitte" auseinandersetzt. Von Darmgesundheit bis Atemübungen Daneben stehen Themen wie Darmgesundheit und Ernährung, energetische Physiotherapie und Fußgesundheit sowie Atemübungen für die Stimme auf dem Programm. Den Tag ausklingen lassen wird Voice-Coach Birgitta Maria Schaub mit einem gemeinsamen Stimmtraining. In den Pausen können die Teilnehmerinnen nicht nur gesundes Bio-Essen genießen, sondern auch Gesundheitsprodukte testen oder sich an Achtsamkeitsübungen versuchen. Detaillierte Informationen zum Programm erhalten Interessierte unter www.womenshealthday.de. Veranstaltungstickets sind unter www.koelnticket.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

29.11.2018

Mit Kind und Kegel durch den Wald: Den Traum von einem lebendigen Familienleben müssen MS-Erkrankte nicht aufgeben. Foto: djd/Sanofi/skynesher/Getty Images

EIN BABY TROTZ MULTIPLER SKLEROSE

MS-Betroffene müssen nicht auf eine eigene Familie verzichten

(djd). An einer Multiplen Sklerose (MS) erkranken meist junge Erwachsene, und zwar überwiegend Frauen. Da stellt sich nach dem ersten Schock über die Diagnose neben vielen anderen Fragen auch die nach der künftigen Familienplanung. Ist es möglich, mit MS ein Baby zu bekommen und aufzuziehen? Ist die Fruchtbarkeit von der Krankheit betroffen, und was muss bei einer Schwangerschaft beachtet werden? Zeugung und Schwangerschaft meist gut möglich "Die Multiple Sklerose ist keineswegs ein Grund, nicht schwanger zu werden", erklärt dazu die Privatdozentin Dr. Kerstin Hellwig in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "MS persönlich". Die Neurologin betreut unter anderem das "Deutschsprachige Multiple Sklerose- und Kinderwunsch-Register" (DMSKW) und verfügt über umfangreiche Erfahrung mit dem Thema. Sie rät Frauen mit MS, den Kinderwunsch mit ihrem behandelnden Neurologen zu besprechen. "Denn es ist speziell im Hinblick auf eine geplante Schwangerschaft besonders wichtig, mit einer adäquaten medikamentösen Behandlung für eine gute Krankheitskontrolle zu sorgen." Die Schwangerschaft selbst verläuft bei MS-Patientinnen im Grunde wie bei gesunden Frauen und sie bringen genauso häufig gesunde Kinder zur Welt. Die Schubhäufigkeit nimmt während der Schwangerschaft meist sogar ab, steigt allerdings nach der Geburt oft wieder an. Bei Männern mit MS sieht die Sache noch unkomplizierter aus: "Männer können bei den meisten Medikamenten, die sie zur Therapie der MS einnehmen, problemlos ein Kind zeugen", so Hellwig. Mehr Informationen zum Thema gibt es in der Zeitschrift "MS persönlich", die unter www.ms-persoenlich.de bestellt werden kann. Leben mit Kind und MS Zur Familienplanung gehören aber nicht nur Zeugung und Schwangerschaft, sondern auch das Leben mit dem Kind. Und das kann zeitweise extrem anstrengend sein. Deshalb sollten sich Paare sorgfältig auf die vielen Veränderungen in ihrem Leben vorbereiten. Wichtig ist es zum Beispiel, sich frühzeitig um ein gut funktionierendes Netzwerk aus Helfern zu kümmern - zum Beispiel Großeltern, Geschwister, Freunde oder auch Profis wie eine Familienhelferin. Sie können einspringen, wenn der an MS erkrankte Elternteil einen Schub hat oder anderweitig Hilfe benötigt wird. Hier gilt der Spruch, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen, in besonderer Weise.

28.11.2018

Gesund durch die Feiertage - mit den richtigen Maßnahmen etwa beim Essen gelingt es leichter. Foto: djd/Linda AG/istock.com/Wavebreakmedia/kajakiki

WEIHNACHTEN OHNE REUE GENIESSEN

Die Feiertage sind oft ein Härtetest für Magen, Darm und Kreislauf

(djd). Stollen, Glühwein, Gänsebraten und gemütliches Beisammensein mit Familie und Freunden - das gehört für viele Menschen zum Weihnachtsfest einfach dazu. Allerdings können diese Dinge mitunter unangenehme Folgen für die Gesundheit haben. Besonders das schwere Essen belastet Magen, Darm und Gallenblase. Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln: "Es wird häufig zu üppig und zu fett aufgetragen, nahezu den ganzen Tag gegessen." Völlegefühl und Sodbrennen Das äußert sich dann vor allem in Völlegefühl, Magendrücken, Blähbauch oder Sodbrennen. Um schon im Vorwege entgegenzuwirken, rät der Experte, statt eines alkoholhaltigen Aperitifs vor dem Essen ein Glas Anis-Fenchel-Kümmeltee zu trinken oder Kräutertropfen aus der Apotheke einzunehmen - das fördere die Bekömmlichkeit. Außerdem sollte man langsam essen, gut kauen und sich zwischen den einzelnen Gängen etwas Zeit lassen, damit sich das gesunde Sättigungsgefühl einstellen kann. Als Hausmittel-Geheimtipp verrät Dirk Vongehr: "Eine Mandarine als Nachtisch regt dank sekundärer Pflanzenstoffe die Verdauung an." Hat man allerdings doch zu genüsslich zugeschlagen, können Mittel aus der Apotheke unterstützen. So können etwa magensäurebindende Tabletten als SOS-Abhilfe gegen Sodbrennen dienen. "Pflanzliche Mittel mit Kümmel oder Artischockenextrakt regen zudem die Verdauung an", so Vongehr. Darüber hinaus sei ein Spaziergang an der frischen Luft optimal, um die Darmtätigkeit in Gang zu bringen - und natürlich auch den Kreislauf. Dieser leide nämlich ebenfalls unter schwerem Essen und Bewegungsmangel. Die Hausapotheke rechtzeitig checken Grundsätzlich legt der Experte jedem nahe, vor den Feiertagen noch einmal die Hausapotheke durchzuschauen, damit man im Notfall gewappnet ist und nicht zu einer womöglich weit entfernten Notapotheke fahren muss. "Medikamente gegen Schmerzen, Fieber und Magen-Darm-Beschwerden sollten ebenso wenig fehlen wie Erkältungsmittel." Am besten lässt man sich vorab von einem kompetenten Fachmann beraten - zu finden etwa im Apotheken-Finder unter www.linda.de oder mit der LINDA Apotheken App. So gehört laut Vongehr gerade zu Weihnachten auch eine Brandsalbe zur vollständigen Ausstattung. Und wenn die Feiertage durch aufwändige Vorbereitungen und viel Besuch stressig sind, könnten außerdem nervenberuhigende und ausgleichende Mittel mit Johanniskraut, Lavendel oder Baldrian sinnvoll sein.

28.11.2018

Wer spürt, dass es ihn "erwischt" hat - etwa durch Kontakt mit einem kranken Kollegen -, kann den Erkältungsverlauf verkürzen, indem er frühzeitig Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Viren ergreift. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Image Source

KRANK ZUR ARBEIT?

Wen eine Erkältung "erwischt" hat, der sollte schnell etwas gegen die Viren tun

(djd). Einer GfK-Umfrage aus dem Jahre 2017 zufolge geht fast die Hälfte aller deutschen Arbeitnehmer gelegentlich krank zur Arbeit. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein - Pflichtbewusstsein, Angst vor dem Arbeitsplatzverlust oder aber das Gefühl, einfach unentbehrlich zu sein. Wobei Krankheit natürlich nicht gleich Krankheit ist. Schwer zu unterscheiden sind beispielsweise die Influenza und der sogenannte grippale Infekt. Bei beiden ist der Übertragungsweg ähnlich, nämlich durch Tröpfchen- und Schmierinfektion. Im Gegensatz zur Influenza kann man allerdings beim grippalen Infekt noch etwas ursächlich Wirkendes unternehmen. Frühzeitig Maßnahmen ergreifen Wer spürt, dass es ihn "erwischt" hat, kann den Erkältungsverlauf verkürzen, indem er frühzeitig Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Viren ergreift. Vor allem aber kann man bei den ersten Anzeichen einer Erkältung mehr ausrichten, als wenn der Infekt schon voll im Gange ist. Speziell gegen die Verursacher der Erkältung, die Erkältungsviren, können sich Betroffene mit einem rezeptfreien Erkältungsspray wie beispielsweise algovir wehren. Studien zeigen, dass bei einer Anwendung innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Erkältungsanzeichen ein Ausbruch des Infekts im besten Fall verhindert oder die Erkältungsphase zumindest verkürzt werden kann. Dank deutlich weniger infizierter Schleimhautzellen kommt es zu einer geringeren Abwehrreaktion des Immunsystems, die Krankheitssymptome werden schwächer und dauern kürzer. Zudem ist das Rückfallrisiko reduziert. Viren "verfangen" sich in Wirkstoffmolekülen Das Spray ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder ab einem Jahr geeignet. Der Ausbruch des Infekts wird durch natürliche Wirkstoffe aus der Rotalge verhindert, die im Spray enthalten sind und die Viren schon in der Nase vor dem Eindringen in den Körper stoppen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.algovir.de. Die Erkältungsviren verfangen sich in den Wirkstoffmolekülen der Rotalge. Somit kann verhindert werden, dass die Viren die Schleimhäute infizieren und sich dort weiter ausbreiten.

28.11.2018

Wenn Diabetiker richtig eingestellt und vorbereitet sind, ist Autofahren für sie meist kein Problem. Foto: djd/diabetes-behandeln.de/Getty Images/Cultura RF

SICHER AM STEUER MIT DIABETES

Dem Führen eines Fahrzeugs steht bei guter Blutzuckereinstellung nichts entgegen

(djd). Um am modernen Leben teilhaben zu können, ist Mobilität Voraussetzung. Für viele Menschen ist dafür ein Kraftfahrzeug unverzichtbar - sei es das private Auto, der Dienstwagen oder auch ein Lkw oder der Bus im Job. Wer nicht fahren kann oder darf, ist in vieler Hinsicht benachteiligt. Chronische Krankheiten etwa können die geistigen oder körperlichen Fähigkeiten und damit die Fahrtauglichkeit einschränken. Das gilt auch für Diabetes mellitus, der aufgrund der damit verbundenen Gefahren durch Unterzuckerungen als besonders riskant eingestuft wird. Aber ist das Autofahren mit Diabetes tatsächlich gefährlicher, und wie lässt sich dem begegnen? Unterzucker verhindern Nach Auswertung zahlreicher Studien kommt die Leitlinie "Diabetes und Straßenverkehr" der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zu dem Schluss, dass die meisten Menschen mit Diabetes mellitus fahrtauglich sind. Allerdings können Einschränkungen durch eine unzureichende Behandlung, Nebenwirkungen der Medikamente oder krankheitsbedingte Komplikationen bestehen. Besonders gefährlich sind dabei Hypoglykämien, also Unterzuckerungen. Denn diese können etwa Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, Reaktionsgeschwindigkeit und Sehvermögen beeinträchtigen, und in schweren Fällen sogar bis zur völligen Bewusstlosigkeit führen. Um das Risiko von Unterzuckerungen zu senken, ist es wichtig, die Betroffenen gut aufzuklären. Außerdem wird empfohlen, für Diabetiker, die am Straßenverkehr teilnehmen, nach Möglichkeit eine Therapieform mit geringem Hypoglykämierisiko zu wählen. Insulin oder insulinstimulierende Medikamente können das Risiko für Unterzuckerung erhöhen. Andere Medikamente zur Behandlung von Diabetes Typ 2, wie etwa DPP-4- oder SGLT-2-Hemmer oder Inkretinmimetika, erhöhen das Risiko für Unterzuckerungen in der Regel nicht. Sie können, wenn Metformin - nach den Empfehlungen der DDG Medikament der ersten Wahl - nicht ausreicht, zusätzlich gegeben werden. Genügt die Zugabe eines weiteren Medikaments nicht, können auch Fixkombinationen aus mehreren Wirkstoffen in nur einer Tablette eingesetzt werden, wie zum Beispiel die Kombination aus einem SGLT-2-Hemmer und einem DPP-4-Hemmer. Unter www.diabetes-behandeln.de gibt es weitere Informationen. Warnzeichen erkennen Neben einer gut angepassten medikamentösen Behandlung ist für die Fahrsicherheit entscheidend, dass Betroffene erste Anzeichen einer Unterzuckerung rechtzeitig wahrnehmen. Das können zum Beispiel Pulsrasen, kalter Schweiß, Blässe, Kopfschmerzen, Heißhunger, Zittern, Unruhe, Nervosität, Angst und Konzentrationsstörungen sein. In diesem Fall sollte der Fahrer möglichst umgehend anhalten und Maßnahmen gegen die Unterzuckerung ergreifen.

28.11.2018

Spezielle Shampoos können gegen Schuppen, Jucken und Brennen der Kopfhaut helfen. Auch sollte man die Haare nicht zu heiß waschen und föhnen. Foto: djd/Aromase/shutterstock/NotarYES

KOPFHAUTPROBLEME NATÜRLICH LÖSEN

Gerade in der kalten Jahreszeit treten Schuppen und Irritationen häufig auf

(djd). Jucken, Brennen, Schuppen - Kopfhautprobleme sind weit verbreitet. Besonders im Herbst und Winter, wenn frostige Temperaturen, kratzige Mützen und trockene Heizungsluft die Haut reizen, verschlimmert sich das Leiden oft. Etwa 30 Prozent aller Frauen und 20 Prozent aller Männer sind betroffen. Neben den unangenehmen Symptomen leiden viele auch unter ihrem Aussehen, denn sichtbare Schuppen an Haaren oder Kleidung wirken schnell ungepflegt, und durch die irritierte Kopfhaut kann sich Haarausfall verstärken. Trocken oder fettig? Grundsätzlich gibt es zwei Ursachen des Problems: zu trockene oder zu fettige Kopfhaut, als Folge von zu starker Talgproduktion. Trockene Schuppen, die bei fettarmer Kopfhaut entstehen, können auch als Symptom von Hautkrankheiten wie der Schuppenflechte (Psoriasis) auftreten. Menschen, die zu fettiger Kopfhaut neigen, leiden unter gelblich-öligen Schuppen und fettigen Haaren. Hier kann ein Hefepilz Auslöser sein. Da Cremes und Salben auf der behaarten Haut nicht gut eingesetzt werden können, versuchen Betroffene meist, dem Problem mit speziellen Shampoos beizukommen. Bei trockenen Schuppen werden dann oft rückfettende Produkte eingesetzt, die die Haare nicht selten schlapp aussehen lassen. Shampoos, die gegen fettige Schuppen helfen sollen, enthalten meist pilzabtötende Stoffe, die die Kopfhaut zusätzlich reizen können. Das in Taiwan entwickelte "Aromase 5a Repair Shampoo" etwa setzt dagegen auf eine natürliche Regeneration der Kopfhautfunktion und unterstützt durch den enthaltenen Wirkstoff "5a-Avocuta" aus der Avocado eine ausgewogene Talgproduktion. So kann es nachhaltig gegen Schuppen, Schuppenflechte, fettiges Haar und Haarausfalltendenz wirken. Das Shampoo wird ins trockene Haar einmassiert und nach einer Einwirkzeit von mindestens zwei Minuten wieder ausgewaschen. Durch die Massage ins trockene Haar können sich die Wirkstoffe besonders gut entfalten. Erhältlich ist es im Friseursalon oder unter www.haaro.de. Glycyrrhetinsäure aus der Süßholzwurzel beruhigt und fördert den Heilungsprozess. Weitere natürliche Wirkstoffextrakte aus Wacholder, Ingwer, Lorbeer, Teebaum und Aloe Vera entspannen die Kopfhaut.

28.11.2018

Im Rahmen einer Hormonersatztherapie kann natürliches Progesteron eine erholsame Nachtruhe fördern. Foto: djd/Hormontherapie Wechseljahre/Getty

JEDE FRAU IST ANDERS

Hormone: Experten setzen heute auf eine individuelle Behandlung

(djd). Groß oder klein, rund oder dünn, sportlich oder gemütlich - jeder Mensch ist anders. Und das gilt nicht nur für äußere Merkmale, sondern auch für gesundheitliche Veranlagungen. So treten beispielsweise bestimmte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Gerinnungsstörungen oder Diabetes innerhalb von Familien oft gehäuft auf. Deswegen wird in der modernen Medizin zunehmend Wert auf individuell zugeschnittene Behandlungen anstelle des "Gießkannenprinzips" gelegt. Das gilt insbesondere für die Hormonersatztherapie (HRT) bei Wechseljahresbeschwerden, bei der heute die persönlichen Voraussetzungen und Risiken jeder Patientin berücksichtigt werden. Sicherer mit bioidentischen Hormonen Grundlage für die Verordnung einer Hormonbehandlung ist daher eine genaue Anamnese, in der nach Gewicht, Blutdruck, aktuellen Beschwerden, Vorerkrankungen sowie der Situation in der näheren Verwandtschaft gefragt wird. Hierauf sollten sich Frauen, die wegen Wechseljahresbeschwerden zum Frauenarzt gehen, gut vorbereiten, damit ein möglichst vollständiges Bild entsteht. Bei der Wahl der Präparate bevorzugen Gynäkologen heute vielfach transdermale Östrogene, also etwa die Verabreichung von Östradiol äußerlich über die Haut wie mit Gynokadin Dosiergel. Dazu kommt bei Patientinnen, die noch ihre Gebärmutter besitzen, ein natürliches Progesteron in Form von Kapseln. Beide Hormone sind "bioidentisch" - das heißt, sie entsprechen den körpereigenen Botenstoffen. Die Verabreichung der Östrogene über die Haut hat deutliche Vorteile und kann deshalb auch bei Frauen mit bestimmten Risikofaktoren wie Übergewicht eingesetzt werden. Mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de. Wie auch aktuell auf einem Fachkongress von Experten vorgestellt wurde, scheint transdermales Östradiol im Gegensatz zu Östrogen in Tablettenform weder das Schlaganfall- noch das Thromboserisiko zu erhöhen. Endlich wieder ruhiger schlafen Natürliches Progesteron reduziert anders als manche synthetischen Gestagene nicht die positiven Wirkungen des Östrogens auf die Gefäßgesundheit und ist vermutlich auch sicherer bezüglich des Brustkrebsrisikos. Weitere Informationen dazu gibt es auch unter www.progesteron.de. Bei abendlicher Einnahme fördert es die Nachtruhe. Natürliches Progesteron ist darum bei Frauen, die unter wechseljahresbedingten Schlafstörungen leiden, eine passende Ergänzung zur Östrogentherapie.

27.10.2018

Alle Blutzuckerwerte werden direkt auf ein Empfängergerät oder auf das Smartphone übertragen und können zusätzlich auf einer Smartwatch angezeigt werden - außerdem sind die Daten auch für Angehörige wie die Eltern als Follower sichtbar. Foto: djd/Dexcom, Inc./Rido/Fotolia

UNBESCHWERTER LEBEN MIT DIABETES

Neueste Technik kann den Alltag der Betroffenen deutlich erleichtern

(djd). Diabetes ist nicht zu unterschätzen - er geht mit einem hohen Leidensdruck für Betroffene und Angehörige einher. Eine Tatsache, auf die zum Weltdiabetestag am 14.11.2018 besonders hingewiesen wird. So müssen sich die Patienten bis zu zehnmal täglich in den Finger stechen, um ihren Blutzucker zu messen, mitunter sogar nachts. Dabei werden oft Fehler gemacht. So können Rückstände von Süßem oder Seife an der Fingerkuppe Messwerte verfälschen oder die Teststreifen können durch falsche Lagerung Schaden nehmen. Wenn Kinder krank sind Besonders Angehörige der Patienten machen sich oft große Sorgen. Etwa wenn der Partner beruflich viel unterwegs ist oder ältere Familienmitglieder alleine wohnen. Eltern müssen nachts aufstehen oder fahren in die Schule, um den Blutzucker der Kleinen zu messen. Manche Diabetiker leiden an einer Wahrnehmungsstörung und bemerken so eine gefährliche Unterzuckerung gar nicht erst. Das alles bedeutet eine enorme Belastung für die Familien. Eine Lösung für mehr Verständnis und Selbstbestimmung bei Diabetes bieten beispielsweise die "rtCGM-Systeme" von Dexcom zur kontinuierlichen Gewebeglukosemessung in Echtzeit. Der Patient setzt sich selbstständig zu Hause den Sensor mit einem Klick in das Unterhautfettgewebe des Bauches, wo er zehn Tage verbleibt. Ein Sender misst kontinuierlich die Gewebeglukosewerte und überträgt diese alle fünf Minuten wahlweise auf ein Empfängergerät oder direkt aufs Smartphone. Im Falle einer bevorstehenden Über- oder Unterzuckerung warnen unterschiedliche, selbsteinstellbare Alarme. Trendpfeile zeigen an, wie sich die Werte in den nächsten Minuten verhalten werden. Durch die Follower-Funktion der App können Angehörige ihre Familienmitglieder aus der Ferne begleiten und sich eigene Alarme einstellen, die vor einer drohenden Über- oder Unterzuckerung warnen. So können Kinder mehr Verantwortung übernehmen und die Eltern können besser loslassen - in Notsituationen aber dennoch schnell eingreifen. Die neue Messgeneration ist zudem das erste "rtCGM-System", bei dem kein Fingerpiksen und eigenes Messen zur Kalibrierung und keine Behandlungsentscheidungen mehr nötig sind. Den Diabetes bestmöglich kontrollieren Auf diese Weise lässt sich der Alltag von kleinen und großen Diabetes-Patienten leichter gestalten. Jeder Betroffene hat so die Möglichkeit, den Blutzucker bestmöglich zu kontrollieren und den HbA1c, also den durchschnittlichen Langzeitblutzuckerwert, optimal einzustellen. Das dient auch der Vermeidung von Gefahren, etwa bei körperlicher Anstrengung oder nach dem Sport, beim Autofahren oder nach Alkoholgenuss. Kinder können auf Klassenfahrt gehen und Eltern endlich wieder durchschlafen.

26.10.2018

Es gibt verschiedenste Prüfverfahren, mit denen man die Sehfunktion im Ganzen beurteilen kann. Foto: djd/ZVA/Skamper

REGELMÄSSIG ZUM AUGEN-CHECK-UP

Die Früherkennung kann Erkrankungen vorbeugen

(djd). Regelmäßige Arztbesuche und Check-ups nehmen besonders ab der Lebensmitte einen wichtigen Stellenwert in der Gesundheitsvorsorge ein. Schließlich möchte man möglichst lange fit bleiben. Viele Erkrankungen und auch damit verbundene Sehstörungen lassen sich verhindern oder hinauszögern, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Kontrolluntersuchungen beim Optometristen wahrnehmen Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan und vermittelt uns die meisten Informationen über die Umwelt. Doch viele Augenkrankheiten entwickeln sich schleichend und bleiben deswegen lange unbemerkt. Oft sind die Heilungschancen schon schlechter, wenn die Krankheit sich durch eine wahrnehmbare Störung des Sehens bemerkbar macht. Regelmäßige Prüfungen des gesamten visuellen Systems sind deshalb eine wichtige Investition in die Gesundheit. Das Gute daran: Für einen professionellen Check-up muss man weder lange Wartezeiten auf einen Termin noch weite Anfahrtswege zu einem Augenarzt in Kauf nehmen. Denn erste Ansprechpartner für eine zeitnahe und unkomplizierte Gesundheitsvorsorge rund um das Auge sind die Optometristen. Die Optometrie gehört zum Berufsbild des Augenoptikers und beschäftigt sich mit der Messung und Korrektion von Fehlsichtigkeiten sowie der Beurteilung der Sehfunktion als Ganzes. Verschiedene Prüfverfahren dienen der Früherkennung Am Anfang der Untersuchung werden in einem ausführlichen Gespräch mögliche Beschwerden, wie etwa Augentrockenheit oder Probleme beim Fokussieren, erörtert. Im Anschluss steht eine Vielzahl verschiedener Prüfverfahren zur Auswahl. So genannte Screeningteste etwa werden genutzt, um Auffälligkeiten oder Defekte am Auge frühzeitig zu erkennen. Mit diesem Verfahren können Optometristen beispielsweise auf Sehleistungsminderungen, Farbsinnstörungen, Grünen Star, Grauen Star und Erkrankungen der zentralen Netzhaut prüfen. Bei Risikofaktoren, die auf eine Augenerkrankung hinweisen, erhalten die Betroffenen eine Überweisung zum Augenarzt. Eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Screeningteste gibt es unter www.optometrist.de. Auch bei verschiedenen Fehlsichtigkeiten in jedem Alter kann der Augenfachmann weiterhelfen. Dazu ermittelt er die Korrektionswerte, die nötig sind, um ein bestmögliches Sehen im Fern- und Nahbereich zu erzielen. Die Prüfung besteht aus verschiedenen Messungen beider Augen und gibt Aufschluss darüber, ob mit einer Brille oder auch Kontaktlinsen ein besseres Sehen erreicht werden kann.

26.10.2018

Mehr als 99 Prozent aller Erwachsenen tragen das Varizella-Zoster-Virus seit einer Windpockenerkrankung in ihrer Kindheit in sich. Foto: djd/GSK

VIREN NUTZEN SCHWÄCHE AUS

Gürtelrose: Ein geschwächtes Immunsystem erhöht das Risiko

(djd). Die Symptome wie brennender Schmerz und gürtelförmiger Ausschlag kommen scheinbar aus dem Nichts. Doch wer an einer Gürtelrose erkrankt, trägt die Erreger schon jahrzehntelang in sich. Denn der Auslöser, das Varizella-Zoster-Virus, verursacht bei der ersten Ansteckung eine bekannte Kinderkrankheit: die Windpocken. Hat man diese überstanden, ziehen sich die Viren in die Nervenknoten am Rückenmark zurück und "schlummern" dort. Bei etwa jedem Dritten werden sie aber zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe seines Lebens wieder reaktiviert. Dann wandern sie entlang der Nerven an die Hautoberfläche und verursachen einen Ausschlag, der auch sehr schmerzhaft sein kann. Aber warum werden die Viren plötzlich wieder aktiv - und wer ist besonders gefährdet, an einer Gürtelrose zu erkranken? Mit einer Impfung kann man vorbeugen Normalerweise hält das Immunsystem die ruhenden Viren in Schach. Die Gedächtniszellen des Immunsystems erinnern sich an Erreger, mit denen der Körper schon einmal zu tun hatte, sie können schnell reagieren und damit eine Erkrankung verhindern. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Anzahl und Kompetenz der Gedächtniszellen ab, das Immunsystem wird generell schwächer. Das können die Viren ausnutzen. Zwei Drittel der Gürtelrose-Betroffenen sind über 50 Jahre alt. Außerdem können andere Erkrankungen (beispielsweise Diabetes) und bestimmte Medikamente die Virenabwehr beeinträchtigen. Zum Schutz vor Gürtelrose kann man sich impfen lassen. Mit einer Impfung kann man sich nicht nur gegen das Ausbrechen der Krankheit, sondern auch gegen die möglichen Folgeschäden schützen. Bei Interesse sollte man seinen Arzt kontaktieren. Zudem bezahlen einige Kassen die Impfungen sogar freiwillig, eine Nachfrage bei der Krankenkasse kann sich somit lohnen. Bei Verdacht schnell zum Arzt Besteht der Verdacht, dass eine Gürtelrose vorliegt, sollte so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. Denn die zur Behandlung eingesetzten antiviralen Mittel sollten für eine gute Wirkung innerhalb von 72 Stunden nach Auftreten des Hautausschlags eingesetzt werden. So verringert sich das Risiko eines schweren Verlaufs der Erkrankung. Eine Gürtelrose ist nämlich nicht nur schmerzhaft, sie kann auch schwere Komplikationen wie chronische Nervenschmerzen - die sogenannte Post-Zoster-Neuralgie - mit sich bringen, die monatelang anhalten und die Lebensqualität beeinträchtigen können. Die Post-Zoster-Neuralgie tritt altersabhängig bei fünf bis 30 Prozent aller Fälle von Gürtelrose auf und zieht zumeist eine umfassende schmerztherapeutische Behandlung nach sich.

26.10.2018

Nüsse sind ein sinnenfroher Genuss und fördern die Konzentration. Foto: djd/1001frucht.de/Ramin Morady

BESSERE KONZENTRATION AN DUNKLEN TAGEN

Nüsse steigern die Leistungsfähigkeit des Gehirns

(djd). Der Lichtmangel und die kurzen Tage in Herbst und Winter können nicht nur zu schlechter Stimmung oder gar einer Winterdepression führen. Beides mindert auch die allgemeine Leistungsfähigkeit des Gehirns und die Konzentrationsfähigkeit. Darunter leiden alle - ob in der Schule oder im Büro. Wenn das Gehirn Höchstleistung bringen muss, sollte man es deshalb besonders gut mit allen Nährstoffen versorgen, die es braucht. Das bekannte Studentenfutter trägt seinen Namen nicht umsonst. Doch wie so oft kann man auch hier das Gute noch verbessern. Forscher fanden nämlich heraus, dass bestimmte Nüsse die Gehirnfunktion besser stimulieren als andere. Darauf ist beispielsweise die Nussmischung "Train the brain" abgestimmt. Der richtige Mix bringt den besten Effekt Bei ihrer Zusammensetzung wurde gezielt auf die positiven Eigenschaften der verschiedenen Nüsse bezüglich des Nervensystems und der Steigerung der Gedächtnisleistung geachtet. Die verwendeten grünen Pistazien, Pekannüsse, Macadamia, Paranüsse und Walnüsse können sich besonders positiv auswirken. Weitere Infos dazu gibt es auf www.1001frucht.de. Wichtig für die Leistungsfähigkeit sind aber auch Pausen, die man sich regelmäßig und ganz bewusst gönnen sollte, um seine Energiereserven aufzutanken. Rituale helfen dabei, sich auf eine solche Pause einzustellen - etwa die Zubereitung und der Genuss eines aromatischen Tees. Mit Ritualen auf die Auszeit vorbereiten "Jeder Mensch reagiert individuell auf die verschiedenen Mischungen, deswegen lohnt es sich, verschiedene Geschmacksrichtungen zu probieren", sagt Ramin Morady von 1001Frucht. Die Familie Morady begann 1993, sich in Regensburg dem Handel und dem direkten Import von Tee, Früchten, Nüssen und Gewürzen zu widmen, konzentriert sich aber schon in der dritten Generation auf solch aromatische Erlebnisse. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser Unternehmensgründer Mohammad Ali Morady ist bis heute regelmäßig - und unangekündigt - bei seinen Lieferanten vor Ort und stellt sicher, dass die Produkte sozial- und umweltverträglich angebaut, verarbeitet und fair gehandelt werden. Persönliche Beziehungen und Vertrauen spielen für ihn die zentrale Rolle. Trotzdem werden alle Produkte regelmäßig von unabhängigen Laboren auf Rückstände und Verunreinigungen geprüft. Alles muss dem deutschen Qualitätsstandard entsprechen. Der Tee wird übrigens im Haus gemischt und die Nüsse werden täglich abgepackt.

26.10.2018

Juckende Hautpartien können durch Kratzen zusätzlich gereizt werden, daher trockene Haut immer gut eincremen. Foto: djd/Optiderm

GESUNDE HAUT BEI MINUSGRADEN

Mit reichhaltiger Pflege Trockenheit bekämpfen

(djd). Herrschen draußen Minusgrade, genießen viele Menschen ein warmes Schaumbad oder eine richtig heiße Dusche. Doch diese Wohltat für kalte Glieder bedeutet für die Haut Stress pur: Je heißer das Wasser und je ausgiebiger die Bade- oder Duschzeit, desto stärker trocknet sie aus. Seifenhaltige Waschsubstanzen rauben der Haut zusätzlich ihre schützende Fettschicht. Ohnehin hat die Haut in der kalten Jahreszeit ein Feuchtigkeitsproblem: Kälte drosselt die Durchblutung und die Talgproduktion - Wind verstärkt diesen Effekt. Auch der Wechsel zwischen Kälte draußen und Heizungsluft in den Räumen trocknet unsere Haut aus. Mangel an Hautfetten bedeutet Trockenheit Fehlen wichtige Fette, wird die Haut porös. Schadstoffe können leichter eindringen. Es kommt zu Rötungen, quälendem Juckreiz und Schuppenbildung, Näheres zu diesem Thema unter www.optiderm.de. Eine besonders reichhaltige Pflege kann dem entgegenwirken. Mindestens einmal täglich sollte in den kühlen Monaten das Eincremen auf dem Programm stehen. Besonders sensible und trockene Hautareale, etwa an Ellbogen, Oberarmen oder Schienbeinen, sprechen gut auf eine Fettcreme wie Optiderm an. Sie verfügt über einen hohen Lipidanteil und Polidocanol zur Juckreizlinderung. Die reichhaltige Fettcreme hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl und entspannt die Haut merklich. Flüssigkeit und Nährstoffe von innen Auch wenn bei Kälte meist weniger Durst herrscht: Wer reichlich trinkt, versorgt seine Haut von innen mit Flüssigkeit. Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, reichlich Obst und Gemüse sorgt für eine gute Versorgung mit wichtigen Vitalstoffen, die unser Körper besonders in der kalten Jahreszeit benötigt. Nur nicht träge werden: Wem es draußen zu kalt ist, sollte man auf Indoor-Sport setzen, denn regelmäßige Bewegung kurbelt die Durchblutung an und lässt die Haut rosig strahlen. Gegen Trockenheit in Räumen haben sich Luftbefeuchter bewährt. Alternativ kann man feuchte Tücher auf den Heizkörpern legen.

26.10.2018

Wenn es draußen kalt und grau ist, sinkt die Lust auf Aktivitäten. Gerade für Typ-2-Diabetiker ist Bewegungsmangel aber sehr ungesund. Foto: djd/diabetes-behandeln.de/Getty Images/Westend61

SCHLECHTES WETTER, SCHLECHTE WERTE?

Typ-2-Diabetiker sollten auch im Winter aktiv bleiben

(djd). Auch wenn Menschen keinen Winterschlaf halten wie Igel oder Eichhörnchen - die kalte Jahreszeit macht uns trotzdem träge. Bei schlechtem Wetter und Düsternis sinkt die Motivation für Aktivitäten im Freien, und die Couch lädt zum Faulenzen ein. Dazu steigt oft der Appetit auf fette und süße Speisen wie Braten und Plätzchen. Besonders für Menschen mit Typ-2-Diabetes kann aber Bewegungsmangel kombiniert mit reichlichem Essen eine gefährliche Kombination sein. Denn bei ungesunder Lebensweise und inkonsequenter Behandlung kann die Krankheit zu schweren Folgeschäden wie Herzinfarkt, Erblindung oder Amputationen führen. Sport kann den Blutzucker senken Für die etwa sechs Millionen Typ-2-Diabetiker in Deutschland ist es deshalb besonders wichtig, auch im Winter aktiv zu bleiben, da Bewegung zur Basistherapie gehört. Sport kann der Insulinresistenz entgegenwirken, die Glukoseaufnahme in die Muskelzellen steigern und damit die erhöhten Blutzuckerwerte sinken lassen. Auch der Langzeitblutzuckerwert (HbA1c-Wert), der den Mittelwert des Blutzuckers der letzten acht bis zwölf Wochen wiederspiegelt, lässt sich durch regelmäßige Bewegung häufig senken. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft rät daher zu mindestens 150 Minuten moderater Aktivität pro Woche, verteilt auf mindestens drei Tage. Neben dem Einhalten eines gesunden Bewegungspensums und Lebensstils sollten Typ-2-Diabetiker ihre Medikamente konsequent einnehmen. Entsprechend den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft wird üblicherweise zunächst Metformin verordnet, wenn die Änderung der Lebensweise nicht den gewünschten Erfolg zeigt. Reicht dies nicht aus, sollte frühzeitig kombiniert werden, etwa mit einem DPP-4-Hemmer. Wird eine erneute Intensivierung der Behandlung nötig, können auch sogenannte Fixkombinationen eingesetzt werden aus zwei oder mehr Wirkstoffen in nur einer Tablette, wie die Kombination aus einem SGLT-2-Hemmer und einem DPP4-Hemmer. Wichtig bei der Behandlung ist allerdings, auf die Therapietreue zu achten. Schwimmen oder Schlittschuhlaufen? Mit oral einzunehmenden Medikamenten und ausreichend Bewegung lässt sich eine Insulintherapie mit Spritzen oft vermeiden oder zumindest hinauszögern. Es kann sich also für die Gesundheit lohnen, täglich wenigstens eine Runde um den Block zu gehen - unter www.diabetes-behandeln.de gibt es mehr Informationen. Sportarten wie Schwimmen, Gymnastik, Tanzen, Krafttraining im Fitness-Studio, Schlittschuhlaufen oder Skilanglauf bringen Spaß und Schwung in den Winter. Schlechtes Wetter muss also keine schlechten Werte bedeuten.

26.10.2018

Anhaltende Durchfälle machen Morbus Crohn- und CED-Patienten bei akuten Krankheitsschüben das Leben schwer. Foto: djd/www.parisan.de/thx

DIE KRANKHEIT VERSTEHEN UND SICH SELBST HELFEN KÖNNEN

Bei chronischen Darmentzündungen ist Eigenverantwortung enorm wichtig

(djd). Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) müssen einiges aushalten: Starke Bauchschmerzen, anhaltende Durchfälle und damit einhergehende Kraftlosigkeit setzen ihnen während der akuten Schübe enorm zu und führen zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Unter dem Begriff CED werden die Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa zusammengefasst. Um ihren Alltag trotzdem bewältigen und lebenswert gestalten zu können, ist bei den Betroffenen viel Eigenverantwortung gefragt. An ausgewogener Nährstoffzufuhr mangelt es oft Das beginnt schon damit, sich mit der Krankheit selbst auseinanderzusetzen und so viel wie möglich darüber zu erfahren. Denn nur wer sie versteht, kann die Behandlung selbstbewusst mitbestimmen. Und nur informierte Patienten wissen, wie wichtig die regelmäßige und verlässliche Einnahme der Medikamente sowie eine ausgewogene Nährstoffzufuhr ist. Gerade an der ausgewogenen Nährstoffzufuhr aber mangelt es bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen oft, bedingt durch die häufigen Durchfälle und weil der Körper viele Stoffe entzündungsbedingt nicht gut verwerten kann. Viele Experten empfehlen daher eine ergänzende bilanzierte Diät wie etwa "PariSan" als Zusatzbehandlung bei CED. Das Präparat enthält wichtige Vitamine und Spurenelemente sowie essenzielle Omega-3-Fettsäuren. Es zielt darauf ab, das Immunsystem zu stärken und Entzündungen einzudämmen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.parisan.de. Denn sogenannte stille Entzündungen - "silent inflammations" -, wie sie bei CED vorkommen, können auf lange Sicht Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Gelenkschäden, Sehstörungen oder neurologische Erkrankungen begünstigen. Auch der Lebensstil zählt Durch einen angepassten Lebensstil können die Patienten aktiv Selbsthilfe leisten. So sollte jeder nicht nur genau beobachten, welche Nahrungsmittel er gut verträgt, sondern sich auch in akuten Phasen die notwendigen Auszeiten nehmen, nachsichtig mit sich selbst sein und Toleranz vom Umfeld einfordern. Da sich zudem Stress und Anspannung negativ auf den Gesundheitszustand auswirken können, ist es wichtig, Wege zum Ausgleich und zur Entspannung zu finden. Das kann etwa Yoga sein, Meditation, Sport oder ein bestimmtes Hobby. Auch Gespräche tun vielen gut - sei es mit guten Freunden, einem Psychologen oder in einer Selbsthilfegruppe.

22.09.2018

Gerade Arztpraxen sind ein beliebter "Umschlagplatz" für Grippeviren. Foto: djd/Sanofi/thx

GRIPPEGEFAHR AM ARBEITSPLATZ

Im Medizinbereich oder bei viel Menschenkontakt ist eine Impfung ratsam

(djd). Beim Thema Grippeimpfung denkt man meist automatisch an Senioren und chronisch kranke Personen. Wer unter 60 und fit ist, hält eine Impfung oft für überflüssig, da die Krankheit bei gesunden Erwachsenen meist folgenlos ausheilt. Für viele ist dennoch ein Grippeimpfschutz empfehlenswert. Gerade wer berufsmäßig anderen hilft - also einen medizinischen Beruf ausübt - sollte sich selbst und die ihm anvertrauten Menschen schützen. Das empfiehlt auch die Ständige Impfkommission (STIKO). Weder sich selbst noch andere gefährden Denn wenn sich mit dem Beginn der kalten Jahreszeit die Arztpraxen wieder mit Grippekranken füllen, sind natürlich auch die Menschen, die dort arbeiten, immer neuen Virenattacken ausgesetzt. Ärzte und medizinische Fachangestellte laufen dann nicht nur Gefahr, sich selbst anzustecken und eventuell wochenlang auszufallen - sie können die Krankheit auch an ihre Patienten weitergeben, da Viren schon vor dem Auftreten der ersten Symptome übertragen werden können. Um Übertragungswege zu unterbrechen und einen Gemeinschaftsschutz aufzubauen, ist eine Impfung hier also besonders wichtig. Dasselbe gilt natürlich auch für Ärzte und Krankenpfleger in stationären Einrichtungen, für Menschen, die in der ambulanten Pflege tätig sind, und für zahlreiche andere Berufe wie Physiotherapeuten, Familienhelferinnen oder Heilpraktiker. Sie alle sollten die Möglichkeit zur jährlichen Grippeschutzimpfung nutzen, die für Beschäftigte in medizinischen Berufen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Diese zahlen ab der Saison 2018/2019 für alle STIKO-empfohlenen Patienten den neuen Vierfach-Grippeimpfschutz, während bis zur vergangenen Saison üblicherweise nur herkömmliche Dreifachimpfstoffe übernommen wurden. Damit erweitert sich der Impfschutz, weil mehr Grippevirenstämme abdeckt werden. Viele Menschen, viele Ansteckungsmöglichkeiten Neben Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern gibt es noch weitere Berufe, für die eine Impfung empfohlen wird - nämlich solche, bei denen viel Publikumsverkehr herrscht. Denn logischerweise sind auch Verkäufer, Busfahrer, Lehrer, Kellner oder Fitnesstrainer besonders gefährdet in punkto Ansteckung und Übertragung, da sie täglich mit einer großen Anzahl potentieller Grippevirenträger in Berührung kommen. Sie sollten sich deshalb rechtzeitig im Oktober oder November impfen lassen.

21.09.2018

Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter belastenden Beschwerden. Nicht selten steckt aber auch eine Schilddrüsenstörung dahinter. Foto: djd/www.forum-schilddruese.de/Getty Images/PhotoAlto

WECHSELJAHRE ODER SCHILDDRÜSENSTÖRUNG?

Aufgrund ähnlicher Symptome kann es leicht zu Verwechslungen kommen

(djd). Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Gewichtszunahme, dünner werdendes Haar und Osteoporose - typisch Wechseljahre, oder? Tatsächlich treten alle diese Symptome im Zusammenhang mit der Hormonumstellung auf, die bei Frauen um das 50. Lebensjahr stattfindet. Doch es gibt noch ein anderes Organ, das bei Fehlfunktionen ganz ähnliche Beschwerden hervorrufen kann: die Schilddrüse. Deshalb sollte sie bei Wechseljahresbeschwerden immer mit im Blick sein. Genaue Diagnose, angepasste Therapie Denn Schilddrüsenstörungen sind nicht selten: Fast ein Viertel der Frauen in der Postmenopause sind betroffen, von diesen haben wiederum drei Viertel eine Schilddrüsenunterfunktion. Eine sorgfältige Diagnostik ist deshalb unerlässlich - Informationen dazu gibt es auch unter www.forum-schilddruese.de. Zunächst wird die Schilddrüse abgetastet, um Vergrößerungen und Knoten zu spüren, eine Ultraschalluntersuchung macht das Bild noch genauer. Dazu kommen Laboruntersuchungen des Blutes, bei denen die Menge verschiedener Schilddrüsenhormone bestimmt wird. Der wichtigste Wert ist dabei der des schilddrüsenstimulierenden Hormons TSH. Zu hohe TSH-Werte deuten auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, zu niedrige auf eine Überfunktion. In den Wechseljahren ändern sich allerdings die Referenzwerte, so dass etwas höhere TSH-Spiegel noch als normal gelten. Wurde eine Fehlfunktion der Drüse gefunden, müssen bei der Therapie auch die Besonderheiten des Klimakteriums berücksichtigt werden. So wird eine manifeste Schilddrüsenunterfunktion in der Regel mit der Gabe des Schilddrüsenhormons Levothyroxin behandelt. Erhalten Frauen wegen ihrer Wechseljahresbeschwerden eine Hormonersatztherapie, kann der Bedarf an dem Hormon steigen und deshalb eine höhere Dosierung erforderlich sein. Bei Schilddrüsenüberfunktion frühzeitig handeln Bei Frauen mit einer Schilddrüsenüberfunktion ist in den Wechseljahren besondere Aufmerksamkeit geboten. Denn sowohl die sinkenden Östrogenspiegel als auch die Hyperthyreose steigern die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose (Knochenschwund). So zeigen Studien, dass bei Frauen über 65 Jahren bereits ein geringfügig erniedrigter TSH-Wert das Risiko für eine Hüftfraktur um 28 Prozent erhöht. Eine frühzeitige Behandlung kann deshalb die Gesundheit langfristig schützen.

21.09.2018

Wenn Fingerarthrose beispielsweise bei der Gartenarbeit Schwierigkeiten bereitet, kann ergonomisches Werkzeug die Sache erleichtern. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Fotosearch

FINGERFERTIG BLEIBEN

Wenn Arthrose in den Händen viele Alltagstätigkeiten erschwert

(djd). Schmerzen, Steifigkeit und Spannungsgefühle in den Fingern schränken den Alltag spürbar ein. Schwierigkeiten bei einfachen Tätigkeiten wie dem Aufschrauben einer Flasche oder dem Auswringen eines Lappens belasten die Betroffenen: Fingerarthrose gehört zu den häufigsten Formen des Gelenkverschleißes, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Da die Erkrankung beträchtliche Einschränkungen im täglichen Leben mit sich bringt, ist es wichtig, frühzeitig etwas für den Erhalt der Fingerfertigkeit zu tun. Ergonomische Hilfsmittel und gezielte Nährstoffe Zunächst wird geraten, Über- und Fehlbelastungen möglichst zu vermeiden. So sollte man keine schweren Tüten oder Taschen tragen und einseitige Bewegungsabläufe wie Stricken vermeiden. Darüber hinaus erleichtert ergonomisches Werkzeug viele Tätigkeiten, ebenso Hilfsmittel wie elektrische Dosenöffner, spezielles Besteck, Flaschenöffner, Stifthalter oder Auswringhelfer. Orthopädische Daumenschienen können bei Arbeiten mit den Händen zudem unterstützen und entlasten. Auch empfinden viele Betroffene Wärmeanwendungen wie Bäder, Paraffinpackungen oder Umschläge als wohltuend. Bei akuten Beschwerden können schmerzstillende Salben kurzfristig lindernd wirken. Um aber etwas gegen die Ursache zu tun, ist es sinnvoll, die angegriffenen Gelenkknorpel gezielt mit Nährstoffen zu versorgen - Experten empfehlen die Einnahme von bioaktiven Kollagen-Peptiden in Trinkampullen zur Anregung der körpereigenen Kollagenproduktion. In einer neuen Studie mit rund 600 Personen mit Arthrose, die über drei bis sechs Monate täglich eine Trinkampulle des Prüfpräparats CH-Alpha Plus (rezeptfrei, Apotheke) einnahmen, konnte eine deutliche Verbesserung der Symptome herbeigeführt werden: Am Ende des Beobachtungszeitraums hatten sich Beschwerden wie Druckschmerz und Bewegungseinschränkung signifikant verbessert. Unter www.ch-alpha.de gibt es mehr Informationen. Sanfte Gymnastik für die Hände Patienten mit Arthrose in den Händen sollten ihre Fingerfertigkeit außerdem mit spezieller Gymnastik üben: Beispielsweise die Fingerspitzen einer Hand der Reihe nach kurz gegen den Daumen tippen. Oder die Hände sanft zur Faust einrollen, wieder strecken und weit spreizen. Gut ist es auch, die Hände in warmem Wasser zu schwenken und dabei behutsam einen Schwamm zu kneten. Leichtes Ziehen an den einzelnen Fingern ist ebenfalls angenehm, genauso das Rollen der Handflächen über einen Noppenball. Einen besonderen Wellness-Effekt hat schließlich eine entspannende Handmassage mit Kräuteröl.

21.09.2018

Mit gesunder Ernährung und guter Versorgung mit wichtigen Nährstoffen wie Arginin kann jeder seine Gefäßgesundheit unterstützen. Foto: djd/Telcor-Forschung/contrastwerkstatt - Fotolia

KÄLTEEINBRÜCHE ERHÖHEN DAS SCHLAGANFALLRISIKO

Wenn die Temperaturen plötzlich fallen, ist besondere Vorsicht geboten

(djd) Lange kam es einem in diesem Supersommer so vor, als würde es nie wieder kälter werden. Doch auch die längste Schönwetterperiode hat irgendwann ein Ende, und mit dem sinkenden Sonnenstand fallen auch die Temperaturen. Das ist einerseits erfrischend, andererseits steigt bei Kälte auch das Risiko für bestimmte Erkrankungen. Nicht nur Erkältungen, sondern auch Schlaganfälle und andere Herz-Kreislaufprobleme treten im Winter deutlich häufiger auf. Eine Ursache dafür kann sein, dass sich im Winter die Gefäße verengen und der Blutdruck deutlich höher steigt als im Sommer, wie die Deutsche Hochdruckliga mitteilt. Bei Vorerkrankungen besonders wachsam sein Besonders hoch ist die Schlaganfallgefahr laut Forschern des Universitätsklinikums Jena bei plötzlichen Kälteeinbrüchen - dann steige das Risiko pro drei Grad Temperaturabfall um elf Prozent. Vor allem ältere Menschen und solche, die bereits unter Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck leiden, sollten deshalb im Winter besonders gut für ihre Gefäßgesundheit sorgen. Dazu gehört unter anderem regelmäßige Bewegung und eine leichte, ausgewogene Ernährung. Auch gutes Heizen soll den Blutdruck senken: Wie japanische Wissenschaftler herausgefunden haben, lag der Blutdruck bei Probanden, die die Nacht in einem optimal geheizten Raum verbracht hatten, morgens deutlich niedriger als bei solchen mit kalten Schlafzimmern - 15 bis18 Grad Celsius sollte die Temperatur im Schlafzimmer Experten zufolge betragen. Zusätzlich kann die moderne Wissenschaft helfen, den Gefäßen etwas Gutes zu tun. "So zeigen beispielsweise aktuelle Studien mit der Aminosäure Arginin, beziehungsweise mit dem Prüfpräparat 'Telcor Arginin plus', dass die regelmäßige Einnahme die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessern kann", erklärt Dr. med. Hans-Joachim Christofor, Internist und Kardiologe aus Bochum. Aus der Aminosäure wird im Körper ein bestimmter Botenstoff gebildet, der eine wichtige Funktion für die Gefäße hat: Er sorgt dafür, dass sie sich weiten und elastisch bleiben, was sie wiederum vor gefährlichen Ablagerungen und vor Versteifung schützt. "Auch in meiner Praxis empfehle ich Patienten die natürliche Kombination aus Arginin und B-Vitaminen", so der Mediziner weiter. Unter www.telcor.de gibt es weitere Informationen. Auf Warnzeichen achten Zusätzlich zu einer guten Vorsorge sollten Personen mit erhöhtem Risiko auch auf mögliche Warnzeichen für einen Schlaganfall achten. Dazu gehören einseitige Taubheitsgefühle, Verständnisstörungen, Schwindel oder plötzliche Kopfschmerzen. Bei Lähmungserscheinungen ("schiefes" Lächeln, Schwierigkeiten beim Arme heben) oder Sprachstörungen sollte sofort der Notarzt gerufen werden.

21.09.2018

Der Glastest hilft Eltern zu erkennen, ob es sich bei Einblutungen auf der Haut um eine Meningokokken-Infektion handelt. Foto: djd/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG/Getty Images/George Doyle

SEPSIS - DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR

Blutvergiftung kann auch durch Meningokokken ausgelöst werden

(djd). Am 13. September war der Welt-Sepsis-Tag. Eine Sepsis, im Volksmund auch Blutvergiftung genannt, beginnt mit einer Infektion. Ein seltener, aber unterschätzter Auslöser dafür sind Meningokokken-Bakterien. Die Krankheitserreger gelangen dann über eine sogenannte Tröpfcheninfektion ins Blut und breiten sich aus. Besonders häufig betroffen von einer Meningokokken-Infektion sind Babys und Kleinkinder, deren Immunreaktion nicht ausreicht, um die Erreger abzuwehren. So kann es bei ihnen zu einer heftigen Entzündungsreaktion, der Sepsis, kommen. Zu spät oder gar nicht erkannt, kann diese tödlich verlaufen. Die Anzeichen sind unspezifisch Meningokokken sind Bakterien, die sich im Nasen-Rachen-Raum von Menschen ansiedeln. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung tragen den Erreger in sich - ohne es zu wissen und ohne selbst daran zu erkranken. Kommt es jedoch zu einer Infektion, führt sie in zwei Dritteln der Krankheitsfälle zu einer Hirnhautentzündung, etwa ein Drittel der Meningokokken-Infektionen verursacht eine Blutvergiftung. "Eine Infektion durch Meningokokken äußert sich anfänglich durch unspezifische Symptome wie zum Beispiel Fieber, Reizbarkeit oder starke Schläfrigkeit", so Kinder- und Jugendarzt Dr. Jens Uwe Meyer, "da ist es selbst für Ärzte schwer, Meningokokken-Infektionen rechtzeitig zu diagnostizieren." Erst im weiteren Verlauf zeigen sich deutlichere Symptome einer Sepsis wie punktuelle oder flächige Einblutungen auf der Haut. Glas-Test hilft bei der Erkennung "Treten die ersten Punkte auf der Haut auf, hilft der sogenannte Glas-Test bei der Unterscheidung zwischen weniger schwerwiegenden Krankheiten und einer Meningokokken-Infektion", erklärt Dr. Meyer. "Dabei drückt man ein durchsichtiges Glas seitlich auf den Punkt. Wenn er nicht verschwindet, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Meningokokken-Infektion. Eltern sollten dann unverzüglich einen Arzt aufsuchen." Eine Infektion kann sehr schnell voranschreiten und innerhalb von 24 Stunden tödlich enden, wenn keine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika erfolgt. Da die Sepsis aufgrund der anfänglich unspezifischen Symptome oftmals erst zu spät erkannt wird, ist frühzeitiger Schutz umso wichtiger. "Vor vielen Ursachen einer Sepsis kann man sich nicht schützen", erklärt Dr. Meyer, "vor Meningokokken schon. Eltern sollten ihre Kinderärzte daher frühzeitig auf die Impfungen ansprechen."

21.09.2018

Der Blutzucker wird in einem Bluttropfen etwa aus dem Zeigefinger gemessen. Foto: djd/Wörwag/Colourbox/Monkey Business Images

DICK GLEICH DIABETES?

Was die Figur über das Krankheitsrisiko aussagt

(djd). Wer schlank ist und sich viel im Fitnessstudio bewegt, fühlt sich in der Regel vor Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und seinen Folgen geschützt. Dass diese einfache Rechnung nicht immer aufgeht, zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in Tübingen: Sie weist nach, dass fast jeder fünfte schlanke Mensch ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat. Schmale Oberschenkel, an denen nur wenig Fett gespeichert ist, können laut der Studie ein Anzeichen dafür sein. Was tun? Ob dick oder dünn - eine gesunde Lebensweise mit mediterraner Mischkost auf dem Speiseplan und regelmäßiger Bewegung ist für alle ratsam, die dem Diabetes und seinen Begleit- und Folgeerkrankungen entgegenwirken wollen. Für Zuckerkranke ist es außerdem wichtig zu wissen, dass nicht nur der Diabetes an sich Folgeerkrankungen wie Nervenschäden (Neuropathien) mit sich bringt. Ein Vitamin B1-Mangel fördert diese Neuropathien ebenfalls. Von einem Defizit an dem wichtigen "Nervenvitamin" sind viele Menschen mit Diabetes betroffen, weil sie es vermehrt über die Nieren ausscheiden. Da der Körper das herkömmliche Vitamin B1 nur begrenzt aufnehmen kann, empfiehlt sich zum Ausgleich eines Mangels eine Vorstufe, das Benfotiamin, einzunehmen. Sie ist etwa in "milgamma protekt" aus der Apotheke enthalten und gelangt hochkonzentriert in den Körper. Das Provitamin kann einen nervenschädigenden Mangel ausgleichen und dadurch bei regelmäßiger Einnahme sowohl Schmerzen als auch Kribbeln und Taubheit in den Füßen lindern. Von diesen typischen Anzeichen einer Neuropathie ist etwa jeder dritte Diabetiker betroffen. Schlanke haben weniger Schmerzen Ob die Neuropathie eher zur brennenden Schmerzen oder zu Kribbeln und Taubheit in den Füßen führt, steht neusten Erkenntnissen zufolge auch im Zusammenhang mit dem Körpergewicht: Wie die aktuelle PROTECT-Studie zeigt, leiden übergewichtige Patienten mit Typ-2-Diabetes häufiger unter einer schmerzhaften Neuropathie, während schlankere Diabetiker eher von Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheit oder einer nachlassenden Sensibilität in den Füßen betroffen sind. Auch die schmerzlose Form ist nicht zu unterschätzen, da sie unbemerkte Wunden und ein diabetisches Fußsyndrom nach sich ziehen kann - die häufigste Ursache für Amputationen in Deutschland.

21.09.2018

Vier Stunden vor dem Einschlafen gilt: Keine koffeinhaltigen Getränke, kein Alkohol und kein Nikotin - sonst droht Schlaflosigkeit. Foto: djd/tag-der-inneren-balance.de/Getty

ARBEITEN GEGEN DIE INNERE UHR

Nacht- oder Schichtarbeit kann die Schlafqualität mindern

(djd). Millionen Deutsche machen die Nacht zum Tag. Nicht etwa, weil sie ausschweifende Partys feiern - sie leisten wichtige Arbeit etwa als Ärzte, Pflegepersonal, Polizisten oder Busfahrer. Zu arbeiten, wenn andere schlafen, hat nicht nur Auswirkungen auf das Sozialleben der Betroffenen. Der aufgezwungene Fremdrhythmus bringt auch die innere Uhr durcheinander. Denn "Nachtschichtler" müssen zu einer Zeit aktiv sein, in der der Körper eigentlich in den Ruhemodus schaltet. Leistungstiefs während der Arbeit werden oft mit Kaffee bekämpft. Hinzu kommt, dass der auf den Tag verschobene Schlaf weniger erholsam ist als der Nachtschlaf. Schließlich ist der Organismus in dieser Phase auf Aktivität programmiert. Entspannt den Schlummer fördern "Jede Schicht hat ihre spezifischen Auswirkungen auf den Schlaf", berichteten Experten aus Schlafforschung und Schlafmedizin anlässlich des bundesweiten Tags der inneren Balance 2018. Demnach haben bei der Frühschicht viele Menschen Angst zu verschlafen und richten ihren inneren Blick angespannt die ganze Nacht auf den Wecker. Das führt zu oberflächlichem und wenig erholsamem Schlaf. Auch innere Anspannung ist ein Schlafkiller. Synthetische Schlafmittel bieten hier keine zufriedenstellende Lösung, denn die damit verbundene Abhängigkeitsgefahr ist groß, und viele Präparate machen auch nach dem Aufwachen noch längere Zeit benommen. Ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan kann dagegen helfen, entspannter zu werden und leichter in den Schlaf zu finden. Selbst einige Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen, hat das Präparat keine negativen Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit. Frühaufsteher oder Nachtmensch? Verlorener Schlummer lässt sich nicht nachholen. Zudem ist der Schlaf am Tag nicht so erquickend wie die entgangene Nachtruhe. Hilfreich kann dagegen das Ausschlafen am Morgen vor einer Nachtschicht in Kombination mit einem 60- bis 90-minütigen Nickerchen am Nachmittag sein, und die Schläfrigkeit während des nächtlichen Arbeitens mindern. Damit sinkt auch das Unfallrisiko, das von Müdigkeit und Unkonzentriertheit herrührt. Weitere Tipps für die Nacht- und Schichtarbeit finden sich unter www.tag-der-inneren-balance.de. Wer etwa seinen Chronotyp kennt, kann dies bei der Schichtarbeit berücksichtigen. So weiß man inzwischen, dass Frühschichten für Spättypen ("Nachteulen") besonders belastend sind, während Frühtypen ("Lerchen") mit Spätschichten schlecht zurechtkommen. In jedem Fall sollte auf eine Nachtschichtphase eine möglichst lange Ruhephase von mindestens 24 Stunden folgen.

21.09.2018

Herbstzeit ist Wanderzeit: Ein wirksamer Mücken- und Zeckenschutz ist nun besonders wichtig. Foto: djd/SALTIGO GmbH/thx

DAS GROSSE STECHEN

Auch im Spätsommer und Herbst sollte man sich vor Mücken und Zecken schützen

(djd). Spaziergänge im Park, Entspannung auf der sonnigen Café-Terrasse oder Ausflüge in die Natur - Spätsommer und Herbst halten viele angenehme Outdoor-Seiten bereit. Inklusive sind aber auch die surrenden und stechenden Mücken. Sie sind nicht nur lästig, sondern können mitunter auch gefährlich sein - denn sie übertragen Krankheiten. Winziger Mückenstich kann schwere Folgen haben Die Mücken kommen meist in der Dämmerung und häufig entdeckt man sie erst, wenn es schon zu spät ist. Dann sitzen sie saugend an Armen und Beinen oder haben ihre "Blutmahlzeit" bereits beendet. Der winzige Mückenstich sorgt nicht nur für lästiges Jucken und Kratzen, sondern kann große Folgen haben. 2017 bereitete das Zika-Virus den Gesundheitsbehörden weltweit Sorgen. Es steht im Verdacht, für Fehlbildungen bei Ungeborenen verantwortlich zu sein. In tropischen Regionen kann ein Mückenstich noch andere schlimme Folgen für die Gesundheit haben - etwa eine Infektion mit Malaria oder die Erkrankung an Denguefieber. Die Globalisierung bringt es mit sich, dass sich gefährliche Mückenarten wie die Asiatische Tigermücke Richtung Norden ausbreiten und auch hier auf Jagd nach Blut gehen. Für Mücken war der Frühling dieses Jahr besonders gut. Durch die warme Witterung inklusive Starkregen und Gewitter konnten sich die Insekten prächtig entwickeln. Mücken mögen es gerne feucht und warm, denn ihre Larven und Puppen brauchen Wasser zur Entwicklung. Neben den "klassischen" Mückenarten sind derzeit aber auch andere Blutsauger wie Bremsen, Gnitzen, Zecken oder Kriebelmücken überaus aktiv. Daher ist ein wirksamer Insektenschutz wichtig. Antimückensprays oder spezielle Kombiprodukte, die auch Zecken und andere Parasiten in die Flucht schlagen, bieten eine gute Möglichkeit, sich vor Stichen zu schützen. Testsieger enthält den Wirkstoff Icaridin Die Stiftung Warentest hat zehn Kombiprodukte, die vor Mücken und Zecken schützen, getestet (Zeitschrift "test"/Ausgabe 5/2017). Der Testsieger enthält den Wirkstoff Icaridin. "Insekten finden ihre Blutwirte durch das ausgestoßene Kohlendioxid, Körperschweiß und das Erkennen spezieller Duftmuster", erklärt Stefanie Gschwandner von der Saltigo GmbH, dem Hersteller des Wirkstoffs. Nach dem Auftragen des Schutzsprays findet eine Verdunstung des Wirkstoffs auf der Haut statt und es bildet sich ein schützender Mantel: "Dieser stört den Mechanismus, der die Blutsauger auf die menschliche Haut lockt, er wirkt wie ein Tarnumhang, sodass Zecken oder Mücken nicht angelockt werden." Die Plagegeister werden also nicht getötet, sondern lediglich vertrieben. Der jeweilige Wirkstoff ist im Übrigen gut sichtbar auf den Etiketten der Produkte verzeichnet.

25.08.2018

Der beste Schutz gegen FSME ist eine Impfung. Allerdings ist die Impfrate in Deutschland immer noch recht gering. Vorbeugen kann man auch, indem man Kleidung und Haut mit speziellen insektenabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einsprüht. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/ImageSource

GEFAHR IM GRAS

Hinaus ins Freie - dabei auf die wachsende Zeckengefahr achten

(djd). Hinaus ins Freie: In der warmen Jahreszeit gilt dieses Motto nicht nur für Kinder, denn auch die meisten Erwachsenen erholen sich am liebsten in der Natur. Ein Aufenthalt an der frischen Luft hält fit, man stärkt die Widerstandskräfte und hat Spaß bei Spiel und Sport. Das Ganze hat nur einen Haken: In der Natur lauern mittlerweile vermehrt Zecken. Durch einen Stich können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen werden. Speziell bei FSME treten im schlimmsten Fall Gehirn-, Hirnhaut- und Entzündungen des zentralen Nervensystems auf, in deren Verlauf es zu schweren Bewusstseinsstörungen und Lähmungen kommen kann. Forscher konnten nun nachweisen, dass die Risiken nicht mehr nur im Wald und auf der Wiese bestehen - Zecken breiten sich auch in gepflegten Gärten aus. Studien: Gärten als Zeckengebiete Zu diesem Ergebnis kommen zwei unabhängig voneinander durchgeführte Studien. Nach Erhebungen des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) etwa ereignet sich mittlerweile knapp jeder vierte Zeckenstich in Haus und Garten. Diese alarmierenden Zahlen stellten die Schweizer auf dem 4. Süddeutschen Zeckenkongress vor. Auch eine Studie der Uni Hohenheim aus dem Großraum Stuttgart bestätigt, dass gepflegte und waldferne Gärten Risikogebiete für Zecken und damit auch für FSME sein können. "Gartenbesucher sollten sich nach einem Aufenthalt auf Zecken absuchen und vor allem in Süd- und Mitteldeutschland auch impfen lassen", rät Parasitologin Prof. Dr. Ute Mackenstedt von der Uni Hohenheim. So kann man sich schützen Der beste Schutz gegen FSME ist die Impfung, wie es auch vom Robert Koch-Institut (RKI) empfohlen wird. Zudem sollte man beim Aufenthalt in der Natur lange, hautbedeckende Kleidung und geschlossenes Schuhwerk tragen. Mehr Tipps gibt es unter www.antibrumm.com. Socken sollten über die Hose gezogen werden, um es den Zecken schwerer zu machen, an den Beinen hoch zu krabbeln. Wer zusätzlich vorbeugen möchte, kann Kleidung und Haut mit insektenabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einsprühen. Mit Anti Brumm Forte etwa steht ein effektives und von Stiftung Warentest ("test", Ausgabe 05/2017) in der Wirksamkeit als sehr gut bewertetes Repellent zum Zeckenschutz zur Verfügung. Das dermatologisch getestete und hautverträgliche Pumpspray aus der Apotheke ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab drei Jahren geeignet. Der enthaltene Wirkstoff DEET schützt bis zu fünf Stunden gegen Zecken. Nach dem Aufenthalt in der Natur oder im Garten sollte man den Körper dennoch nach Zecken absuchen und diese so schnell wie möglich entfernen.

24.08.2018

Gerade bei Grunderkrankungen wie chronischen Atemwegsproblemen, Diabetes oder Herz-Kreislaufleiden ist eine Grippeimpfung für Senioren wichtig. Foto: djd/Sanofi/GettyImages

ICH PASS GUT AUF MICH AUF

Warum gerade für Senioren Selbstfürsorge bei der Gesundheit so wichtig ist

(djd). Wer die 60 überschritten hat, kennt bestimmt Erfahrungen wie diese: Der feuchtfröhliche Samstagabend steckt plötzlich die halbe Woche in den Knochen, eine banale Erkältung wird nicht mehr nebenbei "erledigt", sondern setzt einen tagelang außer Gefecht, und überhaupt nimmt man plötzlich jedes Virus mit, während früher der Kontakt mit schniefenden und fiebernden Kindern ohne gesundheitliche Folgen überstanden wurde. Kurz: Mit zunehmendem Alter werden das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte des Körpers langsam schwächer. Lieber impfen als abtauchen Umso wichtiger ist es dann, in puncto Gesundheit noch besser auf sich aufzupassen. Viele Senioren tun das ganz bewusst: Sie geben das Rauchen auf, trinken weniger Alkohol, achten auf gesunde Ernährung und legen viel Wert auf Hygiene, wie zum Beispiel häufiges Händewaschen. Oft wird auch besondere Vorsicht im Umgang mit Erkrankten an den Tag gelegt oder der Kontakt mit Menschenansammlungen gemieden. Das kann aber gerade in den Wintermonaten, wenn neben harmlosen Atemwegsinfekten auch die gefährliche echte Grippe (Influenza) grassiert, auf Dauer einsam machen. Denn die Grippeviren können praktisch überall lauern - bei Familientreffen, im Bus, im Einkaufszentrum oder bei der Arbeit. Um sich völlig von möglichen Überträgern fernzuhalten, müsste man quasi "abtauchen" und alle Kontakte und Aktivitäten einstellen. Eine bessere Alternative ist die Grippeschutzimpfung. Sie wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausdrücklich für Menschen ab 60 Jahren empfohlen und kann sowohl das Risiko einer Erkrankung als auch die Gefahr schwerer Verläufe deutlich senken. Ab der Saison 2018/2019 bietet die neue Vierfach-Grippeschutzimpfung sogar noch breiteren Schutz als bisher, weil sie mehr Grippevirenstämme abdeckt als die bisher verwendeten Dreifach-Grippeimpfungen. Deshalb wird der Vierfach-Grippeimpfschutz jetzt von den gesetzlichen Krankenkassen voll übernommen. Rechtzeitig Termin ausmachen Um für die nächste Grippewelle gut gerüstet zu sein, sollten Senioren am besten schon für Oktober/November einen Impftermin bei ihrem Hausarzt ausmachen. Denn das Immunsystem braucht einige Zeit, um den Impfschutz aufzubauen - und im höheren Alter arbeitet es langsamer. Bei rechtzeitiger Impfung steht dann auch im Winter fröhlichen Familienfesten, Kartenspielrunden oder Einkaufsbummeln nichts mehr im Wege.

24.08.2018

Menschen über 60 Jahre sollten sich ebenso wie andere Risikogruppen rechtzeitig bei ihrem Arzt zur Grippeschutzimpfung anmelden. Foto: djd/Sanofi/thx

BESSERER GRIPPESCHUTZ FÜR ALLE

Ab der Saison 2018/2019 ist die Vierfach-Grippeimpfung der medizinische Standard

(djd). Kaum neigt sich der Sommer dem Ende zu, naht bereits die nächste Grippesaison. Denn in der kalten Jahreszeit ist die Gefahr, sich mit Grippeviren zu infizieren, besonders hoch. Da die Grippe im Gegensatz zur gewöhnlichen Erkältung eine schwere Krankheit ist und schlimmstenfalls zum Tode führen kann, wird jedes Jahr wieder zur Grippeschutzimpfung aufgerufen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Menschen ab 60 Jahren, Schwangere ab dem 2. Drittel der Schwangerschaft, Personen jeden Alters mit chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma), Alten- und Pflegeheimbewohner, medizinisches Personal sowie Menschen, die Kontakt mit Risikogruppen oder einen Beruf mit viel Publikumsverkehr haben. Am besten im Oktober/November impfen Wer zu einer dieser Gruppen gehört oder sich selbst schützen möchte, sollte rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Die beste Zeit für eine Grippeschutzimpfung ist Oktober/November, da es etwa zwei Wochen dauert, bis der Impfschutz sich vollständig aufgebaut hat. So ist man für die Hauptgrippewelle, die meist um den Jahreswechsel beginnt, gut gerüstet. Für die Saison 2018/19 hat sich außerdem beim Impfschutz einiges verbessert: Nachdem die gesetzlichen Krankenkassen in der Vergangenheit die moderne Vierfach-Grippeschutzimpfung nur in Ausnahmefällen bezahlt haben, ist sie jetzt medizinischer Standard und wird für die in der STIKO-Empfehlung genannten Personen grundsätzlich übernommen. Der Vierfach-Grippeimpfstoff umfasst vier verschiedene Grippevirustypen. Modellrechnungen zufolge lassen sich mit den Vierfach-Grippeimpfungen bis zu 388.000 Arztbesuche und bis zu 1.800 Krankenhauseinweisungen jährlich vermeiden. Impfschutz alle Jahre wieder erneuern Dennoch sollte man auch den Vierfach-Grippeimpfschutz jedes Jahr erneuern, da sich die Grippeviren sehr schnell verändern und die Grippeimpfstoffe deswegen immer wieder neu angepasst werden. Studien haben zudem gezeigt, dass eine jährliche Grippeimpfung vor allem schweren Krankheitsverläufen vorbeugen kann.

24.08.2018

Die Wirksamkeit des in Kurkuma enthaltenen Curcumin kann auf verschiedene Arten erhöht werden. Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH/oilslo - stock.adobe.com

WUNDERMITTEL KURKUMA?

Nur hohe Bioverfügbarkeit bringt gesundheitlichen Nutzen

(djd). Kein Zweifel: Kurkuma steht in der Rangliste der Superfoods ganz weit oben. Es soll gegen Entzündungen helfen, vor Alzheimer schützen, Magen-Darm-Beschwerden lindern und sogar gegen Krebs vorbeugen können. Über 6.000 Studien belegen die positive Wirkung der goldenen Knolle, die in Indien auch den Namen "Gewürz des Lebens" trägt. Viele Menschen streuen es sich über ihr Essen oder bereiten sich damit ein Getränk zu - in dem Glauben, sie könnten so die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile des gelben Pulvers nutzen. Fakt ist: Kurkuma enthält nur fünf Prozent Curcumin, dem wichtigsten Inhaltsstoff. Zudem ist Curcumin fettlöslich. Es wird in der wässrigen Umgebung des Darmes nur schlecht absorbiert und zu 90 Prozent wieder ausgeschieden. Dies bedeutet, dass man Unmengen von Kurkuma essen müsste, um tatsächlich eine positive gesundheitliche Wirkung zu erzielen. Reines Kurkumapulver hat kaum gesundheitliche Effekte In kleiner Dosis verzehrt, ist das gelbliche Gewürz sehr schmackhaft, in größeren Mengen jedoch bitter. Bei dem Versuch, die therapeutische Wirksamkeit von Kurkuma zu verbessern, wird es häufig mit Pfeffer (Piperin) kombiniert. Zwar nimmt der Körper es dann rasch auf, doch ebenso schnell sinkt der Curcuminspiegel auch wieder ab. Zudem kann Piperin die Wirkung von Medikamenten verringern oder verstärken und die Darmschleimhaut reizen. Auch der Einsatz von Mizellen hat sich aufgrund der verwendeten Polysorbate in Studien wegen der Nebenwirkungen als nachteilig erwiesen. Eine hohe Bioverfügbarkeit ohne Beeinträchtigung des Stoffwechsels lässt sich beispielsweise mit Curcumin Extrakt 45 von Dr. Wolz erreichen. Mit Cyclodextrin wird Curcumin deutlich besser aufgenommen In dem Extrakt liegen die fettlöslichen Curcumin-Moleküle in einen Ring von Glucose-Molekülen (eine Zuckerart - den sogenannten Cyclodextrinen) eingebettet. Auf diese Weise ergibt sich eine hydrophile (wasserliebende) Außenseite und in ihrem Innern ein lipophiler, also fettfreundlicher Hohlraum, in dem das Curcumin ruht - weitere Informationen dazu gibt es unter www.wolz.de. Gelangt das Curcumin durch dieses ausgeklügelte "Transportmittel" in den Darm, wird es in der Darmwand um mehr als 40-mal effizienter aufgenommen als das reine Kurkumapulver. Die übrig gebliebenen Glucose-Moleküle baut der Organismus ab und scheidet sie aus. Auf diese Weise kann dem Körper möglichst viel Curcumin zur Verfügung gestellt werden, damit dessen Nutzen der Gesundheit zugutekommen kann.

24.08.2018

Die reinste Qual: Wenn es im Kopf hämmert oder sticht, ist schnelle Abhilfe gefragt. Foto: djd/Sanofi/Thomapyrin/Adam Gregor - stock.adobe.com

KEINE SAISON FÜR BRUMMSCHÄDEL

Die besten Mittel gegen Sommerkopfschmerz

(djd). Verspannungen, Stress, Hormonschwankungen - es gibt viele Ursachen für Kopfschmerzen. Auch durch die Jahreszeiten ergeben sich immer wieder andere Risiken. So steigt beispielsweise im Sommer die Gefahr für auftretende Beschwerden bei Wasser- und Mineralstoffmangel durch vermehrtes Schwitzen. Hier ist es wichtig, vorzubeugen und täglich zwei bis drei Liter zu trinken. Sogar bereits bestehende Kopfschmerzen lassen oft schon innerhalb von 30 Minuten nach dem Trinken von Wasser nach. Salzverluste kann man mit Brühe und Salzstangen ausgleichen. Hitze und grelles Licht im Sommer Vorsicht ist auch bei intensiver Sonneneinstrahlung geboten: Erhitzt der Kopf zu stark, werden Gehirn und Hirnhaut gereizt und können anschwellen. Ein Sonnenstich droht. Warnzeichen sind unter anderem ein roter Kopf, ein steifer Nacken und Kopfschmerzen. Übelkeit und Bewusstseinsstörungen sind ebenfalls möglich. Im Akutfall sollte man sofort mit feuchten Tüchern kühlen oder den Kopf kalt abduschen und etwas trinken, sofern sich der Betroffene weder benommen fühlt, noch unter Brechreiz leidet. Danach ist Ruhe angesagt. Zur Vorbeugung im Schatten bleiben und in der Sonne immer eine Kopfbedeckung tragen. Doch noch weitere Kopfschmerzauslöser sind typisch für den Sommer: extrem helles Licht, Schlafmangel durch wenig Dunkelheit in der Nacht, schnelle Temperaturwechsel zwischen gekühlten Innenräumen und hochsommerlicher Hitze draußen sowie erhöhte Ozonwerte. Wer mit diesen Faktoren bewusst umgeht, das Schlafzimmer gut abdunkelt, sich mit Hut und Sonnenbrille schützt und Anstrengungen eher in die Morgenstunden verlegt, hat schon viel für zur Vorbeugung getan. Bei akut auftretenden Kopfschmerzen kann ein gut verträgliches Schmerzmittel lindern. Wie eine Studie gezeigt hat, kombiniert Thomapyrin die drei Wirkstoffe ASS, Paracetamol und Koffein so ideal, dass es 15 Minuten schneller wirkt als seine Einzelwirkstoffe. So ein Mittel sollte im Übrigen auch in der Reiseapotheke nicht fehlen, denn hektische Vorbereitungen für den Urlaub, Anreise, Jetlag nach dem Langstreckenflug und ein ungewohntes Klima am Ferienort sind ebenfalls häufige Ursachen für Kopfweh. Auch der Herbst hat seine Tücken Wie der Sommer birgt auch der Herbst Risiken in puncto Brummschädel. Wetterumschwünge und Luftdruckveränderungen bedeuten für den Körper Stress und setzen sensiblen Personen gerade im Herbst oft zu. Wechselduschen, viel trinken, Bewegung an der frischen Luft sowie eine Mütze schon an den ersten kühlen Tagen wappnen hier oft effektiv gegen Schmerzattacken.

24.08.2018

Immer müde und antriebslos? Das kann auf einen Vitamin-B12-Mangel hindeuten. Foto: djd/www.boma-lecithin.de/Antonioguillem - stock.adobe.com

MEHR ENERGIE, BITTE!

Für Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Unkonzentriertheit kann es Gründe geben

(djd). Arbeit und Karriere, Familie und Haushalt, Freunde und Freizeitvergnügen: Der Alltag verläuft heute für viele Menschen ganz schön turbulent. Das kann anstrengend sein - und so ist es normal, dass die meisten zwischendurch Phasen erleben, in denen sie sich erschöpft und überfordert fühlen. Hält dieser Zustand allerdings länger an, kann dies auch auf einen Vitamin-B12-Mangel hindeuten. Der Mangel kommt häufiger vor als gedacht. Vitamin-B12-Mangel ist nicht selten In der Gesamtbevölkerung sind Schätzungen zufolge rund vier Prozent der Menschen betroffen, in Risikogruppen wie Senioren und Patienten mit chronischen Darmerkrankungen bis zu 20 Prozent und mehr. Auch Vegetarier und Veganer weisen häufig einen latenten Mangel an Vitamin B12 auf. Trotzdem bleibt die Unterversorgung oft lange Zeit unentdeckt. Dabei erfüllt das Vitamin viele wichtige Funktionen im Körper: Es ist mitzuständig für die Zellbildung, wird für den Schutz vieler Nervenstränge des Rückenmarks und Gehirns benötigt und ist zudem ein entscheidender Cofaktor im Energiestoffwechsel in den sogenannten Kraftwerken der Zellen. Typische Symptome für einen Mangel sind beispielsweise chronische Müdigkeit und Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Muskelschwäche und Nervenstörungen - wie Kribbeln, Taubheit und Gedächtnisstörungen - sowie Verdauungsschwierigkeiten und Entzündungen. Da der Körper Vitamin B12 nicht selbst herstellen kann, muss es durch Nahrung zugeführt werden. Das gelingt aber nicht immer. In solchen Fällen ist eine Nahrungsergänzung oft sinnvoll - zum Beispiel mit "Boma Veg B12", das auch für Veganer und Vegetarier geeignet ist. Entscheidend bei diesem Präparat ist seine hohe Bioverfügbarkeit - das heißt, dass es gut vom Organismus aufgenommen werden kann. Vitamin-B12-Mangel kann leicht bestimmt werden Dabei wird nur die natürliche Form des Vitamin B12 verwendet, das Methylcobalamin. Es benötigt im Körper keine weiteren Umwandlungsschritte, ist direkt verfügbar und hat eine gute Depotwirkung. Das in herkömmlichen Mitteln oft genutzte synthetische Cyanocobalamin dagegen muss mehrfach umgewandelt werden und seine Depotwirkung ist schwach. Ein Vitamin-B12-Mangel kann in der Regel mit einem einfachen Bluttest bestimmt werden.

24.08.2018

Bloß nicht barfuß laufen! Wenn Menschen mit Diabetes sich durch spitze Steine an den Füßen verletzen, bleiben Wunden oft unbemerkt. Foto: djd/Wörwag Pharma/colourbox.de

VITAMINE FÜR DIE FÜSSE

Bei Diabetes: Mangelerscheinungen ausgleichen und Nervenschäden entgegenwirken

(djd). Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle im Zuckerstoffwechsel. Wenn davon zu wenig im Körper vorhanden ist, wird Zucker nicht ausreichend abgebaut und Energie mit gebremster Kraft produziert. Darauf reagieren vor allem die Nerven empfindlich und zugleich entstehen vermehrt schädliche Abbauprodukte des Zuckers. Sie setzen den Nerven und Blutgefäßen zu - ein Effekt, den vor allem Diabetiker vermeiden sollten. Beschwerden lindern Denn Menschen mit Diabetes haben in Folge ihres gestörten Zuckerstoffwechsels ohnehin häufig mit Nervenschäden, sogenannten Neuropathien, zu kämpfen. Etwa jeder dritte von ihnen ist laut Experten von einer Neuropathie betroffen, die sich meist zuerst an den Füßen durch Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Brennen bemerkbar macht. Englische Wissenschaftler haben beobachtet, dass im Blut von Menschen mit Diabetes bis zu 75 Prozent weniger Vitamin B1 zirkuliert. Durch diesen Mangel können Neuropathien bei Diabetikern ausgelöst oder verstärkt werden. Ein geeignetes Präparat kann diesen Mangel ausgleichen - wobei zu beachten ist, dass das herkömmliche Vitamin B1 nur begrenzt aufgenommen werden kann. Seine Vorstufe, das Benfotiamin, enthalten beispielsweise in milgamma protekt aus der Apotheke, gelangt hingegen hochkonzentriert in den Körper. So kann das Provitamin den nervenschädigenden Mangel zuverlässig ausgleichen und dadurch auch Neuropathie-Beschwerden an den Füßen lindern. Warnsignale früh erkennen Eine diabetische Neuropathie äußert sich auf vielfältige Weise: Die Füße kribbeln und brennen, zugleich werden sie im Laufe der Zeit häufig taub und gefühllos. Weil die Nervenstränge, die bis in die Füße reichen, nach und nach immer schwerer geschädigt werden, können Schmerzen in den Füßen zunehmen, während man echte Schmerzreize, etwa durch Verletzungen, immer weniger wahrnimmt. Dadurch können unbemerkt Wunden entstehen und sich ausweiten. Das gefürchtete "Diabetische Fußsyndrom" droht, es ist die häufigste Ursache für Amputationen in Deutschland. Warnsignale für die Entwicklung von Nervenschäden an den Füßen können auch mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden: Die Haut wird trocken, Risse, Schwielen, Rötungen oder Fehlstellungen wie Hammerzehen können weitere Hinweise sein. Der Diabetologe Prof. Hilmar Stracke aus Gießen betont: "Um eine Nervenschädigung aufzuhalten, ist eine möglichst gute Blutzuckereinstellung wichtig."

31.07.2018

Wenn Badenixen im Meer oder im Pool planschen, sollten sie darauf achten, nicht zu sehr auszukühlen. Am besten immer nach dem Baden die Badekleidung wechseln, denn durch die Auskühlung des Unterleibs wird die Durchblutung vermindert und die Immunabwehr geschwächt. Foto: djd/www.cystinol.de/shoot4u-stock.adobe.com

BADESPASS OHNE BLASENENTZÜNDUNG

Harnwegsinfekte sind bei Badenixen häufig

(djd). Der Sprung in den Pool oder das Eintauchen in den See ist eine Wohltat, denn an heißen Tagen sorgt das beliebte Nass für eine willkommene Abkühlung. Abkühlen - aber nicht unterkühlen Wer es mit der Abkühlung zu gut meint, zahlt mitunter einen hohen Preis: Wenn der Unterleib schmerzt, sich ein ständiger, quälender Harndrang einstellt und beim Wasserlassen nur wenige Tropfen kommen, sind das typische Symptome einer Blasenentzündung. Gerade in der Badesaison treten solche Harnwegsinfekte häufig auf. Zunächst schwächen Chlor und Nässe den Schutz der Haut im Intimbereich und können die gesunde Intimflora beeinträchtigen. Darmbakterien, die normalerweise mühelos in Schach gehalten werden, gelingt es so, leichter in die Harnwege zu gelangen, in die Blase aufzusteigen und eine Blasenentzündung hervorzurufen. Hinzu kommt eine Unterkühlung des Unterleibs. Die Kälte verursacht eine verminderte Durchblutung. Für die Keimabwehr wichtige Immunzellen gelangen schlechter an den Ort des Geschehens - nämlich zur Blase - und die Bakterien bleiben unbekämpft. Es muss nicht immer gleich ein Antibiotikum sein Zur Behandlung einer unkomplizierten Blasenentzündung sind pflanzliche Präparate gut geeignet. Hier können praktische Dragees mit Bärentraubenblätterextrakt wie etwa "Cystinol akut" wertvolle Dienste leisten. Mit Bärentraubenblätterextrakt ist eine rein pflanzliche, antibakterielle und entzündungshemmende Behandlung möglich, ohne die Gefahr der Resistenzbildung, wie das bei Antibiotika der Fall sein kann. Die Therapie einer Blasenentzündung sollte möglichst rasch erfolgen. Betroffene sollten ihren Infekt vollständig auskurieren - verbleiben Erreger in der Blase, kann es zu einem erneuten Aufflammen der Entzündung kommen. Tipps zur Vorbeugung Vorbeugend sollte eine Auskühlung der Unterleibsregion vermieden werden - etwa durch das prompte Wechseln feuchter Badekleidung. Ungünstig kann es sich auswirken, den Harndrang zu lange aufzuhalten oder die Blase nicht vollständig zu entleeren. Saunagänge oder Wechselduschen helfen dabei, den Körper an Temperaturschwankungen zu gewöhnen. Eine vitalstoffreiche Kost stärkt zusätzlich das Immunsystem.

30.07.2018

Open Window Effekt: Nach körperlicher Anstrengung kann das Immunsystem vorübergehend schwächeln. 405 KB Foto: djd/Esberitox/dobok - stock.adobe.com

PHÄNOMEN SOMMERGRIPPE

Schwitzen, Frieren und Anstrengung sind eine Tortur für die Abwehr

(djd). Strahlender Sonnenschein und eine handfeste Erkältung - diese Kombination ist gar nicht so selten: Das Risiko, sich in der warmen Jahreszeit einen grippalen Infekt einzufangen, liegt bei etwa 20 Prozent. Da Erkältungsviren das ganze Jahr über Saison haben, schlagen sie zu, sobald das Immunsystem Schwäche zeigt. Vor allem Klimaanlagen und Zugluft sorgen im Sommer für große Temperatursprünge, die zum einen die Abwehr belasten und zum anderen die Schleimhäute der Atemwege austrocknen, sodass Erkältungsviren diese Barriere leichter überwinden können. Wer im klimatisierten Auto, Zug oder Flieger in den Urlaub reist, sollte daher stets eine Decke oder Jacke griffbereit haben. Auch beim Baden kann der Körper auskühlen, insbesondere wenn die nasse Badekleidung auf der Haut bleibt. Und wer eiskalte Getränke liebt, sollte es nicht übertreiben - auch sie kühlen den Körper aus. Erkältungsverkürzer aus der Natur Auf erkältete Menschen trifft man überall - durch Niesen und Husten schleudern sie Millionen winziger Viren in die Luft. Diese werden eingeatmet oder landen auf Gegenständen und finden ihren Weg von dort über die Hände zu den Schleimhäuten im Atemtrakt. Ist das Immunsystem geschwächt, zeigen sich rasch Halsschmerzen, Schniefnase, Husten oder Fieber. Dauern die Erkältungssymptome lange an, ist die Urlaubsfreude dahin. Griffbereit in der Reiseapotheke kann ein natürlicher Immun-Aktivkomplex, enthalten etwa in Esberitox Compact, die Erkältungszeit verkürzen und die Erkältungssymptome deutlich abmildern. Der darin enthaltene Wirkstoff aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut wirkt antiviral, beschleunigt die Antikörperbildung und aktiviert die körpereigenen Fresszellen. Um die Symptome in Schach zu halten, kann die pflanzliche Kombination auch mit symptomatisch wirkenden Arzneien kombiniert werden. Dauerhaft stark gegen Angreifer wird das Immunsystem durch eine vitalstoffreiche Ernährungsweise und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Reichliches Trinken feuchtet an heißen Tagen die Rachenschleimhaut an, Meerwasserspray schützt vor einer trockenen Nase. Ist der Körper durch Wechselduschen oder Saunabesuche an Temperaturschwankungen gewöhnt, setzen ihm diese weniger zu. Schon gewusst, dass gründliches Händewaschen effektiv gegen Viren hilft? Studien zufolge tötet gründliches Einseifen für mindestens 30 Sekunden mehr Keime ab, als das Desinfizieren der Hände. Wer Räume häufig lüftet, verringert die Erregerdichte in der Atemluft. Vorsicht: Auch im Hochsommer sollte man nicht ohne Kleidung oder Decke schlafen, da die Körpertemperatur auch in heißen Nächten absinkt. Ein T-Shirt und ein dünnes Laken beugen einer Auskühlung vor.

30.07.2018

Eine Sportsonnenbrille mit Sehstärke ist relativ teuer. Kauft man sich seine Sonnenbrille ohne Stärke in den Gläsern und trägt Kontaktlinsen, kann man sehr viel Geld sparen. 1031 KB Foto: djd/CooperVision/panthermedia.net/ramo

SPORTSONNENBRILLE UND KONTAKTLINSEN

Für Radfahrer kann es sinnvoll sein, Sonnenbrillen ohne Sehstärke zu tragen

(djd). Für sportliche Radfahrer ist eine spezielle Sportsonnenbrille unverzichtbar: Sie hilft nicht nur bei der Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse, sondern dient vor allem dem Schutz vor Verletzungen, vor Fahrtwind, Staub und vor Insekten. Für den Sporteinsatz ist deshalb neben der passenden Tönung die Qualität der Gläser entscheidend, sie müssen bruchsicher sein und vor Wind und Fremdkörpern schützen. Aber müssen Sportsonnenbrillen auch eine spezielle Sehstärke haben? "Eine Sportsonnenbrille mit Sehstärke ist relativ teuer", meint Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Kaufe man sich seine Sonnenbrille ohne Stärke in den Gläsern und trage Kontaktlinsen, könne man sehr viel Geld sparen und sich jederzeit zu jedem Outfit die passende Sonnenbrille leisten. "Zudem ist es viel praktischer, da man beim Absetzen der Sonnenbrille immer noch sehr gut sehen kann. Sonst muss man immer die 'normale' Brille dabeihaben, wenn man beispielsweise in eine Gaststätte einkehrt." Einmalkontaktlinsen: Keine Mühe mit der Pflege Fast jeder hat die Möglichkeit, Kontaktlinsen zu tragen, unabhängig von der Art der Fehlsichtigkeit und des Alters. Kontaktlinsen gibt es für Kurz- und Weitsichtige, aber auch für Menschen mit einer Hornhautverkrümmung, einem sogenannten Astigmatismus. Kontaktlinsen werden vorwiegend noch als Wochen- und Monatslinsen angeboten, im Kommen sind allerdings vor allem Tageslinsen. Besonders komfortabel sind Einmalkontaktlinsen wie etwa "Singles" von CooperVision, das Singles-Programm enthält Tageslinsen für jeden Anspruch. Die einfache Handhabung - morgens frische Linse aufsetzen, abends absetzen und entsorgen - erfüllt moderne Ansprüche von Verbrauchern, um die Pflege der Linsen muss man sich nicht kümmern. Angenehmes Tragegefühl Angeboten werden die Kontaktlinsen als Hydrogel- oder Silikonhydrogel-Linsen in modernsten Materialien. Mehr Informationen und eine PLZ-Suche nach einem Kontaktlinsen-Spezialisten in der Nähe gibt es unter www.coopervision.de. Dank spezieller Technologien speichern Silikonhydrogel-Kontaktlinsen Feuchtigkeit, halten diese auf der Linsenoberfläche fest und sorgen somit für ganztägigen Tragekomfort. Zudem bestehen die Linsen aus einem besonders atmungsaktiven Material und lassen daher wesentlich mehr Sauerstoff an die Augen als traditionelle Hydrogel-Kontaktlinsen, das Tragegefühl verbessert sich und ist außerdem gesünder.

30.07.2018

Mit Oma Blumen pflücken und im Garten spielen - macht der Enkelin und der Großmutter Spaß. 894 KB Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Fotosearch

GELENKFITNESS FÜR GROSSELTERN

Um mit den Enkeln mitzuhalten, ist Beweglichkeit gefragt

(djd). Sie sind meistens ein sehr gutes Team: Großeltern und ihre Enkel. Auf der einen Seite verwöhnen Oma und Opa nach Herzenslust, schenken bedingungslose Liebe, nehmen sich viel Zeit zum Spielen und üben ihren Part an der Erziehung der lieben Kleinen oft mit mehr Ruhe und Geduld aus als die alltagsgestressten Eltern. Auf der anderen Seite profitieren aber auch Großmutter und Großvater vom Zusammensein mit den Kindern. Sie bleiben geistig fit und werden körperlich gefordert. Besonders der Bewegungsapparat macht oft Beschwerden Voraussetzung für gemeinsame Aktivitäten ist allerdings, dass die Gesundheit mitspielt. Denn besonders der Bewegungsapparat bereitet vielen älteren Menschen Probleme. So gehört Arthrose zu den häufigsten Gelenkerkrankungen, sie kann starke Schmerzen verursachen und die Mobilität stark einschränken. Damit die Großeltern trotzdem mit ihren Enkeln mithalten können, sollte gezielt etwas für die Gelenkfitness getan werden. Hier gibt es in puncto Verschleiß zwei wichtige Ansatzpunkte: eine gute Nährstoffversorgung und Bewegung. Bei den Nährstoffen spielt Kollagen eine entscheidende Rolle, da gesunder Knorpel zu rund 70 Prozent aus diesem Strukturprotein besteht. Im Alter wird zu wenig Kollagen gebildet, um den Knorpel zu ernähren, dann kann eine Arthrose entstehen und die Knorpel reiben aufeinander - was bei den Patienten Schmerzen verursacht. Dank moderner Forschung kann die körpereigene Produktion jedoch wieder angeregt werden. "Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebuttenextrakt enthalten, wie etwa 'CH-Alpha Plus'", erklärt Dr. med. Werner Lehner, Orthopäde und Sportmediziner aus München. Tatsächlich ergab eine aktuelle Praxisstudie mit diesem Trink-Kollagen aus der Apotheke eine Verbesserung der Schmerzen und Mobilität. Rund 600 Frauen und Männer nahmen das Kollagen in Trinkampullen über drei Monate ein. Aktiv bleiben mit den Kleinen Ebenso wichtig ist es allerdings, die Gelenke regelmäßig aktiv zu bewegen, damit die Nährstoffe über die Gelenkflüssigkeit auch gleichmäßig verteilt und zum Knorpel transportiert werden. Ratsam sind hierbei sanfte Bewegungsformen, die nicht zu stark belasten. Vieles lässt sich prima mit den Enkeln gemeinsam machen - beispielsweise Spaziergänge mit dem Kinderwagen, gemeinsame kleine Ausflüge mit dem Rad, Schwimmen oder Entdeckungstouren durch den Zoo. Das macht Groß und Klein gleichermaßen Spaß und hält obendrein fit und mobil.

30.07.2018

Per App die Schilddrüse unterstützen: So lassen sich beispielsweise Jodgehalte von Lebensmitteln checken und Rezepte finden. 394 KB Foto: djd/www.forum-schilddruese.de/Getty

ALLES IM LOT MIT DEM JOD

Wie man sich ausreichend mit dem wichtigen Spurenelement versorgen kann

(djd). Rund 180 bis 200 Mikrogramm Jod sollten Erwachsene pro Tag zu sich nehmen, Schwangere und Stillende deutlich mehr. Das Spurenelement wird vor allem von der Schilddrüse benötigt, die daraus lebenswichtige Hormone herstellt. Bei einem dauernden Mangel kann das kleine Organ im Hals Knoten ausbilden oder sich zu einem Kropf vergrößern. Da hierzulande Böden und Gewässer überwiegend jodarm sind, treten Jodmangel und seine Folgen ohne eine bewusste Zufuhr häufig auf. Trotz verschiedener Maßnahmen ist nach Angaben des Deutschen Gesundheitssurveys für Erwachsene (DEGS) auch heute noch fast jeder dritte Erwachsene unzureichend mit Jod versorgt. In den meisten Fällen lässt sich dies aber durch eine bewusste Ernährung ganz einfach ändern - unter www.rgz24.de/jodhaltige-lebensmittel gibt es dazu viele gute Tipps. Wenn Salz, dann Jodsalz So empfiehlt das Bundesernährungsministerium als wichtigste Maßnahme, im Haushalt immer jodiertes Speisesalz zu verwenden. Es ist überall im Handel erhältlich und enthält bis zu 25 Mikrogramm Jod pro Gramm. Zusätzlich sollte man auch bei Lebensmitteln wie Brot, Wurst, Käse und Fertiggerichten darauf achten, ob sie mit jodiertem Salz hergestellt sind - ein kurzer Blick auf die Zutatenliste genügt. Denn in der Lebensmittelindustrie wird noch immer recht selten mit dem angereicherten Salz gewürzt. Neben Jodsalz sind Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse sowie Eier wichtige Jodquellen, da das Futter der Nutztiere mit dem Spurenelement angereichert wird. Außerdem sollten zweimal pro Woche Seefisch und Meeresfrüchte aus dem Speiseplan stehen, da sie die besten Jodlieferanten unter den Lebensmitteln sind. Eine Extraportion des Spurenelements liefern beispielsweise die Schale Müsli mit Milch zum Frühstück, der Fruchtjoghurt oder das Käsebrot zwischendurch sowie Schellfisch mit Senfsauce und Kartoffeln, Thunfischsalat oder ein leckeres Spinatomelette als Hauptspeise. Infos per App Rezepte für jodreiche Mahlzeiten sowie Tabellen mit den Jodgehalten verschiedener Lebensmittel gibt es heute auch per App aufs Handy, zum Beispiel mit dem Schilddrüsen Monitor von forum-schilddruese.de. Hier kann man auch mit einem Schnellcheck die Gesundheit des eigenen Organs testen und in einem Lexikon wichtige Fachbegriffe finden. Wer unter einer Schilddrüsenerkrankung leidet, kann damit seine Laborwerte verwalten und sich an die Tabletteneinnahme erinnern lassen.

30.07.2018

Das Training sollte besonders am Anfang unter fachkundiger Anleitung durchgeführt werden. 1415 KB Foto: djd/Trommsdorff/iStock/Wavebreakmed

GESCHMEIDIG STATT STEIF

Mit Faszientraining und Nervenregeneration gegen Rückenschmerzen

(djd). Das ewige Kreuz mit dem Kreuz: Wiederkehrende Rückenschmerzen sind längst ein Volksleiden. Laut Statista-Umfrage leiden 20 Prozent der Deutschen mehrmals im Jahr darunter, 17 Prozent sogar mehrmals pro Woche. Ungünstige Gewohnheiten wie zu langes Sitzen und ein ungesunder Lebensstil sind die häufigsten Auslöser für chronische Beschwerden. Außer der verspannten Muskulatur sind es vor allem die sie umgebenden Faszien, die für die Schmerzentstehung verantwortlich sind. Faszien durchziehen den ganzen Körper Die Bedeutung der Faszien wurde bisher oft unterschätzt. Dabei handelt es sich um ein Bindegewebsnetz, das den gesamten Organismus durchzieht. Es besteht neben Wasser sowohl aus zugfesten, kaum dehnbaren als auch aus sehr elastischen Fasern. Diese sind miteinander verwoben und umhüllen und verbinden alle Körperstrukturen. Damit erfüllen die Faszien eine Vielzahl wichtiger Funktionen: So sorgen sie für die Verschieblichkeit der Haut und Gewebe, sind für die Ortsstabilität der inneren Organe verantwortlich und schützen Knochen, Gelenkkapseln, Muskelstränge und Nervenbahnen auch mithilfe ihrer Fähigkeit, Wasser und Fett speichern zu können, vor Druck von außen. Doch Bewegungsmangel, Haltungsfehler, einseitige Ernährung, zunehmendes Alter und auch anhaltender Stress können dazu führen, dass die Faszien weniger Wasser speichern, immer unflexibler werden und verwachsen oder miteinander verkleben. Dies schränkt die Bewegung der Muskulatur ein und führt durch Druck und Schädigung der Nerven zu mitunter heftigem Schmerz, sehr häufig im Bereich des Rückens. Der Organismus kann solche Nervenschäden selbst reparieren, braucht dazu allerdings natürliche "Nervenbausteine", um die Regeneration der betroffenen Zellen zu fördern. Gezielt unterstützen lässt sich dieser Prozess zum Beispiel durch die kombinierte Verabreichung von Uridinmonophosphat (UMP), Vitamin B12 und Folsäure. Diese für den Zellstoffwechsel und die Zellregeneration essentiellen Bausteine tragen zur Verbesserung der körpereigenen Reparaturprozesse bei, wie Studiendaten belegen. In geeigneter Menge enthalten sind UMP, Vitamin B12 und Folsäure etwa in Keltican forte, einem Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Gezielte Übungen für die Flexibilität Förderlich ist außerdem gezieltes Faszientraining: Bestimmte Übungen fördern das Körpergefühl, kräftigen durch Rückfederung das Gewebe, steigern die Flexibilität und erhöhen durch Stoffwechseltraining die Wasserbindungsfähigkeit. Diese Bewegungstherapie, bei der häufig spezielle Rollen und Kugeln zum Einsatz kommen, sollte besonders zu Beginn unter professioneller Anleitung durchgeführt werden.

30.07.2018

Die reinste Qual: Wenn es im Kopf hämmert oder sticht, ist schnelle Abhilfe gefragt. 409 KB Foto: djd/Sanofi/Thomapyrin/Adam Gregor - stock.adobe.com

KEINE SAISON FÜR BRUMMSCHÄDEL

Die besten Mittel gegen Sommerkopfschmerz

(djd). Verspannungen, Stress, Hormonschwankungen - es gibt viele Ursachen für Kopfschmerzen. Auch durch die Jahreszeiten ergeben sich immer wieder andere Risiken. So steigt beispielsweise im Sommer die Gefahr für auftretende Beschwerden bei Wasser- und Mineralstoffmangel durch vermehrtes Schwitzen. Hier ist es wichtig, vorzubeugen und täglich zwei bis drei Liter zu trinken. Sogar bereits bestehende Kopfschmerzen lassen oft schon innerhalb von 30 Minuten nach dem Trinken von Wasser nach. Salzverluste kann man mit Brühe und Salzstangen ausgleichen. Hitze und grelles Licht im Sommer Vorsicht ist auch bei intensiver Sonneneinstrahlung geboten: Erhitzt der Kopf zu stark, werden Gehirn und Hirnhaut gereizt und können anschwellen. Ein Sonnenstich droht. Warnzeichen sind unter anderem ein roter Kopf, ein steifer Nacken und Kopfschmerzen. Übelkeit und Bewusstseinsstörungen sind ebenfalls möglich. Im Akutfall sollte man sofort mit feuchten Tüchern kühlen oder den Kopf kalt abduschen und etwas trinken, sofern sich der Betroffene weder benommen fühlt, noch unter Brechreiz leidet. Danach ist Ruhe angesagt. Zur Vorbeugung im Schatten bleiben und in der Sonne immer eine Kopfbedeckung tragen. Doch noch weitere Kopfschmerzauslöser sind typisch für den Sommer: extrem helles Licht, Schlafmangel durch wenig Dunkelheit in der Nacht, schnelle Temperaturwechsel zwischen gekühlten Innenräumen und hochsommerlicher Hitze draußen sowie erhöhte Ozonwerte. Wer mit diesen Faktoren bewusst umgeht, das Schlafzimmer gut abdunkelt, sich mit Hut und Sonnenbrille schützt und Anstrengungen eher in die Morgenstunden verlegt, hat schon viel für zur Vorbeugung getan. Bei akut auftretenden Kopfschmerzen kann ein gut verträgliches Schmerzmittel lindern. Wie eine Studie gezeigt hat, kombiniert Thomapyrin die drei Wirkstoffe ASS, Paracetamol und Koffein so ideal, dass es 15 Minuten schneller wirkt als seine Einzelwirkstoffe. So ein Mittel sollte im Übrigen auch in der Reiseapotheke nicht fehlen, denn hektische Vorbereitungen für den Urlaub, Anreise, Jetlag nach dem Langstreckenflug und ein ungewohntes Klima am Ferienort sind ebenfalls häufige Ursachen für Kopfweh. Auch der Herbst hat seine Tücken Wie der Sommer birgt auch der Herbst Risiken in puncto Brummschädel. Wetterumschwünge und Luftdruckveränderungen bedeuten für den Körper Stress und setzen sensiblen Personen gerade im Herbst oft zu. Wechselduschen, viel trinken, Bewegung an der frischen Luft sowie eine Mütze schon an den ersten kühlen Tagen wappnen hier oft effektiv gegen Schmerzattacken.

30.07.2018

Der Orthopäde Dr. Werner Lehner erklärt, warum Bewegung so wichtig für die Gelenke ist. 145 KB Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Dr. Werner Lehner

EINE HALBZEIT PRO WOCHE BEWEGEN

Für fitte Gelenke muss man kein Profisportler sein

(djd). Die Fußball-WM ist für Millionen Fans das herausragende Sportereignis des Jahres. Mindestens 90 Minuten pro Spiel sorgen die Kicker auf dem Platz für Action - eine körperliche Herausforderung, die meist nur top trainierte Profis erbringen können. Doch es gibt gute Nachrichten für alle, die nicht so fit sind: Eine Studie der Northwestern University Chicago hat gezeigt, dass schon 45 Minuten Bewegung in der Woche der Gelenkgesundheit zuträglich sind. Ansporn für alle Unsportlichen Demnach stieg durch diesen Zeitaufwand bei den mehr als 1.600 Teilnehmern die Wahrscheinlichkeit für den Erhalt oder die Verbesserung ihrer Gelenkfunktion innerhalb von zwei Jahren um 80 Prozent. Um quasi eine "Halbzeit" in der Woche vollzukriegen, genügen also schon sieben Minuten pro Tag. Das ist zum Beispiel durch einen strammen Spaziergang oder eine kleine Einkaufstour mit dem Fahrrad zu schaffen und damit auch für diejenigen ein Ansporn, die bisher wenig Sport getrieben haben. Bewegung ist schließlich eine der Hauptsäulen in der Arthrose-Behandlung. "Da die Knorpelzellen die für sie lebenswichtigen Substanzen vor allem aus der Gelenkschmiere beziehen, die von der Innenhaut der Gelenkkapsel gebildet wird, muss diese viskose Flüssigkeit durch permanente Bewegung möglichst gleichmäßig verteilt werden", erklärt Dr. med. Werner Lehner, niedergelassener Orthopäde aus München. Außerdem wird die wichtige Kollagen-Produktion im Gelenk gezielt angeregt. Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein in den Gelenken - sie bestehen zu 70 Prozent aus ihm. Im Alter lässt jedoch die körpereigene Kollagenproduktion nach. Die Folge: Die Pufferfunktion der Gelenke geht verloren, sodass Arthrose begünstigt wird. "Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebuttenextrakt enthalten, wie beispielsweise in CH-Alpha Plus", so Dr. Lehner. Eine neue Praxis-Studie mit rund 600 Arthrosepatienten zeigt jetzt, dass Schmerzen, Steifigkeit der Gelenke und Einschränkungen in der Bewegung nach einer dreimonatigen Einnahme deutlich gemildert werden konnten. Weitere Infos zum Thema Gelenkgesundheit gibt es auch unter www.ch-alpha.de. Das Pensum langsam steigern "Damit werden Arthrosepatienten wieder gelenkiger, sie können sich besser und mehr bewegen. Und das ist die Grundvoraussetzung, um den Alltag lebenslang aktiv zu gestalten", wie der Experte erläutert. Dann lässt sich das Pensum von 45 Minuten in der Woche oder sieben Minuten am Tag vielleicht auch noch ein wenig steigern. Damit tut man nicht nur dem Bewegungsapparat, sondern dem gesamten Wohlbefinden etwas Gutes.

30.07.2018

Leicht verständlich: Der Körper-Salz-Atlas zeigt, welche Salze wo im Körper vorkommen. 274 KB Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger GmbH & Co. KG

ALS TROPFEN, TABLETTEN ODER PULVER

So unterstützen Schüßler-Salze die Gesundheit natürlich, sanft und individuell

(djd). Sie sind in aller Munde - Schüßler-Salze gehören zu den derzeit beliebtesten homöopathischen Arzneimitteln. Kein Wunder, denn sie eignen sich ideal für die Selbstbehandlung zahlreicher gesundheitlicher Beschwerden, sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich und vergleichsweise günstig. Bekannt sind die Salze vor allem als Tabletten. Doch man bekommt sie auch als Pulver, Tropfen, Cremes und Lotionen. Dadurch lassen sie sich ganz nach persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen einsetzen. Wie Schüßlern genau funktioniert, wann die Salze sich bewährt haben und was für die Selbstbehandlung wichtig ist: - Wirkweise: Bereits vor über 100 Jahren entwickelte der homöopathisch arbeitende Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler die Theorie, dass Krankheiten durch ein Ungleichgewicht unterschiedlicher Mineralstoffe im kleinsten Baustein des Körpers, der Zelle, entstehen. Der Mediziner entdeckte zwölf körpereigene Salze, welche die Balance wieder herstellen und die Selbstheilung aktivieren können, wenn sie homöopathisch aufbereitet ("potenziert") werden. Er nannte sie "biochemische Funktionsmittel". "Man kann sich die Wirkung wie einen Weckruf an die Zellen vorstellen", erklärt die Heilpraktikerin Hiltrud Brandt. "Durch die feine Dosierung sind die Salze schnell im ganzen Körper verfügbar." - Einsatzgebiete: Von akuten Beschwerden wie Erkältung, Muskelkater oder Kopfschmerzen bis hin zu chronischen Erkrankungen, etwa der Haut oder der Gelenke, kommen die Salze zur Anwendung. Auch bei Immun- oder Antriebsschwäche oder in der Behandlung von Allergien sind sie eine gute Empfehlung. - Anwendung: Die Tabletten lässt man im Mund zergehen, Tropfen (geeignet bei Laktoseintoleranz) werden pur oder mit etwas Wasser eingenommen. Ein Klassiker ist die intensive "Heiße 7" bei akuten Beschwerden: In abgekochtem, heißem Wasser werden zehn Tabletten der Nummer 7 (Magnesium phosphoricum) aufgelöst und schluckweise getrunken. Viele Infos sowie ein erklärendes Video gibt es auch unter www.klueger-schuesslern.de. - Behandlungserfolg: Bei akuten Beschwerden tritt oft schon nach wenigen Stunden eine Linderung ein. Bei chronischen Erkrankungen gilt in der Regel: Je länger sie bestehen, desto länger werden die Mittel eingenommen - am besten in Absprache mit einem Therapeuten. - Gut zu wissen: Damit die Mundschleimhaut aufnahmefähig ist, sollten Schüßler-Salze nicht direkt nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Kaffee und Menthol können die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien beeinträchtigen. Tipp: Es gibt die mentholfreie homöopathieverträgliche Zahncreme MinOral (nur in der Apotheke).

30.07.2018

Keine Chance für Achselschweiß - mit den richtigen Maßnahmen, bleibt die Bluse von peinlichen Flecken verschont. 1073 KB Foto: djd/www.softwings.de/kiuikson - stock.adobe.com

SCHLUSS MIT FLECKEN UND GERUCH

Neue Wege gegen unangenehmen Achselschweiß

(djd). Viele Menschen kennen das nur zu gut: Eine kleine körperliche Anstrengung, ein wichtiger Kundentermin oder ein lang ersehntes Date und schon bricht der Schweiß, vor allem im Achselbereich, aus allen Poren. Gerade in der warmen Jahreszeit verschärft sich das Problem oft noch einmal. Dabei ist Schwitzen eigentlich ganz normal - eine natürliche und gesunde Funktion des Körpers, um die eigene Temperatur zu regulieren und sich bei Bedarf abzukühlen. Es kann aber auch peinlich sein, wenn sich feuchte Flecken auf der Kleidung abzeichnen und ein unangenehmer Geruch entsteht. Herkömmliche Mittel funktionieren oft nicht gut genug Da dies nun einmal nicht schön ist und auch nicht gerade souverän wirkt, stehen die Betroffenen meist unter einem großen Leidensdruck. Doch viele bisherige Lösungsansätze bringen kein zufriedenstellendes Ergebnis. Herkömmliche Deos überlagern den Geruch nur für eine gewisse Zeit und dämmen auch die Schweißbildung nicht ein. Antitranspirante enthalten meist Aluminiumsalze, die viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht verwenden wollen. Operative Eingriffe, bei denen Schweißdrüsen abgesaugt oder mit dem Laser behandelt werden, bergen Risiken und sind mit hohen Kosten verbunden. Und auch das Nervengift Botox, das Schweißfluss hemmen kann, ist umstritten und muss zudem regelmäßig nachgespritzt werden. Ein anderer Ansatz sind sogenannte Achselpads, die innen in der Kleidung befestigt werden. Diese sind allerdings oft dick, unbequem oder tragen auf. Die neuen patentierten, antiseptischen "3D Softwings Achselpads" dagegen sind besonders saugstark, flexibel und weich bei gleichzeitig ultradünner Ausführung. Ihre spezielle 3D-Form macht sie nicht nur diskret in der Anwendung, sondern sorgt auch für einen hohen Tragekomfort. Schweiß- und Deoflecken auf Ihrer Kleidung sowie unangenehmer Geruch sind damit Vergangenheit. Unter www.softwings.de gibt es weitere Informationen. Auch die richtige Kleidung zählt Unterstützen lässt sich das persönliche Frischegefühl noch durch einige weitere Maßnahmen. So ist atmungsaktive Kleidung aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen und Viskose empfehlenswert. Auf Weichspüler sollte man verzichten, da er verhindert, dass Schweiß von den Textilien absorbiert und abgeleitet wird. Außerdem ist das Entfernen der Achselhaare sinnvoll, weil so weniger Angriffsfläche für geruchsbildende Bakterien geboten wird.

30.07.2018

Herbstzeit ist Wanderzeit: Ein wirksamer Mücken- und Zeckenschutz ist nun besonders wichtig. 1483 KB Foto: djd/SALTIGO GmbH/thx

DAS GROSSE STECHEN

Auch im Spätsommer und Herbst sollte man sich vor Mücken und Zecken schützen

(djd). Spaziergänge im Park, Entspannung auf der sonnigen Café-Terrasse oder Ausflüge in die Natur - Spätsommer und Herbst halten viele angenehme Outdoor-Seiten bereit. Inklusive sind aber auch die surrenden und stechenden Mücken. Sie sind nicht nur lästig, sondern können mitunter auch gefährlich sein - denn sie übertragen Krankheiten. Winziger Mückenstich kann schwere Folgen haben Die Mücken kommen meist in der Dämmerung und häufig entdeckt man sie erst, wenn es schon zu spät ist. Dann sitzen sie saugend an Armen und Beinen oder haben ihre "Blutmahlzeit" bereits beendet. Der winzige Mückenstich sorgt nicht nur für lästiges Jucken und Kratzen, sondern kann große Folgen haben. 2017 bereitete das Zika-Virus den Gesundheitsbehörden weltweit Sorgen. Es steht im Verdacht, für Fehlbildungen bei Ungeborenen verantwortlich zu sein. In tropischen Regionen kann ein Mückenstich noch andere schlimme Folgen für die Gesundheit haben - etwa eine Infektion mit Malaria oder die Erkrankung an Denguefieber. Die Globalisierung bringt es mit sich, dass sich gefährliche Mückenarten wie die Asiatische Tigermücke Richtung Norden ausbreiten und auch hier auf Jagd nach Blut gehen. Für Mücken war der Frühling dieses Jahr besonders gut. Durch die warme Witterung inklusive Starkregen und Gewitter konnten sich die Insekten prächtig entwickeln. Mücken mögen es gerne feucht und warm, denn ihre Larven und Puppen brauchen Wasser zur Entwicklung. Neben den "klassischen" Mückenarten sind derzeit aber auch andere Blutsauger wie Bremsen, Gnitzen, Zecken oder Kriebelmücken überaus aktiv. Daher ist ein wirksamer Insektenschutz wichtig. Antimückensprays oder spezielle Kombiprodukte, die auch Zecken und andere Parasiten in die Flucht schlagen, bieten eine gute Möglichkeit, sich vor Stichen zu schützen. Testsieger enthält den Wirkstoff Icaridin Die Stiftung Warentest hat zehn Kombiprodukte, die vor Mücken und Zecken schützen, getestet (Zeitschrift "test"/Ausgabe 5/2017). Der Testsieger enthält den Wirkstoff Icaridin. "Insekten finden ihre Blutwirte durch das ausgestoßene Kohlendioxid, Körperschweiß und das Erkennen spezieller Duftmuster", erklärt Stefanie Gschwandner von der Saltigo GmbH, dem Hersteller des Wirkstoffs. Nach dem Auftragen des Schutzsprays findet eine Verdunstung des Wirkstoffs auf der Haut statt und es bildet sich ein schützender Mantel: "Dieser stört den Mechanismus, der die Blutsauger auf die menschliche Haut lockt, er wirkt wie ein Tarnumhang, sodass Zecken oder Mücken nicht angelockt werden." Die Plagegeister werden also nicht getötet, sondern lediglich vertrieben. Der jeweilige Wirkstoff ist im Übrigen gut sichtbar auf den Etiketten der Produkte verzeichnet.

30.07.2018

Der Vitametiker ertastet die Spannungen im Bereich der Halsmuskulatur sehr gezielt. 810 KB Foto: djd/Das Bildungsinstitut für Vitametik/thx

ZIELGERICHTET GEGEN DEN SCHMERZ

Die sogenannte Vitametik kann ärztliche Therapien ergänzen

(djd). Nach Angaben der Deutschen Schmerzgesellschaft (DGSS) sind etwa 17 Prozent aller Deutschen von lang anhaltenden, chronischen Schmerzen betroffen, insgesamt also über zwölf Millionen Menschen. Ihre Leidensgeschichte zieht sich laut DGSS durchschnittlich sieben Jahre hin, bei mehr als 20 Prozent der Betroffenen sind es sogar über 20 Jahre. Bei vielen Betroffenen dauert es sehr lange, bis sie eine wirksame Schmerzbehandlung erhalten, nur die Wenigsten werden überhaupt einem Spezialisten vorgestellt. Der Dauerschmerz kann gravierende Folgen im Alltag haben - er kann beispielsweise depressive Verstimmungen sowie gravierende Schlaf- und Konzentrationsstörungen auslösen. Eine alternative und in Deutschland noch recht neue Behandlungsmethode bei Schmerzen kann die sogenannte Vitametik sein. Die ganzheitliche Methode kommt bei allen Arten von Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen zum Einsatz, erzielt aber auch bei Bandscheibenvorfällen, Tinnitus, Schwindel und Schlafstörungen gute Erfolge. Die Methode kann ärztliche Schmerztherapien ergänzen. Gezielter Impuls mit dem Daumen Inzwischen bieten mehr als 300 ausgebildete Vitametiker die Technik in Deutschland an. Der Vitametiker gibt mit seinem Daumen einen gezielten, sanften Impuls in die seitliche Halsmuskulatur des Patienten. Der Impuls erreicht in Sekundenbruchteilen das Gehirn - der Körper soll auf diese Weise seine natürliche Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskraft zurückgewinnen. Bei der Anwendung kommt im Übrigen eine spezielle Anwendungsliege zum Einsatz. Die Anwendung ist völlig schmerzlos und kann sofort eine intensive Entspannung und Regeneration einleiten. Die Vitametik ersetzt nicht die Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker, ist jedoch eine wertvolle Ergänzung zu laufenden ärztlichen Behandlungen. Diese Behandlungen und Anordnungen des Arztes sollen weitergeführt beziehungsweise künftig nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden. Alle Informationen gibt es unter www.vitametik.de und beim Bildungsinstitut für Vitametik unter www.dasbi.de. Sehr gute berufliche Chancen für Vitametiker Auch aufgrund des demographischen Wandels der Gesellschaft wächst der Gesundheitsmarkt in Deutschland kontinuierlich. In diesem Zusammenhang bietet auch die Vitametik sehr gute haupt- und nebenberufliche Chancen. Die Ausbildung erstreckt sich über fünf Wochenenden innerhalb eines Jahres mit begleitendem Heimstudium. Währenddessen kann man nach Absprache Vitametik-Praxen besuchen und den Alltagsbetrieb miterleben. Nach der Ausbildung wird man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens "Vitametik".

30.07.2018

Der Klimawechsel während einer Fernreise kann sich auf die Blutgerinnungswerte auswirken. 3304 KB Foto: djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH/123rf

SICHER REISEN MIT GERINNUNGSHEMMERN

Patienten können ihre Werte mit einem Messgerät bequem an jedem Ort überprüfen

(djd). Manche Menschen werden quasi mit dem Koffer in der Hand bereits geboren. Für sie gibt es nichts Schöneres, als all die wunderschönen Flecken zu erkunden, die unsere Erde zu bieten hat. Ein großer Traum von Erika S. war beispielsweise ein Roadtrip durch die Vereinigten Staaten. Alles war schon geplant - doch dann erhielt die damals 33-Jährige die Diagnose einer tiefen Beinvenenthrombose, aus der sich eine schwere Lungenembolie entwickelte. Anstatt die schwarzgold gefärbten Wände des Grand Canyon zu bewundern, musste Erika umgehend im Krankenhaus behandelt werden. Dort erfuhr sie, dass aufgrund ihrer starken Thromboseneigung eine lebenslange Therapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten notwendig sein würde. Aus Angst, dass der Gerinnungswert unterwegs außer Kontrolle geraten könnte, sagte die Patientin ihre Reise ab. Gerinnungswert häufiger überprüfen Tatsächlich können Klimawechsel, vermehrte körperliche Aktivität, Impfungen oder ein anderer Speiseplan die Blutgerinnungswerte verändern. Privatdozent Dr. med. Christoph Sucker, Facharzt für Transfusionsmedizin und Innere Medizin am Gerinnungszentrum Berlin, hat viel Erfahrung in der Betreuung von Patienten mit einer Gerinnungsstörung. Er rät Betroffenen, während der Reise ihren Gerinnungswert häufiger zu überprüfen. Dies kann in der Arztpraxis erfolgen, oder mit einem handlichen Messgerät in Eigenregie. Ein kleiner Blutstropfen aus der Fingerkuppe genügt, um unabhängig vom Arztbesuch die aktuelle Blutgerinnung zu überprüfen. "So lernen Patienten auch, wie ihr Körper auf die Veränderungen, die eine Reise mit sich bringt, reagiert, und können ihre Medikamentendosis selbständig anpassen. Dazu ist zwar etwas Routine nötig - diese haben die Patienten in der Regel aber schon zu Hause erworben", erklärt Dr. Sucker. Informationen zum Thema gibt es unter www.coaguchek.de sowie werktags von 8 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-0800855. Gerinnungs-Selbstmanagement sorgt für Sicherheit Auch Erika S. nahm an einer Patientenschulung teil und konnte mit einem entsprechenden Messgerät, griffbereit in der Reisetasche, die Amerikareise nachholen und genießen. Zudem fühlte sich die Teilnehmerin am Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM) auch im Alltag sicherer und hatte ihre Werte stets im Blick. Den Gerinnungswert eigenständig zu messen, bedeutet für viele Menschen ein enormes Plus an Lebensqualität. Die Kosten für die Schulung und das Messsystem übernehmen in der Regel die Krankenkassen.

30.07.2018

Wer regelmäßig "in die Gänge" kommt, tut den Gefäßen viel Gutes. 621 KB Foto: djd/Telcor-Forschung/lightpoet - stock.adobe.com

ALLES IM FLUSS

So bleibt die Durchblutung im ganzen Körper auf Trab

(djd). Das Blut versorgt alle Organe im Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen. Deshalb sind eine gute Durchblutung und gesunde Gefäße für die Gesundheit unerlässlich. Doch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht, Diabetes und Stress können Arteriosklerose - also die Ablagerung von Fett und Kalk in den Arterien - fördern. Dann kann der Blutfluss behindert werden, mit negativen Folgen wie kribbelnden oder kalten Händen und Füßen, Schmerzen in den Beinen beim Gehen, Brustenge oder sogar Herzinfarkt und Schlaganfall. Bewegung ist wichtig, Aminosäure kann nützlich sein Damit in den Adern alles im Fluss bleibt, sollte jeder etwas für seine Durchblutung tun. Ein wichtiger Faktor ist Bewegung. "Wir müssen die eigene Bequemlichkeit überwinden, Fernbedienung und Smartphone weglegen und in die Gänge kommen, ob mit Laufschuhen oder Fahrrad, zu Hause oder bei Wind und Wetter. Bei Übergewicht und Gelenkschmerzen kann zum Beispiel Schwimmen ein guter Einstieg in die Welt der Bewegung sein", rät der Bochumer Internist und Kardiologe Dr. med. Hans-Joachim Christofor. Weitere Perspektiven zum aktiven Gefäßschutz bieten dem Experten zufolge moderne wissenschaftliche Erkenntnisse: "So zeigen beispielsweise aktuelle Studien mit der Nahrungsaminosäure Arginin beziehungsweise mit dem Prüfpräparat 'Telcor Arginin plus', dass die regelmäßige Einnahme die Gefäßfunktionen und somit die Durchblutung verbessern kann." Auch in seiner Praxis, so Christofor, empfehle er Patienten diese natürliche Kombination aus Arginin und B-Vitaminen aus der Apotheke. Das dahinter stehende Wirkprinzip: Aus Arginin wird ein lebensnotwendiger Botenstoff gebildet, der die Gefäße entspannt, weitet und vor Ablagerungen schützt, so bleiben die Gefäße elastisch. Und ein erhöhter Blutdruck kann natürlich gesenkt werden. Mehr Informationen gibt es unter www.telcor.de. Wasser treten und trinken Gerade in der warmen Jahreszeit kann auch Kneipp‘sches Wassertreten die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen. Das geht in speziellen Tretbecken, natürlichen Gewässern oder in einer wadentief mit kühlem Wasser gefüllten Badewanne. Einfach auf der Stelle treten und dabei das jeweilige Bein ganz heraus heben. Danach durch Umhergehen wieder aufwärmen. Wasser tut übrigens auch von innen gut: Wie eine Studie an der Berliner Charité zeigte, verbesserte sich die Durchblutung der Haut nach dem Trinken eines halben Liters Wasser deutlich.

29.05.2018

Für Betroffene stehen online praktische Tipps und aktuelle Forschungsergebnisse bereit. 1257 KB Foto: djd/AbbVie/shutterstock

MEHR KOMPETENZ FÜR DIE GESUNDHEIT

Gute Informationen können das Selbstmanagement von Patienten unterstützen

(djd). Trotz hoher Arztdichte und zahlreicher Behandlungs- und Beratungsangebote bleibt letztlich jeder selbst hauptverantwortlich für seine Gesundheit. Um diese Verantwortung wahrnehmen zu können, braucht es eine gute Gesundheitskompetenz - also die Fähigkeit, gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen und zu nutzen, sich bei Krankheiten Unterstützung zu suchen und bei der Behandlung mitzuwirken. Doch das kann durch unverständlich aufbereitete Informationen oder "Ärztelatein" erschwert werden. So ergab eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld, dass mehr als 54 Prozent der Bevölkerung nur über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz verfügen. Nationaler Aktionsplan gestartet Deshalb wurde unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministers der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz entwickelt. Er enthält Empfehlungen etwa zur Verbesserung der Bildung, zu verständlicheren Arztaussagen und zu verlässlichen Informationen im Internet. Unter anderem soll auch ein Nationales Gesundheitsportal entwickelt werden, das wissenschaftlich belegte und unabhängige Informationen im Netz bereitstellt. Qualitativ hochwertige Online-Angebote gibt es aber schon heute, zum Beispiel von Krankenkassen, Ärzteverbänden und anderen Organisationen - etwa der Europäischen Patientenakademie (www.eupati.eu/de). "Wir sehen unseren Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung, um die Fähigkeit von Patienten, medizinische Forschung zu verstehen, auszubauen", sagt EUPATI-Landeskoordinator Tamás Bereczky. Im Bereich chronische Erkrankungen, dem im Aktionsplan besondere Bedeutung beigemessen wird, stellt das Unternehmen AbbVie Patienten seit Jahren Informationen und praktische Hilfe unter www.abbvie-care.de bereit. "Gerade hier ist über die medikamentöse Therapie hinaus eine besondere Unterstützung für den Behandlungserfolg notwendig", erklärt Geschäftsführer Dr. med. Patrick Horber. "Unsere langjährige Erfahrung zeigt uns, dass etwa Menschen mit chronisch-entzündlichem Rheuma ihre Erkrankung besser unter Kontrolle haben, je mehr sie darüber Bescheid wissen." Angebote für chronisch Kranke Das Internetportal soll chronisch Kranken mit leicht verständlichen, barrierefreien Informationen und verschiedenen Zusatzangeboten helfen und ihr Selbstmanagement stärken. Das Programm Rheumotion etwa ermuntert Rheumapatienten, in Bewegung zu kommen, im Parkinson-Magazin Parkour (www.parkour-magazin.de) stehen Porträts von Betroffenen, praktische Tipps und neueste Forschungsergebnisse online bereit. Auch für Betroffene von Acne inversa, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, HIV, Schuppenflechte und weiteren Erkrankungen gibt es eigene Bereiche.

28.05.2018

Für Diabetiker ist die richtige Einstellung des Blutzuckers wichtig für Ihre Gefäßgesundheit. Auch eine gute Argininversorgung kann diese unterstützen. 1367 KB Foto: djd/Telcor-Forschung/Timo Lutz

DAS STILLE KILLERDUO

Diabetes und Bluthochdruck schädigen die Blutgefäße oft lange unbemerkt

(djd). Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck sind nicht nur beide weit verbreitet, sie haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Betroffene verspüren oft jahrelang keine Symptome, während Blutgefäße und Organe schon stark geschädigt werden. Besonders gefährlich wird es, wenn beide Erkrankungen gleichzeitig auftreten - was bei der großen Mehrheit der rund sechs Millionen Diabetiker in Deutschland der Fall ist. Bei unzureichender Behandlung steigt dann das Risiko für Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, diabetischen Fuß sowie Augen- und Nierenschäden drastisch an. Gefäßschutz mit Check-ups und Arginin Weil die beiden Krankheiten so still verlaufen, hilft zur rechtzeitigen Erkennung nur Vorsorge: "Ich rate daher jedem ab 35, auch ohne jegliche Beschwerden, den von den gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre gezahlten Gesundheits-Check-up wahrzunehmen", betont Prof. Dr. med. Horst Robenek, Arterioskleroseforscher an der Uniklinik Münster. Dabei werden unter anderem Blutdruck und Blutzucker bestimmt. Bei krankhaften Abweichungen lässt sich dann mit Lebensstiländerungen und medikamentöser Einstellung die Entwicklung schwerer Gefäßschäden oft noch aufhalten. Als weitere Maßnahme empfiehlt Robenek Diabetikern die ergänzende Aufnahme des Eiweißbaustoffs Arginin: "Aktuelle Studien belegen, dass Typ-2-Diabetiker einen niedrigen L-Arginin-Spiegel aufweisen. Ich kann deshalb jedem Diabetiker nur empfehlen, ein hochwertiges Präparat mit der Aminosäure Arginin in Kombination mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure, wie etwa "Telcor Arginin plus" aus der Apotheke, einzunehmen.", so der Experte. Arginin dient in den Blutgefäßen als Vorstufe eines Botenstoffs. Nur dieser entspannt und weitet die Arterien und senkt so den Blutdruck und verbessert die Durchblutung. Besonders Risikogruppen wie Diabetiker und Bluthochdruckpatienten können über die Nahrung nicht genügen Arginin aufnehmen. Unter www.telcor.de gibt es mehr Informationen zu Arginin. Verbesserter Zuckerstoffwechsel Eine zusätzliche Argininaufnahme kann aber nicht nur die Gefäßfunktion deutlich verbessern, sondern Diabetiker auch noch auf andere Weise schützen. Dazu Robenek: "Der Eiweißbaustein erhöht zusätzlich die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber dem Blutzuckersenker Insulin. Außerdem wird die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse gefördert." Dies hätten Untersuchungen der Universität Mailand eindrucksvoll belegt.

28.05.2018

Durch den Stich einer Zecke können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen werden. Am bekanntesten sind FSME und Borreliose. 449 KB Foto: djd/Hermes Arzneimittel/ImageSource

EXPERTEN WARNEN VOR STEIGENDER ZECKENGEFAHR

Wer viel im Freien oder im Garten ist, sollte sich besonders schützen

(djd). Durch den Stich einer Zecke können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen werden. Am bekanntesten sind FSME und Borreliose. Speziell bei FSME treten im schlimmsten Fall Gehirn- und Hirnhautentzündungen und Entzündungen des zentralen Nervensystems auf, in deren Verlauf es zu schweren Bewusstseinsstörungen und Lähmungen kommen kann. Gefährdet sind vor allem Menschen, die sich viel im Freien aufhalten. Kältewelle im März ohne Einfluss auf Zeckenprognose Nach Ansicht von Experten wird 2018 ein ausgesprochenes Zeckenjahr. Katharina Brugger vom Institut für Öffentliches Veterinärwesen an der Vetmeduni Vienna etwa erwartet doppelt so viele Zecken-Nymphen wie 2017. Daraus ergebe sich dann auch eine Zunahme an adulten, also erwachsenen Zecken. Mehr Zecken bedeutet zugleich, dass es vermutlich auch mehr Zecken mit dem FSME-Virus geben wird. Die Wiener Wissenschaftlerin wies auf dem 4. Süddeutschen Zeckenkongress ausdrücklich darauf hin, dass die Kältewelle im März keinen Einfluss auf ihre Prognose habe. Impfrate zu gering - so kann man sich schützen Der beste Schutz gegen FSME ist eine Impfung, wie vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlen. Die "Erfolgsquote" liegt nach Angaben von Dr. med. Gerhard Dobler vom Münchner Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr bei 98 Prozent. Allerdings bewegt sich die Impfrate seit Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau, in Bayern liegt sie bei etwa 30 Prozent im Schnitt, in Baden-Württemberg bei 15 bis 20 Prozent. Eine Impfung ist also sehr anzuraten, darüber hinaus empfiehlt Dobler, beim Aufenthalt in der Natur lange, hautbedeckende Kleidung und geschlossenes Schuhwerk zu tragen. Socken sollten über die Hose gezogen werden, um es den Zecken schwerer zu machen, an den Beinen hoch zu krabbeln. Wer zusätzlich vorbeugen möchte, könne Kleidung und Haut mit speziellen insektenabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einsprühen. Mit Anti Brumm Forte etwa steht ein effektives, von Stiftung Warentest ("test", Ausgabe 05/2017) in der Wirksamkeit als sehr gut bewertetes Repellent zum Zeckenschutz aus der Apotheke zur Verfügung. Das dermatologisch getestete und hautverträgliche Pumpspray ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab drei Jahren geeignet. Der enthaltene Wirkstoff DEET schützt bis zu fünf Stunden gegen Zecken. Nach Aufenthalt in der Natur sofort absuchen Nach dem Aufenthalt in der Natur oder im Garten sollte man den Körper nach Zecken absuchen und diese so schnell wie möglich entfernen. Dies sollte am besten mit einer Zeckenkarte erfolgen.

28.05.2018

Viele berufstätige Mütter managen parallel die Kindererziehung, den Haushalt und den Einkauf. Die Ruhepausen kommen oft zu kurz. Foto: djd/IMZIG

WENN MAMA KAPITULIERT

Stress durch Doppelbelastung kann krank machen

(djd). Familie und Job unter einen Hut zu bekommen, ist keine leichte Sache. Parallel zu ihrem oft anspruchsvollen Beruf managen viele berufstätige Mütter die Kindererziehung, den Haushalt und den Einkauf. Mama ist für den Nachwuchs Event-Planerin und Taxi zugleich, überwacht die Hausaufgaben, geht zum Elternabend und tröstet bei Liebeskummer. Der Rest der Zeit und Energie wird auf Ehemann, Freunde oder pflegebedürftige Verwandte verteilt. Nicht ohne Risiko, denn wenn kaum noch Raum zur Erholung bleibt, droht irgendwann der Zusammenbruch. Die wichtigsten Anzeichen für einen Burnout bei Frauen sind laut Stressexpertin Nathalie Mong (Psychologische Psychotherapeutin) Schlafstörungen, anhaltendes Grübeln, eine starke Erschöpfung in Ruhephasen oder körperliche Schmerzen ohne erkennbare gesundheitliche Ursache. Mut zur Selbsthilfe Viele Frauen verharmlosen ihr Leid und wollen nicht wahrhaben, wie schlecht es ihnen geht. Dabei lässt sich der persönliche Stresslevel ganze leicht herausfinden, etwa mit dem Online-Fragebogen unter www.imzig.de. Wer ihn abschickt, erhält auf dem Postweg oder per E-Mail eine kostenlose, individuelle Auswertung von Fachärzten inklusive Handlungsempfehlungen für die eigene Situation. Mit dem Alltag überfordert zu sein, bedeutet übrigens keineswegs, versagt zu haben. "Betroffene sollten den Mut aufbringen, sich einer nahe stehenden Person oder einem Arzt anzuvertrauen und sich notfalls krankschreiben lassen", so Mong. Zudem sei es wichtig, sich Unterstützung zu holen, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen und auf ausreichenden Schlaf, gute Ernährung und regelmäßige Bewegung zu achten. Destruktives Verhalten erkennen und ändern Alleine aus dem "Hamsterrad der Verpflichtungen" herauszukommen, fällt verständlicherweise schwer. Zwar können warme Wannenbäder, Meditationsmusik oder Saunabesuche für kurze Entspannungsphasen sorgen, jedoch erlernt man dabei weder das "Nein"-Sagen, noch lassen sich eigene destruktive Verhaltensweisen entlarven. Gezielte Burnout-Kuren wie etwa das Präventionsprogramm "Im Moor zum inneren Gleichgewicht" in Bad Aibling, entwickelt von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zusammen mit Kliniken, Ärzten und Therapeuten, können mehr. Das Angebot beinhaltet vielfältige Ansätze, wie man den Ursachen der Erschöpfung auf den Grund gehen und anhand alltagstauglicher Techniken gegen Stressoren vorgehen kann. Interessierte, die erst einmal "reinschnuppern" möchten, können dies beispielsweise bei einem Achtsamkeits-Wochenende oder der Auszeit-Woche.

28.05.2018

Für regelmäßige Auszeiten bleibt im vollen Alltag oft zu wenig Zeit. 1881 KB Foto: djd/Verlag Peter Jentschura

STRESS UND HEKTIK TROTZEN

In drei Schritten zu mehr Wohlbefinden durch sanfte Entschlackung

(djd). Voll eingespannt zwischen Beruf und Familie, immer auf dem Sprung von Termin und Termin - ein "ganz normaler" Alltag lässt kaum noch Luft zum Durchatmen, geschweige denn Zeit, um immer gesund zu kochen und für Bewegung im Freien. Dass dieser Raubbau mit der Zeit Spuren hinterlässt, ist kein Wunder. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebsarmut gehören auf der psychischen Seite zu den häufigsten Symptomen. Doch auch der Körper funkt Alarm, wenn er auf Dauer keinen wertvollen "Treibstoff" mehr bekommt, sondern nur Fertiggerichte, viel Zucker und Kaffee. Immunschwäche kann die Folge sein - zu Beginn des Herbstes nimmt man plötzlich jede Erkältung mit. Oft reagiert auch die Haut mit Unreinheiten oder Trockenheit, Pölsterchen halten sich hartnäckig, das Bindegewebe verliert an Festigkeit. Aus naturheilkundlicher Sicht sind all dies Signale für eine Übersäuerung des Organismus. Die Zeit ist reif für eine Entschlackungskur. Schonend zu mehr Energie Heilfasten gehört zu den bekannten Methoden der Entsäuerung. Dabei kann es jedoch zu unangenehmen Heilkrisen mit Kopfschmerzen, Ekzemen oder Stimmungstief kommen, wenn der Körper mit gelösten Säuren überschwemmt wird. Hinzu kommt: Nicht jeder ist von dem Gedanken, mehrere Tage oder Wochen auf feste Nahrung zu verzichten, angetan. Eine schonendere Form empfiehlt Bestsellerautor und Gesundheitsexperte Dr. h.c. Peter Jentschura (Buchtipp: Gesundheit durch Entschlackung, Verlag Peter Jentschura). "Es ist unverzichtbar, die gelösten Säuren zu neutralisieren, damit der Körper sie über Nieren und Haut ausscheiden kann. Dann sind Krisen nicht zu erwarten", erläutert der Fachmann. Der Dreisprung der Entschlackung Um die Säuren aus dem Gewebe zu lösen, empfiehlt Jentschura im ersten Schritt, die tägliche Trinkmenge langsam auf ein bis anderthalb Liter basischen Kräutertee (Reformhaus) und die gleiche Menge stilles Wasser zu erhöhen. Auf diese Weise bekommt der Körper den Impuls, das Gewebe zu reinigen. Damit die gelösten Säuren keinen Schaden anrichten - Harnsäure etwa kann zu Gelenkbeschwerden führen - müssen sie im zweiten Schritt neutralisiert werden. "Das geschieht am besten durch eine mineralstoffreiche, vegetarische Kost aus frischen Zutaten", rät Jentschura. Um die Ausleitung anzukurbeln, ist es weiterhin nötig, über den Tag verteilt reichlich Wasser zu trinken. Die Entschlackung über die Haut lässt sich durch basische Bäder, Fußbäder und Wickel anregen. Hierfür werden basische Körperpflegesalze verwendet, die es in Bioläden und Reformhäusern gibt. Eine Leseprobe von "Gesundheit durch Entschlackung" finden Interessierte unter verlag-jentschura.de.

28.05.2018

Viele Berufstätige in Managerpositionen müssen viel sitzen - im Flieger, auf Tagungen, im Büro. Dieser Bewegungsmangel schadet und ist Gift für die Gelenke. Foto: djd/Sanofi/Getty

ARTHROSE-GEFAHR FÜR MANAGER

Der typische Lebensstil dieser Berufsgruppe kann den Gelenken schaden

(djd). Sie sitzen oft stundenlang an ihrem Schreibtisch, in Meetings, auf Tagungen oder Kongressen. Auch wenn sie geschäftlich unterwegs sind, ist dies nicht selten mit weiten Anreisen im Auto, Flugzeug oder Zug verbunden. Gegessen wird häufig auf die Schnelle zwischendurch oder bei üppigen Geschäftsessen. Dieser typische Lebensstil vieler Manager mit wenig Bewegung und ungesunder Ernährung ist nicht nur schlecht fürs Herz-Kreislauf-System, sondern auch ungünstig für die Gelenke. Denn diese haben bestimmte Bedürfnisse, um gesund und mobil zu bleiben. Bewusst essen, ausreichend bewegen So müssen für den Gelenkknorpel die erforderlichen Nährstoffe in ausreichender Menge bereitgestellt werden. Das gelingt am besten mit einer vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse, Obst, fettem Seefisch, wertvollem Pflanzenöl und wenig Fleisch, Wurst und leeren Kohlenhydraten aus Weißmehl und Süßigkeiten. Die Nährstoffe müssen dann zu den knorpelbildenden Zellen gelangen. Da der Knorpel aber selbst keine Blutgefäße besitzt, werden die Nährstoffe in der Gelenkflüssigkeit transportiert - und nur durch ausreichende Bewegung können sie vom Knorpel aufgenommen werden. Aus diesem Grund ist körperlicher Ausgleich gerade für Manager und andere Berufstätige, die viel sitzen oder stehen, so wichtig, um das Risiko für Arthrose zu verringern oder den Fortlauf eines bereits verstehenden Knorpelverschleißes zu bremsen. Wer im Job jedoch stark eingespannt ist, hat für Sport oft keine Zeit - wie man dann mit kleinen Tricks den Bewegungsmangel bekämpfen kann, erfährt man unter www.rgz24.de/bewegungsmangel. Dazu gehören Maßnahmen wie öfter die Treppe statt des Lifts zu nehmen oder Zweier-Meetings im Gehen abzuhalten. Wenn bereits akute Gelenkbeschwerden die Mobilität einschränken, sollte man gezielt dagegen angehen. Der Orthopäde kann herkömmliche Schmerzmittel verschreiben oder Hyaluronsäure ins betroffene Gelenk injizieren. Hier haben sich besonders hochmolekulare Hyaluronsäuren wie Synvisc bewährt. Die Schmierfunktion in den Gelenken verbessern Diese sind der natürlichen Gelenkflüssigkeit besonders ähnlich und verbleiben besonders lange im Gelenk. Sie können die Knorpel vor weiterem Abrieb schützen, indem sie die Schmier- und Pufferfunktion der natürlichen Gelenkflüssigkeit ergänzen oder ersetzen. Der Effekt lässt sich mit Übungen speziell für das betroffene Gelenk unterstützen. Unter www.fit-und-mobil.info gibt es hier verschiedene Anleitungen. Wichtig ist dabei immer, dass die Bewegung schonend und wenig belastend ist.

28.05.2018

Auch Gärtner oder Mitarbeiter der Stadtreinigung sind besonders gefährdet. 1313 KB Foto: djd/www.galderma.de/HQUALITY - fotolia.com

BERUFSRISIKO HELLER HAUTKREBS

In welchen Jobs man gefährdet ist und wie sich medizinisch vorbeugen lässt

(djd). Freizeitspaß im Park, Urlaub am Strand - bei solchen Aktivitäten im Sonnenschein denken die meisten Menschen automatisch an Sonnenschutz. Anders sieht es leider oft im Berufsleben aus. Dabei setzen viele Jobs häufiges Arbeiten im Freien voraus und die Gefahr von Hautkrebs ist hier besonders groß. Tatsächlich ist der helle Hautkrebs sogar seit dem 1. Januar 2015 als Berufskrankheit anerkannt. Aus gutem Grund: In Deutschland erkranken jährlich mindestens 200.000 Menschen daran. Vom Seemann bis zur Kindergärtnerin Zu den besonders gefährdeten Berufsgruppen gehören beispielsweise Landwirte, Bauarbeiter, Gärtner, Seeleute, Sportlehrer, Kindergärtner, Mitarbeiter der Stadtreinigung sowie Lkw- und Taxifahrer. Insbesondere im Sommer arbeiten viele von ihnen in kurzärmeliger Kleidung oder gar mit freiem Oberkörper. Durch die andauernde UV-Strahlung können dann langfristig die Zellen geschädigt werden. Zudem wird das Immunsystem der Haut geschwächt, und damit die Fähigkeit auftretende Schäden zu reparieren. So entwickeln Menschen in Outdoorjobs über die Jahre häufig verschiedene Formen von hellem Hautkrebs. Daher ist in dieser Berufsgruppe eine Aufklärung bezüglich des täglichen UV-Risikos besonders wichtig, sowie die Empfehlung einen medizinischen Sonnenschutz aufzutragen. Er sollte über einen Lichtschutzfaktor der höchsten Kategorie (LSF 50+) sowie UV-A und UV-B-Filter verfügen - wie etwa die Actinica Lotion, die laut einer Studie nachweislich die Prävention bestimmter Formen von hellem Hautkrebs unterstützt. Zur eigenen Sicherheit ist es ratsam, den Sonnenschutz täglich vor Arbeitsbeginn aufzutragen und bei starkem Schwitzen und langen Aufenthalten im Freien regelmäßig nachzucremen. Unter www.galderma.de gibt es weitere Informationen. Weitere Schutzmaßnahmen Auch über das Eincremen hinaus sollten alle, die viel draußen tätig sind, auf bestimmte Schutzmaßnahmen achten. So ist es sinnvoll, Kleidung zu tragen, die wenig Strahlung durchlässt - dunkle, dicht gewebte Stoffe sind besonders geeignet. Eine Kopfbedeckung und eine UV-geprüfte Sonnenbrille schirmen zusätzlich vor der Sonne ab. Und natürlich sollte man den eigenen Körper immer aufmerksam beobachten, auf Hautveränderungen absuchen und regelmäßig zur Vorsorge-Untersuchung beim Dermatologen gehen.

27.04.2018

Schwimmbrillen schützen die Augen vor reizendem Chlor- oder Salzwasser. 817 KB Foto: djd/santen.de

SOMMER SORGT FÜR TROCKENE AUGEN

Ursachen für Augentrockenheit in der warmen Jahreszeit

(djd). Entspannte Stunden im Garten, ausgedehnte Sonnentage im Freibad und eine frische Brise am Strand sind Balsam für die Seele. Für unsere Augen ist die warme Jahreszeit aber oft purer Stress. Die Sinneszellen des Auges liefern gut 80 Prozent der Informationen über unsere Umwelt, umso wichtiger ist es, für die Gesunderhaltung der Augen zu sorgen. Durch grelles UV-Licht und salzhaltiges- oder chlorhaltiges Wasser werden sie stark beansprucht. Auch die sehr trockene Luft aus Klimaanlagen macht den Sehorganen zu schaffen. Und schließlich kann Zugluft beim Auto- oder Fahrradfahren zu Reizungen führen und somit "Trockene Augen" begünstigen. Etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland sind davon nach Angaben des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA) betroffen. Die Betroffenen empfinden die Erkrankung als eine erhebliche Minderung der Lebensqualität. Der Tränenfilm hat wichtige Funktionen "Unsere Augenoberfläche ist von einem dünnen Tränenfilm bedeckt, der aus drei Schichten besteht: Die äußere, fetthaltige Schicht schützt vor der Verdunstung des Tränenfilms. Die darunter liegende wässrige Schicht versorgt die Hornhaut des Auges mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die innere Muzinschicht liegt direkt auf der Hornhautoberfläche des Auges und sorgt dafür, dass der Tränenfilm an der Augenoberfläche haftet", erklärt Augenärztin Dr. Christina Jacobi. Dieser Tränenfilm hat wichtige Funktionen: Er hält die Hornhaut feucht, ist bedeutsam für die Lichtbrechung, schützt vor Keimen und hält die Oberfläche des Augapfels glatt. Fehlt der schützende Film, kommt es zu einer Reibung zwischen Augenoberfläche und Lid. In der Folge kann eine Entzündung entstehen, die zu einer chronischen Erkrankung führen kann. Wenn sich Brennen, Jucken und häufiges Tränen und ein anhaltendes Fremdkörpergefühl bemerkbar machen, sollten Betroffene zügig einen Augenarzt aufsuchen. "Bei einem frühen Therapiebeginn sind die Symptome gut zu behandeln", rät Dr. Jacobi. Zur Basistherapie des "Trockenen Auges" gehören freiverkäufliche Tränenersatzmittel wie Cationorm, die alle drei Schichten des Tränenfilms unterstützen. Vorbeugende Maßnahmen Dank einer innovativen Emulsionstechnologie verteilen sich die Augentropfen gut und spülen sich nicht so schnell durch Blinzeln aus, was eine effektivere und anhaltendere Linderung bringen kann. Zusätzlich sollten vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Eine Sonnenbrille mit hohem UV- und Blendschutz schützt die Augen. Schwimmbrillen, die es für Brillenträger auch in der entsprechenden Sehstärke gibt, halten salz- oder chlorhaltiges Wasser fern. Wer im Sommer viel "offen" Auto fährt, sollte neben der Sonnenbrille auch einen sogenannten Windschott nutzen.

26.04.2018

Regelmäßige Bewegung und ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung sind wichtige Säulen für Gesundheit und Wohlbefinden. 1048 KB Foto: djd/pilzshop.de/thx

POWER FÜR DIE BESTEN JAHRE

Vital bleiben mit einem gesunden Darm und einem starken Immunsystem

(djd). Best Ager sind heute agiler, achten mehr auf ihre Gesundheit und sehen den Ruhestand als einen neuen aktiven Lebensabschnitt. Sie pflegen soziale Kontakte, Hobbys oder arbeiten oft noch in Teilzeit. Ein starkes Immunsystem hilft ihnen dabei, sich fit und vital zu fühlen. Viele Organe besitzen wichtige Funktionen, die für den Aufbau der körpereigenen Abwehr bedeutsam sind. Immer mehr Senioren erreichen ein gesegnetes Alter, dabei kann es jedoch zu Einschränkungen wie einer altersbedingten Verlangsamung des Stoffwechsels, einer porösen Darmschleimhaut oder einem Rückgang der Immunzellen kommen. Wiederkehrende Infekte etwa können auf ein schwächer werdendes Immunsystem hindeuten. Dieses lässt sich jedoch bei seinem Kampf gegen eingedrungene Erreger unterstützen. Der Darm als Abwehrorgan "Die Gesundheit sitzt im Darm", sagen die Chinesen. Tatsächlich gilt dieses Verdauungsorgan als Hauptzentrale der Immunabwehr. Ist die Darmflora gesund, können sich fremde Keime dort nur schwer ansiedeln. Zudem erhält der Körper über die Verdauung der Nahrung wichtige Vitalstoffe für den Erhalt der Immunfunktion. Ein Prozess, der im Alter nachlassen kann. Vitalpilze können diese Situation verbessern. So wird der Shiitake aufgrund seiner immunstärkenden Wirkung seit Jahrtausenden in der chinesischen Medizin geschätzt - näheres dazu unter www.hawlik-vitalpilze.de. Er enthält alle essenziellen Aminosäuren, was ihn auch für Vegetarier interessant macht. Ebenso reich ist er an Mineralstoffen wie Eisen und Zink, die zur normalen Funktion des Immunsystems beitragen können. Auch die darin enthaltenen B-Vitamine B12 und B6 gelten als unterstützend für die Abwehr, ebenso wie das Vitamin D und sein Provitamin. Besonderes Augenmerk verdient das Beta-D-Glucan Lentinan, das als sogenannter biological response modifier (BRM) bekannt ist und in Japan sowie den USA als Arzneimittel angeboten wird. Polysaccharide für die Abwehr Einer Studie zufolge enthalten Vitalpilze zudem biologisch aktive Polysaccharide. Die sogenannten Beta-Glucane, eine Untergruppe der Polysaccharide, nehmen direkten Einfluss auf das Immunsystem. Sie erhöhen die Immunabwehr durch "Aktivierung des Komplementsystems, Verbesserung der Makrophagen und haben eine natürliche Killerzellenfunktion". Besonders viel davon enthält der Agaricus subrufescens, der auch unter der Bezeichnung Agaricus blazei Murrill bekannt ist. Zusätzlich liefert er Ergosterin, eine Vitamin-D-Vorstufe. Der Hericium zeichnet sich durch einen nennenswerten Gehalt an Zink, Eisen und Selen sowie Polysacchariden aus. Letztere sind immer wieder Gegenstand von wissenschaftlichen Studien, die deren Einfluss auf das Immunsystem untersuchen.

26.04.2018

Feinstaub, Ozon und UV-Strahlen belasten die Haut und können zu vorzeitiger Hautalterung führen. Reinigungs- und Pflegeprodukte, die an den leicht sauren pH-Wert 5,5 der Haut angepasst sind, können die natürlichen Reparaturmechanismen unterstützen und die Haut so vor umweltbedingten Hautschäden schützen. 252 KB Foto: djd/Sebapharma GmbH/Getty Images/iStockphoto

WENIGER STRESS FÜR DIE HAUT

Den Hautschutzmantel als Barriere gegen Umwelteinflüsse gezielt stärken

(djd). Die Liste umweltbedingter Stressfaktoren für die Haut ist lang: Feinstaub, Stickoxid, Ozon und UV-Strahlen können den Hautschutzmantel schädigen und zu vorzeitiger Hautalterung führen. Je nach Ort, Jahreszeit oder Wetter ist die Schadstoffkonzentration dabei sehr unterschiedlich - in Großstädten leidet die Haut besonders unter der Luftverschmutzung. Aber nicht nur im Freien sind Menschen der Luftverschmutzung ausgesetzt, auch die Raumluft in Wohnungen oder Bürogebäuden enthält oft Schadstoffe. "Eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Schadstoffen spielt die Haut. Sie wirkt als Barriere gegen Umwelteinflüsse und kann innerhalb gewisser Grenzen schädliche Auswirkungen ausgleichen", weiß Prof. Dr. med. Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin im Klinikum Augsburg. Durch schädliche Umwelteinflüsse kann die Haut aber auch krank und damit in ihrer Barrierefunktion eingeschränkt werden. Den natürlichen Hautschutzmantel mit dem pH-Wert 5,5 unterstützen Das Pflegekonzept von sebamed etwa unterstützt in vier Schritten den natürlichen Hautschutzmantel als Barriere gegen schädliche Einflüsse aus der Umwelt: - Die Haut reinigen: Hautreinigung ist ein wichtiger Schritt zur Schadensvermeidung, aber nur, wenn sie den Hautschutzmantel intakt lässt. Seifenfreie Hautreinigungsprodukte erhalten den natürlichen, leicht sauren pH-Wert der Haut und damit ihre wichtige Barrierefunktion. - Die Haut schützen: Luftschadstoffe führen zur verstärkten Bildung freier Radikale, die Eiweißstoffe wie Keratin, Collagen und Elastin, Lipide und die DNS in der Haut schädigen. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die UV-Strahlung. Feuchtigkeitsspendende Cremes oder Lotionen verhindern das Eindringen der Schadstoffe. Denn glatte, gut durchfeuchtete Haut bindet weniger Schadstoffe als trockene, schuppige Haut. - Schadstoffe neutralisieren: Besonders Gesicht und Hände sind vermehrt Umwelteinflüssen ausgesetzt. Radikalfänger oder Antioxidantien wie Vitamin E in schützenden Handcremes neutralisieren freie Radikale in der Haut. Speziell für die empfindliche Gesichtshaut entwickelte Cremes helfen der Haut, Feuchtigkeit zu speichern. Eine hohe Konzentration von Vitamin E erhöht den Schutz vor freien Radikalen und trägt so zum Verhindern vorzeitiger Hautalterung bei. - Geschädigte Haut regenerieren: Gesunde Haut verfügt über Reparaturmechanismen, die Schäden wirksam beseitigen können. Bei stark belasteter Haut funktioniert die Regenerationsfähigkeit aber nur eingeschränkt. Eine Hautpflege mit dem richtigen pH-Wert stellt den Hautschutzmantel wieder her und fördert durch regenerierende Wirkstoffe die Rückkehr zum natürlichen, gesunden Zustand.

26.04.2018

Bei der Rückhand reduziert die Epicondylitisbandage die Muskelschwingung. 805 KB Foto: djd/Ofa Bamberg

NICHT NUR SPORTLER BEKOMMEN TENNISARM

Jede wiederkehrende Belastung des Unterarms kann zu Entzündungen führen

(djd). Wird das Gitarrensolo zur Qual oder ist die Rohrzange nur unter Schmerzen zu benutzen, kann die Ursache ein Tennisarm sein. Denn der stellt sich nicht nur bei Vor- und Rückhand auf dem Tennisplatz ein, sondern kann von nahezu jeder Belastung des Unterarms verursacht werden. Auslöser der Epicondylitis, so der Fachbegriff für den Tennisarm, sind ständige Vibrationen oder Stöße durch sich wiederholende Bewegungen von Hand und Arm. Daher leiden häufig auch Handwerker, Musiker oder "Tastaturarbeiter" unter der schmerzhaften Sehnenreizung am Ellbogen. Mit Schonung, Physiotherapie, Kortisoninjektionen oder Schmerzmitteln wird dann versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. Gezielter Druck entlastet Vielen Patienten ist auch das Tragen von Ellenbogenspangen vertraut. Durch gezielten Druck auf den gereizten Bereich wird die Zugrichtung der Sehnen verändert und so für Entlastung gesorgt. Ein Beispiel dafür ist die schmale, spangenförmige "Push med Ellenbogenbandage Epi". Sie stört weder beim Sport noch im Alltag, weil sie die Armbeugung nicht einschränkt. Zudem kann ihr Druck individuell reguliert werden. Alternative Behandlung für aktive Patienten Eine Alternative dazu ist die "Dynamics Plus Epicondylitisbandage": Statt punktuellen Druck auszuüben, wird als Dämpfungskörper ein großflächiges Gelpolster am Unterarm angebracht. So soll die Reizweiterleitung zum Ellenbogen reduziert werden, damit die Entzündung abheilen kann. In einer Studie wies die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg nach, dass die Bandage die Muskelaktivität beim Tennisspielen wirksam reduziert. Zusätzlich schwingt die Muskulatur mit der "Dynamics Plus Epicondylitsbandage" weniger stark nach. Das entlastet die Sehnenursprünge. Dass das Wirkprinzip nicht auf einer Ruhigstellung beruht, macht diese Behandlungsmethode besonders für aktive Menschen interessant - mehr unter www.ofa.de/plus-epi.

26.04.2018

Regelmäßiges Tragen von Kompressionsstrümpfen ist die Basistherapie für Venenpatienten. 324 KB Foto: djd/www.medi.de

WIE FIT SIND MEINE BEINE?

Ein Test kann Aufschluss über den Zustand der Venen geben

(djd). Viele Menschen bewegen sich wenig und verbringen den Tag sitzend im Büro oder im Stehen wie beispielsweise im Verkauf. Kommt man dann am Abend nach Hause, sind die Beine müde und schwer, häufig sind zudem die Knöchel geschwollen oder es werden Besenreiser und Krampfadern sichtbar. Das alles kann auf eine Venenschwäche hinweisen. Sie nimmt ihren Anfang, wenn die Venen sich weiten und die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Diese Klappen sorgen im intakten Zustand dafür, dass das Blut zurück zum Herzen fließt. Sind die Klappen nicht mehr intakt, sackt das Blut in den Beinen in Richtung Fuß ab. Ob eine Venenschwäche vorliegt, darüber kann eine Venenfunktionsmessung einen ersten Aufschluss geben, der Test ersetzt allerdings nicht die ärztliche Diagnose. Venenfunktionsmessung beim medizinischen Fachhändler Viele medizinische Fachhändler bieten eine solche Venenfunktionsmessung an, sie wird im Sitzen vorgenommen. Etwa zehn Zentimeter oberhalb des Knöchels werden kleine Messsonden an der Innenseite des Unterschenkels angebracht. Nun aktiviert kraftvolles Wippen mit den Füßen die Muskelpumpen. Dadurch wird das venöse Blut nach oben gepumpt und die Venen entleeren sich. Die Sonden zeichnen auf, wie schnell sich die Venen wieder mit Blut füllen. Der Normalwert liegt bei etwa 25 Sekunden, eine kürzere Wiederauffüllzeit kann ein Hinweis auf eine Venenschwäche sein. Ob eine Venenschwäche vorliegt - und ob eine Therapie notwendig ist, darüber entscheidet der Arzt. Bei Venenleiden sind Kompressionsstrümpfe die Basistherapie Sollte eine Venenschwäche vorliegen, ist das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen die Basistherapie. Der Arzt kann diese bei medizinischer Notwendigkeit bis zu zweimal jährlich verordnen. Die atmungsaktiven Strümpfe aus elastischen Materialien sind in vielen Ausführungen, Seriengrößen und als Maßanfertigungen erhältlich. Vom Anbieter medi beispielsweise gibt es modische, elegante und strapazierfähige Ausführungen in vielen Farben für Frauen und Männer. Die Strümpfe entfalten bei Venenpatienten ihre Wirkung besonders in Kombination mit Bewegung: Die Muskelpumpen werden aktiviert, die Venenklappen schließen besser, um das Blut zum Herzen zu transportieren. Schwellungen und Spannungsgefühle klingen ab, die Beine fühlen sich entspannter an. Das regelmäßige Tragen von Kompressionsstrümpfen kann das Fortschreiten der Venenerkrankung verhindern und Thrombosen vorbeugen. Im medizinischen Fachhandel gibt es eine kostenlose Broschüre zum Thema Kompressionsstrumpf, die unter der Telefonnummer 0921 / 912-750 oder verbraucherservice@medi.de per E-Mail angefordert werden kann.

26.04.2018

Gut schlafen, erholt aufwachen - das kann einen positiven Einfluss auf die Darmtätigkeit haben. 1315 KB Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/Hybrid Images/Cultura/Getty Images

EIN GUTER RHYTHMUS FÜR DEN DARM

Wie unsere innere Uhr die regelmäßige Verdauung beeinflussen kann

(djd). Herzschlag, Atmung, Verdauung - die meisten Vorgänge im Körper folgen einem natürlichen 24-Stunden-Rhythmus. Und diese innere Uhr schläft nie: Während des Schlafs stabilisiert sich das Immunsystem, Zellen werden repariert und die Verdauung reorganisiert, um am Tag wieder bereit für äußere Einflüsse zu sein. Kommt dieses System durch einen gestörten Schlaf aus dem Takt, kann das Folgen für die Verdauung haben. Gestörter Rhythmus, gestörte Verdauung, gestörte Alltagsfreuden Nach dem Takt der inneren Uhr produziert unser Körper unentwegt Hormone, darunter die an Hunger, Sättigung und Verdauung beteiligten Hormone Ghrelin, Leptin, Orexin, Insulin und Cortisol. Auch der Darm folgt seinem Rhythmus: Während seine Aktivität besonders in den Morgenstunden zunimmt, ist sie im Laufe der Nacht reduziert. Kommt dieser innere Takt durch einen unregelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander - etwa aufgrund von Jetlag, Schlafstörungen oder Schichtarbeit - kann das Probleme wie Übergewicht oder Reizdarm begünstigen sowie auch einen unregelmäßigen Stuhlgang hervorrufen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, können Schlafprobleme zudem auch die Beschwerden einer Verstopfung noch verstärken. Und das bedeutet für Betroffene oft weit mehr als nur ein Problem ungeregelten Stuhlgangs. Denn unter Verstopfung und den damit verbundenen Symptomen wie hartem, schmerzhaftem Stuhlgang oder dem Gefühl des Aufgeblähtseins leidet die Lebensqualität. Effektive Hilfe ist jetzt gefragt. Greifen Allgemeinmaßnahmen alleine nicht, empfiehlt die deutsche Leitlinie für die medikamentöse Behandlung akuter und chronischer Verstopfung beispielsweise die Wirkstoffe Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogol. Zu finden sind diese in der Produktpalette von Dulcolax. In Studien mit Bisacodyl und Natriumpicosulfat wurde nachgewiesen, dass diese die Lebensqualität verbessern. Dank der verschiedenen Darreichungsformen kann man den natürlichen Rhythmus des Körpers optimal nutzen: Es wird empfohlen, Dragées oder Tropfen am Abend einzunehmen. Sie können so planbar über Nacht wirken und am nächsten Morgen befreien - zu einer Zeit, in der die Darmtätigkeit nach der nächtlichen Ruhephase ganz natürlich angeregt wird und der Stuhlgang am leichtesten fällt. Wenn es schnell gehen soll, sind Zäpfchen eine gute Wahl, sie wirken bereits nach etwa 15 bis 30 Minuten. Den natürlichen Rhythmus unterstützen Was kann man sonst tun, um den natürlichen Rhythmus der inneren Uhr wieder in den Takt zu bringen? Qualitativ guter Schlaf zum richtigen Zeitpunkt mit viel Licht am Tag und vollständiger Dunkelheit in der Nacht beeinflussen die Verdauung positiv. Und: Morgens genug Zeit für den Toilettengang einplanen.

24.03.2018

Trockener Reizhusten ist ein unangenehmes und oft störendes Symptom. 937 KB Foto: djd/tetesept

DEN HUSTENREIZ LINDERN

Mit Isländisch Moos und Honig

(djd). Ein, zwei Stationen mit der U-Bahn und ein hustender Mitfahrer können oft schon ausreichen, um sich einen unangenehmen Husten einzuhandeln. Die Kinder aus dem Kindergarten abholen? Auch dort kann ein kurzer Aufenthalt ausreichen, um sich anzustecken. Ganz zu schweigen von den Kollegen, die trotz Erkältung zur Arbeit kommen. Gerade in den kalten Monaten verbringen wir viel Zeit in geschlossenen Räumen, dies erhöht das Risiko, sich anzustecken. Mit Reizhusten, Halsschmerzen und Schnupfen quält man sich dann durch den Tag - und muss nur allzu oft noch den Alltagsverpflichtungen nachkommen. Natürlicher Schutzfilm kann den Hustenreiz lindern Der Hustenreiz - besonders die unkontrollierbaren Hustenanfälle - gehört zu den unangenehmsten Begleiterscheinungen einer Erkältung. Oft macht sich der Reizhusten beim Einschlafen bemerkbar oder wenn man unterwegs ist und weder Bonbons noch etwas zum Trinken dabei hat. Jetzt können beispielsweise die "Reizhusten Liquid Sticks" von "tetesept" in den praktischen kleinen Beuteln zur Direkteinnahme helfen: Mit konzentriertem Isländisch-Moos-Extrakt bilden sie einen natürlichen Schutzfilm auf der angegriffenen Hals- und Rachenschleimhaut und können so den Hustenreiz lindern. Zugleich schützt Honig die Schleimhaut vor dem Austrocknen. Wer erkältet ist, aber auch wer viel sprechen muss oder empfindlich auf trockene Luft in Innenräumen reagiert, ist froh über diese praktischen Sticks mit wohltuenden natürlichen Inhaltsstoffen. Baden und Tee trinken Wieder daheim, stimmt ein warmes Erkältungsbad auf einen erholsamen Abend ein. Auf www.tetesept.de beispielsweise kann man sich über einen Erkältungs-Badezusatz mit vier ätherischen Ölen informieren. Angenehm ist auch ein Dampfbad zum Inhalieren. Ein heißer Tee unterstützt den Genesungsprozess mit Heilkräutern wie Salbei und versorgt den Körper mit zusätzlicher Flüssigkeit - was besonders während einer Erkältung gut tut. So lässt es sich auf dem Sofa mit einem Buch bestens erholen, denn Ruhe ist wichtig für den Regenerationsprozess. Ausgiebiger Schlaf kann Körper und Seele dann neue Kraft schenken.

23.03.2018

Eine ausgewogene Ernährung liefert alle Vitamine und Spurenelemente, die ein starkes Immunsystem braucht. 2353 KB Foto: djd/LaVita

FIT DURCHS JAHR

So lässt sich das Immunsystem unterstützen

(djd). Über 200 Arten von Erkältungsviren treiben das ganze Jahr über ihr Unwesen. Durch Tröpfcheninfektion beim Niesen und Husten, per Handschlag oder durch infizierte Gegenstände werden die Krankheitserreger von Mensch zu Mensch übertragen. Vor allem bei nasskaltem Schmuddelwetter treffen die Plagegeister auf zahlreiche Opfer. Daher lohnt es sich, auf eine starke Abwehr zu achten - dabei helfen diese Tipps: - Ab nach draußen: Ausdauertraining an frischer Luft versorgt den Körper mit Sauerstoff und regt die Durchblutung an. Zudem kann der Körper mit Hilfe des Sonnenlichts Vitamin D herstellen, das das Immunsystem zusätzlich unterstützt. - Ausreichend trinken: Während der Heizperiode trocknen die empfindlichen Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum aus, Krankheitserreger können leichter eindringen. Zudem gehen dem Körper im Sommer durch Schwitzen viele wichtige Mineralien verloren. Daher sollten Erwachsene zu jeder Jahreszeit täglich etwa zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken. - Ausgewogen ernähren: Auf einem gesunden Speiseplan sollten reichlich Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte, pflanzliche Öle, Milchprodukte sowie in Maßen hochwertige Fleischsorten und Fisch stehen. Auch ein natürliches Saftkonzentrat kann die Ernährung optimieren: "LaVita beispielsweise bietet eine einzigartige, ganzheitlich umfassende Kombination von Bioaktivstoffen", erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG). Das Saftkonzentrat vereint das Beste aus der Natur und alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente. - Stress meiden: Wer ständig unter Druck steht, dessen Körper schüttet vermehrt Stresshormone aus. Das kann die Gesundheit beeinträchtigen. Ein gutes Stressmanagement sowie Atem- und Entspannungstechniken können die Stressresistenz verbessern. - Gute Laune haben: Klingt simpel, aber beim Lachen werden Glückshormone ausgeschüttet und bestimmte Abwehrzellen aktiviert. Ärzte setzen gezielt Lach-Yoga ein und lassen auf Kinderstationen Clowns auftreten, da gute Laune die Selbstheilung fördert. Auch singen verbessert die Immunaktivität. - Kalt und Warm im Wechsel: Anhand von Wechselduschen, Kneippkuren, Sauna oder Dampfbad lässt sich der Körper an rasche Temperaturwechsel gewöhnen. So wird die Durchblutung angeregt und das Immunsystem trainiert. - Erholsam schlafen: Im schlafenden Organismus finden zahlreiche Regenerationsprozesse statt. Zudem werden große Mengen an immunaktiven Stoffen ausgeschüttet.

23.03.2018

Den Blutzucker regelmäßig messen: Eine gute Einstellung des Blutzuckers ist das A und O, um den Diabetes in Schach zu halten. 1210 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/[londoneye] - iStock

NERVENSCHÄDEN DURCH DIABETES - DAS KANN MAN TUN

Blutzucker gut einstellen und Vitamin B1-Mangel beheben

(djd). Diabetikern ist oft nicht bewusst, dass ihre kribbelnden und schmerzenden oder taub werdenden Füße eine Folge der Zuckerkrankheit sein können. Das zeigen Ergebnisse der sogenannten Protect-Studie, die jetzt auf dem Deutschen Diabetes-Kongress vorgestellt wurden. Demnach leidet etwa jeder zweite Typ-2-Diabetiker unter einer Neuropathie. Doch 70 Prozent der Betroffenen wussten gar nichts von ihrer Nervenschädigung. Besonders hoch war die Dunkelziffer bei denjenigen, bei denen die Erkrankung nicht zu Schmerzen, sondern zu einer nachlassenden Sensibilität in den Füßen führte. Dabei ist die Gefahr dieser Folgeerkrankung des Diabetes groß: Die Neuropathie ist die wichtigste Ursache für das diabetische Fußsyndrom, das oft zu einer Amputation führt. Folgeschäden erfolgreich aufhalten Es gibt aber gute Möglichkeiten, diese Entwicklung aufzuhalten: Experten betonen dabei vor allem, wie wichtig eine gute Einstellung des Blutzuckers ist. Auch ein erhöhter Blutdruck sollte behandelt werden. Studien zeigen außerdem, dass viele Diabetiker unter einem ausgeprägten Vitamin-B1-Mangel leiden. Dieses Vitamin wird in Folge des Diabetes vermehrt über die Nieren ausgeschieden, spielt aber für die Nerven und den Zuckerstoffwechsel eine große Rolle. Ein Mangel fördert Neuropathien und Schäden an den Blutgefäßen. Daher ist es wichtig, ein Defizit auszugleichen. Dazu wird eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin, angewendet. Es ist etwa in milgamma protekt enthalten, ein Präparat, das es ohne Rezept in der Apotheke gibt. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als Vitamin B1 selbst. So kann es einen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel effektiv ausgleichen und auch Symptome der diabetischen Neuropathie wie Brennen oder Taubheit spürbar lindern. Der Lebensstil spielt eine große Rolle Der Lebensstil eines Diabetikers trägt darüber hinaus wesentlich dazu bei, ob Folgeerkrankungen wie Nervenschäden entstehen. Wer reichlich frisches Gemüse auf seinen Speiseplan setzt und auf eine ausreichende Protein-Zufuhr achtet, beispielsweise durch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen, kann seine Blutzuckerwerte auf diese Weise erheblich verbessern. Kommt man zusätzlich in Bewegung und radelt, schwimmt oder spaziert regelmäßig, hat man dem Diabetes und seinen Folgeerkrankungen aus Sicht von Experten erfolgreich den Kampf angesagt.

23.03.2018

Nierenerkrankungen gehören zu den Schäden, die der Diabetes im Körper anrichten kann. 653 KB Foto: djd/COLOURBOX

WENN DER DIABETES AUGEN, NERVEN, NIEREN UND HERZ ANGREIFT

Experten geben Rat, wie sich Folgeerkrankungen aufhalten lassen

(djd). Viele der rund 6,7 Millionen Diabetiker in Deutschland wissen zu wenig über Folgeschäden, die ihre Krankheit mit sich bringen kann. Das zeigt sich am Beispiel der Neuropathie: In der sogenannten Protect-Studie, die jetzt auf dem Deutschen Diabetes-Kongress vorgestellt wurde, wurden bei rund jedem zweiten Diabetiker Anzeichen für Nervenschäden in den Füßen festgestellt. Und obwohl sie sich bei zwei Drittel der Betroffenen sogar durch typische Beschwerden wie schmerzende oder brennende Füße bemerkbar machte, ahnten viele von ihnen nicht, dass sie an dieser Folgeerkrankung leiden. Besonders hoch war die Dunkelziffer, wenn die Neuropathie nicht schmerzhaft war, sondern sich durch eine nachlassende Sensibilität, Kribbeln oder Taubheit in den Füßen bemerkbar machte. Auch Schäden an den Nieren, Augen und am Herzen entwickeln sich häufig unbemerkt. Experten beantworteten viele Fragen zu Ursachen sowie zu Symptomen von Diabetes-Folgeschäden und gaben im Chat auf www.experten-im-chat.de Ratschläge, wie diese ausgebremst werden können. Regelmäßige Untersuchungen auf mögliche Schäden Wer sich vor Folgekomplikationen des Diabetes schützen möchte, sollte sich regelmäßig - etwa halbjährlich - auf mögliche Schädigungen an den Nerven, Nieren, Augen und am Herzen untersuchen lassen. Da sind sich alle Spezialisten einig. Der Grund: Folgeerkrankungen entwickeln sich oft unbemerkt, können aber schwerwiegende Konsequenzen haben. So kann eine Nervenschädigung zu starken Schmerzen in den Füßen führen, aber auch ein diabetisches Fußsyndrom begünstigen. Am Herzen kann es zu einem "stummen Infarkt" kommen, weil die angegriffenen Nerven keine warnenden Schmerzsignale mehr senden. Auch die Nieren können unbemerkt leiden, bis sie ihren Dienst versagen. Achtet man auf eine gute Einstellung des Blutzuckers und des Blutdrucks, so ist im Hinblick auf die Vorsorge schon viel gewonnen, so der Rat der Experten. Bewusst ernähren, Vitaminmangel ausgleichen Der Lebensstil spielt bei einem möglichst gesunden Alltag mit Diabetes eine große Rolle. Dabei muss man nicht auf spezielle Diät-Produkte für Diabetiker zurückgreifen. "Wenn man sich bewusst ernährt und regelmäßig bewegt, lässt sich eine bessere Einstellung des Diabetes erreichen und Betroffene haben auf diese Weise gute Voraussetzungen, Folgeschäden vorzubeugen", sagt Dr. Helga Zeller-Stefan, Fachärztin für Innere Medizin sowie Ernährungsmedizin und Diabetologin aus Essen. Gemeinsam mit ihren Kollegen weist sie darauf hin, dass auch ein Mangel an Vitamin B1 Neuropathien sowie Herz-Gefäßerkrankungen fördert. "Bei vielen Patienten mit Diabetes mellitus wird ein Vitamin B1-Mangel festgestellt", erklärt Dr. Alin Stirban, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie vom Sana Klinikum und den Remscheider Sana Arztpraxen. Denn durch den Diabetes steigt der Bedarf an dem Vitamin oftmals erheblich an - unter anderem, weil es vermehrt über die Nieren ausgeschieden wird. Einem Vitamin B1-Mangel entgegenwirken Um mangelbedingten Nerven- und Gefäßschäden entgegenzuwirken, eignet sich eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin. Entsprechende Präparate, zum Beispiel Milgamma protekt, gibt es rezeptfrei in Apotheken. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als das normale Vitamin B1. So kann es auch mögliche Beschwerden durch Nervenschäden wie Kribbeln oder Brennen in den Füßen lindern. Eine beruhigende Nachricht für Menschen, die infolge ihres Diabetes auf einmal verschwommen sehen, hat Prof. Dr. Hilmar Stracke, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am Medizinischen Versorgungszentrum MVZ des Evangelischen Krankenhauses Gießen: Diese Situation kann sich wieder normalisieren, wenn der Blutzucker gut eingestellt wird. Geschieht das jedoch nicht, kann die Netzhaut der Augen dauerhaft geschädigt werden. Deshalb sollten Diabetiker regelmäßig ihre Augen untersuchen lassen.

23.03.2018

Unbeschwert durch die Heuschnupfensaison - mit den geeigneten Maßnahmen gelingt dies viel besser. 1679 KB Foto: djd/LINDA AG/Subbotina/deposit Photos

ALLERGIE - WEN JUCKT'S?

Mit praktischen Tipps und effektiver Hilfe die Symptome lindern

(djd). Allergien sind längst eine Volkskrankheit. Laut dem Robert Koch-Institut wird fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland im Laufe des Lebens mit der ärztlichen Diagnose einer allergischen Erkrankung konfrontiert. Im Vordergrund steht dabei Heuschnupfen, gefolgt von Asthma und Kontaktekzemen. Nun, da der Pollenflug wieder im Gange ist, steht der Heuschnupfen noch einmal mehr im Fokus. Mit Symptomen von Juckreiz über Niesattacken bis hin zu allergischem Schnupfen und Husten kann er die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigen. "Es kommt auch immer häufiger vor, dass Menschen erst mit über 40 oder gar über 60 Jahren Allergien entwickeln, obwohl sie vorher nie Probleme damit hatten", erklärt Linda Apotheker Bernd Graßnick aus Bremerhaven. Folgeerkrankungen vermeiden Treten die Beschwerden auf, sollten sie unbedingt behandelt werden - zum einen zur Linderung, zum anderen, um Folgeerkrankungen wie Asthma zu vermeiden. Darum rät Graßnick zuerst zum Besuch beim Allergologen. Denn bei starken Allergien ist oft eine Hyposensibilisierungstherapie, die über mehrere Jahre geht, sinnvoll. Auch verschreibungspflichtige Präparate mit Kortison können Entzündungsreaktionen und ausgeprägte Symptome eindämmen. In vielen Fällen lässt sich zudem effektive Hilfe in der Apotheke finden. "Vorbeugend und begleitend zur Behandlung sind homöopathische Mittel zunächst eine gute Wahl", so Bernd Graßnick. Es gebe außerdem verschiedene wirksame und schnell helfende Antihistaminika in Tablettenform, die freiverkäuflich sind. Sehr gezielt könnten Kombipackungen mit Spray und Tropfen für Reizungen von Augen und Nase gegen die Beschwerden eingesetzt werden. "Für eine ruhige, erholsame Nacht trotz Heuschnupfen empfehle ich auch antiallergische Tabletten, die auch leicht müde machen", meint Bernd Graßnick. Wichtig ist für alle Betroffenen eine individuelle Beratung in einer gut informierten Apotheke - zu finden etwa unter www.linda.de. Hier erhält man oft auch praktische Tipps. Praktische Verhaltensmaßnahmen Nasenduschen können zum Beispiel allergieauslösende Stoffe herausspülen und Symptome lindern. Grundsätzlich ist es ratsam, die Allergene möglichst zu meiden - indem man Pollenfilter an Fenstern und Autobelüftung anbringt, abends die Haare wäscht und getragene Kleidung nicht im Schlafraum lagert. Eine Überlegung ist es laut dem Experten auch wert, seine Urlaubsreise in die pollenintensive Zeit zu legen.

23.03.2018

Regelmäßiger Sport bringt Herz und Kreislauf in Schwung, kräftigt Muskeln und Knochen und hilft dabei, bestimmten Alterskrankheiten wie Osteoporose vorzubeugen. 1027 KB Foto: djd/Alcon Pharma/thx

DIE GESUNDE LEBENSZEIT VERLÄNGERN

Viel bewegen, ausgewogen essen und gut sehen tragen zum Wohlfühlen im Alter bei

(djd). Die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen klettert seit Jahren nach oben - und damit auch die Zahl der Jahre, die Senioren in guter Gesundheit verbringen können. Neben einer umfassenden medizinischen Versorgung trägt vor allem der persönliche Lebenswandel dazu bei, die gesunde Lebenszeit zu verlängern. Dazu gehören etwa die richtige Ernährung, Bewegung, das Vermeiden von Stress oder der Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkohol. Für typische Alterserscheinungen - etwa wenn das Sehen Probleme macht - gibt es Lösungen, die die Lebensqualität verbessern. Den Alltag ohne Sehhilfe genießen Die nachlassende Sehkraft macht vielen älteren Menschen zu schaffen. Vermindertes Kontrastsehen, Lichtempfindlichkeit oder das Gefühl durch einen Schleier zu blicken: Ursachen für diese Symptome sind in höherem Alter häufig der Graue Star, bei dem sich die Augenlinse eintrübt. Normale Aktivitäten wie Auto fahren, eine Zeitung lesen oder das Gesicht eines Menschen erkennen werden damit zunehmend schwieriger. Eine Therapie mit Medikamenten gibt es hierfür nicht, allerdings kann durch eine Operation das Sehvermögen wieder deutlich verbessert werden. Mit der Wahl der richtigen Kunstlinse lassen sich bei diesem Routine-Eingriff gleichzeitig auch andere Sehfehler beheben. Eine moderne Intraokularlinse wie die AcrySof IQ Toric von Alcon etwa korrigiert nicht nur den Grauen Star, sondern gleichzeitig auch eine Hornhautverkrümmung, auch als Astigmatismus bezeichnet. Wer unter einer Hornhautverkrümmung leidet und bislang eine Brille oder Kontaktlinsen für die Fernsicht benötigt hat, kann nach der Operation meist wieder ohne Sehhilfe ungetrübt und scharf in die Ferne sehen und den Alltag genießen. Den Körper fit halten Gesundheit und Wohlbefinden im Alter hängen auch davon ab, ob der Körper durch aktives Training gestärkt wird. Regelmäßiger Sport bringt Herz und Kreislauf in Schwung, kräftigt Muskeln und Knochen und hilft dabei, bestimmten Alterskrankheiten wie Osteoporose vorzubeugen. Schmerzhaften Gelenkkrankheiten wie Arthrose kann man mit Bewegung ebenso entgegengenwirken. Gelenkschonende Sportarten sind etwa Schwimmen, Walken oder Radfahren. Auch die Gartenarbeit oder Spazierengehen zählen schon als Übungseinheiten. Bei ihren Ernährungsgewohnheiten sollten Senioren beachten, dass mit dem Alter zwar der Energiebedarf sinkt, aber die gleiche Menge an Nährstoffen benötigt wird. Zu einer ausgewogenen Kost gehören vor allem frisches Obst, Gemüse, Milchprodukte, Vollkorn-Getreideprodukte und ab und an mageres Fleisch und Seefisch. Fett- und zuckerhaltige Lebensmittel sollten dagegen nur in Maßen genossen werden.

01.03.2018

Pollen- und auch Insektenschutzgitter gibt es passend für nahezu jedes Fenster. Die fast unsichtbaren Gewebe sorgen für einen wirksamen Schutz. 1050 KB Foto: djd/NEHER

POLLENFREIES SCHLAFEN

So können Allergiker im eigenen Schlafzimmer Entlastung finden

(djd). Der Kopf brummt, die Nase läuft, die Augen tränen und sind verklebt: In Frühjahr und Sommer beginnt für unzählige Pollen-Allergiker alle Jahre wieder eine Leidenszeit. Über 11,6 Millionen Bundesbürger ab 14 Jahren leiden unter einer Allergie, hat laut Statista das Institut für Demoskopie Allensbach herausgefunden - Tendenz weiter steigend. Ausgelöst wird der klassische Heuschnupfen durch den Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide und Kräutern. Fatal daran: War früher die Pollensaison auf einige Wochen im Jahr beschränkt, dehnt sie sich heute immer weiter aus, je nach Region sind von März bis November die Allergieauslöser unterwegs. So können etwa die Pollen der Ambrosia-Pflanze bis weit in den Herbst hinein zu Beschwerden führen und auch das eingeschleppte und sich schnell verbreitende Unkraut Giersch sorgt zunehmend für Probleme. Lüften ohne Pollenalarm Angesichts der ausgedehnten Heuschnupfen-Saison ist es für Betroffene umso wichtiger, zumindest die Schlafräume soweit wie möglich pollenfrei zu halten. "Je weniger man mit den Allergieauslösern in Kontakt kommt, umso besser lassen sich Symptome beherrschen", berichtet Matthias Geist vom Insekten- und Pollenschutzexperten Neher. Schon eine konsequente Hygiene könne die Beschwerden eindämmen: "Dazu gehört es, draußen getragene Kleidung im Bad zu wechseln und vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen oder zu kämmen, um Pollen zu entfernen", so Geist weiter. Nur wie soll man lüften, wenn man die Fenster am besten geschlossen hält, damit keine Pollen ins Haus gelangen? Dafür eignen sich spezielle Schutzgewebe. Geprüfte Wirksamkeit Entscheidend für die Wirkung ist, dass die Schutzgewebe wie Polltec passgenau für das jeweilige Fenster angefertigt und lückenlos eingesetzt werden. Dann sorgen sie dank einer speziellen Beschichtung dafür, dass die Allergene buchstäblich hängen bleiben und nur pollenarme Frischluft ins Innere gelangt. Unter www.neher.de gibt es mehr Informationen und Ansprechpartner im örtlichen Fachhandel, die zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten. Gut zu wissen: Die Wirksamkeit der Pollenschutzgewebe wurde in Dauertests bestätigt und mit dem Siegel der Ecarf-Stiftung (European Centre for Allergy Research Foundation mit Sitz an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité Berlin) ausgezeichnet. Birken- und Gräserpollen werden demnach zu mehr als 90 Prozent zurückgehalten.

28.02.2018

Mit einer elektronischen Leselupe kann man es sich gut auf dem Sofa gemütlich machen. 980 KB Foto: djd/A. Schweizer

LESEN ODER VORLESEN LASSEN

Elektronische Sehhilfen mit Vorlesefunktion bringen Sehbehinderten mehr Komfort

(djd). Für sehbehinderte Menschen ist das Lesen meist eine besonders große Herausforderung. Denn im Gegensatz etwa zur Orientierung in der Umwelt oder zum Verrichten von Haushaltstätigkeiten kommt es dabei auf das Erkennen kleinster Strukturen an. Ein verschlechtertes Sehvermögen lässt sich auch nicht teilweise durch Hören oder Fühlen ersetzen. Andererseits ist Lesen aber in unserer modernen Welt fast unverzichtbar, um an wichtige Informationen zu kommen. Zum Glück für Betroffene hat die Technik hier in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Neben klassischen Lupen gibt es mittlerweile ein breites Angebot an elektronischen Sehhilfen, die Schriften nicht nur deutlich stärker vergrößern können, sondern auch zahlreiche weitere Funktionen bieten. Neuere Modelle können Texte sogar vorlesen. Zuhören, Augen entlasten So sind zum Beispiel das Bildschirmlesegerät "eMag 240 speech flex" und die elektronische Lupe "Optelec Compact 6 HD Speech" von Schweizer Optik mit einer Vorlesefunktion ausgestattet und können gedruckte Texte in 31 beziehungsweise 20 verschiedenen Sprachen vorlesen. Das kann geschädigte Augen deutlich entlasten und auch bei sehr schlechtem Sehvermögen geschriebene Informationen wieder zugänglich machen. Damit die Umgebung nicht mithört, lassen sich außerdem Kopfhörer anschließen. So erregt man auch dann kein ungewolltes Aufsehen, wenn man sich von der mobilen Lupe etwa eine Speisekarte im Restaurant vorlesen lässt oder in einer Behörde ein Formular ausfüllen möchte. Unter www.sehbehindertenspezialist.de und bei spezialisierten LowVision-Optikern gibt es mehr Informationen. Zusatzfunktionen fürs Selberlesen Solche elektronischen Lesehilfen können aber nicht nur vorlesen. Auch das selbstständige Lesen und das Betrachten von Bildern wird durch die starken Vergrößerungen und Zusatzfeatures wie Leselinien, Schnappschuss- und Scrollfunktion sowie verschiedene Darstellmodi, wie verstärkte Kontraste, Weiß auf Schwarz, Gelb auf Blau und weitere, unterstützt und erleichtert. Bildschirmlesegeräte für die heimische Nutzung bieten außerdem den Komfort eines großen Monitors. Die Lupen sind dagegen für den Einsatz unterwegs optimiert, speziell die "Compact 6" Leselupe kann ebenfalls zu Hause per Miracast-Funktion mit einem Fernseher verbunden werden, um den Vorteil eines großen Bildschirms zu genießen.

28.02.2018

Viele "Unkräuter" wie der Löwenzahn blühen erst zwischen Mai und August und können dann Heuschnupfen auslösen. 860 KB Foto: djd/Allvent/Aliaksei Lasevich - stock.adobe.com

NATÜRLICH GEGEN HEUSCHNUPFEN

Wenn Gräser und Kräuter die Nase reizen, braucht das Immunsystem Unterstützung

(djd). Der Frühling ist vorbei, aber für viele Allergiker geht die Leidenszeit weiter. Denn zahlreiche Pflanzen schicken erst in den Sommermonaten ihre Pollen auf die Reise und machen Heuschnupfengeplagten aufgrund ihrer deutlich längeren Blühzeiten den gesamten Sommer zu schaffen. Vor allem die verschiedenen Gräser, darunter auch Getreide wie Weizen, Hafer, Gerste und der hochallergene Roggen, blühen zwischen Mai und August. Dazu kommen Kräuter wie Spitzwegerich, Löwenzahn, Beifuß und Brennnessel. Ein Spaziergang im Grünen oder ein Picknick auf der Wiese wird dann schnell zur Qual. Heuschnupfen immer behandeln "Heuschnupfen" klingt zwar harmlos, die Symptome können aber sehr heftig sein und das gesamte Befinden beeinträchtigen. Zu den typischen Beschwerden wie Niesen, brennenden Augen und Juckreiz kommen oft Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit dazu. Wird eine Allergie nicht behandelt, kann sich außerdem allergisches Asthma entwickeln. Diesen Etagenwechsel gilt es auf jeden Fall mit allergologischen Mitteln zu verhindern. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am gängigsten sind Antihistaminika, die allerdings Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Mundtrockenheit haben können oder teilweise keine komplette Beschwerdefreiheit ermöglichen. Immer mehr Menschen suchen deshalb in der Naturmedizin Hilfe und setzen zum Beispiel auf Heilpflanzen. Bewährt hat sich der Wurzelextrakt aus Astragalus membranaceus (Tragantwurzel-Extrakt). "Der Spezialextrakt, etwa enthalten in Allvent aus der Apotheke, unterbindet die allergische Reaktion auf natürliche Weise", so Dr. med. Hartmut Dorstewitz, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Die Inhaltsstoffe könnten das aus dem Lot geratene Immunsystem "umsteuern", erläutert Prof. Dr. med. André-Michael Beer, Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein, und so die Histaminausschüttung zu einem großen Teil unterbinden. Damit werden sämtliche Heuschnupfensymptome auf einen Streich gelindert - und das ohne Nebenwirkungen. Urlaubstipp - ans Meer oder in die Berge Allergiker sollten den Pollenflug außerdem bei ihrer Sommerurlaubsplanung berücksichtigen. Gute Ziele sind etwa das Hochgebirge und das Meer. Denn ab etwa 1.800 Metern Höhe sind kaum noch Pollen unterwegs, und auch an der Küste, wo der Wind meist von See kommt, ist die Konzentration gering. Besonders geeignet sind die Nord- und Ostseeinseln, so gilt zum Beispiel Helgoland als fast völlig pollenfrei. Unter www.allvent.de gibt es weitere Informationen und einen Pollenflugkalender

28.02.2018

Ungünstig für die Gelenke sind Ballsportarten aufgrund der abrupten Stopps und Richtungswechsel. 374 KB Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/fotoinfot - Fotolia

SPORT IM ARTHROSE-CHECK

Welche Trainingsarten bei Gelenkverschleiß schützen und welche schaden

(djd). Bewegung ist eine der wichtigsten Säulen in der Arthrose-Behandlung. Manche Sportarten sind für Betroffene gut, andere weniger gut geeignet. Worauf es im Besonderen ankommt, erklärt Norbert Müller, Physiotherapeut am Physio Zentrum Odenwaldkreis, Erbach. Grundsätzlich empfiehlt er, täglich zwischen 30 und 60 Minuten mobil zu sein - allerdings moderat: "Es muss nicht immer ein festes Programm sein, man darf ruhig mal einfach zügig um den Block laufen. Was zählt, ist die Regelmäßigkeit." Von Aqua-Jogging bis Tai Chi Ansonsten sollte man sein Training nach Arthrose-Tauglichkeit auswählen. Norbert Müller hat die gängigsten Sportarten analysiert und bewertet. So ist Schwimmen ein gutes Ganzkörpertraining, das die Gelenke wenig belastet. Was zählt, sind die richtige Technik und der geeignete Schwimmstil: "Besonders schonend, insbesondere bei Knieproblemen, sind Rückenkraulen und Aquajogging", erklärt der Experte. Auch (Kranken-)Gymnastik biete in jedem Stadium der Arthrose, außer bei akuten Entzündungen, beste Möglichkeiten, an der Gelenkfunktion zu feilen. Sie könne aktiv durch den Patienten durchgeführt werden - aber auch passiv, indem der Therapeut dessen Bewegungen führt. Ein gutes Training sei zudem auch Tai Chi mit seinen weichen und fließenden Bewegungsabläufen. Bewegung ist gerade deshalb so wichtig, weil durch sie die Nährstoffe in der Gelenkschmiere in den Knorpel gelangen. Einer der wichtigsten Nährstoffe für Gelenke ist Kollagen. Jedoch wird im Alter die körpereigene Kollagenproduktion reduziert. Die Folge: Die Puffer-Funktion geht verloren und begünstigt so eine Arthrose. Diesem Prozess kann natürlich entgegengewirkt werden. "Wer seinen Gelenken zusätzlich etwas Gutes gönnen möchte, kann sie mit speziellen Kollagen-Trinkampullen wie 'CH-Alpha Plus' aus der Apotheke unterstützen. Sie enthalten eine Kombination aus bioaktiven Kollagen-Peptiden, Vitamin C und natürlichem Hagebutten-Extrakt. Die Kollagen-Peptide stimulieren die körpereigene Kollagenproduktion in dem Gelenkknorpel und fördern so dessen Regeneration", so Norbert Müller. Spielsportarten können die Gelenke überlasten "Fuß- oder Handball, Tennis oder Tischtennis empfehle ich bei kranken Gelenken nicht, denn die abrupten Stopps, Drehbewegungen sowie Rückschläge überlasten rasch die Gelenke", warnt Müller. Besonders gut geeignet ist hingegen das Radfahren. Diese Sportart ist für die Gelenke aufgrund der gleichförmigen Bewegungen schonend und sorgt für eine optimale Balance zwischen Be- und Entlastung. Als ebenfalls gut beurteilt der Physiotherapeut Wandern in der Ebene und Walking. Besonders die Nordic-Walking-Variante mit Stöcken gibt dem Läufer Sicherheit.

28.02.2018

Regelmäßiges Tragen von Kompressionsstrümpfen ist die Basistherapie für Venenpatienten. 324 KB Foto: djd/www.medi.de

WIE FIT SIND MEINE BEINE?

Ein Test kann Aufschluss über den Zustand der Venen geben

(djd). Viele Menschen bewegen sich wenig und verbringen den Tag sitzend im Büro oder im Stehen wie beispielsweise im Verkauf. Kommt man dann am Abend nach Hause, sind die Beine müde und schwer, häufig sind zudem die Knöchel geschwollen oder es werden Besenreiser und Krampfadern sichtbar. Das alles kann auf eine Venenschwäche hinweisen. Sie nimmt ihren Anfang, wenn die Venen sich weiten und die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Diese Klappen sorgen im intakten Zustand dafür, dass das Blut zurück zum Herzen fließt. Sind die Klappen nicht mehr intakt, sackt das Blut in den Beinen in Richtung Fuß ab. Ob eine Venenschwäche vorliegt, darüber kann eine Venenfunktionsmessung einen ersten Aufschluss geben, der Test ersetzt allerdings nicht die ärztliche Diagnose. Venenfunktionsmessung beim medizinischen Fachhändler Viele medizinische Fachhändler bieten eine solche Venenfunktionsmessung an, sie wird im Sitzen vorgenommen. Etwa zehn Zentimeter oberhalb des Knöchels werden kleine Messsonden an der Innenseite des Unterschenkels angebracht. Nun aktiviert kraftvolles Wippen mit den Füßen die Muskelpumpen. Dadurch wird das venöse Blut nach oben gepumpt und die Venen entleeren sich. Die Sonden zeichnen auf, wie schnell sich die Venen wieder mit Blut füllen. Der Normalwert liegt bei etwa 25 Sekunden, eine kürzere Wiederauffüllzeit kann ein Hinweis auf eine Venenschwäche sein. Ob eine Venenschwäche vorliegt - und ob eine Therapie notwendig ist, darüber entscheidet der Arzt. Bei Venenleiden sind Kompressionsstrümpfe die Basistherapie Sollte eine Venenschwäche vorliegen, ist das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen die Basistherapie. Der Arzt kann diese bei medizinischer Notwendigkeit bis zu zweimal jährlich verordnen. Die atmungsaktiven Strümpfe aus elastischen Materialien sind in vielen Ausführungen, Seriengrößen und als Maßanfertigungen erhältlich. Vom Anbieter medi beispielsweise gibt es modische, elegante und strapazierfähige Ausführungen in vielen Farben für Frauen und Männer. Die Strümpfe entfalten bei Venenpatienten ihre Wirkung besonders in Kombination mit Bewegung: Die Muskelpumpen werden aktiviert, die Venenklappen schließen besser, um das Blut zum Herzen zu transportieren. Schwellungen und Spannungsgefühle klingen ab, die Beine fühlen sich entspannter an. Das regelmäßige Tragen von Kompressionsstrümpfen kann das Fortschreiten der Venenerkrankung verhindern und Thrombosen vorbeugen. Im medizinischen Fachhandel gibt es eine kostenlose Broschüre zum Thema Kompressionsstrumpf, die unter der Telefonnummer 0921 / 912-750 oder verbraucherservice@medi.de per E-Mail angefordert werden kann.

28.02.2018

Plötzlichen Schwindel besser nicht überspielen, sondern ärztlich abklären lassen. 1417 KB Foto: djd/Vertigoheel/thx

HERZ, HIRN ODER HARMLOS?

Gleichgewichtsstörungen sollten immer ärztlich untersucht werden

(djd). Die Umgebung dreht sich, man hat das Gefühl zu fallen und sucht panisch nach Halt. Während einer Schwindelattacke erleiden die Betroffenen einen Kontrollverlust, was sehr beängstigend sein kann. Obwohl das Geschehen oft nur wenige Augenblicke anhält, bleibt die Furcht vor weiteren unerwarteten Attacken bestehen. Vor allem bei älteren Menschen erhöht Schwindel das Risiko für Stürze, Ohnmacht, körperliche Funktionseinbußen und Pflegebedürftigkeit, so die Warnung von Experten. Daher sollte man bei wiederkehrenden Schwindelepisoden unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn Schwindel kann ein Symptom verschiedener Erkrankungen sein, weshalb organische Ursachen wie Herzprobleme, neurologische Defekte oder auch Schilddrüsenleiden abgeklärt werden müssen. Natürliche Schwindeltherapie kann helfen Weit verbreitet unter Senioren ist etwa der "Blutdruckschwindel": Bei zu schnellem Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen versackt das Blut in den Beinen, bis der Körper den Blutdruck ausgleicht, ist den Betroffenen schwindelig. Auch die Innenohrerkrankung Morbus Menière oder kleinste Kalkablagerungen in den Bogengängen des Ohres (Otolithen) können Gleichgewichtsprobleme verursachen. Hinsichtlich der medikamentösen Schwindeltherapie folgen viele Ärzte den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), die in ihrer hausärztlichen Leitlinie das Arzneimittel Vertigoheel als einziges natürliches Schwindelpräparat aufführt. Unter der Einnahme reduzieren sich Studien zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelattacken. Zudem besteht weder eine dämpfende Wirkung, noch sind andere unerwünschte Arzneimittelwirkungen bekannt. Daher kann das Präparat in der Regel problemlos mit anderen Medikationen kombiniert werden. Training für das Gleichgewicht Schwindelpatienten sollten sich in ihrem Bewegungsalltag nicht zu sehr einschränken, denn eine schwache Muskulatur und Koordinationsdefizite erhöhen das Sturzrisiko. Regelmäßige Spaziergänge, Gymnastik, spezielle Yogaübungen oder Physiotherapie verhelfen dem Körper dagegen zu mehr Flexibilität. Interessierte finden einfache Gleichgewichtsübungen im Liegen, Sitzen oder Stehen etwa unter www.schluss-mit-schwindel.de. Neun Übungen werden hier in einzelnen Videos genau angeleitet und stehen zusätzlich als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken bereit. Darüber hinaus lässt sich die potenzielle Sturzgefahr in den eigenen Wänden durch Maßnahmen wie das Entfernen möglicher Stolperfallen, das Anbringen von Haltegriffen im Bad und eine gute Ausleuchtung der Räume verringern.

28.02.2018

Trampolin-Springen macht auch Erwachsenen Spaß und ist ein effektives Training für den ganzen Körper. 1537 KB Foto: djd/Burger Knäcke/thx

DURCHSTARTEN UND FIT BLEIBEN

Fünf einfache Tipps für ein vitaleres Leben

(djd). Die falsche Jahreszeit, das falsche Wetter oder überhaupt die fehlende Zeit - es gibt etliche Erklärungen, warum man am liebsten auf dem Sofa sitzen bleiben möchte. Doch diese Bequemlichkeit zeigt bald Folgen. An Stelle harter Muskeln spürt man weiche Pölsterchen, jede körperliche Anstrengung bringt einen aus der Puste und dann noch diese ständige Müdigkeit. Keine Frage, hier muss etwas geschehen. Mit diesen Tipps kann man einfach und mit guter Laune fitter werden: 1. Training muss nicht anstrengend sein Wer sich schneller bewegt, verliert nicht unbedingt mehr Kalorien. Für alle, denen Joggen also zu anstrengend ist, kann daher Walken eine gute Alternative sein. Zügiges Gehen kann dann allmählich gesteigert werden, indem man regelmäßig Laufintervalle einbindet. 2. Sport kann Spaß machen Sport ist Mord? Nicht, wenn sich damit Spaß und gute Laune verbinden. Tanzen beispielsweise entspannt und ist gleichzeitig ein Ganzkörpersport. Sehnen und Bänder werden gekräftigt und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Oder wie wäre es mit Trampolinspringen? Es schont den Körper, kurbelt aber den Stoffwechsel an und sorgt so für Kalorienverbrennung. 3. Nährstoffe knuspern Ballaststoffe sind gut für das Darmmilieu und fördern das Sättigungsgefühl. Sie stecken unter anderem im Obst und in Vollkornprodukten. Besonders hoch ist der Anteil beispielsweise im Burger Landknäcke Ballaststoff, das unter anderem mit Kleie und Leinsaat verfeinert wurde. Im Getreideanteil stecken 26 Prozent Ballaststoffe. Hochwertiges Eiweiß und viele Vitamine machen die Knusperscheiben zu einem wahren Nährstoffspender. 4. Hunde halten fit Nichts hilft besser gegen die eigene Bequemlichkeit, als einen Hund an seiner Seite zu haben. Die Vierbeiner wollen schließlich bewegt werden. Ob Spazierengehen, Radfahren oder Joggen - sie sind mit Eifer dabei. Außerdem steckt die gute Laune der treuen Gefährten einfach an und lässt eigenen Stress oder Anspannung schnell vergessen. 5. Waldbaden für die Gesundheit "Waldbaden" heißt die neuste Therapie in Japan. In Studien fand man heraus, dass Spaziergänge im Wald förderlich für die Abwehrkräfte im Körper sind. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Phytonzide, die von den Bäumen an die Luft abgegeben werden. Wer also öfter mal durch den Wald läuft und dabei tief durchatmet, tut seiner Gesundheit etwas Gutes.

28.02.2018

Leichter an die Sommerzeit gewöhnen: Wecker morgens früher stellen und einen Spaziergang an der frischen Luft machen. 198 KB Foto: djd/Neurexan/Getty

WER HAT AN DER UHR GEDREHT?

Wenn der innere Takt durch Schichtarbeit oder Zeitumstellung ins Wanken gerät

(djd). Jedes Jahr wird mit der Umstellung auf die Sommerzeit die Nacht der Mitteleuropäer um eine Stunde verkürzt. Dadurch soll das Tageslicht besser ausgenutzt und Energie gespart werden - so die Theorie. Doch vielen Menschen misslingt die reibungslose Anpassung an die neuen Zeitverhältnisse. Etwa die Hälfe der Bundesbürger leidet laut einer Studie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main unter der Zeitumstellung im Frühjahr. Die Beschwerden reichen von gedrückter Stimmungslage über Konzentrationsprobleme bis hin zu massiven Schlafproblemen. Besonders betroffen sind Personen in Nachtarbeit und Schichtdienst. Denn sie leben dauerhaft entgegen ihrem eigenen biologischen Rhythmus. Das kann zu chronischer Erschöpfung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Durch den Mangel an Tiefschlaf leidet das Immunsystem, sogar die Darmflora kann beeinträchtigt werden. Gutes Schlafmuster fördert die Gesundheit Aus Studien der US-Forscher Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young, die für die genetische Entschlüsselung der inneren Uhr im letzten Jahr den Medizin-Nobelpreis erhielten, geht hervor, wie wichtig ein regelmäßiges, gutes Schlafmuster für den Menschen ist. Ist der innere Rhythmus etwa durch die Zeitumstellung aus dem Takt geraten, kann ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan dazu beitragen, schneller wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die Wirkstoffkombination aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) sorgt für innere Ruhe, Entspannung und für einen erholsamen Schlaf. Während der Einnahme bleiben die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit jedoch voll erhalten. Die Anwendung ist aufgrund der guten Verträglichkeit bei Schlafproblemen auch längerfristig möglich. An die Müdigkeit gewöhnen Eine gewohnte Abendroutine kann auf Dauer ebenfalls wie ein "natürliches" Schlafmittel wirken. Entspannende Sportarten wie Yoga, ein Saunabesuch, ein warmes Bad, eine bestimmte Meditationsmusik oder eine Tasse Kräutertee - über kurz oder lang reagiert der Körper auf Rituale vor dem Zubettgehen mit Müdigkeit. Gut wirkt sich auch das Einhalten fester Schlafenszeiten aus - auch am Wochenende und an freien Tagen. Was den Schlaf zusätzlich stören kann und wie sich Schlafkiller beseitigen lassen, lesen Interessierte unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Wer wissen möchte, wie viel Schlaf er eigentlich braucht, kann die Schlafdauer um 30 oder 60 Minuten verkürzen und beobachten, wie das Befinden am nächsten Tag ist. Für die meisten Menschen sind sieben bis acht Stunden Schlaf optimal.

28.02.2018

Wenn die Beine bei Belastung schmerzen und man beim Gehen oft Pausen einlegen muss, kann dies ein Hinweis auf Arteriosklerose sein. Foto: djd/Telcor-Forschung/RFBSIP - stock.adobe.com

ARTERIOSKLEROSE-WARNZEICHEN RECHTZEITIG ERKENNEN

So kann man der gefährlichen Gefäßverkalkung entgegenwirken

(djd). Arteriosklerose, auch Gefäßverkalkung genannt, ist tückisch: Obwohl sie hochgefährlich ist und zu schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlafanfall führen kann, verläuft sie oft viele Jahre lang unbemerkt. "Deshalb ist es so wichtig, die Risikofaktoren für Arteriosklerose, wie Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen, einen zu hohen Cholesterinspiegel und Diabetes, zu kennen und möglichst zu meiden", erklärt dazu Dr. Gunter Lemmnitz, Wissenschaftler aus Bielefeld. "Zeigen sich bereits Anzeichen einer Gefäßverengung, sollte man sich unbedingt ärztlich untersuchen lassen." Fingerkribbeln und Beinschmerzen Solche Anzeichen können etwa Kribbeln in den Fingern oder Zehen, kalte Hände und Füße oder Schwindelgefühle sein. Typisch sind auch Herzrhythmusstörungen oder Brustenge (Angina pectoris) sowie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), auch Schaufensterkrankheit genannt. Dabei handelt es sich um Durchblutungsstörungen in den Beinen, die dazu führen, dass schon nach kurzer Gehstrecke die Muskeln schmerzen und man pausieren muss. Bei Männern kann Gefäßverkalkung außerdem die Potenz stören. Zur Vorbeugung vor Arteriosklerose ist die Vermeidung der genannten Risikofaktoren wichtig, wofür wiederum regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung entscheidende Faktoren sind. "Auch die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen wie der natürlichen Aminosäure Arginin und B-Vitaminen sollte ausreichend sein", sagt Lemmnitz. Er hat in einer aktuellen Praxis-Studie mit rund 400 Teilnehmern untersucht, inwieweit sich die Einnahme von "Telcor Arginin plus" (rezeptfrei, Apotheke), einer natürlichen Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, auf die Gefäßgesundheit auswirkt. Gemessen wurden drei Parameter: erstens der Blutdruck, zweitens das Ausmaß der Arteriosklerose und drittens die Gefäßsteifigkeit. Weniger Ablagerungen durch Arginin Das Ergebnis: Nach im Schnitt 122 Tagen zusätzlicher Einnahme von Arginin und B-Vitaminen wurden deutliche Verbesserungen des Blutdrucks, der Arteriosklerose sowie bei der Gefäßsteifigkeit nachgewiesen. "Die Einnahme stellt eine sinnvolle Ergänzung zur normalen Therapie dar", so Lemmnitz. Unter www.telcor.de finden sich weitere Informationen rund um das Thema Gefäßschutz.

28.02.2018

Lösliche Ballaststoffe dienen den nützlichen Darmbakterien unter anderem als Nahrungsquelle und Energielieferant. Foto: djd/OptiFibre/PhotoMediaGroup/shutterstock.com

WICHTIGE FUNKTION IM VERDAUUNGSTRAKT

Lösliche Ballaststoffe versorgen den Darm mit der nötigen Energie

(djd). Die meisten Menschen in Deutschland dürften das Problem kennen: In der Hektik des Alltags kommen eine gesunde, ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivitäten oft zu kurz - und das bekommt nicht zuletzt der Darm zu spüren. Reizungen, Bauchschmerzen, unangenehme Blähungen oder Verdauungsprobleme wie Verstopfungen oder Durchfälle können dann ganz schön auf Trab halten und manchmal sogar chronisch werden. Unzureichende Zufuhr von Ballaststoffen kann Folgen für die Darmflora haben Wenn der Darm Probleme macht, werden unter Umständen wichtige Nährstoffe nicht richtig aufgenommen oder ausgeschieden. Ein möglicher Grund: Der Darm bekommt zu wenige Ballaststoffe. Dabei ist ein gesunder Darm auch wichtig für ein intaktes Immunsystem. Wenn man zu lange zu wenige Ballaststoffe aufnimmt, kann es passieren, dass sich die bakterielle Zusammensetzung der Darmflora verändert. Das kann Erkrankungen begünstigen und außerdem zu Gewichtszunahme, Stuhlunregelmäßigkeiten und Entwicklung von Gasen, die dann abgehen müssen, führen. Lösliche Ballaststoffe dienen gesunden Darmbakterien als Energiequelle Infolge von Durchfall oder Verstopfung kann es zu einer Störung der Aufnahme und Ausscheidung von Nährstoffen kommen. Dauern diese länger an, ist in jedem Fall ärztlicher Rat einzuholen. Lösliche pflanzliche Ballaststoffe aus der Apotheke können hier eine Hilfe sein. Lösliche Ballaststoffe dienen den nützlichen Darmbakterien unter anderem als Nahrungsquelle und Energielieferant. Außerdem sind sie leicht einzunehmen. Ein solcher löslicher Ballaststoff ist beispielsweise das pflanzliche teilhydrolisierte Guarkernmehl, das im Produkt Optifibre enthalten ist. Dies ist ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zum Diätmanagement bei Durchfall und Verstopfung. Das kann auch bei Menschen mit Reizdarmsyndrom der Fall sein. Das lösliche Pulver kann ganz einfach sowohl in kalte als auch in warme Flüssigkeiten, wie etwa Getränke, Suppen oder Soßen, und in weiche Speisen, wie etwa Joghurt, Kartoffelbrei oder Apfelmus, eingerührt werden - egal ob man zu Hause ist oder unterwegs. Optifibre ist frei von Gluten sowie künstlichen Zusatzstoffen. Es eignet sich für Erwachsene jeden Alters, Schwangere und Stillende sowie für Kinder ab drei Jahren.

25.01.2018

Täglich die Füße zu kontrollieren hilft dabei, Wunden schnell festzustellen und versorgen zu können. 213 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox.de

TROTZ NERVENSCHÄDEN BEWEGLICH BLEIBEN

Was Diabetiker gegen schmerzende und taube Füße tun können

(djd). In Bewegung bleiben - das ist ein wichtiges Motto für Menschen mit Diabetes und vor allem für diejenigen, deren Nerven bereits durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel geschädigt sind. Sportmediziner haben allerdings in einer Studie festgestellt, dass die Aktivität der Patienten durch Beschwerden wie kribbelnde oder schmerzende Füße stark gebremst wird. Dabei profitieren laut Studienleiter Professor Klaus Völker vom Institut für Sportmedizin der Universität Münster gerade diese Menschen von der Bewegung: Sie können dadurch unter anderem ihr Gleichgewicht trainieren und so Stürzen vorbeugen. Denn durch die Neuropathie (Nervenschädigung) ist meist die Sensibilität der Füße beeinträchtigt, wodurch das Gehen und Stehen unsicher wird. Darüber hinaus können Schmerzen, Kribbeln oder das Gefühl von Taubheit in den Füßen durch Aktivität gelindert werden. Denn diese Beschwerden verstärken sich meist, sobald die Betroffenen zur Ruhe kommen. Den Blutzucker gut einstellen Die wichtigste Maßnahme, um eine Nervenschädigung durch Diabetes in den Griff zu bekommen, ist laut erfahrenen Diabetologen eine gute Einstellung des Blutzuckers. Dazu kann auch Bewegung erheblich beitragen. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, den Körper mit der Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin zu versorgen. Sie ist beispielsweise in milgamma protekt enthalten, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Denn viele Diabetiker leiden unter einem Mangel an Vitamin B1, der Neuropathien verursachen oder verstärken kann. Benfotiamin kann diesen Mangel rasch ausgleichen, weil es vom Körper in erheblich höheren Konzentrationen aufgenommen wird als das "normale" Vitamin B1. So wirkt das Provitamin bei regelmäßiger Einnahme auch den Beschwerden wie Kribbeln, Schmerzen und Taubheit in den Füßen ursächlich entgegen. Schonend Radfahren und Schwimmen Parallel dazu empfehlen Diabetesberater wie Vesela Topic aus Frankfurt am Main eine regelmäßige leichte körperliche Betätigung. Aus ihrer Sicht sind vor allem fußschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, moderates Krafttraining oder auch Walken und Fußgymnastik geeignet. Praktische Übungen werden in einem anschaulichen Video auf www.milgamma.de gezeigt. In speziellen Diabetes-Sportgruppen gibt es zudem Kurse, in denen durch ein sensorisches Training die Gang- und Standsicherheit verbessert werden kann.

24.01.2018

Notbremse: Die Diagnose Burn-out ist längst keine Ausnahme mehr und kann jeden treffen. 1004 KB Foto: djd/Die Schwenninger/thx

DURCH DAUERSTRESS ZUM BURN-OUT

Warum ein Leben unter Strom so gefährlich für die Gesundheit ist

(djd). Mal ein paar Überstunden, mal ein paar stressige Wochen, weil zeitgleich Kollegen krank sind oder die Urlaubszeit für leere Stühle im Büro sorgt - solche Ausnahmesituationen kennt jeder. Sie sind anstrengend, können zu schlaflosen Nächten führen, hinterlassen aber in der Regel keine bleibenden gesundheitlichen Spuren. Anders ist es, wenn ein hoher Stresspegel zum Dauerzustand wird. Das ist bei immer mehr Arbeitnehmern in Deutschland der Fall, wie eine aktuelle Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zeigt. Hohe Belastung für Körper und Seele Die "Arbeitsverdichtung", also die Tatsache, dass immer mehr Aufgaben auf immer weniger Schultern lasten und in immer kürzerer Zeit erledigt werden müssen, gilt laut Studie als häufigstes Risiko für die psychische Gesundheit. "Die Anforderungen an Arbeitnehmer sind höher geworden", sagt auch das Autorenteam des Buches "Die Gesundarbeiter", Siegfried Gänsler und Thorsten Bröske. "Sowohl bei Qualifikationen und längeren Arbeitszeiten als auch bei der eingeforderten Qualität der Arbeitsergebnisse." Ablesbar sind die Folgen der dauerhaften Überlastung auch an der wachsenden Zahl an Krankmeldungen aus psychischen Gründen. Laut Deutscher Rentenversicherung stieg sie allein von 2000 bis 2014 um 50 Prozent. Die Diagnose Burn-out ist längst keine Ausnahme mehr. Und sie ist kein Manager-Phänomen. Wege aus dem Dauerstress Anhaltender Druck hat nicht nur psychische Auswirkungen, sondern auch messbare Folgen für die körperliche Gesundheit. Werden dauerhaft zu viele Stresshormone ausgeschüttet, kann das unter anderem zu Bluthochdruck, aber auch zu Magenproblemen, Schlafstörungen und chronischen Verspannungen führen. Wichtig ist es deshalb, Warnsignale erst zu nehmen - und grundlegend etwas zu ändern. Dabei helfen will jetzt zum Beispiel das neue Internetportal Mach-es.de. Hier finden Interessierte fundierte Tipps dazu, wie sie gesünder mit ihrer Energie haushalten können. Neben ganz praktischen Anregungen zu einem gesünderen Lebensstil geht es auch um Themen wie eine gute Work-Life-Balance. Denn gerade hier gebe es viel zu tun, so Siegfried Gänsler und Thorsten Bröske: "Aufgrund der ständigen Erreichbarkeit über E-Mail und Smartphone können Arbeitnehmer kaum noch abschalten." Um gesund, leistungsfähig und motiviert zu bleiben, sei es aber unverzichtbar, klare Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zu ziehen. Denn Gesundheit sei nicht nur für den Einzelnen das höchste Gut, sondern auch der entscheidende Erfolgsfaktor für Unternehmen.

24.01.2018

Für die Grippeschutzimpfung sollte man sich an seinen Hausarzt wenden. Besonders für Senioren wird sie empfohlen. 727 KB Foto: djd/Sanofi/thx

SCHNELL NOCH VOR DER GRIPPEWELLE SCHÜTZEN

Wer sich jetzt impfen lässt, kann meist noch rechtzeitig den Impfschutz aufbauen

(djd). Viele Menschen sind mit guten Vorsätzen für eine gesündere Lebensweise ins neue Jahr gestartet. Oft bleibt es dann nur beim Vorsatz. Mit nur einem kleinen Pieks kann man aber schon einen großen Effekt erzielen und sich - falls bisher versäumt - vor der Grippe bestmöglich schützen. Denn wie die Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut zeigen, liegt der Höhepunkt der jährlichen Grippesaison meist erst im Februar/März. Bei derzeit ansteigenden Krankheitsfällen wird deshalb in den nächsten Wochen mit dem Beginn der Grippewelle gerechnet. Da sich der Grippe-Impfschutz innerhalb von 10 bis 14 Tagen aufbaut, kann eine Grippeimpfung jetzt oft noch rechtzeitig erfolgen. Deutsche mit niedriger Impfquote Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die jährliche Grippeimpfung unter anderem für Menschen ab 60 Jahren, Menschen jeden Alters mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen, Alten- und Pflegeheimbewohner, medizinisches Personal sowie Schwangere ab dem vierten Monat. Leider lassen sich immer noch zu wenig Menschen gegen Grippe impfen - in der Risikogruppe der Senioren zuletzt nur 35 Prozent. Experten vermuten, dass viele die Grippe nicht ernst genug nehmen. Auch werde oft bemängelt, dass die Grippeimpfung keinen umfassenden Impfschutz biete. Hier hat sich aber einiges getan: Neue Vierfach-Grippeimpfstoffe decken vier wichtige Virenstämme ab und nicht wie die am häufigsten eingesetzten Grippeimpfstoffe nur jeweils drei. So können sie einen noch breiteren Impfschutz bieten. Zum Schutz der Gemeinschaft beitragen Mit einer Grippeimpfung kann man zudem nicht nur sich selbst bestmöglich schützen, sondern leistet gleichzeitig einen Beitrag für seine Mitmenschen. Grund ist der sogenannte Herdeneffekt: Je mehr Menschen einer Gruppe geimpft sind und damit als Überträger der Erreger ausfallen, desto geringer ist die Ansteckungsgefahr für Personen, die unter sechs Monate alt sind, oder Personen, die zu krank oder zu geschwächt sind.

24.01.2018

Regelmäßiger Sport sollte auf jeden Fall in eine gelenkunterstützende Kur eingebunden werden. 310 KB Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Volker Witt-Fotolia

HEILKUREN FÜR DIE GELENKE

Wie Arthrosepatienten im Frühjahr gezielt Beschwerden bekämpfen können

(djd). Wenn sich die kalte Jahreszeit dem Ende zuneigt, entsteht bei vielen Menschen der Wunsch, wieder mehr in Schwung zu kommen und aktiv etwas für die Gesundheit zu tun. Es ist traditionell die Zeit für Erneuerung und wohltuende Kuren. Davon können gerade Personen mit Gelenkbeschwerden profitieren. So zeigte eine Studie mit Arthrosepatienten am Universitätsklinikum Jena, dass eine zweiwöchige Fastenkur eine Schmerzreduktion sowie Befindlichkeits- und Gelenkfunktionsverbesserung zur Folge hatte. Von Heilfasten bis Kollagen-Kur Wer Heilkuren selbst ausprobieren möchte, sollte sich vorher von seinem Arzt beraten lassen. Denn häufig ist es empfehlenswert, Heilfasten unter therapeutischer Aufsicht durchzuführen. Es muss allerdings auch nicht immer ein strenges Fasten ohne feste Nahrung sein - oft bringen schon einige reine Gemüsetage oder Teekuren mit entzündungshemmenden Kräutern wie Brennnessel, Weidenrinde oder Teufelskralle eine Besserung. Eine weitere Möglichkeit ist eine Kur, die angegriffene Gelenke gezielt mit Nährstoffen versorgt - so sind beispielsweise Produkte mit bioaktiven Kollagen-Peptiden zur Unterstützung der Gelenkgesundheit und zur Stimulation der körpereigenen Kollagenproduktion für ihre positive Wirkung bekannt. In einer neuen Studie nahmen 566 Frauen und Männer, die unter mehr oder minder ausgeprägtem Symptomen von Gelenkverschleiß litten, über drei bis sechs Monate täglich eine Trinkampulle des Testpräparats CH-Alpha Plus (rezeptfrei in der Apotheke) ein. Am Ende des Beobachtungszeitraums hatten sich Beschwerden wie Schmerzen und Steifheit der Gelenke deutlich reduziert. Auch verbesserte sich die Beweglichkeit signifikant. Unter www.ch-alpha.de gibt es weitere Informationen zum Trink-Kollagen. Regelmäßig bewegen Was Arthrosepatienten außerdem in ihr Kurprogramm zum Frühjahr mit aufnehmen sollten, ist Bewegung. Sie hilft nicht nur dabei, gelenkbelastendes Übergewicht abzubauen, sondern sorgt für eine gute Nährstoffverteilung und hält die Gelenke mobil. Durch die Bewegung gelangen die wichtigen Nährstoffe wie Kollagen in den Gelenkknorpel. Die milder werdenden Temperaturen sind der beste Anlass, um spazieren zu gehen, Rad zu fahren, zu walken und zu wandern. Spielt das Wetter einmal nicht mit, sind Schwimmen, Yoga und Tai-Chi gelenkschonende Sportalternativen. Dabei gilt, lieber täglich ein bisschen aktiv zu werden, statt sich nur einmal die Woche auszupowern.

24.01.2018

Mit modernen Therapieansätzen können sich Psoriasis-Patienten wieder wohl in ihrer Haut fühlen. 915 KB Foto: djd/Celgene GmbH/citalliance/123RF

SCHUPPENFLECHTE AUCH VON INNEN BEKÄMPFEN

Moderne Medikamente können die Therapie von Psoriasis verbessern

(djd). Gerötete, stark schuppende Hautstellen, quälendes Jucken, oft auch Schmerzen und dazu die neugierigen Blicke der Mitmenschen - Schuppenflechte belastet Betroffene körperlich und seelisch. An Plaques-Psoriasis, so der medizinische Name, sind in Deutschland Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen erkrankt. Sie leiden unter einer Fehlleitung des Immunsystems, dies führt zu Entzündungsreaktionen und massiv beschleunigter Hauterneuerung. Es kommt zur charakteristischen Schuppenbildung. Oft treten zusätzlich Gelenkbeschwerden und schmerzende, geschwollene Achillessehnen auf. Kein Wunder, dass die Lebensqualität der Patienten deutlich eingeschränkt ist. Eine Heilung ist nicht möglich, aber eine Symptomverbesserung durch gezielte Therapie. Das Immunsystem von innen regulieren Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren durch neue Therapien deutlich verbessert. Allerdings wissen noch zu wenige Patienten davon: Wie eine aktuelle forsa-Umfrage zeigt, kennen zwar 95 Prozent der Betroffenen Wirkstoffe zur äußeren Anwendung wie Cremes, Salben oder Lotionen. Dass es Psoriasis-Medikamente zum Einnehmen gibt, wissen aber nur 48 Prozent. Dabei ist die rein äußerliche Behandlung nach Angaben von Professor Dr. med. Michael P. Schön, Direktor der Universitäts-Hautklinik in Göttingen, nur in leichteren Fällen ausreichend und zudem auch unwirksam gegen die Gelenkbeschwerden: "Systemische Therapien als Injektion oder Tabletten wirken hingegen von innen und greifen in das Immunsystem ein, um die zugrunde liegende Entzündung zu beeinflussen. Das bedeutet, dass sie nicht nur gegen die Hautbeschwerden helfen. Diese Therapien werden bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis eingesetzt." Mehr Informationen dazu findet man unter www.diagnose-psoriasis.de. Welches Mittel hilft wann? Zur Behandlung von mittelschwerer und schwerer Psoriasis gibt es verschiedene Systemtherapeutika. Sogenannte Basismedikamente hemmen die vermehrte Produktion von Hautzellen und unterdrücken das Immunsystem. Sie müssen dauerhaft eingenommen werden. Dabei sind Laborwert-Kontrollen nötig. Ein weiterer Therapieansatz zielt durch seine Wirkung in der Zelle auf eine Immunmodulation ab. Die Bildung von Entzündungsstoffen wird reguliert, ohne die gesamte Körperabwehr herunterzufahren. Dieser meist gut verträgliche Ansatz richtet sich gegen die Haut- und Gelenkbeschwerden. Auch Juckreiz lässt sich damit reduzieren und es sind weniger Kontrollen notwendig. Schließlich gibt es noch die sogenannten Biologika. Das sind Antikörper, die auf bestimmte Botenstoffe wirken und somit auf das fehlgeleitete Immunsystem. Sie werden als Infusion oder Spritze verabreicht.

24.01.2018

Die qualifizierten Betreuungskräfte, die sich um pflegebedürftige Senioren kümmern, kommen meist aus Polen, Rumänien oder Bulgarien. Und manchmal auch aus der Slowakei. 316 KB Foto: djd/www.promedicaplus.de

ZUHAUSE ALT WERDEN - EIN STÜCK LEBENSQUALITÄT

Die Betreuung daheim ist für viele pflegebedürftige Senioren das Wunschmodell

(djd). Fast 50 Jahre lebt Friedrich Rilling bereits mit Multipler Sklerose - lange Zeit bei seinen Eltern, später alleine in Bodelshausen nahe Tübingen. Seit der 73-Jährige sich im vergangenen Jahr einen Oberschenkelhalsbruch zuzog, ist er auf Hilfe angewiesen. Mit Maria Hatalova hat er sie gefunden. Die 52-jährige Slowakin betreut den Rentner in allen täglichen Belangen. So kann er weiterhin in den eigenen vier Wänden leben. Für Friedrich Rilling ein großer Luxus: "Zuhause fühle ich mich am wohlsten. Hier kenne ich jeden. Ein Umzug ins Altenheim, wo mich niemand kennt, das wäre schlimm." Betreuung zuhause als Wunschmodell Wie Friedrich Rilling geht es vielen pflegebedürftigen Senioren. Für die Betroffenen ist die Betreuung im eigenen Zuhause das Wunschmodell, da sind sich 93 Prozent der deutschen Allgemeinmediziner sicher. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Ärztenachrichtendienstes (ÄND). Ein Mangel an qualifizierten Betreuungskräften erschwert jedoch häufig die Suche. Friedrich Rilling hat sich deshalb Unterstützung bei Promedica Plus gesucht. Das Unternehmen vermittelt seit mehr als zehn Jahren geschulte Betreuungskräfte aus Osteuropa in deutsche Haushalte. Die meisten kommen aus Polen, Rumänien oder Bulgarien. Und manchmal auch aus der Slowakei, so wie Maria Hatalova. Bei Friedrich Rilling ist sie meist zwei Monate am Stück. Danach geht es zurück in die Heimat, anschließend wieder nach Deutschland. Auch wenn sie den Nachmittagskaffee mit ihren Freundinnen, ihrer Tochter und ihren Enkel vermisst, Heimweh hat Maria Hatalova nicht. Slowakische Küche und gemeinsame Fernsehabende Stattdessen verwöhnt sie Friedrich Rilling mit slowakischem Kartoffeltopf und anderen landestypischen Spezialitäten. Daneben zählen Putzen und Einkaufen zu ihren Aufgaben. Außerdem kümmert sie sich um die Hygiene des Rentners. Friedrich Rilling unterstützt Maria Hatalova dabei, so gut es geht. Er rasiert sich selbst, kümmert sich um das Aquarium und begleitet sie zum Supermarkt. Abends schauen beide gemeinsam fern. Und wenn Maria Hatalova doch einmal Sehnsucht nach Zuhause hat, schaut sie einfach einen Film in ihrer Muttersprache auf Friedrich Rillings Tablet. Mehr Informationen zum Thema qualifizierte Betreuung gibt es unter www.promedicaplus.de.

24.01.2018

Bewegung kann dafür sorgen, dass Menschen mit einer Herzschwäche seltener ins Krankenhaus müssen. 1475 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

UNTERSCHÄTZTE GEFAHREN FÜR FRAUENHERZEN

Ab den Wechseljahren sollte man mit geeigneter Ernährung vorbeugen

(djd). Frauen müssen besser auf ihr Herz Acht geben als Männer - das hat der aktuelle deutsche Herzbericht festgestellt. Denn bei bestimmten Herzerkrankungen, wie Herzschwäche oder Rhythmusstörungen, haben sie eine schlechtere Prognose als Männer. Was den Ärzten zu denken gibt: Patientinnen werden oft schlechter medizinisch versorgt als männliche Patienten. Sie erhalten weniger Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Herz-Untersuchungen werden seltener durchgeführt. Hormonelle Faktoren und andere weibliche Besonderheiten scheinen hier eine Rolle zu spielen: So wird das Risiko, nach den Wechseljahren eine Herzkrankheit zu erleiden, oft unterschätzt. Magnesiumverluste ausgleichen Zu den wirksamen Strategien, mit denen Herzerkrankungen vorgebeugt werden kann, gehört eine Umstellung der Ernährung: Mediterrane Kost mit viel Gemüse, Obst, Fisch und reichlich Olivenöl sollte auf den Tisch kommen. Ergänzend dazu spielt der Mineralstoff Magnesium eine wichtige Rolle - insbesondere bei Frauen nach der Menopause. Denn die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren fördern Magnesium-Verluste, sodass leicht ein Mangel entstehen kann. Dieser erhöht wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weil er Bluthochdruck, Rhythmusstörungen und Herzschwäche fördert. Mithilfe von Magnesium-Verbindungen aus der Apotheke wie Magnesiumorotat, enthalten etwa in magnerot Classic N, lässt sich einem Mangel und seinen Folgen wirksam entgegenwirken. Die mit dem Magnesium verbundene Orotsäure (Orotat) ist eine vitaminähnliche Substanz mit einer Schlüsselfunktion im Energiestoffwechsel, welche die Wirkung des Magnesiums unterstützt. Regelmäßig den Blutdruck messen lassen Insgesamt gilt für Frauen wie für Männer: Wer sich häufig schlapp fühlt, unter Atemnot oder Wassereinlagerungen leidet, sollte seinen Arzt aufsuchen. Denn diese Symptome können Hinweise auf Herzerkrankungen sein. So können etwa die Wassereinlagerungen ein Zeichen dafür sein, dass die Pumpkraft des Herzens deutlich nachgelassen hat. Wer ein geschwächtes Herz hat, sollte zudem regelmäßig seinen Blutdruck messen. Steigt er an, so muss mit Medikamenten darauf reagiert werden, damit hohe Blutdruckwerte das Herz nicht noch zusätzlich belasten.

24.01.2018

Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die ihnen Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standard-Schuhmodelle. 767 KB Foto: djd/www.lashoe.de

MODISCH UND BEQUEM UNTERWEGS TROTZ HALLUX VALGUS

In den richtigen Schuhe finden die Füße genügend Freiraum

(djd). Er drückt, schaut unschön aus und wird mit den Jahren immer lästiger: Der Hallux Valgus ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild, unter dem mehr als elf Millionen Frauen leiden. Auch Stars wie Angelina Jolie oder Heidi Klum sollen von der Schiefstellung des großen Zehs betroffen sein. Schmerzen beim Laufen, Entzündungen und Schwellungen sind häufige Folgen der Fußfehlstellung. Hinzu kommt, dass der Ballenzeh oder Großzehenballen wie der Hallux valgus auch genannt wird, große Probleme beim Schuhkauf macht. Denn obwohl die Auslagen in den Geschäften gut gefüllt sind, finden Betroffene oft nicht den passenden Schuh oder müssen beim Chic zugunsten der Bequemlichkeit Kompromisse eingehen. Die Lust auf die neue Schuhmode kann dann schnell zum Frust werden. Trendiges Aussehen und gehen wie auf Wolken "Die Schuhsuche wird mit zunehmender Fehlstellung der Großzehe zur steigenden Herausforderung", bestätigt auch der Kölner Orthopäde Dr. med. Albert Beckers. Oft böten modische Modelle nicht genügend Freiraum für die Zehen. Beckers: "Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die ihnen Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standard-Schuhmodelle." Genau darauf hat sich beispielsweise der Schuhanbieter LaShoe spezialisiert. Ob weiche Slipper, feminine Spangen-Ballerinas, zeitlose Monks, sportliche Sneakers oder andere Varianten: Das hochwertige Leder der modischen Schuhe, die in Europa, teilweise sogar in Deutschland produziert werden, wird in einem aufwendigen Fertigungsprozess so gedehnt und gepolstert, dass es gleichmäßig flexibel nachgibt, ohne die Form zu verlieren oder aufzutragen. Dieses besondere Leder ist zudem in den Hallux Comfortzonen weich unterpolstert, im Bereich der Ballen bei vielen Modellen auch im gesamten Vorfuß. Zudem sind zahlreiche Schuhe so designt, dass sie die "Problemzone" der Füße raffiniert kaschieren. Unter www.lashoe.de gibt es weitere Informationen sowie Tipps rund um den Hallux valgus. Dort können die stylishen Bequemschuhe, die auch für Frauen mit empfindlichen Füßen geeignet sind, direkt bestellt werden. Regelmäßig Fußgymnastik machen Neben der Wahl der richtigen Schuhe, kann man mit ein paar einfachen Tipps und Tricks aktiv etwas gegen die Verschlimmerung einer Hallux-valgus-Fehlstellung unternehmen und die Schmerzen mindern. "Barfußlaufen ist eine kleine Fitnesseinheit für strapazierte Füße. Der Fuß wird beim Laufen über Teppich, Rasen oder Sand gestärkt", erklärt Dr. Beckers. Durch Fußgymnastik könne man den Fuß zusätzlich trainieren. Morgens und abends für je ein paar Minuten die Zehen spreizen ist gut für die Fußmuskulatur und wirkt dem Hallux valgus entgegen.

20.12.2017

egen Erkältungen kann "Dr. Natur" oft besonders gut helfen. 1574 KB Foto: djd/www.sanitas.de/Ilias - stock.adobe.com

KERNGESUND STATT VERSCHNUPFT

Mit natürlichen Mitteln kann man den Körper gegen Erkältungen stärken

(djd). Im Winter kann man ihnen kaum entgehen: Erkältungsviren lauern auf Tastaturen, Türklinken, Telefonen und Treppengeländern, und in geschlossenen Räumen ist oft auch die Luft belastet. Kaltes Wetter kommt ihnen dabei gleich zweifach entgegen. Zum einen können sich die Viren bei niedrigen Temperaturen besser vermehren, zum anderen schwächt die Kälte die Immunabwehr, sodass die Erreger leichteres Spiel haben. Als Folge wird ein durchschnittlicher Erwachsener rund dreimal pro Jahr von Halskratzen, Schnupfen und Husten geplagt. Immunpower aus der Grapefruit Mit einem starken Immunsystem und natürlichen Mitteln lassen sich die Erkältungsviren aber oft gut in Schach halten. Ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft - am besten bei Tageslicht zur Förderung der Vitamin-D-Bildung - geben der Abwehr Power. Dazu liefert eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse dem Körper wichtige Vitamine und Vitalstoffe, zum Beispiel Vitamin C, das reichlich in Paprika, Broccoli und Zitrusfrüchten wie der Grapefruit enthalten ist. Gerade in der Grapefruit steckt aber noch mehr: Der Extrakt ihrer Kerne enthält eine große Anzahl biologisch aktiver Bioflavonoide und gilt als antioxidativ, zellschützend und desinfizierend. Dank dieser immunstimulierenden Eigenschaften wird er in der Naturheilkunde gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt, und zwar sowohl vorbeugend als auch bei einem schon ausgebrochenem Infekt. In zertifizierter Bioqualität ist Grapefruitkernextrakt in der Apotheke erhältlich. Auf der Website www.grapefruitkernextrakt.de und auch im Buch "Pflanzenkompass für die Naturapotheke: Powerfrucht Grapefruit" (ISBN 978-3939896012) von Dipl.-Biologe Jens Meyer-Wegener gibt es weitere Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten. Warme Füße, heißer Tee Kurz vor dem Ausbruch kann man eine Erkältung oft auch mit einem aufsteigenden Fußbad noch abwenden. Dafür die Füße in 35 Grad warmes Wasser stellen und über eine Viertelstunde alle zwei Minuten heißes Wasser zugeben, bis ca. 40 Grad erreicht sind. Danach dick eingemummelt ausruhen. Wenn der Infekt schon ausgebrochen ist und man vielleicht sogar Fieber hat, ist das allerdings zu belastend. Dann ist Ruhe das "A und O", damit der Körper seine Kraft in die Bekämpfung der Viren stecken kann. Wohltuend wirken auch heiße Tees etwa aus Salbei, Ingwer oder Lindenblüten, und für eine freie Nase können Spülungen mit isotonischer Kochsalzlösung sorgen.

19.12.2017

Täglich fünf Minuten sanfte Dehnung für strapazierte Nacken. Foto: djd/Yellow-Head GmbH

EIN GESCHENK FÜR VERSPANNTE NACKEN

Die Muskulatur täglich fünf Minuten auf einem Lagerungskissen dehnen und lockern

(djd). Langes Sitzen am Schreibtisch, Fehlhaltungen vor dem Computer, zu viel Stress im Job und zu wenig Bewegung in der Freizeit: Dies kann zu schmerzhaften Verspannungen insbesondere im Nackenbereich führen. Laut Schätzungen leidet jeder vierte Deutsche an solchen Verspannungen im Nacken und nicht selten kann es dadurch auch zu hartnäckigen Spannungskopfschmerzen kommen. Dagegen setzt die sogenannte Yellow-Head-Methode auf eine altbewährte physiotherapeutische Technik: die Dehnung der betroffenen Muskulatur durch Extension. Schon mit wenig Zeitaufwand kann man dabei selbst etwas gegen Probleme in der Nackenmuskulatur unternehmen. So können nur fünf Minuten tägliches Liegen und Entspannen auf dem Lagerungskissen "Yellow-Head Classic" helfen, verspannte Nackenmuskeln nach stressigen und anstrengenden Arbeitstagen sanft zu dehnen und wieder zu lockern. Intuitiv findet man die richtige Liegeposition Physiotherapeuten und Orthopäden haben an der Entwicklung des Lagerungskissens mitgewirkt. Aufgrund der speziellen, mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichneten Formgebung findet der Kopf intuitiv die richtige Position. Das Eigengewicht von Schultern und Oberarmen sorgt für eine spürbare Dehnung im Nacken- und Schulterbereich. Die regelmäßige, tägliche Wiederholung wird vom Hersteller für eine nachhaltige und dauerhafte Behandlung empfohlen, denn die Fehlhaltungen entstehen ja auch jeden Tag aufs Neue. Das Lagerungskissen ist für 99 Euro inklusive Versand und Aufbewahrungsbeutel unter yellow-­head.de erhältlich. Damit kann man sowohl anderen als auch sich selbst etwas wohltuende Entspannung schenken.

19.12.2017

Meerwasser, Salz, Kreide und viel Natur - mit diesen "Gesundmachern" lockt Mecklenburg-Vorpommern. 912 KB Foto: djd/www.kurzurlaub.de

RUHE UND ERHOLUNG FÜR MEHR GESUNDHEIT

Mit einem Kurzurlaub zwei Wünsche auf einmal erfüllen

(djd). Mehr Gesundheit und mehr Entspannung - das sind laut Stada Gesundheitsreport 2016 die zweit- und vierthäufigsten Wünsche der Bundesbürger. Erfüllen lassen sich beide schon mit ein paar freien Tagen. "Regelmäßige Auszeiten sind ein wichtiger Gegenpol zum Alltag und können sogar helfen, das Herzinfarktrisiko zu senken", betont Beate Fuchs, Reiseexpertin vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Das habe eine amerikanische Langzeitstudie, die Framingham Heart Study, ergeben. Viele Menschen nutzen bereits den kurzen Urlaub übers Wochenende oder die Feiertage, um gezielt etwas für die Gesundheit zu tun. Magie der Natur spüren Zahlreiche Orte zwischen Amrum und Zugspitze bieten ihren Gästen spezielle Bewegungs-, Wohlfühl- und Gesundheitsprogramme, bei denen auch die landschaftlichen Besonderheiten und die Heilmittel der jeweiligen Region eine große Rolle spielen. Mecklenburg-Vorpommern lockt mit rund 2.000 Seen und einer 1.700 Kilometer langen Küstenlinie zum aktiven Erholen. Zudem verfügt es über ganz unterschiedliche natürliche Schätze wie Meerwasser, Kreide und Moor, die man in Wellnesshotels und Gesundheitseinrichtungen hautnah kennenlernen kann. Das "schwarze Gold", in diesem Fall heilsames Schwefelmoor, kommt auch im Lippischen Staatsbad Meinberg zum Einsatz. Dort, am Rande des Teutoburger Waldes, lässt sich die Magie der Natur aber nicht nur bei wohltuenden Anwendungen erspüren, sondern auch bei Wanderungen zu den spektakulären Felsformationen der Externsteine. Reiseportale wie www.kurzurlaub.de bieten eine Bandbreite an Übernachtungsangeboten mit unterschiedlichen Zusatzleistungen in allen Gesundheitsregionen Deutschlands. Natürliche Schätze der Berge Auch im südöstlichen Bayern, wo in Urzeiten ein Meer wogte, hält die Natur ein großes Spektrum an heilkräftigen Schätzen wie Alpensole und Laist bereit. In den zahlreichen Thermalbädern zwischen Bad Aibling und Bad Reichenhall werden neben heilkräftigem warmen Wasser auch wohltuende Körperpackungen und Massagen mit alpinen Produkten wie etwa Enzianwurzelextrakt und Latschenkiefernöl angeboten. Bei Kräuterwanderungen über die oberbayerischen Almwiesen können Urlauber weitere natürliche "Gesundmacher" kennenlernen.

19.12.2017

Der Weihnachtsmann hat viele Kalorien im Gepäck - sie müssen sich aber trotzdem nicht als Hüftgold niederschlagen. 337 KB Foto: djd/Optifast

GENUSS OHNE GROSSE REUE

Auf die traditionellen Leckereien an den Feiertagen muss niemand ganz verzichten

(djd). Überall Plätzchen und Schokolade, der süße Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und dann als Höhepunkt die Weihnachtsgans an den Feiertagen: Kalorienreiche Leckereien gehören zur Advents- und Weihnachtszeit einfach dazu. "Auf die traditionellen Genüsse muss niemand ganz verzichten, trotzdem kann man sich auch in dieser Jahreszeit einigermaßen bewusst ernähren", rät Ernährungswissenschaftlerin Dr. Vivien Faustin von der Interdisziplinären Adipositas-Ambulanz der Universitätsmedizin Göttingen. Bei den Plätzchen etwa gebe es auch kalorienärmere Varianten, statt der fetten Gans kann es auch einmal Putenbrust sein. Das A und O zum Vermeiden von Hüftgold, so Fuchs, sei allerdings ausreichend Bewegung: "Wer im Advent und vor allem während der Feiertage regelmäßig spazieren geht oder Sport treibt, muss sich um überflüssige Pfunde keine Gedanken machen. Bewegung regt vor allem auch die Verdauung an." Diäten bei Adipositas-Patienten oft nicht erfolgreich Wer nach den genussreichen Wochen dennoch ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat, wird sie meist genauso schnell wieder los. Schwerer trifft es Menschen, die mit krankhaftem Übergewicht, der sogenannten Adipositas, zu kämpfen haben. Diäten sind bei den Betroffenen oft nicht erfolgreich und können die Situation auf Dauer sogar verschlimmern. Die langfristig erfolgversprechende und sichere Alternative sind medizinisch geführte, ambulante Therapieprogramme wie das sogenannte Optifast 52-Programm. Dabei werden die Ursachen für das Übergewicht ermittelt und dauerhafte Lösungen erarbeitet. Die Therapie wird nach neuesten Erkenntnissen der Adipositas-Forschung stetig weiterentwickelt, der therapeutische Erfolg ist wissenschaftlich belegt. Das 52-wöchige Programm beginnt mit einer einwöchigen Vorbereitungsphase, darauf folgt die zwölfwöchige Fastenphase. Fortgesetzt beziehungsweise beendet wird die Therapie mit der achtwöchigen Umstellungs- und der 31 Wochen dauernden Stabilisierungsphase. Ziel der Therapie ist die Verhaltensumstellung Ziel ist eine Verhaltensumstellung in Richtung einer nachhaltig gesunden Lebensweise. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Ernährungsspezialisten, Verhaltens- und Bewegungstherapeuten betreut in rund 35 deutschen Therapiezentren die Teilnehmer in wöchentlich stattfindenden Gruppensitzungen unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituationen. Alle Informationen zum Programm und die Adressen der Therapiezentren gibt es unter www.optifast.de. Wem das nächste Therapiezentrum zu weit entfernt ist oder wer aus anderen Gründen nicht an einer Gruppentherapie teilnehmen kann, für den gibt es alternativ telemedizinische Hilfe, unterstützt mit modernen digitalen Geräten.

19.12.2017

Offenheit, Empathie und die Gemeinschaft mit anderen wird in den Dr. Reisach Kliniken groß geschrieben. 263 KB Foto: djd/Dr. Reisach Kliniken/die arge lola, kai loges + andreas langen

WENN BEZIEHUNGEN KRANK MACHEN

Die therapeutische Gemeinschaft schenkt Kraft zur Genesung

(djd). "Lebe ich in einer harmonischen Beziehung mit meinem Partner?" Diese Frage stellen sich wohl viele Menschen. Eine funktionierende Partnerschaft muss nicht immer "rosarot" sein. Auch Unstimmigkeiten und Diskussionen gehören dazu. Konflikte sollten jedoch auf Augenhöhe gelöst werden. Stattdessen sind Auseinandersetzungen häufig von persönlichen Verletzungen und Machtspielen geprägt. Manche fühlen sich dabei ständig in der Rolle des Opfers, andere schaffen es nicht, aus ihrem destruktiven Verhaltensmuster auszubrechen. Beziehungsstress schadet dem Körper Auf Dauer machen solche sogenannten dysfunktionalen Beziehungen krank - zu den Reaktionen des Körpers zählen unter anderem Magen-Darm-Problematiken und Rückenschmerzen. Aber auch psychische Erkrankungen, wie Depressionen und Suchtverhalten können in Folge auftreten. Dr. Michael Tischinger, Chefarzt der Adula Klinik in Oberstdorf, erläutert den medizinischen Hintergrund: "Unsere Gefühle werden in bestimmten Bereichen im Groß- und Zwischenhirn verarbeitet. Stress beispielsweise kann dieses sogenannte limbische System in Alarmbereitschaft versetzen. In Folge schüttet der Körper Stresshormone aus, die weitere Reaktionen in Gang setzen." Hilfe in der Gemeinschaft finden Um den Teufelskreis zu durchbrechen und einen Weg aus der psychischen Erkrankung zu finden, setzt man in den Dr. Reisach Kliniken bei Oberstaufen und Oberstdorf etwa auf eine "gesunde" Beziehungsgestaltung. Betroffene haben so eine gute Chance, auch wieder zu gesunden. Neben den gängigen Therapieangeboten können Patienten dort die Besonderheit einer therapeutischen Lehr- und Lerngemeinschaft in Anspruch nehmen. Nähere Informationen gibt es unter www.dr-reisach-kliniken.de. Dazu werden Gemeinschaften gebildet, deren Mitglieder in einen intensiven, emotional offenen Austausch treten. Ziel ist es, die Bedingungen einer gewaltfreien Kommunikation zu üben. Die Patienten lernen, Schwieriges miteinander zu klären und sich gegenseitig ernst zu nehmen. In dieser ehrlichen und aufrichtigen Atmosphäre können die eigenen Bedürfnisse wahrgenommen werden. Dadurch bekommen die zentralen Beziehungskonflikte eine Chance, sich innerhalb kürzester Zeit in der Gemeinschaft zu zeigen und werden damit im "Hier und Jetzt" bearbeitet. "Die therapeutische Gemeinschaft wirkt dabei wie ein Katalysator und gibt die Kraft, den gemeinsamen Genesungsweg zu beschreiten, auch als Kontrapunkt zu unserer digitalisierten Welt", so Dr. Ilse Manuela Völk, Chefärztin der Hochgrat Klinik in Stiefenhofen bei Oberstaufen.

19.12.2017

Nach großen sportlichen Anstrengungen lässt unser Immunsystem Erkältungserreger wie durch ein "offenes Fenster" in den Organismus eindringen. 1336 KB Foto: djd/metavirulent

VORSICHT VOR DEM OPEN-WINDOW-EFFEKT

Nach sportlichen Höchstleistungen haben Infektionserreger leichtes Spiel

(djd). Ob beim Lauftraining in der Kälte oder auf der Piste im Winterurlaub - nach großen sportlichen Anstrengungen lässt unser Immunsystem Erkältungserreger wie durch ein "offenes Fenster" in den Organismus eindringen. Deshalb wird dieses Phänomen als "Open-Window-Effekt" bezeichnet und ambitionierte Freizeitsportler sollten gerade beim Training im Winter darauf achten, ihr Immunsystem nicht zu überfordern. Gestresstes Immunsystem "Der Open-Window-Effekt kann leicht zu einer Erkältung führen, denn nach besonders intensiven sportlichen Anstrengungen ist das Immunsystem bis zu 72 Stunden geschwächt", weiß Dr. Ricarda Fackler, Ärztin und Geschäftsführerin der meta Fackler Arzneimittel GmbH. Das Immunsystem sei in diesen Situationen einfach überfordert. Das haben auch Studien ergeben, die das Verhalten von Immunzellen im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität untersucht haben: Je intensiver der sportliche Einsatz, umso größer der Stress für das Immunsystem. "Erhält der Körper zwischen den Trainingseinheiten keine ausreichende Erholungspause, kann sich der Open-Window-Effekt sogar verstärken", warnt Dr. Fackler und empfiehlt, statt einmal pro Woche 90 Minuten lang zu trainieren, sich lieber dreimal in der Woche für eine halbe Stunde auszupowern. Grundsätzlich tritt der Open-Window-Effekt das ganze Jahr über auf. Doch gerade bei schlechtem und kalten Wetter kühlt man schneller aus und neigt daher zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Auch das Atmen großer Mengen von kalter Luft belastet die Schleimhäute zusätzlich. Das "offene Fenster" schließen Doch auch mit vernünftigen Trainingseinheiten und ausreichenden Regenerationsphasen, lässt sich der Open-Window-Effekt nicht gänzlich vermeiden. Allerdings gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, das Fenster so klein wie möglich zu halten. So kann die Einnahme von Mineralien und Vitaminen das Risiko von Infekten senken. Auch Immunstimulantien, das homöopathische Arzneimittel metavirulent zum Beispiel, können dabei helfen, die immunologische Lücke beziehungsweise das "Fenster" zu schließen. Außerdem sollten Freizeitsportler darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren, genügend zu trinken und ausreichend zu schlafen, damit die körpereigenen Abwehrkräfte nicht schlappmachen. Mehr unter www.metavirulent.de.

19.12.2017

Eine frische, gesunde Kost wie etwa die Mittelmeerküche versorgt die Gelenke mit wertvollen Nährstoffen und unterstützt die Gewichtsreduktion. 451 KB Foto: djd/www.aktiv-trotz-arthrose.de/istock

RAUS AUS DER SCHONHALTUNG

Bei einer Arthrose ist es wichtig, gezielt aktiv zu werden

(djd). Die Diagnose Arthrose bedeutet für viele Betroffene eine enorme Umstellung und psychische Belastung. Die Erkrankten beschäftigen Fragen, wie: Was kann ich gegen die Schmerzen tun? Wie kann ich mein Leben sinnvoll ändern? Wichtig ist es, sich nicht zurückzulehnen, sondern den Fokus nach vorne zu richten. Ein aktives Leben mit Arthrose ist möglich. Bereits geringfügige Veränderungen können einen großen Erfolg bringen und das Leben angenehmer gestalten. Kleine Ziele, die einem Freude bereiten, helfen, am Ball zu bleiben und nicht die Motivation zu verlieren. Aktiv trotz Arthrose So ist Bewegungsmangel auf Dauer schlecht für die Gelenke, besonders bei Arthrose. Es gibt eine ganze Reihe an gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking, welche die Mobilität der Gelenke fördern. Ratsam ist auch eine Belastungsreduktion im arthrotischen Gelenk. Gerade im Anfangsstadium der Arthrose am Kniegelenk haben sich Bandagen mit unterstützender Stabilisierungswirkung als effektiv erwiesen. Auch helfen schon kurze Trainingseinheiten über die Woche verteilt, um Schmerzen zu lindern. Weiterhin bringt bewusste Ernährung gleich zwei Vorteile: Zum einen kann man sein Gewicht reduzieren, um Knochen und Gelenke zu entlasten. Zum anderen profitiert man von zahlreichen Nährstoffen, die für die Gesunderhaltung des Knochensystems wichtig sind und sich positiv auf die Beschwerden auswirken können. Unter www.aktiv-trotz-arthrose.de gibt es viele Anregungen und Informationen hierzu. Gesunde Ernährung bei Arthrose Die Ernährungsexpertin Diplom-Ökotrophologin Alexandra Gundlach empfiehlt speziell die mediterrane Kost. Sie ist zur Gewichtsabnahme geeignet, enthält viele pflanzliche Lebensmittel und hochwertige Pflanzenöle sowie Fett aus Seefisch. Gleichzeitig wird der Verzehr von tierischen Produkten wie Fleisch oder fettreichem Käse reduziert. Tierische Lebensmittel fördern Entzündungsvorgänge im Körper, während etwa die Vitamine A und E oder Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlicher Kost und Fisch eine entzündungshemmende Wirkung haben und so Arthrose-Beschwerden reduzieren können.

24.11.2017

Wenn ständiger Hustenreiz plagt, ist effektive Linderung gefragt. 261 KB Foto: djd/Sanofi-Aventis/Mucosolvan

SO HAT DER HUSTEN DAS NACHSEHEN

Mehrfach aktiv gegen belastende Erkältungssymptome

(djd). Erst kribbelt und kratzt es im Hals, dann kommt unangenehmer Hustenreiz auf - so oder ähnlich beginnt der typische Erkältungshusten. Er belastet einen selbst und das Umfeld dazu, lässt einfach nicht zur Ruhe kommen und raubt jede Kraft. Ursache sind Erkältungsviren, die in der Anfangsphase dafür sorgen, dass sich die Atemwegsschleimhäute entzünden. Dies äußert sich üblicherweise zu Beginn durch ständigen trockenen Reizhusten. Im weiteren Verlauf wandern die Erreger eine Etage tiefer in die Bronchien, wo die entzündlichen Reaktionen die natürliche Reinigungsfunktion der Atemwege lahmlegen. Dadurch kommt es zur verstärkten Bildung von zähem, festsitzendem Schleim - die Ursache für den sogenannten verschleimten Husten. Husten kann wochenlang quälen Nach ungefähr einer Woche geht die Infektion in die Abheilphase über, die bis zu acht Wochen dauern kann und dann oft wieder von einem trockenen Reizhusten begleitet wird - eine lange Quälerei. Umso wichtiger ist es, effektiv gegen diese Erkältungssymptome vorzugehen. Bewährt hat sich hier etwa der Wirkstoff Ambroxol wie in Mucosolvan - das bestätigt auch eine aktuelle Übersichtsarbeit, die Studien aus dem Zeitraum 2006 bis 2015 untersuchte. Denn der Wirkstoff kann gleich mehrere Symptome auf einen Streich bekämpfen: den Hustenreiz lindern, den Schleim verflüssigen und damit den Abtransport erleichtern. Er verfügt über antientzündliche Effekte und zeigt zudem im Labor auch antivirale Eigenschaften. Die Schleimhäute können schneller abheilen und akute Infektionen rascher gelindert werden. Eine apothekengestützte Befragung unter fast 1.000 Verwendern unterstreicht dies: Demnach wurde der Behandlungserfolg von knapp 94 Prozent mit "gut oder sehr gut", die Verträglichkeit von fast 98 Prozent mit "gut oder sehr gut" bewertet. Unter www.mucosolvan.de gibt es weitere Informationen. Lindernde Klopfmassage Experten raten außerdem dazu, Schleimhäute und Atemfunktion selbst aktiv zu unterstützen. So empfiehlt die Hamburger Apothekerin Anna-Sophia Sossidi Inhalationen mit Zusätzen wie Eukalyptus, Pfefferminze oder Menthol: "Die eingeatmeten Dämpfe helfen, die Atemwegsschleimhäute zu befeuchten und haben zudem eine leicht entzündungshemmende und atemwegserweiternde Wirkung." Die Ulmer Atempädagogin Susanne Menrad-Barczok gibt diesen Tipp: "Eine leichte Klopfmassage mit den Fingerspitzen auf dem Oberkörper lässt feine Vibrationen entstehen, die die Schleimmobilisierung unterstützen können."

23.11.2017

Mit modernen Therapieansätzen können sich Psoriasis-Patienten wieder wohl in ihrer Haut fühlen. 915 KB Foto: djd/Celgene GmbH/citalliance/123RF

SCHUPPENFLECHTE AUCH VON INNEN BEKÄMPFEN

Moderne Medikamente können die Therapie von Psoriasis verbessern

(djd). Gerötete, stark schuppende Hautstellen, quälendes Jucken, oft auch Schmerzen und dazu die neugierigen Blicke der Mitmenschen - Schuppenflechte belastet Betroffene körperlich und seelisch. An Plaques-Psoriasis, so der medizinische Name, sind in Deutschland Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen erkrankt. Sie leiden unter einer Fehlleitung des Immunsystems, dies führt zu Entzündungsreaktionen und massiv beschleunigter Hauterneuerung. Es kommt zur charakteristischen Schuppenbildung. Oft treten zusätzlich Gelenkbeschwerden und schmerzende, geschwollene Achillessehnen auf. Kein Wunder, dass die Lebensqualität der Patienten deutlich eingeschränkt ist. Eine Heilung ist nicht möglich, aber eine Symptomverbesserung durch gezielte Therapie. Das Immunsystem von innen regulieren Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren durch neue Therapien deutlich verbessert. Allerdings wissen noch zu wenige Patienten davon: Wie eine aktuelle forsa-Umfrage zeigt, kennen zwar 95 Prozent der Betroffenen Wirkstoffe zur äußeren Anwendung wie Cremes, Salben oder Lotionen. Dass es Psoriasis-Medikamente zum Einnehmen gibt, wissen aber nur 48 Prozent. Dabei ist die rein äußerliche Behandlung nach Angaben von Professor Dr. med. Michael P. Schön, Direktor der Universitäts-Hautklinik in Göttingen, nur in leichteren Fällen ausreichend und zudem auch unwirksam gegen die Gelenkbeschwerden: "Systemische Therapien als Injektion oder Tabletten wirken hingegen von innen und greifen in das Immunsystem ein, um die zugrunde liegende Entzündung zu beeinflussen. Das bedeutet, dass sie nicht nur gegen die Hautbeschwerden helfen. Diese Therapien werden bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis eingesetzt." Mehr Informationen dazu findet man unter www.diagnose-psoriasis.de. Welches Mittel hilft wann? Zur Behandlung von mittelschwerer und schwerer Psoriasis gibt es verschiedene Systemtherapeutika. Sogenannte Basismedikamente hemmen die vermehrte Produktion von Hautzellen und unterdrücken das Immunsystem. Sie müssen dauerhaft eingenommen werden. Dabei sind Laborwert-Kontrollen nötig. Ein weiterer Therapieansatz zielt durch seine Wirkung in der Zelle auf eine Immunmodulation ab. Die Bildung von Entzündungsstoffen wird reguliert, ohne die gesamte Körperabwehr herunterzufahren. Dieser meist gut verträgliche Ansatz richtet sich gegen die Haut- und Gelenkbeschwerden. Auch Juckreiz lässt sich damit reduzieren und es sind weniger Kontrollen notwendig. Schließlich gibt es noch die sogenannten Biologika. Das sind Antikörper, die auf bestimmte Botenstoffe wirken und somit auf das fehlgeleitete Immunsystem. Sie werden als Infusion oder Spritze verabreicht.

23.11.2017

Wer im Internet nach Behandlungsmöglichkeiten sucht, sollte vorsichtig sein und lieber zum Arzt oder Apotheker gehen. 1897 KB Foto: djd/LINDA AG/LDProd

VORSICHT VOR "DOKTOR INTERNET"

Bei Erkältungskrankheiten ist pharmazeutische Beratung durch Experten wichtig

(djd). Das Internet hat unser Leben stark verändert. In fast allen Bereichen suchen wir Rat und Informationen mittels Google und Co. Das gilt auch für das Thema Gesundheit. So hat eine große Studie der Central Krankenversicherung ergeben, dass das Suchvolumen der Deutschen zu Gesundheitsthemen hoch ist, insbesondere zu chronischen, psychischen und tabuisierten Krankheiten, aber auch zu Alltagsleiden wie Schnupfen oder Bronchitis. Mehr als 41,2 Millionen Suchanfragen wurden hierzu innerhalb eines Jahres gestellt. Patienten fordern oft die falschen Medikamente Die Qualität der meisten Gesundheitswebsites konnte bei der Untersuchung allerdings durchschnittlich nur mit "ausreichend" bewertet werden. Umso wichtiger ist fachkundige und persönliche Beratung. Auch Linda Apotheker Dr. Peter Leukel aus Regensburg bestätigt: "Es kommen nicht selten Kunden zu mir, die ihre Symptome gegoogelt haben und mir daraufhin sagen, welches Medikament sie benötigen." Das könne problematisch sein, weil Empfehlungen aus dem Internet eben die individuellen Besonderheiten nicht berücksichtigten. In einer guten Apotheke werden dagegen auch bei Alltagserkrankungen wie Erkältungen, deren Saison nun beginnt, bestimmte Fakten abgefragt. Etwa wie lange beispielsweise ein Husten besteht, ob er trocken oder produktiv ist, und auch welche Medikamente der Kunde ansonsten einnimmt. Denn manchmal können Symptome auch Nebenwirkungen anderer Mittel sein. "Bei produktivem Husten ist oft ein Schleimlöser mit Efeuextrakt oder Acetylcystein hilfreich, bei quälendem Reizhusten kann ein Hustenstiller beruhigen", so Dr. Leukel. Mittel für leichte oder starke Beschwerden Gegen leichte Halsschmerzen wiederum empfehle er Lutschpastillen etwa mit Eibisch, stärkere Beschwerden sollte man mit antibakteriellen Gurgellösungen oder Lutschtabletten bekämpfen. Auch ein pflanzliches Kombipräparat zum Gurgeln mit Nelkenöl, das antivirale Eigenschaften besitzt, habe sich bewährt. Eine Apotheke in der Nähe, die fachkundige Beratung bietet, findet man zum Beispiel unter www.linda.de. Vor Ort gibt es zudem wertvolle Tipps zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und zur Stärkung des Immunsystems. Dazu gehören etwa häufiges Händewaschen, das Meiden großer Menschenansammlungen und der Verzicht aufs Händeschütteln während grassierender Erkältungswellen. "Auch abwehrstärkende Mittel mit Zink, Vitamin C oder Echinacea können sinnvoll sein", meint Dr. Peter Leukel.

23.11.2017

Wer fastet, muss ausreichend trinken: Warmer Tee ist dabei ideal. 217 KB Foto: djd/Basica/panthermedia.net/Chris DeSilver

DER TURBO FÜR DEN STOFFWECHSEL

Mit erfolgreichem Intervallfasten leicht und energiegeladen ins Frühjahr starten

(djd). Um leicht und schwungvoll ins Frühjahr zu starten, ziehen immer mehr Menschen eine Fastenkur in Erwägung. Experten wie Andrea Ciro Chiappa wissen, warum der Verzicht auf Nahrung und Genussmittel so gut tut und worauf man bei der Wahl des richtigen Fastenprogramms achten muss. "Fasten hat eine unglaublich intensive, heilsame Wirkung auf den Stoffwechsel", betont der Ausbildungsleiter der Deutschen Fastenakademie (dfa). Sobald man weniger als 600 Kilokalorien - Frauen weniger als 500 Kilokalorien - pro Tag zu sich nimmt, sinken die Blutwerte für Zucker und Cholesterin. Gleichzeitig zeigt der steigende Anteil freier Fettsäuren an, dass der Körper Fett verbrennt. Intervallfasten ist alltagstauglich Chiappa unterscheidet dabei zwischen herkömmlichen Kuren wie etwa Fasten nach Buchinger und der F.-X.-Mayr-Kur, die jeweils zehn bis 14 Tage am Stück absolviert werden, und sogenanntem intermittierenden Fasten. Im Unterschied zu den klassischen Varianten, die aufgrund ihrer Regeln häufig stationär oder unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, gilt das Intervallfasten als besonders alltagstauglich. Der lockere Fastentrend ist für Andrea Ciro Chiappa nichts Neues: "Das bekannte Dinnercancelling oder Morgenfasten sind Formen des Intervallfastens. Studien haben bestätigt, wie effektiv dieser zeitweilige Verzicht auf Nahrung ist." Das Auftreten von Fastenkrisen, die von Müdigkeit und einer nachlassenden Leistungsfähigkeit begleitet werden, kann durch die Einnahme eines gut verträglichen Basenpräparats wie Basica aus der Apotheke vermieden werden. Die basischen Mineralstoffe neutralisieren überschüssige Säure, die beim Fettabbau entsteht, und unterstützen den Stoffwechsel beim Fasten. Weitere Tipps gegen den Säureüberschuss gibt es unter www.basica.de. Wenn die Fettverbrennung Marathon läuft Generell sind auch beim Intervallfasten verschiedene Formen möglich: Beim 16:8-Fasten etwa isst man lediglich an acht Stunden des Tages etwas. Bei einer anderen Variante fastet man jede Woche zwei Tage lang. "Wendet man Intervallfasten regelmäßig an, zeigen sich viele Effekte: Der Körper schaltet auf den Fastenstoffwechsel um und verbrennt mehr Kalorien, überschüssige Fettmasse, vor allem im Leber- und Bauchraum, nimmt ab", erläutert Chiappa. Fasten wirke wie ein Marathon auf das Fettverbrennungssystem. Der Experte rät dazu, den Körper vier Wochen lang an das Intervallfasten zu gewöhnen und es dann möglichst beizubehalten: "Die Mahlzeiten, die man zwischen den Esspausen zu sich nimmt, sollten unbedingt ausgewogen sein. Sonst besteht die Gefahr von Nährstoffdefiziten." Zudem sei es wichtig, gut zu kauen und täglich zwei bis drei Liter zu trinken.

23.11.2017

Um die empfindliche Babyhaut zu schützen, sollte man zu besonders babygeeigneten Pflegeprodukten greifen. 508 KB Foto: djd/www.babyservice.de

ZARTE BABYHAUT VON ANFANG AN SCHÜTZEN

Wer Kinder richtig eincremt, kann Allergien vorbeugen

(djd). Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist das für die meisten Eltern ein atemberaubender Anblick - und auch manchmal ein etwas überraschender, denn die Neugeborenen sind oft noch von der sogenannten Käseschmiere bedeckt. Diese körpereigene, gräulich-gelbe Fettcreme schützt die zarte Haut des Kindes im Fruchtwasser. Einige Tage nach der Geburt ist die Käseschmiere komplett in Babys Haut eingezogen - nun sollten Mama und Papa dem kleinen Menschen helfen, eine eigene Schutzbarriere gegen Infektions- und Allergieauslöser aufzubauen. Dabei lohnt es sich, auf besonders babygeeignete Pflegeprodukte zu achten. Denn das Risiko, dass Kinder eine Neurodermitis und später weitere Allergien entwickeln, sinkt um ein Vielfaches, wenn ihre Haut von Anfang an durch eine geeignete Pflege unterstützt wird. Doch welche Cremes und Öle dürfen überhaupt an die empfindliche Kinderhaut? Auf die Inhaltsstoffe achten Für alle Babypflegeprodukte gilt: - Sie sollten dermatologisch getestet sein, das heißt durch einen Hautarzt geprüft. Dieser Hinweis darf auf der Verpackung also nicht fehlen. - Außerdem sollten die Produkte, beispielsweise die der "verniosa"-Reihe von Bübchen, explizit für die Babypflege bestimmt und frei von allergieverdächtigen Duft- oder Zusatzstoffen sein. - Natürliche Pflanzenöle wie Mandel-, Avocado- oder Kokosnussöl eignen sich besonders gut für die Hautpflege, weil sie nicht auf der Hautoberfläche verbleiben, sondern in die Haut einziehen und sie mit essenziellen Fettsäuren versorgen. Diese wiederum stärken die natürliche Barrierefunktion der Haut und Allergieauslöser haben ein schweres Spiel. Auf www.babyservice.de gibt es weitere Informationen darüber, was ein Babypflegeprodukt enthalten oder eben auch nicht enthalten sollte. Eine gute Orientierungshilfe für Eltern bietet zudem das Siegel der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). Produkte mit diesem Zeichen sind sogar bei Neurodermitis-Kindern als Basispflege geeignet. Wie oft eincremen? Der Hautarzt und Allergologe Professor Dr. med. Dietrich Abeck rät dazu, Babys und Kleinkinder nach jedem Bad mit einer Feuchtigkeitscreme am ganzen Körper einzucremen. Da ein zehn- bis fünfzehn minütiges Bad zwei- bis dreimal die Woche empfohlen wird, ist die Anwendung der Feuchtigkeitscreme in dieser Häufigkeit absolut sinnvoll. "Bei trockener Haut oder bei einem erhöhten familiären Allergierisiko ist insbesondere in den ersten zwei Lebensjahren auch das tägliche Eincremen mit einer Feuchtigkeitscreme zu empfehlen." Besonders angenehm ist es für die Kinder, wenn die anschließende Pflegecreme im Rahmen einer liebevollen Babymassage verabreicht wird. Kurse dafür gibt es an vielen Volkshochschulen.

23.11.2017

Gangunsicherheiten aufgrund eines Natriummangels können Aktivität und Lebensqualität einschränken. 2232 KB Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./thx

VERWIRRTHEIT UND STÜRZEN IM ALTER VORBEUGEN

Natriummangel ist eine häufige Gesundheitsstörung bei Senioren

(djd). Natriummangel kann gerade bei älteren Menschen erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Beim 25. Kongress des Verbands für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) in Aachen erklärte Dr. med. Maja Reich, Oberärztin an der Klinik für Geriatrie am Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden, dass diese Mangelerscheinung unter anderem zu Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit, Gangunsicherheiten und Stürzen führen könne. Bei älteren Menschen würden solche Komplikationen aber häufig als Alterserscheinung oder gar als Demenz im Anfangsstadium fehlgedeutet. Vermindertes Trinken, starkes Schwitzen und salzarme Kost Gründe für ein häufiges Auftreten des Natriummangels - der Hyponatriämie - im Alter können ein vermindertes Durstgefühl sein, vermehrtes Schwitzen an heißen Tagen oder bei körperlicher Anstrengung. Auch das Auftreten von Durchfall oder Erbrechen seien Risikofaktoren. Hinzu käme, dass ältere Menschen oft nur noch wenig essen und damit auch weniger Kochsalz zu sich nehmen. Möglicherweise versuchen sie sogar, sich kochsalzarm zu ernähren, in der irrigen Vorstellung, ihrem Körper damit etwas Gutes zu tun, so Reich. Bestehe jedoch bereits ein latenter Natriummangel, könne das System bei solchen Maßnahmen regelrecht entgleisen und gravierende Komplikationen auftreten. Vielfältige Symptome - oft fehlgedeutet "Die sich einstellenden Reaktionen lassen oftmals an neurologische oder auch psychiatrische Störungen denken und werden leider noch zu selten mit einer Hyponatriämie in Verbindung gebracht", mahnt Dr. Reich. Der Natriummangel kann zunächst zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit, zu Gangunsicherheiten, Wortfindungsstörungen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen führen. Auch eine depressive Stimmung, eine Einschränkung der geistigen Beweglichkeit und ausgeprägte Einbußen der geistigen Leistungsfähigkeit könnten auftreten. Sein Essen adäquat zu salzen beugt der Hyponatriämie vor Die Behandlung der Hyponatriämie richtet sich laut Reich nach der Schwere der Störung. Besonders bedeutsam sei es in erster Linie, die Ursachen des Natriummangels möglichst zu beheben. Bei akuten Störungen ist zudem eine Kochsalzinfusion angezeigt. Soweit sollte es aus Sicht der Medizinerin nicht kommen - was nicht bedeutet, dass Kochsalztabletten eingenommen werden sollten. Sie erklärt: "Es reicht im Allgemeinen, sein Essen adäquat zu salzen und nicht auf eine Salzrestriktion zu setzen in der Vorstellung, man könne so seinen Blutdruck besser kontrollieren."

23.11.2017

Viele Migränepatientinnen müssen sich während eines Anfalls ins Bett zurückziehen. 1008 KB Foto: djd/Diasporal

MIGRÄNE - WENN SCHMERZ DAS DENKEN BLOCKIERT

Neben Veranlagung und Stress kann auch ein Magnesiummangel Attacken begünstigen

(djd). Mit einem leichten Druck hinter einem Auge fängt es scheinbar harmlos an. Doch Betroffene ahnen bereits, wohin das führen wird: Migränepatienten überkommt immer wieder ein quälender einseitiger Schmerz, der als dumpf, bohrend oder auch pulsierend wahrgenommen wird. Schätzungsweise 10 Millionen Deutsche - Dreiviertel davon Frauen - kennen die belastenden Attacken, die mit und ohne vorausgehende Seh-, Gefühls- und Sprachstörungen (Auren) auftreten und die Lebensqualität massiv einschränken können. Dies gilt vor allem, wenn sie von Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet werden. An Arbeit ist dann nicht mehr zu denken. Vielen Betroffenen bleibt nur der Rückzug in ein abgedunkeltes Zimmer. Mitunter vergehen drei Tage bis der Anfall gänzlich vorbei ist. Mehr Überblick durch ein Schmerztagebuch Um den Arbeitsalltag einigermaßen überstehen zu können, greifen viele Migränepatienten zu Schmerzmitteln. Neben klassischen NSAR gibt es inzwischen gut wirksame Migränemedikamente, die den Schmerzreiz unterbrechen, auch wenn die eigentliche Attacke im Hintergrund weiterläuft. Für alle Präparate gilt gleichermaßen, dass sie nur an zehn Tagen im Monat eingenommen werden dürfen, weil sie bei Übergebrauch selbst einen Anfall auslösen können. Umso wichtiger sind daher Maßnahmen, die präventiv wirken können. Um sich einen Überblick über die persönliche Anfallhäufigkeit, individuelle Vorboten, Auslöser und Begleitsymptome sowie die Wirksamkeit von Medikamenten und vorbeugenden Maßnahmen zu verschaffen, kann das Führen eines Kopfschmerztagebuchs sinnvoll sein. Unter www.diasporal.de steht ein entsprechender Kopfschmerzkalender zum Download bereit. Magnesium stärkt Nervenbahnen Zu den Faktoren, die eine Migräne begünstigen können, muss neben Veranlagung und Stress auch ein Magnesiummangel gezählt werden. Dem Mineralstoff kommt eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit der Erregbarkeit des Nervensystems zu. Daher kann es ratsam sein, auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium, idealerweise als Magnesiumcitrat - beispielsweise in "Magnesium-Diasporal 300 mg" aus der Apotheke - zu achten. Erst unlängst bestätigte eine Studie die Wirksamkeit des Mineralstoffs. Dabei erhielten Migränepatienten täglich morgens und abends je 300 Milligramm Magnesium in Form von Magnesiumcitrat, wodurch Stärke und Dauer der Beschwerden deutlich vermindert werden konnten. In ihren Leitlinien empfiehlt auch die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hochdosiertes Magnesium, ebenfalls zweimal täglich 300 mg, zur Therapie und Vorbeugung von Migräne.

27.10.2017

ine ballaststoffreiche und fettarme Ernährung kann die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes verzögern oder verhindern. 1459 KB Foto: djd/diabetes-behandeln.de/contrastwerkstatt - Fotolia

ERHÖHTER BLUTZUCKER - DIE STILLE GEFAHR

Diabetes Typ 2 wird oft zu spät erkannt, doch Prävention kann ihn aufhalten

(djd). Der menschliche Körper ist erstaunlich anpassungsfähig und kann Fehlfunktionen oft lange ausgleichen. Das hat Vorteile, kann aber auch von Nachteil sein, wenn etwa eine Krankheit deshalb nicht entdeckt und behandelt wird. Ein typisches Beispiel hierfür ist der Typ-2-Diabetes, bei dem zwischen Ausbruch und Diagnose im Schnitt acht bis zehn Jahre liegen können. Der Körper kann die verschlechterte Insulinwirkung oft lange durch eine erhöhte Produktion kompensieren - und die überhöhten Blutzuckerwerte verursachen zunächst meist kaum Beschwerden. So leben in Deutschland zurzeit schätzungsweise ein bis zwei Millionen Menschen mit einem unerkannten Diabetes. Frühzeitig erkennen und behandeln Umso mehr kommt es beim Diabetes Typ 2 auf Prävention und Früherkennung an. Risikofaktoren sind unter anderem ein höheres Lebensalter, erbliche Veranlagung, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung. Auch das metabolische Syndrom - eine Kombination aus bauchbetontem Übergewicht, Bluthochdruck, Insulinresistenz und zu hohen Blutfettwerten - erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Liegen solche Risiken vor, kann der Ausbruch der Krankheit durch Präventionsmaßnahmen oft verzögert oder verhindert werden. Dazu gehören eine Gewichtsabnahme um fünf bis sieben Prozent innerhalb eines Jahres, wenigstens 150 Minuten Bewegung pro Woche sowie eine ballaststoffreiche und fettarme Kost. Zur Früherkennung sollte man sich außerdem ab 35 Jahren regelmäßig durchchecken lassen. Im Verdachtsfall sollte dabei laut Empfehlung der Deutschen Diabetes-Hilfe nicht nur der Nüchternblutzucker bestimmt werden, sondern auch der HbA1c-Wert. Er zeigt den mittleren Blutzuckerwert der letzten acht bis zwölf Wochen an und dient damit der Langzeitkontrolle. Wird ein Diabetes festgestellt und reichen Lebensstiländerungen zur Behandlung nicht aus, kommen Medikamente zum Einsatz, in der Regel zunächst Metformin. Bei schlechter Verträglichkeit oder unzureichender Wirkung setzen Experten auf andere Mittel, etwa DPP-4-Hemmer wie Sitagliptin. Diese können allein oder zusätzlich verordnet werden, um den Blutzucker wieder in den Griff zu bekommen. Folgeerkrankungen vermeiden Neben dem regelmäßigen Check sollte jeder auch auf mögliche akute Symptome wie starken Durst, häufigen Harndrang, trockene Haut, Abgeschlagenheit, Sehstörungen, Muskelkrämpfe, schlechte Wundheilung und erhöhte Infektanfälligkeit achten - eine Liste gibt es unter www.diabetes-behandeln.de. Denn nur durch rechtzeitiges Eingreifen lassen sich mögliche schwere Folgeerkrankungen des Typ-2-Diabetes vermeiden. Dazu gehören zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schädigungen der Nerven, Augen, Nieren und Füße.

26.10.2017

Ständige Müdigkeit, Leistungsabfall und Appetitlosigkeit können Symptome für Hepatitis C sein. 1063 KB Foto: djd/Gilead Sciences GmbH

KLEINER TEST MIT GROSSEM NUTZEN

Hepatitis C ist heute meist vollständig heilbar - wenn sie erkannt wird

(djd). Noch bis vor wenigen Jahren war eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus oft gleichbedeutend mit einer langen Leidensgeschichte. Denn die verfügbare Behandlung gegen diese virusbedingte Leberentzündung schlug in vielen Fällen nicht an, war langwierig und mit teilweise sehr starken Nebenwirkungen verbunden. Das änderte sich 2014 schlagartig, als neue Medikamente auf den Markt kamen, die das Hepatitis-C-Virus direkt bekämpfen und in der Regel bei 95 Prozent der Betroffenen oder mehr innerhalb weniger Monate eine völlige Heilung bewirken können. Bundesweite Aufklärungskampagne gestartet Unbehandelt kann die Krankheit zu Leberzirrhose, Leberversagen, Leberzellkrebs und schließlich zum Tod führen. Doch trotz des medizinischen Fortschritts leben heutzutage in Deutschland noch immer etwa 250.000 Menschen mit Hepatitis C. Und von diesen wissen Expertenschätzungen zufolge ungefähr 100.000 nichts von ihrer Erkrankung. Dabei ist die Diagnose ganz einfach möglich: Per Bluttest, den jeder Hausarzt veranlassen kann. Dieser kleine Test mit dem großen Nutzen wird dann durchgeführt, wenn ein Verdacht auf Hepatitis C besteht. Oft wird Hepatitis C erst Jahre nach einer Infektion entdeckt, da die Erkrankung anfangs häufig still verläuft und nur milde, unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Druck im rechten Oberbauch hervorruft. Auch glauben einer repräsentativen Umfrage zufolge nur sieben Prozent der Bevölkerung, dass sie schon einmal Kontakt mit dem Virus gehabt haben könnten - oft ein fataler Irrtum. Um das Bewusstsein für die Krankheit zu schärfen und Hepatitis C in Deutschland einzudämmen bzw. langfristig zu eliminieren, wurde deshalb im Mai die bundesweite Aufklärungskampagne "Bist du Chris?" gestartet. Sie soll jeden ermuntern, sein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen, sich zu fragen, ob man möglicherweise einem Risiko ausgesetzt war und sich im Zweifel testen zu lassen. Einige Menschen tragen ein erhöhtes Risiko Doch wer könnte nun "Chris" sein, also zu den Betroffenen gehören? Prinzipiell jeder, doch es gibt Gruppen mit besonderem Risiko. Dazu gehören etwa Menschen, die vor 1992 eine Bluttransfusion erhalten haben, Angehörige von medizinischen Berufen, Drogenkonsumenten, die Spritzen mit anderen teilen, und Personen, bei denen medizinische Eingriffe, Tätowierungen oder Piercings unter nicht sterilen Bedingungen durchgeführt wurden - unter www.bist-du-chris.de findet sich ein übersichtlicher anonymer Risikocheck. Beim geringsten Verdacht sollte man einen Arzt informieren, der dann die Diagnose stellen und die Therapie einleiten kann.

26.10.2017

Praktische Direktgranulate können ohne Wasser eingenommen werden und erleichtern die Magnesiumversorgung unterwegs. 1173 KB Foto: djd/Magnesium-Diasporal/Frank Boxler

WENN STRESS DEN TAKT ANGIBT

"Anti-Stress-Mineral" kann Frauen den Umgang mit Belastung erleichtern

(djd). Familie, Freunde und Karriere unter einen Hut zu bekommen, ist der Anspruch vieler Frauen. Zeitdruck und Stress gehören für sie zum Alltag. Doch zwischen allen Terminen ist an eine ausgewogene, vitalstoffreiche Mahlzeit oft nicht zu denken. Stattdessen essen die Betroffenen unterwegs oder am Schreibtisch nur einen Snack. Häufig trinken sie auch zu wenig. Dabei benötigt der Körper gerade in stressigen Zeiten viel Flüssigkeit und Mineralstoffe, um leistungsfähig zu bleiben. Über eine gesteigerte Schweißproduktion werden sie jedoch vermehrt ausgeschieden. Stoffwechselexperten raten Betroffenen täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder Tee zu trinken und auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wie Magnesium zu achten. Nervöses Zucken deutet auf Magnesiummangel hin Das "Anti-Stress-Mineral" ist an rund 600 Stoffwechselprozessen beteiligt und aufgrund seiner entspannenden Wirkung auf Muskeln und Nerven unverzichtbar. Da es auch die Freisetzung von Stresshormonen reguliert, ist in Stresssituationen der Magnesiumbedarf erhöht. Betroffene können einen Mangel in Form von nächtlichen Wadenkrämpfen schmerzhaft zu spüren bekommen. Auch Verspannungen der Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur sowie Zuckungen des Augenlids, innere Unruhe und Konzentrationsschwäche weisen auf eine Unterversorgung mit dem "Anti-Stress-Mineral" hin. Wie Untersuchungen zeigen, schafft es in der Gruppe der jungen Frauen nicht mal die Hälfte, ihren täglichen Bedarf zu decken. Unter www.diasporal.de ermöglicht ein Magnesium-Test eine Einschätzung der eigenen Versorgungssituation. Magnesium als Betthupferl Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der tägliche Magnesiumbedarf eines Erwachsenen zwischen 300 und 400mg. Doch Nahrungsmittel mit hohem Magnesiumgehalt wie Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse werden selten verzehrt. Kann der Bedarf nicht über die Ernährung abgedeckt werden, ist ein Magnesiumprodukt aus der Apotheke wie etwa Magnesium-Diasporal 300mg zu empfehlen. Zum Auffüllen der körpereigenen Magnesiumspeicher ist die Einnahme des körperfreundlichen Magnesiumcitrats über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen ratsam. Mit der Einnahme am Abend kann nächtlichen Wadenkrämpfen vorgebeugt werden. Dabei werden Muskeln und Nerven zusätzlich entspannt und so auf natürliche Weise das Einschlafen unterstützt.

26.10.2017

Das Schnarchen des Partners sägt buchstäblich an den Nerven: Ohrstöpsel können für effektive Abhilfe sorgen. 929 KB Foto: djd/Alpine/shutterstock

IM WINTER WIRD VERSTÄRKT "GESÄGT"

Professionelle Ohrstöpsel dämpfen Schnarchgeräusche für den entspannten Schlaf

(djd). Einschlafen, durchschlafen, erholt aufwachen - das wollen alle, doch nicht jeder schafft es. Laut einer Studie, erschienen auf Statista, haben 38 Prozent der Deutschen Probleme beim Einschlafen und sogar 45 Prozent beim Durchschlafen. Der Grund für zu wenig Schlaf ist oft bei unangenehmen Umgebungsgeräuschen wie Verkehrslärm oder einer lauten Nachbarschaft zu suchen. In vielen Fällen liegt die Ursache aber buchstäblich nebenan: In einer repräsentativen Befragung gaben 28 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer an, wegen eines schnarchenden Partners nur schlecht schlafen zu können. Was viele nicht wissen: Der Winter ist die Hochsaison für viele Schnarcher. Professionelle Ohrstöpsel reduzieren den Geräuschpegel effektiv Viele Experten berichten davon, dass Schnarchprobleme in der kalten Jahreszeit verstärkt auftreten. Die Gründe sind vielfältig, Erkältungen tragen ebenso dazu bei wie trockene Heizungsluft. Wenn alles nicht hilft und der schnarchende Partner partout keine Ruhe gibt, bedeutet das nicht, auf eine erholsame Nachtruhe verzichten zu müssen. Schon mit vergleichsweise einfachen Hilfsmitteln wie etwa dem "SleepSoft" von Alpine Hearing Protection lässt sich der Geräuschpegel reduzieren. Die Ohrstöpsel dämpfen nervende Umgebungsgeräusche um durchschnittlich 25 Dezibel und sind mindestens 100 Mal wiederverwendbar sowie leicht zu reinigen. Die praktischen Helfer sind online unter www.alpine-gehoerschutz.de sowie in ausgewählten Fachgeschäften und Apotheken erhältlich. Den Wecker am Morgen hört man trotzdem So gesund eine erholsame Nacht ist, den Wecker am Morgen will jeder hören. Hier zeigen sich die Unterschiede beim Hörschutz: Spezielle Filter sorgen dafür, dass der störende Umgebungslärm ausgeblendet wird, dass man aber gleichzeitig Klingel- und Alarmgeräusche weiterhin wahrnehmen kann. Der Filter bewirkt außerdem, dass körpereigene Geräusche wie der Herzschlag nicht reflektiert und verstärkt werden.

26.10.2017

Aufgrund des erhöhten parodontalen Erkrankungsrisikos, sollten Diabetiker verstärkt auf ihre tägliche Mundhygiene achten. 646 KB Foto: djd/Aminomed/bowdenimages

GEFÄHRLICHES DUO: DIABETES UND PARODONTITIS

Zahnärzte setzen auf eine intensivierte Zahnpflege mit speziellen Wirkstoffen

(djd). Immer mehr Menschen sind weltweit von der chronischen Erkrankung Diabetes mellitus und auch von Parodontitis betroffen. Nicht wenige von ihnen müssen sogar mit beiden Krankheiten leben. Laut der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie gilt die Parodontitis als eine nicht zu unterschätzende Diabetesfolgeerkrankung. Umgekehrt kann eine unbehandelte schwere Entzündung des Zahnfleischs nicht nur zu Zahnlockerung und Zahnverlust führen, sondern fatalerweise auch die Blutzuckerwerte erhöhen. Aufgrund des erhöhten parodontalen Erkrankungsrisikos, sollten Diabetiker verstärkt auf ihre tägliche Mundhygiene achten. Bei Symptomen wie Mundgeruch oder Zahnfleischbluten ist eine zeitnahe Untersuchung beim Zahnarzt notwendig. Wenn Putzen allein nicht genügt Neben dem täglichen Zähneputzen gehört die regelmäßige Anwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten zum Pflichtprogramm einer intensiven Zahnpflege. Parodontitispatienten mit Diabetes rät Dr. Frank Marahrens, Zahnarzt aus Leinfelden-Echterdingen, zur Verwendung einer medizinischen Kamillenblütenzahncreme. "Aminomed etwa bietet im Gegensatz zu anderen Zahnpasten einen optimalen Zahnfleischschutz, indem sie die gingivalen Strukturen mit Hilfe natürlicher Wirkstoffe wie Provitamin B5 bzw. Panthenol und Bisabolol aus Extrakten der Kamillenblüte und zusätzlich noch mit ätherischen Ölen effektiv schützt", so der Experte. Der Wirkkomplex und die dadurch erzielte erhöhte Durchblutung führe zu einem Rückgang der Entzündungen im betroffenen Gewebe. Zudem hemme der Zusatz von Xylit die Neubildung von Plaque und wirke antibakteriell. Ergänzende Parodontitistherapie wichtig Zwingend nötig sind weitere zahnärztliche Maßnahmen wie professionelle Zahnreinigung und eine spezielle systematische Parodontitistherapie. Informationen zur medizinischen Mundpflege finden sich auch unter www.aminomed.de. Dr. Marahrens stellte bei seinen Patienten einen deutlichen Rückgang von Zahnfleischbluten fest. Auch Mundgeruch wäre meist kein Thema mehr. Erfreulich sei zudem die Reduzierung der Empfindlichkeit der Zahnhälse, was auf das Doppelfluorid-System mit Amin- und Natriumfluorid zurückzuführen sei. Durch das Ausbilden einer fest haftenden Calciumfluoridschicht am Zahnschmelz wird dieser gestärkt und sensiblen Zahnhälsen entgegengewirkt. Die Zähne sind weniger säureanfällig und besser gegen einen erneuten Mineralverlust geschützt. Dieser Wirkkomplex konnte von der Universität Zürich belegt und in der wissenschaftlichen Forschung genutzt werden.

26.10.2017

Vegetarisch, vegan, low-carb: Gesunde Ernährung liegt im Trend. 1599 KB Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/Laxoberal

MAG ES DER DARM VEGAN?

Wie Verdauungsprobleme und Ernährung zusammenhängen

(djd). Verstopfung - viele Menschen leiden darunter, nur wenige sprechen offen darüber. Dabei ist wiederkehrende Obstipation, wie sie medizinisch heißt, keine Lappalie, sondern geht neben einer verminderten Stuhlfrequenz und harten Stuhlkonsistenz mit Schmerzen beim Stuhlgang, Appetitlosigkeit und einem aufgeblähten Bauch einher. Wie eine aktuelle repräsentative Umfrage unter mehr als tausend Frauen ergab, ist jede Dritte ab und zu davon betroffen. Ballaststoffe garantieren keinen fitten Darm Da Verstopfung die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann, ist der Wunsch nach Abhilfe groß. In diesem Zusammenhang kommt meist das Thema Ernährung auf - heißt es doch, dass eine große Menge an Ballaststoffen auf dem täglichen Speiseplan den Darm in Schwung bringen kann. Folgt man dieser verbreiteten Annahme, müssten insbesondere Vegetarier und Veganer, die sich tendenziell sehr ballaststoffreich ernähren, von Verstopfung verschont bleiben. Ist das so? Hier zeigt die Umfrage: Ein träger Darm kommt in allen der abgefragten Ernährungsformen - so auch unter Veganern - vor. Der Grund: Meist ist die Darmträgheit auf eine sogenannte idiopathische Verstopfung zurückzuführen, was bedeutet, dass ihr keine Ursache zugeordnet werden kann. Zwar erhöht eine ballaststoffreiche Ernährung sowohl das Stuhlvolumen als auch die Häufigkeit des Stuhlgangs bei gesunden Menschen, das hilft jedoch Patienten mit chronischer Verstopfung oft nicht weiter. Im Fall der Fälle ist somit eine effektive Behandlung gefragt. Die Mittel der ersten Wahl bei akuter und chronischer Verstopfung sind laut aktueller Behandlungsleitlinie die Wirkstoffe Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogol - beispielsweise enthalten in Dulcolax oder Laxoberal. Hochwertige Studien belegen den positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen - die sich durch die Einnahme deutlich besser fühlen.

26.10.2017

"Mir wird alles zu viel." Wenn Frauen unter Stimmungsschwankungen leiden, kann das mit dem prämenstruellen Syndrom zusammenhängen. Foto: djd/www.bonasanit-plus.de/Getty

THERAPIE STATT MYTHENBILDUNG

PMS: Wenn Frauen vor ihrer Regelblutung aus dem Gleichgewicht geraten

(djd). Es gibt diese Tage, da scheint einfach alles zu viel zu sein: Die Kinder nerven, die Kollegen stressen mit ständig neuen Aufgaben und zudem plagen noch Kopf- und Bauchschmerzen. Da möchte Frau manchmal am liebsten losschreien oder sich einfach die Decke über den Kopf ziehen. Das gilt besonders, wenn man dann auch noch Sprüche zu hören bekommen von der Art: "Du bist aber zickig heute, du bekommst wohl Deine Tage." Was aber steckt wirklich hinter dem Mythos "prämenstruelles Syndrom (PMS)"? Tatsächlich sind Frauen keine unberechenbaren emotionalen Pulverfässer, aber dennoch können die Hormone ihre Stimmungen und das Wohlbefinden beeinflussen. Das PMS kann viele Symptome haben Fast 95 Prozent der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens unter dem PMS. Unter diesem Begriff fassen Mediziner körperliche und seelische Beschwerden zusammen, die drei bis zehn Tage vor Einsetzen der Monatsblutung auftreten und mit Beginn der Menstruation wieder aufhören. Dazu gehören Appetitlosigkeit oder Heißhunger, Antriebslosigkeit oder Hyperaktivität, Aggressivität oder Traurigkeit, Brustspannen, Bauchkrämpfe oder Kopfschmerzen. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge machen Dysbalancen im Hormon- und Stoffwechselhaushalt sowie eine Unterversorgung mit Nährstoffen den Frauen das Leben schwer. Damit müssen sich die Betroffenen jedoch nicht abfinden. Stattdessen ist eine Therapie gefragt, die mit einer genau abgestimmten Kombination hormonfreier Nährstoffe auf die vielfältigen Symptome von PMS abzielt, wie etwa "Bonasanit plus". Das diätische Lebensmittel vereint sieben Behandlungsansätze und enthält unter anderem das Zyklusvitamin B6, das Brustschmerzen und Ödeme sowie depressive und aggressive Verstimmungen positiv beeinflussen kann. Weitere Wirkstoffe wie Coenzym Q 10, Passionsblume, Magnesium und Schisandra haben sich etwa bei Schlafstörungen sowie zur Erhöhung der Belastbarkeit von Muskeln, Herz und Nerven bewährt. Unter www.bonasanit-plus.de gibt es weitere Informationen. Sich selbst etwas Gutes tun Zusätzlich sollten Frauen sich in den Tagen vor den Tagen selbst etwas Gutes tun. Manchen hilft etwa Yoga zur Entspannung, andere treiben eine Extrarunde Sport oder legen sich mit einer Wärmflasche auf dem Bauch und einem Buch aufs Sofa.

26.09.2017

Für die Grippeschutzimpfung sollte man sich an seinen Hausarzt wenden. Er kennt sich auch mit den verschiedenen Impfstoffen aus. 727 KB Foto: djd/Sanofi/thx

GRIPPE - GROSSE IMPFLÜCKE BEI SENIOREN

In der Risikogruppe der Älteren ist nur rund jeder Dritte geschützt

(djd). Das kranke Enkelkind hüten, mit dem vollen Bus in die Stadt fahren, die Freundin im Seniorenheim besuchen - bei vielen Gelegenheiten können Senioren mit Krankheitserregern in Kontakt kommen. Gerade die echte Grippe (Influenza) ist dabei für Menschen über 60 Jahre besonders gefährlich. Denn mit dem Alter lässt die Abwehrkraft des Immunsystems nach, dazu kommen oft chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Herz-Kreislaufbeschwerden, die den Körper weiter schwächen. Als Folge erkranken Senioren leichter an Grippe, und es kommt bei ihnen auch häufiger zu schweren Verläufen, Komplikationen wie einer Lungenentzündung und sogar Todesfällen. Neue Grippeimpfstoffe mit Vierfach-Grippeimpfschutz Wie auch das bundeseigene Robert Koch-Institut betont, ist eine Grippeimpfung die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor der Grippe. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt sie etwa für Schwangere, chronisch Kranke, medizinisches Personal und die große Gruppe der über 60-Jährigen. Leider sind entgegen aller Empfehlungen die Impfquoten bei den Senioren in den vergangenen Jahren sogar gesunken - von 48 Prozent in der Saison 2008/2009 auf nur 35 Prozent in der Saison 2015/2016. Die Weltgesundheitsorganisation rät dagegen zu einer Impfrate von 75 Prozent. Hier gibt es also noch eine große Lücke zu füllen. Warum die Deutschen so impfunwillig sind, ist nicht ganz klar. Experten vermuten, dass viele die Grippe nicht ernst genug nehmen. Auch werde oft bemängelt, dass die Grippeimpfung keinen vollständigen Schutz biete. Hier hat sich aber einiges getan: Neue Vierfach-Grippeimpfstoffe enthalten alle vier wichtigen Virenstämme und nicht wie die am häufigsten eingesetzten Grippeimpfstoffe nur jeweils drei. So können sie einen noch breiteren Impfschutz bieten. Wer zur Grippeimpfung geht, sollte sich bei seinem Hausarzt nach der für ihn besten Grippeimpfung erkundigen. Mehr Nachholbedarf in Süddeutschland Besonderen Nachholbedarf bei der Grippeimpfung haben die süddeutschen Senioren: In Bayern und Baden-Württemberg holt sich nur etwa jeder Fünfte den schützenden Pieks. Fast schon vorbildlich dagegen die neuen Bundesländer: Dort liegen die Impfquoten immerhin bei gut 50 Prozent. Im Westen und Nordwesten ließ sich zuletzt etwa jeder Dritte vor der Grippe impfen.

25.09.2017

Brillen können Fehlsichtigkeit bei Kindern oft gut ausgleichen. Beim Katarakt kann aber auch eine OP nötig werden. 514 KB Foto: djd/CTX/thx

NORMALE SEHSCHWÄCHE ODER DOCH MEHR?

Augenprobleme im Grundschulalter können auf Stoffwechselerkrankung hinweisen

(djd). Wenn Kinder in der Grundschule Schwierigkeiten mit dem Lernen haben, stecken nicht selten Sehprobleme dahinter. Denn sind die Schrift an der Tafel oder Rechen- und Buchstabentabellen nicht richtig zu erkennen, gibt es schnell Probleme. Eltern sollten deshalb auf Sehschwächen wie Kurzsichtigkeit achten und die Augen ihrer Kinder regelmäßig vom Arzt checken lassen. Mit modisch coolen Brillen können die Kleinen dann in der Klasse wieder auftrumpfen. Manchmal ist aber nicht einfache Fehlsichtigkeit die Ursache einer Sehschwäche, sondern eine schwerere Augenerkrankung. So tritt in seltenen Fällen ein Grauer Star (Katarakt) schon im Kindesalter auf. Dies kann ein Hinweis auf ernsthafte Grunderkrankungen sein. Auf Schielen und Verfärbungen achten Zu einer frühen Linsentrübung kommt es etwa bei der angeborenen Stoffwechselstörung Cerebrotendinöse Xanthomatose (CTX). Dabei gerät durch einen Gendefekt der Fettstoffwechsel aus dem Gleichgewicht, Lipide wie Cholesterin lagern sich in den Organen ab und können dort schwere Schäden anrichten. Erste Anzeichen sind Neugeborenen-Gelbsucht und hartnäckige Durchfälle, bei Schulkindern kommt dann in vielen Fällen der Graue Star dazu. Doch dieser ist bei den kleinen Patienten nicht immer leicht zu erkennen. Hinweise können etwa beginnendes Schielen oder unterschiedliche Reflexe des rechten und linken Auges sein, die sich besonders auf Fotos zeigen. Auch wenn die Pupille weißlich statt normal schwarz erscheint, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Ein einfacher Labortest entlarvt CTX Stellt dieser einen meist beidseitigen Katarakt fest und treten zusätzlich Symptome wie häufiger Durchfall auf, sollte CTX in Erwägung gezogen werden. Ein einfacher Labortest kann dann Gewissheit bringen. Die frühe Diagnose ist so entscheidend, weil sich der weitere Krankheitsverlauf durch die frühzeitige Verabreichung der richtigen Medikamente weitgehend aufhalten lässt. Unbehandelt kann es dagegen zu schweren Folgeerscheinungen wie vorzeitiger Osteoporose oder Demenz kommen, und die Lebenserwartung Betroffener verkürzt sich auf nur 50 bis 60 Jahre.

25.09.2017

Naturfreunde sollten auch im Herbst daran denken, Zeckenstichen vorzubeugen. 1677 KB Foto: djd/www.zecken.de

NATURGENUSS AUCH IM HERBST

Outdoorfreunde sollten stets an Zeckenvorsorge denken

(djd). Der Herbst mit seinem bunten Laub und meist angenehmen Temperaturen lockt viele Naturfreunde für Spaziergänge, Wandertouren oder Angelausflüge nach draußen. Und vor allem Pilzfans sind jetzt auf der Jagd. Pilze sprießen früher als gedacht Je nach Witterung gelten Spätsommer und Herbstanfang als Hauptsaison fürs Pilzesammeln. Doch echte Liebhaber wissen, dass Pilze schon früher sprießen. Verschiedene Pilzarten wachsen zu unterschiedlichen Zeiten. Ab April sprießen Morcheln, Steinpilze folgen im Mai. Im frühen Sommer ist Pfifferlingszeit, später locken Champignons. Doch dort, wo Pilze stehen, lauern immer auch Zecken. Daher sollten Pilzsammler bei der Wahl der Pilze und beim Durchstreifen der Natur vorsichtig sein. Zecken auch im Herbst aktiv Denn Zecken sind auch im Herbst noch aktiv, solange es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen sieben Grad Celsius warm oder wärmer ist. In Deutschland reicht die Zeckensaison in der Regel von Februar bis Oktober. Je nach Temperatur kann sich die Saison aber verschieben. An sich sind die kleinen Tiere harmlos, doch Zecken können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Viele Informationen zum Thema Zecken gibt es beispielsweise unter www.zecken.de. Zecken können FSME-Viren übertragen Dazu gehört auch das Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Virus. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Nach grippeähnlichen Symptomen kann es bei den Betroffenen zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. FSME ist nicht ursächlich behandelbar. Nur die Symptome können mit Medikamenten gelindert werden. Daher ist es wichtig, Zeckenstichen vorzubeugen. Zeckenstichen vorbeugen - so geht’s Mit geeigneter Kleidung und insektenabweisenden Sprays können Zecken auf Abstand gehalten werden. Ebenso ist es empfehlenswert, den Körper nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken abzusuchen. Zusätzlich kann eine Impfung vorbeugen, nach einem Zeckenstich an FSME zu erkranken.

25.09.2017

Wem das nächste Therapiezentrum zu weit entfernt scheint oder wer aus anderen Gründen nicht an einer Gruppentherapie teilnehmen möchte, für den gibt es alternativ Hilfe aus dem Internet. 183 KB Foto: djd/Optifast

EIN JAHRESPLAN GEGEN ADIPOSITAS

Im Therapiezentrum eine nachhaltig gesunde Lebensweise erlernen

(djd). Starkes Übergewicht ist für viele Betroffene buchstäblich eine große Last. Gesundheitliche Probleme, eine geringe gesellschaftliche Akzeptanz und berufliche Nachteile gehören zum Alltag, der Leidensdruck ist oft enorm. Adipositas lautet der Fachbegriff, wenn Übergewicht als Erkrankung angesehen werden kann. Das Ziel der Gruppentherapie ist eine Verhaltensumstellung Diäten sind bei den Betroffenen oft nicht erfolgreich, sie können die Situation auf Dauer sogar verschlimmern. Die langfristig erfolgversprechende und sichere Alternative sind medizinisch geführte, ambulante Therapieprogramme wie etwa das sogenannte Optifast 52-Programm. Dabei werden die Ursachen für das Übergewicht ermittelt und dauerhafte Lösungen erarbeitet. Die Therapie wird nach neuesten Erkenntnissen der Adipositas-Forschung stetig weiterentwickelt, der therapeutische Erfolg ist wissenschaftlich belegt. Das 52-wöchige Programm beginnt mit einer einwöchigen Vorbereitungsphase, darauf folgt die zwölfwöchige Fastenphase. Fortgesetzt beziehungsweise beendet wird die Therapie mit der achtwöchigen Umstellungs- und schließlich mit der 31 Wochen dauernden Stabilisierungsphase. Ziel ist eine Verhaltensumstellung in Richtung einer nachhaltig gesunden Lebensweise. Ein interdisziplinäres, professionelles Team aus Ärzten, Ernährungsspezialisten, Verhaltens- und Bewegungstherapeuten betreut in rund 35 deutschen Therapiezentren die Teilnehmer in wöchentlich stattfindenden Gruppensitzungen unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituationen. Alle Informationen zum Programm und die Adressen der Therapiezentren gibt es unter www.optifast.de. Alternativ eine telemedizinische Hilfe nutzen Wem das nächste Therapiezentrum zu weit entfernt ist oder wer aus anderen Gründen nicht an einer Gruppentherapie teilnehmen möchte, für den gibt es alternativ telemedizinische Hilfe, unterstützt mit modernen digitalen Geräten. Dabei wird das Handwerkszeug für einen gesunden Lebensstil über einen persönlichen Coach vermittelt. Bei den Programmangeboten wird zusätzlich zur Körperwaage, dem Schrittzähler und bei Bedarf auch einem Blutzucker- oder Blutdruckmessgerät, ein Coach für zwei, sechs oder zwölf Monate zur Verfügung gestellt. Auch der Hausarzt kann in das Programm integriert werden. Die optimale Dauer des Programms wird in einer Aufnahmebefragung ermittelt. Ziel ist es, sich selbst zu motivieren, die Gesundheit in die Hand zu nehmen, Gewicht zu reduzieren, die Zeit für Bewegung zu erhöhen und das Risiko für durch Übergewicht verursachte Erkrankungen zu minimieren.

25.09.2017

Wenn es im Kopf pocht, zieht oder sticht, können oft schon einfache Maßnahmen Besserung bringen. 299 KB Foto: djd/Sanofi

ZEHN TIPPS GEGEN KOPFWEH

Schmerzkiller von Bewegung bis Baden, von Wasser bis Teebaumöl

(djd). Ob häufig oder nur gelegentlich, ziehend, pochend oder stechend - Kopfschmerzen erwischen jeden einmal. Häufig handelt es sich um sogenannte Spannungskopfschmerzen, die von Muskelverspannungen kommen und harmlos, aber lästig sind. Hier sind zehn Tipps für einen freien Kopf: 1. Bei akuten Schmerzen hilft Bewegung an der frischen Luft. Ein Spaziergang erfrischt und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Zudem hilft Bewegung, Verspannungen im Nacken-Rücken-Bereich vorzubeugen, die oft Auslöser für Spannungskopfschmerzen sind. 2. Ein warmes Vollbad lockert ebenfalls die Muskulatur. Ideal ist eine Wassertemperatur von 38 Grad. Badezusätze wie Rosmarin sorgen für eine noch bessere Durchblutung. 3. Wasser kann auch auf andere Weise helfen, etwa als kalter Waschlappen auf der Stirn oder schlicht als Getränk. Denn Kopfschmerzen können auch die Folge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme sein. 4. Nicht selten lässt ein zu niedriger Blutzuckerspiegel den Kopf brummen. Dann sollte man etwas essen, am besten Vollkornprodukte, da sie den Blutzucker lange stabil halten. 5. Kaffee steigert die Durchblutung des Gehirns und kann so Schmerzen lindern. Als besonders wirksam gelten starke Sorten wie Espresso oder Mokka. Tipp: einen Spritzer Zitrone zugeben. 6. Rezeptfreie Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen wie "Ibuflam akut" können bei leichten bis mäßigen Schmerzen schnell Abhilfe bringen - gerade, wenn man im Alltag leistungsfähig sein muss. Unter www.ibuflam.de gibt es mehr Informationen dazu. 7. Vielen Betroffenen hilft es, Pfefferminz- oder Teebaumöl auf die Stirn zu tupfen. So kann Studien zufolge etwa Pfefferminzöl unter anderem die Wirkung der Schmerzbotenstoffe Serotonin und Substanz P hemmen, die bei der Kopfschmerzentstehung mitwirken. 8. Eine sanfte Druckmassage kann erleichtern: Finger auf die Schmerzpunkte an Schläfen oder Stirn legen, den Druck für mindestens 30 Sekunden aufrechterhalten. Auch der Druckpunkt zwischen den Augen kann massiert werden. 9. Wenn Stress die Kopfschmerzen verursacht, können Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ein Gegenmittel sein. 10. Treten begleitend Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost, Fieber, Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel auf oder halten die Schmerzattacken über mehrere Tage an, sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

25.09.2017

Nicht nur das Gesicht, auch Ellenbogen, Schienbeine, Hände und Füße zeigen im Winterhalbjahr häufig trockene Stellen. Foto: djd/Elasten-Forschung/B.BOISSONNET/BSIP-Fotolia

SCHLUSS MIT TROCKENER HAUT

Gerade in der kalten Jahreszeit kommt es oft zu Juckreiz und Spannungsgefühl

(djd). Der Teint wirkt fahl und müde, im Gesicht zeigen sich schuppige Stellen, Rötungen und feine Fältchen. Auch an den Schienbeinen, Ellbogen, Händen und Füßen spannt und juckt die Körperhülle schnell - trockene Haut ist weit verbreitet. Sie kann sowohl auf innere als auch auf äußere Einflüsse zurückgeführt werden. So strapazieren Hitze, Kälte, Wind und Wasser die Haut von außen. Von innen wirken sich einseitige Ernährung, Kollagenmangel, Flüssigkeitsmangel, Hormonveränderungen und sogar die Psyche oft ungünstig auf den Hautzustand aus. Die Hautfeuchtigkeit nachhaltig erhöhen Auch Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Kontaktekzeme sind ein Stressfaktor. Wenn dann in der kalten Jahreszeit trockene Heizungsluft und frostige Außentemperaturen der Haut zusätzlich Feuchtigkeit entziehen, verstärkt sich das Problem noch. Umso wichtiger ist es, mit der richtigen Pflege entgegenzuwirken, um Risse, Entzündungen und Irritationen zu vermeiden. Dabei gilt es als erstes, die Hautfeuchtigkeit zu erhöhen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Strukturprotein Kollagen. Hautärztin Dr. Gabriele Feller-Heppt aus Baden-Baden erklärt: "Kollagen ist eines der häufigsten Proteine des menschlichen Körpers. Es sorgt dafür, dass die Haut Feuchtigkeit aufnehmen und speichern kann." Bereits ab dem 25. Lebensjahr sowie durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung lässt die körpereigene Kollagen-Produktion nach, wodurch die Haut dünner, trockener und schlaffer wird. Nach jahrelanger Forschung ist es nun gelungen, bioaktive Kollagen-Peptide zu entwickeln, die an der Ursache ansetzen. "Dermatologen eines Instituts aus Münster bestätigten in einer Studie mit den Elasten Trinkampullen, dass sich nach einer vierwöchigen Einnahme die Hautfeuchtigkeit deutlich erhöht", so die Expertin. Noch besser sind die Effekte, wenn das Präparat, das rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist, über drei Monate eingenommen wird. Nach diesem Zeitraum werden Falten sichtbar reduziert, die Haut wird am ganzen Körper straffer und ebenmäßiger. Das Beste: Die Effekte sind nachhaltig. Unter www.elasten.de gibt es weitere Informationen. Flüssigkeitszufuhr im Blick behalten Zusätzlich ist es ratsam, auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr zu achten, um die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Neben Wasser schmecken heiße Kräutertees in der kalten Jahreszeit besonders gut. Zudem ist auch eine sorgfältige Pflege von außen wichtig: Cremes und Lotionen sollten sowohl Feuchthaltefaktoren wie Urea oder Hyaluronsäure enthalten, als auch wertvolle Fette, beispielsweise in Form wertvoller Pflanzenöle wie Jojoba- oder Mandelöl.

25.09.2017

Der Herbst ist mit seinem bunten Laub und dem meist noch milden Wetter eine besonders schöne Zeit zum Wandern. 993 KB Foto: djd/Antistax/Sanofi

WANDERN FÜR DIE VENEN

WANDERN FÜR DIE VENEN

(djd). Schwere, schmerzende und geschwollene Beine sind für viele Menschen ein typisches Sommerleiden. Doch auch wenn sich das Problem im Herbst zunächst erledigt zu haben scheint, die zugrunde liegende Venenschwäche bleibt bestehen. Und in der Sofa- und Fußbodenheizungssaison wird sie nicht besser, was sich dann im nächsten Sommer zeigt. Unbehandelt schreitet die Erkrankung sogar weiter voran. Um dem entgegenzuwirken, sollte man jetzt im Herbst aktiv werden und etwas für seine Venen tun. Die Muskelpumpe in Schwung bringen Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden lässt sich dabei beim Wandern oder auf ausgedehnten Spaziergängen. Die Natur genießen, neue Ziele erkunden, gemeinsam mit anderen aktiv sein - das macht viel Spaß, und ganz nebenbei werden die Gefäße trainiert. Denn bei jedem Schritt, den wir machen, werden die Venen durch die Muskulatur in den Beinen ausgepresst. Das Blut fließt in Richtung Herz, wodurch die Gefäße entlastet werden. Das wirkt stockendem Blutfluss entgegen, der Entzündungen in den Gefäßen und damit Schmerzen und Schwellungen in den Beinen fördert. Jeder Spaziergang bedeutet somit eine Wohltat für die Venen. Schöne Routen in der eigenen Umgebung kann man beispielsweise im Internet finden oder beim örtlichen Wanderverein erfragen. Besser als befestigte Wege sind freies Gelände und Wanderwege, wo durch den abwechslungsreichen Untergrund die Muskelpumpe richtig in Schwung kommt. Wandern und Bewegung tun den Beinen zwar gut, das zugrunde liegende Problem, die schwachen Venen, können sie jedoch nicht beseitigen. Deshalb empfehlen Experten eine zusätzliche Behandlung beispielsweise mit einem rezeptfreien Extrakt aus Rotem Weinlaub wie etwa in "Antistax extra"-Venentabletten. Wie klinische Studien zeigen konnten, verbessert es die Funktion der Blut- und Gefäßzellen und wirkt Entzündungen entgegen. Das Ergebnis: weniger Beinschwellung, Beinschmerzen, Schwere- und Spannungsgefühl. Unter www.antistax.de gibt es hierzu weitere Informationen. Außerdem verrät ein Venen-Quick-Check, ob man selbst gefährdet ist. Kompression entlastet die Venen Eine weitere Ebene, auf der man das Problem Venenschwäche angehen kann, ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen, das sich gut mit der Einnahme eines pflanzlichen Venenmedikaments kombinieren lässt. Sie unterstützen durch stetigen Druck den Blutrückfluss zum Herzen und sind heute in zahlreichen Varianten sowie modischen Farben verfügbar. Eine Variante passt sicher auch zum Wanderoutfit.

25.08.2017

Wenn in der Bahn, im Büro oder unterwegs alles niest und schnieft, sollte man sich gut vor Ansteckung wappnen. Foto: djd/Functional Cosmetics Company AG/Panthermedia

SCHNUPFEN UND CO. NATÜRLICH VORBEUGEN

Die besten Tipps zur Abwehrstärkung und Schleimhautpflege

(djd). Wenn rundherum alles niest und schnieft, ist es wichtig, sich selbst zu schützen, um die Erkältungssaison möglichst ohne schwere Infekte zu überstehen. Viele einfache und natürliche Methoden sind dabei oft sehr effektiv. - Abhärten: Wechselduschen, Saunagänge und abwechselnde Fußbäder regen die Durchblutung an und stärken die Abwehrkräfte. Auch wer täglich - bei Wind und Wetter - eine Runde an die frische Luft geht, wappnet sich wirkungsvoll gegen den Ansturm der Erkältungsviren. - Wärme tanken: Heißes Wasser mit einer ausgepressten Zitrone, eine frisch gekochte Hühnersuppe, Tee aus Holunderblüten, Ingwer oder Lindenblüten sowie Grüntee liefern Vitamine, Antioxidantien und entzündungshemmende Inhaltsstoffe, die die Immunpower ankurbeln. Außerdem wärmen sie wunderbar durch, bringen die Nase zum Laufen und fördern somit den Abtransport von Krankheitserregern. - Schleimhäute feuchthalten: Trockene Heizungsluft und Kälte trocknen die Nasen- und Rachenschleimhäute aus. Dann können sie ihre Reinigungs-und Schutzfunktion nicht mehr richtig erfüllen und Krankheitserreger haben ein leichtes Spiel. Um die Schleimhäute feucht zu halten, kann ein natürliches Nasenspray wie Otosan Nasenspray hilfreich sein. Die mit Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen bereicherte hypertonische Lösung von Meereswasser aus der Bretagne pflegt nicht nur die Schleimhäute, sondern hygienisiert die Nasenhöhlen und kann Schwellungen, Entzündungen und die Häufigkeit von Infektionen reduzieren. Unter www.otosan.de gibt es weitere Informationen. - Abstand halten: Wer sich nicht anstecken will, sollte die Viren fernhalten. Das bedeutet, bei Erkältungswellen größere Menschenansammlungen zu meiden, in Bus, Bahn und Büro möglichst wenig zu berühren und nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Empfohlen wird zudem, nicht in die Hand sondern in die Ellenbeuge zu niesen oder zu husten und die Hände mehrmals täglich 30 Sekunden mit Seife zu waschen. - Ausreichend schlafen: Während der Mensch schlummert, finden im Körper wichtige Regenerationsprozesse statt - unter anderem wird das Immunsystem gestärkt und immer wieder neu instand gesetzt. Mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht bei einer Raumtemperatur von 17 - 19 Grad sind optimal.

24.08.2017

In Deutschland zeigen Schätzungen zufolge 90 Prozent der Erwachsenen Venenveränderungen, etwa 17 Prozent dürften unter einer chronischen Venenschwäche leiden. Foto: djd/Antistax/Sanofi

SCHWERE BEINE RECHTZEITIG BEHANDELN

Venenleiden: Entscheidend für den Therapieerfolg ist die richtige Strategie

(djd). Millionen Betroffene, deren Lebensqualität beeinträchtigt ist, dazu enorme Krankheitskosten: Venenprobleme sind eine Volkskrankheit. In Deutschland zeigen Schätzungen zufolge 90 Prozent der Erwachsenen Venenveränderungen, etwa 17 Prozent dürften unter einer chronischen Venenschwäche mit Beschwerden wie Spannungs- und Schweregefühl, Juckreiz, Muskelkrämpfen und Schmerzen in den Beinen leiden. Venenschwäche - ein weltweites Problem "Eine Auswertung internationaler Studien zur Epidemiologie der chronischen Venenerkrankungen kommt zu dem Ergebnis, dass Krampfadern und chronische Venenschwäche weltweit zu den häufigsten Erkrankungen zählen", sagt Prof. Eberhard Rabe, Leiter des Funktionsbereichs Dermatologische Angiologie - Phlebologie am Uniklinikum Bonn. Überall lassen sich dieselben Risikofaktoren festmachen: höheres Alter, familiäre Vorbelastung, Übergewicht und bei Frauen die Anzahl der Schwangerschaften. Behandlung beispielsweise mit Rotem Weinlaub-Extrakt "Sobald die Venenveränderungen Beschwerden verursachen, ist eine Behandlung sinnvoll", so Prof. Rabe. Denn schwere, geschwollene und schmerzende Beine sind ein Anzeichen dafür, dass im Inneren der Venen Entzündungsprozesse in Gang gesetzt wurden. Venenmedikamente sind eine anerkannte Behandlungsmöglichkeit, die eigenständig und in Kombination mit anderen Therapien eingesetzt werden kann. Gemäß einer Behandlungsleitlinie von Gefäßspezialisten sollten nur Präparate mit studienbelegter Wirksamkeit verwendet werden, etwa mit Rotem Weinlaub-Extrakt, das beispielsweise in Antistax extra-Venentabletten enthalten ist, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Wichtig ist dabei eine längerfristige und regelmäßige Einnahme: Nur so kann sich die volle Wirkung entfalten und der Entzündungsprozess in den Venen gelindert werden. Da es sich um ein chronisches Krankheitsbild handelt, ist eine kontinuierliche Behandlung unausweichlich, weil die Beschwerden ansonsten zurückkehren und die Erkrankung weiter fortschreiten kann. Mit Rotem Weinlaub-Extrakt, der einen hohen Gehalt gefäßschützender Stoffe aufweist, lassen sich Schwere- und Spannungsgefühl, sowie Beinschmerzen effektiv lindern. Dies resultiert aus einer verbesserten Durchblutung und einer deutlichen Abnahme der Beinschwellung. Auf Bewegung und Ernährung achten Wer seinen Venen generell etwas Gutes tun will, sollte auf ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung achten. Tipps für den Alltag gibt es beispielsweise im 12-Wochen-Programm für gesunde, leichte Beine unter www.antistax.de.

24.08.2017

Hautprobleme können durch Zinkmangel verursacht oder verstärkt werden. Dann kann es hilfreich sein, ausreichend hoch dosiertes Zink einzunehmen. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

WENN ZINKMANGEL FÜR PICKEL SORGT

Wie Spurenelemente und gute Ernährung bei Hautproblemen helfen können

(djd). Wahre Schönheit kann tatsächlich von innen kommen - das zeigen Studien bei Personen mit Hautproblemen. So beobachteten Wissenschaftler beispielsweise bei Menschen mit der entzündlichen Hauterkrankung Neurodermitis deutlich niedrigere Zink-Konzentrationen in den roten Blutkörperchen und in den Haaren als bei Personen mit gesunder Haut. Koreanische Forscher behandelten Neurodermitis-Patienten über acht Wochen mit Zink und stellten fest, dass sich das Hautbild deutlich besserte. Auch bei Akne scheint Zink hilfreich zu sein: Französische Wissenschaftler um Brigitte Dreno aus Nantes stellten fest, dass bei Betroffenen durch die Einnahme einer höheren Dosis des Spurenelements entzündliche Pusteln und Pickel zurückgingen. Die Hauterneuerung fördern Beim Ausgleich eines Zinkmangels sollte man also entsprechend auf eine ausreichend hohe Dosis des Spurenelements achten, wie sie etwa mit 25 Milligramm Zink pro Tablette in Zinkorot 25 enthalten ist. Hier ist Zink zudem an die körpereigene Substanz Orotsäure gebunden. In dieser organischen Verbindung kann das Spurenelement gut vom Körper aufgenommen werden. Zink spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und damit auch bei der stetigen Hauterneuerung sowie der Wundheilung. Den Blutzuckerspiegel niedrig halten Wenn Eincremen und eine sanfte, gründliche Pflege nichts gegen die Hautprobleme bewirken, sollte man zudem seine Ernährung überprüfen. Wer nämlich viel Süßes nascht und am liebsten Produkte aus Weißmehl wie Brötchen isst, sorgt auf diese Weise dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt. Dadurch können entzündliche Hautprobleme verstärkt werden. Deshalb gehören Gemüse, Nüsse und Vollkornprodukte auf den Speiseplan, weil sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen und wichtige Vitalstoffe für eine gesunde Haut enthalten. Zink ist tendenziell eher in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten. Fünf Tipps für die richtige Ernährung bei Hautproblemen finden sich unter www.rgz24.de/hautprobleme.

24.08.2017

Ist die Haut gesund, fühlt man sich meist auch in ihr wohl. Foto: djd/Fenistil/Shutterstock/sirtravelalot

IRRITIERTE HAUT BEHANDELN

So lässt sich der Juckreiz stillen und die Haut beruhigen

(djd). Ist die Haut gesund, fühlt man sich meist auch in ihr wohl. Gerät der sensible Schutzwall jedoch aus dem Gleichgewicht, kann es zu unangenehmem Reaktionen wie Juckreiz, Rötungen und Schwellungen kommen. Auslöser für entzündliche Hautirritationen finden sich das ganze Jahr über. Intensive UV-Strahlung bei Outdoor-Aktivitäten kann für schmerzhaften Sonnenbrand sorgen oder eine Sonnenallergie nach sich ziehen. In lauen Nächten attackieren blutsaugende Insekten freie Hautpartien und erzeugen durch ihre Stiche juckende Pusteln. Und in der kalten Jahreszeit begünstigen starke Temperaturdifferenzen zwischen Kälte draußen und trockener Wärme durch Heizungsluft drinnen die Entstehung von Winterekzemen oder können Neurodermitisschübe auslösen. Die Haut kann zudem zu Kontaktallergien neigen - in Deutschland sind 15,5 Prozent der Erwachsenen von einer Nickelallergie betroffen: Nickelhaltiger Modeschmuck, Jeansknöpfe, Brillengestelle und Gürtelschnallen können einen juckenden Hautausschlag verursachen. Kontaktallergene in Form von Duftstoffen finden sich außerdem häufig in Kosmetika oder in chemischen Reinigungsmitteln. Linderung der Symptome Wer bereits einmal unter juckender Haut gelitten hat, weiß, dass sich das Kratzen dann kaum unterdrücken lässt. Dadurch werden weitere Entzündungs- und Juckreiz-Botenstoffe ausgeschüttet. Dieser Teufelskreis kann mit hydrocortisonhaltigen Cremes wie etwa "FeniHydrocort" aus der Apotheke unterbrochen werden. So wird der Juckreiz gelindert, Rötungen klingen ab und Schwellungen gehen zurück. "FeniHydrocort 0,5% " enthält zusätzlich den Hilfsstoff Dexpanthenol, der die pflegenden Eigenschaften der Creme unterstützt. Die Creme ist frei von Alkohol und Duftstoffen und eignet sich aufgrund ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit für die Haus- und Reiseapotheke. Vor Kontaktallergien schützen Die wichtigste Grundlage zur Behandlung einer Kontaktallergie ist die Vermeidung des Allergens. Ein Test beim Arzt gibt Aufschluss darüber, welche Stoffe zu den Allergieauslösern zählen. Menschen, die auf Duftstoffe reagieren, sollten z. B. auf die Inhaltsstoffe von Kosmetika und medizinischen Hautcremes achten. Steht der Hausputz an, lohnt es sich, auf aggressiven Reiniger zu verzichten oder geeignete Schutzhandschuhe zu tragen. Weitere Informationen zum Thema gesunde Haut finden sich unter www.hauthelfer.de. Übrigens: Starkes Schwitzen reizt Hautstellen mit Ekzemen zusätzlich. Bei leicht irritierbarer Haut sollten Allergiker daher auf atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Mikrofaser achten. Das Prüfzeichen "Oeko-Tex Standard 100" zeichnet schadstoffgeprüfte Textilien aus. Neue Kleidungsstücke sollten vor dem ersten Tragen immer gewaschen werden.

24.08.2017

Saisonal und regional - ein Bummel über den Wochenmarkt macht Lust auf frisches Gemüse. Foto: djd/Jentschura International/thx

MEHR POWER FÜR DAS IMMUNSYSTEM

Mit diesen Ernährungstipps gut gerüstet durch die kalte Jahreszeit

(djd). Endlich mal ein Herbst ohne Taschentuch-Abo und Stunden im vollen Wartezimmer? Das könnte klappen, denn unser Immunsystem lässt sich auf viele Arten fit machen für die kalte Jahreszeit. Die Ernährung spielt dabei die Hauptrolle. So sieht ein cleverer Speiseplan für den Herbst und Winter aus: - Bunter Start: Äpfel, Birnen, Trauben, Nüsse - im Mixer, mit Orangensaft püriert, wird daraus ein vitaminreicher Frühstücks-Smoothie. Ein Spritzer Sonnenblumenöl sorgt dafür, dass auch die fettlöslichen Vitamine A und E vom Körper gut aufgenommen werden. "Wer es gern weniger süß mag, setzt auf die grüne Variante mit Grünkohl, Spinat und Kiwi", weiß Jana Jentgen, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin bei Jentschura International. Das münsterische Familienunternehmen stellt seit vielen Jahren Lebensmittel in Bioqualität her. - Clever ergänzen: Die Kraft aus über 100 unterschiedlichen Blüten, Wurzeln und Früchten steckt in so genannten omnimolekularen Granulaten aus dem Bioladen. Diese Mischungen, zum Beispiel "WurzelKraft", sollen den Körper mit allen wichtigen Mineralien und Spurenelementen versorgen, die er gerade benötigt. Das Granulat schmeckt sowohl im Müsli oder Joghurt als auch in Suppen oder als Topping auf dem Salat. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.wurzelkraft.de. Zink ist für das Immunsystem übrigens besonders wichtig. Eine guter Lieferant dafür ist Weizenvollkornbrot. - "Wasser, marsch": So richtig durstig ist man bei kühlen Temperaturen selten. Trotzdem sollte jetzt eine Flasche Wasser am Tag mehr geleert werden. Denn trockene Heizungsluft macht die Schleimhäute im Nasenrachenraum durchlässiger für Viren und Bakterien. Saftschorlen und Kräutertee sind ebenfalls gute Flüssigkeitsquellen. Extratipp: Nasensprays auf Meerwasserbasis halten die Schleimhäute zusätzlich feucht. - Basisch essen: "Aus naturheilkundlicher Sicht spielt ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt eine wichtige Rolle bei der Infektabwehr", erklärt Jana Jentgen. Ein übersäuertes Gewebe, das vor allem durch tierische Lebensmittel, Zucker oder Weißmehl entsteht, kann die Nährstoffversorgung der einzelnen Zellen blockieren. Eine überwiegend pflanzliche, also basische Kost kann hier gegensteuern und die Abwehrkräfte stärken. Saisonal genießen: Es lohnt sich, mal wieder einen Bummel über den Wochenmarkt zu machen, um zu entdecken, welche Gemüse jetzt reif sind. Denn den größten Nährstoffgehalt haben saisonale Gemüsesorten wie Kohl, Steckrüben, Kartoffeln, Mangold oder Wintersalate. Sie kommen ohne lange Transportwege auf den Tisch. Eine gute Alternative sind Gemüse aus der Tiefkühltruhe.

24.08.2017

Besonders Frauen leiden häufig unter der Mehrfachbelastung Job, Haushalt und Familie. Foto: djd/Sanofi/Thomapyrin

WENN DAS MODERNE LEBEN KOPFWEH MACHT

So lassen sich stressbedingte Beschwerden in den Griff kriegen

(djd). Der moderne Alltag offenbart dem Menschen viele Möglichkeiten, stellt aber auch oft hohe Anforderungen: So bestimmen vielfach Termin- und Leistungsdruck die Arbeitswelt. Gleichzeitig gilt es, genügend Zeit zu finden für die Familie, Freunde, Sport und Hobbys. Hinzu kommen eine enorme Informationsflut, ständige Erreichbarkeit und Multitasking aufgrund der allgegenwärtigen Digitalisierung. Das Leben wird ständig schneller und komplexer und damit nehmen auch physische und psychische Belastungen zu. Schnelle Hilfe für den Akutfall Diese Kombination fördert die Entstehung von Kopfschmerzen oder Migräne. Auch Betroffene wissen um diesen Zusammenhang: In einer aktuellen Umfrage gab rund jeder Vierte von ihnen Stress bei der Arbeit oder im privaten Bereich als eine der Hauptursachen für seine Beschwerden an. Wenn es dann im Kopf hämmert, dröhnt oder sticht, ist erst einmal schnelle und zuverlässige Hilfe erwünscht. Als Mittel der ersten Wahl in der Selbstmedikation und einziges mit hervorgehobener Empfehlung nennt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) die Dreierkombination aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein - wie zum Beispiel in Thomapyrin, rezeptfrei aus der Apotheke. Diese Kombination kann durch ihre spezielle Zusammensetzung - vor allem durch das Koffein - nicht nur besonders schnell wirken, sondern auch zu einer stärkeren Schmerzreduktion führen. Daneben bietet sie den Vorteil, dass sie sowohl bei Spannungskopfschmerz wie auch bei Migräne anwendbar ist - ideal für Zweifelsfälle. Unter www.thomapyrin.de gibt es weitere Informationen. Attacken möglichst vorbeugen Wer allerdings häufig unter stressbedingtem Kopfweh leidet, sollte auch Maßnahmen ergreifen, um den Attacken so weit wie möglich vorzubeugen. Ganz wichtig ist es hier, zum Ausgleich für genügend Ruhe und Erholung zu sorgen. Jeder kann sich zumindest kleine Pausen und zeitliche Nischen schaffen - etwa bei einem ungestörten Spaziergang in der Mittagspause, einem wohltuenden Bad zum Feierabend, einer ruhigen Vorleserunde mit den Kindern auf dem Sofa oder einer entspannenden Yoga-Einheit. Außerdem sollten Kopfschmerzpatienten darauf achten, viel zu trinken, ausreichend frische Luft zu schnappen und für ein, zwei Stunden am Tag auf Smartphone, Computer und Tablet zu verzichten.

21.07.2017

Anstrengende Unternehmungen sollten in den ersten beiden Urlaubstagen vermieden werden - so kann sich der Körper umgewöhnen. 3500 KB Foto: djd/Lyranda/Getty Images - pixdeluxe

URLAUBSFREUDE OHNE HERPESFRUST

Warum die Bläschen gerne auf Reisen auftreten und was man dagegen tun kann

(djd). Eine Urlaubsreise ist in aller Regel mit Stress verbunden: Sind die Impfungen vollständig? Gilt der Reisepass noch? Was soll in den Koffer und worauf lässt es sich verzichten? Berufstätige müssen nicht selten im Job vorarbeiten, um sich eine Abwesenheit genehmigen zu können. Das Haus soll während des Urlaubs natürlich in einem ordentlichen Zustand sein und es gilt, jemanden aus der Nachbarschaft zu finden, der den Briefkasten leert. So geht die Reise schon stressig los. Kommen noch verspätete Flüge, Bummelzüge oder Stau auf der Autobahn hinzu, steigt der Stresspegel weiter an - eine große Strapaze für das Immunsystem. Am Urlaubsort tragen Faktoren wie Klimaveränderung, Jet-Lag, starke Sonneneinstrahlung, fremdes Essen und ungenügende hygienische Verhältnisse dazu bei, die Abwehr zusätzlich zu schwächen. Das ist auch der Grund, warum sich in der Folge oft ein bekanntes und unwillkommenes Szenario einstellt: Die Lippe brennt und juckt, kurz darauf erscheinen unschöne Bläschen - der Urlaub beginnt mit Lippenherpes. Mikronährstoffe: Unterstützung für das Immunsystem Millionen Deutsche tragen das Herpesvirus in sich - oft unbemerkt. Vor allem in Stresssituationen werden für viele die Lippenbläschen zum wiederkehrenden Ärgernis. Wie Maria Lohmann, Buchautorin und Heilpraktikerin aus München, erklärt, kann eine frühzeitige Einnahme spezieller Mikronährstoffe dafür sorgen, dass eine Herpes-Infektion seltener ausbricht: "Kautabletten aus der Apotheke wie etwa Lyranda enthalten die Aminosäure L-Lysin sowie Zink, Selen, Vitamine und Bioflavonoide. Sie lassen sich diskret und einfach anwenden und sind daher praktisch im Alltag." Wer häufig auf Reisen von Lippenherpes geplagt wird, kann mit der Einnahme schon zwei Tage vor Reisebeginn starten. Mehr Informationen gibt es unter www.lyranda.de. Die ersten Urlaubstage ruhig angehen Damit der Wechsel von starker Anspannung hin zur Entspannung nicht mit noch mehr Stress einhergeht, ist es wichtig, die Urlaubsvorbereitungen zeitig und in Ruhe zu treffen. Man sollte vermeiden, direkt vom Arbeitsplatz zum Flughafen oder Bahnhof zu hasten. Auch nach dem Eintreffen am Reiseziel benötigt der Körper Zeit, um sich an die Gegebenheiten am Urlaubsort zu gewöhnen. Anstrengende Unternehmungen sollten daher nicht gleich zu Anfang stattfinden. Wer die Reiseapotheke nicht sofort griffbereit hat, zum Beispiel im Flugzeug, sollte die lysinhaltige Kautablette in den praktischen Sachets in der Handtasche dabei haben, um beim ersten Kribbeln der Lippen mit der Einnahme beginnen zu können.

20.07.2017

Regelmäßige Bewegung kann das Darmkrebsrisiko senken. 1752 KB Foto: djd/DKFZ/michaeljung - Fotolia

AKTIV VORBEUGEN GEGEN DARMKREBS

Ein gesunder Lebensstil und Früherkennungsuntersuchungen senken das Risiko

(djd). Darmkrebs ist zurzeit mit mehr als 60.000 Neuerkrankungen und etwa 26.000 Todesfällen jährlich die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Das zeigen die Zahlen des deutschen Krebsregisters. Männer erkranken etwas öfter als Frauen, ältere deutlich häufiger als junge Leute. Doch es gibt auch Positives zu berichten: Seit 2008 geht die Anzahl der Erkrankungen bei beiden Geschlechtern leicht zurück. Experten führen das auf die verbesserte Prävention und Früherkennung zurück - insbesondere auf die Darmspiegelung. Schon Vorstufen können erkannt werden Denn Darmkrebs kommt in der Regel nicht plötzlich, sondern entwickelt sich häufig über viele Jahre oder Jahrzehnte. Meist entsteht er aus zunächst gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen. Werden diese bei einer Darmspiegelung erkannt und rechtzeitig entfernt, kann die Gefahr gebannt werden. Auch bereits bestehende Tumoren lassen sich besser behandeln, wenn sie noch klein sind und nicht gestreut haben. "Die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden, verringert das Risiko für Darmkrebs deutlich", sagt Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums. Dazu gehört ab dem Alter von 50 Jahren eine jährliche Stuhluntersuchung, bei der nach verborgenem Blut gesucht wird. Ab 55 ist eine Darmspiegelung - medizinisch Koloskopie - möglich, die nach zehn Jahren wiederholt werden kann. Wer das nicht möchte, kann stattdessen auch alle zwei Jahre einen Stuhltest machen lassen. Er ist einfacher und weniger unangenehm, allerdings ist die Genauigkeit geringer als bei der Koloskopie. Sollte bei diesem Test Blut im Stuhl nachgewiesen werden, so ist eine Darmspiegelung angezeigt. Unter www.krebsinformationsdienst.de finden sich weitere Informationen, die bei der Entscheidung helfen können. Viel bewegen, gesund essen Neben der Früherkennung kann auch ein gesunder Lebensstil zur Darmkrebsprävention beitragen. Besonders wichtig sind heutigen Erkenntnissen zufolge, Übergewicht zu vermeiden und dabei auf regelmäßige Bewegung zu achten. Studien haben gezeigt, dass schon 30 bis 60 Minuten körperliche Aktivität am Tag das Risiko für eine Darmkrebserkrankung senken können. Eine weitere Rolle spielt die Ernährung, bei der zu reichlich Ballaststoffen aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse, gleichzeitig aber zu wenig rotem Fleisch geraten wird. Auf Alkohol und Tabak sollte möglichst verzichtet werden.

20.07.2017

Zuhause ist es doch am schönsten: Einen Umzug ins Pflegeheim können sich viele Senioren nicht vorstellen. Foto: djd/www.promedicaplus.de

ZUHAUSE ALT WERDEN - EIN STÜCK LEBENSQUALITÄT

Die Betreuung daheim ist für viele pflegebedürftige Senioren das Wunschmodell

(djd). Fast 50 Jahre lebt Friedrich Rilling bereits mit Multipler Sklerose - lange Zeit bei seinen Eltern, später alleine in Bodelshausen nahe Tübingen. Seit der 73-Jährige sich im vergangenen Jahr einen Oberschenkelhalsbruch zuzog, ist er auf Hilfe angewiesen. Mit Maria Hatalova hat er sie gefunden. Die 52-jährige Slowakin betreut den Rentner in allen täglichen Belangen. So kann er weiterhin in den eigenen vier Wänden leben. Für Friedrich Rilling ein großer Luxus: "Zuhause fühle ich mich am wohlsten. Hier kenne ich jeden. Ein Umzug ins Altenheim, wo mich niemand kennt, das wäre schlimm." Betreuung zuhause als Wunschmodell Wie Friedrich Rilling geht es vielen pflegebedürftigen Senioren. Für die Betroffenen ist die Betreuung im eigenen Zuhause das Wunschmodell, da sind sich 93 Prozent der deutschen Allgemeinmediziner sicher. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Ärztenachrichtendienstes (ÄND). Ein Mangel an qualifizierten Betreuungskräften erschwert jedoch häufig die Suche. Friedrich Rilling hat sich deshalb Unterstützung bei Promedica Plus gesucht. Das Unternehmen vermittelt seit mehr als zehn Jahren geschulte Betreuungskräfte aus Osteuropa in deutsche Haushalte. Die meisten kommen aus Polen, Rumänien oder Bulgarien. Und manchmal auch aus der Slowakei, so wie Maria Hatalova. Bei Friedrich Rilling ist sie meist zwei Monate am Stück. Danach geht es zurück in die Heimat, anschließend wieder nach Deutschland. Auch wenn sie den Nachmittagskaffee mit ihren Freundinnen, ihrer Tochter und ihren Enkel vermisst, Heimweh hat Maria Hatalova nicht. Slowakische Küche und gemeinsame Fernsehabende Stattdessen verwöhnt sie Friedrich Rilling mit slowakischem Kartoffeltopf und anderen landestypischen Spezialitäten. Daneben zählen Putzen und Einkaufen zu ihren Aufgaben. Außerdem kümmert sie sich um die Hygiene des Rentners. Friedrich Rilling unterstützt Maria Hatalova dabei, so gut es geht. Er rasiert sich selbst, kümmert sich um das Aquarium und begleitet sie zum Supermarkt. Abends schauen beide gemeinsam fern. Und wenn Maria Hatalova doch einmal Sehnsucht nach Zuhause hat, schaut sie einfach einen Film in ihrer Muttersprache auf Friedrich Rillings Tablet. Mehr Informationen zum Thema qualifizierte Betreuung gibt es unter www.promedicaplus.de.

20.07.2017

Salzkonsum wird als Risiko für Herz und Kreislauf nicht nur von Fachleuten intensiv diskutiert. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./thx

GESUND IM ALTER NUR OHNE KOCHSALZ?

Salzarme Ernährung wird oft empfohlen, doch die Begründung dafür ist zweifelhaft

(djd). Handfeste wissenschaftliche Belege für die provokative These, die alltägliche Kochsalzaufnahme sei ein Risiko für die Gesundheit, gibt es laut Professor Dr. Karl-Ludwig Resch, Deutsches Institut für Gesundheitsforschung in Bad Elster, nicht. In Studien wurde oft der Einfluss anderer Variablen wie der täglichen Kalorienaufnahme und potenziellem Übergewicht oder Bluthochdruck der Studienteilnehmer nicht oder nur als willkürlich ausgewählte Einzelfaktoren berücksichtigt. Während aber beispielsweise bei Adipositas und Rauchen zweifelsfrei belegt wäre, dass es sich um Risikofaktoren für Herz und Kreislauf handelt, wurde dieser Beweis laut Resch für den Salzkonsum noch nicht erbracht: Denn in den vorliegenden Studien hätte der Einfluss anderer möglicher Risikofaktoren nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können. Keine lineare Risikokurve Ein weiterer, bislang wenig beachteter Aspekt kommt aus Sicht des Mediziners hinzu: "Wir wissen bei vielen Faktoren wie etwa dem Bluthochdruck und ebenso beim sogenannten Body Mass Index (BMI), dem Maß für Normal- bzw. Übergewicht, dass potenzielle Gesundheitsgefahren nicht einer einfachen, linearen Beziehung folgen, also nicht dem Prinzip "je höher, desto gefährlicher und je niedriger, desto gesünder". Man muss nicht Medizin studiert haben, um zu erkennen, dass nicht nur zu dick zu sein gesundheitliche Risiken birgt, sondern dass es ebenso gefährlich ist, zu dünn zu sein", erklärte Resch. Die gleiche Beziehung zeigt sich nach seinen Worten beim Bluthochdruck wie auch in vielen anderen Bereichen. Auch zu wenig Kochsalz kann schädlich sein Beim Salzkonsum mehren sich nach Resch seit längerem Studienbefunde, die ebenfalls für eine solche J-förmige Beziehungskurve sprechen. Mit anderen Worten: Eine extrem hohe Kochsalzaufnahme kann wohl ebenso wie ein sehr hoher BMI für den Organismus schädlich sein. Umgekehrt aber gilt auch, dass offenbar ein zu niedriger Kochsalzverzehr genau wie ein zu niedriger BMI mit Gesundheitsrisiken verbunden sein kann. Das deckt sich nach Resch mit einer jüngst in der renommierten Medizinzeitschrift Lancet publizierten Analyse mehrerer Studien, wonach in Personengruppen, die sehr wenig Kochsalz zu sich nehmen, eine sogar überproportional erhöhte kardiovaskuläre Sterblichkeit zu beobachten war.

20.07.2017

Moor enthält entzündungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften, es speichert die Wärme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. 2016 KB Foto: djd/Bad Aibling

DAS GLEICHGEWICHT WIEDERFINDEN

Eine Burn-out-Präventionskur kann aktive Hilfe für Stressgeplagte bieten

(djd). Was früher noch als Manager-Krankheit galt, betrifft längst nicht mehr nur Führungskräfte: Vor allem Menschen, die sich beruflich und privat hohe Ziele stecken und nach Erfolg suchen, geraten schnell unter Leistungsdruck. Besonders gefährdet sind Frauen mit der Doppelbelastung Familie und Beruf, verstärkt wird dies dadurch, dass oftmals die Anerkennung für ihr Engagement fehlt. Doch wer die persönlichen Bedürfnisse über einen langen Zeitraum zurückstellt, verliert irgendwann die Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Warnsignale wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Nervosität und gedrückte Stimmung sollten nicht ignoriert werden - sonst kann über kurz oder lang ein Burn-out drohen. Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, Für Stressgeplagte sollte der Hausarzt der erste Ansprechpartner sein. Je nach Symptomlage bietet sich für viele Patienten aber auch eine gezielte Kur an - wie etwa das neuartige "Imzig"-Programm zur Stressbewältigung und Burn-out-Prävention. Während der dreiwöchigen Auszeit im südbayerischen Bad Aibling gelingt es den Teilnehmern, den vielfältigen Ursachen ihrer Erschöpfung auf den Grund zu gehen. Ein individuell ausgearbeitetes Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, wie mit persönlichen Stressoren und "inneren Antreibern" umgegangen werden kann. Die erlernten Entspannungsmethoden tragen dazu bei, gelassener zu werden, das innere Gleichgewicht kehrt zurück. So gelingt es künftig leichter, Prioritäten zu setzen. Unter www.imzig.de kann man sich in fünf Schritten zur Kur anmelden, die von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zusammen mit Kliniken, Ärzten und Therapeuten in Bad Aibling entwickelt wurde. Wohltuendes Moor genießen Eine wichtige Rolle innerhalb des Programms nimmt die Prävention gegen Rückenbeschwerden ein, da dauerhafter Stress oftmals der Auslöser für chronischen Rückenschmerz ist. Neben entspannender Rückengymnastik und Rückenschule nutzen die Patienten die wohltuende Heilkraft des Moores. Das schwarze Gold hat entzündungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften, es speichert Wärme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. Dadurch steigt bei einem Vollbad die Körpertemperatur und es kommt zu einem Heilfieber, das die Selbstheilkraft des Körpers aktivieren kann. Moorbehandlungen werden zudem erfolgreich bei Rheuma, Frauenleiden, Arthrose, Ischias, Gicht, peripheren Durchblutungsstörungen und Bandscheibenschäden eingesetzt.

20.07.2017

Neben dem altersbedingten Abbau der Knochenfestigkeit kann die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren den Rückgang von Knochensubstanz begünstigen. 1092 KB Foto: djd/vitalpilze.de/123RF

KNOCHENSCHWUND KOMMT AUF LEISEN SOHLEN

Die Knochen rechtzeitig stärken und Osteoporose vorbeugen

(djd). Noch nie waren Frauen über 50 so fit wie heute. Viele fühlen sich nicht nur deutlich jünger, sie sehen auch so aus. Dementsprechend hat sich im Vergleich zu früheren Generationen auch der Lebensstil verändert. Sportliche Aktivität, Reisen und Weiterbildung sind die Grundlage für ein positives Lebensgefühl. Umso höher ist jedoch der Leidensdruck, wenn plötzlich auftretende anhaltende Rückenschmerzen, Schwächegefühle in den Beinen und dadurch bedingte Stürze die Aktivität hemmen. Experten warnen: Rückenschmerzen in diesem Lebensalter sollten immer ein Alarmsignal sein - denn dieses eher unspezifische Symptom kann auf eine Osteoporose hindeuten. In vielen Fällen wird der Knochenschwund aber erst diagnostiziert, wenn ein vermeintlich harmloser Sturz einen Knochenbruch zur Folge hatte. Ursachen von Knochenabbau entlarven Neben dem altersbedingten Abbau der Knochenfestigkeit kann die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren den Rückgang von Knochensubstanz begünstigen. Zudem beschleunigen bestimmte Medikamente, eine Überfunktion der Schilddrüse oder der Nebennieren sowie Magen-/Darmerkrankungen, Rauchen oder Untergewicht deren Abbau. Die sinnvollste Maßnahme gegen Osteoporose ist frühzeitige Vorbeugung: Regelmäßige körperliche Aktivität regt den Knochenstoffwechsel an, trainiert die Skelettmuskulatur und hält den Bewegungsapparat leistungsfähiger. Eine wichtige Rolle in der Osteoporose-Prävention spielt die mineralstoffreiche Ernährung. In diesem Zusammenhang sind pflanzliche Kalziumlieferanten wie zum Beispiel Broccoli, Spinat und Soja besser geeignet als Milchprodukte. Um das Knochengerüst zu stärken, kennt die Mykotherapie die Vitalpilze Shiitake und Maitake. Sie enthalten natürliche Vorstufen des Vitamins D, das der Körper für den Einbau von Kalzium aus der Nahrung in die Knochen benötigt. Muskeln stärken und versorgen Der Shiitake wirkt zudem unterstützend auf die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken. Auch der Reishi ist in Betracht zu ziehen, da er einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus und auf die Stärkung der Muskulatur hat. Nicht umsonst gilt dieser Vitalpilz in der Traditionellen Chinesischen Medizin als der "Pilz des langen Lebens". Nähere Informationen können bei erfahrenen Heilpraktikern unter www.vitalpilze.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-0077889 erfragt werden. Gut zu wissen: Selbst wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist, lässt sich durch gezielte Maßnahmen noch viel erreichen. So unterstützt eine gute Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung in Verbindung mit Vitalstoffen die nötige medikamentöse Behandlung, um die noch vorhandene Stabilität der Knochen möglichst lange zu erhalten.

20.07.2017

Selbst feine Arbeiten können mit modernen Orthesen ungehindert ausgeführt werden. 878 KB Foto: djd/Ofa Bamberg

DER DAUMEN BLEIBT BEWEGLICH

Handarbeit: Spezielle Orthesen stabilisieren Gelenk ohne Ruhigstellung

(djd). Nur noch wenige Stiche und alle Knöpfe der Jacke sind angenäht. Doch dann schmerzt der Daumen so stark, dass die Arbeit unterbrochen werden muss. Solche Situationen belasten nicht nur beim Hobby, sondern auch bei vielen Alltagstätigkeiten. Die Ursache kann eine sogenannte Rhizarthrose sein, der Verschleiß des Daumensattelgelenks. Dieses Gelenk ermöglicht es dem Menschen, den Daumen den anderen vier Fingern entgegenzustellen. Ohne diese Fähigkeit wären Stricken, Häkeln, Nähen und Sticken überhaupt nicht möglich. Sie ist essenziell für die Geschicklichkeit und Kraft der Hand. Beweglichkeit wird nicht eingeschränkt Damit der Daumen so beweglich sein kann, ist die knöcherne Verbindung zwischen dem ersten Mittelhandknochen und der Handwurzel relativ schwach. Muskel und Bänder bilden den Halteapparat, der hier für Stabilität sorgt. Eine starke Beanspruchung - etwa durch intensives Handarbeiten - kann dazu führen, dass sich die Gelenkflächen verschieben. Davon sind besonders Frauen in den Wechseljahren betroffen, weil bei ihnen die Bänder erschlaffen. Knorpelverschleiß - also Arthrose - und Schmerzen können die Folge sein. Neben Schmerzmitteln, Physiotherapie, Kälteanwendungen oder der Vermeidung von Überlastung werden bei Rhizarthrose auch Bandagen oder Schienen genutzt. Allerdings wird die Beweglichkeit der gesamten Hand dadurch oft stark eingeschränkt. Denn um das Sattelgelenk ruhigzustellen, werden häufig auch andere Gelenke mit eingeschlossen. Hingegen kann der Daumen mit speziellen Orthesen wie der "Push ortho Daumenorthese CMC" von Ofa Bamberg stabilisiert werden, ohne die Mobilität der Hand einzuschränken. Konsequentes Tragen wird erleichtert Mit einer solchen Orthese wird gezielt das Sattelgelenk unterstützt, während andere Gelenke und die Handfläche weitgehend freibleiben. Informationen dazu gibt es unter www.ofa.de/push-cmc. Stricken, Häkeln, Nähen - alles ist weiterhin möglich. Was auch das konsequente Tragen der Daumenorthese sehr erleichtert und damit zur Schmerzlinderung beiträgt. Außerdem bleibt die Muskulatur im Training. Einer weiteren Schwächung des Halteapparats wird vorgebeugt.

21.06.2017

Stechende Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall: Magen-Darm-Probleme können sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen. Foto: djd/H&S Tee-Gesellschaft mbH & Co KG/thx

WENN MAGEN UND DARM PROBLEME MACHEN

Natürliche Helfer: Arzneitees bieten wirksame Unterstützung beim Heilungsprozess

(djd). Stechende Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall: Magen-Darm-Probleme können sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen und durch die unterschiedlichsten Ursachen hervorgerufen werden - als Reaktion auf unverträgliche Nahrung , Stress und psychische Anspannung oder auch als Folge eines viralen Infekts. Für jedes Problem die richtigen Kräuter "Wenn möglich, sollte man sich bei Magen-Darm-Problemen ausruhen, ausreichend trinken und eine schonende Nahrung in kleinen Portionen zu sich nehmen", rät Gesundheitsexpertin Katja Schneider von der Ratgeberzentrale.de. Auch Wärme und sanfte Bauchmassagen können für Linderung sorgen. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses bieten sich Arzneitees aus der Apotheke wie etwa von H&S an. Ein wohlschmeckender Kräutertee und zugleich natürliches Heilmittel bei leichteren Formen von Durchfall ist beispielsweise der Durchfalltee mit Brombeerblättern. Die gerbstoffreichen Blätter der Brombeere sind eine gute Alternative zu schwarzem koffeinhaltigen Tee, der häufig zusammen mit salzigem Gebäck als Hausmittel empfohlen wird. Brombeerblätter enthalten kein Koffein und können deshalb auch in größerer Menge von jüngeren oder kreislaufempfindlichen Personen als Teeaufguss getrunken werden. Verschiedene Kräutermischungen, die etwa Fenchel- und Anisfrüchte, Melissenblätter, Ringelblumen- und Malvenblüten enthalten, können bei Völlegefühl, Blähungen und leichten krampfartigen Magen-Darm-Störungen helfen. Die arzneilich wirksamen Bestandteile der Tees sind immer genau aufeinander abgestimmt. Auch Koriander, Kümmelfrüchte, Sennesblätter oder Schafgarbenkraut sind häufige Bestandteile von Arzneitees bei Magen-Darm-Problemen. Ausführliche Informationen gibt es unter www.arzneitee.de. Arzneitee mit starker Wirkung Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kräutertee aus der Drogerie und einem Arzneitee aus der Apotheke? Arzneitees fallen unter das Arzneimittelgesetz. Sie werden nach den Richtlinien des Arzneibuchs angebaut, geerntet, verarbeitet und gelagert. Zudem ist bei diesen Tees garantiert, dass sich ausreichend heilsame Wirkstoffe darin befinden. In Lebensmitteltees für den täglichen Genuss ist der Gehalt meist deutlich niedriger. Für Arzneitees werden zudem ausschließlich jene Pflanzenteile verwendet, die die therapeutisch wirksamen Bestandteile enthalten. Bei Kamillentee sind das zum Beispiel die gelben Blütenköpfchen, bei Pfefferminztee die Blätter.

20.06.2017

Wer unter einer Fehlstellung oder Erkrankung des Fußes leidet, kann mit den passenden Schuhen viel für eine bessere Mobilität tun. 2100 KB Foto: djd/Florett

MODISCH UND BEQUEM DURCH DEN SOMMER

Fußgesundheit: Passgenaue Schuhe sorgen für mehr Laufkomfort

(djd). Die Füße gehören zu den Körperteilen, die tagtäglich am meisten beansprucht werden. Im Laufe eines Lebens tragen sie uns rund dreimal um die Welt. Und neben unserem Gewicht müssen die laufenden Schwerarbeiter auch oft noch zu hohe oder zu enge Schuhe aushalten, was mit der Zeit zu Deformationen führen kann. Hammerzeh, Fersensporn oder Hallux valgus sind nur einige der Fußfehlstellungen, von denen vor allem Frauen betroffen sind. Hinzu kommen schmerzhafte Fußerkrankungen, die Folge verschiedener Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma sein können. Wirksame Abhilfe schaffen hier zum Beispiel individuell angepasste Einlagen und gut sitzende Schuhe, die einen beim Gehen und Laufen optimal unterstützen. Luftige Sandalen mit Platz für Einlagen Gerade im Frühling und Sommer, wenn man sich nach luftigen und leichten Schuhen sehnt, stehen Fußgeplagte dabei allerdings häufig vor einem Problem. Die Auslagen der Schuhgeschäfte machen zwar Lust auf die neue Mode, doch vor allem offene Schuhe sind kaum für persönliche Einlagen geeignet. Auch viele Sneaker oder andere Schnürschuhe bieten nicht immer ausreichend Platz für individuelle Einlagen. "Wer orthopädische Einlagen trägt, sollte beim Schuhkauf auf Wechselfußbetten achten. Der Innenraum des Schuhs bietet dann genügend Platz, um orthopädische Fußeinlagen unterzubringen", erklärt Martin Hübner, Geschäftsführer von Florett, dem Spezialisten für komfortables Schuhwerk. Inzwischen gebe es auch modische Sandalen und Pantoletten für persönliche Einlagen. Eine Kollektionsübersicht, sowie ein Händlerverzeichnis findet man beispielsweise unter www.florett.de. In Kürze können dort auch Schuhe direkt im Onlineshop bestellt werden. Für jeden Fuß die passende Weite "Ideal ist es, wenn Schuhe in verschiedenen Weiten angeboten werden - etwa auch in Unter- und Überweiten", so Hübner. Denn gerade deformierte Füße benötigen oftmals größere Weiten. Für an- und abschwellende Füße sind Modelle mit Klettverschlüssen oder Stretchmaterialien zu empfehlen, die sich dem Fuß optimal anpassen. Hübner: "Vor allem in der warmen Jahreszeit sollte man auch auf atmungsaktive und weiche Obermaterialien wie Leder achten." Viel Tragekomfort bieten Schuhe mit einem weichen Fußbett sowie einer leichten Sohle, die schrittdämpfende Eigenschaften habe.

20.06.2017

Endlich Ferien! Wer den Urlaub unbeschwert von gesundheitlichen Beschwerden genießen will, sollte auf eine gut bestückte Reiseapotheke achten. Foto: djd/LINDA AG/Sunny studio-Fotolia

GESUND AUCH IM URLAUB

Die Reiseapotheke sollte auf das Urlaubsziel und den Urlaubsort abgestimmt sein

(djd). Magenturbulenzen beim Strandurlaub im Süden, allergische Reaktionen durch Insektenstiche beim Campen oder eine Prellung vom Wandern in den Alpen - auch in den Ferien ist man vor Beschwerden nicht gefeit. Und die können einem die beste Zeit des Jahres ganz schön verderben. Es ist daher wichtig, eine gut bestückte Reiseapotheke dabei zu haben, denn vor Ort ist die nächste Apotheke oft weit oder die Sprachbarriere bereitet Probleme. Dabei sollte die Ausstattung individuell dem jeweiligen Urlaub angepasst sein. - Aktivurlaub: Wer wandert, surft oder mit dem Bike unterwegs ist, muss sich entsprechend rüsten. Linda Apotheker Jens Zeiger aus Nidderau rät: "Neben Schmerz- und Fiebermitteln sind Blasenpflaster, Magnesiumpräparate für die Muskeln, ein Kreislaufmittel, schmerz- und entzündungshemmende Salben sowie kühlende Gele sinnvoll." Auch Verbandszeug und Desinfektionsmittel gehörten ins Gepäck. - Strandurlaub: Hier empfiehlt der Fachmann vor allem Sonnenschutz, Augentropfen gegen Reizungen durch Salzwasser aus dem Meer oder Chlorwasser aus dem Pool, kühlende Lotionen zur Linderung bei Sonnenbrand und bei Bedarf Calcium-Präparate zur Vorbeugung von Sonnenallergie. Alle, die viel tauchen oder schnorcheln, sollten Ohrentropfen dabeihaben. Und da ungewohntes Essen und Klima oft auf Magen und Darm schlagen, sind ebenso Mittel gegen Verstopfung, Durchfall und Übelkeit wichtig. - Campen: "Hier ist man fast ständig an der frischen Luft — auch abends, wenn Mücken und Co. aktiv sind. Darum sollte ein Insektenschutz immer dabei sein", meint Jens Zeiger. Weiterhin seien außer Schmerztabletten auch Wasserdesinfektionstabletten und Ohrenstöpsel gegen laute Zeltnachbarn ratsam. - Schiffsreisen: Für Kreuzfahrten ist in der Regel keine große medizinische Ausstattung nötig, da man beim Schiffsarzt an Bord fast alles bekommt. Wer dagegen etwa auf kleineren Booten segelt, steckt am besten Mittel gegen Reiseübelkeit, Schmerzen und Fieber sowie sehr gute Sonnenschutzmittel ein. - Fernreisen: "Bei langen Flügen rate ich Menschen mit Venenproblemen zu Stützstrumpfhosen und Salben mit Weinlaub oder Rosskastanienextrakt", so Zeiger. Ist das Ziel exotisch, lässt man sich zudem am besten in einer gut informierten Apotheke — unter www.linda.de findet man eine in Wohnortnähe — zu empfohlenen Impfungen beraten. Mückenschutzmittel für Haut und Kleidung sowie Magen-Darm-Präparate sollten auch hier selbstverständlich sein.

20.06.2017

Wenn die Waage aus unerklärlichen Gründen immer mehr Pfunde anzeigt, sollte man auch an eine Herzschwäche als möglichen Hintergrund denken. 937 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/colourbox.de

ZU VIELE PFUNDE AUF DER WAAGE

Wenn die Diät nicht klappt, kann auch an einer Herzschwäche liegen

(djd). Das Robert Koch-Institut (RKI) schlägt Alarm: Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und die Hälfte der Frauen (53 Prozent) in Deutschland sind übergewichtig. Doch wenn die Hose immer enger wird, obendrein auch noch die Füße anschwellen und keine Diät fruchten will, hat das oft andere Gründe als die falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung: Ein schwaches Herz kann die Ursache sein. "Bei einer unerklärlichen Gewichtszunahme sollte immer der Arzt aufgesucht werden", sagt Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin sowie Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne. Kisters ist Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums. Er gehört zu den Experten, denen Frauen und Männer viele Fragen zu möglichen Ursachen sowie zu Symptomen und der Behandlung einer Herzschwäche im Chat auf www.experten-im-chat.de stellten. Schäden entstehen oft unbemerkt Das Herz wird oft unbemerkt und über längere Zeit geschwächt - etwa durch zu hohen Blutdruck, eine Erkrankung der Herzkranzgefäße oder einen Herzinfarkt. "Dann kann der Herzmuskel seine Pumpaufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen, ähnlich wie ein geschädigter Motor", erklärt Dr. Rainer Matejka, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Er ist Experte für biologische Medizin (Universität Mailand) sowie medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau. Der Mediziner weiß: Der Körper legt durch Wassereinlagerungen an Gewicht zu und kann zugleich weniger leisten. Matejka nennt plötzliche Kurzatmigkeit beim Treppensteigen als eines der Anzeichen. In solchen Fällen helfen nicht nur die Medikamente, die der Arzt verordnet. Wer sich außerdem entschließt, seinen Lebensstil zu ändern, kann seine Erkrankung auf natürliche Weise positiv beeinflussen. Mehr Bewegung gehört dazu. "Ein individualisiertes Krafttraining mit geringer Belastung aber häufigen Wiederholungen kann nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Leistungsfähigkeit des einzelnen Betroffenen optimal aufbauen. Bisher galten nur moderate ausdauerbetonte Belastungen wie Walking, Radfahren, Schwimmen als primäre Trainingsmaßnahmen", sagt Prof. Dr. Elmar Wienecke, Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen. Er weist darauf hin, dass schon ein flotter Spaziergang die Durchblutung des Herzens verbessern könne. Magnesiumorotat als sinnvolle Ergänzung Darüber hinaus gibt es laut Prof. Dr. Klaus Kisters die Möglichkeit, das Herz mit bestimmten Biofaktoren zu unterstützen. Sinnvoll sei eine ergänzende Behandlung mit Magnesium, insbesondere in Kombination mit Orotsäure als Magnesiumorotat. Magnesium ist für die gesunde Funktion des Herzmuskels unverzichtbar, die vitaminähnliche Substanz Orotsäure hat zudem wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel. Studien zeigten, dass diese Biofaktoren-Verbindung bei Patienten mit Herzschwäche als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Behandlung den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität verbessern kann. Entsprechende Präparate, wie etwa magnerot Classic N, sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. "Unabhängig davon muss die Herzschwäche durch den Hausarzt abgeklärt und nach den Empfehlungen der Europäischen Herzgesellschaft behandelt werden", so Kisters. Dr. Matejka empfiehlt darüber hinaus, nicht zu rauchen, den Konsum von Alkohol einzuschränken sowie eine Normalisierung des Gewichts. "Auf jeden Fall sollten begleitende Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes behandelt werden. Die Ernährung kann sich an der vielzitierten mediterranen Kost orientieren, auch vegetarisch ausgerichtete Kost ist gut. Viel rotes Fleisch, Salz und Fertignahrungsmittel dagegen sind ungünstig", ergänzt der Experte für biologische Medizin.

20.06.2017

Bei schönem Sommerwetter auf der blühenden Wiese relaxen - für viele Pollenallergiker unmöglich. Mit Naturheilmitteln wie etwa Astragalus membranaceus (Tragantwurzel) lassen sich Heuschnupfensymptome lindern. Foto: djd/Allvent/Patrizia Tilly - Fotolia.com

SOMMERFREUDE TROTZ HEUSCHNUPFEN

Auch bei fliegenden Gräserpollen die warme Jahreszeit genießen

(djd). Mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt. Für den großen Teil der Heuschnupfengeplagten geht die Saison, auch nachdem die Birke verblüht ist, im Sommer weiter. Gräserpollen treten ab Mai auf den Plan und können den Betroffenen die sommerlichen Monate mit Niesen, Fließschnupfen und Augenjucken verderben. Später kommen weitere Allergieauslöser wie Beifuß und Spitzwegerich dazu, und bis in den Oktober hinein sorgt die aus Amerika eingeschleppte Ambrosia für Beschwerden. Die Allergie verstehen Die heftige Abwehr gegen eigentlich harmlose Stoffe resultiert aus einer Überreaktion des Immunsystems. Wenn der Allergieauslöser mit dem Körper in Kontakt kommt, hält das Immunsystem ihn für einen gefährlichen Fremdstoff und produziert spezielle Antikörper, die ihn auch in Zukunft wiedererkennen. Kommt es zum erneuten Kontakt, bewirken diese Antikörper eine Ausschüttung des Botenstoffs Histamin, der eine Entzündungsreaktion mit den bekannten Symptomen auslöst. Ganzheitlicher Ansatz der Naturmedizin Synthetische Antihistaminika können die Histaminwirkung hemmen, indem sie die Allergiesymptome unterdrücken. "Eine ganze Reihe von Patienten wird mit diesen Medikamenten jedoch nicht symptomfrei", weiß Prof. Dr. med. André Michael Beer, Leiter des Lehrbereichs Naturheilkunde der Bochumer Ruhr-Universität. Etliche fürchteten zudem die Nebenwirkungen der Medikamente wie Müdigkeit oder Mundtrockenheit. Immer mehr Menschen suchen deshalb in der Naturmedizin Hilfe und setzen zum Beispiel auf Heilpflanzen. "Bewährt hat sich bei Heuschnupfen der Wurzelextrakt aus Astragalus membranaceus (Tragantwurzel). In Deutschland wird er in Allvent aus der Apotheke zur Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis eingesetzt", so der Experte. Der Spezialextrakt kann laut Beer nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern setzt bereits früher an, indem er den gesamten Organismus umstimmt und das Immunsystem von der Bildung der allergieauslösenden Antikörper abhält. So kann die Histaminausschüttung verhindert und sämtliche Heuschnupfensymptome auf einem Streich gelindert werden. Unterstützende Maßnahmen ergreifen Betroffene sollten sich über die Pollenbelastung regelmäßig mithilfe eines Pollenflugkalenders informieren, beispielsweise unter www.allvent.de, und frühzeitig mit der Behandlung beginnen. Aktivitäten im Freien sollte man bei hoher Belastung auf die Morgen- und Abendstunden verlegen. Pollenschutzfilter an den Fenstern und im Auto, Nasenspülungen, häufiges Haare waschen sowie das Lagern getragener Kleidung außerhalb des Schlafzimmers können ebenfalls für Linderung sorgen.

20.06.2017

So schön Aktivitäten im Freien auch sind - eine intensive UV-Strahlung kann die Freude mitunter schmälern und zu Beschwerden führen. Foto: djd/Weleda/Eugenio Marongiu/Thinkstock

HAUTPFLEGE IN DER WARMEN JAHRESZEIT

Bei Mückenstich und Sonnenbrand ist die schnelle Linderung gefragt

(djd). Wenn die Sonne warm vom Himmel strahlt, lockt es die Menschen hinaus ins Freie. Aktivitäten wie Radtouren, Wandern, Strandspaziergänge, Biergartenbesuche, Grill-Events oder Outdoor-Sport haben in der warmen Jahreszeit Hochkonjunktur. Doch wie so vieles hat auch dieser Spaß eine Kehrseite. So wird vor allem die Haut oft in Mitleidenschaft gezogen, zum Beispiel durch die UV-Strahlung. Gerade anfangs, wenn der Teint noch blass und sonnenentwöhnt ist, bekommt man leicht eine Überdosis ab. Wirkt kühlend und lindernd bei Sonnenbrand Sieben von zehn Deutschen zwischen 18 und 29 Jahren haben mindestens einen Sonnenbrand pro Jahr, das ergab eine Forsa-Umfrage. Besonders groß ist die Gefahr in den Bergen oder bei hoher Reflektion, zum Beispiel am Strand. Neben Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützt die richtige Kleidung die Haut: Je enger die Fäden und je kräftiger die Farben, desto weniger UV-Licht durchdringt sie. Zudem sollte man die intensive Mittagssonne möglichst meiden. Hat man sich trotz aller Vorsicht einen Sonnenbrand zugezogen, kann beispielsweise Combudoron von Weleda Linderung verschaffen. Das fettfreie Gel mit Auszügen aus Arnika und der Kleinen Brennnessel kann kühlend, schmerz- und juckreizlindernd wirken. Es unterstützt den Aufbau von neuem und gesundem Gewebe, mindert den Hitzeschmerz und unterstützt die Heilung nach Verbrennungen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.weleda.de. Diese Eigenschaften machen es überdies zum Mittel der Wahl bei Insektenstichen, denn Mücken, Wespen und Bienen sorgen im Sommer ebenfalls oft für Beschwerden. Die Stiche der Plagegeister können nicht nur Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen verursachen, sondern auch Hautreizungen oder gar Entzündungen. Insektenstichen so gut wie möglich vorbeugen Am besten ist es, sich möglichst schon vorab vor Stichen zu schützen: Neben Insektenabwehrmitteln raten Experten dazu, am Abend kühl zu duschen - denn Mücken lieben Körperwärme und Schweißgeruch. Wespen fliegen dagegen auf den Duft von süßen und fleischigen Speisen und auf bunte Kleidung. Dies sollte man also vermeiden, ebenso wie wildes Umherfuchteln, denn das macht die Plagegeister nur aggressiver.

30.05.2017

Für Freiluftaktivitäten wie Joggen muss man seine Allergiesymptome im Griff haben. Naturheilmittel wie Astragalus membranaceus (Tragantwurzel) bringen Linderung. Foto: djd/Allvent/My Good Images-Shutterstock

SOMMERFREUDE TROTZ HEUSCHNUPFEN

Auch bei fliegenden Gräserpollen die warme Jahreszeit genießen

(djd). Mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt. Für den großen Teil der Heuschnupfengeplagten geht die Saison, auch nachdem die Birke verblüht ist, im Sommer weiter. Gräserpollen treten ab Mai auf den Plan und können den Betroffenen die sommerlichen Monate mit Niesen, Fließschnupfen und Augenjucken verderben. Später kommen weitere Allergieauslöser wie Beifuß und Spitzwegerich dazu, und bis in den Oktober hinein sorgt die aus Amerika eingeschleppte Ambrosia für Beschwerden. Die Allergie verstehen Die heftige Abwehr gegen eigentlich harmlose Stoffe resultiert aus einer Überreaktion des Immunsystems. Wenn der Allergieauslöser mit dem Körper in Kontakt kommt, hält das Immunsystem ihn für einen gefährlichen Fremdstoff und produziert spezielle Antikörper, die ihn auch in Zukunft wiedererkennen. Kommt es zum erneuten Kontakt, bewirken diese Antikörper eine Ausschüttung des Botenstoffs Histamin, der eine Entzündungsreaktion mit den bekannten Symptomen auslöst. Ganzheitlicher Ansatz der Naturmedizin Synthetische Antihistaminika können die Histaminwirkung hemmen, indem sie die Allergiesymptome unterdrücken. "Eine ganze Reihe von Patienten wird mit diesen Medikamenten jedoch nicht symptomfrei", weiß Prof. Dr. med. André Michael Beer, Leiter des Lehrbereichs Naturheilkunde der Bochumer Ruhr-Universität. Etliche fürchteten zudem die Nebenwirkungen der Medikamente wie Müdigkeit oder Mundtrockenheit. Immer mehr Menschen suchen deshalb in der Naturmedizin Hilfe und setzen zum Beispiel auf Heilpflanzen. "Bewährt hat sich bei Heuschnupfen der Wurzelextrakt aus Astragalus membranaceus (Tragantwurzel). In Deutschland wird er in Allvent aus der Apotheke zur Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis eingesetzt", so der Experte. Der Spezialextrakt kann laut Beer nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern setzt bereits früher an, indem er den gesamten Organismus umstimmt und das Immunsystem von der Bildung der allergieauslösenden Antikörper abhält. So kann die Histaminausschüttung verhindert und sämtliche Heuschnupfensymptome auf einem Streich gelindert werden. Unterstützende Maßnahmen ergreifen Betroffene sollten sich über die Pollenbelastung regelmäßig mithilfe eines Pollenflugkalenders informieren, beispielsweise unter www.allvent.de, und frühzeitig mit der Behandlung beginnen. Aktivitäten im Freien sollte man bei hoher Belastung auf die Morgen- und Abendstunden verlegen. Pollenschutzfilter an den Fenstern und im Auto, Nasenspülungen, häufiges Haare waschen sowie das Lagern getragener Kleidung außerhalb des Schlafzimmers können ebenfalls für Linderung sorgen.

29.05.2017

Wenn die Waage aus unerklärlichen Gründen immer mehr Pfunde anzeigt, sollte man auch an eine Herzschwäche als möglichen Hintergrund denken. Foto: djd/Wörwag Pharma/colourbox.de

ZU VIELE PFUNDE AUF DER WAAGE

Wenn die Diät nicht klappt, kann auch an einer Herzschwäche liegen

(djd). Das Robert Koch-Institut (RKI) schlägt Alarm: Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und die Hälfte der Frauen (53 Prozent) in Deutschland sind übergewichtig. Doch wenn die Hose immer enger wird, obendrein auch noch die Füße anschwellen und keine Diät fruchten will, hat das oft andere Gründe als die falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung: Ein schwaches Herz kann die Ursache sein. "Bei einer unerklärlichen Gewichtszunahme sollte immer der Arzt aufgesucht werden", sagt Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin sowie Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne. Kisters ist Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums. Er gehört zu den Experten, denen Frauen und Männer viele Fragen zu möglichen Ursachen sowie zu Symptomen und der Behandlung einer Herzschwäche im Chat auf www.experten-im-chat.de stellten. Schäden entstehen oft unbemerkt Das Herz wird oft unbemerkt und über längere Zeit geschwächt - etwa durch zu hohen Blutdruck, eine Erkrankung der Herzkranzgefäße oder einen Herzinfarkt. "Dann kann der Herzmuskel seine Pumpaufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen, ähnlich wie ein geschädigter Motor", erklärt Dr. Rainer Matejka, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Er ist Experte für biologische Medizin (Universität Mailand) sowie medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel und Chefarzt der Malteser-Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau. Der Mediziner weiß: Der Körper legt durch Wassereinlagerungen an Gewicht zu und kann zugleich weniger leisten. Matejka nennt plötzliche Kurzatmigkeit beim Treppensteigen als eines der Anzeichen. In solchen Fällen helfen nicht nur die Medikamente, die der Arzt verordnet. Wer sich außerdem entschließt, seinen Lebensstil zu ändern, kann seine Erkrankung auf natürliche Weise positiv beeinflussen. Mehr Bewegung gehört dazu. "Ein individualisiertes Krafttraining mit geringer Belastung aber häufigen Wiederholungen kann nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Leistungsfähigkeit des einzelnen Betroffenen optimal aufbauen. Bisher galten nur moderate ausdauerbetonte Belastungen wie Walking, Radfahren, Schwimmen als primäre Trainingsmaßnahmen", sagt Prof. Dr. Elmar Wienecke, Sportwissenschaftler und Professor für Sport, Ernährung und Regulationsmedizin an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld sowie geschäftsführender Gesellschafter der SALUTO Gesellschaft für Sport und Gesundheit mbH in Halle/Westfalen. Er weist darauf hin, dass schon ein flotter Spaziergang die Durchblutung des Herzens verbessern könne. Magnesiumorotat als sinnvolle Ergänzung Darüber hinaus gibt es laut Prof. Dr. Klaus Kisters die Möglichkeit, das Herz mit bestimmten Biofaktoren zu unterstützen. Sinnvoll sei eine ergänzende Behandlung mit Magnesium, insbesondere in Kombination mit Orotsäure als Magnesiumorotat. Magnesium ist für die gesunde Funktion des Herzmuskels unverzichtbar, die vitaminähnliche Substanz Orotsäure hat zudem wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel. Studien zeigten, dass diese Biofaktoren-Verbindung bei Patienten mit Herzschwäche als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Behandlung den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität verbessern kann. Entsprechende Präparate, wie etwa magnerot Classic N, sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. "Unabhängig davon muss die Herzschwäche durch den Hausarzt abgeklärt und nach den Empfehlungen der Europäischen Herzgesellschaft behandelt werden", so Kisters. Dr. Matejka empfiehlt darüber hinaus, nicht zu rauchen, den Konsum von Alkohol einzuschränken sowie eine Normalisierung des Gewichts. "Auf jeden Fall sollten begleitende Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes behandelt werden. Die Ernährung kann sich an der vielzitierten mediterranen Kost orientieren, auch vegetarisch ausgerichtete Kost ist gut. Viel rotes Fleisch, Salz und Fertignahrungsmittel dagegen sind ungünstig", ergänzt der Experte für biologische Medizin.

29.05.2017

Endlich Ferien! Wer den Urlaub unbeschwert von gesundheitlichen Beschwerden genießen will, sollte auf eine gut bestückte Reiseapotheke achten. Foto: djd/LINDA AG/Sunny studio-Fotolia

GESUND AUCH IM URLAUB

Die Reiseapotheke sollte auf das Urlaubsziel und den Urlaubsort abgestimmt sein

(djd). Magenturbulenzen beim Strandurlaub im Süden, allergische Reaktionen durch Insektenstiche beim Campen oder eine Prellung vom Wandern in den Alpen - auch in den Ferien ist man vor Beschwerden nicht gefeit. Und die können einem die beste Zeit des Jahres ganz schön verderben. Es ist daher wichtig, eine gut bestückte Reiseapotheke dabei zu haben, denn vor Ort ist die nächste Apotheke oft weit oder die Sprachbarriere bereitet Probleme. Dabei sollte die Ausstattung individuell dem jeweiligen Urlaub angepasst sein. - Aktivurlaub: Wer wandert, surft oder mit dem Bike unterwegs ist, muss sich entsprechend rüsten. Linda Apotheker Jens Zeiger aus Nidderau rät: "Neben Schmerz- und Fiebermitteln sind Blasenpflaster, Magnesiumpräparate für die Muskeln, ein Kreislaufmittel, schmerz- und entzündungshemmende Salben sowie kühlende Gele sinnvoll." Auch Verbandszeug und Desinfektionsmittel gehörten ins Gepäck. - Strandurlaub: Hier empfiehlt der Fachmann vor allem Sonnenschutz, Augentropfen gegen Reizungen durch Salzwasser aus dem Meer oder Chlorwasser aus dem Pool, kühlende Lotionen zur Linderung bei Sonnenbrand und bei Bedarf Calcium-Präparate zur Vorbeugung von Sonnenallergie. Alle, die viel tauchen oder schnorcheln, sollten Ohrentropfen dabeihaben. Und da ungewohntes Essen und Klima oft auf Magen und Darm schlagen, sind ebenso Mittel gegen Verstopfung, Durchfall und Übelkeit wichtig. - Campen: "Hier ist man fast ständig an der frischen Luft — auch abends, wenn Mücken und Co. aktiv sind. Darum sollte ein Insektenschutz immer dabei sein", meint Jens Zeiger. Weiterhin seien außer Schmerztabletten auch Wasserdesinfektionstabletten und Ohrenstöpsel gegen laute Zeltnachbarn ratsam. - Schiffsreisen: Für Kreuzfahrten ist in der Regel keine große medizinische Ausstattung nötig, da man beim Schiffsarzt an Bord fast alles bekommt. Wer dagegen etwa auf kleineren Booten segelt, steckt am besten Mittel gegen Reiseübelkeit, Schmerzen und Fieber sowie sehr gute Sonnenschutzmittel ein. - Fernreisen: "Bei langen Flügen rate ich Menschen mit Venenproblemen zu Stützstrumpfhosen und Salben mit Weinlaub oder Rosskastanienextrakt", so Zeiger. Ist das Ziel exotisch, lässt man sich zudem am besten in einer gut informierten Apotheke — unter www.linda.de findet man eine in Wohnortnähe — zu empfohlenen Impfungen beraten. Mückenschutzmittel für Haut und Kleidung sowie Magen-Darm-Präparate sollten auch hier selbstverständlich sein.

29.05.2017

Wer unter einer Fehlstellung oder Erkrankung des Fußes leidet, kann mit den passenden Schuhen viel für eine bessere Mobilität tun. Foto: djd/Florett

MODISCH UND BEQUEM DURCH DEN SOMMER

Fußgesundheit: Passgenaue Schuhe sorgen für mehr Laufkomfort

(djd). Die Füße gehören zu den Körperteilen, die tagtäglich am meisten beansprucht werden. Im Laufe eines Lebens tragen sie uns rund dreimal um die Welt. Und neben unserem Gewicht müssen die laufenden Schwerarbeiter auch oft noch zu hohe oder zu enge Schuhe aushalten, was mit der Zeit zu Deformationen führen kann. Hammerzeh, Fersensporn oder Hallux valgus sind nur einige der Fußfehlstellungen, von denen vor allem Frauen betroffen sind. Hinzu kommen schmerzhafte Fußerkrankungen, die Folge verschiedener Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma sein können. Wirksame Abhilfe schaffen hier zum Beispiel individuell angepasste Einlagen und gut sitzende Schuhe, die einen beim Gehen und Laufen optimal unterstützen. Luftige Sandalen mit Platz für Einlagen Gerade im Frühling und Sommer, wenn man sich nach luftigen und leichten Schuhen sehnt, stehen Fußgeplagte dabei allerdings häufig vor einem Problem. Die Auslagen der Schuhgeschäfte machen zwar Lust auf die neue Mode, doch vor allem offene Schuhe sind kaum für persönliche Einlagen geeignet. Auch viele Sneaker oder andere Schnürschuhe bieten nicht immer ausreichend Platz für individuelle Einlagen. "Wer orthopädische Einlagen trägt, sollte beim Schuhkauf auf Wechselfußbetten achten. Der Innenraum des Schuhs bietet dann genügend Platz, um orthopädische Fußeinlagen unterzubringen", erklärt Martin Hübner, Geschäftsführer von Florett, dem Spezialisten für komfortables Schuhwerk. Inzwischen gebe es auch modische Sandalen und Pantoletten für persönliche Einlagen. Eine Kollektionsübersicht, sowie ein Händlerverzeichnis findet man beispielsweise unter www.florett.de. In Kürze können dort auch Schuhe direkt im Onlineshop bestellt werden. Für jeden Fuß die passende Weite "Ideal ist es, wenn Schuhe in verschiedenen Weiten angeboten werden - etwa auch in Unter- und Überweiten", so Hübner. Denn gerade deformierte Füße benötigen oftmals größere Weiten. Für an- und abschwellende Füße sind Modelle mit Klettverschlüssen oder Stretchmaterialien zu empfehlen, die sich dem Fuß optimal anpassen. Hübner: "Vor allem in der warmen Jahreszeit sollte man auch auf atmungsaktive und weiche Obermaterialien wie Leder achten." Viel Tragekomfort bieten Schuhe mit einem weichen Fußbett sowie einer leichten Sohle, die schrittdämpfende Eigenschaften habe.

29.05.2017

Eine Überdosis Sonne sollte man besser vermeiden. Foto: djd/Weleda/iStockphoto/Alliance

HAUTPFLEGE IN DER WARMEN JAHRESZEIT

Bei Mückenstich und Sonnenbrand ist die schnelle Linderung gefragt

(djd). Wenn die Sonne warm vom Himmel strahlt, lockt es die Menschen hinaus ins Freie. Aktivitäten wie Radtouren, Wandern, Strandspaziergänge, Biergartenbesuche, Grill-Events oder Outdoor-Sport haben in der warmen Jahreszeit Hochkonjunktur. Doch wie so vieles hat auch dieser Spaß eine Kehrseite. So wird vor allem die Haut oft in Mitleidenschaft gezogen, zum Beispiel durch die UV-Strahlung. Gerade anfangs, wenn der Teint noch blass und sonnenentwöhnt ist, bekommt man leicht eine Überdosis ab. Wirkt kühlend und lindernd bei Sonnenbrand Sieben von zehn Deutschen zwischen 18 und 29 Jahren haben mindestens einen Sonnenbrand pro Jahr, das ergab eine Forsa-Umfrage. Besonders groß ist die Gefahr in den Bergen oder bei hoher Reflektion, zum Beispiel am Strand. Neben Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützt die richtige Kleidung die Haut: Je enger die Fäden und je kräftiger die Farben, desto weniger UV-Licht durchdringt sie. Zudem sollte man die intensive Mittagssonne möglichst meiden. Hat man sich trotz aller Vorsicht einen Sonnenbrand zugezogen, kann beispielsweise Combudoron von Weleda Linderung verschaffen. Das fettfreie Gel mit Auszügen aus Arnika und der Kleinen Brennnessel kann kühlend, schmerz- und juckreizlindernd wirken. Es unterstützt den Aufbau von neuem und gesundem Gewebe, mindert den Hitzeschmerz und unterstützt die Heilung nach Verbrennungen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.weleda.de. Diese Eigenschaften machen es überdies zum Mittel der Wahl bei Insektenstichen, denn Mücken, Wespen und Bienen sorgen im Sommer ebenfalls oft für Beschwerden. Die Stiche der Plagegeister können nicht nur Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen verursachen, sondern auch Hautreizungen oder gar Entzündungen. Insektenstichen so gut wie möglich vorbeugen Am besten ist es, sich möglichst schon vorab vor Stichen zu schützen: Neben Insektenabwehrmitteln raten Experten dazu, am Abend kühl zu duschen - denn Mücken lieben Körperwärme und Schweißgeruch. Wespen fliegen dagegen auf den Duft von süßen und fleischigen Speisen und auf bunte Kleidung. Dies sollte man also vermeiden, ebenso wie wildes Umherfuchteln, denn das macht die Plagegeister nur aggressiver.

28.04.2017

Sanfte Sportarten wie Yoga oder Tai Chi können die Gelenke mobilisieren, ohne sie zu belasten. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/der hugo2 - Fotolia

WENN DIE GELENKE IMMER ÖFTER SCHMERZEN

Frauen in der zweiten Lebenshälfte leiden besonders oft an Arthrose

(djd). Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Dabei sind vor allem die Knie-, Hüft- und Schultergelenke sowie die Finger- und Wirbelgelenke vom Verschleiß betroffen. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu, ganz besonders bei Frauen. Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes zum Thema Arthrose erhielten knapp ein Drittel der Frauen und ein Viertel der Männer zwischen 45 und 64 Jahre die ärztliche Diagnose einer Arthrose. Östrogenmangel kann die Gelenke schädigen Experten zufolge hängt dies mit der Hormonumstellung bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte zusammen. Das weibliche Hormon Östrogen ist mitverantwortlich für die Wasserspeicherung und hält somit unter anderem die Gewebsstrukturen in den Gelenken, insbesondere den Knorpel, geschmeidig und elastisch. Lässt die körpereigene Östrogenproduktion nach, kann das folglich auch den Gelenkknorpel schädigen. Bemerkbar macht sich dies durch Funktionseinschränkungen und zunehmende Schmerzen in den betroffenen Gelenken. Umso so wichtiger ist es, rechtzeitig gegenzusteuern. Dafür lässt sich an mehreren Punkten ansetzen, zum Beispiel bei der Nährstoffversorgung des Knorpels. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Strukturprotein Kollagen, aus dem gesunder Knorpel zu rund 70 Prozent besteht. Doch im Alter nimmt der Kollagenanteil ab, was den Knorpel schwächt und ihn anfällig für Arthrose macht. "Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebutten-Extrakt enthalten, wie beispielsweise in 'CH-Alpha Plus' aus der Apotheke", erklärt dazu Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Studien bestätigen den Nutzen von Kollagen Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass die Knorpeldichte bei regelmäßiger Einnahme des Trink-Kollagens zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert. Der zweite wichtige Punkt in der Arthrose-Behandlung ist Bewegung. Nur durch sie wird die Gelenkflüssigkeit, die den Knorpel mit den Nährstoffen versorgt, gut im ganzen Gelenk verteilt. Besonders geeignet sind schonende Sportarten, die Gelenke wenig belasten, wie Walken, Radfahren, Schwimmen, Tai Chi, Yoga, Aqua-Gymnastik oder Crosstraining.

27.04.2017

Sportliche Aktivität, Reisen und Weiterbildung sind die Grundlage für ein positives Lebensgefühl. Foto: djd/vitalpilze.de/Getty

KNOCHENSCHWUND KOMMT AUF LEISEN SOHLEN

Die Knochen rechtzeitig stärken und Osteoporose vorbeugen

(djd). Noch nie waren Frauen über 50 so fit wie heute. Viele fühlen sich nicht nur deutlich jünger, sie sehen auch so aus. Dementsprechend hat sich im Vergleich zu früheren Generationen auch der Lebensstil verändert. Sportliche Aktivität, Reisen und Weiterbildung sind die Grundlage für ein positives Lebensgefühl. Umso höher ist jedoch der Leidensdruck, wenn plötzlich auftretende anhaltende Rückenschmerzen, Schwächegefühle in den Beinen und dadurch bedingte Stürze die Aktivität hemmen. Experten warnen: Rückenschmerzen in diesem Lebensalter sollten immer ein Alarmsignal sein - denn dieses eher unspezifische Symptom kann auf eine Osteoporose hindeuten. In vielen Fällen wird der Knochenschwund aber erst diagnostiziert, wenn ein vermeintlich harmloser Sturz einen Knochenbruch zur Folge hatte. Ursachen von Knochenabbau entlarven Neben dem altersbedingten Abbau der Knochenfestigkeit kann die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren den Rückgang von Knochensubstanz begünstigen. Zudem beschleunigen bestimmte Medikamente, eine Überfunktion der Schilddrüse oder der Nebennieren sowie Magen-/Darmerkrankungen, Rauchen oder Untergewicht deren Abbau. Die sinnvollste Maßnahme gegen Osteoporose ist frühzeitige Vorbeugung: Regelmäßige körperliche Aktivität regt den Knochenstoffwechsel an, trainiert die Skelettmuskulatur und hält den Bewegungsapparat leistungsfähiger. Eine wichtige Rolle in der Osteoporose-Prävention spielt die mineralstoffreiche Ernährung. In diesem Zusammenhang sind pflanzliche Kalziumlieferanten wie zum Beispiel Broccoli, Spinat und Soja besser geeignet als Milchprodukte. Um das Knochengerüst zu stärken, kennt die Mykotherapie die Vitalpilze Shiitake und Maitake. Sie enthalten natürliche Vorstufen des Vitamins D, das der Körper für den Einbau von Kalzium aus der Nahrung in die Knochen benötigt. Muskeln stärken und versorgen Der Shiitake wirkt zudem unterstützend auf die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken. Auch der Reishi ist in Betracht zu ziehen, da er einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus und auf die Stärkung der Muskulatur hat. Nicht umsonst gilt dieser Vitalpilz in der Traditionellen Chinesischen Medizin als der "Pilz des langen Lebens". Nähere Informationen können bei erfahrenen Heilpraktikern unter www.vitalpilze.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-0077889 erfragt werden. Gut zu wissen: Selbst wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist, lässt sich durch gezielte Maßnahmen noch viel erreichen. So unterstützt eine gute Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung in Verbindung mit Vitalstoffen die nötige medikamentöse Behandlung, um die noch vorhandene Stabilität der Knochen möglichst lange zu erhalten.

27.04.2017

Wer die Wechseljahre als natürlichen Prozess sieht, hat in der Regel weniger mit der Hormonumstellung zu kämpfen. Foto: djd/Famenita/Kurhan - Fotolia

WECHSELJAHRE - WAS NUN?

Unterstützung für die Zeit der Hormonumstellung

(djd). Der Gedanke an die Wechseljahre ruft bei zahlreichen Frauen gemischte Gefühle hervor: Zwar ist in dieser Phase der Nachwuchs flügge geworden und viele nutzen die neu gewonnene Freiheit dazu, beruflich noch einmal durchzustarten oder sich lang gehegte Wünsche zu erfüllen. Doch die damit einhergehenden körperlichen Veränderungen wecken auch die Angst, an Attraktivität zu verlieren. Während etwa ein Drittel der Frauen die Hormonumstellung kaum bemerkt und jede dritte Frau mit nur leichten Beschwerden wie Gewichtszunahme, Zyklusunregelmäßigkeiten und schlechter Laune zu kämpfen hat, leidet ein weiteres Drittel unter starken Symptomen und fühlt sich dadurch im Alltag massiv eingeschränkt. So kann der sinkende Östrogenspiegel anhaltende Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Herzrasen und die berüchtigten Hitzewallungen hervorrufen. Auch die Paarbeziehung ist häufig belastet, denn viele Frauen leiden unter Scheidentrockenheit und den damit verbundenen Schmerzen beim Verkehr. Behandlung birgt weniger Risiken als angenommen Wechseljahresbeschwerden kann man häufig mit einfachen Maßnahmen begegnen: Eine vollwertige Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse sowie regelmäßiger Ausdauersport steigern das Wohlbefinden. Entspannungstechniken wie Atemtraining, Yoga oder Tai Chi tragen dazu bei, das Körpergefühl zu verbessern und den Stimmungsschwankungen gelassener zu begegnen. Zudem kann eine individuell angepasste Gabe von weiblichen Hormonen eine ausgleichende Wirkung haben. Die potentiellen Risiken einer solchen Behandlung sorgten in den letzten Jahren für Verunsicherung bei den Patientinnen. Doch neuere, die Women’s Health Initiative-Studie (WHI) betreffende Studienergebnisse belegen, dass die gesundheitlichen Vorteile einer Hormonersatzbehandlung überwiegen und sich sogar eine präventive Wirkung auf verschiedene Erkrankungen wie etwa Dickdarmkrebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Osteoporose abzeichnet. Natürlichen Prozess akzeptieren Frauen, die ihre Gebärmutter noch haben, empfehlen Gynäkologen zusätzlich zur Einnahme von Östrogenen die Gabe eines Gestagens. Aktuellen Studien zufolge ist dabei naturidentisches Progesteron wie in Famenita günstiger. Wie eine Frau auf die Zeit ihrer Hormonellen Umstellung reagiert, ist auch immer eine Frage der inneren Einstellung: Wer die Wechseljahre als natürlichen Prozess sieht, sich Zeit für sich selbst nimmt und die neuen Freiräume genießt, kann sich in diesem Lebensabschnitt positiv weiterentwickeln.

27.04.2017

Viele Menschen wünschen sich, auch mit zunehmendem Alter noch fit und beweglich zu sein. Doch die Realität sieht oft anders aus. Foto: djd/Magnesium Diasporal/Monkey Business Images

MINERALSTOFF KANN SCHMERZTHERAPIE ERGÄNZEN

Patienten mit chronischen Schmerzen sollten Magnesiummangel vorbeugen

(djd). Chronische Schmerzen können die Lebensqualität merklich einschränken. Rund 20 Prozent aller Deutschen leiden unter andauernden oder wiederkehrenden Beschwerden. Jenseits der 50 nimmt die Zahl der Schmerzpatienten zu. Über 75 ist etwa jeder Zweite betroffen. Häufig sind es Rücken, Gelenke und Muskeln, die Probleme machen. Physiotherapie und Bewegungsprogramme reichen oft nicht aus, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Dementsprechend oft verschreiben Ärzte Medikamente. Die sogenannten Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) zählen zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln in Deutschland. Zudem werden rezeptfreie Schmerztabletten von Betroffenen häufig ohne ärztliche Kontrolle über einen längeren Zeitraum auf eigene Faust eingenommen. Aufnahme von Mineralstoffen gebremst Dabei sind von Substanzen wie Ibuprofen und Diclofenac, die zu den NSAR gehören, zahlreiche Nebenwirkungen auf Herz und Blutgefäße sowie den oberen Magen-Darm-Trakt bekannt. Um die Magenschleimhaut zu schonen, werden zusätzlich Präparate, wie die sogenannten Protonenpumpenhemmer verordnet, die die Magensäure blocken. Doch diese Mittel können sich negativ auf die Aufnahme von Mineralstoffen wie Magnesium aus der Nahrung auswirken. Magnesium ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen, wie auch dem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven beteiligt. Kommt es zu einem Mangel können Muskelkrämpfe und Verspannungen die Folge sein, die bestehende Schmerzzustände möglicherweise noch verstärken. Unter www.diasporal.de gibt es nähere Informationen zum Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Muskelbeschwerden. Mangelzustände frühzeitig ausgleichen Für Schmerzpatienten, die regelmäßig Magensäureblocker einnehmen, kann es sinnvoll sein, einem Mangel mit der Einnahme eines Magnesiumproduktes wie Magnesium-Diasporal 300mg aus der Apotheke vorzubeugen. Das darin enthaltene Magnesiumcitrat wird im Gegensatz zu anorganischem Magnesiumoxid unabhängig von der Magensäure resorbiert. Mögliche Magnesiummangelzustände können damit schnell und körperfreundlich ausgeglichen werden.

27.04.2017

Im Einzelhandel sind Frauen Stunde um Stunde auf den Beinen und können die Unterstützung von Reise- und Vitalstrümpfen gut gebrauchen. Foto: djd/Ofa Bamberg/Getty

HARTER JOB FÜR DIE BEINE

Langes Sitzen oder Stehen ist besonders im Sommer eine Strapaze

(djd). Es klingt paradox, ist aber wahr: Das schöne Geschlecht leidet häufiger an Krampfadern als Männer. Das liegt an den Hormonen. Die sorgen bei den Frauen nämlich dafür, dass das Gewebe dehnbar und weich ist. Das ist natürlich sehr wichtig, wenn ein Kind geboren wird. Es wirkt sich aber auch nachteilig aus, weil das weichere Bindegewebe der Frauen die Blutgefäße in den Beinen nicht so wirkungsvoll stützen kann. Die Männer sind hier dank ihres festeren Bindegewebes im Vorteil. Das macht sich besonders an heißen Sommertagen bemerkbar. Denn dann schwellen die Beine der Frauen leichter an als die der Männer. Wichtig: Achtsamkeit gegenüber den Venen Angesichts dieser Ausgangssituation wundert es nicht, dass Frauen auch im Job viel mehr auf ihre Beine und auf ihr venöses System achtgeben sollten. Besonders in Berufen, in denen man viel sitzen oder stehen muss. Verkäuferinnen, Friseurinnen, Physiotherapeutinnen, Krankenschwestern - die Liste der betroffenen Branchen ist lang. Doch das Bindegewebe kann mit einfachen Mitteln wirkungsvoll unterstützt werden. Ein probates Mittel ist Bewegung. Auf www.rgz24.de/beinuebungen findet man dazu viele Vorschläge. Auch Reise- und Vitalstrümpfe wie die der Reihe Gilofa Style sind eine gute Ergänzung. Diese Strümpfe begeistern modebewusste Frauen mit ihrem eleganten Design und brillanten Glanz. Das schimmernde Gestrick passt sehr gut zu leichter Sommermode. Ein Blick auf www.gilofa.de lohnt, denn dort sind nicht nur die klassischen Farbtöne der Modelle zu sehen, sondern auch die aktuellen Modefarben. Besonders sommerlich wirken die Farbtöne Hibiskus und Pusteblume, die sich sehr lässig zu weißer Mode aus Leinen oder Baumwolle kombinieren lassen. Die edlen Herbsttöne Dahlie und Efeu verleihen jedem Outfit einen sinnlichen Touch. Wadenmuskelpumpe und Venenklappen Vor allem aber üben die Strümpfe von außen einen sanften Druck auf die Beine aus und unterstützen so das venöse System dabei, das verbrauchte Blut gegen die Schwerkraft in Richtung Herz und Lunge zu transportieren. Dabei werden zwei Mechanismen unterstützt. Der erste ist die Wadenmuskelpumpe. Werden die Wadenmuskeln angespannt, verdicken sie sich und drücken dabei die Venen zusammen, sodass das Blut nach oben gepresst wird. Hat man zu wenig Bewegung, kann man diesen Mangel mit Reise- und Vitalstrümpfen ausgleichen. Dieser zusätzliche Druck sorgt zugleich dafür, dass die Venenklappen besser schließen. Diese Klappen funktionieren wie winzige Rückschlagventile in den Venen. Sie schließen sich, wenn das Blut zurückzufließen droht und unterbinden so den Rückfluss.

27.04.2017

Wenn die Füße kribbeln, als ob Ameisen darüber laufen, können Nervenschäden dahinterstecken. Foto: djd/Wörwag Pharma/koszivu-Fotolia.com

ALS DIABETIKER GUT ZU FUSS

Patienten sollten Verletzungen vorbeugen und auf die richtige Pflege achten

(djd). Das sogenannte diabetische Fußsyndrom ist ein Schreckgespenst für alle, die unter der Zuckerkrankheit leiden. Es kann eine Folge von Nervenschäden, sogenannten Neuropathien, sein, die auf dem Diabetes mellitus beruhen und sich meist zuerst in den Füßen durch Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit bemerkbar machen. Im schlimmsten Fall führt das diabetische Fußsyndrom zur Amputation - in Deutschland passiert dies laut Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) rund 50.000 Mal pro Jahr. Damit es nicht soweit kommt und Diabetiker gut zu Fuß bleiben, haben Experten eine Reihe hilfreicher Tipps zusammengestellt. Schützende Schuhe Vor allem im Sommer ist Vorsicht geboten, da es vielfältige Verletzungsgefahren gibt. Das gilt besonders für Menschen, deren Füße schon durch eine Neuropathie geschädigt sind. Ihr Schmerzempfinden ist meist gestört. Betroffene merken nicht, wenn der Sand oder die Fliesen, über die sie barfuß laufen, durch die Sonne glühend erhitzt wurden. So entstehen schnell Brandblasen. Oder man zieht sich einen Splitter zu, der zu einer schlecht verheilenden Wunde führt. Gefährlich sind auch offene Schuhe wie Sandalen, in die leicht kleine Steinchen hineingeraten und die Haut dauerhaft verletzen können. Deshalb raten Diabetologen zu schützenden Schuhen mit einer dicken, dämpfenden Sohle. Eine Übersicht über die häufigsten Fehler bei der Fußpflege, Filme mit Übungen für entspannende Fußgymnastik und eine Broschüre zur richtigen Pflege gibt es unter www.rgz24.de/diabetische-fusspflege. Pflege von innen Zum einen sollte man sich also äußerlich um die Füße kümmern, diese regelmäßig kontrollieren und pflegen. Aber auch innerlich lässt sich etwas für die hochsensiblen Nerven in den Füßen von Diabetikern tun, etwa durch die Einnahme eines Präparats mit Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamins B1. Das Provitamin ist beispielsweise enthalten in "milgamma protekt", das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Es wird in wesentlich höheren Konzentrationen vom Körper und den Nerven aufgenommen als herkömmliches Vitamin B1, was eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit ist. Denn viele Diabetiker leiden an einem ausgeprägten Vitamin-B1-Mangel, der Neuropathien verursachen kann. Benfotiamin gleicht diesen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel wirksam aus. Auch Symptome der Neuropathie wie ein Kribbeln oder Brennen in den Füßen lassen sich dadurch lindern. Das A und O ist zudem eine gute Einstellung des Blutzuckers, eine Ernährung mit gesunder Mischkost und ausreichend Bewegung, um die Nervenschäden des Diabetes in den Füßen zu verhindern.

25.03.2017

Wenn die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag steigt, wird mehr vom Glückshormon Serotonin im Gehirn freigesetzt - von Herpes sollte man sich dieses Glück nicht durchkreuzen lassen. Foto: djd/Lyranda/iStockphoto/NKS Imagery

JETZT IST LEBENSFREUDE ANGESAGT

Wenn Herpes die Frühlingsgefühle durchkreuzt, sofort aktiv werden

(djd). Viele Menschen verspüren im Frühling unbändige Lust auf Aktivität und Abenteuer. Gut gelaunt und voller Tatendrang möchten sie die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen. Verliebte träumen davon, mit dem Partner innige Stunden zu verbringen. Küssen steht jetzt hoch im Kurs, dem Umfrageportal Statista zufolge sehnen sich im Frühjahr 45 Prozent der Befragten nach körperlicher Nähe. Auch Unternehmungen mit der Familie und Freunden machen jetzt richtig Spaß. Experten zufolge ist das Phänomen Frühlingsgefühle eine Sache der Hormone: Je höher die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag ist, desto mehr vom Glückshormon Serotonin wird im Gehirn freigesetzt. Doch während die Frühlingsgefühle erblühen, liegt das Immunsystem oft noch im "Winterschlaf" und Viren haben leichtes Spiel. Die Konsequenz? In vielen Fällen erblühen nicht nur die Frühlingsgefühle, sondern auch die Lippenbläschen. Bei verräterischem Kribbeln sofort handeln Mangelnde Bewegung, Erkältungen und die kalte Witterung haben im Winter die Abwehr geschwächt. Daher zeigen sich bei vielen Herpesgeplagten gerade im Frühling die unansehnlichen und ansteckenden Bläschen auf der Lippe. Auch intensive UV-Strahlung kann das schlummernde Virus wecken: Die Sonneneinstrahlung verändert den Stoffwechsel und kann so die Immunabwehr der Hautzellen verlangsamen. Die lästigen Bläschen tauchen gerne dann auf, wenn man sie am wenigsten braucht, etwa vor dem nächsten Fest mit Familie und Freunden oder vor einem Date. Doch was kann man tun, damit daraus kein "Herpesfall" wird? Lokale Therapien mit Virustatika sind zwar etabliert, aber sie helfen nicht allen Patienten. Wie Maria Lohmann, Buchautorin und Heilpraktikerin aus München, erklärt, kann eine frühzeitige Einnahme spezieller Mikronährstoffe dafür sorgen, dass eine Herpes-Infektion seltener ausbricht und dass die Heilung beschleunigt wird: "Die Kautablette Lyranda aus der Apotheke beispielsweise enthält die Aminosäure L-Lysin sowie Zink, Selen, Vitamine und Bioflavonoide." Diese lässt sich diskret und einfach anwenden und ist daher praktisch für den Alltag. Mehr Informationen gibt es unter www.lyranda.de. Parallel unterstützen die enthaltenen Mikronährstoffe Selen, Zink und Vitamin C gezielt das Immunsystem. Wie man Herpes vorbeugen kann Stress schwächt das Immunsystem und ist laut Lohmann einer der Hauptauslöser einer Herpesinfektion. Daher sollten Betroffene ausreichend schlafen. In turbulenten Zeiten können auch kleine Auszeiten oder Entspannungstechniken wie Yoga für mehr Ruhe und Gelassenheit sorgen. Wer häufig von Lippenherpes geplagt wird, sollte zudem auf eine lysinreiche Ernährung mit Hülsenfrüchten, Soja, Fisch und Kartoffeln achten.

24.03.2017

Schattiges Plätzchen gesucht - Sonne und Hitze erweitern die bei Couperose fragilen Gefäße zusätzlich und bringen das Gesicht sprichwörtlich zum "Blühen". Foto: djd/Functional Cosmetics Company AG/shutterstock

DAMIT DIE HAUT NICHT ROT SIEHT

Bei Couperose auf den richtigen Hitze- und Sonnenschutz achten

(djd). Sport und andere Outdoor-Aktivitäten bei wolkenlosem Himmel, Urlaubsreisen in den Süden, entspannte Sonnenbäder auf der heimischen Terrasse, im Schwimmbad oder am Strand - all dies macht den Sommer für die meisten Menschen so schön. Nicht jedoch für Couperose-Patienten. Die sogenannte Kupferrose tritt meist erst ab dem 30. Lebensjahr auf und zeigt sich als ein Netz blaurot durchschimmernder Äderchen, das sich über Nase und Wangen zieht. Sommerhitze bringt das Gesicht zum "Blühen" Die Äderchen haben bei den Betroffenen die Fähigkeit verloren, sich zusammenzuziehen, was zu einem Blutstau in den feinen Gefäßen führt. Das sieht vor allem im fortgeschrittenem Stadium nicht schön aus, weshalb besonders Frauen darunter leiden. Und im Sommer kann sich das Problem noch verschlimmern, weil Sonne und Hitze zu den typischen Triggerfaktoren gehören. Sie strapazieren und erweitern die Gefäße zusätzlich und bringen das Gesicht sprichwörtlich zum "Blühen". Umso wichtiger sind die richtige Pflege und ein sorgfältiger Schutz. Empfehlenswert ist eine Creme, die speziell auf die Bedürfnisse von Couperose- und Rosacea-Haut ausgerichtet ist, wie etwa Galenia Skin Care Mikrozirkulations-Creme gegen rote Haut mit integriertem Lichtschutzfaktor. Sie kann beruhigen, hydrieren und die fragilen Gefäße positiv beeinflussen. Die enthaltenen Grünpigmente können zudem den Farbton des Teints optisch verbessern. Unter www.dermokosmetik.org gibt es weitere Informationen. Hautschützende Verhaltensweisen Aber auch darüber hinaus sollte man noch weitere Schutzmaßnahmen ergreifen. So ist es ratsam, die Gesichtshaut so wenig wie möglich direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen - ein Hut, ein modisches Käppi oder ein schattiges Plätzchen unterm Baum oder Sonnenschirm sind dabei hilfreich. Die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr meiden Couperose-Patienten am besten ganz und verlegen sportliche Aktivitäten, die zusätzlich für Hitze sorgen, besser auf die Morgen- oder Abendstunden. Außerdem können feuchte und kühlende Kompressen mit schwarzem Tee oder Arnika wohltun, wenn das Gesicht mal wieder akut glüht.

24.03.2017

Wer nachts gut schläft, ist tagsüber vital und muss an das Thema Tagesmüdigkeit keinen Gedanken verschwenden. Foto: djd/Neurexan/thx

SCHLAFRÄUBERN AUF DER SPUR

Wie Senioren zu erholsamer Nachtruhe finden

(djd). Nie waren Best Ager so aktiv wie heute - sie engagieren sich für ein Ehrenamt, betätigen sich als Mentoren für Berufseinsteiger oder gehen wieder an die Uni. 14.200 der insgesamt 33.600 Gasthörer an deutschen Universitäten waren 2013 mindestens 65 Jahre alt, so das Statistische Bundesamt. Rentner belegen zudem Sprachkurse und bereisen ferne Länder, mehr als jeder Zweite nutzt einen Computer, fast die Hälfte surft im Internet. Bei so viel Tatendrang und Erlebnisdurst sind körperliche und geistige Fitness Grundvoraussetzungen. Diese kann man mit gesunder Ernährung, regelmäßigem Sport und erholsamem Schlaf erreichen. Doch gerade mit zunehmendem Alter bereitet der Schlummer Probleme. Experten zufolge klagen etwa 20 bis 40 Prozent der über 65-Jährigen über Schlafstörungen. Sie haben Einschlafschwierigkeiten oder wachen mehrmals pro Nacht auf. Schlafqualität verschlechtert sich Zwar verändert sich im Alter die Schlafstruktur und die Leichtschlafphasen nehmen zu, doch häufig sind die Auslöser auch psychischer Natur. Nervöse Unruhe, sorgenvolle Gedanken und Überforderung halten den Schlummer fern. Nach durchwachten Nächten fühlt man sich im Tagesverlauf müde und antriebslos, die Hobbys bereiten kaum noch Freude. Wichtige Fakten zum Thema Schlaf gibt es beispielsweise unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Um besser schlafen zu können, sollten gerade aktive Senioren möglichst nicht zu klassischen Schlafmitteln greifen. Denn Nebenwirkungen wie Benommenheit und Gangunsicherheit können ein erhöhtes Sturzrisiko mit sich bringen. Natürliche Arzneimittel wie Neurexan hingegen fördern über ihre entspannende Wirkung das Ein- und Durchschlafen, ohne benommen zu machen, sie verursachen zudem keinen Hangover-Effekt. Schlaftagebuch kann nützlich sein Wird das Kombinationspräparat tagsüber eingenommen, bleiben Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Fahrtauglichkeit voll erhalten, während akute Unruhe und Anspannung durch den Wirkkomplex abklingen. So fällt das nächtliche Einschlafen leichter. Zudem kann ein Schlaftagebuch helfen, Schlafräubern im Alltag auf die Schliche zu kommen. Darin werden die Zubettgehzeit, die Schlafdauer, nächtliche Wachzeiten, aber auch Ereignisse des Tages wie aufregende Erlebnisse oder fehlende Bewegung notiert. Die Aufzeichnungen können auch als Grundlage für ein Gespräch mit dem Arzt dienen.

24.03.2017

Der Arzt hilft Diabetikern dabei, ihren Blutzucker möglichst gut einzustellen, um Nervenschäden zu vermeiden. Foto: djd/Wörwag Pharma/colourbox,de

DIABETES GEHT OFT AN DIE NERVEN

Etwa jeder dritte Zuckerkranke leidet unter einer sogenannten Neuropathie

(djd). Auf buchstäblich Schritt und Tritt werden viele Diabetiker an ihre Krankheit erinnert, denn ihre Füße brennen oder kribbeln ständig. Mindestens genauso schlimm ist es, wenn man seine Füße gar nicht spürt. Dann bleiben auch kleine Wunden, die etwa durch ein Steinchen im Schuh entstehen, unbemerkt und werden nicht richtig behandelt. Hinter diesen Empfindungsstörungen steckt ein Nervenleiden, das sich häufig in Folge des Diabetes entwickelt: die sogenannte Neuropathie. Dem aktuellen deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2017 zufolge betrifft sie etwa jeden Dritten unter den rund sechs Millionen Diabetikern in Deutschland. Wer sie ignoriert oder ihre Symptome nicht wahrnimmt, läuft Gefahr, den Fuß oder Zehen zu verlieren - Diabetiker tragen dem Gesundheitsbericht zufolge ein 20-fach höheres Risiko für eine solche Amputation. Blutzucker senken - Vitamin-B1-Mangel ausgleichen Eine Neuropathie entsteht durch chronisch erhöhten Blutzucker, der die empfindlichen Nervenfasern und die Blutgefäße schädigt. Zudem leiden Diabetiker häufig unter einem ausgeprägten Mangel an Vitamin B1, da sie das Vitamin vermehrt über die Nieren verlieren. Das hat gravierende Folgen, denn der Nährstoff ist für den Zuckerstoffwechsel und die Nervenfunktion unverzichtbar. Eine Unterversorgung kann daher Neuropathien verursachen oder verstärken. Die Nervenschädigung beginnt meist im Frühstadium des Diabetes und schreitet oft unbemerkt fort. Rund 20 Prozent der Nervenfasern gehen in den ersten Jahren verloren, nachdem der Diabetes festgestellt wurde - das zeigen aktuelle Untersuchungen. Es gibt jedoch Gegenmaßnahmen. An erster Stelle steht eine möglichst gute Blutzuckereinstellung. Zusätzlich sollte der nervenschädigende Vitamin-B1-Mangel ausgeglichen werden. Dazu wird die Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin angewendet. Sie ist beispielsweise in "milgamma protekt" enthalten, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Das Provitamin Benfotiamin wird vom Körper und den Nerven wesentlich besser aufgenommen als "normales" Vitamin B1, was eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit ist. Studien zeigen, dass eine Behandlung mit Benfotiamin die Nervenfunktion verbessern und Symptome wie Kribbeln und Schmerzen in den Füßen lindern kann. Risikofaktoren rechtzeitig behandeln Um Folgeerkrankungen des Diabetes zu verhindern, sollten zudem Risikofaktoren wie Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte behandelt werden. Besonders wichtig ist es, dass der Arzt mit Hilfe von Medikamenten den Blutzucker möglichst gut einstellt. Dazu tragen zudem eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung erheblich mit bei. Betroffene sollten außerdem Nervengifte wie Alkohol und Nikotin meiden.

24.03.2017

Alle B-Vitamine haben mit der Energieversorgung des Körpers zu tun - sie sind an der Gewinnung von "Brennstoffen" aus der Nahrung maßgeblich beteiligt. Foto: djd/mse Pharmazeutika GmbH/Peter Atkins - Fotolia

STARKE NERVEN, KLARER KOPF

B-Vitamine können positiv auf Stimmung und Konzentration wirken

(djd). B-Vitamine können positiv auf Stimmung und Konzentration wirken und die Nerven und das Immunsystem stärken. Ein chronischer Mangel gilt als Risikofaktor für Langzeitschäden oder Alterskrankheiten. Jeder zweite Mensch ab 40 dürfte Schätzungen zufolge zu wenige B-Vitamine in den Zellen seines Körpers besitzen. Neben dem Lebensalter können sich Stress, Alkoholgenuss und Rauchen sowie chronische Entzündungen oder eine vegetarische Ernährung nachteilig auf den Vitamin-B-Haushalt des Körpers auswirken. Die häufigsten Symptome von Vitamin-B-Mangel erscheinen oft als harmlose Erschöpfungs- und Ausfallerscheinungen, ohne dass deren wahre Ursache erkannt wird. Besteht ein solcher Mangel über einen längeren Zeitraum, können gravierende Probleme wie chronische Erschöpfungssymptome oder Depressionen, aber auch erhöhte Homocystein-Werte, Anämien, Arteriosklerose und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer auftreten. B-Vitamine ergänzen sich Alle B-Vitamine haben mit der Energieversorgung des Körpers zu tun. Denn in den Mitochondrien - den Kraftwerken der Zellen - sind sie an der Gewinnung von "Brennstoffen" aus der Nahrung maßgeblich beteiligt. Deshalb profitieren davon vor allem Muskeln, Verdauungsapparat, Herz-Kreislauf- und Immunsystem, Haut, Haare, Augen und am meisten die Nerven und damit die Konzentration. Die Vitamine des B-Komplexes bilden im Körper eine Funktionseinheit, sie entfalten ihre optimale Wirkung am besten im Verbund. Die Wirkungen überschneiden und ergänzen sich und sind verwoben. Deshalb ist es bei Mangelzuständen eines einzelnen B-Vitamins sinnvoll, immer den gesamten Vitamin-B-Komplex einzunehmen. Dies lässt sich durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel wie etwa "B-Komplex mse Dr. Enzmann" erreichen. Die regelmäßige Einnahme solcher Mittel ist im Regelfall schon vor dem Auftauchen eindeutiger Mangelzustände sinnvoll. Darum sind B-Vitamine so wichtig Jede Zelle des Körpers ist vom Vorhandensein ausreichender B-Vitamine abhängig. Erschöpfung, Schwäche und Vitalitätsverlust sind sehr häufig auf einen Mangel zurückzuführen. Besonders gefährdet sind Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Problemen sowie Menschen mit Gefäß-, Darm-, Nieren- und Schilddrüsen-Erkrankungen, die unter einem hohen Homocysteinwert leiden können. Speziell bei Älteren kann ein hoher Homocysteinwert auch die Folge von Medikamenten sein: Wer etwa regelmäßig ein Mittel zur Unterdrückung der Magensäureproduktion einnimmt, kann Vitamin B12 schlechter über die Magenschleimhaut aufnehmen. Und gerade Vitamin B12 ist ein wichtiger Gegenspieler vom sogenannten nitrosativen Stress.

24.03.2017

Die Zahl der psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz nimmt kontinuierlich zu, das Burn-out-Syndrom entwickelt sich zu einer Volkskrankheit. Foto: djd/Bad Aibling

DAS GLEICHGEWICHT WIEDERFINDEN

Eine Burn-out-Präventionskur kann aktive Hilfe für Stressgeplagte bieten

(djd). Was früher noch als Manager-Krankheit galt, betrifft längst nicht mehr nur Führungskräfte: Vor allem Menschen, die sich beruflich und privat hohe Ziele stecken und nach Erfolg suchen, geraten schnell unter Leistungsdruck. Besonders gefährdet sind Frauen mit der Doppelbelastung Familie und Beruf, verstärkt wird dies dadurch, dass oftmals die Anerkennung für ihr Engagement fehlt. Doch wer die persönlichen Bedürfnisse über einen langen Zeitraum zurückstellt, verliert irgendwann die Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Warnsignale wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Nervosität und gedrückte Stimmung sollten nicht ignoriert werden - sonst kann über kurz oder lang ein Burn-out drohen. Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, Für Stressgeplagte sollte der Hausarzt der erste Ansprechpartner sein. Je nach Symptomlage bietet sich für viele Patienten aber auch eine gezielte Kur an - wie etwa das neuartige "Imzig"-Programm zur Stressbewältigung und Burn-out-Prävention. Während der dreiwöchigen Auszeit im südbayerischen Bad Aibling gelingt es den Teilnehmern, den vielfältigen Ursachen ihrer Erschöpfung auf den Grund zu gehen. Ein individuell ausgearbeitetes Stressmanagement vermittelt alltagstaugliche Techniken, wie mit persönlichen Stressoren und "inneren Antreibern" umgegangen werden kann. Die erlernten Entspannungsmethoden tragen dazu bei, gelassener zu werden, das innere Gleichgewicht kehrt zurück. So gelingt es künftig leichter, Prioritäten zu setzen. Unter www.imzig.de kann man sich in fünf Schritten zur Kur anmelden, die von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zusammen mit Kliniken, Ärzten und Therapeuten in Bad Aibling entwickelt wurde. Wohltuendes Moor genießen Eine wichtige Rolle innerhalb des Programms nimmt die Prävention gegen Rückenbeschwerden ein, da dauerhafter Stress oftmals der Auslöser für chronischen Rückenschmerz ist. Neben entspannender Rückengymnastik und Rückenschule nutzen die Patienten die wohltuende Heilkraft des Moores. Das schwarze Gold hat entzündungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften, es speichert Wärme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. Dadurch steigt bei einem Vollbad die Körpertemperatur und es kommt zu einem Heilfieber, das die Selbstheilkraft des Körpers aktivieren kann. Moorbehandlungen werden zudem erfolgreich bei Rheuma, Frauenleiden, Arthrose, Ischias, Gicht, peripheren Durchblutungsstörungen und Bandscheibenschäden eingesetzt.

02.03.2017

Das in Pflegeberufen übliche lange Stehen ist eine große Herausforderung für die Beine. 159 KB Foto: djd/Ofa Bamberg/thx

HILFE FÜR HELFENDE

Menschen in Pflegeberufen sollten auch auf die eigene Gesundheit achten

(djd). Pflege- und Heilberufe fordern viel von den Menschen, die sie ausüben. Krankenschwestern, Arzthelferinnen oder Altenpflegerinnen sollten deshalb auch gut für sich selbst sorgen. Nur dann bleiben Gesundheit und Freude am Beruf lange erhalten. Nicht nur das in diesen Berufen übliche lange Stehen und schwere Heben sind große Herausforderungen. Auch die psychische Belastung und die große Verantwortung für andere Menschen sind erhebliche Stressfaktoren für Beschäftigte in Pflege- und Heilberufen. Mit Kompressionsstrümpfen das venöse System unterstützen Ganz wichtig ist deshalb regelmäßige Bewegung. Mit Ausgleichssport kann man ganz gezielt die Wirbelsäule stärken und die Gelenke geschmeidig halten. Für das Herz-Kreislauf-System ist das Training ebenso wichtig. Wer wegen des langen Stehens schon die ersten Besenreißer bemerkt hat und am Abend über schwere Beine klagt, sollte möglichen Venenleiden vorbeugen. Mit Kompressionsstrümpfen wie etwa den Modellen aus der Reihe "Memory" von Ofa Bamberg kann man das venöse System unterstützen. Sie sorgen dafür, dass das Blut leichter zurück in Richtung Herz und Lunge gepumpt wird. So staut es sich nicht so leicht in den Waden und Füßen. Strümpfe in den Farben der Saison Die Kompressionsstrümpfe gibt es in den aktuellen Modefarben der Saison. Der Farbton Pusteblume ist eher zart, während Hibiskus fröhlich daherkommt. Dahlie und Efeu sind kräftige Farben, die für einen selbstbewusst-modischen Auftritt sehr gut geeignet sind. Am Abend sind ein entspannendes Bad und eine sanfte Beinmassage mit einer feuchtigkeitsspendenden Körperlotion eine Wohltat. Danach gibt es dann nur noch eins: Ab auf das Sofa, die Beine hochlegen und den Feierabend genießen.

26.02.2017

Herumtoben und spielen mit den Enkeln: Eine wichtige Voraussetzung dafür sind gesunde Gelenke der Senioren. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Andrey Popov

UNBESCHWERT MIT DEN ENKELN SPIELEN

Tipps für Senioren für schmerzfreie Gelenke

(djd). Viele Kinder haben eine ganz besondere Beziehung zu ihren Großeltern: Toben, spielen, basteln, Ausflüge machen - für diese Dinge kann sich die ältere Generation meist mehr Zeit nehmen als die im Beruf und Alltag oft stark eingespannten Eltern. Damit Aktivitäten mit den Enkeln aber überhaupt möglich sind, müssen auch die Gelenke mitspielen. Ergänzende Einnahme von Kollagen-Peptiden Mit zunehmendem Alter und bedingt durch äußere Faktoren wie Fehl- oder Überlastungen nutzen sich die Gelenkknorpel ab, besonders stark oft an Knien, Hüften und Schultern. Es kann zu Schmerzen und eingeschränkter Mobilität kommen. Die Arthrose kann so weit fortschreiten, dass jede Bewegung zur Qual wird und ein künstliches Gelenk der letzte Ausweg ist. Nicht wenige Betroffene bauen darauf, dass mit einer sogenannten Endoprothese alle Probleme wieder beseitigt werden können. Die Realität sieht allerdings oft anders aus: Viele Patienten fühlen nach einem operativen Eingriff nicht die erhoffte Erleichterung, vielmehr werden etwa 20 bis 30 Prozent der Betroffenen noch Monate oder sogar Jahre von anhaltenden Schmerzen geplagt. Umso wichtiger ist es, frühzeitig etwas für den Erhalt des Knorpels zu tun. Zunächst einmal sollten alle Möglichkeiten der konservativen Therapie ausgeschöpft werden - von etwaiger Gewichtsreduktion über Schmerzbehandlung bis hin zu Krankengymnastik, rät beispielsweise Dr. Werner Lehner, Orthopäde und Sportmediziner aus München: "Im Rahmen der Arthrose-Therapie empfehle ich meinen Patienten die ergänzende Einnahme von Kollagen-Peptiden mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt in Form von Trinkampullen wie dem Präparat 'CH-Alpha Plus', das rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist". Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass bei täglicher Einnahme des Trink-Kollagens über einen längeren Zeitraum die Knorpeldichte zunehme und sich der Gelenkknorpel stabilisiere. Bewegung ist gut für gesunde Knorpel Darüber hinaus ist regelmäßiger Sport entscheidend für gesunde Knorpel. Denn dieser erhält seine Nährstoffe komplett aus der Gelenkflüssigkeit, weshalb diese durch kontinuierliche Bewegung gleichmäßig verteilt werden muss. Empfehlenswert ist Training, das die Gelenke nicht belastet, wie etwa Schwimmen, Walken, Tai Chi, Einheiten auf dem Crosstrainer oder Radfahren.

24.02.2017

Der Arzt kann bei Notwendigkeit medizinische Kompressionsstrümpfe verordnen. Im medizinischen Fachhandel werden sie angemessen. Es gibt viele Ausführungen und Farben für individuelle Ansprüche. 266 KB Foto: djd/medi

AKTIVITÄT SORGT FÜR LEICHTE BEINE

Bewegung und Kompressionsstrümpfe tragen zu fitten Venen bei

(djd). Es ist verlockend, seine freie Zeit gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Bei einer Tasse Tee, einem guten Buch oder beim Surfen im Internet kann man herrlich entspannen. Bewegung als Ausgleich ist dann umso wichtiger - besonders für die Beingesundheit. Denn die Venen brauchen Aktivität, um fit zu bleiben. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Bewegungsmangel, Übergewicht und erbliche Faktoren spielen meist eine Rolle, wenn die Beine schwer und geschwollen sind oder Krampfadern auftreten. Dann können medizinische Kompressionsstrümpfe helfen. Die Venen in Schwung halten In den Arterien pumpt das Herz frisches Blut durch den Körper. Den Rücktransport übernehmen die Venen. Sie transportieren täglich rund 7.000 Liter Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen. Dabei helfen die Muskelpumpen. Die Muskelanspannung beim Gehen presst die Venen zusammen und auf diese Weise das Blut in Richtung Herz. Deshalb ist Bewegung wichtig, um die Venen in Schwung zu halten. Die innen liegenden Venenklappen funktionieren wie Schleusen, damit das Blut nicht zurückfließen kann. Schaffen die Venen den Transport nicht mehr, versackt es in den Beinen. Füße und Beine schwellen an, Krampfadern können auftreten und das Risiko einer Thrombose steigt - vor allem bei langem Sitzen und Stehen. Kompressionsstrümpfe helfen der Venengesundheit auf die Beine Medizinische Kompressionsstrümpfe wie "mediven" von medi verengen durch den nach oben abnehmenden Druckverlauf die Venen. Die defekten Venenklappen schließen und das Blut gelangt wieder besser und schneller zum Herzen. Schwellungen klingen ab, die Beine fühlen sich leichter an. Die Strümpfe können auch das Risiko einer Thrombose mindern. Medizinische Kompressionsstrümpfe gibt es von diesem Hersteller in vielen eleganten und strapazierfähigen Varianten in vielen Ausführungen und Farben. Dazu zählen beispielsweise exklusiv die ausgefallenen bedruckten Designs "elegance Leo" und "Circle" in einer limitierten Edition. Kompressionsstrümpfe und An- und Ausziehhilfen sind im medizinischen Fachhandel freiverkäuflich erhältlich. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Der Ratgeber "Aktiv mit Venenleiden" ist unter Telefon 0921-912-750 oder per E-Mail unter Verbraucherservice@medi.de kostenlos erhältlich. Mehr Informationen und einen Händlerfinder gibt es unter www.medi.de.

24.02.2017

Aufwärm- und Dehnübungen sind wichtig, um Verletzungen und Überbelastungen zu vermeiden. 1059 KB Foto: djd/Traumeel/thx

WENN SPORTMUFFEL IN SCHWUNG KOMMEN

Von regelmäßiger Bewegung profitieren Gesundheit und Lebensgefühl

(djd). Bewegungsmangel ist einer der Hauptrisikofaktoren für zahlreiche Zivilisationskrankheiten. Die Folgen unserer überwiegend sitzenden Lebensweise reichen von Übergewicht über Rücken- und Gelenkschmerzen bis zu Herz-Kreislauf-Leiden und Diabetes. Das Problem: Je weniger man sich bewegt, desto schlechter wird die Kondition und desto stärker der innere Schweinehund. Geht einem schon bei der kleinsten Anstrengung die Puste aus, hat man schließlich gar keine Lust mehr und wird immer bequemer. Spaß beim Sport muss sein Wer diesen Teufelskreis durchbricht und regelmäßigen Sport in sein Leben integriert, profitiert auf der ganzen Linie. Man lebt gesünder, ist fitter und attraktiver, hat bessere Laune und knüpft oft neue soziale Kontakte. Damit der gute Vorsatz für ein bewegteres Leben aber nicht gleich wieder verpufft, sollte man einige wesentliche Punkte beachten. Zum Beispiel sollte man eine Sportart finden, die wirklich Spaß bringt. Denn wer nur joggt oder schwimmt, weil es gesund ist, wird nicht lange dabeibleiben. Die Neigungen sind zudem verschieden. Der eine tritt gern in die Pedale, der nächste sucht Teamgeist beim Ballsport, andere mögen Bauchtanz oder Yoga. Ehemalige Sportmuffel sollten auch nicht plötzlich zu ehrgeizig durchstarten, sondern sich Schritt für Schritt steigern. Sonst werden Überlastungsbeschwerden und Verletzungen begünstigt. Kommt es trotz Vorsicht zu Schmerzen, Zerrungen oder Prellungen, gilt die PECH-Regel: Pausieren, Eis auflegen (kühlen), Compressionsverband anlegen, Hochlagern. Dazu können natürliche Arzneimittel wie Traumeel Creme und Tabletten, parallel angewendet, die Heilung unterstützen. Die 14 pflanzlichen Wirkstoffe, unter anderem Beinwell, Arnika, Hamamelis und Calendula können Schwellungen lindern und Entzündungen regulieren. Realistische Ziele setzen Zum maßvollen Einstieg gehört auch, sich erreichbare Ziele zu setzen - also erst einmal die Fünf-Kilometer-Runde durch den Park zu absolvieren und nicht gleich den Halbmarathon. Wer starkes Übergewicht hat, sollte zunächst mit gelenkschonenden Sportarten wie Walking oder Wassergymnastik beginnen. Bewährt hat es sich auch, beim Einstieg in eine neue Sportart zusätzlich zum Ausdauertraining die Muskeln mit gezieltem Krafttraining aufzubauen.

24.02.2017

Auch in der Natur kann man gut zur Ruhe kommen und seine Lebensfreude wiederentdecken. 464 KB Foto: djd/Weleda/drubig-photo - fotolia.com

DER INNERE RHYTHMUS MUSS STIMMEN

Für das Herz ist es wichtig, dass die Psyche im Gleichgewicht ist

(djd). Sich ein Herz fassen, etwas schweren Herzens tun - nicht nur im Sprachgebrauch sind unsere Gefühle eng mit dem lebenswichtigen Organ verknüpft. Anspannung, Stress und Ängste lassen das Herz messbar aus dem Gleichgewicht geraten, was auf Dauer das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie einen Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen erhöht. Ein gesundes Herz reagiert flexibel Viele meinen, dass ein wenig gestresstes Herz besonders regelmäßig schlägt. Das aber ist falsch: Ein gesundes Herz schlägt nie ganz im gleichen Takt, der zeitliche Abstand zwischen zwei Schlägen variiert jedes Mal ein wenig. Bei anhaltendem Stress ist diese Fähigkeit gestört, das Herz schlägt in einem zu starren Takt. Es kann dann der Anforderung, in unterschiedlichen Lebenslagen flexibel zu reagieren, nicht mehr gerecht werden. Umso entscheidender ist es, wirkungsvoll gegenzusteuern, zu mehr Ruhe zu finden und den gesunden Rhythmus des Herzens zu fördern. Hier lässt sich an mehreren Punkten ansetzen. So können natürlich wirksame Arzneimittel mit potenziertem Gold, Ferrum-Quarz und Kalium phosphoricum wie Neurodoron Tabletten von Weleda das seelische und körperliche Gleichgewicht bei stressbedingter Erschöpfung und Unruhe stabilisieren. Sie können die Nerven stärken und zu innerer Ruhe verhelfen. Mit Achtsamkeitsübungen zu innerer Balance Darüber hinaus kann jeder ganz gezielt etwas für die innere Balance tun, indem er sich beispielsweise in Achtsamkeit übt. Das bedeutet, sich selbst und die Außenwelt neutral zu beobachten und dadurch negative Emotionen zu reduzieren. Auch Atemübungen können dazu beitragen, das innere Gleichgewicht zu stärken. Ruhiges Atmen signalisiert dem Körper Entspannung. Die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortison wird vermindert, das Herz synchronisiert seinen Schlag mit der Atemfrequenz und auch der Geist beruhigt sich. Weitere Tipps für einen entspannten Alltag gibt es unter www.weleda.de/gesundheit.

24.02.2017

Sie sind gern in der freien Natur unterwegs? Beugen Sie Zeckenstichen vor und lassen Sie sich von ihrem Arzt zur FSME-Impfung beraten. 1209 KB Foto: djd/Pfizer/www.zecken.de

AB SIEBEN GRAD ERWACHT DIE ZECKE

So kann man Zeckenstichen am besten vorbeugen

(djd). Steigen die Temperaturen draußen einige Tage hintereinander auf sieben Grad oder mehr, sehnt sich der Mensch nach dem Frühling – und die Zecke nach frischem Blut. In Hecken, Wiesen und Büschen wartet sie auf ihre Opfer. Gestochen werden kann jeder, vom krabbelnden Baby im Garten bis zum Sonnenanbeter im Stadtpark. Rechnen muss man mit Zeckenstichen in der Regel von Februar bis Oktober. Bei milder Witterung sogar ganzjährig. Zecken gehören zur Familie der Spinnen In Deutschland ist der Gemeine Holzbock die am häufigsten vorkommende Art. Zecken sind eine Milbenart und gehören zur Familie der Spinnen. Zwar sind die bis zu vier Millimeter großen Achtbeiner nicht unbedingt ein Grund für eine Spinnenphobie, etwas Respekt vor dem Parasiten kann dennoch nicht schaden. Denn Zecken können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen, darunter Borreliose-Bakterien oder auch FSME-Viren. FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems und nicht ursächlich behandelbar. Es können nur Beschwerden wie Fieber und Gliederschmerzen gelindert werden, mit dem Virus selbst muss es der menschliche Organismus allein aufnehmen. Vorsorge ist besser als Nachsorge Deshalb sind Vorsorgemaßnahmen essentiell: Festes Schuhwerk und in die Socken gesteckte Hosenbeine können verhindern, dass Zecken sich ihren Weg in die Kniekehle bahnen. Möglichst lange Kleidung trägt auch dazu bei. Auf hellen Kleidern lassen sich die dunklen Zecken leicht erkennen und ablesen. Chemische Duftstoffe, Repellents genannt, verringern bei regelmäßiger Auffrischung die Stechlust der Zecke. Wer draußen war, sollte sich danach am ganzen Körper gründlich nach Zecken absuchen. Zudem kann eine Impfung gegen FSME dazu beitragen, das Risiko einer Virusinfektion nach einem Zeckenstich zu reduzieren. Wenn eine Zecke doch den Weg auf die Haut gefunden und zugestochen hat, sollte diese sofort entfernt werden. Eine ausführliche Beschreibung gibt es auf www.zecken.de.

24.02.2017

Mit Bewegung an der frischen Luft kann das Immunsystem nach dem Winter gestärkt werden. 681 KB Foto: djd/metavirulent

MIT DEM FRÜHLING KOMMT DER SCHNUPFEN

Warum erkältet man sich jetzt so leicht und wie bleibt man fit?

(djd). Wenn es auf den Frühling zugeht, haben Schnupfenviren oftmals leichtes Spiel. Denn der Winter hat dem Immunsystem einiges abverlangt. Um die Abwehrkräfte wieder zu stärken, sollte man jetzt besonders auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Saunagänge und Wechselduschen können dazu beitragen, dass Immunsystem wieder auf Vordermann zu bringen. Sechs Tipps, wie man bei einer Infektion gegenhalten kann Auch wenn die Sonne endlich immer kräftiger wird, im Frühling kann es morgens und abends noch empfindlich kalt werden. Wer jetzt nicht warm genug angezogen ist, läuft Gefahr, sich zu erkälten. Empfehlenswert ist das Zwiebelprinzip, sodass man die Kleidung den Temperaturen anpassen kann. Ist die Erkältung schon im Anmarsch, kann man mit einigen Maßnahmen "gegenhalten". - Erkältungsviren verschaffen sich zumeist über die Nasenschleimhäute Zutritt zum Körper. Wird die Nase schön feucht gehalten, beispielsweise mit einem Meerwasser-Nasenspray, fällt es dem Organismus wesentlich leichter, diesen Angriff abzuwehren. - Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen, können homöopathische Arzneimittel wie zum Beispiel metavirulent (rezeptfrei in der Apotheke) zu einer raschen Linderung der Symptome beitragen oder sogar den Infekt im Anfangsstadium stoppen. - Viel trinken, damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Während Tees mit Spitzwegerich und Thymian die Bronchien beruhigen, lindert eine heiße Zitrone mit Honig die Halsschmerzen. - Eine selbstgemachte Hühnerbrühe hilft gegen die "laufende" Nase. Die entzündungshemmende Wirkung der Brühe wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Ganz nebenbei befeuchtet der heiße Dampf die Schleimhäute, was den Abfluss des Sekretes in den Atemwegen fördert. - Nasenspülungen sind wie "Händewaschen” für die Nasenschleimhaut und bewirken deren Abschwellen sowie die Reduktion der Nasensekretion. - Generell sollte man bei einer Erkältung das Rauchen vermeiden, denn es verschlimmert Erkältungssymptome, weil es die Bewegung der Flimmerhärchen in der Nase hemmt. Mit diesen Tipps lassen sich Infekte der Atemwege oftmals bereits im Anfangsstadium stoppen, sodass Betroffene schon bald wieder das Frühlingswetter genießen können.

30.01.2017

Trockene Kälte, Heizungsluft und Infekte können den Nasenschleimhäuten im Winter zusetzen. Foto: djd/tetesept/Getty

DEN TEUFELSKREIS DURCHBRECHEN

Die richtige Pflege für gereizte und wunde Nasen

(djd). Der Winter ist auch für die Nase eine Herausforderung: Draußen eisige Temperaturen, drinnen warme, trockene Heizungsluft - das belastet die Schleimhäute und kann sie leicht austrocknen lassen. Die Folgen können Borken- und Krustenbildung sowie ein unangenehmes Brennen und Jucken in der Nase sein. Die Nase kann ihre natürliche Selbstreinigungsfunktion nicht mehr erfüllen, dadurch haben Erkältungsviren leichteres Spiel, sich auf die Schleimhaut festzusetzen. Jeder Schnupfen belastet dann die Nasenschleimhäute zusätzlich, oft sind sie während der gesamten kalten Jahreszeit wund und gereizt. Pflegen und feucht halten Mit ausreichend Feuchtigkeit und guter Pflege kann man den Teufelskreis durchbrechen: In Wohn- und Büroräumen sollte man auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit achten, etwa durch regelmäßiges Lüften, das Aufhängen feuchter Tücher oder das Aufstellen eine Schale Wasser auf der Heizung. Zudem ist es wichtig, reichlich zu trinken, am besten Wasser, Fruchtsaftschorlen oder ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Ist die Nase dennoch einmal wund und gereizt, können spezielle Nasensprays wie etwa "Rhinolind Heilt & Pflegt" von tetesept die Schleimhäute pflegen, schützen und die Heilung unterstützen. Die sanfte Rezeptur mit Liposomen, reinem natürlichen Sesamöl und Dexpanthenol beruhigt und befeuchtet nachhaltig und hilft so auch bei verkrusteten Nasen. Unter www.tetesept.de gibt es mehr Informationen. "Gerade empfindliche Menschen und solche, die bereits Beschwerden haben, sollten außerdem darauf achten, ihre Nase nicht noch zusätzlich zu stressen", rät Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Tabakrauch sei besonders schädlich, aber auch verschmutzte, staubige Luft belaste die Schleimhäute. Chemische Nasensprays sollten bei Erkältungen zudem nur maßvoll und maximal eine Woche lang angewendet werden, da sie die Schleimhäute sonst dauerhaft reizen und austrocknen können. Das Nasenspray von tetesept unterstützt ebenfalls die Regeneration der Nasenschleimhaut nach intensivem Gebrauch chemischer Nasensprays.

30.01.2017

FIT DURCH DIE ERKÄLTUNGSZEIT

Das sind die wichtigsten Vitamine

(djd). Jeden Herbst und Winter steht wieder die Erkältungssaison vor der Tür. Denn in beheizten Räumen fühlen sich krankheitserregende Viren besonders wohl und können sich schnell verbreiten. Um dennoch gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, benötigt der Körper ein starkes Immunsystem. Einige Vitamine sind besonders wertvolle Helfer für die Abwehrkräfte. Vitamin A, C & D für das Immunsystem Vitamin A leistet einen wichtigen Beitrag für die Immunabwehr, indem es unter anderem zum Erhalt von Haut und Schleimhäuten beitragen kann. Denn sind diese intakt, fällt es Viren schwerer, in den Körper einzudringen. Vitamin A ist sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, etwa in Butter, Käse, Karotten und Spinat. Auch Vitamin C ist eine wichtige Stütze der Abwehr: Vorbeugend eingenommen, kann es das Immunsystem unterstützen und die Dauer und Schwere von Erkältungen mindern. Da der menschliche Körper Vitamin C weder selbst bilden noch speichern kann, muss es regelmäßig zugeführt werden. Effektive Lieferanten sind beispielsweise Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Paprika und Brokkoli. Ein weiterer wichtiger Nährstoff ist das Vitamin D. Es ist an vielen Regulierungsvorgängen beteiligt und trägt so ebenfalls zum Erhalt des Immunsystems bei. Um schützende Vitamine ausreichend aufzunehmen, ist eine ausgewogene Ernährung entscheidend. Ergänzend können spezielle Vitaminpräparate, zum Beispiel "Abtei Immun Kraft", erhältlich in Drogerien und Supermärkten, helfen, den Vitalstoffhaushalt im Herbst und Winter im Gleichgewicht zu halten. Auch im Winter an die frische Luft gehen Vitamin D ist nur in wenigen Lebensmitteln wie fettem Seefisch, Pilzen und Eiern enthalten. Größtenteils wird es unter Einfluss von Sonnenstrahlung in der Haut gebildet. Deshalb kann es in der dunklen Jahreszeit leicht zu einem Absinken des Vitamin D-Spiegels kommen. Neben Vitamin D-Präparaten können häufige Aufenthalte im Freien - auch bei Bewölkung - die Versorgung verbessern. Dazu fördert frische Luft die Durchblutung, härtet ab und gibt der Abwehr zusätzliche Power.

30.01.2017

Das Herz muss ein Leben lang hart arbeiten. Dabei sollte man es nach Kräften unterstützen. Foto: djd/ascopharm/thx

FÜNF TIPPS FÜR EIN GESUNDES HERZ

Schon einfache Maßnahmen können das Infarktrisiko deutlich senken

(djd). Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland Nummer eins bei den Todesursachen. Dabei ist es so leicht, seinem Herzen etwas Gutes zu tun und das entsprechende Risiko zu senken. Hier einige Tipps: 1. In Bewegung kommen. Die meisten Menschen sitzen zu viel und bewegen sich zu wenig. Das Herz braucht aber Training, dazu senkt körperliche Aktivität den Blutdruck, baut Stress ab und beugt Diabetes vor. Die Deutsche Herzstiftung rät dazu, vier- bis fünfmal die Woche 30 bis 45 Minuten in Schwung zu kommen. Aktivität im Alltag ist dabei genauso gut wie Sport. Selbst wer nur zweimal täglich für zehn Minuten zügig geht oder radelt, tut seinem Herzen viel Gutes. 2. Nicht Rauchen. Rauchen verursacht nicht nur Krebs, sondern ist auch einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb sollte man möglichst mit dem Qualmen aufhören. 3. Besser ernähren: Zu viel Fettes und Süßes essen machten dick und belastet somit das Herz. Empfehlenswert ist die Mittelmehrküche mit viel Fisch, wenig Fleisch und tierischen Fetten, reichlich Obst, Gemüse, Salat und pflanzlichen Ölen. Salz sollte möglichst reduziert werden, stattdessen sorgen frische Kräuter für Geschmack. Insgesamt sollte die Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren sein, zudem unterstützen Vitamin B1 und Magnesium eine gesunde Herzfunktion. Diese Stoffe kann man zum Beispiel mit sogenannten Herzgespann-Kapseln ergänzend zur täglichen Ernährung aufnehmen - abgerundet durch den wertvollen Pflanzenextrakt des Echten Herzgespanns. Unter www.ascopharm.de gibt es mehr Informationen. 4. Den Blutdruck kontrollieren. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck über 140/90 mmHg schädigt die Gefäße und kann Arteriosklerose fördern. Deshalb sollte man seine Werte regelmäßig kontrollieren lassen. Ab 35 Jahren kann man die kostenlosen zweijährlichen Gesundheitschecks wahrnehmen. Dabei können gleichzeitig Cholesterin- und Blutzuckerwerte überwacht werden, die ebenfalls eine Rolle für die Herzgesundheit spielen. 5. Stress abbauen. Negativer Stress begünstigt Schlafprobleme, Übergewicht, Bluthochdruck und damit Herzkrankheiten. Deshalb sollte man versuchen, Belastungen möglichst zu reduzieren und sich nicht zu viel vorzunehmen. Hilfreich können dabei auch Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Autogenes Training sein.

30.01.2017

Mit regelmäßigem Beckenbodentraining kann man Blasenproblemen effektiv begegnen. Foto: djd/tetesept/Getty

POWER FÜR DEN BECKENBODEN

Wie man die Blase im Alltag unterstützen kann

(djd). Ob beim Spaziergang, dem Shoppingbummel, einem geschäftlichen Termin oder auf Reisen - eine schwächelnde Blase ist unangenehm und kann schlimmstenfalls auch peinlich werden. Viele Frauen leiden nach der Geburt eines Kindes, in Folge der Wechseljahre oder mit zunehmendem Alter unter Harnwegsproblemen. Dagegen lässt sich jedoch einiges tun. Gezieltes Training und unterstützende Nährstoffe Ein wichtiger Ansatzpunkt ist ein gezieltes Beckenbodentraining, beispielsweise die Brücke: Mit aufgestellten Beinen auf dem Rücken liegen, beim Ausatmen die Scheidenmuskeln schließen und den untersten Rückenwirbel anheben. Beim Ausatmen wieder ablegen und die Muskeln entspannen. Beim nächsten Mal die untersten zwei Rückenwirbel anheben, dann drei und so weiter, bis man sich nur noch mit den Schultern abstützt. Weitere Übungen kann auch ein Arzt oder Physiotherapeut vermitteln, diese Übungen sollte man dann möglichst zehn Minuten täglich durchführen. Zusätzlich kann man mit speziellen Nährstoffen unterstützen. Vitamin B2 kann zum Erhalt gesunder Schleimhäute in den Harnwegen beitragen, Magnesium kann die Muskulatur unterstützen - auch die des Beckenbodens - und Zink und Selen können das Immunsystem stärken. Weiterhin haben sich Kürbis und Hopfen bewährt. In den neuen "Blase femina Kürbis Kapseln" von tetesept etwa ist alles in ausgewogener Kombination enthalten. Außerdem wird eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme empfohlen. Unter www.tetesept.de gibt es mehr Informationen. Tipps für den Alltag "Auch mit einigen Verhaltenstipps lässt sich eine schwache Blase im Alltag besser in den Griff bekommen", weiß Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Um beim Niesen und Husten den Beckenboden möglichst wenig zu belasten, solle man eine aufrechte Position einnehmen und dann über die Schulter nach oben hinten husten oder niesen. Bei Harndrang ist es zudem sinnvoll, den Toilettengang möglichst hinauszuzögern, um die Blase zu trainieren. Und wer schwer heben muss, stellt die Füße am besten beckenbreit auf, streckt das Gesäß nach hinten, hält den Rücken gerade und kommt mit den Beinen nach oben - dabei den Beckenboden anspannen.

30.01.2017

Wandern, Nordic Walking, Schwimmen, Gymnastik - Bewegung ist wichtig für die Venengesundheit. Geeignet sind alle Übungen und Sportarten, die die Gelenke beweglich und die Beinmuskulatur aktiv halten. Foto: djd/medi

AKTIVITÄT SORGT FÜR LEICHTE BEINE

Bewegung und Kompressionsstrümpfe tragen zu fitten Venen bei

(djd). Es ist verlockend, seine freie Zeit gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Bei einer Tasse Tee, einem guten Buch oder beim Surfen im Internet kann man herrlich entspannen. Bewegung als Ausgleich ist dann umso wichtiger - besonders für die Beingesundheit. Denn die Venen brauchen Aktivität, um fit zu bleiben. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Bewegungsmangel, Übergewicht und erbliche Faktoren spielen meist eine Rolle, wenn die Beine schwer und geschwollen sind oder Krampfadern auftreten. Dann können medizinische Kompressionsstrümpfe helfen. Die Venen in Schwung halten In den Arterien pumpt das Herz frisches Blut durch den Körper. Den Rücktransport übernehmen die Venen. Sie transportieren täglich rund 7.000 Liter Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen. Dabei helfen die Muskelpumpen. Die Muskelanspannung beim Gehen presst die Venen zusammen und auf diese Weise das Blut in Richtung Herz. Deshalb ist Bewegung wichtig, um die Venen in Schwung zu halten. Die innen liegenden Venenklappen funktionieren wie Schleusen, damit das Blut nicht zurückfließen kann. Schaffen die Venen den Transport nicht mehr, versackt es in den Beinen. Füße und Beine schwellen an, Krampfadern können auftreten und das Risiko einer Thrombose steigt - vor allem bei langem Sitzen und Stehen. Kompressionsstrümpfe helfen der Venengesundheit auf die Beine Medizinische Kompressionsstrümpfe wie "mediven" von medi verengen durch den nach oben abnehmenden Druckverlauf die Venen. Die defekten Venenklappen schließen und das Blut gelangt wieder besser und schneller zum Herzen. Schwellungen klingen ab, die Beine fühlen sich leichter an. Die Strümpfe können auch das Risiko einer Thrombose mindern. Medizinische Kompressionsstrümpfe gibt es von diesem Hersteller in vielen eleganten und strapazierfähigen Varianten in vielen Ausführungen und Farben. Dazu zählen beispielsweise exklusiv die ausgefallenen bedruckten Designs "elegance Leo" und "Circle" in einer limitierten Edition. Kompressionsstrümpfe und An- und Ausziehhilfen sind im medizinischen Fachhandel freiverkäuflich erhältlich. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Der Ratgeber "Aktiv mit Venenleiden" ist unter Telefon 0921-912-750 oder per E-Mail unter Verbraucherservice@medi.de kostenlos erhältlich. Mehr Informationen und einen Händlerfinder gibt es unter www.medi.de. So können Krampfadern entstehen

22.12.2016

Endlich wieder befreit durchatmen: viel trinken, Ruhe und ein auf die Hustenart abgestimmtes Mittel helfen dabei. Foto: djd/Boehringer Ingelheim International GmbH

Der Bronchialschleimhaut Ruhe gönnen

Unproduktiver Hustenreiz kann nicht nur lästig, sondern auch schädlich sein

(djd). Fast unerträglicher Kitzelreiz im Hals und Rachen, krampfhaftes Keuchen, Bellen und Räuspern - trockener Reizhusten, der meist im Zuge einer Erkältung auftritt, hat wohl schon jeden einmal gequält. In der kalten Jahreszeit tritt er besonders häufig auf. Dabei stört Reizhusten nicht nur die Nachtruhe und macht konzentriertes Arbeiten fast unmöglich, er kann zudem ernsthafte Schäden an den Schleimhäuten verursachen. Unnützer Reizhusten "Im Gegensatz zum verschleimten Husten befindet sich bei trockenem Reizhusten kein festsitzender Schleim in den Atemwegen", so Dr. Michael Barczok vom Lungenzentrum Ulm. "Es kann also auch nichts abgehustet werden." Das bedeute, dass dieser Husten quasi sinnlos und überflüssig sei. Schlimmer noch: Die sensiblen Schleimhäute würden jedes Mal heftig aneinandergeschlagen. "Durch diesen massiven Aufprall kann es zu Schleimhautverletzungen kommen, die schädlich sind." Denn die winzigen Risse verstärkten den Hustenreiz und es komme zu neuen Verletzungen - ein regelrechter Teufelskreis. Mehr Informationen gibt es unter www.silomat.de. Wichtig ist es in dieser Phase, so Barczok, den Reiz zu reduzieren, unproduktiven Husten von den Bronchien wegzuhalten und dadurch sicherzustellen, dass die verletzte Schleimhaut zur Ruhe kommt. Die Leitlinien empfehlen hierzu bevorzugt zentrale Hustenstiller (Antitussiva), die jedoch größtenteils verschreibungspflichtig sind. Die Wirkstoffe Pentoxyverin und Dextromethorphan, enthalten etwa in "Silomat gegen Reizhusten", sind hingegen die einzigen zentralen Hustenstiller-Wirkstoffe, die wegen ihrer guten Verträglichkeit auch ohne Rezept in der Apotheke erhältlich sind. Richtiges Atmen beruhigt Lindernd bei Hustenattacken können auch Atemübungen wirken. Man setzt sich beispielsweise aufrecht hin, legt die rechte Hand auf den Brustkorb, die linke auf den Bauchnabel. Dann langsam ausatmen. Beim tiefen Einatmen spüren, wie sich die Bauchdecke hebt und gleichzeitig mit der rechten Hand gegen den Brustkorb drücken, damit dieser sich nicht weitet. Ziel ist es, nur die Bauchdecke, nicht aber den Brustkorb zu bewegen.

22.12.2016

Besonders zu Beginn der Wechseljahre treten häufig Brustschmerzen auf. Dann kann ein kühlendes Progesterongel für Entspannung sorgen. Foto: djd/Progestogel/thx

Brustbeschwerden sind meist gutartig

Spannen, Zysten oder kleine Knötchen treten bei vielen Frauen gelegentlich auf

(djd). Brustbeschwerden bei Frauen können zahlreiche Ursachen haben. Zwar gehört auch bösartiger Brustkrebs dazu, aber häufiger sind gutartige Veränderungen der Auslöser für Schmerzen, Ziehen und Spannen oder für tastbare kleine Knötchen und Verhärtungen. Zahlen dazu liefert etwa der gemeinnützige Verein Brustkrebs Info e.V.: Demnach sind mehr als drei Viertel aller tastbaren Geschwulste in den Brüsten gutartig. Trotzdem sollten ungewöhnliche Symptome in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden, um bösartige Erkrankungen auszuschließen. Das betonen auch die Gesundheitsexperten von Ratgeberzentrale.de. Gerade Frauen über 50 sollten zudem regelmäßig die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Hormonelles Ungleichgewicht Bei gutartigen Brustbeschwerden kann der Arzt oft nicht nur beruhigen, sondern auch helfen. Etwa bei Schmerzen und Spannungsgefühlen in den Brüsten, die sehr häufig auftreten und medizinisch Mastodynie genannt werden. Ursache kann ein hormonelles Ungleichgewicht sein, wie es etwa zu Beginn der Wechseljahre auftritt. Dann ist im Körper oft zu wenig Progesteron und ein relativer Überschuss an Östrogen vorhanden - mehr Informationen gibt es unter www.progesteron.de. Bei Mastodynien wird die Einlagerung von Wasser begünstigt, was zu schweren, spannenden oder schmerzenden Brüsten führen kann. Hier kann die Verordnung eines kühlenden Progesteron-Gels wie "Progestogel" Linderung bewirken, das dank der lokalen Anwendung gut verträglich ist. Neben Mastodynien treten im Übrigen auch Mastopathien häufig auf, dabei handelt es sich um gutartige Vermehrungen des Bindegewebes in der Brust. Sie sind als meist flächige, in beiden Brüsten symmetrisch angeordnete Knötchenfelder tastbar und werden von Frauen oft bei der Selbstuntersuchung der Brust entdeckt. Zysten durch Sekretstau Weitere gutartige Veränderungen sind etwa Zysten, die entstehen, wenn der Ausführungsgang eines Drüsenläppchens verschlossen ist und sich deshalb Sekret darin ansammelt. Werden sie zu groß, können sie punktiert werden.

22.12.2016

Mit einem warmen Kräutertee im Lieblingssessel lässt sich die Erkältung leichter ertragen. Foto: djd/tetesept

Aufatmen trotz Erkältung

Wie man Schnupfen, Husten und Co. am besten übersteht

(djd). Mit sinkenden Temperaturen ist sie da und begleitet uns durch Herbst und Winter: Die Erkältung mit all ihren lästigen Symptomen. Kaum einer, der die kalte Jahreszeit übersteht, ohne nicht mindestens einmal von Schnupfen, Husten und einem dicken Kopf geplagt zu werden. Ein vollständiger Schutz vor Erkältungen ist im Alltag kaum umzusetzen. Aber man kann trotzdem eine Menge tun, um ihren Angriff möglichst gut zu überstehen und schneller wieder fit zu sein. Ruhe und ätherische Öle können helfen Wenn es einen erwischt hat, hilft vor allem eins: sich Ruhe gönnen. Denn im Schlaf arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren und der Körper ist von allen anderen Aufgaben entlastet. Am besten legt man sich mit einer Wärmflasche ins kuschelige Bett und schaltet richtig ab. Für die nötige Bettschwere und freie Atemwege empfiehlt sich vorher ein warmes Bad mit ätherischen Ölen, etwa aus Eukalyptus, T hymian, Kiefernnadeln und Kampfer wie sie im Erkältungs Bad von tetesept enthalten sind. Das entspannt angenehm, kann Muskel- und Gliederschmerzen lindern und Atemwege befreien. Wohltuend ist auch frische Luft: Wenn man fit ist, warm eingepackt bei einem Spaziergang, ansonsten auf jeden Fall mit einem gut gelüfteten Schlafzimmer. Unter www.tetesept.de gibt es weitere Tipps. Feuchte Luft und heißer Tee Die Luft sollte aber nicht nur frisch, sondern auch ausreichend feucht sein. Dies befeuchtet die Schleimhäute und erleichtert so den Abtransport von Viren und Bakterien. So kann es bei trockener Heizungsluft helfen, feuchte Handtücher aufzuhängen oder einen Luftbefeuchter zu verwenden. Um von innen für genügend Feuchtigkeit zu sorgen, raten Gesundheitsexperten dazu, ausreichend zu trinken. Heißgetränke tun hier besonders gut, so können etwa Holunder- oder Lindenblütentee schweißtreibend bzw. schleimlösend wirken.

22.12.2016

Reichliches Trinken hält die empfindlichen Schleimhäute der Atemwege geschmeidig. Foto: djd/cevitt.de

Tückische Frühlingszeit

Mit Vitamin-Power der Erkältung trotzen

(djd/pt). Um Erkältungen zu vermeiden, können rechtzeitig die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert werden. Mehr Infos im Internet unter www.cevitt.de. Eine besonders wichtige Rolle bei der Stärkung des Immunsystems spielt Vitamin C in Kombination mit dem Spurenelement Zink. Da Vitamin C hitzeempfindlich ist, darf nicht der Fehler begangen werden, Zitronensaft in heißes Wasser zu mischen, da der gesundheitliche Nutzen dadurch weitgehend verloren geht. Die volle Vitamin-Power der Zitrusfrucht nutzen und gleichzeitig den schmerzenden Rachen mit wohltuender Wärme pflegen können Erkältete dagegen mit "Hermes Cevitt Heiße Zitrone" mit hitzestabilem Vitamin C. Das Heißgetränk mit einer Kombination aus Zink, Inulin und Citrus-Flavonoiden enthält den Vitamin-C-Gehalt von circa zehn Zitronen. Freie Bahn für Virenangriffe Zwar führt eine kurzzeitige Unterkühlung nicht zwangsläufig zu einer Erkältung. Kälte drosselt jedoch die Durchblutung des Organismus - auch in den Schleimhäuten der Atemwege. Sind diese durch die monatelange Heizungsluft in den Büro-, Wohn- und Schlafräumen ausgetrocknet, geht der natürliche Schutzfilm der Schleimhäute verloren. Es entstehen kleine Risse, durch die Erkältungsviren leichter eindringen und sich vermehren können - Husten und Schnupfen können dann die unangenehme Folge sein.

22.12.2016

Das Auge isst mit: Eine gesunde Ernährung kann zur normalen Augengesundheit beitragen. Foto: djd/www.orthomol.de

Was den Augen gut tut

(djd). Auf unsere Augen verlassen wir uns ein Leben lang, sie sind sozusagen das "Tor zur Welt". Kaum ein Sinnesorgan trägt so entscheidend bei der Navigation durch den Alltag bei wie die Sehorgane. Im Auto, im Büro am Bildschirm, aber auch nach Feierabend, beim Lesen im Lieblingsbuch oder beim Spaziergang in der Dämmerung - konstant leisten die Augen Präzisionsarbeit. Dabei müssen sie ständig höchsten Ansprüchen gerecht werden. Höchste Zeit also sich zu fragen, wie man die Gesundheit und Leistungskraft der Augen sinnvoll unterstützen kann. Denn lange Bildschirmarbeit sowie trockene Luft oder starke Sonneneinstrahlung können die Augen belasten. Auch im Alter oder bei einer genetischen Veranlagung kann es zu Augenproblemen kommen. Rechtzeitig vorsorgen Da diese Einschränkungen sich langsam und graduell entwickeln, ist es sinnvoll, die Augengesundheit frühzeitig zu unterstützen. Wichtig für die Sehorgane sind regelmäßige Pausen und die richtige Position bei der Arbeit am Bildschirm. Augenübungen können außerdem die angestrengten Muskeln der Linse entspannen. Eine gesunde Ernährung mit vollwertiger Kost und viel frischem Obst und Gemüse kann ebenso zur Gesunderhaltung der Augen beitragen. Zusätzlich zu einer Kombination aus erholenden Übungen und bewusster Ernährung kann eine Einnahme ergänzender Mikronährstoffe, welche optimal auf die Bedürfnisse der Augen abgestimmt sind, wie etwa "Orthomol Vision", die Augengesundheit und damit die normale Sehkraft gezielt unterstützen. Viele Faktoren beeinflussen die Augengesundheit Rauchen ist schädlich für die Augen: Es kann die Durchblutung der kleinen Gefäße in Netzhaut und Sehnervenzellen senken. Auch Übergewicht und unausgewogene Ernährung sind der Gesundheit des ganzen Körpers und damit auch der Augen auf Dauer nicht zuträglich. Beim Älterwerden können bestimmte Augenprobleme häufiger auftreten, vor allem bei genetischer Veranlagung. Daher sollten Vorsorgeuntersuchungen für die Augen entsprechend den Empfehlungen der Krankenkassen und der Ophthalmologischen Gesellschaft durchgeführt werden.

28.11.2016

Frauen, die regelmäßig mit Migräneattacken zu kämpfen haben, sollten eine Prophylaxe versuchen. Foto: djd/Petasites Petadolex

Schmerz lass nach

Migräne: Instabile Wetterlage macht Patienten im Frühjahr zu schaffen

(djd/pt). Im März Biergartenwetter - im April dann wieder eisiger Frost: Wetterkapriolen im Frühjahr können dem Organismus zu schaffen machen. Wenn es warm ist, erweitern sich die Gefäße. Wird es wieder kälter, ziehen sich die Gefäße zusammen. Auch der Luftdruck ändert sich: Kopfschmerzen sind dann keine Seltenheit. Wie die Experten vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de wissen, haben besonders Patienten mit Migräne unter Wetterwechseln zu leiden, denn ihre Beschwerden werden stark von äußeren Einflüssen und Stressoren beeinflusst. Vorbeugende Behandlung ratsam Schätzungen zufolge leiden etwa zehn Prozent der Deutschen unter den einseitig pulsierenden Schmerzen, denen eine neurologische Funktionsstörung im Gehirn zugrunde liegt. Gut zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen. Zumeist sind die Leidtragenden zwischen 20 und 50 Jahre alt. Neben einer Akutbehandlung, bei der häufig Triptane eingesetzt werden, wird von ärztlichen Fachgesellschaften bei regelmäßigen Beschwerden eine Prophylaxe empfohlen. "Wenn Migräneattacken häufiger auftreten, wird es Zeit für eine vorbeugende Behandlung, um die Schmerzanfälle und auch die Einnahme von Schmerzmitteln nachhaltig zu reduzieren und damit die Lebensqualität zu erhöhen", erläutert Dr. med. habil. Rüdiger Schellenberg (migraene-kopfschmerzen.de). Neben synthetischen Arzneimitteln zur Vorbeugung wie Betablockern oder Antidepressiva gibt es nach den Erfahrungen des Privatdozenten aus Hüttenberg auch in der Natur wirksame Hilfen gegen Migräne - etwa Pestwurz (Petasites hybridus). Unter petasites.eu gibt es nähere Hintergründe zu dieser pflanzlichen Prophylaxe. Hilfe aus der Natur "Schon seit der Antike werden die schmerzstillenden, entzündungshemmenden sowie krampflösenden Eigenschaften der Pestwurz geschätzt", erläutert Dr. Schellenberg. Die Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit eines Pestwurz-Spezialextrakts (Petasites Petadolex) sei in mehreren Studien sehr gut belegt. Aktuelle Bewertungen zeigten, dass der Pestwurz-Extrakt eine vergleichbare Wirksamkeit wie Betablocker besitze, aber keine nennenswerten Nebenwirkungen zeige.

28.11.2016

Aktiv und kraftvoll sein auch jenseits der 50 - dafür ist ein stabiles Knochengerüst nötig. Foto: djd/tetesept

Starke Tipps für starke Knochen

Osteoporose frühzeitig aktiv vorbeugen

(djd/pt). Unsere Knochen sind doppelt so hart wie Granit und für den menschlichen Körper von zentraler Bedeutung. Sie halten uns aufrecht und geben uns Stabilität. Auch wenn sie fest und unbeweglich erscheinen, unterliegen sie einem ständigen Prozess des Knochenumbaus - dem sogenannten Knochenstoffwechsel: Dabei wird bestehender Knochen abgebaut und neuer Knochen aufgebaut. Mit zunehmendem Alter - circa ab Mitte 30 - verändert sich das ursprünglich ausgewogene Umbauverhältnis und es werden mehr Knochen abgebaut als aufgebaut. Wenn der Abbau stark überwiegt, werden die Knochen porös und damit auch gebrechlicher. In diesem Fall spricht man von Osteoporose (poröse Knochen). Im fortgeschrittenen Stadium sind die Knochen dann so porös, dass schon ein leichter Sturz einen Knochenbruch zur Folge haben kann. Auf gute Calciumversorgung achten Der Mineralstoff Calcium ist die wichtigste Bausubstanz der Knochen. Um die empfohlene Calciummenge pro Tag (circa 1.000 Milligramm) aufzunehmen, sollte auf eine entsprechende Kost mit ausreichend Milchprodukten, grünem Gemüse und Fisch geachtet werden. Wenn sich der Calciumbedarf nicht allein über die Ernährung decken lässt, kann ein Nahrungsergänzungsmittel wie "tetesept Osteo 1200" sinnvoll sein. Es enthält hochdosiertes Calcium (1.200 Milligramm), den Calcium-Einbauhelfer Vitamin D3 und Vitamin K1, das die Knochenerhaltung unterstützt. Muskelkraft und Körperbeherrschung helfen Außerdem sorgt regelmäßige Bewegung für mehr Muskelkraft und bessere Körperbeherrschung, so dass Stürze und damit das Risiko für Knochenbrüche gemindert werden können. Ungeübte sollten ihr Trainingsprogramm aber mit einem Physiotherapeuten absprechen und mit Bedacht starten, damit es nicht zu Überlastungen kommt. Passiert es doch einmal, sind wohltuende Einreibungen oder Bäder oft hilfreich. Mehr dazu unter www.tetesept.de. Mit der Zeit lässt sich das Pensum dann nach Lust und Können steigern.

28.11.2016

Regelmäßiger, verschleimter Husten kann ein Hinweis auf eine chronische Erkrankung sein.

HUSTEN KONSEQUENT BEHANDELN

Damit aus einem akuten Infekt nichts Chronisches wird

(djd). Kaum ist es draußen kalt, feucht und ungemütlich, ziehen wieder Erkältungswellen durchs Land. Meist dauert es nicht lange, bis es einen selbst erwischt hat. Husten ist dabei eine der unangenehmsten Begleiterscheinungen und sollte unbedingt behandelt werden. Und das nicht nur, weil er die Betroffenen ebenso stört wie das Umfeld, sondern auch, damit er nicht zu einer Dauerbelastung wird. So kann regelmäßiger verschleimter Husten ein erster Hinweis auf eine Bronchitis oder sogar auf eine langfristige Erkrankung wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sein. Therapieren statt Verschleppen lautet daher die Devise. Festsitzenden Schleim lösen Einer der wichtigsten Ansatzpunkte ist es, das produktive Abhusten zu erleichtern. Dr. Justus de Zeeuw, Facharzt für Innere Medizin sowie Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde in Köln: "Bewährt hat sich der Wirkstoff Ambroxol, bekannt als effektiver Hustenlöser bei festsitzendem Schleim, aber er kann noch mehr." Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen, dass Ambroxol (z. B. in Mucosolvan) Entzündungen, hervorgerufen durch die verschiedensten Ursachen - von klassischer Erkältung bis zu akuten Lungenschäden -, hemmen kann. "Patienten berichten, dass es ihnen mit Ambroxol leichter falle, tief sitzenden Schleim abzuhusten. Die Atmung wird anschließend als freier empfunden. Ein nachlassender Hustenreiz wird ebenfalls berichtet." Selbst Patienten mit COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) können von Ambroxol profitieren: Sie leiden deutlich seltener an sogenannten Exazerbationen, also akuten Verschlechterungen der COPD. Rauchen begünstigt den Husten Alles, was den Husten begünstigt, sollte man unbedingt vermeiden. Auf das Rauchen beispielsweise sollte man verzichten - mindestens so lange der Infekt währt, am besten für immer. Zusätzlich helfen können Hustentees mit Thymian und Spitzwegerich, die mit Honig gesüßt werden können. Bewährt haben sich darüber hinaus Inhalationen mit Kochsalzlösung und das Befeuchten der Zimmerluft. Und auch ein entspannendes Bad mit einem Thymianzusatz kann eine wohltuende Angelegenheit sein

28.11.2016

Der kontrollierte Druck medizinischer Kompressionsstrümpfe unterstützt das venöse System. Foto: djd/Ofa Bamberg

Druck nach Maß kann die Gefäße unterstützen:

Deutscher Venentag: Patienten meist zufrieden mit Kompressionstherapie

(djd/pt). Zwar stellen Besenreiser noch keine ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigung dar. Doch sie sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern werden auch als Vorboten der weit verbreiteten Krampfadern angesehen. Am besten sucht man schon bei den ersten Anzeichen seinen Hausarzt oder einen Phlebologen, einen Spezialisten für Gefäßerkrankungen, auf. Er kann beispielsweise eine Kompressionstherapie verordnen, die das Fortschreiten der Symptomatik verhindern kann und auch bei chronischer Venenschwäche angewandt wird. Mit wohldosiertem Druck gegen Gefäßleiden Für die Betroffenen bedeutet diese Therapie keine allzu große Veränderung ihres Alltags, denn meist werden diese Gefäßleiden mit dem wohldosierten Druck von Kompressionsstrümpfen behandelt. 4,7 Millionen Deutsche tragen gelegentlich oder dauerhaft medizinische Kompressionsstrümpfe. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom e.V. 85 Prozent der Personen, die Kompressionsstrümpfe tragen, sind damit zufrieden bis sehr zufrieden. In diesen hohen Werten spiegelt sich sicher auch der Tragekomfort wider, den moderne Kompressionsstrümpfe wie die aus dem Hause Ofa heute bieten. Pflegende Kompressionsstrümpfe Besonders Frauen legen viel Wert auf hochwertig verarbeitete und dezent wirkende Gewebe. Dass sie ebenso zwischen Strumpfhosen und Strümpfen wählen können, wie aus der großen Farbvielfalt, kommt ihrem modischen Anspruch entgegen. Über die Kompressionstherapie und die medizinischen Fakten gibt es auf www.rgz24.de/thrombose weiterführende Informationen. Auch die Hautverträglichkeit ist ein wichtiger Qualitätsfaktor. So gibt es heute sogar Strümpfe, in deren Gewebe pflegende Pflanzenextrakte integriert wurden. Diese pflegen die Haut, die ansonsten aufgrund der Venenschwäche und wegen des Drucks der Strümpfe oft mit Trockenheit reagiert. Die Modelle aus der Serie "Memory Aloe Vera" können hier einen Ausgleich schaffen.

28.11.2016

Wie tickt das Herz? Drohen Gefahren durch hohen Blutzucker oder Bluthochdruck? Das sollte ein Arzt ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig überprüfen. 184 KB Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

Das Herz richtig schützen

Warnsignale ernst nehmen und (be)handeln.

(djd). Wir wollen unser Herz schützen - und doch denken wir im Alltag selten daran, weil unser zentrales Organ im Idealfall im Stillen funktioniert. Fatal daran ist: Gefahren wie hoher Blutdruck, Stress oder Diabetes können dem Herzen erheblich schaden und es krank machen, ohne dass wir davon etwas spüren. Ein beunruhigender Gedanke, der viele Fragen aufwirft: Woran kann man rechtzeitig erkennen, dass das Herz in Gefahr ist? Auf welche Weise lassen sich Risiken vorbeugen, die man über lange Zeit gar nicht bemerkt? Diese und viele weitere Fragen wurden bei der großen Ratgeberaktion an erfahrene Gesundheitsexperten gestellt. Am Telefon und im Chat saßen: Prof. Dr. med. Klaus Kisters, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Klinische Geriatrie, Hypertensiologie, Intensiv- und Labormedizin, Chefarzt am St. Anna-Hospital in Herne, Uni-Professor in Münster und Leiter eines durch die Europäische Hypertonie Gesellschaft (ESH) zertifizierten Blutdruckzentrums. Dr. med. Rainer Matejka, Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren, Experte für biologische Medizin (Univ. Mailand) und medizinischer Leiter der Matejka Tagesklinik in Kassel. Dr. med. Dirk Wiechert, Allgemeinmediziner mit Privatarztpraxis in Bremen. Zu seinen Schwerpunkten zählen die ursachenorientierte Diagnostik und Therapie von Erkrankungen. Er ist erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. und Mitglied im medizinischen Beirat mehrerer Fachgesellschaften. Still und oft unbemerkt gerät unser Herz in Gefahr. Um Risiken früh zu erkennen, empfiehlt Dr. Rainer Matejka die regelmäßige Selbstmessung des Blutdrucks sowie einmal jährlich eine Untersuchung beim Arzt mit EKG (Elektrokardiogramm) und Bestimmung der Risikofaktoren. "Dazu gehören Blutzucker, Blutfette, Harnsäure, wenn möglich auch Vitamin D und Homocystein, ein giftiges Abfallprodukt des Eiweißstoffwechsels", so Matejka. Die wichtige Rolle von Magnesium Für Patienten, die durch Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck ein erhöhtes Risiko tragen, am Herzen zu erkranken, kann es nach Meinung der Experten sinnvoll sein, zusätzlich zu ihren Medikamenten Magnesium zu nehmen. Professor Kisters: "Große Studien haben gezeigt, dass die Ergänzung von Magnesium sowohl den diabetischen Stoffwechsel als auch die Bluthochdruckeinstellung verbessern kann." Dazu eignen sich hochwertige organische Magnesium-Verbindungen wie das Magnesium-Orotat (rezeptfrei in Apotheken erhältlich). Darin ist Orotsäure (Orotat) enthalten - eine vitaminähnliche Substanz, die den Energiestoffwechsel verbessern und die Wirkung des Magnesiums unterstützen kann. Erhöhte Werte kontrollieren lassen Doch auch Menschen, die nur leicht erhöhte Blutzucker- oder Blutfett-Werte haben, sollten diese nicht verharmlosen, sondern sie laut Professor Kisters regelmäßig kontrollieren lassen. "Häufig liegt eine komplexe Stoffwechselstörung vor, das sogenannte ,Metabolische Syndrom‘", so Kisters. "Dabei treten mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gleichzeitig auf, wie z.B. Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels, Bluthochdruck und bauchbetontes Übergewicht." Um die Stoffwechselstörungen positiv zu beeinflussen, gilt es, Übergewicht zu vermeiden und auf einen gesunden Lebensstil mit einer bewussten Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung zu achten. Dr. Wiechert weist darauf hin, dass die sportliche Betätigung der körperlichen Verfassung angepasst werden und vorher eine Untersuchung beim Arzt erfolgen sollte. Zudem rät der Mediziner, den Alkoholkonsum zu reduzieren: "Denn wer regelmäßig Alkohol trinkt, riskiert eine Stoffwechselverschlechterung."

24.10.2016

Damit der Körper gegen Erkältungen gewappnet ist, benötigt er auch Vitalstoffe wie Zink. Auf diese Weise kann er ein starkes Immunsystem entwickeln. Foto: djd/Wörwag Pharma/thx

Das Immunsystem stärken

Zink kann dem Körper helfen, Erkältungen vorzubeugen

Wenn in der nasskalten Jahreszeit wieder die Erkältungsviren umgehen, benötigt der Körper zur Abwehr ein starkes Immunsystem. Dabei spielen Vitalstoffe eine große Rolle - und ein Mangel daran kann dafür verantwortlich sein, dass die Viren sich ungehindert ausbreiten können. Zink gehört zu den Stoffen, die der Erkältung etwas entgegenzusetzen haben: Es kann die Schleimhaut des Atemtraktes schützen und außerdem dafür sorgen, dass verschiedene Abwehrzellen des Körpers ihre Arbeit so verrichten, wie sie sollen. Stress kann für Mangel sorgen Deshalb sollte man seinen Körper ausreichend mit Zink versorgen. Über die tägliche Nahrung erhält er oft weniger davon, als er verbraucht. Das gilt vor allem für Menschen, die wenig bis gar kein Fleisch essen, weil in tierischen Lebensmitteln eine größere Menge an Zink enthalten ist als in pflanzlichen. Krankheiten und Stress können außerdem für ein Zinkdefizit sorgen, weil dann der Bedarf an dem Spurenelement steigt. Ein Mangel lässt sich beispielsweise durch eine gut verträgliche organische Verbindung wie Zinkorotat ausgleichen, enthalten beispielsweise in Zinkorot 25, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Darin ist das Zink in einer ausreichend hohen Dosierung enthalten und an die vitaminähnliche Substanz Orotsäure gebunden. In dieser Verbindung kann es gut vom Körper aufgenommen werden. Studie: Erkältungsdauer verkürzt sich Eine Studie in den Vereinigten Staaten mit gesunden älteren Menschen ergab, dass die Teilnehmer, die regelmäßig mit Zink versorgt wurden, während eines Jahres deutlich weniger Infekte bekamen als diejenigen, die lediglich ein Placebo erhielten. Auch gab es keine Fieberanfälle bei den Teilnehmern, die Zink bekamen. Experten verzeichnen zudem, dass die Erkältungsdauer sich um einen ganzen Tag verkürzen kann, wenn innerhalb der ersten 24 Stunden nach einer Infektion Zink eingenommen wird. Ein Tropfen bringt den Infekt Schon ein kleiner Tropfen, der nach einem Niesanfall in der Luft schwebt, kann einen Infekt auslösen. Wer sein Umfeld schützen möchte, kann - wie in Asien - einen Mundschutz tragen. Weil die Viren auch über Händeschütteln und Schmierinfektionen weitergegeben werden, empfiehlt es sich, vor allem in der Erkältungszeit die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren.

24.10.2016

Auch psychischer Stress kann zu muskulären Verspannungen führen, die dann behandlungsbedürftig werden. Foto: djd/doc Schmerzgel/ImageSource

Rückenschmerzen

Psychischer und körperlicher Stress kann Verspannungen auslösen

Ärger im Job, Geldsorgen, Beziehungsprobleme, pflegebedürftige Eltern - immer mehr Menschen leiden unter Dauerstress. Neben nervöser Erschöpfung und Schlafstörungen klagen die Betroffenen häufig über Rückenschmerzen ohne klare organische Ursache. Inzwischen zählen sie hierzulande zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Zum einen kann psychischer Druck muskuläre Blockaden hervorrufen, zum anderen verschlimmern Haltungsfehler die Schmerzen: Überwiegend sitzende Tätigkeiten, immer gleiche Bewegungsabläufe, mangelnde sportliche Betätigung und Übergewicht strapazieren den gesamten Bewegungsapparat. Anstatt jedoch die Symptome als Warnzeichen ernst zu nehmen, reagieren viele Betroffene mit falscher Tapferkeit. Fatal, denn Menschen, die die Zähne zusammenbeißen, riskieren eine Chronifizierung und Intensivierung ihrer Leiden. Kurieren statt Ignorieren Die Schonhaltung, die zwangsläufig eingenommen wird, verstärkt die Fehlbelastung noch, was schlimmstenfalls zu einer Abnutzung der Bandscheiben führen kann. Gut zu wissen: Die Behandlung akuter Schmerzen, sofern man sie rasch angeht, hat eine gute Prognose und kann den Teufelskreis aus Schmerzen und Schonhaltung durchbrechen. Eine bewährte Option sind topische, also auf die Haut aufgetragene Schmerzmittel wie doc Ibuprofen Schmerzgel. Dank seiner speziellen Microgel-Struktur, in der der Wirkstoff Ibuprofen vollständig gelöst vorliegt, kann das apothekenpflichtige Arzneimittel rasch die Hautbarriere durchdringen und über die therapeutische Wirkspiegel-Konzentration auch im tiefer liegenden Gewebe ankommen. Den Lebensstil überdenken Orthopäden empfehlen als langfristige Maßnahme bei wiederkehrenden Rückenschmerzen ein gezieltes, aktives Wirbelsäulen-Training zur Stärkung betroffener Muskelgruppen. Zudem kann Wärme Muskelverspannungen lindern - weitere Tipps gibt es unter www.doc-gegen-schmerzen.de. Das Erlernen von Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen trägt zur Linderung bei, wenn innere Konflikte und Stress für die Probleme verantwortlich sind. Seele und Rücken in Balance bringen - Ein erfahrener Physiotherapeut kann dazu beitragen, ein Vermeidungsverhalten in Form schmerzbedingter Schonhaltungen abzubauen. Der Therapeut kann mit gezielten Übungen die körperliche Aktivität der Betroffenen wieder steigern. - Auf psychischer Ebene sollte das Augenmerk auf Überforderungen im Alltag liegen. Termindruck lässt sich beispielsweise mit Hilfe fest eingeplanter Entspannungspausen reduzieren. Zudem können Symptom-Tagebücher Aufschluss über den Zusammenhang zwischen körperlichen Beschwerden und den eigenen Denk- und Handlungsmustern geben.

24.10.2016

Für ungestörten Schlummer ist ein hohes Maß an Entspannung und innerer Ruhe notwendig - natürliche Arzneimittel können helfen. Foto: djd/Neurexan/Getty

Der Kummer mit dem Schlummer

So können Schlafstörungen ihren Schrecken verlieren

Will sich nachts partout der erholsame Schlaf nicht einstellen, beginnen viele Betroffene über die Ursache ihrer Probleme mit dem Schlummer zu grübeln: War das Abendessen zu reichhaltig, das Glas Wein zu viel? Scheint die Straßenlaterne zu hell durchs Fenster? Ist die Matratze zu hart, die Decke zu warm? Oder kann ich nicht schlafen, weil mich der Streit mit der Arbeitskollegin beschäftigt? Bei den meisten Schlafstörungen gibt es nicht nur eine Ursache. Oft spielen mehrere Faktoren ineinander, die den Stresslevel kontinuierlich erhöhen und die ersehnte Ruhe vertreiben. Schlaftagebuch deckt Probleme auf Um der Ursache von Schlafproblemen auf die Spur zu kommen, kann es hilfreich sein, ein Schlaftagebuch zu führen. Darin werden die Schlafzeiten, das Wachliegen und vorangegangene Vorkommnisse notiert. Zudem kann hier der Partner Auffälligkeiten im Schlaf wie etwa starkes Schnarchen oder nächtliche Atemaussetzer dokumentieren. Hintergrundwissen sowie Tipps für einen erholsamen Schlaf gibt es beispielsweise unter www.rgz24.de/gesunder-schlaf. Vielen Personen mit Schlafstörungen gelingt es nur schwer, von der Hektik des Tages abzuschalten. Doch für ungestörten Schlummer sind abendliche Entspannung und innere Ruhe notwendig. Hier können natürliche Arzneimittel wie Neurexan (rezeptfrei, Apotheke) nervöse Unruhe lindern und die Nerven beruhigen, sodass es leichter gelingt, in den Schlaf zu gleiten. Fehlverhalten fördert Schlaflosigkeit So seltsam das klingt - aber auch im Umgang mit dem Schlaf kann Fehlverhalten zu Schlafproblemen führen oder diese verstärken. So schmälert das weit verbreitete Mittagsschläfchen unter Umständen die Nachtruhe, ebenso wie das allabendliche Dösen vor dem Fernseher. Und der "Absacker" am Abend verleiht im ersten Moment zwar die nötige Bettschwere, hindert den Organismus aber nachweislich am Durchschlafen. Mehr Informationen zum Thema gibt es auch unter www.entspannung-und-beruhigung.de. Experten warnen auch davor, das Bett für Aktivitäten wie Essen, Arbeiten oder Fernsehen zu benutzen, da so die Verknüpfung "Bett = Schlaf" verloren gehen kann. Zudem kann zu intensives körperliches Training am Abend den Adrenalinspiegel hochschnellen lassen und so am Schlafen hindern. Schlafgewohnheiten überprüfen und besser schlummern - Licht und Schlaf vertragen sich nicht: Der Schein der Straßenlaterne kann die innere Uhr durcheinander bringen - eine Schlafmaske schafft Abhilfe. - Zeitig ins Bett, früh raus: Wer zum Wochenstart mit Müdigkeit kämpft, sollte seinem Schlafrhythmus auch am Wochenende treu bleiben. - Tiere müssen draußen bleiben: So kuschelig die Katze im Bett auch sein mag - jede Bewegung kann den Schlaf des Besitzers stören. - Bitte Ruhe: Summende Wecker und tickende Uhren entfernen. Bei schnarchendem Partner zu Ohrstöpseln greifen oder in getrennten Zimmern schlafen.

24.10.2016

Von der genetisch bedingten Hypercholesterinämie kann die ganze Familie betroffen sein. Foto: djd/Sanofi/thx

Antikörper sollen LDL-Cholesterinwerte senken

Neue Behandlungsmöglichkeit kann Patienten eine Alternative bieten

Hohe Werte des schlechten LDL-Cholesterins im Blut steigern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dies gilt vor allem für Hochrisiko-Patienten, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben. Auch Diabetiker und all jene, die aufgrund einer genetisch bedingten Stoffwechselstörung krankhaft erhöhte Werte des schädlichen Fettstoffs im Blut aufweisen, gelten als besonders gefährdet. Um zu verhindern, dass sich gefährliche Ablagerungen in den Gefäßen bilden, die schließlich zu einem Gefäßverschluss im Gehirn oder am Herzen führen, müssen LDL-Zielwerte möglichst niedrig sein. Diese sind für die Betroffenen mit herkömmlichen Behandlungsmöglichkeiten oft schwer zu erreichen. Eine neue Wirkstoffklasse soll ihnen nun das Lipidmanagement erleichtern. Nähere Infos zur innovativen Antikörper-Behandlung hält das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/ldl-cholesterin-pcsk9 bereit. Antikörper bietet neue Optionen Bei Hypercholesterinämie-Patienten, die besonders gefährdet sind, reichen gängige Behandlungsmethoden oft nicht aus, um die angestrebten Werte von 100mg/dl (2,6 mmol/l) oder gar 70mg/dl (1,8 mmol/l) LDL-Cholesterin im Blut zu erreichen. Auch sprechen nicht alle Patienten gleichermaßen gut auf eine klassische Therapie mit Statinen an. Einige Betroffenen reagieren mit Unverträglichkeiten auf höhere Statin-Dosierungen. Ihnen bietet nun eine neuartige Therapie mit biotechnologisch entwickelten Antikörpern weitere Optionen. Die Behandlung mit einem sogenannten PCSK9-Inhibitor, der den Abbau von LDL-Cholesterin steigern kann, soll die Zielwerterreichung leichter machen. Da die PCSK9-Hemmer die Effektivität der Statine verstärken können, wird in den meisten Fällen eine Kombinationstherapie sinnvoll sein. Unter www.cholesterin-unter-kontrolle.de gibt es weitere Details zu dem neuen Wirkansatz. Alternative zur Blutwäsche Wird das Enzym PCSK9 gehemmt, kann mehr LDL-Cholesterin in der Leber abgebaut werden. So können hohe LDL-Cholesterin-Werte gesenkt und das kardiovaskuläre Risiko verringert werden. Für Betroffene, deren bisher einzige Option die wöchentliche Blutwäsche war, könnten die vollständig humanen monoklonalen Antikörper mögliche Alternativen bieten. Natürliches Prinzip Erst 2003 wurde die Bedeutung von PCSK9 für den Fettstoffwechsel entdeckt. Hohe Dosierungen des Enzyms verhindern, dass die LDL-Rezeptoren der Leber LDL-Cholesterin aus dem Blut aufnehmen und abbauen. Bei Menschen, die nur wenig PCSK9 im Blut aufweisen, zeigen sich umgekehrte Effekte. Bei ihnen stehen viele LDL-Rezeptoren zur Verfügung, um LDL-Cholesterin aus dem Blut zu entfernen. Die neuen biotechnologisch hergestellten PCSK9-Hemmer ahmen dieses natürliche Prinzip nach: Sie fangen das Enzym ab und neutralisieren es. Infos: www.cholesterin-unter-kontrolle.de

24.10.2016

Die Winter- Boots mit Klettverschluss gibt es in der Weite K. So finden auch deformierte Füße Platz. Foto: djd/Florett - Varomed

Entlastung für die Füße

Fußgesundheit: Mit dem passenden Schuhwerk mehr Lebensqualität gewinnen

Rund 160.000 Kilometer legt der Mensch im Durchschnitt im Laufe seines Lebens mit den Füßen zurück. Doch nicht immer ohne Schmerzen. Denn während rund 98 Prozent der Menschen in den Industriestaaten mit gesunden Füßen zur Welt kommen, leiden später etwa 60 Prozent der Erwachsenen unter Spreizfuß, Fersensporn, Hallux valgus und Co. Nach Expertenmeinung ist vor allem falsches Schuhwerk dafür verantwortlich. Doch auch Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma können zu schmerzhaften Fußerkrankungen führen. Welche Fußfehlstellungen häufig auftreten und was man dagegen tun kann, verrät das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/fussfehlstellungen. Wechselfußbett gegen Einlage tauschen "Wer bereits unter einer Fehlstellung oder Erkrankung des Fußes leidet, kann mit den passenden Einlagen und Schuhen viel für eine bessere Mobilität und damit auch für eine bessere Lebensqualität tun", erklärt Martin Hübner, Geschäftsführer von Florett. So gebe es zahlreiche modische und bequeme Schuhe in verschiedenen Weiten, bei denen man das Wechselfußbett gegen eine vom Orthopäden maßangefertigte Einlage tauschen könne. Sinnvoll seien etwa Modelle mit Klettverschlüssen, Gummizügen oder anderen Verstellmöglichkeiten, die sich an die Fußform anpassen - eine Übersicht der verschiedenen Produktlinien sowie ein Händlerverzeichnis gibt es unter www.florett.de. "Wer beispielsweise unter einem Hallux valgus leidet, hat in einem normalen Schuh häufig schmerzhafte Entzündungen, die durch den Druck des Schuhschaftes hervorgerufen werden", so Hübner. Flache Schuhe mit Stretch-Einsätzen hingegen böten den Zehen genügend Freiraum, Druck auf den Hallux valgus und Blasen würden so vermieden. Flexible Spezialschuhe für Füße mit besonderen Ansprüchen Für stark geschwollene oder bandagierte Füße etwa gibt es spezielle Verbands- und Therapieschuhe aus weichen und anschmiegsamen Obermaterialien. Nach einer Korrektur von Zehenfehlstellungen oder etwa bei Störungen des Lymphsystems, können die Schuhe auch vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse bezuschusst werden. Wohltuende Fußgymnastik Wer möglichst oft barfuß läuft, stärkt die Fußmuskulatur und trainiert das natürliche Abrollen des Fußes. Auch über einfache Gymnastikübungen freuen sich die Füße. Einfach den Fuß im Gelenk kreisen, mal nach rechts, mal nach links, die Zahl acht schreiben oder mit den Zehen wackeln. Regelmäßige Übungen mit einem Igelball trainieren vor allem die kleinen Fußmuskeln. Auch Greifübungen halten die Füße beweglich: Dafür einen Bleistift oder ein dünnes Handtuch auf den Boden legen und versuchen, Stift oder Handtuch mit den Zehen zu greifen und anzuheben.

23.09.2016

Da Durchfall den Kinderkörper schwächen kann, ist es wichtig, die Infektion rasch zu bekämpfen und Symptome zu lindern. Foto: djd/Dr. Loges/Fuse/Thinkstock

Durchfall natürlich stoppen

SOS-Mittel für den Kinderbauch: Kamillenextrakt und Apfel-Pektin

(djd/pt). Wenn der Nachwuchs mit blassem Gesicht sagt "Mama, ich hab' Bauchweh", wissen viele Eltern, was dann folgen kann: Bauchkrämpfe, Toilettengänge und bittere Tränen. Durchfallerkrankungen im Kindesalter sind weit verbreitet. Oft stecken sich die Kleinen beim Kuscheln mit Spielkameraden an oder nehmen im Kindergarten mit Keimen belastete Gegenstände in den Mund. Da ihr körpereigenes Immunsystem noch nicht ausgereift ist, sind Kinder in diesem Alter besonders anfällig für Magen-Darm-Infekte. Wann diese Infekte in die Hand eines Arztes gehören, erfahren Interessierte etwa unter www.diarrhoesan.de. Während Erwachsene Durchfall oft problemlos wegstecken, kann es durch den Flüssigkeitsverlust, den die Diarrhoe mit sich bringt, zu einer Austrocknung des kleinen Kinderkörpers kommen. Zwar gleichen Elektrolytlösungen diesen Verlust aus, jedoch ändern diese nicht viel an den Ursachen und Symptomen eines akuten Durchfalls. Krämpfe lösen, Entzündung hemmen Schon Großmutter wusste, dass geriebene Äpfel und Kamillentee bei Durchfallerkrankungen hilfreich sind. "Diarrh?san Saft" zum Beispiel vereint die Inhaltsstoffe dieser altbewährten Hausmittel in besonders wirksamer Arzneimittelqualität: Das enthaltene Apfel-Pektin kann Gifte im Darm binden und die gereizte Darmwand mit einem Schutzfilm auskleiden. Das trägt zur Wiederherstellung der natürlichen Darmbewegungen bei. Der Kamillenextrakt verfügt über entzündungshemmende und krampflösende Eigenschaften und lindert so die quälenden Begleiterscheinungen des akuten Durchfalls. Wie klinische Studien zeigen, kann die Kombination die Genesung beschleunigen und die Durchfalldauer verkürzen. Der Saft mit dem angenehmen Fruchtgeschmack ist schon für Kinder ab zwei Jahren und selbstverständlich auch für Erwachsene geeignet. Festtagsleckereien mit durchschlagender Wirkung Vorsicht: Nicht nur Infekte, auch das Durcheinanderessen von Süßem, Würzigem oder Fettigem kann die Darmflora durcheinanderbringen und zu Durchfall führen. Im Hinblick auf die kommenden Festtage lohnt es sich, ein entsprechendes Notfallmittel in der Hausapotheke bereitzuhalten. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Fünf-Punkte-Fahrplan für das durchfallgeplagte Bäuchlein - Flüssigkeitsverlust ausgleichen mit Kräutertee, stillem Wasser oder Elektrolytlösungen. - Wärme entspannt das krampfende Bäuchlein. - Leicht Verdauliches wie Weißbrot, Zwieback und Banane stillen den Hunger und belasten den Darm nicht. - Generell gilt: Alles, was Zucker enthält - ob Getränke oder Nahrung - vermeiden, da der Darm noch mehr Wasser zieht und sich der Durchfall verschlimmern kann. - Um die Ursachen zu bekämpfen und Symptome zu lindern, eignen sich Präparate mit Apfel-Pektin und Kamillenextrakt.

23.09.2016

Der Wecker klingelt und man hat das Gefühl, noch kein Auge zugetan zu haben: Ein- und Durchschlafstörungen sind weit verbreitet. Besonders Frauen leiden darunter. Foto: djd/Neurexan/T. Grill

Auf gute Schlafkultur achten

Expertentipps für eine gesunde Nachtruhe

(djd/pt). Nach einem langen Tag freut man sich auf Ruhe und einen erholsamen Schlaf. Doch bei immer mehr Menschen will sich dieser nicht einstellen, weil das Einschlafen nicht gelingt oder man schon nach einem kurzen, unruhigen Schlummer wieder aufwacht. "Schlafstörungen hat es schon immer gegeben. Aus meiner Sicht als niedergelassener Arzt haben sie allerdings deutlich zugenommen", erklärt dazu der Münchener Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Cyrus Sami. So leidet heute bereits rund jeder dritte Erwachsene unter Schlafproblemen. Auch Jüngere kennen eine gestörte Nachtruhe: "Heute kommen sogar schon Schüler mit solchen Problemen in die Praxis", so Dr. Sami. Vor dem Schlafen bewusst entspannen Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. "Insbesondere bei hormonellen Veränderungen, wie etwa während der Wechseljahre, wird häufig über Schlafstörungen geklagt", weiß der Facharzt. Zur Selbsthilfe empfiehlt er vor allem eine gute Schlafkultur, etwa ein abgedunkeltes, gut gelüftetes Schlafzimmer und einen abendlichen Spaziergang. Spätes Essen, Alkohol und Fernsehen seien dagegen kontraproduktiv. Sami rät deshalb, während der letzten zwei Stunden des Tages Fernseher, Computer und Handy auszuschalten und bewusst zu entspannen. Reicht das nicht aus, empfiehlt der auf Naturheilverfahren spezialisierte Mediziner sanfte schlaffördernde Mittel: "Es gibt hier reine Einschlafmittel mit Baldrian, die aber nicht selten am nächsten Morgen noch müde machen, was gerade für Berufstätige ein Nachteil ist. Natürliche Kombinationsarzneimittel mit Passionsblume, Hafer, Kaffee und Zincum isovalerianicum wie Neurexan können dagegen schon während des Tages für innere Balance und dadurch nachts für einen besseren Schlaf sorgen." Regeneration im Schlaf ist wichtig Ignorieren sollte man dauerhafte Schlafprobleme grundsätzlich nicht, denn während der Nachtruhe finden viele regenerative Vorgänge statt: Körperzellen werden erneuert, das Immunsystem aktiviert und im Gehirn werden Erinnerungen angelegt. Guter und ausreichender Schlaf ist daher die beste Basis für unsere Gesundheit. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Weitere Informationen im Internet Informationen zum Thema Schlafstörungen und Stress finden Betroffene auch online, zum Beispiel unter www.tag-der-inneren-balance.de und www.tipps-gegen-stress.de. Ärzte und Psychologen stehen Betroffenen außerdem jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr bei der kostenfreien Stress-Helpline unter Tel. 08000 - 14 28 42 für individuelle Fragen zur Verfügung.

23.09.2016

Food-Experte Reinhard-Karl Üblacker hat zusammen mit BWT eine ganze Reihe von Trinkrezepten mit Leitungswasser kreiert, die für Genuss und Erfrischung zugleich sorgen. Foto: djd/BWT

Flüssigkeitsbedarf: 2,5 Liter täglich sollten es sein

Umfrage: Die meisten Deutschen schätzen ihren Flüssigkeitsbedarf zu niedrig ein

(mpt-14/49697). Ohne eine ausreichende Deckung des täglichen Bedarfs an Flüssigkeit sinkt die Leistungsfähigkeit, rasch muss man bei der Arbeit oder auch beim Autofahren mit Konzentrationsschwächen rechnen. Trinken sollte man möglichst schon, bevor sich das Durstgefühl einstellt - denn der Durst ist bereits ein Signal, dass der Flüssigkeitsbestand im Körper zu niedrig ist. Wie viel Flüssigkeit ist notwendig? Die Meinungsforscher von TNS Emnid fragten im Auftrag der BWT (Best Water Technology) über 500 Bundesbürger, wie viel Flüssigkeit man denn täglich trinken solle. 58 Prozent von ihnen äußerten die Meinung, dass zwei Liter ausreichend seien. "Tatsächlich liegt der tägliche Bedarf aber bei mindestens 2,5 Litern", erklärt Food-Experte Reinhard-Karl Üblacker. Bei einer ausgewogenen Ernährung nehme man einen gewissen Teil der Flüssigkeit schon in Form von fester Nahrung zu sich - über Gemüse, Obst, Fisch oder Fleisch. Diese Nahrungsmittel enthielten schon reichlich Wasser. Den Rest von etwa 1,5 Litern, so Üblacker, müsse man aber ergänzen. Wasser ohne Kohlensäure als Durstlöscher 87 Prozent der Bundesbürger sehen der Umfrage zufolge Wasser ohne Kohlensäure als optimalen Durstlöscher an, für 74 Prozent ist dies Mineralwasser mit Kohlensäure und 71 Prozent nannten Tee (Mehrfachnennungen waren möglich). Wasser ohne Kohlensäure hat für 71 Prozent der Befragten zudem eine verdauungsanregende Wirkung und eignet sich deshalb sehr gut als Begleiter zum Essen. "Trinkwasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees in guter Qualität sind in der Tat gut geeignete Durstlöscher", erklärt Reinhard-Karl Üblacker. Leitungswasser mit Magnesium mineralisieren Die simpelste und zudem noch kostengünstigste Lösung zur Versorgung mit Flüssigkeit ist Leitungswasser. Stammt es aus der öffentlichen Wasserversorgung, ist es in der Regel einwandfrei, denn Trinkwasser gilt als das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Reinhard-Karl Üblacker hat sich viele Trinkrezepte mit Leitungswasser ausgedacht, zu finden sind sie unter bwt-filter.com. Sie sorgen gleichermaßen für Genuss und Erfrischung. Besonders schmackhaft werden die kalorienarmen Getränke mit Wasser aus dem BWT Gourmet-Tischwasserfilter. Die Gourmet-Filterkartusche sorgt aufgrund der patentierten Magnesium-Technologie für das Filtern des Wassers und mineralisiert zugleich das Wasser mit wertvollem Magnesium. Über Trinkwasser kann man zudem die Versorgung mit wertvollen Mineralien verbessern. Wer täglich etwa 2,5 Liter mit Magnesium mineralisiertes BWT-Wasser trinkt, nimmt automatisch bis zu 20% des empfohlenen Tagesbedarfs zu sich. Unerwünschte Kalorien Neuesten Erkenntnissen zufolge kann man nicht allein mit Leitungswasser, sondern auch mit Kaffee seinen Bedarf an Flüssigkeit decken. Das gilt laut Reinhard-Karl Üblacker aber nur für schwarzen Kaffee. Frucht- und Gemüsesäfte, alkoholische Getränke und alle zuckerhaltigen Getränke können dagegen nicht zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs beitragen. "Alle Getränke, die Zucker in größeren Mengen oder andere Nährstoffe enthalten - wie purer Saft, Milch oder Alkohol - tragen nicht zum Löschen des Durstes bei und liefern stattdessen unerwünschte Kalorien, deshalb darf man sie beim Flüssigkeitskonsum nicht berücksichtigen."

23.09.2016

Herzrasen und teils gefährliche Rhythmusstörungen können Folgen eines Magnesiummangels sein. Dieser lässt sich etwa durch die Gabe von Magnesium-Orotat ausgleichen. Foto: djd/Wörwag Pharma/thx

Was das Herz im Takt hält

Magnesium-Mangel kann Rhytmusstörungen verursachen

(djd/pt). Wenn das Herz aus dem Takt gerät, kann dahinter ein Mangel an Magnesium stecken. Denn der Mineralstoff trägt dazu bei, dass die Herzzellen elektrisch stabilisiert werden und der Herzmuskel genügend Energie erhält. Fehlt es an Magnesium, steigt unter anderem die Gefahr von Herz-Rhythmusstörungen oder einer Herzschwäche. Außerdem können sich die Blutgefäße verengen, wodurch der Blutdruck ansteigt. Will man diesen Risiken entgegenwirken, sollte man ein Magnesium-Defizit mit Hilfe eines Präparats ausgleichen. Hier wird der Mineralstoff häufig gemeinsam mit der Orotsäure als so genanntes Magnesium-Orotat eingenommen - zum Beispiel enthalten in "magnerot Classic N", das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.ratgeberzentrale.de. Die Orotsäure ist nicht nur in Milch und konzentriert in Muttermilch enthalten. Sie wird auch im menschlichen Körper produziert. Dort spielt sie eine wichtige Rolle bei der Bildung von Eiweißen, Enzymen und Energieträgern. Dank dieser Eigenschaften kann sie einen schleppenden Stoffwechsel beleben. In der Verbindung mit Magnesium sorgt die Orotsäure dafür, dass der Mineralstoff besser in den Körperzellen, wie auch in den Herzzellen, gebunden wird. Denn dort entfaltet er seine Wirkung, die unter anderem für eine gesunde Herzfunktion, einen gleichmäßigen Herzrhythmus und die allgemeine Belastbarkeit im Alltag unerlässlich ist.

23.09.2016

Den Atemwegen zuliebe: Warm einpacken und raus an die frische Luft gilt auch für die kalte Jahreszeit. Foto: djd/G. Pohl-Boskamp/thx

Beschwerdefrei durch die kalten Monate

Erkältungssymptome erfolgreich bekämpfen

(djd/pt). Wenn morgens der Kopf schmerzt, die Nase läuft und der Hals brennt, möchten viele Erkältete am liebsten im Bett bleiben. Doch für die wenigsten Arbeitnehmer kommt Krankmelden wegen eines banalen Infekts infrage. Auch Mütter von Kleinkindern können sich nicht einfach abmelden. Mit verstopfter Nase und Brummschädel fühlen sich die Betroffenen oft kaum leistungsfähig. Dr. Thorsten Zehlicke, leitender Oberarzt der HNO-Abteilung am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus, rät: "In dieser Situation kommt es auf eine effektive Symptomlinderung an, für die sich beispielsweise Paracetamol und Phenylephrin qualifizieren." Der erste Wirkstoff gilt als der Klassiker gegen Fieber und Schmerzen und der zweite lässt die Nasenschleimhaut abschwellen. Vorbeugen heißt die Devise Die schmerzlindernde und abschwellende Kombination ist beispielsweise in GeloProsed aus der Apotheke enthalten. "Seine klinische Wirksamkeit als Dekongestivum bestätigte sich in einer Metaanalyse, die sieben wissenschaftliche Studien an 113 Erkältungspatienten umfasste", so Dr. Zehlicke. So banal es klingen mag - die angenehmste Erkältung ist jene, die gar nicht erst ausbricht. So härten regelmäßige warmkalte Wechselduschen, Spaziergänge an der frischen Luft oder Saunabesuche den Körper ab und bereiten ihn auf Temperaturschwankungen vor. Je trockener die Raumluft, desto eher werden die Schleimhäute porös. Krankheitserreger können leichter in die Atemwege eindringen und sich dort vermehren. Daher in der Heizperiode häufig stoßlüften und Gefäße mit Wasser auf der Heizung verteilen, um die Raumluft anzufeuchten. Trockene Heizungsluft belastet Schleimhäute Wer viel trinkt, hält die Schleimhäute feucht - am besten zu Kräutertee, Wasser oder Saftschorlen greifen. Die fruchtigen Durstlöscher liefern zugleich wichtige Vitamine, um den Körper fit zu halten. Tipps dazu, welche Vitamine und Mineralstoffe in Erkältungszeiten wichtig sind, finden Interessierte auf Ratgeberzentrale.de. Neben einer ausgewogenen Ernährung sollte auf ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung geachtet werden. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Tipps für die Erkältungssaison - In der Übergangszeit Kleidung nach dem Zwiebelprinzip tragen, um auf plötzliche Wetterumschwünge reagieren zu können. - Auf dem Weg zur Arbeit und im Büro möglichst Abstand zu Erkälteten halten, nicht die Hand schütteln, häufig Hände waschen, um Krankheitskeime loszuwerden. - Übrigens: Lüften kann dazu beitragen, die Erkältungsvirendichte in der Luft gering zu halten. - Nicht nur Vitamin C, auch Zink gilt als Immunturbo. Das Spurenelement ist reichlich in Sonnenblumenkernen, Eiern, Cashewkernen, Hühnerleber, Weizenkleien und Hartkäse enthalten.

23.09.2016

Raus ins Grüne und die Vitamin-D-Reserven auffüllen. Foto: djd/Vigantoletten/contrastwerkstatt/Fotolia.com

Ein Lächeln steht jedem besser als ein Gähnen

Mehr Schwung und Spaß im Alltag

(djd/pt). Vor allem Frauen neigen dazu, sich selbst hinten anzustellen. Jahrelang haben sie alles für ihre Kinder, ihren Partner und ihren Job getan. Unbeschwert die freie Zeit genießen - das müssen sie erst wieder lernen. In netter Gesellschaft fällt das natürlich leichter. Deshalb sollte man sich einfach mal wieder mit der Freundin zu einem Kaffee oder zu einem Spaziergang an der frischen Luft verabreden. Auch eine ehrenamtliche Tätigkeit kann eine gute Idee sein, um neuen Schwung zu gewinnen. Das Gefühl, sich gemeinsam mit Gleichgesinnten zu engagieren, schenkt Glücksmomente. Vitamin D ist wichtig "Fühlt man sich trotz schöner Erlebnisse ständig antriebslos oder müde, kann das auch ein Hinweis auf ein Vitamin-D-Mangel sein", warnt Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Das wertvolle Vitamin wird vom Körper selbst in der Haut gebildet. Voraussetzung ist allerdings ausreichende Sonneneinstrahlung. Und die ist hierzulande nicht immer gegeben, vor allem nicht in den Herbst- und Wintermonaten. Bei kühlen Temperaturen hält sich zudem kaum jemand länger im Freien auf. Wer vor die Tür geht, kleidet sich warm an, und so hat der fast vollständig vermummte Körper wenig Chance, Vitamin D zu produzieren. Um die empfohlene Tagesmenge von 1000 I.E. (Internationale Einheiten) trotzdem zu erreichen, eignen sich Vitamin-D-Präparate wie Vigantoletten 1000 I.E, die rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind. Bereits eine Tablette dauerhaft und täglich eingenommen, reicht in der Regel aus, um den von Experten geforderten Bedarf an Vitamin D zu decken. So lässt sich den Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels, wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit, schnell entgegenwirken. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Vitamin D auf dem Speiseplan (djd). Die Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung ermöglicht nur eine unzureichende Versorgung. Zu den besten Vitamin-D-Lieferanten zählen Lebertran, Hering und Aal - doch die landen eher selten auf dem Teller. Von anderen Lebensmitteln müsste man enorme Mengen verzehren. Um die empfohlene Tagesmenge von 1000 I.E. pro Tag zu erreichen, wären z.B. 27 Liter Milch oder 15 Eier erforderlich. (S.W. Souci et al. Die Zusammensetzung der Lebensmittel Nährwert-Tabellen, S. 169, 7. Aufl. WVG mbH, Stuttgart, 2008). Einfacher geht es mit nur einer Tablette täglich, wie etwa mit Vigantoletten.

23.09.2016

Das ätherische Öl aus Eukalyptus kann als natürlicher Schleimlöser die Atemwege befreien. Foto: djd/tetesept

Befreit durchatmen - dank Eukalyptus

Zum Inhalieren, Einreiben und Einnehmen

(djd/pt). Der Kopf dröhnt, die Nase ist verstopft und das Durchatmen fällt schwer. Jeder kennt diese lästigen Begleiterscheinungen einer Erkältung. Zwar lässt sich eine Erkältung nicht ursächlich behandeln, doch gegen die Symptome kann man einiges tun. Sehr gut bewährt haben sich hierbei laut dem Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de ätherische Öle, wie zum Beispiel das Eukalyptusöl. Eukalyptusöl befreit die Atemwege Besonders geeignet bei Erkältungen ist Eukalyptusöl - wie beispielsweise in den neuen "tetesept Eukalyptusöl Tropfen Nase & Kopf" eingesetzt. Das rein pflanzliche Mittel aus 100 Prozent ätherischem Öl kann festsitzenden Schleim sanft lösen, Nase und Atemwege befreien und das unangenehme Druckgefühl im Kopf lindern. Empfohlen zur Einnahme werden drei Mal täglich zwei bis vier Tropfen auf einem Würfelzucker oder in einem Glas mit warmem Wasser. Wohltuend ist zudem die Anwendung als Inhalation. Dafür gibt man drei bis vier Tropfen in heißes Wasser, hält mit geschlossenen Augen das Gesicht über den Dampf, legt ein Handtuch über den Kopf und atmet einige Minuten durch die Nase bis tief in die Bronchien hinein. Alternativ werden zur äußeren Anwendung auch einfach einige Eukalyptustropfen auf Brust und Rücken in die Haut massiert. Ein weiterer Vorteil: Eukalyptusöl darf bei Kindern bereits ab 2 Jahren angewendet werden. Viel trinken und frische Luft schnappen Um die Genesung weiter zu beschleunigen, ist es außerdem wichtig, viel zu trinken, denn das hilft dabei, zähen Schleim zu verflüssigen. Gut tun hier etwa Kräutertees, Wasser oder ein heißes Zitronengetränk. Eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung ist zudem ein entscheidender Faktor, um die Widerstandskräfte zu stärken und schnell wieder auf die Beine zu kommen. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.tetesept.de. Und wer kein Fieber hat, darf auch ruhig - schön warm eingemummelt - einen belebenden Spaziergang an der frischen Luft machen, auf dass man wieder richtig durchatmen kann. --- Daten/Fakten oder Kurztext --- Vorbeugung ist besser (djd). Gerade in Zeit erhöhter Infektionsgefahr - etwa Herbst und Winter - ist es wichtig, sein Immunsystem zu stärken, um sich erst gar keine Erkältung einzufangen. Wirkungsvolle Maßnahmen sind hier Wechselduschen, Saunagänge und tägliche Bewegung im Freien. Eine gute Versorgung mit Vitamin C, Zink und Selen wappnet den Körper zusätzlich. Und schließlich bringt Pflanzenpower etwa aus der Kapland-Pelargonie, Thymian, Salbei, Pfefferminze oder Fenchel die Abwehrkräfte auf Trab - mehr unter www.tetesept.de.

22.08.2016

Alle zwei Jahre zahlt die Krankenkasse den Check-up beim Hausarzt. Foto: djd/IKK classic/thx

Prävention lohnt sich doppelt

Umfangreiche Vorsorgeangebote der Krankenkassen nutzen

Ist das Bonusheft vom Zahnarzt auf dem neuesten Stand? Haben die Kinder die nötigen U-Untersuchungen absolviert? Und wie sieht es mit dem Termin für die Krebsvorsorge aus? Viele Bürger nutzen das letzte Quartal des Jahres für die fällige Prävention. Gut zu wissen: Patienten erhalten von ihren Krankenkassen einen Bonus, wenn sie sich gesundheitsbewusst verhalten und Vorsorgetermine wahrnehmen. Es lohnt sich also doppelt, die eigene Gesundheit wichtig zu nehmen. Früher zur Vorsorge, länger gesund Vorsorge bedeutet ein Stück Lebensqualität. "Vorsorge ist sinnvoll und wirksam. Werden Symptome und Warnsignale frühzeitig entdeckt, können Krankheiten durch gezielte Maßnahmen einen milderen Verlauf nehmen oder ganz verhindert werden", weiß Melanie Gestefeld von der IKK classic. Deshalb sei der regelmäßige Check-up beim Hausarzt - ab 35 etwa alle zwei Jahre - oder die Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20 und Männer ab 45 Jahren so wichtig. Trotzdem nimmt nur jeder zweite Versicherte dieses Angebot wahr, zeigen aktuelle Umfragen des Onlineportals Statista. Die regelmäßigen Termine zur Krebsfrüherkennung beanspruchen rund 60 Prozent der Frauen, aber nur 27 Prozent der männlichen Patienten. Bonusprogramme der Krankenkassen, über die gesundheitsbewusste Versicherte einen Bonus erhalten, sollen hier Anreize schaffen. Gesundheitsangebote nutzen, hilft fit bleiben Bewegungsmangel und einseitige körperliche Belastungen können zu Rückenschmerzen, Übergewicht oder hohem Blutdruck führen. "Um rechtzeitig etwas für die Gesundheit zu tun, bezuschussen Krankenkassen auch Präventionskurse wie zum Beispiel Rückengymnastik, Aquajogging oder Ernährungskurse", so Melanie Gestefeld. Es lohnt sich daher, genau nachzufragen, welche Leistungen die eigene Krankenkasse bietet und noch in diesem Jahr aktiv zu werden. Mehr Informationen gibt es etwa unter www.ikk-classic.de/vorsorge. Vorsorge als Eigenleistung Viele Arztpraxen bieten zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen an, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Diese "Individuellen Gesundheitsleistungen" (IGeL) verunsichern Patienten häufig, weil sie als Laien nicht beurteilen können, wie sinnvoll diese Maßnahmen für sie persönlich sind. Ein Online-Portal des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) bietet viele hilfreiche Informationen zum Thema, unter anderem ein Lexikon der einzelnen Leistungen. Mehr Informationen gibt es unter www.igel-monitor.de.

22.08.2016

Endlich Ruhe im Bauch: Bei Beschwerden in der Körpermitte ist oftmals schnelle Hilfe gefragt. Foto: djd/Boehringer Ingelheim/Buscopan

Wenn der Bauch Probleme macht

Umfrage zeigt: Besonders Frauen leiden häufig unter den Beschwerden

Schmerzen und Krämpfe im Bauch - wenn die Körpermitte rebelliert, wirkt sich dies auf das gesamte Wohlbefinden aus. Gelegentliche Bauchschmerzen betreffen mehr Menschen, als man vielleicht denkt: Knapp 20 Millionen Bundesbürger haben damit zu kämpfen, das ergab eine aktuelle Ipsos-Umfrage. Jeder zehnte Mann ist betroffen und sogar mehr als jede dritte Frau. Krampflöser kann für Entspannung sorgen Die Ursachen sind zahlreich: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infektionen oder auch die monatliche Regel können zu Schmerzen und Krämpfen im Bauch führen. "Dass auch Stress einer der Hauptgründe für eine Veränderung der Bauchorgane ist, spiegelt bereits unsere Sprache wider. Redewendungen wie "Mir schlägt etwas auf den Magen" zeigen dies, erklärt der Düsseldorfer Gastroenterologe Prof. Dr. Joachim Erckenbrecht. Der Grund: In stressigen Situationen steigt die Sensitivität der Bauchorgane gegenüber bestimmten Reizen deutlich - kleinste Veränderungen der Darmwand nehmen wir dann als Bauchschmerz wahr. Unabhängig von ihrer Ursache haben Schmerzen im Bauch häufig eines gemeinsam: Sie werden von einer Verkrampfung der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Trakts verursacht. Herkömmliche Schmerzmittel beheben nicht die eigentliche Ursache, sondern dämpfen nur das Schmerzempfinden. Sinnvoll kann daher die Gabe eines Krampflösers wie etwa "Buscopan" aus der Apotheke sein, der den Bauch schnell und verträglich entspannen kann. Bei stärkeren Schmerzen und Krämpfen hat sich beispielsweise "Buscopan Plus" bewährt - eine Kombination aus dem Krampflöser Butylscopolamin und dem magenverträglichen Schmerzmittel Paracetamol. Auch die Ursachen bekämpfen Gerade wenn Stress und psychische Ursachen verantwortlich für das schlechte Bauchgefühl sind, sollten Betroffene allerdings auch gezielt dagegen angehen. Mitunter sorgt schon Entspannung, etwa durch Yoga oder autogenes Training, für Entlastung. Unter www.buscopan.de gibt es weitere Tipps. Anti-Stress-Tipps gegen Bauchschmerzen Auch kleine Maßnahmen wirken oft lindernd: - Entschleunigung: Schon kleine Pausen im Alltag, etwa ein kurzer Spaziergang, können für Entlastung sorgen. - Geregelter Tagesablauf: Ausreichend Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten und ein nicht zu voller Terminplan - unser Bauch braucht ein gewisses Gleichgewicht im Tagesablauf. - Muskelentspannung nach Jacobsen: Große Muskeln des Körpers werden in einer bestimmten Reihenfolge angespannt und wieder gelöst. Der sich entspannende Muskel zeigt eine Rückwirkung auf das zentrale Nervensystem. Das entspannt.

22.08.2016

Mit Sportkursen, welche die Muskelkraft, Balance und Koordination schulen, kann die Gangsicherheit verbessert werden. Foto: djd/Vertigoheel/Getty

Was tun bei Schwindelanfällen?

So können Betroffene ihren Alltag besser meistern

Am schlimmsten ist die Angst: Wenn der Boden plötzlich zu schwanken oder die Welt sich zu drehen scheint, fürchten sich Schwindelpatienten vor schmerzhaften und folgenschweren Stürzen. Taumeln und Benommenheitsgefühl verursachen zudem eine große Unsicherheit. "Der Leidensdruck führt dazu, dass viele Betroffene sich kaum mehr aus dem Haus trauen und ihren Alltag nur noch eingeschränkt bewältigen können", so Gesundheitsexpertin Katja Schneider von RGZ24.de. Erkrankungen ausschließen lassen Wiederkehrende Schwindelanfälle sollte man nicht einfach akzeptieren. Zunächst ist es wichtig, vom Arzt abklären zu lassen, ob eine Erkrankung hinter den Gleichgewichtsstörungen steckt. Auch die Art des Schwindels - ob zum Beispiel Dreh- oder Schwankschwindel - spielt eine Rolle. Dann kann eine gezielte Therapie eingeleitet werden. Sehr häufig, vor allem bei älteren Patienten, lässt sich keine konkrete Ursache feststellen. Hier hat sich das natürliche Arzneimittel Vertigoheel vielfach bewährt. Es kann die Durchblutung in den kleinen Gefäßen verbessern, das Gleichgewichtssystem regulieren und die Symptome lindern und wirkt nicht dämpfend auf das zentrale Nervensystem. Mehr Informationen gibt es unter www.schluss-mit-schwindel.de. Bei akuten Schwindelattacken sollten Betroffene die wichtigsten Sofortmaßnahmen kennen: festhalten, hinsetzen oder hinlegen und einen festen Punkt fixieren. Bei niedrigem Blutdruck reichlich trinken, da Flüssigkeit das Volumen in den Blutgefäßen erhöht und den Blutdruck anhebt. Körperliche Aktivität fördert Sicherheit Langfristig ist es zudem sinnvoll, körperlich aktiv zu werden. In Sportvereinen oder beim Physiotherapeuten gibt es Kurse, die Muskelkraft, Balance und Koordination schulen. Das stärkt die Gangsicherheit. Auch im Alltag ist Bewegung wichtig, etwa Spazierengehen, Radfahren oder Treppensteigen. Wer sehr unsicher ist, greift zu Gehhilfen wie Walkingstöcken, Gehstock oder Rollator. Grundsätzlich sollten Schwindelpatienten feste, flache Schuhe tragen, nicht auf Stühle oder Leitern klettern und Stolperfallen in der Wohnung wegräumen. Gezielte Übungen für Schwindelpatienten Ebenso wichtig wie Medikamente und körperliche Bewegung sind gezielte Übungen gegen Schwindel. Sie kräftigen und trainieren das Gleichgewichtssystem und sollten zweimal täglich durchgeführt werden. Unter www.vertigoheel.de beispielsweise gibt es ein kostenloses Poster zum Download. Beim gutartigen Lagerungsschwindel, der durch gelöste Steinchen im Innenohr verursacht wird, können außerdem vom Arzt angeleitete sogenannte Befreiungsmanöver - bestimmte Drehbewegungen des Kopfes - die Beschwerden beseitigen.

22.08.2016

Der Besuch beim Arzt ist der erste Schritt zur Behandlung des sogenannten offenen Beines. Er sichert die Diagnose und kann bei Notwendigkeit die passenden Produkte zur Wundbehandlung verordnen. Foto: djd/medi

Kann Wunden schließen und neuen vorbeugen

Beim sogenannten offenen Bein erfolgt die Therapie in mehreren Schritten

Bei erweiterten Venen und defekten Venenklappen versackt das Blut in den Beinen. Anzeichen sind schwere Beine und Schwellungen. Unbehandelt können sich daraus Verhärtungen der Haut und des Gewebes sowie Hautverfärbungen entwickeln. Daraus kann schließlich ein sogenanntes offenes Bein entstehen. Eine Wundtherapie erfolgt in mehreren Schritten. Spezielle Tücher reinigen und pflegen weitgehend schmerzfrei die Wunde und ihre Umgebung. Entzündungen können abklingen, die Zellerneuerung wird aktiviert. In der Akutphase folgt die Therapie mit der anpassbaren Kompressionsversorgung "circaid juxtacures". Die Kompression erhöht den Druck auf die Venen und beschleunigt den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Zugleich wird die im Unterschenkel angesammelte Lymphflüssigkeit abtransportiert und die Schwellung reduziert. Die Kompression trägt zum Schließen der Wunde bei. Ist das Ödem abgeklungen und die Wunde geschlossen, benötigen die Venen weiterhin Kompression, um neuen Wunden vorzubeugen. Kompressionsstrümpfe von medi etwa gibt es in vielen Ausführungen. Anziehhilfen und eine Haut- und Fußpflege runden die Therapie ab. Der Arzt kann bei Notwendigkeit Kompressionsversorgungen und Anziehhilfen verordnen. Sie sind im medizinischen Fachhandel erhältlich. Den Ratgeber "Offenes Bein" gibt es unter Telefon 0921-912-750 oder per E-Mail unter verbraucherservice@medi.de.

22.08.2016

Einer aktuellen Umfrage zufolge sind zwei Drittel der Deutschen ein- bis zweimal im Jahr von einer Erkältung betroffen. Foto: djd/ GeloMyrtol forte

Natürliche Selbstreinigung der Atemwege

Umfrage: Bundesbürger setzen auf Pflanzenkraft gegen Erkältungen

In den Herbst- und Wintermonaten beherrschen Erkältungs- und Grippewellen das Land: Einer aktuellen Umfrage zufolge erwischt es zwei Drittel der Deutschen ein- bis zweimal im Jahr. Die Symptome sind zuerst Halskratzen und Schnupfen und danach hartnäckiger Husten. "Entzündliche Atemwegsinfekte sind fast immer durch Viren bedingt", so Dr. Petra Sandow, niedergelassene Ärztin in Berlin. Man müsse dann die Selbstreinigungskräfte des Körpers fördern und dafür sorgen, dass die Schleimhäute effizienter Schleim produzieren und dass dieser Schleim als Abtransportmedium schneller den Körper verlässt. Pflanzliche Arzneimittel, so Sandow, könnten diesen natürlichen Selbstreinigungsmechanismus anregen. Vertrauen in pflanzliche Erkältungsmittel Der Umfrage zufolge vertrauen 93,5 Prozent der Betroffenen zur Behandlung einer Erkältung auf pflanzliche Erkältungsmittel. Die arzneilich wirksame Komponente in pflanzlichen Medikamenten ist dabei immer ein zusammengesetztes Gemisch aus mehreren natürlichen Substanzen. Beim pflanzlichen Schleimlöser "GeloMyrtol forte" kann das Spezialdestillat ätherischer Öle (ELOM-80) in den gesamten Atemwegen bis in die feinsten Verästelungen der Bronchien und der Lungen wirken. Das in den Atemwegen festsitzende Sekret wird verflüssigt, die Nebenhöhlen wieder belüftet und die Atmung spürbar erleichtert. Typische Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Druckkopfschmerz werden gelindert und der Schleim in den oberen und unteren Atemwegen gelöst, so dass man schnell wieder frei durchatmen kann. Natürliche Reinigung der Atemwege Ätherische Öle unterstützen zudem den Selbstreiningungsmechanismus der Atemwege: Durch die wellenartigen Bewegungen der vielen kleinen Flimmerhärchen auf der Schleimhaut werden Krankheitserreger abtransportiert und daran gehindert, sich im festsitzenden Schleim zu vermehren. GeloMyrtol forte kann deshalb zu einer Verbesserung der Symptome wie Gesichtsschmerz und Druckschmerz bei einer Rhinusinusitis sowie zu einer wesentlich schnelleren Verbesserung des Allgemeinzustands und zu spürbar weniger Hustenattacken bei akuter Bronchitis führen. Atemtechniken gegen festsitzenden Schleim - Normal ein- und ausatmen und nach der Ausatmung die Nasenlöcher mit Daumen und Zeigefinger verschließen. Der Mund ist ebenfalls geschlossen. Nun den Kopf weit in den Nacken legen und ihn anschließend auf die Brust senken. Diese Bewegung vier- bis sechsmal wiederholen. Danach normal weiter atmen. - Um den Schleimtransport aus den unteren Atemwegen zu unterstützen und das Abhusten zu erleichtern, hilft das Ausatmen durch einen Strohhalm. Einige tiefe Atemzüge lang wie gewohnt durch die Nase einatmen und danach durch den Strohhalm verlängert ausatmen.

21.07.2016

Die Basis der Shiatsu-Behandlung ist die achtsame, nährende Berührung. Foto: djd/Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland

Die Faszination der Faszien

Shiatsu-Behandlungen können das Bindegewebe unterstützen

Lange Zeit wurde ihre Bedeutung für Struktur und Stabilität des Körpers unterschätzt, doch gerade in den vergangenen Jahren hat die Forschung erstaunliche Resultate zu Tage gefördert: Die Rede ist von den sogenannten Faszien - dem Bindegewebe, Bändern und Sehnen. "Faszien umhüllen alle Strukturen unseres Körpers: Sie unterstützen, verbinden, halten auseinander und schützen", erklärt Achim Schrievers, Shiatsu-Lehrer GSD. Die Funktion der Faszien nimmt somit eine Schlüsselrolle ein für Gesundheit und Beweglichkeit des Menschen. Zusammengezogene Faszien können Ursachen für Schmerzen sein Experten schreiben den Faszien einen wichtigen Beitrag beim Heilungsprozess des Gewebes nach Verletzungen zu. Bekannt ist auch: Bei vielen muskulären Problemen, Rückenschmerzen oder einer steifen Schulter etwa, können funktional eingeschränkte Faszien zu den Ursachen für Schmerzen, Haltungsprobleme und Bewegungseinschränkungen zählen. Auch in traditionelle Heilmethoden wie Shiatsu fließen diese Erkenntnisse ein: "Wir verstehen die Faszien als körperinneres Kommunikationsnetz, das durch eine Shiatsu-Behandlung weiter, freier und durchlässiger werden kann", erläutert Birgit Voß, Vorstand der Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland (GSD). "Im Mittelpunkt steht die achtsame und nährende Berührung, die der Shiatsu-Praktikerin anzeigt, welche Technik, ob Dehnung, Bewegung, Einsinken oder Halten, weiterführend ist." Shiatsu beinhaltet respektvolle und vertrauensstärkende Faszienarbeit und geht darüber hinaus. Einheit von Körper, Geist und Seele Grundsätzlich unterscheidet der Fachmann zwischen oberflächlichen Faszien im Unterhautgewebe, tieferen in Bändern und Sehnen sowie viszeralen Faszien, die gleichsam als Membran die inneren Organe einbetten. "Es wird vermutet, dass unsere Befindlichkeit dort lebt, im Bindegewebe", so Bruno Endrich, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Shiatsu. Genau hier setzt auch die fernöstliche Heilkunde an. Sie sieht den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele und will seine Energieflüsse verstehen und anregen. In der Shiatsu-Behandlung wird die Klientin in eine Entspannung hineinbegleitet, die Voraussetzung ist für die Entfaltung von Selbstregulierungskräften. Die Shiatsu-Behandlung Shiatsu ist eine aus Japan stammende und in den letzten 30 Jahren im Westen eigenständig weiterentwickelte Behandlungskunst, in der mit Hilfe tiefer, achtsamer Berührungen energetische Schlüsselpunkte und Bahnen (Meridiane) stimuliert werden. Traditionell wird Shiatsu am bekleideten Menschen auf einer Matte am Boden gegeben, kann aber auch auf einer Liege oder einem Behandlungsstuhl ausgeführt werden. Wer Shiatsu kennenlernen möchte, sollte sich an qualifizierte, von der GSD anerkannte Shiatsu-Praktiker wenden, Adressen findet man unter www.shiatsu-gsd.de. Shiatsu kennenlernen (djd). Wer die Techniken und Möglichkeiten von Shiatsu kennenlernen möchte, hat dazu im Herbst 2016 die beste Gelegenheit: Vom 24. September bis 2. Oktober 2016 machen im Rahmen der jährlichen Deutschen Shiatsu-Tage viele Praxen und Shiatsu-Schulen und Shiatsu-Praktikerinnen im öffentlichen Raum besondere Angebote. Eine Übersicht zu allen Terminen und mehr Informationen gibt es ab Mitte August 2016 unter www.shiatsu-gsd.de. Hier finden Interessierte auch ein Verzeichnis anerkannter Shiatsu-Praktiker in Deutschland.

21.07.2016

"Da der Einnahmezeitpunkt der Notfall-Pille eine wesentliche Rolle in der Wirksamkeit spielt, ist die Rezeptfreiheit ein großer Fortschritt für die betroffenen Frauen", so Apothekerin Annette Dunin von Przychowski. Foto: djd/Notfall-Pille/Annette Dunin von Przychowski

Verhütungspanne - was nun?

Rezeptfreie Notfall-Pille aus der Apotheke kann Schwangerschaft verhindern

Das Kondom gerissen, das Diaphragma verrutscht oder die Pille vergessen? Eine Verhütungspanne kann jedem passieren. Um in solch einem Fall eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern, kann die sogenannte Notfall-Pille helfen. Gut zu wissen: Seit März 2015 ist sie in Deutschland rezeptfrei in der Apotheke erhältlich - also ohne einen vorherigen Arztbesuch und ohne möglicherweise lange Wartezeiten. Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge ist die Rezeptfreiheit der Notfall-Pille aber nur etwa 70 Prozent der befragten Frauen zwischen 20 und 40 Jahren bekannt. Die Umfrage ergab zudem, dass 88 Prozent der Befragten es sehr wichtig bis wichtig finden, dass ein Wirkstoff schon längere Zeit erprobt wurde, es dazu also Langzeiterfahrungen gibt. Bei Verhütungspanne möglichst schnell handeln In der Notfallverhütung sind derzeit zwei Wirkstoffe mit unterschiedlich langer Therapieerfahrung zugelassen: Während Ulipristalacetat erst seit einigen Jahren in diesem Bereich eingesetzt wird, hat sich der Wirkstoff Levonorgestrel in der Notfallverhütung bereits seit mehr als 30 Jahren bewährt. Diese Notfall-Pille kann bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, am besten aber so schnell wie möglich. Bei einer Verhütungspanne können betroffene Frauen mit dem Apotheken finder unter www.meine-notfallpille.de zuverlässig den Weg zur nächsten Apotheke mit Bereitschaftsdienst finden - und zwar auch an Wochenenden, an Feiertagen oder nachts. Zudem bietet die Website Antworten auf Fragen rund um die Notfall-Pille. Notfall-Pille verschiebt den Eisprung Nach der Einnahme der Notfall-Pille mit Levonorgestrel können hormonale Verhütungsmittel wie die Anti-Baby-Pille problemlos wie gewohnt weitergenommen werden. Zusätzlich sollte ein nicht-hormonales Verhütungsmittel wie etwa ein Kondom verwendet werden - bis ein neuer Zyklus einsetzt. Viele Frauen glauben, die Notfall-Pille bewirke eine Art Abtreibung. Das ist nicht der Fall. Der Wirkstoff schiebt lediglich den Eisprung so lange hinaus, bis die männlichen Samenzellen nicht mehr befruchtungsfähig sind. Dadurch kann die Befruchtung einer Eizelle und somit eine Schwangerschaft verhindert werden. Ist die Frau zum Einnahmezeitpunkt bereits schwanger, kann die Notfall-Pille mit Levonorgestrel diese Schwangerschaft nicht abbrechen. Fruchtbare Tage erkennen Im Durchschnitt dauert der Zyklus einer Frau 28 Tage, wobei es auch kürzere oder längere Zyklen gibt. Der Eisprung findet etwa 14 Tage vor Zyklusende in einem der beiden Eierstöcke statt. Als Kennzeichen für die fruchtbaren Tage gelten Spannungsgefühle in der Brust, vermehrte sexuelle Lust, Ziehen im Unterbauch sowie das Auftreten von reichlich Zervixschleim, der an rohes Eiweiß erinnert. Da Samenzellen in der Vagina bis zu fünf Tage überleben können, sollte ungeschützter Geschlechtsverkehr um den Eisprung herum nur bei Kinderwunsch stattfinden.

21.07.2016

An die fremden Speisen erinnert man sich auch daheim oft noch mit Freuden. Foto: djd/Sanofi/Corbis

Reisen ohne Sodbrennen

Schlemmen gehört zum Urlaub dazu - doch nicht alle Genüsse sind eine Wohltat

Genuss gehört zum Urlaub dazu. Wer ein Land intensiv erleben will, möchte gern auch dessen kulinarische Besonderheiten kennenlernen. Doch angesichts ungewohnter Speisen, scharfer Gewürze und manch süßer oder fettreicher "Sünde" leidet der eine oder andere Sommerfrischler schon einmal unter Sodbrennen. Wer weiß, dass er empfindlich reagiert, sollte vorsichtig sein und sich an die Schärfe der ungewohnten Speisen erst langsam herantasten, allzu gewagte Experimente meiden und auch nicht zu viel auf einmal essen. Mehrere kleine Mahlzeiten sind die bessere Alternative. Zuverlässige Akuthilfe im Gepäck Aber auch Stress leistet dem unangenehmen Brennen in der Speiseröhre Vorschub. Also sollte man die Urlaubstage lieber ruhig genießen, als im Dauerlauf von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen. Zusätzlich immer ein paar Mandeln in der Tasche zu haben, um sie bei drohendem Sodbrennen zu knabbern - das ist ein altes Hausmittel, auf das viele schwören. Wichtige Informationen zu den Ursachen für Sodbrennen und wertvolle Tipps zur Vorsorge gibt es auf www.rgz24.de/Sodbrennen-Urlaub. Zur Sicherheit sollte man zudem ein Medikament gegen akutes Sodbrennen, etwa ein Antazidum, in der Reiseapotheke haben. Solch ein Mittel ist beispielsweise Maaloxan, das einen aktiven Magenschutz bietet, weil es sich wie ein Schutzfilm auf die empfindliche Schleimhaut legt und die Selbstheilung unterstützt. Sodbrennen in aller Regel ungefährlich "In aller Regel handelt es sich beim Sodbrennen nicht um eine gefährliche Erkrankung", erklärt Dr. Johannes Hankowitz, Apotheker am Institut für Pharmakologie und Präventive Medizin (IPPMed) in München. Allerdings seien die Betroffenen oft subjektiv sehr stark durch das Sodbrennen belastet und empfänden die Beschwerden als enorme Einschränkung ihrer Lebensqualität: "Das gilt umso mehr, als Sodbrennen häufig mit weiteren Symptomen wie Magendrücken, Magenschmerzen und saurem Aufstoßen einhergeht", so Hankowitz. Ein Arzt solle dann konsultiert werden, wenn nach einer Woche der Einnahme eines Antazidums keine Besserung der Beschwerden auftrete. Sodbrennen muss nicht sein (djd). Ganz verschiedene Faktoren können Sodbrennen verursachen. Risiken sind Stress, wie er auch auf Urlaubsreisen oft vorkommt, unregelmäßiges Essen, ungewohnte und scharfe Mahlzeiten sowie häufiger Kaffeekonsum. Wer all dies meidet und sich langsam an die Küche des Reiselandes gewöhnt, hat gute Chancen, das unangenehme Brennen zu umgehen. Hilfreich kann es zum Beispiel sein, einen kleinen Snack dabei zu haben, der gut vertragen wird. Dann ist man nicht darauf angewiesen, unterwegs etwas schlecht Verträgliches zu essen. Mehr Informationen gibt es unter www.maaloxan.de.

23.06.2016

Verletzungen am Knie sind nur selten harmlos - umso wichtiger ist es, Sportunfälle durch Prävention möglichst zu vermeiden. Foto: djd/Traumeel/Panthermedia

Starke Muskeln, starke Knie

Wie aktive Sportler schon im Training Knieverletzungen vorbeugen können

Zwar ist Sport grundsätzlich gesund, aber wer ehrgeizig trainiert, setzt seinen Körper auch großen Belastungen aus. Besonders gefährdet sind die Knie: So erleidet Schätzungen zufolge rund jeder dritte Fußballspieler zwischen 22 und 35 Jahren eine Kniegelenksverletzung - aber auch bei anderen Sportarten mit schnellen Stopps und Richtungswechseln wie Tennis, Handball, Volleyball oder Squash ist die Gefahr groß. Verletzungen am Knie sind nur selten harmlos, häufig kommt es zu Meniskus- und Bänderverletzungen, die behandlungsintensiv sind und lange Trainingspausen bedingen. Umso wichtiger ist es, Sportunfälle durch Prävention möglichst zu vermeiden. Wissen und Wackeln Vor allem sollte man die typischen Verletzungsrisiken seiner Sportart kennen, um sie durch Vorsicht und geeignete Schutzausrüstung möglichst zu vermeiden. Aufklärung gehört also zum Training dazu, ebenso wie gezielte Kraft-, Beweglichkeits- und Koordinationsübungen - Trainingstipps für Freizeitsportler gibt es beispielsweise beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Starke Muskeln halten und stabilisieren das Kniegelenk, Koordinationsfähigkeit und Geschicklichkeit sorgen zusätzlich dafür, dass kritische Situationen besser gemeistert werden können. Als besonders hilfreich für das Knie gelten Gleichgewichtsübungen auf einem Therapiekreisel, Minitrampolin oder Wackelbrett, da sie gleichzeitig die Muskeln und die Bewegungsrezeptoren fordern. Kommt es doch zu einer Verletzung, sollten Sportler sich mit der Erstversorgung auskennen. Dazu gehört es, zu pausieren, das Knie zu kühlen, einen mäßig straffen Druckverband anzulegen und das Bein hochzulagern. Ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel als Creme und Tabletten kann unterstützend wirken. Durch seine 14 Wirkstoffe wie Arnika (Arnica), Eisenhut (Aconitum) und Zaubernuss (Hamamelis) können Blutergüsse und Schwellungen eingedämmt, die Entzündung reguliert und der Heilungsprozess gefördert werden. Schnell zum Arzt Nach erfolgter Erstversorgung sollte man dann schnell einen Arzt aufsuchen, da bei falscher oder verspäteter Behandlung von Knieverletzungen dauerhafte Schäden zurückbleiben können. Meist gehört zur Therapie - auch nach Operationen - das Training dazu: Beim Rehasport wird der Muskelaufbau rund um das Gelenk gefördert, um es wieder stark für neue Belastungen zu machen. Drei Tipps für gesunde Sportlerknie 1. Dehnen nicht vergessen: Orthopäden zufolge ist das Dehnen nach dem Sport ebenso wichtig wie das Aufwärmen davor. Die Elastizität des Gewebes wird erhöht, die Gefahr von Überlastungsschäden gemindert. 2. Risikofaktoren vermeiden: Übermüdung, Alkoholeinfluss, bestehende Krankheiten, Stress und nachlassende Kraft erhöhen die Verletzungsgefahr. Dann lieber aussetzen beziehungsweise rechtzeitig aufhören. 3. Übergewicht abbauen: Zusatzkilos belasten die Knie bei jeder Bewegung, können dazu langfristig die Beinachsen verformen und eine Kniearthrose begünstigen.

23.06.2016

Beschwerdefrei durch die Wechseljahre - eine individuell abgestimmte Therapie kann dabei helfen. Foto: djd/Gynokadin/123RF

Mit Hormonen nicht experimentieren

Mit Hormonen nicht experimentieren

Irgendwann kommt jede Frau in die Wechseljahre. Gehen diese mit Begleiterscheinungen wie den berüchtigten Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsstörungen einher, tröstet sich so manche Betroffene mit der Hoffnung: "Ein paar Jahre und dann ist es vorüber". Einer großen amerikanischen Langzeitstudie zufolge können die Beschwerden allerdings bis zu zehn Jahre andauern, im Durchschnitt sind es etwa 7,4 Jahre. Eigenmächtiges Dosieren kann für Ungleichgewicht sorgen Eine ziemlich lange Zeitspanne! Vor allem Frauen, die mit stärkeren Beschwerden zu kämpfen haben, erwägen deshalb eine Hormontherapie. Dabei versuchen viele von ihnen, die Hormone selbst zu dosieren: Beispielsweise wenn sie ein gut verträgliches Hormon-Gel mit dem Östrogen Östradiol wie etwa Gynokadin Dosiergel verordnet bekommen, das gut zu handhaben und einfach zu dosieren ist. Fühlt man sich danach gerade wohl, wird schon einmal auf das Auftragen des Gels verzichtet. Umgekehrt wird bei stärkeren Beschwerden oftmals mehr Gel verwendet. Was viele aber nicht wissen: Die feine Balance der hormonellen Therapie gerät dann leicht aus dem Gleichgewicht. Frauen mit einer intakten Gebärmutter sollten zum Schutz vor Wucherungen zusätzlich zum Östrogen auch das Gelbkörperhormon Progesteron einnehmen. Wird die Dosis des Östrogens verändert, muss gegebenenfalls auch die Menge an Progesteron entsprechend angepasst werden. Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und unter www.ratgeberzentrale.de. Folgeprobleme vermeiden Anstatt also eigenmächtig mit der Dosierung zu experimentieren, sollten Frauen dies grundsätzlich mit dem Facharzt abstimmen, um sich sicher zu fühlen und Folgeprobleme zu vermeiden. Das gilt auch und besonders für sogenannte bioidentische Progesteron-Präparate, die in der Apotheke auf Rezept angemischt werden. Bei diesen individuellen Rezepturen handelt es sich schließlich ebenfalls um Hormone mit all ihren Vorteilen und Risiken. Zudem werden sie im Gegensatz zu sicheren, in klinischen Studien getesteten Arzneien nicht geprüft. Nutzen steht nun außer Frage (djd). Jahrelang scheuten viele Frauen eine Hormontherapie aus Angst vor Nebenwirkungen wie erhöhtem Brustkrebs-, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, vor denen 2002 die große amerikanische Women’s Health Initiative-Studie (WHI) warnte. Doch in einer jüngst erschienenen Publikation weisen die Autoren nun auf die jahrelangen, fehlerhaften Interpretationen ihrer Studiendaten hin. Und auch der Berufsverband der Frauenärzte hebt in einer aktuellen Pressemitteilung den Nutzen der Hormontherapie bei starken Wechseljahresbeschwerden hervor. Viele wichtige Informationen zum Thema gibt es beispielsweise unter www.hormontherapie-wechseljahre.de.

23.06.2016

Wer viel Sport treibt, hat oftmals einen erhöhten Mineralstoffbedarf. Foto: djd/Pflüger/Schüßler-Salze/yuri_arcus-fotolia.com

Natürlich zu mehr Wohlbefinden

Mit speziellen Mineralsalzen lässt sich der Körper sanft unterstützen

Strahlende Haut, volles Haar und einen gesunden Körper - das wünscht sich wohl jeder. Doch mitunter kann es vorkommen, dass der Mineralstoffhaushalt des Organismus durcheinander gerät und daraus Krankheiten entstehen. Besonders häufig geschieht dies in stressigen Lebensphasen, bei körperlichen Belastungen, in der Schwangerschaft und der Stillzeit oder aufgrund ungünstiger Lebensgewohnheiten. Jedes Salz hat seine eigene Aufgabe Da Mineralstoffe an allen Prozessen des Körpers beteiligt sind, ist ihr ausreichendes Vorhandensein eine Voraussetzung für den Zellaufbau und einen gesunden Stoffwechsel. Schüßler-Salze beispielsweise von Pflüger können dabei helfen, das Gleichgewicht im Mineralhaushalt wiederherzustellen. Die natürliche Heilmethode geht auf Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler zurück, ein Arzt und Forscher, der im 19. Jahrhundert in Oldenburg lebte. Die Salze unterstützen die Aufnahme und Verwertung der Mineralstoffe und können die Zellfunktionen normalisieren. Es gibt zwölf biochemische Basis-Salze, die alle auch von Natur aus in menschlichen Zellen auftreten. Jedes hat seine eigenen spezifischen Aufgaben. Die Nr. 1 Calcium fluoratum wird zum Beispiel der Haut, dem Gewebe und den Gefäßen zugeordnet. Nr. 4 Kalium chloratum soll Schleimhäute und Drüsen positiv beeinflussen, Nr. 8 Natrium chloratum den Flüssigkeitshaushalt. Je nach Beschwerdebild oder gewünschtem Ergebnis, etwa ein Säureabbau im Körper oder eine höhere Elastizität der Haut, werden die einzelnen Mineralsalze oftmals kombiniert und in Form einer Kur über einen längeren Zeitraum angewendet. Mehr Informationen gibt es unter www.pflueger.de. Ergänzt die gesunde Ernährung Wer eine Mineralsalz-Kur macht, beeinträchtigt damit keine anderen Therapien - im Gegenteil, laufende Therapien werden dadurch sogar unterstützt. Auch eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und pflanzlichen Ölen, mäßig Getreide und wenig Wurst und fettem Fleisch kann durch die Salze sinnvoll ergänzt werden. Damit eine optimale Einnahme erfolgen kann, sollte darauf geachtet werden, dass die Mundschleimhaut frei von Essen und Getränken ist - am besten werden die Schüßler-Salze zehn Minuten vor oder nach dem Essen eingenommen. Bei akuten Beschwerden (djd). Kopfweh, Menstruationsbeschwerden, Muskelschmerzen, Schlafstörungen oder nervöse Unruhe - nicht immer will und muss man bei akuten Beschwerden gleich zu starken Medikamenten greifen. Alternativ können oft auch natürliche Heilmittel sinnvoll sein. Zur besonders intensiven Anwendung kann dann etwa das Schüßler-Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum als "Heiße 7" zubereitet werden: Dazu zehn Tabletten in eine Tasse geben und mit 0,2 Liter abgekochtem, heißem Wasser übergießen. Wenn sich die Tabletten nach wenigen Minuten aufgelöst haben, trinkt man alles in kleinen Schlucken. Mehr Informationen gibt es unter www.pflueger.de.

20.05.2016

Jedes Jahr gibt es neue Ideen, Gewürze und Kräuter, die man unbedingt einmal probieren möchte - den Magen kann dies allerdings gelegentlich belasten. Foto: djd/Maaloxan/Corbis

Unbeschwertes Grillvergnügen

Das sommerliche Freizeitvergnügen kann oftmals von Sodbrennen getrübt sein

Der Sommer ist da. Verlockend zieht der Duft nach aromatischen Steaks, nach Grillgemüse, gesundem Fisch und rustikalen Bratwürsten durch die Gärten. Überall werden die Grillroste geschrubbt, Rezepte ausgetauscht und Freunde eingeladen. Jedes Jahr gibt es neue Ideen, Gewürze und Kräuter, die man unbedingt einmal probieren möchte. Nicht für jeden ist das Vergnügen allerdings ungetrübt. "Wer einen empfindlichen Magen hat, wird auf die meist deftigen Speisen vom Grill unter Umständen mit Sodbrennen reagieren", warnt Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Oft zu viel und oft zu fett Dafür sind vor allem zwei Ursachen verantwortlich. Zum einen führt der Heißhunger auf die Grillspezialitäten häufig dazu, dass Genießer gelegentlich zu viel essen. Wer darauf sensibel reagiert, kann als Folge an Sodbrennen leiden. Zum anderen sind auch scharfe Gewürze und fettes Fleisch ein Risiko, das allzu leicht dazu führen kann, dass die Magensäure schmerzhaft in die Speiseröhre aufsteigt. Was kann man tun, wenn beides nur gelegentlich vorkommt? "Antazida wie ´Maaloxan´ kombinieren Akuthilfe und aktiven Magenschutz. So lindern sie den brennenden Schmerz, während der aktive Magenschutz sich wie ein Schutzfilm auf die empfindliche Schleimhaut legt und so auch die Selbstheilung unterstützt", empfiehlt beispielsweise Dr. Johannes Hankowitz, Apotheker am Institut für Pharmakologie und Präventive Medizin (IPPMed) in München. Lieber leicht genießen Um Sodbrennen zu vermeiden, kann es auch sinnvoll sein, das Essverhalten umzustellen, ohne auf Genuss verzichten zu müssen. Fettarmes Fleisch und Fisch vom Grill werden meist besser vertragen als fettes Schweinefleisch. Ergänzt man die Mahlzeit durch frisch gegrilltes Gemüse, reduziert das die Belastung sogar kurzfristig. Aber auch langfristig kann dies ein wichtiger Beitrag zu gesunder Ernährung und Gewichtsabnahme - und damit auch zu weniger Sodbrennen sein. Auch Alkohol sollte man im Übrigen in diesem Zusammenhang nur in Maßen genießen. Selbsttest bei Sodbrennen (djd). Wer fürchtet, Sodbrennen zu haben, findet auf www.maaloxan.de einen praktischen Selbsttest. Dieser ersetzt zwar nicht den Besuch beim Arzt, gibt aber wertvolle Hinweise. Wer nur gelegentlich an Sodbrennen leidet, kann zu Antazida greifen, die es in der Apotheke gibt. Ebenso kann man Hausmittel ausprobieren, denen eine positive Wirkung nachgesagt wird. Dazu zählen das Knabbern von Mandeln, das Trinken von ungesüßtem Kräutertee und der entspannte Genuss leichter Mahlzeiten. Geräucherte, scharf gewürzte, stark gebratene und fettreiche Speisen sollte man besser meiden.